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Montag, 24. Juni 2013 20:33

Groupon

Also ich hatte mich zwar einmal angemeldet, aber irgendwie kam mir das sehr merkwürdig vor. Zwar ist die Idee, mit günstigen Angeboten Kunden anzulocken, die danach hoffentlich Stammkunden werden, keine schlechte Idee, aber die Schnäppchenmentalität ist in manchen Leuten so tief verankert, dass sie überhaupt nicht auf die Idee kämen, den regulären Preis für eine Ware zu bezahlen. Das kann einerseits daran liegen, dass sie dazu gezwungen sind, weil bei ihnen am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Das kann aber andererseits auch daran liegen, dass sie einfach nur geizig und ihnen die Folgen ihres Handelns egal sind. Und natürlich auch daran, dass sie sich nicht in einen Selbständigen hineinversetzen können, der von dem Geld, das er mit seiner Arbeit verdient, vielleicht auch gerne leben können würde.

Nicht nur Florians Erlebnis mit seinem 100-Teuronen-Noname-Tablet-Computer, der nicht nur erst nach einer halben Ewigkeit geliefert wurde, sondern nach der Testphase auch unbenutzt irgendwo im Regal landete, sondern auch die Erfahrungsberichte über Groupon sprechen Bände. Aber ich möchte nicht nur die Verbraucherseite anprangern, sondern auch die Geschäftspraktik von Groupon im Allgemeinen. Groupon hält sich nicht an seine eigenen Verträge, Anbieter können dadurch in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Ich finde es auch absolut unverhältnismäßig, wenn Groupon 50% Provision verlangt (aus anderer Quelle habe ich sogar 55% gehört). Wenn ein Gutschein dann nur die Hälfte des regulären Preises kostet und beim Anbieter dann davon auch nur noch die Hälfte ankommt, muss er die Dienstleistung/Ware für ein Viertel des Preises leisten/abgeben. Da sind Portale wie booking.com und andere Hotelportale mit 10% Provision und myhammer.de mit 4% Provision noch richtig human.

Nein, Groupon ist für mich gestorben. Nicht erst nach der Spam-Affäre. Ich bezahle lieber den regulären Preis. Wenn man schon für Mindestlohn ist, dann muss man bei sich selbst beginnen.

Update 22:12 Uhr

Noch ein lesenswerter Artikel über die Praktiken von Groupon.

Thema: Computer und Internet
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Mittwoch, 19. Juni 2013 20:20

Man of Steel (Preview)

Meistens insteressieren mich die News-SMSen von O2 nicht sonderlich, die meisten lösche ich kurz nach dem Anlesen. Aber Anfang des Monats bekam ich dann eine SMS zu Man of Steel, man könne sich einen Gutscheincode abholen und dann zwei Tickets zum Preis von einem zur Man of Steel-Preview im CinemaxX abholen. Den Film wollten wir sowieso sehen, und da ich zur Zeit auf Sparmodus bin, habe ich meinen Schatz Florian spontan gefragt, ob er Lust hätte, da hinzugehen.

Man of Steel hat mir sehr gut gefallen. Die Story ist bekannt, daher darf man hier keine überraschenden Wendungen erwarten, aber die moderne Interpretation des Stoffes fand ich sehr gut gelungen. Auch die Auswahl der Schauspieler war überzeugend, Henry Cavill ist ein entzückender Superman, Amy Adams eine sympathische Lois Lane, Michael Shannon ein überzeugender Bösewicht, Kevin Costner ein Stiefvater mit Herz und Verstand und Diane Lane eine wundervolle Steifmutter. Und das Wiedersehen mit Laurence Fishburne (Matrix) fand ich auch sehr nett.

Auch die witzigen Momente fand ich bezaubernd, in keinster Weise lächerlich, und sie passten sehr gut in den Verlauf des Filmes. Hier durften wieder die Guten gut sein und die Bösen böse, aber das ist vollkommen in Ordnung. Die Darstellung von Krypton, der außerirdischen Technologie und der Raumschiffe fand ich genial.

Ein wenig Kritik möchte ich dennoch üben. Die Wackelkamera (besonders anfangs) nervt gewaltig, wenn der Film in 3D ist. 3D halte ich auch bei diesem Film für vollkommen überflüssig. Im Showdown wird mehr kaputt gemacht als in allen drei Transformer-Filmen zusammen, und ich halte Kaputtmachen noch immer nicht für das geeignete Stilmittel, um Spannung zu erzeugen, mögen die Special Effects noch so spektakulär sein. Ein wenig hat mich genervt, dass Clark ausgerechnet in einer Kirche Zuflucht sucht und einen Pfarrer um Rat bittet (auch wenn die Szene wirklich gut gelungen ist), aber das liegt wohl an meiner Religionsphobie.

Fazit: Wunderbares Popcorn-Kino, auch etwas für's Herz. Ich kann mir vorstellen, den Film nochmal mit meinen Jungs anzugucken, die wären irgendwie doch gerne mitgegangen. Und wahrscheinlich werden wir uns den auch auf DVD/bluray kaufen.

