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Thema: Interessen/Star Wars

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Sonntag, 30. Juli 2017 23:56

Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten

Wir waren im Cinemaxx und haben mal die VIP-Sessel ausprobiert. Für zwei bis vier Euro mehr kann man darin Platz nehmen. Allerdings ist der Komfort nicht so wahnsinnig viel größer, als dass sich die Invenstition lohnen würde. Fußstützen wären etwas gewesen. Aber so...

Aber nun zum Film: Der Trailer hat mich sofort angesprochen, da er einen grandiosen Augenschmaus versprach. In dieser Hinsicht wurden wir auch nicht enttäuscht. Auch wenn er vielleicht nur dazu diente, eine Figur einzuführen, wie Bubble, die grandios von Rihanna verkörpert wurde. Die Story ist auch ganz nett und letztendlich wird es immer schwieriger, wirklich neue Geschichten zu erzählen oder sich neue Technologien auszudenken. So gibt es im Valerian-Universum auch ein Holodeck. Und die Perls erinnern ein wenig an die Na'vi aus Avatar, eine hochgewachsene, extrem schmale, humanoide Rasse, die auf ihrem Planeten im Einklang mit der Natur leben und Zugang zu einer unbekannten Energie haben. Die Figuren und Außerirdischen sind schillernd und phantasievoll wie aus Star Wars. Und alle leben (mehr oder weniger) friedlich zusammen im Universum und es gibt eine United Human Federation wie in Star Trek.

Was mich aber wirklich an dem Film gestört hat, war die Auswahl der beiden Hauptcharaktere. Insbesondere Valerian ist der Traum aller Arbeitgeber, erst 20 Jahre alt, aber schon 10 Jahre Berufserfahrung. Aber da tue ich ihm vielleicht Unrecht, denn der Schauspieler Dane DeHaan ist bereits 31 Jahre alt. Leidet wohl ein wenig unter dem Leonardo DiCaprio-Syndrom. Aber da ich die Comics seinerzeit gelesen habe, kann ich mich noch sehr gut an das Aussehen der Figuren Valerian und Veronique (wie Laureline damals leider übersetzt wurde) erinnern. Valerian hatte schwarze Haare und ein sehr markantes Kinn. Und Veronique/Laureline, gespielt von Cara Delevingne hat mir dagegen gut gefallen, auch wenn sie keine roten Haare hatte. Jetzt weiß ich auch, woher ich sie kenne. Sie war June Moone bzw. Enchantress aus Suicide Squad, den wir neulich auf bluray gesehen haben.

Und dann vielleicht eine Anmerkung zu den vielen Eroberungen, die Valerian in seiner Vergangenheit gemacht hat. Frauen fragen danach, weil sie abschätzen wollen, wie austauschbar sie sind. Je mehr Frauen ein Mann schon gehabt hat, desto abschreckender ist das... Eine gewisse Anzahl finden nur Männer cool.

Fazit: Ein Augenschmaus für SciFi-Fans. Den kann man wirklich im Kino genießen.

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Samstag, 27. Mai 2017 23:06

German ComicCon im MOC

Heute waren wir nicht auf der RPC in Köln, weil ich wegen Autokaufplan das Reisebudget gekürzt habe. Das machen wir dann nächstes Jahr. Und auf der Pferd International liegt ein Fluch, denn ich habe da nieniemalsnicht Zeit. Jedenfalls waren wir auf der German ComicCon, weil die in München stattfand und Thomas und Monika dort ihren Stand von Fantasie und Raum haben.

Kaum waren wir dort, haben wir jemanden vom Dr. Who-Stammtisch getroffen und unsere Schweizerin begrüßt, die zunächst in der Messe Riem war, statt im MOC. Unser erster Programmpunkt war der Cosplay Contest. Dort fand noch das Panel von zwei jungen Schauspielerinnen aus "The 100" statt. Es standen auch schon ziemlich viele Leute um die viel zu wenigen Sitzplätze herum, so dass wir eigentlich dachten, dass wir keinen Sitzplatz mehr bekommen würden. Von "The 100" hatte ich die ersten Folgen gesehen, aber die Serie hat mich nicht so gereizt, deshalb habe ich damit aufgehört.

Florian hat sich dann hinten in der Mitte mit der EOS platziert und ich rechts ziemlich weit vorne mit der Cybershot. Doch dann standen tatsächlich Leute nach dem Panel auf und das Haifischbecken begann plötzlich zu brodeln. Ich habe auch zwei Sitzplätze ergattern können und deutete Florian, dass er auch vorkommen könne. Es waren wieder wunderbare Kostüme. Manches war auch nur gekauft, aber in vielen steckte sehr viel Arbeit. Und manche haben auch eine kleine Show abgeliefert.

Anschließend waren wir bei Thomas und Monika im Händlerraum. Da ging der eine oder andere Funko Pop oder das eine oder andere Metalearth Modell über den Ladentisch. Angenehm war, dass zwischen den Händerständen sehr viel Platz war, so dass es kein Gedränge gab. Aber ich fragte mich schon, ob das genügend Händler waren und ob sie genug Umsatz machten, damit sie wiederkommen würden, damit die German ComicCon auch eine bleibende Institution werden würde. Wir haben nicht wirklich etwas Interessantes entdeckt. Nur der Zeichner von Deleted Scenes John Thienel hat mir gefallen. Da habe ich gleich mal eine Tass mit einem Star Trek - Walking Dead - Crossover gekauft... für mein neues Büro. Zwei Blurays habe ich auch gefunden, die mit mussten. Florian hat sich dann noch die letzten Star Trek Heroclix von Thomas und Monika geholt. Ansonsten sind wir nicht fündig geworden. Ist ja auch schön, nicht so viel Geld auszugeben :) Selbst an dem kleinen Legostand gab es kein Must Have.

Ein Highlight für mich war der Delorean aus Zurück in die Zukunft II, in den man sich sogar reinsetzen durfte. Immer noch ein geiles Auto! Das nächste Mal müssen wir dann unser Marty McFly- und Doc Brown-Outfit anziehen O.o

Alles in allem war es eine schöne Con. Nicht so groß und überfüllt wie die ComicCon Germany in Stuttgart, aber natürlich auch nicht so viele Kostüme und Händler. Ich bin gespannt, wie sie sich weiter entwickelt.

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Freitag, 30. Dezember 2016 23:08

Star Wars - Rogue One

Der Trailer hat schon viel versprochen. Es geht in dem Film darum, wie einige tapfere Rebellen die Pläne des Todessterns stehlen, die Prinzessin Leia dann R2D2 hochladen konnte.

 Achtung, Spoiler 

Der Film ist sehr düster, vor allen Dingen, weil nicht ein einziger Hauptcharakter überlebt. Das ist tragisch und eigentlich mag ich sowas gar nicht. Denn ich möchte gerne immer die Hoffnung haben, dass man überlebt. Die meisten wenigstens. Er wird durch ein paar witzige Dialoge aufgelockert, aber im Großen und Ganzen ist es kein schöner Märchenfilm. Eher nur Weltraumschlacht und Geballer und ein paar keine Zutaten, wie die Gigantomanie, die Star Wars ausmachen. Aber selbst, als Darth Vader auftaucht, kam bei mir immer noch kein Star Wars Feeling auf. Schade eigentlich.

 Achtung, Spoiler 

Mir kam es ein wenig so vor, als hätten sich die Macher nicht getraut, gute Ideen auch in diesen Film einzubringen, als hätten sie im Besprechungsraum Ideen gesammelt und die guten ins Töpfchen für Star Wars - Das Erwachen der Macht gelegt und die schlechten ins Kröpfchen für Star Wars Rogue One. Und die Computeranimation von Tarkin und Leia sind auch nicht besser als bei Tron 2 geworden.

Ich bin auf die anderen Lückenfüller-Filme gespannt.

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Freitag, 21. Oktober 2016 20:15

TimeLash II in Kassel

Letztes Wochenende waren wir auf der TimeLash II in Kassel. Das ist eine wunderschöne, kleine Con zum Thema Dr. Who. Wir haben zwar erst ab dem neunten Doktor geschaut und sind mit dem zwölften noch nicht ganz durch, aber zumindest von Bildern her kennen wir auch die älteren Doktoren. Da wir nicht die eingefleischten Dr. Who-Fans sind, kannten wir die Schauspieler auch überhaupt nicht. Spaß hat es trotzdem eine Menge gemacht.

Besonders verzückt war ich von den vielen Tardissen, in Originalgröße und in Originalgröße aus der Folge "Hinter den Wänden". Eine solche hätte man für 600 Euro erwerben können. Aber für das Geld können wir wohl auch unseren Gartenschrank als halbe Tardis schreinern lassen. Das wär doch cool, oder?

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Montag, 27. Juni 2016 18:17

ComicCon Germany in Stuttgart

Letztes Wochenende waren wir auf der ComicCon Germany in Stuttgart. Da wir die meisten Schauspieler und Zeichner gar nicht kannten, ließen wir uns Zeit. Wir sind relativ entspannt am Samstag Vormittag losgefahren und waren gegen Mittag in Stuttgart, wo wir unser Auto an unserem Hotel Wyndham bequem abstellen konnten.

Eine Con in einem Messegelände hat natürlich überhaupt kein familiäres Flair, aber darum ging es uns auch gar nicht. In erster Linie haben wir wunderschöne Kostüme bewundert. Davon gab es reichlich. Im Foyer wurden kleinere Panels abgehalten. Die größeren fanden in Halle 3 statt, was sehr gut war, denn dann wurde man im Händler- und Ausstellungsraum (Halle 1) nicht zwangsbeschallt, wie das damals auf der Destination in Frankfurt der Fall gewesen war.

Uns interessierte in erster Linie Nathan Fillion aus Firefly. Doch 100 Euro für ein Autogramm war uns dann doch ein büschen zu viel. Aber da er gerade mit der Serie Castle sehr erfolgreich ist, war er eben auch der große Star der Con. Die Serie werden wir jetzt auch mal anschauen.

Im Händlerraum haben wir natürlich Thomas und Monika von Fantasie und Raum besucht. Ein kleines, familiäres Highlight :) An den Essensständen waren ständig lange Schlangen. Aber neben den Brückls gab es noch einen Stand mit ungesundem Süßkram aus den USA, wo man sich auch eindecken konnte.

Bricking Bavaria und Schwabenstein waren auch da und es gab wieder absolute Superknaller an Legomodellen. Am besten haben mir die Stadt des Governors Woodbury aus Walking Dead, Idefix und Entenhausen gefallen. Das Projekt 50.000 Orks war auch sehr beeindruckend. Das befand sich gegenüber dem Stand vom Khemorex Klinzhai!.

Abends war dann das erste Highlight des Tages, der Cosplay Contest moderiert von Kes und Frank. Leider fand der nur im Foyer statt, das nach kurzer Zeit hoffnungslos überfüllt war. Obwohl wir 45 Minuten vorher schon dort waren, haben wir nur am Rand hinter dem Handlauf der Treppe einen Platz bekommen. Die Aufrufe, sich bitte nicht auf die Treppe zu setzen, wurden größtenteils ignoriert. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, den Cosplay in Halle 3 stattfinden zu lassen. Nachdem das so beliebt ist, hätte man eventuell auch Tickets dafür verkaufen können, vielleicht für 5 Euro.

Die Kostüme waren allesamt der Hammer. Auch wenn wir die meisten Figuren aus Comics und Games nicht kannten, bewundern wir dennoch die Arbeit und das Herzblut, das in jedem einzelnen Teil steckt.

Abends waren wir noch im Brauhaus am Parkhotel mit Freunden essen. Es lief natürlich Fußball, aber das hat uns nicht weiter gestört. Meine Käsespätzle waren etwas zu sättigend und irgendwie mag ich Bergkäse nicht. Sollte ich mir vielleicht mal merken O.o

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Am Sonntag haben wir erst einmal gemütlich gefrühstückt und ausgecheckt. In der Messe war wieder mächtig was los. Wir haben uns heute etwas mehr darauf konzentriert, Fotos von den vielen schönen Kostümen zu machen. Ein großer Renner war Deadpool, so dass wir uns vorgenommen haben, den Film endlich auch mal anzuschauen. Und der neue Ghostbusters, der im August in die Kinos kommt, wird wahrscheinlich auch ein Hit. Nicht kreuzen ;-)

Für Nachmittags haben wir dann Tickets für das Panel mit Nathan Fillion / Castle geholt. Das Panel schien ganz lustig gewesen zu sein, nur haben wir nicht sehr viel verstanden auf den hinteren Plätzen, weil die Akustik in der Halle nicht so toll war. Außerdem haben die Leute immer Angst, ins Mikrophon zu sprechen, was auch nicht gerade hilfreich ist. Es wurden auch ein paar Fragen zu Firefly gestellt. Nathan erzählte dann, dass er es schon toll findet, wenn man ihn auf der Straße erkennt und mit "Captain" anspricht.

Wir waren dann im Messerestaurant zum vorgezogenen Abendessen, aber die lapprige Currywurst war auch nicht so der Hit. Bitte merken: Die beste Currywurst gibt es bei uns in der Kantine!

Am Ende wollten wir noch etwas bei Thomas und Monika helfen, den Stand zu räumen, aber die Gäste mussten den Händlerraum verlassen, wegen Versicherung und so. Aber vielleicht war es auch ganz gut so, weil ich ein wenig das Gefühl hatte, nur im Weg rumzustehen.

Auf der Rückfahrt war dann noch weniger Verkehr als auf der Hinfahrt, so dass wir ziemlich genau um acht Uhr wieder zu Hause waren. Auch wenn es eine Massenveranstaltung war mit ungefähr 30.000 Besuchern (habe ich gehört), war es trotzdem eine Reise Wert gewesen. Das lag aber vor allen Dingen an den vielen bekannten Gesichtern (Freunde und Bekannte, nicht Schauspieler) und natürlich an den wahnsinnig tollen Kostümen.

76 Fotos


Kleine Linksammlung:

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Sonntag, 19. Juni 2016 14:04

Star Wars Identities

Heute waren wir mit dem Trekdinner und weiteren Freunden auf der Ausstellung Star Wars Identities. Die Ausstellung ist wirklich toll. Neben vielen Raumschiffmodellen und Kostümen gibt es Konzeptzeichnungen z.B. von Jabba the Hutt, wie er hätte aussehen können. Außerdem gibt es mit der Audioführung jede Menge Hintergrundinformationen, z.B. wie Darth Vader zu seinem Namen kam oder wieso einem die Augen von Yoda vielleicht bekannt vorkommen.

Wer mag kann sich auch seinen eigenen Charakter aufbauen. Dazu bekommt man einen Chip am Armband und kann an zehn Stationen wählen, welcher Alien man sein möchte, welchen Namen man hat und welches Leben man gelebt hat. Am Ende kann man sich seine Geschichte und seinen Star-Wars-Charakter auch per Mail schicken lassen.

Das einzige, was ich nicht so toll fand, waren fehlende Sitzgelegenheiten. Bis auf bei einem kurzen Film, wo eine Bank davor stand, konnte man sich nirgends mal kurz hinsetzen, weshalb ich relativ schnell durch war in nur 1½ Stunden. Wenn man noch ein paar mehr Bänke aufgestellt hätte, hätte ich mir etwas mehr Zeit lassen können, denn wenn man wirklich alles genau anhören und ansehen möchte, benötigt man sicher zwei bis drei Stunden.

Also klare Empfehlung für alle Interessierten und Star Wars Fans :)

Eingang der kleinen Olympiahalle

Eingang der kleinen Olympiahalle

Gruppenfoto mit dem Trekdinner

Gruppenfoto mit dem Trekdinner

Stormtrooper

Stormtrooper

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Samstag, 28. Mai 2016 23:48

Legoland - Star Wars Tage

Heute waren wir mal wieder im Legoland zu den Star Wars Tagen. Die Jungs waren auch dabei, obwohl sie sich nicht mehr erinnern konnten, dass ich sie gefragt hatte, ob sie mitkommen wollen, als ich vor Monaten die Tickets gekauft habe. Aber es ist trotzdem auch für sie ein schöner Tag geworden. Nicht nur, dass das Wetter absolut spitze war und ich diesmal nicht vergessen hatte, mich einzuschmieren, gab es auch wieder viele tolle Sachen zu sehen.

