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Sonntag, 25. September 2016 20:34

Moosmühlen-Ritt

Heute war ich mit einer Freundin aus der Reitschule beim Steinreb zum Moosmühlen-Ritt. Bei der Pferdeeinteilung hatte ich die Wahl zwischen einem Haflinger und einem Fliegenschimmel Connemarapony. Der kleine Fliegenschimmel hatte mir schon auf der Fahrt auf den Hof gefallen, als wir auf den Parkplatz gefahren sind. Er wurde mir als sensibel vorgestellt, bei dem man die Zügel nicht zu kurz nehmen darf. Ich habe mich für ihn entschieden. Er hieß Fleur. Er erinnerte mich an die 20jährige Polly in Berlin, in die ich mich auch irgendwie verliebt hatte.

Der Ausritt war wunderschön. Wir hatten auch so Glück mit dem Wetter, dass die Sonne nochmal rauskam. Mit Fleur habe ich mich hervorragend verstanden. Wenn ihm die Zügel zu kurz waren, hat er ein wenig mit dem Kopf geschlagen, so dass ich ihm dann sofort wieder ein Riemchen mehr gegeben hatte. Beim Trab und Galopp hatte ich die Zügel zwar etwas kürzer, aber trotzdem nur leichte Anlehnung. Er war wirklich ein Traum.

Eingekehrt sind wir dann in der Moosmühle, wo wir lecker gegessen haben. Wer Forelle mag, ist dort sehr gut aufgehoben, denn die kommt frisch direkt aus eigener Zucht. Für die Pferde war es auch eine richtig schöne Pause, denn sie durften sich frei ohne Sattel bewegen auf einer kleinen Koppel, statt nur an einem Baum angebunden zu sein.

Ich war total geflasht, so schön war der Tag gewesen. Nach dem Ritt haben wir unsere Pferde noch abgespritzt und wieder auf ihr Paddock gebracht. Weil Fleur sich als Schulpferd nicht so wohl fühlt und eher einen Reiter braucht, der schon reiten kann, ist er auch zu haben. *hachz*

Moosmühlenritt

Fleur

Sandra und Fleur

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Samstag, 24. September 2016 00:09

Trekdinner im September

Am Freitag war wieder Trekdinner. Es war sozusagen das 50-Jahre-Star-Trek-Dinner, so dass wir mal wieder in Classic Uniform unterwegs waren.

9 Fotos

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Freitag, 9. September 2016 21:38

Nutella nachgerechnet

Zur Zeit machen Bilder von Lebensmitteln die Runde, die statt dem Markennamen die Kalorienzahl aufgedruckt haben. Über Nutella muss ich mich aber ärgern. Das ist Bashing, denn da hat man schlichtweg falsch gerechnet. Das 450g-Glas Nutella hat nämlich 2.462 kcal, also 547 kcal pro 100 Gramm, also in etwa so viel wie Vollmilchschokolade. Selbst wenn man das 750g-Glas zu Grunde legt, das hat 4.103 kcal. Und selbst wenn man das "50 g gratis"-Glas nimmt, kommt man "nur" auf 4.376 kcal.

Woher kommt also die Zahl 4520? Das müsste dann ein 826g-Glas sein. Das gibt es aber gar nicht...

Dafür gibt es aber die völlig unrealistische 15g-Portionsgröße, die es immer in Hotels gibt, und von denen man immer zwei nehmen muss, damit das Frühstück auch schmeckt... Selbst die früheren 18,5 g in den runden Portionspäckchen waren zu wenig ;-)

Also für mich gilt, dass ich Nutella auch oder gerade erst recht nach diesem Bashing genießen werde, wann immer ich Lust darauf habe!

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Donnerstag, 8. September 2016 22:17

50 Jahre Star Trek

Wenn mein Papa mit mir als kleines Kind nicht Raumschiff Enterprise geguckt hätte, wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin. Star Trek hat mich seit 40 Jahren geprägt, mein Interesse an Naturwissenschaften geweckt und mir meine positive, offene und tolerante Weltanschauung vermittelt. Heute wird Star Trek 50 Jahre alt. Zeit, einmal Danke zu sagen! Danke für dieses wunderbare Hobby, für die besten Freunde der Welt und für meine Sonderanfertigung Florian, den ich ohne Star Trek vielleicht niemals kennengelernt hätte.

