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August 2008


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Sonntag, 31. August 2008 20:39

Mensch, Dave!

Achtung, Spoiler

Süß und lustig :-) Ein Raumschiff in Menschengestalt landet auf Liberty Island in New York und fällt zunächst auch nicht weiter auf, obwohl er doch grob- und feinmotorische Probleme zu haben scheint. Urkomisch, dieser Eddie Murphy in Eddie Murphy. Die Mission: Wasser und Salz für ihren bedrohten Planeten besorgen. Die Mannschaft in dem humanoiden Raumschiff bedient sich einiger irdischer Informationsquellen mit albernen Namen wie Google und Yahoo und finden sich nach anfänglichen Schwierigkeiten dann doch ganz gut im Großstadtdschungel zurecht.

Achtung, Spoiler

Zum Teil wird der Film dann auch etwas gefühlsduselig, aber das gehört wohl dazu. Am Ende muss sich die Minimannschaft entscheiden, ob sie die Menschheit retten möchte, nachdem ihr ozeanverschlingender Apparat ins Meer geplumpst ist, oder ob sie ihn sein Werk vollenden lassen möchten und Salzwasser zurück auf ihren Planeten bringen möchten. Sie entscheiden sich für ersteres, weil sie die Menschen mittlerweile so liebgewonnen haben, und machen sich mit nahezu leeren Händen auf den Weg zu ihrem Heimatplaneten.

Achtung, Spoiler

Da wäre mir ein alternativer Schluss eingefallen, der beide Probleme hätte lösen können. Diese Minimenschen hätten doch auch einen winzigen Gesteinsbrocken als ihren Planeten haben können, für dessen Rettung vielleicht 100 Liter Meerwasser ausgereicht hätten. Das hätte unserem Planeten nicht geschadet und alle wären glücklich und zufrieden gewesen.

Achtung, Spoiler

Fazit: Ich fand den Film wirklich niedlich und auch urkomisch. Den kann man sich wirklich mal ansehen.

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Samstag, 23. August 2008 21:56

22. Tag - San Francisco, USS Hornet

Heute waren wir nochmal beim Denny's zum Frühstück. Danach haben wir unser Auto aus der Garage geholt und sind einmal die Crookedest Street hinunter gefahren, was wir auch auf Video festgehalten haben. Das hat total Spaß gemacht. Danach haben wir einen Apple Store besucht und dann wollten wir noch zu einem Toys'R'Us, um einen Lego-Katalog zu holen. Aber statt dem Toys'R'Us haben wir einen Best Buy vorgefunden, so etwas wie Jupiter. Naja, auch gut. Guglmäps war da eben nicht up-to-date.

USS Hornet

Anschließend sind wir zum Flugzeugträger USS Hornet gefahren, was gar nicht so einfach war, weil wir irgendwie den Webster Tube nicht gleich gefunden haben. Das Schiff ist riesig, aber schon seit Ende der 60'er nicht mehr in Betrieb. Die alte Technik lässt doch ab und zu ein Lächeln über unsere Gesichter ziehen. Die Maschinenraumtour haben wir noch mitmachen können, aber für die Brückentour waren wir ein wenig zu lange auf der Suche nach dem Webster Tube gewesen (ein Tunnel, keine Brücke). Trotzdem war es interessant, vor allen Dingen wie das Schiff dazu benutzt wurde, die Kapsel der Apollo 11 nach erfolgreicher Landung aus dem Wasser zu holen und dass damals befürchtet wurde, dass die Astronauten irgendwelche exotischen Viren mit aus dem All bringne könnten und für 21 Tage in einen Quarantäne-Wohnwagen gesperrt wurden. Außerdem finde ich es fanszinierend, wie bei den Flugzeugen und Hubschraubern die Flügel bzw. Rotoren zusammengeklappt werden, um Platz zu sparen.

Apollo 11 Kapsel

Fünf Uhr machte die USS Hornet ihre Schotten dicht und wir machten uns langsam auf den Weg zum Flughafen. Allerdings kurvten wir auch hier ein wenig irr in der Gegend rum, weil die Amis auf die Schilder gerne einfach nur Nummern und Himmelsrichtungen schreiben, statt den nächsten Ortsnamen. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Und dann sollten Rental Car Return bei San Bruno rausfahren, aber dann kam irgendwie kein weiteres Hinweisschild... Irgendwie hat Florian das Navi dann doch noch in Gang gebracht und wir sind sicher angekommen, wo wir unser Auto zurückgeben konnten. Von dort aus ging es mit einer Hochbahn zum Flughafen.

Am Flughafen-Check-In wurde dann festgestellt, dass unser Koffer über 23 kg wiegt und wir mussten deshalb noch eine Tasche kaufen und umpacken. Aber da wir noch genügend Zeit hatten, war das nicht so schlimm. Unser Flieger ging ziemlich pünktlich 21.30 Uhr raus und wir hatten wieder unsere Stammplätze mit viel Beinfreiheit.

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Samstag, 23. August 2008 00:16

21. Tag - San Francisco

Golden Gate Bridge, Crookedest Street, Chinatown, CloneWars, Cable Car

Heute sind wir relativ früh aufgestanden, schon um 8:30 Uhr, dafür haben wir auch ziemlich viel machen können. Als erstes nach dem Frühstück sind wir zum Fahrradverleih und haben uns ein Tandem geholt. Mit dem sind wir dann an der Küste entlang bis zur Golden Gate Bridge (die immer im Nebel liegt), über diese drüber (wobei man dort nicht wirklich Fahrrad fahren kann, weil einfach zu viele Leute da sind) und dann mit der Fähre von Sausalito an Alcatraz vorbei zurück an Pier 41 getuckert, das Tandem mit an Bord. Es war ziemlich kalt und windig. An Bord habe ich mal eine amerikanische Pretzel gegessen, aber die hat mit unseren bayrischen Brez'n verglichen richtig fad geschmeckt.

Golden Gate Bridge

Nachdem es in San Francisco ziemlich bergauf und bergab geht, haben wir das Tandem danach auch schon wieder zurück gegeben. Wir waren auf Pier 39, wo sich Seelöwen auf extra angelegten Docks sonnten. Da war richtig was los auf dem Pier. Anschließend sind wir zu Pier 41 zu den Horse Carriages gegangen, da ich mir irgendwie in den Kopf gesetzt hatte, mit der Kutsche zu fahren. Nachdem es nicht möglich war, durch Chinatown zu fahren, haben wir eine relativ kurze Tour zum Cannery gemacht. Unser braunes Pferd hieß Gilly.

Danach sind wir zu Fuß die Columbus Ave entlang, haben einen kurzen Abstecher über die berühmte Crookedest Street gemacht, die wir einmal rauf- und wieder runtergelaufen sind, dann weiter bis zur Ecke Kearny Street, wo Kirk in Star Trek IV beinahe von einem Auto angefahren wurde ("Pass doch auf, du Arsch!"). Dann ging es weiter durch Chinatown (die Grant Ave) und schließlich in die 4th Street zum AMC Kino, wo wir uns Clone Wars angeschaut haben.

Cable Car

Man war wohl nicht in San Francisco, wenn man nicht wenigstens einmal mit dem Cable Car gefahren ist. In Richtung Chinatown haben wir dankend verzichtet, weil so viele Leute angestanden haben. Aber nach dem Kino war es doch schon etwas spät und da wollten wir nicht mehr zu Fuß durch die ganze Stadt marschieren und es standen auch keine Leute an. Das hat fünf Dollar pro Person gekostet und man kann an Bord bezahlen. Wir sind also von Powell St bis Beach St gefahren. Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem Hotel.

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Freitag, 22. August 2008 22:56

Star Wars - The Clone Wars

Wir haben uns Star Wars - The Clone Wars angeschaut. Ich habe nicht wirklich viel von dem Film erwartet, wurde dann aber positiv überrascht. Die Mimik der Figuren ist etwas arm, aber ich fand die Oberflächentexturen auch der Clonekrieger sehr aufwändig, ebenso die Spielereien mit Sonnenlichteinfall etc. Die Story war ganz nett. Es ging um eine Entführung von Jabba the Hutts Sohn, der sich als Baby entpuppte. Und Anakin bekam einen Padawan aufgedrückt, die kleine Ahsoka Tano, deren Dialoge ganz witzig waren. Im Laufe der Zeit haben die beiden sich natürlich ganz politisch korrekt zusammengerauft.

Es gab besonders zu Anfang ziemlich viele Kampfszenen, die ein wenig verwirrend waren. Doch nach einiger Zeit fand ich mich in die Story und mochte die Geschichte ganz gern. Ich hätte nie gedacht, dass ich ein Huttenbaby niedlich finden könnte. Ein wenig vermisst habe ich die typische orchestrale Musik, die nicht ganz so oft eingesetzt wurde (außer wenn Yoda in Großaufnahme gezeigt wurde), daher setzte das Star-Wars-Feeling nicht sofort ein. Aber ansonsten kann man sich den Film durchaus mal angucken.

