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Samstag, 28. Januar 2017 20:52

Galopp im Schnee

Heute war ich mit meinem Reitsberger Stammtisch wieder in Steinreb und wir haben einen wunderschönen Winterritt bei strahlendem Sonnenschein gemacht. Mittags ging es los und gegen drei waren wir wieder zurück. Es gab herrliches Bergpanorama im Dunst und es flogen überall Ballons. Einem sind wir sogar begegnet, der hatte aber schon fast ganz zusammengepackt. Wir haben dann nur noch abgewartet, bis sie den Ballonkorb in den Wagen verfrachtet haben, dann konnten wir weiterreiten.

Am Ende des Ausritts sind wir noch auf die Galoppwiese gegangen. Barbara hat dabei ein paar tolle Fotos geschossen. Ich hatte schon ein wenig Angst, aber dann hat es riesigen Spaß gemacht. In dem tiefen Schnee konnten die Pferde sowieso nicht so losdüsen und wurden schnell müde. Mit dem kleinen Fleur bin ich jeweils zwei Runden auf jeder Hand galoppiert, da war er schon nassgeschwitzt und brauchte dann noch eine Decke.

Anschließend waren wir wieder im Dinzler und haben uns total festgequatscht. Wir haben davon geschwärmt, wie schön es gewesen war. Steinreb heißt Wohlfühlen auf pferdisch ;-)

Galopp im Schnee

im Schnee

im Schnee

Sandra auf Fleur

Themen: Pferde/Reiten | Freunde | Fotografie
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Dienstag, 17. Januar 2017 18:56

Inside IS - 10 Tage im Islamischen Staat - Jürgen Todenhöfer

Jürgen Todenhöfer ist nicht unumstritten. Ihm wird gerne vorgeworfen, dass er sich auch mit dem "Feind" unterhält. Ihm ist das durchaus bewusst und in diesem Buch gibt er hierfür auch eine - wie ich finde - hervorragende und vorbildliche Antwort auf die Frage, warum er dies tut: Er war früher Richter und ist es gewohnt, beide Seiten anzuhören, bevor er ein Urteil fällt. Ich muss an den Song von Phil Collins "Both Sides Of The Story" denken. Das ist doch irgendwie wahr, oder?

Eigentlich finde ich es ja Wahnsinn, wenn sich Journalisten in Lebensgefahr begeben. Aber wenn man den Berichten von Reporter ohne Grenzen folgt, dann ist das wohl weltweit ihr täglich Brot und für die Menschheit sind sie außerordentlich wichtig, denn die Wahrheit muss immer ans Licht! Deshalb ist auch ein freies Internet so wichtig, denn wenn sich eine Nachricht erst einmal durch Twitter und Facebook gefressen hat, dann lässt sie sich hinterher kaum noch zensieren. Davor haben die da oben Angst ;-)

Das Buch ist zweigeteilt. Die erste Hälfte beschäftigt sich mit der Vorbereitung der Reise und die Beschaffung der Sicherheitsgarantie des Kalifen. Jürgen Todenhöfer hat hier sehr viel Erfahrung und ist daher prädestiniert für eine Reise in den IS. Es ist auch unglaublich, dass er sogar seinen (erwachsenen) Sohn mitgenommen hat. Zu dritt reisen die Journalisten schließlich in den IS, dem sich die zweite Hälfte des Buches widmet.

Todenhöfer beschreibt die Widersprüchlichkeit des Landes und deren Menschen. Und die teils erschreckende Normalität, in der das Leben dort abläuft. Was widerum Hoffnung gibt, dass sich das Kapitel irgendwann dem Ende nähert. Die christlichen Kreuzzüge haben schließlich auch nicht ewig angedauert.

Am Ende des Buches schreibt Todenhöfer noch einen Offenen Brief an den Kalifen, in dem er durch etliche Zitate aus dem Koran den IS als unislamisch entlarvt. Vielleicht sollte ich als nächstes den Koran lesen.

Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch! Und es gäbe Stoff für einen Film ;-)

Thema: Bücher
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