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Thema: Interessen/Kino

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Samstag, 29. April 2017 23:24

Guardians of the Galaxy Vol.2 (3D)

Wir haben uns Guardians of the Galaxy Vol.2 angeschaut. Ein optisches Schmankerl. Für die älteren Zuschauer gab es ein paar Actionhelden aus den 80ern teils in Cameoauftritten, außer Kurt Russell, der spielte Peters Vater. Wie in Dr. Strange ging es auch hier darum, die Materie mit dem Geist zu formen. Und im Quantenasteroidenfeld haben die Autoren es sogar gewagt, die Quantenphysik mal eben auf den Makrokosmos zu übertragen. Das ist dann eben die erzählerische Freiheit ;-)

Baby-Groot hat natürlich den Niedlichkeitsbonus. Alles in allem ein gelungener Steifen mit Humor, Action, Special Effects, definitiv Popcorn-Kino. Und irgendwo habe ich gelesen, dass man als Marvel-Fan gefälligst bis zum Schluss sitzenzubleiben hat ;-) Freuen wir uns auf Vol.3.

Anschließend waren wir noch im Hans im Glück in der Sonnenstraße. Dort wird aber die Musik so laut gespielt, dass man sich definitiv nicht unterhalten kann. Dies wird auch in Bewertungsplattformen ständig kritisiert, aber unternommen wird nichts. Ich schätze mal, dass die einfach wollen, dass man so schnell wie möglich wieder verschwindet, nachdem man seinen Burger genossen hat. Und ich darf nicht vergessen, dass es dort auch die superleckeren Süßkartoffelfritten gibt. Die stehen nämlich nicht unter "Beilagen"...

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Sonntag, 26. Februar 2017 23:30

Lego Batman Movie 3D

Ich Eumel hatte im Cinemaxx für Samstag statt für Sonntag reserviert. Wahrscheinlich sollte ich meinen Kalender mal etwas entschlacken... Wie war das nochmal? Freizeitstress ist auch Stress? Aber ich wollte mal wieder mit meinem Schatz Florian etwas unternehmen.

Der erste Teil des Films war ziemlich hektisch. Aber das war nur die Einführung, danach ging es auch etwas ruhiger weiter. Der Film ist zwar nicht gesellschaftskritisch, aber durchaus witzig und nett. Besonders die vielen Anspielungen auf die letzten 50 Jahre Batman waren der Brüller.

Fazit: Filmspaß für Kids und auch für AFOLs.

Anschließend waren wir noch auf dem Dr.-Who-Stammtisch im Wirtshaus Görreshof, wo ich superleckere Marillenknödel gegessen habe. Nur leider ist der Bowling-Pokal Dr. Paulo nicht rechtzeitig gekommen, deshalb konnte ich ihn nicht überreichen.

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Sonntag, 12. Februar 2017 14:16

Hidden Figures

Gestern waren wir im Kino und haben Hidden Figures angeschaut. Das war mal wieder ein wunderschöner Film, der nicht mit 3D und Haudrauf und superduper FX-Spektakel aufwartet, sondern einfach nur eine wunderbare Geschichte erzählt. Und das sogar nach wahren Begebenheiten. Natürlich gibt es auch ein paar Special Effects, aber sie sind in diesem Film nicht die Hauptsache, sondern ergänzen nur die zahlreichen Originalaufnahmen aus den 60iger Jahren.

Es war ein wunderbarer Traum, Menschen in das Weltall und auf den Mond zu befördern. Auch wenn der Antrieb der kalte Krieg war, so sind die Menschen damals dadurch über sich hinausgewachsen. Man glaubt es kaum, mit welchen aus heutiger Sicht primitiven Mitteln hier dieses Wunder vollbracht wurde. Und es gab tatsächlich einige Genies bei der NASA, die in der damaligen Zeit leider mit der Rassentrennung und natürlich auch noch mit der dürftigen Gleichberechtigung von Mann und Frau zu kämpfen hatten. Von drei dieser Heldinnen erzählt dieser Film voller Menschlichkeit.

Kevin Costner gefällt mir in der Rolle sehr gut, besonders, als er zum Vorschlaghammer greift und das Toilettenschild "Coloured Women Room" abschlägt. Jim Parsons spielt einen Wissenschaftler und erinnert damit natürlich ein klein wenig an Sheldon Cooper, wenn auch nicht so nerdig, dafür aber frauenfeindlich und rassistisch. John Glenn wird als wunderbarer Mensch gezeigt, der er als Mitglied der Freimaurer sicherlich auch war, bevor er die Erde aus einiger Distanz gesehen hat. Martin Luther King wird ebenfalls kurz in den historischen Aufnahmen gezeigt, um den geschichtlichen Hintergrund zu zeigen. Mir war gar nicht bewusst, dass die Rassentrennungsgesetz tatsächlich noch in den 60iger Jahren galten.

Fazit: Eine wundervolle Geschichte, die ich gerne als bluray besitzen möchte. Ich hatte mehrfach Pipi in den Augen.

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Freitag, 30. Dezember 2016 23:08

Star Wars - Rogue One

Der Trailer hat schon viel versprochen. Es geht in dem Film darum, wie einige tapfere Rebellen die Pläne des Todessterns stehlen, die Prinzessin Leia dann R2D2 hochladen konnte.

 Achtung, Spoiler 

Der Film ist sehr düster, vor allen Dingen, weil nicht ein einziger Hauptcharakter überlebt. Das ist tragisch und eigentlich mag ich sowas gar nicht. Denn ich möchte gerne immer die Hoffnung haben, dass man überlebt. Die meisten wenigstens. Er wird durch ein paar witzige Dialoge aufgelockert, aber im Großen und Ganzen ist es kein schöner Märchenfilm. Eher nur Weltraumschlacht und Geballer und ein paar keine Zutaten, wie die Gigantomanie, die Star Wars ausmachen. Aber selbst, als Darth Vader auftaucht, kam bei mir immer noch kein Star Wars Feeling auf. Schade eigentlich.

 Achtung, Spoiler 

Mir kam es ein wenig so vor, als hätten sich die Macher nicht getraut, gute Ideen auch in diesen Film einzubringen, als hätten sie im Besprechungsraum Ideen gesammelt und die guten ins Töpfchen für Star Wars - Das Erwachen der Macht gelegt und die schlechten ins Kröpfchen für Star Wars Rogue One. Und die Computeranimation von Tarkin und Leia sind auch nicht besser als bei Tron 2 geworden.

Ich bin auf die anderen Lückenfüller-Filme gespannt.

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Dienstag, 1. November 2016 21:34

Dr. Strange

Am Feiertag waren wir mit ein paar Freunden im Kino und haben Dr. Strange angeschaut. Ein bisschen hat mich der Plot an Lucy erinnert. Und die sich wälzenden Städte natürlich an Inception. Der Beginn des Films hätte auch aus Greys Anatomie stammen können. Doch dann wurde es sureal. Nachdem ich mich aber schon sehr intensiv zumindest populärwissenschaftlich mit der Quantentheorie befasst habe, klingt das Ganze mit dem "Geist beeinflusst Materie" oder den Paralleluniversen nicht mehr ganz so phantastisch, wie für Leute, die keine Ahnung von der Quantenwelt haben. Allerdings hätte ich auch Angst, wenn es tatsächlich möglich wäre, so einfach Portale zu öffnen oder in ein Paralleluniversum zu reisen.

Dr. Strange ist aber auch sehr lustig und auf jeden Fall etwas für's Auge, nicht nur für Cumberbitches. Und der letzte Satz im Absatz lautete sinngemäß, dass man doch bitte kein Fahrzeug führen sollte, wenn man in irgendeiner Form, z.B. durch sein Smartphone, abgelenkt sein sollte. Sonst bekommt man Superkräfte ;-)

Anschließend waren wir noch im 35mm. Ich glaube, da gab es mal gute Burger. Muss lange her sein, denn was einem da jetzt geboten wird mit verkohltem Käse auf der oberen Brötchenhälfte, unter dem sich angeblich der Bacon verstecken soll, ist kein Genuss. Das nächste Mal lieber wieder Hans im Glück.

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Dienstag, 16. August 2016 23:58

Berlin - Naturkundemuseum - Things to come - IMAX Star Trek Beyond

Einer der Gründe, weshalb wir vor unserem Familienurlaub in Meck-Pomm ein paar Tage Berlin eingeplant hatten, war die Ausstellung im Naturkundemuseum mit dem T-Rex Tristan, die auf zwei Jahre angelegt war. Die Besitzer von Tristan Otto haben ihn für die Forschung und für das interessierte Publikum untentgeltlich zur Verfügung gestellt, wofür ich sehr dankbar bin. Ich frage mich, was mit solchen Schätzen geschieht, wenn sie Superreiche einfach in einem ihrer Landhäuser bunkern. In meinen Augen ein Verbrechen an der Menschheit. Die Ausstellung ist sehr gelungen.

Außerdem hatten wir Glück, dass es noch eine weitere interessante Sonderausstellung über Kometen und Rosetta gab.

Relativ spät haben wir von der Ausstellung in der Kinemathek: Things to come erfahren, nämlich über Heise. Deshalb mussten wir das noch in unseren Kurzaufenthalt reinquetschen, weil dort Montag geschlossen ist. Für Berlin kann man ruhig immer noch einen Extratag frei lassen für solche unvorhergesehenen Dinge. Die Ausstellung war auch toll, viele Science Fiction Klassiker wurden beleuchtet. Die oberste Etage war für Jugendliche unter 16 Jahren nicht empfohlen, aber unser 15jähriger Ferdinand durfte trotzdem rein. Wer Prometheus geschaut hat, wird dort auch nicht weiter geschockt. Selbst Star Trek kam nicht zu kurz und wir Nitpicker haben sogar einen Fehler in der Beschriftung eines Fotos gefunden.

Anschließend waren wir mit unserer Berliner Verwandtschaft im 12 Apostel. Sehr leckere Pizza und Pasta.

Und ruhelos ging es dann gleich weiter ins IMAX, wo wir ein weiteres Mal Star Trek Beyond anschauten. Aber es hat sich gelohnt. Die Technik im IMAX ist einfach hervorstechend. Und weil wir die letzte U-Bahn verpasst haben, sind wir dann mit dem Taxi ins Hotel gefahren.

28 Fotos

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Samstag, 23. Juli 2016 23:48

Star Trek Beyond

Wir haben den Film bereits das zweite Mal gesehen, da wir das Glück hatten, die Pressevorführung bereits am Montag zu sehen, um eine Kritik zu schreiben. Ich hoffe, die ist nicht zu negativ.

Achtung, Spoiler

Mir hat der Film druchaus gefallen. Aber ich hatte schon früher bemängelt, dass es für die Filmemacher (egal ob Star Trek oder anderes Fantastik-Genre) immer schwerer wird, neue Geschichten zu erzählen und sich neue Dinge einfallen zu lassen, die man so noch nie im Kino gesehen hat. So ist der Notruf, der in die Falle lockt, schon oft vorgekommen. Häuser kopfüber haben wir in Inception bereits gesehen und werden es in Doctor Strange wieder sehen. Eine Bruchlandung eines Raumschiffs auf einem Planeten gab es auch schon. Verbitterte Bösewichte auf einsamen Planeten zurückgelassen gab es auch schon (Khan). Die Falle von Jaylah erinnerte an das Bernstein von Fringe. Das sich der Feind wie ein Schwarm verhält, gab es auch schon. Die Waffe erinnerte ein wenig an Replikatoren aus Stargate. Und so weiter und so fort.

Aber ist das schlimm? Nein. Der Film kombiniert das alles zu einer neuen Story, die zwar nicht gerade vor intelligenten Windungen trotzt, aber einfach nur Spaß macht. Und Jaylah ist so ein absolut sympathischer Charakter, sie muss man einfach lieben.

Die meisten Figuren haben auch ihren Part, auch wenn sich natürlich in erster Linie auf das Triumphat Kirk - Spock - Pille konzentriert wird. Und Star Trek lebt auch, wie in Sulu, der eben mit einem Mann verheiratet ist und eine Tochter hat. Oder dass alle zusammenhalten und niemanden zurücklassen, egal von welchem Planeten sie kommen. Oder dass man auch fremden hilft und nicht gleich misstrauisch ist.

Ich werfe den neuen Star Trek Filmen gerne vor, dass sie zu sehr Mainstream sind. Aber ist das wirklich negativ? Ich denke: Nein! Denn so wird ein junges Publikum erreicht, dass vielleicht auf die alten Serien neugierig gemacht wird und nicht nur gut unterhalten werden möchte, sondern auch auf die Werte, die ich unter meinen Trekkie-Freunden immer wieder finde, aufmerksam gemacht wird.

Vielleicht bin ich ein Gutmensch oder unverbesserlich, weil ich auch in der heutigen Zeit trotz regelmäßigem Nachrichtenlesen an eine positive Zukunft glaube, aber ich möchte es nicht anders.

Fazit: Anschauen! Er ist unterhaltsam, zeigt beeindruckende Bilder und ist witzig! Und wer mag, kann auch ein wenig Star Trek Feeling zulassen!

Und ganz ehrlich: Ich bin so froh, dass kein Vulkan in die Luft gesprengt wurde oder so eine bescheuerte, rote Materie vorkam. Orci, Kurtzman und Abrams, bitte lasst in Zukunft die Finger von Star Trek!

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Freitag, 15. Juli 2016 19:48

Independence Day 2 (3D)

Wir haben uns Independence Day 2 angeschaut. Er war wie zu erwarten war ein gigantomanischer Emmerich, witzig und unterhaltsam. Leider ist es aber so, dass ich immer mehr übersättigt bin von diesen FX-Schlachten. Ich würde gerne mal wieder einen Film sehen wie "Ziemlich beste Freunde".

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Freitag, 25. März 2016 18:32

Batman vs. Superman

Ich bin ja nicht so der große Ben-Affleck-Fan, aber nachdem mir Man of Steel schon so gut gefallen hat, musste Batman vs. Superman natürlich auch sein. Wir sind zu fünft in die Haarer Kinos, wo er auch in 2D lief.

So wahnsinnig vom Hocker gerissen hat er mich aber nicht unbedingt. Obwohl ich Jeremy Irons als Alfred, Holly Hunter mit ihren Kulleraugen als Senatorin und Laurence Fishburne als Chef des Daily Planets schon toll fand. Und Wonderwoman ist auch eine tolle Frau. Letztendlich hatte ich aber den Eindruck, dass der Film nur gedreht wurde, um dem DC-Universum auch zu einer nicht enden wollenden Filmreihe wie dem Marvel-Universum zu verhelfen.

Fazit: Wer gerne Muskelmännern beim Kämpfen zusehen möchte, oder auf Wonderwoman steht, der muss den Film unbedingt sehen. Wer eine gute Story möchte, der wird eher enttäuscht sein. Und man darf sich nicht fragen, wie es Batman geschafft hat, in nur 34 Minuten im Panzerkostüm gegen Superman zu kämpfen, sich umzuziehen und dann im normalen Kostüm gegen den Endgegner weiterzukämpfen. Aber die Eieruhr gibt halt nur eine Stunde her. Und es stand so im Drehbuch ;-)

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Samstag, 23. Januar 2016 17:35

Star Wars VII - Das Erwachen der Macht (4. Mal)

Zum dritten Mal in deutsch haben wir uns im Mathaeser Star Wars - Das Erwachen der Macht angesehen. Mir gefällt der Film auch beim vierten Mal immer noch gut. Disney schafft es einfach, sympathische Charaktere zu schaffen, die eigentlich jeder mögen muss. Die Story ist schlüssig, aber man kann sich auch nicht so leicht verrennen, wenn sie nicht zu kompliziert ist ;-)

Gänsehaut bekomme ich immer noch, wenn Han Solo sagt "Chewie, we are home!" oder wenn Rey am Ende das Lichtschwert überbringt. Ich freue mich wirklich auf die nächsten Teile und die Lückenfüller.

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Samstag, 16. Januar 2016 21:25

Star Wars VII - The Force Awakens

Yesterday we went to Museum-Lichtspiele and watched Star Wars for the third time, this time in original English. I already read that Daisy Ridley (Rey) is British, but it was fun to listen to her, since I usually can easilier understand American English.

I was quite late so I got some sleep and woke up, when Han had his appointment with Kylo Ren on the bridge and the second time when Rey arrived on the planet to meet the real owner of her lightsaber.

But now I know again why I do not want to go to the Museum-Lichtspiele again. First of all they don't have numbered seats so it is really stressful to find a place. We were in the second row and I sat on the very left seat. The man behind me had long legs and obviously didn't know where to put them, because the seats are very small and narrow. I got a strange smell in my nose, and when I saw his foot left to my shoulder I suddenly knew where the smell came from. Well, that is not the fault of the cinema, but anyway not amusing. Next time we will got to Cinema or maybe to Mathaeser where they show original versions as well.

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Sonntag, 20. Dezember 2015 11:23

Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2

Ich bin ja böse gespoilert worden. Unabsichtlich zwar, aber ich wusste, wer wen töten würde. Mir gefallen die Filme, auch wegen ihrer aktuellen Brisanz. Wenn die Menschheit ihre Freiheit erst verloren hat, dann ist sie nur unter schweren Verlusten zurückzugewinnen. Also lassen wir es gar nicht erst so weit kommen, dass man sie uns nimmt.

Mir hat Mockingjay Teil 1 am besten gefallen. Und dann der erste Teil. Catching Fire war meiner Meinung zu nah am ersten Teil dran, den hätte man sich auch sparen können. Und es gibt genügend Abklatsche, wie Divergent oder wahrscheinlich auch Maze Runner.

Fazit: Muss man sich halt der Vollständigkeit halber schon anschauen, aber er hat seine Längen, aber auch ein paar Schockeffekte. Und am Ende wird alles gut. Wollen wir hoffen, dass dies auch für die Menschheit zutrifft.

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Samstag, 19. Dezember 2015 21:38

Star Wars VII - Das Erwachen der Macht 3D

Gestern waren wir im Mathaeser und haben uns Star Wars VII - Das Erwachen der Macht angeschaut.

Achtung, Spoiler

Der Film erzeugt absolutes Star Wars Feeling und hat alles, was ich von einem solchen Film erwarte: Action, Weltraumschlachten, Witz und etwas für's Herz. Die neuen Charaktere sind sympathisch. Die Story war natürlich nicht allzu kompliziert. Nachdem aber das Merchandize voll auf die Zielgruppe bis 12 Jahre abzielte (ich konnte kaum etwas Brauchbares für mich finden), ist das nur konsequent. Der Film erinnert streckenweise extrem an Episode IV. Vielleicht sogar zu sehr. Mehr braucht man darüber auch gar nicht sagen. Sie haben es nicht gewagt, sich zu sehr vom Original zu entfernen, sonst hätte es wieder Dresche gegeben wie nach Episode I-III, wo George Lucas sein Universum neu erfunden hat.

 Achtung, Spoiler 

Mich hat überrascht, dass Harrison Ford nicht nur einen Cameo-Auftritt hat, sondern tatsächlich eine tragende Rolle spielt. Er wirkte auch fitter als in Indianer Jones IV, aber seine Szenen waren auch nicht so actionreich, dass er vor explodierenden Raumschiffen weglaufen musste.

Achtung, Spoiler

Carrie Fisher hat mich ein wenig schockiert. Sie sah geschönheitsoperiert und gebotoxt aus, weshalb sie kaum Gefühle transportieren konnte. Aber sie war wieder relativ schlank. In Fanboys fand ich sie ihrem Alter entsprechend glaubwürdiger, aber in Hollywood darf man anscheinend nicht in Würde altern, schon gar nicht als Frau. Aber ihre beste Rolle bleibt Marie in Harry und Sally. Natürlich war sie da noch jünger, aber da durfte sie wenigstens mal Gefühle zeigen. Als Prinzessin Leia wirkte sie auf mich auch in den alten Star Wars Filmen IV - VI eher gefühlsarm.

Achtung, Spoiler

Am Ende des Films hat sogar Mark Hamill einen kurzen Cameo-Auftritt. Ich weiß nicht, wieviele Millionen er dafür bekommen hat, aber wenn er sich dafür vorher monatelang täglich von einem Personal Trainer hat schinden lassen für diesen kurzen Auftritt, dann hat er es wahrscheinlich verdient. Er sah klasse aus! Nicht mehr wie der Gangsterboss aus Chuck. Aber auch nicht wie Dr. Sam Stein aus Outer Limits.

