Mein Blog-Archiv

Thema: privat/Pferde/Reiten

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Samstag, 5. August 2017 22:06

400. Reitstunde am Reitsberger Hof

Am Mittwoch hatte ich meine 400. Reitstunde am Reitsberger Hof. Das haben wir heute im Biergarten der Landlust gefeiert. Das war wirklich süß, weil meine Reitfreundinnen mir eine Schleife gebastelt und Ballons in Form eine 400 mitgebracht hatten. Mein Lieblingspferd ist nach wie vor der Norweger Felix und ich genieße jede Minute auf dem Hof. Das ist jedes Mal wie ein kleiner Urlaub für mich. Mittlerweile reite ich sogar drei Mal die Woche und wenn ich ganz wahnsinnig bin sogar vier oder fünf Mal. Aber es tut mir körperlich und seelisch einfach nur gut.

Schleife zur 400. Reitstunde

Ballons 400

Sandra auf Felix

Themen: Freunde | Pferde/Reiten [ Senf dazugeben ]

Sonntag, 23. Juli 2017 18:07

Steinreb - Moosmühlenritt

Heute waren wir bereits ziemlich früh auf, da der Wetterbericht sehr unsicher und nachmittags Gewitter angekündigt war. Es war zwar bewölkt, aber es kamen höchstens einzelne Tröpfchen, aber die Regenjacken hatten wir vorsichtshalber trotzdem dabei. Leider konnten wir gar nicht galoppieren, weil so viele Radler und Spaziergänger unterwegs waren. An der Moosmühle sind wir auch nicht wirklich eingekehrt, sondern haben nur etwas auf dem Wiesenstück neben dem Parkplatz getrunken, sind kurz auf Toilette und haben die Pferde etwas grasen lassen. Sehr schade! Trotzdem war es sehr schön. Wir sind viel getrabt und Fleur war ein absoluter Engel. Er ist jetzt ein "Sir" :D

Sandra mit Fleur

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Sonntag, 16. Juli 2017 22:46

Kaltenberger Ritterturnier

1996 war ich das erste und letzte Mal in Kaltenberg gewesen. Seit Jahren haben mein Schatz Florian und ich geplant, dort wieder einmal hinzugehen. Diesmal hat es geklappt mit seinen Tabletop-Freunden und deren Familien. Es ist natürlich eine ganz große Nummer, anders als die meisten kleineren Mittelaltermärkte. Aber es lohnt sich, denn auf dem weitläufigen Gelände verläuft es sich dann doch und es gibt sehr gutes Essen, tolle Stände mit großer Auswahl an Kleidung, Schmuck, Handwerk und sonstigem. Leider hatte ich vergessen, mich einzucremen, so dass ich einen leichten Sonnenbrand bekam, als wir den langen Festzug bewunderten.

Das Turnier war wieder große Klasse. Eine rührselige Geschichte mit tollen Stunts, Feuer und wunderschönen, spanischen Pferden. Es gab sogar Reiterstunts und eine Freiheitsdressur von Mario Luraschi.

Bei den Kelten durften wir uns dann ein Weilchen dazusetzen und schwatzen. Auch ein Bekannter vom Tabletop. Am Ende haben wir noch die Show von Flugträumer angeschaut. Die waren wirklich Klasse! Und schwups war es schon 20.00 Uhr und wir mussten schon wieder gehen. Ich hatte mein Handy im Auto vergessen, aber es hat die Hitze überlebt, glücklicherweise.

Sandra und Florian in Kaltenberg

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Pferde/Reiten | Mittelalter | Fotoblog

Donnerstag, 25. Mai 2017 21:45

Jenbachritt

Heute war ich wieder mit zwei Reitfreundinnen in Steinreb und wir sind vier Stunden ausgeritten. Bei perfektem Reitwetter haben wir die Aussicht in den Bergen genossen. Ich hatte wieder meinen süßen, kleinen Fleur ♥

Sandra auf Fleur

Ausblick

Fleur mit Wärmedecke

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Samstag, 29. April 2017 14:46

Ritter Sport Einhorn-Schokolade

Als ich vor einiger Zeit die Ritter Sport Einhorn-Schokolade auf Feyzbuck gesehen habe, dachte ich zunächst, dass das nur ein Fotoshopscherz war, wie Ritter Sport Zwiebelmet, Ritter Sport Rollmops und Ritter Sport Ravioli und wie sie alle heißen. Aber dann habe ich gelesen, dass es die Schokolade tatsächlich gibt und für Ritter Sport ein großes Abenteuer war und sogar die Server zusammengebrochen sind, weil die Nachfrage nach dieser Limited Edition so groß war.

Aber dann habe ich mal bei Ihbey geschaut und habe mir dort die wohl teuerste Schokolade meines Lebens gekauft, 10,- Euro zuzüglich 4,- Euro versicherter Versand. Heute kam sie an, und ich habe mir das erste Viertel genüßlich auf der Zunge zergehen lassen. Die Himbeer-Cassis-Mischung schmeckt wirklich lecker.

Ritter Sport Einhorn-Schokolade

Ritter Sport Einhorn-Schokolade

Ritter Sport Einhorn-Schokolade

Ritter Sport Einhorn-Schokolade

Ritter Sport Einhorn-Schokolade

Ritter Sport Einhorn-Schokolade

Themen: Sanni Kochstudio | Pferde/Reiten | Fotoblog

Sonntag, 23. April 2017 17:53

Reitpass bestanden

Dieses Wochenende war meine Prüfung zum Reitpass im Freizeitstall Steinreb. Am Samstag war die erste mündliche Prüfung und die Dreiecksvorführung. Da war ich noch nicht so aufgeregt. Aber am Sonntag zur praktischen Prüfung beim Ausritt und Geländestrecke war ich dann schon ein wenig aufgeregter. Es hatte auch etwas geregnet, daher konnten wir nicht wie geplant die gesamte Geländestrecke nehmen, sondern nur wenige Hindernisse springen, bei denen der Boden befestigter war. Meine Partnerin Urmel hat aber wunderbar mitgemacht. Nach einer zweiten Theorierunde haben dann alle ihre Urkunden überreicht bekommen. Das war eine Herausforderung und ein klein wenig bin ich auch stolz auf mich. Und vor allen Dingen hat es auch riesigen Spaß gemacht!

Urmel und Sandra am letzten Trainingstag

Fotograf: Stefan P.

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Montag, 17. April 2017 15:47

Steinreb - Vorbereitung auf den Reitpass

Die Woche vom 10.-14. April war ich im Freizeitstall Steinreb zur Vorbereitung auf den Reitpass. Anfangs war ich ziemlich ängstlich, aber wir wurden Schritt für Schritt an die Geländestrecke und Sprünge herangeführt, so dass ich am letzten Tag eigentlich keine Angst mehr hatte, nur noch müde war ;-) Damit habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt und Reiterferien gemacht. Der letzte Reiturlaub war 1993.

Mein Pferd war die Haflingerstute Urmel, ein wenig frech, schlau, und absolut liebenswert, wie Haffis eben sind. Geschlafen haben wir in den Mehrbettzimmern der Ferienwohnung "Der blaue Reiter". Aber ich hätte natürlich auch in eine Pension in der Nähe gehen können, wenn ich ein wenig mehr Privatsphäre und WLAN hätte haben wollen. Vielleicht das nächste Mal ;-)

Nach der Woche war ich erschöpft und glücklich. Nächstes Wochenende ist Samstag und Sonntag Prüfung für den Reitpass. Da bin ich schon gespannt. Drückt mir die Daumen!