Und was wir noch alles im Kino erlebt haben, könnt ihr bei meinem Schatz Florian nachlesen :)

Man of Steel

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino
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Sonntag, 2. Juni 2013 22:22

Star Trek (12) - Into Darkness (OV)

Alle guten Dinge sind drei. Deshalb waren wir heute nochmal mit Trekdinner-Leuten im Kino und haben Star Trek Into Darkness, diesmal in Originalversion, angeschaut. Leider kann man in den Museumslichtspielen keine Sitzplätze aussuchen, deshalb gibt es am Eingang dann ein Gedränge, weil jeder natürlich die besten Plätze haben möchte. Das nervt. Aber im Cinema lief der leider nicht mehr. Vielleicht sollten die auch umstellen und ihr Kinoprogramm nur wöchentlich veröffentlichen. Verschicken die überhaupt noch diese Flyer wie damals, als ich noch jung war?

Jedenfalls haben wir vor lauter Fotos machen und Fressalien kaufen verpasst, uns ganz vorne anzustellen, obwohl wir eigentlich rechtzeitig im Kino gewesen waren. Ich Schlafmütze halt. Und dann saßen wir in der ersten bzw. zweiten Reihe. Man könnte dieses Wochenende auch mein masochistisches Wochenende 2013 nennen, gestern die Schuhe, heute Kino in der ersten Reihe ;-)

Trekdinner in den Museumslichtspielen

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | Kino | Star Trek
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Sonntag, 2. Juni 2013 15:44

Depeche Mode Delta Machine Tour im Olympiastadion

Gestern haben wir uns bereits 17.00 Uhr angestellt, damit wir auch möglichst weit vorn in die Arena kommen. Hinter dem abgetrennten Bereich für die Front-of-the-Stage-Ticket-Inhaber gab es noch einen weiteren Bereich, in den dann die Leute konnten, die früh da waren. Man bekam dann auch ein Bändchen mit "PIT", damit man wieder rein konnte, wenn man sich mal was zu Trinken oder Essen holte. Verteilt wurde leider nur Caipi und Bier, nichts alkoholfreies :(

Mit dem Wetter hatten wir auch einigermaßen Glück, denn es hat nur bis Konzertbeginn geregnet, danach war es trocken bis zum letzten Lied. Erstaunlich, aber gut so, sonst hätte es sicher Probleme mit den Leuten gegeben, die statt Regencapes Schirme dabei hatten *kopfschüttel* Beim Einlass hatten sie mich gefragt, ob ich irgendwelchen spitzen Schmuck tragen würde. Da hätten sie auch alle Schirme einsammeln können.

Die Vorband hieß Trentemøller und hat interessante Mixes gespielt, u.a. mit Sounds von The Cure. Bis ca. 20.45 Uhr ließ man uns dann noch auf Depeche Mode warten. Mittlerweile fand ich es überhaupt keine gute Idee mehr, die hochhackigen Stiefel angezogen zu haben, und noch weniger, dass ich mir nicht wenigstens noch ein paar bequeme Schuhe eingepackt habe. Deshalb stand ich dann barfuß da, aber der Boden war erstaunlicherweise nicht besonders kalt.

Von der Playlist haben mir Precious, Policy of Truth, A Question of Time, Enjoy the Silence, Personal Jesus, Halo, Just Can't Get Enough und Never Let Me Down Again am besten gefallen. Bei Personal Jesus rief Dave plötzlich "Stop" und lachte. Er würde gerne nochmal bei "Hahaha" beginnen, ob wir die langsame oder die schnelle Variante hören wollen würden. Natürlich die schnelle. Das war großartig und hat wirklich für Stimmung gesorgt. Ob das nun ein geplanter Patzer war, oder eine echte Panne, kann ich nicht sagen.

Das Konzert war super, obwohl ich es schade fand, dass ich da vorn in der Arena überhaupt nichts gesehen habe, außer auf dem linken Bildschirm und einmal für eine Sekunde Andy. Und auch mit bequemen Schuhen war die lange Steherei, vor allen Dingen drei Stunden vor dem Konzert, für Florian nicht wirklich gut. Daher werden wir das nächste Mal wieder Tickets mit Platznummer holen, dann brauchen wir nicht schon Stunden vorher anzustehen und können dann nur zum Tanzen während des Konzerts aufstehen. Wir werden halt alt ;-)

Auf dem Heimweg meinte dann jemand zu mir: "Du hast deine Schuhe vergessen, Schnegge!" Aber als ich ihm dann meine Schuhe zeigte, verstand er, dass ich sie nicht mehr trug. Die U-Bahn war wieder voll, aber es gab einige Ersatzbahnen, so dass sich der Knoten relativ schnell auflöste. Kurz vor eins bin ich dann totmüde (mit frisch gewaschnenen Füßen) ins Bett gefallen.

Sandra und Florian vor dem Konzert

Nobbse und Mehvi vor dem Konzert

Die Bühne - ich seh nix

Den Fernsehturm hat man auch nicht mehr gesehen

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09.01.2012 13:02 Clicks: 232622

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