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Thema: Interessen/Astronomie

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Montag, 25. September 2017 23:41

Star Trek Discovery - Pilotfolgen

Mein Schatz Florian und ich haben rechtzeitig Netflix bestellt, damit wir sofort dabei sein können, wenn die neue Star Trek Serie startet. Also haben wir es uns in unserem Heimkino gemütlich gemacht und die beiden Pilotfolgen angeschaut.

Die ersten Szenen, in denen auf einem Wüstenplaneten eine Quelle mit einem gezielten Phaserschuss wieder zum Sprudeln gebracht wurde, und über die Erste Direktive hinweggesehen wurde, das war wirklich Star Trek. Auch wenn der Planet und die Kostüme ein klitzekleinwenig an Star Wars erinnerten. Der Rest war leider fast nur blöde Weltraumballerei. Sehr viel Neues wurde nicht gezeigt. Selbst ein Sprung durch das Weltall ohne Raumanzug hatten wir schon bei Enterprise, wo Archer kurz ins All fliegt und dann an Bord gebeamt wird (Episode 4x06 The Augments) und in Star Trek Nemesis, auch wenn Data kein Mensch war.

Und die Klingonen... Wieviele genetische Mutationen, über die dann niemand mit Außenstehenden sprechen darf, müssen die denn noch durchleben? Mein Klingonisch ist jetzt nicht so fließend, aber ich hatte den Eindruck, dass die Schauspieler sich verdammt schwer taten, in die ungewohnte Sprache auch noch Melodie oder Kraft zu legen, weil sie so mit der Aussprache beschäftigt waren. Das wirkte sehr gestelzt. Die Figuren fand ich aber ganz sympathisch, soweit sie bisher vorgestellt wurden. Ich bin eben ein Fan der Vulkanier. Mal sehen, wie es weiter geht.

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Sonntag, 12. Februar 2017 14:16

Hidden Figures

Gestern waren wir im Kino und haben Hidden Figures angeschaut. Das war mal wieder ein wunderschöner Film, der nicht mit 3D und Haudrauf und superduper FX-Spektakel aufwartet, sondern einfach nur eine wunderbare Geschichte erzählt. Und das sogar nach wahren Begebenheiten. Natürlich gibt es auch ein paar Special Effects, aber sie sind in diesem Film nicht die Hauptsache, sondern ergänzen nur die zahlreichen Originalaufnahmen aus den 60iger Jahren.

Es war ein wunderbarer Traum, Menschen in das Weltall und auf den Mond zu befördern. Auch wenn der Antrieb der kalte Krieg war, so sind die Menschen damals dadurch über sich hinausgewachsen. Man glaubt es kaum, mit welchen aus heutiger Sicht primitiven Mitteln hier dieses Wunder vollbracht wurde. Und es gab tatsächlich einige Genies bei der NASA, die in der damaligen Zeit leider mit der Rassentrennung und natürlich auch noch mit der dürftigen Gleichberechtigung von Mann und Frau zu kämpfen hatten. Von drei dieser Heldinnen erzählt dieser Film voller Menschlichkeit.

Kevin Costner gefällt mir in der Rolle sehr gut, besonders, als er zum Vorschlaghammer greift und das Toilettenschild "Coloured Women Room" abschlägt. Jim Parsons spielt einen Wissenschaftler und erinnert damit natürlich ein klein wenig an Sheldon Cooper, wenn auch nicht so nerdig, dafür aber frauenfeindlich und rassistisch. John Glenn wird als wunderbarer Mensch gezeigt, der er als Mitglied der Freimaurer sicherlich auch war, bevor er die Erde aus einiger Distanz gesehen hat. Martin Luther King wird ebenfalls kurz in den historischen Aufnahmen gezeigt, um den geschichtlichen Hintergrund zu zeigen. Mir war gar nicht bewusst, dass die Rassentrennungsgesetz tatsächlich noch in den 60iger Jahren galten.

Fazit: Eine wundervolle Geschichte, die ich gerne als bluray besitzen möchte. Ich hatte mehrfach Pipi in den Augen.

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Dienstag, 16. August 2016 23:58

Berlin - Naturkundemuseum - Things to come - IMAX Star Trek Beyond

Einer der Gründe, weshalb wir vor unserem Familienurlaub in Meck-Pomm ein paar Tage Berlin eingeplant hatten, war die Ausstellung im Naturkundemuseum mit dem T-Rex Tristan, die auf zwei Jahre angelegt war. Die Besitzer von Tristan Otto haben ihn für die Forschung und für das interessierte Publikum untentgeltlich zur Verfügung gestellt, wofür ich sehr dankbar bin. Ich frage mich, was mit solchen Schätzen geschieht, wenn sie Superreiche einfach in einem ihrer Landhäuser bunkern. In meinen Augen ein Verbrechen an der Menschheit. Die Ausstellung ist sehr gelungen.

