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September 2012


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Samstag, 29. September 2012 00:44

Trekdinner im September

Am Freitag war wieder Trekdinner. Diesmal war es nicht nur lustig, denn wir haben auch einige intensive Gespräche geführt. Es ist schön, solche Freunde zu habe (ihr wisst schon wer).

Einige kamen in Wies'n-Tracht. Da mein Landhaus-Oberteil zu luftig und mein Rock zu eng war, habe ich mich mit meinem Edelweiß-Halsband, geflochtenen Haaren und meinen neuen Oktoberfest-Lebkuchenherzerl-Ohrringen begnügt.

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | Trekdinner
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Donnerstag, 27. September 2012 20:12

Ice Age 4

Normalerweise werden Fortsetzungen ja immer schlechter. Und auch bei Ice Age habe ich empfunden, dass keine der Fortsetzungen an den ersten Teil herankam. Einerseits wegen den Emotionen, die das kleine Kind in mir damals ausgelöst hatte, andererseits natürlich wegen dem Vulkaniergruß :-) Dennoch ist Ice Age 4 ein ganz netter Film, den man sich ruhig mal ansehen kann. Wegen der Piratenflagge und andererseits wegen dem pupertierenden Mammut. Aber ob das reicht, dass wir uns die DVD kaufen werden? Ich weiß nicht...

Gesehen am 09.09.2012 in Berchtesgaden.

Themen: Patchwork-Familie | Kino
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Samstag, 22. September 2012 20:27

Medienkompetenz

Medienkompetenz war mir in der Erziehung immer sehr wichtig und ich dachte eigentlich, dass ich meine Jungs da schon ganz gut hingeführt habe und sie vor gewissen Gefahren im Internet aufmerksam gemacht habe. Leider musste ich diese Woche erfahren, dass dies offensichtlich nicht ganz ausgereicht hat. Denn man kann nicht nur ein Opfer sein, sondern man kann sich im Internet, z.B. in einem Chat, auch ziemlich daneben benehmen.

Das ging sogar so weit, dass man mir nicht glauben wollte, wer ich bin, sondern dass sich vielleicht Ferdinand als seine eigene Mutter ausgab. Diese Vermutung ist schließlich naheliegend und es gibt genügend Leute, die sich mehrere Accounts zulegen, um Stunk machen zu können. Das machte mich zunächst etwas traurig, aber glücklicherweise ließ sich das durch ein sehr anregendes und nettes Telefonat schnell aus der Welt schaffen.

Also, liebe Eltern: Warnt eure Kinder nicht nur vor den bösen Gefahren im Internet, wie es die meisten Medienratgeber vorschlagen wie z.B. das Internet ABC. Mindestens genauso wichtig ist es, den Kindern eine gewisse Netiquette/Chatiquette (gefunden bei Ranjid) beizubringen, denn auch wenn man es vielleicht nicht für möglich halten mag, aber es könnten auch die eigenen Kinder sein, die mobben ;-)

Ich bin froh, dass ich das auf diese Weise erfahren habe und diese Bildungslücke in Sachen Medienkompetenz nun bei meinen Jungs versuchen kann zu schließen. Ach ja, Erziehung ist schon eine ganz schöne Lebensaufgabe. Und nochmals 1000 Dank für die Lok. Ich bin immer noch ganz fertig ;-)

Themen: (B)engel | Computer und Internet
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Donnerstag, 20. September 2012 19:06

An Evening with... John and Bonnie

Letztes Wochenende waren wir wieder einmal in Deggendorf zu einem FKM-Event, diesmal mit John Billingsley (Dr. Phlox aus Enterprise) und seiner Frau Bonita Friedericy (sie hat da mal eine Borg gespielt). Eine schöne Beschreibung und natürlich ganz tolle Fotos findet ihr wie immer bei Thomas, der irgendwie immer genau wusste, wann er abdrücken musste. Wir selbst haben uns mit Fotografieren zurückgehalten, weil wir durch die Blitze nicht stören wollten und ohne Blitz werden die Fotos halt nix.

John und Bonnie sind sooooo lustig, das ist echt der Wahnsinn. Ich kann jedem Trekkie nur empfehlen, die beiden einmal live auf der Bühne zu erleben. Und bei der Autogrammstunde haben sie für jeden ein paar Worte übrig, z.B. dass ihnen auf der Autobahn bei 150 km/h schon mulmig wird.