12 Fotos

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Samstag, 28. Januar 2017 20:52

Galopp im Schnee

Heute war ich mit meinem Reitsberger Stammtisch wieder in Steinreb und wir haben einen wunderschönen Winterritt bei strahlendem Sonnenschein gemacht. Mittags ging es los und gegen drei waren wir wieder zurück. Es gab herrliches Bergpanorama im Dunst und es flogen überall Ballons. Einem sind wir sogar begegnet, der hatte aber schon fast ganz zusammengepackt. Wir haben dann nur noch abgewartet, bis sie den Ballonkorb in den Wagen verfrachtet haben, dann konnten wir weiterreiten.

Am Ende des Ausritts sind wir noch auf die Galoppwiese gegangen. Barbara hat dabei ein paar tolle Fotos geschossen. Ich hatte schon ein wenig Angst, aber dann hat es riesigen Spaß gemacht. In dem tiefen Schnee konnten die Pferde sowieso nicht so losdüsen und wurden schnell müde. Mit dem kleinen Fleur bin ich jeweils zwei Runden auf jeder Hand galoppiert, da war er schon nassgeschwitzt und brauchte dann noch eine Decke.

Anschließend waren wir wieder im Dinzler und haben uns total festgequatscht. Wir haben davon geschwärmt, wie schön es gewesen war. Steinreb heißt Wohlfühlen auf pferdisch ;-)

Galopp im Schnee

im Schnee

im Schnee

Sandra auf Fleur

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Montag, 22. August 2016 23:59

Rügen - Prora - Quad - Störtebeker

Am Montag waren wir den ganzen Tag auf Rügen. Zuerst haben wir uns die Ausstellung MachtUrlaub im Dokumentationszentrum Prora angeschaut, wo es u.a. darum ging, wie der zweite Weltkrieg in Asien und Afrika erlebt wurde. Darüber ist wirklich wenig bekannt. Die Prora ist ein häßlicher, riesiger Klotz. Der größte Hotelkomplex der Welt, der von den Nazis aber wegen dem zweiten Weltkrieg nie in Betrieb genommen wurde. Nach der Ausstellung habe ich vor dem Gebäude gewartet. Meine Familie war noch ein Stockwerk höher gewesen, wo es noch ein Modell der Anlage gab. Das habe ich verpasst, weil ich den Treppenaufgang übersehen hatte. Den Strand haben wir uns auch angeschaut, von dem aus man den Komplex hinter den Bäumen nur erahnen kann. Mittlerweile wurde ein Teil renoviert und mit Balkonen versehen und als Ferienwohnungen verkauft. Das haben wir leider nur auf Bildern gesehen.

Anschließend waren wir nochmal Quadfahren, weil das so Spaß gemacht hatte. Wir hatten sogar daran gedacht, unsere Sturmhauben mitzunehmen. Ich durfte wieder die Lila Lily fahren, der Quad für die Mamas. Anschließend ging es zu einem frühen Abendessen ins Bibo Ergo Sum, der Gastwirtschaft am Markt, wo wir leckere Burger gegessen haben.

Abends ging es dann zu den Störtebeker Festspielen inklusive der sehenswerten Adlershow vorneweg. Da gab es so viele tolle Pferde in Aktion zu bewundern, dass ich mich teilweise gar nicht auf die Handlung konzentrieren konnte. Das Bühnenbild und die Kostüme waren aber gigantisch und auch mit Pyrotechnik wurde nicht gespart. Trotz der Böller blieben die Pferde gelassen. Erstaunlich! Der Sänger kam mir die ganze Zeit bekannt vor, und als am Ende die Namen aller Schauspieler genannt wurden, wusste ich auch warum. Es war Wolfgang Lippert, der eine Zeit lang Wetten daß...? moderiert hatte. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, nochmal auf Rügen zu fahren.

Und anschließend konnten wir noch zum REWE schoppen gehen, weil der bis 24:00 Uhr offen hatte. Wie entspannt :)

75 Fotos

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Samstag, 16. April 2016 21:05

Reitsberger Hof - 1. Reiterfest

Heute war ich auf dem Reitsberger Hof mit einer Arbeitskollegin. Dort fand das erste Reiterfest statt. Die Dressurprüfungen am Morgen haben wir verschlafen und kamen erst zur Siegerehrung des zweiten Durchgangs. Danach fand die Dressurprüfung am Führzügel für die ganz kleinen Reiter statt. Das war wirklich süß.

Mittags gab es dann einen Kostümwettbewerb jeweils zu zweit. Wir hatten James Bond mit einem Bondgirl, zwei Elefanten und Bibi und Tina. Anschließend wurde es dann etwas actionreicher mit dem Springdurchlauf. Am Schluss gab es noch ein Jump and Run, wobei zuerst jeweils die Pferde über sechs Sprünge mussten, und danach ein Läufer nochmal über drei Sprünge. Hier haben wir auch wirklich angefeuert was das Zeug hält.

Der krönende Abschluss war dann Kaffee und Kuchen in der Landlust. Ein herrlicher Samstag!

23 Fotos

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Sonntag, 10. April 2016 14:11

Reiten in den Alpen

Gestern hatte ich meinen zweiten Tagesritt, diesmal waren wir beim Buchauer, wo man auch über die Alpen reiten kann, wenn man entsprechende Touren bucht.

Wir trafen uns um 9.00 Uhr am Stall, wo unsere Pferde und Mulis bereits auf uns warteten. Gegen 9.45 Uhr ging es dann los. Das Voralpenland ist ein wunderschöner Ort zu reiten. Es geht bergauf und bergab über Felder, Wiesen und durch Wälder. Einfach nur herrlich!

Meine Muli-Stute Mulan, deren Papa ein italienischer Riesenesel war und die mit ihren 162 cm Stockmaß auch ganz schön groß war, passte bei jedem Schritt bergab auf und schaute sich den Boden genau an. Dadurch fühlte ich mich auf ihr absolut sicher und konnte den Ritt genießen. Auf dem bequemen Westernsattel mit Schaffell fühlte ich mich auch wohl. Und es war mein erster Ritt auf einem Muli.

Gegen 12.45 Uhr kehrten wir dann im Gasthof Eibenwald (nicht Elbenwald ;-) ) ein. Das Essen war unglaublich lecker. Ich hatte eine weitere Premiere an diesem Tag, denn ich hatte zum ersten Mal Süßkartoffel-Kroketten gegessen. Die waren wahnsinnig lecker!

Zum Glück konnten wir von einer kleinen Bank aus aufsteigen, sonst wäre ich auf Mulan nie wieder hochgekommen. Das Absteigen fiel mir schon schwer. Gegen 14.45 Uhr ging es dann weiter und ca. 17.30 Uhr kamen wir zurück in den Stall. Diesmal sind wir sogar noch abenteuerlichere Wege geritten, mit Treppchen und Baumwurzeln und Bächlein. Einmal haben die Pferde ein kleines Hüpferchen nach links gemacht, als ein paar Enten aus einem Bach aufgeflogen waren. Später kam uns ein bellender Hund entgegen, der frei rumlief, aber der hat den Pferden überhaupt nichts ausgemacht. Der Hund war dann auch entsprechend irritiert und hat dann aufgehört zu bellen. Er ist nur hinter meiner Mulan noch etwas hinterhergelaufen, bis wir endlich wieder weg waren.