Achtung, Spoiler

Ich habe normalerweise Filmalzheimer und mache manchmal darüber Witze, dass es eigentlich genügen würde, wenn wir nur eine DVD hätten und ich die immer wieder anschauen könnte, weil ich nach kurzer Zeit sowieso alles wieder vergessen habe. Und dann mache ich mir auch selten Gedanken darüber, was als nächstes passieren könnte, sondern lasse mich einfach überraschen, so dass ich selbst offensichtlich Vorhersehbares nicht kommen sehe. Aber jetzt traue ich mich mal ein paar Tips für Episode VIII und IX abzugeben: In VIII wird Ben seine Mutter töten. Und in IX wird Luke ihn wieder auf die helle Seite der Macht führen. Und Ray ist seine Schwester.

Achtung, Spoiler

Fazit: Disney und JJ Abrams haben es nicht vermasselt. Star Wars VII ist ein gelungenes Stück Popcorn-Kino geworden, den man sich auch ein paar Mal ansehen kann. Ich bin gespannt, wie lange sich diese Kuh noch melken lässt. Aber ich hoffe, dass sie sich bei Episode VIII und IX wieder mehr Eigenständigkeit zutrauen. Dann könnten die letzten Teile der Triotriologie richtig gut werden :)


Update 23.12.2015, 12:58 Uhr:

Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass die Stormtroopler wie die Römer in Asterix durch die Luft flogen ;-)

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Sonntag, 15. November 2015 18:40

Spectre

Gestern war ich mit ein paar Freunden im Kino und habe Spectre gesehen. Genau wie beim letzten Mal hat man im Royal auch etwas vom Film, der nebenan gespielt wird, wenn dort wegen dem Bass der Boden vibriert.

Spectre ist ein typischer James Bond mit actionreichen Szenen und vielen Frauen. Continuität gibt es nicht wirklich, aber dafür wird wieder in der Kindheit von Bond herumgestochert. Bemerkenswert war auf jeden Fall die Aktualität in Sachen Überwachungswahn.

Ich bin sicher kein James-Bond-Fan. Aber ich habe bekommen, was ich erwartet habe: Unterhaltsames Popcornkino.

Und es ist passiert, das unvermeidliche! Ich habe den neuen Trailer zum Star-Wars-Film gesehen. Und ich muss sagen, er gefällt mir gut. Er berührt. Ich traue Disney und JJ Abrams also zu, es nicht vermasselt zu haben. Und ich freue mich auf den Kinostart :)

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Donnerstag, 22. Oktober 2015 01:48

Zurück in die Zukunft - Triplefeature

Wie jeder BTTF-Fan weiß, landet Marty McFly am 21.10.2015 in der Zukunft. Dies haben einige Kinos zum Anlass genommen, an diesem Tag ein Fan-Event zu veranstalten. Dies habe ich beim Trekdinner München gepostet und einige haben zugesagt und sind gekommen. Wir waren zu acht :)

Ich hatte mich im Outfit an Marty McFly angelehnt, nur die Nike-Schuhe fehlten. Und Florian war Doc Brown (als einziger). Martys gab es einige, zwei weitere hatten auch nur die schillernd-bunte Mütze getragen und eine Frau hatte ein entzückendes 50er-Jahre-Kleid an. Der Kinoleiter hat das Programm angekündigt und sich bedankt, dass doch einige verkleidet gekommen waren. Es gab auch keine Werbung, nur der Spot von Lexus mit dem Hoverboard und Christopher Lloyds Message, dass wir unsere Zukunft gut gestalten sollten :)

Dann ging es auch schon los. Teil 1 kann ich schon fast auswendig, aber ich liebe diesen Film noch immer, da einfach jedes einzelne Detail stimmt. Im Teil 2 habe ich schon ein paar Minütchen geschlafen. Den mag ich persönlich am wenigsten von allen, vielleicht weil mir Biffs Habgier so zusetzt und wie schlimm sich alles entwickelt hat. Aber genutzt hat es ihm am Ende nichts. Teil 3 habe ich dann leider weitestgehend verschlafen. Aber den hatte ich auch vor Kurzem mit den Jungs auf DVD geschaut, deshalb war das nicht so schlimm. Den mag ich wiederum recht gern, weil mir die Liebesgeschichte mit Doc Brown und Clara so gut gefällt, und ich Mary Steenburghen in Parenthood / Eine Wahnsinnsfamilie gemocht habe.

Jedenfalls war der letzte Teil kurz nach ein Uhr aus. Da fuhr nur leider keine S-Bahn mehr. Vielen Dank deshalb nochmal an Nobbse, dass er uns mit nach Hause gefahren hat :) Das war ein superschöner Abend!!!

Sandra und Florian bereit für Back to the Future

Sandra und Florian bereit für Back to the Future

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Freitag, 16. Oktober 2015 20:41

Er ist wieder da

Nachdem mir das Hörbuch schon so gut gefallen hatte, habe ich mich heute an meine Jungs gehängt und bin mit ihnen und noch anderen ins Kino gegangen. Zufällig hatte ich sogar einen Platz neben ihnen reserviert.

Der Film ist teilweise auch saukomisch. Aber natürlich kann er nicht alle gesellschaftskritischen Details, die auf 6 CDs des Hörbuchs vorkommen, auch so wiedergeben. Daher konzentriert sich der Film in erster Linie auf Kritik an der schillernden Fernsehwelt und natürlich an der Gesellschaft, die dumm und voller Vorurteile ist.

Einige Teile des Films schienen improvisiert. Oliver Masucci, der Hitler grandios spielt, mischte sich unter das Volk und entlockte einigen Zeitgenossen Sätze, für die sie sich vielleicht eines Tages schämen werden. Nicht alle haben wohl der Veröffentlichung zugestimmt, so dass immer mal wieder Leute schwarze Balken vor den Augen haben oder ihre Gesichter verpixelt sind. Nur bei der Szene im NPD-Hauptquartier denke ich mal, dass es sich um Schauspieler gehandelt hatte. Das braune Pack ist meiner Beobachtung nach doch eher kamerascheu. Woran das wohl liegt?

Christoph Maria Herbst spielt auch mit, aber nicht als Hitler und er muss ihn auch nicht sprechen. Statt dessen ähnelt seine Figur eher dem kleinen Bruder von Stromberg, der karrieregeil ist, aber für den Erfolg des Senders eigentlich irrelevant.

Auch hier ist das Ende etwas merkwürdig, aber irgendwie passt es gut zum Film. Aber das möchte ich hier nicht verraten.

Meine Lieblingsszene war die, in der mal mehr oder weniger klargestellt wird, was ein Grufti, was ein Goth und was ein Satanist ist. Oder so ähnlich. Haha! Vorurteile lassen grüßen. Und die Kleidung von Fabian hat mich irgendwie an Marty McFly erinnert.

Fazit: Gelungenes Werk, das nicht nur komisch ist, sondern auch zum Nachdenken anregt.

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Dienstag, 1. September 2015 21:15

Therapie für einen Vampir (Fantasy Filmfest)

Gestern waren mein Schatz Florian und ich gemeinsam mit ein paar seiner Arbeitskollegen im Cinemaxx beim Fantasy Filmfest und haben uns Therapie für einen Vampir angeschaut. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Vampirstories prinzipiell mag, war ich etwas überrascht, dass es eine österreichisch-schweizerische Produktion war.

Der Film entpuppte sich als urkomisch, toll gespielt und voller erstaunlicher Ideen. Und die Spezialeffekte konnten sich ebenfalls sehen lassen. Leider verrät der Trailer viel zu viel von der Story und den Witzen. Aber den hatte ich vorher nicht gesehen ;-)

Fazit: Mal was ganz anderes. Und nein, Kommissar Rex kommt nicht drin vor :D

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Samstag, 27. Juni 2015 18:32

Jurassic World (zum zweiten Mal)

Heute war ich nochmal mit meinen Jungs in Jurassic World. Der Film war auch beim zweiten Mal keine Sekunde langweilig. Und manche Dialoge, wie zum Beispiel bei der Abschiedsszene am Flughafen "Das war also unser letztes Familienfrühstück" erschien dann in einem neuen Licht. Aber die Chemie zwischen Claire und Owen stimmte auch beim zweiten Mal gucken nicht. Sowas steriles. Und mit so dämlichen Schuhen kann man doch nicht rennen, weder im Dschungel noch auf Asphalt. Haha, dämlich... Herrlich!

Themen: (B)engel | Dinosaurier | Kino

Samstag, 20. Juni 2015 19:40

Jurassic World

Der vierte Teil der Jurassic-Saga ist natürlich wieder nach dem Strickmuster des ersten Teils gedreht worden. Aber das muss per se nicht schlecht sein. Als wir den Film spontan mit Nobbse am Freitag abend anschauten, war ich dann positiv überrascht. Die Trailer haben zwar schon wieder viel verraten, aber dennoch hat der Film noch mit ein paar kleinen weiteren Dingen aufzuwarten. Ich mochte auch besonders den Humor im Film, der nicht platt war, wie man es sonst so gewohnt ist.

Die Special Effects sind natürlich absolut klasse, da gibt es nichts zu meckern. Und auch sonst ist die Handlung schlüssig und die Motivation der Protagonisten nachvollziehbar. Nur gab es einen Kuss à la Bodyguard. Da wurden keine Gefühle transportiert. Das Ende ist ein wenig holprig. So ganz klar ist nicht, wohin die Reise dann mit der Insel gehen wird. Und damit der Film FSK 12 bekommt, ist es kein Splatterfilm. Manches Mal verdeckt ein Ast die Futterszene und man bekommt nur eine Ahnung, was da passiert.

Fazit: Unterhaltsamer Actionspaß. Ein muss für jeden, der Dinos mag und noch nicht übersättigt ist.

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Sonntag, 17. Mai 2015 20:06

Avengers 2 - Age of Ultron

Langsam bin ich doch gesättigt von den Heldentaten und den Trickaufnahmen und der Masse, die da immer so zerstört wird. Auch an Geldern... die wohl für Gwyneth Paltrow und Natalie Portman dann nicht mehr gereicht haben. Aber ganz so schlimm wie Transformers war der Film dann doch nicht.

Aber es sieht so aus, als wären die Avengers 3 dann nicht mehr ganz so hochbezahlt ;-) Mal sehen, ob ich bei den nächsten Marvel-Filmen überhaupt noch ins Kino gehe, oder ob es nicht reicht, sie auf bluray zu sehen...

Themen: Freunde | Kino

Samstag, 2. Mai 2015 13:21

Mara und der Feuerbringer (drittes Mal)

Diesmal waren wir im Foolskino in Holzkirchen, da wir über FB erfahren haben, dass Tommy Krappweis dort ebenfalls anwesend sein würde :) Diesmal haben wir uns für unsere Drachen-T-Shirts entschieden. Mit dem Mittelalterkleid kann ich nämlich nicht so gut Auto fahren.

Das Kino war wirklich schnuckelig. Im zweiten Stock unter dem Dach ist der Kinosaal, der 75 Plätze umfasst. Es herrscht freie Platzwahl, weswegen es gut war, dass wir frühzeitig eintrafen. Außerdem hatte Tommy dann noch kurz Zeit, unsere gesammelten Werke [Unser Amazonstore: ] Das Buch zum Film, den Soundtrack und Vier Fäuste für ein blaues Auge (Tommy Krappweis) [/Amazonstore Ende] zu signieren und ein Groupiefoto zu schießen.

Der Saal war voll! Und es waren auch zwei Gewandete anwesend. Und anschließend hat Tommy noch etwas über die nordisch-germanische Mythologie erzählt und Fragen beantwortet. Jetzt weiß ich auch, wieso Mara im Film ihre Augenfarbe wechselt. Im realen Leben hat sie braune Augen und in ihren Visionen hat sie blaue Augen. Das ist mir gar nicht aufgefallen. Für Dummies wie mich hätte Professor Weissinger sie anblicken müssen und fragen, wieso sie plötzlich blaue Augen hätte ;-)

Und wer sich jetzt fragt, wieso wir den Film zum dritten Mal angeschaut haben? Das ist so ein bisserl wie bei Men in Black mit dem Blitzdings. Mara hat nämlich auch so einen Zauberspruch drauf, so dass der Zuschauer dann vergisst, dass er den Film schon gesehen hat. Und ihn sich deshalb immer und immer wieder anschauen muss. Genialer Marketing-Trick, nicht wahr?

Florian

Sandra

Film-Kunst

Gewandete

Florian, Tommy und Sandra

der Saal war voll

Tommy

No Name City Nugget mit Tommy-Autogramm

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Freitag, 24. April 2015 19:27

Ex Machina

Gestern haben wir uns Ex Machina angeschaut. Es ging um einen jungen Programmierer, der eine Androidin begegnet, bei der er ihre künstliche Intelligenz begutachten soll. Allerdings gibt es natürlich Komplikationen, die ziemlich dramatisch werden. Aber das wäre alles nicht passiert, wenn Nathan die Robotergesetze von Isaac Asimov beherzigt hätte.

Trotzdem ist der Film interessant, beinhaltet er doch plastische Kritik an Gugls Datensammelwut sowie an der Frage, ob man es sich selbst auswählt, ob man homo- oder heterosexuell ist. Und optisch ist er natürlich ein wahrer Hingucker. Aber wie ein ständig trainierender, saufender und f***ender Typ es geschafft haben soll, allein ein solches Meisterwerk wie AVA zu kreieren, kann ich mir nicht vorstellen. Und außerdem finde ich es nicht notwendig, dass Leute in Filmen sterben müssen, damit er dramaturgisch sehenswert ist. Echt nicht!

Fazit: Hübsch anzusehen. Auf bluray brauchen wir ihn allerdings nicht.

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Sonntag, 12. April 2015 19:22

Mara und der Feuerbringer (zweites Mal)

Gestern waren wir nochmal in Mara und der Feuerbringer, diesmal aber im Royal Palast in München, da er dort um die humane Zeit 13.30 Uhr lief. Mir hat er immer noch gut gefallen, die vielen liebevollen, geekigen Details. Und die bombastischen Trickaufnahmen. Hachz!

Florian und Sandra bei Mara und der Feuerbringer

Anschließend waren wir noch im Hans im Glück und sind dann mit Thomas und Monika noch durch die Altstadt geschlendert. Was für ein schöner Samstag. Und abends ging es dann noch auf eine hammergeile Geburtstagsparty.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Kino | Mittelalter

Montag, 6. April 2015 14:11

Mara und der Feuerbringer

Am Samstag waren wir im Kino und haben Mara und der Feuerbringer angeschaut. Der Film ist leider nur als Kinderfilm eingeschätzt, deshalb läuft er leider nicht in den Abendvorstellungen. Aber es lohnt sich wirklich, ihn anzusehen. Er ist das beste Stück deutsches Fantasykino seit Die unendliche Geschichte. Voller Witz und Charme präsentiert Lilian Prent Mara mit ihrer durchgeknallten Wicca-Mutter (gespielt von Esther Schweins) und dem schrulligen Professor Weissinger (gespielt von Jan Josef Liefers), der aber auch Star Wars kennt ;-) Aber Christoph Maria Herbst als Loki ist natürlich auch einfach klasse und bei den Dreharbeiten hat er sogar Stormberg gemimt. Herrlich!

Auch die Spezialeffekte können sich sehen lassen. Solche Perfektion hätte ich von einer deutschen Produktion eher nicht erwartet, aber wenn Thomas Fritsch als Loge, der Feuerbringer, losschmettert, dann denkt man wirklich, dass er aus echten Flammen besteht. Einfach nur Hammer!

Die Musik für den Abspann hat Tommy Krappweis zusammen mit Schandmaul gemacht, ein wahres Meisterstück, das unter die Haut geht:

Und hier könnt ihr das Video vom Dreh anschauen, wie Chrisoph Maria Herbst den Loki à la Stromberg präsentiert. Zum Schreien komisch:

Mara und der Lokistromberg

(Tommy:) "Kann der Herbst denn den Loki spielen, oder ist das dann wie Stromberg?" Dieser Satz fiel schon mal gelegentlich. Hier der Beweis: Christoph Maria Herbst kann beides. :-D Viel Spaß mit diesem witzigen Outtake von den Dreharbeiten und dann viel Spaß im Kino!

Posted by Mara und der Feuerbringer - Der Kinofilm on Freitag, 3. April 2015

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Sonntag, 15. Februar 2015 20:33

Jupiter Ascending

Achtung, Spoiler

Es ist wohl nicht so leicht, Leute wie uns zu überraschen, die schon so viele Science-Fiction-Filme gesehen haben. Jupiter Ascending kam mir vor, wie ein buntes Potpourri aus allen möglichen Filmen des Genres. Ein Hauch von Prinzessin Amidala, Soylent Green, die Erntezeit der Wraith, Gesichter aus A.I. und eine Prise Dune. Sogar Buchbinder Wanninger à la Hui Buh kam drin vor, was zwar lustig war, aber irgendwie nicht zum Rest des Films gepasst hat. Einzig die Bienen und dass die Heldin tatsächlich Klos putzt, war erfrischend. Und Mila Kunis mit ihren Kulleraugen ist natürlich hübsch anzusehen.

Achtung, Spoiler

Fazit: Nettes Popcornkino. Nein, langweilig ist der Film nicht. Ein bildgewaltiges Spektakel. Vielleicht etwas schräg, aber nicht ganz so übertrieben. Aber auf DVD muss man den nicht haben.

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Montag, 29. Dezember 2014 20:02

Der Hobbit 3

Gestern waren wir im Kino und haben uns Der Hobbit 3 angeschaut. Irgendwie Pflichttermin. Mir hat der Film aber gut gefallen, auch wenn blöd war, dass der Drache  Achtung, Spoiler  gleich am Anfang gestorben ist. Aber der war eh kein netter Drache ;-)

Die Kampfszenen waren auch nicht so dröge, wie ich befürchtet hatte. Ich konnte dem folgen, was bei Herr der Ringe nicht immer der Fall war. Schade nur, dass es zwischen  Achtung, Spoiler  Tauriel und Kíli nicht zu einem Happy End gekommen ist.

Für meinen Geschmack hätte dem Film ein bischen mehr Humor zur Auflockerung gut getan. Ansonsten solides Kino.

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Sonntag, 23. November 2014 19:10

Die Tribute von Panem 3.1 - Mockingjay

Nachdem der zweite Teil mehr oder weniger nur ein Abklatsch vom ersten Teil war, hat mir der dritte Teil dann wieder besser gefallen. Eigentlich sogar besser, als der erste Teil. Revolution!

Katniss Aberdeen ist sympathisch, weil sie ihrem Gewissen folgt. Ich finde auch die Schauspielerin Jennifer Lawrence in Interviews immer sehr sympathisch.

Traurig war, dass der Schauspieler Philip Seymour Hoffman nicht mehr lebt. Ich kannte den Namen nicht, aber sein Gesicht. Vielleicht habe ich ihn in Big Lebowski, ... und dann kam Polly, Twister, Money for Nothing oder Der Duft der Frauen schon einmal gesehen.

Themen: Kino | Freunde

Samstag, 15. November 2014 14:38

Interstellar

Da wurde wohl versucht, einen Epos à la 2001 zu schaffen. Mit einer Prise fünftem Element, was ich etwas nervig fand. Nur, dass die Roboter zuverlässig arbeiteten, und wie wandelnde Monolithen aussahen :) Und Humor hatten :D

Einerseits hat mir der Film gefallen, da er bildgewaltig war und Einsteins Relativitätstheorie nicht einfach ausblendete. Und der psychische Effekt von Zeitdilatation und die Auswirkungen des mächtigen Überlebenswillens wurden auch sehr eindrucksvoll dargestellt. Trotzdem fand ich den Film teilweise etwas zu langatmig. Und Florian fand ihn zu vorhersehbar. Und es wurde auch nicht alles erklärt. So wird es der Phantasie des Zuschauers überlassen, wieso es auf der Erde zu einer Katastrophe kam. Hier hätte ich mir einen kleinen Seitenhieb auf Monsanto gewünscht (= meine Phantasie).

Nur beim schwarzen Loch wurde die Physik mal eben künsterlisch anders dargestellt. Ich weiß, es hat noch nie ein Raumfahrer einen Ereignishorizont überquert. Aber bitte, was soll denn geschehen, außer dass man durch die Gravitationskräfte zerrissen wird? Mal ganz abgesehen davon, dass ich persönlich Planeten in der Nähe eines schwarzen Loches von vornherein für die menschliche Kolonisierung ausgeschlossen hätte. Aber mich fragt ja keiner. Die Methode der Kolonisierung, die hier vorgestellt wurde, fand ich hingegen ziemlich interessant.

