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Sandra und Florian 2017
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Freitag, 16. Februar 2018 19:35

Wird Siemens irgendwann BlackRock gehören?

Für mich ist die Finanzwirtschaft so etwas wie eine überdimensional aufgeblähte Zecke, die sich an der Realwirtschaft festgebissen hat und diese aussaugt. Die größte Zecke ist wohl BlackRock. Manchmal frage ich mich, ob der Name von Black Friday und Rockefeller kommt. Aber das ist natürlich nur verschwörungstheoretische Vermutung. Durch das große Gelddrucken wird im Moment noch verhindert, dass es wieder zu so einer Katastrophe wie 1929 kommt. Aber eigentlich sind die Fantastilliarden auf den Konten der Reichsten der Reichen nicht wirklich was wert, denn was können sie davon noch kaufen? Es treibt lediglich die Preise in der Realwirtschaft in exorbitante Höhen, wie man am Beispiel des Immobilienmarktes gut erkennen kann. Oder wie die Chinesen gerade einkaufen. Das passiert, wenn zu viel Kapital da ist und seine zerstörerische Wirkung entfalten kann (also Wohnraum unbezahlbar macht und vielen Menschen die Jobs kostet). Wir erinnern uns... die Zecke.

Ich frage mich auch manchmal, ob irgendwann Siemens aufgekauft und dann filetiert wird. Wäre unschön für alle Mitarbeiter. Im Zuge der letzten Hauptversammlung stand in der Zeitung, dass die drei größten Aktionäre die Siemens-Familie, BlackRock und der Staat Katar sind (und btw finde ich es unglücklich, dass sich N24 in welt umbenannt hat, erinnert mich doch an so ein Schmierenblatt für mittelschichtige Bildzeitungsleser). Aber ich frage mich, ob das wirklich stimmt, dass BlackRock "nur" 5,4% an Siemensaktien hält.

  • 20.01.2015: 4,86% von BlackRock, Inc., New York, NY, Vereinigte Staaten von Amerika (leider kann man das nur noch sehen, wenn man eingeloggt ist, falls überhaupt, aber ich habe Screenshots)
  • 14.04.2015: 5,5 % von BlackRock Financial Management, Inc., Wilmington, DE, U.S.A.
  • 30.04.2015 5,19% und 19.10.2015 dann 5,42% von BlackRock, Inc., Wilmington, DE, U.S.A.

Ich verstehe vom Aktienrecht und der Meldepflicht Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG nichts, aber wenn ich mir das so ansehe, dann sind das drei verschiedene BlackRock-Firmen, die jeweils uuups leider melden mussten und zusammengenommen schon ca. 15% haben, oder sehe ich das falsch? Und wenn ich da mal durchzähle, wie viele BlackRock-Gesellschaften es weltweit zu geben scheint, komme ich auf 168 Gesellschaften. Wenn nur ein Teil davon jeweils nicht meldepflichtige Anteile von 1% halten, dann wäre es also theoretisch möglich, dass Siemens eigentlich schon zu über 50% BlackRock gehört, in kleinen Stücken? Oder gilt die Meldeschwelle für die gesamte Kette der Tochterunternehmen und die 5,97% stimmen? Weiß eine Aktiengesellschaft, wer Aktien besitzt oder unterliegt das irgendeinem Bankgeheimnis?

Ich habe mich mal gefragt, ob das der Grund ist, weshalb Siemens möchte, dass möglichst viele Mitarbeiter Aktien halten. Aber wenn ich mir die Zahlen so anschaue, dann reicht das nicht aus, vor einer feindlichen Übernahme zu schützen. Siemens hat 850 Mio. Aktien ausgegeben. Es sind 9% nicht identifizierte Anleger, was meine Frage von vorhin beantwortet, ob eine Aktiengesellschaft alle ihre Aktienbesitzer kennt. 165.000 der Aktien gehören der Belegschaft, das sind gerade mal 0,0194%, also keine Chance, eien Übernahme zu verhindern. Aber vielleicht wird mit Ownership Culture auch gemeint, dass man immer bereit ist, sich den Arsch aufzureißen, schließlich "gehört" einem ja die Firma, in der man arbeitet.