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Freitag, 22. August 2008 00:50

20. Tag - Lake Tahoe, Fahrt nach San Francisco

Heute haben wir uns ein wenig den Lake Tahoe angeschaut. Das ist ein ziemlich kalter Bergsee. Am Ufer konnten wir Squirrels und Chipmunks beobachten.

Squirrel

Chipmunk

Dann sind wir ein wenig am Süden entlang gefahren und haben von oben einen wunderschönen Ausblick auf die Emerald Bay gehabt. Die Straße führte sogar richtig über einen Bergkamm, rechts und links ging es steil bergab, da ist mir etwas mulmig geworden. Bis nach Incline Village hochzufahren haben wir uns gespart, denn von der Ponderosa Ranch aus Bonanza hätten wir wohl kaum noch etwas sehen können, ohne Hausfriedensbruch zu begehen.

Bergkamm

Emerald Bay

Die Fahrt nach San Francisco war dann ziemlich anstrengend. Die Straßen - besonders um Sacramento herum - sind in einem erbärmlichen Zustand. Und über die Bay Bridge nach San Francisco rein ist es der reinste Wahnsinn. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wenn wir gleich heute den Mietwagen zurückgegeben hätten und hier nur noch mit öffentlichen Verkehrmitteln unterwegs gewesen wären. Statt dessen haben wir das Auto jetzt in einer Garage in der nähe des Hotels, die ein wenig günstiger ist als das Valet Parking im Hotel. Aber ich werde hier nicht mehr mit dem Auto rumkurven. Dabei sieht San Francisco über Google Maps gar nicht so stark befahren aus... Und freie Parkplätze gibt es da eigentlich auch genug. Nur kosten die hier eben mächtig viel Geld...

Sandra bei Denny's

Heute Abend haben wir es auch endlich geschafft, einmal in ein Denny's Family Restaurant zu gehen. Dort haben wir echt leckere Bacon Cheddar Burger gegessen. Nur die Coke hat wegen den Eiswürfeln nach Chlor geschmeckt. Mal sehen, wo es uns morgen hin verschlägt. Endspurt!

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Donnerstag, 21. August 2008 23:45

The Dark Knight

Florian und ich haben uns The Dark Knight, den neuen Batman-Film angeschaut. So besonders hat er mir nicht gefallen. Er wirkt nicht wirklich wie eine Comicadaption. Nicht dass ich auf Comicadaptionen stehe. X-Men gefällt mir. Aber ich kenne die dazugehörigen Comics nicht. Obwohl ich ständig mit einer Batman-Mütze herumlaufe und dauernd gefragt werde, ob ich Batman mag, kann ich das nicht wirklich behaupten.

Der Film ist kurzweilig und actionreich, aber viel zu realistisch für meinen Geschmack. Auch der Bösewicht Joker, dessen Vater ihm ein Lächeln in das Gesicht geritzt hat, kam irgendwie nur als armer Irrer rüber. Und Batman hat im Gegensatz zu Bruce Wayne eine dunkel verzerrte Stimme. Das sollte ihm wohl einen düsteren Touch geben. Vielleicht sollte ich mir doch noch die anderen Batmanfilme ansehen. Ich hatte 1995 auf dem Flug in die USA einmal "Batman Forever" gesehen, den fand ich schon nicht so toll. Aber ich kann mich auch nicht mehr richtig erinnern.

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Dienstag, 19. August 2008 21:55

18. Tag: Bodie, die Geisterstadt und Mono Lake

Ursprünglich hatten wir die Idee, uns doch noch die kleine Stadt Rachel mit dem Little A'Le'Inn und den Extraterestrial Highway anzusehen, vielleicht noch ein wenig nahe an Area 51 heranfahren, soweit wir uns eben trauen. Aber irgendwie war ich nicht sicher, ob das eine sechsstündige Autofahrt (einfache Strecke!) rechtfertigt. Immerhin war es Florian gewesen, der mich gebeten hat, den Trip so zu planen, dass wir höchstens 4-5 Stunden an einem Tag im Auto sitzen.

Nachdem ich gestern in Lee Vining an der Tankstelle zwei Postkarten von der Geisterstadt Bodie und vom Salzsee Mono Lake gesehen habe, machte ich Florian darauf neugierig und wir sind da heute hingefahren.

Bodie ist eine total schöne Reise in die Vergangenheit mit einem alten Saloon, einer Schule, einer protestantischen Kirche (die katholische ist abgebrannt), Feuerwehr, Hotels, Ställen, einem Gefängnis, einer Mine (die aber nur mit Guide betreten werden darf) und einem Friedhof. Es ist schon interessant zu sehen, wie die Leute damals gelebt haben. Auf dem Friedhof hat mich geschockt, wie viele Kinder dort lagen. Aber das waren eben andere Zeiten damals und die Winter waren hart...

Bodie

Mono Lake ist ebenfalls faszinierend. Die Salzsäulen sind nicht wirklich salzig, eher Kalkgestein. An der Navy Beach nahe den South Tufa (so heißen die Salzsäulen) kann man sogar baden. Das ist wie im Toten Meer, man liegt sozusagen auf der Wasseroberfläche. Am Ufer schwirren Millionen Alkalifliegen herum, die sich von den angeschwemmten toten Krebstierchen ernähren. Das Wasser ist 2,5 mal salziger als Meerwasser, 100 mal alkalischer und hat sich richtig weich angefühlt. Daher schmeckt es gleichzeitig salzig und bitter. Darin können keine Fische leben, dafür aber Urzeitkrebschen namens Brine Shrimp.

Mono Lake

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Montag, 18. August 2008 22:22

17. Tag: Yosemite Park

Sequoia, El Capitan, Half Dome

Nachdem ich gestern ein wenig im Internet recherchiert habe, stellte ich fest, dass es im Yosemite Park auch Giant Sequoias gibt, nämlich in den Mariposa Grove, Tuolumne Grove und Merced Grove. Während sich der Mariposa Grove am westlichen Eingang vom Yosemite Park befindet, lag Tuolumne Grove auf dem Weg ins Yosemite Valley, von wo aus man El Capitan und Half Dome sehen kann. Außerdem gab es im Tuolumne Grove einen berühmten Tunnel Tree. Solche Natursünden begeht man heute jedoch nicht mehr. Wir haben uns mit diesen Sequoia Bäumen mal zufrieden gegeben, da die sechsstündige Fahrt in den Giant Sequoia National Monument doch zu lange gedauert hätte, auch wenn es dort einen anderen berühmten Tunnel Tree, den Tunnel Log gegeben hätte.

Florian im Tunnel Tree

Der Rundgang durch die Tuolumne Grove hat etwas über zwei Stunden gedauert. Wir haben wohl nur einen kleinen Vorgeschmack bekommen, wie groß diese wunderbaren Bäume tatsächlich werden können. In der Mariposa Grove am westlichen Eingang des Yosemite Parks findet man den Giant Grizzly, den größten Sequoia im Yosemite Park. Und im Giant Forest im Sequoia Park findet man General Sherman, das größte Lebewesen dieses Planeten (vom Volumen her, nicht von der Höhe, da gibt es noch größere Bäume, allerdings der Spezies Redwood). Hätte ich diese Recherchen mal schon zu Hause durchgeführt...

Sequoia

Nach dieser Wanderung (es ging ziemlich steil bergab und hinterher wieder hinauf) hatten wir keine große Lust mehr zu wandern. Also sind wir zurück zur Natur, aber nur mit dem Auto, also von View Point zu View Point gefahren und haben ein paar Fotos geschossen. Natürlich auch vom El Capitan, den Captain Kirk in Star Trek V anfangs versucht hat zu besteigen und beim Absturz beinahe gestorben wäre, hätte ihn Spock nicht mit seinen Antigravstiefeln abgefangen. Dort haben sie auch "Row, row, row your boat" gesungen und Marshmelons gegrillt.

El Capitan

Anschließend sind wir das Yosemite Valley noch bis zum Ende durchgefahren. Dort haben wir noch ein paar Fotos von Mulis und Pferden gemacht. Aber ich bin hier nicht zum Reiten und ich würde Florian auch nicht für zwei Stunden da alleine rumstehen lassen wollen. Aber ein paar Fotos von Half Dome, den ich früher immer mit El Capitan verwechselt habe, konnten wir noch schießen.

Half Dome

Der Rückweg durch das Yosemite Valley und dann nochmal über den Tioga Pass (der im Winter eh gesperrt ist) nach Mammoth Lakes hat fast drei Stunden gedauert. Daher würde ich das hübsche Örtchen Mammoth Lakes nicht wirklich als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Yosemite Park empfehlen, eher Mariposa oder ein Örtchen zwischen Mariposa und Yosemite Park. Oder man kann natürlich auch direkt im Yosemite Park campen oder in einer Lodge übernachten. Das Gleiche gilt für den Sequoia Park. Wenn man diesen besuchen möchte, übernachtet man besser in Visalia oder noch näher, aber nicht wie wir in Lone Pine. Denn zwischen Lone Pine und dem Park steht ein riesiger Berg, über den man einfach nicht drüber kommt :-)

Auf dem Rückweg haben wir noch einen toten Puma am Straßenrand liegen sehen. Auch standen viele Schilder "Speeding Kills Bears" im Park, genau an den Stellen, an denen irgendein Idiot so eine arme Kreatur zusammengefahren hat. Manche scheren sich einen Dreck um die Geschwindigkeitsbegrenzung, aber bei den vielen Serpentinen sind 35 MPH wirklich schnell genug.

