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Samstag, 19. Juli 2025 21:25

Edeka Wollny, Legoland, Miss Pepper Dasing

Heute waren wir bei schönstem Wetter im Legoland. Auf dem Hinweg haben wir im Edeka Wollny in Friedberg gefrühstückt. Wir haben relativ weit hinten auf dem Schotterplatz geparkt, damit wir bei der Ausfahrt nicht so lange warten müssen. Dafür war der Weg vom Auto bis zum Eingang 6 Minuten lang. Weiß nicht, ob das sinnvoll war oder ob es auch ausgereicht hätte, wenn wir weiter vorn geparkt hätten, weil die Ausfahrt um 17:00 Uhr problemlos war. Später wäre es vielleicht schwieriger geworden.

Unser erstes Ziel war die Factory. Dort hat uns ein Spatz ein Ständchen gesungen. Beim Shoppen haben wir uns zurückgehalten und sind unter 100 Euro geblieben, was aber auch daran liegen könnte, dass wir sehr viele der Tierchen aus der Vitrine bereits hatten. Auf dem Turm waren wir auch. Das absolute Muss ist auch die Tempel X-pedition. Diesmal saß ich links und hatte mehr Punkte. Vielleicht ist das die bessere Position. Bisher hatte ich nie eine Chance gegen Florian.

Es gab auch einige Änderungen: Im Miniland gibt es jetzt auch Fortnite. Es gibt einen Laden nur für Florist. Die Blumen sind sehr erfolgreich, was ich nicht nachvollziehen kann. Ich glaube, dass die nicht nur die Hölle zum Abstauben sind, sondern ich mag auch so Blumen nicht so gern. Und statt dem Schnäppchenmarkt gibt es jetzt das Mini-Figuren-Atelier, wo man noch eine viel größere Auswahl als in den Lego-Stores hat, um seine Figuren zusammen zu bauen. Dort haben wir wieder coole Frisuren ergattert.

Am Ende waren wir noch im Kino und haben Dreamzzz gesehen. Das war schon teilweise ziemlich heftig mit den schwarzen Gestalten. Das nächste Mal würde ich gerne "Friends Alien Invastion" anschauen. Das lief heute aber nur um 14:30 Uhr, da waren wir noch nicht da. Vielleicht klappt es das nächste Mal. Der Abschluss war dann Wellenreiter, mein Lieblingsfahrgeschäft und das einzige, das ich mich im Moment noch traue. Ich weiß nicht, ob mein Nacken jemals wieder in Ordnung kommt. Beim Autofahren oder lange am PC sitzen merke ich das zwar nicht mehr, aber wenn ich den Kopf bewege, knackt es immer noch. Fast 3,5 Jahre ist der Sturz jetzt her. Im Einsteins haben wir dann noch die Lego-Geschichte bewundert, wie das letzte Mal. Im Miniland noch ein Alienraumschiff auf einem Weinberg entdeckt. Und wir haben es geschafft, nicht in den Shop zu gehen.

Dieses Wochenende waren die "Erfahre Hyundai"-Tage, weshalb viele Werbeveranstaltungen waren. Eigentlich hätten wir am Freitag gehen wollen, da wäre wohl weniger los gewesen und es wäre nicht so heiß gewesen, aber wir hatten Termine. Vielleicht nächstes Jahr und da frage ich dann die Jungs, ob sie mal wieder mitkommen möchten.

Auf dem Heimweg waren wir dann bei Miss Pepper in Dasing, wo wir vor Jahren mal auf der Rückfahrt von Stuttgart Trekdinner United gewesen sind. Ich dachte, dass es vielleicht etwas günstiger wäre, als im Legoland zu essen, aber da hatte ich mich getäuscht, das nimmt sich nicht viel. Wir hatten nur mehr Zeit im Legoland, andere Sachen zu machen. Vielleicht sollte ich mir angewöhnen, nur Vorspeisen oder Nachspeisen zu essen.