Update 19.11.2014, 21:52 Uhr

Interessanter Artikel über den Film in der Zeit.

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Mittwoch, 10. September 2014 23:19

Lucy

Heute haben wir uns Lucy angeschaut. Der Trailer verrät wohl mal wieder zu viel von dem Film. Er war schon recht interessant gemacht. Auch die Darstellung, wie Lucy plötzlich ihre Umwelt verändert wahrnimmt, ist sehr gut gelungen. Und Scarlett Johansson liefert natürlich eine erstklassige Leistung ab. Aber irgendwie fand ich, dass der Film gegen Ende etwas zu abgefahren wurde. Außerdem fand ich, dass das Rumgeballer nicht notwendig ist, wenn man in der Lage ist, durch die Kraft seiner Gedanken die Umwelt zu beeinflussen. Das hat mich auch schon in den Matrix-Filmen gestört. Da hat man die Fähigkeit und es fällt den Drehbuchautoren trotzdem nichts anderes ein, als herumzuballern.

Fazit: Leider verschwendetes Potential. Kann man aber schon angucken.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino | Hirnforschung | Quantentheorie

Samstag, 30. August 2014 23:38

Guardians of the Galaxy

Popcornkino. Lustig, optisch bombastisch, unterhaltsam, viele Tote. Und Zoe Saldana ist sowieso Zucker. Auch als Orionerin. Die Jungs wollen ihn unbedingt auf bluray haben. Okay ;-)

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Freitag, 15. August 2014 13:35

Hectors Reise

Gestern waren wir mit Freunden im Kino und haben uns Hectors Reise angesehen. Mir hat der Film sehr gut gefallen, da ich selbst auch immer irgendwie auf der Suche nach dem Glück bin und in meinem durchgetakteten Leben oft das Gefühl habe, zu wenig Freiraum für Spontanität und einfach nur Glücklichsein zu haben. Insofern hat mich Hectors Reise sehr berührt.

Der Film erinnert natürlich ein wenig an Walter Mitty, aber irgendwie durch den französischen Charme des Autors auch an Ziemlich beste Freunde. Er trifft auf seiner Reise skurrile Typen (Jean Reno als Landwirt in Afrika, Veronica Ferres als Wicca, Christopher Plummer als Hirnforscher) und nimmt Abschied von seiner Vergangenheit, was sicherlich ein wichtiger Punkt ist, um glücklich sein zu können.

Etwas unglaubwürdig erschien, dass er mit seiner Freundin am Ende tatsächlich glücklich werden könnte. Aber es kann natürlich auch sein, dass sie ihre Liebe einfach unter der Eintönigkeit ihres durchgetakteten Lebens vergraben und vergessen hatten.

Fazit: Ein schöner Film über sie Suche nach dem Glück. Macht sich sicher gut in unserer DVD-Sammlung.

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Freitag, 20. Juni 2014 21:17

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit 3D

Heute waren wir mal wieder im Kino. Vermutlich das letzte Mal im Mathaeser, wir hatten noch einen Gutschein einzulösen. Das Cinemaxx gefällt uns einfach besser, weil dort Tische stehen, auf denen man mal sein Popcorn und Getränk abstellen kann und am Rand sind Bänke zum hinstellen. Im Mathaeser fehlt so etwas völlig, was den Kinobesuch immer sehr ungemütlich macht. Massenabfertigung halt.

Zeitreisethemen mag ich besonders. Und hier reist Logan in sein jüngeres Ich, um einen vernichtenden Krieg gegen die Mutanten zu verhindern. Mystique (Jennifer Lawrence) spielt eine Schlüsselrolle. Und es gibt einen coolen Mutanten (gespielt von Booboo Stewart), der Flash ähnelt und die absolut coolste Szene im ganzen Film hat. Die Szenen in den 70er Jahren (Ära Watergate-Präsident Nixon) sind wirklich eine Zeitreise für den Zuschauer. Außerdem lief auf einem Röhrenfernseher im Hintergrund eine alte Star Trek-Episode mit Captain Kirk. Was für ein Schmankerl.

Fazit: Ohne zuviel verraten zu wollen: Genialer X-Men-Film. Ansehen! Und darüber hinwegsehen, dass einem vielleicht ein paar Dinge bekannt vorkommen mögen und an Portal, Matrix oder Star Trek (Timeline) erinnern.

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Mittwoch, 28. Mai 2014 19:34

Bad Neighbors

Wir wären eigentlich nicht in den Film Bad Neighbors gegangen. Und im Nachhinein muss ich auch sagen, dass man den auch nicht unbedingt gesehen haben muss. Nur, wer auf Fäkalhumor steht, der wird hier reichlich bedient. Aber das Baby ist süß. Und der Studentenverbindungspräsident Teddy (gespielt von Zac Efron) ist schon ganz hübsch anzusehen. Aber am besten hat mir die Schlägerei gefallen, die zweckentfremdeten Airbags und dass am Ende Abercrombie & Fitch auch ein wenig ihr Fett abbekommen haben.

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Sonntag, 4. Mai 2014 21:56

Lego Movie 3D

Nachdem endlich die gewonnen Kinokarten gekommen sind, waren wir heute im Lego Movie im Cinemaxx. Um ihn in 3D sehen zu können (auf Florians Wunsch) sind wir extra in die Abendvorstellung gegangen.

Zu beginn wurde einmal kräftig ausgeteilt, wie der Lobbyismus und die neoliberale Weltordnung nur funktioniert, wenn die arbeitende Masse sich brav verhält und ihrem Tagwerk nachgeht, ohne aufzumucken. Als dann Wyldstyle sagte: "Komm mit mir, wenn du nicht sterben willst." in Anlehnung an den Satz aus Terminator "Komm mit mir, wenn du leben willst." sprach, dachte ich schon, dass es Filmzitate hageln würde. Aber wenn es das getan hat, dann habe ich sie als solche nicht erkannt. Wahrscheinlich kann ich auch nur Filme aus den 80ern zitieren ;-)

Der Film ist dann sehr actionreich. Mir hat es gut gefallen, dass er fast durchweg wie ein Stop-Motion-Picture wirkte, was den Legocharakter sehr hervorhob. Aber er war doch sehr geradlinig, da wohl doch eher mit einem jüngeren Publikum gerechnet wurde. Am Ende wurde man dann auch ziemlich aus der Fantasiewelt gerissen, als ein Realfilmteil folgte und die ganze Story sich als Fantasie eines Jungen entpuppte, der mit den sorgfältig aufgestellten Legomodellen seines Vaters spielte und dabei alles durcheinander brachte.

Fazit: Durchaus auch für Erwachsene sehenswert, vor allen Dingen für AFOLs. Ich hätte mir ein paar ruhigere Szenen gewünscht, aber vielleicht werde ich auch einfach zu alt für diesen Scheiß ;-) Aber der bespielte Look der Figuren, die vielen liebevollen und fantasievollen Details und die kleine Gesellschaftskritik zu Beginn sind wirklich gelungen.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | 1001 Steine | Kino

Sonntag, 30. März 2014 21:21

The Return of the First Avenger 3D

Heute waren wir doch im Cinemaxx und haben mit drei Trekdinnerfreunden The Return of the First Avenger in 3D angeschaut. Der Film hat mir sehr gut gefallen, viel besser als der erste Teil von Captain America. Es gab nette Wendungen, bei denen man nicht immer wusste, wer gut oder böse war, ohne die Charaktere unglaubwürdig erscheinen zu lassen. Und am Ende gab es noch ein paar aussichtsreiche Szenen, die Captain America 3 ankündigten. Darauf bin ich jetzt wirklich neugierig.

Mir hat auch die leichte Gesellschaftskritik gefallen. Totale Überwachung, weil die Menschheit bereit ist, ihre Freiheit für Sicherheit einzutauschen. Und es wird eindeutig Stellung für die Freiheit bezogen. Das hat mir auch gut gefallen.

Themen: Kino | Freunde | Patchwork-Familie

Montag, 17. März 2014 19:46

Non-Stop

Am Samstag war ich mit Sohnemann im Kino und wir haben Non-Stop angeschaut. Das ist natürlich nichts für Leute, die Flugangst haben. Aber der Film ist wirklich toll, spannend bis zur letzten Sekunde. Der Verdacht des Zuschauers wird ständig von einer Person auf die andere geschoben, wer denn nun der Flugzeugentführer oder Terrorist oder Erpresser sein könnte, der die Schuld in die Schuhe des Air Marshalls schieben will.

 Achtung, Spoiler 

Natürlich war da auch der Bärtige aus einem islamischen Land, der Arzt war, aber leider den Opfern nicht mehr helfen konnte. Was mich etwas wunderte, war dass am Ende auf der Landebahn, wo das Flugzeug irgendwie runtergekommen war, nur hin und wieder jemand auf der aufblasbaren Rutsche herunterkam und die Crew den Fluggästen dabei überhaupt nicht geholfen haben. Und für mich Optimisten gab es noch ein liebestechnisches Happy End.

Themen: Noah | Kino

Freitag, 21. Februar 2014 19:34

Robocob

Nachgebloggt, wir waren am Samstag im Kino. Zu zehnt :)

Robocob lebt in erster Linie von den Szenen aus der Reportagesendung, in der Samuel L. Jackson den Moderator spielt, der mit einer Handbewegung mal eben den kritischen Beitrag wegschnippt. Eigentlich ist genau das die beste Szene, weil man in aller Deutlichkeit vorgemacht bekommt, wie Meinungsmache in den Mainstream-Medien funktioniert, so dass es auch dem naivsten Zuschauer klar werden sollte.

Wenn man die Szenen rausschneiden würde, wäre Robocob nur noch ein netter Actionstreifen. Popcorn-Kino hat mein Sitznachbar gesagt. Das trifft es ganz gut, auch wenn der amerikanische Patriotismus ein klein wenig nervt, weil die Amis ja nur Gutes in alle Welt bringen, nicht wahr?

Fazit: Kann man sich schon angucken. Ist auf jeden Fall nicht so ein nerviges Actionspektakel wie Transformers und es wird nicht nur kaputt gemacht, das hält sich in Grenzen. Und ein bisserl eklig ist es auch, wenn man Alex Murphy ohne sein Exoskelett/Anzug bzw. seinen neuen Körper sieht.

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Mittwoch, 25. Dezember 2013 22:24

Der Hobbit 2 - Smaugs Einöde

Eigentlich mag ich Fantasie-Filme nicht besonders. Den hab ich jetzt nur wegen dem Drachen angeschaut. Jedenfalls ist er nicht langweilig, sondern sogar ganz witzig. Mir haben sogar die Kampfszenen gefallen, auch wenn sie so realistisch waren, die der Sprung auf das Düsenflugzeug in Stirb Langsam 4. Smaug war natürlich ein böser Drache, ich mag lieber die süßen und niedlichen Drachen.

War jedenfalls schön, mal wieder mit der ganzen Familie im Kino gewesen zu sein. Als nächstes gehen wir wohl in Robocop. Da hat uns die Vorschau gefallen.

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Donnerstag, 3. Oktober 2013 19:47

Gravity - 3D

Ich habe schon lange nicht mehr einen so ergreifenden Film gesehen. An diesem Film stimmte fast alles. Das Besondere an diesem Film ist, dass er fast ausschließlich mit zwei Schauspielern auskommt, Sandra Bullock und George Clooney, die auch ganz toll ihre Rolle spielten. Insbesondere haben mir auch die langen, ungeschnittenen Szenen gefallen, in denen man das Gefühl hatte, mitten unter den Astronauten im Weltraum zu schweben. In diesem Fall fand ich den 3D-Effekt auch mal sinnvoll, er wurde auch nicht übertrieben.

Achtung, Spoiler

Die einzige Szene, die ich unglaubwürdig fand, war die Szene, in der Dr. Ryan Stone mit einem Fuß in den Seilen des Landefallschirms der Rettungskapsel der ISS hängt und sich Matt Kowalski abhängt, weil er glaubt, dass sie es zu zweit nicht in die Raumstation schaffen würden. Die Situation erschien mir nicht ausweglos genug, so dass die Szene misslang. Für den späteren Verlauf war es aber notwendig, dass Kowalski nicht von einem Trümmerstück getroffen wird, sondern einfach unversehrt wegtreibt, aber so glaubwürdig wie in Titanic, als Jack sein Leben für Rose hergibt und in den Untiefen des Meeres versinkt, war diese Szene eben leider nicht. Das hätte man besser machen können.

Achtung, Spoiler

Der Film spielt auch sehr schön mit der Musik, um bestimmte Stimmungen aufzubauen, um dann wieder plötzlich den Zuschauer in die Stille des Weltalls einzutauchen. Auch die Schwerelosigkeit wurde sehr gut dargestellt. Gut, die NASA hat das Space Shuttle-Programm leider eingemottet, und es gibt keine Explorer, aber das macht nichts. Dafür gibt es eine chinesische Raumstation. Was mir auch gut gefallen hatte, war der Umstand, wie Ryan ihren Lebensmut verloren hatte und ihn dann im Halbdilirium wieder erlangte.

Achtung, Spoiler

Und ja, der Film hatte ein Happy End. Zumindest für Ryan. Wie schön! Denn es ist immer richtig, für sein Leben zu kämpfen, auch wenn die Situation ausweglos erscheint. Zu kämpfen bis zur letzten Sekunde! Und der Film hat glücklicherweise nichts mit Open Water gemeinsam ;-)

Fazit: Ein außergewöhnliches Meisterwerk. Angucken!

Themen: Noah | Astronomie | Kino

Mittwoch, 19. Juni 2013 20:20

Man of Steel (Preview)

Meistens insteressieren mich die News-SMSen von O2 nicht sonderlich, die meisten lösche ich kurz nach dem Anlesen. Aber Anfang des Monats bekam ich dann eine SMS zu Man of Steel, man könne sich einen Gutscheincode abholen und dann zwei Tickets zum Preis von einem zur Man of Steel-Preview im CinemaxX abholen. Den Film wollten wir sowieso sehen, und da ich zur Zeit auf Sparmodus bin, habe ich meinen Schatz Florian spontan gefragt, ob er Lust hätte, da hinzugehen.

Man of Steel hat mir sehr gut gefallen. Die Story ist bekannt, daher darf man hier keine überraschenden Wendungen erwarten, aber die moderne Interpretation des Stoffes fand ich sehr gut gelungen. Auch die Auswahl der Schauspieler war überzeugend, Henry Cavill ist ein entzückender Superman, Amy Adams eine sympathische Lois Lane, Michael Shannon ein überzeugender Bösewicht, Kevin Costner ein Stiefvater mit Herz und Verstand und Diane Lane eine wundervolle Steifmutter. Und das Wiedersehen mit Laurence Fishburne (Matrix) fand ich auch sehr nett.

Auch die witzigen Momente fand ich bezaubernd, in keinster Weise lächerlich, und sie passten sehr gut in den Verlauf des Filmes. Hier durften wieder die Guten gut sein und die Bösen böse, aber das ist vollkommen in Ordnung. Die Darstellung von Krypton, der außerirdischen Technologie und der Raumschiffe fand ich genial.

Ein wenig Kritik möchte ich dennoch üben. Die Wackelkamera (besonders anfangs) nervt gewaltig, wenn der Film in 3D ist. 3D halte ich auch bei diesem Film für vollkommen überflüssig. Im Showdown wird mehr kaputt gemacht als in allen drei Transformer-Filmen zusammen, und ich halte Kaputtmachen noch immer nicht für das geeignete Stilmittel, um Spannung zu erzeugen, mögen die Special Effects noch so spektakulär sein. Ein wenig hat mich genervt, dass Clark ausgerechnet in einer Kirche Zuflucht sucht und einen Pfarrer um Rat bittet (auch wenn die Szene wirklich gut gelungen ist), aber das liegt wohl an meiner Religionsphobie.

Fazit: Wunderbares Popcorn-Kino, auch etwas für's Herz. Ich kann mir vorstellen, den Film nochmal mit meinen Jungs anzugucken, die wären irgendwie doch gerne mitgegangen. Und wahrscheinlich werden wir uns den auch auf DVD/bluray kaufen.

Und was wir noch alles im Kino erlebt haben, könnt ihr bei meinem Schatz Florian nachlesen :)

Man of Steel

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino

Sonntag, 2. Juni 2013 22:22

Star Trek (12) - Into Darkness (OV)

Alle guten Dinge sind drei. Deshalb waren wir heute nochmal mit Trekdinner-Leuten im Kino und haben Star Trek Into Darkness, diesmal in Originalversion, angeschaut. Leider kann man in den Museumslichtspielen keine Sitzplätze aussuchen, deshalb gibt es am Eingang dann ein Gedränge, weil jeder natürlich die besten Plätze haben möchte. Das nervt. Aber im Cinema lief der leider nicht mehr. Vielleicht sollten die auch umstellen und ihr Kinoprogramm nur wöchentlich veröffentlichen. Verschicken die überhaupt noch diese Flyer wie damals, als ich noch jung war?

Jedenfalls haben wir vor lauter Fotos machen und Fressalien kaufen verpasst, uns ganz vorne anzustellen, obwohl wir eigentlich rechtzeitig im Kino gewesen waren. Ich Schlafmütze halt. Und dann saßen wir in der ersten bzw. zweiten Reihe. Man könnte dieses Wochenende auch mein masochistisches Wochenende 2013 nennen, gestern die Schuhe, heute Kino in der ersten Reihe ;-)

Trekdinner in den Museumslichtspielen

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | Kino | Star Trek

Sonntag, 12. Mai 2013 12:20

Iron Man 3

Iron Man 3 hat mir sehr gut gefallen. Er war lustig und action-geladen, genau wie Star Trek Into Darkness ;-) Oft hab ich mir gedacht, oh, wow, wie haben die das jetzt ausgehalten, genau wie in Stirb Langsam 4. Aber es gab auch ein paar Szenen, die ich so vorher noch nicht gesehen hab und das fand ich wirklich cool.

Fazit: Großartiges Popcornkino.

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Donnerstag, 9. Mai 2013 19:21

Star Trek (12) - Into Darkness

Gestern waren wir zur Vorpremiere vom neuen Star Trek-Film Into Darkness. Die Leute, die nicht (oder noch nicht) auf der FedCon waren, sind mitgekommen, die anderen werden sich den Film in Düsseldorf anschauen. Ein wenig Confeeling kam schon auf, als wir dort auch noch vier Leute in Classic-Uniform, Uli in First Contact-Uniform und zwei in der neuen Movie-Uniform antrafen. Wir vier Hanseln waren in TNG-Uniform gekommen. Das Filmteam von RTL hätte sich sicherlich mehr Uniformierte gewünscht, allerdings saßen wir schon im Kinosaal, als wir davon erfuhren, aber wahrscheinlich hätten wir beim Anblick der Kameras sowieso das Weite gesucht. Für blöd darstellen lassen - dazu haben wir einfach keinen Bock mehr.

Der Film ist sehr actionreich, die Handlungen der Protagonisten nicht immer ganz nachvollziehbar und auch diesmal wurde eine Menge kaputt gemacht. Allerdings auch das eine oder andere wieder repariert. Er strotzt nur so vor Anspielungen auf unser geliebtes Star Trek, allerdings habe ich so langsam das Gefühl, dass sie es ein wenig übertrieben haben. Pille hat praktisch nur Lachvorlagen gehabt und auch Spock war sehr unfreiwillig komisch. Alles in allem war es aber eine ziemliche Sache zwischen Spock und Kirk, die anderen Figuren sind fast ausnahmslos zu Nebenrollen degradiert worden. Das fand ich sehr schade.

Außerdem hatte ich ein wenig das Gefühl, dass J.J. Abrams Star Trek und Star Wars langsam durcheinander bringt, denn die Uniformen der Leute im Star Fleet Headquarter in San Francisco sahen ein wenig aus wie vom Imperium, so ein ganz klein wenig nazihaft...

Gefallen hat mir die Architektur von London und San Francisco. Ob mir der Film besser gefällt, als Oblivion oder After Earth oder Iron Man 3, wird sich noch zeigen.