Thema: News [ Senf dazugeben ]

Montag, 12. Februar 2018 23:52

Shape of Water (Vorpremiere)

Wir msind al wieder ins Kino gegangen und haben uns Shape of Water angeschaut. Aufgrund des Trailers habe ich einen romantischen Film mit etwas Action wegen dem Militär und den Forschern erwartet, die dem Meereswesen natürlich an den Kragen wollten. Ich wurde aber schon an der Kinokasse überrascht, als man mich fragte, ob meine Begleitperson auch schon 16 oder älter wäre.

Achtung, Spoiler

In diesen Punkten hat der Film leider etwas über das Ziel hinausgeschossen, denke ich. Nekrotische Finger sind einfach nur eklig, sonst nichts. Die meisten Dinge an dem Film haben mir gefallen, wie die wunderschönen Bilder, die Kulisse im Jahr 1952, die Menschen. Ein Wiedersehen mit Octavia Spencer aus Hidden Figures und The Help (und auch hier muss sie den offenen Rassismus der damaligen ertragen), David Hewlett aus Stargate Atlantis (und auch hier wieder als etwas schrulliger Wissenschaftler) und Doug Jones aus Star Trek Discovery / Saru (und auch hier wieder als komplett in einem Kostüm verstecketes Wesen). Ich habe Doug Jones bisher nur einmal ohne Maske gesehen, als Scully in Z Nation, da war er ein UFO-Gläubiger.

Achtung, Spoiler

Fazit: Ich bin mir nicht sicher, ob mir der Film gefallen soll und ob ich ihn jemals wieder ansehen möchte. Bildgewaltig und herzerwärmend war er schon. Und er hatte ein Happy End, was mir sehr wichtig ist. Aber das mit den Fingern, das war einfach zu eklig. Am besten hat mir die Szene gefallen, in der die Putzfrau ihren Nachbarn überredet, das amphibische Wesen zu retten. Er argumentierte, dass er so etwas nicht tun könne für ein Wesen, das noch nicht einmal menschlich ist. Und sie hält dagegen, dass sie - wenn sie es nicht retten - es auch nicht sind.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino [ Senf dazugeben ]

Freitag, 9. Februar 2018 18:48

ZNation

Z Nation

Dienstag, 30. Januar 2018

Achtung, Spoiler

Die Serie Z Nation wurde mir von Netflix vorgeschlagen, weil ich dort als Zombiefan gelte. Spaßenshalber habe ich mal reingeschaut. Sie kommt an Walking Dead nicht heran, obwohl man ihr sofort ansieht, dass sie vieles einfach nachmacht. Die Charaktere sind blasser und echte Gefühle kommen nicht wirklich auf. Das liegt aber nicht an den Schauspielern, die finde ich alle sehr gut.

Achtung, Spoiler

Die Zombies werden auch so genannt, aber sie können rennen wie in World War Z. Das irritiert, weil ich nicht glaube, dass man bei solchen Zombies wirklich eine Überlebenschance hat. Deshalb verirren sie sich auch gerne mal im Hintergrund, wenn es gerade ins Drehbuch passt.

Achtung, Spoiler

Dabei mangelt es den Autoren nicht an Ideen. Tobias mit seiner kannibalistischen Truppe, die ihre menschlichen Opfer bei lebendigem Leib verspeisen. Ja, gab es schon, aber die Agonie der Betroffenen - Gänsehaut! Wurde aber in nur einer Folge abgefrühstückt. Ich schätze mal, dass auch für Zombiedrehbuchautoren das Thema Kannibalismus zu heiß ist. Bei dem Cliffhanger bei Walking Dead (sorry, aber der Vergleich muss einfach sein) mit Denise Crosby ging das Thema auch ganz schnell durch.