Außerdem hatten wir Glück, dass es noch eine weitere interessante Sonderausstellung über Kometen und Rosetta gab.

Relativ spät haben wir von der Ausstellung in der Kinemathek: Things to come erfahren, nämlich über Heise. Deshalb mussten wir das noch in unseren Kurzaufenthalt reinquetschen, weil dort Montag geschlossen ist. Für Berlin kann man ruhig immer noch einen Extratag frei lassen für solche unvorhergesehenen Dinge. Die Ausstellung war auch toll, viele Science Fiction Klassiker wurden beleuchtet. Die oberste Etage war für Jugendliche unter 16 Jahren nicht empfohlen, aber unser 15jähriger Ferdinand durfte trotzdem rein. Wer Prometheus geschaut hat, wird dort auch nicht weiter geschockt. Selbst Star Trek kam nicht zu kurz und wir Nitpicker haben sogar einen Fehler in der Beschriftung eines Fotos gefunden.

Anschließend waren wir mit unserer Berliner Verwandtschaft im 12 Apostel. Sehr leckere Pizza und Pasta.

Und ruhelos ging es dann gleich weiter ins IMAX, wo wir ein weiteres Mal Star Trek Beyond anschauten. Aber es hat sich gelohnt. Die Technik im IMAX ist einfach hervorstechend. Und weil wir die letzte U-Bahn verpasst haben, sind wir dann mit dem Taxi ins Hotel gefahren.

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Samstag, 15. November 2014 14:38

Interstellar

Da wurde wohl versucht, einen Epos à la 2001 zu schaffen. Mit einer Prise fünftem Element, was ich etwas nervig fand. Nur, dass die Roboter zuverlässig arbeiteten, und wie wandelnde Monolithen aussahen :) Und Humor hatten :D

Einerseits hat mir der Film gefallen, da er bildgewaltig war und Einsteins Relativitätstheorie nicht einfach ausblendete. Und der psychische Effekt von Zeitdilatation und die Auswirkungen des mächtigen Überlebenswillens wurden auch sehr eindrucksvoll dargestellt. Trotzdem fand ich den Film teilweise etwas zu langatmig. Und Florian fand ihn zu vorhersehbar. Und es wurde auch nicht alles erklärt. So wird es der Phantasie des Zuschauers überlassen, wieso es auf der Erde zu einer Katastrophe kam. Hier hätte ich mir einen kleinen Seitenhieb auf Monsanto gewünscht (= meine Phantasie).

Nur beim schwarzen Loch wurde die Physik mal eben künsterlisch anders dargestellt. Ich weiß, es hat noch nie ein Raumfahrer einen Ereignishorizont überquert. Aber bitte, was soll denn geschehen, außer dass man durch die Gravitationskräfte zerrissen wird? Mal ganz abgesehen davon, dass ich persönlich Planeten in der Nähe eines schwarzen Loches von vornherein für die menschliche Kolonisierung ausgeschlossen hätte. Aber mich fragt ja keiner. Die Methode der Kolonisierung, die hier vorgestellt wurde, fand ich hingegen ziemlich interessant.

Update 19.11.2014, 21:52 Uhr

Interessanter Artikel über den Film in der Zeit.

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Mittwoch, 8. Oktober 2014 18:12

Tag der offenen Tür im ESTEC - Noordwijk - Holland

Am Sonntag waren wir beim Open Dag im ESTEC. Das Hauptthema war natürlich die aktuelle Mission Rosetta. Aber auch sonst gab es interessante Technologie zu bewundern, wie die Rüttler, die Zentrifuge und das ISS-Modul Columbus.

Bei den Snack-Ständen gab es nur Bueno oder KitKat. Und in der Kantine gab es nur Pommes und Fleischmatsch. Und Pfannkuchen. Ich hoffe aber, dass den Mitarbeiteren besseres Essen serviert wird. Für den Massenansturm beim Tag der offenen Tür haben die wohl nichts besseres hinbekommen. Dafür haben wir vor dem Rückflug am Flughafen Schiphol noch ganz gut gegessen.

