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Samstag, 28. April 2018 23:13

Torsten Sträter - Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein

Eigentlich wollten wir nie wieder in den Circus Krone gehen, weil die Sitzplätze nicht nummeriert sind und man daher "freie" Sitzplatzwahl hat. Normalerweise hat das zur Folge, dass sich schon zwei Stunden vor Einlass vor dem Eingang eine Traube bildet und man fast erdrückt wird, wenn es endlich los geht.

Nicht so diesen Samstag. Es bildete sich eine disziplinierte Schlange. Ist halt doch ein anderes Publikum beim Stand-Up-Comedian als bei Konzerten. Erst kurz vor Einlass bildete sich dann eine zweite Schlange, aber es gab keinen Tumult.

Dank Nobbse hatten wir auch richtig gute Plätze in Reihe 3. Torsten Sträter kannte ich nicht, aber er scheint aus dem Fernsehen recht bekannt zu sein. Es ist jetzt nicht sehr politisch, was er von sich gibt, aber lustig, menschlich und er erzählt schöne Geschichten. Auch aus seinem Leben und spontan. In der ersten Hälfte des Programms war der Sound ziemlich schlecht. Ich dachte erst, es läge an meiner Schwerhörigkeit, aber die anderen Zuschauer monierten die schlechte Soundqualität auch. Nach der Pause war es um Welten besser, weshalb mehrere Leute riefen "nochmal von vorn", woraufhin Torsten Sträter tatsächlich das Programm nochmal in Schnelldurchlauf wiederholte. Ich glaube, bei ihm ist kein Auftritt wie der andere, denn er improvisiert viel und interagiert mit dem Publikum. Das hat mir sehr gut gefallen. Nur was hat das Ganze mit Unpünktlichkeit zu tun? Egal!

Es war auf jeden Fall ein schöner Abend mit Britta und Nobbse.

Themen: Freunde | unterwegs
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Freitag, 27. April 2018 23:38

Trekdinner im April

Hier ein paar Fotos vom letzten Trekdinner. Wir werden alt...

Aber manche hatten viel Spaß auf der Heimfahrt wegen dem entgleisten Zug in Riem.

5 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner
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Freitag, 27. April 2018 17:29

Männerspielzeug

Staubsaugen nervt. Aber irgendwie habe ich mir gedacht, dass so ein Saugroboter doof ist, weil da kein Filter drin ist und man dann den Dreck umständlich aus dem Behälter holen muss und dabei dann vielleicht eine Staubwolke beim Mülleimer hinterlässt. Oder sich das Ding dauernd verhakt und man vielleicht schneller wäre, wenn man schnell so durchsaugt. Und überall hin kommt das Ding ja auch nicht. Und überhaupt.

Aber je mehr Leute sich so einen keinen Helfer angeschafft haben und begeistert sind, desto bereiter war ich, es wenigstens zu versuchen. Ich wollte nicht gleich das ganz große Geld ausgeben, so ein älteres Modell als Einsteiger sollte ausreichen. Wegen der guten Bewertungen habe ich mich dann für den [Unser Amazonstore: ] iRobot Roomba 605 [/Amazonstore Ende] entschieden.

Was soll ich sagen... Ich habe den Karton gar nicht ausgepackt. Ich kam heim und das Schlafzimmer war gesaugt. Unter dem Bett. Da wo ich nur mit Hatha Yoga hinkomme. Und am nächsten Tag das Wohnzimmer. Gut, das Magnetband hat mit unserem Saugroboter nicht funktioniert, ist vielleicht nicht handelsüblich genug, aber die Virtual Wall funktioniert. Hat mein Schatz Florian auch ausprobiert.

Am Sonntag habe ich dann auch mal Saugroboter gespielt. Level 1, Erdgeschoss. Dort kann der kleine Sid nicht die Treppe runterstürzen, weil da eine Planke zum Schutz unserer Schildkröte dies verhindert. Die Freischwingerstühle musste ich hochstellen, aber danach wurde gesaugt, während ich das Frühstück machte. Gut, die Brötchen sind vor lauter Faszination etwas dunkel geworden, aber irgendwie schon eine Erleichterung. Statt einer Stunde habe ich dann mit dem konventionellen Staubsauger nur noch eine halbe gebraucht. Denn neben die Schränke oder auf den Bilderrahmen oder die Treppenstufen, da kommt er halt dann doch nicht hin. Aber eine Arbeitserleichterung ist es auf jeden Fall.