Achtung, Spoiler

Andere Folgen dagegen wie die mit dem wiederkehrenden Traum von Addy oder mit dem russischen Kosmonauten, der bei Citizen Z in der Polarstation der NSA mit einer Kapsel von der ISS landet, sind dagegen fast unerträglich. Mal sehen, wie es weitergeht.


Update Freitag, 09. Februar 2018

Achtung, Spoiler

Jetzt bin ich mit der zweiten Staffel durch. Die erste endete mit dem Cliffhanger, dass Atomraketen quer über die Himmel rasten. In der zweiten Staffel muss Citizen Z seine Polarstation aufgeben. Dafür erreicht die Gruppe das CDC-Labor auf einem U-Boot, wo die Menschheit mit Murphys Blut gerettet werden soll. Wieder ein Mega-Cliffhanger. Auf Staffel 3 und 4 werde ich noch ein Weilchen warten müssen, aber - anders als bei Walking Dead - wird mir das nicht schwerfallen...

Thema: Serien

Freitag, 26. Januar 2018 23:55

Trekdinner im Januar 2018

Dieses Mal hatten wir beim Trekdinner sogar Programm. Erst haben wir die Siegerehrung nachgeholt, auch wenn die Hälfte der Gewinner nicht anwesend waren, und dann haben wir darüber diskutiert, wie wir nächstes Jahr mit dem Trekbowling weitermachen wollen. Wir haben uns ein kompliziertes System ausgedacht, nach dem wir abstimmen, aber ich glaube, so kommen wir zu einem guten Ergebnis :)

19 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner [ Senf dazugeben ]

Freitag, 19. Januar 2018 18:49

Lie To Me

Ich weiß gar nicht mehr, wer mir die Serie empfohlen hat, aber sie war schon lange auf meiner Watchlist. Jetzt bin ich mit den nur 3 Staffeln von Lie To Me durch. Eigentlich hat mir die Serie sehr gut gefallen und ich finde es schade, dass nach nur drei Staffeln schon Schluss war. Ich denke, dass das Ende auch relativ plötzlich kam, denn die Autoren hatten kaum Zeit, die Stränge zu Ende zu erzählen.

Habe ich was verschlafen? Wieso ist eigentlich Cals Exfrau doch nach Chicago gezogen und hat Tochter Emily nicht mitgenommen? Wurden die Finanzprobleme der Lightman Group jemals gelöst? Agent Ben Reynolds ist nicht gestorben, sondern einfach nicht wieder aufgetaucht, nachdem die Zusammenarbeit mit dem FBI beendet wurde? Sind Gillian und Cal zusammen oder nicht? Zumindest letzteres wird in der Schlussszene dem Zuschauer überlassen.

Vielleicht wäre die Serie erfolgreicher gewesen, wenn Cal nicht so ein Narzist gewesen wäre. Mit seinem offen stehenden Mund und dem ständigen Gestikulieren mit den Händen nervte er schon manchmal. Und er war immer so superheldenhaft, auch wenn er dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen ist. Und seine Tochter war auch ständig in Gefahr...

Thema: Serien [ Senf dazugeben ]

Freitag, 12. Januar 2018 19:50

Im Aufzug

Heute in der Mittagspause bin ich mit dem Aufzug gefahren. Ich hatte aus Versehen auf Erdgeschoss gedrückt, wollte aber in den Keller, wo die Kantine ist. In einer anderen Etage stiegen einige Männer zu. Als der Aufzug im Erdgeschoss hielt, aber niemand einstieg, war ziemlich klar, dass ich falsch gedrückt hatte. Einer der Herren sah mich dann halb belustigt, halb vorwurfsvoll an. Darauf ich: "Wenn ich das prograrmmiert hätte, könnte man das wieder ausschalten!" Grins!