Trekdinner bei der Vorpremiere von Star Trek - Into Darkness

 Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler

Zur Handlung: Man soll keine schlafenden Tiger wecken. Oder so ähnlich ging der Spruch. Der Bösewicht ist Khan, der jedoch nicht so charismatisch rüber kam, wie sein Alter Ego. Er macht mal eben das Hauptquartier von Sektion 31 platt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte und ballert in Kazon-Manier in ein Besprechungszimmer. Blöder Weise flieht er nach Qo'noS, wo eigentlich kein Föderationsschiff hin sollte, wenn es keinen Krieg mit den Klingonen vom Zaun brechen möchte.

Achtung, Spoiler

Chekov darf ein wenig im Maschineraum der Enterprise herumhüpfen und versprechen, dass er den defekten Warpantrieb wieder hinbekommt. Sulu sitzt nur am Ruder. Uhura darf ein klein wenig klingonisch sprechen. Die Klingonen sehen aus wie Wraith Dronen mit Metallhelm. Ohne diesen Helm sehen sie aus wie Klingonen ohne Haare. Da steht jemand wohl auf Glatzköpfe. Und die Schiffe der Klingonen sehen auch komisch aus. Da fehlt irgendwie der nach vorn ragende Kopf. Ich frage mich, ob die Leute damals bei Star Trek - The Motion Picture die gleichen Gedanken hatten, als sie zum ersten Mal die neuen Klingonen mit ihrem Turtlehead gesehen haben ;-)

Achtung, Spoiler

Admiral Marcus fliegt mit seinem Schiff der Dreadnought-Klasse hinterher, um... ja, was will er da eigentlich? Einen Krieg anzetteln? Khan umbringen, nachdem Kirk ihn lebend gefangen hat? Oder die Enterprise zerstören? Was er dann erst einmal bleiben lässt, nachdem er erfährt, dass sich seine Tochter Carol Marcus an Bord geschmuggelt hat. Obwohl, Kirk hat Khan gar nicht gefangen, der hat sich ergeben, als er erfahren hat, dass an Bord der Enterprise 72 neuartige Photonen-Torpedos sind. Eigentlich hätten es nur 71 sein dürfen, denn auf der Botany Bay waren insgesamt, also inklusive Khan, 72 Personen im Kälteschlaf. Aber egal. Wir wollen mal nicht so sein.

Achtung, Spoiler

Am Ende wurde noch einmal so richtig dick aufgetragen, als Kirk und Spock die Rollen tauschen und Kirk den Warpkern repariert und hinter Glas an einer Strahlenüberdosis stirbt, und Spock davor kniet und lauthals "Khan" brüllt. Das fand ich dann schon ein wenig extrem aufgetragen. Ich frage mich, ob das die junge Generation als tolle Szene empfindet, ich fand, dass sie leider nicht an das Original in Star Trek II - The Wrath of Khan heranreichte. Ach ja, Kirk stirbt.

Achtung, Spoiler

Aber wir brauchen uns nicht davor zu fürchten, dass der nächste Film "Auf der Suche nach Captain Kirk" heißen wird, keine Sorge. Jetzt hör ich aber doch lieber auf zu spoilern, es soll ja Leute geben, die den Film noch nicht gesehen haben.

Spoiler-Ende - Spoiler-Ende - Spoiler-Ende - Spoiler-Ende -

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Noah | Freunde | Trekdinner | Star Trek | Kino

Sonntag, 31. März 2013 19:18

Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben

Gestern Abend waren wir im Kino und haben uns Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben angeschaut. Wie erwartet, war es ein actiongeladener Film mit ein paar Drehungen und Wendungen in der Handlung, viel Humor und etwas Vater-Sohn-Kitsch. Mir hat er auf jeden Fall besser gefallen, als Skyfall.

Florian meinte zwar, dass es nicht in Ordnung ist, wenn die Guten einen Mord begehen, und dass es unrealistisch ist, wenn man mit Absicht mit einem Hubschrauber in ein Gebäude fliegt (so ähnlich auch schon gesehen in Skyfall). Mich hat viel mehr gestört, dass die mit einem Gas die radioaktive Strahlung in Tschernobyl neutralisiert haben. Was für ein absoluter Bullshit! Radioaktive Strahlung kann man nur abschirmen, nicht neutralisieren.

Fazit: Ganz unterhaltsam. Hirn ausschalten und gucken, oder es bleiben lassen ;-)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino

Freitag, 8. März 2013 20:41

3096 Tage

Den Film musste ich unbedingt sehen. Nachdem ich das Buch 3096 Tage bereits verschlungen habe, wollte ich natürlich sehen, wie das filmisch umgesetzt wurde. Ich denke, dass Sherry Hormann vielleicht sogar die bessere Wahl gewesen ist, als Bernd Eichinger, da sie bereits das schwierige Thema von Wüstenblume sensibel umgesetzt hat.

Zwei Schauspielerinnen verkörpern Natascha Kampusch: Die kleine Amelia Pidgeon, die absolut herzzerreißend nach Essen verlangt und auch ganz lieb Bitte sagt. Und die jugendliche Antonia Campbell-Hughes, die auch als Model arbeitet, und daher das nötige Untergewicht mitbrachte. Wenn sie in viel zu großen Herrenunterhosen im Gegenlicht steht, wird einem ganz anders.

Überhaupt wird einem bei dem Film ganz anders. Zum Beispiel als Natascha Kampusch mit einem riesigen Küchenmesser ihre Geburtstagstorte anschneidet, statt das Messer ihrem Peiniger in den Bauch zu rammen. Eigentlich unverständlich, doch da Natascha völlig unterernährt war, hatte sie gewusst, dass sie körperlich gegen ihren Peiniger keine Chance gehabt hätte.

Fazit: Hammerhart! Angucken!

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Dienstag, 19. Februar 2013 19:17

Lincoln

Das ist keine Biographie von Lincoln, sondern ein Film über die Abschaffung der Skalverei. Er ist zuweilen etwas langatmig, aber hat auch seine komischen und gefühlvollen Momente. Davon hätte es ruhig ein paar mehr geben können. Aber ich fand es schön, wie die Beziehung von ihm zu seinen noch lebenden Söhnen gezeichnet wurde, die Angst seiner Frau (eine grandiose Sally Field), noch einen Sohn zu verlieren, und James Spader als Lobbyist war auch absolut sehenswert.

Überhaupt habe ich viele bekannte Gesichter gesehen, bei denen ich mich verzweifelt gefragt habe, woher ich sie kenne... Tommy Lee Jones natürlich aus MIB, er war ein überzeugter Sklavenbefreier :) Lee Pace kannte ich aus Pushing Daisies. Und Joseph Gordon-Levitt ist nicht Jonas aus Stargate SG-1, denn der wird von Corin Nemec gespielt. Den muss ich aus Inception oder Dark Knight Rises kennen.

Etwas irritiert war ich zu Anfang, dass die Republikaner die Sklaverei abschaffen wollten und nicht die Demokraten, und dass Abraham Lincoln ein Republikaner war. Das passte so gar nicht in mein Weltbild. Doch ich lese zur Zeit ein Buch über die amerikanische Geschichte und darin wird beschrieben, dass die Demokraten damals in erster Linie die Unabhängigkeit von England und die Abschaffung der Monarchie im Sinn hatten. Die Republikaner hatten sich erst im Laufe der Zeit zu den unsozialen Kapitalisten entwickelt, die sie heute sind. Ich glaube, damals hätte ich auch eher die Republikaner als die Demokraten gewählt ;-) So ändern sich die Zeiten.

Fazit: Ich fand den Film nicht schlecht. Und wenn ich nicht darüber gelesen hätte, wäre mir auch nicht aufgefallen, dass die Warze in Daniel Day-Lewis' Gesicht in jeder Szene an einer anderen Stelle klebte. Er hat den 16. Präsidenten der USA wirklich klasse gespielt.

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Sonntag, 10. Februar 2013 21:31

Skyfall

Ich bin kein James-Bond-Fan. Daher habe ich nach Goldeneye auch nie wieder einen James Bond gesehen. Auch weil ich Daniel Craig nicht unbedingt als typischen Bond sehe. Ich finde, dass er zu wenig Gentleman ist.

Ich überlege gerade, was dieser Actionstreifen für eine Handlung hatte. Superhacker Silva will das MI6 aushöhlen. Und die alte Liga wird durch junge Köpfe ersetzt, Computergenie Q und Eve Moneypenny lösen ab. James Bond wird natürlich nicht ersetzt, obwohl nicht mit Andeutungen gespart wird, dass er sich doch zur Ruhe setzen könnte.

Für mich war Bond immer der Gute, der die Welt vor größenwahnsinnigen Weltbeherrschern rettet. Das hat er auch in diesem Film getan, nicht ohne viel verbrannte Erde zu hinterlassen. Aber zwei Mal hat er mich maßlos enttäuscht. Wieso greift er immer erst ein, wenn jemand getötet wurde? Der Typ, der ein Gemälde betrachtet, wird von Auftragskiller Patrice mit Hilfe eines Zielfernrohrs hingerichtet, bevor James Bond ihn kalt macht. Dabei wäre er bereits nahe genug an ihn herangekommen, um den Auftragsmord noch zu verhindern. Und ein zweites Mal verpasst er seine Chance als Lebensretter zu fungieren, als er erst zusieht, wie das Bondgirl Sévérine mit einem Glas Whisky auf dem Kopf hingerichtet wird, ehe er sich befreit. Das habe ich echt nicht verstanden, und dramatischer wird ein Film in meinen Augen nunmal nicht, wenn sinnlos getötet wird.

Fazit: Ich mag die neuen James-Bond-Filme immer noch nicht. Aber der Song Skyfall von Adele, der ist klasse. Und der Drehort auf der verlassenen Insel Hashima in Japan ist absolut cool.

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Montag, 28. Januar 2013 20:38

Gangster Squad

Vermutlich hätte ich mir den Film gar nicht angeschaut, wenn ich den Trailer gesehen hätte. Ich mag diese Brutalität nicht. Aber letztendlich hat mir der Film doch gefallen.

Story:

Mickey Cohen versucht, sich Los Angeles unter den Nagel zu reißen und die korrupte Polizei stellt sich ihm nicht nennenswert in den Weg. Allerdings wird eine Undercover-Gruppe gegründet, die nun versucht, das organisierte Verbrechen zu bekämpfen.

Der Film ist durchaus brutal, doch er lässt einen daran glauben, dass trotz aller Verluste am Ende das Gute siegt. Außerdem ist es natürlich schön anzusehen, die alten Frisuren, Kleider, Autos. Fazit: Angucken lohnt sich.

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Donnerstag, 25. Oktober 2012 19:10

Madagascar 3

Letztens in Günzburg haben wir uns den Film Madagascar 3 angeschaut. Er ist spritzig und witzig, aber so langsam ist das Thema doch ausgelutscht, was?

Fazit: Kann man sich schon mal angucken, muss man aber nicht.

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Donnerstag, 27. September 2012 20:12

Ice Age 4

Normalerweise werden Fortsetzungen ja immer schlechter. Und auch bei Ice Age habe ich empfunden, dass keine der Fortsetzungen an den ersten Teil herankam. Einerseits wegen den Emotionen, die das kleine Kind in mir damals ausgelöst hatte, andererseits natürlich wegen dem Vulkaniergruß :-) Dennoch ist Ice Age 4 ein ganz netter Film, den man sich ruhig mal ansehen kann. Wegen der Piratenflagge und andererseits wegen dem pupertierenden Mammut. Aber ob das reicht, dass wir uns die DVD kaufen werden? Ich weiß nicht...

Gesehen am 09.09.2012 in Berchtesgaden.

Themen: Patchwork-Familie | Kino

Mittwoch, 30. Mai 2012 19:08

Men in Black III 3D (27.05.2012)

Ich würde sagen, das ist eine gelungene Fortsetzung von Teil 1 und 2. Damit Tommy Lee Jones in seinem fortgeschrittenen Alter sich nicht überarbeitet, wurde eine Zeitreise eingebaut, in der Agent Jay auf den jüngeren Agent Kay trifft. Es ist süß zu sehen, wie damals das Blitzdings funktionierte. Die 3D-Effekte wurden auch nicht übertrieben (obwohl sie mir schon ein flaues Gefühl im Magen verursachten, als Agent Jay da oben auf dem Chrysler Building stand), weshalb der Film auch in 2D Spaß machen dürfte.

Fazit: Spaßige Unterhaltung. Und ich gebe es ungern zu, aber auch etwas für's Herz ;-) Und wer genau hinsieht, der entdeckt ein paar Talosianer :-) Das einzige, das mich genervt hat, war der erhobene Zeigefinger bezüglich "gesunder" Ernährung, denn ich denke, dass alles in Maßen erlaubt ist.

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | Kino

Mittwoch, 25. April 2012 19:35

Ziemlich beste Freunde

Dieser grandiose Film ist so ziemlich der beste Beweis dafür, dass 3D oder FX-Action in keinster Weise dazu beitragen, um einen Mehrwert zu bieten oder überhaupt einen Film erst sehenswert zu machen. Er erzählt eine Geschichte. Eine wunderbare Geschichte. Und ist nicht eine einzige Sekunde langweilig.

Die Hauptcharaktere können unterschiedlicher nicht sein: Philippe, stinkreich, aber vom Hals abwärts gelähmt, sucht einen Pfleger. Driss will eigentlich nur seine Unterschrift holen, damit er weiter Arbeitslosengeld kassieren kann, doch Philippe stellt ihn ein, da er spürt, dass Driss ihm gegenüber kein Mitleid hegt. Beide lernen enorm viel voneinander. Und der Film ist dazu auch noch wahnsinnig komisch.

Fazit: Wer ihn noch nicht gesehen hat: Jetzt aber ran! Die Franzosen können gute Geschichten mit Humor erzählen. Und dann muss der Film natürlich auch auf die Wunschliste!

Auch lesenswert: Die Wahrheit über die beiden ziemlich besten Freunde

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino

Samstag, 14. April 2012 21:51

Star Wars - Episode I - 3D

Da fällt mir ein, ich muss nachbloggen. Zu Farids Geburtstag waren wir nämlich im Kino (ist schon ein Weilchen her) und haben uns den Kinderfilm Star Wars I nochmal angetan. Er ist ja niedlich, und ich kann verstehen, dass Jar Jar Binks die Leute nervt, die die alten Filme noch im Original im Kino gesehen haben (also mich), aber was ich über den Film sagen kann: Ich bin davon beeindruckt, wie man einen 3D-Effekt hinbekommt, obwohl der Film nicht in 3D gedreht worden ist. Auf jeden Fall besser als erwartet. Aber es ändert grundsätzlich nichts an meiner Meinung, dass Effekte und 3D nicht unbedingt zu einem guten Film gehören. Da gehört schon mehr dazu, vor allen Dingen eine gute Story, die mir die Kinnlade runterklappen lässt. Und dazu gehört Star Wars I mit seiner unbefleckten Empfängnis absolut nicht!

Themen: Kino | Star Wars [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Donnerstag, 5. April 2012 23:59

Iron Sky

Seit langem verfolge ich die Produktion von Iron Sky und fieberte dem Termin entgegen, an dem der Film endlich in die Kinos kommen würde. Was für eine durchgeknallte Idee, dass sich die Nazis auf der dunklen Seite des Mondes versteckt hielten und im Jahr 2018 auf die Erde zurückkehren, um diese zu erobern.

Sagen wir mal so. Der Film polarisiert. Und um meine Erwartungshaltung nicht zu schüren, habe ich fast keine Informationen gelesen oder Trailer geschaut. Schon allein die Vorstellung, wie die Nazis zum Mond gelangt sein sollen (ohne Wernher von Braun) und dort so lange überlebt haben sollen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Daher habe ich beschlossen, mir über die Machbarkeit oder den Realismus keine Gedanken zu machen.

Ganz gelungen ist es mir nicht, denn ich fragte mich schon, wie es sein kann, dass auf dem Mond im luftleeren Raum Verbrennungsmotoren und Handfeuerwaffen funktionieren sollen. Aber dann habe ich einfach nur die Gesellschaftskritik (und damit waren nicht nur die Nazis gemeint), den Humor und die Bildgewalt genossen. Jetzt weiß ich auch, dass zu den Waffen der Frau mehr als nur Handtaschen, Regenschirme und Bratpfannen gehören. Und ich stellte fest, ich war unbewaffnet.

Fazit: Wen es stört, dass die Motoren im luftleeren Raum knattern und dass die Nazis sich ohne Luft und Nahrung auf dem Mond vermehren und eine Menge Raumschiffe entwickeln konnten, aber mal einen Rundumschlag gegen die amerikanische Weltordnung (ich weiß nicht, ob der Film in den USA ankommen wird) sehen möchte, der sollte sich den Film unbedingt ansehen. Wen es stört, dass Dr. Brinkmann einen Kugelschreiber in der Brusttasche seines weißen Kittels hatte, als der den Fahrstuhl betrat, dieser aber plötzlich verschwunden war, als er den Fahrstuhl wieder verließ, der sollte es bleiben lassen. Und immerhin haben sie nicht Vulkan in die Luft gesprengt ;-)

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Montag, 20. Februar 2012 19:38

Jack und Jill

Jetzt weiß ich auch wieder, wieso ich Adam Sandler eigentlich gar nicht mag. Wegen seinem Fäkalhumor. Und in diesem Film wurde auch viel rumgefurzt und ... Ach, wer will das schon sehen. Das Beste war noch die selbstironische Darstellung von Al Pacino :-)

Während ich bei "Chuck und Larry" und "Meine erfundene Frau" und "Leg dich nicht mit Zohan an" noch ein paar Versuche der Weltverbesserung erkennen konnte, als er gegen die Schwulendiskriminierung, den Schönheitschirurgiewahnsinn und den Nahostkonflikt wetterte, konnte ich davon in diesem Film nichts mehr finden, außer platte "egal wie du bist, wir haben dich trotzdem lieb"-Fingerzeige. Irgendjemand muss den Amis mal erklären, dass sich Europäer auch die Achselhaare rasieren (Nena, das war in den 80igern!). Heute machen das sogar die Männer... Und wie auf dem armen Atheisten herumgehackt wird. Hallo? Ich weiß schon, wieso ich nicht nach Amerika auswandern könnte. Es ist für mich einfach unmöglich zu glauben, dass die Erde erst 6000 Jahre alt ist.

Fazit: Ich mag Adam Sandler doch nicht mehr. Und den Film, den muss man auch nicht angucken.

Themen: Freunde | Patchwork-Familie | Kino [ 3 Mal Senf dazugegeben ]

Montag, 9. Januar 2012 19:18

Sherlock Holmes - Spiel im Schatten

Der neue Teil von Sherlock Holmes - Spiel im Schatten hat mir sehr gut gefallen. Er ist witzig, rasant, hat auch seine ruhigen Momente und wenn es mal gar zu schnell geht, wird einfach auf Superzeitlupe zum Mitschreiben umgestellt. Die bräunlichen Töne wirken altertümlich. Einzig die blauen Streifen im Schal von Dr. Watson geben einen Farbtupfer.

Es ist ein wahres Vergnügen, den Verkleidungskünsten von Sherlock Holmes zu folgen. Und er war nach den Fluchtszenen auch lädiert und seine Schminke (fragt nicht) war verwischt. So gehört sich das.

Fazit: Schaut ihn euch an, der ist gut!

Themen: (B)engel | Freunde | Kino

Sonntag, 8. Januar 2012 13:04

In Time

Gestern haben wir uns mit ein paar Leuten In Time angeschaut. Die Storyidee war ganz nett. Es spielt in einer Zeit, in der es kein Geld mehr als Währung gibt, sondern Zeit, die man in einer Art Uhr im rechten Unterarm speichert. Ab dem 25. Lebensjahr altert man nicht mehr, muss jedoch seine Zeituhr ständig auffüllen, sonst läuft sie irgendwann ab und man stirbt augenblicklich. Es ist sehr befremdlich, wenn alle Leute aussehen, wie 25, egal wie alt sie sind.

Ein Hauch hat das an Logan's Run erinnert, wo die Menschen nur 30 Jahre alt wurden, bis ihre Lebensuhr abgelaufen war und sie zur "Erneuerung" antreten mussten.