Bis auf die Kuka-Roboter-Fahrt in der Hero Factory haben wir aber nichts geschafft, kein Ninjago, keine Wasserfahrt, nichts. Das Programm war so dicht gepackt, dass wir nur Star Wars geschafft haben. Als erstes war die Parade dran. Es ist einfach grandios anzusehen, wie diese Mengen an Stormtroopern an einem zu Star Wars Musik vorüberziehen. Es waren auch unheimlich viele Kinder dabei. Und drei Darth Vader. Insgesamt waren über 250 Kostümierte da, die meisten wohl von der 501st German Garrison. Die Kostüme kann man z.B. bei maskworld.com kaufen, oder bei MovieFX sonderanfertigen lassen. Man kann sie sich aber natürlich auch mit viel Liebe zum Detail selbst basteln. Wäre ich doch nur Zeitmillionär :)

Nach der Parade waren wir in der Arena und haben viele schöne Fotos geschossen, ich mit der kleinen Ixus und Florian mit der großen Kamera. Anschließend war dann die Show vom Saberproject. In der Choreographie steckt unheimlich viel Arbeit, denn die Kämpfe sind wirklich sehr rasant. Dabei geht auch mal ein Lichtschwert zu Bruch, aber dafür liegen am Rand der Bühne mehrere Ersatzschwerter bereit, die dann einfach schnell ausgetauscht wurden. Der absolute Hammer! Und das hat auch den Jungs gefallen.

Auf dem Weg zu den Studios haben wir noch kurz das Imperium der Steine besucht, aber konnten die wunderschönen Bauten nicht genügend würdigen. Im Miniland konnten wir dann die neuen Hochhäuser bewundern. Allerdings ist es irgendwie schon schade um den Flughafen, der so viele liebevolle Details hatte. Die Hochhäuser sind dagegen fast langweilig. Dafür war der Star Wars Film wirklich sehr süß gemacht und lustig. Das war dann aber auch schon der letzte Programmpunkt, bevor der Park schloss. Ein toller Tag!

109 Fotos

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Samstag, 23. Januar 2016 17:35

Star Wars VII - Das Erwachen der Macht (4. Mal)

Zum dritten Mal in deutsch haben wir uns im Mathaeser Star Wars - Das Erwachen der Macht angesehen. Mir gefällt der Film auch beim vierten Mal immer noch gut. Disney schafft es einfach, sympathische Charaktere zu schaffen, die eigentlich jeder mögen muss. Die Story ist schlüssig, aber man kann sich auch nicht so leicht verrennen, wenn sie nicht zu kompliziert ist ;-)

Gänsehaut bekomme ich immer noch, wenn Han Solo sagt "Chewie, we are home!" oder wenn Rey am Ende das Lichtschwert überbringt. Ich freue mich wirklich auf die nächsten Teile und die Lückenfüller.

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Samstag, 16. Januar 2016 21:25

Star Wars VII - The Force Awakens

Yesterday we went to Museum-Lichtspiele and watched Star Wars for the third time, this time in original English. I already read that Daisy Ridley (Rey) is British, but it was fun to listen to her, since I usually can easilier understand American English.

I was quite late so I got some sleep and woke up, when Han had his appointment with Kylo Ren on the bridge and the second time when Rey arrived on the planet to meet the real owner of her lightsaber.

But now I know again why I do not want to go to the Museum-Lichtspiele again. First of all they don't have numbered seats so it is really stressful to find a place. We were in the second row and I sat on the very left seat. The man behind me had long legs and obviously didn't know where to put them, because the seats are very small and narrow. I got a strange smell in my nose, and when I saw his foot left to my shoulder I suddenly knew where the smell came from. Well, that is not the fault of the cinema, but anyway not amusing. Next time we will got to Cinema or maybe to Mathaeser where they show original versions as well.

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Samstag, 19. Dezember 2015 21:38

Star Wars VII - Das Erwachen der Macht 3D

Gestern waren wir im Mathaeser und haben uns Star Wars VII - Das Erwachen der Macht angeschaut.

Achtung, Spoiler

Der Film erzeugt absolutes Star Wars Feeling und hat alles, was ich von einem solchen Film erwarte: Action, Weltraumschlachten, Witz und etwas für's Herz. Die neuen Charaktere sind sympathisch. Die Story war natürlich nicht allzu kompliziert. Nachdem aber das Merchandize voll auf die Zielgruppe bis 12 Jahre abzielte (ich konnte kaum etwas Brauchbares für mich finden), ist das nur konsequent. Der Film erinnert streckenweise extrem an Episode IV. Vielleicht sogar zu sehr. Mehr braucht man darüber auch gar nicht sagen. Sie haben es nicht gewagt, sich zu sehr vom Original zu entfernen, sonst hätte es wieder Dresche gegeben wie nach Episode I-III, wo George Lucas sein Universum neu erfunden hat.

 Achtung, Spoiler 

Mich hat überrascht, dass Harrison Ford nicht nur einen Cameo-Auftritt hat, sondern tatsächlich eine tragende Rolle spielt. Er wirkte auch fitter als in Indianer Jones IV, aber seine Szenen waren auch nicht so actionreich, dass er vor explodierenden Raumschiffen weglaufen musste.

Achtung, Spoiler

Carrie Fisher hat mich ein wenig schockiert. Sie sah geschönheitsoperiert und gebotoxt aus, weshalb sie kaum Gefühle transportieren konnte. Aber sie war wieder relativ schlank. In Fanboys fand ich sie ihrem Alter entsprechend glaubwürdiger, aber in Hollywood darf man anscheinend nicht in Würde altern, schon gar nicht als Frau. Aber ihre beste Rolle bleibt Marie in Harry und Sally. Natürlich war sie da noch jünger, aber da durfte sie wenigstens mal Gefühle zeigen. Als Prinzessin Leia wirkte sie auf mich auch in den alten Star Wars Filmen IV - VI eher gefühlsarm.

Achtung, Spoiler

Am Ende des Films hat sogar Mark Hamill einen kurzen Cameo-Auftritt. Ich weiß nicht, wieviele Millionen er dafür bekommen hat, aber wenn er sich dafür vorher monatelang täglich von einem Personal Trainer hat schinden lassen für diesen kurzen Auftritt, dann hat er es wahrscheinlich verdient. Er sah klasse aus! Nicht mehr wie der Gangsterboss aus Chuck. Aber auch nicht wie Dr. Sam Stein aus Outer Limits.

Achtung, Spoiler

Ich habe normalerweise Filmalzheimer und mache manchmal darüber Witze, dass es eigentlich genügen würde, wenn wir nur eine DVD hätten und ich die immer wieder anschauen könnte, weil ich nach kurzer Zeit sowieso alles wieder vergessen habe. Und dann mache ich mir auch selten Gedanken darüber, was als nächstes passieren könnte, sondern lasse mich einfach überraschen, so dass ich selbst offensichtlich Vorhersehbares nicht kommen sehe. Aber jetzt traue ich mich mal ein paar Tips für Episode VIII und IX abzugeben: In VIII wird Ben seine Mutter töten. Und in IX wird Luke ihn wieder auf die helle Seite der Macht führen. Und Ray ist seine Schwester.

Achtung, Spoiler

Fazit: Disney und JJ Abrams haben es nicht vermasselt. Star Wars VII ist ein gelungenes Stück Popcorn-Kino geworden, den man sich auch ein paar Mal ansehen kann. Ich bin gespannt, wie lange sich diese Kuh noch melken lässt. Aber ich hoffe, dass sie sich bei Episode VIII und IX wieder mehr Eigenständigkeit zutrauen. Dann könnten die letzten Teile der Triotriologie richtig gut werden :)


Update 23.12.2015, 12:58 Uhr:

Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass die Stormtroopler wie die Römer in Asterix durch die Luft flogen ;-)

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Sonntag, 6. April 2014 17:20

Legoland Saisonstart mit X-Wing

Wenn es mal wieder etwas Besonderes im Legoland zu sehen gibt, dann fahr ich auch gerne wieder hin. Aber mittlerweile reicht mir eigentlich einmal im Jahr. Aber den X-Wing, den mussten wir uns natürlich anschauen.

Mein Schatz Florian hat über unseren Ausflug ausführlich berichtet. Daher kommentiere ich nur mal meine Fotogalerie.

63 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Noah | 1001 Steine | Star Wars

Montag, 5. August 2013 20:17

Nerd do Well - Simon Pegg

Im Forbidden Planet in London hatten wir letztes Jahr einiges gekauft, unter anderem das Buch [Unser Amazonstore: ] Nerd do Well von Simon Pegg [/Amazonstore Ende]. Jetzt hab ich es endlich fertig gelesen.

Er schöpft aus einem riesigen Wortschatz, so dass ich das Wörterbuch des öfteren benutzen musste. Mal sehen, ob davon auch etwas hängen geblieben ist. Das Buch ist eine Autobiographie, die jedoch nicht allzu tief geht. Allerdings erklärt es, wie er zu dem wurde, was er heute ist, und wieso er ausgerechnet solche Filme macht wie [Unser Amazonstore: ] Paul [/Amazonstore Ende].

Simon Pegg ist mir total sympathisch. Er liebt Star Trek, Star Wars und hatte eine Gothic-Phase. Da kann man auch darüber hinwegsehen, dass er Zombies mag :)

Zwischendrin gibt es immer mal wieder Kapitel, die von einem imaginären Simon Pegg handeln, der einen Roboter namens Canterbury hat. Sowas wie ein Superheld, mit Superkörper und einer französischen Schönheit an seiner Seite, der ein kleines Weltraumabenteuer erlebt. Man könnte auch erst die Geschichte lesen und dann die Biographie oder umgekehrt, dann wird man zwischendurch nicht dauernd rausgerissen. Grad bei mir, der so lange braucht für ein Buch, für den ist das dann schlecht.

Ich hätte mir etwas mehr über die Dreharbeiten von Paul oder Star Trek gewünscht, aber vielleicht ging das auch aus rechtlichen Gründen nicht, zumindest bei Star Trek. Außerdem würde ich mir wünschen, dass es Spaced in Deutschland gäbe, aber man kann es leider nicht bei Lovefilm ausleihen. Naja, vielleicht hole ich mir irgendwann mal den [Unser Amazonstore: ] UK-Import von Spaced [/Amazonstore Ende]. Da weiß man dann auch, wozu die EU gut ist ;-)

Fazit: Für Nerds und Geeks absolut lesenswert. Aber nur für welche mit wirklich guten Englischkenntnissen ;-)

Themen: Bücher | Star Trek | Star Wars | Halloween/Gothic

Freitag, 31. Mai 2013 19:19

Legoland

Mein Schatz Florian wollte unbedingt zum Star Wars Tag ins Legoland. Nachdem sich letztes Jahr in mir eine gewisse Legoland-Parkmödigkeit breit gemacht hatte, wollte ich zunächst nicht mit. Aber als dann noch zwei Freunde von ihm zugesagt hatten, bekam ich doch plötzlich Lust. Und als er es dann als seine Geburtstagsfeier deklarierte, wollte ich dann doch nicht fehlen.

Der Wetterbericht hatte ziemlich Regen angesagt, aber es war dann doch nicht so schlimm wie befürchtet. Im Gegenteil, wir hatten sogar richtig Glück, dass wir nicht nass geworden sind. Erst als wir uns ins Auto zur Heimreise gesetzt hatten, fing es an zu duschen, aber das machte uns dann nichts mehr aus.

Der Star Wars Tag war wieder klasse, besonders die Vorführung des Saberprojects und die Fanmodelle im Zelt im Miniland. Leider gibt es die Sondersteine nur noch für Jahreskarteninhaber, und leider schloss der Fabrikverkauf bereits 18.00 Uhr, so dass sich Florian nicht sein Geburtstagsgeschenk zusammensuchen konnte. Dabei gab es neue Bäume in einem helleren Grün und Palmenblätter in hellem Braun.

Es war ein toller Tag :) Und vielleicht war die Parkmüdigkeit eher eine allgemeine Müdigkeit 2012...

140 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Noah | Freunde | 1001 Steine | Freizeitpark | Star Wars

Samstag, 30. März 2013 14:09

Aufbau unseres Lego Millenium Falkens 10179

Statt im Urlaub immer durch die Gegend zu düsen wie letztes Jahr, haben wir uns dieses Jahr vorgenommen, ein wenig öfter einfach zu Hause zu bleiben. Das entspannt auch oder vielleicht sogar mehr, als dauernd auf Achse zu sein. Und dann kann man so tolle Sachen machen, wie den Lego Millenium Falken aufzubauen und das ganze Ereignis sogar live ins Internet zu streamen. Ja, ich weiß, wir sind Freaks ;-)

Ich habe mal eine Fotogalerie mit 44 Fotos online gestellt.

Außerdem gibt es Videos auf Youtube von Spitzohr und 360°-Anzeigen und den Livechat vom 3. Tag zu sehen :)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | 1001 Steine | Star Wars | Fotoblog

Mittwoch, 6. Juni 2012 23:18

Legoland Windsor

Am Mittwoch waren wir im Legoland Windsor. Um dort hinzugelangen, mussten wir erst mit dem Zug bis nach Windsor fahren, einem hübschen Vorort von London, und von dort mit dem Legoland Shuttle bis zum Main Entrance.

Main Entrance von Legoland Windsor

Kurz nach dem Eingang ist schon der Star Wars Bereich mit großem Shop (in den wir sofort geflüchtet sind, als es kurz gehagelt hatte) und dem Mini Land Experience, in dem im Prinzip die gleichen Szenen ausgestellt sind wie im deutschen Miniland, allerdings innerhalb eines Gebäudes und mit Licht- und Soundeffekten. Danach sind wir mit dem Cablecar hinunter gefahren, denn Legoland Windsor liegt an einem Hang.

Nachdem doch relativ viel los war und man an den Hauptattraktionen lange anstehen musste, haben wir uns darauf beschränkt, die Dinger zu fahren, die es in Günzburg nicht gibt. Land of the Vikings: Florian und Noah hatten keine Angst, nass zu werden, und sind mit dem Vingings' River Splash gefahren, während Farid und ich uns mit der Spinning Spider begnügt hatten.

Im Kingdom of the Pharaohs sind wir mit dem Laser Raider gefahren, wobei die im Cart angezeigten Punkte sich von denen, die dann im Foto eingeblendet waren, unterschieden. Die Fahrt war auch recht kurz für eine Stunde anstehen. Danach sind wir nochmal 40 Minuten angestanden für die Atlantis Submarine Voyage. Da fährt man eine kleine Runde mit einem "U-Boot", das unten verglast ist und man sieht einige Rochen und Black Tip Reef Sharks, aber um ehrlich zu sein finde ich den Glastunnel in Günzburg beeindruckender, da kann man die Haie besser beobachten.

Zum Schluss sind wir noch relativ zügig durch das Miniland gegangen, in dem vor allen Dingen britische Gebäude ausgestellt waren. Das ist sehr schön angelegt, aber auf die Schnelle habe ich keine lustigen Sachen entdecken können wie der Captain, der die Stewardess küsst oder den Predator, der das Alien an der Leine spazieren führt.

Der letzte Shuttlebus fuhr 19.00 Uhr los. Wir kamen erst sehr spät zurück in Marylebone an, wo wir nur noch Pizza zum Mitnehmen bekamen und die dann im Hotel aßen. Wir sind völlig erschöpft eingeschlafen, obwohl The Fugitive (Auf der Flucht) im Fernsehen lief.

116 Fotos

51 Miniland-Fotos

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Samstag, 14. April 2012 21:51

Star Wars - Episode I - 3D

Da fällt mir ein, ich muss nachbloggen. Zu Farids Geburtstag waren wir nämlich im Kino (ist schon ein Weilchen her) und haben uns den Kinderfilm Star Wars I nochmal angetan. Er ist ja niedlich, und ich kann verstehen, dass Jar Jar Binks die Leute nervt, die die alten Filme noch im Original im Kino gesehen haben (also mich), aber was ich über den Film sagen kann: Ich bin davon beeindruckt, wie man einen 3D-Effekt hinbekommt, obwohl der Film nicht in 3D gedreht worden ist. Auf jeden Fall besser als erwartet. Aber es ändert grundsätzlich nichts an meiner Meinung, dass Effekte und 3D nicht unbedingt zu einem guten Film gehören. Da gehört schon mehr dazu, vor allen Dingen eine gute Story, die mir die Kinnlade runterklappen lässt. Und dazu gehört Star Wars I mit seiner unbefleckten Empfängnis absolut nicht!