Sandra und Florian stoßen auf 50 Jahre Star Trek an

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Star Trek | Fotoblog [ Senf dazugeben ]

Montag, 8. August 2016 22:07

Das Edward Snowden Rätsel

Seit zwei Tagen ist Edward Snowden verschwunden, nachdem er einen 64-stelligen Hashwert auf Twitter gepostet hat. Da gibt es die wildesten Spekulationen drüber. Bitte selber googeln ;-)

Dann mach ich doch mal mit :) John Cusack besuchte Edward Snowden bereits im November 2015 und braucht ihn jetzt, um sein Buch Things That Can and Cannot be Said zu promoten. Das wird das erste Alternate Reality Game, das weltweit für Aufmerksamkeit sorgt. Aber ey, Edward muss doch auch in Russland irgendwie Geld für seinen Lebensunterhalt sorgen ;-)

Themen: News | Computer und Internet

Sonntag, 7. August 2016 15:30

Trekgrillen 2016

Wir durften mal wieder bei Thomas Grillen. Nachdem es am Freitag so geschüttet hatte, haben wir wirklich Glück mit dem Wetter gehabt. Es hat einmal kurz etwas getröpfelt, aber insgesamt sind wir die ganze Zeit draußen unter den Pavillons geblieben.

Es wurden wieder superleckere Salate mitgebracht. Dieses Jahr gab es auch keine Gefahr, dass uns die Marshmellows ausgehen :) Und es wurde sogar mit unserem Outdoor-Spielzeug gespielt, das ich vor Jahren mal für die Kinder gekauft hatte.

Mit den Stühlen, Tischen und Grills müssen wir nächstes Jahr ein wenig besser koordinieren. Aber eigentlich klappt das auch so immer erstaunlich gut.

Um Mitternacht haben wir mit den ganz Harten noch auf unseren siebten Hochzeitstag angestoßen. Aber da waren wir alle schon ziemlich müde ;-)

67 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner

Samstag, 23. Juli 2016 23:48

Star Trek Beyond

Wir haben den Film bereits das zweite Mal gesehen, da wir das Glück hatten, die Pressevorführung bereits am Montag zu sehen, um eine Kritik zu schreiben. Ich hoffe, die ist nicht zu negativ.

Achtung, Spoiler

Mir hat der Film druchaus gefallen. Aber ich hatte schon früher bemängelt, dass es für die Filmemacher (egal ob Star Trek oder anderes Fantastik-Genre) immer schwerer wird, neue Geschichten zu erzählen und sich neue Dinge einfallen zu lassen, die man so noch nie im Kino gesehen hat. So ist der Notruf, der in die Falle lockt, schon oft vorgekommen. Häuser kopfüber haben wir in Inception bereits gesehen und werden es in Doctor Strange wieder sehen. Eine Bruchlandung eines Raumschiffs auf einem Planeten gab es auch schon. Verbitterte Bösewichte auf einsamen Planeten zurückgelassen gab es auch schon (Khan). Die Falle von Jaylah erinnerte an das Bernstein von Fringe. Das sich der Feind wie ein Schwarm verhält, gab es auch schon. Die Waffe erinnerte ein wenig an Replikatoren aus Stargate. Und so weiter und so fort.

Aber ist das schlimm? Nein. Der Film kombiniert das alles zu einer neuen Story, die zwar nicht gerade vor intelligenten Windungen trotzt, aber einfach nur Spaß macht. Und Jaylah ist so ein absolut sympathischer Charakter, sie muss man einfach lieben.

Die meisten Figuren haben auch ihren Part, auch wenn sich natürlich in erster Linie auf das Triumphat Kirk - Spock - Pille konzentriert wird. Und Star Trek lebt auch, wie in Sulu, der eben mit einem Mann verheiratet ist und eine Tochter hat. Oder dass alle zusammenhalten und niemanden zurücklassen, egal von welchem Planeten sie kommen. Oder dass man auch fremden hilft und nicht gleich misstrauisch ist.

Ich werfe den neuen Star Trek Filmen gerne vor, dass sie zu sehr Mainstream sind. Aber ist das wirklich negativ? Ich denke: Nein! Denn so wird ein junges Publikum erreicht, dass vielleicht auf die alten Serien neugierig gemacht wird und nicht nur gut unterhalten werden möchte, sondern auch auf die Werte, die ich unter meinen Trekkie-Freunden immer wieder finde, aufmerksam gemacht wird.

Vielleicht bin ich ein Gutmensch oder unverbesserlich, weil ich auch in der heutigen Zeit trotz regelmäßigem Nachrichtenlesen an eine positive Zukunft glaube, aber ich möchte es nicht anders.