Und gestern auch. Mein Mann: "Ich habe im Wohnzimmer gesaugt." Schon zum zweiten Mal in nur einer Woche.

Ich: "Männerspielzeug!"

Vielleicht kann man bei uns in Zukunft vom Boden essen. Gut, das konnte man bisher auch. Aber jetzt wird man davon nicht mehr satt ;-)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Traumhaus | Schildkröte
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Donnerstag, 26. April 2018 22:39

Lost in Space - Staffel 1 (Netflix)

Mein Schatz Florian und ich haben relativ begeistert die erste Staffel der Neuauflage von Lost in Space auf Netflix angeschaut.

Achtung, Spoiler

Das Mutterschiff Resolute kommt durch einen Unfall vom Kurs ab und landet in einer fremden Galaxie. Die Kolonisten der notgelandeten Jupiters, die auch als Habitate dienen, versuchen so gut es geht zu überleben und sich zu vernetzen. Dabei spielt die Familie Robinson die Hauptrolle. Ihr Sohn Will freundet sich mit einem außerirdischen Roboter an, doch es ist nicht so ganz klar, ob er Feind, Freund oder nur defekt programmiert ist. Leider ist der Planet nicht dauerhaft bewohnbar, weshalb es wichtig ist, dass die Gestrandeten zu ihrem Mutterschiff zurückkehren. Doch leider geht auch hier etwas schief und am Ende landet die Familie noch weiter weg in der Heimat der Roboter, womit sie nun völlig auf sich allein gestellt sind. Soweit der Cliffhanger.

Achtung, Spoiler

Die Serie ist mehr für das Herz als für den Verstand. Sie nimmt es mit der Logik und Physik nicht ganz so genau. Aber sie ist unterhaltsam, spannend und optisch ansprechend. Merkwürdig finde ich nur, wenn die Leute in ihre Kommgeräte sprechen, und diese an gedrillten Kabeln irgendwo rumhängen. Dabei sind sie sonst doch so modern, z.B. mit 3D-Druckern ausgestattet. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächste Staffel.

Thema: Serien
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Mittwoch, 25. April 2018 22:15

Z Nation - Staffel 3

Jetzt bin ich auch mit der dritten Staffel von Z Nation durch. Ich hatte ja bemängelt, dass die versuchen, Walking Dead nachzumachen, dem aber natürlich nicht gerecht werden. Und viele Dinge waren auch einfach nur absurd. Irgendwo hatte ich dann aber gelesen, dass es eher eine Komödie sein soll, und mit diesen Augen betrachtet, habe ich doch gleich viel mehr Spaß. Manchmal kann man die Serie sogar als Satire auffassen :)

Achtung, Spoiler

Zum Beispiel, als Mr. Murphy Überlebende in seine Gemeinschaft aufnimmt und auf dem Antrag auch nach dem bisherigen Beruf fragt. Ein Banker darf in Zukunft Toiletten putzen, da man in der Apokalypse leider keine Verwendung mehr für Banker hat. Was für ein Schenkelklopfer.

Achtung, Spoiler

Oder in Folge 8 Qualkampf: Ein Präsident, der eine Mauer gegen Zombies bauen möchte, wird herausgefordert von einem anderen Präsident mit roter Trumpfrisur, der sagt, dass die Leute ihren Esel selber wählen möchten, der sie anführt. Oder: "Politik ist so ein schmutziges Geschäft!"

Achtung, Spoiler

Auch wenn es manchmal etwas schleppend vorangeht und meine Aufmerksamkeit abschweift, aber Spaß hatte ich auf jeden Fall. Auch mit den durchgeknallten Zombies. Wer bitte kommt auf die absurde Idee, so einen Untoten über und über mit Plastikedelsteinen zu bekleben? Oder das Hybridwesen, Tochter von Mr. Murphy und der Amazone mit Blaubeerkuchen, Lucy, das rasant altert (und bei der Geburt waren als Heilige Drei Könige kostümierte Zombies mit Zombie-Kamel anwesend), und als Teenager plötzlich ihre Regel bekommt, wehement nach dem Heilmittel Schokolade verlangt und der Entführer die Rolle eines verständnisvollen Vaters übernimmt.