Ich bin wirklich fasziniert, wie gelassen auch die Pferde beim Buchauer sind. Sie werden nach Parelli ausgebildet. Wobei, eigentlich ist das falsch. Denn Parelli bedeutet, dass der Mensch wie ein Pferd denken soll, damit das Pferd ihn auch versteht. Ich hatte dann auch mal die Gelegenheit genutzt und gefragt, was es denn auf Pferdisch heißt, wenn ein Pferd uns mit der Nase anstubst. Auf Menschisch hatte ich darunter immer ein "Hey, du, wie geht's." verstanden. Aber das war leider falsch, denn ein rangniedrigeres Pferd würde niemals ein ranghöheres Pferd anstubsen. Also werde ich das in Zukunft auch nicht mehr dulden ;-) Der Tip "denke wie ein Pferd" ist wirklich klasse!

Gegen 17.30 Uhr kamen wir dann in den Stall zurück. Wir waren also fast sechs Stunden im Sattel gesessen. Das merkte ich dann schon sehr deutlich. Mein rechter Arm tat zwar nicht so weh, weil die Zügel aus leichtem Nylon bestanden und nicht schwerem Leder. Aber trotzdem war es sehr anstrengend gewesen. Aber auch sehr schön. Nachdem die Pferde in Ruhe ihren Hafer gefressen hatten, brachten wir sie auf das Paddock und versammelten uns im ehemaligen Kuhstall, wo Bierbänke mit Schaffellen aufgestellt waren. Ich schälte mich aus den nassen Klamotten, weil der Wetterbericht mit seinem leichten Regen leider doch Recht behalten hatte, und zog mir eine trockene Hose an.

Nachdem Jürgen so viel über den Film Unbranded erzählt hatte, wollten wir ihn natürlich gerne anschauen. Er lief nur wenige Tage im Kino, deshalb ist er wohl auch völlig an mir vorbeigegangen, aber man kann die DVD [Unser Amazonstore: ] Ungezähmt [/Amazonstore Ende] bereits bei Amazon vorbestellen. Wir haben sie uns auf englisch angeschaut und noch ein paar Stories erzählt bekommen, die im Film nicht vorkamen. Jürgen hat nämlich zwei der Reiter aus dem Film kennengelernt. Er ist wirklich sehenswert für Pferdefreunde. Es geht auch um die Situation der Mustangs im Allgemeinen, auf die die vier Reiter aufmerksam machen wollten.

Nachdem wir zwischendurch noch Pizza und Pasta verspeist hatten, ging es erst ab 22.00 Uhr nach Hause. Die Gastfreundschaft und Gemütlichkeit bei Countrymusik war einfach zu schön, als dass ich gleich wieder weg wollte. Zu Hause fiel ich dann nur noch völlig erledigt ins Bett. Das werde ich auf jeden Fall wiederholen!

13 Fotos

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Sonntag, 21. Februar 2016 20:48

Cowgirl für einen Tag

Heute hat mich eine Arbeitskollegin mit zum Alpin Trails genommen. Ich war schon ganz aufgeregt, ob ich einen Tagesritt durchhalten würde. Vor allen Dingen, weil mich seit Mittwoch ein Schnupfen plagte und ich Freitag und Samstag ziemlich früh ins Bett gegangen bin, weil ich mich doch etwas schlapp fühlte. Aber da gehört schon mehr als ein Schnupfen dazu, mich vom Reiten abzuhalten :)

Ich bin ziemlich früh aufgestanden. Glücklicherweise war ich so aufgeregt, dass ich 6:29 Uhr auf mein Handy schaute, nur um festzustellen, dass ich den falschen Wochentag beim Wecker eingestellt hatte. Also raus aus den Federn und fertig machen. 7:15 Uhr kam schon eine Reiterin, die ich im Auto mitnehmen wollte. Treffpunkt war der Park+Ride-Parkplatz am Klinikum Großhadern. Dort waren wir dann insgesamt zu sechst. Eigentlich wollten wir mit zwei Autos fahren, doch ich meinte, wir könnten auch mit unserem Auto fahren, da passen sechs Leute rein.

Wir kamen auch pünktlich um 10.00 Uhr im Stall an. Die Pferde waren größtenteils schon gesattelt und wurden sorgfältig für uns vorbereitet. Normalerweise genieße ich es schon, mein Pferd selbst zu putzen und zu satteln, das gehört für mich dazu, aber bei einem Westernsattel oder wie bei der Stute, die mir zugeteilt wurde, einem Vaquerosattel hätte man mir sowieso helfen müssen. Conela hieß meine Criollostute.

Gegen 11.00 Uhr ging es dann los. Ich habe die erste halbe Stunde gebraucht, um etwas lockerer zu werden. Wenn man wanderreitet, muss man nicht jeden einzelnen Schritt des Pferdes bestimmen, sondern ihm einfach vertrauen, dass es schon alles richtig macht. Deshalb hat Canela auch nicht unbedingt auf jede Hilfe reagiert, sondern sie ist eben einfach ihrer Herde nachgelaufen. Eigentlich muss man nur darauf achten, dass man locker sitzt und nicht zu nah aufreitet. Beim Galopp hatte sie nicht so große Lust und ist im Renntrab einfach hinterher.

Gegen 13.00 Uhr haben wir dann eine Pause eingelegt. Die Pferde wurden einfach an Bäume angehängt und wir sind in die rustikale Wirtschaft eingekehrt. Es gab Eintopf mit Speck und Wienerle und zum Nachtisch Apfelkuchen. Ich hatte auch schon richtig Hunger.

Danach ging es nochmal ca. zwei Stunden zurück in den Stall. Diesmal hat Canela im Galopp etwas mehr Gas gegeben. Heimweg ;-) Das kam mir irgendwie bekannt vor. Ich hatte eigentlich Angst, dass mir nach dem Tagesritt der Hintern wehtun würde, aber dank dem superbequemen Vaquerosattel (der nur leider immer wieder etwas nach links gerutscht war), hatte ich da keine Probleme. Statt dessen hat mir der rechte Unterarm wehgetan, weil die dicken Lederzügel doch recht schwer sind...

Nach dem Absatteln haben wir die Pferde dann auf ihre Koppel gebracht, wo sie sich erst einmal ausgiebig gewälzt haben. Aber wie ich schon immer gesagt habe: Nur ein schmutziges Pferd ist ein glückliches Pferd.

Es war ein superschöner, anstrengender Tag. Die Rückfahrt verlief auch problemlos, und jetzt bin ich erst einmal bettreif.

Canela und Sandra

Pferdepause

Auch nach dem Essen waren alle Pferde noch da.

