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Freitag, 30. Oktober 2020 19:07

Hausaufgaben gemacht

Ich habe heute meine Hausaufgabe Nummer 3 gemacht und auf der Brücke am Hanns-Seidel-Platz nach einer optischen Illusion einer weißen Frau gesucht. Aber leider keine gefunden. Dafür schöne Krähen. Die passen auch zu Halloween. Und passend dazu habe ich heute beim Hofpfister 6,66 Euro bezahlt :D

Unsere neue Canon PowerShot SX730 HS mit 40-fach Zoom ist klasse!

23 Fotos

Themen: Halloween/Gothic | Fotografie
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Donnerstag, 29. Oktober 2020 20:43

Evidenzbasiert? Ich habe da mal ein paar Fragen...

Ich bin kein Experte, aber ich denke, ich kann durchaus unterscheiden, wer Blödsinn erzählt und wer doch eher bei den Fakten bleibt. Naja, das denken im Moment wohl alle irgendwie. Trotzdem kommt mir beim Lesen mancher Artikel die Galle hoch. Wie bei diesem hier auf Telepolis.

Da benutzt der Autor das Wort "evidenzbasiert" und rechnet sich dann die Welt, wie sie ihm gefällt. Und es wird wieder nur auf die Ist-Zahlen geschaut, nicht extrapoliert. Der Autor behauptet, dass es auch positiv getestete Unfallopfer auf den Intensivstationen gibt, die zu den Covid-19-Toten gezählt werden. Wieviele das sind, führt er nicht aus. Das ist auch einem anderen Beobachter aufgefallen. Denn wenn von 100 Corona-Intensivpatienten nur ein Unfallopfer dabei ist, das in die Statistik einfließt, dann ist das irrelevant.

Dann behauptet er, dass die Zahl der belegten Intensivbetten keinen Anstieg erkennen lassen würden. Bin ich blind? Für mich neigt sich die rote Kurve gegen Ende Oktober durchaus leicht nach oben. Wenn man nun extraploliert, dann wird diese noch weiter steigen, da die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen exponentiell steigt und wir also aufgrund der Inkubationszeit und Zeit bis zur Verlegung auf die Intensivstation wissen, dass in etwa mit drei bis vier Wochen Verzögerung derselbe Anstieg auch bei der Belegung der Intensivbetten und danach ein Anstieg der Todesfälle erfolgen wird. Mir wäre es auch lieber, wenn sie sich irren würden. In meiner persönlichen Coronastatistik, die auf den Daten des DIVI beruhen, sehe ich durchaus einen Anstieg bei der Bettenbelegung. Nur sieht meine Kurve etwas exponentieller aus, oder?

Dass die Labore überlastet sind und dadurch gewisse Fehlerquellen entstehen, ist kein Geheimnis. Doch wie hoch ist der Prozentsatz der dadurch entstandenen falsch-positiven Ergebnisse tatsächlich? Hier wird gezielt Zweifel gesäht, was typisch ist für Leute, die sich der Realität nicht stellen können oder wollen. Oder sind das doch nur Einzelfälle, die statistisch nicht relevant sind? Darauf finde ich in dem Artikel keine Antwort, aber in meinem Hirn formen sich ebenfalls Zweifel. Dass die Positivrate gerade die 5%-Marke knackt, bedeutet für mich jedenfalls, dass sich der Virus in einer Geschwindigkeit ausbreitet, die beängstigend ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Labors solche Versager sind, dass dies allein durch eine Falsch-Positiv-Rate erklärbar wäre. Und wenn man noch weiter extrapoliert, dann kommt man auch auf eine entsprechende Todesrate. Der verlinkte Artikel in der NZZ ist auch vom Mai. Ob das noch alles so aktuell ist?

Insgesamt benutzt mir der Autor auch viel zu häufig den Konjunktiv (10x könnte, 5x würde, 1x hätte, wenn ich mich nicht verzählt habe). Das hat mit "evidenzbasiert" nun überhaut nichts mehr zu tun. Außerdem schaut eine Evidenz immer nur auf die Vergangenheit. Das kann ziemlich gefährlich werden, wenn man mit 180 km/h nur in den Rückspiegel guckt.

Wo ein Trog aufgestellt wird, zieht man Schweine an. So auch bei Telepolis-Artikeln, die von Nicht-Experten mit Wunschdenken fabuliert werden, die sich selbst genau wie ihre Leser für kritische Denker halten. So ist es wirklich traurig zu sehen, wie die Kommentare ebenfalls zum großen Teil dieses in meinen Augen fehlerhafte Wunschdenken bestätigen. Wo bleiben die kritischen Fragen? Wo die weiterführenden Links mit korrigierenden Informationen?

Pipi, werd erwachsen!


