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Freitag, 24. Juni 2022 16:42

Lightyear

1995 haben wir in Toy Story Buzz Lightyear und Zurg kennengelernt, Figuren aus Andys Lieblingsfilm. Diesen Film haben wir uns nun anschauen können. Ein echtes Meisterwerk aus dem Hause Disney-Pixar. Die Grafik ist natürlich in den letzten 17 Jahren um Welten besser geworden. Trotzdem ist Buzz eindeutich zu erkennen. In manchen Ländern ist der Film verboten, weil ein flüchtiger Kuss zwischen zwei Frauen gezeigt wurde. Hoffentlich geht der Trend zurück ins Mittelalter bald wieder zurück, das ist echt ätzend.

Der Film hat eine wunderbare Story, die auch ein paar Themen anspricht, die so selten zu sehen waren. Zum Beispiel Fehlerkultur, dass man sich selbst verzeihen kann und sollte, wenn man Fehler gemacht hat. Und dass diese Fehler nicht nur negative Folgen haben, sondern dass daraus auch etwas Wunderbares entstehen kann, man muss dafür nur die Augen offen halten. Und man muss auch seine Ziele nicht allein schaffen, sondern es ist auch gut, wenn man im Team arbeitet und die Stärken der Einzelnen miteinander kombiniert. Ich habe die eine oder andere Träne verdrückt. Wirklich ein sehenswerter Film, nicht nur für Kinder.

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Sonntag, 5. Juni 2022 23:59

FedCon 30 - Tag 3

Nach dem Frühstück waren wir erst in Raum Haydn Mandalorianische Kostüme bewundern und dann einen Vortrag zum Theremin anhören. Wir haben ihn dann aber nicht mehr spielen gehört, weil wir immer wieder vor die Tür geschaut haben, ob die Schlange zur Autogrammstunde von Simon Pegg kürzer geworden ist. Wir waren dann als vor-vor-letzte dran. Und ich ärgerte mich immer noch und mehr als ich wollte, dass ich das Ruth(Paul, ein Alien auf der Flucht)-Outfit nicht mit eingepackt habe. Simon Pegg war freundlich und professionell.

Danach sind wir zur Morning Show mit Brent Spiner und Jonathan Frakes gegangen, die 12.00 Uhr begann. Alles eine Frage der Definition :) Michelle Hurd und Nana Visitor waren auch dabei. Und Lori hat serviert.

Anschließend war das Simon Pegg-Panel. Er konnte als Scotty keine schottischen Schimpfwörter benutzen, weil das sonst kein Ami verstanden hätte. Aber er empfiehlt, alles immer im Original anzuschauen. Wir machen beides abwechselnd.

Danach waren nochmal Michelle Hurd und Evan Evagora auf der Bühne. Michelle war einmal mit Patrick Steward auf einer ComicCon und sie meinte, das wäre so, als sei man mit Moses unterwegs. Evan war positiv aufgefallen, dass es in unserem Fandom kaum Toxizität gibt. Und Michelle hob hervor, was für eine wunderbare Welt dies doch sein könnte, wenn alle die Macht der Herzlichkeit (power of kindness) benutzen würden. Auf eine Frage wollte Evan schon spoilernd antworten, aber Michelle konnte das noch verhindern, da er eigentlich noch gar nicht über die letzten Dreharbeiten von Picard sprechen durfte.

Eigentlich hätten wir gerne nochmal etwas gegessen. Florian nahm die Penne mit Tomatensauce (die hatte ich vorgestern) und ich hätte die letzten 6 Euro auf der Verzehrkarte gerne in Eis investiert, aber es gab nur noch Schoko und Erdbeer, was ich nicht sonderlich mag, deshalb habe ich mir dann doch das Geld zurückgeholt und auf dem Zimmer etwas genascht, was wir unterwegs eingekauft hatten für solche Fälle. Dann trieben wir uns wieder kurz im Händlerraum und im Foyer herum.

John Barrowman trug heute ein buntes Glitzeretwas und erklärte, wie man in High Heels richtig läuft. Er meinte, dass man mit der ganzen Cancel Culture und Political Correctness keinen Spaß mehr im Leben hätte, und er deshalb Deutschland lieben würde, weil das noch nicht so schlimm sei wie in den USA.