Fazit: Anschauen! Er ist unterhaltsam, zeigt beeindruckende Bilder und ist witzig! Und wer mag, kann auch ein wenig Star Trek Feeling zulassen!

Und ganz ehrlich: Ich bin so froh, dass kein Vulkan in die Luft gesprengt wurde oder so eine bescheuerte, rote Materie vorkam. Orci, Kurtzman und Abrams, bitte lasst in Zukunft die Finger von Star Trek!

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Farid | Freunde | Trekdinner | Kino | Star Trek

Freitag, 15. Juli 2016 19:48

Independence Day 2 (3D)

Wir haben uns Independence Day 2 angeschaut. Er war wie zu erwarten war ein gigantomanischer Emmerich, witzig und unterhaltsam. Leider ist es aber so, dass ich immer mehr übersättigt bin von diesen FX-Schlachten. Ich würde gerne mal wieder einen Film sehen wie "Ziemlich beste Freunde".

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Kino | Star Trek

Mittwoch, 13. Juli 2016 18:13

Sportlerkind - Tommy & Werner Krappweis

Glücklicherweise hatte ich nicht ganz so ehrgeizige Eltern. Papa Werner wollte aus Tommy einen Spitzenrennradler machen, das hat aber nicht so ganz geklappt, weil der Bua lieber Lustige Taschenbücher las und Lego baute. In kleinerem Maßstab kann ich das auch gut nachvollziehen. Meine Eltern gingen immer wandern. Ich fand das sowas von öde. Meistens stellte ich mir vor, ich wäre ein Pferd oder ritte ein solches. Dann war das erträglicher. Aber ein Wanderer ist aus mir nicht geworden. (Aber ein Wanderreiter.)

Die meist abwechselnd geschriebenen Kapitel von Vater und Sohn sind sehr vergnüglich zu lesen. Jeder hat seinen Standpunkt und vertritt ihn hier. Trotzdem lieben sie sich. Schöner kann es eigentlich nicht sein.

Für mich persönlich war dieses Buch auch eine kleine Reise in die Vergangenheit. Denn ich bin auch in Neuperlach aufgewachsen. Daher kenne ich viele Orte: Die Kafkaschule, die Ori, das Schulzentrum Nord, wo ich das Gymnasium besuchte, Tommy aber mit der Schulband und seinen lustigen Flausen im Kopf bekannt war wie ein bunter Hund. Mir wurde nie die Fresse poliert, weshalb ich eigentlich überwiegend gute Erinnerungen an diesen Stadtteil habe. Das mag aber daran gelegen haben, dass ich ein Mädchen war. Ich wurde eher plump angebaggert. Und mir wurde auch nur einmal ein Fahrrad gestohlen. Und ich finde es auch heute noch bemerkenswert, dass wir die einzigen damals in dem Hochhaus waren, deren Keller nicht mit ein paar Holzlatten eingefasst und mit einem schnöden Vorhängeschloss gesichert war, sondern eine Ziegelmauer mit Stahltür besaß. Aber mein altes DDR-Rad hätte da auch niemand rausholen wollen.

Fazit: Ein vergnüglicher Lesespaß für Jung und Alt. Und vielleicht auch ein wenig sowas wie ein Erziehungsratgeber ;-)

Themen: Blick in die Vergangenheit | Bücher [ 0 Mal Senf noch freizugegeben ]

Montag, 27. Juni 2016 18:17

ComicCon Germany in Stuttgart

Letztes Wochenende waren wir auf der ComicCon Germany in Stuttgart. Da wir die meisten Schauspieler und Zeichner gar nicht kannten, ließen wir uns Zeit. Wir sind relativ entspannt am Samstag Vormittag losgefahren und waren gegen Mittag in Stuttgart, wo wir unser Auto an unserem Hotel Wyndham bequem abstellen konnten.

Eine Con in einem Messegelände hat natürlich überhaupt kein familiäres Flair, aber darum ging es uns auch gar nicht. In erster Linie haben wir wunderschöne Kostüme bewundert. Davon gab es reichlich. Im Foyer wurden kleinere Panels abgehalten. Die größeren fanden in Halle 3 statt, was sehr gut war, denn dann wurde man im Händler- und Ausstellungsraum (Halle 1) nicht zwangsbeschallt, wie das damals auf der Destination in Frankfurt der Fall gewesen war.