Updates

Telepolis (05.11.2020): Evidenz als Phrase

Telepolis (07.11.2020): Die Vordenker der Querdenker

Thema: Corona
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Mittwoch, 28. Oktober 2020 21:20

Halloween auf Twitch

Gestern Abend kam wieder ein #FERNGESPRÄCH auf Twitch/WildMics, dessen Thema mich sehr interessiert hat, nämlich ein Halloween Spezial | Geister, Spuk & Ghostbusting. Zu Gast war u.a. Tom "Who you gonna call?" Pedall, der auf Youtube den Channel "TomsTalkMystery" unterhält. Das Angenehme an Tom war, dass er kein Schwurbler ist, der die Ängste von Menschen ausnutzt, die seltsame, unerklärliche Dinge erlebt haben, sondern sich die Zeit nimmt, den Phänomenen auf den Grund zu gehen. In 98% der Fälle kann er dann auch eine Erklärung liefern und den Leuten die Angst nehmen, denn vor Dingen, die man versteht, hat man keine Angst. Ein Beispiel für einen Fall der restlichen 2% könnt ihr in dieser Twitch-Sendung nachhören. Ebenso andere schöne Gruselgeschichten und Erklärungen.

So, und jetzt muss ich Hausaufgaben machen:

  • TomsTalkMystery gucken - abonniert :)
  • Coco von Disney/Pixar anschauen (leider nicht auf Netflix, für 3,89 Euro auf Prime leihen oder Disney+)
  • Nach Neuperlach auf die Brücke über die Fritz-Erler-Straße gehen und nach einer weißen, regungslosen Frau in einem Fenster Ausschau halten. Allerdings wurde auf dem Hanns-Seidel-Platz mittlerweile so viel umgebaut, dass es sie wahrscheinlich nicht mehr gibt.

Themen: Tommy Krappweis | Halloween/Gothic
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Dienstag, 27. Oktober 2020 19:45

Pressekonferenz

Es ist praktisch, dass man auf Facebook oder Youtube die Pressekonferenzen auch später als Aufzeichnung anschauen kann. Heute gab es ja wieder eine mit Markus Söder und Co.. Die zweite Welle lässt sich irgendwie nicht mehr wegaluhuten, möchte man meinen. Außer man glaubt der "Lügenpresse" gar nichts mehr. Deshalb ist es wohl nicht verwunderlich, dass nun härtere Maßnahmen diskutiert werden und wohl auch kommen werden, um den Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern.

Es wurde deutlich gesagt, dass es keine Impfpflicht geben wird. Aber es soll Impfzentren geben, wo jeder hingehen kann, der möchte.

Außerdem wurde gesagt, dass die Schulen und Kitas als letztes geschlossen und als erstes wieder geöffnet werden. Das ist für die Kinder und betroffenen Eltern sehr wichtig und richtig. Meiner Meinung nach können Schulen auch nicht zu sehr zur Ausbreitung des Virus beitragen, schließlich treffen sich dort immer die gleichen Personen, im Gegensatz zu kulturellen Veranstaltungen, wo ständig neu gewürfelt wird. Die Schulleitungen bekommen 500 Euro Bonus. Naja, aber vielleicht sollten diejenigen Lehrer, die sich von jetzt auf gleich auf Digitalisierung und Fernunterricht eingestellt haben, auch entsprechend honoriert werden...

Gut finde ich auch, dass nun endlich den Solo-Selbständigen wie Künstlern besser geholfen werden soll. Es ist einfach nicht praktikabel, nur bei den Betriebsausgaben zu helfen, wo Selbständige doch außer Wohnung und Essen nur wenige Betriebsausgaben haben, und die Musikinstrumente verkaufen zu müssen ist kein zukunftsträchtiges Konzept. (Ebenso wie die Infrastruktur an private "Investoren" zu verscherbeln.)

Leider wurde das Problem kleingeredet, dass es zwar freie Intensivbetten gibt, aber nicht genügend Pflegekräfte, um die darin liegenden Patienten auch zu betreuen. Was nutzen Schulungen des vorhandenen Personals, wenn das bereits chronisch überlastet ist?

So, und jetzt bin ich gespannt, was unsere Journaille daraus noch macht. Und was als nächstes passiert...

Thema: Corona
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Samstag, 24. Oktober 2020 20:38

Sandra schaut...

Mal zusammengefasst:

Two and a Half Men

Nachdem Angus T. Jones meinte, dass Two and a half Men Dreck sei, habe ich mich gefragt, wie eine Serie aus einem jungen Menschen so etwas machen kann. Die Serie ist ja ganz lustig, aber zeichnet ein furchtbares Frauenbild. Und mir tat Jake immer leid, weil er als dämlich dargestellt wurde, aber keinerlei Unterstützung durch seine Eltern erfuhr. Nachdem Charlie Sheen die Serie verlassen musste, wurde es nicht besser. Meiner Meinung nach wäre es besser, Serien einzustampfen, wenn der Cast auseinander fällt, auch wenn es bedeutet, dass ein Teil des Casts dann seinen Job verliert. In dem Punkt hat es "The Big Bang Theory" besser gemacht und die Serie würdig beendet, als Jim Parsons ausstieg.