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Sonntag, 17. August 2008 21:44

16. Tag: Fahrt nach Mammoth Lakes

Heute haben wir wieder relativ lange geschlafen. Nachdem wir keinen Internetzugang hatten, konnten wir unseren Tagesausflug nicht richtig planen. Lone Pine ist ungefähr 50 Meilen vom Sequoia Park entfernt, der heute auf dem Programm stand. Allerdings Luftlinie. Als wir dann gegen Mittag an der Rezeption fragten, wie weit es bis zum Sequoia Park zu fahren wäre, erklärte ein netter junger Mann anhand einer Straßenkarte den Weg um den Berg, den wir aus dem Fenster sehen konnten und über den kein Weg führt. Das wäre eine Strecke von 257 Meilen gewesen und wir wären dort wohl erst am Abend angekommen. Das war eine Meisterleistung der Fehlplanung.

Also: Wenn man in der Pampa der USA einen Nationalpark besuchen möchte, sollte man sich also genau informieren, wo der Eingang ist, falls es nur einen gibt, und dann in der Nähe für zwei Nächte ein Hotel suchen. Die Distanzen hier sind einfach gigantisch und mit Deutschland nicht zu vergleichen. Ich werde es mir für unseren nächsten Trip merken.

Feuer

Auf der Fahrt haben wir ein kleines Feuer mit ziemlicher Rauchentwicklung gesehen. Kurz danach stand ein Auto am Wegrand, dessen Fahrer offensichtlich die Feuerwehr rief. Ein paar Minuten später kamen uns dann auch schon vier Feuerwehrfahrzeuge entgegen.

Feuerwehr

Wir haben also beschlossen, nach Mammoth Lakes zu fahren, und dort einen Tag länger zu bleiben, damit wir den Sequoia Park und den Yosemite Park erleben können. Ich hoffe, meine Verwandten haben für Mittwoch noch nichts vor, wenn wir einen Tag später bei ihnen eintrudeln. Unseren Aufenthalt in San Francisco haben wir kurzerhand um einen Tag gekürzt und auch ein anderes Hotel mit besseren Rezensionen gebucht, das allerdings auch ein Drittel mehr kostet... Aber wir wollen schließlich Urlaub machen und uns nicht über schlechte Hotels ärgern.

Mammoth Lakes ist ein hübscher Ort, der wohl in erster Linie als Skigebiet von Amerikanern genutzt wird. Unser Hotel Mammoth Creek Inn ist sehr hübsch, und nachdem wir gut und reichlich bei Stove gegessen haben, ließen wir es uns noch im Jacuzzi gut gehen. Preisfrage: Was ist ein Jacuzzi?

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Samstag, 16. August 2008 21:58

15. Tag: Death Valley - Fahrt nach Lone Pine

Heute haben wir lange schlafen können, weil Check-Out-Time im Super 8 Motel erst 12.00 Uhr war. Danach haben wir uns noch mit Wasser eingedeckt und dann getankt, um für das Death Valley gerüstet zu sein. In Amargosa Valley haben wir kurz Rast gemacht. Das Alien-Strandtuch "I Believe" dort hat uns so gut gefallen, dass wir es gleich gekauft haben und gefragt haben, wo denn Area 51 und dieses Dorf ist, in dem alle so crazy about Aliens sind. Die nette Dame zeigte uns den Weg auf der Karte nach Rachel am Extraterestrial Highway nördlich der Area 51, wo es auch ein Alien Hotel gibt. Allerdings wäre das ein Umweg von zwei Mal 185 Meilen gewesen, daher haben wir doch keinen Abstecher dahin gemacht. Aber auf unserer nächsten Westküstentour darf eine Übernachtung im Alien-Hotel nicht fehlen.

Sandra glaubt daran

Durch das Death Valley zu fahren ist auch ein Abenteuer. Es ist ziemlich heiß, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass es sehr viel heißer ist als in Las Vegas (die Stadt liegt auch mitten in der Wüste). Wir haben an zwei Stellen kurz angehalten. Bei den Sanddünen sind wir sogar ein kleines Stück in die Wüste hineingewandert. An einigen Stellen hat man den zerbrochenen Boden gesehen, wo einmal Regen gefallen ist und die Wüste in eine Schlammlandschaft verwandelt hat und beim Austrocknen sich dann das charakteristische Muster bildete. Der Sand dort ist sehr, sehr fein und geht sofort in jede Ritze der Kleidung. Und es ist doch etwas heißer.

Florian im Death Valley

Als wir wieder hinausgefahren sind, hat das arme Auto schon ganz schön zu tun gehabt. Um den Motor nicht zu überhitzen, haben wir die Klimaanlage ausgeschaltet, die Fenster runtergekurbelt und ich bin nur mit 30 MPH gefahren, damit die Drehzahl nicht über 2500 kommt. Wir wurden natürlich ständig überholt, aber wir haben es heil aus dem Tal des Todes geschafft.

Die Landschaft dahinter ist auch sehr reizvoll, wieder etwas mehr Vegetation. Das Örtchen Lone Pine, in dem unser Hotel Dow Villa liegt, ist wirklich hübsch und das Hotel auch sehr schön. Es hat nur einen entscheidenden Fehler: Das Internet geht nicht. Wir haben zwar mit der Hotline telefoniert, die konnten uns aber nicht weiterhelfen. Und die Dummies am Front Desk sowieso nicht. Aber wir bleiben nur eine Nacht, also blogge ich offline und werde morgen den Text einfach hochladen.

Als wir dann essen waren, gab es noch eine Pleite. Wir waren in der Pizzafactory und Florian hatte Spaghetti mit Meat Sauce bestellt, ich eine Calzone. Allerdings war dann in der Meat Sauce Mushrooms drin, also haben wir getauscht, nur um festzustellen, dass in der Calzone auch Mushrooms in homöopathischen Dosen vorhanden waren. Beides konnte ich nicht essen, und Florian hat sich dann mit dem Knoblauchbrot begnügt.

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Samstag, 16. August 2008 02:03

14. Tag: Helikopterflug über Grand Canyon, Hoover Dam, Fahrt nach Las Vegas

Heute waren wir zum Abschluss noch auf einem großen Abenteuer unterwegs: Wir haben uns einen halbstündigen Helikopterflug über den Grand Canyon geleistet. Das war zwar ein sehr teures Vergnügen, aber das macht man auch nur einmal im Leben (oder ein zweites Mal, das erste Mal war ein Flug über New York). Ich hatte überhaupt keine Angst, auch wenn ich Höhenangst habe. Der Grand Canyon ist schon beeindruckend, wenn man am Rand steht und in den Abgrund blickt. Aber so ein Helikopterflug ist nochmal eine Steigerung.

Grand Canyon

Ich hatte schon befürchtet, dass wir den Flug verpassen, weil in Arizona eine andere Zeitzone ist als in California und Nevada, aber Arizona ist mir sympathisch, die haben keine Sommerzeit. Dadurch waren wir auch pünktlich am Flughafen Tusayan bei Maverick. Die waren mir sehr sympathisch, weil Video und Foto an Bord erlaubt sind, auch wenn dann die dort gemachten Fotos und von der Frontkamera aufgenommenen Videos auf DVD eventuell doch nicht gekauft werden. Die 20 Dollar für das Foto und 40 Dollar für die DVD waren uns dann doch zu viel.

Florian und Sandra vor ihrem Helicopter

Auf der Rückfahrt haben wir nochmal kurz am Hoover Dam angehalten. Dieses gigantische Bauwerk ist in den 30er Jahren entstanden. Es ist wirklich unglaublich, dass die Leute damals schon zu so einer Meisterleistung fähig waren, mit aus heutiger Sicht primitiven Mitteln. Allerdings hatte ich schon viele Informationen aus dem Internet, deshalb haben wir die Hoover Dam Tour nicht mitgemacht. Den beeindruckenden Blickwinkel von der Vorderseite bekommt man sowieso nur per Hubschrauber, und ein Hubschrauberflug pro Tag reicht ;-) Der Stausee Lake Mead hat im Moment einen sehr niedrigen Wasserstand. Man merkt richtig, dass es hier im Moment sehr trocken ist und staatlich angeordnete Wassersparmassnahmen drohen.

