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Sonntag, 26. August 2018 23:59

Terence Hill präsentiert... Mein Name ist Somebody

Relativ spontan hat Florian mich gefragt, ob ich mit ihm Terence Hill präsentiert... Mein Name ist Somebody anschauen würde, und zwar im Kino am Olympiasee. Nachdem das Wetter zumindest trocken war, habe ich zugesagt. Später haben wir gesehen, dass er auch im Mathäser gewesen wäre, aber da hatten wir die Tickets schon.

Ich hatte mich dann auf die Burger gefreut, aber die waren eine herbe Enttäuschung. Da habe ich bei Burger King schon besser gegessen. Und die Süßkartoffelfritten waren auch ziemlich lätschert, die sind in unserer Kantine besser... Das nächste Mal nur Getränke, da kann man nicht so viel falsch machen. Falls es überhaupt ein nächstes Mal gibt.

Als Geschenk war eine Stahlpfanne vorbereitet, die wir Kinogäste unterschreiben konnten. Dann haben wir es uns auf unserem Loveseat, einem doppelten Liegestuhl bequem gemacht.

Mit Fleece-, Sweat- und gefütterter Regenjacke bewaffnet und noch in eine Wolldecke eingemümmelt habe ich mich dann auf das Ereignis gefreut. Auch wenn ich gemeint habe, die Winterjaceke und -stiefel wären auch nicht schlecht gewesen und Erfrieren ist eigentlich ein schöner Tod. Und einen vulkanischen Gruß habe ich in die Kamera gemacht, deren Bilder rechts und links von der großen Leinwand übertragen wurden.

Der Platz vor der Bühne wurde belagert und niemand schien der Aufforderung zu folgen, dass dieser Bereich frei bleiben müsse. Wenigstens schien man dann der Bitte nachzukommen, nicht mehr mit Blitzlicht zu fotografieren. Terence Hill wurde freudig begrüßt, als er die Bühne betrat und beantwortete drei vorbereitete Fragen. Die größte Leistung seines Lebens ist, seit 50 Jahren mit der gleichen Frau verheiratet zu sein. Dann erzählte er - alles auf deutsch - wie er bei Dreharbeiten Bud Spencer kennenlernte.

Danach folgte der Film, der ein Herzensprojekt von Terence Hill war. Ein Roadmovie, der Thomas und Lucia zusammenbringt. Mit Low-Budget-CGI-Tieren garniert, erfahren wir einiges über die erst nervige, stehlende und lügende Lucia und ihre Beweggründe. Man muss schon Terence-Hill-Fan sein, um diesen Film zu mögen. Er ist nett, mehr aber auch nicht. Wäre Terence Hill nicht persönlich erschienen, um ihn zu präsentieren, hätte ich ihn mir höchstwahrscheinlich gar nicht angeschaut. Und die verteilten Autogrammkarten waren bedruckte Werbung, weshalb wohl im Dunkeln ein Praktikant oder so durch die Reihen schlich und diese austeilte.

Mit halb gefrorenen Füßen, die auf dem Weg zum Auto wieder auftauten, war ich froh, schnell nach Hause zu kommen und dort ins Bett plumpsen zu können.

27 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino
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Sonntag, 5. August 2018 23:08

Mittelalterliches Klosterfest Miesbach

Heute waren wir in Miesbach auf dem Mittelalterlichen Klosterfest. Die Anfahrt war eine kleine Odyssee, weil das in Google Maps falsch hinterlegt ist. Eine nette Anwohnerin hat uns dann zur richtigen Stelle gelotst. Bei ihr vor dem Haus sind gestern auch schon einige Besucher gestrandet... Hier ist die Adresse aus dem Impressum hinterlegt, es gibt keine Anfahrtbeschreibung. Das tatsächliche Klosterfest findet nämlich bei der Portiunkulakirche statt.

Der Markt ist wirklich sehr schön. Um 15:30 Uhr haben wir die Spielleut von Lumen angeschaut. Da hat es etwas geregnet. Als der Part zu Ende war, sind wir unter das Bühnenzelt geschlüpft.

Da der Harfenspieler Martin sein kostbares Instrument nicht durch den Regen tragen wollte, hat er uns ein wenig über seine Harfe erzählt. Das Klangholz ist nur 3-4 Millimeter dick, muss aber den Zug der Saiten von 400 kg aushalten. Außerdem wird der Arm einseitig belastet, da die Saiten nur auf einer Seite ziehen. Er muss also stabil genug sein, damit er sich im Laufe der Zeit nicht biegt. Er hat seine Harfe bei Norbert Maier bauen lassen, durfte aber unter Anleitung selbst auch Hand anlegen, beispielsweise beim Schleifen des Holzes. Seine Harfe besteht aus mindestens vier verschiedenen Holzarten, u.a. Birke und Kirsche. Sie hatten anfangs unterschiedliche Tönungen, mittlerweile haben sich die Farben aber angeglichen. Ob das der Harfenbauer wusste, dass das passieren würde?

Susanna spielt auch noch bei Neumentroll mit. Die Band haben wir verpasst, aber Florian konnte sich erinnern, dass wir sie im Heidnischen Dorf auf der WGT gesehen hatten.

Besonders angetan war ich jedoch von den kleinen Falken der Oberbayern Falknerei. Entgegen meiner laienhaften Vermutung waren das keine Jungtiere, sondern eine kleine Falkenart, nämlich nordamerikanische Buntfalken. Mit Gimli habe ich mich dann fotografieren lassen, aber er war natürlich winzig verglichen mit der Kordillierenadlerdame Artemis, mit der sich Florian auf der RPC hat fotografieren lassen. Wenn ich nur nicht so blöde Grimassen geschnitten hätte :) Bei der anschließenden Flugshow habe ich wieder eine Menge dazugelernt. Dabei habe ich schon so viele Shows gesehen. Die Falknerei Oberbayern bietet auch Workshops an. Ich glaube, das möchte ich mal machen.

Abends haben wir uns noch einmal Lumen angehört, diesmal in der Kirche. Es war auch ein richtiger katholischer Gottesdienst. Da waren wir ein wenig fehl am Platz, aber wir wollten die Musik hören. Fotos habe ich da aber keine gemacht. Es war noch ein schöner Abschluss. Als wir wieder aus der Kirche rauskamen, waren schon alle mit Abbau beschäftigt. Das war ein wirklich schöner Sonntag. Auf dem Heimweg haben wir dann noch eine schöne rote Sonne bewundern dürfen.

70 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Mittelalter
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09.01.2012 13:02 Clicks: 232400

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