Mir ist es ja immer wichtig, dass eine Serie würdig endet, und nicht qualvoll dahinsiecht. So hat es "Two and a half Men" getan. Ashton Kutcher hat zwar frischen Wind in die Serie gebracht und der Cameo-Auftritt seiner zuckersüßen Frau Mila Kunis war herrlich selbstironisch, aber retten konnte es die Serie auch nicht mehr. Das Niveau sank und sank. Einmal hatte Alan Harper eine Freundin, die darauf hinwies, dass es nicht in Ordnung ist, wie er seinen Sohn Jake behandelt. Ansonsten wurde es immer unerträglicher, auch für die Schauspieler, so dass immer wieder hämische Selbstironie das Ende herbeisehnen ließ. Die letzte Folge ist dann ein Zusammenführen vieler Stränge, die absurd und komisch waren. Charlie taucht dann doch wieder kurz auf, auch wenn er nicht mehr von Charlie Sheen gespielt wurde, nur um von einem Flügel erschlagen zu werden. Und Jake hat seinen letzten Auftritt.

Anger Management

In "Anger Management" hat Charlie Sheen genau das getan: In der allerersten Eingangsszene lässt er seiner Wut freien lauf und erzählt in die Kamera, dass man ihn nicht feuern könne, er kündigt. Die Serie ist witzig, hat aber das gleiche, fürchterliche Frauenbild. Die Produktion der Sheen und Estevez-Familie hatte aber auch unter Charlie Sheens Eskapaden zu leiden, weshalb Selma Blair gehen musste. Nach 100 Folgen war dann aber auch Schluss.

Grey's Anatomy

Ich hatte schon Angst, dass ich jetzt einen Faible für unterirdisch schlechte Serien entwickel. Schließlich habe ich jetzt auch die 14. Staffel von "Grey's Anatomy" angeschaut. Staffel 15 und 16 sind noch zahlpflichtig, da warte ich noch. Aber auch hier ist ein stetiger Wechsel in der Belegschaft, der mir zu schaffen macht und ein Zeugnis von Streitigkeiten hinter den Kulissen ist. Ich verstehe, wenn Schauspieler ihre Karriere vorantreiben wollen und deshalb eine Serie verlassen, aber wenn es wegen Streitereien ist, dann finde ich spürt man das auch als Zuschauer.

Grey's Anatomy ist so grottig schlecht, dass ich wirklich keine Ahnung habe, warum ich den Sch***ß überhaupt noch weiter angucke. Da geht es um Superreiche, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld, aber auch manchmal um das kranke US-Gesundheitssystem. Und jede Staffel endet mit einer Katastrophe, die einen Cliffhanger hervorquält. Und jeder Arzt hat schonmal irgendeine furchtbare Krankheit zu überstehen, amputierte Beine, Hirntumor, das ganze Arsenal. Und immer wieder verlassen Figuren die Serie auf Nimmerwiedersehen. Und wenn Szenen im OP spielen, wunder ich mich immer darüber, wie mit chirurgischem Besteck in den offenen Wunden herumgestochert wird.

Das Dilemma mit den sozialen Medien (Netflix-Doku)

Dann hat mich die Netflix-Doku Das Dilemma mit den sozialen Medien durchaus beeindruckt. Doch ich denke, dass es mit einer gewissen Medienkompetenz durchaus möglich ist, sich nicht zur Marionette von Facebook & Co. machen zu lassen. Wenn man die Tricks wie Infinite Scroll und andere Psychofallen kennt, dann ist man schon etwas gewappnet. Und man kann sein Profil auch verwässern, indem man Werbung bevorzugt anklickt, die einen überhaupt nicht betrifft. So wird mir ständig Werbung für Treppenlifte angezeigt, das ist schon ein Running Gag bei uns.

Kleine Germanen – Eine Kindheit in der rechten Szene (Dokumentarfilm im Ersten)

Diese Doku war auch erschreckend. Die hat Tommy Krappweis empfohlen. Die Indoktrination von Kindern ist in meinen Augen ein Verbrechen. Aber die Jugendämter haben da kaum eine Handhabe, die Kinder aus den Familien zu nehmen, da der Grundsatz gilt, dass Kinder nunmal zu ihren Familien gehören. Das ist im Prinzip auch richtig so. Die Hürden müssen sehr hoch sein und die Kinder nur dann weggenommen werden können, wenn das Kindswohl stark gefährdet ist. Ansonsten wäre es staatliche Indoktrination, was auch nicht richtig ist.

BlacKkKlansman

BlacKkKlansman ist ein Spielfilm, der auf einer wahren Begebenheit aus den 70er Jahren beruht, als sich ein schwarzer Polizist in den Ku-Klux-Klan einschleust. Adam Driver (Kylo Ren aus Star Wars) spielt einen jüdischen Polizisten, eine fantastische Rolle! Leider ist der Film bei Netflix nicht mehr zu sehen, aber er ist auf jeden Fall empfehlenswert!

Star Trek Discovery

Die dritte Staffel hat begonnen. Lasst es mich so ausdrücken: Nicht überall, wo "Star Trek" draufsteht, ist auch "Star Trek" drin. Das trifft auf Discovery am meisten zu. The Orville hat mehr Star Trek als Discovery. Ich kann zwar nicht nachvollziehen, wieso die Gefühlsausbrüche von Michael Burnham stören, da gibt es für mich ganz andere Baustellen. Aber es ist auf jeden Fall Alex Kurtzman drin, der es gemeinsam mit J.J. Abrams und Roberto Orci geschafft hat, Star Trek kaputt zu machen. In den Filmen die Rote Materie und die vollkommen unnötige Zerstörung von Vulkan, und jetzt eben Discovery.