Canela

Garderobe in der Wirtschaft

Garderobe in der Wirtschaft

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Sonntag, 31. Mai 2015 18:30

Reitsberger Hof

Ich hatte neulich meine 100. Reitstunde auf dem Reitsberger Hof. Ich dachte, da wäre es mal wieder an der Zeit, ein paar Fotos zu machen. Mir macht das Reiten dort nach wie vor große Freude. Hier mal ein paar Impressionen:

Plakat zum Hoffest

Privatpferd

Zwei Schulpferde dürfen sich in der Halle austoben

Zwei Schulpferde dürfen sich in der Halle austoben

Schulpferd

Pony

Schulpferd

Schulpferd

Schulpferd

Themen: Pferde/Reiten | Fotoblog

Donnerstag, 21. August 2014 17:59

50 Stunden Reitsberger Hof

Seit Herbst letzten Jahres habe ich endlich wieder mein Hobby Reiten angefangen. Manchmal reite ich auf dem Ponyhof Pflaumdorf aus (leider zu selten), aber einmal in der Woche gehe ich in die Reitschule Reitsberger zum Unterricht. Es macht riesigen Spaß und tut mir körperlich und seelisch gut.

Sandra auf Alex

Sandra auf Caro

Sandra macht Felix fertig zum Reiten

Thema: Pferde/Reiten

Donnerstag, 6. Dezember 2012 20:47

Gangarten

* Klugscheißmodus an *

Über den heutigen Artikel über Tiergangenarten auf wissenschaft.de habe ich mich ein wenig amüsiert...

Da wird behauptet, dass Leonardo da Vinci das Pferd falsch dargestellt hat. Diese Behauptung gilt jedoch nur, wenn man davon ausgeht, dass Leonardo da Vinci ein Pferd in der Gangart Schritt zeichnen wollte. Als Pferdenarr sehe ich aber auf dem Bild kein Pferd, das im Schritt läuft, sondern im versammelten Trab, und damit ist die Darstellung vollkommen korrekt!

Im Schritt (und im Tölt) befinden sich drei Füße am Boden, eines in der Luft. Im Trab (und auch im Passgang) befinden sich jeweils zwei Füße auf dem Boden und zwei in der Luft. Und im Galopp wird es noch komplizierter. Da tritt zunächst ein Hinterbein auf, dann das diagonale Beinpaar und am Schluss noch ein Vorderbein, dann kommt die Schwebephase, in der sich keines der Füße auf dem Boden befindet.

* Klugscheißmodus aus *

Thema: Pferde/Reiten

Freitag, 8. Juni 2012 22:20

Buckingham Palace, Cleopatras Needle und Shakespeares Globe

Unser letzter ganzer Tag in London. Heute haben wir die Sehenswürdigkeiten abgeklappert, die wir die letzten Tage nicht geschafft haben. Zuerst waren wir im Buckingham Palace. Wir hatten es zwar pünktlich bis 11.30 Uhr geschafft, dort zu sein, aber weil die Abbauarbeiten für die Jubliäumsfeier der Queen noch immer andauerten, gab es keine Guard Change Ceremony. Man konnte also nur rein und ein paar Fotos machen. Die Guards hatten auch einen grauen Übermantel an, sahen also nicht so traditionell aus, wie man es von Youtube-Videos her kennt.

Noah, Sandra und Farid vor dem Buckingham Palace

Dafür waren die Squirrels im St. James Park unglaublich zutraulich. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir unsere letzten Nüsse mitgebracht. Wir haben uns fast länger bei den Squirrels aufgehalten, als am Buckingham Palace. Das erinnerte uns an die Spatzen vor dem Louvre im Paris, wo wir auch ewig geblieben waren. Danach sind wir zu Fuß zum Trafalgar Square, und nach einer kurzen Busfahrt waren wir wieder in der Tottenham Court Road, wo wir im The Diner (all day breakfast) erst einmal gefrühstückt haben. Die Banana Pancakes are really to die for ;-) Danach waren wir zum dritten Mal im Forbidden Planet.

Das reichhaltige Frühstück mussten wir uns dann erst einmal wieder abarbeiten, so sind wir zu Fuß zur Cleopatra's Needle gegangen. Ich wollte einfach mal vergleichen mit der Cleopatra's Needle am Place de la Concorde in Paris. Die Säule hier steht einfach nur in einer Nische an der Thames und hat nicht ihren eigenen Platz. Danach sind wir über eine Brücke gegangen, was sehr windig war. Als wir an der Thames entlang gegangen sind, haben wir sogar einen kleinen Standstrand entdeckt.

Shakespeare's Globe ist natürlich nur ein Nachbau. Für die Tour waren wir schon fast zu spät (hat mich jetzt aber auch nicht so interessiert), weil abends Theaterstücke aufgeführt werden. An einer Wand hing ein Poster mit Terminen, wo überall auf der Welt Shakespeares Stücke aufgeführt wurden, nur im Juni. Das ist schon faszinierend. Auch wenn eigentlich gar nicht klar ist, ob er die Stücke wirklich alle selbst geschrieben hat oder ein cleverer Geschäftsmann war, der seine Ghostwriter hatte...

Danach waren wir noch im Hamley's Toy Store. Das wurde 1760 erbaut und erstreckt sich über fünf Stockwerke. Im Erdgeschoss gibt es vor allen Dingen China-Schrott, weiter oben dann die höherwertigen Spielsachen. Sie hatten überall Angestellte stehen, die Spielzeug vorführten, z.B. Helicopter und an der Wand fahrende Autos. Das seltsame UFO haben Florian und die Kinder jedoch entlarft, es hängt an einer fast unsichtbaren Schnur wie Wurli. Deshalb haben wir es dann doch nicht gekauft. 13 Pfund für eine Anglerschnur und einem Papp-Falt-UFO sind dann eben doch zu viel. Überhaupt ist der Store unheimlich teuer. Die Star Wars Figuren, die Noah im Forbidden Planet für zwei Pfund gekauft hat, kosteten hier sechs Pfund, also drei Mal so viel! Aber so viel Personal ist eben auch teuer.

Abends waren wir dann noch zum Abschluss im Angus Steak House essen. Leider war ich von den Banana Pancakes noch pappsatt, so dass ich nur Risotto gegessen habe, aber das Steak von Florian sah lecker aus und hat auch lecker geschmeckt. Die Jungs haben sich ein halbes Brathähnchen geteilt. Diesmal kamen wir wieder relativ spät ins Hotel zurück. Morgen fliegen wir wieder nach Hause.

112 Fotos

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Donnerstag, 7. Juni 2012 20:24

Westminster Abbey, Downing Street und Buckingham Palace

Heute haben wir erst einmal nach dem anstrengenden Tag gestern ausgeschlafen und dann wollten wir den Rest in Westminster besuchen, den wir nicht geschafft haben, als wir zum Goldeneye London Eye gegangen sind. Zunächst waren wir bei der Westmister Abbey und waren schockiert, dass die dort für ein Family Ticket 32 Pfund (inkl. einem Kind) und für jedes weitere Kind 6 Pfund haben wollten. Da wäre ich nur reingegangen, wenn es kostenlos gewesen wäre. Leider hat es dann auch ziemlich zu schütten angefangen.