Florian beobachtet einen Spatz

der singende Spatz

Tempel X-pedition 24.100 Punkte Sandra, 15.700 Punkte Florian

Florist Shop

Blumen aus der Florist-Serie

sehr altes Legoset

Aliens mit UFO am Weinberg

Straßenkunst

Florian bei Miss Pepper

Sandra bei Miss Pepper mit zerzausten Haaren

Bedienroboter bei Miss Pepper

Neues Lego gekauft

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | 1001 Steine | Fotos | unterwegs | Auto | Traumhaus | Gesundheit
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Samstag, 5. Juli 2025 23:56

Theater Mara und der Feuerbringer

Zu Tommys Mara und der Feuerbringer gibt es zu den drei Büchern noch den Film sowie die Hörspiele. Als wir erfahren haben, dass es hierzu eine Theateradaption gibt, haben wir natürlich sofort Tickets besorgt, zumal Augsburg von uns nur ein Katzensprung entfernt ist. Zuvor waren wir im Westernoutfit unterwegs gewesen, weshalb ich mich im Parkhaus noch etwas umstylen musste. Ich kann schließlich nicht ohne mein Mara-Outfit zu solch einem Event gehen.

Das Theaterstück fand im Pfarrsaal Augustinus statt. Ich finde es großartig, dass dort für wenig Geld das Theater gemietet werden kann und so Kultur gefördert wird. Dort befindet sich eine kleine Bühne und ein Zuschauerraum für schätzungsweise etwa 100 Personen. Es gibt leider keine Klimaanlage - muss man bei den derzeitigen Temperaturen erwähnen. Aber man konnte Getränke vor Ort kaufen. Mara durfte deshalb heute auch in kurzen Hosen auftreten.

Wir haben uns dort mit drei Leuten vom Trekdinner getroffen, wobei zwei von ihnen "Mara und der Feuerbringer" noch gar nicht kannten. Die Kulissen waren einfach hergestellt, teils aus mehrfach verwendbaren Teilen wie lange Paletten, die man als Bett, als Sofa und auch als Steg am See aufbauen konnte. Da in dem Stück einige Visionen von Mara realisiert werden mussten, war es für die Mitwirkenden Schwerstarbeit, die Bühne zig mal umzubauen. Die Szene, in der Mara von den Leuten im Bus mit schwarzen Augen bedrängt wurde, war sehr toll umgesetzt mit schwarzen Masken, die sich die Schauspieler kurz vor das Gesicht hielten. Was für eine tolle Idee!

Aber es war auch sehr witzig, ganz im Stil von Tommy Krappweis mit nerdigem Humor. Selbst der Satz "Das sind nicht die Droiden, die ihr sucht!" fehlte nicht. Manches war auch nicht ganz absichtlich, hatte ich den Eindruck, wie das Wegpusten der Haare und der Mütze der Polizistin. Oder wie der Professor mit dem Ledersessel an den Tisch gerückt/gehoppelt ist. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob bei Loki nicht der Suebenknoten gefehlt hat, als Mara ihn in einer Vision auf dem Fels gefesselt mit den Eingeweiden seines Sohnes (bemalten Fahrradschläuchen) gesehen hatte. Oder ob es mir nur nicht aufgefallen ist, weil Loki in einer anderen Vision schöne lange Haare hatte. Und wir haben gelernt: Mittwoch ist Schnitzeltag!

Die Schauspieler waren wirklich toll, insbesondere Mara, die sich herrlich über ihre Mutter und den Umstand, die letzte Spakona zu sein, die nun die Welt vor Rrrragnarrrrrök retten muss, aufregen konnte. Auch der Professor hat mir sehr gut gefallen mit seiner Mimik. Und Siegfried hat zwar nicht viel gesagt, aber das muss ein Unterwäschemodell auch nicht. Fotos durften leider nicht gemacht werden.

Am Ende der Show gab es auch Standing Ovations. Ich war ein wenig traurig, weil nur etwa 30 Leute im Publikum gesessen haben, teils auch Kinder. Alle SchauspielerInnen haben sich in ihre Privatklamotten geworfen und begonnen, die Requisiten und Bühnenbilder abzubauen. Eine Mitwirkende hat sich dann vor uns auf die Stufen gesetzt und mit uns geplaudert.

