Mein Blog-Archiv

Thema: privat/unterwegs

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Montag, 10. Juli 2017 23:41

Max Uthoff - Gegendarstellung

Wir waren schon wieder im Lustspielhaus, diesmal mit einer anderen Kollegin. Das Programm Max Uthoff - Gegendarstellung war wie ein Maschinengewehrfeuer. Das Publikum musste höchst aufmerksam folgen, sonst verlor es den Faden. Das war richtig anstrengend. Max Uthoff, der Volljurist, hielt auf der Bühne ein flammendes Plädoyer gegen die Ungleichverteilung des Vermögens und gab nebenbei noch etwas Geschichtsunterricht. Gegen Ende war die Stimmung dann doch ziemlich getrübt.

Diese lockerte er dann durch seine Zugabe noch auf, indem er Vorschläge unterbreitete, was man sich denn so auf den Grabstein schreiben lassen könnte. Ich weiß nur, dass da nicht draufstehen soll "Bei mir war es immer pikobello sauber.".

Zumindest war er der Meinung, dass wir keine Angst vor einem dritten Weltkrieg haben bräuchten. Ich hoffe, er hat recht. Aber es ist zynisch, wenn man sich darauf verlässt, dass in vielen anderen Ländern der Erde dafür Stellvertreterkriege geführt werden. Nein, die will ich auch nicht. Ich wünsche mir den ersten richtigen Weltfrieden.

Nach der Vorstellung rauchten uns erst einmal die Köpfe. Und wir sind froh, dass in Die Anstalt noch andere Kaberettisten auftreten. So ein Feuerwerk könnte ich mir nicht jeden Monat reinziehen. Ich vermisste etwas die Spontanität, auch mal vom Programm abzuweichen und mit dem Publikum zu spielen, wie es beispielsweise Simon Pearce am Freitag gemacht hatte. Mal sehen, wen wir uns als nächstes anschauen. Philipp Weber? Marc-Uwe Kling? Oder Stefan Verra mit seinem Programm über Körpersprache?

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | unterwegs

Samstag, 8. Juli 2017 11:21

Simon Pearce - Allein unter Schwarzen

Gestern waren wir im Lustspielhaus und haben uns Simon Pearce - Allein unter Schwarzen angeschaut. Es war saukomisch und trotzdem bittersüß. Simon erzählte locker davon, wie er im Münchner Vorort Pullach groß geworden ist und welchen illustren Gestalten (inklusive seiner Hippie-Mutter) und leider auch engstirnigen Zeitgenossen (inklusive der Polizei) er so zu tun hatte.

Witzig war, dass ich am Donnerstag einer Arbeitskollegin erzählt habe, dass ich Simon Pearce anschauen werde, und sie ist mit ihm in die Schule gegangen und hat erzählt, dass er schon damals ein lustiger Typ gewesen war und ihn alle kannten, also für die Bühne prädestiniert. So ähnlich verhält es sich mit mir und Tommy Krappweis. Ihn kannte damals jeder, aber konnte natürlich unmöglich alle an der Schule kennen (genausowenig wie mich graues Mäuschen). So kam Simon Pearce ihr Name auch nicht bekannt vor.

Auf jeden Fall hat Simon Pearce nun einen Fan mehr. Ich hoffe doch inständig, dass dies nicht seine letzte Vorstellung in München gewesen ist, wie er immer wieder erwähnte. Im Publikum saß nicht nur seine Mutter, sondern auch Harry G, den ich von Antenne Bayern kenne (aber nicht besonders mag) und Joseph Hannesschläger, den viele von den Rosenheim Cops kennen dürften, wir kennen ihn von [Unser Amazonstore: ] Mara und der Feuerbringer [/Amazonstore Ende].

Unser letztes Kleingeld haben wir dann in die Box von Bellevue di Monaco geworfen. Wir hätten gerne Scheinchen reingeworfen, aber leider hatten wir nur noch 50er, weil der Bankautomat keine Hausfrauenmischung mehr hatte :(

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs

Freitag, 7. Juli 2017 16:31

Offsite beim Huberspitz

Am Donnerstag und Freitag waren wir mit meinem neuen Team auf unserem alljährlichen Offsite. Die Location war der Huberspitz, von wo aus wir eine kleine Wanderung zur Gindelalm (ACHTUNG, BLASMUSIK O.o) gemacht haben. Dort war ich mal wieder unsichtbar für Kellner... Es waren zwei wunderbare Tage und ich freue mich, dass ich jetzt in einem so wunderbaren Team arbeiten darf :)

Huberspitz

Huberspitz

Huberspitz

Huberspitz

Huberspitz

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Sonntag, 2. Juli 2017 22:44

Wochenende in Berlin

Dieses Wochenende waren wir in Berlin. Ich habe meinen Schatz Florian sehr früh wecken müssen, da unser Flieger bereits um 9.00 Uhr ging. Diesmal habe ich das mit dem Online-Parkticket ausprobiert. Das hat für das Wochenende 39 Euro gekostet. Wenn wir mit der S-Bahn gefahren wären, hätten wir hin und zurück 2x2x8 Streifen à 1,35 Euro, also insgesamt 43,20 Euro und damit mehr bezahlt, Benzin mal nicht mitgerechnet, aber das brauchen wir auch nicht mehr, wie haben jetzt einen Hybrid :D Außerdem haben wir nur etwas mehr als eine halbe Stunde gebraucht. Wenn ich die Einfahrt zum richtigen Parkhaus auch auf Anhieb getroffen hätte (da war kein blaues, rundes Schild mit Pfeil), dann wären wir sogar noch schneller gewesen. Trotzdem hatten wir noch 45 Minuten Zeit und sind deshalb zum Dallmayr frühstücken gegangen. Die Spiegeleier und der Bacon haben wohl ganz gut geschmeckt, aber ich mochte weder den Kaffee noch die Orangenmarmelade. Sollten wir da nochmal frühstücken, dann nehme ich nur einen Latte Macchiato.

Mit der Lufthansa ging es dann nach Berlin. Unsere erste Mission war Frühstück bei meiner Tante. Dann ging es zum Legostore, wo mein Schatz Florian eine Mission zu erfüllen hatte. Danach sind wir noch etwas trotz unpassender Schuhe in der Stadt rumgelaufen. Von dem Hochwasser am Donnerstag konnte man noch viele Schäden sehen.

Abends ging es dann zur Geburtstagsparty in die Fabrik 23, wo im Hintergrund der Film "https://www.youtube.com/watch?v=wY5GdeqOkfc in Dauerschleife lief und die Kochenden Welten Kochlöffel verteilten. Die 1 durfte kochen, die 2 Cocktails mixen. Ich habe natürlich die 1 gezogen. Wie blöd, weil ich doch fast jeden Tag zu Hause koche. Jetzt durfte ich auf der Party also nochmal kochen :D Ich habe frische Minze gehackt. Später habe ich mich aber heimlich unter die Cocktailmixer gemischt und gelernt, wie man einen Whiskey Sour und einen Caipi mit weißem Zucker macht. Natürlich habe ich die auch getrunken.

Später trat der Illusionskünstler Martin auf, der mächtig für Stimmung sorgte. Obwohl Florian und ich schon einen Zauberkurs Mentalmagie gemacht haben und ihm genau auf die Finger geschaut haben, sind wir nicht draufgekommen, wie er seine Tricks gemacht hat. Wir waren alle so begeistert, dass wir sogar noch eine Zugabe gefordert und bekommen haben :)

Diesmal haben wir wirklich bis zum Schluss durchgehalten. Die Party ging bis 2.00 Uhr. Mit der S-Bahn waren wir dann aber erst 3.00 Uhr im Hotel, weil wir beim Umsteigen etwas zu langsam waren. Aber eine viertel Stunde auf den Anschlusszug warten ist eigentlich ganz okay.

Am nächsten Tag ging es nochmal zum Frühstück zu meinter Tante und Fotos austauschen und ratschen und so. Und am späten Nachmittag flogen wir dann wieder heim.

47 Fotos

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Samstag, 8. April 2017 22:21

Herrmannsdorfer

Heute waren wir am Nachmittag auf dem Frühlingsmarkt der Herrmannsdorfer Landwerkstätten, um mit Freunden einen Geburtstag nachzufeiern. Es war richtig schön dort und wir haben die neue Frühlingssonne genossen. Abends waren wir noch in der Gaststätte. Ich habe zwar nur eine Vor- und eine Nachspeise gegessen, aber das Gemüse im Teigmantel mit Pastinakencreme und Süßkartoffeln war vorzüglich. Ich hatte auch eine Kühltasche dabei, aber wir haben es versäumt, Fleisch zu kaufen. Ich muss wohl doch mal in einen Laden gehen.

ein glückliches Schwein

eine glückliche Thüringische Ziege

Narzissen

Gemüse im Teigmantel mit Pastinakencreme und Süßkartoffeln

Schweinsbräu

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Sonntag, 19. März 2017 17:28

An Evening with... Terry Farrell

Dieses Wochenende waren wir wieder einmal in Deggendorf. Filip hatte zu FKM-Events "An Evening with... Terry Farrell" eingeladen. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen, nachdem wir sie auf der letzten FedCon schon so toll fanden.

Am Nachmittag war sie bereits zum Meet & Greet anwesend, wozu aber nur wenige Kurzentschlossene die Gelegenheit bekamen, wie beispielsweise Christina und Wilfried. Uns genügte der normale Abend. Nachdem ich mir meine Trillpunkte aufgemalt und mit Haarspray fixiert hatte, gingen wir in die Stadthalle, wo Terry ihr Panel abhielt. Sie wurde hauptsächlich über ihre Karriere befragt, aber sie erzählte auch, dass sie ihren Sohn Max mit bei sich hat, dem sie mit seinen 13 Jahren die Welt zeigen wollte. Er hat die meiste Zeit Nintendo Switch gespielt :D

Sie ist der lebende Beweis dafür, dass Frauen nicht älter werden, sondern besser. Nachdem sie auch über die Dokumentation For the Love of Spock von Adam Nimoy und dem Croudfunding der Deep Space Nine Dokumentation What we left behind erzählt hatte, traute ich mich dann auch zu fragen, ob es wahr ist, dass sie mit Adam Nimoy liiert ist und ob sie Zukunftspläne hätten. Sie bejahte dies und meinte, sie möchte auch in Zukunft, dass er ihr Boyfriend bleibt. Später erzählte sie auch, dass er sie darin unterstützt, dass sie sich in erster Linie um ihren Sohn kümmert und nicht um ihre Karriere. Sie meinte dann, dass ihre Nanny, falls sie denn eine bräuchte, eine Mexikanerin sein müsse, um gegen die Politik von Trump zu protestieren.

Nach dem Panel gab es dann das Fotoshooting. Unser erstes Foto haben mein Schatz Florian und ich gemeinsam mit Terry gemacht, wobei sie anmerkte, dass sie meine Punkte mag :) Später haben wir dann noch ein Trekdinner-Gruppenfoto gemacht. Die Fotos werde ich nachreichen, sobald sie verfügbar sind.

Der letzte Programmpunkt war dann die Autogrammstunde. Dabei haben wir uns für das Foto entschieden, dessen Erlös als Spende an die Organisation Planned Parenthood geht, für die Terry gerne wirbt. Einerseits eine gute Sache, um Frauen in den USA, die sich keine Krankenversicherung leisten können, Zugang zu frauenärztlichen Dienstleistungen zu gewähren. Andererseits ist das natürlich ein Armutszeugnis, dass Menschen in einem zivilisierten Land auf Spenden und NGOs angewiesen sind, um solche wichtigen Dinge wie Verhütungsmittel oder Geburtshilfe zu erhalten.

Nach der Veranstaltung haben wir uns noch in der Stadthalle zu einem sehr leckeren Buffet getroffen. Nur leider war das Schweinefilet bereits aus, als wir ankamen. Dafür war alles andere sehr lecker. Am Ende ging Terry auch noch einmal von Tisch zu Tisch, um sich von allen Gästen zu verabschieden. Dabei hat jemand an unserem Tisch sein Handy auf sie gerichtet und gefilmt, was sie nicht so toll fand. Während der Veranstaltung ist das normal und gehört dazu, aber danach ist Terry nur noch privat anwesend und da muss man den Augenblick einfach genießen und nicht ihre Privatsphäre stören.

Am nächsten Vormittag haben wir das superleckere Frühstück in unserem NH Parkhotel genossen. Leider gab es Bacon nur auf Bestellung, aber dafür kostete es nichts extra. Wir freuen uns schon auf das nächste Event, aber gut Ding will Weile haben. Aber wenn Filip das nächste Event ankündigt, werden wir sicher wieder dabei sein :D

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Freitag, 21. Oktober 2016 20:15

TimeLash II in Kassel

Letztes Wochenende waren wir auf der TimeLash II in Kassel. Das ist eine wunderschöne, kleine Con zum Thema Dr. Who. Wir haben zwar erst ab dem neunten Doktor geschaut und sind mit dem zwölften noch nicht ganz durch, aber zumindest von Bildern her kennen wir auch die älteren Doktoren. Da wir nicht die eingefleischten Dr. Who-Fans sind, kannten wir die Schauspieler auch überhaupt nicht. Spaß hat es trotzdem eine Menge gemacht.

Besonders verzückt war ich von den vielen Tardissen, in Originalgröße und in Originalgröße aus der Folge "Hinter den Wänden". Eine solche hätte man für 600 Euro erwerben können. Aber für das Geld können wir wohl auch unseren Gartenschrank als halbe Tardis schreinern lassen. Das wär doch cool, oder?

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Montag, 27. Juni 2016 18:17

ComicCon Germany in Stuttgart

Letztes Wochenende waren wir auf der ComicCon Germany in Stuttgart. Da wir die meisten Schauspieler und Zeichner gar nicht kannten, ließen wir uns Zeit. Wir sind relativ entspannt am Samstag Vormittag losgefahren und waren gegen Mittag in Stuttgart, wo wir unser Auto an unserem Hotel Wyndham bequem abstellen konnten.

Eine Con in einem Messegelände hat natürlich überhaupt kein familiäres Flair, aber darum ging es uns auch gar nicht. In erster Linie haben wir wunderschöne Kostüme bewundert. Davon gab es reichlich. Im Foyer wurden kleinere Panels abgehalten. Die größeren fanden in Halle 3 statt, was sehr gut war, denn dann wurde man im Händler- und Ausstellungsraum (Halle 1) nicht zwangsbeschallt, wie das damals auf der Destination in Frankfurt der Fall gewesen war.

Uns interessierte in erster Linie Nathan Fillion aus Firefly. Doch 100 Euro für ein Autogramm war uns dann doch ein büschen zu viel. Aber da er gerade mit der Serie Castle sehr erfolgreich ist, war er eben auch der große Star der Con. Die Serie werden wir jetzt auch mal anschauen.

Im Händlerraum haben wir natürlich Thomas und Monika von Fantasie und Raum besucht. Ein kleines, familiäres Highlight :) An den Essensständen waren ständig lange Schlangen. Aber neben den Brückls gab es noch einen Stand mit ungesundem Süßkram aus den USA, wo man sich auch eindecken konnte.

Bricking Bavaria und Schwabenstein waren auch da und es gab wieder absolute Superknaller an Legomodellen. Am besten haben mir die Stadt des Governors Woodbury aus Walking Dead, Idefix und Entenhausen gefallen. Das Projekt 50.000 Orks war auch sehr beeindruckend. Das befand sich gegenüber dem Stand vom Khemorex Klinzhai!.

Abends war dann das erste Highlight des Tages, der Cosplay Contest moderiert von Kes und Frank. Leider fand der nur im Foyer statt, das nach kurzer Zeit hoffnungslos überfüllt war. Obwohl wir 45 Minuten vorher schon dort waren, haben wir nur am Rand hinter dem Handlauf der Treppe einen Platz bekommen. Die Aufrufe, sich bitte nicht auf die Treppe zu setzen, wurden größtenteils ignoriert. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, den Cosplay in Halle 3 stattfinden zu lassen. Nachdem das so beliebt ist, hätte man eventuell auch Tickets dafür verkaufen können, vielleicht für 5 Euro.

Die Kostüme waren allesamt der Hammer. Auch wenn wir die meisten Figuren aus Comics und Games nicht kannten, bewundern wir dennoch die Arbeit und das Herzblut, das in jedem einzelnen Teil steckt.

Abends waren wir noch im Brauhaus am Parkhotel mit Freunden essen. Es lief natürlich Fußball, aber das hat uns nicht weiter gestört. Meine Käsespätzle waren etwas zu sättigend und irgendwie mag ich Bergkäse nicht. Sollte ich mir vielleicht mal merken O.o

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Am Sonntag haben wir erst einmal gemütlich gefrühstückt und ausgecheckt. In der Messe war wieder mächtig was los. Wir haben uns heute etwas mehr darauf konzentriert, Fotos von den vielen schönen Kostümen zu machen. Ein großer Renner war Deadpool, so dass wir uns vorgenommen haben, den Film endlich auch mal anzuschauen. Und der neue Ghostbusters, der im August in die Kinos kommt, wird wahrscheinlich auch ein Hit. Nicht kreuzen ;-)

Für Nachmittags haben wir dann Tickets für das Panel mit Nathan Fillion / Castle geholt. Das Panel schien ganz lustig gewesen zu sein, nur haben wir nicht sehr viel verstanden auf den hinteren Plätzen, weil die Akustik in der Halle nicht so toll war. Außerdem haben die Leute immer Angst, ins Mikrophon zu sprechen, was auch nicht gerade hilfreich ist. Es wurden auch ein paar Fragen zu Firefly gestellt. Nathan erzählte dann, dass er es schon toll findet, wenn man ihn auf der Straße erkennt und mit "Captain" anspricht.

Wir waren dann im Messerestaurant zum vorgezogenen Abendessen, aber die lapprige Currywurst war auch nicht so der Hit. Bitte merken: Die beste Currywurst gibt es bei uns in der Kantine!

Am Ende wollten wir noch etwas bei Thomas und Monika helfen, den Stand zu räumen, aber die Gäste mussten den Händlerraum verlassen, wegen Versicherung und so. Aber vielleicht war es auch ganz gut so, weil ich ein wenig das Gefühl hatte, nur im Weg rumzustehen.

Auf der Rückfahrt war dann noch weniger Verkehr als auf der Hinfahrt, so dass wir ziemlich genau um acht Uhr wieder zu Hause waren. Auch wenn es eine Massenveranstaltung war mit ungefähr 30.000 Besuchern (habe ich gehört), war es trotzdem eine Reise Wert gewesen. Das lag aber vor allen Dingen an den vielen bekannten Gesichtern (Freunde und Bekannte, nicht Schauspieler) und natürlich an den wahnsinnig tollen Kostümen.

76 Fotos


Kleine Linksammlung:

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Dienstag, 17. Mai 2016 18:18

FedCon XXV

Das Pfingstwochenende haben wir in Bonn auf der FedCon XXV verbracht. Wir hatten uns relativ spät angemeldet, da wir die meisten angekündigten Gäste bereits kannten. Aber als ich erfahren habe, dass George Takei kommen würde, haben wir uns spontan doch noch entschlossen, auf die FedCon zu fahren. Leider gab es da keine Wochenendtickets mehr, so dass ich behelfsmäßig drei Tagestickets gekauft habe. Leider hatte ich nicht bedacht, dass bei Tagestickets in den Hauptsaal unter Umständen der Einlass verwehrt werden könnte, wegen Brandschutz und so. Falls wir uns nochmal so spät entschließen sollten, dann würde ich erst mal ins Forum schauen, ob nicht jemand sein Ticket verkauft.

Da erstmal keine Streiks zu befürchten waren, haben wir sogar Lufthansa gebucht. Unser Flieger am Freitag Abend hatte leider etwas verspätet und wir mussten auf dem Rollfeld einsteigen. Gewohnt haben wir im Parkhotel am Kurpark Bad Godesberg, wo vor Kurzem ein 17jähriger zu Tode geprügelt worden ist. Das Hotel war sehr schön und hatte ein tolles Frühstück. Auf dem Weg von der U-Bahn zum Hotel sind eine Menge arabische Geschäfte. Teilweise steht überhaupt kein weiterer deutscher oder englischer Text dabei, da man offensichtlich unter sich bleiben möchte. Das ist nicht schön.

Den ersten Vortrag von Hubert Zitt über 50 Jahre Star Trek haben wir leider verpasst, da es Probleme mit Florians erstem Tagesticket gab und wir uns noch einmal anstellen mussten. Als wir dann fertig waren, war der halbe Vortrag bereits vorbei und der Hauptsaal natürlich proppevoll. Da kamen keine Tagesticketinhaber mehr rein.

George Takei hatte nicht abgesagt und wir kamen als Tageskartenbesitzer kurz nach Beginn seines Panels auch auf die Empore. Er erzählte heartbreaking stories von jungen Menschen, die von ihrer Familie verstoßen wurden, nur weil sie schwul oder lesbisch sind. In den 60iger Jahren war es Gene Roddenberry noch nicht möglich, dieses Thema in Star Trek anzugehen, da die Serie auch so schon ständig bedroht war, abgesetzt zu werden, da sie andere heiße Eisen anfasste. So wurde die Folge Platos Stepchildren, in der Captain Kirk Uhura küsste, was der erste interracial Kuss im Fernsehen war und die Folge deshalb in vielen Staaten nicht ausgestrahlt wurde. George Takei ist ein großartiger Mensch!

Auf William Shatner angesprochen, meinte er, dass er ihn zu seiner Hochzeit mit Brad eingeladen hatte, aber er sich nicht gemeldet, nicht abgesagt hatte und natürlich auch nicht erschienen war.

Die Kostüme waren wieder großartig. Es lief sogar ein Gamorreanischer Krieger herum (die Schweinewache von Jabbas Palast). Leider hatte ich da meine Kamera zu spät gezückt. In den Händlerräumen haben wir diesmal leider (oder zum Glück) nicht so viel entdecken können, was uns gefiel. Florian hat bei Fantasie und Raum seine vorbestellte Classic-Phaser-Bauchtasche abgeholt. Ansonsten haben wir nur den Jungs ein paar T-Shirts mitgebracht. EMP hatte vor allen Dingen Star Wars Stuff dabei, dabei hätte ich mir zu gerne mal ihr Sortiment von Queen of Darkness angeschaut.

Ein paar bekannte Gesichter haben wir natürlich auch getroffen. Aber so wie früher ist es nicht mehr. Einerseits hatte ich mich darüber gefreut, dass auch viele junge Leute wie meine Jungs Interesse an Star Trek haben und sich auf der Convention tummelten, aber das Confeeling, das innerhalb von nur drei/vier Tagen mal das Gehirn freigeblasen hat, wollte nicht so richtig aufkommen. Das hatte auch mit dem Frust über die Tagestickets zu tun, aber auch damit, dass mir mittlerweile das Maritim in Düsseldorf fast besser gefällt, auch wenn ich mich etwas an die kühlerer Athmosphäre dort erst gewöhnen musste. Und dann werde ich auch nicht jünger und bin trotz fast acht Stunden Schlaf und einigen Energy Drinks dauernd müde gewesen.

Am ersten Tag waren wir in Classic gegangen. Ich hatte mir auch irgendwann meine Öhrchen angeklebt. Am zweiten Tag dann TNG, Florian als Vulkanier und ich als Trill. Und am dritten Tag hatte ich die First Contact Uniform an, die nun aber leider wirklich ausgedient hat. Für so wunderschöne Kostüme fehlt mir einfach die Zeit und die Muse. Aber vielleicht können wir zumindest mal als Lily und Herman Munster rumlaufen?

Am witzigsten war der laufende Earl Grey Teebeutel. Am beeindruckendsten die Transformer, die aber professionelle Kostümbauer (AJdesigns.de) waren, so dass ich es schon ein wenig unfair fand, dass sie beim Kostümwettbewerb antraten. Denn da hatten die zum Teil wirklich tollen, anderen Kostüme keine Chance mehr, zumindest die Gruppen nicht. Am häufigsten war gefühlt Rey und mit und ohne BB8 in verschiedenen Farbvarianten vertreten. Es gab sogar eine klingonische Hochzeit, die haben wir aber fast verpasst.

Am ersten Tag holten wir uns auch unsere Autogramme von Karl Urban (das ich in Frankfurt nicht geholt hatte) und von George Takei. Auch hier kam man als Tagesticketbesitzer erst gegen Ende rein. Aber wenn man bezahlt hatte, dann bekam man natürlich auch sein Autogramm. Walter Koenig war kurz aufgestanden und hatte ich sie lange Schlange angeschaut. Und sich dann an den Kopf gegriffen, weil er noch so viele Autogramme schreiben musste.

Orion hatte auch seinen 50. Geburtstag gefeiert und wurde am Sonntag in einem zweiten Vortrag von Hubert Zitt gewürdigt. Es gab sogar eine extra Ausstellung mit Spitzern und dem berühmten Bügeleisen.

Außer George Takei und Hubert Zitt hatten wir auch noch Terry Farrell angeschaut. Sie ist frisch geschieden und war sehr gut drauf. Vielleicht bringt sie das nächste Mal ihren Sohn Max mit. Julie Benz haben wir auch gesehen (Dexter, Defiance). Sie hat Kaugummi gekaut. Das finde ich etwas daneben. Eigentlich wollten wir noch einmal Karl Urban anschauen, obwohl wir ihn schon in Frankfurt auf der Destination gesehen hatten, aber obwohl ich die Programmänderung fotografiert hatte, habe ich sie nicht gelesen, ich Dummie.

Dafür haben wir uns William Shatner noch einmal angetan. Auf der Opening Ceremony hat Chase Masterson wohl versucht, George Takei neben William Shatner zu stellen, doch der ist dann einfach von der Bühne gegangen. Es hat sich sogar jemand getraut zu fragen, wieso er und George Takei sich so uneins sind. Darauf erzählte William Shatner seine Version, dass George Takei seit fünfzig Jahren immer wieder erzählen würde, dass es schwierig sei, mit William Shatner zusammenzuarbeiten und er damit seinen Ruf schädigt. Ich fürchte, dass wir die beiden in diesem Leben nicht mehr zusammen bringen werden.