Noah und Farid vor dem Gitter zur Downing Street

Bei der Downing Street konnte man gar nicht die berühmte Tür von vorn sehen, weil die Straße bereits vorn an der Kreuzung vergittert und bewacht wird. Die sollten da eine Fake-Tür vorne aufstellen, wo sich die Touris fotografieren lassen können ;-) Aber beim Household Cavalry Museum gab es dann etwas Pferdeduft und zwei Pferde der Kavallerie zu sehen. Als wir dann durch den St. James Park gelaufen sind, wurden wir so langsam bis auf die Haut nass. Den Buckingham Palace durften wir nur aus der Ferne sehen, da dort noch die Tribüne abgebaut wurde, wo das Jubiläum der Queen gefeiert worden war. Die Menschenmasse hat Florian nur am Montag aus dem Fenster des Busses gesehen, mit dem wir über den Charing Cross gefahren waren, und das Spektakel hatten wir abends gemütlich im Fernsehen angeschaut. Später haben wir dann aus der Ferne noch das abschließende Feuerwerk bewundert und waren froh, nicht bei diesen Menschenmassen zu sein.

Gut, morgen in Allerherrgottsfrühe 11.30 Uhr gibt es dann den Wachwechsel zu sehen, aber das ist nur über das Buckhingham Gate zu erreichen, wie uns die netten Bauarbeiter erklärten. Auf dem kürzesten Weg sind wir dann noch einmal zum Forbidden Planet shoppen gegangen. Zum Aufwärmen ging es dann in das amerikanische Restaurant The Diner, bevor wir zurück ins Hotel fuhren, damit wir endlich die nassen Klamotten loswerden konnten. Das war ein eher ruhiger Tag, aber das hatten wir mal gebraucht.

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Montag, 24. Mai 2010 21:48

Prince of Persia

Zur Auswahl standen Iron Man 2 und Prince of Persia. Letzterer hat das Rennen gemacht.

Ich fand den Film ziemlich langweilig. Irgendwie war es eine Aneinanderreihung von visuell perfekten Kampf- und Special-Effekt-Szenen. Die Handlung war ganz nett, und natürlich war der Bösewicht dann doch ein anderer. Teilweise war er wirklich flachwortwitzig. Ich sollte nicht mehr ins Kino gehen. Für mich werden einfach keine Filme mehr gedreht.

Was mir gefallen hat, waren die herrlichen Pferde, die da durch den Wüstensand galoppierten. Einer der Söhne des Königs von Persien hatte einen Friesen *lol* Aber die sehen natürlich toll aus, auch wenn es diese deutsche Pferderasse damals noch nicht gegeben hat.

Aber Hauptsache ist doch, es hat allen anderen gefallen :-)

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Samstag, 31. Oktober 2009 20:50

Ben Hur Live

Heute haben wir uns Ben Hur Live angeschaut. Dabei haben wir unsere Virusbazillenparasiten in der U-Bahn, in der Olympiahalle und im PEP flächendeckend verstreut.

Ben Hur Live

Es ist wirklich eine gigantische Show. Absolut monumental. Eigentlich wollte ich nur ein Streitwagenrennen erleben, aber stattdessen habe ich noch eine Seeschlacht (die Piraten gaben ein herrliches Mad-Max-Feeling), einen Gladiatorenkampf, ein christliches Wunder, einen römischen Legionärsmarsch (haben nur noch Asterix und Obelix gefehlt) und eben dieses Streitwagenrennen gesehen.

Mehr Eindrücke gewinnt man auf der Webiste von Ben Hur Live in der Mediengalerie. Die Pferde waren toll! Andalusier, vielleicht Paso Finos, Friesen, Haflinger und leichte Kaltblüter... Den Pferden hat man regelrecht angesehen, wieviel Spaß sie hatten. Das weiße Gespann konnte es kaum erwarten, bis sie endlich lospreschen durften. Herrlich! Einzig am Schluß hatten sie sich leicht erschrocken, weil es einen Knall und grelles Licht gab, aber das war es auch schon.

Aber da hier bereits zu Beginn klar war, wer das Rennen gewinnen würde, bleibt dieser Punkt noch immer auf meiner Wunschliste: Ein echtes Wagenrennen :-)

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Sonntag, 13. September 2009 23:13

Urlaub auf dem Seidl-Hof

Urlaubsnachlese

Samstag, 8. August 2009

Am Tag nach der Hochzeit haben wir erst einmal den Streibl-Saal wieder aufgeräumt und sind dann zu Florians Papa, um noch die Reste von unserer Hochzeitstorte zu verspeisen. Anschließend haben wir unsere Berliner wieder zum Flughafen gebracht und sind von dort zum Seidl-Hof aufgebrochen. Florian ist mit den Kindern noch in den Pool gehüpft, aber mir war es schon zu kalt.

Sonntag, 9. August 2009

Relaxen... So eine Hochzeit inklusive aller Vorbereitungen ist einfach anstrengend, da braucht man mal eine Pause.

Montag, 10. August 2009

Die Lebensgeister waren noch immer nicht wirklich erwacht. Aber die Internetsucht meldete sich schon. In Vilshofen gibt es ein McDonalds, in dem es einen T-Mobile-HotSpot gibt, unsere Lebensrettung. Die Telefonrechnung sollte in diesem Monat um 3 Euro höher sein, als gewöhnlich ;-)

Am späten Nachmittag haben wir dann noch einen Spaziergang zur Fickenhofmühle gemacht. Auf dem Weg haben wir sogar winzige Ponys gesehen, die vielleicht sogar echte Fellabellas gewesen sein könnten. Die Traktoren waren um so größer.

Dienstag, 11. August 2009

Wir haben wieder aufgetankt und die Energie reicht für einen Ausflug zum Vogelpark Irgenöd. Den kennen wir bereits sehr gut, weil wir dort immer wieder gerne sind. Dennoch haben sie uns dieses Jahr überrascht, da sie zwei junge Chapman-Zebras angeschafft haben. I love Zebras :-)

Die Papageien waren auch lustig, da sie versucht hatten, unseren Schirm durch die Gitterstäbe zu erwischen. Das größte Hightlight ist jedoch immer das Trampolinspringen am Ende des Rundgangs :-)

Auf dem Rückweg haben wir noch ein schönes, großes Eis in Vilshofen gegessen. Dabei mussten wir nur unsere bestellte Micky Maus abholen und ein paar andere, kleine Besorgungen machen.

Mittwoch, 12. August 2009

Geplant war eine Radltour von Windorf nach Passau und dann mit dem Schiff zurück. Wir sind auch gefahren wie die Weltmeister, aber nachdem wir eine kleine Mittagspause eingelegt hatten, hüpfte die Kette von Noahs Rad ab und wir hinkten unserem Zeitplan empfindlich hinterher. Daher schafften wir es nicht rechtzeitig bis 15.45 Uhr an den Schiffsablegeplatz und verpassten das einzige Schiff Richtung Windorf.

Plan B war dann, mit dem Zug nach Vilshofen zurückzufahren und von dort dann nach Windorf zu radeln. Der Zug wäre 16.20 Uhr losgefahren. Doch dann entschieden wir uns dagegen, da die Strecke Passau-Windorf eher eben ist, wenn auch 20 Kilometer lang, während die Strecke Vilshofen-Windorf 5 Kilometer bergauf gegangen wäre. Dazu waren wir dann doch schon zu müde.

Also radelten wir fleißig zurück und kamen leider eine Stunde zu spät zum Grillabend, aber es war noch genügend leckeres Fleisch übrig, so dass wir noch satt wurden :-) Nur leider hatten wir keine Digicam dabei...