Thema: mein Job

Samstag, 6. Januar 2018 21:45

Trekbowling 2018

Das Trekbowling stand dieses Jahr unter keinem guten Stern. Erst habe ich das ganze Jahr versucht, irgendwo unseren beliebten Pokal Paul zu bekommen, aber alle Pokalversender hatten die gleiche Nachricht für mich: Wird nicht mehr hergestellt, nicht mehr lieferbar, obwohl sie auch nach meiner Anfrage noch in den Online-Shops drinnen blieben. Das war sehr frustrierend. Aber mit Pino und Pina haben wir ganz niedliche Nachfolger bekommen, auch wenn sie Paul nicht wirklich ersetzen können.

Dann hat mich leider die Nachricht erreicht, dass unser Italiener La Corte dell Angelo Ende 2017 schließen wird. Daher habe ich mich nach einem anderen Restaurant umgesehen, das dem vielleicht am nächsten kommt. So habe ich das La Locanda gefunden und im November-Trekdinner in die Runde gefragt, ob das etwas wäre. Ich hatte schon meine Bedenken geäußert, dass es vielleicht zu teuer war, und mein erster Anruf dort hatte ergeben, dass bei großen Gruppen (ich rechnete wie immer mit 20-22 Personen) keine à-la-carte-Bestellung möglich ist, was auch ein Minuspunkt war. Aber das Feedback beim Trekdinner war erstaunlich positiv. Das man sich zum Auftakt des Jahres gerne etwas besonderes gönnen würde und so weiter. Ich wollte eigentlich noch eine Umfrage über Facebook und per Mail starten, aber da ich im November und Dezember unter starker Antriebslosigkeit litt (Winterdepression nennt man das, glaube ich) und mit ganz einfachen Dingen schon überfordert war (zum Beispiel beim Restaurant anrufen, ich hatte da jedes Mal Magenschmerzen und musste mir eine Outlook-Erinnerung setzen, damit ich das auch wirklich tue), habe ich das wie so vieles nicht auf die Reihe bekommen.

Man wollte uns erst Drei-Gänge-Menüs aufschwatzen, vegetarisch hätte dann 40 Euro gekostet und mit Fleisch 45. Aber da wussten wir, dass wir dann alleine da sitzen würden, deshalb habe ich nochmal mit Magenschmerzen angerufen und gesagt, dass das nicht durchgeht, dass die Leute einzeln wählen möchten. Wenn Geschäftsmann mit mir Weichei aufeinandertreffen... Da prallen Welten aufeinander.

Es haben trotzdem nur sehr wenige zugesagt und wegen Krankheit, was zu dieser Jahreszeit normal ist und womit ich eigentlich auch immer rechne, blieben am Ende nur sechs Leute übrig, die ins La Locanda gegangen sind. Das war sehr frustrierend. In erster Linie aber, weil ich nur von wenigen auch eine Begründung für die Absage erhalten habe. Zu teuer, übersichtliche Portionen, keine à-la-carte-Bestellung waren die Kritikpunkte, also genau meine Befürchtungen, die ich in meiner Ansprache im November-Trekdinner hervorgebracht hatte, als es noch keinen Aufschrei gab. Alles natürlich verständlich, aber ich hätte mir gewünscht, dass man mir das vielleicht schon im November gesagt hätte, da hätte sich vielleicht noch ein anderes Restaurant gefunden. Aber so ist das nun mal. Verstehe ich auch. Ich habe auch Probleme damit, etwas Negatives oder meine negative Meinung über etwas offen auszusprechen. Kann ich nachvollziehen, welche Dynamiken hier gewirkt haben. Traurig macht es mich trotzdem.

Das Bowling selbst war sehr schön, auch wenn ich bei der Bahneinteilung nicht nachgedacht habe. Als ich dann gesehen habe, dass die zwei Bahnen mit Kindern etwas hinten dran waren und die Gefahr bestand, dass wir vielleicht nicht auf allen Bahnen drei vollständige Durchgänge schaffen, haben wir dann nochmal ein wenig getauscht. Memo für nächstes Jahr! Falls ich bis dahin wieder Lust bekomme, das zu organisieren :(

Aber weil wir noch nicht genug mieses Karma hatten, spielte dann der Computer verrückt und man konnte uns die Auswertung nicht ausdrucken. Man wollte sie mir dann später per Mail zuschicken. Enttäuscht lösten wir die Versammlung dann auf. Zumindest letzteres war nicht meine Schuld, aber das hat mir auch nochmal einen Dämpfer verpasst. Kaum waren dann einige gegangen, teils zur eigenen Essensverabredung, kam dann zumindest die einfache Auswertung. Die Siegerehrung werden wir dann erst beim nächsten Trekdinner machen können.