Beim Kostümwettbewerb werden keine Showeinlagen mehr gezeigt, sondern jeder führt lediglich sein Kostüm vor und bekommt vom Moderator ein paar Fragen gestellt. Die Transformer waren großartig, aber auch die anderen Kostüme haben mir gefallen und es steckt so viel Arbeit und Herzblut drin, dass ich es wirklich schade fand, dass es nicht noch mehr Preise für Gruppen zu vergeben gab, dann hätten vielleicht auch noch andere einen Preis mit nach Hause nehmen können, die nicht alleine aufgetreten waren.

Am letzten Tag haben wir uns Marina Sirtis angeschaut. Sie ist eine super Stimmungskanone und erzählt immer ganz viele "true stories". Im Zuschauerraum haben wir dann ein paar Leute beobachtet, wie sie Star Trek Online oder Nintendo gespielt haben. Damit James Morrison nicht so alleine ist, hat sich Chase zu ihm gesetzt und ihm Fragen gestellt, wenn aus dem Publikum keine mehr kamen. Danach war Walter Koenig noch einmal auf der Bühne. Ob es seine letzte Con in Deutschland/Europa ist? Wir werden alle nicht jünger, nicht wahr? Robert Beltran und Ethan Phillips haben dann noch einmal richtig Stimmung gemacht. Und Connor Trinneer ist auch ein sympathischer Kerl.

Die Closing Ceremony war mit den Siegerehrungen für die Zuschauer-Award-Kostüme, Modellbauten und Kunstwerke und anschließendem Aufmarsch aller noch verbliebenen Schauspieler sehr lustig gewesen. Danach mussten wir aber schnell los, damit wir unseren Flieger nicht verpassen. Ich werde dann immer nervös. Lieber bin ich zwei Stunden früher am Flughafen und esse dann noch irgendetwas sündhaft Teures, bevor ich den Flieger verpasse.

Die FedCon war schön. Aber ich vermisse das Confeeling. Immer noch. Ich wünschte, ich könnte sagen "Nach der Con ist vor der Con", denn es zieht mich nicht mehr so hin wie früher. Mal sehen, welche Gäste noch kommen und ob andere Cons wieder dieses Gefühl in mir wecken können. Oder habe ich einfach schon zu viel gesehen? Oder werde ich alt? Oder sind meine Erwartungen zu hoch? Mal sehen...

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Sonntag, 10. April 2016 14:11

Reiten in den Alpen

Gestern hatte ich meinen zweiten Tagesritt, diesmal waren wir beim Buchauer, wo man auch über die Alpen reiten kann, wenn man entsprechende Touren bucht.

Wir trafen uns um 9.00 Uhr am Stall, wo unsere Pferde und Mulis bereits auf uns warteten. Gegen 9.45 Uhr ging es dann los. Das Voralpenland ist ein wunderschöner Ort zu reiten. Es geht bergauf und bergab über Felder, Wiesen und durch Wälder. Einfach nur herrlich!

Meine Muli-Stute Mulan, deren Papa ein italienischer Riesenesel war und die mit ihren 162 cm Stockmaß auch ganz schön groß war, passte bei jedem Schritt bergab auf und schaute sich den Boden genau an. Dadurch fühlte ich mich auf ihr absolut sicher und konnte den Ritt genießen. Auf dem bequemen Westernsattel mit Schaffell fühlte ich mich auch wohl. Und es war mein erster Ritt auf einem Muli.

Gegen 12.45 Uhr kehrten wir dann im Gasthof Eibenwald (nicht Elbenwald ;-) ) ein. Das Essen war unglaublich lecker. Ich hatte eine weitere Premiere an diesem Tag, denn ich hatte zum ersten Mal Süßkartoffel-Kroketten gegessen. Die waren wahnsinnig lecker!

Zum Glück konnten wir von einer kleinen Bank aus aufsteigen, sonst wäre ich auf Mulan nie wieder hochgekommen. Das Absteigen fiel mir schon schwer. Gegen 14.45 Uhr ging es dann weiter und ca. 17.30 Uhr kamen wir zurück in den Stall. Diesmal sind wir sogar noch abenteuerlichere Wege geritten, mit Treppchen und Baumwurzeln und Bächlein. Einmal haben die Pferde ein kleines Hüpferchen nach links gemacht, als ein paar Enten aus einem Bach aufgeflogen waren. Später kam uns ein bellender Hund entgegen, der frei rumlief, aber der hat den Pferden überhaupt nichts ausgemacht. Der Hund war dann auch entsprechend irritiert und hat dann aufgehört zu bellen. Er ist nur hinter meiner Mulan noch etwas hinterhergelaufen, bis wir endlich wieder weg waren.

Ich bin wirklich fasziniert, wie gelassen auch die Pferde beim Buchauer sind. Sie werden nach Parelli ausgebildet. Wobei, eigentlich ist das falsch. Denn Parelli bedeutet, dass der Mensch wie ein Pferd denken soll, damit das Pferd ihn auch versteht. Ich hatte dann auch mal die Gelegenheit genutzt und gefragt, was es denn auf Pferdisch heißt, wenn ein Pferd uns mit der Nase anstubst. Auf Menschisch hatte ich darunter immer ein "Hey, du, wie geht's." verstanden. Aber das war leider falsch, denn ein rangniedrigeres Pferd würde niemals ein ranghöheres Pferd anstubsen. Also werde ich das in Zukunft auch nicht mehr dulden ;-) Der Tip "denke wie ein Pferd" ist wirklich klasse!

Gegen 17.30 Uhr kamen wir dann in den Stall zurück. Wir waren also fast sechs Stunden im Sattel gesessen. Das merkte ich dann schon sehr deutlich. Mein rechter Arm tat zwar nicht so weh, weil die Zügel aus leichtem Nylon bestanden und nicht schwerem Leder. Aber trotzdem war es sehr anstrengend gewesen. Aber auch sehr schön. Nachdem die Pferde in Ruhe ihren Hafer gefressen hatten, brachten wir sie auf das Paddock und versammelten uns im ehemaligen Kuhstall, wo Bierbänke mit Schaffellen aufgestellt waren. Ich schälte mich aus den nassen Klamotten, weil der Wetterbericht mit seinem leichten Regen leider doch Recht behalten hatte, und zog mir eine trockene Hose an.

Nachdem Jürgen so viel über den Film Unbranded erzählt hatte, wollten wir ihn natürlich gerne anschauen. Er lief nur wenige Tage im Kino, deshalb ist er wohl auch völlig an mir vorbeigegangen, aber man kann die DVD [Unser Amazonstore: ] Ungezähmt [/Amazonstore Ende] bereits bei Amazon vorbestellen. Wir haben sie uns auf englisch angeschaut und noch ein paar Stories erzählt bekommen, die im Film nicht vorkamen. Jürgen hat nämlich zwei der Reiter aus dem Film kennengelernt. Er ist wirklich sehenswert für Pferdefreunde. Es geht auch um die Situation der Mustangs im Allgemeinen, auf die die vier Reiter aufmerksam machen wollten.

Nachdem wir zwischendurch noch Pizza und Pasta verspeist hatten, ging es erst ab 22.00 Uhr nach Hause. Die Gastfreundschaft und Gemütlichkeit bei Countrymusik war einfach zu schön, als dass ich gleich wieder weg wollte. Zu Hause fiel ich dann nur noch völlig erledigt ins Bett. Das werde ich auf jeden Fall wiederholen!

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Themen: Pferde/Reiten | unterwegs | Fotoblog

Mittwoch, 23. März 2016 19:18

Einweisung

Gestern waren wir in den ARRI Studios bei Die Anstalt. Aber das Abenteuer begann schon ein paar Monate vorher, als wir beschlossen, uns die Pflichtsendung einmal live anzusehen. Es war aber gar nicht so einfach, Karten zu bekommen. Die waren immer schon ausverkauft. Also hatte ich mir für die nächstmögliche Sendung den Tag des Vorverkaufsstarts notiert. Aber als ich dann irgendwann tagsüber Karten kaufen wollte, waren die auch schon wieder ausverkauft.

Bei nächster Gelegenheit hatte ich mich dann um Mitternacht an den Rechner gesetzt, aber bis ich mich mein Passwort gefunden und im Lustspielhaus angemeldet hatte, vergingen wertvolle Minuten. Wieder ausverkauft!

Vierter Versuch. Ich loggte mich bereits vor Mitternacht ein und mein Herz klopfte wie in den letzten 20 Sekunden einer eBay-Autkion, als ich endlich Karten kaufen konnte. Maximal vier Stück. Eigentlich wollte ich mehr, aber nach der Bestellung der ersten vier Stück waren die Karten dann auch schon wieder ausverkauft! Aber immerhin, vier Stück!

Also fanden wir uns gestern nach einem leckeren Burgermahl im Hans im Glück im Foyer der ARRI Kinos ein. Es gab zwei Schlangen, eine vor der Tür zu den Studios und eine bei der Garderobe. Es gab tatsächlich Leute, die sich bereits 1½ Stunden vor dem Einlass dort platziert haben. Wie Apple Fanboys, die vor Erscheinen eines neuen iPhones vor Apfelgeschäften lagern. Für sowas habe ich keine Zeit, aber es war auch relativ sinnfrei, weil sich das Foyer der ARRI Kinos kurz vor Einlass schlagartig füllte und sehr viele Leute seitlich in die Schlange drängten, die natürlich erst viel später gekommen waren. Es wurde zwar darauf hingewiesen, dass es ein paar Leute gab, die schon länger warteten, aber darauf nahm natürlich niemand mehr Rücksicht. Schlangestehen wie in amerikanischen Themenparks ist hier eben nicht. Aber ich war froh, nochmal schnell auf Toilette gegangen zu sein, denn es gibt nur welche im Kino, keine im Studio. Schlecht für Auslaufmodelle wie mich.

Als wir dann in das Studio kamen, verteilten sich die Leute recht schnell. Und auch die geduldigen Ansteher fanden gute Plätze. Die besten waren sowieso reserviert. Ob sich das gelohnt hat? Ich denke nicht.

Was sich auf jeden Fall gelohnt hat, war die Sendung live zu sehen. Gäste waren Abdelkarim, Lisa Fitz und Nils Heinrich (den kannte ich noch nicht). Es ging um die Vermögensungleichheit. Wegen der Anschläge in Brüssel wurde die Sendung jedoch nicht live ausgestrahlt, sondern aufgezeichnet. Also, angucken: Am Dienstag, 5. April 2016 Pflichtprogramm oder danach in der Mediathek. Die einzige Sendung, die unsere Rundfunkgebühren verdient. Und vielleicht sieht man mich ja im Publikum ;-)

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Sonntag, 21. Februar 2016 20:48

Cowgirl für einen Tag

Heute hat mich eine Arbeitskollegin mit zum Alpin Trails genommen. Ich war schon ganz aufgeregt, ob ich einen Tagesritt durchhalten würde. Vor allen Dingen, weil mich seit Mittwoch ein Schnupfen plagte und ich Freitag und Samstag ziemlich früh ins Bett gegangen bin, weil ich mich doch etwas schlapp fühlte. Aber da gehört schon mehr als ein Schnupfen dazu, mich vom Reiten abzuhalten :)

Ich bin ziemlich früh aufgestanden. Glücklicherweise war ich so aufgeregt, dass ich 6:29 Uhr auf mein Handy schaute, nur um festzustellen, dass ich den falschen Wochentag beim Wecker eingestellt hatte. Also raus aus den Federn und fertig machen. 7:15 Uhr kam schon eine Reiterin, die ich im Auto mitnehmen wollte. Treffpunkt war der Park+Ride-Parkplatz am Klinikum Großhadern. Dort waren wir dann insgesamt zu sechst. Eigentlich wollten wir mit zwei Autos fahren, doch ich meinte, wir könnten auch mit unserem Auto fahren, da passen sechs Leute rein.

Wir kamen auch pünktlich um 10.00 Uhr im Stall an. Die Pferde waren größtenteils schon gesattelt und wurden sorgfältig für uns vorbereitet. Normalerweise genieße ich es schon, mein Pferd selbst zu putzen und zu satteln, das gehört für mich dazu, aber bei einem Westernsattel oder wie bei der Stute, die mir zugeteilt wurde, einem Vaquerosattel hätte man mir sowieso helfen müssen. Conela hieß meine Criollostute.

Gegen 11.00 Uhr ging es dann los. Ich habe die erste halbe Stunde gebraucht, um etwas lockerer zu werden. Wenn man wanderreitet, muss man nicht jeden einzelnen Schritt des Pferdes bestimmen, sondern ihm einfach vertrauen, dass es schon alles richtig macht. Deshalb hat Canela auch nicht unbedingt auf jede Hilfe reagiert, sondern sie ist eben einfach ihrer Herde nachgelaufen. Eigentlich muss man nur darauf achten, dass man locker sitzt und nicht zu nah aufreitet. Beim Galopp hatte sie nicht so große Lust und ist im Renntrab einfach hinterher.

Gegen 13.00 Uhr haben wir dann eine Pause eingelegt. Die Pferde wurden einfach an Bäume angehängt und wir sind in die rustikale Wirtschaft eingekehrt. Es gab Eintopf mit Speck und Wienerle und zum Nachtisch Apfelkuchen. Ich hatte auch schon richtig Hunger.

Danach ging es nochmal ca. zwei Stunden zurück in den Stall. Diesmal hat Canela im Galopp etwas mehr Gas gegeben. Heimweg ;-) Das kam mir irgendwie bekannt vor. Ich hatte eigentlich Angst, dass mir nach dem Tagesritt der Hintern wehtun würde, aber dank dem superbequemen Vaquerosattel (der nur leider immer wieder etwas nach links gerutscht war), hatte ich da keine Probleme. Statt dessen hat mir der rechte Unterarm wehgetan, weil die dicken Lederzügel doch recht schwer sind...

Nach dem Absatteln haben wir die Pferde dann auf ihre Koppel gebracht, wo sie sich erst einmal ausgiebig gewälzt haben. Aber wie ich schon immer gesagt habe: Nur ein schmutziges Pferd ist ein glückliches Pferd.

Es war ein superschöner, anstrengender Tag. Die Rückfahrt verlief auch problemlos, und jetzt bin ich erst einmal bettreif.

Canela und Sandra

Pferdepause

Auch nach dem Essen waren alle Pferde noch da.

Canela

Garderobe in der Wirtschaft

Garderobe in der Wirtschaft

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Mittwoch, 10. Februar 2016 23:28

Magic Theater - MAGIE – live & hautnah 2

Noah hatte Lust, mal wieder ins Magic Theater zu gehen. Deshalb schlug ich vor, dass wir das als besonderes Erlebnis zu seinem Geburtstag machen könnten. Drei Freunde durfte er einladen und ich bat darum, dass sie sich etwas Schickes anziehen.

Es war wieder ein grandioses Erlebnis. Das gediegene Ambiente macht auch auf Teenager Eindruck. Und in der ersten Hälfte des Programms wurde auch gefragt, ob jemand Geburtstag hätte. Da meldete sich Noah. Wir bekamen dann in der Pause Champagner, Noah wollte wie immer nur Wasser, dazu Giotto und Pralinen in einem hübschen Kaffeebecher mit einem verschnörkelten, goldenen Pik-Symbol und einem Spruch über Glücklichsein. Noah hat sich über den Becher gefreut und gesagt, dass er in Zukunft daraus seinen Tee trinken wird.

Die Show war wieder absolut unglaublich. Wir saßen zwar nur in der vierten Reihe, weil wir so kurzfristig keine anderen Plätze mehr bekommen haben, aber man sieht auch von dort aus sehr gut. Was Alexander Krist mit Spielkarten, Bechern und Kugeln, Münzen und Zauberwürfeln alles anstellt, ist einfach unglaublich! Ich kann das Programm nur empfehlen!

Zum Abschied gab es noch eine schwarze Jute-Tasche mit langen Trägern und auch dem goldenen Pik-Symbol. Ich werde sie mit Freude beim Einkaufen benutzen :)

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Mittwoch, 25. März 2015 18:37

Ehrlich Brothers

Am Sonntag Abend waren wir bei den Ehrlich Brothers in der Olympiahalle. Die beiden charmanten, jungen Männer haben eine witzige Zaubershow abgeliefert, mit Pyrotechnik und viel, viel Show. Ich möchte natürlich nichts verraten, aber mir hat besonders gut gefallen, dass die beiden auch erzählt haben, wie sie zur Zauberei kamen und wie in anderen Shows auch mal was schief ging. Das macht sie sehr sympathisch. Natürlich gab es auch Klassiker wie Karten- und Geldscheintricks. Aber sie hatten auch richtig große Sachen auf Lager.

Leider haben wir den Traktor, das Verschwinden der Harley und das Schweben von Andreas nicht gesehen, die gab's hier nur im Trailer. Trotzdem kann ich die Show nur wärmstens empfehlen. Vergleiche mit David Copperflied oder Siegfried und Roy sind durchaus angebracht. Im April 2016 sind sie wieder in der Olympiahalle :)

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Mittwoch, 8. Oktober 2014 18:12

Tag der offenen Tür im ESTEC - Noordwijk - Holland

Am Sonntag waren wir beim Open Dag im ESTEC. Das Hauptthema war natürlich die aktuelle Mission Rosetta. Aber auch sonst gab es interessante Technologie zu bewundern, wie die Rüttler, die Zentrifuge und das ISS-Modul Columbus.

Bei den Snack-Ständen gab es nur Bueno oder KitKat. Und in der Kantine gab es nur Pommes und Fleischmatsch. Und Pfannkuchen. Ich hoffe aber, dass den Mitarbeiteren besseres Essen serviert wird. Für den Massenansturm beim Tag der offenen Tür haben die wohl nichts besseres hinbekommen. Dafür haben wir vor dem Rückflug am Flughafen Schiphol noch ganz gut gegessen.

60 Fotos

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Dienstag, 7. Oktober 2014 21:32

The Art of Brick in Amsterdam

Das lange Wochenende haben wir für einen Kurztrip nach Amsterdam genutzt. Im Amsterdam Expo gab es die Ausstellung The Art of Brick. Dort mussten wir natürlich hin. Samstag war es so weit. Von der Haltestelle Zuid aus war es nicht weit zu laufen. Der Künstler Nathan Sawaya hat zu verschiedenen Themen Bilder und Skulpturen hergestellt. Das Pferd von Lascaux hat mir am besten gefallen, schließlich hängt das auch bei uns im Treppenhaus.

Der menschliche Körper hatte es ihm dabei besonders angetan. In teils surealistischen Skulpturen setzt er sich mit Formen oder auch seinen Ängsten auseinander. Im Zeitraffer kann man ihm beim Bauen zusehen, wobei es tatsächlich so aussah, als hätte er sich vorher keinerlei Vorlage erstellt. Leider verwendete er Kleber :(

Das Skellet eines T-Rex hat mir natürlich super gefallen. Damit waren wir auch schon am Ende der Ausstellung angelangt, wo man dann Lego und Möchtegern-Lego kaufen oder Playstation spielen konnte. Zum Schluss haben wir uns in der Cafeteria noch einen Lego-Kuchen gegönnt.

25 Fotos

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Sonntag, 27. Juli 2014 14:20

Holi Festival of Colours

Gestern waren wir auf dem Holi Festival of Colours. Zugegebener Maßen nicht wegen der Musik, sondern weil wir uns mal mit buntem Pulver bewerfen wollten. Wir dachten, nachdem wir quasi daneben wohnen, dass es reichen würde, wenn wir 14.30 Uhr losgehen, um den ersten Countdown um 15.00 Uhr zu erleben, aber das war ein Irrtum. Erstens mussten wir zur Messestadt Ost, so dass wir dann mit der U-Bahn gefahren sind. Und dann mussten wir noch einmal um das komplette Partygeländer herumlaufen. Und dann mussten wir mit unseren ermäßigten Tickets zu einem anderen Schalter, weil die am Eingang nicht als gültig erkannt wurden. Und dann mussten wir uns am Merchandise-Stand anstellen, um gesagt zu bekommen, dass es die Farbbeutel auf der anderen Seite gibt. Und dann mussten wir dort auch noch die Farbbeutel holen. Und dann war es 15.30 Uhr.

Also haben wir uns erst einmal Bons besorgt und etwas zu trinken. Wir haben uns für das Wasser in Flaschen entschieden, weil wir natürlich nicht wollten, dass das Farbpulver in unseren Getränken landet. Und es wurden von yourfone.de kostenlos Halstücher als Mundschutz verteilt. Schutzbrillen hatte ich bereits im Baumarkt besorgt.

16.00 Uhr war dann der nächste Countdown. Den haben wir dann auch im Bühnenbereich miterlebt. Es ist aber leider so, dass sich innerhalb der ersten Sekunde schon die vielen bunten Pulver vermischen, und man dann eigentlich nur noch in einer grauen Wolke steht. Und da sind Schutzbrillen und Mundschutz auch wirklich angebracht. Wir haben unsere alte Kamera mitgenommen, deren Verschluss nicht mehr richtig geht. Sie hat zwar hin und wieder Objektivfehler angezeigt, aber trotzdem überlebt. Wir haben auch jemanden gesehen, der seine Kamera in ein Unterwassergehäuse gepackt hat. Das ist auch eine gute Idee.

Ich hätte eigentlich gedacht, dass mich die Musik nerven würde, dem war aber nicht so. Ich hab sogar ein bisserl getanzt, obwohl ich mir richtig alt vorkam ;-) Aber es hat echt Spaß gemacht und niemand hat uns blöd angeguckt oder so :)

Danach haben wir noch die kulinarischen Spezialitäten gekostet, Currywurst mit Pommes und Schweinesteak in der Semmel, bevor wir beim Edeka noch schnell ein paar Sachen besorgt haben, wo wir dann schon komisch angeguckt wurden, aber das sind wir gewöhnt. War wirklich mal lustig, das mitzuerleben.

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Sonntag, 26. Januar 2014 19:31

FedCon - Tag der offenen Tür

Am Samstag war ich zum ersten Mal in Augsburg beim Tag der offenen Tür. Zuerst habe ich Bernd und Chris beim Aldi-Parkplatz in Bergkirchen aufgegabelt. Leider etwas zu spät, weil ab Haar bis zur Auffahrt A9 etwas Stau war, weil in Nürnberg irgendso ein Fußballspiel war. Glaube ich, hab ich im Radio gehört.

Naja, nicht so schlimm. Der Tag der offenen Tür sollte ja open end sein. Das Navi führte uns zwar nicht ganz bis ans Ziel, aber da Chris schon mal dagewesen war, lotste sie uns einfach die letzten Meter. Am Eingang stand ein Pappaufsteller von Worf, damit alle gleich wissen, wo es reingeht.

Das Lager ist bis unter die Decke vollgestopft mit allen möglichen Geek-Sachen, nicht nur Star Trek, auch Dr. Who, Star Wars und was man halt so in einem ordentlichen Haushalt braucht. Leider war der Pappaufsteller von Worf nicht verkäuflich, da der schon als Antiquität gilt. Den hätten wir gut für unsere TNG-Brücke gebrauchen können. Aber dann muss ich halt mal ein Foto groß ausdrucken und dann à la Bravo-Starschnitt mir selbst so einen Aufsteller basteln. Geht auch.

Zuerst bin ich den magischen Schildern zu den Fressalien gefolgt, wo es Kuchen und Hershey's gab und etwas zu trinken. Und dann war ich auf der Suche nach meiner Apfelschorle, die ich beim Hände waschen auf der Toilette vergessen hatte. Und dann haben wir das Lager in Augenschein genommen. Leider habe ich nicht wirklich etwas gefunden, außer ein paar Ideen für unser nächstes Weihnachtstrekdinner, aber das werde ich dann wohl wieder im November bestellen.

Es hat so Spaß gemacht und ich hatte sogar ein wenig Confeeling, das Gefühl, das ich manchmal vermisse. Wir waren auf jeden Fall länger dort, als ursprünglich geschätzt, aber es war so schön, da konnten wir uns einfach nicht früher losreißen. Am Ende wollte ich Worf vor dem Eingang nochmal fotografieren, aber er war leider verschwunden. Inzwischen ist er aber wieder aufgetaucht, habe ich erfahren. Puh ;-)

33 Fotos

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Sonntag, 24. Februar 2013 22:24

Magic Theater

Heute waren wir in der Nachmittagsvorstellung von Krist & Münch - live und hautnah. Es war mal wieder grandios, auch wenn wir ein paar Punkte bereits aus dem Programm Misch Masch kannten. Aber ich kann das jedem nur empfehlen, den die Zauberei fasziniert. Auch das Ambiente des Theaters lädt ein und entführt in eine Phantasiewelt. Wenn es nicht Winter gewesen wäre, hätte ich mein Abendkleid angezogen, aber so mussten mein Don't Drink and Derive T-Shirt und meine Pokerohrringe ausreichen.

Den Jungs hat es auch gefallen. Ferdinand hätte auch gerne einen Zauberkurs. Mal sehen, wenn die Begeisterung noch bis Weihnachten anhält, wäre das ein tolles Weihnachtsgeschenk, denn Kurse bieten Krist & Münch ebenfalls an.

Diesmal war ich sogar mit dabei, denn ich habe einen Joker aus dem Samtsäckchen gezogen. Ich musste eine europäische Großstadt, mit der ich etwas verbinde, aufschreiben und in einen Umschlag stecken. Da lag natürlich London nahe, wo wir letztes Jahr einen tollen Urlaub verbracht hatten. Ein Junge musste sich eine Farbe aussuchen und ein Junge einen Eurobetrag. Danach nahm der Illusionist einen Umschlag aus einer Schatzkiste, zog daraus einen Brief und las ihn vor. Darin kam eine Stadt und ein Tuch in einer Farbe vor, das ziemlich teuer war. Und es war London, die Farbe, die der Junge ausgesucht hatte, und der Betrag, den der andere Junge ausgesucht hatte.

Das war echt faszinierend, denn ich wurde vorher nicht auserwählt, mit mir wurde nichts abgesprochen. Zunächst dachte ich nämlich an Chicago, doch dann wurde es auf Europa begrenzt. Dann dachte ich an Paris, aber das ist schon so lange her, dann London, dann Warschau (keine Ahnung, warum), dann wieder London, und das habe ich dann auch aufgeschrieben. Wahnsinn!!! Keine Ahnung, wie die das gemacht haben.

Anschließend wurden wir noch zum Essen eingeladen, doch in München werden nicht nur abends die Bürgersteige hochgeklappt, sondern auch Sonntags. Zwei Restaurants waren zu, in die wir gerne gegangen wären. Also verschlug es uns zum Restaurant Rubenbauer am Hauptbahnhof, in dem das Essen zwar ganz okay war, aber der Kellner uns teilweise ignorierte. Da setz ich bestimmt keinen Fuß mehr rein.