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Samstag, 7. April 2012 20:02

Star Wars Easter Eggs

Ich bin über mich selbst erstaunt. Seit Tagen hatte ich die Idee, mal wieder Ostereier zu bemalen, und zwar mit Star Wars Designs, da die Eierköpfe eigentlich die perfekte Vorlage sind. Und heute habe ich das dann in die Tat umgesetzt. Pro Ei habe ich fast eine Stunde gebraucht, aber es sind wirklich kleine Kunstwerke geworden, oder?


I am amazed about myself. I had the idea of painting easter eggs for days, and I thought star wars would be the perfect design because of all the egg heads. It took almost one hour per egg, but I think it was worth it, wasn't it?

Star Wars Easter Egg R2D2 in production

Star Wars Easter Egg Darth Maul in production

Star Wars Easter Egg R2D2

Star Wars Easter Egg Yoda

Star Wars Easter Egg Darth Maul

Star Wars Easter Egg Darth Vader

Star Wars Easter Eggs


Update 09.04.2012 21:23 Uhr

Der C3PO und der Todesstern sind mir heute nicht so gut gelungen...


C3PO and the death star of today are not so good...

Star Wars Easter Egg C3PO

Star Wars Easter Egg Death Star

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Dienstag, 7. Juni 2011 21:01

Star Wars Wochenende im Legoland

Immer wieder ein Highlight im Legoland ist das Star Wars Wochenende. Dieses Jahr hatten wir sogar ein Bombenwetter und die Gewitter haben immer brav bis abends gewartet, bis wir entweder im Hotel oder zu Hause waren.

Dieses Jahr gab es noch etwas ganz Besonderes: Im Miniland hat ein Star Wars Bereich aufgemacht, in dem viele Szenen aus allen Filmen nachgebaut waren, wie immer mit viel Liebe zum Detail.

Im Eingangsbereich stand ein riesiger AT-AT. Die Fanbauten zu Lego Star Wars waren diesmal in einem größeren Zelt auf einer Wiese neben dem Star Wars Miniland-Bereich, so dass es darin nicht so ein Gedränge gab. Das kleinere Zelt wurde als Sonderverkaufsfläche für Lego Star Wars Sets genutzt.

Am Samstag haben wir leider sämtliche Attraktionen von Star Wars (Parade, Arena) verpasst. Wahrscheinlich war da mehr los als am Sonntag, als wir endlich den Überblick über das Programm hatten und uns strategisch günstig aufstellen konnten. Schade, dass die Arena so klein ist, denn gerade am Star Wars Tag ist das Gedränge hier besonders groß und der Einsatz von Security-Leuten und unendlich geduldigen und sich anpöbeln lassen müssenden Legoland-Mitarbeitern notwendig.

Es gab eine phantastische Lichtschwertshow vom Saberproject. Als Stargast war diesmal Daniel Logan da, mit dem ich schon auf der FedCon-Party getanzt habe. Ein echt lustiger Kerl :-)

Mein Schatz Florian war diesmal als Reporter für spitzohr.de unterwegs und heraus kam ein toller Film über das Star Wars Wochenende im Legoland.

45 Fotos vom ersten Tag

52 Fotos vom zweiten Tag

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Sonntag, 8. Mai 2011 10:57

FedCon XX - Heimreise - 2. Mai 2011

Am letzten Tag unseres Kurzurlaubes gab es noch ein kleines Abenteuer. Wir saßen gerade gemütlich am Frühstückstisch, als ein Alarm losging. Wir ließen alles liegen und stehen und verließen das Hotel. Dabei folgten wir Nobbse, weil er sich sehr sicher bewegte. Dabei hatte er ein Redshirt an ;-)

Es war glücklicherweise nur eine Übung, aber im ersten Augenblick hatte ich schon Angst, dass irgendwelche lebensmüden Deppen den Tod von bin Laden rächen wollten und es sich um einen Ernstfall handelte. Nach etwa einer Stunde durften wir wieder ins Hotel.

Da hieß es dann, schnell zu Ende frühstücken, alles in den Koffer werfen und zum Flughafen hetzen, denn unser Flieger ging bereits um 12.20 Uhr, was dann schon recht knapp war. Wir haben uns dann noch mit ein paar Helfern unterhalten, über die ich die ganze Zeit Witze gemacht hatte, das wären meine Stalker, die mich schon seit Hallbergmoos verfolgen.

In der S-Bahn stellte sich dann auch langsam der Conblues ein. Mein Gehirn ist resettet, körperlich bin ich fix und fertig, und ich überlege, ob wir uns nicht gleich wieder für nächstes Jahr anmelden sollen... Es war sooooooo schööööööön!!!

9 Fotos

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Samstag, 7. Mai 2011 22:35

FedCon XX - Anreise - 27. April 2011

Wir sind bereits am Mittwoch nach Düsseldof geflogen, mit unserem Lieblingsflieger Airberlin. Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht mein Lufthansa-T anziehen soll, aber das wäre dann doch frech gewesen.

Unser Hotel war das Sheraton, aber das ist wirklich cool. Es ist praktisch auf das Parkhaus vom Flughafen gebaut und hat mehr oder weniger die Form einer Untertassensektion. Und was noch viel cooler ist, für den Fitnessraum wurde eine Enterprise-Schriftart verwendet. Ob der Architekt ein Trekkie gewesen war?

Nachmittags schlenderten wir durch das Maritim, um uns die neue Lokation anzusehen. Es ist natürlich ungewohnt und das Gefühl des "Nachhausekommens" wird sich sicher erst später einstellen, aber insgesamt finde ich den Ortswechsel klasse. Wir haben unsere Conbadges und Handgelenksmarkierungen geholt, aber Taschen gab es noch keine. Die wurden erst am nächsten Tag unter Hochdruck von den fleißigen Helfern gepackt und verteilt. Nachdem wir den Fehldruck "Düsseldof" bemerkten, machten wir schon Witze, dass die Taschen wohl in Köln gedruckt worden sind :-)

Später haben wir uns in Morley's Bar two for one Cocktails gegönnt und schon einmal auf die FedCon eingestimmt. Aber eigentlich hätte es "Mos Eisley Cantina" heißen müssen, aber ich hatte gerade keinen Lippenstift zur Hand, um den Schreibfehler zu korrigieren ;-)

Ich liebe dieses Gefühl vor der Con, diese Spannung in der Luft, bevor es richtig los geht.

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Samstag, 7. Mai 2011 11:23

FedCon XX - 4. Tag - 1. Mai 2011

4. Tag? Ja, richtig gelesen. Dieses Jahr dauerte die FedCon ganze vier Tage. Es war eben die Jubiläumscon. Aber dann habe ich gesehen, dass auch die FedCon nächstes Jahr über vier Tage geht. Das entzerrt das Programm enorm und ist dann auch für die Helfer nicht so stressig, habe ich gehört. Und für uns Conbesucher natürlich auch nicht. Und es ist auch nicht so schlimm, wenn es abends mal zu Programmverschiebungen kommt.

Heute wurde ich von der abgeschminkten Orangenhaut gefragt, ob es wieder geht ;-) Ich glaube, der Yellow Bird von der Dame war etwas reichhaltiger als vom Barchef... Aber nachdem wir einigermaßen ausschlafen konnten und nur wegen der Frühstückszeit bis 10.30 Uhr im Sheraton Anschlag hatten, ging es mir wieder gut. Ey, das war nur EIN Cocktail ;-)

Unser erstes Panel war von Nicole de Boer, doch mittendrin sind wir dann rüber zu Dirk Benedict. Er erklärte gerade, wieso Männer mit Frauen reden. Um sie in "diesen Raum" zu bekommen. Näh, das glaube ich nicht. Ich glaube, dass es schon andere Exemplare gibt und einen davon habe ich abbekommen :-)

Marina Sirtis und Wil Wheaton haben wir uns dann komplett angeschaut. Marina meinte, dass es schon erstaunlich ist, dass der kleine Junge nun ein erwachsener Mann ist. Und sie ist eben einfach nur älter geworden... Ob es das T-Shirt von Wil zu kaufen gibt?

Garrett Wang und Robert Duncan McNeill haben wir nur zum Teil angeschaut, weil wir dann noch unsere letzten Marken auf den Kopf hauen mussten. Die Essensstände machten bereits 16.00 Uhr zu. Auf dem Weg durch den Händlerraum, wo bereits alle fleißig am Abbauen waren, hat sich Claudia Kern dann noch mit dem SpaceView-Abonnenten fotografieren lassen ;-) Ihrem Vorgänger, der leider nicht zur FedCon gekommen war, durften wir immerhin auf einer Postkarte von der Dharma-Initiative unterschreiben.

Bevor die Closing Ceremony begann, hat Robert Vogel auf der Bühne seiner langjährigen Freundin Martina dann einen Heiratsantrag gemacht. Sie war natürlich eingeweiht, aber das Publikum nicht. Es war ein sehr bewegender Augenblick. Ich gratuliere den Beiden von ganzem Herzen!

Nach der Siegerehrung der Modellbaugewinner (Dewey war leider nicht dabei), entflog plötzlich die Enterprise und versperrte die Sicht auf die Werbeeinnahmen. Das sorgte nochmal für Gelächter, doch schließlich gelang es doch, die Enterprise wieder einzufangen.

Nach der Closing Ceremony trafen wir uns noch mit Freunden und Leuten vom Trekdinner zum Abschlussessen. Im Flughafen Düsseldorf gibt es da genügend Auswahl zu vernünftigen Preisen.

Später setzten wir uns noch in die Bar vom Maritim, wo wir Cocktails aus Pitchern tranken, die garantiert nicht knallten, und tauschten Fotos und Videos aus. Noch hatte der Conblues nicht eingesetzt. Der kam dann erst am nächsten Tag im Flugzeug...

Aber wie heißt es so schön? Nach der Con ist vor der Con :-)

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Freitag, 6. Mai 2011 19:22

FedCon XX - 3. Tag - 30. April 2011

Am Sonntag wollten wir zu dem verschobenem Panel der German Garrison, aber wie das so ist, wenn man über die Con schlendert, wird man hier mal aufgehalten und quatscht sich da mal fest, so dass wir eine halbe Stunde zu spät kamen, da war das Panel auch schon vorbei :-( Aber wir sehen die Jungs ja zum Star Wars Wochenende im Legoland wieder.

Also sind wir gemütlich zur Autogrammsession gegangen. Man ist über die Empore rein und musste dann dort kurz anstehen, bevor man reingelassen wurde. Sternförmig hat man sich dann bei den verschiedenen Schauspielern anstellen können, wobei mir mache wie Jeremy Bulloch und Daniel Logan schon richtig leid taten, weil dort niemand stand.

Zuerst waren wir dann bei Paul McGillion, der wirklich bemüht war, mit jedem ein paar Sätze Small Talk zu wechseln. Wie es Small Talk so an sich hat, ich habe keine Ahnung mehr, worüber wir gesprochen haben. Ist auch völlig egal, er ist wirklich nett und bemüht. Jetzt habe ich auch ein Autogramm von ihm :-)

Danach sind wir zu Wil Wheaton gegangen, unserem Lieblingsstar dieser FedCon. Nachdem bei ihm diesmal auch niemand stand, kamen wir sofort dran. Mir ist später aber erzählt worden, dass er auch schon längere Schlangen gehabt hatte, das war also kein Dauerzustand bei ihm :-) Aber ich fand es spitze, denn so konnte ich ihm über unsere similar family constellation erzählen und Anne und ich haben beide ein T-Shirt mit "I love my geek". Nachdem er dann kurz aufstand, um ein Päuschen zu machen, habe ich ihn auch noch um ein Foto gebeten. Leider hat Florian erst hinterher gesagt, dass er auch gerne ein Foto mit ihm gehabt hätte :-(

Um 13.00 Uhr war dann der Weltrekordversuch, die meisten kostümierten Star-Trek-Fans auf einem Fleck zu haben. Da zur gleichen Zeit das Panel von Hubert Zitt stattfand und er unbedingt dabei sein wollte, hatten wir ein Problem (O-Ton Nessi). Aber wie sagt man so schön, es gibt keine Probleme, nur Lösungen ;-) Das Panel von Hubert Zitt wurde kurzerhand auf später verschoben. Weltbeherrscher Tom und Richard Arnold haben aufgepasst, dass auch wirklich nur Star-Trek-Kostüme gezählt wurden. Und dann haben wir es geschafft: 691!!! Yeah, the record is back!

Den Vortrag von Hubert Zitt haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Es ging ums Beamen, den Teil mit dem Holodeck musste er leider diesmal weglassen, weil wegen Terminplan und so. Aber das macht nichts, er hält den Vortrag öfter. Es war auf jeden Fall interessant, welche technischen Fortschritte es in den letzten Jahren gegeben hat, so dass Hubert seinen Vortrag jedes Mal anpassen musste. Mehr verrate ich nicht, schaut es euch selbst an :-) Vielleicht sogar nächstes Jahr auf der Main Bridge, denn das Holodeck war völlig überfüllt ;-)

Danach war Florian plötzlich verschwunden. Aber nicht zum Panel von Nicole de Boer... So vertrieb ich mir die Zeit, indem ich in der Hotellobby ganz viele wahnsinnig schöne Kostüme fotografiert habe. Leute, ihr seid echt der Hammer!!!!

Zum Panel von Paul McGillion und Kate Hewlett verloste Kate erst einmal einen Kuss von Paul, der von seinem Glück noch nichts wusste. Und ich wartete immer noch auf Florian... Ich weiß nicht, wie das Gespräch darauf gekommen war, aber Kate meinte, wenn sie ein Bondgirl spielen würde, dann wäre es das erste Mal, dass eine normal-shaped woman ein Bondgirl spielen würde. Das war auf jeden Fall einen Applaus wert. Die beiden waren vom Auftritt der Stargate-Fans in ihren Kostümen auch sehr begeistert. Ist ja auch der Hammer!

Und dann kam Florian wieder... Vom Frisör! Ich habe es nicht geglaubt, bis er vor mir stand. Er schaut sooooooooo schnuckelig aus! Besonders die kleine Locke in die Stirn. Die Reaktionen von Nobbse, Silke und Shelley ("geil") waren auch lustig. Ich hätte am liebsten [zensiert] und dann [zensiert] und überhaupt [zensiert]. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, ihm die Stoppeln im Nacken zu kraulen. Das funktioniert aber nur, wenn man nur alle paar Jahre zum Frisör geht ;-)

Die Auction für SeaShepherd mit Richard Dean Anderson haben wir nur anfangs verfolgt. Es war jedenfalls erstaunlich, wieviel Geld manche Leute für 30 Minuten mit ihrem Star ausgeben. Aber wir hatten Hunger...

Nach dem Essen fand dann der Costume Contest statt. Ich finde es sehr schade, dass sich so wenig Leute trauen, hier aufzutreten. Aber man weiß eben nie, was die Konkurrenz so macht, nicht wahr? Irgendwie ist mir diesmal auch niemand im Gedächtnis geblieben :-( Zumindest nicht positiv.

Sarlacc Survivors war wieder super, auch wenn die Musik zum Teil schon etwas düster ist. Aber ich liebe diese Band! Besonders die Dame mit der schlimmen Orangenhaut, der wir später im Hotel begegnet sind ;-)

Das letzte Panel war wieder mit Scott Bakula. Auch hier kann ich mich kaum erinnern, was er so erzählt hat, aber Steffi hat fleißig mitgeschrieben.

Anschließend mit der üblichen Verspätung ;-) wurde dann auf der Bühne das traditionelle Trekdinnerfoto geschossen. Ich könnte mich echt ärgern, dass ich unseren beiden Neuzugängen davon nichts erzählt habe, deshalb fehlen sie auf dem Foto. Andererseits war es auch per Mail angekündigt und es hingen überall Informationen darüber.