Danach kam die Opening Ceremony mit Operngesang von Tiffany Gauger. Danach wurde das traditionelle Helferfoto geschossen, wir halfen bei Thomas und Monika gemeinsam mit anderen LGTlern, die Sachen vom Stand in den Lieferwagen zu schleppen, bevor wir im Foyer und bei schönstem Wetter draußen im Conblues und in Pizza schwelgten. Nächstes Jahr muss ich mir die Speisekarte der Pizza Company vorher anschauen, damit ich nicht nur Salamipizza bestelle.

Als wir uns kurz nach Mitternacht noch von den LGTlern verabschiedeten, die nicht im Maritim übernachteten, haben wir noch John Barrowman mit seinem Partner beobachten können, wie sie vor dem Maritim mit eRollern Runde um Runde drehte.

68 Fotos


Youtube Last Geek Tonight (3:28 Min): FedCon 30 - Grogus United - Das FedCon PreOpening Video

Youtube Last Geek Tonight (4:24 Min): 30 Jahre Cosplay @ FedCon - FedCon 2022 - Cosplay Catwalk - Hydra Forge & Last Geek Tonight

Youtube Polunderpunk (3:20 Min): FedCon 2022 - Closing Video - mich sieht man kurz bei 2:25 Min

Youtube guckmadahin (39 Min): Das war die FedCon 30 (Federation Convention 30) - Florian und mich sieht man kurz bei 2:36 Min am linken Rand beim Holodeckeingang

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Samstag, 4. Juni 2022 23:59

FedCon 30 - Tag 2

Heute gab es kein geplantes LGT-Frühstück, weil einige sich schon für die Tickets für nächstes Jahr angestellt haben. Da uns die Nummer ziemlich unwichtig ist, haben wir das nicht getan. Ellen hat erzählt, dass sie sich geärgert hat, dass sie ihr Kostüm als vierter Doktor (der mit dem bunten Schal und dem Lockenkopf) nicht mitgenommen hat für das Fotoshooting mit John Barrowman. Und ich habe mich geärgert, dass ich mein Kreotionistinnen-Outfit von Ruth aus "Paul, ein Alien auf der Flucht" nicht dabei hatte für die Autogramm-Session mit Simon Pegg... Das kommt davon, wenn man kurz vor Abfahrt einfach ein paar Sachen in den Koffer schmeißt ohne Nachzudenken. Aber vielleicht sehe ich ja mal Simon Pegg und Nick Frost gemeinsam auf einer Con, das wäre schön!

Außerdem hat Ellen von einem "Andi Wechser" gesprochen. Ich habe mich gefragt, ob man den kennen müsse, bis ich drauf gekommen war, dass das "Anti-Vaxxer" auf Fränkisch war :D

Im Aufzug sind wir Hubert begegnet, der etwas zerknautscht aussah, weil er gestern bei der Whiskey-Verkostung gewesen war. Dafür sah er dann beim Auftritt geschniegelt und gebügelt aus zu seinem Thema "Neue technische Visionen bei Star Trek". Hubert stellte Michael Burnhams Translator vor, der über 1.000 Sprachen kann. Nun, auf der Erde gibt es schon mehr als 7.000 Sprachen. Und C-3PO beherrscht etwa 6 Mio. Sprachen. Als er über Hologramme sprach, fand ich es ein wenig schade, dass er die neue ABBA-Show nicht erwähnte, aber vielleicht war der Vortrag vorher schon fertig, bevor das in den Medien präsent wurde.

Den Part mit dem Sporenantrieb bei Discovery hat Biologin Bettina Wurche alias T'Lara übernommen, weil man ja Experten zu Rate ziehen soll, wenn man sich mit einem Thema nicht so gut auskennt. Den Pilz Prototaxites gab es zwar wirklich einmal vor ca. 350-400 Mio. Jahren, aber nicht die Unterart Prototaxites stellaviatori. Und dann hat sie noch einiges über die Bärtierchen erzählt. Bei dem Resümee am Ende waren bei den meisten Punkten rote Anmerkungen, was die allgemeine These bestätigte, dass der Sporenantrieb aus wissenschaftlicher Sicht Bullshit ist.

Als Hubert von dem Punkter im Bus aus Star Trek IV erzählte, der in Picard nochmals auftauchte, lachte er über seine Höflichkeit. Allerdings glaube ich, dass er sich an seine Begegnung mit Spock erinnerte, weil er sich an sein Halsband griff, bevor er die Musik leiser machte. M.E. wollte er einfach nicht noch einmal den vulkanischen Griff erleben.