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Donnerstag, 20. Dezember 2012 23:52

Vorlesung Das Vorzelt zur Hölle

Eigentlich gehe ich unter der Woche abends gar nicht gerne weg. Wenn es im Büro recht stressig war, dann bin ich froh, zu Hause meine Ruhe zu haben. Außerdem weiß ich nie, inwiefern ich den Jungs noch bei Hausaufgaben, Lernen etc. helfen muss, was mich im Moment auch immer sehr anstrengt. Aber so kurz vor den Weihnachtsferien bin ich dann das Risiko doch eingegangen und habe mich von meinem Schatz Florian überreden lassen, zur Vorlesung "Das Vorzelt zur Hölle" zu gehen.

Und ich habe es nicht bereut. Es war ein sehr lustiger Abend mit vielen bekannten Gesichtern vom Trekdinner und von der FedCon, die alle Tommy Krappweis und seinem Vater Werner lauschten, wie sie aus dem jeweils eigenen Blickwinkel über ihre Urlaubs- und Campingerfahrungen aus den 70er Jahren berichteten.

Anschließend gab es noch Bücher und DVDs signiert und ein Gruppenfoto.

Sandra und Florian

Thomas und Monika

Werner und Tommy Krappweis

Gruppenfoto mit Trekdinner

Wir wissen, wo Werner geparkt hat ;-)

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Montag, 8. Oktober 2012 20:54

Claus von Wagner als Fernsehaufzeichnung

Eigentlich hatten wir das Programm ja schon gesehen, aber als mein Schatz Florian über Facebook erfahren hat, dass diesmal im Lustspielhaus eine Fernsehaufzeichnung gemacht wird, haben wir natürlich sofort Karten reserviert. Als wir am Sonntag eintrafen, war der Saal schon gut gefüllt, aber wir bekamen trotzdem noch zwei Plätze direkt am Bühnenrand.

Claus von Wagner war wie immer nicht von schlechten Eltern. Will sagen, dass das Programm Theorie der feinen Menschen hammermäßig gut war, dass er für den Schnitt nur einmal neu ansetzen musste, weil er selbst ins Lachen kam und es sich absolut gelohnt hat, da noch einmal reinzugehen. Wir hatten uns sogar richtig hübsch gemacht, ich ein wenig dirndlfrei-oktoberfestmäßig und Florian in Anzug und Krawatte. Vielleicht werden wir da auch mal irgendwo im Hintergrund kurz zu sehen sein, wir werden sehen.

Ein Sendetermin steht leider noch nicht fest, aber ich bin sicher, dass wir es rechtzeitig über Facebook erfahren werden. Irgendetwas habe ich auch von DVD verlauten hören, aber ich bin mir nicht sicher, ob dafür die gestrigen Aufnahmen verwendet werden.

Leute, schaut euch das Programm an. Danach kann man mit Fug und Recht behaupten, dass man die Finanzwelt durchschaut. Und dann vertraut man sein Geld bestimmt keinem Banker und keinem Versicherungsheini mehr an, sondern gibt es sofort in der Realwirtschaft aus, z.B. für Kabarett-Karten ;-)

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Donnerstag, 20. September 2012 19:06

An Evening with... John and Bonnie

Letztes Wochenende waren wir wieder einmal in Deggendorf zu einem FKM-Event, diesmal mit John Billingsley (Dr. Phlox aus Enterprise) und seiner Frau Bonita Friedericy (sie hat da mal eine Borg gespielt). Eine schöne Beschreibung und natürlich ganz tolle Fotos findet ihr wie immer bei Thomas, der irgendwie immer genau wusste, wann er abdrücken musste. Wir selbst haben uns mit Fotografieren zurückgehalten, weil wir durch die Blitze nicht stören wollten und ohne Blitz werden die Fotos halt nix.

John und Bonnie sind sooooo lustig, das ist echt der Wahnsinn. Ich kann jedem Trekkie nur empfehlen, die beiden einmal live auf der Bühne zu erleben. Und bei der Autogrammstunde haben sie für jeden ein paar Worte übrig, z.B. dass ihnen auf der Autobahn bei 150 km/h schon mulmig wird.

Der Schichtsalat hatte wirklich toll geschmeckt und stand hinterher noch am Buffet. Das war diesmal superlecker und deftig.

Auf der Rückfahrt waren wir wieder in Dingolfing im Bad Caprima. Die Jungs hatten viel Spaß, so dass wir tatsächlich erst abends zu Hause ankamen. Und diesmal hat uns das Essen im Bistro auch geschmeckt, nicht so wie vor zwei Jahren die fast fleischlosen Spaghetti Bolognese. Das könnte auch am neuen Pächter gelegen haben, der seit ca. zwei Jahren drin ist.

16 Fotos

Themen: unterwegs | Patchwork-Familie | Star Trek

Sonntag, 2. September 2012 16:08

Rundgang durch das München in der NS-Zeit

Tom hat sich sehr viel Mühe gemacht, um uns einen Rundgang durch das München in der NS-Zeit vorzubereiten. Wir sind leider etwas zu spät gekommen, weil wir gleich zwei U-Bahnen verpasst hatten, so dass wir nicht rechtzeitig beim Treffpunkt vor der Theatinerkirche ankamen, sondern erst in der Drückebergergasse dazustießen. Von dort aus ging es in den Hofgarten, wo das Denkmal zur Erinnerung an den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur steht, auf das wir in jüdischem Brauchtum einen Stein legten.

In der Oettingenstraße fanden wir vergitterte Fenster, die mit stilistischen Hakenkreuzen verziert waren. Da diese nicht allzu offensichtlich waren, hatte man sie nie entfernt. Dann gingen wir wieder zurück, diesmal auf der anderen Straßenseite, und sahen uns das Haus der Kunst an. Das hieß früher "Haus der deutschen Kunst" und ist ein gigantomanisches Bauwerk aus der NS-Zeit, wovon die grünen und roten Kacheln mit Hakenkreuzen im Muster an der Decke auf dem Säulengang vor dem Eingang noch zeugen. Die Eingangshalle ist mit rotem Marmor ausgekleidet und irrwitzig hoch, was typisch für die Architektur der NS-Zeit ist. Glücklicherweise ließen sich viele der Bauten nicht realisieren, da es einerseits wahnsinnig teuer war, andererseits es allein aufgrund der Statik nicht möglich gewesen wäre, die Projekte zu realisieren, wie z.B. den geplanten Hauptbahnhof, der in Pasing gestanden hätte und ein gigantischer Platz flaniert von etlichen hässlichen Klötzen bis zum heutigen Hauptbahnhof, wo eine riesige Säule mit einem vergoldeten Reichsadler hätte stehen sollen.

Die nächste Station war der Geschwister-Scholl-Platz, wo in einer Mauer noch Einschusslöcher aus dem zweiten Weltkrieg erhalten waren, die sich "Wunden der Erinnerung" nannten. Auf dem Geschwister Scholl Platz waren Flugblätter und Fotos im Fußboden eingelassen, die mir noch nie aufgefallen waren, seit ich in München wohne.

Schließlich ging es zum Königsplatz, wo gerade das NS-Dokumentationszentrum München entsteht. Früher standen dort zwei Ehrentempel, in denen sich 16 Metallsärge gefunden hatten. Aus symmetrischen Gründen wurde dort auch ein Zivilist bestattet, der eigentlich gar nicht am Putsch beteiligt gewesen war. Heute erinnern nur noch ein paar pflanzenüberwucherte Mauerreste an diese Ehrentempel.

Vielen Dank an Tom für diese unterhaltsame und lehrreiche Geschichtsstunde!

36 Fotos

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Freitag, 31. August 2012 19:53

Rückfahrt mit Zwischenstop Legoland

Am Sonntag haben wir einigermaßen ausschlafen können, da es Frühstück bis 11.00 Uhr gab und Check-Out-Time 12.00 Uhr war. Wir kamen ohne Stau bis zum Legoland, wo wir eine kleine Pause einlegten. Kurz vor 18.00 Uhr waren wir dann zu Hause, wo wir uns dann von dem anstrengenden Wochenende noch ein wenig erholten.

10 Fotos

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Donnerstag, 30. August 2012 19:36

Frankfurt am Main

Am Samstag haben wir uns dann 10.00 Uhr (also in Allerherrgottsfrühe) vor dem Filmmuseum getroffen, wo wir mit dem Taxi hinfahren mussten, weil ich mal wieder irgendwie nicht daran gedacht habe, dass es vielleicht besser ist, ein Hotel in Fußreichweite zu buchen [<-- Memo an mich selbst]. Dank des Museumsuferfestes haben wir nur 4 Teuronen Eintritt bezahlen müssen. Das Filmmuseum hat nicht so viele Exponate, wobei die ganz alten Geräte (Kamera Obscura, alte Projektoren etc.) schon sehr interessant waren. Aber aus der Neuzeit gab es eher weniger zu sehen. Teilweise bestand es nur daraus, dass Filmausschnitte gezeigt wurden. Da waren wir dann in weniger als zwei Stunden durch.

Das Uferfest war auch sehr unterhaltsam, wobei uns die kulinarischen Stände (ähnlich wie beim Tollwood) am meisten interessierten. Nach über 20 Jahren habe ich das erste Mal wieder einen ungarischen Langos mit frischem Knoblauch gegessen (man möge mir verzeihen). Die MS Wissenschaft lag an, so dass wir uns dort über Nachhaltigkeit und andere Umweltthemen informieren konnten.

Später trafen wir uns dann am Main Tower, wo ich ein weiteres Kapitel in Sachen Therapie gegen Höhenangst aufschlug. Aber da man von der Brüstung aus nicht senkrecht hinuntersehen konnte, waren die weichen Knie sofort verschwunden, nachdem man mich an die Hand genommen und dort hingeführt hatte. Es ging ein ordentlicher Wind und wir hatten Glück mit dem Wetter. Wir hatten einen phantastischen Blick über New York Frankfurt.

Den Tag haben wir bei einem gemeinsamen Essen im Klosterhof ausklingen lassen, wo wir deftig und reichlich serviert bekamen. Ich habe meinen Teller nicht leeressen können.

42 Fotos

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Dienstag, 28. August 2012 19:57

ESOC in Darmstadt

Man kommt da nicht ohne Weiteres rein. Wir mussten uns namentlich bereits Wochen vor der Führung registrieren, um das ESOC in Darmstadt besuchen zu dürfen. Da ich Angst hatte, irgendwo im Stau zu stehen und den Termin zu verpassen, sind wir bereits am Vorabend angereist. Unser Hotel war gemütlich und das Personal superfreundlich.

Daher konnten wir den Tag in Darmstadt nutzen, uns die Altstadt anzusehen und etwas zu shoppen. Ein wenig mulmig war mir, weil wir den ganzen Tag auf dem Besucherparkplatz gestanden hatten, aber ich hatte das ESOC-Eintrittsticket hinter die Windschutzscheibe gelegt. Das Auto stand dann auch noch da.

Vor der Führung haben wir uns mit den Teilnehmern des Trekdinner United und Robert Vogel getroffen. Gegen Vorlage unserer Personalausweise bekamen wir einen Besucherausweis der ESA. Das war schon eine spannende Angelegenheit. Auf dem Gelände durften wir fotografieren, aber nich in den Gebäuden. Eigentlich ist es sehr unspektakulär, wie hinter Glasscheiben einige Leute vor ihren Computermonitoren saßen und die Satelliten fernsteuerten.

Aber allein das Feeling, einmal dort gewesen zu sein... Das war ja mal mein Kindheitstraum, für die NASA oder ESA zu arbeiten. Ich war sogar mal Urlaubsvertretung einer Sekretärin bei Kayser Threde in der Raumfahrtabteilung. Aber letztendlich ist das auch ein normaler Job. Und vielleicht auch gar nicht so toll, weil die Satelliten natürlich 24/7 betreut werden müssen. Aber es ist schon recht umfangreich, was die Europäer da an Satelliten im All haben.

Abends waren wir dann noch im Gasthaus zum Löwen, wo wir noch lange draußen sitzen konnten, bevor wir uns in unser Hotel verkrümelten.

33 Fotos

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Samstag, 18. August 2012 20:38

Therme Erding und eine gute Tat

Heute waren wir auf Ferdinands Wunsch hin in der Therme Erding mit dem Galaxy Rutschenparadies. Ist kein billiges Vergnügen, aber nachdem der andere Ferdinand keine große Lust hatte, blieben wir nur zwei Stunden und auch nicht zum Essen. Die Jungs hatten wohl eine Überdosis Wasserrutschen in den Ferien bis jetzt ;-) Die Zeit verflog sehr schnell und da viele Leute wohl gerade im Urlaub sind, war es auch gar nicht so voll, wie ich befürchtet hatte. Man bekam sogar am Nachmittag noch freie Liegen.

Dabei habe ich mir schon oft gedacht, dass die Liegen eigentlich völlig ausreichend sind, wenn die Leute bloß für die Zeit, die sie im Wasser verbringen, ihren Krempel nicht auf ihrer beschlagnahmten Liege bunkern würden, sondern in ein Regal stellen. Aber so sind die Deutschen halt. Der Krieg der Handtücher...

Als wir dann wieder heimwärts starteten, haben wir vom Parkhaus aus gesehen, wie ein paar junge Leute eine A-Klasse anschoben, doch offensichtlich ohne Erfolg. Also kurbelten wir die Fenster runter und fragten, ob sie Starthilfe bräuchten. Ich hatte sogar Kabel dabei und die jungen Leute waren froh, dass ihnen endlich jemand half. Ich kam mir nur mal wieder total alt vor, weil ich sie dutzte und sie mich beharrlich siezten... Seufz!

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Sonntag, 29. Juli 2012 23:58

Philipp Weber - Futter

Nachdem wir noch einen Verzehrgutschein für die Lach- und Schießgesellschaft hatten, mussten wir uns natürlich noch ein weiteres Programm nach Claus von Wagner aussuchen. Die Wahl fiel sehr schnell auf Philipp Weber mit seinem Programm Futter, zumal ich mich für Ernährung und die Lügen der Nahrungsmittelindustrie und dem Diätwahnsinn interessiere.

Da ich fast täglich auf die Website der Lach- und Schießgesellschaft gegangen bin, bis die Tickets endlich reservierbar waren, saßen wir diesmal sogar ganz vorn an der Bühne - was jetzt nicht unbedingt ein Vorteil ist, weil man sich da schon ganz schön den Kopf verrenkt. Wir waren wieder eine gute Stunde vorher da, um das leckere Essen zu genießen. Und dann ging es los.

Es war so ein bißchen wie einen Vortrag von Udo Pollmer anzuhören, nur in lustig. Und auch, wenn die Nahrungsmittelindustrie nicht wirklich gut weg kam, ging es aber doch viel mehr um die Verbraucher, die sich einerseits viel zu viele Gedanken ums Essen machen aus den unterschiedlichsten Gründen, aber am Ende auch um den ökologischen Wahnsinn, der auf diesem Planeten Erde betrieben wird. Vielleicht sollte ich noch mehr aufpassen beim Einkaufen, und mich nicht darauf beschränken, im Winter keine Erdbeeren zu kaufen ;-)

Am Schluss haben wir uns noch eine signierte CD und das obligatorische Foto geholt. Wer das Programm noch angucken möchte (und deshalb blogge ich jetzt mitten in der Nacht, obwohl ich lieber ins Bett gehen würde), der kann das morgen und übermorgen noch in der Lach- und Schießgesellschaft tun. Es gibt noch Restkarten.

Bühne

Lach- und Schießgesellschaft

Knoblauchbrot

Das Knoblauchbrot hätte einen Hauch mehr Knoblauch vertragen können.

Ofenkartoffel

Die Kartoffel war sehr lecker. Die marinierten Champignons waren leider kalt.

Schweinrücken mit Schinken und Käse gefüllt

Crème brûlée

Auch die Crème brûlée war leider kalt und hätte ein wenig mehr karamellisierten Zucker vertragen können. Die Kruste knackte nicht beim Zerteilen mit dem Löffel. Aber sie war um Längen besser als die Crème brûlée, die man uns im Schloß Neufahrn vorgesetzt hatte, die keine Ahnung wie viele Stunden im Kühlschrank gestanden hatte. Diese hier war frischer. Die beste Crème brûlée habe ich haber einmal auf einer Weihnachtsfeier im Lenbach gegessen.

Florian, Philipp Weber und Sandra

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Kampf den Pfunden | Fotoblog | Claus von Wagner

Montag, 16. Juli 2012 21:39

Segway in the wild

Das erste Mal Segway bin ich ein Jahr vor unserer Hochzeit gefahren. Damals war es nur eine kurze Schnupperfahrt im Disneyland. Als ich dann zum Geburtstag von meinen Mädelz einen Gutschein von Jochen Schweizer geschenkt bekommen habe, blätterte ich das Büchlein "Lebenslust" durch und fand eine Menge, was mich gereizt hätte. Z.B. Ultraball, Cocktail-Mixing, Lama-Trekkingtour oder Westernreiten. Aber da ich vor habe, einmal eine Woche Westernreitferien zu machen, die Lama-Tour nur zu Fuß wäre, die Lokations ziemlich weit weg von München waren, habe ich mich dann letztendlich für die Segway-Tour entschieden.

Das ist die absolute Gaudi, wie wir durch den Englischen Garten, über den Odeonsplatz, die Maximilianstraße und durch Schwabing gedüst sind. Leider musste ich alleine fahren, aber Florian hat ein paar tolle Fotos gemacht und die Stadt zu Fuß erkundet. Es war auch eine Menge los, das Japanfest, Christopher Street Day und es hat geregnet. Aber Segway-Fahren macht auch bei Regen Spaß, wenn man die entsprechende Kleidung trägt. Vom Veranstalter wurde auch ein Regencape gestellt, falls man dies wünschte. Nach knapp drei Stunden war ich dann schon ziemlich wackelig auf den Beinen.

Es gibt noch viel zu entdecken, auch bei dem anderen Segway-Anbieter in München. Ich glaube, ich mache mal nach und nach die Touren durch, vielleicht das nächste Mal schon in Begleitung. In Hamburg (da müssen wir unbedingt mal hin) könnten die Kinder sogar mitfahren. Das nächste Mal buchen wir auch direkt beim Veranstalter. Ich denke, es muss nicht sein, dass wir die Bunte-Prospekte-Drucker mitfinanzieren.

27 Fotos

Themen: unterwegs | Fotoblog

Dienstag, 1. Mai 2012 19:59

Draculadinner im Schlosshotel Neufahrn

Gestern sind wir nach Neufahrn gefahren, um dort unseren Gutschein für das Draculadinner einzulösen, das wir zu Weihnachten inklusive Hotelübernachtung geschenkt bekommen haben. Florian hat darüber bereits ausführlich berichtet.

Hier kommt noch die Galerie mit 72 Fotos (überwiegend vom Schlosshotel).

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs

Samstag, 7. April 2012 00:06

Claus von Wagner - Theorie der feinen Menschen

Ich habe mich ja wie blöd gefreut, als ich von meinen Arbeitskollegen nachträglich zu meinem runden Geburtstag Tickets und Menügutscheine für Claus von Wagners neues Programm "Theorie der feinen Menschen" geschenkt bekommen habe.

Heute war es dann so weit. Wir haben uns schick angezogen und sind zur Lach- und Schießgesellschaft gefahren. Leider hat das mit dem Menügutschein nicht geklappt, denn es war angeblich kein Menü bestellt. Aber dann haben wir eben á la carte bestellt und mit einem Gutschein bezahlt. Das nächste Mal (wir wissen auch schon, was wir uns anschauen wollen *g*) können wir dann den zweiten Gutschein verfuttern ;-)

Das Essen war wieder sehr lecker, die Stühle dicht an dicht gedrängt und neben mir saß jemand, der sah aus wie Justin Timberlake. Leider musste ich wieder einmal feststellen, dass ich für Kellner anscheinend unsichtbar bin. Aber als dann Florian und Justin für mich mitgewunken haben, hat er mich dann doch endlich bemerkt :-)

Aber vielleicht sollte ich noch etwas über das neue Programm schreiben: Claus war wieder grandios und hat sich völlig verausgabt. Er ist seinem Stil treu geblieben, befand sich in einer ungewöhnlichen Situation und hat dann angefangen zu philosophieren. Diesmal lag der Schwerpunkt in der Finanzkriese. Nach Isaak Nix (immer noch mein Lieblingsname), namenlos und Joachim Wagner kam diesmal Claus Neumann. Ich glaube, das ist wirklich das bisher beste Programm gewesen. Und wie auch zuvor musste man von Anfang an gut zuhören, denn er kam immer wieder auf Dinge zurück, die er vorher gesagt hatte. Sogar die Oregano-Fake-Hasch-Plätzchen aus einem alten Programm kamen wieder vor ;-)

Und auch wenn sein imaginärer Vater aus dem Programm nicht besonders gut wegkommt, bleibe ich dabei: Er ist nicht von schlechten Eltern ;-)

Also, wer wissen möchte, mit welchem Zauberwort man einen Goldesel dazu bringt, Dukaten zu sch***en und zu k***zen, warum man über den Satz "Wer ruft denn um die Zeit noch an?" herzlich lachen kann, eine Parodie auf Sekundenkleber-ist-kein-Spielzeug-Merkel sehen möchte und wissen möchte, was es mit dem § 1619 BGB auf sich hat, der muss sich das Programm unbedingt angucken. Falls es noch Karten gibt ;-)

Gutschein

große Nachfrage

Sandra und Florian vor der Lach- und Schießgesellschaft

Theorie der feinen Menschen

Claus von Wagner - es geht los

Florian, Sandra und Claus von Wagner

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Sonntag, 18. März 2012 20:56

An Evening With... David Nykl

Dieses Wochenende sind wir mal wieder nach Deggendorf zum Evening With, diesmal mit David Nykl gefahren. Es war wieder wie eine kleine Con, auch wenn nicht ganz so viel los war, wie bei Nana Visitor oder René Auberjonois.

Zur Zeit sind meine Ferdinands im Tischtennis-Fieber. Deshalb hatte Ferdinand im Hotel angerufen und gefragt, ob sie eine Tischtennisplatte hätten. Doch die hatten sie nicht, aber er meinte dann, sie hätten ein Schwimmbad. Also haben wir unsere Schwimmsachen eingepackt. Als wir dann in der Hotellobby nach dem Schwimmbad gefragt hatten, meinte die nette Dame an der Rezeption, dass es keines gäbe. Sie hätten aber ein Dampfbad. Das hat Ferdinand wohl am Telefon falsch verstanden (dabei fand ich es ganz toll, dass er sich getraut hatte, im Hotel anzurufen!).

Also sind wir in dem Minipark hinter dem Hotel spazieren gegangen. Ich hatte ihn mir zwar vorher mit Gugl Mäpps angeschaut, die beiden Tischtennisplatten jedoch für parkende Autos gehalten. Deshalb war ich erstaunt, als wir doch die Platten entdeckten. Da gab es nur eins: Rein zum Edeka und wir hatten Glück, dort gab es Schläger und Bälle :-) Die Jungs waren glücklich.

Der Abend mit David Nykl begann mit einem Quiz. Als Lolita Fatjo und Filip Krejcik nach Mitspielern suchten, war es typischerweise sehr still und niemand wollte sich freiwillig melden. Doch dann dachte ich mir, wieso nicht? Und ich stellte mich als zweites *spontan* mit vorne auf. Ich hatte keinerlei Erwartungen. Das Spiel hieß "Double or drop". Es wurden Fragen gestellt, größtenteils geekige Fragen, aber auch Allgemeinwissen wie Hauptstädte. Wer eine Frage richtig beantwortete, bekam ein Geschenkpaket, bei einer falschen Frage gab es einen Spitzkohl. Nachdem ich die erste Frage, wie Sheldon's Freundin heißen würde, mit einem ungläubigen "Sheldon has a girlfriend?" beantwortete, und damit alle zum Lachen brachte, meisterte ich aber die restlichen Fragen mit Bravour. Auch wenn mir der Name "Billy Crystal" nicht sofort eingefallen war und ich leicht ins Schwitzen geriet. Die Pakete und der Kohl wurden auch langsam schwer, deshalb war ich froh, als es vorbei war und ich hatte gewonnen! Yippeh! Einen Gutschein für eines der nächsten FKM-Events! Und ratet mal, wer als nächstes kommt: John Billingsley!!!

Nach dem Quiz kam noch eine zweite Runde und dann kam David Nykl. Er war sehr lustig, aber wirkte ein wenig hilflos, wenn ihm niemand Fragen stellte. Leider fielen uns die guten Fragen auch erst hinterher ein. Vielleicht sollten wir uns das nächste Mal vorher Fragen überlegen. Allerdings wurde es nie so privat, wie bei Nana Visitor. Selbst René Auberjonois hatte mehr Privates erzählt, als David Nykl. Trotzdem war es sehr lustig und wir hatten uns prächtig amüsiert.

Anschließend gab es wieder die Foto- und Autogrammsession und das Buffet. Und natürlich die Cocktails in der Hotellobby. David Nykl hatte sich auch dazugesetzt. Das ist eben das Schöne an den Evenings With... Da mischen sich die Schauspieler eher mal unter die Fans und niemand, wirklich niemand belästigte ihn. Es war einfach nur schön, dass er da war.

Am nächsten Morgen haben wir erst einmal ausgeschlafen. Denn in dem NH Parkhotel in Deggendorf gibt es Frühstück zu normalen Zeiten, nämlich am Sonntag bis 12.00 Uhr. So gehört sich das. Und während wir noch in der Lobby plauderten, waren die Jungs schon wieder bei den Tischtennisplatten. Es war ein super Wochenende bei Bombenwetter.

Und eigentlich wollten wir den Sonntag noch mit dem Eröffnen der Grillsaison beginnen, doch die dicken Wolken machten uns einen Strich durch die Rechnung. Deshalb gab es nur Fleisch aus der Pfanne.

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Dienstag, 25. Oktober 2011 19:54

Krimidinner

Mein Schatz Florian hatte mir zu unserem ersten Hochzeitstag einen Gutschein für ein Krimidinner geschenkt. Damals hatte ich den Kopf nicht frei für so etwas, aber aufgeschoben war nicht aufgehoben. So verging der zweite Hochzeitstag... Und ich dachte mir, ich sollte den Gutschein endlich einmal einlösen. Also vereinbarte ich zu unserem 6½sten Jahrestag ein Galadinner, nämlich Hochzeit in schwarz. Das erschien mir passend.