Hoover Dam von hinten

In Las Vegas sind wir diesmal nicht im Hilton, weil ab heute wieder der Wochenendpreis gilt und am Wochenende kosten die Hotels in Las Vegas um einiges mehr. Wir sind im Super 8 Motel, das einen gewissen Standard bietet, aber nicht unbedingt Luxus pur darstellt. Aber das Zimmer ist okay. Wir zahlen 89 Dollar, obwohl am Zettel an der Tür etwas von 400 Dollar pro Tag steht... Das Hotel hat wohl auch schon bessere Zeiten erlebt :-)

Zum Abendessen sind wir nochmal mit der Monorail zum Hilton gefahren, um ein letztes Mal in unserem Leben in Quark's Bar zu essen. Wir hatten eine Borgsphere, einen coolen Cocktail für 2 und mehr Personen, der richtig "gedampft" und geblubbert hat, den wir nicht geschafft haben. Außerdem einen Turm mit Vorspeisen namens Smorgasborg, Florian einen Hamborger und ich Moogie's Choice Pasta mit getrockneten Tomaten und Parmesansauce, die ich ebenfalls mal wieder nicht geschafft habe.

Unseren Verdauungsspaziergang haben wir dann nach einer kurzen Fahrt mit der Monorail gemacht, indem wir vom MGM Grand zum Luxor gegangen sind. Wir wollten die schwarze Pyramide einmal von innen sehen, aber nach der ägyptisch dekorierten Eingangshalle war es ein Casino wie jedes andere in Las Vegas.

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Freitag, 15. August 2008 00:14

13. Tag - Grand Canyon

Im Holiday Inn Express gab es zum ersten Mal ein Frühstück, dass man tatsächlich als "kontinental" bezeichnen konnte. Es gab eine Art Eiomlette mit Käse gefüllt und Bacon. Aber es gab immer noch keine Wurst/Salami/Käse. Das werden wir hier wohl auch nicht bekommen...

Dann haben wir erst einmal versucht, uns zu informieren, weil es alles etwas chaotisch wirkt. Ich habe das Gefühl, dass Tusayan in dieser Form noch nicht lange existiert. Im IMAX-Kino gab es die Eintrittskarten für den Grand Canyon National Park. Pro Auto kostet es 25 Dollar, wenn wir für zwei Personen bezahlt hätten, dann hätten wir 24 Dollar bezahlt. Dafür gibt es einen kostenlosen Shuttleservice, der einen in den Park bringt bzw. im Park im Kreis fährt. Reine Fahrzeit wären 2:30 h gewesen, an den einzelnen Stationen hält der Bus ca. alle 20 Minuten bis 9:00 Uhr abens (soweit ich weiß). Wir wollten aber unabhängig sein.

Wir sind praktisch an jeden Aussichtspunkt des Grand Canyon gefahren und haben uns vieles angesehen. Wir haben diesmal auch die 2 GB vollgemacht mit Fotos, aber um ganz ehrlich zu sein, dieses gigantische Meisterwerk der Natur kann man nicht in Bildern festhalten. Es ist einfach unglaublich, wie riesig der Canyon ist. Und wir haben hier an der erschlossenen Stelle des South Rim nur einen winzigen Bruchteil des Canyons kennenlernen dürfen. Man muss es einfach mit eigenen Augen sehen.

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Am Tage sind wir nur ein winziges Stück in den Canyon hinabgestiegen, da es nicht empfohlen wird, zwischen 12.00 und 16.00 Uhr zu wandern. Eine Marathonläuferin ist im Grand Canyon gestorben, da sie zu wenig Wasser bei sich hatte. Ihr Foto war als Warnung mit ihrer Geschichte an einer Tafel angeschlagen mit einigen wichtigen Tips, die man beachten sollte, wenn man im Canyon wandert. Also ließen wir es erst einmal damit bewenden. Statt dessen sahen wir uns die Ruinen und das Museum von Tusayan an, wie die Indianer dort gelebt haben und stiegen auf den Turm am Desert View, von wo aus man noch eine bessere Aussicht hatte.

Sandra im Grand Canyon

Später nach einigen Pausen in den Shops und in der Chase-Bank, die für EC-Karten-Abhebungen keine Gebühren verlangt, und dem General Store sind wir an das andere Ende des erschlossenen Gebietes gefahren und ein Stück entlang der inzwischen gesperrten Hermit Road entlang gelaufen. Der Sonnenuntergang war leider nicht ganz so spektakulär, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Der Schatten kroch sehr schnell das Tal hinauf und rötliches Licht oder Wolken gab es kaum, weil es sehr diesig war. Bei eintretender Dunkelheit sind wir dann wieder zurückgewandert.

Grand Canyon

Im Halbdunkel haben wir dann Fledermäuse beobachten können. Aber mehr als ein Squirrel, ein Chipmunk, viele Raben, eine Eidechse und zwei Rehe haben wir heute nicht entdeckt. Keine Pumas und keine Bären... Es war trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis. Am restlichen Grand Canyon grenzen mehrere riesige Indianerreservate der Stämme Hualapai, Havasupai, Hopi und Navajo.

Als ich erzählt hatte, dass wir auch zum Grand Canyon fahren würden, haben mich mehrere Leute gefragt, ob wir auch auf dieses Glasdach gehen würden, das in den Canyon reicht. Das Ding heißt Grand Canyon Skywalk und liegt nicht im Touristengebiet, sondern im Reservat der Hualapai, allerdings hätten wir dorthin drei Stunden mit dem Auto fahren müssen, 75 Dollar Eintritt in das Reservat und nochmals 25 Dollar für diese Plattform bezahlen müssen, die ich mit meiner Höhenangst eh nicht betreten hätte. Die Umgebung hat noch andere Naturschönheiten zu bieten, doch so viel Zeit haben wir nicht.

Abends sind wir erst in das IMAX-Kino gegangen, in dem atemberaubende Flug- und Raftingaufnahmen durch den Canyon gezeigt wurden sowie einige Geschichten von früheren Entdeckern, vor 500 Jahren die Spanier und vor 200 Jahren ein paar waghalsige Abenteurer, aber die ersten Entdecker waren noch immer die Indianer, die hier schon mindestens 4000 Jahre gelebt hatten. Danach sind wir in das Yippeh-Ei-O-Steakhouse gegangen. Das langsam gegrillte Fleisch war sehr gut, aber mit den Beilagen haben sie es nicht so.

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Mittwoch, 13. August 2008 22:52

12. Tag - Las Vegas: Star Trek Experience - Fahrt nach Tusayan

Nachdem wir gestern nicht alles geschafft hatten, durften wir heute noch einmal in die Star Trek Experience gehen. Wir haben neue Tickets bekommen, so dass wir theoretisch hätten den ganzen Tag abwechselnd in Klingon Encounter und Borg Invasion gehen können. Aber wir hatten noch etwas anderes vor. Also haben wir erst die Borg Invasion gemacht und dann noch einmal Klingon Encounter und dann haben wir uns nochmal genüsslich das Museum angeschaut. Man merkt, dass die Attraktion von Star Trek Fans erschaffen wurde mit viel Liebe zum Detail. Es ist wirklich schade, dass es das in drei Wochen schon nicht mehr geben soll. Und die Star Trek Convention haben wir auch knapp verpasst...

Sandra am Photonentorpedo Mark IV

Nach einem kleinen Frühstück sind wir dann nach Tusayan gefahren. Das scheint alles noch so neu zu sein, dass Google Maps die Straßen noch nicht kennt. Das Holiday Inn Express Tusayan ist im Royal Pines Drive, das aber nicht eingezeichnet ist. Statt dessen ist der Campground angeschrieben, den es hier aber nicht (mehr) gibt.

Rast gemacht haben wir an der Chevron-Tankstelle Ausfahrt Nr. 144. Dort gab es viele coole Indiandersachen und ich hätte beinahe einen Schmuckpfeil und Mokasins gekauft. Aber Florian meinte, es gäbe keine Stelle, an der der Pfeil richtig zur Geltung kommen würde in unserer vollgestopften Wohnung und die Mokasins gab es leider nicht in meiner Größe. Ansonsten ist die Fahrt quer durch Amerika ziemlich ermüdend, weil die Straßen kilometerweit stangerlgradaus gehen... Ein kleines Stück in Williams sind wir sogar auf der legendären Route 66 gefahren. Williams ist ein nettes Touristenörtchen, das hat mir gefallen.

Straße nach Tusayan

Als wir in Tusayan angekommen sind, war es stockfinster. Ich dachte schon, die haben aus umweltfreundlichen Gründen den Strom abgestellt (in Amerika - haha...). Das Blöde war nur, dass man in der Finsternis nichts finden konnte. Also hielt ich an einem Parkplatz an und fragte den ersten Passanten, wo denn das Holiday Inn Express wäre. Wir mussten nochmal ein wenig zurück fahren, und das Hotel befand sich auf der linken Seite des Highways 64, nicht auf der rechten Seite, wie die Website von Holiday Inn Express behauptet.

Nachdem in der Lobby aber viele, viele Leute standen, die alle auf ihren Check-In warteten (weil ohne Strom kein Check-In), sind wir ein wenig spazieren gegangen. Bei McDonalds gegenüber stand auch eine lange Schlange. Ohne Strom kann man eben auch keine Burger braten. Also gingen wir ein Stück weiter am Steakhouse vorbei zum General Store. Dort haben wir unser Abendessen geholt: Bananen und Häagen Dasz Coffee. Als wir zum Hotel zurückkamen, hatte sich die Schlange schon aufgelöst und wir konnten sofort einchecken. Das Zimmer ist schön groß, sauber und bietet wirklich Komfort. Gefällt mir :-) Es lohnt sich halt irgendwie doch, ein paar Dollar mehr anzulegen.

