Herzlich Willkommen bei Sandra!

Sandra und Florian 2019 in Neuseeland

Paul's Service

Login

Nickname (= Username):
Passwort:
 

[ Passwort vergessen ]


Das komplette Weblog findest du hier nach Datum sortiert und hier nach Themen sortiert.

Sonntag, 9. August 2020 17:01

Killerphrasen

Es gibt ja den Spruch "Nobody is perfect". Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und "Nothing is perfect" sagen. Wo gibt es schon Perfektion außer in der Mathematik? Vielleicht im Kleinen, wenn man mal die volle Punktzahl in einer Klausur erreicht. Oder den Teller leerleckt. Aber auch da könnte man schon kommen und sagen, dass da bestimmt noch ein paar Atome/Moleküle von dem leckeren Essen auf dem Teller zurückgeblieben sind. Perfekt gibt es nicht. 100% gibt es nicht. Ebenso keine 100%ige Sicherheit. Damit müssen wir leben.

Perfektionismus macht ineffektiv, deshalb halte ich mich gerne an das Paretoprinzip, also der 80-zu-20-Regel. Ich gebe mich damit zufrieden, dass etwas nicht perfekt ist, reibe mich deshalb aber auch nicht auf.

Die Realität ist nicht perfekt. Es ist auch so, dass man nicht alles wissen kann. Und das ist auch okay so. Selbst Wissenschaftler wissen, dass sie nicht alles wissen. Aber sie forschen, gewinnen neue Erkenntnisse, revidieren. Manche regen sich darüber auf, dass sie vielleicht gestern etwas anderes gesagt haben als heute. Deshalb formulieren sie auch vorsichtig und benutzen Satzanfänge wie "Nach heutigem Wissensstand..." oder so.

Früher habe ich mich auch gerne über Politiker aufgeregt, die gestern etwas anderes gesagt haben als heute. Aber es ist eben auch in der Politik nicht alles perfekt und es ist ein ständiges Abwägen von Interessengruppen. Gut, dass hier die Lobby der Wirtschaft einen zu großen Einfluss hat und deshalb andere Interessengruppen zu wenig Gehör bekommen, ist ein Problem. Aber ein Politiker, selbst der Präsident der USA, entscheidet nicht allein. Deshalb muss hier eben auch abgewogen werden, was gesagt wird, und kann etwas revidiert werden, wenn sich die Faktenlage ändert. Naja, außer bei Präsidenten der USA, denen es an Intellekt mangelt, bzw. die die Zahlen so interpretieren, wie es ihnen gerade passt. Aber wie gesagt, auch für US-Präsidenten gilt: Nobody is perfect.

Deshalb versuche ich, möglichst abwägend zu formulieren. Denn Killerphrasen (ich verstehe darunter etwas anderes als Wikipedia) können die Realität selten adequat beschreiben. Unter Killerphrasen verstehe ich Sätze, die die Worte "nie", "immer", "jeder", "alle", "niemand", "alles" beinhalten. Denn sie setzen Perfektionismus, als 100% voraus. Und das gibt es eben nicht. Und wer Killerphrasen verwendet, hat in meinen Augen auch kein Interesse an der Realität, sondern einzig an seinem persönlichen Weltbild.

Und deshalb gibt es tatsächlich auch Themen, zu denen ich keine oder noch keine Meinung habe. Oder über die ich meine Meinung im Laufe der Zeit ändere.

Aber es gibt noch einen Spruch, den ich auch auf T-Shirt habe: "You don't have to be perfect to be amazing."

Das ist doch ein schönes Lebensmotto.

Thema: Sonstiges
Clicks: 11
[ 2 Mal Senf dazugegeben ]

Samstag, 8. August 2020 11:38

Systemrelevante Berufe

In der Corona-Krise durften alle normal weiterarbeiten, die in tatsächlich systemrelevanten Berufen wirken. Dies sind größtenteils auch die Bereiche, die zur Daseinsvorsorge des Staates gehören und meines Erachtens weder privatisiert noch dereguliert gehören.

Dies ist nur eine Linksammlung. Gelegentlich werde ich kommentieren.