Nachdem wir in der Bar keinen Platz mehr bekommen haben, sind wir kurzentschlossen auf Roomparty umgeschwenkt. Dazu haben wir uns im REWE eingedeckt, in der Bar vom Sheraton vorgeglüht und dann sind wir in unser Zimmer, wo wir keine Fotos mehr gemacht haben. Ist besser für die Online-Reputation ;-)

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Donnerstag, 5. Mai 2011 21:19

FedCon XX - 2. Tag - 29. April 2011

Am nächsten Morgen sind wir relativ früh aufgestanden, um das Panel von Carel Struycken zu sehen. Ich war gleich am Mikrophon, nachdem ich Carsten ausgemacht hatte. Ich fragte Carel, wie groß er sei (2,13 m) und ob er gerne jemanden treffen würde, der fast so groß ist wie er. Darauf sprach er von seiner Frau - ich glaube, da haben wir aneinander vorbeigeredet. Ich stammelte, dass hier jemand im Publikum sei, doch ohne Washington wollte Carsten irgendwie nicht auf die Bühne. Als ich jedoch vorschlug, ihn zu begleiten, stürmte er an mir vorbei, dass sich das Mikrophon drehte. Es war ein kurzer Auftritt :-)

Danach sind wir kurz zu Kate Vernon auf die Main Bridge. Sie saß mit nackten Füßen im Schneidersitz auf dem Stuhl und Garrett Wang saß neben ihr als seelische Unterstützung. Später habe ich gehört, dass er zu ihr auf die Bühne gegangen sein soll, weil sie sich etwas verloren vorgekommen war.

Anschließend kam Robert Duncan McNeill, der nur noch hinter der Kamera arbeitet. Allerdings waren wir dort auch nicht lange, da wir noch die Kunstausstellung anschauen wollten. Dort erfuhren wir auch, dass das Panel der German Garrison am Samstag 10.00 Uhr nachgeholt werden wird.

Ganz wichtiger Pflichttermin war natürlich der Vortrag von Hubert Zitt über Enterprise trifft Raumpatrouille Orion. Es war sehr komisch. Aber ich verrate nix, ihr müsst euch die Vorlesungen schon selbst ansehen ;-)

Von Robert Vogel haben wir nicht ganz so viel angeschaut, weil es uns dann wieder durch die ungewohnten Hotelhallen zog, die wir noch immer nicht ganz auskundschaftet hatten. Auf den Fotos mit Wil Wheaton ist mir aufgefallen, dass er immer sehr distanziert wirkt. Aber um ehrlich zu sein, würde es mir auch komisch vorkommen, mich mit hunderten fremden Leuten fotografieren zu lassen.

Nachdem wir Mittag gegessen und unsere Beute aus dem Händlerraum ins Sheraton zurückgebracht hatten, richteten wir uns auf einen langen Panelabend ein.

Richard Dean Anderson... Alle haben gelästert, dass er so aufgegangen sein soll, aber Leute, der ist 61 Jahre alt! Ich finde, dafür sieht er blendend aus. Und später habe ich gelesen, dass er seit einer Operation Cortison nehmen muss. Da würde jeder zunehmen, schätze ich mal. Er war sehr beeindruckt von den vielen Leuten im Stargate-Kostüm, die sich zu ihm auf die Bühne gesellten. Er selbst hat sich als dumb bezeichnet. Das lasse ich mal unkommentiert stehen ;-)

Anschließend kam Paul McGillion. Das letzte Mal wusste ich gar nicht, wer er war, aber eine Freundin war so verrückt nach ihm, dass sie uns sämtliche Stargate-Atlantis-Boxen ausgeliehen hat. Früher fand ich die Wraith doof und habe Atlantis nicht weiter verfolgt. Doch dann habe ich doch weitergeguckt, obwohl ich die Wraith immer noch doof finde, aber ich habe mich immer köstlich über die Star-Trek-Anspielungen amüsiert. McKay und Beckett waren dann auch meine Lieblingscharaktere.

Anschließend kam der andere Doktor Beckett ;-) Scott Bakula. Meine Herren, das ist ein echter Gentleman. Ich glaube, wir haben eine echte Bildungslücke, weil wir Quantum Leap noch nicht gesehen haben.

Zum Abschluss kam noch Marina Sirtis, die beim Casting für TNG so schüchtern war, dass man zu ihr sagte, dass sie in den sieben Jahren wahnsinnig aus sich rausgegangen ist. Dabei war der schwierigste Teil ihrer Rolle als Deanna Troi, dass sie möglichst wenig von sich selbst in die Rolle einbringen durfte, wiel Troi so wahnsinnig lieb war. Sie selbst hat sich als mean und als bitch bezeichnet. Auch das lasse ich mal unkommentiert ;-)

Mit dem neuen viertägigen Programm war dann auch schon bald Ende, so dass wir dann viel Zeit hatten, im Sheraton vorzuglühen und anschließend noch eine Stunde auf die Conparty zu gehen. Heute mal keine Roomparty wie gestern, aber da mich die Musik nicht wirklich ansprach, waren wir auch nicht so wahnsinnig lange da. Lustig war auf jeden Fall, dass Daniel Logan auf der Tanzfläche seinen Spaß hatte.

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Mittwoch, 4. Mai 2011 20:29

FedCon XX - 1. Tag - 28. April 2011

Am Donnerstag konnten wir erst einmal ausschlafen und spät frühstücken. Dann sind wir gemütlich zum Maritim rübergelaufen. Das sind höchstens fünf Minuten zu Fuß vom Sheraton, was wirklich super ist. Wir haben die Spannung bevor es losging genossen und mal einen kurzen Blick auf die Main Bridge und das Holodeck gewagt. Dort waren die Helfer fleißig am Contaschen packen, die wohl etwas spät geliefert wurden, und dann stand dort, die Con fände in Düsseldof statt ;-) Wo ist das denn?

Ich hatte mir überlegt, dass es richtig toll wäre, wenn die größten Conbesucher zu Carel Struycken (Mr. Homn) auf die Bühne gehen würden, also habe ich Carsten sofort angesprochen, ob er denn damit einverstanden wäre. Eigentlich wollte ich noch, dass Washington dazu kommt, also habe ich ihn gleich mal angerufen. Aber er saß da noch im Auto und hatte noch 300 km vor sich, also war es fraglich, ob er es rechtzeitig zu dem Panel schaffen würde. Aber Carsten war einverstanden.

Wir mussten uns dann entscheiden, ob wir Dirk's Panel oder die German Garrison anschauen wollten, haben uns dann aber für den lang angekündigten Stargast Dirk entschieden. Und es hat sich gelohnt. Mit einer großen Portion Selbstironie, vielen lustigen Fotos und ein paar Insidern plauderte Dirk aus dem Nähkästchen, erklärte, worauf Amis so stehen und dass Jeri Ryan am Sonntag auf der Con damals keine Lust mehr gehabt hatte und einfach abgereist ist. Das Panel war spitze! Und egal, was manche Leute von Dirk denken, FedCon ist einfach the best und ich möchte auf die Stimmen im Netz gar nicht hören, denn ich glaube, dass Dirk einfach nur viele Neider hat oder manche Leute glauben, von ihm irgendetwas fordern zu können, bloß weil er sich noch an ihren Vornamen erinnert, und dann schimpfen, wenn sie es nicht bekommen. Also sage ich einfach mal: Danke, Dirk!

Das Panel von Carel Struycken war dann erst einmal abgesagt, da er sich verspätet hat. Außerdem erfuhr ich, dass das Panel mit der German Garrison ebenfalls abgesagt wurde und auf unbestimmte Zeit verschoben. Statt dessen hatten wir dann Zeit, den Fanfilm der USS Danubia A strange journey anzugucken, der ein Crossover aus Star Trek und Rocky Horror Picture Show war. Witzig, aber 12 Teuronen für die DVD war er mir dann doch nicht wert...

Auf der Opening Ceremony waren dann fast alle Schauspieler schon da. Ganz besonders habe ich mich natürlich über Wil Wheaton gefreut, dem ich schon längere Zeit auf Twitter folge und hin und wieder seinen Blog lese. He's just a geek...

Nach einer kleinen Pause hat er dann sein Panel gegeben. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er anfangs etwas schüchtern war, doch nachdem ihn das FedCon-Publikum so freundlich empfangen hat, taute er sichtlich auf und am Ende schien es, als würde es ihm auch wirklich gute gefallen :-) Eine Besucherin am Mikrophon sagte, dass sie Wesley bei TNG einfach völlig ignoriert hatte, aber er meinte, dass das okay wäre. Außerdem erzählte er, wie hart es für ihn damals war, wenn er auf Cons ausgebuht worden war und dann mit Tränen in den Augen wieder nach Hause gefahren war. Dies ist hier glücklicherweise nicht passiert, sondern er ist mit offenen Armen empfangen worden und war auch ein sehr beliebter Gast.

Anschließend haben wir den Abend mit Cocktails im Sheraton ausklingen lassen. Hiermit ernenne ich den Yellow Bird offiziell zu meinem neuen Lieblingscocktail :-)

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Montag, 10. Mai 2010 21:05

Nachlese - FedCon 29. April bis 3. Mai

Hier sammel ich mal die Berichte, Links und Fotogalerien, die zu den letzten Tagen gehören.

Und nicht vergessen: Nach der Con ist vor der Con.

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Samstag, 21. November 2009 19:59

Cool Age Revelations

Heute haben wir uns den Amateurfilm Cool Age Revelations angeschaut. Richtiges Premierefeeling bekamen wir, weil unsere Jungs (gibt kein FSK) ihre Hochzeitsanzüge wieder rausgekramt haben und die Macher des Films anfangs einleitende Worte sprachen. Als Vorschau gab es einen Animationskurzfilm von Quiqueck und Hämat, richtig süß. Und dann ging es auch schon los.

Zur Story: Da will ich mal nicht so viel verraten, schließlich gibt es sicher noch Leute, die den Film nächstes Wochenende in Berlin sehen wollen. Oder mal auf DVD erwerben. Wahrscheinlich kann man ihn auch irgendwann im Internet runterladen. Nur soviel sei gesagt: Er ist lustig, ein klein wenig als Star Trek- und noch etwas weniger als Star Wars Parodie angelegt, die Handlung ist nicht ganz so wichtig, aber es gab einige Szenen, die wirklich neu und lustig waren. Und auch ein wenig makaber - meine Lieblingsszene. Vielleicht verrate ich sie euch nächste Woche nach der Vorführung in Berlin.

Anschließend haben wir uns noch die DVD gekauft und von Dennis Rada und Rainer Grüning signieren lassen. Sowas mag ich ja gerne ;-)

Fazit: Man darf natürlich keinen echten Kinofilm erwarten. Sehr viele Szenen wurden auch vor der Green Screen gedreht, so dass man mit den Möglichkeiten von Amateurfilmerei natürlich keine perfekte Illusion erschaffen kann. Aber darum geht es in dem Film auch nicht. Es geht darum, Spaß zu haben - als Filmemacher und als Zuschauer, auch wenn er den Camgaroo Award 2009 gewonnen hat. Und mein Lieblingsblooper ist der, als die Schwester des Captains zu dem bösen Zundraner Ponchorello Gordo sagt: "Isser nich süß?" Hm, ja, isser.

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Sonntag, 8. November 2009 19:15

Bricking Bavaria

Gestern waren wir auf der Lego-Ausstellung Bricking Bavaria im M.O.C.. Zeitgleich fand dort die Spielwies'n, Creativmesse und Die Modellbahn statt, was auch interessant war. Großartig Zeit zum Spiele ausprobieren hatten wir nicht, dafür brauchte ich nicht kochen, weil wir uns dort versorgen konnten. Außerdem haben wir drei bekannte Gesichter getroffen :-)

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Mittwoch, 6. Mai 2009 18:13

FedCon XVIII - Tag 3

Auch heute haben wir es nicht geschafft, früher aus dem Bett und aus dem Hotel zu kommen, aber wir hatten Glück und konnten noch einen der letzten drei Parkplätze in der Maritim-Tiefgarage ergattern. Gut so, denn ich war gleich drei Mal unten, um Gepäck und Beute unserer Mitfahrer unterzubringen. Leider werde ich wohl auch nie erfahren, was man unter "TrekLingThing" zu verstehen hat... Es sei denn, irgend ein anderer Blogger berichtet darüber ;-)

Auf der Auction mit Richard Arnold wurden in erster Linie Autogramme versteigert. Das große Klingonenemblem mit Unterschriften wurde erst später in der Closing Ceremony versteigert. Wir haben die Auktion aber nicht bis zum Schluss angeschaut.

Lieber sind wir pünktlich zum Star Trek Tribute mit allen Trek-Schauspielern gegangen, was wir aber auch nicht ganz geschafft haben. Man trifft einfach so viele alte Bekannte, mit denen man immer ein paar Worte wechseln möchte, so dass es einfach unmöglich ist, mal eben schnell von einem Eck zum anderen zu kommen.

Dafür waren wir diesmal pünktlich (wirklich!) beim zweiten Panel von Thomas und Mike, in dem Thomas dann das Kapitel mit Schreinemakers vorlas. Er stellte auch noch einmal klar, dass die Fans in diesem Buch nicht durch den Kakao gezogen werden, das hat das Fernsehen in den 90ern schon zur Genüge getan. Da ich erst auf Seite 236 bin, habe ich auch noch keine Rezension geschrieben. Diese wird jedoch sehr positiv ausfallen, auch Dank der umfassenden Versorgung von Thomas mit Material durch Martin Stahl und anderen Helfern, die auf den letzten Seiten aufgelistet sind. Und nun wissen auch alle, dass wir im August heiraten werden ;-)

Bis zur Closing Ceremony war es nicht mehr lang, doch am Anfang wurden die Losgewinner gezogen, was ein klein wenig langatmig war. Das große Klingonenemblem mit Unterschriften wurde nun versteigert und brachte sage und schreibe 1000 Teuronen ein! Für einen guten Zweck, versteht sich :-) Max Grodenchik und Robert Picardo haben zum Abschied noch einmal gesungen. Und das war so süß, da kam ein Mädchen auf die Bühne, um Christopher Judge zu umarmen. In früheren Zeiten war es eigentlich fast unmöglich, auf die Bühne zu kommen, und wenn es doch einer geschafft hatte, wurde er/sie ausgebuht. Aber das Mädchen bekam Applaus und durfte dann mit den Stars tanzen. Zum Abschied gab es Standing Ovations.

Schließlich trafen wir uns alle im Foyer wieder, damit wir uns gemeinsam ins Auto quetschen können. Eventuell fahren wir nächstes Jahr wieder, da haben wir dann noch zwei Plätze frei. Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen ;-) Ich nutzte noch einmal kurz die Gelegenheit, um mich von Washington mit Shelley und Richard Hatch fotographieren zu lassen. Dann erschreckte ich Dominic Keating zu Tode, weil ich kreischte, als er in unseren Aufzug einstieg. Vor lauter Aufregung hatte ich auch noch vergessen, unser Parkticket zu bezahlen.

Sandra - Richard Hatch - Shelley

© 2009 Washington

Das war ein sehr schöner Abschluss :-) Auf der Rückfahrt war leider hin und wieder Regen und ein kleiner Stau - verursacht durch irgend so einen Raser - und ich wollte unsere großen Jungs nicht einfach irgendwo in München mitten in der Nacht absetzen, also habe ich jeden bis direkt vor die Haustür gefahren. Wir waren natürlich erst um 2:00 Uhr im Bett, völlig erledigt, aber glücklich :-)

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Dienstag, 5. Mai 2009 23:30

FedCon XVIII - Tag 2

Am nächsten Morgen habe ich mich auf den Wecker Kinder verlassen, denn die schlafen nie länger als bis 8.00 Uhr, egal wann sie ins Bett gehen. Trotzdem haben wir das Panel von Robert Picardo um 9.30 Uhr verpasst und sind schnurstraks zu Max Grodenchik gegangen, um auch gute Plätze zu erwischen für Hubert Zitt's May the Fun be with you. Der Vortrag war weniger technisch und daher auch ein wenig geeignet für die Jungs, obwohl die Nintendos irgendwie doch interessanter waren.

Bei Nana Visitor und Dominic Keating haben wir auch reingeschaut, während Florian rumgelaufen ist und ganz tolle Fotos von den Kostümen gemacht hat. Nana hat eine unglaubliche Figur *Neid*. Aber letztendlich sind die Panels doch nur Small Talk und Political Correct Statements. Ein Panel wie von Andrew J. Robinson werden wir wohl so schnell nicht wieder zu sehen bekommen. Der hat nämlich wirklich deutlich seine Meinung gesagt und konnte es kaum glauben, was er da auf der Bühne von sich gegeben hat.