Die kleine Gruppe ist dann in das La Locanda gegangen. Es war ein sehr feines Lokal, das nach Geld riecht. In solche Lokale gehe ich normalerweise nur mit der Firma. Aber wir haben den Abend und das Essen dann in gemütlicher Runde genossen. Das Essen war hervorragend und die Portionen waren gar nicht so klein wie befürchtet. Die Fiocchetti und der gemischte Nachspeisenteller sorgte für eine Explosion der Geschmacksnerven. Es war wirklich göttlich und der Weißwein dazu war auch hervorragend. Aber eben auch nicht ganz billig.

Ich danke unseren Begleitern, dass sie mich aufgemuntert haben. Und ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder besser läuft.

30 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | Fotoblog [ 2 Mal Senf dazugegeben ]

Samstag, 16. Dezember 2017 23:15

Trekdinner Kino-Event: Star Wars - Die letzten Jedi

Wir waren mit dem Trekdinner im Kino und haben den neuesten Star Wars-Film gesehen. Das war ein Pflichttermin. Ich habe erfolgreich verhindert, im Vorfeld irgendwelche Trailer zu sehen oder Diskussionen zu lesen oder dergleichen. Auch hier möchte ich in keinster Weise spoilern. Mir hat der Film gefallen. Er war witzig, hatte eine Handlung, der ich folgen konnte, hat vielleicht sogar die eine oder andere Stimme aus dem Fandom erhört und eingebaut. Anspruchsloses Popcorn-Kino eben. Und Luke war so genial!

Nach dem Film standen einige Fans in Kostümen bereit und ließen sich geduldig fotografieren. Jemand von der Imperialen Flotteninfanterie fragte mich dann mit Blick auf meinen TNG-Hoodie, wer mich denn aus der Arrestzelle gelassen hätte. Ich meinte nur, ich wurde gebeamt :)

Sandra und Florian

Fotoshooting

Trekdinner Gruppenbild

Imperiale Flotteninfanterie

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Farid | Kino | Star Wars | Star Trek | Trekdinner | Fotoblog

Montag, 25. September 2017 21:02

Andreas Eschbach in Wolfenbüttel

Samstag, 23. September 2017, 22:06 Uhr:

Am Samstag sind wir nach Wolfenbüttel gefahren. Gegen 17.45 Uhr waren wir dann im Gästehaus der Bundesakademie in Wolfenbüttel angekommen. Ich habe gehört, dass dieses Städtchen von manchen Zeitgenossen auch "Dreckskaff" genannt wird.

Jetzt bin ich in dem Zimmerchen im Gästehaus. Morgen um 15.00 Uhr geht es erst los, aber wir werden zum Café am Stadtmarkt zum frühstücken gehen und dann noch das beschauliche Städtchen anschauen. Ich liebe Fachwerkhäuser, deshalb werde ich hier noch auf meine Kosten kommen.


Sonntag, 24. September 2017, 23:56 Uhr:

Heute Sonntag war ein toller Tag. Gestartet haben wir mit einem leckeren Frühstück im Café am Stadtmarkt. Draußen steppte der Bär, denn es war Halbmarathon. Als wir das Café verließen, haben wir Andreas Eschbach gesehen, wir er auch dort frühstückte.

Anschließend haben wir die Gelegenheit genutzt und uns die Bibliothek angeschaut. Da hat Herzog August wirklich einen riesigen Schatz angehäuft. Ich glaube ich habe noch nie eine so große Sammlung wunderschöner alter Bücher gesehen wie hier.