Der Film ist zwar optisch ansprechend, unterhaltsam und hat seine witzigen Momente. Auch fand ich das Wiedersehen mit Johnny Galecki (Roseanne und Big Bang Theory) sowie Olivia Wilde (Dr. House) nett, aber einige Dinge sind mir als scharfer Beobachter dann doch aufgestoßen:

  • Wenn man verfolgt wird und sich in einem Gebäude verbarrikadiert, dann stellt man sich ganz bestimmt nicht ans Fenster, auch dann nicht, wenn diese dreckig bis zum Geht-nicht-mehr sind.
  • Liebe Männer, in Stöckel- oder Plateauschuhen kann man nicht wirklich rennen. Ich hätte erwartet, dass Sylvia irgendwann mal diese klobigen Dinger wegwirft und barfuß weiterläuft.
  • Und wenn wir schon dabei sind... Wenn man auf der Flucht ist ohne Gepäck, dann ist man irgendwann nicht mehr perfekt geschminkt und kann auch nicht ständig die Kleidung wechseln, die dann vielleicht irgendwann auch mal dreckig und zerrissen ist...

Davon abgesehen: Kann man sich schon mal angucken, muss man aber nicht.

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Sonntag, 4. September 2011 12:05

Sucker Punch

Ein bildgewaltiger FX-Film, der Männer mit Hang zum Manga anspricht, so hat sich der Trailer für Sucker Punch uns präsentiert und nicht ins Kino gelockt. Als wir aber von Sucker Punch (er heißt so, weil er den Film 27 Mal oder so im Kino und 136 Mal auf bluray angeschaut hat) dazu eingeladen wurden und er eigens für diesen Zweck ein kleines Kino angemietet hatte, konnten wir natürlich nicht nein sagen und haben uns den Film angeschaut.

Die Beschreibung, dass ein traumatisiertes Mädchen in der Psychatrie in ihre Traumwelt flüchtet, war noch ein Lockmittel, das bei mir gezogen hätte. Der Film überraschte dann doch sehr. Er begann mit einer bedrückenden Sequenz in ihrem realen Leben, die nur zu gut verstehen lässt, wieso Babydoll keine andere Wahl hatte, als sich in eine Traumwelt zu flüchten.

Die beiden Traumebenen beschreiben einerseits, wie sie sich den Alltag ihn der heruntergekommenen psychatrischen Anstalt, in die sie abgeschoben wurde, buntfärbt. Aber auch sie ist nur schwer zu ertragen, so dass sie in eine noch tiefere Ebene absinkt, in der sie gegen dampfbetriebene Soldaten und untote Ritter kämpft. Nur die Drachenmutter und ihr Baby taten mir leid :-(

Fazit: Durchaus sehenswert und ganz sicher eine Bereicherung für die Kinokunst. Ich freue mich schon auf die extended version auf bluray, und ja, ich werde sie mir freiwillig angucken ;-)

Thema: Kino

Dienstag, 30. August 2011 20:29

Planet der Affen - PRevolution

Hat mir der Film Planet der Affen - PRevolution gefallen? Ja, hat er. Und irgendwie habe ich mich gefragt, wieso... Wahrscheinlich, weil die Erwartungshaltung, die die Trailer aufgebaut haben, erfüllt wurde, und weil die Trailer noch immer Raum für Überraschungen ließen, ich also nicht das Gefühl haben musste, den Film eigentlich schon zu kennen.

Die Tricktechnik ist natürlich wieder überragend realistisch gelungen. Anders als bei dem King Kong-Remake vor einigen Jahren langweilt der Film aber überhaupt nicht. Die Story ist nett erzählt und rührt natürlich zu Herzen. Und der Cameo-Auftritt von David Hewlett hat mir super gefallen :-)

Interessante Charakterstudien hat es leider nicht gegeben. Die Menschen erscheinen stereotyp und dienen den Primaten lediglich als Ballzuspieler. Dabei hätte die junge Primatenexpertin jede Menge Konfliktpotential gehabt. Aber naja, man kann heutzutage schon zufrieden sein, wenn die Logikfehler und Action den Film nicht beherrschen.

Gab es denn Logikfehler? Da müsste ich mir den Film noch einmal genauer ansehen, aber ich hatte das Gefühl, dass wesentlich mehr Affen aus dem Käfig ausgebrochen waren, als vorher überhaupt drin gewesen sind. Und ich meine mal gelesen zu haben, dass auch die intelligentesten Primaten aufgrund des Aufbaus ihrer Kehlköpfe nicht in Lautsprache sprechen lernen können. Ansonsten gab es nur ein paar "Wie kann man nur so blöd sein?"-Effekte, z.B. dass der junge Wissenschaftler die Flaschen mit dem Virus einfach zu Hause im Kühlschrank aufbewahrte, aber sowas ist nicht ganz unrealistisch...

Fazit: Wir werden uns den Film auf bluray kaufen. Und da er mächtig Potential für Fortsetzungen hat, freuen wir uns auf diese :-)

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Freitag, 19. August 2011 20:04

Die Schlümpfe 3D

Ein Film, der vermutlich nicht unbedingt die Massen in die Kinos lockt. Die Schlümpfe? Diese uralten Comicfiguren mit diesem nervigen Schlumpflied? Das soll man sich angucken? Und das auch noch in 3D?

Gut, auf 3D hätte ich gut verzichten können. Ich musste ständig blinzeln, wenn die Kamera geschwenkt ist, was mich EXTREM NERVT! Also... 3D bringt für mich NULL Mehrwert und das Kinoerlebnis hat mich darin wieder bestärkt, dass es besser ist, Filme in 2D anzugucken. Den Rest erledigt nämlich fantastischer Weise unser Gehirn, dieser Denkapparat, der mit Hilfe unserer Phantasie die Filme zu Leben erweckt und in unserer Erinnerung sind sie dann 3D und plastisch. Jetzt erinnere ich mich nur, dass bei Schwenks die Schlümpfe unscharf wurden und ich blinzeln musste, weil das wirklich sehr unangenehm war.

Aber man geht ja ins Kino, um einen Film anzugucken. Und Die Schlümpfe sind extrem süß, bewegen sich in einem recht vorhersagbaren Storyrahmen, und der Film ist auch wirklich lustig, ohne zu stark in Fäkalhumor abzudriften.

Fazit: Ein Spaß für die ganze Familie! Besser als erwartet.

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Sonntag, 7. August 2011 21:42

Super 8

Der Trailer war schon spannend zu Super 8. Darum haben wir auch nicht gezögert, als wir gefragt wurden, ob wir den Film mit ansehen würden. Steven Spielberg und JJ Abrams? Kann das gutgehen?

Naja, zumindest haben wir schon während des Films hin und wieder einen Blick auf das außerirdische Monster werfen können, das aus dem entgleisten Güterzug entkommt. Ich hatte schon befürchtet, dass es ein huschender Schatten bis zum Schluss bleibt. Spannend ist der Film auf jeden Fall. Und er hat auch überraschende Momente. Und die Hauptfiguren haben mir auch ganz gut gefallen, die hatten es echt nicht leicht.

Meine Jungs dürfen den Film aber auf keinen Fall sehen. Da fährt eine Minderjährige ohne Führerschein Auto. Und ein Junge sagt, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, dass er seiner Mutter mal eben Geld klaut.

Was ich mich auf jeden Fall frage: Was passiert mit den Hunden, als sie wieder aufgefunden wurden? Wieso lässt das Militär zu, dass die Jungs mit ihrer Super-8-Kamera munter drauf los filmen, während sie im Hintergrund die Trümmer des entgleisten Zuges aufräumen oder in ein Haus ein- und ausgehen? Wieso soll man für ein außerirdisches Monster Sympathie entwickeln, das zuvor an einem Menschenschenkel geknabbert hat?

Das Beste war der Nachspann. Da sind selbst die Nachspannflüchtlinge auf der Kinotreppe nochmal stehen geblieben, um ihn sich anzusehen. Denn da wurde der Zombiefilm in voller Länge gezeigt, den die Kinder gedreht hatten. Klasse!

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Montag, 25. Juli 2011 20:45

Harry Potter 7.2 - Die Heiligtümer des Todes (nicht in 3D)

Ohne meinen Schatz Florian, der von Harry Potter juckenden Ausschlag, Brechreiz und unkontrollierbare Zuckungen bekommt, dafür aber mit meinen Mädelz und Jungs, bin ich am Sonntag spontan im Kino gewesen, um Harry Potter 7.2 anzusehen. Im Royal. Dem Kino, an dem angeblich an allen Kassen Kinokarten zu kaufen gibt, außer die vorletzte, da gibt es nur Süßwaren und die letzte, da gibt es reservierte Karten, was man aber erst lesen kann, wenn man schon 20 Minuten in der Schlange gestanden hat. Und überhaupt, wieso gibt es keine separate Kasse mehr für die Tickets. Blöd!

Aber ich wollte ja über den neuen Harry Potter berichten. Zumindest ist er nicht so langweilig wie 7.1. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich der Handlung komplett folgen konnte, aber als Nicht-Buchleser fehlt einem wahrscheinlich sowieso so ziemlich alle Information. Mir hat die Flucht auf dem weißen Nacktdrachen gefallen. Und natürlich Narcissa Malfoys Frisur, die man ganz bestimmt bei mir abgekupfert hat. Es werden einige Rätsel gelöst, was mir natürlich sehr gut gefallen hat. Und man durfte einen kurzen Blick 19 Jahre in die Zukunft werfen.

Fazit: Wer die anderen Potter-Filme gesehen hat, muss diesen natürlich ebenfalls sehen. Ist wie die Lizenz zum Geld drucken. Und wenn Buycountry wieder so ein tolles Angebot hat, werde ich für meine Jungs die DVD auch kaufen. Nur Leute, die auf Harry Potter allergisch sind, sollten diesen Film auf jeden Fall meiden.

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Dienstag, 14. Juni 2011 21:26

Source Code

Am Montag waren wir wieder im Kino und haben uns Source Code angeschaut.

Story: Matrix meets Avatar meets Und täglich grüßt das Murmeltier. Captain Colter Stevens wacht im Körper eines Mannes auf, der im Zug sitzt, und erlebt die letzten acht Minuten vor dessen Tod, als der Zug aufgrund eines Attentats explodiert. Immer wieder durchlebt er diese achtminütige Sequenz. Seine Aufgabe: Finde den Attentäter.

Fazit: Ein durchweg packender Film, der auf Schienen unaufhaltsam und unausweichlich auf sein Happy End zusteuert. Wie schön.

Mein Schatz Florian fragte sich allerdings, wieso der Film Source Code genannt wurde. Und was zum Teufel wurde aus Sean Fentress?

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Sonntag, 12. Juni 2011 20:16

X-Men - Erste Entscheidung

Kevin Bacon darf ein Arschloch spielen. Und wir sehen Mystique und das Biest in jungen Jahren. Und wir bekommen eine kleine Geschichtslektion in Sachen Kubakrise. All das bietet der neue X-Men-Film - Erste Entscheidung.

Mir hat gut gefallen, wie die Freundschaft von Charles Xavier und Eric Lehnsherr aufgebaut wird. Auch wie Mystique in Erscheinung tritt und der superintelligente Hank ein Mittel erfindet, um seine körperliche Mutation auszumerzen, bringen viele emotionale Momente. Ein Cameo-Auftritt von Hugh Jackman als Wolverine durfte natürlich auch nicht fehlen.

Leider blieb aufgrund der vielen Handlungsstränge, die im grandiosen Showdown an einem Strand von Kuba enden, nur wenig Zeit, auch die anderen Charaktere der Mutanten zu beleuchten.

Fazit: Mir hat der Film sehr gut gefallen, wie alle anderen X-Men-Filme. Ich denke, wir werden uns den auch als bluray zulegen.

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Samstag, 21. Mai 2011 21:58

Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten (Fluch der Karibik 4)

Heute sind wir spontan ins Kino gegangen. Das war ein Fehler. Erstens weil der Film bloß in ausgewählten Kinos auch in 2D gelaufen wäre, was völlig ausgereicht hätte, weil nur zwei Mal einfallslos ein Degen ins Publikum geragt hatte... Aber die Haribo-Werbung war cool, da hätte ich am liebsten die Gummibärchen aus der Luft gefangen :-) Das nächste Mal, wenn der Film nicht überall auch auf 2D läuft, warten wir einfach, bis er auf DVD rauskommt. Zweitens, weil der Film noch schlechter war als Teil zwei und drei.

Story: Captain Jack Sparrow macht sich auf die Jagd nach dem Jungbrunnen, begegnet fauchenden Meerjungfrauen mit Vampirzähnen und mit im Rennen Black Beard, Barbarossa und Yellow Bird die Spanier. Für Orlando Bloom und Keira Knightley hat das Budget wohl nicht mehr ausgereicht. Und für einen guten Drehbuchautor auch nicht mehr.

Witzig: Penelope Cruz war bei den Dreharbeiten schwanger. Deshalb hat man sie immer nur von vorn, in ihrem langen Mantel, halb hinter jemand anderem, mit Korsett oder ab Dekolleté aufwärts gesehen. Wenn man sie in voller Größe sah, hielt sie ihren Kopf immer gesenkt, damit der breitkrempige Hut ihr Gesicht verbirgt, damit man nicht sieht, dass es eigentlich ihre Schwester Monica Cruz war.

Fazit: Stellt euch vor, ihr esst zum ersten Mal in eurem Leben eine neue Kaugummisorte, die einfach nur der Hammer ist. Dann klebt ihr den Kaugummi an den Tellerrand, um ihn nach dem Essen weiterzukauen. Dann klebt ihr ihn an den Schüsselrand, um ihn nach dem Dessert wieder weiterzukauen. Und dann klebt ihr ihn an den Rand eures Trinkglases. Das bleibt dann über Nacht stehen. Und am nächsten Morgen vergesst ihr es und es bleibt eine Woche irgendwo in der Wohnung rumstehen. Und dann findet ihr das Glas wieder, erinnert euch daran, wie toll der Kaugummi am ersten Tag geschmeckt hat, steckt ihn euch in den Mund und kaut darauf herum. So fühlt man sich, wenn man den vierten Teil von Fluch der Karibik anschaut.

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Donnerstag, 28. April 2011 10:47

Rio

Story: Linda findet das blaue Arababy Blu und verspricht, sich um es zu kümmern. Längst erwachsen führt sie einen Buchladen, wo sie von einem Ornithologen aufgesucht wird, der Blu mit dem letzten blauen Araweibchen Jewel zusammen bringen möchte, um die Art zu retten. Doch in Rio geraten die beiden seltenen Vögel in die Fänge von Vogelschmugglern.

Der Film hat einen hohen Niedlichkeitsfaktor, ist witzig und der böse weiße Kakadu Nigel hat die deutsche Stimme von Robert de Niro. Aber er ist vorhersehbar, was mich aber nicht unbedingt stört. Ich muss nicht immer die überraschende Wendung und den großen Aha-Effekt haben. Die Sambamusik ließ meinen Fuß wippen, wobei ich aber mehr Trommeln vermisst habe. Anscheinend gab es keine Vögel außer die schwarzen mit dem aufblasbaren Kehlsack (Fregattvögel), die sich für Trommellaute eigneten.

Fazit: Kann man sich durchaus mal angucken.

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Montag, 11. April 2011 20:01

Gulliver's Reisen

Jack Black gehört nicht wirklich zu den begnadetsten Schauspielern. Irgendwie sind die Typen doch alle gleich, ob in Gulliver's Reisen, Schwer verliebt oder in Abgedreht, immer die selben Typen...

Es war Farids Wunsch, den Film anzugucken, also sind wir da reingegangen. Und wir haben uns schon ziemlich schlappgelacht. Am besten hat mir die Episode gefallen, in der Gulliver in einem Puppenhaus leben musste. Insgesamt lebt der Film jedoch leider auch von niveaulosem Fäkalhumor. Ganz nett, aber ich muss ihn nicht noch mal sehen.

Und ich frage mich immer noch, was aus dem Liliputaner geworden ist, der in Gullivers Arschritze verschwunden ist... Brrrr!

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Samstag, 12. Februar 2011 22:42

Tron - Legacy

Heute waren wir mit einem ganzen Haufen Freunde im Kino und haben uns Tron Legacy angeschaut. Dieser Film ist etwas für's Auge und definitiv etwas für's Ohr, aber keinesfalls etwas für's Hirn.

Bei der Trailershow vorher haben wir uns schon darüber lustig gemacht, dass das Geld für den nächsten Fluch-der-Karibik-Film nur noch für die Gage von Johnny Depp gereicht hat, aber nicht mehr für Keira "iß was" Knightley und Orlando Bloom. Gibt es irgendetwas, das man sich anschauen müsste? Nö, fällt mir gerade nix ein.

Achtung, Spoiler

Tron... okay... erwartet ihr wirklich eine Rezession? Na gut, ich versuch's mal. Die einleitende Story hat mir gut gefallen, pro Open Source und hat gut auf den alten Tron-Film aufgesetzt. Aber, liebe Casting-Leute, aus einem Jungen mit einem runden Gesicht, wird niemals ein Mann mit einem schmalen Gesicht werden... Das nur am Rande. Die einleitende Story diente aber nur dazu, Sam Flynn, Kevin's Sohn, in die digitale Welt - auf den Raster - zu transportieren.

Achtung, Spoiler

Dort angekommen wird die übliche Story von Gut und Böse erzählt. Alles ist furchtbar cool. Und die Special Effects haben natürlich nichts mehr mit den trashig anmutenden Effekten aus dem Original zu tun. Schön anzusehen, aber das war's auch schon. 3D ist mir kaum aufgefallen, aber vielleicht gewöhnt man sich da auch zu schnell dran. Zumindest wurden keine nervigen Gegenstände ins Publikum gehalten.

Achtung, Spoiler

Die supercoolen Tron-Räder fehlen genauso wenig wie die fliegenden Brandenburger Tore. Und dann findet Sam seinen gealterten Vater, ein Wiedersehen mit Jeff Bridges, diesmal nicht computeranimiert mit minimaler Mimik. Bumm, bumm, krach!

Achtung, Spoiler

Wenn der Herr Zuse in weiß nicht so ein verdammt arrogantes Arsch gewesen wäre, hätte man für einen kurzen Augenblick sogar glauben können, dass die Fronten zwischen Gut und Böse doch nicht so klar gezogen sind. Doch die Frage, ob Cora nicht doch ein falsches Spiel treibt, habe ich sofort im Keim erstickt. Da hätte man doch tatsächlich etwas Schwung in die Story bringen können...

 Achtung, Spoiler 

Antifaschistisch ist der Film auch. Und dann, ja dann werden noch zwei Hintertürchen eingebaut, um eine Storyline für den nächsten Teil anknüpfen zu können. Erstens wechselt Tron die Farbe von orange (böse) zu weiß (gut), und zweitens verbleibt der gute, alte Kevin Flynn im Computersystem. Oder vielleicht war auch einfach nur das Budget erschöpft, um diese Handlungsstränge noch sinnvoll zu Ende zu bringen. Oder?

Achtung, Spoiler

Nein, die wollen eine Fortsetzung drehen, eindeutig! Denn kaum war Sam vom Computer wieder in die reale Welt gespuckt worden, war der Film auch schon vorbei. Krach, bumm, fertig!

Fazit: Also... den Soundtrack, den werde ich mir auf jeden Fall zulegen.

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Sonntag, 9. Januar 2011 20:40

Rapunzel

Disneys Märchen waren schon immer sehenswert. Küss den Frosch liegt noch im Regal, aber heute haben wir uns Rapunzel angeschaut. Auf den dämlichen deutschen Beititel verzichte ich mit Absicht.

Der Film war sehr witzig und es spielte auch ein Pferd mit, das in seinem vorherigen Leben wohl ein Hund gewesen war. Mit den Märchen bin ich nicht so firm, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichte mit dem Original nicht mehr sehr viel gemeinsam hat.

Aber nach Verwünscht ("Sing nicht!") hatte ich mir glatt Hoffnungen gemacht, dass in den Filmen nicht mehr so viel gesungen wird, aber das war wohl vergebens. Außerdem merkt man natürlich, dass dies keine Gemeinschaftsproduktion mit Pixar war.

Fazit: 3D habe ich nicht vermisst. Er ist witzig, man kann ihn sich schon mal anschauen. Und man hat mindestens drei Mal Gelegenheit auf Toilette zu gehen.

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Dienstag, 7. Dezember 2010 19:19

Megamind

Am Sonntag waren wir mal wieder im Kino. Der Film Megamind ist eine Homage an Superman. Daher hießt die Stadt auch Metrocity (statt Metropolis) und die Reporterin Roxanne Ritchi (statt Lois Lane).

Story: Was passiert, wenn es dem Bösewicht gelingt, den guten Superhelden zu besiegen? Richtig, ihm wird langweilig.