Updates Lebensmittelversorgung, Drogerien und Apotheken

Zeit (14.03.2020): Einzelhandel: Noch ist alles da - Toilettenpapier und Hamsterkäufe

Süddeutsche (08.08.2020): Einzelhandel: Tarifvertrag wird zur Ausnahme


Updates Landwirtschaft

Tagesschau (25.03.2020): Erntehelfer dürfen nicht mehr einreisen

Tagesschau (02.04.2020): Erntehelfer dürfen doch einreisen

Tagesschau (23.07.2020): Corona-Infektionen im Tönnies-Schlachtbetrieb

Süddeutsche (07.08.2020): Corona-Ausbrüche in der Landwirtschaft: Nun rächt sich die Billig-Produktion


Updates Transportwesen, Tankstellen und Autowerkstätten

Tagesschau (19.03.2020): Gefangen auf der Autobahn - Grenzkontrollen nach Polen


Updates Öffentlicher Personennahverkehr und Bahn

Süddeutsche (14.06.2020): Nahverkehr in Schieflage


Updates Wasserversorgung

NDR (19.03.2020): Corona: Versorgung mit Wasser und Strom gesichert

Süddeutsche (21.04.2020): Wasserverbrauch steigt um bis zu einem Drittel

NDR (08.08.2020): Trinkwasser knapp: Lauenauer sollen Wasser kaufen


Updates Stromversorgung

Tagesspiegel (10.03.2020): So sollen Engpässe der Stromversorgung trotz Coronavirus-Epidemie verhindert werden


Updates Müllabfuhr

BR24 (02.04.2020): Müllentsorgung in Bayern trotz Corona-Krise gewährleistet


Updates Post

RBB24 (30.03.2020): Post will im Extremfall Briefzustellung stark einschränken


Updates Banken / elektronischer Zahlungsverkehr

Handelsblatt - Paywall (16.03.2020): Stresstest in Realzeit – verursacht das Coronavirus in Europa eine Bankenkrise?

Thema: Corona
Clicks: 12
[ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Montag, 3. August 2020 20:39

OTTO Marktplatz

Wir haben bisher mit Otto eigentlich recht gute Erfahrungen gemacht. Wenn es doch einmal Beanstandungen gegeben hatte, dann wurde das immer kulant gelöst. Bei Otto können andere Händler ebenfalls ihre Ware anbieten, so wie auf dem Amazing Marktplatz. Die Zahlung wird dann über Ratepay abgewickelt. Auf diese Wiese habe ich am 18.07.2020 u.a. einen Lattenrost für Florian bestellt. Am 20.07.2020 erhielt ich dann von Otto die Rechnung und bezahlte an Ratepay wie vereinbart.

Ich hatte schon einmal etwas mit einem Zahlungsdienstleister zu tun. Als ich meinen ersten eigenen PC bei Escom gekauft hatte, fragte ich nach der Möglichkeit der Ratenzahlung. Von dem ungelernten Verkäufer wurde ich weder über die anfallenden Zinsen noch über den Zahlungsdienstleister aufgeklärt. Ich bezahlte damals direkt an Escom, was ich gar nicht hätte tun dürfen. Das wurde aber glücklicherweise zwischen den beiden Firmen geklärt.

Als uns der Lattenrost am 01.08.2020 geliefert wurde, gab es dazu noch eine weitere Rechnung direkt vom Anbieter, in dem ich aufgefordert wurde, direkt an ihn und nicht an Otto oder Ratepay zu bezahlen. Das machte mich mehr als stutzig.

Otto hat seinen Zahlungsdienstleister Ratepay 2017 verkauft. Dieser gehört nun zu Concardis. In den Ratepay Zahlungsbedingungen taucht jedoch der Name Wirecard auf, und zwar falls die Zahlung auf Raten erfolgt. Dies war bei unserer Bestellung nicht der Fall. Ich hoffe, dass hier wirklich nur eine Kooperation beim Ratenkauf erfolgte.