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Donnerstag, 3. Oktober 2013 19:47

Gravity - 3D

Ich habe schon lange nicht mehr einen so ergreifenden Film gesehen. An diesem Film stimmte fast alles. Das Besondere an diesem Film ist, dass er fast ausschließlich mit zwei Schauspielern auskommt, Sandra Bullock und George Clooney, die auch ganz toll ihre Rolle spielten. Insbesondere haben mir auch die langen, ungeschnittenen Szenen gefallen, in denen man das Gefühl hatte, mitten unter den Astronauten im Weltraum zu schweben. In diesem Fall fand ich den 3D-Effekt auch mal sinnvoll, er wurde auch nicht übertrieben.

Achtung, Spoiler

Die einzige Szene, die ich unglaubwürdig fand, war die Szene, in der Dr. Ryan Stone mit einem Fuß in den Seilen des Landefallschirms der Rettungskapsel der ISS hängt und sich Matt Kowalski abhängt, weil er glaubt, dass sie es zu zweit nicht in die Raumstation schaffen würden. Die Situation erschien mir nicht ausweglos genug, so dass die Szene misslang. Für den späteren Verlauf war es aber notwendig, dass Kowalski nicht von einem Trümmerstück getroffen wird, sondern einfach unversehrt wegtreibt, aber so glaubwürdig wie in Titanic, als Jack sein Leben für Rose hergibt und in den Untiefen des Meeres versinkt, war diese Szene eben leider nicht. Das hätte man besser machen können.

Achtung, Spoiler

Der Film spielt auch sehr schön mit der Musik, um bestimmte Stimmungen aufzubauen, um dann wieder plötzlich den Zuschauer in die Stille des Weltalls einzutauchen. Auch die Schwerelosigkeit wurde sehr gut dargestellt. Gut, die NASA hat das Space Shuttle-Programm leider eingemottet, und es gibt keine Explorer, aber das macht nichts. Dafür gibt es eine chinesische Raumstation. Was mir auch gut gefallen hatte, war der Umstand, wie Ryan ihren Lebensmut verloren hatte und ihn dann im Halbdilirium wieder erlangte.

Achtung, Spoiler

Und ja, der Film hatte ein Happy End. Zumindest für Ryan. Wie schön! Denn es ist immer richtig, für sein Leben zu kämpfen, auch wenn die Situation ausweglos erscheint. Zu kämpfen bis zur letzten Sekunde! Und der Film hat glücklicherweise nichts mit Open Water gemeinsam ;-)

Fazit: Ein außergewöhnliches Meisterwerk. Angucken!

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Donnerstag, 8. August 2013 23:23

Urlaub 8. Tag - Kennedy Space Center Up-Close Mega Tour

Nachdem wir unsere Tagestickets in Annual Passes verwandelt hatten, sind wir heute wieder im Kennedy Space Center gewesen. Die Jungs waren ganz begeistert von dem Laser Challenge im Angry Bird Encounter, so dass wir dort heute zwei Mal waren.

Um 12.00 Uhr ging dann unsere Bustour los, die uns auf das offizielle Gelände der NASA am Cape Canaveral führte, wo wir in das Vehicle Assembly Building hinein durften (das Ding, das so aussieht wie Dagobert Ducks Geldspeicher) und ziemlich nah an das Launch Pad 39-A, von wo aus sämtliche Apollo-Missionen zum Mond gestartet waren. Leider wird dieses Launch Pad vermutlich demnächst an SpaceX oder eine andere Raumfahrtfirma verpachtet, die sie dann natürlich modernisieren. Das ist sehr schade, denn dadurch wird dieses historische Gebilde zerstört. Interessant war, wie verbrannt die Bricks ausgesehen haben, und einmal sind die Dinger auch bei einem Start durch die Gegend geschleudert worden.

Vehicle Assembly Building

Die Tour dauerte ungefähr 2,5 Stunden. Das Gelände ist Naturschutzgebiet und bevölkert von über 300 Vogelarten und eine Menge anderer, gefährdeter Tiere und natürlich Aligatoren. Einen hat Florian sogar gesehen. Die Apollo/Saturn V-Tour war dann anschließend, die im normalen Preis mit enthalten war und im Gegensatz zur Up-Close-Tour nicht extra gekostet hat. Die Mondlandungen sind auch heute noch faszinierend.

Astronaut

Völlig ausgehungert waren wir dann im Moon Rock Cafe essen, mit Blick auf einer lebensgroßen Nachbildung der Saturn V-Rakete. Diesmal waren wir nicht bis zum Ende im Park, sondern sind schon etwas früher gefahren, hatten keine Lust mehr in die Astronauts Hall of Fame zu gehen, sondern fuhren in den nächsten Supermarkt, um uns mit Obst und Wasser einzudecken, und dann wollten wir noch Wäsche waschen und tanken.