Achtung, Spoiler

Die beste Szene war aber, als Doc Hallozinationen vom Zombiegras bekommt und plötzlich ein Delorean aus der Zukunft auftaucht und aus ihm Doc als Doc Brown und Zehntausend als Marty aussteigen. Wenn das nicht nur eine Hallozination gewesen wäre, dann wäre die Serie endgültig zur Absurdität verkommen, aber das wäre wohl rein aus lizenztechnischen Gründen schon nicht möglich gewesen.

Achtung, Spoiler

Staffel 3 endet mit einem bösen Cliffhanger. Warren wird in den Bauch geschossen. Wird sie überleben?

Achtung, Spoiler

Und dann frage ich mich noch, wie so ein Casting abläuft. Werden da Fragen gestellt wie "Haben Sie schon Zombiefilmerfahrung?". Denn Ramona Young kenne ich auch aus Santa Clarita Diet. Und in ZNation ist sie Kaya und von Citizen Z schwanger.

Achtung, Spoiler

Jetzt bin ich mit der Serie warmgeworden und werde unter dem Aspekt, sie nicht ernst zu nehmen, auch weiterschauen. Um die Zeit bis Walking Dead Staffel 8 im Oktober zu überbrücken, kann ich jetzt mit Fear the Walking Dead Staffel 4 auf Prime weitermachen und im Sommer geht hoffentlich iZombie Staffel 3 auf Netflix weter. Es leben die Zombies!

Themen: Serien | Zombies
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Dienstag, 24. April 2018 19:57

Natur von 0 auf 100 in zwei Monaten

In diesem Jahr ist es mir besonders krass aufgefallen. Im Februar hatten wir noch -15°C, jetzt im April plötzlich 25°C. Das ist schon ziemlich krass. Der Klimawandel bringt wie angekündigt immer extremeres Wetter mit sich. Auch habe ich das Gefühl, dass es immer weniger Schnee gibt. Grundsätzlich bin ich natürlich etwas skeptisch bezüglich der persönlichen Erfahren, denn die reicht maximal ein Menschenleben zurück. Erinnert sich jemand noch an die Schneekatastrophe 1978? Nein? Ich auch nicht.

Auch die mehr oder weniger genauen Aufzeichungen reichen bis maximal 1850 zurück, was klimatisch gesehen ein Wimpernschlag ist. Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Erwärmung ziemlich genau mit der Erdölförderung zusammenfällt. Und es ist ziemlich logisch, dass wir so seit Jahrzehnten kräftig einheizen. Aber insgesamt ist der CO2-Gehalt der Luft deutlich niedriger als vor 60 Millionen Jahren und dass die Polkappen vereist waren, ist jetzt auch nicht unbedingt immer gegeben gewesen.

Die Erde wird das schon überleben. Ich habe mich früher gefragt, was das Leben eigentlich für einen Sinn macht, wenn unsere Sonne doch sowieso irgendwann zu einem Roten Riesen wird. Aber das liegt noch ein paar Milliarden Jahre in der Zukunft. Früher dachte ich, dass nur Dinge einen Sinn ergeben, wenn sie unendlich währen, aber mittlerweile denke ich, dass Dinge auch temporär einen Sinn ergeben. Und dann fahre ich mal wieder zum Sperrmüll.

Aber wir Menschen mögen keine Veränderung, und Klimawandel schon gar nicht. Kein Schnee zum Skifahren? Bäh! Und wenn der Golfstrom ausfällt, dann wird es bei uns richtig ungemütlich. Beängstigend!

Umso mehr freue ich mich über die kleinen Dinge: Bienen, Hummeln und Distelfinken in unserem Garten z.B.. Und ich hoffe, dass uns auch wieder Taubenschwänzchen besuchen kommen.

Thema: News
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Dienstag, 17. April 2018 19:09

Dead like me

Ich weiß gar nicht mehr, wer mir die Serie Dead like me empfohlen hat, aber jetzt haben wir sie endlich durchgeschaut. Das kurze Leben von George (Georgia) endete tragisch, als sie mit 18 Jahren von einer Raumstationstoilette erschlagen wird. Das kannte ich schon aus dem Buch "Mieses Karma" von 2008, aber Dead like me ist älter.