Allerdings hat Concardis anscheinend Probleme durch die Pleite von einem Reiseanbieter (Thomas Cook?) und anderen Finanzdingen, von denen ich nicht viel verstehe. Ich frage mich, wie es bitte sein kann, dass dies seit mindestens Januar 2020 bekannt ist und Otto noch immer Ratepay als Zahlungsweise anbietet?

Ich habe heute an alle Beteiligten eine Mail geschrieben mit der Bitte um Klärung. Und zwar unter sich, denn ich habe meine vertraglichen Verpflichtungen erfüllt.

Ich hasse diese undurchsichtigen Verquickungen von Firmen und deren Dienstleistern. Sobald nämlich mehr als zwei Vertragsparnter zusammenkommen, wird es kompliziert. In diesem Licht betrachtet, vermute ich bei der Gründung von 15 Tochterfirmen bei Tönnies ein Verwirrspiel mit den Verbrauchern und eventuell das Umgehen vom geplanten Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit. Wer weiß das schon so genau...

Auf jeden Fall werde ich in Zukunft etwas vorsichtiger sein, wenn es um Drittanbieter und Zahlungsdienstleister geht. Man kann schließlich auch direkt beim Anbieter bestellen, ohne Zwischenvertragspartner, die allesamt auch noch Provisionen kassieren. Und bevor ich irgendwohin irgendetwas überweise, werde ich in Zukunft erst einmal gugeln und mich auch nicht auf die Firmeninformationen bei Wikipedia verlassen. Im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen zur Aussetzung der Pflicht zu Insolvenzanträgen ist dies derzeit wohl auch dringend geboten.

Ich bin gespannt, was bei der Sache rauskommt.


Update 21:19 Uhr

Das mit der Rechnung vom Anbieter war anscheinend nur ein Versehen. Die Zahlung über Ratepay war also korrekt. Das ist nicht wirklich lustig, vor allen Dingen weil ich deshalb heute Nacht mal wieder ziemlich lange wach lag, weil mir das keine Ruhe gelassen hatte :(

Aber der Lattenrost ist klasse!

Thema: Sonstiges
Clicks: 30
[ Senf dazugeben ]

Sonntag, 2. August 2020 17:01

Herdenimmunität, Immunitätsausweis und Kreuzimmunität

Am Ende wird alles gut... und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
Oscar Wilde

Unter Herdenimmunität versteht man, wenn eine gewisser Prozentsatz der Bevölkerung durch durchgestandene Infektion oder Impfung immun gegen einen Erreger geworden ist und daher eine weitere Verbreitung des Virus immer unwahrscheinlicher wird. Da uns für SARS-CoV-2 noch kein Impfstoff zur Verfügung steht, müsste diese also durch eine entsprechende Durchseuchung entstehen.

Der vieldiskutierte Schwedische Sonderweg sollte dies erreichen. Doch anscheinend verbreitet sich der neue Coronavirus nicht so schnell, wie vielleicht anfangs befürchtet bzw. erwartet. So hatten Ende Mai in Stockholm lediglich 7,3 Prozent der Bevölkerung Antikörper im Blut. Die Welt ist also von einer Herdenimmunität noch weit entfernt.

Außerdem gibt es noch sehr viele ungeklärte Fragen, wie lange eine Immunität nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus überhaupt anhält, einerseits, weil das Coronavirus mutiert (wenn auch langsamer als das Influenzavirus) und andererseits, weil die Anzahl der Antikörper relativ schnell wieder nachlässt. Deshalb macht ein Immunitätsausweis auch nicht wirklich Sinn, von den datenschutzrechtlichen und moralischen Befürchtungen mal abgesehen.

Delhi und Mumbai in Indien scheint der Herdenimmunität schon recht nahe zu sein, doch zu welchem Preis? Und auch in Schweden hat sich gezeigt, dass der Schutz der Risikogruppen allein ohne weitere Maßnahmen in der Praxis kaum zum gewünschten Ergebnis führt.

Bleibt also - soweit möglich - nur die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln, wo dies nicht möglich ist, das Tragen von Masken, und natürlich das Warten auf Impfstoffe. Und vielleicht hilft auch eine gewissen Kreuzimmunität durch frühere Infektionen mit einem der vier harmloseren Erkältungs-Coronaviren.