Am Sonntag war es dann soweit. In standesgemäßer Kleidung fuhren wir zum Marriott und waren auf das Ereignis gespannt. Es war wie ein Theaterstück mit vier Gängen, nur dass das Publikum mitspielte. Aber man braucht keine Angst zu haben, die wenigen Rollen, die verteilt wurden, waren nicht schlimm ;-)

Am Schluss durften wir raten, wer wohl der Mörder gewesen war. Es war der Gärtner. Ach ne... Da kam gar kein Gärtner drin vor. Na dann... solltet ihr wohl selbst einmal ein Krimidinner besuchen und es herausfinden ;-) Wir haben uns auch schon ausgesucht, welche Vorstellung wir als nächstes besuchen möchten :-)

Sandra und Florian beim Krimidinner

festlich gedeckter Tisch

erster Gang

zweiter Gang

dritter Gang

Sandra beim Krimidinner

Florian beim Krimidinner

Sandra und der vierte Gang

Das Essen im Marriott war vorzüglich. Besonders diese Kartoffeldinger mit einem Hauch Meerettich waren phantastisch. Nur das Crème brûlée war wohl bereits lange vorher vorbereitet und im Kühlschrank gelagert worden, was man ihm leider auch angeschmeckt hat. Die Crème brûlée im Schneeweiß hat viel, viel besser geschmeckt.

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Montag, 29. August 2011 21:44

Trekdinner United VI im Europa-Park Rust

Das Wochenende war lange geplant, diesmal nicht in eine Deutschlandrundreise oder Urlaub eingebaut, nachdem ich meinen Urlaub schon für Renovierung, Umzug und nochmal Renovierung verbraucht habe. Aber da es im Büro im Moment recht ruhig ist, konnte ich Freitag schon mittags losdüsen, meine Familie ins Auto packen und auf ging es nach Rust.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist: Gugl Mäpps sagte, es würde 3:41 Stunden dauern. Die Autobahn sagte, nach zwei Staus, vielen Baustellen und einem sintflutartigen Regenguss 5:30 Stunden. Aber Hauptsache, wir sind heil angekommen.

Wir hatten eine ganz süße, kleine Pension nur fünf Gehminuten vom Haupteingang des Europa-Parks entfernt. Doch als wir pünktlich 9.00 Uhr am Samstag in Allerherrgottsfrühe dort standen, mussten wir erfahren, dass der Treffpunkt auf 10.00 Uhr verlegt wurde. Also noch ein wenig im Hotel chillen, und dann ging es los.

Wir waren 28 Leute zum Trekdinner United. Nachdem Weltbeherrscher Tom die Gruppentickets verteilt hatte, stürmten wir den Park und stoben in alle Richtungen davon. Um uns einen Überblick zu verschaffen, sind wir erst einmal eine Runde mit dem EP-Express gefahren. Irre, wie groß der Park ist. Danach sind wir etwas hilflos umhergeirrt, über einen mittelalterlichen Markt, und dann haben wir uns versucht, nochmal einen Überblick zu verschaffen, indem wir mit dem Euro-Tower einmal ganz nach oben gefahren waren. Aber auch das half nichts, der Park ist einfach RIESIG.

Mit dem London Bus gab es einen kleinen Vorgeschmack auf unseren übernächsten Urlaub. Schließlich haben wir es doch geschafft, mit dem Eurosat zu fahren, einer Achterbahn in fast völliger Dunkelheit in einer großen, silbernen Kugel. Danach war es schon Zeit zum Mittagessen. 28 Leute wurden im SWR3 Rock-Café satt, wo es leckere Burger gab.

Wieder auf freiem Fuß ging es dann endlich zu den größeren Attraktionen. Ich hoffe, wenn ich mich langsam herantaste, dass ich mich dann am Schluss trauen würde, mit dem Silver Star zu fahren. Poseidon - easy-peasy, Fluch der Kassandra - wie geil ist das denn?, Euro-Mir - okay, das war schon ziemlich hoch, Historama - zu viel Infos auf einmal, Geisterschloss - eine klassische Geisterbahn, Universum der Energie - Dinosaurierfahrt - wie süß, und dann noch Blue Fire, die Achterbahn mit der Schussfahrt zu Beginn, Looping und Spiralen, die hat mir gefallen. Aber den Silver Star wollte ich da immer noch nicht fahren. Aber dafür wäre es dann sowieso zu spät gewesen.

Abends sind wir dann noch in das 4D-Kino gegangen und haben uns Planet der Affen Prevolution angeschaut. Der Film wurde durch ein paar Sitzrumpler und Luftzüge ergänzt, was so überflüssig ist wie 3D. Außerdem sind diese Sitze eher für 10-minütige Filme gedacht, so dass es nach einer Weile schon ungemütlich wurde.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder in Richtung Heimat, eine Mission zu erfüllen.

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Montag, 18. Juli 2011 20:43

Legoland im Regen

Am Sonntag waren wir im Legoland. Noah hatte sich als besonderes Event zu seinem Geburtstag einen Legolandbesuch mit seinen Freunden gewünscht. Nur leider hat im Februar das Legoland noch zu :-) Deshalb haben wir versprochen, das Event nachzuholen. Und weil das Jahr so stressig angefangen hatte und die Star Wars Ecke erst im Juni eröffnet wurde, haben wir dann das erste freie Wochenende im Sommer genommen.

Mit zwei Freunden aus der Schule, die bei uns übernachtet haben, ging es also morgens hier los auf die A99 und dann auf die A8. Auf der Autobahn haben wir dann noch die Cousins überholt und sind dann gemeinsam den Rest gefahren.

Noah ist mit seinen Freunden losgezogen und waren nicht mehr gesehen. Wir haben dann erst die Outdoor-Sachen gemacht, später die Indoor-Sachen, nachdem es irgendwann zu regnen begonnen hatte und nicht mehr aufhören wollte. Die Jungs waren völlig durchgeweicht.

Auf dem Heimweg habe ich die Heizung im Auto dann auf volle Pulle gestellt und die Jungs in die Decken eingewickelt. Noch ist keiner erkältet ;-)

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Sonntag, 8. Mai 2011 10:57

FedCon XX - Heimreise - 2. Mai 2011

Am letzten Tag unseres Kurzurlaubes gab es noch ein kleines Abenteuer. Wir saßen gerade gemütlich am Frühstückstisch, als ein Alarm losging. Wir ließen alles liegen und stehen und verließen das Hotel. Dabei folgten wir Nobbse, weil er sich sehr sicher bewegte. Dabei hatte er ein Redshirt an ;-)

Es war glücklicherweise nur eine Übung, aber im ersten Augenblick hatte ich schon Angst, dass irgendwelche lebensmüden Deppen den Tod von bin Laden rächen wollten und es sich um einen Ernstfall handelte. Nach etwa einer Stunde durften wir wieder ins Hotel.

Da hieß es dann, schnell zu Ende frühstücken, alles in den Koffer werfen und zum Flughafen hetzen, denn unser Flieger ging bereits um 12.20 Uhr, was dann schon recht knapp war. Wir haben uns dann noch mit ein paar Helfern unterhalten, über die ich die ganze Zeit Witze gemacht hatte, das wären meine Stalker, die mich schon seit Hallbergmoos verfolgen.

In der S-Bahn stellte sich dann auch langsam der Conblues ein. Mein Gehirn ist resettet, körperlich bin ich fix und fertig, und ich überlege, ob wir uns nicht gleich wieder für nächstes Jahr anmelden sollen... Es war sooooooo schööööööön!!!

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Samstag, 7. Mai 2011 22:35

FedCon XX - Anreise - 27. April 2011

Wir sind bereits am Mittwoch nach Düsseldof geflogen, mit unserem Lieblingsflieger Airberlin. Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht mein Lufthansa-T anziehen soll, aber das wäre dann doch frech gewesen.

Unser Hotel war das Sheraton, aber das ist wirklich cool. Es ist praktisch auf das Parkhaus vom Flughafen gebaut und hat mehr oder weniger die Form einer Untertassensektion. Und was noch viel cooler ist, für den Fitnessraum wurde eine Enterprise-Schriftart verwendet. Ob der Architekt ein Trekkie gewesen war?

Nachmittags schlenderten wir durch das Maritim, um uns die neue Lokation anzusehen. Es ist natürlich ungewohnt und das Gefühl des "Nachhausekommens" wird sich sicher erst später einstellen, aber insgesamt finde ich den Ortswechsel klasse. Wir haben unsere Conbadges und Handgelenksmarkierungen geholt, aber Taschen gab es noch keine. Die wurden erst am nächsten Tag unter Hochdruck von den fleißigen Helfern gepackt und verteilt. Nachdem wir den Fehldruck "Düsseldof" bemerkten, machten wir schon Witze, dass die Taschen wohl in Köln gedruckt worden sind :-)

Später haben wir uns in Morley's Bar two for one Cocktails gegönnt und schon einmal auf die FedCon eingestimmt. Aber eigentlich hätte es "Mos Eisley Cantina" heißen müssen, aber ich hatte gerade keinen Lippenstift zur Hand, um den Schreibfehler zu korrigieren ;-)

Ich liebe dieses Gefühl vor der Con, diese Spannung in der Luft, bevor es richtig los geht.

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Samstag, 7. Mai 2011 11:23

FedCon XX - 4. Tag - 1. Mai 2011

4. Tag? Ja, richtig gelesen. Dieses Jahr dauerte die FedCon ganze vier Tage. Es war eben die Jubiläumscon. Aber dann habe ich gesehen, dass auch die FedCon nächstes Jahr über vier Tage geht. Das entzerrt das Programm enorm und ist dann auch für die Helfer nicht so stressig, habe ich gehört. Und für uns Conbesucher natürlich auch nicht. Und es ist auch nicht so schlimm, wenn es abends mal zu Programmverschiebungen kommt.

Heute wurde ich von der abgeschminkten Orangenhaut gefragt, ob es wieder geht ;-) Ich glaube, der Yellow Bird von der Dame war etwas reichhaltiger als vom Barchef... Aber nachdem wir einigermaßen ausschlafen konnten und nur wegen der Frühstückszeit bis 10.30 Uhr im Sheraton Anschlag hatten, ging es mir wieder gut. Ey, das war nur EIN Cocktail ;-)

Unser erstes Panel war von Nicole de Boer, doch mittendrin sind wir dann rüber zu Dirk Benedict. Er erklärte gerade, wieso Männer mit Frauen reden. Um sie in "diesen Raum" zu bekommen. Näh, das glaube ich nicht. Ich glaube, dass es schon andere Exemplare gibt und einen davon habe ich abbekommen :-)

Marina Sirtis und Wil Wheaton haben wir uns dann komplett angeschaut. Marina meinte, dass es schon erstaunlich ist, dass der kleine Junge nun ein erwachsener Mann ist. Und sie ist eben einfach nur älter geworden... Ob es das T-Shirt von Wil zu kaufen gibt?

Garrett Wang und Robert Duncan McNeill haben wir nur zum Teil angeschaut, weil wir dann noch unsere letzten Marken auf den Kopf hauen mussten. Die Essensstände machten bereits 16.00 Uhr zu. Auf dem Weg durch den Händlerraum, wo bereits alle fleißig am Abbauen waren, hat sich Claudia Kern dann noch mit dem SpaceView-Abonnenten fotografieren lassen ;-) Ihrem Vorgänger, der leider nicht zur FedCon gekommen war, durften wir immerhin auf einer Postkarte von der Dharma-Initiative unterschreiben.

Bevor die Closing Ceremony begann, hat Robert Vogel auf der Bühne seiner langjährigen Freundin Martina dann einen Heiratsantrag gemacht. Sie war natürlich eingeweiht, aber das Publikum nicht. Es war ein sehr bewegender Augenblick. Ich gratuliere den Beiden von ganzem Herzen!

Nach der Siegerehrung der Modellbaugewinner (Dewey war leider nicht dabei), entflog plötzlich die Enterprise und versperrte die Sicht auf die Werbeeinnahmen. Das sorgte nochmal für Gelächter, doch schließlich gelang es doch, die Enterprise wieder einzufangen.

Nach der Closing Ceremony trafen wir uns noch mit Freunden und Leuten vom Trekdinner zum Abschlussessen. Im Flughafen Düsseldorf gibt es da genügend Auswahl zu vernünftigen Preisen.

Später setzten wir uns noch in die Bar vom Maritim, wo wir Cocktails aus Pitchern tranken, die garantiert nicht knallten, und tauschten Fotos und Videos aus. Noch hatte der Conblues nicht eingesetzt. Der kam dann erst am nächsten Tag im Flugzeug...

Aber wie heißt es so schön? Nach der Con ist vor der Con :-)

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Freitag, 6. Mai 2011 19:22

FedCon XX - 3. Tag - 30. April 2011

Am Sonntag wollten wir zu dem verschobenem Panel der German Garrison, aber wie das so ist, wenn man über die Con schlendert, wird man hier mal aufgehalten und quatscht sich da mal fest, so dass wir eine halbe Stunde zu spät kamen, da war das Panel auch schon vorbei :-( Aber wir sehen die Jungs ja zum Star Wars Wochenende im Legoland wieder.

Also sind wir gemütlich zur Autogrammsession gegangen. Man ist über die Empore rein und musste dann dort kurz anstehen, bevor man reingelassen wurde. Sternförmig hat man sich dann bei den verschiedenen Schauspielern anstellen können, wobei mir mache wie Jeremy Bulloch und Daniel Logan schon richtig leid taten, weil dort niemand stand.

Zuerst waren wir dann bei Paul McGillion, der wirklich bemüht war, mit jedem ein paar Sätze Small Talk zu wechseln. Wie es Small Talk so an sich hat, ich habe keine Ahnung mehr, worüber wir gesprochen haben. Ist auch völlig egal, er ist wirklich nett und bemüht. Jetzt habe ich auch ein Autogramm von ihm :-)

Danach sind wir zu Wil Wheaton gegangen, unserem Lieblingsstar dieser FedCon. Nachdem bei ihm diesmal auch niemand stand, kamen wir sofort dran. Mir ist später aber erzählt worden, dass er auch schon längere Schlangen gehabt hatte, das war also kein Dauerzustand bei ihm :-) Aber ich fand es spitze, denn so konnte ich ihm über unsere similar family constellation erzählen und Anne und ich haben beide ein T-Shirt mit "I love my geek". Nachdem er dann kurz aufstand, um ein Päuschen zu machen, habe ich ihn auch noch um ein Foto gebeten. Leider hat Florian erst hinterher gesagt, dass er auch gerne ein Foto mit ihm gehabt hätte :-(

Um 13.00 Uhr war dann der Weltrekordversuch, die meisten kostümierten Star-Trek-Fans auf einem Fleck zu haben. Da zur gleichen Zeit das Panel von Hubert Zitt stattfand und er unbedingt dabei sein wollte, hatten wir ein Problem (O-Ton Nessi). Aber wie sagt man so schön, es gibt keine Probleme, nur Lösungen ;-) Das Panel von Hubert Zitt wurde kurzerhand auf später verschoben. Weltbeherrscher Tom und Richard Arnold haben aufgepasst, dass auch wirklich nur Star-Trek-Kostüme gezählt wurden. Und dann haben wir es geschafft: 691!!! Yeah, the record is back!

Den Vortrag von Hubert Zitt haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Es ging ums Beamen, den Teil mit dem Holodeck musste er leider diesmal weglassen, weil wegen Terminplan und so. Aber das macht nichts, er hält den Vortrag öfter. Es war auf jeden Fall interessant, welche technischen Fortschritte es in den letzten Jahren gegeben hat, so dass Hubert seinen Vortrag jedes Mal anpassen musste. Mehr verrate ich nicht, schaut es euch selbst an :-) Vielleicht sogar nächstes Jahr auf der Main Bridge, denn das Holodeck war völlig überfüllt ;-)

Danach war Florian plötzlich verschwunden. Aber nicht zum Panel von Nicole de Boer... So vertrieb ich mir die Zeit, indem ich in der Hotellobby ganz viele wahnsinnig schöne Kostüme fotografiert habe. Leute, ihr seid echt der Hammer!!!!

Zum Panel von Paul McGillion und Kate Hewlett verloste Kate erst einmal einen Kuss von Paul, der von seinem Glück noch nichts wusste. Und ich wartete immer noch auf Florian... Ich weiß nicht, wie das Gespräch darauf gekommen war, aber Kate meinte, wenn sie ein Bondgirl spielen würde, dann wäre es das erste Mal, dass eine normal-shaped woman ein Bondgirl spielen würde. Das war auf jeden Fall einen Applaus wert. Die beiden waren vom Auftritt der Stargate-Fans in ihren Kostümen auch sehr begeistert. Ist ja auch der Hammer!

Und dann kam Florian wieder... Vom Frisör! Ich habe es nicht geglaubt, bis er vor mir stand. Er schaut sooooooooo schnuckelig aus! Besonders die kleine Locke in die Stirn. Die Reaktionen von Nobbse, Silke und Shelley ("geil") waren auch lustig. Ich hätte am liebsten [zensiert] und dann [zensiert] und überhaupt [zensiert]. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, ihm die Stoppeln im Nacken zu kraulen. Das funktioniert aber nur, wenn man nur alle paar Jahre zum Frisör geht ;-)

Die Auction für SeaShepherd mit Richard Dean Anderson haben wir nur anfangs verfolgt. Es war jedenfalls erstaunlich, wieviel Geld manche Leute für 30 Minuten mit ihrem Star ausgeben. Aber wir hatten Hunger...

Nach dem Essen fand dann der Costume Contest statt. Ich finde es sehr schade, dass sich so wenig Leute trauen, hier aufzutreten. Aber man weiß eben nie, was die Konkurrenz so macht, nicht wahr? Irgendwie ist mir diesmal auch niemand im Gedächtnis geblieben :-( Zumindest nicht positiv.

Sarlacc Survivors war wieder super, auch wenn die Musik zum Teil schon etwas düster ist. Aber ich liebe diese Band! Besonders die Dame mit der schlimmen Orangenhaut, der wir später im Hotel begegnet sind ;-)

Das letzte Panel war wieder mit Scott Bakula. Auch hier kann ich mich kaum erinnern, was er so erzählt hat, aber Steffi hat fleißig mitgeschrieben.

Anschließend mit der üblichen Verspätung ;-) wurde dann auf der Bühne das traditionelle Trekdinnerfoto geschossen. Ich könnte mich echt ärgern, dass ich unseren beiden Neuzugängen davon nichts erzählt habe, deshalb fehlen sie auf dem Foto. Andererseits war es auch per Mail angekündigt und es hingen überall Informationen darüber.

Nachdem wir in der Bar keinen Platz mehr bekommen haben, sind wir kurzentschlossen auf Roomparty umgeschwenkt. Dazu haben wir uns im REWE eingedeckt, in der Bar vom Sheraton vorgeglüht und dann sind wir in unser Zimmer, wo wir keine Fotos mehr gemacht haben. Ist besser für die Online-Reputation ;-)

118 Fotos

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Donnerstag, 5. Mai 2011 21:19

FedCon XX - 2. Tag - 29. April 2011

Am nächsten Morgen sind wir relativ früh aufgestanden, um das Panel von Carel Struycken zu sehen. Ich war gleich am Mikrophon, nachdem ich Carsten ausgemacht hatte. Ich fragte Carel, wie groß er sei (2,13 m) und ob er gerne jemanden treffen würde, der fast so groß ist wie er. Darauf sprach er von seiner Frau - ich glaube, da haben wir aneinander vorbeigeredet. Ich stammelte, dass hier jemand im Publikum sei, doch ohne Washington wollte Carsten irgendwie nicht auf die Bühne. Als ich jedoch vorschlug, ihn zu begleiten, stürmte er an mir vorbei, dass sich das Mikrophon drehte. Es war ein kurzer Auftritt :-)

Danach sind wir kurz zu Kate Vernon auf die Main Bridge. Sie saß mit nackten Füßen im Schneidersitz auf dem Stuhl und Garrett Wang saß neben ihr als seelische Unterstützung. Später habe ich gehört, dass er zu ihr auf die Bühne gegangen sein soll, weil sie sich etwas verloren vorgekommen war.

Anschließend kam Robert Duncan McNeill, der nur noch hinter der Kamera arbeitet. Allerdings waren wir dort auch nicht lange, da wir noch die Kunstausstellung anschauen wollten. Dort erfuhren wir auch, dass das Panel der German Garrison am Samstag 10.00 Uhr nachgeholt werden wird.

Ganz wichtiger Pflichttermin war natürlich der Vortrag von Hubert Zitt über Enterprise trifft Raumpatrouille Orion. Es war sehr komisch. Aber ich verrate nix, ihr müsst euch die Vorlesungen schon selbst ansehen ;-)

Von Robert Vogel haben wir nicht ganz so viel angeschaut, weil es uns dann wieder durch die ungewohnten Hotelhallen zog, die wir noch immer nicht ganz auskundschaftet hatten. Auf den Fotos mit Wil Wheaton ist mir aufgefallen, dass er immer sehr distanziert wirkt. Aber um ehrlich zu sein, würde es mir auch komisch vorkommen, mich mit hunderten fremden Leuten fotografieren zu lassen.

Nachdem wir Mittag gegessen und unsere Beute aus dem Händlerraum ins Sheraton zurückgebracht hatten, richteten wir uns auf einen langen Panelabend ein.

Richard Dean Anderson... Alle haben gelästert, dass er so aufgegangen sein soll, aber Leute, der ist 61 Jahre alt! Ich finde, dafür sieht er blendend aus. Und später habe ich gelesen, dass er seit einer Operation Cortison nehmen muss. Da würde jeder zunehmen, schätze ich mal. Er war sehr beeindruckt von den vielen Leuten im Stargate-Kostüm, die sich zu ihm auf die Bühne gesellten. Er selbst hat sich als dumb bezeichnet. Das lasse ich mal unkommentiert stehen ;-)

Anschließend kam Paul McGillion. Das letzte Mal wusste ich gar nicht, wer er war, aber eine Freundin war so verrückt nach ihm, dass sie uns sämtliche Stargate-Atlantis-Boxen ausgeliehen hat. Früher fand ich die Wraith doof und habe Atlantis nicht weiter verfolgt. Doch dann habe ich doch weitergeguckt, obwohl ich die Wraith immer noch doof finde, aber ich habe mich immer köstlich über die Star-Trek-Anspielungen amüsiert. McKay und Beckett waren dann auch meine Lieblingscharaktere.

Anschließend kam der andere Doktor Beckett ;-) Scott Bakula. Meine Herren, das ist ein echter Gentleman. Ich glaube, wir haben eine echte Bildungslücke, weil wir Quantum Leap noch nicht gesehen haben.

Zum Abschluss kam noch Marina Sirtis, die beim Casting für TNG so schüchtern war, dass man zu ihr sagte, dass sie in den sieben Jahren wahnsinnig aus sich rausgegangen ist. Dabei war der schwierigste Teil ihrer Rolle als Deanna Troi, dass sie möglichst wenig von sich selbst in die Rolle einbringen durfte, wiel Troi so wahnsinnig lieb war. Sie selbst hat sich als mean und als bitch bezeichnet. Auch das lasse ich mal unkommentiert ;-)

Mit dem neuen viertägigen Programm war dann auch schon bald Ende, so dass wir dann viel Zeit hatten, im Sheraton vorzuglühen und anschließend noch eine Stunde auf die Conparty zu gehen. Heute mal keine Roomparty wie gestern, aber da mich die Musik nicht wirklich ansprach, waren wir auch nicht so wahnsinnig lange da. Lustig war auf jeden Fall, dass Daniel Logan auf der Tanzfläche seinen Spaß hatte.

49 Fotos

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Mittwoch, 4. Mai 2011 20:29

FedCon XX - 1. Tag - 28. April 2011

Am Donnerstag konnten wir erst einmal ausschlafen und spät frühstücken. Dann sind wir gemütlich zum Maritim rübergelaufen. Das sind höchstens fünf Minuten zu Fuß vom Sheraton, was wirklich super ist. Wir haben die Spannung bevor es losging genossen und mal einen kurzen Blick auf die Main Bridge und das Holodeck gewagt. Dort waren die Helfer fleißig am Contaschen packen, die wohl etwas spät geliefert wurden, und dann stand dort, die Con fände in Düsseldof statt ;-) Wo ist das denn?

Ich hatte mir überlegt, dass es richtig toll wäre, wenn die größten Conbesucher zu Carel Struycken (Mr. Homn) auf die Bühne gehen würden, also habe ich Carsten sofort angesprochen, ob er denn damit einverstanden wäre. Eigentlich wollte ich noch, dass Washington dazu kommt, also habe ich ihn gleich mal angerufen. Aber er saß da noch im Auto und hatte noch 300 km vor sich, also war es fraglich, ob er es rechtzeitig zu dem Panel schaffen würde. Aber Carsten war einverstanden.

Wir mussten uns dann entscheiden, ob wir Dirk's Panel oder die German Garrison anschauen wollten, haben uns dann aber für den lang angekündigten Stargast Dirk entschieden. Und es hat sich gelohnt. Mit einer großen Portion Selbstironie, vielen lustigen Fotos und ein paar Insidern plauderte Dirk aus dem Nähkästchen, erklärte, worauf Amis so stehen und dass Jeri Ryan am Sonntag auf der Con damals keine Lust mehr gehabt hatte und einfach abgereist ist. Das Panel war spitze! Und egal, was manche Leute von Dirk denken, FedCon ist einfach the best und ich möchte auf die Stimmen im Netz gar nicht hören, denn ich glaube, dass Dirk einfach nur viele Neider hat oder manche Leute glauben, von ihm irgendetwas fordern zu können, bloß weil er sich noch an ihren Vornamen erinnert, und dann schimpfen, wenn sie es nicht bekommen. Also sage ich einfach mal: Danke, Dirk!

Das Panel von Carel Struycken war dann erst einmal abgesagt, da er sich verspätet hat. Außerdem erfuhr ich, dass das Panel mit der German Garrison ebenfalls abgesagt wurde und auf unbestimmte Zeit verschoben. Statt dessen hatten wir dann Zeit, den Fanfilm der USS Danubia A strange journey anzugucken, der ein Crossover aus Star Trek und Rocky Horror Picture Show war. Witzig, aber 12 Teuronen für die DVD war er mir dann doch nicht wert...