Im Target-Markt habe ich dann mehrere Leute gefragt, wo eine Coin Laundry ist, aber Florian hatte glücklicherweise im Navi eine gefunden. Dort haben wir die größte Waschmaschine Floridas gesehen (stand zumindest dran), mit der man hätte 12 Wäscheladungen auf einmal waschen können. Uns hat die Maschine für 5 Ladungen für Buntwäsche (23 Minuten) und für 2 Ladungen für helle Wäsche (18 Minuten) gereicht, danach noch 25 Minuten in den Trockner, zusammenlegen und die Wäsche war gewaschen.

Vor lauter Freude über die frisch gewaschene Wäsche haben wir völlig vergessen, noch schnell nebenan zu tanken. Das fiel mir dann erst auf dem Highway auf, als ich die Tanknadel schon recht nahe am roten Bereich sah. Mir ist richtig schlecht geworden, weil Florian im Navi nicht wirklich in der Nähe eine Tankstelle finden konnte. 25 Minuten bis zur nächsten Tankstelle? In Amerika? Äh...

Dann hat er aber doch noch eine gefunden, die in 9 Minuten erreichbar war. Dort wurde nur leider meine Kreditkarte nicht angenommen. *schwitz* Aber ich konnte dann drinnen 50 Dollar mit der Karte autorisieren. Ich hatte auch richtig geschätzt, denn genau so viel passte dann auch in den Tank. Der war also tatsächlich schon ziemlich leer... Ich hatte auch etwas Angst, dass vielleicht Kriminelle gesucht wurden, weil an den Anzeigen auf dem Highway etwas von einem Silver Alert stand und dann Fahrzeuge beschrieben waren, die gesucht wurden. Aber wie sich herausstellte, waren das keine Kriminellen, sondern vermisste Personen, die gesucht wurden.

Unser Hotel Springhill Suites ist der Hammer! Ich bin echt am Überlegen, ob wir nicht noch die letzte Nacht vor unserem Flug nach Atlanta auch noch hier bleiben, statt am Flughafen zu übernachten. Allerdings müssen wir am Vorabend den Mietwagen schon zurückgeben... Acht Nächte hier, ich freu mich schon.

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Mittwoch, 24. Oktober 2012 20:10

Sternwarte - Vortrag über Herbsthimmel

Am Freitag waren wir mit Arbeitskollegen von meinem Schatz Florian in der Sternwarte zu einem Vortrag über den Herbsthimmel. Es war sehr interessant und nicht so ermüdend lang wie beim letzten Mal, als ich schon fast die Lust verloren hatte, da noch einmal hinzugehen.

Anschließend konnten wir noch auf das Dach gehen und Jupiter mit seinen galileischen Monden und einen Ringnebel durch die Teleskope sehen. Es war sehr schön, auch wenn mich die Medienbrücke mit ihrer Lichtverschmutzung noch immer wie jedes Mal ärgert.

Zum Cocktailtrinken reichte mein Wachzustand dann aber leider nicht mehr aus und ich freute mich auf mein Bett.

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Dienstag, 23. Oktober 2012 20:48

Tag der offenen Tür im DLR

Diesen Sonntag waren wir im DLR zum Tag der offenen Tür. Für uns Langschläfer war die Zeit bis 17.00 Uhr natürlich etwas knapp, so dass wir uns nur das Frühwarnsystem für Tsunamis in Indonesien erklären lassen konnten, etwas essen konnten (bei den Palatschinken haben wir eine halbe Ewigkeit angestanden), und für die Robotik hat es dann auch noch gereicht. Die war sehr interessant, nur die minimalinvasive Chirurgie ließ keine Zuschauer mehr rein, aber vielleicht war das auch besser so ;-) Ferdinand war auch sehr beeindruckt, weil ein Roboter einen Ball fangen und wieder werfen konnte.

Außerdem war es schön, ein paar liebe Freunde wiederzutreffen :D

In zwei Jahren ist der nächste Tag der offenen Tür. Ich denke, wir werden da wieder hingehen und die verpassten Sachen nachholen. Zum Beispiel die ESOC-Brücke ;-)

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Dienstag, 28. August 2012 19:57

ESOC in Darmstadt

Man kommt da nicht ohne Weiteres rein. Wir mussten uns namentlich bereits Wochen vor der Führung registrieren, um das ESOC in Darmstadt besuchen zu dürfen. Da ich Angst hatte, irgendwo im Stau zu stehen und den Termin zu verpassen, sind wir bereits am Vorabend angereist. Unser Hotel war gemütlich und das Personal superfreundlich.