Florian und ich sind uns einig, dass das die erste Star Trek-Serie ist, die wir uns nicht ins Regal stellen werden. Ich bin gerne bereit, hin und wieder mal über Logikfehler hinwegzusehen. Aber die gequirrlte Sch***ße, die uns hier präsentiert wird, vom Sporenantrieb, rotem Engel bis zum parasitären Eis, ist wirklich unerträglich. Wieso legt Bryen Fuller kein Veto ein? Und das alles für Coolness und optische Effekte.

In Staffel 3 befindet sich die Discovery jetzt im Jahr 3000 oder so. Muss man sich nicht merken. Das einzig Gute daran ist, dass die da jetzt nicht mehr am Kanon herummurksen können. Ich finde Prequels immer problematisch. Aber es mangelt trotzdem an Ideen. Da fliegen Felsbrocken herum wie in Avatar und auf Facebook mehren sich die Stimmen, dass es an Andromeda erinnert, die in der Zukunft strandet, wo es kein Commonwealth mehr gibt. So ist es jetzt mit der Discovery, denn die Föderation gibt es auch nicht mehr.

Logische Handlungsstränge und Physik werden auf dem Altar der Effekthascherei und optischer Schönheit geopfert. Wie schön, dass wir uns die alten Serien noch reinziehen können. Derzeit wiederholen wir Voyager. Die Serien hatten auch ihre Schwächen, aber das war trotz allem noch Star Trek.

Twitch WildMics #ZEITVERSCHREIB und #FERNGESPRÄCH

Diese Woche natürlich wieder #ZEITVERSCHREIB mit Tommy Krappweis, diesmal zum Thema "Vorbilder - Früher wollte ich sein wie...". Es ging viel um die Marx-Brothers und Buster Keaten. Mein persönliches Highlight war am Ende, als Tommy mit seiner Leihguitarre generdet hat, einer VOX Guilietta, eine Guitarre, mit der man aber viele verschiedene Guitarren spielen kann, eine 12-saitige Akustikguitarre und sogar Banjo. Geiles Teil! Dabei hat Tommy hinten sogar ein echtes Banjo. Witzigerweise hat Ferdinand letzte Woche auch ein Banjo gekauft :)

In der Folge #FERNGESPRÄCH zum Thema Die Brüsseler Gurkenbieger - Über EU-Mythen hatte ich leider das Gefühl, dass die positiven Geschichten zur EU ziemlich zusammengesucht werden mussten. Die Norm, dass Gurken gerade zu sein haben, ist inzwischen wohl wieder aufgehoben, der Handel macht jedoch damit weiter, weil sich gerade Gurken besser stapeln und transportieren lassen. Aber auf die Von der Leyen-Personalie hatte auch niemand der schlauen Gäste eine Erklärung. Und auf die intransparenten TTIP-Verhandlungen und die Schiedsgerichtsproblematik, das Personalproblem, die iPhone-Ladekabel oder die Troika wurden gar nicht und auf Orbanistan und Polen nur am Rande eingegangen. Statt dessen wurde der Brexit als gutes Beispiel dargestellt, dass es möglich ist, die EU wieder zu verlassen. Und welche Folgen das hat.

Was die EU aber auf jeden Fall bringt, ist Frieden, zumindest auf unserem Kontinent, durch die wirtschaftliche Verflechtung, und ich bin auch ein großer Fan vom Schengener Abkommen, das uns einfaches Reisen ohne Visum ermöglicht. Aber die EU ist noch immer ein bürokratischer, träger Koloss, der noch einige Baustellen hat. Trotzdem befürworte ich die EU und würde sie auf keinen Fall abschaffen oder aus ihr austreten wollen.

Themen: Filme | Star Trek | Star Wars
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Donnerstag, 22. Oktober 2020 19:10

Paywalls

Ich bin ja der Meingung, dass man selbstverständlich für guten Journalismus (oder den man für einen solchen hält) auch etwas bezahlen sollte. Schließlich haben sich die Zeitungen auch früher nicht allein durch ihre Werbung finanziert, was auch gut so ist, denn sonst wäre man ja von den Geldgebern abhängig. Und auch Journalisten wollen und sollten angemessen bezahlt werden. Aber die Abo-Modelle der meisten Online-Medien sind für mich einfach zu teuer. Da ich ziemlich querbeet lese, käme ich wohl auf mehrere hundert Euro im Monat, würde ich für alle Zeitungen, die ich so streife, jeweils Abos abschließen. Und irgendwie liegt meine Schmerzgrenze da auch bei 10 Euro im Monat.