Um 15.00 Uhr ging es dann los. Nach einer kurzen Begrüßung durch Olaf Kutzmutz, dem Programmleiter Literatur brachte Burkhard Spinnen eine Selbstreflexion, weshalb er wohl nie einen Zeitreiseroman schreiben können wird. Da er seinen Vortrag ablas, empfand ich ihn als sehr monoton und ermüdend, auch wenn er sehr viele Beispiele nannte wie Die Zeitmaschine von H.G. Wells, Zurück in die Zukunft, Edge of Tomorrow (und wieso sich der Tag nach der Zerstörung der Außerirdischen noch einmal wiederholte) und Täglich grüßt das Murmeltier. Die zweite Frage aus dem Publikum lautete, ob er schon einmal eine Geschichte gelesen oder gesehen hätte, in der der zeitreisende Protagonist, egal was er auch anstellt, die Zeitlinie eben nicht ändern kann, weil dies eben physikalisch nicht möglich ist. Es folgte ein merkwürdiger Monolog, bei dem ich mir ziemlich sicher war, dass die Frage nicht beantwortet wurde. Erst einer der nächsten Fragesteller nannte zwei Beispiele und in der kurzen Pause wurde zu dem Thema auch noch einmal diskutiert.

Die nächste Vorlesung von Leonhard Koppelmann war schon interessanter. Er berichtete darüber, wie aus dem Roman "Eine Billion Dollar" ein vierstündiges Hörspiel wurde. Hier wurde der Tod von John an den Beginn der Geschichte gestellt und es werden nur etwa 20 % des Romans verwendet. Die Synchronsprecherin von Jodie Foster sprach hier eine Journalistin, die - soweit ich das verstanden hatte -, als Erzähler fungierte.

Nach einer längeren Kaffeepause kam Kathrin Lange dran, die zu den Romanen "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar" und "Herr aller Dinge" Überlegungen zu den Romanenden anstellte. Das fand ich auch interessant, da ich schon öfter beschrieben hatte, dass ich die Enden häufig als abrupt und unbefriedigend empfinde. Aber es wurde von einer Art Vertrag zwischen Author und Leser gesprochen, den Andreas Eschbach hier eben brechen würde. Und ich dachte mir dann, dass es eben seine spezielle Art ist, eine Geschichte zu Ende zu bringen, und dass es eben nicht seine Absicht ist, die Erwartungen der Leser zu erfüllen. Wäre ja auch langweilig.

Nach dem Abendessen (Lasagne mit Salat) kam dann der Höhepunkt des Tages. Andreas Eschbach las aus seinem Roman "Todesengel" einen Ausschnitt und wurde anschließend von Olaf interviewt. Eschbach ist ein sehr ruhiger, intelligenter Mensch, der mit seinen Antworten immer wieder überrascht. Anschließend bildete sich sofort eine Schlange zum Signieren und Fotografieren. Ich habe meine drei Lieblingsromane mitgebracht "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt", die nun mit Widmung signiert sind :) Und ein gemeinsames Foto haben wir auch gemacht.

Anschließend gab es noch eine Menge Diskussionen, regen Austausch und Fachsimpeln. Da ich kein Author (mehr) bin und "nur" noch ein wenig blogge, habe ich mich aber nicht all zu lange am Networken beteiligt. Ich muss morgen schließlich fit sein für die lange Autofahrt.


Montag, 25. September 2017, 21:02 Uhr:

Der letzte Tag begann schon relativ früh mit dem ersten Vortrag von Wulf Dorn, der darüber referierte, wie das Buch "Ausgebrannt" sein Leben verändert hat. Mir brannte die Frage auf der Zunge, ob das Buch vielleicht auch andere Leute geprägt hat, aber die Zeit war zu knapp. Denn bei der Kaufentscheidung für unser kleines Reihenhäuschen hat durchaus auch eine Rolle gespielt, dass es mit Geothermie beheizt wird, und es ist ein Toyota Auris Hybrid geworden, weil ich mich auch aufgrund dieses Buches mit sparsameren Autos beschäftigt habe und mich die Hybridtechnologie daher sehr faszinierte. Insofern kann man sagen, dass dieses Buch auch unser Leben verändert hat oder zumindest den Prozess beschleunigt. Andreas Eschbach wurde als visionär bezeichnet, doch bescheiden, wie er ist, hat er gleich seiner Heiligsprechung zu Lebzeiten entgegengewirkt.