Der Schichtsalat hatte wirklich toll geschmeckt und stand hinterher noch am Buffet. Das war diesmal superlecker und deftig.

Auf der Rückfahrt waren wir wieder in Dingolfing im Bad Caprima. Die Jungs hatten viel Spaß, so dass wir tatsächlich erst abends zu Hause ankamen. Und diesmal hat uns das Essen im Bistro auch geschmeckt, nicht so wie vor zwei Jahren die fast fleischlosen Spaghetti Bolognese. Das könnte auch am neuen Pächter gelegen haben, der seit ca. zwei Jahren drin ist.

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Mittwoch, 19. September 2012 18:04

Kurzurlaub in Berchtesgaden - 07.-11.09.2012

Wir sind eigentlich keine Bergmenschen, aber in der Nähe von Berchtesgaden gab es ein paar Ausflugsziele, wo ich gerne mal hinwollte, und satt an verschiedenen Wochenenden die Strecke mehrmals zu fahren, fand ich es netter, einfach ein paar Tage in der Gegend zu verbringen.

Themen: Patchwork-Familie | Urlaub
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Dienstag, 11. September 2012 20:46

Lokschuppen Tiefsee-Ausstellung

Am Dienstag sind wir wieder nach Hause gefahren. Da der Lokschuppen auf dem Weg lag, haben wir die Gelegenheit genutzt, uns die Tiefsee-Ausstellung im Lokschuppen anzuschauen. Die Ausstellung ist wirklich interessant und man kann sogar echte Exemplare aus der Tiefsee bewundern, natürlich nur tot. Aufgrund des Partnermangels haben sie verschiedene Methoden entwickelt, die Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung zu sichern. Besonders interssant fand ich, dass sich einige Männchen an ein Weibchen festbeissen und dann an ihr regelrecht festwachsen und von ihrem Blutkreislauf versorgt werden. Das nenn ich Treue ;-)

Die Ausstellung kann ich also durchaus empfehlen. Was ich nicht empfehlen kann, ist das Bistro direkt daneben. Der unmotivierte junge Mann brachte uns zwar Getränke, aber als er nach 25 Minuten (ich weiß, wir sind zu geduldig) trotz Winken, Blickkontakt und er hätte Bescheid wissen müssen, immer noch nicht unsere Bestellung aufgenommen hatte, haben wir bezahlt und sind gegangen. Das Mitnehmeis hätte ich eigentlich auch lieber woanders gekauft, wo man nicht verarscht wird und die Bedienung nicht mit iPod-Stöpsel im Ohr sich plötzlich auf's Rad schwingt und davonfährt.

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Montag, 10. September 2012 22:14

Salzbergwerk und Königssee

Am Montag war der letzte Programmpunkt an der Reihe, das Salzbergwerk Berchtesgaden. Es war wirklich schön gemacht. Zunächst zogen wir die dunkelblauen Overalls an, wovon Ferdinand nicht sonderlich begeistert war. Mit einem rasanten Zug fährt man zunächst durch einen engen Tunnel tief in den Berg hinein. Dort wird man mit Lasershows und Musik verwöhnt, was ein wenig Total Recall- und Phantom-der-Oper-Feeling gab. Wir durften zwei Mal auf der berühmten Holzrutsche und einmal mit einem Holzboot fahren. In zwei Räumen war auch eine Art Museum. Schade nur, dass der Führer uns nicht ein paar Minuten länger Zeit gelassen hatte, uns die Exponate anzusehen. Generell wirkte er ein wenig lustlos und spulte gelangweilt den Text herunter.

Eine Frau meinte am Schluss, dass sie vor über zwanzig Jahren das letzte Mal hier gewesen war, damals mit der Schule (das war und ist ein beliebtes Ausflugsziel). Es hätte sich tatsächlich enorm viel verändert.

Nachdem wir aber an keiner langen Schlange anstehen mussten und alles doch recht flott ging, hatten wir dann plötzlich wieder Zeit. Spontan sind wir dann an den Königssee gefahren. Eigentlich sollte dort vom Obersee hinab der höchste Wasserfall Deutschlands, so quasi die Niagara-Fälle 400 Meter hinabstürzen. Allerdings waren wir da bereits in der Touristenfalle gelandet, und der Aufstieg wäre für uns Nichtalpinisten wohl wieder etwas zu schwierig gewesen. Dabei wollte ich ihn bloß von unten sehen...