Megamind ist sehr witzig. Ich musste ständig an Michael Schumacher denken, weil er so ein laaaaanges Kinn hat. Die Figur wandelt sich im Laufe der Zeit, was ein wenig an den Plot von "Ich, einfach unverbesserlich" erinnerte. Der Fischkopp hatte auch den Namen Minion, genau wie der genmanipulierte Mais aus "Ich, einfach unverbesserlich"... Und die Evil Bank (ehem. Lehman Brothers) war hier der Gegenspieler Tighten, dessen Name der einzige war, bei dem die Rechte noch frei waren.

Meine Lieblingsszene war die, als die Reporterin und Megamind den ehemaligen Unterschlupf von Metroman aufsuchten. Warum, wird nicht verraten. Aber vielleicht habe ich auch nur deshalb so viel gelacht, weil vorher im Kino Glühwein verteilt wurde ;-)

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Montag, 22. November 2010 19:40

Harry Potter 7.1 - und die Heiligtümer des Todes

Florian hätte ich da nie ins Kino bekommen, also war es eine gute Gelegenheit, als eine Freundin in die Runde fragte, wer denn am Sonntag Lust hätte, mit ins Kino zu kommen und Harry Potter 7.1 - und die Heiligtümer des Todes anzugucken. Da die Jungs gerade voll auf Harry Potter abfahren und ich sogar die 5. und 6. DVD noch nachgekauft hatte (aber noch keine Gelegenheit gehabt hatte, sie anzugucken), bestellte ich drei Karten.

Die erste Hälfte hatte ich mich ein wenig gelangweilt, weil die drei Zauberlehrlinge irgendwie in der Gegend herumgeirrt sind und nicht so richtig wussten, was sie da taten, und ständig rumheulten, dabei war doch alles so logisch laut Hermine. Die Dreharbeiten mussten verdammt anstrengend gewesen sein, denn sie hatten abwechselnd gefährlich dunkle Augenringe und Hermine sah unheimlich mager aus.

Achtung, Spoiler

Doch dann nahm der Film etwas Fahrt auf und es wurde dann doch noch lustig und ein wenig spannender. Auch wenn ich nicht unbedingt der Meinung bin, dass es der Spannung dient, wenn Sachen effektvoll kaputt gemacht werden, aber das Zeichen mit den drei Heiligtümern und wie Hermine in dem Märchenbuch las, fand ich dann doch ganz nett erzählt. Und jetzt rate ich mal als jemand, der die Harry-Potter-Bücher nicht gelesen hat, was passieren wird: Harry Potter bekommt den Superdupersonderzauberstab und wird der mächtigste Zauberer der Welt. Außerdem bekommt er noch den Superdupersonderumhang und wird dadurch unsterblich, bis er eines Tages den Umhang seinem Sohn vererbt. Und dann erweckt er noch alle seine Freunde inklusive Dumbledore von den Toten.

Außerdem hatte eine Hexe im Umfeld von Draco und dessen Vater MEINE HAARFARBE! Ein Skandal! Soll das etwa heißen, ich bin eine Hexe??? Wahrscheinlich hat Katie Leung aus Harry Potter und der Orden des Phönix die Macher dazu inspiriert. Diese Hexe! ;-)

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Sonntag, 3. Oktober 2010 10:45

Ich - Einfach Unverbesserlich

Gestern haben wir uns Ich - Einfach Unverbesserlich angeschaut. Der Titel ist dämlich. Aber im Grunde verrät er auch, was in dem Film passieren wird.

Achtung, Spoiler

Story: Superschurke Gru will den Mond klauen. Dafür braucht er aber den Schrumpfstrahler von Jungspundsuperschurkennachwuchs Vektor. Um diesen zu bekommen, benötigt er die Hilfe von drei süßen Mädchen, die Vektor ein paar Cookies verkaufen, um ihm die Woogie Cookie-Roboter unterzujubeln. Ergo adoptiert er mal eben schnell die drei Mädchen, um sie für seine Zwecke einzusetzen. Wie bei "Der kleine Lord" gelingt es den Mädchen mit ihrem Charme, aus dem Superschurken Gru einen liebevollen Vater zu machen. Florian meinte, dass der Titel "Gru klaut den Mond" besser gepasst hätte.

Dennoch ist die Story nicht nur niedlich, sondern es gibt auch sehr viel zu lachen. Und die Minions sind einfach köstlich, diese kleinen gelben Männchen, die ihrem Superschurken bei der Arbeit helfen. Rein äußerlich erinnerten sie an Plakton von Spongebob, aber sie sind nicht wirklich böse.

In 3D muss man den Film wirklich nicht anschauen. Es gibt zwar ein paar Effekte wie eine Achterbahnfahrt, die in 3D sicherlich ganz witzig wirken, aber für mich hat die zweidimensionale Fahrt schon ausgereicht. Und um den 3D-Effekt im Nachspann nochmal unterzubringen, haben die Minions dann irgendwie versucht, mit Angeln und Leitern und sonstigen langen Dingern ins Puplikum zu reichen. Völlig überflüssig also.

Fazit: Wenn man sich mal köstlich amüsieren möchte, ist dieser Film genau richtig. Wen der Niedlichkeitsfaktor nicht stört, der muss bei dem Waisenkindergedöns auch nicht kotzen. Und falls ich mich in einem Jahr noch an den Film positiv erinnere, dann können wir ihn auch kaufen.

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Dienstag, 24. August 2010 20:18

Cats and Dogs

Nett. Kann man sich schon mal anguckgen. Wenn man Kinder hat. Und gerade nix anderes zu tun. Aber 3D braucht's da echt nicht. Drei Tage im Kinosessel hält der härteste Arsch nicht aus.

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Sonntag, 22. August 2010 12:28

Inception

Gestern haben wir uns mit ein paar Trekdinner-Leuten Inception angeschaut. Ein Film, bei dem man wirklich aufpassen muss. Ich denke, ich muss ihn nochmal anschauen, denn ich glaube nicht, dass ich immer genau wusste, wer gerade der Träumer war.

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Mittwoch, 18. August 2010 20:52

Das A-Team

Was für ein geiler Action-Spaß!!! Nein, wirklich! Gut, Liam Neeson (Hannibal Smith) fehlt das selbstgefällige Grinsen, Sharlto Copley (Murdock) fehlt der irre Blick, Quinton "Rampage" Jackson (BA) ist nicht ganz so brummbärig und Bradley Cooper (Faceman) hätte auch The Body heißen können, deshalb und auch weil die alte Serienmusik nur angedeutet wurde, kam das nostalgische A-Team-Feeling nicht auf. Und als ich die ganzen Hollywood-Bohnenstangen sah, musste ich mir ein "Mädel, iss was!" verkneifen.

Trotzdem hat mir das A-Team gefallen. Der Film war lustig, hatte eine nette Story, irgendwo habe ich wohl "Renigald Barcley" gelesen ;-) und am Ende wurde mal eben mit Containern Tetris gespielt. Was will man mehr vom Popcorn-Kino?

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Dienstag, 17. August 2010 17:12

Toy Story 3

Gestern waren wir mal wieder im Kino. Fange ich eigentlich jeden Kino-Blog-Eintrag mit diesem Satz an? Naja, egal, auf jeden Fall haben wir uns Toy Story 3 angeschaut, natürlich NICHT auf 3D. Braucht man auch gar nicht.

Denn der Film hat eine ganz süße Handlung und ein paar überraschende Gags auf Lager. Gut, es geht mal wieder darum, dass Andy sein Spielzeug nicht mehr braucht, diesmal weil er jetzt auf's College geht. Und der Film wurde kräftig von Mattel und Fisher Price gesponsort. Aber das störte mich überhaupt nicht. Da gibt es schlimmere Kandidaten wie Converse in I, Robot. Im Gegenteil, da werden Ken und Barbie mal so richtig klischeehaft auf die Schippe genommen.

Alles in allem hat mir der Film sehr gut gefallen und wir werden ihn sicher zu unserem ersten und zweiten Teil dazugesellen, sobald er zu einem vernünftigen Preis erhältlich sein wird.

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Sonntag, 1. August 2010 12:43

Moon

 Achtung, Spoiler 

Story: Sam freut sich. Nach drei einsamen Jahren auf der Mondstation, wo er die Minenarbeiten überwachte, darf er endlich nach Hause zu seiner Familie. Doch etwas geht schief. Bei einer Kontrollfahrt zu einem Minenfahrzeug wird er durch seine Halluzination abgelenkt und baut einen Unfall.

Achtung, Spoiler

Sam wacht in der Krankenstation auf. Der an 2001-HAL erinnernde Roboter Gerty versucht ihn davon abzuhalten, die Station zu verlassen. Doch er überlistet Gerty und fährt mit dem Mondfahrzeug zu dem Minenfahrzeug, um nachzusehen, warum es nicht mehr funktioniert. Und er findet sich selbst im defekten anderen Mondfahrzeug.

Achtung, Spoiler

Wer ist der echte Sam? Warum wird die Live-Verbindung zur Erde nicht repariert? Warum antwortet Gerty ausweichend? Doch schließlich stellt sich Gerty als Verbündeter heraus und erklärt, dass Sam und Sam beides Clone sind.

Achtung, Spoiler

Schnell finden die beiden heraus, dass sich unter der Mondstation ein riesiges Lager befindet, in dem noch viele weitere Sam-Clone darauf warten, aktiviert zu werden. Nach drei Jahren scheinen die Clone jedoch kaputt zu gehen. Daher haben sie alle "3-Jahres-Verträge" und legen sich dann in eine Kapsel, mit der sie angeblich im Schlaf auf die Erde zurücktransportiert werden. In Wirklichkeit werden sie vernichtet, damit der nächste Sam-Clon aktiviert werden kann.

Achtung, Spoiler

Sam und Sam finden Störsender, die eine Live-Kommunikation mit der Erde unmöglich machen und der neue Sam zerstört sie. Schließlich ruft der alte Sam zu Hause an, nur um festzustellen, dass seine geliebte Frau bereits tot ist und seine kleine Tochter inzwischen fast erwachsen geworden ist. Als sie ihren Vater ruft, ahnen wir, dass es sich um den originalen Sam handelt, der längst wieder auf die Erde zurückgekehrt ist.

Achtung, Spoiler

Fazit: Ein Vergleich mit 2001 oder Solaris halte ich für überzogen. Zwar versucht der Film durch undurchsichtige Dialoge und geheimnisvolles Verhalten von Gerty eine mysteriöse Stimmung aufzubauen, doch dies gelingt in meinen Augen nur unzureichend. Ich frage mich, wieso der Sam-Clon Halluzinationen von einer jungen Frau (seiner erwachsenen Tochter?) hatte. Der Film lässt jedenfalls sehr viel Spielraum für Interpretationen und eigenen Vorstellungen.

Achtung, Spoiler

Was ich aber auf jeden Fall für sehenswert halte, sind die tollen Aufnahmen der Mondlandschaft und die triste, einsame Stimmung auf der Mondstation. Und am Ende wird sogar ein wenig die verringerte Schwerkraft sichtbar, die auf der Station anscheinend ausgeglichen wird, sonst hätte das Training auf dem Laufband anders ausgesehen...

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Montag, 24. Mai 2010 21:48

Prince of Persia

Zur Auswahl standen Iron Man 2 und Prince of Persia. Letzterer hat das Rennen gemacht.

Ich fand den Film ziemlich langweilig. Irgendwie war es eine Aneinanderreihung von visuell perfekten Kampf- und Special-Effekt-Szenen. Die Handlung war ganz nett, und natürlich war der Bösewicht dann doch ein anderer. Teilweise war er wirklich flachwortwitzig. Ich sollte nicht mehr ins Kino gehen. Für mich werden einfach keine Filme mehr gedreht.

Was mir gefallen hat, waren die herrlichen Pferde, die da durch den Wüstensand galoppierten. Einer der Söhne des Königs von Persien hatte einen Friesen *lol* Aber die sehen natürlich toll aus, auch wenn es diese deutsche Pferderasse damals noch nicht gegeben hat.

Aber Hauptsache ist doch, es hat allen anderen gefallen :-)

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | Kino | Pferde/Reiten

Sonntag, 14. Februar 2010 18:26

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Der Film ist ekelerregend.

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Mittwoch, 3. Februar 2010 18:14

Surrogates

Wir haben uns Surrogates angeschaut. Es ist schon eine interessante Zukunftsvision. Aber die Story ist leider recht einfach gestrickt, die überraschenden Wendungen vorhersehbar und es gab einige Logikfehler. Liegt es an mir? Bin ich anspruchsvoller geworden?

Aber die Geschichte um Greer's Frau Maggie fand ich nett skizziert, wenn es auch nur eine Randerscheinung war. Außerdem finde ich es der Hammer, was die Maskenbildner aus Bruce Willis gemacht haben.

Fazit: Kann man sich schon mal angucken.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Kino [ 2 Mal Senf dazugegeben ]

Mittwoch, 6. Januar 2010 17:29

G-Force - Agenten mit Biss

Nein, gebissen wird niemand. Der Film ist rasant, unterhaltsam und witzig. Und es ist absolut überflüssig, ihn in 3D anzugucken. Wir hatten auch so unseren Spaß.

Zum Inhalt: Drei Meerschweinchen, ein Maulwurf, eine Fliege und eine Armee Kakerlaken kämpfen darum, vom FBI als eigene Einheit anerkannt zu werden. Dabei wollen Sie dem Chef der Firma Saberling die Sache mit der Weltherrschaft vermasseln. Achtung, Spoiler Zum Schluss kommt jedoch heraus, dass im G-Force-Team selbst der Maulwurf sitzt, der die Weltherrschaft an sich reißen will. Das G-Force-Team kämpft also um Anerkennung, obwohl es selbst die Ursache für das Problem ist, das sie zu lösen versuchen... Naja, da musste am Schluss eben unbedingt noch eine "überraschende Wendung" her und natürlich durfte keines der niedlichen Tiere dabei draufgehen. Ist ja ein Kinderfilm.

Fazit: Kann man sich schon mal angucken, ist niedlich ;-)

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Dienstag, 29. Dezember 2009 19:12

Wo die wilden Kerle wohnen

Die Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher meiner Kindheit Wo die Wilden Kerle wohnen ist insofern gut gelungen, dass die Musik sehr gut dazu passt und die Monster wirklich genau so aussehen wie im Buch. Ansonsten dachte ich mir irgendwie, dass die Drehbuchautoren ganz schön bekifft gewesen sein müssen. Irgendwie mussten sie das Buch, das man in 10 Minuten durchgelesen hat, natürlich aufbauschen zu einem abendfüllenden Kinofilm.

Florian hat es mir dann erklärt: Der Junge war egozentrisch und alles musste sich um ihn drehen. Bei den wilden Kerlen als König musste er einsehen, dass es nicht so einfach ist, alle glücklich zu machen, und was Verantwortung bedeutet. KW war wohl seine Schwester Claire, die lieber mit ihren Freunden rumhing statt mit ihrem kleinen Bruder. Und Carol, das war er selbst, mit seiner unbändigen, zerstörerischen Wut.

Am Ende sieht Max ein, dass man es nie allen recht machen kann. Und was für eine schwere Bürde Verantwortung sein kann. Und will ab sofort wohl ein braver Junge sein? Gut, dass wir die Jungs mit ins Kino geschleppt haben. Noah hat der Film gefallen. Farid trotz vorherigem Protest dann doch. Und ich weiß nicht so ganz genau, was ich von dem Film halten soll. Die wilden Kerle sahen zwar genau so aus, wie ich sie mir vorgestellt hatte, aber sie haben nicht so gehandelt. Alle haben sogar Namen bekommen, außer The Bull. Es ist wohl schwierig, so ein kurzes Buch zu verfilmen.

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Samstag, 26. Dezember 2009 13:10

Planet 51

Ein wirklich süßer Film ist die spanisch-britische Koproduktion Planet 51. Mit viel Witz und Charme erzählt er die Geschichte von Astronaut Chuck Baker, der in dem verschlafenen, an irdische 50er-Jahre erinnerndes Örtchen Glipforg auf Planet 51 landet und sich fortan vor dem von Aliengräuelfilmen geprägtem Militär verstecken muss.

Auch diese Computeranimation bedient sich vieler Anspielungen auf Klassiker des Genres wie Alien (der Säure pinkelnde "Hund"), 2001 (das Raumschiff hieß Odyssey und der kleine Rover war eine Mischung aus HAL 2001 und Wall-E), E.T. (ein Junge versteckt den Außerirdischen, um ihn zu schützen), dem Autor Stanisław Lem (dieser Junge heißt "Lem") und Invasion vom Mars (die Leute glaubten, in willenlose Zombies verwandelt zu werden). Trotzdem hat mir dieser Film sehr viel besser gefallen als Monsters vs. Aliens.

Fazit: Ein erfrischend witziges Abenteuer, das sich bestimmt bald in unserer Sammlung befinden wird :-)

Das Witzige an diesem Trailer ist, dass in der deutschen Kinoversion keine lila "Candy"-Verpackung verwendet wurde (bei 0.57), sondern eine goldene "Twix"-Packung ;-) Regionales Product Placement sozusagen.

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Donnerstag, 17. Dezember 2009 18:47

Avatar

Gestern haben wir uns Avatar in 2D angeschaut. Der Film ist keine Minute langweilig. Pandora ist der fremdartigste Planet (bzw. eigentlich ist es ein Mond), den ich je im Kino gesehen habe. Man taucht in diese Welt ein und hat das Gefühl, viele Lichtjahre von der Erde entfernt zu sein.

Die Geschichte erinnert ein wenig an "Der mit dem Wolf tanzt". Und die Geschichte um die Flugdrachen erinnern an "Dinotopia". Und die komischen Roboterlenkdinger erinnern an "Aliens". [Update 20.12.2009 11:50: Und das Zusammentrommeln der bis dahin unbekannten Stämme an "10'000 BC".] An manchen Punkten hätte ich mir gewünscht, dass etwas mehr von der wissenschaftlichen Arbeit der Erforschung des Volkes der Na'Vi gezeigt worden wäre, aber da der Film so bereits Überlänge hat, war das wohl nicht möglich. Vielleicht findet sich die eine oder andere Szene noch auf der Bonus-DVD.

Der Schluss und Showdown ist leider relativ einfallslos. Wildes Herumgeballer und die Guten gewinnen. In etwa so wie der Vietnamkrieg, in dem die Amerikaner trotz ihrer überlegenen Technologie sich nicht gegen die Vietnamesen durchsetzen konnten, auch nicht mit Napalm. Wobei ich aber denke, dass man einen Krieg nicht gewinnen kann, denn es gibt immer schmerzliche Verluste auf beiden Seiten. Insgesamt ist die Geschichte meist recht leicht vorhersehbar - und das will bei mir etwas heißen. Und so hat mich die Wendung am Schluss nicht wirklich überrascht (ich möchte sie trotzdem nicht verraten).

Fazit: Ein optisches Meisterwerk voller erstaunlicher Ideen. Sicherlich macht der Film in 3D noch etwas mehr her, sollte aber nicht der Hauptgrund sein, weshalb man den Film ansieht. Er wirkt auch in 2D schon. Ich denke, den werden wir auf jeden Fall auf bluray erwerben.

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Sonntag, 6. Dezember 2009 21:40

Disney's Eine Weihnachtsgeschichte

Okay, diese Weihnachtsgeschichte war echt too much. Gut animiert, interessante Kameraführung, gruselige Effekte. Aber teilweise langatmig und was mich echt genervt hat war der Geist der Gegenwart mit seiner Lache und dem furchtbaren Brusthaartoupet.

Für Kinder ist der Film absolut nicht geeignet, viel zu gruselig. Und die 11,90 Teuronen, die wir beim matäsa hinblättern mussten, obwohl wir 3D-Brillen dabei hatten, sind der Film echt nicht wert. Ich glaube, das war der letzte 3D-Film, den ich gesehen habe (läuft Avatar nur als 3D, oder kann man den auch normal angucken?).

Fazit: Nein, empfehlen kann ich den Film nicht. Und ich will ihn nie wieder sehen. Und ich will ihn auch nicht auf DVD haben. Und eure 3D-Scheiße könnt ihr euch auch in die Haare schmieren!

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Samstag, 21. November 2009 19:59

Cool Age Revelations

Heute haben wir uns den Amateurfilm Cool Age Revelations angeschaut. Richtiges Premierefeeling bekamen wir, weil unsere Jungs (gibt kein FSK) ihre Hochzeitsanzüge wieder rausgekramt haben und die Macher des Films anfangs einleitende Worte sprachen. Als Vorschau gab es einen Animationskurzfilm von Quiqueck und Hämat, richtig süß. Und dann ging es auch schon los.