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Mittwoch, 13. August 2008 00:10

11. Tag - Las Vegas: The Boulevard - Star Trek Experience und Quark's Bar

Heute haben wir erst mal sehr lange geschlafen. Dann haben wir uns Frühstück bestellt beim Zimmer Service, damit wir endlich mal wieder Eier und Bacon bekommen. Danach waren wir nochmal in einer Laundry Wäsche waschen. In Amerika gibt es überall diese Coin-operated Laundrys, daher kommen wir mit nur einem Koffer aus. Mal sehen, wieviele Koffer wir auf der Rückreise haben...

Nachdem wir mal wieder alle Schuhe durchgelaufen haben und uns die Blasen an den Füßen langsam nervten, haben wir uns heute bequeme Schuhe gekauft. Die Schuhgeschäfte waren in einer tollen Shopping Mall, die The Boulevard hieß. Diese war im Gegensatz zu The Block in Anaheim überdacht, was sehr angenehm war. Beim FootLocker haben wir neue Asics für Florian und bei Vans neue Treter für mich gekauft, die hoffentlich keine Blasen mehr machen.

Anschließend sind wir zurück ins Hilton, wo wir unsere Uniformen angezogen haben und Star Trek zelebrierten. Star Trek Experience, we want it all - the Latinum Package. Zunächst waren wir auf dem Captains Chair und in einem Borgalkoven zum Fotografieren. Danach haben wir um 19.15 Uhr die Backstage Tour mitgemacht, die bis 20.45 Uhr dauerte. Im Museum haben wir uns ein wenig zu lange aufgehalten, daher konnten wir erst um 21.30 Uhr die Klingon Entcounter mitmachen. Als wir damit fertig waren, konnten wir die Borg Invasion nicht mehr mitmachen, aber die dürfen wir dann morgen machen. Leider dürfen wir nichts von alle dem erzählen, wir haben einen Ferengi-Vertrag unterschrieben...

We want it all

Aber es war auf jeden Fall großartig und es ist wirklich schade, dass diese Attraktion am 1. September schließen wird. Zum Abschluss waren wir noch einmal in Quark's Bar. Florian hat Flaming Rips of Targ gegessen und ich Sulu Toss Chicken.

Letzte Woche war hier eine Star Trek Convention, zu der auch Leonard Nimoy eingeladen war. Wir haben diese leider verpasst. Wenn wir die Einladung von Eugene Roddenberry früher bekommen hätten, dann hätte ich den Trip anders geplant.

Wir mit Morog

Einmal musste Florian dann am einarmigen Banditen spielen. Aber er war brav und hat in dieses Monster nur einen Dollar gesteckt. Ist ja auch langweilig, einer blinkenden und piependen Maschine zuzusehen, wie sie Geld vernichtet...

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Dienstag, 12. August 2008 01:15

10. Tag - Las Vegas: Quark's Bar und The Strip

Nur kurz, weil ich bin schon total kaputt. Heute musste ich 8.00 Uhr die Parkuhr mit Quarters füttern (1 Quarter für 12 Minuten). Kurz vor 10.00 Uhr sind wir dann aufgebrochen und nach Las Vegas gefahren. Eine lange Strecke, und ich habe mir gedacht, dass es günstiger gewesen wäre, nach San Diego zu fliegen und den Rundtrip von dort zu starten. Naja... Wir sind auch an einem Indianerreservat entlangefahren, das Mojave National Preserve. Raststätten wie wir sie kennen, gibt es eigentlich keine. Man muss nur den blauen Schildern "Fuel Food" folgen, manchmal auch "Lodging", aber wir haben alle Hotels schon gebucht. Supermärkte haben dann auch Toiletten.

Im Hilton angekommen haben wir uns erst einmal in Schale geworfen und sind in Quark's Bar essen gegangen. Das Essen dort ist wirklich gut und reichlich. Wir haben die Holy Rings of Betazed (Onion Rings) gegessen, Florian einen Captain's Cut (Steak) und ich Excalian Enchiladas. Allerdings wird man in Uniform ständig angesprochen, wo dies und jenes ist, weil die Leute einen für Angestellte des Hotels halten.

Vulcans are Vegetarian

Der Star Trek Shop hat nicht mehr viel zu bieten. Seit klar ist, dass die Star Trek Experience geschlossen wird, haben die wohl die Regale nicht mehr aufgefüllt. Ein trauriger Anblick. Aber wir haben trotzdem etwas gefunden: Wasserpistolen, die wirklich tolle Repliken der Classic Phaser sind. Darüber werden sich die Jungs sicher freuen.

Anschließend sind wir in Uniform den Strip entlang gelaufen und uns wurde mehrfach Trekkies, Mr. Spock oder Star Trek zugerufen. Nur ein Canadier dachte, es wären Star Wars Kostüme. Aber so klein ist der Strip gar nicht. Er ist ziemlich lang und wir waren über drei Stunden zu Fuß unterwegs (allerdings liegt das Hilton auch etwas abseits vom Strip). Bis zum Luxor sind wir gekomen, dann haben meine Füße nicht mehr gewollt und wir sind mit der Monorail zurückgefahren. Und jetzt bin ich total ausgetrocknet und hundemüde.

Luxor

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Sonntag, 10. August 2008 23:58

9. Tag - San Diego: Star Trek Exhibition und SeaWorld

Heute haben wir erst einmal ausgeschlafen, denn in unserem neuen Hotel gibt es bis 11.00 Uhr Frühstück. Und das war gar nicht so schlecht. Dann sind wir zum Air and Space Museum San Diego gefahren, weil dort gerade eine Star Trek Exhibition ist. Die war auch ganz nett gemacht, mit Original-Kostümen und Requisiten? Ich denke zum Teil schon. Allerdings haben wir uns nicht getraut, Fotos zu machen, weil es nicht ganz klar war, ob fotographieren generell verboten ist, oder ob sich das nur gewerbliche Fotographie bezog. Es wurde aber schnell klar, warum das verboten war. In einigen Kulissen standen Fotographen herum, die uns fotographierten und am Ausgang konnte man diese Fotos dann für viele, viele Dollars kaufen. Es war sogar ein Foto aus dem Transporterraum dabei, auf dem wir beim Kippen verschwanden. Außerdem haben wir noch einen Shuttle-Simulatorflug mitgemacht. Alles in allem eine sehr teure Angelegenheit.

Florian in der Star Trek Exhibition

Anschließend sind wir nach SeaWorld gefahren. Eigentlich halte ich nicht besonders viel von Delphinarien. Aber nachdem ich mich ein wenig informiert hatte, fand ich es nicht mehr so schlimm. SeaWorld tut doch sehr viel für die Erhaltung des Meeres. Und wenn es ein Delphinarium braucht, um den Leuten dafür Geld aus der Tasche zu ziehen... Naja... In erster Linie wird damit wohl Profit gemacht, aber wenn es auch dem Meer hilft. Außerdem scheinen die meisten Orcas mittlerweile in Gefangenschaft geboren zu werden, was schon eine erstaunliche Leistung ist. Wenn die Tiere sich in Gefangenschaft nicht einigermaßen wohl fühlen, dann würden sie sich auch nicht reproduzieren. Es gibt sogar eine Webcam der Orcas.

Der Park ist wirklich großartig. Neben wunderbaren Tieren wie die Orcas begegnet man auch Delphinen, Rochen, Seehunden, Belugas, Manatees und sogar Haien. Man kann die Rochen und Delphine sogar anfassen, was ich zum Teil doch bedenklich finde. Einigen Delphinen hat man es auch angesehen, dass sie das Betatschen nicht so toll fanden. Aber SeaWorld ist nicht nur ein Habitat von Meeresbewohnern, sondern auch ein Freizeitpark mit entsprechenden Attraktionen. Am Ende haben wir die Atlantis-Fahrt gemacht. Das war der absolute Wahnsinn, denn es war keine gewöhnliche Wildwasserbahn, sondern gleichzeitig gab es noch einen Aufzug mit Simulation und eine Achterbahn.

SeaWorld

Die Orca-Show haben wir uns zwei Mal angesehen, einmal am frühen Nachmittag die Show "Believe" und einmal die Nachtshow "Shamu Rocks". Shamu ist der Name des ersten Orcas, den es in San Diego gegeben hat. Das sind schon wunderschöne Tiere.

Gegessen haben wir im Shipwreck Reef Cafe, wo es wieder leckere Sparerips gab. Allerdings nicht ganz so lecker wie im Legoland. Ich glaube, ich könnte mich davon ernähren...

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Samstag, 9. August 2008 22:52

8. Tag: Carlsbad Legoland

Heute sind wir auf dem Weg nach San Diego im Legoland Carlsbad eingekehrt. Dort gab es eine Menge Attraktionen, in erster Linie für Kinder. Aber wir hatten auch unseren Spaß. Besonders hat uns der Knights Tournament gefallen. Allerdings konnte man den nicht selbst programmieren wie in Legoland Deutschland. Für Kinder gibt es einen großen Wasserspielplatz, was natürlich bei der Hitze wirklich toll ist. Es gab auch ein paar Star Wars Specials.