Als wir uns dann durch die Touristenfalle gekämpft hatten, nicht ohne ein paar Sachen zu kaufen und zu essen, und wir den nördlichsten Zipfel des Königssees erreichten, begann es langsam zu tröpfeln und dunkle Wolken schoben sich über das Bergmassiv. Das störte uns aber nicht, wir spielten auf einem alten, ungepflegten Platz eine Partie Minigolf, bis wir ganz nass waren.

Danach sind wir wieder in die Akropolis zum Essen gegangen. Ich wäre fast geplatzt ;-)

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Sonntag, 9. September 2012 22:37

Untersberg (Eishöhle)

Eigentlich wollten wir zur Schellenberger Eishöhle. Es las sich eigentlich auch ganz easy-going hoch mit der Seilbahn, 1½ Stunden laufen (trittsicher sind wir ja) und dann rein in die Höhle. Warme Klamotten hatten wir im Rucksack.

Der Weg entpuppte sich aber als ziemlich herausfordernder, zerklüfteter Weg durch das hochalpine Karstgelände. Wir hatten eine phantastische Aussicht, aber leider sollte der Gondelführer recht behalten, dass wir doch eher underdressed sind. Nach einer guten Stunde führte der Weg ziemlich steil bergab und uns begegneten immer weniger Leute in Sandalen und Mini-Röckchen. Das war dann der Punkt, an dem wir uns entschieden, lieber umzukehren.

Über das gastronomische Erlebnis in der Hütte direkt an der Seilbahnstation oben hülle ich mal lieber den Mantel des Schweigens. Aber die Seilbahn selbst ist schon eine Schau. 1961 in Betrieb genommen, war es zu seiner Zeit eine technische Höchstleistung. Nur zwei Pfosten tragen die zentimeterdicken Stahlseile, die allein schon fast 50 Tonnen wiegen. Die Gondel schwebt sehr steil nach oben über ziemliche Abgründe, weshalb ich auf der Fahrt nach unten wegen meiner Höhenangst lieber nicht aus dem Fenster geschaut habe und mir einfach versucht habe vorzustellen, ich säße in einer Straßenbahn. Hat auch funktioniert.

Danach hatten wir noch etwas Zeit übrig und sind in das Berchtesgadener Kino gegangen, wo wir eine Privatvorstellung von Ice Age 4 bekamen. Es war schon ein Erlebnis zuzusehen, wie der Kinovorführer die Datei mit den Werbefilmchen auf dem Windows-Rechner startete. Sowas hat man in München eher nicht ;-)

Am Abend gingen wir dann in die Akropolis griechisch Essen. Die Portionen waren reichlich und lecker, auch wenn ich fand, dass es etwas zu sehr nach Grill geschmeckt hat und statt Gemüse, wie wir es vom Nefeli gewohnt sind, gab es selbstgemachte Pommes.

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Samstag, 8. September 2012 22:26

Triassic Park

Unser erstes Ausflugsziel war der Triassic Park, wo wir bequem mit einer Gondel hochfahren konnten. Dort gingen wir zuerst durch ein kleines Museum, das erklärte, wieso sich der Meeresboden aus dem Trias plötzlich hoch oben auf den Bergen befand, und welche Tiere damals hier gelebt hatten. Der Spielplatz ist sehr schön angelegt, man sollte die Badesachen nicht vergessen, wenn die Kinder mal mit einem Floß durch das Wasser schwimmen. Außerdem stehen ein paar verniedlichte Riesen-Plastik-Saurier rum, die man auf dem Dino-Trail erkunden kann.

Höhepunkt ist sicherlich die Aussichtsplattform, die für Leute wie mich mit Höhenangst aus blickundurchlässigen Stahlträgern erbaut ist. Aber die haben eine verästelte Form, zwischen den einzelnen Steben kann man sich dann wahlweise auf Gitter oder Panzerglas stellen und senkrecht hinabsehen. Darauf habe ich dankend verzichtet ;-)

Später kamen wir noch an ein Gewässer, aus dem ein Riesenfischsaurier per Knopfdruck auftauchte. Wirklich sehr nett angelegt, der Park, und es hat sogar meinen Jungs gefallen, die normalerweise immer nörgeln, egal, was wir unternehmen.

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Freitag, 7. September 2012 22:18

Fahrt nach Berchtesgaden

Am ersten Urlaubstag sind wir am Nachmittag aufgebrochen. Doch als erstes haut es uns die Birne vom Scheinwerfer durch, so dass wir erst einmal in die Werkstatt gefahren sind. Das warf uns aber nur eine halbe Stunde im Zeitplan zurück.