Daher konnten wir den Tag in Darmstadt nutzen, uns die Altstadt anzusehen und etwas zu shoppen. Ein wenig mulmig war mir, weil wir den ganzen Tag auf dem Besucherparkplatz gestanden hatten, aber ich hatte das ESOC-Eintrittsticket hinter die Windschutzscheibe gelegt. Das Auto stand dann auch noch da.

Vor der Führung haben wir uns mit den Teilnehmern des Trekdinner United und Robert Vogel getroffen. Gegen Vorlage unserer Personalausweise bekamen wir einen Besucherausweis der ESA. Das war schon eine spannende Angelegenheit. Auf dem Gelände durften wir fotografieren, aber nich in den Gebäuden. Eigentlich ist es sehr unspektakulär, wie hinter Glasscheiben einige Leute vor ihren Computermonitoren saßen und die Satelliten fernsteuerten.

Aber allein das Feeling, einmal dort gewesen zu sein... Das war ja mal mein Kindheitstraum, für die NASA oder ESA zu arbeiten. Ich war sogar mal Urlaubsvertretung einer Sekretärin bei Kayser Threde in der Raumfahrtabteilung. Aber letztendlich ist das auch ein normaler Job. Und vielleicht auch gar nicht so toll, weil die Satelliten natürlich 24/7 betreut werden müssen. Aber es ist schon recht umfangreich, was die Europäer da an Satelliten im All haben.

Abends waren wir dann noch im Gasthaus zum Löwen, wo wir noch lange draußen sitzen konnten, bevor wir uns in unser Hotel verkrümelten.

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Donnerstag, 29. September 2011 20:30

Eine kurze Geschichte des Universums - K. C. Cole

Eigentlich hätte dieses Buch [Unser Amazonstore: ] Eine kurze Geschichte des Nichts [/Amazonstore Ende] heißen müssen. Denn um nichts weiter geht es in diesem Buch. Es wurde mir angepriesen als ein populärwissenschaftliches Buch, das die Stringtheorie verständlich erklären würde.

Tatsächlich war es jedoch so, dass ich ohne das Buch Das elegante Universum - Brian Greene wahrscheinlich noch weniger verstanden hätte. Die Stringtheorie wird auch kurz erwähnt, aber schlauer bin ich dadurch nicht geworden.

Dennoch ist dieses Buch sehr interessant. Es ist halt das alte Problem, wenn die Erwartungshaltung eine andere ist und dann nicht erfüllt wird. Das Buch ist ein Streifzug durch die Geschichte der Null, durch die Mathematik, durch die Entstehung des Universums. Angefüllt von einer Menge Zitate und interessanter Ideen berühmter Physiker, Philosophen und Mathematiker liest es sich recht flockig bis zum Ende.

Ich habe mich während des ganzen Buches gefragt, ob K.C. Cole eine Frau ist. Oder ob ich die Vermutung nur habe, da die Übersetzerin eben weiblich war. Doch jetzt weiß ich, dass K.C. Cole eine Frau ist. Nicht, dass das relevant wäre, aber irgendwie wollte ich eben wissen, was sich hinter der Abkürzung verbirgt.

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Samstag, 16. Oktober 2010 13:13

Sternwarte - Unser Größter, der Jupiter

Gestern waren wir in der Volkssternwarte München und haben uns den Vortrag "Unser Größter: Jupiter" angehört. Die Jungs waren auch dabei, und obwohl sie es interessant fanden, ließ die Konzentration um diese Uhrzeit natürlich etwas nach.

Vor derm Vortrag lief auf der Leinwand eine Simulation von Celestia ab. Das habe ich mir gleich mal runtergeladen, denn damit kann man die Planeten unseres Sonnensystems virtuell bereisen. Ein tolles Programm :-)

Der Vortrag war sehr interessant und man merkte Hans-Georg Schmidt deutlich seinen ansteckenden Enthusiasmus an. Wir erfuhren sehr viel über den Jupiter, auch wo der Name herkommt (da steckt Jahwe und Pater drin), über die gallileischen Monde und dass es auf dem Jupiter fürchterlich stinken muss ;-) Der Vortrag wurde immer wieder durch solche lustige Bemerkungen aufgelockert und war keinen Augenblick langweilig.