Derzeit bezahle ich folgende Online-Medien:

  • Heise+ - 9,95 Euro/Monat
  • Correctiv.org - 10,- Euro/Monat - die haben den Cum-Ex-Skandal aufgedeckt!
  • Tagesspiegel Checkpoint-Newsletter - 5,- Euro/Monat (bzw. 60,- Euro/Jahr)
  • The Guardian - 2,- Euro/Monat - die haben Edward Snowden nach der Aufdeckung des NSA-Skandals in Hong Kong getroffen
  • New York Times - 2,- Euro/Monat
  • Süddeutsche - 9,99 Euro/Monat - werde ich aber wieder kündigen, wenn das Angebot endet und es dann 14,99 Euro/Monat kosten soll

Ich wäre auch gerne bereit, noch weitere Medien finanziell zu unterstützen, aber entweder in Einmalzahlungen oder anderen Modellen unter 10 Euro pro Monat. Ich sehe das so: Auch früher war ich selten Abokunde, sondern habe mir mal die Zeitschrift, mal die Zeitung am Kiosk geholt, die mich gerade interessierte. Aber solche Kunden werden von den Abomodellen der Online-Medien überhaupt nicht bedient. Ich würde gerne hin und wieder für einzelne Artikel so zwei bis drei Euro bezahlen. Auch in Umfragen wurde danach irgendwie nie gefragt und man kann auch selten Freitext eingeben. Also habe ich letzt mal das Experiment gestartet und den Aboservice vom Spiegel angeschrieben, um mein Problem zu schildern.

Darauf kam die nette Antwort, dass es zwar beim Spiegel nicht direkt die Möglichkeit gibt, einzelne Artikel zu kaufen, aber ich wurde auf eine andere Möglichkeit hingewiesen. Beim Blendle-Kiosk habe ich die Möglichkeit, ein Guthaben aufzuladen und für wenig Geld bei vielen unterschiedlichen Zeitungen einzelne Artikel zu lesen, die sonst hinter der Paywall verschwinden. Kein Abo, kein monatlicher Mindestbetrag und nur ein Account!

Ich habe das jetzt mal mit meinem Startguthaben getestet. Für das Interview "Zahlenblindheit ist gefährlich, auch für die Demokratie" mit dem Stochastikprofessor Norbert Henze habe ich bei Blendle nach dem Stichwort "Zahlenblindheit" gesucht und den Artikel dann für 49 Cent freischalten können. Ich habe nur den Eindruck, dass man hier nur etwas ältere Artikel findet, dass diese also nicht sofort verfügbar sind, wenn sie veröffentlicht wurden. Ansonsten funktioniert das super!

Thema: News
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Sonntag, 18. Oktober 2020 20:29

Spam-Schutz scheint zu funktionieren

Ich habe jetzt einen anderen Spam-Schutz in meine Kommentarfunktion eingebaut. Nachdem der Spam meistens aus Russland oder Afrika kam, erscheint das Formular bzw. der Button "[Senf dazugeben]" nur noch, wenn man eine IP-Adresse hat, die aus Deutschland stammen könnte. Inzwischen habe ich von T'Cai auch einen Kommentar bekommen, so dass ich weiß, dass die Kommentarfunktion also prinzipiell noch funktioniert :) Und keinen Schrott mehr :)

Thema: Computer und Internet
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Samstag, 17. Oktober 2020 20:39

Vorausschauendes Denken und Handeln

... war sicherlich ein evolutionärer Vorteil. Der Mensch wusste, dass jedes Jahr der Winter kommt, so dass er eben Vorkehrungen treffen konnte, indem er einen Teil seiner Ernte und Jagdbeute haltbar machte, um über die harte Zeit zu kommen.

Es gab auch einige Vorhersagen, die glücklicherweise nicht eingetroffen sind, wie z.B. dass am 15. Mai 2020 die Demokratie abgeschafft würde. Wenn man sich jetzt anschaut, wie Regelungen eingeführt werden und dann von den Gerichten wieder gekippt werden, dann funktioniert das Ganze anscheinend noch ganz gut, auch wenn es jetzt ein heilloses Durcheinander gibt, wo kaum noch einer durchblickt. So ist das halt in einer gewaltengeteilten Demokratie.

Aber es gab auch Vorhersagen, die leider eingetroffen sind. Zum Beispiel dass es zu einer zweiten Welle in der Corona-Pandemie kommen würde, und zwar im Herbst.

Dauernd liest man von Zahlenjongleuren, Fachfremden und Laien, dass das doch alles nicht so schlimm ist und die Zahlen doch toll und wir uns nicht ins Hemd machen sollen. Ich sage, dass diesen Leuten einfachste logische Zusammenhänge und daraus resultierende Folgen nicht einleuchten, angefangen vom exponentiellen Wachstum, über die Ansteckung schon vor dem Auftreten der ersten Symptome bis hin zu der Tatsache, dass die Ist-Zahlen immer nur das Geschehen aus der Vergangenheit abbilden und man daraus durchaus Schlüsse für die Zukunft ziehen kann.

Ich sage ja, die Leute wollen Leichenberge sehen...


Updates

Telepolis (05.11.2020): Evidenz als Phrase: Unterschied von "statischer Lage" und "dynamischem Prozess" erklärt

Thema: Corona
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Mittwoch, 14. Oktober 2020 17:01

Zoonose

Am Ende wird alles gut... und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
Oscar Wilde

Die erste Meldung über Tiere, die sich mit SARS-CoV-2 angesteckt haben, kam damals aus dem Zoo im New Yorker Central Park, wo sich Tiger infiziert hatten. Insbesondere Katzen, Hamster und Frettchen scheinen hier gefährdet zu sein. Das ist schon bemerkenswert, dass ein Virus artenübergreifend infizieren kann, aber wenn die gleichen Rezeptoren auch in anderen Säugetieren vorkommen, dann ist das logisch. Und warum soll das Virus nur vom Tier auf den Menschen überspringen, nicht auch umgekehrt?