In Berchtesgaden bezogen wir unser kleines Hotel, bevor wir zu Fuß in den Ort liefen, um nach Abendessen Ausschau zu halten. Als wir in die Gaststätte eines Hotels einkehren wollten, wurden wir doch glatt gefragt, ob wir "von der Straße wären". Dem Saison-Arbeiter fiel wohl gerade das Wort "Laufkundschaft" nicht ein. Aber als er uns im Stehen noch fragte, ob wir Seelachsfilet oder irgendeinen anderen Fisch haben wollen würden, fand ich das schon sehr blöd. Hallo? Wir würden gerne erst in Ruhe die Karte studieren, bevor wir uns entscheiden. Aber offensichtlich haben die da nicht mit Gästen gerechnet, deshalb wollten wir sie nicht bei der Arbeit stören und liefen weiter.

Im Panorama-Restaurant im Hotel Edelweiss haben wir dann doch noch etwas zu Essen bekommen, lecker und nicht so teuer, wie man zunächst hätte befürchten können. Zwar kamen wir uns in unseren Jeans und T-Shirts etwas fehl am Platz vor, aber dafür war das Gesicht der Bedienung göttlich, als ich bar bezahlte und für die Tage eben etwas mehr Geld im Geldbeutel hatte als normalerweise...

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Sonntag, 2. September 2012 16:08

Rundgang durch das München in der NS-Zeit

Tom hat sich sehr viel Mühe gemacht, um uns einen Rundgang durch das München in der NS-Zeit vorzubereiten. Wir sind leider etwas zu spät gekommen, weil wir gleich zwei U-Bahnen verpasst hatten, so dass wir nicht rechtzeitig beim Treffpunkt vor der Theatinerkirche ankamen, sondern erst in der Drückebergergasse dazustießen. Von dort aus ging es in den Hofgarten, wo das Denkmal zur Erinnerung an den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur steht, auf das wir in jüdischem Brauchtum einen Stein legten.

In der Oettingenstraße fanden wir vergitterte Fenster, die mit stilistischen Hakenkreuzen verziert waren. Da diese nicht allzu offensichtlich waren, hatte man sie nie entfernt. Dann gingen wir wieder zurück, diesmal auf der anderen Straßenseite, und sahen uns das Haus der Kunst an. Das hieß früher "Haus der deutschen Kunst" und ist ein gigantomanisches Bauwerk aus der NS-Zeit, wovon die grünen und roten Kacheln mit Hakenkreuzen im Muster an der Decke auf dem Säulengang vor dem Eingang noch zeugen. Die Eingangshalle ist mit rotem Marmor ausgekleidet und irrwitzig hoch, was typisch für die Architektur der NS-Zeit ist. Glücklicherweise ließen sich viele der Bauten nicht realisieren, da es einerseits wahnsinnig teuer war, andererseits es allein aufgrund der Statik nicht möglich gewesen wäre, die Projekte zu realisieren, wie z.B. den geplanten Hauptbahnhof, der in Pasing gestanden hätte und ein gigantischer Platz flaniert von etlichen hässlichen Klötzen bis zum heutigen Hauptbahnhof, wo eine riesige Säule mit einem vergoldeten Reichsadler hätte stehen sollen.

Die nächste Station war der Geschwister-Scholl-Platz, wo in einer Mauer noch Einschusslöcher aus dem zweiten Weltkrieg erhalten waren, die sich "Wunden der Erinnerung" nannten. Auf dem Geschwister Scholl Platz waren Flugblätter und Fotos im Fußboden eingelassen, die mir noch nie aufgefallen waren, seit ich in München wohne.

Schließlich ging es zum Königsplatz, wo gerade das NS-Dokumentationszentrum München entsteht. Früher standen dort zwei Ehrentempel, in denen sich 16 Metallsärge gefunden hatten. Aus symmetrischen Gründen wurde dort auch ein Zivilist bestattet, der eigentlich gar nicht am Putsch beteiligt gewesen war. Heute erinnern nur noch ein paar pflanzenüberwucherte Mauerreste an diese Ehrentempel.

Vielen Dank an Tom für diese unterhaltsame und lehrreiche Geschichtsstunde!

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09.01.2012 13:02 Clicks: 232418

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