Wir haben noch eine Kleinigkeit gegessen und uns dann in den überfüllten Salon Koch gequetscht, wo Robert Vogel einen Vortrag über 40 Jahre Mondlandung gehalten hat. Leider haben wir davon nur noch die zweite Hälfte mitbekommen, dafür haben wir uns aber die Zugabe gegönnt. Robert Vogel ist wirklich ein sympathischer Kerl, der auch immer wieder auf die Verschwörungstheorie eingegangen ist und erklärt hat, dass diese Theorie totaler Humbug ist.

Irgendwie lebten wir schon wieder in einer anderen Zeitzone, jedenfalls war dann plötzlich 16.00 Uhr und wir versammelten uns auf der Wiese zwischen den Ab- und Auffahrten der Tiefgarage, damit alle Fotographen von den Trekdinnerleuten und anschließend von den Star Trek Kostümierten Fotos schießen konnten. Ich habe auch ein paar Fotographen geknipst. Und nach einem Happen Essen (bei dem wir dann das Panel von Rainer Nagel über die Frakkin' Toasters aus Battlestar Galactica verpasst haben) und Quatschen und Rumlaufen sind wir dann zum Costume Contest angetreten.

Nein, wir sind natürlich nicht aufgetreten, aber wir haben vor dem Bühneneingang das eine oder andere brauchbare Foto geschossen, um anschließend die Show zu genießen. Nessie hat moderiert (und Ferdinand hat mich gefragt, ob das ein Mann oder eine Frau ist...). Ich war ganz heiß auf das Alien, von dem mir alle schon erzählt hatten, das ich aber noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. Kurz vor dem Contest hatte ich "es" ohne Kopf gesehen und gefragt, ob er am Wettbewerb teilnimmt. Und ja, er nahm mit seinen zwei Begleitern teil. Mein Favorit!!!

Captain Future und Joan Landor waren auch dabei, doch ihre Crew hat sie irgendwie im Stich gelassen. Dabei habe ich vor ein paar Jahren Professor Simon auf der FedCon gesehen gehabt. Mein Favorit trat am Schluss auf. Wir lagen brüllend vor Lachen am Boden, denn das Alien tanzte im rosa Tütüröckchen! Und war anschließend brav wie ein Hund frisch aus der Hundeschule. *gröhl*

Um die Wartezeit zu überbrücken, bis die Jury die Gewinner auserkoren hatte, trat die Sarlacc Survivors Band auf. Wir fühlten uns wie in Mos Eisleys Cantina, denn wir hatten diesen blauen Elefanten und die beiden Dabogirls Twi'lek in orange und blau :-) Und auf TNT haben sie dann TNG und TÖS gesungen! Das hat gerockt! Da sah die Kiss Cover Band anschließend fast schon blass aus... (Ach so, die waren weiß geschminkt.) Eigentlich hatte ich mich auf James Callis gefreut, weil er bei Battlestar Galactica einer meiner Lieblingscharaktere ist (ihr wisst doch, dass ich auf irre Typen stehe). Aber leider musste er schon etwas früher weg und hatte daher sein Panel mit Christopher Judge getauscht. Lustiger Kerl, aber nach ein paar Fragen-Antworten bin ich dann doch gegangen.

Florian hatte leider die zweite Hälfte des Costume Contests nicht mehr mitbekommen, weil er noch Kondome in Koblenz besorgen wollte ;-) Bei der anschließenden Fotosession mit dem Alien hatten wir daher auch nicht unsere Primärkamera, sondern nur die Sekundärkamera dabei, mit der Ferdinand 2 leider mangels geladener Batterien nur unschwarfe weil ohne Blitz fotographierte Bilder machen konnte. Aber glücklicherweise hatte sich hinter ihm Tichy (DANKE) positioniert und hat zwei sensationelle Fotos geschossen, als jemand aus der Menge rief: "Küss das Alien!"

Sandra mit dem Alien und den Alienjägern

Sandra küsst das Alien und ein Alienjäger grinst

Das war ein Erlebnis! Die Alien-Filme sind die einzigen Filme, von denen ich heute noch Alpträume bekommen. Und ich küsse so ein Vieh!!! ;-) Aber nach diesem Erlebnis habe ich nur noch das Hotel gesucht (ohne Flo und damit ohne Navi), die Kinder geduscht und ins Bett gesteckt, Mails gecheckt, ein bisschen Demolition Man angeguckt (da spielt ja Sandra Bullock mit) und dann weggeratzt.

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Montag, 4. Mai 2009 22:38

FedCon XVIII - Tag 1

Dieses Jahr haben wir uns relativ spontan dazu entschlossen, wieder auf die FedCon zu fahren. Oder besser gesagt wir mussten fahren, weil Washington meinte, es wäre ohne uns keine richtige Con. Naja, da kann man dann nicht anders, oder?

Spontan haben wir auch noch zwei Leute vom Trekdinner eingesammelt und sind am Freitag früh Richtung Bonn gestartet. Es war nicht besonders viel Verkehr und schönes Wetter, also konnte ich streckenweise auch richtig auf's Gas treten. Wir waren auch ca. 13.30 Uhr beim Maritim, nur leider war die Tiefgarage bereits voll besetzt, so dass wir irgendwo in einer Seitenstraße parken mussten. Dann hieß es Schlange stehen, bis wir unsere Chips implantiert Armbändchen, Con-Taschen und Badges ausgehändigt bekamen. Memo an mich selbst: Für die Badges Anstecker oder Halsbänder auf die Packliste setzen!!!

14.30 Uhr... Wir hetzen auf das Holodeck, um noch die zweite Hälfte von Thomas Höhl und Mike Hillenbrand anzusehen. Mike hat den neuen Star Trek Film bereits auf der Premiere in Berlin gesehen und uns den Mund wässrig gemacht... Mal sehen, wann wir dazu kommen, ihn uns anzuschauen :-)

Anschließend haben wir im Händlerraum rumgelungert, die Bar vom Khemorex Klinzhai und den Stand von der German Garrison angeschaut, mit ein paar Leuten geplaudert, eine Kleinigkeit gegessen (vielen Dank an das Maritim für die mehr als fairen Preise) und die vielen tollen Modelle und Bilder im ersten Stock angesehen.

Die Zeit verging wie im Fluge, so dass wir leider nicht mehr herausgefunden haben, wer Klaus und Tanja sind und wie das Fanpanel: "Vom Star Trek Captain zum Anwalt - was die Stars heute machen" so war...

Moment, einige von euch werden jetzt fragen, hallo? Da waren doch eine Menge Stars: Richard Hatch, Max Grodenchik, Jonathan Woodward, Erin Gray, Marc Alaimo und Jeffrey Combs... Wollen wir die nicht angucken? Nö, wollten wir nicht. Früher bin ich auf die Cons gefahren, um die Stars zu sehen, ihren Worten zu lauschen, viele schlechte Fotos von ihnen zu machen und viel Spaß mit ihnen zu haben. Zum Teil saß ich von früh bis spät in der Mainbridge und bin nur zum Pinkeln Frischmachen rausgegangen. Doch irgendwann hat sich dieses Verhalten geändert. Heute komme ich nicht mehr wegen der Stars, sondern in erster Linie wegen den anderen Fans, den tollen Kostümen, anderen Persönlichkeiten (Thomas Höhl, Mike Hillenbrand, Hubert Zitt) und der unvergleichlichen Stimmung auf der FedCon. Dieses Gefühl, drei Tage in eine völlig andere Welt abzutauchen und den Kopf so richtig von allen Sorgen und Nöten freizupusten, dieses Gefühl habe ich nur auf der FedCon. Sozusagen ein Dreitagetrip mit Vollrauschgarantie.

Dieses Jahr ist es mir auch zum ersten Mal passiert, dass mich drei Leute angesprochen haben, an die ich mich leider nicht mehr erinnern konnte (sorry!!!). Eigentlich habe ich ein sehr gutes Gesichter- und Namensgedächtnis, doch entweder ist das eine Alterserscheinung oder es ist einfach zu viel gewesen...

Wir schafften es aber zum Vortrag von Hubert Zitt "Elementarteilchen in Star Trek" (Pflichtprogramm!!!), in dem er u.a. anschaulich erklärte, wieso eine Baryonensäuberung eher unsinnig wäre, es würde nicht viel übrig bleiben ;-)

Anschließend haben wir uns auf die Mainbridge gebeamt und haben die Opening Ceremony verfolgt. Ein Fest, wirklich! Alle Stars auf der Bühne, und dann kam der absolute Oberhammer! Alle mussten ihre Handys ausschalten und Gerhard Raible erklärte uns, dass absolutes Filmverbot herrscht. Die Security und Conhelfer streiften durch die Gänge und beobachteten uns mit Argusaugen. Das nun Folgende sollte am nächsten Tag nicht auf youtube zu finden sein...

Uns wurden 28 Minuten, also vier Ausschnitte à sieben Minuten aus dem neuen Star Trek Film gezeigt!!! Das hat gerockt! Ich freue mich wie wahnsinnig, diesen Film in voller Länge zu sehen. Ich glaube nicht, dass die das verbockt haben, ich glaube, der wird richtig gut! Und nein, ich erzähle nix :-) Und ich habe auch nix auf youtube oder meiner SD-Karte oder meinem Handy :-)

Und auch die nachfolgenden Panels von Edward James Olmos, Nichelle Nichols und John Billingsley haben wir uns nicht angeschaut, weil wir erst mal unser Hotel finden und die Jungs ins Bett stecken mussten. Das war anstrengend genug...

22 Fotos :-)

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Sonntag, 26. April 2009 18:18

Die Jagd zum magischen Berg

Wer bei dem Film Die Jagd zum magischen Berg ein innovatives Kinoerlebnis erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Und da der ehemalige Footballmeister und WWF-Intercontinental-Champion Dwayne "The Rock" Johnson in unserem Lande wohl eher niemanden in die Kinos lockt, wie Brad Pitt, nur um seine Muskelspiele anzusehen, waren die Kinos auch leer und der Film lief nur noch an wenigen Terminen.

Aber uns hatte die Vorschau gefallen, also haben wir das schöne Wetter genutzt und uns in den voll klimatisierten Vorführraum gesetzt.

 Achtung, Spoiler 

Zu Beginn des Films habe ich mich echt scheckig gelacht, als die beiden Stormtrooper in sein Taxi gestiegen sind und zum Planet Hollywood wollten. Und auch sonst wird auf den UFO-Gläubigen und Science-Fiction-Fans (ist ja eh das Gleiche...) immer wieder rumgehackt und auf der UFO Space Expo als Spinner dargestellt.

Achtung, Spoiler

Der stets willkommene, engstirnige Skeptiker und Taxifahrer Jack kam cool rüber, die außerirdischen Kids Sara und Seth haben ein paar nette Tricks auf Lager, mit denen sie die Astrophysikerin Alex überzeugen, dass sie tatsächlich von einem anderen Planeten kommen. Und der Film ist actionreich, vorhersehbar, etwas wortwitzig, klischeehaft, unlogisch und unterhaltsam.

Achtung, Spoiler

Lustig war auch die Szene, in denen der außerirdische Terminator-Robocob-Verschnitt, der die Kids zusätzlich zu den bösen Regierungsbeamten jagte, auf dem "Spinnerkongress" (Treffen der UFO-Anhänger und Science-Fiction-Fans, ist ja eh das Gleiche...) auftauchte und sein "cooles" Kostüm und die geilste Stuntshow bewundert wurde.

Achtung, Spoiler

Fazit: Wer statt Kino lieber eine Radltour mit Biergartenbesuch erlebt hat, hat sicher nix falsch gemacht. Aber wer mal ein bisschen unterhalten werden möchte, der kann sich den Film irgendwann auch auf DVD leihen.

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Montag, 20. April 2009 22:28

Star Wars Wochenende im Legoland

Dieses Wochenende waren wir im Legoland, weil Star Wars Wochenende war. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, dass wir keine Trekkies mehr sind, nein, nein... Aber Star Wars mögen wir halt auch :-)

Am Samstag sind wir nach dem Aufstehen losgefahren und haben im Auto gefrühstückt. Also waren wir nach zwei Staus ungefähr 14.00 Uhr in Günzburg und haben unser Hotel Bettina bezogen. Dort hat es uns sehr gut gefallen, obwohl es an einer Hauptstraße lag, war es ruhig, sehr gut ausgestattet und das Personal war bemerkenswert freundlich :-) Den Kids hat natürlich besonders die Playstation 2 im Keller gefallen...

Im Legoland tummelten sich ungefähr 200 kostümierte Star Wars Fans, was natürlich sehr beeindruckend ist. Ob ich von einem nationalsozialistischem Aufmarsch auch so beeindruckt gewesen wäre, wenn ich in den 30er Jahren in Deutschland aufgewachsen wäre??? Aber hier geht es um Spiel und Spaß und ein Weltraummärchen, und da darf man schon begeistert sein :-)

In einem Zelt nahe des Eingangs waren auch große Armeen mit Storm- und Clonetroopers aus Lego aufgebaut. Ich sehe schon, wir haben erst angefangen zu sammeln ;-) Jeremy Bulloch alias Boba Fett war als Stargast im Legoland und hat auch Autogramme gegeben. So eines habe ich allerdings schon, deswegen haben wir lieber Pommes in Legoform gegessen, sind Drachenbahn gefahren und haben uns in den Piratenschiffen nassspritzen lassen.

Der Renner waren unsere aufblasbaren Laserschwerter, die es mal in der Micky Maus als Beilage gab, und natürlich unser Chewbacca-Rucksack, in den wir uns im Disneyland Los Angeles verliebt haben.

Am Nachmittag gab es Gedränge wegen der Parade, aber wir haben die Lage sondiert und uns einen Fotographierschlachtplan für den nächsten Tag ausgedacht. Deshalb gibt es auch ungefähr, nö, noch mehr Fotos, die ich erst noch sichten, sortieren, drehen, Gesichter verwischen etc. muss, so dass ich erst morgen die Galerie online stellen werde. Irgendwann muss der Mensch schließlich auch mal schlafen oder so.

196 Fotos


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Sonntag, 7. September 2008 19:46

Star Wars - The Clonewars

Heute waren wir mit den Kids in Clonewars. Der ist zwar erst ab 12 Jahre und wir wurden an der Kasse auch gefragt, wie alt die Jungs sind und ob ich die Mutter wäre (so gehört sich das), aber in Begleitung eines Erziehungsberechtigten dürfen schon Kinder ab 6 Jahren rein. Wobei ich den Film aber nicht so schlimm fand wie z.B. Spiderman oder Jurassic Park, die für die Jungs wirklich noch nicht geeignet sind.

Den Jungs hat es gefallen. Und sie fanden es auch nicht schlimm, dass die Clonetroopers massenweise niedergemetzelt wurden. Die kippen auch bloß um, einmal rollt ein Helm, da gibt es ganz andere Sachen, die einem schlaflose Nächte bereiten.

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Samstag, 23. August 2008 00:16

21. Tag - San Francisco

Golden Gate Bridge, Crookedest Street, Chinatown, CloneWars, Cable Car

Heute sind wir relativ früh aufgestanden, schon um 8:30 Uhr, dafür haben wir auch ziemlich viel machen können. Als erstes nach dem Frühstück sind wir zum Fahrradverleih und haben uns ein Tandem geholt. Mit dem sind wir dann an der Küste entlang bis zur Golden Gate Bridge (die immer im Nebel liegt), über diese drüber (wobei man dort nicht wirklich Fahrrad fahren kann, weil einfach zu viele Leute da sind) und dann mit der Fähre von Sausalito an Alcatraz vorbei zurück an Pier 41 getuckert, das Tandem mit an Bord. Es war ziemlich kalt und windig. An Bord habe ich mal eine amerikanische Pretzel gegessen, aber die hat mit unseren bayrischen Brez'n verglichen richtig fad geschmeckt.