Anschließend durften wir uns noch die Refraktoren auf dem Dach angucken, auch wenn es die dichte Wolkendecke nicht zuließ, den Jupiter mit eigenen Augen zu betrachten. Er bewegt sich zwar schon wieder von der Erde weg, aber kann noch eine ganze Weile recht gut beobachtet werden, so dass wir beschlossen, bei schönem Wetter noch einmal hinzugehen.

Leider wird direkt neben der Volkssternwarte gerade ein Bürokomplex errichtet, die sogenannte Medienbrücke. Es ist zu befürchten, dass dort die ganze Nacht Strom verschwendet wird das Licht brennen wird, um dieses häßliche Bürogebäude zu erleuchten. Das bedeutet natürlich, dass es zu einer erheblichen Lichtverschmutzung kommen wird und die Beobachtung der Sterne und Planeten extrem beeinträchtigt wird. Ich hoffe, dass die Betreiber dieser Medienbrücke ein Herz für Astronomen haben und nachts, wenigstens bei sternenklarem Himmel, auf die Dauerbeleuchtung verzichten werden.

Florians Blogeintrag zum Jupiter

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Montag, 27. September 2010 20:13

Das elegante Universum - Brian Greene

Damals in der Bild der Wissenschaft empfohlen, stand das Buch [Unser Amazonstore: ] Das elegante Universum - Brian Greene [/Amazonstore Ende] auf meiner Wunschliste bzw. ungelesen im Regal. Jetzt habe ich das Buch endlich durchgelesen.

Ich hätte es schon cool gefunden, wenn ich hätte abwinken können: Was, Quantenphysik? Ich bin schon bei der Stringtheorie... Doch so einfach ist es nicht. Ich denke, dass ich mit meinen Physikabiturwissen nun an meine Grenzen stoße.

Brian Greene versucht, die Stringtheorie ohne mathematische Formeln zu beschreiben. Ich denke, das ist schon fast ein Ding der Unmöglichkeit. Im Anhang finden dann mathematisch gebildete Leser (zu denen ich definitiv nicht gehöre) auch noch Erläuterungen. Trotzdem benutzt Brian Greene immer wieder mathematische Fachausdrücke, mit denen ich nichts anfangen konnte. Daher blieb mir die Stringtheorie zum großen Teil noch immer verschlossen.

Einige Dinge konnte ich dennoch aus dem Buch mitnehmen, die mich faszinierten. Zum Beispiel, dass Einstein postulierte, dass sich alle Objekte in Lichtgeschwindigkeit durch die Raumzeit bewegen. Damit meinte er die Geschwindigkeit in allen vier Dimensionen (drei des Raumes und eine der Zeit). Wenn sich ein Objekt also durch den Raum bewegt, muss ein Teil seiner Geschwindigkeit durch die Zeit abgezweigt werden. Das ist auch der Grund, weshalb sich kein Objekt schneller als das Licht durch den Raum bewegen kann. Denn wenn es in den drei Raumdimensionen Lichtgeschwindigkeit erreicht hat, bleibt keine Geschwindigkeit mehr für die vierte Dimension, die Zeit übrig. Das deckt sich auch mit der Aussage, dass für Objekte, die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, die Zeit stehenbleibt. Ein interessanter Gedanke.

Auch fand ich die Aussage interessant, dass nicht nur die Gravitation, sondern auch der Elektromagnetismus mit Krümmungen der Raumstruktur verknüpft ist.

In der Stringtheorie gibt es neben den bekannten drei Raum- und einer Zeitdimension noch sechs weitere Dimensionen, die zum sogenannten Calabi-Yau-Raum aufgewickelt sind. Dieser hat wie ein Donut Löcher, und zwar drei Stück, weshalb den Schwingungsmustern der Strings auch gewisse Grenzen gesetzt sind, was widerum dazu führt, dass es genau drei Familien von Elementarteilchen gibt. In einem Universum mit vier Löchern in den aufgewickelten Dimensionen, würden völlig andere Elementarteilchen zu finden sein.

Außerdem beschreibt Greene schwarze Löcher als eine Art Riesenelementarteilchen, die mit den gleichen Eigenschaften wie Masse, Kraftladung und Spin beschrieben werden können wie Elementarteilchen. Das ist schon ein faszinierender Gedanke und lies mich kurz an das Ende von Man in Black denken, als unser Universum in einer Billardkugel erschien, mit der unglaublich große Wesen spielten. Mit anderen Worten, schwarze Löcher und Elementarteilchen könnten zwei Erscheingungsformen ein- und derselben Sache sein wie Eis und Wasser zwei Aggregatzustände von H2O sind.