Achtung, Spoiler

Doch sie weilt weiter unter den Lebenden als Milly, die zwar ihren Lebensunterhalt verdienen muss, aber gemeinsam mit ihrem Boss Rube, Betty (später durch Daisy ersetzt), Roxy und Mason Seelen einsammelt, bevor sie durch Unfälle oder andere Ereignisse zu Tode kommen, und sie dann ins Licht begleiten. Die Geschichten der Sterbenden sind jedoch eher Randerscheinungen. Wie die Seelensammler gelebt haben, wird immer wieder in Flashbacks erzählt. Ich fand es schade, dass Betty ersetzt wurde, aber Daisy war auch ein schöner Charakter. Sie war eine Schauspielerin auf der ständigen Suche nach Liebe, doch fand nur Sex und wurde ausgenutzt. Rube war auf der Suche nach seiner Tochter, die er kurz vor ihrem Tod finden durfte. Mason war ein Chaot, der weder zu Lebzeiten noch im Tod die Dinge im Griff hatte. Und Roxy war irgendwie seltsam, im Leben eine Tänzerin, im Tod eine Politesse und später Polizistin.

Achtung, Spoiler

Auch George macht eine Entwicklung durch. Sie verliert ihre Jungfräulichkeit, aber der Typ taucht nie wieder auf. Das hätte meiner Meinung nach eine tolle Storyline ergeben, wenn er sie fragt, was denn ihr richtiger Name sei, denn George Lass ist längst tot. Wurde aber nie aufgegriffen. Sie beobachtet ihre Familie, die nach ihrem Tod zerbricht. Ihre kleine Schwester verkraftet das nicht so gut, hat aber bald den Verdacht, dass George in Milly noch da ist.

Achtung, Spoiler

Die erste Staffel endet lieblos. In der zweiten Staffel werden die Geschichten etwas netter weitererzählt, doch im Grunde bleiben lose Enden. Wir hatten gehofft, dass der Film dann einen würdigen Abschluss gibt, doch das tut er leider nicht. Statt dessen wird Rube durch Cameron (Desmond aus Lost) ersetzt, der alles modernisiert und die gelben Postits durch Smartphones ersetzt. George begegnet ihrer Schwester Reggie erst am Ende (das wäre auch toll gewesen, wenn sie ihre Mutter und/oder Eltern davon überzeugt hätte, dass Milly - durch eine hübschere Schauspielerin ersetzt - eigentlich George ist). Und Daisy wurde plötzlich von einer anderen Schauspielerin ersetzt, was gar nicht ging!

Fazit: War ganz nett, aber man hätte viel mehr draus machen können. Wie entstehen Gruftlinge? Wie finden unsere Untoten ins Licht? Deshalb werden wir die DVDs nicht behalten. Wurde die Serie wirklich eingestellt, weil Ellen Muth magersüchtig war und stationär behandelt werden musste?

Thema: Serien
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Sonntag, 15. April 2018 12:19

Klassentreffen der Grundschule im Humboldts

Gestern war ich auf einem Klassentreffen der Grundschule im Humboldts. Witzigerweise hat dort auch eines der letzten Klassentreffen vom Gymnasium stattgefunden, damals allerdings im Barbereich. Anfangs war alles gut, aber dort wurde ein Geburtstag gefeiert. Das Personal war plötzlich schlecht gelaunt und ließ sich gar nicht mehr blicken. Auf dem Weg zur Toilette sah ich dann, dass der Boden mit Servietten übersäht war. Da wäre ich aber auch schlecht gelaunt gewesen. Wie kann man sich als Gast in einem Restaurant nur so benehmen?

Ich hatte den Bacon Cheeseburger bestellt und gefragt, ob da Pommes dabei wären. Die bekam ich dann auch, dabei wären eigentlich Wedgies dabei gewesen. Die musste ich aber wieder abgeben :) Schade, denn die Pommes waren total versalzen. Ansonsten war der Abend echt schön gewesen. Was wir für alte Geschichten ausgegraben haben, unglaublich! Ich habe tatsächlich um Mitternacht das erste Mal auf die Uhr geschaut und dann ziemlich lange auf Bezahlung und U-Bahn warten müssen. Aber es war echt schön. Ich freue mich schon auf die Fotos.