Zur Story: Da will ich mal nicht so viel verraten, schließlich gibt es sicher noch Leute, die den Film nächstes Wochenende in Berlin sehen wollen. Oder mal auf DVD erwerben. Wahrscheinlich kann man ihn auch irgendwann im Internet runterladen. Nur soviel sei gesagt: Er ist lustig, ein klein wenig als Star Trek- und noch etwas weniger als Star Wars Parodie angelegt, die Handlung ist nicht ganz so wichtig, aber es gab einige Szenen, die wirklich neu und lustig waren. Und auch ein wenig makaber - meine Lieblingsszene. Vielleicht verrate ich sie euch nächste Woche nach der Vorführung in Berlin.

Anschließend haben wir uns noch die DVD gekauft und von Dennis Rada und Rainer Grüning signieren lassen. Sowas mag ich ja gerne ;-)

Fazit: Man darf natürlich keinen echten Kinofilm erwarten. Sehr viele Szenen wurden auch vor der Green Screen gedreht, so dass man mit den Möglichkeiten von Amateurfilmerei natürlich keine perfekte Illusion erschaffen kann. Aber darum geht es in dem Film auch nicht. Es geht darum, Spaß zu haben - als Filmemacher und als Zuschauer, auch wenn er den Camgaroo Award 2009 gewonnen hat. Und mein Lieblingsblooper ist der, als die Schwester des Captains zu dem bösen Zundraner Ponchorello Gordo sagt: "Isser nich süß?" Hm, ja, isser.

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Mittwoch, 16. September 2009 00:30

Wüstenblume

Heute war im Mathäser ein Event, das ich auf keinen Fall versäumen wollte. Nachdem ich das Buch Wüstenblume gelesen hatte, war ich sofort Feuer und Flamme und freute mich auf den Film und die Begegnung mit Waris Dirie. Leider war Waris nicht wie angekündigt da, weil ihr 4 Monate altes Baby krank war und sie daher nicht so weit reisen wollte. Das ist natürlich absolut verständlich.

Der Film selbst rollt die Geschichte ein wenig anders auf. Er beginnt praktisch mit einer Szene, in der Waris Dirie die somalische Botschaft in London verlässt und nicht weiß, wohin. In Flashbacks wird dann ihre Kindheit, ihre Flucht und am Ende sogar ihre Beschneidung gezeigt. Die Freundschaft zu der erfolglosen Tänzerin Marilyn begleitet sie bei ihrem kometenhaften, wenn auch steinigen Weg an die Spitze der Modeindustrie.

Fazit: Ein Film, bei dem man lachen darf, aber weinen muss.

Im Nachspann wurde Til Schweiger als Co-Produzent genannt. Außerdem waren u.a. der Bayerische Rundfunk und die ARD genannt. Ich fragte mich, ob hier die GEZahlten Rundfunkgebühren doch tatsächlich mal sinnvoll eingesetzt worden waren?

Am Ende erzählten Mitwirkende des Films - allen voran die Drehbuchautorin und Regisseurin Sherry Hormann - von den Dreharbeiten. In Djibouti (nördlich von Somalia) wurden die Szenen in Afrika mit Einheimischen gedreht. Zwei Crewmitglieder hatten während den Dreharbeiten einen Fels gefunden, der völlig mit Blut überströmt war. Die Beschneidung findet noch immer statt. Und das ist auch das Anliegen des Films, die Botschaft von Waris Dirie weiter in die Welt hinauszutragen.

Sherry signierte mir mein Buch, nachdem Waris Dirie nicht bei uns sein konnte. Sie erzählte von ihrer Begegnung mit Waris Dirie, die 40 Minuten lang kein Wort sprach und sich nur ihrem Fisch widmete. Schließlich fragte sie, wann Sherry denn zu schreiben beginnen würde. Und Waris nahm ihr zwei Versprechen ab: Erstens es sollte eine Szene im Film vorkommen, in der die Beschneidung gezeigt wird. Und zweitens es sollte im Film auch gelacht werden. Beide Wünsche hat Sherry ihr erfüllt.

Das Casting von Liya Kebede übernahm Waris Sohn Aleeke, der zu ihrem Videoband meinte, dass das seine Mama wäre. Manchmal dachte ich bei mir, dass man dem Mädel vielleicht mal etwas zu Essen geben sollte, aber so sehen Supermodels eben aus.

Serry erzählte auch, dass die Beschneiderin im Film vor fünf Jahren ihren Beruf als Beschneiderin aufgegeben hatte. Dadurch dass sie sich für den Film zur Verfügung gestellt hatte, war es eine Art - nicht Wiedergutmachung - aber zumindest ein Bekenntnis.

Das Filmteam möchte den Film auch in Afrika zeigen, um weiter Aufklärungsarbeit zu leisten. In den Städten und unter den gebildeten Leuten ist die Beschneidung kein Thema mehr, doch in den ländlichen Regionen, wo eine unverheiratete Frau praktisch keine Zukunft hat, bleibt der Brauch nach wie vor stark. Der Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung hat vor knapp 15 Jahren begonnen. Doch nach vielen 1000 Jahren ist es nicht möglich, diese grausame Tradition einfach so abzustellen. Wenn der Film - gekürzt um einige Szenen, in denen zu viel Haut zu sehen ist - auch in Afrika gezeigt wird, hoffe ich, dass es dort noch mehr Menschen berührt und dazu bewegt, dem ein Ende zu bereiten.

Seht euch den Film an! Helft mit! Es ist mein persönliches Anliegen! Vielen Dank!

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Sonntag, 2. August 2009 13:47

Hangover

Statt einen Junggesellenabschied zu feiern, haben wir lieber zugeschaut, wie es anderen nach einem Junggesellenabschied erging. In dem Film Hangover feiern Phil, Allan und Stu den Junggesellenabschied ihres Freundes Doug in Las Vegas. Das Problem ist nur, als sie am nächsten Morgen aufwachen, ist Doug verschwunden, Stu fehlt ein Zahn, im Bad liegt ein Tiger und sie finden ein Baby, aber niemand kann sich mehr an die vergangene Nacht erinnern.

Wie in einem Krimi versuchen Sie, allen Anhaltspunkten zu folgen und die vergangene Nacht zu rekonstruieren, was saukomisch ist, aber auch ein echt abschreckendes Beispiel abgibt.

Vielen Dank an unseren Trauzeugen für diese andere Einladung :-)

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Sonntag, 5. Juli 2009 19:42

Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los - 3D

Heute haben wir uns zu sechst Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los in 3D angeschaut.

Der Film hat mir auf jeden Fall besser gefallen als der zweite Teil. Er ist rasant, emotional, niedlich und lustig. Angucken!

Ob es sich jedoch gelohnt hat, ihn in 3D anzugucken? Naja, wahrscheinlich ist das schon mal was anderes, denn dadurch wirken die Figuren natürlich plastischer. Aber letztendlich hat das auch seinen Preis: 9,90 Teuronen für Erwachsene, 6,90 Teuronen für Kinder, plus 2 Teuronen für die 3D-Brille, die man anschließend in einen eigens hierfür aufgestellten Container werfen sollte. Wir haben unsere Brillen natürlich mitgenommen, denn wenn wir nochmal einen 3D-Film anschauen sollten, dann vergessen wir die hoffentlich nicht zu Hause.

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Dienstag, 16. Juni 2009 20:23

Terminator - Die Erlösung

Wir haben uns mal wieder einen Kinoabend gegönnt. Diesmal haben wir den vierten Film von Terminator angeschaut. Er ist durchaus kurzweilig, zeichnet Menschlichkeiten und beeindruckt durch interessante Kamerafahrten und Szenen ohne Schnitt. Alles ist grau in grau, was eine gewollte, düstere Stimmung erzeugt.

Achtung, Spoiler

Leider haben die Macher einen Kardinalfehler gemacht. Sie haben uns sehr viel der Spannung geraubt, indem sie bereits im Trailer verrieten, dass Marcus kein Mensch (mehr) ist. Dieser unverzeihliche Spoiler konnte jedoch nicht verhindern, dass Sam Worthington den Batman Christian Bale gnadenlos an die Wand spielt.

Achtung, Spoiler

Kyle Reese wurde von Anton Yelchin verkörpert, der schon in Star Trek (XI) einen hinreißenden Chekov spielte. Zumindest für mich gab es dann eine kleine Überraschung, als Roland Kickinger als Arnold-Schwarzenegger-Double auftrat, inklusive Original-Gesicht von Arnie mal eben auf seinen Hals gerendert. Ein nettes Gimmick, ebenso die berühmten Zitate "Komm mit mir, wenn du leben willst!" und "Ich komme wieder!" (I'll be back), die ein wenig wie "musste unbedingt ins Drehbuch" wirkten.

Achtung, Spoiler

Vermissen könnte man vielleicht das Morphing, das im zweiten Terminator-Teil Filmgeschichte schrieb. Aber da es diese Terminatoren aus flüssigem Metall in diesem Quasi-Prequel aus der Zukunft noch nicht gab... äh, geben wird... naja, ihr wisst schon, macht das auch Sinn, auf solche Effekthascherei zu verzichten. Es gab genügend andere Wiesen, auf denen sich die FX-Spezialisten austoben konnten.

Achtung, Spoiler

Und jetzt spoiler ich nochmal so richtig. Wer also noch vor hat, den Film anzusehen, möge an dieser Stelle nicht weiterlesen. Am Schluss opfert sich Marcus in einer grandiosen Geste, um John Conner (der die Initialen von Jesus Christus trägt, aber ebenso die von James Cameron) das Leben zu retten. Das war meiner Meinung nach überflüssig. Und jetzt weiß ich auch, was P. Zander damit gemeint hatte, als er dem Film vorwarf, mit Humanismus zu nerven.

Achtung, Spoiler

Fazit: An die ersten beiden Teile reicht dieser Film nicht ran. Aber er ist immerhin nicht so kühl und flach wie der dritte Teil, der so gar nicht überzeugen konnte, trotz guter Effekte. Aber er hat etwas. Und wenn die Werbetreibenden beherzigen, das größte As im Ärmel bitte nicht schon wieder mit dem Trailer zu verspielen, dann könnte man sich doch glatt auf die nächsten beiden Teile der geplanten Trilogie freuen. Hm, ich setze ihn mal mit auf die Wunschliste. So der Vollständigkeit halber.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino

Donnerstag, 28. Mai 2009 21:32

Eine zweite Chance: Star Trek (OV)

Ich bin gerne bereit jemandem/etwas eine zweite Chance zu geben (außer fremdgehenden Männern), so auch dem Film Star Trek. Nachdem nun einige Zeit vergangen ist, haben mein Schatz Florian und noch zwei liebe Menschen den Film noch einmal auf English angeguckt.

Achtung, Spoiler

Diesmal wusste ich, was mich erwartete, so dass ich mit einer entspannteren Haltung hineingehen konnte. Leider habe ich Dr. McCoy mit seinem leichten Südstaatenakzent und das Schottisch von Scotty nicht so gut verstanden, insbesondere den Satz, in dem "Bones" vorkam. Und teilweise hat mir die viele Zerstörung in dem Film schon wieder wehgetan.

Achtung, Spoiler

Aber insgesamt hat mir der Film diesmal besser gefallen. Er sprühte vor Anspielungen und Zitaten für uns Altfans und ein paar Kleinigkeiten, die ich beim ersten Mal moniert hatte, fand ich diesmal gar nicht so schlimm. Zum Beispiel dass Spock Kirk einfach in einer Kapsel auf dem Eisplaneten aussetzt. Das tat er erst, nachdem sich Kirk seiner einfachen Eskortierung durch die Sicherheitskräfte widersetzt hatte. Und auch das Ausflippen nach Kirks Provokation erschien nun etwas logischer, da er sich bereits als Kind von seinen Mitschülern hatte dazu hinreißen lassen.

Achtung, Spoiler

Die Schnittfehler wären mir gar nicht mal so aufgefallen. Was mich aber nach wie vor stört, ist dieser hahnebüchene Unsinn mit der roten Materie. Florian hat alles hier in seinem Trekkies-sind-Erbsenzähler-Post schön beschrieben - wir hatten darüber nach dem Film diskutiert.

Achtung, Spoiler

Die Schauspieler widerum waren großartig. Die Special Effekts waren bombastisch. Das Design der Enterprise gefällt mir außerordentlich gut, es verbindet Nostalgie mit Moderne. Kurzum - da ist eine Menge Potential!!!

Achtung, Spoiler

Wenn ich irgendetwas zu sagen hätte - aber meine Meinung interessiert ja niemanden - dann würde ich die Disruptoren an der falschen Stelle einfach wegretuschieren, bevor der Film auf DVD/bluray rauskommt, wie sie es seinerzeit mit den Waffen in den Händen des Militärs in E.T. gemacht haben, die einfach durch Walkie Talkies ersetzt wurden. Das geht *nick*

Achtung, Spoiler

Und für den nächsten Film: Hackt Orci und Kurtzman die Hände ab Beauftragt jemanden, der sich die Mühe macht, ein Drehbuch schlüssig zu schreiben und sich auch mal Rat von Experten bei der NASA holt. Und ich habe nichts gegen Action, wirklich. Star Trek VIII mit den Borg ist einer meiner Lieblingsfilme. Aber Action ist nicht gleich Zerstörung. Wenn dies beim nächsten Film beherzigt wird, dann könnte dieser absolut großartig werden und in etwa meinen Erwartungen gerecht werden, die ich an den aktuellen Film ursprünglich gestellt hatte.

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Sonntag, 17. Mai 2009 12:35

Illuminati

Willkommene Abwechslung Nummer 1 bot gestern Abend der Besuch in einem Kino, um Illuminati anzugucken. Das Buch dazu liegt bereits seit Monaten oder Jahren ungelesen in meinem Will-ich-irgendwann-mal-lesen-Stapel, daher konnte ich den Film ohne Vorwissen und ohne Skrupel und ohne Erwartungen angucken.

Achtung, Spoiler

Tja, wir werden alle nicht jünger, so geht der Kelch auch nicht an Tom Hanks vorüber. Aber als Professor macht er sich wirklich gut. Die Illuminati haben mal eben aus dem LHC - nein, kein kleines, schwarzes Löchlein, das wurde in Star Trek schon verbraten - ein Behälter mit etwas Antimaterie gestohlen und wollen damit nun den Vatikan und halb Rom in die Luft jagen.

Achtung, Spoiler

Auf dem Pfad der Erleuchtung kommt es zu einer wilden Jagd quer durch Rom, in der uns mal eben alle Kirchen vorgestellt werden. Aber ganz ehrlich, eher geht ein Kamel (bzw. ein Tau, die beiden Wörter sind sich im Hebräischen zum Verwechseln ähnlich) durch ein Nadelöhr, als dass man diese Stadtbesichtigung in fünf Stunden schafft! Aber es ist doch bloß ein Film, also wird zum Schluss Sodom und Gomorrha verhindert, der Gute wird zum Bösen, der Böse entpuppt sich als Guter und jemand ganz anderes wird in der Conclave zur Päpstin... äh... falscher Film... zum Papst gewählt.

Achtung, Spoiler

Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, woher ich den Camerlengo Carlo Ventresca kenne. Auf die Idee, dass es Obi-Wan Kenobi/Ewan McGregor sein könnte, bin ich nicht gekommen. Ich habe immer nur auf das Grübchen im Kinn gestarrt (das bei Obi-Wan durch den Bart verdeckt wurde) und mich gefragt, ob es nicht Decker aus Star Trek I sein könnte. Hm, eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen, oder?

Achtung, Spoiler

Fazit: Wir sind gut unterhalten worden. Der Film war spannend und actionreich und hatte gewisse Windungen, ein paar Dinge waren vorhersehbar, aber im Großen und Ganzen hat er mir gefallen. Und die Katholische Kirche kam dabei wirklich gut weg! Aber der DaVinci-Code war irgendwie spannender.

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Samstag, 9. Mai 2009 20:45

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Es ist aber andererseits auch nicht meine Art, so gar kein gutes Haar an etwas zu lassen. Also gehe ich mal in mich und versuche, die positiven Seiten des neuen Star Trek Films zu sehen.

 Achtung, Spoiler 

"Nach neun Minuten werdet ihr weinen", hatte Mike Hillenbrand prophezeit. Und er hatte recht. Der Film beginnt wirklich grandios mit Kirks Vater, der die berühmten zwölf Minuten Captain der USS Kelvin war und in dieser kurzen Zeit 800 Besatzungsmitgliedern das Leben gerettet hat, unter anderem seiner Frau und seinem zu diesem Zeitpunkt geborenen Sohn James Tiberius Kirk. (Aber unter uns Frauen, eine Geburt dauert normalerweise nicht 12 Minuten, sondern eher so 12 Stunden, aber das wäre dramaturgisch nicht so toll umzusetzen gewesen.) Und ja, ich habe geheult!

Achtung, Spoiler

In der ersten Hälfte des Filmes wurden wir Altfans auch mit vielen kleinen Anspielungen, Zitaten und Zwischenmenschlichem nostalgisch gestimmt, es gab sogar ein echtes Redshirt. Und die schauspielerische Leistung aller ist hervorragend und ich denke, dass sie sehr gut ausgewählt wurden, um die großen Fußspuren zu füllen, die ihre Vorgänger hinterlassen haben. Allen voran Zachary Quinto, der Spock absolut glaubwürdig spielt und sehr gut verdeutlicht, warum er sich auf Vulkan nicht zu Hause fühlte und lieber zur Sternenflotte wollte. Einzig der provozierte Wutausbruch, der Kirk letztendlich das Kommando über die Enterprise bescherte, war etwas zu übertrieben, fand ich. Auch sind mir die Gesichtszüge entgleist, als Spock den rebellischen Kirk mal eben in einer Rettungskapsel absetzen lässt.

Achtung, Spoiler

Winona Ryder habe ich gar nicht erkannt. Der letzte Film, den ich mit ihr gesehen hatte, war Alien - die Wiedergeburt. Karl Urban ist ein wunderbarer Pille. Simon Pegg übertreibt es etwas mit Scotty, hatte ich das Gefühl. Aber Chris Pine ist ein toller Kirk, der hier aufgrund der veränderten Kindheit rebellischer dargestellt wird und das passt auch gut zusammen. Zoë Saldaña ist eine wunderbare Uhura, deren Fähigkeiten in der Serien nie so zum Ausdruck gekommen sind. Andererseits muss ein wenig aufgepasst werden, damit nicht das Wesley-Crusher-Syndrom zuschlägt, denn mit alles könnenden Übermenschen kann sich der Druchschnittszuschauer dann doch nicht mehr identifizieren. Anton Yelchin als Chekov hat ebenfalls einige hervorragend komische Szenen.

Achtung, Spoiler

Mir hat das Zusammenspiel zwischen den Charakteren und die Entwicklung auch gut gefallen, auch wenn an einigen Stellen die Freundschaft zwischen Kirk und McCoy hätte etwas besser herausgestellt werden können. Insgesamt gab es viele schöne Aliens zu sehen, die etwas mehr wie aus dem Star Wars Universum geliehen aussahen, als die üblichen Star Trek Menschen mit angeklebten Latex-Auswüchsen.

Achtung, Spoiler

Dass Leonard Nimoy höchstpersönlich noch einmal in die Rolle des alten Spock schlüpfen durfte, war nett gemeint, aber ich würde es ihnen allen gönnen, endlich in den wohl verdienten Ruhestand zu treten. Abgesehen davon ist es etwas unfair, Spock die Schuld an dem durcheinandergewirbelten Universum, der alternativen und eher unerfreulichen Zeitlinie in die Schuhe zu schieben.

Achtung, Spoiler

Es wurde sehr viel zerstört und ich weiß nicht, ob sich damit die neuen Macher nicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Und Wiedergutmachen is nich, weil er sich damit sonst lächerlich machen würde. In Science Fiction und bei alternativen Zeitlinien ist alles möglich. Aber irgendwann ist dann doch die Schmerzgrenze erreicht.

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Freitag, 8. Mai 2009 20:54

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Man kann nicht einfach eine Behauptung aufstellen und diese dann nicht begründen. Also muss ich jetzt sagen, was mir an diesem Film nicht gefallen hat. Gut, dann fangen wir mal an.