Golden Gate Bridge

Nachdem es in San Francisco ziemlich bergauf und bergab geht, haben wir das Tandem danach auch schon wieder zurück gegeben. Wir waren auf Pier 39, wo sich Seelöwen auf extra angelegten Docks sonnten. Da war richtig was los auf dem Pier. Anschließend sind wir zu Pier 41 zu den Horse Carriages gegangen, da ich mir irgendwie in den Kopf gesetzt hatte, mit der Kutsche zu fahren. Nachdem es nicht möglich war, durch Chinatown zu fahren, haben wir eine relativ kurze Tour zum Cannery gemacht. Unser braunes Pferd hieß Gilly.

Danach sind wir zu Fuß die Columbus Ave entlang, haben einen kurzen Abstecher über die berühmte Crookedest Street gemacht, die wir einmal rauf- und wieder runtergelaufen sind, dann weiter bis zur Ecke Kearny Street, wo Kirk in Star Trek IV beinahe von einem Auto angefahren wurde ("Pass doch auf, du Arsch!"). Dann ging es weiter durch Chinatown (die Grant Ave) und schließlich in die 4th Street zum AMC Kino, wo wir uns Clone Wars angeschaut haben.

Cable Car

Man war wohl nicht in San Francisco, wenn man nicht wenigstens einmal mit dem Cable Car gefahren ist. In Richtung Chinatown haben wir dankend verzichtet, weil so viele Leute angestanden haben. Aber nach dem Kino war es doch schon etwas spät und da wollten wir nicht mehr zu Fuß durch die ganze Stadt marschieren und es standen auch keine Leute an. Das hat fünf Dollar pro Person gekostet und man kann an Bord bezahlen. Wir sind also von Powell St bis Beach St gefahren. Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem Hotel.

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Freitag, 22. August 2008 22:56

Star Wars - The Clone Wars

Wir haben uns Star Wars - The Clone Wars angeschaut. Ich habe nicht wirklich viel von dem Film erwartet, wurde dann aber positiv überrascht. Die Mimik der Figuren ist etwas arm, aber ich fand die Oberflächentexturen auch der Clonekrieger sehr aufwändig, ebenso die Spielereien mit Sonnenlichteinfall etc. Die Story war ganz nett. Es ging um eine Entführung von Jabba the Hutts Sohn, der sich als Baby entpuppte. Und Anakin bekam einen Padawan aufgedrückt, die kleine Ahsoka Tano, deren Dialoge ganz witzig waren. Im Laufe der Zeit haben die beiden sich natürlich ganz politisch korrekt zusammengerauft.

Es gab besonders zu Anfang ziemlich viele Kampfszenen, die ein wenig verwirrend waren. Doch nach einiger Zeit fand ich mich in die Story und mochte die Geschichte ganz gern. Ich hätte nie gedacht, dass ich ein Huttenbaby niedlich finden könnte. Ein wenig vermisst habe ich die typische orchestrale Musik, die nicht ganz so oft eingesetzt wurde (außer wenn Yoda in Großaufnahme gezeigt wurde), daher setzte das Star-Wars-Feeling nicht sofort ein. Aber ansonsten kann man sich den Film durchaus mal angucken.

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Samstag, 9. August 2008 22:52

8. Tag: Carlsbad Legoland

Heute sind wir auf dem Weg nach San Diego im Legoland Carlsbad eingekehrt. Dort gab es eine Menge Attraktionen, in erster Linie für Kinder. Aber wir hatten auch unseren Spaß. Besonders hat uns der Knights Tournament gefallen. Allerdings konnte man den nicht selbst programmieren wie in Legoland Deutschland. Für Kinder gibt es einen großen Wasserspielplatz, was natürlich bei der Hitze wirklich toll ist. Es gab auch ein paar Star Wars Specials.

Florian mit Darth Vader

Das Miniland besteht natürlich in erster Linie aus Gebäuden der USA. Sehr interessant fand ich, dass hier schon der Freedom Tower steht, der gerade in New York anstelle des World Trade Centers gebaut wird.

Am Abend gab es ein All you can eat-Buffet, das wir auch genutzt hatten. Da gab es endlich Sparerips, und die waren richtig lecker. An dem Turkey Leg hatte ich mich allerdings etwas übernommen. Soviel konnte ich dann (leider) doch nicht essen.

Sandra isst ein Turkey Leg
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Anschließend sind wir nach San Diego gefahren. Dort sind wir in einem Hotel Occidential eingekehrt, das ein wenig Krankenhausflair hat. Und leider sind die Duschen auf dem Flur. Ich habe gleich mal unsere Hotelreservierungen gecheckt und bei Tripadvisor quergelesen. Dabei habe ich unser Hotel auf dem Berg bei Las Vegas gleich mal storniert, da es als ziemlich schmutzig beschrieben wurde, und ein anderes Hotel gebucht. Alle anderen Hotels scheinen aber okay zu sein. In San Francisco ist es ziemlich schwierig, ein einigermaßen günstiges Hotel zu finden. Ich bleibe mal bei unserem Hotel, auch wenn es wahrscheinlich auch kein gutes Frühstück gibt und mal sehen, wo wir dort parken können.

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Samstag, 9. August 2008 00:05

7. Tag - Anaheim: Disney's California Adventure Park und Disneyland

Heute sind wir zuerst in den Disney's California Adventure Park gegangen. Dort waren wir zunächst im Hollywood Tower Hotel. Das ist etwas größer als in Paris, aber leider schauspielern die Angestellten nicht so. Dadurch verliert es diesen gruseligen Touch. Überhaupt hatte ich hier den Eindruck, dass die meisten Mitarbeiter nur ihren Text runterspulen und nicht wirklich in ihrer Rolle aufgehen. Eigentlich schade.

Hollywood Tower Hotel

Dann ging es Schlag auf Schlag, diesmal wollten wir uns nicht so viel Zeit lassen wie gestern: Im Maliboomer, in dem man senkrecht in die Höhe geschossen wird, habe ich mich meiner Höhenangst gestellt. Im Grizzly River Run (Rafting) sind wir ordentlich nass geworden. California Screaming ist wohl die größte Achterbahn, mit der ich je gefahren bin. Man kennt diese weißen Monster aus dem Fernsehen.

Danach haben wir noch einiges gemacht, das eigentlich für kleine Kinder ist: Im Redwood Creek Challenge Trail sind wir über Hängebrücken gelaufen, in Monsters, Inc. Mike & Sulley to the Rescue! haben wir Sully und Mike getroffen und in It's Tough to Be a Bug (4D-Kino) habe ich mich meiner Angst vor Spinnen gestellt. Danach sind wir wieder in den anderen Park gegangen.

Dort haben wir dann alles gemacht, was wir am Vortag nicht gemacht hatten: In den Matterhorn Bobsleds haben wir den Yeti getroffen, Space Mountain ist etwas anders als in Paris, vor allen Dingen fährt man hier nicht nach draußen, in der Buzz Lightyear Astro Blasters hatte Florian seine Chance auf Revange, im Jungle Cruise (Fahrt im Boot) haben wir leider nicht alle Witze verstanden (aber den letzten: "I had so much fun on the ride. I'll do it again. I wish that was a joke."), in Pirates of the Caribbean haben wir die Ähnlichkeit der Puppe mit Jack Sparrow bewundert (die Attraktion ist nach dem Film einfach etwas umgebaut worden), mit der Monorail und der Railroad haben wir uns den Park auch noch einmal von oben angeschaut.

Die Attraktionen haben nachts einen ganz anderen Flair, das hat richtig Spaß gemacht. Allerdings finde ich, dass zwei Tage hier durchaus ausreichen. Einerseits ist so ein Tag schon ziemlich lange, wir sind gar nicht bis Mitternacht geblieben, andererseits schafft man dann doch eigentlich alles, auch wenn man überall ein wenig anstehen muss, außer man hat ein Fastpass Ticket. Heute haben wir uns auch dazu hinreißen lassen, etwas am Merchandizing zu partizipieren. Es gab Rucksäcke in Form von Chewbacca, die unser Herz erobert hatten. Und T-Shirts mit "Judge me by my size, do you?" und auf der Rückseite Yoda, der natürlich zu klein war, um mitzufahren. Coole Teile!

Sandra mit Chewbacca

Weil es gestern so schön war, haben wir uns die Jedi Training School noch einmal angesehen. Diesmal waren es andere Schauspieler, aber derselbe Text. Das Indiana Jones™ Adventure wollten wir eigentlich auch noch einmal fahren, aber da gab es leider technische Probleme und wir mussten wieder gehen. Auch das Feuerwerk ist heute ausgefallen.

Zum Abschluss haben wir uns dann noch Disneyland®: The First 50 Magical Years angesehen. Wusstet ihr, dass Steve Martin 1960 seine Karriere als Magier in Disneyland begonnen hat? Es war auch schön zu sehen, wie Disneyland entstanden ist und welche Attraktionen es früher gab, welche noch bis heute bestehen. Und es gab Filmausschnitte von damals, wie 1955 Menschenmassen durch die Mainstreet liefen. 11.000 Besucher waren eingeladen, 28.000 waren gekommen, was natürlich erst einmal zu einer mittleren Katastrophe führte. Aber die logistischen Probleme hat der Park nun im Griff. Das war ein schöner Abschluss. Und jetzt sind wir totmüde.

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Freitag, 8. August 2008 00:40

6. Tag - Anaheim: Disneyland

Das Frühstück in unserem neuen Hotel ist schon besser als in Los Angeles, aber irgendwie haben die Amerikaner schon eine merkwürdige Vorstellung. Es gab Muffins und Applepies, vier verschiedene Cerealien, Milch, Kaffee, Tee, Äpfel und Bananen. Immerhin, aber so lecker mit Brötchen und Rührei und Bacon... ich schätze das wird es nirgends geben.

Anschließend sind wir ins Disneyland gefahren. Nachdem wir eine Weile völlig ziellos herumgeirrt sind, haben wir uns einen Fastpass für Indiana Jones geholt und haben uns erst mal die passende Show dazu angeschaut, weil wir diesmal keine Show verpassen wollten wie im Universal Studio. Allerdings war die auf dem Fastpass aufgedruckte Zeit erst am Nachmittag, so dass es schon eine logistische Meisterleistung war, zu diesem Zeitpunkt wieder an Ort und Stelle zu sein.

Die Show Indiana Jones war nett gemacht - für Kinder. Anschließend sind wir mit der Big Thunder Mountain gefahren, aber die war nicht so gut wie in Paris, da sie nicht unterirdisch durch den See gefahren ist. Die beiden Parks sind sich relativ ähnlich, doch in Disneyland California gibt es noch Mickeys Toontown, Critter Country und New Orleans Square. In Toontown konnte man Mickeys Haus bewundern und es gab auch eine niedliche Achterbahn.

Mehr durch Zufall haben wir dann die Jedi-Schule besucht. Eigentlich wollten wir nur kurz vorbeischauen, aber dann fanden wir das so gut, dass wir die Show bis zum Schluss angeschaut haben. Kinder von Parkbesuchern durften Jedi spielen, lernten eine kleine Choreographie und plötzlich tauchten zwei Stormtrooper, Darth Vader und Darth Maul auf, die durch die kleinen Padawane in die Flucht geschlagen wurden. Wirklich nett gemacht, das hätte auch Farid und Noah gefallen.

Jedi-Schule

Dann war es endlich Zeit für unseren Indiana Jones Ride. Wow, in Paris war das bloß eine Achterbahn gewesen ähnlich wie Big Thunder Mountain. Aber hier war es eine wilde Fahrt in einem Riesenjeep inklusive Flucht vor einer riesigen Steinkugel. Wahnsinn!

Das Tarzan-Baumhaus war ähnlich wie das Robinson Crusoe-Baumhaus in Paris, nur eben mit einem anderen Filmthema. Und das Haunted House war ziemlich identisch mit Phantom Manor, aber ich liebe diese Gruselvilla!!! Dann waren wir in der Star Tours, die genauso wie in Paris war, nur ohne X-Wing.

Anschließend waren wir in der Ausstellung Innovention. Zunächst klang es ziemlich langweilig, aber als wir erst einmal drin waren, war es doch recht interessant zu sehen, wie ein Haus der Zukunft wohl aussehen könnte. Am interessantesten war wohl die Probefahrt auf einem Segway.

Florian auf einem Segway

Endspurt: Fastpass vom AstroBlaster geholt, Feuerwerk angeschaut, AstroBlaster gefahren (diesmal habe ich Florian geschlagen, yeah!) und dann sind wir zum Splash Mountain gegangen, unsere letzte Station heute. Wow, das Ding ist wirklich eine tolle Wildwasserbahn. Lustige, singende Figuren von Disneys Rear Bear und dem Fuchs, und es ging ziemlich steil nach unten und wir sind garantiert nass geworden. Da es schon spät war, sind wir dann ins Hotel zurück, um unsere nassen Klamotten auszuziehen. Das war ein schöner Tag gewesen :-)

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Mittwoch, 6. August 2008 22:23

5. Tag - Fahrt nach Anaheim und Die Mumie 3

Laundry, Paramount Studios, Shopping Mall "The Block", Mummy 3

Heute war auch ein eher gemütlicher Tag. Wir sind zunächst zur Laundry gegangen, gleich neben unserem Hotel (vor dem bei Google Maps ein halbes Auto steht). In 23 Minuten ist die Waschmaschine fertig, in 20 Minuten im Trockner ist die Wäsche trocken. Das geht fix.

Anschließend sind wir zu Fuß zwei Meilen zu den Paramount Studios gegangen. Dort kann man auch eine Tour mitmachen, aber nachdem wir gelesen hatten, dass dies ein zweistündiger, langweiliger Fußmarsch ist, hatten wir nicht wirklich vor, diese Tour mitzumachen. Abgesehen davon war die heute sowieso ausgebucht. Aber wenigstens waren wir mal da gewesen. Der Fußmarsch ist aber schon schön gewesen, obwohl die Gegend in Hollywood doch eher heruntergekommen ist. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass die USA in den 80ern ihre beste Zeit hatte und dann da stehen geblieben ist. Auch im Laundry stand ein Videospiel von 1982 mit Original-Pack-Man rum.

Sandra vor der Einfahrt zum Paramount Studio

Anschließend sind wir in unser neues Hotel in Anaheim gefahren, das Lemon Tree. Wir waren sofort begeistert, weil alles so hübsch eingerichtet ist und auch sauber. Hier lässt es sich schon aushalten. Und dann sind wir in die nächste Shopping Mall gefahren: The Block at Orange, wo wir für die Kids Riesen-PEZ-Spender mit Darth Vader bzw. einem Clone Trooper gekauft haben und Brause in Form von Legosteinen. Außerdem habe ich meine geliebten SweetTarts geholt, nach denen ich seit meinem ersten USA-Aufenthalt 1985 verrückt bin. Und neue Schuhe musste ich auch kaufen, da meine alten Treter jetzt durchgelaufen sind - natürlich Converse ;-) Bei Jamba Juice haben wir uns ganz frische Smoothies mixen lassen, die wahnsinnig lecker waren.

SweetTarts

Dort gab es auch einen Kinocenter, daher haben wir uns spontan entschlossen, Die Mumie 3 anzusehen. Der Film war genau, wie ich erwartet hatte: Besser als Mumie 2, unterhaltsam, rasant, lustig, ein wenig gruselig. Nur eine Sache hat mich überrascht. Der Schauspieler Brendan Fraser, den ich nur von den Mumien-Filmen her kenne (hat der auch irgendwo anders mitgespielt?), hat im Original eine wahnsinnig tiefer Stimme!

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Sonntag, 6. Juli 2008 22:49

Kung Fu Panda

Der Film hat mir wider Erwarten doch sehr gut gefallen :-) Wenn man einen durchschnittlichen Film erwartet und dann einen wirklich witzigen Film mit rasanter Action und einer absolut genialen Ausbruchsszene vorgesetzt bekommt, dann verlässt man glücklich und zufrieden das Kino. Genau so erging es mir heute bei Kung Fu Panda. Die Aussage, dass man sich selbst so nehmen soll, wie man ist, passt immer. Am Schluss war es auch genau die belächelte Fettleibigkeit des Pandas Po, der ihm zu seinem Sieg über den Schneeleoparden Tai Lung (erinnerte mich irgendwie an Anakin Skywalker -> Darth Vader) verhalf. Die fünf Kung Fu Meister Crane, Tigress, Monkey, Mantis und Viper hätten meiner Meinung nach noch ein wenig mehr Tiefgang vertragen, aber ansonsten ist es doch sehr wahrscheinlich, dass dieser Film seinen Weg in unsere DVD-Sammlung finden wird.