Bacon Cheese Burger

Themen: Freunde | Blick in die Vergangenheit
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Freitag, 6. April 2018 19:52

Digitalisierung und Sommerzeit

Dieses Jahr bin ich mit der Umstellung auf die Sommerzeit sehr gut zurecht gekommen. Das hatte im Wesentlichen zwei Gründe:

  1. Ich hatte sowieso Schlafprobleme, lag teilweise ein-zwei Stunden nachts wach und bin dann natürlich am Folgetag schon um neun oder so auf dem Sofa ins Koma gefallen. Da ist es dann auch Wurscht, wenn die Uhr umgestellt wird, weil das dann nicht mehr ins Gewicht fällt.
  2. Es waren Osterferien. Daher musste ich meinen Sohn nicht pünktlich um 8.00 Uhr in der Schule abliefern, sondern konnte mir den Luxus zweier Zeitumstellungen leisten. Ich stellte den Wecker in den Ferien statt auf 6.30 Uhr auf 7.00 Uhr, so dass es erst mal nur eine halbe Stunde war, die ich früher aufstehen musste, und jetzt am Montag nochmal eine halbe Stunde. Das hat den Vorteil, dass es da schon bald den Sonnenaufgang (6:37 Uhr) gibt und ich nicht in Dunkelheit aufstehen muss, was das eigentliche Problem ist.

Damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich mag die Sommerzeit an sich. Ich finde es toll, früher aufzustehen, weil es eh hell ist, da habe ich dann auch kein Problem damit, wenn die Sonne mich weckt, dafür aber auch früher von der Arbeit gehen zu können, um den Abend gemütlich im Biergarten, beim Grillen im eigenen Garten oder in der Reitschule auf dem Reitplatz ausklingen zu lassen. Und die Zeitumstellung im Herbst hat mir auch noch nie Probleme gemacht. Ich hasse nur die Zeitumstellung im Frühling, weil ich normalerweise plötzlich wieder in Dunkelheit aus dem Bett muss und mein Schlafrhythmus gestört wird. Minijetlag eben, für den ich etwa zwei Wochen brauche.

Daher habe ich mir schon oft Gedanken darüber gemacht, wie man die Umstellung verhindern kann, aber trotzdem die Vorteile der Sommerzeit beibehalten kann.

Wenn man sich die Uhrzeiten des Sonnenaufgangs anschaut, dann haben wir die beiden Sonnenwenden, im Winter vom 26. Dezember bis 6. Januar gegen 8:04 Uhr in München und gegen 8:36 Uhr in Hamburg (Wandsbek), im Sommer vom 11.-22. Juni gegen 5:14 Uhr (4:14 Uhr Normalzeit) in München und 4:50 Uhr (3:50 Uhr Normalzeit) in Hamburg (Wandsbek). Die Uhrzeit/Normalzeit wurde ursprünglich definiert mit 12:00 Uhr Mittags gekoppelt am höchsten Stand der Sonne. Mit Einführung der Zeitzonen wurden zumindest in den jeweiligen Zonen die Uhren synchronisiert und der Höchststand der Sonne war dann je nach Ort nicht mehr exakt 12:00 Uhr mittags, aber das vereinfachte die Erstellung von Bahnfahrplänen und anderen Dingen.

Achtung, jetzt wird es kompliziert. Wenn man jetzt definieren würde, dass der Zeitpunkt des Sonnenaufgangs z.B. in Köln/Bonn immer 7:00 Uhr wäre, also sozusagen im Dezember/Januar um 8:34 Uhr und im Juni um 4:19 Uhr Normalzeit, dann hätte man eine fließende Zeit und jeden Tag eine Zeitumstellung von ca. 0-3 Minuten, die kein Mensch bemerken würde. Der Nachteil wäre aber natürlich, dass es dann im Dezember/Januar bereits um 15:00 Uhr dunkel wäre. Hm, auch doof. Vor allen Dingen weil vielen es nichts ausmacht, wenn es morgens dunkel ist. Für diejenigen wäre das Modell, einfach ganzjährig die Sommerzeit beizubehalten, die beste Lösung ohne Umstellung und mit viel Biergarten. Und für diejenigen, die bei Dunkelheit schlecht aus dem Bett kommen (wie mich), gibt es noch die Sonnenlichtwecker.