Auf der Opening Ceremony waren dann fast alle Schauspieler schon da. Ganz besonders habe ich mich natürlich über Wil Wheaton gefreut, dem ich schon längere Zeit auf Twitter folge und hin und wieder seinen Blog lese. He's just a geek...

Nach einer kleinen Pause hat er dann sein Panel gegeben. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er anfangs etwas schüchtern war, doch nachdem ihn das FedCon-Publikum so freundlich empfangen hat, taute er sichtlich auf und am Ende schien es, als würde es ihm auch wirklich gute gefallen :-) Eine Besucherin am Mikrophon sagte, dass sie Wesley bei TNG einfach völlig ignoriert hatte, aber er meinte, dass das okay wäre. Außerdem erzählte er, wie hart es für ihn damals war, wenn er auf Cons ausgebuht worden war und dann mit Tränen in den Augen wieder nach Hause gefahren war. Dies ist hier glücklicherweise nicht passiert, sondern er ist mit offenen Armen empfangen worden und war auch ein sehr beliebter Gast.

Anschließend haben wir den Abend mit Cocktails im Sheraton ausklingen lassen. Hiermit ernenne ich den Yellow Bird offiziell zu meinem neuen Lieblingscocktail :-)

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Mittwoch, 29. Dezember 2010 19:52

Magic Misch Masch bei Krist und Münch

Gestern haben wir einen sehr schönen Abend verbracht. Zuerst waren wir im Wirtshaus am Sendlinger Tor, wo wir lecker zu Essen bekamen. Nach meinen Rahmschwammerln mit Semmelnknödeln hatte ich natürlich erst einmal Kußverbot ;-)

Anschließend sind wir zu Krist und Münch gegangen. Für den Magic Misch Masch hatten wir Karten zu Weihnachten bekommen. Im stilvollen Foyer konnte man noch einen Prosecco genießen, oder sich einfach nur unterhalten. Jörg Alexander suchte sich jemanden aus und verschwand die Treppen nach oben. Wir waren gespannt, was da in die Show eingebaut werden würde.

Die Show war einfach nur genial. Meine Jungs saßen wie hypnotisiert auf ihren Stühlen. In dem winzigen Theater ist man hautnah dabei, wie die Zauberkünstler ihre Kunststücke vorführen. Manche kennt man, aber bei den Meisten habe ich einfach nur gestaunt und nicht den blassesten Schimmer, wie die das gemacht haben.

Die Sache mit der Kombination für das Zahlenschloss erraten ging leider schief, aber dafür hat Jörg Alexander erraten, dass ich die Sonnen-Karte gezogen hatte und in Gedanken die Sonne nachgemalt hatte. Man braucht schon eine besondere Beobachtungsgabe, wenn man auf winzigste Details achten kann und so Rückschlüsse auf die gezogene Karte ziehen kann. Faszinierend! Und ausgerechnet eine Sonne hatte ich gezogen, wo mein Spitzname doch Sonnenstrahl ist :-)

Ich kann die Zaubershow nur empfehlen. Allerdings muss ich auch eine Warnung aussprechen. Wer sich den Magic Misch Masch anschaut, wird Blut lecken und mehr wollen! Wir sind auch schon am überlegen, mit wem wir das nächste Mal hingehen könnten :-)

Meine Jungs waren so begeistert, dass sie heute den ganzen Tag mit Karten gespielt hatten, ein paar Zauberutensilien gebastelt haben und mir nachmittags dann eine Privatvorführung gaben.

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Dienstag, 2. November 2010 19:41

An Evening with... René Auberjonois

Diesmal wollten wir pünktlich in Deggendorf beim FKM-Event sein, deshalb sind wir am Samstag schon 14.00 Uhr losgefahren. Weil die Kinder das NH Parkhotel so schön fanden, wollten sie diesmal standesgemäß gekleidet sein und haben ihre Anzüge angezogen. Die Fahrt verlief staufrei. Im Hotel stellten wir dann fest, dass wir eine Halluzination gehabt hatten, als wir gedacht hatten, dass gegenüber ein McDonalds wäre. Aber man wird auch von Aldi satt.

Diesmal hatten wir zwei Räume nebeneinander, so dass wir uns die Verbindungstüre wieder haben aufsperren lassen. So bekommt man ein wenig das Suite-Feeling. Die Ärmste an der Rezeption war ganz allein, und dann ging auch noch der Aufzug kaputt (der sofort repariert wurde) und wir haben noch solche Sonderwünsche...

Wenigstens hatten wir dann Zeit, uns umzuziehen. Ich zog die First Contact-Uniform an, die mir allerdings ein Hauch zu groß war, und malte mir Trillpunkte auf. Florian trug seine Galauniform von der Hochzeit, allerdings habe ich kein Foto von ihm darin gemacht :-(

Dann ging es auch schon los. René Auberjonois merkt man sein Alter überhaupt nicht an. Er erzählte jedoch weniger aus seinem Privatleben (außer, dass er schon ewig verheiratet ist und dass seine drei Enkelkinder die letzte große Liebe seines Lebens sind), sondern mehr von seiner Arbeit als Schauspieler und Regisseur. Am interessantesten fand ich natürlich seine Erzählungen von Boston Legal, dass die Serie wohl etwas zu häufig an ihrem Käfig gerüttelt hätte, und deshalb abgesetzt werden musste, weil die Sender zu feige waren. Filip hat sich rührend um seinen Gast gekümmert und sofort einen Barhocker geholt, als René gefragt hatte, ob der den ganzen Abend stehen müsse, und ihm das Wasserglas gebracht, als er durstig wurde. Die Fotosession verlief wieder wie beim letzten Mal. Diesmal musste Thomas seine Kamera abgeben, da er natürlich mit auf das Trekdinner-Bild gehörte.

Diesmal haben wir uns auch Autogramme geholt, sogar mit Widmung "for Sandra and Florian". Die Zeichnung von Odos Eimer war von seinem Fanclub organisiert und das Geld ging als Spende an Ärzte ohne Grenzen. Zu Hause stellte ich dann fest, dass ich tatsächlich noch kein Autogramm von ihm gehabt hatte, obwohl er schon auf der FedCon gewesen war. Aber ich hatte auch kein Autogramm mehr von Nana Visitor... Das hatte ich damals einer Freundin geschenkt, die großer Fan von ihr war. Mist ;-) [Memo an mich selbst: Das nächste Mal nachschauen, ob ich schon ein Autogramm habe.]

Beim Buffet waren wir diesmal nur Zuschauer mit unserem ersten Cocktail in der Hand. Als wir abends noch in der Bar zusammensaßen, kam wieder richtiges Confeeling auf. Und ich wusste nicht, wie ich erklären sollte, dass ich den Link mit Japan-Bunnies angeklickt hatte. Leider haben wir aus Filip nicht herausbekommen, wer denn als nächstes kommt ;-)

Am nächsten Tag haben wir im Hotel gefrühstückt und am Nachbartisch saß René mit seiner Frau. Ich weiß nicht, ob er sich das in einem amerikanischen Conhotel trauen würde ;-) Am Sonntag dauert das Frühstück sogar bis 12.00 Uhr, so dass wir den Tag gemütlich starten konnten. Jetzt heißt es Entzug bis April 2011...

Trekzone.de

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Dienstag, 7. September 2010 23:21

03.09.2010 - An Evening with... Nana Visitor

Das Panel

Viele Leute vom Münchner Trekdinner waren auch gekommen. Nana Visitor (Kira Nerys aus Deep Space Nine) wurde mit einem warmen Applaus begrüßt. Nachdem Thomas im Urlaub war, hat ihn Steffen als Fotograph vertreten. Filip rannte durch das Publikum, um den Fragestellern das Mikro zu reichen.

Nana erzählte uns, dass sie in einem Haus in New Mexico wohnt mit einem großen Grundstück. Sie hat drei Hunde, hätte aber am liebsten noch mehr Tiere. Zu einem süßen, kleinen Schwein hätte ihr Mann inzwischen sogar zugestimmt. Widerwillig zwar, aber immerhin.

Zu Alexander Siddig hat sie noch einen sehr guten Kontakt. Er besucht seinen Sohn Django regelmäßig. Er ist inzwischen 14 Jahre alt und größer als Nana. Ich fragte sie, ob sie Siddigs echten, vollständigen, arabischen Namen kennen würde. Doch sie meinte, dass er ihn wahrscheinlich selbst nicht auswendig kann ;-) Es würde 10 Minuten dauern, um ihn aufzusagen... Das war sehr lustig :-)

Außerdem erzählte Nana, dass sie Prezelbread mag. Überhaupt liebt sie gutes Essen, vor allen Dingen, wenn sich jemand die Mühe gemacht hat, stundenlang in der Küche zu stehen, um es zuzubereiten. Sie kann dann wirklich große Mengen verschlingen. Darauf wurde auch die Frage gestellt, wie sie es schafft, so in Form zu bleiben. Darauf zeigte sie auf ihre Beine und meinte, dass sie sehr viel joggt.

Außerdem erzählte sie auch, dass sie die deutschen Fans besonders mag, weil wir in ihnen nicht nur eine Figur sehen, sondern auch den Menschen dahinter und sie mit sehr viel Respekt behandeln würden. Nana ist als New Yorkerin nicht auf den Mund gefallen und sagt, was sie denkt. Das kommt in Deutschland gut an, in manchen Teilen Amerikas aber nicht so... Sie würde auch wahnsinnig gerne wieder nach New York zurückgehen und am Broadway spielen. Nach Los Angeles zieht sie eigentlich nichts, aber wenn sie ein gutes Angebot bekäme, würde sie vielleicht auch wieder dorthin zurückgehen.

Sie hat noch viel mehr erzählt und ist wirklich eine tolle Frau. Wir haben gelacht und gelauscht und applaudiert. Es war ein toller Abend.

Als das Panel vorbei war, stellten sich alle an für die Fotosession. Diese Gelegenheit nutzten wir, um kurz auf das Hotelzimmer zu verschwinden und unsere Star-Trek-Classic-Uniformen anzuziehen.


Die Fotosession

Nachdem Thomas im Urlaub war, wurde er von Steffen würdig vertreten. Nana empfing alle Gäste mit einem Händedruck und legte für das Foto ihren Arm um uns. Was für ein harter Job ;-)

Sie freute sich über unsere Uniformen, auch wenn sie nicht aus Deep Space Nine waren. Wir machten ein Foto mit Florian und mir zusammen und später nochmal eines mit allen Leuten, die vom Münchner Trekdinner gekommen waren.

Anschließend stellten sich alle für die Autogrammstunde an, die ein Autogramm wollten. Da wir schon eins hatten, sparten wir uns das. Statt dessen beobachteten wir Steffen, wie er das Fotomaterial wieder verstaute. Das ist auch ein ganz schön harter Job...


Das Buffet

Als das Buffet endlich eröffnet wurde, holte ich die Jungs aus ihrem Hotelzimmer. Sie hatten gerade James Bond angeschaut. Es gab eine Menge leckere Sachen und das Hotelpersonal war bemüht, alles schnell wieder aufzufüllen. Am besten war das Dessert mit der gerollten, weißen Schokolade. Trotzdem haben wir uns überlegt, ob wir das nächste Mal nicht einfach auf der anderen Straßenseite bei McDonalds einkehren sollten.


Im Foyer

Anschließend habe ich die Jungs in ihr Zimmer gebracht und gefragt, ob sie alleine zurecht kämen. Darauf meinte Farid: "Ja, Mama, geh nur runter und mach dir einen schönen Abend." Wohlerzogen ;-)

Wir saßen dann im Foyer und haben Cocktails getrunken. Obwohl, es ist nur einer geworden, weil irgendwie schien das Hotel nicht mit diesem Ansturm gerechnet zu haben.

Gesprächstema Nummer 1 war an diesem Abend Facebook ;-) Und ich merkte mal wieder, dass ich das Medium nicht wirklich intensiv nutze. Aber wenn ich die ganzen komischen Facebook-Villes aus meiner Timeline rausgeschmissen habe, dann wird das vielleicht sogar brauchtbar. Was interessiert mich, ob jemand ein Kalb auf seiner Farm gefunden hat??? Null!

Gegen 2.00 Uhr hat sich dann die Runde endgültig aufgelöst. Es war einfach toll. Wir hatten so richtiges Confeeling. Ich glaube, sowas machen wir jetzt öfter mal. Bisher konnte ich nie kommen, weil ich am Freitag meist lange arbeiten musste. Das ist jetzt eines der Dinge, die sich seit unserem Büroumzug gebessert haben, und natürlich seit ich mit den Kindern flexibler geworden bin. Also steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege :-)


22 Fotos

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Sonntag, 18. Juli 2010 12:26

Spanferkel essen

Gestern waren wir zum Spanferkelessen eingeladen. Das war wirklich sehr lecker, auch wenn es komisch ist, wenn einen das Essen vorher anblickt ;-)

Spanferkel

Spanferkel mit Knödel und Blaukraut

vom Spanferkel kaum etwas übrig

Später gab es dann Eisbombe zum Nachtisch. Besonders die Früchte dazu waren ein Gedicht, sogar Papaya gab es.

Eisbombe mit Früchten

von der Eisbombe kaum etwas übrig

Und damit wir dann nach Hause rollen können, gab es noch Kuchen. Der Sahnekuchen mit Marzipan war einfach göttlich!

Kuchen

Und nachdem wir gestern bestimmt mehr als 3000 kcal zu uns genommen haben, lassen wir heute mal das Frühstück ausfallen.

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Samstag, 20. März 2010 22:52

Dinosaurier - Im Reich der Giganten

Heute haben wir uns die Show Dinosaurier - Im Reich der Giganten angeschaut. Die Tickets hatten wir zu Weihnachten geschenkt bekommen. Im Original heißt die Show Walking with Dinosaurs.

Es war wirklich sehr beeindruckend, wie realistisch die Dinos wirkten, auch wenn man leider viel zu weit weg sitzt und natürlich auch sieht, dass die Kolosse von fahrenden Gerüsten getragen werden bzw. man die menschlichen Beine der Puppenspieler sieht. Ein Paläontologe führte uns mit Witz durch die Erdgeschichte von der Entstehung bis zum Meteoriteneinschlag. Insgesamt dauerte die Show ohne Pause knapp 1,5 Stunden, was mir viiiiiiel zu kurz vorkam ;-)

Dinosaurier Show

Sandra und Florian

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Donnerstag, 31. Dezember 2009 12:56

Mary Christmas

Gestern waren wir mal wieder im Deutschen Theaterzelt und hatten phantastische Plätze in der 6. Reihe zu Mary Christmas. Herrlich selbstironisch zieht Mary auch das Publikum durch den Kakao. Sie hat sogar Farid gefragt, wie er heißt, doch zunächst nur Harry verstanden, bis Farid seinen Namen buchstabiert hat. Als nach der Pause Noah auf seinem Platz saß (er hat einen leichter zu merkenden Namen), ist sie aber nicht nochmal auf das junge Publikum eingegangen.

Es war wirklich komisch. Und an einigen Stellen stimmte sie uns auch nachdenklich und traurig, wenn es um Obdachlose oder den Nahostkonflikt ging. Das ist auch Weihnachten. Nach der Pause ist es zwar nicht mehr so viel Kabarett wie vor der Pause und einige Witze kannte ich schon. Doch am Ende lässt Mary die Hüllen fallen und wird zu Georg Preuße, der auch ein paar private Einblicke in sein bewegtes Leben gibt.

Fazit: Absolut sehenswert!

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Sonntag, 8. November 2009 19:15

Bricking Bavaria

Gestern waren wir auf der Lego-Ausstellung Bricking Bavaria im M.O.C.. Zeitgleich fand dort die Spielwies'n, Creativmesse und Die Modellbahn statt, was auch interessant war. Großartig Zeit zum Spiele ausprobieren hatten wir nicht, dafür brauchte ich nicht kochen, weil wir uns dort versorgen konnten. Außerdem haben wir drei bekannte Gesichter getroffen :-)

180 Fotos

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Samstag, 31. Oktober 2009 20:50

Ben Hur Live

Heute haben wir uns Ben Hur Live angeschaut. Dabei haben wir unsere Virusbazillenparasiten in der U-Bahn, in der Olympiahalle und im PEP flächendeckend verstreut.

Ben Hur Live

Es ist wirklich eine gigantische Show. Absolut monumental. Eigentlich wollte ich nur ein Streitwagenrennen erleben, aber stattdessen habe ich noch eine Seeschlacht (die Piraten gaben ein herrliches Mad-Max-Feeling), einen Gladiatorenkampf, ein christliches Wunder, einen römischen Legionärsmarsch (haben nur noch Asterix und Obelix gefehlt) und eben dieses Streitwagenrennen gesehen.

Mehr Eindrücke gewinnt man auf der Webiste von Ben Hur Live in der Mediengalerie. Die Pferde waren toll! Andalusier, vielleicht Paso Finos, Friesen, Haflinger und leichte Kaltblüter... Den Pferden hat man regelrecht angesehen, wieviel Spaß sie hatten. Das weiße Gespann konnte es kaum erwarten, bis sie endlich lospreschen durften. Herrlich! Einzig am Schluß hatten sie sich leicht erschrocken, weil es einen Knall und grelles Licht gab, aber das war es auch schon.

Aber da hier bereits zu Beginn klar war, wer das Rennen gewinnen würde, bleibt dieser Punkt noch immer auf meiner Wunschliste: Ein echtes Wagenrennen :-)

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Dienstag, 20. Oktober 2009 20:05

Legoland bei 6 Grad Celsius

Eigentlich hatten wir keine große Lust, ins Legoland zu fahren. Aber als wir die Stornobedingungen für das Hotel gesehen hatten, blieb uns fast nichts anderes übrig. Also sind wir statt Samstag mittag eben erst am Abend gefahren. Und am Sonntag haben wir halt mal geguckt, wie lange wir es bei der Kälte aushalten.

Man kann doch eine Menge indoor unternehmen im Legoland. So waren wir im Jahreskartenbüro und haben unsere Jahreskarten verlängern lassen, dann waren wir in der Fabrik und haben uns die Spezial-Halloween-Fabriksteine geholt und mit dem Aufbewahrungsboxenset geliebäugelt, wir haben Pizza gegessen (bzw. ich bin von den Resten der Kinder satt geworden), fuhren den Beobachtungsturm rauf, waren im Erschreckerhaus und in Atlantis. Danach bin ich mit Noah einmal diese komische wilde Maus gefahren, und dann waren wir im 4D-Kino und haben Racers angeschaut. Ich glaube, dann waren wir aber alle bis auf die Knochen durchgefroren.

Den Abschluss machte dann ein weiterer Besuch im Jahreskartenbüro, denn so ein Upgrade auf Merlin-Premiumkarte lohnt sich irgendwie doch ;-) Vor allen Dingen, als wir uns anschließend noch im Legoshop aufgewärmt haben und Florian extra nochmal zum Fabrikstore zurücklief, um einen Piratenadventskalender zu holen. Aber wir haben uns zurückgehalten. Den Mindstorm NXT 2.0 und den Millennium Falken haben wir stehen gelassen :-)

Fotos kommen morgen, ich bin müde ;-)

48 Fotos vom Legoland Halloween

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Mittwoch, 6. Mai 2009 18:13

FedCon XVIII - Tag 3

Auch heute haben wir es nicht geschafft, früher aus dem Bett und aus dem Hotel zu kommen, aber wir hatten Glück und konnten noch einen der letzten drei Parkplätze in der Maritim-Tiefgarage ergattern. Gut so, denn ich war gleich drei Mal unten, um Gepäck und Beute unserer Mitfahrer unterzubringen. Leider werde ich wohl auch nie erfahren, was man unter "TrekLingThing" zu verstehen hat... Es sei denn, irgend ein anderer Blogger berichtet darüber ;-)

Auf der Auction mit Richard Arnold wurden in erster Linie Autogramme versteigert. Das große Klingonenemblem mit Unterschriften wurde erst später in der Closing Ceremony versteigert. Wir haben die Auktion aber nicht bis zum Schluss angeschaut.

Lieber sind wir pünktlich zum Star Trek Tribute mit allen Trek-Schauspielern gegangen, was wir aber auch nicht ganz geschafft haben. Man trifft einfach so viele alte Bekannte, mit denen man immer ein paar Worte wechseln möchte, so dass es einfach unmöglich ist, mal eben schnell von einem Eck zum anderen zu kommen.

Dafür waren wir diesmal pünktlich (wirklich!) beim zweiten Panel von Thomas und Mike, in dem Thomas dann das Kapitel mit Schreinemakers vorlas. Er stellte auch noch einmal klar, dass die Fans in diesem Buch nicht durch den Kakao gezogen werden, das hat das Fernsehen in den 90ern schon zur Genüge getan. Da ich erst auf Seite 236 bin, habe ich auch noch keine Rezension geschrieben. Diese wird jedoch sehr positiv ausfallen, auch Dank der umfassenden Versorgung von Thomas mit Material durch Martin Stahl und anderen Helfern, die auf den letzten Seiten aufgelistet sind. Und nun wissen auch alle, dass wir im August heiraten werden ;-)

Bis zur Closing Ceremony war es nicht mehr lang, doch am Anfang wurden die Losgewinner gezogen, was ein klein wenig langatmig war. Das große Klingonenemblem mit Unterschriften wurde nun versteigert und brachte sage und schreibe 1000 Teuronen ein! Für einen guten Zweck, versteht sich :-) Max Grodenchik und Robert Picardo haben zum Abschied noch einmal gesungen. Und das war so süß, da kam ein Mädchen auf die Bühne, um Christopher Judge zu umarmen. In früheren Zeiten war es eigentlich fast unmöglich, auf die Bühne zu kommen, und wenn es doch einer geschafft hatte, wurde er/sie ausgebuht. Aber das Mädchen bekam Applaus und durfte dann mit den Stars tanzen. Zum Abschied gab es Standing Ovations.

Schließlich trafen wir uns alle im Foyer wieder, damit wir uns gemeinsam ins Auto quetschen können. Eventuell fahren wir nächstes Jahr wieder, da haben wir dann noch zwei Plätze frei. Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen ;-) Ich nutzte noch einmal kurz die Gelegenheit, um mich von Washington mit Shelley und Richard Hatch fotographieren zu lassen. Dann erschreckte ich Dominic Keating zu Tode, weil ich kreischte, als er in unseren Aufzug einstieg. Vor lauter Aufregung hatte ich auch noch vergessen, unser Parkticket zu bezahlen.

Sandra - Richard Hatch - Shelley

© 2009 Washington

Das war ein sehr schöner Abschluss :-) Auf der Rückfahrt war leider hin und wieder Regen und ein kleiner Stau - verursacht durch irgend so einen Raser - und ich wollte unsere großen Jungs nicht einfach irgendwo in München mitten in der Nacht absetzen, also habe ich jeden bis direkt vor die Haustür gefahren. Wir waren natürlich erst um 2:00 Uhr im Bett, völlig erledigt, aber glücklich :-)

19 Fotos

Fotos der Stargäste findet ihr wie immer in unübertroffener Qualität bei Thomas Brückl

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Dienstag, 5. Mai 2009 23:30

FedCon XVIII - Tag 2

Am nächsten Morgen habe ich mich auf den Wecker Kinder verlassen, denn die schlafen nie länger als bis 8.00 Uhr, egal wann sie ins Bett gehen. Trotzdem haben wir das Panel von Robert Picardo um 9.30 Uhr verpasst und sind schnurstraks zu Max Grodenchik gegangen, um auch gute Plätze zu erwischen für Hubert Zitt's May the Fun be with you. Der Vortrag war weniger technisch und daher auch ein wenig geeignet für die Jungs, obwohl die Nintendos irgendwie doch interessanter waren.

Bei Nana Visitor und Dominic Keating haben wir auch reingeschaut, während Florian rumgelaufen ist und ganz tolle Fotos von den Kostümen gemacht hat. Nana hat eine unglaubliche Figur *Neid*. Aber letztendlich sind die Panels doch nur Small Talk und Political Correct Statements. Ein Panel wie von Andrew J. Robinson werden wir wohl so schnell nicht wieder zu sehen bekommen. Der hat nämlich wirklich deutlich seine Meinung gesagt und konnte es kaum glauben, was er da auf der Bühne von sich gegeben hat.

Wir haben noch eine Kleinigkeit gegessen und uns dann in den überfüllten Salon Koch gequetscht, wo Robert Vogel einen Vortrag über 40 Jahre Mondlandung gehalten hat. Leider haben wir davon nur noch die zweite Hälfte mitbekommen, dafür haben wir uns aber die Zugabe gegönnt. Robert Vogel ist wirklich ein sympathischer Kerl, der auch immer wieder auf die Verschwörungstheorie eingegangen ist und erklärt hat, dass diese Theorie totaler Humbug ist.

Irgendwie lebten wir schon wieder in einer anderen Zeitzone, jedenfalls war dann plötzlich 16.00 Uhr und wir versammelten uns auf der Wiese zwischen den Ab- und Auffahrten der Tiefgarage, damit alle Fotographen von den Trekdinnerleuten und anschließend von den Star Trek Kostümierten Fotos schießen konnten. Ich habe auch ein paar Fotographen geknipst. Und nach einem Happen Essen (bei dem wir dann das Panel von Rainer Nagel über die Frakkin' Toasters aus Battlestar Galactica verpasst haben) und Quatschen und Rumlaufen sind wir dann zum Costume Contest angetreten.

Nein, wir sind natürlich nicht aufgetreten, aber wir haben vor dem Bühneneingang das eine oder andere brauchbare Foto geschossen, um anschließend die Show zu genießen. Nessie hat moderiert (und Ferdinand hat mich gefragt, ob das ein Mann oder eine Frau ist...). Ich war ganz heiß auf das Alien, von dem mir alle schon erzählt hatten, das ich aber noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. Kurz vor dem Contest hatte ich "es" ohne Kopf gesehen und gefragt, ob er am Wettbewerb teilnimmt. Und ja, er nahm mit seinen zwei Begleitern teil. Mein Favorit!!!