Donnerstag, 13. August 2009

Die Internetsucht trieb uns wieder zum McDonalds in Vilshofen. Aber um den Tag noch schön abzurunden, besuchten wir den WaldWipfelWeg. Der war neu und wirklich beeindruckend. Auf richtig hohen Betonsäulen gingen wir über einen Holzpfad - genau das Richtige für meine Höhenangst...

Der Rückweg unter dem Waldwipfelweg war als Waldlehrpfad angelegt. Dort konnten wir sehen, wie lange Müll zum Verrotten braucht, wie sich die verschiedenen Felle anfühlen, das Gewicht von Steinbrocken schätzen und Bienen in ihrer Behausung beobachten. Für Kinder wirklich großartig. Und anschließend gab es noch leckere Waldwipfeltorte - die war grün ;-)

Freitag, 14. August 2009

Zum Baden war es zu kalt, trotzdem sind wir zum Rohrbachsee gefahren und einmal um ihn herumgelaufen. Dabei haben wir Insekten beobachtet, verschiedene Granitsorten bewundert und sind ein paar Westernreitern begegnet. Nach der Tour sind wir noch etwas Tretboot gefahren, wobei wir riesige, azurblaue Libellen beobachten konnten.

Abends gab es noch eine wunderbare Win-Win-Situation: Ich durfte ein Mädchen auf Shadow führen, dem braunen Traberwallach. Ihre Großeltern trauten sich den Umgang mit einem so großen Tier nicht zu. Ich freute mich über den Pferdeduft an meinen Händen und das Mädchen darüber, dass es eine Runde reiten konnte.

Samstag, 15. August 2009

Eigentlich wollten wir am Samstag gleich nach dem Frühstück nach Erfurt fahren, doch im Wildpark Ortenburg war ein Event mit experimenteller Archäologie. Daher sind wir erst einmal dort hin und haben Stein gebort, Bogen geschossen und archäologische Fundstücke bewundert. Die Tiere waren besonders zutraulich und ich verliebte mich in einen weißen Esel. Von den Luchsen bekame wir diesmal nicht viel zu sehen, doch die Riesencurrywurst und das Trampolin am Ende entschädigten uns fürstlich.

Wir kamen daher erst 19.00 Uhr in Erfurt bei Kes und ihrer Familie an. Lustigerweise trugen wir beide das T-Shirt mit dem Spruch "I'm blogging this". Ich durfte dann gleich mal eine Maschine Wäsche waschen. Und wie es in Erfurt weiter ging, erfahrt ihr das nächste Mal :-)

70 Fotos vom Seidlhof

Themen: Familienbande | Urlaub | Pferde/Reiten [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Donnerstag, 12. Februar 2009 21:29

Ayla und das Tal der Pferde - Jean M. Auel

[Unser Amazonstore: ] Ayla und das Tal der Pferde - Jean M. Auel [/Amazonstore Ende] hatte ich einerseits gekauft, weil ich musste (Buchclub...), andererseits weil mich das Leben der Urmenschen faszinierte. Kennt jemand den Film Am Anfang war das Feuer? Die Franzonsen scheinen auch von den Urmenschen fasziniert zu sein, klar, sie haben doch das Pferd von Lascaux. Jedenfalls mag ich den Film sehr gerne, denn er ist für jeden Menschen verständlich, muss nicht synchronisiert werden, da die Schauspieler sich ausschließlich in Gebährdensprache verständigen.

Von der Urzeit fasziniert hatte ich mir also quartals-zwangsmäßig die Ayla-Reihe zugelegt und kam nun Jahre nach Beendigung der Buchclubmitgliedschaft endlich dazu, eines der Bücher zu lesen. Ich entschied mich für den zweiten Band "Ayla und das Tal der Pferde", einerseits, weil ich den ersten Teil bereits als [Unser Amazonstore: ] DVD mit Daryl Hannah [/Amazonstore Ende] besaß und auch schon gesehen hatte, andererseits weil ich ein Pferdenarr bin. Das machte aber überhaupt nichts, denn die Autorin wiederholt ständig die Geschehnisse aus dem ersten Band, so dass man eigentlich nichts verpasst.

Leider wiederholt sie auch ständig Dinge, die in diesem Band passiert sind, oder sie verliert sich in genauen Beschreibungen der Boot- und Werkzeugherstellung. Ganz ehrlich: Wenn mich das so genau interessieren würde, dann hätte ich ein Sachbuch gekauft. Es gibt also Passagen, die man recht flott überlesen kann. Genau aus diesem Grund habe ich auch nie geschafft, ein Buch von Karl May zu lesen. Wenn ein Bandit die Saloontür aufstößt, dann braucht man keine Beschreibung der Landschaft hinter seinem Rücken über fünf Seiten. Ein Augenblick muss kurz beschrieben werden, und manchmal reicht es aus, wenn der Autor mit einem Nebensatz einen bestimmten Eindruck im Gehirn des Lesers erweckt, denn den Nebensatz zu lesen dauert etwa so lange, wie der beschriebene Vorgang.

Aber ich schweife vom Thema ab. Ayla, die alles könnende Titelheldin, die als kleines Kind von Neanderthalern (dem Clan der Bären) aufgenommen und großgezogen wurde, muss den Clan im zarten Erwachsenenalter verlassen und sich allein in der Wildnis herumschlagen. In einer Höhle findet sie ihr neues Zuhause, wo sie zuerst das Fohlen einer erlegten Stute, später ein verletztes Höhlenlöwenjunges bei sich aufnimmt. Sie erfindet das Feuermachen mit Feuerstein und Eisenpyrit, die Reiterei und die Jagd mit einem Löwen. Später erfindet sie gemeinsam mit Jondalar noch eine Speerschleuder. Die komplette menschliche Evolution in nur einem Frauenleben...

Irgendwo anders machen sich Thonolan und Jondalar, zwei Cro-Magnon-Menschen, auf eine Reise. Sie finden Familienanschluss bei den Mammutjägern, den Mamutoi, doch als Thonolans Frau bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt, ziehen sie weiter. Thonolan wird von Aylas Höhlenlöwen getötet, Jondalar schwer verletzt. Ayla versorgt Jondalar und die beiden verlieben sich ineinander. Es dauert aber immer noch das halbe Buch, bis sie endlich...

Das Buch ist zum Teil auch sehr erotisch. Schließlich hatten die Urmenschen auch keinen Fernseher ;-) Jondalar ist nämlich auch ein "Frauen-Macher", der gerne die "Riten der ersten Wonnen" bestreitet. Mal sehen, ob ich eines der anderen Bände noch lesen werde. Irgendwie hat es mir dann doch gefallen, sonst hätte ich es nicht bis zum Ende geschafft. Aber es ist kein Buch, das ich unbedingt aufheben muss.

Themen: Bücher | Pferde/Reiten

Samstag, 23. August 2008 00:16

21. Tag - San Francisco

Golden Gate Bridge, Crookedest Street, Chinatown, CloneWars, Cable Car

Heute sind wir relativ früh aufgestanden, schon um 8:30 Uhr, dafür haben wir auch ziemlich viel machen können. Als erstes nach dem Frühstück sind wir zum Fahrradverleih und haben uns ein Tandem geholt. Mit dem sind wir dann an der Küste entlang bis zur Golden Gate Bridge (die immer im Nebel liegt), über diese drüber (wobei man dort nicht wirklich Fahrrad fahren kann, weil einfach zu viele Leute da sind) und dann mit der Fähre von Sausalito an Alcatraz vorbei zurück an Pier 41 getuckert, das Tandem mit an Bord. Es war ziemlich kalt und windig. An Bord habe ich mal eine amerikanische Pretzel gegessen, aber die hat mit unseren bayrischen Brez'n verglichen richtig fad geschmeckt.