Bei dem anschließenden Panel mit Jonathan Frakes hat die Orionerin Ensign Tendi aus Lower Decks eine Frage gestellt. Jonathan fragte dann zurück: "As a director I have to ask: Why do you wear gloves? Did you run out of green?" Und er mag keine Orioner.

Im Foyer sind wir dann jemandem begegnet, der ein Handmaid's Tale-Cosplay anhatte. Die Schriftstellerin hat den Roman bereits in den 70igern geschrieben (nein, war 1985), und es geht in ihren Augen darum, dass man immer man selbst sein kann, auch wenn man in einer Gesellschaft der Unterdrückung lebt. Ich sehe das ein wenig anders, als deutliche Warnung vor der Religiösen Rechten in den USA. Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass die Entscheidung, die Republicans oder die Democrats zu wählen die gleiche Entscheidung ist, ob man in Zukunft in Handmaid's Tale oder in Star Trek leben möchte. Es gab schon 1990 eine Verfilmung mit Faye Dunaway unter dem dt. Titel "Die Geschichte der Dienerin".

Mittags waren wir dann zur Fotosession der LGT-Community und der Rebel Legion German Base Yavin und ab 14.00 Uhr ging dann unsere Backstagetour mit Nessi los. Ottifanti hatte die Tour im Stream gewonnen, zwei Mädels haben sie gegen eine Spende für Equiwent ersteigert und wir haben sie bekommen, weil Florian die Spendenaktionsseite für die LGT "zusammengeklöppelt" hat, wie Nessi immer gesagt hat. Deshalb wurde unser Gebot für die Charity ignoriert. So wahnsinnig groß ist der Backstagebereich gar nicht, wir waren in gut einer halben Stunde durch. Aber mit Nessi war das natürlich echt witzig.

Anschließend waren wir noch in den Panels von Evan Evagora (Romulaner Elnor aus Picard) und Christopher Eccleston (Neunter Doctor Who). Erstaunlicher Weise verstand ich ihn recht gut. Er erzählte, dass er den Manchester Dialekt mit Absicht so ausgeprägt benutzt hat in seiner Rolle, da viele Leute denken, dass man mit so einem Dialekt nicht gebildet sein könne. Aber in der Show ging schon immer um Diversität, auch wenn damals noch niemand glauben konnte, dass es einmal einen schwarzen, schwulen Doktor geben würde.

Die FedCon ist natürlich ebenfalls absolut divers, so wurde John Barrowman angekündigt mit "Ladies and Gentlemen and everything inbetween..." ... "the man who is not necessarily dressed until the end..." John Barrowman hatte diesmal einen regenbogenfarbenen Glitzerzweitteiler an und machte sich über die Eltern lustig, die ihren Kindern nun erklären müssten, was ein B*tt Pl*g ist. Er erklärte es jedenfalls mit sehr anschaulichen Gesten und Geräuschen.

Bei dem anschließenden ESA-Panel mit Professor Mark McCaughrean über das James Webb Space Telescope ging es wieder etwas seriöser zu. Er erklärte sehr anschaulich, wieso man bei sehr weit entfernten Galaxien diese großen Infrarotteleskope benötigte, nämlich wegen der Rotverschiebung ("Redshift") durch die beschleunigte Bewegung von der Erde weg. Und diese müssten außererhalb der Erdatmosphäre stationiert sein, damit sie durch die Luftbewegung und -filterung nicht gestört werden.

Am Ende gab es noch den Cosplay Catwalk mit jeder Menge toller Kostüme. Zum männlichen Part im Sklavinnen-Kostüm von Prinzessin Leia meinte Nessi nur, dass, immer wenn man glaubt, auf der FedCon schon alles gesehen gehabt zu haben, ... Am Ende gab es noch einen Ghostbusters-Heiratsantrag auf der Bühne.

Leider hatte der Whiskey-Stand nicht alles vorrätig zum Sofortkauf, weil ich die Ecke mit dem Rum-Sortiment entdeckt habe und der Rum namens Dead Man's Fingers einfach lustig ist. Ich kannte bisher nur den gleichnamigen Pilz...

Den Abend haben wir dann draußen am Brunnen mit Pizza und danach im Foyer mit der LGT-Community wieder gemütlich ausklingen lassen.