Das war Nathalie, die gemeinsam mit ihrem Mann Benjamin mit reACTed das theaterpädagogische Projekt gegründet hat, das Theater allen soziale Schichten näher bringen möchte und sich gegen Faschismus engagiert. Sie erzählte uns, dass sie und ihr Mann große Tommy Krappweis-Fans sind. Als sie letztes Jahr die Idee hatte, das Stück auf die Bühne zu bringen, hat sie natürlich mit Tommy Kontakt aufgenommen, um die urheberrechtlichen Fragen zu klären. Im Herbst hat Tommy sie dann mit dem Ensemble in die bumm-film eingeladen. Er war von der Darstellerin von Mara sofort begeistert: "Ja, das ist die Mara!"

Mir hat das rollende R von Mara und dem Professor gefallen, was in Bayern weit verbreitet ist. Ich kann's immer noch nicht, obwohl ich seit 1979 in Bayern lebe. Naja, München, das ist eigentlich nicht Bayern. Benjamin hat auch seine Masterarbeit über "Mara und der Feuerbringer" geschrieben. Das Bühnenbild wurde vom Ensemble komplett selbst gebaut, wohlbemerkt in ihrer Freizeit. Die Krone von Loge, dem Feuerbringer und die Schwurbel-Ornamente auf Maras Rücken sind mit dem 3D-Drucker hergestellt worden. Florian kam ihr bekannt vor, aber der Name "Spitzohr" hatte ihr nichts gesagt.

Nathalie freute sich darüber, dass jemand sogar aus der Schweiz extra angereist war. Somit war das Publikum international gewesen. Letztes Wochenende war die Vorstellung sogar ausverkauft, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Schade, dass wir die letzte Vorstellung besucht haben und nicht die erste. Dann hätten wir noch etwas mehr Werbung machen können.

Florian mit Ghostsitter-Tom-Shirt und mit Tiberius und Sandra im The Who-Shirt und kariertem Flanellhemd stehen vor einem Plakat für das Theaterstück Mara und der Feuerbringer

Unbeleuchtete Bühne mit Treppenstufen davor. Hinten steht eine Wand mit Tor aus dunklen Steinen. Rechts ein Torbogen von einer mittelalterlichen Burg.

Beleuchtete Bühne mit Treppenstufen davor. Hinten steht eine Wand mit Tor aus dunklen Steinen. Davor stehen weiße Felsen mit Tarnnetzen und eine Europalette. Von der Decke hängen Stalaktiten.

Themen: Tommy Krappweis | Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner | unterwegs
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Samstag, 5. Juli 2025 17:14

The Spirit of No Name City in Poing

No Name City in Poing habe ich leider nie besucht. Das ist ein mahnendes Beispiel, wie aus "irgendwann" ein "nie" wird. Man bereut im Leben immer nur die Dinge, die man nicht getan hat. Und manchmal stelle ich mir vor, wie ich dort vielleicht aus den Socken gefallen wäre, hätte ich Tommy in einer Stuntshow erkannt.

Als Florian neulich ein Poster als Werbung für The Spirit of No Name City auf dem Weg zum Supermarkt gesehen hatte, haben wir das natürlich gleich eingeplant. Heute waren wir dort. Das kleine Festival fand auf dem Außenparkplatz des CityCenter Poing statt. Es bestand aus einem Verkaufsstand für Cowboyhüte, schlichten Kulissen, Essensständen, ein paar Spielen wie Stiefel werfen, einem Bullriding und einer Bühne mit Tanzfläche. Es gab ein klein wenig Westernfeeling.

Wir haben auch jemanden vom Trekdinner getroffen. Er hat erzählt, dass das Festival dieses Jahr wegen der Baustelle sehr klein ist und normalerweise auch noch zusätzlich auf der Straße stattfindet. Dieses Jahr konnte die Straße aber wegen der Baustelle nicht gesperrt werden, sonst hätten die Autos nicht in das Parkhaus vom CityCenter fahren können. Für nächstes Jahr haben wir uns dann gleich mal verabredet, damit wir das Festival nochmal in voller Größe erleben können. An Pullman City in Eging am See oder das El Dorado in Templin kommt das natürlich nicht heran.