Captain Future und Joan Landor waren auch dabei, doch ihre Crew hat sie irgendwie im Stich gelassen. Dabei habe ich vor ein paar Jahren Professor Simon auf der FedCon gesehen gehabt. Mein Favorit trat am Schluss auf. Wir lagen brüllend vor Lachen am Boden, denn das Alien tanzte im rosa Tütüröckchen! Und war anschließend brav wie ein Hund frisch aus der Hundeschule. *gröhl*

Um die Wartezeit zu überbrücken, bis die Jury die Gewinner auserkoren hatte, trat die Sarlacc Survivors Band auf. Wir fühlten uns wie in Mos Eisleys Cantina, denn wir hatten diesen blauen Elefanten und die beiden Dabogirls Twi'lek in orange und blau :-) Und auf TNT haben sie dann TNG und TÖS gesungen! Das hat gerockt! Da sah die Kiss Cover Band anschließend fast schon blass aus... (Ach so, die waren weiß geschminkt.) Eigentlich hatte ich mich auf James Callis gefreut, weil er bei Battlestar Galactica einer meiner Lieblingscharaktere ist (ihr wisst doch, dass ich auf irre Typen stehe). Aber leider musste er schon etwas früher weg und hatte daher sein Panel mit Christopher Judge getauscht. Lustiger Kerl, aber nach ein paar Fragen-Antworten bin ich dann doch gegangen.

Florian hatte leider die zweite Hälfte des Costume Contests nicht mehr mitbekommen, weil er noch Kondome in Koblenz besorgen wollte ;-) Bei der anschließenden Fotosession mit dem Alien hatten wir daher auch nicht unsere Primärkamera, sondern nur die Sekundärkamera dabei, mit der Ferdinand 2 leider mangels geladener Batterien nur unschwarfe weil ohne Blitz fotographierte Bilder machen konnte. Aber glücklicherweise hatte sich hinter ihm Tichy (DANKE) positioniert und hat zwei sensationelle Fotos geschossen, als jemand aus der Menge rief: "Küss das Alien!"

Sandra mit dem Alien und den Alienjägern

Sandra küsst das Alien und ein Alienjäger grinst

Das war ein Erlebnis! Die Alien-Filme sind die einzigen Filme, von denen ich heute noch Alpträume bekommen. Und ich küsse so ein Vieh!!! ;-) Aber nach diesem Erlebnis habe ich nur noch das Hotel gesucht (ohne Flo und damit ohne Navi), die Kinder geduscht und ins Bett gesteckt, Mails gecheckt, ein bisschen Demolition Man angeguckt (da spielt ja Sandra Bullock mit) und dann weggeratzt.

104 Fotos

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Montag, 4. Mai 2009 22:38

FedCon XVIII - Tag 1

Dieses Jahr haben wir uns relativ spontan dazu entschlossen, wieder auf die FedCon zu fahren. Oder besser gesagt wir mussten fahren, weil Washington meinte, es wäre ohne uns keine richtige Con. Naja, da kann man dann nicht anders, oder?

Spontan haben wir auch noch zwei Leute vom Trekdinner eingesammelt und sind am Freitag früh Richtung Bonn gestartet. Es war nicht besonders viel Verkehr und schönes Wetter, also konnte ich streckenweise auch richtig auf's Gas treten. Wir waren auch ca. 13.30 Uhr beim Maritim, nur leider war die Tiefgarage bereits voll besetzt, so dass wir irgendwo in einer Seitenstraße parken mussten. Dann hieß es Schlange stehen, bis wir unsere Chips implantiert Armbändchen, Con-Taschen und Badges ausgehändigt bekamen. Memo an mich selbst: Für die Badges Anstecker oder Halsbänder auf die Packliste setzen!!!

14.30 Uhr... Wir hetzen auf das Holodeck, um noch die zweite Hälfte von Thomas Höhl und Mike Hillenbrand anzusehen. Mike hat den neuen Star Trek Film bereits auf der Premiere in Berlin gesehen und uns den Mund wässrig gemacht... Mal sehen, wann wir dazu kommen, ihn uns anzuschauen :-)

Anschließend haben wir im Händlerraum rumgelungert, die Bar vom Khemorex Klinzhai und den Stand von der German Garrison angeschaut, mit ein paar Leuten geplaudert, eine Kleinigkeit gegessen (vielen Dank an das Maritim für die mehr als fairen Preise) und die vielen tollen Modelle und Bilder im ersten Stock angesehen.

Die Zeit verging wie im Fluge, so dass wir leider nicht mehr herausgefunden haben, wer Klaus und Tanja sind und wie das Fanpanel: "Vom Star Trek Captain zum Anwalt - was die Stars heute machen" so war...

Moment, einige von euch werden jetzt fragen, hallo? Da waren doch eine Menge Stars: Richard Hatch, Max Grodenchik, Jonathan Woodward, Erin Gray, Marc Alaimo und Jeffrey Combs... Wollen wir die nicht angucken? Nö, wollten wir nicht. Früher bin ich auf die Cons gefahren, um die Stars zu sehen, ihren Worten zu lauschen, viele schlechte Fotos von ihnen zu machen und viel Spaß mit ihnen zu haben. Zum Teil saß ich von früh bis spät in der Mainbridge und bin nur zum Pinkeln Frischmachen rausgegangen. Doch irgendwann hat sich dieses Verhalten geändert. Heute komme ich nicht mehr wegen der Stars, sondern in erster Linie wegen den anderen Fans, den tollen Kostümen, anderen Persönlichkeiten (Thomas Höhl, Mike Hillenbrand, Hubert Zitt) und der unvergleichlichen Stimmung auf der FedCon. Dieses Gefühl, drei Tage in eine völlig andere Welt abzutauchen und den Kopf so richtig von allen Sorgen und Nöten freizupusten, dieses Gefühl habe ich nur auf der FedCon. Sozusagen ein Dreitagetrip mit Vollrauschgarantie.

Dieses Jahr ist es mir auch zum ersten Mal passiert, dass mich drei Leute angesprochen haben, an die ich mich leider nicht mehr erinnern konnte (sorry!!!). Eigentlich habe ich ein sehr gutes Gesichter- und Namensgedächtnis, doch entweder ist das eine Alterserscheinung oder es ist einfach zu viel gewesen...

Wir schafften es aber zum Vortrag von Hubert Zitt "Elementarteilchen in Star Trek" (Pflichtprogramm!!!), in dem er u.a. anschaulich erklärte, wieso eine Baryonensäuberung eher unsinnig wäre, es würde nicht viel übrig bleiben ;-)

Anschließend haben wir uns auf die Mainbridge gebeamt und haben die Opening Ceremony verfolgt. Ein Fest, wirklich! Alle Stars auf der Bühne, und dann kam der absolute Oberhammer! Alle mussten ihre Handys ausschalten und Gerhard Raible erklärte uns, dass absolutes Filmverbot herrscht. Die Security und Conhelfer streiften durch die Gänge und beobachteten uns mit Argusaugen. Das nun Folgende sollte am nächsten Tag nicht auf youtube zu finden sein...

Uns wurden 28 Minuten, also vier Ausschnitte à sieben Minuten aus dem neuen Star Trek Film gezeigt!!! Das hat gerockt! Ich freue mich wie wahnsinnig, diesen Film in voller Länge zu sehen. Ich glaube nicht, dass die das verbockt haben, ich glaube, der wird richtig gut! Und nein, ich erzähle nix :-) Und ich habe auch nix auf youtube oder meiner SD-Karte oder meinem Handy :-)

Und auch die nachfolgenden Panels von Edward James Olmos, Nichelle Nichols und John Billingsley haben wir uns nicht angeschaut, weil wir erst mal unser Hotel finden und die Jungs ins Bett stecken mussten. Das war anstrengend genug...

22 Fotos :-)

Fotos der Stargäste findet ihr wie immer in unübertroffener Qualität bei Thomas Brückl

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Montag, 20. April 2009 22:28

Star Wars Wochenende im Legoland

Dieses Wochenende waren wir im Legoland, weil Star Wars Wochenende war. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, dass wir keine Trekkies mehr sind, nein, nein... Aber Star Wars mögen wir halt auch :-)

Am Samstag sind wir nach dem Aufstehen losgefahren und haben im Auto gefrühstückt. Also waren wir nach zwei Staus ungefähr 14.00 Uhr in Günzburg und haben unser Hotel Bettina bezogen. Dort hat es uns sehr gut gefallen, obwohl es an einer Hauptstraße lag, war es ruhig, sehr gut ausgestattet und das Personal war bemerkenswert freundlich :-) Den Kids hat natürlich besonders die Playstation 2 im Keller gefallen...

Im Legoland tummelten sich ungefähr 200 kostümierte Star Wars Fans, was natürlich sehr beeindruckend ist. Ob ich von einem nationalsozialistischem Aufmarsch auch so beeindruckt gewesen wäre, wenn ich in den 30er Jahren in Deutschland aufgewachsen wäre??? Aber hier geht es um Spiel und Spaß und ein Weltraummärchen, und da darf man schon begeistert sein :-)

In einem Zelt nahe des Eingangs waren auch große Armeen mit Storm- und Clonetroopers aus Lego aufgebaut. Ich sehe schon, wir haben erst angefangen zu sammeln ;-) Jeremy Bulloch alias Boba Fett war als Stargast im Legoland und hat auch Autogramme gegeben. So eines habe ich allerdings schon, deswegen haben wir lieber Pommes in Legoform gegessen, sind Drachenbahn gefahren und haben uns in den Piratenschiffen nassspritzen lassen.

Der Renner waren unsere aufblasbaren Laserschwerter, die es mal in der Micky Maus als Beilage gab, und natürlich unser Chewbacca-Rucksack, in den wir uns im Disneyland Los Angeles verliebt haben.

Am Nachmittag gab es Gedränge wegen der Parade, aber wir haben die Lage sondiert und uns einen Fotographierschlachtplan für den nächsten Tag ausgedacht. Deshalb gibt es auch ungefähr, nö, noch mehr Fotos, die ich erst noch sichten, sortieren, drehen, Gesichter verwischen etc. muss, so dass ich erst morgen die Galerie online stellen werde. Irgendwann muss der Mensch schließlich auch mal schlafen oder so.

196 Fotos


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Donnerstag, 12. März 2009 23:48

Nicht von schlechten Eltern

Heute war es mal wieder so weit. Wir, d.h. mein Schatz Florian, meine Schwiegermutter in Lauerstellung und meine Mama haben ihre Weihnachtsgutscheine bei mir eingelöst und wir sind zu Claus von Wagner gegangen, um sein neues Programm "3 Sekunden Gegenwart" in der Lach- und Schiessgesellschaft anzuschauen. Das war mal wieder großartig, eine direkte Fortsetzung von "Im Feld", denn seine Freundin, mittlerweile Ex-Freundin Penthiselia... Leute, schaut es euch selber an!!! Allerdings ist die Show diese Woche restlos ausverkauft.

Vielleicht nur so viel: Er bleibt seinem Stil treu, dass er vordergründig die Geschichte eines ganz normalen Menschen erzählt, der so seine kleinen Problemchen hat, aber dann immer wieder ausschweift, um über die Politik und die Bankenkrise und über den Klimawandel zu wettern. Dabei bezieht er sich immer wieder gerne auf Pointen, die er bereits gebracht hat, also immer schön zuhören ;-) Und es gibt einen gigantischen Showdown, in dem er von Rolle zu Rolle wechselt und wortgewaltig die Zuschauer in seinen Bann zieht.

Etwas nachdenklich gestimmt hat mich die Stelle, an der er über Hauptschulen und Gymnasien gesprochen hat... Ein Zeichen?

Im Anschluss blieben wir noch einen Augenblick da, nicht um eine CD zu kaufen, denn die haben wir beide schon, sondern um ein Groupiefoto zu machen ;-) und ein paar Worte zu wechseln. Claus von Wagner trug einen Schal. Ob das noch die letzten Auswirkungen seiner Kehlkopfentzündung war, wegen der er im November nicht auftreten konnte? Ich fragte ihn, wieso er seinem Literarischen Ich (ein paar Kabarett-Besuche sind fast ein Germanistikstudium) Isaak Nix nicht treu geblieben ist und die Figur nun Joachim Wagner heißt ("Im Feld" hatte das Literarische Ich überhaupt keinen Namen). Er meinte, dass Isaak Nix zu sehr Kalauer wäre. Dabei fand ich den Namen so genial. Wir werden Claus von Wagner auf jeden Fall treu bleiben.

Sandra und Claus von Wagner

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Samstag, 28. Februar 2009 20:15

Annett Louisan - Teilzeithippie

Für das Konzert Teilzeithippie von Annett Louisan im Improvisationszelt des Deutschen Theaters in Fröttmanning haben wir für Freitag Abend Karten zu Weihnachten geschenkt bekommen. Als wir im Auto auf dem Mittleren Ring im Stau standen, machte ich das Drei-Stufen-Programm durch: Ärger, Einsicht, Resignation. Ich wusste, dass wir zu spät kommen würden und hoffte nur noch, dass man uns nicht bis zur Pause draußen warten lässt, bevor wir in den Saal dürfen. Hätten wir doch lieber die U-Bahn genommen. Oder doch nicht? Die hat heute doch schon wieder gestreikt, hatte ich im Twitter gelesen.

Als wir dann in der Schlange vor dem improvisierten Parkplatz standen, begann ich zu hoffen, dass das Konzert vielleicht aufgrund des Streiks um eine halbe Stunde verschoben wurde, schließlich schienen noch einige andere Leute zu spät zu kommen. Dann sind wir vom Parkplatz aus hinter einem Pärchen zum Theaterzelt gejoggt, wo wir problemlos Einlass fanden und auch sofort unsere Plätze einnehmen konnten.

Von Annett Louisan noch keine Spur, statt dessen stand ein Gitarrist mit englischem Akzent (Martin Galopp) auf der Bühne und unterhielt das Publikum prächtig und brachte es auch zum Lachen. Niedlich war auch die fast 11-jährige Kimmy, die ihn auf dem Xylophon begleiten durfte. Dann dauerte es nicht mehr lange und die Show begann.

In der ersten Hälfte trug Annett ein schlichtes, anthrazitfarbenes Kleid. Die Stimmung war gut und jeder Musiker bekam irgendwann sein eigenes Solo und wurde von ihr vorgestellt. Später verriet uns Annett, dass wegen des Streiks für sie Shuttlebusse eingesetzt wurden.

Shuttlebus

Nach der Pause trug sie ein zweischichtiges, leicht asymmetrisches und halb durchsichtiges Kleid mit viel Strass, das Florian besser gefiel. Und jetzt kam auch der Song "Drück die 1", bei dem ich schon mitsingen konnte.

Aufgrund der Standing Ovations gab es noch insgesamt vier Zugaben, u.a. auch "Das Spiel".

Die wunderbar zweideutigen Texte wurden von erstklassiger Musik begleitet. Nach dem Konzert waren Florian und ich noch ganz berauscht.

Florian und Sandra nach dem Konzert

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Musik | unterwegs | MyTube

Montag, 17. November 2008 23:21

Eigentlich...

... hätte hier jetzt ein Blogeintrag "Nicht von schlechten Eltern" stehen sollen, denn wir wollten uns Claus von Wagner / Im Feld ansehen. Leider bekam ich heute jedoch eine Mail, dass Claus von Wagner krank ist, dafür aber Philipp Weber auftreten würde. Den kannten wir schon aus Mach 3, also haben wir uns eben Philipp Weber angeschaut... und es nicht bereut.

In der Lach- und Schießgesellschaft zeigte er sein Programm Honeymoon Massaker, das thematisch "Im Feld" ähnelte: Ein junger Mann denkt darüber nach, ob er in der heutigen Zeit noch Vater werden soll, weil doch alles so ... ist. Trotzdem sind beide Programme völlig unterschiedlich. Wir bekamen ein Pointenfeuerwerk serviert, dass uns die Tränen kamen. Außerdem reagierte er schlagfertig auf Gesichtsausdrücke (z.B. mein Actimel-Gesicht) oder Zurufe aus dem Publikum. Es war göttlich!

Claus von Wagner bringt nächstes Frühjahr sein neues Programm raus. Dann werden wir auf jeden Fall wieder dabei sein. Und Philipp Weber hat ein paar neue Fans gewonnen :-)

Themen: Familienbande | unterwegs | Claus von Wagner

Samstag, 1. November 2008 22:47

Legoland

Das Frühstück in unserem Hotel Goldener Löwe war wirklich toll. Hier besteht Kinderfreundlichkeit nicht allein aus einem Babyhochstuhl und einer Wickelmöglichkeit. Vielleicht sollte man einfach öffentliche Lokale und Gasthöfe trennen in Raucher/Nichtraucher sowie NoKids/Kinderparadies. Dann sind alle Leute glücklich und niemand genervt. So gestärkt sind wir ins Legoland gefahren.

Als allererstes haben wir die neue Attraktion - das Piratenland - erkundet. Dort gab es auch eine Schifffahrt, bei der die Fahrgäste die Zuschauer und umgekehrt nassspritzen konnten, genau wie in Legoland California. Nur dass dort der Wasserdruck nicht so hoch war, so dass man eigentlich nicht wirklich nass wurde, was bei den Temperaturen wohl aber auch besser war. Weil wir unsere Jacken vor lauter Halloween-Kostüm zu Hause vergessen hatten, haben wir uns im Legoshop ein paar warme Fleecejacken gekauft gehabt, aber nass wollten wir trotzdem nicht werden. Es gab sogar einen Wasserbombenkatapult (mit Gipsanrührbecher als Katapult), aber diese Attraktion ist wohl nur im Sommer bei hohen Temperaturen geöffnet :-)

In der Legofabrik gab es heute noch die Spezial-Halloween-Klötze. Darüber war ich froh, weil wir gestern keine Zeit gehabt hatten, die Fabrik zu besuchen. Ohne Klotz gehen wir doch nicht heim ;-)

Im Miniland haben wir wieder jede Menge Details entdeckt, die wir das letzte Mal noch nicht gesehen hatten oder uns zumindest nicht mehr erinnern konnten. War das UFO das letzte Mal auch schon da? Leider war dann bald der Akku alle, weil ich den gestern im Hotel nicht aufgeladen hatte.

Dann haben meine Jungs das erste Mal den Führerschein im Legoland gemacht. Bisher waren sie dafür immer zu klein gewesen, aber jetzt sind sie stolz auf ihre Plastikkarte mit Foto. Nach einer weiteren Fahrt mit den BIONICLE Power Builder, der Drachenbahn bzw. einem Ritterturnier, sind wir dann zum Dino Grill essen gegangen. Aber so richtig besser als in den Selbstbedienungsrestaurants war es nicht, obwohl der Grillteller und meine Sparerips schon ganz gut waren. Aber nachdem wir gestern im Gasthof Rose so verwöhnt wurden, war es natürlicht nicht leicht, unseren Ansprüchen gerecht zu werden ;-)

Satt geworden sind wir trotzdem, aber die Zeit ist so schnell vergangen, dass wir es nicht mehr geschafft haben, in der Wildwasserbahn Dschungel-Expedition oder im Wellenreiter nass zu werden. Aber bei der Kälte war das vielleicht auch gut so. Immerhin haben wir die letzte Stunde noch im Legoshop verbringen können, gekauft haben wir aber diesmal nichts.

Die Rückreise verlief dann ganz entspannt ohne Zwischenfälle. Aber jetzt sind wir erst einmal erschlagen. Schee war's :-)

Fotos gibt es morgen :-)

81 Fotos | 100 Miniland Fotos

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Freitag, 31. Oktober 2008 21:27

Halloween im Legoland

Leider wird in Bayern der evangelische Reformationstag einfach übergangen, genau wie der Buß- und Bettag. Der heidnische Samhain sowieso, aber das ist schon eine uralte Geschichte. Also mussten die Jungs erst noch in die Schule gehen, bevor wir ins Legoland starten konnten. Im Schwabenländle waren diese Woche Ferien, in Bayern ist erst nächste Woche Ferien, daher war es schon eine ganz schöne Hetzerei, nach der Schule über die A8 nach Günzburg zu düsen. Zumal ganz schöner Feierabend-/Wochenendverkehr herrschte und ich dann auch das Autobahndreieck A8-A99 wieder verschlafen habe. Die Strecke kenne ich eben noch nicht im Schlaf.

Florian und ich waren bereits geschminkt und kostümiert, aber die Jungs hatten darauf keine große Lust und zogen nur die Masken aus der Micky-Maus über. Sie durften trotzdem kostenlos ins Legoland, während Florian und ich uns gleich mit einer Jahreskarte ausgestattet haben. Blöd nur, dass wir uns im Halloween-Kostüm fotographieren lassen mussten, aber dafür sind unsere Ausweise wirklich gut gelungen.

Besonders um die Drachenburg herum wurde kräftig Halloween gefeiert. Es war alles schön mit Kürbissen, Spinnen inklusive Netze, Hexen, Gespenster und Ratten geschmückt. Zuerst haben wir einem Zauberkünstler zugesehen, wie er sich von einem Jungen aus dem Publikum den Unterarm zerschneiden ließ. Danach waren wir im Erschreckerhaus, wo Schauspieler ruhig in den Ecken standen und die Leute erschreckten. Das erinnerte mich an Shockers beim Ostbahnhof, das es leider nicht mehr gibt. Schließlich versammelten sich noch alle gruselig verkleideten Schauspieler, ließen sich mit den Gästen fotographieren und wir drehten eine Runde durch den Park. Es war zwar kurz, aber doch sehr schön gewesen.

Anschließend sind wir in unser Hotel Goldener Löwe eingekehrt. Wir haben ein Familienzimmer mit einem Doppelbett und einem Doppelstockbett. Es ist alles sehr gemütlich aus echtem Holz eingerichtet. Leider hatte die Gaststätte Ruhetag, daher sind wir dreimal um die Innenstadt von Günzburg gekauft, bis wir zufällig im Gasthof Rose eingekehrt sind. Das war ein echter Glücksgriff, denn dort gab es schwäbische Küche vom Feinsten, inklusive Suppe und Nachspeise. Zudem wurden wir überaus freundlich bedient und der Küchenchef höchstpersönlich erkundigte sich bei all seinen Gästen, ob es geschmeckt hatte. Dabei war es überhaupt nicht teuer und kinderfreundlich. Sehr zu empfehlen!

Unser Hotel hat nun doch WLAN, aber ich habe die Verbindung gekappt, ich weiß nicht, ob ich noch Lust habe, heute Abend den Artikel online zu stellen...

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Samstag, 27. September 2008 21:01

Trekdinner United - Bavaria Filmstudios

Heute war ein großes Event, für das wir sogar etwas früher als sonst aufgestanden sind. Gemeinsam mit dem Trekdinner Mittelhessen und dem Trekdinner Stuttgart haben wir uns zur Bavaria Filmtour getroffen. Zuerst die Stuntshow, dann die Tour und zum krönenden Abschluss Lissis Wilde Kaiser-Fahrt. Obwohl ich erst im Juli zum Betriebsausflug hier gewesen bin, war es doch wieder ganz anders. Diesmal konnte man auf der Tour auch Kulissen vom Baader Meinhof Komplex ansehen und Fuchur war auch wieder da (zumindest der fünfte Klon, da der Original-Fuchur die Liebkosungen der Kinder nicht überlebt hat). Wie sagte der eine Bruder so treffend? "Da wird ein neuer Kopf gegossen, ein Flokati drangetackert und fertig ist der neue Fuchur."

Vielen Dank an Weltbeherrscher Tom, der das Ganze organisiert hat und auch einige Ergänzungen zum Tourguide zu erzählen wusste, z.B. dass die Wände des Raumschiffes aus Enemy Mine aus Waschmaschinentrommeln hergestellt waren und dass Noah Hathaway auch den Boxy aus Kampfstern Galactica gespielt hat.

Ein paar von uns sind dann noch in die Menterschwaige gegangen und haben den Tag bei einem gemütlichen Essen ausklingen lassen, während die Jungs sich draußen austoben konnten. Betriebsausflug Revival sozusagen :-)

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Samstag, 5. Juli 2008 22:28

Karl May Festspiele

Über Stayfriends hatte ich wieder Kontakt zu einer Freundin aus der fünften und sechsten Klasse der Orientierungsstufe aufgenommen. Es ist irgendwie schön zu sehen, was aus den Leuten so geworden ist, aber andererseits ist es doch so, dass man sich in den vielen Jahren auch fremd geworden ist. Ein komisches Gefühl. Jedenfalls hatten wir uns heute zu den Karl May Festspielen in Western City von Fred Rai, also hier. Dort trat ihr Mann und ihr jüngster Sohn auf.

Das Schauspiel war richtig Klasse. Natürlich gab es Ballereien und Stunts, wie sie in Pullman City verpönt sind. Aber das Stück ging richtig lange, mit Pause waren es fast 3½ Stunden und dann haben die Schauspieler noch Autogramme gegeben. Und weil die nette Programmheftverkäuferin gemeinsam mit Noah meine Autorität untergraben hat, haben wir auch noch Autogramme geholt.

Fred Rai ist ein Charmeur. Er sagte zu mir "Schätzchen" und meinte, die Cowboys auf meinem T-Shirt würden über Hügel reiten und er wäre auch gern solch ein Cowboy, dann könne er auch über diese Hügel reiten... Soso... Den Darsteller von Old Firehand Horst Janson kannte ich noch von den Immenhof-Filmen.

Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war die Reitweise nach Fred Rai. Keines der Pferde trug ein Gebiss (die Metallstange im Maul), sondern nur ein Halfter aus einem Seil, das sogenannte Bändele. Es hat gegenüber anderen gebisslosen Zaumzeugen den Vorteil, dass es dem Reiter nur die Möglichkeit gibt, leichten Druck auf den Nasenrücken auszuüben. Es wird keine Hebelwirkung entfaltet, wie bei einem Hackamore. Am Schluss ritt Fred Rai auf seinem Spitzbub sogar gänzlich ohne Zäumung in die Arena. Er lenkte sein Pferd allein durch Schenkel- und Gewichtshilfen. Ein Traum!

Ich habe die Karl May Spiele in Bad Segeberg noch nicht gesehen. Aber ich glaube nicht, dass sich die Süddeutschen Karl May Festspiele vor ihnen verstecken müssen, auch wenn ihre Bühne kleiner ist als in Bad Segeberg. Die Westernstadt selbst ist kleiner und wirkt eher wie eine Kulissenstadt wie Old Texas Town in Berlin, nicht so authentisch wie Pullman City. Trotzdem hat mir der Tag dort sehr gefallen und ich habe mich gefreut, wieder den Geruch von Pferden einatmen zu dürfen.