Das ist sicherlich ein Gebiet, das in Zukunft gut erforscht werden muss. Der Mensch muss mit der Natur besser umgehen, um Krankheiten und Pandemien vorzubeugen. Dann müssen vielleicht auch keine Nerze getötet werden :(

Die Natur braucht den Menschen nicht. Aber der Mensch braucht die Natur.

Everything's going to be okay!
Carl Grimes


Updates

RND (22.05.2020): Experiment mit Hamstern zeigt: Masken schützen vor Corona-Infektionen

ntv (15.10.2020): Weiteres Coronavirus könnte vom Schwein überspringen - Sads-CoV (Swine Acute Diarrhea Syndrome)

Spiegel (29.10.2020): Weltbiodiversitätsrat fordert Strategiewechsel im Kampf gegen Viren

Spektrum (06.11.2020): "Cluster 5": Die wahre Gefahr durch das Nerz-Coronavirus in Dänemark

Thema: Corona
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Sonntag, 11. Oktober 2020 21:51

Projekt besserer Schlaf

Im Juni haben wir beschlossen, unsere 8,5 Jahre alten Sensipur-Matratzen von Schlaraffia auszutauschen. Die hatten wir damals beim Matratzen-Concord gekauft. Dort wollten wir aber nicht noch einmal hin. Einerseits hatte ich mich darüber geärgert, weil man uns gleich noch Matratzenschoner und Lattenroste andrehen wollte, andererseits sind zehn Minuten Probeliegen einfach nicht genug. Anfangs war die Matratze der Härte 3 für Florian zu hart. Nach ein paar Monaten ging es dann. Und ich hatte mit den sieben Zonen das Problem, dass ich mich immer so hinlegen musste, dass meine Hüfte auf einer weicheren Zone liegen musste, da sie sonst schmerzte. Ich bin eine Birne und ein Seitenschläfer. Gefallen hat mir, dass man immer wusste, wann man die Matratze umdrehen sollte, da entsprechende Label angenäht waren. Nach gut 8 Jahren hatten wir aber das Gefühl, dass die Matratzen trotzdem durchgelegen waren.

Im Moment gibt es zwei Matratzen auf dem Markt, die bei Stiftung Warentest die Note 1,7 erhalten haben: Die Bodyguard von Bett1 und die Emma. Bei beiden Herstellern ist 100 Tage Probeliegen möglich. Ich kannte auch von jeder Matratze jemanden, der sie schon vor längerer Zeit gekauft hatte, so dass ich mich aus erster Hand informieren konnte. Unsere Wahl fiel dann auf die Emma, die wir als erstes ausprobieren wollten, insbesondere wegen der Schicht Viscoschaum. Ich bestellte also zwei Mal die mittlere Härte.

Schnell merkte ich, dass der Molton die Oberfläche der Matratze negativ beeinflusste, also ließ ich diesen Schonbezug erst einmal weg. Außerdem hatten wir das Gefühl, dass der alte Lattenrost Sultan Lovund von Ikea nicht so gut für unsere Bedürfnisse war. Also bestellten wir neue Lattenroste. Ich entschied mich wegen meiner Birnenform für den Duo Powerflex von BeSports, der im Hüftbereich verstellbar ist. Florian hingegen entschied sich für das elektrisch verstellbare Modell Rhodos EcoMove EL von der FMP Matratzenmanufaktur. Da dieser Lattenrost ein paar Zentimeter höher ist, habe ich für mich noch einen Topper bestellt, den ich allerdings unter die Emma-Matratze legte.

Allerdings war die mittlere Härte für Florian doch nicht so gut geeignet, weshalb ich die Emma-Matratze zurückschickte und statt dessen die harte Variante für ihn bestellte. Das klappte einwandfrei auch mit der Erstattung. Seit er die härtere Emma-Matratze hat, schläft er viel besser und atmet auch leiser. Die 100 Tage Probeschlafen sind also wirklich genial, denn nur so kann man herausfinden, ob man auf einer Matratze tatsächlich gut schlafen kann, oder ob man besser wechselt. Wenn einem die harte Emma-Variante noch zu weich ist, kann man sich noch eine Zwischenlage dazubestellen, die man dann in den Bezug mit einzieht.