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Freitag, 23. Mai 2008 22:48

Paris - 6. Tag - Disneyland und Disney Village 3. Tag

Achtung, Spoiler ;-)

Heute haben wir es ruhig angehen lassen. Aber das Discoveryland ist wohl unsere Lieblingsecke. Während ich einmal mit dem Space Mountain gefahren bin, war Florian mit den Kindern im Buzz Lightyear Laser Blast. Der Space Mountain ist eine Achterbahnfahrt in völliger Dunkelheit. Anfangs bleibt man dann kurz stehen, bevor man ins All geschossen wird und ab und zu sieht man ein paar Planeten, Lava und rote Neonröhren. Crush's Coaster fand ich besser. Anschließend haben wir uns am X-Wing nochmals zur Star Tours getroffen. Danach ist Florian mit dem Space Mountain gefahren und ich bin mit den Kindern nochmal in den Laser Blast.

Dann haben wir uns doch in die Nähe des viel zu rosa Schloss getraut, wo ständig liebliche Musik gespielt wurde, und haben uns einlullen lassen. Ah, diese süßen Prinzessinenkleidchen... Also, wenn ich eine Tochter hätte... die hätte so ein Kleid verpasst bekommen! ("Ich will das Kleid aber nicht anziehen!" - "Doch, du musst!") Seufz! Und ein neues Wort auf französisch habe ich auch gelernt: Zuckerwatte heißt barbe à papa, also Papa's Bart. Das erinnert mich irgendwie an eine [Unser Amazonstore: ] Zeichentrickserie [/Amazonstore Ende]. Ach ja, bin halt doch ein Mädchen ;-)

Anschließend sind wir noch einmal in das Adventureland gegangen, damit Florian auch mal die Indiana Jones-Fahrt machen konnte. Die Kinder hatten inzwischen ihre Belohnung für's Bravsein erhalten, jeder durfte sich ein Gewehr aussuchen. Farid ein richtig langes und Noah ein Revolver. Er hätte auch gerne einen Indiana-Jones-Hut gehabt, aber der hat 45 Teuronen gekostet, das war mir etwas zu viel für einen etwas besseren Faschingshut mit Indiana-Jones-Lizenz-Label. Ich gebe lieber 70 Teuronen für einen echten Stetson aus... Da stimmt dann das Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber in einem anderen Geschäft hat er dann einen einfachen Hut für 6,90 Teuronen gefunden, der ihm auch gefallen hat. Noah möchte nämlich zum nächsten Fasching Indiana Jones werden :-)

Ich finde es unglaublich, wie es durch die schönen, detailreichen Kulissen und entsprechende unaufdringliche Musikberieselung geschafft wird, eine ganz bestimmte Stimmung zu erzeugen. Die Kinder sind durch das Gebüsch geschlichen und haben uns vor den Menschenfressern beschützt. Bei der Cottonwood Creek Ranch war Woody, der Cowboy aus Toy Story, und hat für Fotos posiert und Autogramme gegeben. Das war sehr lustig, wie er gestikuliert hat. Ich habe die ganze Zeit nur daran gedacht, was für ein anstrengender Job das ist...

Im Park gibt es zwar überall kleine Imbissbuden, allerdings gibt es da überall denselben Fraß. Man hat die Wahl zwischen Hot Dogs (4,70 Teuronen), Donut, drei Mini-Muffins, hin und wieder Eis und Chips. Am dritten Tag kann man das Zeug einfach nicht mehr sehen und ist dann tatsächlich bereit, die Preise in den dortigen Restaurants zu bezahlen, nur damit man etwas anderes zu Essen bekommt. Wir hatten uns schon auf Spare Rips im Cowboys Cookout Barbecue gefreut, doch die Lokale haben fast alle schon um 17.00 Uhr oder früher geschlossen. Das war natürlich schade. Also doch wieder bloß Hot Dogs...

Zum krönenden Abschluss sind wir noch einmal die Star Tour gefahren und haben unseren Punktestand im Buzz Lightyear Laser Blast noch einmal erhöht. Aber Florian war der absolute Crack in diesem Spiel. Immerhin sind die Kids Interstelare Piloten (pilote interplanitaire) geworden und Florian und ich haben immerhin den Raumkundschafter (éclaireurs spatial) geschafft. Florian wollte dann doch noch ein paar Star Wars-Disney-Figuren kaufen, doch wir konnten dann nicht mehr in das Geschäft neben den Star Tours zurück, weil es bereits nach 19.00 Uhr war. Nur in den anderen Laden neben den Laser Blast konnten wir noch rein, wo die Kids dann einen Kredit für die Laserwaffen, für die sie schon seit drei Tagen geschwärmt haben, aufgenommen haben. Jetzt bekommen sie sieben Wochen kein Taschengeld...

So ganz wollten wir dann aber doch noch nicht gehen, also haben wir beschlossen, noch das Disney Village zu erkunden... und festgestellt, dass dort die Party weitergeht :-) Zirkus für Kinder, Kinos, eine Wild-West-Show, ein riesiger Disney Store, in dem man all die Dinge noch kaufen konnte, die man im Disneyland verschmäht hat oder verpasst... Es gibt also noch genügend Möglichkeiten, sein Geld doch noch an den Mann zu bringen. Und Florian hat dort auch noch seine Star Wars-Disney-Hybriden bekommen :-) Und ich meinen Stitch ;-) Dabei habe ich doch eigentlich Stofftierkaufverbot. Aber bei dem süßen Kerlchen konnte ich einfach nicht widerstehen. Danke, Florian!

Hinter der Partymeile mit den Restaurants liegt noch ein See mit Bäumen umrandet, auf dem der riesige Heißluftballon steht. Und dahinter sind dann die riesigen Hotelkomplexe. Das ist der absolute Wahnsinn! Schließlich sind wir noch zum McDo eingekehrt und haben unsere Riesentüte mit in die RER genommen, damit wir es noch rechtzeitig vor 22.00 Uhr ins Hotel schafften, denn ich wollte an der Rezeption noch ein Taxi für morgen 8.00 Uhr bestellen und fragen, ob wir ausnahmsweise schon vorher frühstücken dürften. ("Nous avons besoin d'un taxi pour demain à huit heur. Est-ce que c'est possible d'avoir le petit-déjeuner avant?") Beide Wünsche wurden uns erfüllt :-) Die Dame an der Rezeption hat auch schön langsam gesprochen, so dass ich sie gut verstanden habe. Ich denke schon, dass die Leute hier etwas entgegenkommender sind, wenn man versucht, französisch zu sprechen, auch wenn man eine katastrophale Grammatik hat und keine Ahnung, wie man die Verben konjungiert.

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Mittwoch, 21. Mai 2008 22:59

Paris - 4. Tag - Disneyland 1. Tag

Endlich waren wir in Disneyland. Schließlich wollen wir viel Geld in Frankreich lassen. Man darf auch nichts zu Essen oder Trinken in den Park mitnehmen, deshalb werden am Eingang die Taschen kontrolliert... Aber dafür gibt es im Park dann auch Bankautomaten, falls man doch Hunger oder Durst bekommen sollte oder die Tochter plötzlich ein Prinzessinnenkleid haben möchte. Und es gibt an jeder Ecke saubere Toiletten, bei denen man NICHT anstehen muss oder das Schild "hors service" lesen muss. Ein wahres Paradies! Aber fangen wir am Anfang an.

Zunächst haben wir uns von einem Werbemobil von Herzt zum Central Plaza schippern lassen. Schließlich sind wir die letzten Tage genug gelaufen, nun tun wir mal so, als wären wir Amerikaner. Von dort hat uns der X-Wing magisch angezogen. Aber bevor wir zu den gewünschten Koordinaten vordringen konnten, haben wir schon eine Runde im Orbitron geflogen und ein paar Hot Dogs für 4,70 Teuronen gegessen. Ich habe beschlossen, die Ist-mir-zu-teuer-ich-esse-die-Reste-der-Kinder-Diät zu machen. Zum Space Mountain durften die Jungs nicht rein, denn die Mindestgröße ist 1,32 m. Aber dann waren wir in den Star Tours, wo wir mit dem Starspeeder live miterleben durften, wie der Todesstern zerstört wurde. Beim Ausgang gab es noch eine Spielhölle, so dass den Besuchern nochmals Geld aus der Tasche gezogen wurde. Die Kids drehten zwei Runden mit dem Podracer, die sie zu Hause hätten kostenlos haben können. Was soll's... Im dortigen Geschäft gab es dann auch die Star Wars Figuren als Disney-Edition. Wusstet ihr, dass Goofy Mickeys Vater ist? *g* Que la Force soit avec toi!

Nachdem wir uns Captain Nemo's Nautilus angesehen haben, sind wir noch in den Buzz Lightyear Laser Blast gegangen. Das ist echt ein Spaß, denn da kann man mit Laserpistolen auf Zorg-Symbole schießen und die Punkte werden dann zusammengezählt. Auf den Pistolen sind grüne Schienen, und wenn man die als Kimme und Korn verwendet, dann kann man erstaunlich gute Treffer erzielen. Florian war natürlich der Schützenkönig. Aber die Jungs haben auch ihren Teil dazu beigetragen, die Batterien zu retten. Nach einer gemütlichen Runde mit der Dampflok haben wir auf den Weg ins Fantasyland noch ein Stück der Parade mitbekommen.

Im Fantasyland haben wir uns allerdings nicht allzu lange aufgehalten. Da war alles rosa, und rosa ist ja für Mädchen. Aber Alice' Curious Labyrinth und der Flug des Peter Pan waren wirklich schön. Ich glaube, ich muss mal den Film Peter Pan ansehen. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die leeren Schlangenpferche... Wenn dort überall Menschenmassen gestanden hätten (und es sind Pfingstferien und ein tolles Wetter), dann hätten wir uns wohl des öfteren die Beine in den Bauch gestanden.

Und schon waren wir im Adventureland. Dort sind wir auf der Adventure Isle Captain Jack Sparrow und Indiana Jones begegnet. Auf dem Cabane des Robinson, einem tollen Baumhaus, hatte ich ausnahmsweise mal keine Höhenangst nach dem Härtetraining gestern. Die Tour um Pirates of the Caribbean war auch beeindruckend. Ich habe den Kindern dann die Geschichte mit dem verfluchten Schatz erzählt, dessen Besitzer untot werden und bei Vollmond nur noch als Skelette rumlaufen. Das hat die richtige, gruselige Stimmung erzeugt. Und immer wieder haben die Kinder gefragt, ob dies oder jenes echt sei. Die Frage ist auch berechtigt, denn die Leute von Disney sind Meister der Illusion. Aber vor Plastikskeletten haben die Kinder mehr Angst, als vor echten Skeletten in den Katakomben.

Die letzte Tour an diesem Tag durfte ich machen. Während Florian mit den Kindern gewartet hat, bin ich noch eine Runde mit dem Indiana Jones and the Temple of Peril gefahren, einer Achterbahn als wild gewordener Minenzug. Die war toll, sogar mit Looping, und ich musste auch nicht warten, da es bereits fast 19.00 Uhr war. Für 45 Teuronen hätte es auch billige Filzhüte im Indiana Jones-Design mit entsprechendem Lizenzlabel gegeben. Hm... Wenn die Dinger wenigstens wie 45 Teuronen aussehen würden, aber ich denke, da bekommt man von Stetson oder sogar in Pullman City authentischere Hüte...

Wiedermal hat sich eine meiner Befürchtungen nicht bewahrheitet. Ich hatte nämlich gedacht, dass bereits eine halbe Stunde vor Schluss die Attraktionen schließen, damit die Leute auch pünktlich aus dem Park draußen sind. Aber dem war nicht so. Überall wurden wirklich bis zum Anschlag die Leute durch die Luft gewirbelt und ihnen Vergnügen bereitet und erst kurz nach 19.00 Uhr kam die Durchsage auf französisch, englisch, deutsch, holländisch und was weiß ich, dass die Besucher doch bitte den Park verlassen mögen. Es war beeindruckend zu sehen, wie sich plötzlich diese Menschenmassen hinausbewegten und eine riesige Meute das Tor zum Disney Village, wo die ganzen superteuren Hotels sind, passierte. Und noch eine Befürchtung stellte sich als unberechtigt heraus. Wir haben im Zug einen Sitzplatz bekommen.

Im Conforama in Torcy haben wir dann Pizza und Viande gegessen und ein bisschen Französisch geübt, ein Kellner hat ein bisschen deutsch geübt. Und als wir satt und die Kinder völlig übermüdet waren, sind wir in unser Hotel gegangen und freuen uns schon auf die nächsten zwei Tage.

Fotos kommen noch :-)

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Montag, 21. April 2008 01:33

FedCon - Der Sonntag

Der Sonntag fing damit an, dass die Kinder ihre Funktion als Wecker nicht zufriedenstellend erfüllten und erst kurz vor 8:00 Uhr anriefen... und dann auch noch länger schlafen wollten. Dies hatte zur Folge, dass wir erst irgendwann nach 10:00 Uhr im Maritim-Hotel ankamen, weil die Tiefgarage schon wegen Überfüllung geschlossen war und wir irgendwoanders ohne Abschleppgefahr parken mussten und wir blöderweise nochmal für unsere Tageskarten anstehen mussten. Und ratschen mussten wir natürlich auch noch mit dem einen oder anderen. Daher kamen wir erst so spät in die heiligen Hallen, dass wir das Panel von John de Lancie verpassten.

Ich weiß irgendwie gar nicht mehr so genau, wie wir dann unseren Tag verbrachten. Florian war in geheimer Mission unterwegs (genaueres erfahrt ihr in acht Monaten und drei Tagen), die Kinder sahen sich zum dritten Mal Family Guy - Blue Harvest auf einer Plasma-Briefmarke an und ich versuchte einen Überblick über die Durchschnittspreise im Händlerraum zu bekommen. Der ca. 50 cm hohe R2D2 von Absolut Trekkie Store ging weg wie die warmen Semmeln.

Über den Fanfilm Southpark TNG: "Ein Captain hat es nicht leicht" haben sich die Kinder auch amüsiert, aber der war leider zu kurz :-(

Nachmittags waren wir nochmals in den oberen Räumen. Während die Kids daddelten wie verrückt, unterhielten wir uns über die selbstgebauten und voll bewegungsfähigen Zeds der Stargate-Fanfilmcrew, wie man mit den Living Star Trek Modell-Komponenten Tetris spielt, damit alles in den Lieferwagen reinpasst, und natürlich Baby gucken. Außerdem war ich ganz fasziniert von der Wand der 501st Stormtrooper Legion und habe mir erklären lassen, dass die Bildschirme einfach "ausgenommene" TFT-Monitore sind, die in die Wand eingelassen sind, und dass die Nummern der Stormtrooper, z.B. "TK-2877" weltweit nur einmal vorkommt, wenn sie im Club eingetragen wurde. Sensationell :-) Und Farid durfte einmal so einen Helm aufsetzen, mir fällt aber gerade nicht ein, von wem. Die Zeit verging wie im Fluge, als wir noch ein paar Crèpes und Waffeln gegessen haben.

Um 15:00 Uhr war dann das Panel der TNG-Stars Marina Sirtis, Brent Spiner und LeVar Burton. Die Kiddies zückten wieder ihre Nintendos, weil die englisch-sprechenden Schauspieler für sie nicht so interessant waren.

Eigentlich hatte ich gehoffe, dass sie wenigstens die Closing Ceremony interessieren würde, aber die fanden sie auch langweilig... Naja, es gab leider auch nur wenig Videoclips oder Showeinlagen, das verstehe ich schon. Anschließend hätten wir zwar noch eine Verabredung zum gemeinsamen Essen haben können, aber da die Jungs am Montag wieder in die Schule mussten, wollte ich die Rückfahrt nicht bis Ultimo hinauszögern. Nachdem wir noch im Foyer unsere Dienste als Notebook-nach-Hause-Fahrer angeboten hatten und mir Michael Shanks zugewunken hatte, sind wir ca. 18.00 Uhr nach Hause gestartet und dort mit einer ausgiebigen Pause bei Frankfurt kurz vor 1.00 Uhr auch angekommen.