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Montag, 21. April 2008 01:33

FedCon - Der Sonntag

Der Sonntag fing damit an, dass die Kinder ihre Funktion als Wecker nicht zufriedenstellend erfüllten und erst kurz vor 8:00 Uhr anriefen... und dann auch noch länger schlafen wollten. Dies hatte zur Folge, dass wir erst irgendwann nach 10:00 Uhr im Maritim-Hotel ankamen, weil die Tiefgarage schon wegen Überfüllung geschlossen war und wir irgendwoanders ohne Abschleppgefahr parken mussten und wir blöderweise nochmal für unsere Tageskarten anstehen mussten. Und ratschen mussten wir natürlich auch noch mit dem einen oder anderen. Daher kamen wir erst so spät in die heiligen Hallen, dass wir das Panel von John de Lancie verpassten.

Ich weiß irgendwie gar nicht mehr so genau, wie wir dann unseren Tag verbrachten. Florian war in geheimer Mission unterwegs (genaueres erfahrt ihr in acht Monaten und drei Tagen), die Kinder sahen sich zum dritten Mal Family Guy - Blue Harvest auf einer Plasma-Briefmarke an und ich versuchte einen Überblick über die Durchschnittspreise im Händlerraum zu bekommen. Der ca. 50 cm hohe R2D2 von Absolut Trekkie Store ging weg wie die warmen Semmeln.

Über den Fanfilm Southpark TNG: "Ein Captain hat es nicht leicht" haben sich die Kinder auch amüsiert, aber der war leider zu kurz :-(

Nachmittags waren wir nochmals in den oberen Räumen. Während die Kids daddelten wie verrückt, unterhielten wir uns über die selbstgebauten und voll bewegungsfähigen Zeds der Stargate-Fanfilmcrew, wie man mit den Living Star Trek Modell-Komponenten Tetris spielt, damit alles in den Lieferwagen reinpasst, und natürlich Baby gucken. Außerdem war ich ganz fasziniert von der Wand der 501st Stormtrooper Legion und habe mir erklären lassen, dass die Bildschirme einfach "ausgenommene" TFT-Monitore sind, die in die Wand eingelassen sind, und dass die Nummern der Stormtrooper, z.B. "TK-2877" weltweit nur einmal vorkommt, wenn sie im Club eingetragen wurde. Sensationell :-) Und Farid durfte einmal so einen Helm aufsetzen, mir fällt aber gerade nicht ein, von wem. Die Zeit verging wie im Fluge, als wir noch ein paar Crèpes und Waffeln gegessen haben.

Um 15:00 Uhr war dann das Panel der TNG-Stars Marina Sirtis, Brent Spiner und LeVar Burton. Die Kiddies zückten wieder ihre Nintendos, weil die englisch-sprechenden Schauspieler für sie nicht so interessant waren.

Eigentlich hatte ich gehoffe, dass sie wenigstens die Closing Ceremony interessieren würde, aber die fanden sie auch langweilig... Naja, es gab leider auch nur wenig Videoclips oder Showeinlagen, das verstehe ich schon. Anschließend hätten wir zwar noch eine Verabredung zum gemeinsamen Essen haben können, aber da die Jungs am Montag wieder in die Schule mussten, wollte ich die Rückfahrt nicht bis Ultimo hinauszögern. Nachdem wir noch im Foyer unsere Dienste als Notebook-nach-Hause-Fahrer angeboten hatten und mir Michael Shanks zugewunken hatte, sind wir ca. 18.00 Uhr nach Hause gestartet und dort mit einer ausgiebigen Pause bei Frankfurt kurz vor 1.00 Uhr auch angekommen.

Fotos kommen noch :-)

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Samstag, 19. April 2008 22:04

FedCon - Der Samstag

Die erste Nacht in unserem superschönen Hotel zum Adler ist überstanden. Wir hatten die Berlin Suite und unsere Jungs ein eigenes Zimmer. Zuerst haben wir geübt, mit der Telefonanlage anzurufen, damit die Jungs uns bescheid geben können, wenn sie nachts aufwachen oder morgens kommen wollen. Das hat auch wunderbar geklappt. Das Telefon hat vor dem eingestellten Alarm im Handy geklingelt ;-)

Das Frühstück war auch toll. Wir haben auch gleich ein paar andere Trekkies getroffen. Man erkennt sich ;-) Dann schnell ins Maritim und ab in das Getummel. Kaum hatten wir die Con betreten, rief jemand: "Hallo, Sandra!" Jemand, der mein Weblog gelesen hat und mit dem ich schon ein paar Mails geschrieben hatte. Das war irgendwie ein seltsames Gefühl, aber dafür schreibe ich das Weblog ja, dass es gelesen wird.

Beim ersten Panel von René Auberjonois kam auch schon das Problem, dass den Kindern langweilig wurde, weil sie noch kein Englisch verstehen. Aber glücklicherweise haben wir die elektronischen Babysitter Nintendo DS mitgenommen, so dass wir das Panel ansehen konnten und die Kinder hatten auch ihren Spaß.

Anschließend waren wir bei dem Vortrag von Hubert Zitt. Das war wieder großartig, das Holodeck war gerammelt voll. Eigentlich könnte er auch die Mainbridge füllen.

Im Händlerraum ging den Kindern natürlich die Augen über... Überall Lichtschwerter, Actionfiguren, Kostüme... Farid hat sein Taschengeld in "echte" Darth Vader Handschuhe investiert und Noah in einen kleinen, süßen R2D2, der sogar blau blinkt und lustig pfeift. Hach... Außerdem hat Brent Spiner seine neue CD signiert. Noah hat sich sogar getraut zu sagen: "Hallo, Data!" Worauf Brent ihn fragte, wie es ihm geht.

Das Panel von LeVar Burton hat die Kinder auch nicht so interessiert. Aber uns schon. Er hat auch die Geschichte von Geordon LaForge erzählt, der Gene Roddenberry auf vielen Conventions quer durch die USA gefolgt ist und zwischen denen eine Freundschaft entstanden ist.

Am Nachmittag hatten wir dann Zeit, die Modelle im Obergeschoss anzusehen. Das war wirklich schön, weil das auch etwas für die Kinder war. Besonders der Maschinenraum und die Jeffries Röhre von Living Star Trek Modells war natürlich der Hit. Aber die Glasplatte hatte schon eine Beschädigung, was ich wirklich sehr schade finde... Ob das ein Transportschaden ist, oder ob da irgendwelche Idioten nicht aufgepasst haben? Im Clubraum habe ich dann nochmal erfahren, dass jemand gerne mal auf meine Seite guckt... Ich habe dann mit der kleinen Johanna geschäkert, die herrlich gelacht und gegluckst hat. Ich bin als Babysitter engagiert und soll morgen unbedingt wieder kommen. Wie man Mädchen macht, hatte ich gefragt, weil ich "nur" Jungs hinbekommen habe. Der stolze Papa meinte, dass es am Erdbeerjoghurt liegen würde. Und Noah meinte, klar, der ist ja auch rosa ;-)

Viele alte Bekannte haben wir wiedergetroffen. Das ist eigentlich das Schönste an der FedCon, dass man an jeder Ecke auf jemanden stößt, dass man ständig Leute trifft, die man schon seit Jahren kennt. Morgen muss ich noch nach zwei ganz bestimmten Personen Ausschau halten.

Am Abend kam dann der Höhepunkt, der auch den Kindern gut gefallen hat, der Kostümwettbewerb. Beim Intro trat das 501th Regiment der Stormtrooper auf. Zwei Männer hatten sich da als AT-AT verkleidet, das war einfach nur genial! Grandios, phantastisch, unglaublich... Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Dagegen verblassten natürlich die anderen Kostüme, in denen sicher nicht weniger Arbeit steckte. Ich finde es sowieso immer wieder erstaunlich, mit welcher Liebe die Leute an ihre Kostüme herangehen und diese dann vorführen. Wenn man sich vor Augen führt, dass das alles keine Profis auf der Bühne sind, muss man das einfach nur bewundern.

Die Zeit bis zur Siegerehrung wurde durch den Grand Prix de Fédération Convention de la Chanson überbrückt. Das hat mir auch super gefallen, vor allen Dingen als Gerhard Raible auf den Text "Mädchen" davon gesungen hat, dass er ein Ferengi ist. Das hat mir auf jeden Fall besser gefallen als die Stunts der Defcon.

Anschließend kam noch Marina Sirtis, die die Kinder aber auch keines Blickes würdigten, sondern sich lieber wieder ihren Nintendos widmeten. Danach haben wir die FedCon für uns beendet, da das für die Kinder schon anstrengend genug war.

Fotos kommen noch :-)

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Samstag, 29. März 2008 22:25

Bricking Bavaria in den Riem-Arcaden

Heute waren wir in den Riem-Arcaden. Einerseits, weil Farid noch diverse Gutscheine und Geldgeschenke für seinen Geburtstag einlösten musste. Andererseits weil dort heute auf allen drei Ebenen eine Ausstellung von Bricking Bavaria bzw. 1000Steine zu sehen war. Es war großartig! Sensationell! Diese Liebe zum Detail ist einfach unglaublich (die Toiletten in Star Wars sind hinter drehbaren Geheimtüren versteckt). Und weil wir ungefähr eine Million Fotos gemacht haben (unsere DigiCam ist buchstäblich heißgelaufen), möchten wir euch diese nicht vorenthalten. Außerdem sind unsere Fotogalerien für all diejenigen, die nicht die Möglichkeit gehabt hatten, diese Woche in den Riem-Arcaden vorbeizusehen. Viel Spaß bei unserem virtuellen Rundgang :-)

Ach ja, und Farid hat echte Geox mit Blinklicht bekommen, sich den [Unser Amazonstore: ] LEGO 7671 - Star Wars 7671 AT-AP Walker [/Amazonstore Ende] geholt und beim C&A gab es leider nur wenige Hosen Größe 128, die einen Haken statt einem Knopf mit Knopfloch hatten... Aber eine haben wir gefunden.

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Samstag, 21. Juli 2007 21:56

München von unten

Seele baumeln lassen... Heute waren wir nach dem gemütlichen Ausschlafen und genüsslichen Frühstücken in der Ungererstraße bei einer Kanalführung dabei. Da unten war es schön kühl und hat auch nicht so unangenehm gerochen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber leider lief es etwas anders ab, als erwartet. Man geht die Treppe runter (keinen Schacht) und steht dann eine halbe Stunde dumm im Gewölbe herum, hört dem Tourguide zu, wie er interessante Geschichten über Münchens Kanalisation erzählt und die Fragen der Interessierten nach Ratten und Unfällen und sonstigen Katastrophen geduldig beantwortet, während die Kinder schon etwas ungeduldig werden und anfangen, die Wasserdichtigkeit ihrer Schuhe im Restwasser zu testen.

Krokodile gab's keine... Es ist geplant, vielleicht eine kleine Führung zu organisieren, irgendwann, wenn mal die Sicherheitstechnikfragen geklärt sind etc. Und wir wurden ausdrücklich davor gewarnt, auf eigene Faust in die Kanalisation abzusteigen. Es ist keine Mutprobe, sondern absolute Blödheit mit Kerzen in die Auffangbecken zu steigen, denn es können Gase vorkommen, die dann explodieren könnten. Oder bei plötzlich einströmendem Wasser wäre die Überlebenschance gleich Null. Naja, sowas nennt man auch natürliche Auslese ;-)

Gut, dann sind wir die Ungererstraße vorgelaufen, haben im Café Münchner Freiheit ein Rieseneis gegessen und die Kinder haben auf dem dortigen Wasserspielplatz ihre Kleidung eingeweicht. Danach mussten wir erst mal warten, bis die von der Sonne wieder getrocknet war. Dann ging es weiter zum Odeonsplatz. Aber "man soll die U-Bahn nicht vor der Ankunft loben" (Florian), auf der Heimfahrt mussten wir drei Mal umsteigen, weil es irgendeine Betriebsstörung gab. Ich weiß schon, warum ich unser Auto liebe :-)

Fotos kommen bald :-)

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Sonntag, 10. Juni 2007 23:37

FedCon - Tag 4

Heute Morgen haben wir es mal gewagt, ohne Wecker zu schlafen. So lange habe ich noch nie auf einer Con geschlafen (8.45 Uhr).

Unser erstes Panel war von Jonathan Frakes. Auch heute war er wieder der große Entertainer, doch auch diese Stories kannte ich alle schon. Es ist schade, dass er kaum neue Dinge erzählen kann, denn die Dreharbeiten zu TNG und den Kinofilmen sind definitiv vorbei. Aber er zeigte sich sehr optimistisch, dass der nächste Star-Trek-Kinofilm besser werden würde als Nemesis, da J.J. Abrams (LOST) Regie führen wird. Ein sehr kluger Mensch, fordrt Herr Frakes :-) Seiner Meinung nach kam Nemesis bei den Fans nicht so gut an, da zu viel Wert auf Action und zu wenig Wert auf die einzelnen Charaktere gelegt worden war. Und Star Trek hat nun mal sehr viel mit den Charakteren zu tun.

Anschließend wurde ich noch in die Autogramm-Session geschubst, bevor wir leer ausgehen. Wir mussten überhaupt nicht anstehen, um unsere Autogramme von Kate Mulgrew zu holen. Ich war überhaupt sehr erstaunt, dass diesmal sogar mit Widmung (z.B. "für Sandra") unterschrieben wurde, denn dafür war bisher bei den Marathon-Autogrammstunden einfach keine Zeit. Weil ich zu lange mit der Antwort gezögert hatte, unterschrieb Kate Mulgrew nur mit ihrem Namen. Jonathan Frakes, Avery Brooks und Cirroc Lofton hatten ihre Autogrammtische im kleinen Händlerraum aufgebaut. Dort konnte man sich die Autogramme inklusive Widmung holen. Das wäre früher nicht gegangen, als die FedCon noch über 5000 Besucher hatte.

Anschließend waren wir auf dem Panel von Anthony Montgomery, der sich als Rapper "AT" nennt, damit man ihm nicht so unmögliche Spitznamen wie "Ant" verpasst. Er ist ein sehr sympathischer, junger Mann. Am Schluss sang er noch ein Duett mit Suzie Plakson, eine bezaubernde Persönlichkeit.

Nach diesem Panel stärkten wir uns erst mal mit einem selbst belegten Hamburger. Einzig Schmelzkäsescheiben habe ich vermisst :-)

Von Armin Shimerman haben wir nicht sehr viel mitbekommen, aber Garret Wang haben wir uns vollständig angesehen. Er lässt sich am Anfang normalerweise gerne fotographieren, damit er auf den Fotos nicht ständig das Mikrophon im Gesicht hat. Außerdem hopst er dauernd von einer Ecke zur anderen über die Bühne. Und zum Schluss hat er noch einmal die berühmte "Elbow"-Storie mit Jeri Ryan erzählt... Dass er ausversehen ihre Brust angefasst hätte, statt ihren Ellenbogen, wie es im Drehbuch stand. Und dass sie beim nächsten Shot dann mit Postits an ihrer Schulter ("Elbow" mit Pfeil nach unten) und ihrem Dekoltee ("Not an elbow" mit Pfeil nach unten) auf das Set kam. Florian hatte dann die Idee, dass wir der lebensgroßen Seven-of-Nine-Figur im Foyer entsprechende Postits hätten ankleben können...

Anschließend haben wir noch einmal Kate Mulgrew angeschaut. Sie hatte ihrem Mann erzählt, dass am Tag zuvor während ihres Panels "Rockets" aus ihrem Mund gekommen wären, weil sie politisch geworden ist. Und jetzt würde sie ein Glas Wein brauchen :-)

Leider waren wir etwas in Zeitdruck, weil unser Flugzeug planmäßig 19:00 Uhr starten sollte. Die Closing begann pünktlich um 16:45 Uhr, aber das wäre dann doch sehr knapp geworden. Ich mag es nicht, auf den letzten Drücker auf dem Flughafen anzukommen. Also sind wir mit dem Taxi zum Flughafen Köln/Bonn gefahren (kostete übrigens 38,- Teuronen vom Hotel Maritim aus und dauert bei günstiger Verkehrslage nur 20 Minuten). Allerdings hatte unser Flug fast zwei Stunden Verspätung, wir hätten uns also die Closing noch bequem ansehen können, wenn wir mal angerufen und nach der Startzeit gefragt hätten. Aber wer kommt schon auf die Idee, dass ein Flugzeug Verspätung haben könnte :-) Mit Notebook auf den Knien habe ich dann am Flughafen gebloggt. Man muss die Zeit ja sinnvoll nutzen.

Fotos :-) Vielleicht schaffe ich die ersten Dienstag Abend noch :-)

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Samstag, 9. Juni 2007 23:57

FedCon - Tag 3

An diesem Morgen sind wir nach einem wunderbaren Frühstück mit Thomas und Stephen wieder auf das Panel von Thomas und Mike gegangen. Auch diesmal waren die beiden in Höchstform und es war auch für Leute nicht langweilig, die am Tag zuvor bereits dort gewesen waren. Florian fragte, wann das Buch denn im klingonischen Original erscheinen würde. Und ganz besonders lieb fand ich, als Thomas erzählte, dass Freunde von ihm viele Fans, die in dem Buch Zitate hinterlassen hatten, kontaktiert haben und daraus aus von den Fans gesprochenen Zitaten ein kleines Hörbuch gemacht haben. Und dass seine Freunde, die ihn schon länger kennen, anhand der Sprache schon erkennen, welche der Kapitel von ihm geschrieben wurden. :-) Auch diese Signierstunde war sehr gut besucht. Herzlichen Glückwunsch!

Florian entschwand dann in seinem Marathon-Klingonen-Outfit, um als Deko bei dem Panel von Robert O'Reilly und J.G. Hertzler im Hintergrund auf der Bühne rumzustehen. Die beiden Schauspieler traten als Gowron und Martok verkleidet und perfekt geschminkt auf. Ob sie ihre Maskenbildner dabei hatten? Anschließend gab es noch eine Fotosession mit den Schauspielern, die sehr gut besucht war.

Später besuchte ich noch einmal das Panel von Hubert Zitt, in dem er über die Wissenschaft hinter Star Wars referierte. Da der Titel "The Science of Star Wars" lautete, nahmen leider manche Fans an, dass der Vortrag auf englisch sein würde. Aber er war auf deutsch und leicht verständlich :-) Besonders hat mir die Geschichte mit Wikipedia gefallen. Dort stand nämlich vor seinem Vortrag an der Fachhochschule Kaiserslautern, dass die Laserschwerter mit Lichtenergie arbeiteten. Hubert Zitt erläuterte, weshalb es sich seiner Meinung nach eher um Plasma- als um Lichtenergie handeln müsste. Nach dem Originalvortrag stand dann in Wikipedia, dass Laserschwerter mit Plasmaenergie arbeiteten. Auch seine Ausführungen zu Gravitonen, mit deren Hilfe künstliche Schwerkraft erzeugt werden kann, waren sehr interessant. Experimente mit routierenden Supraleitern nahe dem Nullpunkt (nach Kelvin) hätten Aufschlüsse gegeben, dass es Gravitonen tatsächlich gibt und dass sie eine sehr, sehr, sehr geringe Masse haben.

Am Samstag sind zwei ganz besonders schöne Kostüme im Foyer ausgeführt worden. Das eine war das riesige, weiße Zottelmonster aus Star Wars - Das Imperium schlägt zurück. Wie hieß das noch gleich? Und das beste Kostüm war von Captain Jack Sparrow. Der junge Mann hatte nicht nur eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Johnny Depp (vielleicht nicht ganz so hager), sondern er imitierte auch dessen Gang, seine Handbewegungen und sein Augenrollen perfekt. Wirklich großartig!

Um 16.30 Uhr trafen wir uns alle im Foyer, um ein Foto mit allen Trekdinner-Leuten zu machen. Da wir wirklich sehr viele Leute waren, mussten wir nach draußen auf die Wiese gehen. Und da es schon zu nieseln anfing, musste es auch schnell gehen :-)

Aber von der Auktion haben wir dann doch noch einiges mitbekommen. Es gab ein paar sehr seltene Stücke wie Autogramme von bereits verstorbenen Schauspielern. Das Enterprise-Telefon, das bei uns auch auf dem Fensterbrett steht, brachte aber nicht sehr viel Geld. Das meiste Geld wurde für einen Vorhang oder eine Schärpe gezahlt, auf der einige vulkanische (glaube ich) Schriftzeichen aufgenäht waren. Wir waren da bescheidener. Wir haben im Händlerraum alles gefunden, was wir wollten: Silberne Enterprise-TNG-Ohrringe, da ich einen verloren hatte, die Hochzeitstasse von Riker und Troi, ein Trekkie-Inside-T-Shirt, alle sechs Minimates als Mitbringsel für die Kinder, PADDs und Isolineare Chips. Geliebäugelt haben wir auch mit den Laserschwertern, die zwischen 80,- und 99,- Teuronen gekostet haben. Aber da man für einen Kampf unbedingt zwei braucht... saß uns das Geld dann doch nicht so locker.

Der absolute Knaller war aber auch das Maschinendeck, das nachgebaut in einem der kleinen Salons stand. Dort konnten wir sogar durch eine Jeffries-Röhre kriechen und sind den Incredibles begegnet, der Vorlage für die Comics :-) Diese Liebe zum Detail... Wahnsinn!!! Man hatte wirklich das Gefühl an Bord der Enterprise zu sein. Und die Computeranzeigen bewegten sich sogar, unglaublich! Im Hintergrund lief eine Endlosschleife mit dem Warpkern, die von einem Beamer an die Wand geworfen wurde und auch die passende Hintergrundgeräusche lieferte. Es war gar nicht so einfach gewesen, eine Sequenz zu finden, in der niemand vor dem Warpkern herumstand und niemand in den Sound reinquatschte...

Normalerweise ist eines der Highlights immer der Kostümwettbewerb am Samstag Abend. Nur leider traten die Leute mit ihren großartigen Kostümen nicht auf. Sie wurden lediglich anhand einer angehefteten Nummer von den Fans gewählt, so dass Captain Jack Sparrow zumindest einen Publikumspreis erhielt. Wirklich sehr schade. Die Truppe um ihn herum hätte mit Sicherheit eine unglaublich schöne Show abgegeben. So war Jack Sparrow allein auf der Bühne, erzählte, dass sein Kostüm etwa ein Jahr gebraucht hat und nicht an einem Wochenende entstanden ist. Während die Moderatoren versuchten, den nächsten Programmpunkt anzukündigen, beobachtete sich Jack Sparrow auf der riesigen Leinwand und machte Faxen. Natürlich kreischte das Publikum vor Lachen und hörte den Moderatoren nicht mehr zu. Vor allen Dingen, als er sich heimlich ein Laserschwert (ihr erinnert euch - 80,- bis 99,- Teuronen) unter den Nagel riss und versuchte, damit zu entschwinden, gröhlte das Publikum. Gigantisch!!!

Danach wurde die Star Trek Hymne gesungen und dann trat Kate Mulgrew alias Captain Kathryn Janeway auf. Sie ist eine wahre Lady und wetterte über den amerikanischen Präsidenten, unglaublich. Allerdings hatte das nicht das Niveau von Andrew Robinson (Garak). Nach dem Panel haben wir uns nochmal etwas frisch gemacht und sind dann wieder zur kleinen Room Party gegangen, wo wir uns nochmal den Magen vollgeschlagen haben. Gegen Mitternacht wollten wir dann wieder auf unsere eigenen Zimmer gehen, aber wir wurden von Dietgart aufgehalten und haben uns dann mit einer jungen Dame unterhalten, die jemanden doch tatsächlich mit Ralph Sander verwechselte. Es war dann noch ein sehr anregendes Gespräch bis hin zur Quanten- und String-Theorie, die in der Voyager-Folge "The Gift" ebenfalls eine Rolle spielte, als Kes plötzlich in die subatomare Ebene blicken konnte... Wer schläft schon auf einer Con?

Fotos? Geduld, mein junger Padawan.

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Freitag, 8. Juni 2007 23:45

FedCon - Tag 2

Am Freitag früh musste Florian außerplanmäßig sein Marathon-Klingonen-Outfin anziehen, um Snake beim Türstehen der Pressekonferenz beizustehen. Da durften nämlich nur Leute von der Presse rein, die vorher an der Rezeption z.B. von Dietgart :-) ihren Ausweis erhalten haben.

Das erste Highlight war Dr. Hubert Zitt von startrekvorlesung.de, der in Visionen von Star Trek über die Parallelen der heutigen Technik und Star Trek referiert hat. Es war wirklich großartig. Vor allen Dingen hat man das Gefühl, dass es eines Tages alles Wirklichkeit werden könnte. Und Hubert Zitt formuliert alles so, dass es die Durchschnittsphysiker unter uns auch verstehen.

Der eigentliche Grund, weshalb wir auf die FedCon gefahren waren, war natürlich Thomas Höhl, der zusammen mit Mike Hillenbrand eine Lesung über ihr Buch 40 Jahre Star Trek abhielten. Allerdings sind sie gar nicht zum Vorlesen gekommen, da die Fans doch zahlreiche Fragen gestellt haben und die beiden haben auch viele Anekdoten erzählt. Am besten hat mir gefallen, als Thomas erzählt hat, dass beim letzten Buch der beiden die Namen in alphabetischer Reihenfolge auf das Cover gedruckt wurde, also Mike an erster Stelle und Thomas an zweiter. Diesmal hat Mike ihm den Vortritt gelassen, und Thomas wusste auch, warum. Er rollte ein Poster auf, auf dem die zweite Auflage angekündigt wurde, und der Schriftzug "2. Auflage" verdeckte seinen Namen, während man Mike Hillenbrand noch einwandfrei lesen konnte :-) Die beiden haben das ganz toll gemacht, ihr Panel, und wurden dann von ca. 100 Fans belohnt, die zum Teil sogar mehrere Bücher kauften und signieren ließen.

Gleich anschließend war das Meet & Greet einiger Trekdinner aus ganz Deutschland. Auf der Bühne liefen die Trekdinner-Trailer in einer Endlosschleife mit unserem mitgebrachten Beamer und man konnte sich Infomaterial holen. Besonders nett fand ich den Besuch von zwei Spaniern, denen ich erst einmal erklären musste, was ein Trekdinner überhaupt ist. Sie dachten nämlich, sie würden etwas zu essen bekommen :-)

Die Opening Ceremony mit einem Theaterstück veranlasste uns - vor allen Dingen letzteres - unserem Hunger nachzugeben und im Foyer eine Pizza zu essen. Ich fand es sehr gut, dass dort ein Essensstand war, an dem man für vernünftige Preise etwas zu essen und zu trinken erstehen konnte, sogar meine geliebten Crepes. Bisher war das Essen im Maritim für uns Normalverdiener eher unerschwinglich, so dass ich vorsorglich schon Knabberzeug mitgebracht hatte, um uns am Leben zu erhalten.