Witzig ist auch, dass ich zumindest meine Schlafqualität auch objektiv messen konnte. Seit April besitze ich einen Fitnesstracker, den ich auch nachts trage, um meinen Schlaf zu messen. Wegen meiner coronabedingten Schlaflosigkeit zähle ich aber mal nur die Daten ab 4. Mai. Ich hatte durchschnittlich 7:49 h pro Nacht geschlafen. Seit ich auf der Emma-Matratze schlafe, habe ich durchschnittlich 8:24 h pro Nacht geschlafen. Wir bleiben jetzt bei diesen Matratzen :)

Video: Florian testet den Lattenrost Rhodos EcoMove EL

Video: Sandra rollt die Emma-Matratze auf

12 Fotos

guter Schlaf

Guter Schlaf

schlechter Schlaf

Schlechter Schlaf

Thema: Traumhaus
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Freitag, 9. Oktober 2020 20:32

Nie mehr platte Fahrradreifen

Ferdinand hat bei unserem Fahrradshop Supercycles in Trudering für sein Fahrrad schon den Schwalbe unplattbar Mantel bekommen, allerdings kann man da auch einen Platten bekommen, wenn es blöd läuft und der spitze Gegenstand eher von der Seite kommt. Ferdinand ist aber trotzdem zufrieden, denn jetzt hat er "nur" noch einmal im Jahr einen Platten. Vorher kam das deutlich häufiger vor. Er fährt aber auch wie ein Verrückter :)

Jetzt hat Supercycles aber auch die Schwalbe Airless im Angebot. Deshalb haben wir jetzt die Fahrräder vom anderen Ferdinand und mir aufrüsten lassen. Das macht das Rad zwar ein wenig schwerer (ca. 300 Gramm pro Reifen), weil die Füllung schon ein wenig mehr Gewicht als Luft hat, aber mich als gemütlichen Cruiser stört das überhaupt nicht. Ich freue mich jedenfalls, dass ich nie wieder Angst vor einem Platten haben muss und hoffe, dass ich jetzt wieder öfter die Motivation finde, ein wenig zu radeln.

Ferdinand wird damit auf jeden Fall immer zu seinem Ausbildungsplatz fahren, so lange der MVV nicht streikt und kein Regen angesagt ist.

Thema: unterwegs
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Donnerstag, 8. Oktober 2020 20:15

Fake-News

Gestern ging es im WildMics Ferngespräch um das Thema "Fake-News". Das ist zur Zeit ja ein heißes Thema. Nana Walzer war neu dabei. Anfangs gab es ein paar Probleme, weil der Ton nicht so gut war, und Nana hat auch unheimlich schnell gesprochen. Ich bin älter und schwerhörig (habe einen angeborenen Hörfehler), so dass mir das schon ziemlich schwer fiel, ihr zu folgen. Das besserte sich dann aber nach entsprechenden Kommentaren im Chat. Ich liebe diese Interaktion.

Tommy hat auch ein tolles Live-Experiment gestartet, indem er selbst Fake-News als News von RT Deutsch auf Twitter postete und beobachtete, wie sich das verbreitete und welche Kommentare nach sich zog. Wirklich erstaunlich. Wer nicht weiß, was RT Deutsch ist, der sollte mal schauen, warum dort reihenweise Journalisten weggelaufen sind. Da weißte bescheid!

Diese "alternativen" Medien (genauso alternativ übrigens wie die komische Partei Ah-Ef-De) agieren immer nach dem gleichen Schema:

  • Sie diskreditieren die Mainstreammedien (MSM/"Lügenpresse") und Regierungen als grundsätzlich unglaubwürdig, um die Menschen von gewissen Informationsquellen abzubringen.
  • Sie sagen, man solle selbst denken. Und teilen einem auch gleich mit, was man denn so denken soll.
  • Und wenn man nicht aufpasst, ist man schon in die Filterblase hineingesogen und wird zum Aluhutträger, Impfgegner, Kolloidales Silber-Käufer, hirngewaschenen "Querdenker", der gar nicht mehr merkt, in was für einen Sumpf von gequirrlter Sch**ße er da steckt.

Ich bin mir gar nicht sicher, ob das Thema in dieser Sendung wirklich allumfassend behandelt wurde. Zu oft wurde abgewichen, es gab nicht wirklich eine rote Linie. Vielleicht kann das Team um Tommy das Thema nochmal aufgreifen, vielleicht mit mehr rotem Faden?

Ein wichtiger Punkt war auf jeden Fall, dass man nicht alles einfach glauben soll, was man so liest und dann unreflektiert teilt. Ein kurzer Faktencheck und vieles kann widerlegt werden. Hilfreiche Anlaufstellen sind hier:

Herrlich fand ich aber, wie Tommy Dump-Trump imitiert hat, indem er mit geschürzten Lippen "Fake-Njus, Fake-Njus, this is Fake-Njus" sagte und dabei die Hände bewegte, als würde er Ziehharmonika spielen. Herrlich!

Themen: Tommy Krappweis | Computer und Internet | News
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Dienstag, 6. Oktober 2020 18:46

Jurassic Road (DVD)

Es gibt so liebenswert durchgeknallte Menschen, die verrückte Sachen auf die Beine stellen. So auch Mháire, Basti, Steff und Kameramann Nico, die fanden, dass es ja langweilig ist, einen Dino bei Only Dinosaurs in China zu bestellen und ihn sich dann einfach liefern zu lassen. Also haben sie sich in ein Wohnmobil Baujahr 1990 gesetzt und sind einmal quer durch Russland, Kasachstan, Kirgistan und China gefahren, um "Malcom" abzuholen.