Für Countrymusik hat Ronny Nash gesorgt, während auf der Tanzfläche das Publikum zu Linedance eingeladen war. Mad-hias unterhielt als Jongleur und Feuerkünstler und machte einige Seitenhiebe gegen Rechts. Als wir gehen wollten, beeindruckten uns noch die Wild West Girls e.V. and Boys mit ihrem Cancan und Michi mit seiner Kinderschminke. Die Show mussten wir dann noch zu Ende sehen.

Ein Straßenszene mit temporären, im Westernstil gestalteten Holzfassaden. Zu sehen sind mehrere Holzgebäude mit Schildern wie „Gunsmith“, „Saloon“, „Trading Post“ und „Sheriff“. Davor stehen und sitzen Menschen in sommerlicher Kleidung, einige tragen Cowboyhüte. Rechts im Bild befinden sich Bierbänke mit vielen sitzenden Personen unter blauen Sonnenschirmen. Im Hintergrund stehen die modernen Gebäude des CityCenters Poing und grüne Bäume unter einem teils bewölkten Himmel.

Florian und Sandra stehen lächelnd in Westernkleidung vor einer Holzfassade mit den Schildern „Gunsmith – Flammer’s“ und „Saloon“. Beide tragen schwarze Cowboyhüte; Sandra trägt zusätzlich eine verzierte schwarze Weste. Im Hintergrund ist die Kulisse eines Western-Dorfs mit Holzverkleidung und Dekorationen zu sehen.

Sandra sitzt entspannt in Westernkleidung auf einem Schaukelstuhl mit Lammfell vor einer Holzfassade im Westernstil. Sie trägt Jeans, schwarze Cowboy-Stiefeletten, eine verzierte schwarze Weste und einen schwarzen Cowboyhut. Hinter ihr sind eine Tür mit Gitterfenster, ein „Wanted“-Plakat für „Billy the Kid“ und typische Western-Dekorationen zu sehen.

Ein künstlicher Bulle steht in mitten einer hochen Polsterung auf einem Gestell, das ihn bewegen und drehen kann. Im Hintergrund ist eine Glasfront vom CityCenter zu sehen.

Auf dem Asphaltboden ist die Schattensilhouette von Sandra mit Cowboyhut zu sehen. Am unteren Bildrand sieht man ihre Unterschenkel in Jeans und die schwarzen Cowboy-Stiefeletten und links die Ledertasche mit Indianischer Verziehrung und Fransen.

Am Rand der Musikbühne sitzt ein großer, beiger Teddybär mit Cowboyhut, Jeanshose und -jacke und einem roten Halstuch neben den Lautsprecherboxen. Im Hintergrund sind die Beine eines Countrysängers in Jeans und Cowboystiefeln zu sehen.

Mad-hias tritt in kurzen, bayerischen Lederhosen, einem weißen T-Shirt mit Aufdruck und einem Strohhut auf der Tanzfläche auf. Er fährt Einrad und hält drei Fackeln zum Jonglieren in den Händen. Im Vordergrund ist ein Holzrad und eine Satteltasche als Dekoration. Im Hintergrund sitzen und stehen einige Zuschauer.

Selfie von Sandra mit blonden Haaren und schwarzem Cowboyhut unter dem Banner „The Spirit of No Name City“. Im Hintergrund sind Besucher und Stande des Festivals zu sehen.

Besucher des Festivals sitzen auf den Bierbänken unter blauen Sonnenschirmen. Rechts im Bild ist ein alter Planwagen zu sehen. Im Hintergrund ist das moderne Gebäude des CityCenters, Bäume und Hinweisschilder auf die Geschäfte im CityCenter zu sehen. Der Himmel ist ziemlich bewölkt.

Auf der Tanzfläche tanzen vier junge Damen in schwarz-bunten Rüschenkleidern mit Federschmuck auf dem Kopf Cancan. Im Vordergrund sitzen Zuschauer teils mit Cowboyhüten. Im Hintergrund ist die überdachte Zeltbühne zu sehen mit ein paar Countrymusikern.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Der Wilde Westen | Fotos | Tommy Krappweis | Blick in die Vergangenheit
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Last Update:
09.01.2012 13:02 Clicks: 657009

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