Florian mit Darth Vader

Das Miniland besteht natürlich in erster Linie aus Gebäuden der USA. Sehr interessant fand ich, dass hier schon der Freedom Tower steht, der gerade in New York anstelle des World Trade Centers gebaut wird.

Am Abend gab es ein All you can eat-Buffet, das wir auch genutzt hatten. Da gab es endlich Sparerips, und die waren richtig lecker. An dem Turkey Leg hatte ich mich allerdings etwas übernommen. Soviel konnte ich dann (leider) doch nicht essen.

Sandra isst ein Turkey Leg
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Anschließend sind wir nach San Diego gefahren. Dort sind wir in einem Hotel Occidential eingekehrt, das ein wenig Krankenhausflair hat. Und leider sind die Duschen auf dem Flur. Ich habe gleich mal unsere Hotelreservierungen gecheckt und bei Tripadvisor quergelesen. Dabei habe ich unser Hotel auf dem Berg bei Las Vegas gleich mal storniert, da es als ziemlich schmutzig beschrieben wurde, und ein anderes Hotel gebucht. Alle anderen Hotels scheinen aber okay zu sein. In San Francisco ist es ziemlich schwierig, ein einigermaßen günstiges Hotel zu finden. Ich bleibe mal bei unserem Hotel, auch wenn es wahrscheinlich auch kein gutes Frühstück gibt und mal sehen, wo wir dort parken können.

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Samstag, 9. August 2008 00:05

7. Tag - Anaheim: Disney's California Adventure Park und Disneyland

Heute sind wir zuerst in den Disney's California Adventure Park gegangen. Dort waren wir zunächst im Hollywood Tower Hotel. Das ist etwas größer als in Paris, aber leider schauspielern die Angestellten nicht so. Dadurch verliert es diesen gruseligen Touch. Überhaupt hatte ich hier den Eindruck, dass die meisten Mitarbeiter nur ihren Text runterspulen und nicht wirklich in ihrer Rolle aufgehen. Eigentlich schade.

Hollywood Tower Hotel

Dann ging es Schlag auf Schlag, diesmal wollten wir uns nicht so viel Zeit lassen wie gestern: Im Maliboomer, in dem man senkrecht in die Höhe geschossen wird, habe ich mich meiner Höhenangst gestellt. Im Grizzly River Run (Rafting) sind wir ordentlich nass geworden. California Screaming ist wohl die größte Achterbahn, mit der ich je gefahren bin. Man kennt diese weißen Monster aus dem Fernsehen.

Danach haben wir noch einiges gemacht, das eigentlich für kleine Kinder ist: Im Redwood Creek Challenge Trail sind wir über Hängebrücken gelaufen, in Monsters, Inc. Mike & Sulley to the Rescue! haben wir Sully und Mike getroffen und in It's Tough to Be a Bug (4D-Kino) habe ich mich meiner Angst vor Spinnen gestellt. Danach sind wir wieder in den anderen Park gegangen.

Dort haben wir dann alles gemacht, was wir am Vortag nicht gemacht hatten: In den Matterhorn Bobsleds haben wir den Yeti getroffen, Space Mountain ist etwas anders als in Paris, vor allen Dingen fährt man hier nicht nach draußen, in der Buzz Lightyear Astro Blasters hatte Florian seine Chance auf Revange, im Jungle Cruise (Fahrt im Boot) haben wir leider nicht alle Witze verstanden (aber den letzten: "I had so much fun on the ride. I'll do it again. I wish that was a joke."), in Pirates of the Caribbean haben wir die Ähnlichkeit der Puppe mit Jack Sparrow bewundert (die Attraktion ist nach dem Film einfach etwas umgebaut worden), mit der Monorail und der Railroad haben wir uns den Park auch noch einmal von oben angeschaut.

Die Attraktionen haben nachts einen ganz anderen Flair, das hat richtig Spaß gemacht. Allerdings finde ich, dass zwei Tage hier durchaus ausreichen. Einerseits ist so ein Tag schon ziemlich lange, wir sind gar nicht bis Mitternacht geblieben, andererseits schafft man dann doch eigentlich alles, auch wenn man überall ein wenig anstehen muss, außer man hat ein Fastpass Ticket. Heute haben wir uns auch dazu hinreißen lassen, etwas am Merchandizing zu partizipieren. Es gab Rucksäcke in Form von Chewbacca, die unser Herz erobert hatten. Und T-Shirts mit "Judge me by my size, do you?" und auf der Rückseite Yoda, der natürlich zu klein war, um mitzufahren. Coole Teile!

Sandra mit Chewbacca

Weil es gestern so schön war, haben wir uns die Jedi Training School noch einmal angesehen. Diesmal waren es andere Schauspieler, aber derselbe Text. Das Indiana Jones™ Adventure wollten wir eigentlich auch noch einmal fahren, aber da gab es leider technische Probleme und wir mussten wieder gehen. Auch das Feuerwerk ist heute ausgefallen.

Zum Abschluss haben wir uns dann noch Disneyland®: The First 50 Magical Years angesehen. Wusstet ihr, dass Steve Martin 1960 seine Karriere als Magier in Disneyland begonnen hat? Es war auch schön zu sehen, wie Disneyland entstanden ist und welche Attraktionen es früher gab, welche noch bis heute bestehen. Und es gab Filmausschnitte von damals, wie 1955 Menschenmassen durch die Mainstreet liefen. 11.000 Besucher waren eingeladen, 28.000 waren gekommen, was natürlich erst einmal zu einer mittleren Katastrophe führte. Aber die logistischen Probleme hat der Park nun im Griff. Das war ein schöner Abschluss. Und jetzt sind wir totmüde.

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Freitag, 8. August 2008 00:40

6. Tag - Anaheim: Disneyland

Das Frühstück in unserem neuen Hotel ist schon besser als in Los Angeles, aber irgendwie haben die Amerikaner schon eine merkwürdige Vorstellung. Es gab Muffins und Applepies, vier verschiedene Cerealien, Milch, Kaffee, Tee, Äpfel und Bananen. Immerhin, aber so lecker mit Brötchen und Rührei und Bacon... ich schätze das wird es nirgends geben.

Anschließend sind wir ins Disneyland gefahren. Nachdem wir eine Weile völlig ziellos herumgeirrt sind, haben wir uns einen Fastpass für Indiana Jones geholt und haben uns erst mal die passende Show dazu angeschaut, weil wir diesmal keine Show verpassen wollten wie im Universal Studio. Allerdings war die auf dem Fastpass aufgedruckte Zeit erst am Nachmittag, so dass es schon eine logistische Meisterleistung war, zu diesem Zeitpunkt wieder an Ort und Stelle zu sein.

Die Show Indiana Jones war nett gemacht - für Kinder. Anschließend sind wir mit der Big Thunder Mountain gefahren, aber die war nicht so gut wie in Paris, da sie nicht unterirdisch durch den See gefahren ist. Die beiden Parks sind sich relativ ähnlich, doch in Disneyland California gibt es noch Mickeys Toontown, Critter Country und New Orleans Square. In Toontown konnte man Mickeys Haus bewundern und es gab auch eine niedliche Achterbahn.

Mehr durch Zufall haben wir dann die Jedi-Schule besucht. Eigentlich wollten wir nur kurz vorbeischauen, aber dann fanden wir das so gut, dass wir die Show bis zum Schluss angeschaut haben. Kinder von Parkbesuchern durften Jedi spielen, lernten eine kleine Choreographie und plötzlich tauchten zwei Stormtrooper, Darth Vader und Darth Maul auf, die durch die kleinen Padawane in die Flucht geschlagen wurden. Wirklich nett gemacht, das hätte auch Farid und Noah gefallen.

Jedi-Schule

Dann war es endlich Zeit für unseren Indiana Jones Ride. Wow, in Paris war das bloß eine Achterbahn gewesen ähnlich wie Big Thunder Mountain. Aber hier war es eine wilde Fahrt in einem Riesenjeep inklusive Flucht vor einer riesigen Steinkugel. Wahnsinn!

Das Tarzan-Baumhaus war ähnlich wie das Robinson Crusoe-Baumhaus in Paris, nur eben mit einem anderen Filmthema. Und das Haunted House war ziemlich identisch mit Phantom Manor, aber ich liebe diese Gruselvilla!!! Dann waren wir in der Star Tours, die genauso wie in Paris war, nur ohne X-Wing.

Anschließend waren wir in der Ausstellung Innovention. Zunächst klang es ziemlich langweilig, aber als wir erst einmal drin waren, war es doch recht interessant zu sehen, wie ein Haus der Zukunft wohl aussehen könnte. Am interessantesten war wohl die Probefahrt auf einem Segway.