Bei dem nächsten Vortrag von Klaus N. Frick über Andreas Eschbach und Perry Rhodan hatte ich schon befürchtet, dass ich als totaler Perry-Rhodan-Nichtwisser kein Wort verstehen würde. Aber Klaus erzählte so erfrischend über seine Begegnung mit Andreas Eschbach - damals hatte er noch grüne Haare - und umriss den Inhalt einiger Highlights, dass es mir ein wenig die Angst nahm, vielleicht doch einmal etwas aus diesem Universum zu lesen. Denn bisher haben mich die kilometerlangen Regale mit Silberbänden davon abgehalten, da ich genau wusste, dass ich das niemals werde in meinem Leben alles lesen können.

Den letzten Vortrag hielt Regula Venske zum Thema Wahlen. Brandaktuell also nach der gestrigen Bundestagswahl. In dem Buch "Ein König für Deutschland" ging es um Wahlfälschung durch manipulierte Wahlcomputer. Doch nach der Buchbesprechung erzählte Regula noch von ihrer Reise in die Ukraine, wo sie gerade her kam und von den Schriftstellervereinigungen PEN.

Nach dem Mittagessen mit Fingerfood starteten wir auch gleich los zurück nach München. Es waren wundervolle Tage und ich bin Christina sehr dankbar dafür, dass sie mich auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht und begleitet hat. Sie bezeichnete mich auch als "größten Andreas-Eschbach-Fan", den sie kennt. Nun, es scheint noch einige mehr zu geben ;-) Nach dieser Tagung habe ich mich auch mit seinen unerwarteten Romanenden angefreundet. Und nun freue ich mich schon auf meine nächste Lektüre von ihm.

Hier kann man noch die Gedanken von Christina zu dieser Tagung nachlesen: Ein König für Deutschland, Literatur in multiplen Sinneseindrücken und In hoffnungsvoller Erwartung, und noch eine Ergänzung: Per Auto durch die Republik

Und hier auf Twitter unter dem Hashtag #jesuseschbach (soviel zum Thema Heilgsprechung).

47 Fotos

Themen: Freunde | unterwegs | Bücher | Auto | Traumhaus

Dienstag, 12. September 2017 22:58

The Circle

Weil das Buch "The Circle" einmal auf heise rezensiert wurde, habe ich es auf meine Wunschliste gepackt und irgendwann auch geschenkt bekommen. Leider kam ich bisher nicht dazu, es zu lesen.

Die Filmfirmen und der Regisseur sind eher unbekannt, dafür spielen eine Menge bekannte Gesichter mit: Tom Hanks, Emma Watson, Karen Gillan (Amy Pond aus Dr. Who), John Boyega (Finn aus Star Wars), Glenne Headly (Karen Stottlemeyer aus Monk) und Bill Paxton (Titanic), dem der Film gewidmet war, da er im Februar 2017 verstarb. An den Schauspielern lag es also nicht, dass der Film sehr holprig wirkte und sicherlich besser hätte umgesetzt werden können.

Es ist natürlich ein Frontalangriff auf die Datensammelwut von Google, Facebook und Co.. Am Ende war ich mir aber nicht mehr sicher, ob die Aussage war "Orwell hatte keine Ahnung" oder ernsthaft "mit totaler Transparenz gibt es kein Verbrechen mehr". Die Schlussszene irritierte. Ist das Ende des Buches auch so?

Fazit: Als Fernsehabend okay, aber ins Kino muss man dafür nicht.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino
 
Last Update: 23.03.2016 14:07

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