Fotos kommen noch :-)

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Samstag, 19. April 2008 22:04

FedCon - Der Samstag

Die erste Nacht in unserem superschönen Hotel zum Adler ist überstanden. Wir hatten die Berlin Suite und unsere Jungs ein eigenes Zimmer. Zuerst haben wir geübt, mit der Telefonanlage anzurufen, damit die Jungs uns bescheid geben können, wenn sie nachts aufwachen oder morgens kommen wollen. Das hat auch wunderbar geklappt. Das Telefon hat vor dem eingestellten Alarm im Handy geklingelt ;-)

Das Frühstück war auch toll. Wir haben auch gleich ein paar andere Trekkies getroffen. Man erkennt sich ;-) Dann schnell ins Maritim und ab in das Getummel. Kaum hatten wir die Con betreten, rief jemand: "Hallo, Sandra!" Jemand, der mein Weblog gelesen hat und mit dem ich schon ein paar Mails geschrieben hatte. Das war irgendwie ein seltsames Gefühl, aber dafür schreibe ich das Weblog ja, dass es gelesen wird.

Beim ersten Panel von René Auberjonois kam auch schon das Problem, dass den Kindern langweilig wurde, weil sie noch kein Englisch verstehen. Aber glücklicherweise haben wir die elektronischen Babysitter Nintendo DS mitgenommen, so dass wir das Panel ansehen konnten und die Kinder hatten auch ihren Spaß.

Anschließend waren wir bei dem Vortrag von Hubert Zitt. Das war wieder großartig, das Holodeck war gerammelt voll. Eigentlich könnte er auch die Mainbridge füllen.

Im Händlerraum ging den Kindern natürlich die Augen über... Überall Lichtschwerter, Actionfiguren, Kostüme... Farid hat sein Taschengeld in "echte" Darth Vader Handschuhe investiert und Noah in einen kleinen, süßen R2D2, der sogar blau blinkt und lustig pfeift. Hach... Außerdem hat Brent Spiner seine neue CD signiert. Noah hat sich sogar getraut zu sagen: "Hallo, Data!" Worauf Brent ihn fragte, wie es ihm geht.

Das Panel von LeVar Burton hat die Kinder auch nicht so interessiert. Aber uns schon. Er hat auch die Geschichte von Geordon LaForge erzählt, der Gene Roddenberry auf vielen Conventions quer durch die USA gefolgt ist und zwischen denen eine Freundschaft entstanden ist.

Am Nachmittag hatten wir dann Zeit, die Modelle im Obergeschoss anzusehen. Das war wirklich schön, weil das auch etwas für die Kinder war. Besonders der Maschinenraum und die Jeffries Röhre von Living Star Trek Modells war natürlich der Hit. Aber die Glasplatte hatte schon eine Beschädigung, was ich wirklich sehr schade finde... Ob das ein Transportschaden ist, oder ob da irgendwelche Idioten nicht aufgepasst haben? Im Clubraum habe ich dann nochmal erfahren, dass jemand gerne mal auf meine Seite guckt... Ich habe dann mit der kleinen Johanna geschäkert, die herrlich gelacht und gegluckst hat. Ich bin als Babysitter engagiert und soll morgen unbedingt wieder kommen. Wie man Mädchen macht, hatte ich gefragt, weil ich "nur" Jungs hinbekommen habe. Der stolze Papa meinte, dass es am Erdbeerjoghurt liegen würde. Und Noah meinte, klar, der ist ja auch rosa ;-)

Viele alte Bekannte haben wir wiedergetroffen. Das ist eigentlich das Schönste an der FedCon, dass man an jeder Ecke auf jemanden stößt, dass man ständig Leute trifft, die man schon seit Jahren kennt. Morgen muss ich noch nach zwei ganz bestimmten Personen Ausschau halten.

Am Abend kam dann der Höhepunkt, der auch den Kindern gut gefallen hat, der Kostümwettbewerb. Beim Intro trat das 501th Regiment der Stormtrooper auf. Zwei Männer hatten sich da als AT-AT verkleidet, das war einfach nur genial! Grandios, phantastisch, unglaublich... Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Dagegen verblassten natürlich die anderen Kostüme, in denen sicher nicht weniger Arbeit steckte. Ich finde es sowieso immer wieder erstaunlich, mit welcher Liebe die Leute an ihre Kostüme herangehen und diese dann vorführen. Wenn man sich vor Augen führt, dass das alles keine Profis auf der Bühne sind, muss man das einfach nur bewundern.

Die Zeit bis zur Siegerehrung wurde durch den Grand Prix de Fédération Convention de la Chanson überbrückt. Das hat mir auch super gefallen, vor allen Dingen als Gerhard Raible auf den Text "Mädchen" davon gesungen hat, dass er ein Ferengi ist. Das hat mir auf jeden Fall besser gefallen als die Stunts der Defcon.

Anschließend kam noch Marina Sirtis, die die Kinder aber auch keines Blickes würdigten, sondern sich lieber wieder ihren Nintendos widmeten. Danach haben wir die FedCon für uns beendet, da das für die Kinder schon anstrengend genug war.

Fotos kommen noch :-)

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | Star Trek | unterwegs | Star Wars [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Samstag, 29. März 2008 22:25

Bricking Bavaria in den Riem-Arcaden

Heute waren wir in den Riem-Arcaden. Einerseits, weil Farid noch diverse Gutscheine und Geldgeschenke für seinen Geburtstag einlösten musste. Andererseits weil dort heute auf allen drei Ebenen eine Ausstellung von Bricking Bavaria bzw. 1000Steine zu sehen war. Es war großartig! Sensationell! Diese Liebe zum Detail ist einfach unglaublich (die Toiletten in Star Wars sind hinter drehbaren Geheimtüren versteckt). Und weil wir ungefähr eine Million Fotos gemacht haben (unsere DigiCam ist buchstäblich heißgelaufen), möchten wir euch diese nicht vorenthalten. Außerdem sind unsere Fotogalerien für all diejenigen, die nicht die Möglichkeit gehabt hatten, diese Woche in den Riem-Arcaden vorbeizusehen. Viel Spaß bei unserem virtuellen Rundgang :-)

Ach ja, und Farid hat echte Geox mit Blinklicht bekommen, sich den [Unser Amazonstore: ] LEGO 7671 - Star Wars 7671 AT-AP Walker [/Amazonstore Ende] geholt und beim C&A gab es leider nur wenige Hosen Größe 128, die einen Haken statt einem Knopf mit Knopfloch hatten... Aber eine haben wir gefunden.

Themen: Patchwork-Familie | unterwegs | 1001 Steine | Star Wars

Samstag, 23. Februar 2008 22:01

Asterix bei den Olympischen Spielen

Achtung, Spoiler

Heute haben wir Asterix bei den Olympischen Spielen angeschaut. Hm, mal nachdenken. Asterix kam drin vor. Und Obelix auch. Sie spielten aber irgendwie nur eine untergeordnete Rolle. Genau wie Troubadix und Miraculix. Eigentlich ging es um Romantix (wer zum Teufel ist das denn?), der in die griechische Prinzessin Irina verliebt war und ihr Gedichte schrieb, bzw. Obelix flüsterte sie ihm ein, Cyrano de Bergerac lässt grüßen.

Achtung, Spoiler

Alles in allem war der Film eine bloße Aneinanderreihung von Gags. Die waren zwar ziemlich gut und wir haben lauthals gelacht, aber um einen Film in seiner Gesamtkomposition gut zu finden, muss er schon ein wenig mehr bieten. Michael Bully Herbig spielte einen römischen Soldaten mit abgetrennter Zunge. Anscheinend wollten sie ihn bei den Dreharbeiten nicht französisch sprechen lassen. Alain Delon schien nicht nur in seiner Rolle als Cäsar ziemlich von sich eingenommen zu sein, denn sein Name wurde im Vor- und im Nachspann besonders hervorgehoben. Und warum erscheint Michael Schumacher nicht auf der Besetzungsliste? Er fuhr nämlich eine rote Quadriga mit schwarzen Pferden inklusive Boxenstop *g* Ferrari lässt grüßen. Eigentlich hätte das Wagenrennen der Showdown sein sollen. Was der dämliche Plott mit dem Fußball und Numeris und Basketball am Ende noch sollte, war mir schleierhaft. Diese Gags hätte man besser während des Films eingebaut, statt ans Ende dran zu hängen.

Achtung, Spoiler

Idefix war aber süß. Und die Trickaufnahmen und Kostüme konnten sich durchaus auch sehen lassen. Die Macher schienen auch Star Wars-Fans zu sein. Denn Redkeinstus (Bully) fand bei einem komischen, fast zahnlosen Druiden ein altes, verstaubtes Laserschwert und wie sonst kann man sich die bescheuerte Frisur von Irina erklären???

Themen: Patchwork-Familie | Kino | Star Wars | Pferde/Reiten

Samstag, 9. Juni 2007 23:57

FedCon - Tag 3

An diesem Morgen sind wir nach einem wunderbaren Frühstück mit Thomas und Stephen wieder auf das Panel von Thomas und Mike gegangen. Auch diesmal waren die beiden in Höchstform und es war auch für Leute nicht langweilig, die am Tag zuvor bereits dort gewesen waren. Florian fragte, wann das Buch denn im klingonischen Original erscheinen würde. Und ganz besonders lieb fand ich, als Thomas erzählte, dass Freunde von ihm viele Fans, die in dem Buch Zitate hinterlassen hatten, kontaktiert haben und daraus aus von den Fans gesprochenen Zitaten ein kleines Hörbuch gemacht haben. Und dass seine Freunde, die ihn schon länger kennen, anhand der Sprache schon erkennen, welche der Kapitel von ihm geschrieben wurden. :-) Auch diese Signierstunde war sehr gut besucht. Herzlichen Glückwunsch!

Florian entschwand dann in seinem Marathon-Klingonen-Outfit, um als Deko bei dem Panel von Robert O'Reilly und J.G. Hertzler im Hintergrund auf der Bühne rumzustehen. Die beiden Schauspieler traten als Gowron und Martok verkleidet und perfekt geschminkt auf. Ob sie ihre Maskenbildner dabei hatten? Anschließend gab es noch eine Fotosession mit den Schauspielern, die sehr gut besucht war.

Später besuchte ich noch einmal das Panel von Hubert Zitt, in dem er über die Wissenschaft hinter Star Wars referierte. Da der Titel "The Science of Star Wars" lautete, nahmen leider manche Fans an, dass der Vortrag auf englisch sein würde. Aber er war auf deutsch und leicht verständlich :-) Besonders hat mir die Geschichte mit Wikipedia gefallen. Dort stand nämlich vor seinem Vortrag an der Fachhochschule Kaiserslautern, dass die Laserschwerter mit Lichtenergie arbeiteten. Hubert Zitt erläuterte, weshalb es sich seiner Meinung nach eher um Plasma- als um Lichtenergie handeln müsste. Nach dem Originalvortrag stand dann in Wikipedia, dass Laserschwerter mit Plasmaenergie arbeiteten. Auch seine Ausführungen zu Gravitonen, mit deren Hilfe künstliche Schwerkraft erzeugt werden kann, waren sehr interessant. Experimente mit routierenden Supraleitern nahe dem Nullpunkt (nach Kelvin) hätten Aufschlüsse gegeben, dass es Gravitonen tatsächlich gibt und dass sie eine sehr, sehr, sehr geringe Masse haben.

Am Samstag sind zwei ganz besonders schöne Kostüme im Foyer ausgeführt worden. Das eine war das riesige, weiße Zottelmonster aus Star Wars - Das Imperium schlägt zurück. Wie hieß das noch gleich? Und das beste Kostüm war von Captain Jack Sparrow. Der junge Mann hatte nicht nur eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Johnny Depp (vielleicht nicht ganz so hager), sondern er imitierte auch dessen Gang, seine Handbewegungen und sein Augenrollen perfekt. Wirklich großartig!

Um 16.30 Uhr trafen wir uns alle im Foyer, um ein Foto mit allen Trekdinner-Leuten zu machen. Da wir wirklich sehr viele Leute waren, mussten wir nach draußen auf die Wiese gehen. Und da es schon zu nieseln anfing, musste es auch schnell gehen :-)

Aber von der Auktion haben wir dann doch noch einiges mitbekommen. Es gab ein paar sehr seltene Stücke wie Autogramme von bereits verstorbenen Schauspielern. Das Enterprise-Telefon, das bei uns auch auf dem Fensterbrett steht, brachte aber nicht sehr viel Geld. Das meiste Geld wurde für einen Vorhang oder eine Schärpe gezahlt, auf der einige vulkanische (glaube ich) Schriftzeichen aufgenäht waren. Wir waren da bescheidener. Wir haben im Händlerraum alles gefunden, was wir wollten: Silberne Enterprise-TNG-Ohrringe, da ich einen verloren hatte, die Hochzeitstasse von Riker und Troi, ein Trekkie-Inside-T-Shirt, alle sechs Minimates als Mitbringsel für die Kinder, PADDs und Isolineare Chips. Geliebäugelt haben wir auch mit den Laserschwertern, die zwischen 80,- und 99,- Teuronen gekostet haben. Aber da man für einen Kampf unbedingt zwei braucht... saß uns das Geld dann doch nicht so locker.

Der absolute Knaller war aber auch das Maschinendeck, das nachgebaut in einem der kleinen Salons stand. Dort konnten wir sogar durch eine Jeffries-Röhre kriechen und sind den Incredibles begegnet, der Vorlage für die Comics :-) Diese Liebe zum Detail... Wahnsinn!!! Man hatte wirklich das Gefühl an Bord der Enterprise zu sein. Und die Computeranzeigen bewegten sich sogar, unglaublich! Im Hintergrund lief eine Endlosschleife mit dem Warpkern, die von einem Beamer an die Wand geworfen wurde und auch die passende Hintergrundgeräusche lieferte. Es war gar nicht so einfach gewesen, eine Sequenz zu finden, in der niemand vor dem Warpkern herumstand und niemand in den Sound reinquatschte...

Normalerweise ist eines der Highlights immer der Kostümwettbewerb am Samstag Abend. Nur leider traten die Leute mit ihren großartigen Kostümen nicht auf. Sie wurden lediglich anhand einer angehefteten Nummer von den Fans gewählt, so dass Captain Jack Sparrow zumindest einen Publikumspreis erhielt. Wirklich sehr schade. Die Truppe um ihn herum hätte mit Sicherheit eine unglaublich schöne Show abgegeben. So war Jack Sparrow allein auf der Bühne, erzählte, dass sein Kostüm etwa ein Jahr gebraucht hat und nicht an einem Wochenende entstanden ist. Während die Moderatoren versuchten, den nächsten Programmpunkt anzukündigen, beobachtete sich Jack Sparrow auf der riesigen Leinwand und machte Faxen. Natürlich kreischte das Publikum vor Lachen und hörte den Moderatoren nicht mehr zu. Vor allen Dingen, als er sich heimlich ein Laserschwert (ihr erinnert euch - 80,- bis 99,- Teuronen) unter den Nagel riss und versuchte, damit zu entschwinden, gröhlte das Publikum. Gigantisch!!!

Danach wurde die Star Trek Hymne gesungen und dann trat Kate Mulgrew alias Captain Kathryn Janeway auf. Sie ist eine wahre Lady und wetterte über den amerikanischen Präsidenten, unglaublich. Allerdings hatte das nicht das Niveau von Andrew Robinson (Garak). Nach dem Panel haben wir uns nochmal etwas frisch gemacht und sind dann wieder zur kleinen Room Party gegangen, wo wir uns nochmal den Magen vollgeschlagen haben. Gegen Mitternacht wollten wir dann wieder auf unsere eigenen Zimmer gehen, aber wir wurden von Dietgart aufgehalten und haben uns dann mit einer jungen Dame unterhalten, die jemanden doch tatsächlich mit Ralph Sander verwechselte. Es war dann noch ein sehr anregendes Gespräch bis hin zur Quanten- und String-Theorie, die in der Voyager-Folge "The Gift" ebenfalls eine Rolle spielte, als Kes plötzlich in die subatomare Ebene blicken konnte... Wer schläft schon auf einer Con?

Fotos? Geduld, mein junger Padawan.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | unterwegs | Star Wars
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Last Update: 09.01.2012 13:04
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