Florian auf einem Segway

Endspurt: Fastpass vom AstroBlaster geholt, Feuerwerk angeschaut, AstroBlaster gefahren (diesmal habe ich Florian geschlagen, yeah!) und dann sind wir zum Splash Mountain gegangen, unsere letzte Station heute. Wow, das Ding ist wirklich eine tolle Wildwasserbahn. Lustige, singende Figuren von Disneys Rear Bear und dem Fuchs, und es ging ziemlich steil nach unten und wir sind garantiert nass geworden. Da es schon spät war, sind wir dann ins Hotel zurück, um unsere nassen Klamotten auszuziehen. Das war ein schöner Tag gewesen :-)

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Mittwoch, 6. August 2008 22:23

5. Tag - Fahrt nach Anaheim und Die Mumie 3

Laundry, Paramount Studios, Shopping Mall "The Block", Mummy 3

Heute war auch ein eher gemütlicher Tag. Wir sind zunächst zur Laundry gegangen, gleich neben unserem Hotel (vor dem bei Google Maps ein halbes Auto steht). In 23 Minuten ist die Waschmaschine fertig, in 20 Minuten im Trockner ist die Wäsche trocken. Das geht fix.

Anschließend sind wir zu Fuß zwei Meilen zu den Paramount Studios gegangen. Dort kann man auch eine Tour mitmachen, aber nachdem wir gelesen hatten, dass dies ein zweistündiger, langweiliger Fußmarsch ist, hatten wir nicht wirklich vor, diese Tour mitzumachen. Abgesehen davon war die heute sowieso ausgebucht. Aber wenigstens waren wir mal da gewesen. Der Fußmarsch ist aber schon schön gewesen, obwohl die Gegend in Hollywood doch eher heruntergekommen ist. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass die USA in den 80ern ihre beste Zeit hatte und dann da stehen geblieben ist. Auch im Laundry stand ein Videospiel von 1982 mit Original-Pack-Man rum.

Sandra vor der Einfahrt zum Paramount Studio

Anschließend sind wir in unser neues Hotel in Anaheim gefahren, das Lemon Tree. Wir waren sofort begeistert, weil alles so hübsch eingerichtet ist und auch sauber. Hier lässt es sich schon aushalten. Und dann sind wir in die nächste Shopping Mall gefahren: The Block at Orange, wo wir für die Kids Riesen-PEZ-Spender mit Darth Vader bzw. einem Clone Trooper gekauft haben und Brause in Form von Legosteinen. Außerdem habe ich meine geliebten SweetTarts geholt, nach denen ich seit meinem ersten USA-Aufenthalt 1985 verrückt bin. Und neue Schuhe musste ich auch kaufen, da meine alten Treter jetzt durchgelaufen sind - natürlich Converse ;-) Bei Jamba Juice haben wir uns ganz frische Smoothies mixen lassen, die wahnsinnig lecker waren.

SweetTarts

Dort gab es auch einen Kinocenter, daher haben wir uns spontan entschlossen, Die Mumie 3 anzusehen. Der Film war genau, wie ich erwartet hatte: Besser als Mumie 2, unterhaltsam, rasant, lustig, ein wenig gruselig. Nur eine Sache hat mich überrascht. Der Schauspieler Brendan Fraser, den ich nur von den Mumien-Filmen her kenne (hat der auch irgendwo anders mitgespielt?), hat im Original eine wahnsinnig tiefer Stimme!

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Dienstag, 5. August 2008 22:27

4. Tag - Los Angeles: Venice Beach und Dark Knight

Das war mal ein Tag zum Relaxen. Wir sind zur Venice Beach gefahren und dort am Strand entlang spazieren gegangen. Wir haben uns zwar mit Sonnenmilch Faktor 30 eingeschmiert, aber an den Stellen, die ich vergessen habe (Fußfesseln, schmaler Streifen um die Uhr, Teile der Schultern), habe ich doch einen ordentlichen Sonnenbrand bekommen. Nach einem Spaziergang über den Pier sind wir im Venice Whaler eingekehrt. Florian hat eine Pepperoni Pizza (Salami Pizza) gegessen und ich Chicken Breast on Angel Hair Pasta (dünne Spaghetti). Unsere Coke wurde ständig nachgefüllt, das könnten die in Deutschland auch einführen. Aber meine Portion war so heftig, dass ich höchstens die Hälfte geschafft habe... Und ich bin immer noch satt.

Florian am Strand

Anschließend sind wir wieder zurück in unser Hotel gefahren. Das war ein kleines Abenteuer, da der Akku vom Navi plötzlich leer war. Aber unser Hotel ist eingentlich leicht zu finden. Man muss nur dem Hollywood Sign folgen, dann findet man das schon.

Sandra fährt Toyota

Mit Hilfe des Internets haben wir dann ein paar Kinos in der Nähe ausgemacht und uns entschlossen, im ArcLight den neuen Batman-Film The Dark Knight anzusehen. Er ist sehr düster und heftig, voller Action und verwirrender Handlungsstränge. Trotz meiner Mütze mag ich nicht besonders gerne Batman. Aber das Kinocenter war schon toll :-) "Do you have reserved seats in Germany? And downstairs you can buy Drinks and Popcorn. Do you have this in Germany?" Ich frage mich manchmal, was die Amis für eine Vorstellung von Deutschland haben, aber die Kartenverkäuferin wollte eben nur nett sein.

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Montag, 4. August 2008 22:18

3. Tag - Los Angeles: Universal Studios

Heute waren wir den ganzen Tag in den Universal Studios. Florian hat sich gleich ein All-you-can-eat-Pass geholt, allerdings hat es sich wohl nicht wirklich gelohnt. Einerseits kann man den nur bin fünf Restaurants vorzeigen, andererseits sind dies nicht unbedingt die ansprechendsten Restaurants, es gibt fast überall das Gleiche und ein Restaurant hatte bereits Stunden vor Parkschluss geschlossen. Und mit diesem Pass isst man dann eben nichts an den vielen Ständen, weil man ja praktisch sein Essen für den ganzen Tag schon bezahlt hat. Ich würde diesen Pass also eher nicht empfehlen.

Sandra vor dem Universal Erdball

Gleich nach Betreten des Parks sind wir in das House of Horrors gegangen. Das hat mich an Shockers erinnert, das es leider nicht mehr gibt. Darin ging man zu Fuß durch, es wurden verschiedene Szenen aus Horrorfilmen nachgestellt und hin und wieder sprang ein Schauspieler hervor und schockte die Parkbesucher.

Danach sind wir in das untere Gelände gefahren, wo wir erst einmal im Jurassics Cafe einkehrten, da Florian nach den luftigen Donuts zum Frühstück schon wieder Hunger hatte. Danach ging es in den Jurassic Park Ride, einer Wildwasserbahn, in der man von wildgewordenen Dinos halb aufgefressen wurde. Und danach waren wirklich alle Leute nass. Da es aber sehr heiß ist, machte uns das nichts aus.

Anschließend sind wir mit der Achterbahn "Revenge of the Mummy" gefahren. Diese war in völliger Dunkelheit und teilweise auch rückwärts, richtig gut gemacht.

Als nächstes standen die Special Effects Stages auf dem Programm, bei dem unter Einbeziehung des Publikums einige Special Effects vorgeführt wurden. Das war eine lustige Show. Danach haben wir uns Backdraft angeschaut, eine Vorführung pyrotechnischer Effekte. Das war ganz interessant und als Aufwärmung/Trocknung nach dem Jurassic Park Ride ganz angenehm.

Damit hatten wir das untere Gelände abgehakt und fuhren wieder nach oben. Als nächstes stellten wir uns zum The Simpsons Ride an. Dort mussten wir 50 Minuten warten, das war aber auch schon die längste Wartezeit heute. Wir hatten ähnlich wie in Paris Glück, dass die meisten Schlangen leer geblieben waren. The Simpsons Ride ist eine Art Simulator, in dem man eine Geschichte im Krustyland erlebt, sozusagen ein Park im Park. Das war richtig lustig.

Anschließend haben wir die Studiotour gemacht. Wir hatten einen netten Moderator namens Diego, der live von den Dreharbeiten erzählte. Die berühmte Überschwemmung und der Angriff vom weißen Hai waren auch enthalten.

Florian und der weiße Hai

Danach waren wir im Shrek 4D-Kino. Vom Prinzip her war es das Gleiche wie "Honey I Shrunk The Audience", aber ganz nett gemacht. Weiter ging es zu Waterworld, einer unglaublichen Stuntshow mit viel Wasser und pyrotechnischen Effekten. Die Leute in der Wet Zone sind garantiert nass geworden. Wenn nicht durch die rasanten Boote, dann durch die Wassereimer, die die Stuntleute ins Publikum schütteten. Absolut sehenswert!

Völlig ausgehungert haben wir uns dann noch einen Burger im Mel's Diner gegönnt. Dabei tauchte überraschend eine kleine Schauspielergruppe auf, die die Parkgäste animierten. Vor lauter Gucken und Lachen haben wir dann den Start zur Fear Factory verpasst, bei der Parkgäste unter Anleitung diverse Stunts machen konnten. Also war unser letzter Tagesordnungspunkt die Show "Terminator 2 : 3D", in der Schauspieler neben dem 3D-Kino auf drei Leinwänden interagierten. Das war auch ein tolles Erlebnis.