Da hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Ich staune.

Everything's going to be okay!
Carl Grimes


Updates

Standard.at (12.07.2020): Covid-19 überstanden, auch ohne Antikörper

Spektrum der Wissenschaft (31.07.2020): Warum wir nicht wissen, wer immun ist

Spiegel (02.08.2020): Antikörper sind nicht alles - von den T-Zellen und B-Zellen

Thema: Corona
Clicks: 57
[ 4 Mal Senf dazugegeben ]

Freitag, 31. Juli 2020 12:45

Fotos aus dem Garten

In der Mittagspause / Homeoffice im Garten fotografiert :)

Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)

Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)

Biene

Biene auf unserem Oregano

Asiatischer Marienkäfer

Asiatischer Marienkäfer

Hummel

Hummelauf unserem Oregano

Biene

Biene im Anflug auf unseren Oregano

Japanische Weinbeere / Rotborstige Himbeere

Japanische Weinbeere / Rotborstige Himbeere

Themen: Traumhaus | Fotografie
Clicks: 21
[ Senf dazugeben ]

Mittwoch, 29. Juli 2020 17:12

Geschichten aus dem Garten und dem Stall

Wegen der Coronapanik habe ich im Garten im Hochbeet mal allerlei Gemüse angepflanzt, mit ungewissem Ausgang. Eher so als Experiment. Jetzt konnte ich nach drei Monaten die ersten Kartoffeln ernten. Waren lecker, aber die Apokalypse hätten wir damit nicht überlebt :D

Kartoffeln aus dem Hochbeet

Kartoffeln aus dem Hochbeet

Whiti trinkt aus dem Vogelbad.

Whiti trinkt aus dem Vogelbad

Und heute war der Notfallschmied da, weil Felix beinahe ein Eisen verloren hätte. Zwei Nägel waren schon weg und zwei völlig verbogen. Im Sommer ist das Horn der Hufe trockener und deshalb entstehen eher mal Risse und die Nägel zieht's dann schnell raus, besonders wenn sich das Pferd von hinten in die Eisen tritt.

fast verlorenes Hufeisen

Themen: Karnickel | Traumhaus | Eigenes Pferd Felix
Clicks: 34
[ Senf dazugeben ]

Sonntag, 26. Juli 2020 17:01

Proteste

Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, dass die Demokratie von unseren Politikern oft und gerne ausgehebelt wird. Falls klar ist, dass das Volk etwas anderes will als unsere Politkaste, dann wird es vorsichtshalber nicht gefragt, wie beispielsweise damals bei der Euroeinführung. Am Ende hätten wir noch dagegen gestimmt. Wo kämen wir denn da hin? Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass das Brexit-Referendum in Groß Britannien jetzt nicht wirklich Gutes für das Volk der Briten gebracht hat, da die Abstimmung emotional verlief und durch Populisten angeheizt war, und angeblich erst hinterher danach gegugelt wurde, was das eigentlich bedeutet... Volksabstimmungen und direkte Demokratie sind ein zweischneidiges Schwert. Trotzdem bin ich dafür, die direkte Demokratie weiter auzubauen.

Aus russischer Sicht könnte die Eingemeindung der DDR in die BRD auch als Annexion gewertet werden, da es hier zwar die Montagsdemonstrationen gab, aber nie einen Volksentscheid, im Gegensatz zur Einverleibung der Krim, mit ganz konkreten, wirtschaftlichen Auswirkungen. Die Palästinenser werden auch nicht gefragt... Ich habe keine Ahnung, was ich davon persönlich halten soll.

Was ich aber sagen möchte: Auch wenn wir nicht gefragt werden, können wir unsere Meinung kundtun. Ganz simpel geht das durch Online-Peditionen wie bei Campact, Avaaz, Change.org oder OpenPetition.

Manche schaffen es tatsächlich auch in den Bundestag, auch wenn sich unsere Minister hin und wieder ihre Rosinen herauspicken, wie Scheuer bewies. Aber das liegt an der Möglichkeit der Willkür, da auch bei Erreichen des Quorums (50.000 Unterstützer innerhalb von vier Wochen) eine Beratung im Peditionsausschuss, hm, ja, vielleicht, stattfindet.