Natürlich ging das nicht ohne kleine und größere Katastrophen vonstatten. Aber Orkenspalter.TV hat eine der großartigsten Communities (inkl. Tommy Krappweis), denn sie haben diesen außergewöhnlichen Roadtrip nicht nur live via Facebook, Twitter und Youtube verfolgt, sondern ihnen auch aus der Ferne unter die Arme gegriffen, als das alte Wohnmobil mal nicht mehr so wollte, wie es sollte.

Unser verrücktester Trip war wohl 2018, als wir sämtliche Lego-Stores in Deutschland abgeklappert haben, damit Florian alle Stempel in seinen Reisepass bekommt. Um das Ziel zu schaffen, sind wir dann nach Dillingen zu einer Lesung mit Tommy Krappweis in die Buchhandlung Drachenwinkel gefahren, um in den Lego-Store in Saarbrücken einfallen zu können. Und beim Schandmaul-Konzert in Köln waren wir ja schon nah genug an Hamburg, so dass wir auf dem Rückweg dann dort den Stempel holen konnten. Aber das war nix gegen diesen Roadtrip!

Selten habe ich bei einer Doku so mitgefiebert. Das liegt nicht nur daran, dass das alles so wundervolle Menschen sind - auch wenn ich sie (noch) gar nicht persönlich kenne -, sondern auch, weil ich viele Dinge emotional total nachvollziehen konnte. Als wir in Florida auf dem Weg von Cape Canaveral nach Orlando nachts auf Reserve fuhren und sehnsüchtig auf die nächste Tankstelle gewartet haben, war ich schon totally freaked out - aber in Kirgistan?!? O.o

Nachdem ich dienstlich manchmal Visa für Russland und China für Kollegen beantragen musste, stehen Reisen in diese beiden Länder sowieso auf meiner Not-Todo-Liste. Kasachstan und Kirgistan haben es noch nicht einmal auf diese Liste geschafft. Und Camping hasse ich wie die Pest. Mein Schatz Florian macht sich ja manchmal über mich lustig, weil ich unsere Urlaube plane wie Dienstreisen. Aber ich möchte einfach wissen, wo ich abends ins Bett falle und dass ich ordentliche, sanitäre Einrichtungen habe. Alles andere geht einfach an die körperlichen und psychischen Grenzen. Das weiß ich auch so, deshalb würde ich mich auch nie-niemals-nich auf so ein Abenteuer einlassen. Was natürlich auch irgendwo schade ist, weil ich so bestimmt einige tolle Menschen nicht kennenlernen und wunderschöne Landschaften nie mit eigenen Augen sehen werde.

Aber abgesehen davon bin ich auch ein totaler Schisser. Vor der Bürokratie und Korruption in willkürkratischen Ländern habe ich einfach eine Heidenangst. Das steht definitiv auf meiner Not-Todo-Liste. Ich habe so mitgefiebert, das hatte ich das letzte Mal, als die in der Miniserie "Surface" mit einem zum U-Boot umgebauten Tank in die Tiefsee abgetaucht sind.

Fazit: Eine Hammer-Doku über das Abenteuer einer Gruppe von Supernerds, die einfach nur mitreißt. Auf dem Cover sind sieben wohlverdiente Auszeichnungen aufgedruckt, von denen ich noch nie etwas gehört habe und die so klein gedruckt sind, dass ich sie sogar mit Brille (ja, so ist das, wenn man alt wird) kaum lesen kann. Einfach nur HACHTZ!!!

Auf Orkenspalter.TV findet ihr den dazugehörigen Trailer auf Youtube und den Link zum Bestellen auf (leider nur) Amazing. Und dann gibt es noch ein paar wichtige, herz-am-rechten-fleck-habende Nachgedanken von Mháire über die Uiguren-Thematik und das chinesische Überwachungsregime.

Ich bin keine Rollenspielerin und werde es wohl auch nie werden. Florian versucht zwar immer wieder, mir das schmackhaft zu machen, aber es bleibt bei der Bewunderung der bemalten Minifiguren, selbstgebauten Landschaften und aufwändigen Cosplaykostümen. Mir sind die Regeln einfach zu kompliziert, selbst Exit ist mir fast schon zu anstrengend. Und dann habe ich ja noch mein zeitintensives Hobby Reiten, das für mich die notwendige Hirnspülung bringt.

Aber ich muss es einfach sagen: Ich bin zu einem großen Fan vom Menschen Mháire Stritter geworden. Jetzt muss ich nur noch schauen, wie wir die DVD von ihr persönlich signiert bekommen :D


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Twitter Spitzohr (05.+06.10.2020) darüber, dass ich blogge und mit Antwort von Mháire :)

Themen: Dinosaurier | Tommy Krappweis | Urlaub | Mháire Stritter | 1001 Steine | Filme
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Montag, 5. Oktober 2020 17:01

Gute Besserung, Mister Trump!

Ich wünsche Mr Trump auf diesem Wege gute Besserung.

Möge er die Krankheit gut überstehen und besser verstehen, dass es wichtig ist, eine gute Gesundheitsversorgung zu haben.

Möge er etwas Demut lernen, dass ihn so ein winziges, unsichtbares Virus in die Knie zwingt.

Möge er ein besserer Mensch werden.


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War wohl nix...

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09.01.2012 13:02 Clicks: 232391

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