Dass wir den Urknall sehen könnten, wenn unsere Augen Lichtwellen im Mikrowellenbereich wahrnehmen könnten, wusste ich schon länger. Dann wäre der nächtliche Himmel nicht schwarz, sondern von einem diffusen Glimmen erfüllt.

Der Untertitel dieses Buches lautet auch "die Suche nach der Weltformel". Im Anhang wird auch beschrieben, wie eine solche Weltformel aussehen müsste. Sie dürfte niemals zu einem unendlichen Ergebnis kommen, denn sollte dies der Fall sein, dann weiß man, dass die Formel nicht allgemeingültig ist. Diese Weltformel ist aber noch nicht gefunden.

Ein interessantes Buch, das mich an meine ganz persönliche Grenze des Verständnisses für das Universum geführt hat. Hier ist vermutlich Schluss mit meinem Erkenntnisweg. Aber wer weiß, vielleicht kann mir Stephen Hawking die Sache mit der Weltformel in seinem neuen Buch "Der große Wurf" doch noch erklären ;-)

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Dienstag, 5. Januar 2010 13:07

Bochum - 27. August 2009

Am Donnerstag ging es dann weiter. Von unserem Hotel in Wuppertal aus konnten wir sternförmig die Ziele der letzten Tage erreichen. Heute stand Bochum auf dem Plan. Zuerst fuhren wir zur Sterwarte Bochum, das Radom. Dort haben wir die Ausstellung Sputnik besucht. Das war schon ein tolles Erlebnis, vor allen Dingen, als ich oben vor einem Architektenhaus den Leiter der Sternwarte Herrn Elsner mit seinem Rasenmäher unterwegs beobachten konnte. Außerdem sahen wir viele Wahlplakate mit ihm, da er für die SPD kandidierte :-)

Anschließend sind wir zum Planetarium Bochum gefahren. Leider sind wir auch diesmal ein paar Minuten zu spät gekommen, so dass wir nicht in die Vorstellung konnten, sondern nur die Ausstellung außen herum anschauen durften. Danach haben wir das schöne Wetter genutzt und sind durch den Stadtpark gelaufen, haben die Kinder auf einem Spielplatz austoben lassen, uns ein Eis gegönnt und sind dann zu einem Griechen zum Abendessen gegangen.

Abends ging es dann ins Musical Starlight Express. Die Jungs waren begeistert, vor allen Dingen, weil sie am Schluss noch mit einem der Schauspieler fotographiert werden durften.

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Samstag, 23. August 2008 21:56

22. Tag - San Francisco, USS Hornet

Heute waren wir nochmal beim Denny's zum Frühstück. Danach haben wir unser Auto aus der Garage geholt und sind einmal die Crookedest Street hinunter gefahren, was wir auch auf Video festgehalten haben. Das hat total Spaß gemacht. Danach haben wir einen Apple Store besucht und dann wollten wir noch zu einem Toys'R'Us, um einen Lego-Katalog zu holen. Aber statt dem Toys'R'Us haben wir einen Best Buy vorgefunden, so etwas wie Jupiter. Naja, auch gut. Guglmäps war da eben nicht up-to-date.

USS Hornet

Anschließend sind wir zum Flugzeugträger USS Hornet gefahren, was gar nicht so einfach war, weil wir irgendwie den Webster Tube nicht gleich gefunden haben. Das Schiff ist riesig, aber schon seit Ende der 60'er nicht mehr in Betrieb. Die alte Technik lässt doch ab und zu ein Lächeln über unsere Gesichter ziehen. Die Maschinenraumtour haben wir noch mitmachen können, aber für die Brückentour waren wir ein wenig zu lange auf der Suche nach dem Webster Tube gewesen (ein Tunnel, keine Brücke). Trotzdem war es interessant, vor allen Dingen wie das Schiff dazu benutzt wurde, die Kapsel der Apollo 11 nach erfolgreicher Landung aus dem Wasser zu holen und dass damals befürchtet wurde, dass die Astronauten irgendwelche exotischen Viren mit aus dem All bringne könnten und für 21 Tage in einen Quarantäne-Wohnwagen gesperrt wurden. Außerdem finde ich es fanszinierend, wie bei den Flugzeugen und Hubschraubern die Flügel bzw. Rotoren zusammengeklappt werden, um Platz zu sparen.

