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Freitag, 25. Oktober 2013 17:05

Tommy Krappweis - Das Vorzelt zur Hölle

Und wieder habe ich ein Buch gelesen. Von dem Mann, der schneller Bücher schreibt und diese verfilmt, als ich sie lesen kann: Tommy Krappweis.

[Unser Amazonstore: ] Das Vorzelt zur Hölle [/Amazonstore Ende] war für mich nicht nur ein lustiges Buch, sondern auch ein kleiner Blick in die Vergangenheit. Von der Schulband vom Schulzentrum Neuperlach-Nord, wo ich das Gymnasium besuchen durfte, habe ich nämlich auch so meine Erinnerungen. Und es ist schon komisch, wie die Wahrnehmungen auseinander gehen, denn ich hatte damals den Eindruck, dass die meisten Mädchen total auf Tommy standen ;-)

Und viele Geschichten erinnerten mich auch selbst an meine Urlaube, auch wenn meine Eltern keine Camping-Freaks waren. Meine Abneigung gegen Campen begann eigentlich erst nach dem Abi, als ich mit Freundinnen wegen Geldmangel im Zelt urlaubte und seither nicht die geringste Lust mehr verspüre, dies zu wiederholen. Hotel mit Bett und Bad muss schon sein. Und jetzt weiß ich auch wieder, warum.

Fazit: Dieses Buch kann ich allen empfehlen, die in den 70ern und 80ern groß geworden sind, die Probleme mit ihren Eltern haben, oder auch Eltern, die Probleme mit ihren pubertierenden Jungs haben. Und auch allen anderen.

Themen: Bücher | Blick in die Vergangenheit | Tommy Krappweis
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Donnerstag, 3. Oktober 2013 19:47

Gravity - 3D

Ich habe schon lange nicht mehr einen so ergreifenden Film gesehen. An diesem Film stimmte fast alles. Das Besondere an diesem Film ist, dass er fast ausschließlich mit zwei Schauspielern auskommt, Sandra Bullock und George Clooney, die auch ganz toll ihre Rolle spielten. Insbesondere haben mir auch die langen, ungeschnittenen Szenen gefallen, in denen man das Gefühl hatte, mitten unter den Astronauten im Weltraum zu schweben. In diesem Fall fand ich den 3D-Effekt auch mal sinnvoll, er wurde auch nicht übertrieben.

Achtung, Spoiler

Die einzige Szene, die ich unglaubwürdig fand, war die Szene, in der Dr. Ryan Stone mit einem Fuß in den Seilen des Landefallschirms der Rettungskapsel der ISS hängt und sich Matt Kowalski abhängt, weil er glaubt, dass sie es zu zweit nicht in die Raumstation schaffen würden. Die Situation erschien mir nicht ausweglos genug, so dass die Szene misslang. Für den späteren Verlauf war es aber notwendig, dass Kowalski nicht von einem Trümmerstück getroffen wird, sondern einfach unversehrt wegtreibt, aber so glaubwürdig wie in Titanic, als Jack sein Leben für Rose hergibt und in den Untiefen des Meeres versinkt, war diese Szene eben leider nicht. Das hätte man besser machen können.

Achtung, Spoiler

Der Film spielt auch sehr schön mit der Musik, um bestimmte Stimmungen aufzubauen, um dann wieder plötzlich den Zuschauer in die Stille des Weltalls einzutauchen. Auch die Schwerelosigkeit wurde sehr gut dargestellt. Gut, die NASA hat das Space Shuttle-Programm leider eingemottet, und es gibt keine Explorer, aber das macht nichts. Dafür gibt es eine chinesische Raumstation. Was mir auch gut gefallen hatte, war der Umstand, wie Ryan ihren Lebensmut verloren hatte und ihn dann im Halbdilirium wieder erlangte.

Achtung, Spoiler

Und ja, der Film hatte ein Happy End. Zumindest für Ryan. Wie schön! Denn es ist immer richtig, für sein Leben zu kämpfen, auch wenn die Situation ausweglos erscheint. Zu kämpfen bis zur letzten Sekunde! Und der Film hat glücklicherweise nichts mit Open Water gemeinsam ;-)

Fazit: Ein außergewöhnliches Meisterwerk. Angucken!

Themen: Noah | Astronomie | Kino
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