Bitte nicht entmutigen lassen ;-)

Aber noch beeindruckender sind Demonstrationen, wenn wirklich die Massen auf die Straße gehen. Überall wird protestiert: In Hongkong, im Irak, in Frankreich, in Brasilien, im Iran... um nur einige Beispiele zu nennen. Natürlich mit ungewissem Ausgang und in vielen Ländern sind Proteste viel gefährlicher, als bei uns, auch wenn es zu Coronazeiten deutlich schwieriger geworden ist. Auch dagegen kann protestiert werden.

Abwrackprämie

Als Beispiel möchte ich gerne die Abwrackprämie anführen. Die war auch schon 2009 eine saublöde Idee und ökonomischer und ökologischer Unsinn. Im Zuge der Corona-Katastrophe kam tatsächlich nochmal das Gespräch auf eine Abwrackprämie, um die Wirtschaft zu stützen, doch sofort wurden Stimmen laut, dass eine Abwrackprämie mit Umweltschutz nichts zu tun hat, ein Aspekt, an den viele die staatlichen Wirtschaftshilfen gerne gekoppelt sehen wollten.

Doch glücklicherweise erinnterte man sich daran, dass das 2009 auch schon eine blöde Idee gewesen war. Eine deutliche Mehrheit der Deutschen, aber selbst Wirtschaftsweise (auch hier) waren gegen die Forderungen der Automobilindustrie. Da wurden manche schon zynisch ;-)

Dann wurden die Träume der Umweltschützer wahr und Macron versprach 7.000 Euro Prämie für E-Autos. Und schwups möchte nun VW die E-Offensive vorantreiben, vielleicht auch weil Deutschland die Umweltprämie von 3.000 auf 6.000 Euro erhöht. Ob es was bringt in der CO2-Bilanz wird sich zeigen... Schließlich retten E-Autos die Umwelt auch nicht, zumal das Recycling der Akkus eine Herausforderung ist. Aber auch hier gibt es Fortschritte, wie z.B. die Natrium-Ionen-Akkus.

Deutschland ist da erwartungsgemäß ganz oben mit dabei, wenn es um CO2-Ausstoß geht. Aber so lange es hipp ist, zusätzlich zur eigenen Person noch einen 2,5 Tonnen Stahl-Koloss durch die Gegend zu bewegen, sehe ich da schwarz...

Letztendlich hat die Autolobby den Kampf um die Abwrackprämie verloren. Und das liegt unter anderem auch an den Protesten!


Updates

NachDenkSeiten (30.07.2020): Autoritäre Entwicklung in Corona-Deutschland

Süddeutsche (01.08.2020): Warum Gerichte Corona-Auflagen kassieren - Klagen sind auch eine Form des Protestes

Tagesspiegel (01.08.2020): 20.000 Menschen demonstrieren in Berlin-Mitte gegen die Corona-Regeln - 500.000 waren angekündigt, 15.00 Uhr aufgelöst, Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen den Infektionsschutz läuft

Berlin gegen Nazis (02.08.2020): 8 Gegenprotestanmeldungen - Wieviele Teilnehmer gab es da? Vielleicht waren die klüger und sind zu Hause geblieben und lassen sich jetzt online in sozialen Medien aus?

Tagesschau (02.08.2020): Kritik an Corona-Demo (mit Video)

Volksverpetzer (02.08.2020): Über Lügen und Teilnehmerzahlen

Telepolis (05.08.2020): Wie autoritär sind die Coronamaßnahmebefürworter?

Themen: Corona | Auto
Clicks: 18
[ Senf dazugeben ]

Samstag, 25. Juli 2020 21:16

Legoland in Coronazeiten

Wir hatten für dieses Jahr wie jedes Jahr auch wieder Saisonkarten für das Legoland, die eigentlich nicht datumsgebunden sind. Meistens waren wir zu den Star Wars Tagen, aber weil Disney das SW-Universum gekapert hat, gibt es die nicht mehr im Legoland, auch nicht im Technikmuseum. Überhaupt ist das irgendwie traurig. Wir vermuten, dass solche Veranstaltungen in Zukunft exklusiv in den Disneyländern stattfinden sollen.