Golden Gate Bridge

Nachdem es in San Francisco ziemlich bergauf und bergab geht, haben wir das Tandem danach auch schon wieder zurück gegeben. Wir waren auf Pier 39, wo sich Seelöwen auf extra angelegten Docks sonnten. Da war richtig was los auf dem Pier. Anschließend sind wir zu Pier 41 zu den Horse Carriages gegangen, da ich mir irgendwie in den Kopf gesetzt hatte, mit der Kutsche zu fahren. Nachdem es nicht möglich war, durch Chinatown zu fahren, haben wir eine relativ kurze Tour zum Cannery gemacht. Unser braunes Pferd hieß Gilly.

Danach sind wir zu Fuß die Columbus Ave entlang, haben einen kurzen Abstecher über die berühmte Crookedest Street gemacht, die wir einmal rauf- und wieder runtergelaufen sind, dann weiter bis zur Ecke Kearny Street, wo Kirk in Star Trek IV beinahe von einem Auto angefahren wurde ("Pass doch auf, du Arsch!"). Dann ging es weiter durch Chinatown (die Grant Ave) und schließlich in die 4th Street zum AMC Kino, wo wir uns Clone Wars angeschaut haben.

Cable Car

Man war wohl nicht in San Francisco, wenn man nicht wenigstens einmal mit dem Cable Car gefahren ist. In Richtung Chinatown haben wir dankend verzichtet, weil so viele Leute angestanden haben. Aber nach dem Kino war es doch schon etwas spät und da wollten wir nicht mehr zu Fuß durch die ganze Stadt marschieren und es standen auch keine Leute an. Das hat fünf Dollar pro Person gekostet und man kann an Bord bezahlen. Wir sind also von Powell St bis Beach St gefahren. Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem Hotel.

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Samstag, 5. Juli 2008 22:28

Karl May Festspiele

Über Stayfriends hatte ich wieder Kontakt zu einer Freundin aus der fünften und sechsten Klasse der Orientierungsstufe aufgenommen. Es ist irgendwie schön zu sehen, was aus den Leuten so geworden ist, aber andererseits ist es doch so, dass man sich in den vielen Jahren auch fremd geworden ist. Ein komisches Gefühl. Jedenfalls hatten wir uns heute zu den Karl May Festspielen in Western City von Fred Rai, also hier. Dort trat ihr Mann und ihr jüngster Sohn auf.

Das Schauspiel war richtig Klasse. Natürlich gab es Ballereien und Stunts, wie sie in Pullman City verpönt sind. Aber das Stück ging richtig lange, mit Pause waren es fast 3½ Stunden und dann haben die Schauspieler noch Autogramme gegeben. Und weil die nette Programmheftverkäuferin gemeinsam mit Noah meine Autorität untergraben hat, haben wir auch noch Autogramme geholt.

Fred Rai ist ein Charmeur. Er sagte zu mir "Schätzchen" und meinte, die Cowboys auf meinem T-Shirt würden über Hügel reiten und er wäre auch gern solch ein Cowboy, dann könne er auch über diese Hügel reiten... Soso... Den Darsteller von Old Firehand Horst Janson kannte ich noch von den Immenhof-Filmen.

Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war die Reitweise nach Fred Rai. Keines der Pferde trug ein Gebiss (die Metallstange im Maul), sondern nur ein Halfter aus einem Seil, das sogenannte Bändele. Es hat gegenüber anderen gebisslosen Zaumzeugen den Vorteil, dass es dem Reiter nur die Möglichkeit gibt, leichten Druck auf den Nasenrücken auszuüben. Es wird keine Hebelwirkung entfaltet, wie bei einem Hackamore. Am Schluss ritt Fred Rai auf seinem Spitzbub sogar gänzlich ohne Zäumung in die Arena. Er lenkte sein Pferd allein durch Schenkel- und Gewichtshilfen. Ein Traum!

Ich habe die Karl May Spiele in Bad Segeberg noch nicht gesehen. Aber ich glaube nicht, dass sich die Süddeutschen Karl May Festspiele vor ihnen verstecken müssen, auch wenn ihre Bühne kleiner ist als in Bad Segeberg. Die Westernstadt selbst ist kleiner und wirkt eher wie eine Kulissenstadt wie Old Texas Town in Berlin, nicht so authentisch wie Pullman City. Trotzdem hat mir der Tag dort sehr gefallen und ich habe mich gefreut, wieder den Geruch von Pferden einatmen zu dürfen.

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Samstag, 23. Februar 2008 22:01

Asterix bei den Olympischen Spielen

Achtung, Spoiler

Heute haben wir Asterix bei den Olympischen Spielen angeschaut. Hm, mal nachdenken. Asterix kam drin vor. Und Obelix auch. Sie spielten aber irgendwie nur eine untergeordnete Rolle. Genau wie Troubadix und Miraculix. Eigentlich ging es um Romantix (wer zum Teufel ist das denn?), der in die griechische Prinzessin Irina verliebt war und ihr Gedichte schrieb, bzw. Obelix flüsterte sie ihm ein, Cyrano de Bergerac lässt grüßen.

Achtung, Spoiler

Alles in allem war der Film eine bloße Aneinanderreihung von Gags. Die waren zwar ziemlich gut und wir haben lauthals gelacht, aber um einen Film in seiner Gesamtkomposition gut zu finden, muss er schon ein wenig mehr bieten. Michael Bully Herbig spielte einen römischen Soldaten mit abgetrennter Zunge. Anscheinend wollten sie ihn bei den Dreharbeiten nicht französisch sprechen lassen. Alain Delon schien nicht nur in seiner Rolle als Cäsar ziemlich von sich eingenommen zu sein, denn sein Name wurde im Vor- und im Nachspann besonders hervorgehoben. Und warum erscheint Michael Schumacher nicht auf der Besetzungsliste? Er fuhr nämlich eine rote Quadriga mit schwarzen Pferden inklusive Boxenstop *g* Ferrari lässt grüßen. Eigentlich hätte das Wagenrennen der Showdown sein sollen. Was der dämliche Plott mit dem Fußball und Numeris und Basketball am Ende noch sollte, war mir schleierhaft. Diese Gags hätte man besser während des Films eingebaut, statt ans Ende dran zu hängen.

Achtung, Spoiler

Idefix war aber süß. Und die Trickaufnahmen und Kostüme konnten sich durchaus auch sehen lassen. Die Macher schienen auch Star Wars-Fans zu sein. Denn Redkeinstus (Bully) fand bei einem komischen, fast zahnlosen Druiden ein altes, verstaubtes Laserschwert und wie sonst kann man sich die bescheuerte Frisur von Irina erklären???

