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Samstag, 25. Februar 2006 23:58

Caveman

Heute hatten wir mal wieder ein kulturelles Erlebnis: Wir waren in Caveman. Im Theaterzelt "Das Schloss" hatten wir wieder unsere Stammplätze ganz links vorne vor der Bühne. Da habe ich die "Florian-Diät" gemacht: Man setze sich mit einem vollen Teller neben Florian und er ißt die Hälfte davon ;-). Caveman war Spitze. Ich bin froh, dass wir zuerst Cavewoman gesehen hatten, sonst wären wir von Cavewoman total enttäuscht gewesen. Kurz vor der Pause hat das Publikum aber Karsten Kaie so aus dem Konzept gebracht, dass er doch glatt den roten Faden verloren hatte. Aber das machte gar nichts, denn gerade weil Karsten Kaie das Publikum so mit einbezog, war es einfach nur ein Brüller. Und es wurden so manche Wahrheiten aufgedeckt, weshalb Männer und Frauen doch so verschieden sind...

Themen: unterwegs | Meine Sonderanfertigung Florian
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Freitag, 10. Februar 2006 23:50

Howdy

Heute haben wir uns Truck Stop in der Philharmonie angeschaut. Ich hatte meinem Schatz die Karte zu Weihnachten geschenkt. Natürlich hatten wir uns auch westernmäßig angezogen, vor allen Dingen Florian war in voller Montur da, mit Stiefel, Jeans und Stetson...

Natürlich sind die Jungs "keine 50 mehr"... aber sie sind trotzdem junggeblieben. Besonders der Seitenhieb auf das Windows Betriebssystem (Knut: "... man weiß nie, welches Bild angezeigt wird...") oder eBay (Knut: "Der Cowboyhut sieht Scheiße aus." Teddy: "Ich sage nur... eBay!") zeigten jedoch, dass sie durchaus mit der Zeit gehen. Am Impressum von Truck Stop kann man auch sehen, dass Knut selbst an der Homepage bastelt. Klasse, die Jungs!

Die Musik war Klasse, vor allen Dingen, weil die Jungs richtig was auf dem Kasten haben! Nicht umsonst sind sie Deutschlands Country-Band Nummer 1. Erich Doll schied am 01.10.2003 aus der Band aus, aber sie haben sich rechtzeitig im Mai 2003 eine "Frischzellenkur" verpasst und holten Dirk Schlag mit ins Boot.

Ich weiß, Country ruft bei den meisten bestenfalls ein Naserümpfen hervor, aber in der Freizeit- und Westernreiter-Szene (zu der ich mich schon noch zähle) ist Country natürlich DIE Musik und hat mir schon immer gefallen. Ich bin es also nicht nur "meinem Schatz zuliebe" auf das Konzert gegangen.

Neben neuen Songs spielten sie natürlich auch Klassiker wie "Take it easy, altes Haus" - der einzige Song, bei dem ich wenigstens den Refrain mitsingen konnte. Was mir an Truck Stop so gut gefällt sind die Texte, die davon zeugen, dass die Jungs alle das Herz am rechten Fleck haben und wissen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Am Schluss spielten alle ein kurzes Solo, wobei Jungspund Dirk einen richtigen Westernklassiker auf seiner Gitarre hinlegte, dass mir die Kinnlade runterklappte. Leider fällt mir partout nicht ein, aus welchem Western dieses Stück war! Es war jedenfalls nicht "Spiel mir das Lied vom Tod" oder "Moon River" oder "Bonanza".

Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, dass die Jungs von Truck Stop sehr fan-nah sind und nach dem Konzert selbstverständlich Autogramme gegeben haben. Das ist mit Sicherheit keine Selbstverständlichkeit. Außerdem waren einige der Gäste behindert. (Ich hasse dieses Wort, aber es gibt nicht wirklich gute Alternativen... "mobilitätseingeschränkt" klingt auch bescheuert.)

Fotos

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Samstag, 4. Februar 2006 20:57

Himmel und Huhn

Heute waren wir mal wieder mit den Kindern im Kino und haben "Himmel und Huhn" angeschaut. Achtung, Spoiler! Der Film hat mich doch überrascht. Der Titel ist ja mal wieder richtig dämlich ausgewählt. Aber die Figuren waren richtig nett und die Story war nach dem Muster "jeder Loser kann mal ein Held sein" gestrickt. Die Außerirdischen sind wirklich gruselig und man hat den Eindruck, hier soll tatsächlich die Welt erobert werden, doch am Schluss löst sich alles in Wohlgefallen auf. Das außerirdische Kind, das auf der Erde vergessen wurde... kennt man irgendwie von E.T. ... ist total niedlich! Und hat keinerlei Ähnlichkeit mit dem komischen Plastikklumpen, den es bei McDonald's zum Happy Meal gibt...

Es geht unter anderem um die Beziehung eines alleinerziehenden Vaters zu seinem Sohn, ähnlich wie zwischen Marlin und Nemo. Es ist wohl eine auch aus aalglatten, politisch korrekten Hollywood-Filmen nicht mehr wegzuleugnende Realität, dass es nun mal auch andere Formen der Familie gibt, als das Ideal Mutter-Vater-Kind. So wie wir eine kleine Patchwork-Familie sind. Eine glückliche Patchwork-Familie.

Themen: Kino | Patchwork-Familie
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