J.J. Abrams ist der Regisseur von Lost. Und Lost hat begonnen mich zu langweilen, weil ich keine Lust hatte, länger an der Nase herumgeführt zu werden. In einem Interview hatte J.J. Abrams mal gesagt, dass für ihn eine geschlossene Kiste viel interessanter wäre, als der Inhalt. Vorfreude ist eine schöne Sache, aber irgendwann möchte ich in die Kiste doch mal reingucken dürfen. Ich bin eben neugierig. Ich hatte schon Schlimmes befürchtet, zum Beispiel dass J.J. Abrams aus Star Trek einen Mystery-Film macht, bei dem ich über den Köpfen der Leute, die im Kino vor mir sitzen, nur noch Fragezeichen schweben sehe. Aber diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet. Es wurde noch viel schlimmer...

Achtung, Spoiler

Was zum Teufel ist bitte schön "rote Materie"? Bei Star Trek wurde immer Wert darauf gelegt, dass die physikalischen Begebenheiten irgendwie noch erklärbar sind, auch wenn es sich um Fiction handelt. Zumindest hatte ich nie den Eindruck, dass irgendetwas Merkwürdiges erfunden wurde, nur um eine Handlung drumherum zu bauen.

 Achtung, Spoiler 

Ein Reboot à la Battlestar Galactica gab es nicht (obwohl Spock als Frau schon interessant gewesen wäre...). Statt dessen wurde tatsächlich die Zeitlinie geändert, zum Zeitpunkt von Kirks Geburt mal eben ein Mixer ins alte Star Trek Universum gesteckt und viel herumgewirbelt, zerstört und auf neue Wege gebracht. Im Grunde genommen habe ich damit kein Problem und es stimmt, dieses neue Star Trek Paralleluniversum ("Quanten") wird nie wieder zu dem Star Trek führen, wie wir es kennen. Auch damit habe ich kein Problem. Gab es schon bei Zurück in die Zukunft.

Achtung, Spoiler

Womit ich aber definitiv ein Problem habe, ist die extreme Zerstörungswut. Hallo? Musste gleich ein ganzer Planet draufgehen? Und dann ausgerechnet Vulkan, der so viele Anhänger hat? Oder wollt ihr unbedingt den Flop "Star Trek XIII - Auf der Suche nach Vulkan" drehen? Um einen großartigen Film zu schaffen, reicht es nicht aus, Zerstörungen bildgewaltig umzusetzen. Kaputt machen, das kann jeder, das können Kleinkinder schon im Kindergarten. Aber etwas Großartiges erschaffen, da gehört wesentlich mehr dazu. Nö, Leute, so nicht!

Achtung, Spoiler

Und dann diese Geschichte mit Spock und Uhura. Bitte? Da hätte ich doch gerne wenigstens erfahren, wie die beiden zusammen gekommen sind. Statt dessen wird man vor vollendete Tatsachen gesetzt, wie jemand, der zwei Arbeitskollegen knutschend im Firmenlift entdeckt, die ihre Beziehung bisher geheim gehalten hatten. Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, als ich Spocks Blick im Trailer bei der Umarmung der Frau sah, dass er in diesem Augenblick seine verleugnete, menschliche Hälfte wiederentdeckt. Andererseits hätte ich es lustig gefunden, wenn Christine Chapel irgendwo aufgetaucht wäre, die immer heimlich in Spock verliebt gewesen war. Vielleicht hätte es dann Schlammcatchen mit der neuen Uhura und der neuen Chapel gegeben?

Achtung, Spoiler

Lieber J.J. Abrams! Um einen guten Kinofilm zu machen, reicht es nicht aus, Action, Witz und ein paar nette Anspielungen für die Altfans in wilder Bildfolge zusammenzuschnipseln. Gute Effekte, das haben heutzutage die meisten Filme. Um einen guten Kinofilm zu machen, gehört eine intelligente Story dazu. Und die fehlt hier leider völlig (okay, das haben dann wohl Alex Kurtzman und Roberto Orci verbockt). Wenn ich Star Trek mit seiner Konkurrenz vergleiche, dann kann er einpacken. Wolverine hat mir besser gefallen, und ich bin auch davon überzeugt, dass mir der neue Terminator besser gefallen wird. Ob man mit diesem Film ein neues Publikum, eine neue Generation an Star Trek heranführen kann, das wage ich wirklich zu bezweifeln.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | Kino [ 3 Mal Senf dazugegeben ]

Donnerstag, 7. Mai 2009 21:18

Star Trek (XI)

Lange haben wir darauf gewartet, uns vor Spoilern gefürchtet, die Finger in die Ohren gesteckt, die Trailer genossen und uns auf dieses große Kinoevent gefreut. Gestern Abend war es so weit. Mein Schatz Florian und ich haben uns mit unseren Trekdinner-Leuten in einer Eisdiele getroffen, um das angekündigte Kinoereignis Star Trek zu zelebrieren. Ich bekam einen Bananensplit ohne Banane, die wurde dann nachgereicht. Es war eine lustig-fröhliche Runde und wir waren alle voller Vorfreude.

Exokomp hatte sogar schon seinen Kommunikator und den Phaser aus dem neuen Film ausgepackt, die er auf der FedCon erstanden hatte, und die mich irgendwie an eingestampfte Zylonen erinnern. Dann ging es los: Teils in diversen Star Trek Uniformen nahmen wir in unserer Reihe L Platz und hatten wirklich sehr gute Plätze erwischt.

Wenn man in's Kino geht, dann hat die Wirkung des Films immer auch unmittelbar etwas mit der Erwartungshaltung zu tun, die sich im Vorfeld aufgebaut hat. Wenn man wenig erwartet, kann man auch von einem durchschnittlichen Film begeistert sein. Das war zum Beispiel bei Alien vs. Predator der Fall.

Umgekehrt kann es aber auch passieren, dass man sehr viel erwartet, weil die Kritiken gut waren, dann kann man auch von einem guten Film enttäuscht sein. Wirklich, ich hatte mich bemüht, keine Erwartungshaltung aufzubauen. Doch es war wie ein Spießrutenlauf. So hatte ich schon Trailer gesehen und wusste bzw. meinte zu wissen, dass Leonard Nimoy einen Cameoauftritt haben würde, dass ein Planet implodiert, dass Spock von einer Frau umarmt wird und dass der Film sehr actionreich sein würde. Und die Ausschnitte, die wir auf der Opening Ceremony der FedCon gesehen hatten, waren äußerst klug gewählt, denn sie zeigten, dass der Film auch sehr lustig werden würde, ohne von der Handlung zu viel zu verraten.

Und dann war da noch Mike Hillenbrand, der auf seinem Panel immer wieder betonte, dass wir diesen Film unbedingt ansehen müssen, damit er ein kommerzieller Erfolg wird, damit noch mehr Filme gedreht werden und es vielleicht eine weitere Fernsehserie geben würde. Der Film wäre "geil, geil, geil, geil, geil". Und wir würden nach neun Minuten weinen.

In Folge dessen war ich gespannt wie ein Flitzebogen und innerlich absolut davon überzeugt, dass mir dieser Film gefallen würde. So kann man sich täuschen.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | Kino [ 5 Mal Senf dazugegeben ]

Sonntag, 3. Mai 2009 20:38

X-Men Origins: Wolverine

Achtung, Spoiler

Am Mittwoch waren wir zur Premiere von X-Men Origins: Wolverine. Der Film beginnt 1844 mit dem jungen Logan und seinem Bruder, die irgendwie anders sind. Ich hätte aber schwören können, dass Victor später zu Wolverine werden würde, zumindest hatte der junge Schauspieler eine größere Ähnlichkeit mit Hugh Jackman. Der Milchbubi, der kränkelnd im Bett lag, wird als Erwachsener wahrscheinlich eher nicht zum Sexiest Man Alive gekürt werden. Ich weiß, ich bin gemein, aber ich glaube nicht an das hässliche Entlein...

Achtung, Spoiler

Und um bei Ähnlichkeiten von Schauspielern zu bleiben: Der Typ, der sich als nicht leiblicher Vater von Logan herausstellte, sah Hugh Jackman doch schon ähnlich, fand ich, aber er war gar nicht der leibliche Vater. Statt dessen war der andere Typ, der an die Tür gedonnert hatte, der leibliche Vater, der hatte aber so überhaupt gar keine Ähnlichkeiten mit ihm. Muss wohl eine Mutation sein.

Achtung, Spoiler

Nun gut, jedenfalls sehen wir im Vorspann, wie unsere beiden Mutanten die amerikanischen Kriege gewinnen, die gewonnen wurden, und warum sie an den Kriegen, die verloren wurden, nicht teilnehmen konnten. Sehr bestechende Bilder von Gewalt und Blutrunst (vor allem bei Victor), die von der Abscheulichkeit von Kriegen erzählen.

Achtung, Spoiler

Dann erst geht der Film richtig los. Ich möchte gar nicht so im Einzelnen auf die Handlung eingehen, auf jeden Fall ist es spannend und gut erzählt, mit ein paar vorhersehbaren Wendungen und ausreichender Kontinuität. Hier ist wohl einzig zu bemängeln, dass Wolverines Skelett lediglich mit Adamantium beschichtet bzw. getränkt wurde, um es unzerstörbar zu machen. Die Spitzen, die aus seinen Handknöcheln sprießen, waren natürlicherweise Knochen, die sich durch die Haut bohren. Ich meine mich aber zu erinnern, dass auf den Röntgenbildern aus den X-Men-Filmen ein Mechanismus für die Messerklingen aus Adamantium in seine Unterarme eingebaut wurde und es eben keine Mutation war. Hier wurde lediglich seine Unverwundbarkeit ausgenutzt, diesen Mechanismus in ihn einzubauen, da sich die Wunden an den Händen sofort wieder schließen würden.

Achtung, Spoiler

Anscheinend gibt es auch ein Stelle, an der die Übersetzung mal wieder nicht so gelungen war. Logans Freundin Kyla berichtet nämlich im Original offensichtlich von einer indianischen Mythologie, in der ein Trickster die Geliebte des Mondes auf die Erde lockt, woraufhin sie nicht mehr zurückkonnte und von nun an als Wolverine den Mond anheult. Im Deutschen erzählt sie irgendetwas von der Venus und ihrem Geliebten, der nicht zurückkehren konnte und der dann Wolverine hieß. Ich finde darüber gerade nichts, aber ich könnte mir vorstellen, dass den Übersetzern der indianische Mythos nicht geläufig war. Über den Mythos kann ich aber im Moment auch nix finden. Allerdings kam in der deutschen Fassung auch nicht rüber, dass Kyla eine Squaw ist. Und wieso hat eine Squaw eine blonde Schwester?

Achtung, Spoiler

Ist aber auch egal, schließlich spielt X-Men in einem Paralleluniversum, ihr wisst schon, Quanten und so... Um so mehr überraschte es mich, als ich las, dass es im März 1979 zu einem Vorfall in einem Kernkraftwerk (Harrisburg) auf der Insel Three Mile Island kam. Im Showdown erfahren wir auch, wie das passieren konnte und ein Kühlturm mal eben in Scheibchen geschnitten wird.

Achtung, Spoiler

Die Mutanten sind insgesamt nicht ganz so phantasievoll wie in den anderen X-Men-Filmen. Und dass Logans Bruder Victor später zu Sabretooth wird, habe ich erst kapiert, als wir uns nach dem Film darüber unterhielten. Aber solche Sachen kapiere ich generell etwas langsamer *g* Ein freundiges Wiedersehen gibt es mit Patrick Stewart alias Xavier, obwohl ich im ersten Augenblick dachte, dass das ein anderer Schauspieler wäre, so von hinten betrachtet.

Achtung, Spoiler

Wer sich noch mehr spoilern lassen möchte, dem lege ich den Artikel von Telepolis ans Herz. Der Autor hat offensichtlich den Film im englischen Original gesehen, was wir auch noch nachholen sollten ;-)

Achtung, Spoiler

Fazit: Angucken! Unbedingt! Und auf DVD kaufen. Oder von mir aus auch bluray. Vielleicht findet sich dort unter "geschnittene Szenen" auch jene Szene, in der gezeigt wird, wie Kyla reagiert, als sie von Logans Fähigkeiten erfährt. Aber vielleicht hatten sie diese Szene auch bewusst weggelassen, da sie das vielleicht hätte unglaubwürdig spielen müssen und dann dem Zuschauer schon klar gewesen wäre, welche Rolle sie in Zukunft spielen würde. Oder sie wäre glaubwürdig gewesen und dann wäre die spätere Wende nicht mehr glaubwürdig gewesen.

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Sonntag, 26. April 2009 18:18

Die Jagd zum magischen Berg

Wer bei dem Film Die Jagd zum magischen Berg ein innovatives Kinoerlebnis erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Und da der ehemalige Footballmeister und WWF-Intercontinental-Champion Dwayne "The Rock" Johnson in unserem Lande wohl eher niemanden in die Kinos lockt, wie Brad Pitt, nur um seine Muskelspiele anzusehen, waren die Kinos auch leer und der Film lief nur noch an wenigen Terminen.

Aber uns hatte die Vorschau gefallen, also haben wir das schöne Wetter genutzt und uns in den voll klimatisierten Vorführraum gesetzt.

 Achtung, Spoiler 

Zu Beginn des Films habe ich mich echt scheckig gelacht, als die beiden Stormtrooper in sein Taxi gestiegen sind und zum Planet Hollywood wollten. Und auch sonst wird auf den UFO-Gläubigen und Science-Fiction-Fans (ist ja eh das Gleiche...) immer wieder rumgehackt und auf der UFO Space Expo als Spinner dargestellt.

Achtung, Spoiler

Der stets willkommene, engstirnige Skeptiker und Taxifahrer Jack kam cool rüber, die außerirdischen Kids Sara und Seth haben ein paar nette Tricks auf Lager, mit denen sie die Astrophysikerin Alex überzeugen, dass sie tatsächlich von einem anderen Planeten kommen. Und der Film ist actionreich, vorhersehbar, etwas wortwitzig, klischeehaft, unlogisch und unterhaltsam.

Achtung, Spoiler

Lustig war auch die Szene, in denen der außerirdische Terminator-Robocob-Verschnitt, der die Kids zusätzlich zu den bösen Regierungsbeamten jagte, auf dem "Spinnerkongress" (Treffen der UFO-Anhänger und Science-Fiction-Fans, ist ja eh das Gleiche...) auftauchte und sein "cooles" Kostüm und die geilste Stuntshow bewundert wurde.

Achtung, Spoiler

Fazit: Wer statt Kino lieber eine Radltour mit Biergartenbesuch erlebt hat, hat sicher nix falsch gemacht. Aber wer mal ein bisschen unterhalten werden möchte, der kann sich den Film irgendwann auch auf DVD leihen.

Themen: Patchwork-Familie | Kino | Star Wars

Sonntag, 5. April 2009 21:39

Monsters vs. Aliens

Heute waren wir zu Farids Kindergeburtstag im Kino und haben uns Monsters vs. Aliens angeschaut (nicht Alien vs. Predator 2).

 Achtung, Spoiler 

Leider wurden mal wieder die besten Gags bereits im Trailer verbraten, so dass man am Schluss doch etwas enttäuscht war. Zur Handlung gibt es daher auch nicht viel mehr zu sagen, als dass Aliens auf der Erde landen und die Regierung ihre gefangenen Monster freilässt, damit diese die Erde von den bösen, bösen Außerirdischen befreit.

Achtung, Spoiler

Ob in der FSK18-Version das Hochzeitskleid von Susan nicht mitwächst? Ansonsten das Übliche: Freundschaften sind wichtig, der Charakter spielt dabei eine größere Rolle als das Aussehen, Familie ist wichtig, und in einer Partnerschaft/Ehe sollten beide Partner gleichberechtigt sein, blabla...

Achtung, Spoiler

Die Figuren hätten noch ein paar mehr Ecken und Kanten, ihre Charaktere etwas mehr Tiefe, die Story etwas mehr Pepp und die Gags einen kürzeren Bart vertragen können. Ach ja, und man hat natürlich deutlich gemerkt, dass der Film auch für das 3D-Kino konzipiert war, wenn sinnlos irgendwelche Gegenstände in die Kamera gehalten wurden. Das wirkt auf 2D dann doch nicht so...

Fazit: Kann man sich schon mal angucken, muss man aber nicht. Und die Jungs wünschen sich den Film auf DVD? Von mir aus...

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | Kino

Samstag, 14. Februar 2009 23:32

The International

Mein Schatz Florian hat so oft über das ARG zu dem Film The International geschwärmt, dass ich beim Lesen des Mathäser-Newsletters sofort über den Titel gestolpert bin und gemeint habe, man könne doch mal wieder ins Kino gehen. Florian war sofort dabei :-)

 Achtung, Spoiler 

Was mir an dem Film gefallen hat:

  • Die Banker waren die Bösen
  • Die Erzählweise war nicht zu verworren, man konnte ihr also folgen.
  • Es gab sehr schöne Aufnahmen aus aller Welt.

Was mir an dem Film nicht gefallen hat:

  • Das Gerede am Anfang war so laut und donnernd, dass es mir fast die Ohrwaschel rausgehauen hat.
  • Das war schon fast ein Splatterfilm.
  • Es gab kein richtiges Ende.

 Achtung, Spoiler 

Die Schauspielerin Naomi Watts habe ich glatt für Samantha Spade aus Without a Trace gehalten. Naja, kann schon mal passieren.

Themen: Kino | Meine Sonderanfertigung Florian

Sonntag, 25. Januar 2009 21:19

Bolt - Ein Hund für alle Fälle

 Achtung, Spoiler 

Inhalt:

Bolt ist ein absoluter Held mit Niedlichkeitsfaktor und sagenhaften Kräften, wie den Laserblick, dem Turbobellen, das alles in Schutt und Asche legt, und der Gangart, die Flash aus Die Unglaublichen wohl blass hätte aussehen lassen. Doch damit sein Gesichtsausdruck stets real wirkt, lässt man den Hund à la Truman-Show in dem Glauben, er wäre ein echter Superhund. Dies wird ihm, als eine Folge doch einmal mit einem Cliffhanger endet, zum Verhängnis, denn um seinen Menschen Penny zu retten, bricht er aus seinem Filmwohnwagen aus, um sie zu befreien.

 Achtung, Spoiler 

Dabei landet Bolt in New York, wo er auf die streunende Katze Mittens trifft, die ihm behilflich ist, wieder nach Hollywood zu gelangen. Köstlich die Szene, in der sie eine Karte mit den Worten ausbreitet, "Das ist eine streng geheime Karte, die die ganze Welt zeigt", und dann sehen wir eine Karte von Nordamerika. Mittens begegnen auf ihrem Weg quer durch die USA dem Hamster Dino, der sie fortan begleitet. Es bedurfte allerdings einiger Beulen und blauer Flecke, ehe Bolt begreift, dass er kein Superhund ist.

Achtung, Spoiler

Am Schluss findet er natürlich seine Penny wieder, die auch gar keine Lust mehr hat, in der Serie mitzuspielen und irgendwie erinnerte es an die Auferstehung von Bobby Ewing, als ihr Charakter in der Serie einfach ausgetauscht wurde.

Achtung, Spoiler

Fazit:

Es ist den Filmemachern wirklich gelungen, nicht schon im Trailer die besten Szenen zu verbraten. Ich finde zwar, dass im deutschen Trailer nicht ganz rüber kommt, dass Bolt ein Filmhund ist, der glaubt, Superkräfte zu besitzen, was im amerikanischen Trailer, den wir im Urlaub gesehen hatten, durchaus der Fall war *Luft hol*. Aber das tut dem Film keinen Abbruch, auch nicht der deutsche Titel, der wohl an die Serie "Ein Colt für alle Fälle" erinnern soll *ironiemodusein* *schenkelklopf* *ironiemodusaus*. Wir sehen lustige und aberwitzige Actionszenen und hören köstlichen Wortwitz.

Ein wenig hatte ich auch das Gefühl, mal wieder einem erhobenen Zeigefinger begegnet zu sein, als in einem Restaurant gelbe, frische, reife Bananen und andere Lebensmittel einfach so weggeworfen wurden, aber es war nicht aufdringlich. Dieser Film ist nicht nur niedlich, wie Flutsch und weg, Große Haie - kleine Fische und Robots, wie ich befürchtet hatte. Dieser Film ist absolut sehenswert und kommt auf die Amazon-Wunschliste :-)

Themen: Patchwork-Familie | Kino
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Last Update: 09.01.2012 13:04
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