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Samstag, 7. April 2007 23:36

DDR-Museum und Old Texas Town

Heute haben Viola und Hans-Peter einen schönen Tag mit den Kindern im Familien-Erlebnis-Zentrum Wuhlheide verbracht, während Florian und ich die "langweiligen" Erwachsenen-Attraktionen angeschaut haben. Gestartet sind wir am neuen Hauptbahnhof (ehemaliger Lehrter Bahnhof) und haben uns persönlich davon überzeugt, dass die Stahlträger diesmal halten. Außerdem gab es dort noch das weltgrößte Osterei zu bewundern, vor dem sich ein armer Tropf als Osterhase verkleidet einen abgeschwitzt hat. Zu Fuß ging es dann weiter zum Brandenburger Tor, wo wir auch das Denkmal für die ermordeten Juden Europas bewundert haben. Faszinierend ist das schon, aber ein beklemmendes Gefühl habe ich nicht bekommen, mir ist nur etwas schwindelig geworden, weil die Stelen nicht ganz parallel verlaufen. Wir haben uns gefragt, was die ganzen Notausgänge sollen, bis wir die Ausstellung unter den Stelen entdeckt haben. Das waren also die Notausgänge der Ausstellung, nicht des Stelenfeldes.

Auf dem Weg zur Friedrichstraße sind wir noch in die Peugeot Avenue gegangen und haben uns von den futuristischen Autos verzaubern lassen. Irgendwie stehe ich ja auf Autos :-)

Ab der Friedrichstraße sind wir dann die Spree auf der Suche nach dem DDR-Museum entlang gewandert. Irgendwann haben wir es dann auch tatsächlich gefunden und uns die Ausstellung angeschaut. Da ich in der DDR geboren bin und viele Sommerferien dort verbracht habe, konnte ich mit einigem schon etwas anfangen. Als ich endlich meinen Frührerschein hatte, war der Trabi von meinen Großeltern bereits verkauft, so dass ich nie Gelegenheit hatte, mal so eine Rennpappe selbst zu fahren. Hier konnte ich mich zumindest mal reinsetzen und so tun, als würde ich starten, und den ausgeleierten Schalthebel hin- und herdrehen. Florian meinte, dass die Sachen einfach nur "alt" aussahen und er damit nicht unbedingt den "Osten" verbindet. Nostalgie...

Schließlich sind wir noch einmal zum Alexanderplatz gegangen (mit einem kurzen White Chocolate Caramel-Zwischenstop im Balzac Coffee). Die Kutsche mit dem süßen Schimmel stand wieder da. Wir beobachteten erst die Pferde beim Fressen, bevor wir den Kutscher fragten, ob er uns auch an einen bestimmten Punkt fahren würde. Klar, ein Pferdetaxi fährt sie überall hin, auch zum Brandenburger Tor. Ein Franzose fragte: "Quelles âge sont des chevaux?" Hui, ich konnte übersetzen: "Wie alt sind die Pferde?" Polly, die süße Schimmelstute, ist schon 20 Jahre alt, Fliska, die Braune, immerhin schon 15! Als Polly unterwegs äpfelte, musste der Kutscher kurz anhalten und die Pferdeäpfel einsammeln. Er meinte: "Im wahrsten Sinne des Wortes ein 'Scheißjob'..." Ich habe die Kutschfahrt genossen.

Abends waren wir dann mit Viola, Hans-Peter und den Kindern in Old Texas Town, das schon von Truck Stop besungen wurde. Es ist nicht mal so groß, wie die Main Street von Pullman City, aber alles liebevoll zusammengestellt und restauriert. Der Cowboy Club hat leider nur sehr wenige Mitglieder und leidet unter Nachwuchsmangel. Wo sind die Cowboys und -girls rund um Berlin, die die Stadt am Leben erhalten? Unsere Kinder spielen einfach nicht mehr Cowboy und Indianer, daher ist das irgendwie out. Außerdem gehört das Gelände Siemens, und die würden das Grundstück gerne verkaufen... Das wäre natürlich das Ende der historischen Westernstadt mitten in Berlin. Sehr schade, denn wir hatten sehr viel Spaß dort. Am Grill gab es leckere Bratwurst und Nackensteaks und im Saloon haben wir dann eine tolle Square Dance und eine tolle Stepptanznummer sehen können. Aber die Kinder mussten dann langsam ins Bett...

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Mittwoch, 4. April 2007 22:29

Welch Schmach!

Tja, Life is what happens to you while you are making plans... Daher war der Lego-Keller (auch Lego Discovery Center genannt) wegen Überfüllung geschlossen... Wir beschlossen also, am nächsten Tag auf das Frühstück zu verzichten und gleich morgens uns in die Schlange zu stellen, damit wir wenigstens reinkommen. Wenn wir uns etwas besser informiert hätten, hätten wir an der Vorverkaufskasse bereits Karten für den nächsten Tag besorgt, aber daran haben wir nicht gedacht...

Also sind wir zu Fuß zum Fernsehturm marschiert, um uns dort in die Schlange zu stellen. Auf dem Platz davor stand eine Kutsche mit einem ganz süßen Fliegenschimmel. Den hätte ich am liebsten eingepackt und mitgenommen. Nach einer Stunde anstehen durften wir dann hoch und haben dann die Aussicht bei phantastischem Wetter genossen, und dabei Nudeln im Telecafé gegessen.

Abends sind wir dann in das Theater des Westens gegangen, um uns Tanz der Vampire anzusehen. Als wir auf unseren Superplätzen in der zweiten Reihe genau in der Mitte saßen, hat mich Florian gefragt, ob jemand kontrolliert hätte. Ich sah dann auf die Karten und meinte, dass die niemand hatte sehen wollen... Und auch, dass das Stück bereits 18.30 Uhr angefangen hätte... Wir sind erst in der Pause gekommen, weil wir dachten, dass es erst 20.00 Uhr losgeht. Wie habe ich mich geärgert!!! Das nächste Mal plane ich wieder minutös wie eine Dienstreise!!! Soll sich nochmal jemand über mich lustig machen, ich bin eben Sekretärin :-)

Die zweite Hälfte war aber super! Ein total gruseliges Bühnenbild. Es hat den Titel "Grusical" wirklich verdient. Die Musik kam mir teilweise bekannt vor, aber die Kostüme waren klasse und die Zähne sahen sowas von echt aus... Besonders amüsiert haben wir uns über den schwulen Vampir... Und wir sind uns einig... Dieses Grusical müssen wir uns unbedingt noch einmal komplett ansehen. Und diesmal werde ich dann mein Lily-Munster-Kostüm anziehen :-) Oh, ich könnte so über meine Blödheit heulen!

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Montag, 30. Mai 2005 21:32

Im Rennstall ist das Zebra los

Am Sonntag habe ich mit meinen drei Schätzen "Im Rennstall ist das Zebra los" angesehen. Der Film erinnerte mich ein wenig an "Ein Schweinchen namens Babe", da alle Tiere computeranimiert sprechen konnten. Es ging um ein Zebra, das gerne ein Rennpferd werden wollte.

Wenn es auf der DVD ein "Making of" gibt, werde ich sie mir kaufen. Der Film war wirklich süß gemacht. Vor allen Dingen würde es mich interessieren, wie sie ein Zebra so zähmen konnten, dass es sich reiten ließ. Mein Pferdenarrenherz schlug auf jeden Fall höher.

Themen: Patchwork-Familie | Kino | Pferde/Reiten
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Last Update: 09.01.2012 13:04
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