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Freitag, 3. Juni 2022 23:59

FedCon 30 - Tag 1

Der Freitag begann mit einem schönen gemeinsamen Frühstück mit der LGT (Last Geek Tonight)-Community. Kurz haben wir auch Hubert Hallo gesagt und über unseren letzten Mailverkehr gesprochen, aber er war schon ziemlich im Constress. Im Händlerraum habe ich dann gleich mal einen Drachen adoptiert. Thomas und Monika waren noch nicht ganz fertig mit dem Aufbau ihres Standes, es mussten noch ein paar Preisschilder geschrieben werden, aber es hatten viele von der LGT-Community geholfen gehabt. Danach haben wir uns kurz in den Vortrag von Semir Ayar zu Filmmusik mit Quiz gesetzt. Danach sind wir durch die Kunstausstellung gewandert. Besonders haben es mir die Barbiepuppen angetan, so viele liebevolle Details. Calla Non (Fatzebuck) hat später auch den ersten Preis gewonnen, absolut verdient! Die eigentlichen FedCon-Taschen aus Plastik waren noch irgendwo in einem Container zwischen Shanghai und Hamburg stecken geblieben, deshalb gab es Papiertüten zum 30. Jubiläum.

Unser erster Programmpunkt war dann Hubert Zitt mit einem Vortrag über Verschwörungstheorien. So viel wie in den letzten beiden Jahren habe ich mich noch nie mit dem Thema auseinander gesetzt, aber der Vortrag war wirklich großartig, wie immer. Er meinte, dass pessimistische Menschen eher dazu neigen würden, an Verschwörungstheorien zu glauben. Und "Cui bono?" kommt aus Asterix :D

Nach dem Vortrag gab es eine Art Streitgespräch zwischen Warslern (Karsten Graef, Joachim Sohn) und Trekkies (Thorsten Walch, Reinhard Prahl), mit einem riesengroßen Augenzwinkern. Denn in Deutschland gibt es eigentlich keine nennenswerte Feindschaft zwischen diesen beiden Fandoms, das sagt man eher den Amis nach (siehe "Fanboys"). Der Todesstern wurde als riesige WG bezeichnet.

Danach hatten wir langsam Hunger. Im Foyer war eine lange Schlange und ich befürchtete, sie wäre für den Futterstand, aber es waren die Leute, die ein Autogramm oder Foto von Oliver Kalkofe haben wollten.

Anschließend waren wir im ersten ESA-Vortrag mit Andrea Boyt und Thomas Ormston. Andrea erzählte z.B. über die Mahlzeiten an Bord der ISS. Ich wunderte mich darüber, dass vieles in Mini-Dosen verpackt war, denn der Müll muss ja zurück zur Erde transportiert werden. Thomas hat dann sehr viel über Weltraumschrott erzählt, was wirklich immer mehr zum Problem wird. Außerdem erzählte er vom Astronautentraining. Chris Harlem fragte, ob die Collectoren mit den defekten, eingefangenen Satelliten dann verglühen würden oder ob diese mehrere Objekte einfangen könnten. Dem ganzen Projekt kann man auf Twitter unter @ESAcleanspace folgen.

Im Aufzug sind wir dann Karsten Graef von der Rebel Legion German Base Yavin begegnet, der ein Star Wars Trek-Hybrid war, unten schwarze Imperiumshose mit Reitstiefeln und oben ein TNG-Oberteil. Er fragte Florian, ob er der "Lego-Bauer" wäre. Ich glaube, Florian ist da ein paar Zentimeter gewachsen.

Dann gab es endlich die Opening Ceremony. Eigentlich gab es keine Coronaregeln mehr, aber Nessi meinte, dass man gerne Maske tragen kann, wenn man möchte, und man solle sich gegenseitig lassen und einfach mal nix sagen. Und dann kreierte sie mit Lori den Spruch "Wash long and prosper!" Nessi und Lori haben dann auf "Neverending Story" den Song "Neverending FedCon" gesungen (ab Minute 2:02), wo wir auch kurz als Deko mit auf der Bühne stehen durften, ganz links beim Holodeckeingang, ich mit weißem Streifen an der Hose.

Danach war endlich Feierabend. Wir haben mit der LGT-Community im Foyer wieder Pizza gegessen und kurz vor Schluss habe ich mir beim Futterstand noch ein Eis geholt. Ich habe mir fast alle Namen gemerkt, nur Elena und Katja habe ich verwechselt, das passiert aber nicht nochmal. Zur Party sind wir nicht gegangen. Damit ich auf der Heimfahrt sicher fahren kann, habe ich darauf geachtet, genug Schlaf abzubekommen. Ich werde zu alt für diesen Scheiß!

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