Uns interessierte in erster Linie Nathan Fillion aus Firefly. Doch 100 Euro für ein Autogramm war uns dann doch ein büschen zu viel. Aber da er gerade mit der Serie Castle sehr erfolgreich ist, war er eben auch der große Star der Con. Die Serie werden wir jetzt auch mal anschauen.

Im Händlerraum haben wir natürlich Thomas und Monika von Fantasie und Raum besucht. Ein kleines, familiäres Highlight :) An den Essensständen waren ständig lange Schlangen. Aber neben den Brückls gab es noch einen Stand mit ungesundem Süßkram aus den USA, wo man sich auch eindecken konnte.

Bricking Bavaria und Schwabenstein waren auch da und es gab wieder absolute Superknaller an Legomodellen. Am besten haben mir die Stadt des Governors Woodbury aus Walking Dead, Idefix und Entenhausen gefallen. Das Projekt 50.000 Orks war auch sehr beeindruckend. Das befand sich gegenüber dem Stand vom Khemorex Klinzhai!.

Abends war dann das erste Highlight des Tages, der Cosplay Contest moderiert von Kes und Frank. Leider fand der nur im Foyer statt, das nach kurzer Zeit hoffnungslos überfüllt war. Obwohl wir 45 Minuten vorher schon dort waren, haben wir nur am Rand hinter dem Handlauf der Treppe einen Platz bekommen. Die Aufrufe, sich bitte nicht auf die Treppe zu setzen, wurden größtenteils ignoriert. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, den Cosplay in Halle 3 stattfinden zu lassen. Nachdem das so beliebt ist, hätte man eventuell auch Tickets dafür verkaufen können, vielleicht für 5 Euro.

Die Kostüme waren allesamt der Hammer. Auch wenn wir die meisten Figuren aus Comics und Games nicht kannten, bewundern wir dennoch die Arbeit und das Herzblut, das in jedem einzelnen Teil steckt.

Abends waren wir noch im Brauhaus am Parkhotel mit Freunden essen. Es lief natürlich Fußball, aber das hat uns nicht weiter gestört. Meine Käsespätzle waren etwas zu sättigend und irgendwie mag ich Bergkäse nicht. Sollte ich mir vielleicht mal merken O.o

90 Fotos


Am Sonntag haben wir erst einmal gemütlich gefrühstückt und ausgecheckt. In der Messe war wieder mächtig was los. Wir haben uns heute etwas mehr darauf konzentriert, Fotos von den vielen schönen Kostümen zu machen. Ein großer Renner war Deadpool, so dass wir uns vorgenommen haben, den Film endlich auch mal anzuschauen. Und der neue Ghostbusters, der im August in die Kinos kommt, wird wahrscheinlich auch ein Hit. Nicht kreuzen ;-)

Für Nachmittags haben wir dann Tickets für das Panel mit Nathan Fillion / Castle geholt. Das Panel schien ganz lustig gewesen zu sein, nur haben wir nicht sehr viel verstanden auf den hinteren Plätzen, weil die Akustik in der Halle nicht so toll war. Außerdem haben die Leute immer Angst, ins Mikrophon zu sprechen, was auch nicht gerade hilfreich ist. Es wurden auch ein paar Fragen zu Firefly gestellt. Nathan erzählte dann, dass er es schon toll findet, wenn man ihn auf der Straße erkennt und mit "Captain" anspricht.

Wir waren dann im Messerestaurant zum vorgezogenen Abendessen, aber die lapprige Currywurst war auch nicht so der Hit. Bitte merken: Die beste Currywurst gibt es bei uns in der Kantine!

Am Ende wollten wir noch etwas bei Thomas und Monika helfen, den Stand zu räumen, aber die Gäste mussten den Händlerraum verlassen, wegen Versicherung und so. Aber vielleicht war es auch ganz gut so, weil ich ein wenig das Gefühl hatte, nur im Weg rumzustehen.

Auf der Rückfahrt war dann noch weniger Verkehr als auf der Hinfahrt, so dass wir ziemlich genau um acht Uhr wieder zu Hause waren. Auch wenn es eine Massenveranstaltung war mit ungefähr 30.000 Besuchern (habe ich gehört), war es trotzdem eine Reise Wert gewesen. Das lag aber vor allen Dingen an den vielen bekannten Gesichtern (Freunde und Bekannte, nicht Schauspieler) und natürlich an den wahnsinnig tollen Kostümen.

76 Fotos


Kleine Linksammlung:

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Disney | Star Trek | Star Wars | Fotoblog
 
Last Update: 23.03.2016 14:07

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