Fazit: Man kann es nicht allen recht machen. Und es gibt nicht nur unterschiedliche Schlaftypen, sondern es gibt auch viele unterschiedliche Arbeitsmodelle (Stichwort Schichtarbeit). Und irgendwie muss die Gesellschaft einigermaßen einheitlich getaktet sein, es geht also nicht, dass für die meisten Leute immer die Normalzeit gilt und manche sich im Sommer den Luxus erlauben können, einfach früher aufzustehen und früher von der Arbeit heimzugehen. Schwieriges Thema.

Thema: Sommerzeit abschaffen
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Mittwoch, 4. April 2018 17:34

Der Jesus-Deal - Andreas Eschbach

Eigentlich wollte ich das Buch [Unser Amazonstore: ] Der Jesus-Deal von Andreas Eschbach [/Amazonstore Ende] bis zu unserer Tagung in Wolfenbüttel gelesen haben, aber da ich ein sehr langsamer Leser bin, habe ich es leider nicht geschafft. Aber ich finde es irgendwie passend, dass ich es bis Ostern geschafft habe ;-)

In dem Buch gelingt es Andreas Eschbach, die Vor- und Nachgeschichte zum Jesus-Video zu erzählen. Zeitreisen sind immer ein diffiziles Thema, aber da sich Eschbach an den Grundsatz hält, dass eine Änderung der Vergangenheit nicht möglich ist, funktioniert das sehr gut. Auch schafft er es wieder, Jesus als historische Persönlichkeit darzustellen, die durch ihr Charisma die Menschen beeindruckt hat. Das sollte Christen nicht beleidigen, aber auch für Atheisten und Agnostiker kein Problem sein.

In der ersten Hälfte des Buches geht es um die Vorbereitung der Zeitreise. Es werden auch Motive aufgebaut, wie ein krebskrankes Mädchen und ein aidskranker, junger Mann, die vielleicht Interesse an einer Heilung durch Handauflegen hätten. Doch es kommt natürlich alles anders als geplant. In der zweiten Hälfte beschreibt Eschbach dann, was denn so alles schiefläuft und kommt zu einem unerwartetem Ende, das es in sich hat. Und anders als bei vielen anderen Eschbach-Romanen ließ es mich nicht mit einem schalen Geschmack im Mund und der Frage "war das alles?" zurück, sondern es war mal wirklich ein zu Ende geknüpfter Zopf. Naja, nicht ganz.

Achtung, Spoiler

Da gibt es die Fundsachen 4-6. Und wo sind die Fundsachen 1-3? Kommen die im nächsten Roman vor? Und war es wirklich Kaun, der damals zu Zeiten Jesu verstorben war, mit dem Bruch und den Zahnfüllungen? Wie kann das sein, wenn er doch in heutiger Zeit verstorben ist? Wird es einen dritten Roman der Reihe geben?

Fazit: Absolute Leseempfehlung, für beide Romane!

Thema: Bücher
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Dienstag, 3. April 2018 19:26

Mars

Die Kurzserie Mars von National Geographic ist eine Mischung aus Fiktion, Interviews und Dokumentation. Die Apollo-Missionen werden angesprochen, das russische Experiment Mars-500, wieso Nixon sich für die Spaceshuttles aussprach und welche Visionen Wernher von Braun hatte. Ganz besonders oft kommt Elon Musk zu Wort, wodurch die Serie wie ein Werbefilm für SpaceX wirkt. Aber warum nicht? Er ist ein Visionär. Hoffentlich geht ihm das Geld nicht aus.

Themen: Astronomie | Serien
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Montag, 2. April 2018 15:42

Santa Clarita Diet - Staffel 1 - 2

Eigentlich schaue ich die Serie Santa Clarita Diet nur als Übergang, bis iZombie endlich weitergeht. Die Serie ist viel zu überdreht und albern, weshalb ich sie nicht wirklich empfehlen möchte. Aber in der Folge 2.05 wurden die Zuschauer mal ganz nebenbei über Fracking aufgeklärt, als der Nerd einer dumpfbackigen Mitschülerin mal die Sache mit den giftigen Chemikalien erklärt, die das Grundwasser vergiften. Also ein Pluspunkt :)

Themen: Serien | Zombies
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09.01.2012 13:02 Clicks: 180805

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