Nach der Opening kam Jonathan Frakes. Den musste ich natürlich angucken. Er ist ein wunderbarer Entertainer, aber für einen alten Hasen wie mich hatte er leider keine wirklich neuen Stories (z.B. Skilaki) parat. Aber das macht nichts, es war trotzdem lustig.

Danach kamen Avery Brooks und Cirroc Lofton auf die Bühne. Allerdings hatte Avery Brooks nicht mehr den Charme von vor zwei Jahren, als ich ihn zum ersten Mal sah. Man muss schon sagen, dass er eher seltsam war, nicht wirklich der Entertainer-Typ. Daher sind wir auch nicht bis zum Schluss geblieben, sondern früher gegangen.

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | unterwegs

Donnerstag, 7. Juni 2007 23:54

FedCon - Tag 1

Endlich ist es soweit. Ich löse meinen Weihnachtsgutschein ein und wir fliegen auf die FedCon nach Bonn. Die Vorfreude war riesig. Und meine Kiddies wusste ich bei Oma und Ersatzoma in guten Händen.

Wenn man schon einige FedCons besucht hat, dann hat man beim Gang ins Maritim in Bonn das Gefühl, man würde "nach Hause" kommen. Letztes Jahr hatte die Con in Fulda stattgefunden, und ich kann es verstehen, wenn viele Fans froh sind, dass sie wieder nach Bonn verlegt wurde. Schon vor dem Eingang hingen auf den Fahnenmasten die FedCon-Flaggen und luden zu einem - hoffentlich - unvergesslichem Wochenende ein.

Im Foyer vom Maritim habe ich dann noch Heike getroffen. Die Umarmung war so stürmisch, dass ich mir eine Lippe aufgeschlagen habe. Das finde ich so schön, dass man auf einer Con immer wieder bekannte Gesichter sieht.

Nachdem wir unser Hotelzimmer bezogen und uns etwas frisch gemacht haben, trafen wir uns um 22.00 Uhr mit Thomas Brückl, Fizzbin und Washington in Holodeck zur Technikprobe. Dort wird am Freitag ein Trekdinner-Meet & Greet von Trekdinnern deutschlandweit stattfinden. Hierfür hat jedes Trekdinner Filmmaterial an Washington geschickt, der daraus ein fantastische DVD zusammengestellt hat. Besonders gefällt mir natürlich das Cover ;-) Wir haben einen Beamer mitgebracht, damit das Filmmaterial dann auch gezeigt werden kann.

Danach haben wir uns im Foyer noch bis Mitternacht mit Snake unterhalten, der uns wieder mit den neuesten Nachrichten von Khemorex Klinzai versorgte. Aber wer schläft schon auf einer Con?

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Sonntag, 25. Februar 2007 19:13

Chaplin & Die wilden Kerle 4

Heute habe ich noch einmal Geburtstag nachgefeiert... Man wird ja nicht alle Jahre 35. Auch wenn Florian ständig behauptet, ich wäre erst 25... Heute habe ich es schwarz auf weiß bekommen ;-) Vielen Dank für die schönen Geschenke! Aber ich habe mich - glaube ich - auch nicht lumpen lassen und meine Freundin mit Familie eingeladen.

Zuerst haben wir im Chaplin in Erding einen Brunch veranstaltet, anschließend waren wir mit unseren vier Kindern im Lichtspielberg Erding. Das Kino ist wohl von Cineplex aufgekauft worden. Daher funktionieren manche Dinge noch nicht, wie Online-Bestellung oder Telefon-Bestellung ;-) Jedenfalls haben wir zwar noch Karten bekommen, aber nicht die Plätze, die ich vorbestellt hatte. Aber nach dem leckeren Brunch (es gab nur leider keine Nutella) waren wir voll bis oben hin und wollten auch gar kein Popcorn mehr.

Wir haben uns Die wilden Kerle 4 angeschaut. In dem Film spielten auch zwei Söhne von Uwe Ochsenknecht mit. Der Film war sehr surreal, aber ich hatte manchmal den Verdacht, dass am Drehbuch tatsächlich Kinder mitgewirkt hatten, denn es könnte wirklich der Phantasie von Heranwachsenden entsprungen sein. Das ist wohl auch der Grund, weshalb der Film bei den Kids so gut ankommt. Für die Eltern ist es eher merkwürdig, aber der Nachspann ist wirklich lustig, denn da sieht man, dass die Kids doch nicht so cool sind, wie sie vor der Kamera tun, und so manches Mal Schwierigkeiten hatten, ihre Mopeds zu halten. Besonders Anne Mühlmeier (Horizon) kam mir extrem mager vor. Nachdem ich erfahren habe, dass sie bei Germany's next Topmodel mitgemacht hat, wunderte mich das nicht mehr.

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Montag, 12. Februar 2007 23:32

Shaolin

Heute Abend haben wir uns die Shaolin-Mönche im Deutschen Theater angeschaut. Es ist schon beeindruckend, zu welcher Körperbeherrschung diese Menschen fähig sind. Besonders hat mir natürlich der kleine Junge gefallen, der erstaunlich gelenkig war.

Das Essen war auch sehr lecker, auch wenn die Morcheln Florian gründlich den Appetit verdorben haben. Allerdings hatte ich beobachtet, dass wohl zwei Plätze ausversehen doppelt belegt waren. Da das Haus ziemlich ausverkauft aussah, weiß ich nicht, ob die beiden Alphas woanders noch einen Platz bekommen haben.

Im Anschluss gab es noch eine Autogrammstunde sogar mit dem kleinen Jungen. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und ich stand erstaunlicherweise als erstes am Tisch :-) Wunderbar! Absolut empfehlenswert! Und der ältere Herr, der die Programmhefte verkauft hat, ist ein echtes Unikat :-) Er hat uns den Tip gegeben, dem kleinen Jungen doch die Seite aufzuschlagen, auf der er ganz allein abgebildet ist, damit er dort unterschreiben kann. Eine schöne Erinnerung.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Sonntag, 4. Februar 2007 14:35

Blue Man Group

Wir haben vor, die Blue Man Group in Berlin zu besuchen. Dafür habe ich heute telefonisch Tickets geordert. Es war ein sehr lustiges und nettes Gespräch mit der Dame vom Call Center. Sie sagte, dass man bis zur fünften/sechsten Reihe mit Farbe bespritzt würde, ob wir das denn wollen ;-) Da zu unseren freien Terminen leider nur Plätze am Rand bis zur sechsten Reihe frei waren, haben wir doch lieber die Plätze in der Mitte in Reihe 8 genommen. Wir werden auf jeden Fall berichten, wie uns die Blue Man Group gefallen hat...

Thema: unterwegs

Samstag, 6. Januar 2007 18:34

Deutsches Theater: Die Schöne und das Biest

Heute waren wir mit Florians Mama und meiner Freundin Tanja mit Familie im Deutschen Theater und haben Die Schöne und das Biest angeschaut. Wunderschöne Kostüme, ein tolles Bühnenbild, phantasievolle Choreographie und tolle Musik machten es zu einem schönen Erlebnis für die ganze Familie. Sogar den vier Kindern (meinen und ihren Cousins) hat es prima gefallen. Das Musical ist wirklich empfehlenswert.

Nicht ganz so empfehlenswert sind die seitlichen Balkonplätze der ersten Reihe im Deutschen Theater. Von dort kann man nicht die gesamte Bühne überblicken, es sei denn, man lehnt sich weit vor, wobei man dann den anderen die Sicht versperrt. Beim nächsten Mal werde ich darauf achten und lieber wieder in der Mitte buchen, auch wenn es weiter hinten ist (weil die vorderen Plätze für unsere Geldbeutel etwas zu teuer sind). Aber ein wenig Kultur für die Kinder muss schon sein.

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | unterwegs | Musical

Sonntag, 8. Oktober 2006 21:12

Zuschauen ist auch anstrengend

Heute war es soweit: Der Münchner Marathon und Florian startet als Klingone. Mein Schatz Florian ist schon sehr früh aufgebrochen, um sich noch mit Reportern von TrekNews/SciFiNews getroffen. Vorher habe ich ihm nur seine Maske angeklebt und die vielen Zöpfchen für die Klingonenmähne geöffnet und gebürstet.

Leider waren wir dann schon ganz schön in Zeitdruck, weil wir um 9.00 Uhr bei ihm und Diemtar Mücke (dem Pumuckl) und seinen Freunden, die Spenden für den Horizont e.V. sammeln wollten, an der Startlinie sein wollten. Und vor lauter Hetze habe ich dann mein Handy zu Hause vergessen. Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft und ich konnte Florian beim Start fotografieren (haben die Reporter ihn einfach rausgeschnitten? Oder ist er später gekommen?).

Unsere Treffpunkte habe ich leider nicht ganz einhalten können, weil man vom Start bis zur U-Bahn-Haltestelle Olympiazentrum schon eine halbe Ewigkeit läuft. Also bin ich dann zur Universität gefahren. Dort habe ich ihn aber nicht gesehen, also sind wir zum Odeonsplatz vorgelaufen. Dort haben wir ihn dann gesehen. Er sah schon ziemlich fertig aus und der Schweiß lief ihm in Strömen hinab.

Die nächste Station war dann der Ostbahnhof (Friedenstraße), wo wir uns mit den Reportern von TrekNews noch einmal getroffen haben. Ich prophezeite schon, dass Florian völlig fertig sein würde, aber Daniel meinte nur, dass das doch gerade gut wäre für das Interview. Kurz nach 12.00 Uhr kam Florian dann dort tatsächlich vorbeigelaufen. Aber er wirkte fast schon etwas fitter als vorher, obwohl Dietmar (Pumuckl) schon angekündigt hat, dass es ihm schlecht geht und er Wadenkrämpfe hat. Mein armer Schatz! Er wurde dann interviewt und lief weiter...

Als nächstes waren wir beim Arabellapark verabredet, wo ich dann bis ca. 13.20 Uhr wartete. Da das nur sechs Kilometer weiter war, dachte ich, dass er schon längst vorbei sein müsste. Da hatte ich mich wohl getäuscht.

Unsere nächste Station war dann die Dietlindenstraße, wo wir am Rand des Englischen Gartens vergeblich warteten. Wir beobachten ein RTL-Team bei der Arbeit, die auch Dietmar (Pumuckl) und mich interviewten. Ob wir der Schere zum Opfer fallen oder nicht, werden wir Montag Abend auf RTL Explosiv sehen können. Schließlich rief mich Florian auf seinem Handy an. Wir sind uns entgegen gegangen und haben uns bei Kilometer 34 getroffen. Von dort aus sind wir zur U-Bahn-Haltestelle Nordfriedhof gegangen. Bezeichnend... Es war zu erwarten, dass Florian in seinem schlechten Trainingszustand nicht den ganzen Marathon durchhalten können würde. Aber dafür ist er schon sehr weit gekommen. Uns ist noch die Läuferin mit Krücken begegnet. Auf die Frage, ob sie noch durchhalten würde, antwortete sie: "Natürlich. Ist ja nicht mehr weit!" Respekt!

Schließlich trafen wir völlig erschöpft im Olympiastadion ein und fanden nach kurzer Suche den VIP-Bereich, wo Florian seinen Spendenbeutel Dietmar (Pumuckl) überreichte. Bei der Spendenaktion sind ungefähr 2000 Läufer über die Spendenmatte gelaufen. Wenn das stimmt, dann sind über 10.000 Euro an Spenden für den Horizont e.V. eingenommen worden. Super! Nach einer kurzen Stärkung mit Apfelschorle, Cola, Mousse au Chocolat und Partysemmeln gingen wir nach Hause. Da es schon nach 18.00 Uhr war, hat die Zeit fürs Kochen auch nicht mehr gereicht und ich holte nur schnell etwas von McDonalds.

Fotos gibt es Montag Abend. Ich bin einfach zu kaputt.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Patchwork-Familie | Marathon | Star Trek | unterwegs

Samstag, 2. September 2006 22:00

Keine Sekunde Langeweile

Dieses Wochenende haben wir in Sachsen bei meiner Familie verbracht. Am Samstag waren wir im Phänomenia, einer Ausstellung für Kinder und Junggebliebene zum Erleben und Begreifen. An den Wänden hängen viele optische Täuschungen, man kann verzwickte Puzzles selbst lösen oder andere Experimente durchführen. Wir waren über sechs Stunden in dem alten Schulgebäude, und uns war keine Sekunde langweilig. In dem netten Shop kann man dann auch selbst faszinierende Puzzles kaufen oder, wenn man möchte, ein knallgelbes T-Shirt. Schade, dass das Gebäude den heutigen Brandschutzbestimmungen nicht mehr genügt und abgerissen werden soll. Soviel ich weiß, gibt es bereits neue Räumlichkeiten in Glauchau, in die Phänomenia umziehen kann, aber dies soll eine große Halle sein, was wohl nicht so schön wirken wird, weil manche Experimente wirklich ganz schön Krach machen! Ich kann diese Mitmach-Ausstellung nur empfehlen.

Fotos

Themen: Patchwork-Familie | unterwegs

Sonntag, 20. August 2006 20:54

Bergtierpark mit Wurliz, dem kleinen Troll

Heute waren wir im Bergtierpark in Blindham, weil dort Wurliz, der kleine Troll aufgetreten ist. Die Kinder hatten seine beiden CDs im Urlaub ständig im Auto gehört, so dass sie die Lieder teilweise schon mitsingen konnten. Wirklich toll, wie er in dem Pferdestall dort herumgeklettert ist und die Kinder zum Mitmachen animiert hat.

Der Bergtierpark selbst hat mich auch äußerst positiv überrascht. Die Streifenhörnchen waren einfach süß. Der Spielplatz ist riesig und im Wald haben wir den Kindern erzählt, dass wir jetzt im Wolfsgehege wären (sie haben es natürlich nicht wirklich geglaubt). Als wir ein verlassenes Bobbycar und ein paar Kindermützen rumliegen sahen, haben wir so getan, als wären da wohl Kinder von den Wölfen gefressen worden. Das war ein Gruselspaß ;-) Am Schluss waren die Kinder noch im Streichelzoo.

Abends waren wir noch in Peiß im Gasthof "zur Post". Dort konnten die Kinder zusehen, wie zwei Pizzabäcker in Windeseile eine Pizza nach der anderen backten. Das Lokal kann ich nur wärmstens empfehlen, weil dort die Pizza einfach gigantisch schmeckt! Und kinderfreudlich sind sie auch und der Cappucino am Schluss war auch sehr lecker. Oft schmeckt der in Restaurants leicht angebrannt. Das war hier absolut nicht der Fall. Und sogar etwas Kakaopulver war draufgestreut und es gab einen Amaretto-Keks dazu. Einfach spitze!

Fotos

Themen: Patchwork-Familie | unterwegs | (B)engel

Samstag, 8. Juli 2006 23:18

Sealife, Tollwood und schräge Fotos

Heute hat Christina ihren Gutschein eingelöst, den sie von uns zum Geburtstag geschenkt bekommen hat. Wir sind ins Sealife gegangen. Das bedeutet zunächst ein Mal... Sehr lange anstehen. Aber so schlimm war es dann gar nicht. Wir standen vielleicht eine halbe Stunde an. Die Zeit haben wir genutzt, um eine überteuerte, mittelmäßige Thüringer zu essen und hoffnungslos überteuerte Cola zu trinken.

Bevor man rein kommt, wird man erst mal fotographiert. Wir haben 11,- € pro Erwachsenen gezahlt, für die Kinder hatten wir noch Gutscheine von McHappyMealNurMitTüte. Das ging ja, ich hatte in Erinnerung, dass es 19,- € kosten würde, aber da habe ich mich wohl geirrt.

Es beginnt mit einer Aufklärung, was man darf (ohne Blitz fotographieren, gestrandete Fische ins Becken zurückwerfen) und was man nicht darf (ins Wasser fassen, mit Blitz fotographieren). Dann wurden wir hineingelassen in das Reich. Nachdem Florians Freund recht enttäuscht gewesen war, hatte ich nicht mehr besonders viel erwartet.

Es beginnt mit den weniger spektakulären Fischen wie Forellen und endet mit den kleinen Schwarzspitzenriffhaien. Das wirklich außergewöhnliche sind die gebogenen Aquariengläser und Bullaugen und natürlich der berühmte Tunnel, der aber nicht so lang ist, wie ich gehofft hatte. Die Dekoration ist very american und richtig entsetzt war ich, dass in der "Korallenhöhle" die Korallen nur aus Plastik waren!!! Naja...

Äußerst positiv erwähnen möchte ich, dass das Personal sehr freundlich ist und das gleiche Feeling aufkommt wie in amerikanischen Vergnügungsparks. Das macht einfach mehr Spaß als der verruchte, typisch deutsche Minimalservice. So endet die Tour auch mit der Möglichkeit, das anfangs geschossene Foto für 6,50 € zu erwerben sowie ein quietschbunter Shop, in dem es eklige Glibberkalmare und Plüschrochen zu kaufen gibt. Wir beschränkten uns auf Eis.

Da es schon recht spät war, wollten wir auf dem Tollwood noch nach etwas Essbarem suchen und dann nach Hause. Auf dem Weg dort hin blieben wir erst mal in der Kinderwelt hängen, wo die Kinder Kettcart fuhren und sich in der Hüpfburg austobten. Dann sind wir über das schräge Fußballfeld gelaufen, auf dem ich ein paar echt schräge Fotos gemacht habe ;-).

Auf dem Tollwood haben wir dann etwas Essbares ergattert (Crepes ;-) ). Dabei hat sich hinter uns jemand angestellt, den ich irgendwie kannte... Als wir dann unsere Crepes verputzt hatten, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und fragte ihn, ob er denn wirklich Tommy Krappweis sei... Er war es. Er fragte mich, ob er mich aus dem Fernsehen kennen würde. Aber ich antwortete, dass ich ihn noch aus Schulzeiten kennen würde. Da schlug er die Hände vor dem Gesicht zusammen. Ich hatte ihn als Moderator in Disney TV und "Die dicksten Dinger" (lustige Werbespots) gesehen. Sein größter Erfolg war wohl RTL Samstag Nacht. Es kommt nicht oft vor, dass man jemanden im Fernsehen aus seiner Kindheit kennt, oder?

Auf jeden Fall fragte ich seine hübsche Begleiterin, ob sie mir Tommy Krappweis mal für ein Foto ausleihen würde. Dann fragte ich noch, was er denn jetzt machen würde. Da antwortete er, dass er nur noch Regie führt und zwar für "Bernd, das Brot", ob ich das kennen würde. Klar!

Auf dem Heimweg haben wir noch die Riesenkarpfen bewundert. Wahrscheinlich werden die so groß, weil die Entengrütze genmanipuliert ist. Die Kinder waren fix und alle und sind sofort eingeschlafen.

Fotos gibt's wie immer erst morgen. Irgendwann muss ich auch mal schlafen ;-)

Themen: unterwegs | Patchwork-Familie | Freunde | Wale, Delfine und Haie

Sonntag, 25. Juni 2006 21:27

Orange

Heute war der Münchner Halbmarathon. Florian hat auch teilgenommen. Deshalb sind wir wieder früh aufgestanden und haben ihn zum Ziel begleitet. Alle hatten orangene Shirts an. Man hätte meinen können, es wären alles Holland-Fans. Es ging leicht verspätet los. Gegen 9:50 Uhr passierte Florian die Startlinie.

Eigentlich hatten wir uns bei der Halbzeit verabredet. Ich fuhr also mit den Kindern zur Münchener Freiheit und fand im Englischen Garten einen Ententeich. Ich suchte ihn auf der Streckenkarte und fand ihn... ziemlich weit unten. Wahnsinn, der Englische Garten ist verdammt groß! Also stiefelten wir in Richtung Norden, hörten einem Orgelspieler zu, aßen ein Eis, überquerten die Brücke, kamen an einer Verpflegungsstation vorbei und auf einer Wiese meinte ich dann, es würden wohl noch fünf bis zehn Minuten dauern, bis Florian hier vorbeikommen würde. Ich wollte nicht noch weiter nördlich laufen, weil wir es sonst sehr weit zur U-Bahn gehabt hätten und ich wollte ihn doch am Ziel noch mal fotografieren.

Und plötzlich kam Florian angerannt. Wahnsinn, was er für ein Tempo drauf gehabt hat. Ich feuerte ihn an, bekam im Vorbeilaufen einen salzigen und nassen Kuss und dann verschwand er wieder in der orangenen Masse. Wir beeilten uns, zur U-Bahn Dietlindenstraße zu kommen und zurück zum Marienplatz. Dort angekommen sagte der Moderator gerade, dass die Leute mit der Zeit 2:09 h ins Ziel kommen. Ich dachte, weil Florians Prognose etwas über zwei Stunden gewesen war, und es bereits 11:45 Uhr war, dass er gleich kommen müsste. Ich wartete einige Minuten kurz nach dem Ziel an der Absperrung, doch er kam nicht. Also entschied ich mich, doch zu unserem Treffpunkt Kabuco zu gehen, weil er wohl offensichtlich schon da war.

War er auch. Er kam kurz darauf und sah doch schon ziemlich fertig aus. Wir stärkten uns also beim Burger King und fuhren dann nach Hause, um uns in der Badewanne und anschließend auf einer Decke neben dem Spielplatz auszuruhen. Wir waren alle erledigt...

Fotos vom 28. Münchner Stadtlauf - Halbmarathon 25.06.2006

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Patchwork-Familie | Marathon | unterwegs

Dienstag, 28. März 2006 23:44

Nicht von schlechten Eltern

Claus von Wagner hat sich selbst übertroffen. Er präsentierte sein neues Programm "Im Feld" in der Münchener Lach- und Schießgesellschaft und befand sich dort in guter Gesellschaft (siehe Ahnengalerie). Vordergründig ging es darum, ob man heute denn noch Kinder in die Welt setzen sollte (und ich habe mich gefragt, welcher Teil denn nun "auf einer wahren Begebenheit" beruht...), hintergründig ging es aber knallhart um die Zukunft Deutschlands. Ich habe Tränen gelacht. Claus von Wagner war mal wieder spitze!

Nach seinem Auftritt im Otti's Schlachthof dachte ich schon, es würde um Sinn und Unsinn der Bundeswehr gehen, und das, obwohl er keinen Wehrdienst geleistet hat (Lob!). Da hatte ich mich wohl getäuscht.

Eine Sache sei noch angemerkt: Er stellt einen hohen Anspruch an sein Publikum. Einem Lehrer gleich, der seine Schüler mit unangekündigten Exen traktiert ;-), streut er ständig Worte ein, zu denen er zu einem früheren Zeitpunkt seines Auftritts bereits eine Pointe gebracht hat. Wehe dem, der dann nicht lacht ;-). Der hat wohl nicht richtig aufgepasst!

Themen: unterwegs | Meine Sonderanfertigung Florian | Claus von Wagner

Samstag, 25. Februar 2006 23:58

Caveman

Heute hatten wir mal wieder ein kulturelles Erlebnis: Wir waren in Caveman. Im Theaterzelt "Das Schloss" hatten wir wieder unsere Stammplätze ganz links vorne vor der Bühne. Da habe ich die "Florian-Diät" gemacht: Man setze sich mit einem vollen Teller neben Florian und er ißt die Hälfte davon ;-). Caveman war Spitze. Ich bin froh, dass wir zuerst Cavewoman gesehen hatten, sonst wären wir von Cavewoman total enttäuscht gewesen. Kurz vor der Pause hat das Publikum aber Karsten Kaie so aus dem Konzept gebracht, dass er doch glatt den roten Faden verloren hatte. Aber das machte gar nichts, denn gerade weil Karsten Kaie das Publikum so mit einbezog, war es einfach nur ein Brüller. Und es wurden so manche Wahrheiten aufgedeckt, weshalb Männer und Frauen doch so verschieden sind...

Themen: unterwegs | Meine Sonderanfertigung Florian

Donnerstag, 26. Januar 2006 23:52

Cavewoman

Heute Abend waren wir in Cavewoman im Theaterzelt "Das Schloss". Zum Schloss: Nix für Frostbeulen im Winter. Es war arschkalt. Außerdem kann ich es nicht leiden, wenn die Sitzplätze nicht nummeriert sind. Wenn man dort also mal hingehen sollte, auf jeden Fall einen Platz reservieren!

Cavewoman war dagegen recht lustig. Eine Frau am Tag vor ihrer Hochzeit fängt an, über ihre klischeehafte Beziehung nachzudenken. Auch wenn ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen konnte, bin halt keine typische Frau, habe ich doch viel gelacht. Mir wurde aber gesagt, dass Caveman besser wäre. Den gucken wir uns Ende Februar an.

Einige Witze kannte man schon in dieser oder ähnlicher Form, weil sie via E-Mail verbreitet wurden. Ist halt die Frage, was zuerst da war: Der E-Mail-Witz oder Cavewoman.

Thema: unterwegs

Samstag, 22. Oktober 2005 23:57

Oachkatzl zweistimmig rückwärts...

Wir haben uns letztendlich entschieden, unser Abendessen auf nächsten Samstag zu verschieben, da heute Abend Claus von Wagner seinen (vor-)letzten Auftritt in München hat und das Restaurant uns nicht wegläuft. Es war ein gelungener Abend, obwohl ich tierisch Kopfschmerzen hatte, weil es die Leute nicht lassen können, die Bude vollzuqualmen.

Das Programm war jedenfalls grandios und Florian und ich konnten uns gut in Claus von Wagners alter Ego "Isaak Nix" (dann sagst halt nix) hineinversetzen, da wir doch beide auch nur "Zuagroaste" sind, die zwar Händlmeier Hausmacher Senf gegessen haben, bis er uns zu den Ohren wieder rausgekommen ist, Oachkatzl zweistimmig rückwärts sagen können, aber dann doch beim Bäcker wieder ein Brötchen bestellen ;-). Lztakhcaolztakhcao!

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Claus von Wagner
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Last Update: 09.01.2012 13:04
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