Apollo 11 Kapsel

Fünf Uhr machte die USS Hornet ihre Schotten dicht und wir machten uns langsam auf den Weg zum Flughafen. Allerdings kurvten wir auch hier ein wenig irr in der Gegend rum, weil die Amis auf die Schilder gerne einfach nur Nummern und Himmelsrichtungen schreiben, statt den nächsten Ortsnamen. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Und dann sollten Rental Car Return bei San Bruno rausfahren, aber dann kam irgendwie kein weiteres Hinweisschild... Irgendwie hat Florian das Navi dann doch noch in Gang gebracht und wir sind sicher angekommen, wo wir unser Auto zurückgeben konnten. Von dort aus ging es mit einer Hochbahn zum Flughafen.

Am Flughafen-Check-In wurde dann festgestellt, dass unser Koffer über 23 kg wiegt und wir mussten deshalb noch eine Tasche kaufen und umpacken. Aber da wir noch genügend Zeit hatten, war das nicht so schlimm. Unser Flieger ging ziemlich pünktlich 21.30 Uhr raus und wir hatten wieder unsere Stammplätze mit viel Beinfreiheit.

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Freitag, 11. August 2006 22:07

Radom

Dann haben wir uns beeilt, weil wir noch die Sternwarte Radom besuchen wollten. Aber unser Besuch in Bochum begann mit einer Fehlplanung und endete mit einer solchen. Allerdings habe ich versucht, im Nachhinein eine Anfahrtsskizze zu finden. Auf der Homepage der Sternwarte konnte ich leider nur eine Anfahrtsbeschreibung als PDF-Dokument für Autofahrer finden. Auf der VRR-Homepage habe ich wieder die gleiche Route bis zur Haltestelle Blankensteiner Straße erhalten, von wo aus man aber noch eine ganze Weile hätte laufen müssen. Als ich dann statt "Haltestelle" Blankensteiner Straße "Straße/Hausnummer" Blankensteiner Straße 200 a eingab, erhielt ich eine merkwürdige Wegbeschreibung mit einmal Umsteigen und einer fehlenden Beschreibung des zweiten Verkehrsmittels, in das ich hätte umsteigen müssen. Als ich dann das i für Information anklickte, bekam ich doch tatsächlich den Vorschlag, ab der Umsteigehaltestelle mit dem Taxi weiterzufahren... Den Bus 353, der bis zur Sternwarte fährt, findet man erst, wenn man als Zielhaltestelle "Sternwarte" eingibt. Darauf muss man aber erst kommen, dass die Sternwarte eine eigene Haltestelle hat.

Sehr unbefriedigend, das Ganze. Ich denke, es ist nicht allein auf meine Fehlplanung zurückzuführen, dass wir das Radom einfach nicht mehr gefunden haben, sondern auch auf die unzureichenden Informationen der Websites. Schade, sehr schade!

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Donnerstag, 10. August 2006 23:12

Planetarium

Als wir im Zeiss Planetarium Bochum waren, haben wir unsere Classic-Uniformen angezogen. Wir waren spät dran, konnten dann aber doch noch die Show sehen. Unter anderem hatte sie sich mit der Frage beschäftigt, ob es Leben auf dem Mars gibt oder gegeben hat und wie man Planeten mit dem heutigen Stand der Technik ausfindig machen kann. Es war sehr interessant.

Anschließend hat uns Herr Rose (an dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank!) das Schaltpult gezeigt, wo die Berechnungen in Bruchteilen von Sekunden ablaufen. Hierzu stehen dem Planetarium zwei PCs und ein MAC zur Verfügung. Auf den vielen, vielen Knöpfen lässt sich sogar eine eigene kleine Show zusammenstellen, die große Show selbst ist jedoch auf kleinen Bändern gespeichert, die den Ablauf der Projektoren, der DIA-Projektoren und der Beamer zusammen mit dem Ton und der Musik koordinieren. Durch den großen Hauptprojektor werden die einzelnen Sterne durch Glasfasern projiziert. Faszinierend! Der Projektor ist aus dem Jahr 2000 und einer der modernsten der Welt.

Natürlich wurden wir sofort als Trekkies erkannt. Die Leiterin des Planetariums Dr. Susanne Hüttemeister meinte dann: "Aha, eine Trill und ein... hm?" Florian hatte leider seine spitzen Ohren nicht dabei. Er war "nur" Terraner.

Anschließend haben wir uns noch den alten Projektor in Hantelform und die schönen Weltraumfotographien angesehen, die rund um das Planetarium ausgestellt waren. Im Shop haben wir dann einen Mond-Globus gekauft, den ich bisher im Hugendubel vergeblich gesucht hatte. Vielen Dank für das unvergessliche Erlebnis!

Fotos (während der Vorstellung für Starlight Express ist natürlich Film- und Fotographierverbot)

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Last Update: 09.01.2012 13:04
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