Am Schluss sind wir dann langsam wieder zum Auto zurückgeschlendert. Im Universal Citywalk, das uns an das Disney Village erinnerte, konnte man dann noch verschiedene Shops besuchen. Irgendwie waren wir aber schon ziemlich müde und sind dann endlich zurück zum Hotel gefahren.

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Sonntag, 3. August 2008 22:50

2. Tag - Los Angeles

Walk of Fame, Mann's Chinese Theatre, Star Home Tour in einer Hummerlimousine, Wall-E

Heute morgen gab es ein "Complimentary Breakfast". Das ist Kaffee, evtl. schwarzer Tee, Donuts und/oder Fruit Loops. Wahnsinnig gesund... Dafür gab es an der Rezeption einen PC, mit dem wir schnell ins Internet konnten.

Wir haben das Auto stehen gelassen und sind den ganzen Tag zu Fuß unterwegs gewesen. Vom Hotel aus ist es nicht sehr weit zum berühmten Hollywood Boulevard, wo der Walk of Fame zu finden ist. Aber wir sind nicht auf den kürzesten Weg zum Mann's Chinese Theatre gegangen, sondern in die andere Richtung abgebogen und haben wirklich jeden einzelnen Namen auf den Sternen gelesen. Und auch sehr viele von ihnen fotografiert.

Man wird überall angequatscht, ob man nicht eine Star Home Tour mitmachen möchte. Eigentlich mag ich Sightseeing Tours nicht. Aber als wir dann gesehen haben, dass solche Touren auch mit diesen riesigen Stretchlimousinen gemacht werden, sind wir doch neugierig geworden. Also haben wir uns zu einer zweistündigen Tour mit einem Stretchhummer überreden lassen. Wir hatten auch gute Plätze, nämlich ganz hinten. Zwar ist in den Limousinen nix mit Beinfreiheit, aber es war schon mal interessant, von einer Aussichtsplattform aus über den Moloch Los Angeles inklusive seiner Smogdunstglocke zu sehen. Außerdem sind wir an William Shatners Haus vorbeigefahren, in dessen Swimmingpool seine Frau damals ertrunken ist. Und an den Häusern von Thom Crius und Kathi Holms bzw. schräg gegenüber von Daivid Beckam und Viktoria.

Florian guckt aus dem Hummer

Danach waren wir hungrig und sind in einen Schnellmexikaner eingekehrt. Aber das war nicht besonders gut. Hier läuft schon Wall-E, daher hatten wir uns für das Abendprogramm ausgedacht, dass wir ins Kino gehen könnten. Als die Dame an der Kasse meinte, das würde für zwei Erwachsene 32 Dollar kosten, habe ich ganz schön mit den Ohren geschlackert. Dann ging es weiter auf dem Walk of Fame, bis wir alle Star Trek Schauspieler gefunden hatten, außer Brent Spiner. Hat der nicht auch einen Stern? Aber dafür haben wir die Platte der Classic Crew vor dem Mann's Chinese Theatre fotografiert.

Star Trek vor dem Mann's Chinese Theatre

Als wir nochmal kurz im Hotel waren, hat Florian den anderen Typ an der Rezeption gefragt, wie das mit dem WLAN ist. Der meinte, dass es intech ist, davon gibt es zwei und eins funktioniert, das andere nicht. Wir hatten es immer nur mit einem probiert, das angeblich die bessere Verbindung hat. Aber das war genau das, das nicht funktionierte. Also hat Florian das andere mit kleinem "i" ausprobiert und siehe da, es klappte.

Erfrischt gingen wir zurück ins Kino, das El Capitan Theatre. Aber es war dann doch mehr als Kino. Vorweg spielte jemand auf einer Orgel, die dann im Boden verschwand. Dann gab es eine Tanzshow aus einem Medley aus verschiedenen Disney-Filmen, die ganz nett gemacht war. Schließlich gab es noch einen Kurzfilm über einen Zauberer, der auf der Bühne mit seinem Kaninchen balgt, da dieses nicht daran denkt, bei der Show mitzumachen, weil ihm der Magen so knurrt. "Presto" hieß der, wirklich lustig. Außerdem gab es keine Werbung und das Bild war gestochen scharf. HD? Auf jeden Fall wussten wir dann, wieso das so viel Eintritt gekostet hat.

Nach dem Kino sind wir noch ein wenig auf dem Hollywood Boulevard spazieren gegangen. In der Nacht wirkt es mit den bunten Lichtern ganz anders. Und man wird noch öfter angesprochen, ob man sich nicht mit Leuten im Kostüm fotografieren lassen möchte, eine Rose kaufen, ins Waxmuseum gehen möchte etc. Insgesamt wurden wir heute fünf Mal wegen unseren T-Shirts angesprochen, weil wir "<Geek>" und "I love my Geek" anhatten. Jetzt sind wir aber wirklich müde...

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Samstag, 2. August 2008 23:24

1. Tag - Flug nach Los Angeles

Heute sind wir kurz nach zwölf zum Flughafen gestartet. Wir sind vorsichtshalber mit der S-Bahn gefahren, weil wir am ersten Ferientag mit Stau auf der Autobahn gerechnet hatten. Am Flughafen ging auch alles recht flott. Wir hatten uns bei Lufthansa schon am Vorabend online eingecheckt. Daher brauchten wir nur das Gepäck aufgeben. Von Streik war auch keine Spur. Da stand so viel Personal rum, dass wir vier Mal gefragt wurden, ob wir auch unsere Bording Pässe hätten.

Der Flug nach Los Angeles ging auch pünktlich 15.30 Uhr los. Es war ein verdammt langer Flug, fast 12 Stunden. Nach vier Filmen (Love Vegas, Speed Racer, 21, Horton hört ein Hu) und einer Folge Dr. House (Florian hat sogar fast fünf Filme geschafft), konnten wir auch kaum noch sitzen und waren froh, als wir endlich da waren. Durch den Online-Check-In konnten wir allerdings unsere Plätze am Bildschirm aussuchen wie Kinoplätze bei der Online-Reservierung. Wir hatten zwei Plätze in der Mitte direkt hinter der Küche. Dadurch konnten wir zwar nicht aus dem Fenster gucken, aber dafür hatten wir einigermaßen Beinfreiheit.

Gelandet sind wir um 18.45 Uhr Ortszeit. Der Flughafen in Los Angeles ist ziemlich unübersichtlich, hatte ich den Eindruck. Das lag wohl auch daran, dass er eine große Baustelle ist. Aber letztendlich haben wir doch alles gefunden. Der Sicherheitscheck mit den Fingerabdrücken und dem digitalen Foto verlief auch entspannt. Nun bin ich registriert... Unser Koffer war auch da. Also betraten wir endlich amerikanischen Boden.

Vor dem Flughafen sammeln Shuttle-Busse die Passagiere ein, um sie zu ihren Mietwagenstationen zu fahren. Wir hatten bei Alamo gebucht. Der Bus kam auch gleich und füllte sich auch gleich, weshalb ich schlimmes befürchtete. Wenn wir ausstiegen, würden all diese Leute mit uns an den Schaltern anstehen. Und es kam noch schlimmer. Als wir aus dem Bus ausstiegen, standen bereits unzählige Leute an den Schaltern an. Es hieß also warten.

Hätten wir bei Alamo einen Online-Check-In gemacht, hätten wir uns einfach ein Auto auf dem Parkplatz aussuchen können. So mussten wir erst einmal 45 Minuten an der Schlange anstehen. Als wir dann endlich dran waren, riet uns der Schaltermensch dazu, einen Upgrade zu machen, weil die Economy Class bei laufender Aircondition manchmal das Problem hat, dass der Motor überhitzen könnte. Also haben wir noch einen Upgrade gemacht, sicher ist sicher. Schließlich wollen wir noch durch das Death Valley fahren. Ich fand das dann irgendwie lustig, wie wir über den Parkplatz gelaufen sind und uns ein Auto ausgesucht haben. Mir fiel ein Toyota auf, aber der gefiel uns dann doch nicht, weil er weiß war. Also sind wir weiter gegangen und haben dann einen blauen Toyota Yaris genommen. Der ist aber viel größer als die Toyota Yaris, die wir so aus Deutschland kennen... Und er fährt sich mit Automatik einfach wunderbar.

Nach einem kurzen Zwischenstop bei McDonalds (weil das Essen im Flugzeug zwar ganz okay war, aber nicht gerade reichlich) haben wir dank Florians Navi auch gleich unser Hotel gefunden. Es ist ganz okay, auch wenn ich nicht glaube, dass die Toilette ordentlich geputzt wurde trotz "Sanitized for your protection"-Label. Leider - große Katastrophe - geht WLAN nicht. Es hängt sich beim Versuch zu verbinden auf. Daher müssen wir morgen früh wohl mal in der Lobby an den dort bereitgestellten PC gehen. Aber jetzt gehen wir erst mal ins Bett, es ist schon 9.20 Uhr in Deutschland, hier 0.20 Uhr.

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