Das Wetter war schön, Sonne-Wolken-Mix, teilweise aber doch ziemlich warm. Überall wurde man darauf hingewiesen, dass in den Wartebereichen Maskenpflicht herrscht und man den Abstand einhalten soll. Aber trotzdem waren fast alle Attraktionen geöffnet. Statt im Affentheater fand in der Arena eine Show statt, wo die Zuschauer einen größeren Abstand einhalten konnten. Außerdem fand die Show fünf Mal am Tag statt, so dass sich auch auf diese Weise die Anzahl der Zuschauer reduzierte. Wir haben nur zwei Attraktionen geschlossen vorgefunden, den Bauspaß und die Akademie. In der Factory musste man den Film nicht anschauen (wir kennen ihn schon in- und auswendig) und in die Shops wurde immer nur eine bestimmte Anzahl an Leuten reingelassen, weshalb sich draußen einige Schlangen bildeten.

Insgesamt fand ich, war es aber ein schönes und entspanntes Erlebnis. Corona ist kein Grund, nicht hinzufahren. Es gab auch zwei neue Attraktionen: Die Feuerwehr und die Ballonfahrt.

Im Miniland waren wir dann enttäuscht, dass die Star Wars-Ecke komplett verschwunden war. Ein Grund mehr, Disney+ nicht zu abonnieren. Auch wenn "Der Mandalorianer" ganz gut sein soll.

Trotzdem war es schön. Zum Abschluss haben wir noch bei Burger King gegessen und waren gegen acht Uhr wieder zu Hause. Mir tut alles weh. Ich werde langsam alt :D

102 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | 1001 Steine | Freizeitpark | Fotografie | Star Wars | Disney
Clicks: 48
[ Senf dazugeben ]

Freitag, 24. Juli 2020 22:51

Trekdinner im Juli via Jitsi

Der harte Online-Kern war diesmal via Jitsi beim Trekdinner dabei. Es war wieder sehr schön. Vier Leute wollten eigentlich in den Biergarten, aber es zogen Gewitter auf, so dass das Mini-Trekdinner leider ins Wasser gefallen ist.

12 Fotos

Themen: Trekdinner | Meine Sonderanfertigung Florian | Fotografie
Clicks: 36
[ Senf dazugeben ]

Montag, 20. Juli 2020 20:28

Freakonomics - Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner

Am besten ist noch der Klappentext. Teilweise musste ich Seiten überspringen, da der öde Text, der irgendwelche Statistiken und deren Auswertungen durchkauten, zu sehr ins Detail gingen. Trotzdem ist es interessant, dass "konventionelles Wissen" häufig nicht viel mit der Realität gemein hat. Und dass riesige Datenmengen (Big Data) ein wahrer Schatz sind, wenn es darum geht, Korrelationen herauszufiltern. Dazu machen sich die Autoren dann so ihre Gedanken. Wieso es beispielsweise zu einer sinkenden Kriminalitätsrate kommt, wenn Abtreibungen erlaubt sind. Interessant.

Doch im letzten Kapitel legen sie dar, wie beliebte Vornamen aus den oberen Gesellschaftsschichten allmählich in die unteren wandern, da die Eltern sich erfolgreichere Kinder wünschen und glauben, dass der Name ihnen dabei hilft. Und wie dann andere Namen in Mode kommen, zuerst in den oberen Schichten. Allerdings frage ich mich, wieso dann bestimmte Namen eher "schwarz" oder eher "weiß" sind. Aber vielleicht haben sie auch noch nicht eine Generation durchwandert.

Fazit: Nicht ganz so witzig und mit a-ha-Erlebnissen gespickt wie erhofft.

Thema: Bücher
Clicks: 41
[ Senf dazugeben ]
 
Last Update:
23.03.2016 14:07 Clicks: 124494

© 1998 - 2020 by Sandra König |  Datenschutzerklärung |  Impressum