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Mein Blog-ArchivApril 2026
Donnerstag, 16. April 2026 19:04Beetlejuice Beetlejuice (Netflix)Den ersten Teil von 1988 kenne ich nicht, aber wir sind zufällig über Beetlejuice Beetlejuice (2024) gestolpert. Er war witzig und morbid, Tim Burton halt. Winona Ryder, Catherine O'Hara (Mama von Kevin allein zu Haus), Jenna Ortega (Wednesday), Willem Dafoe (Twoface) und Burn Gorman (Torchwood, The Expanse, Star Wars) waren toll. Michael Keaton habe ich nicht erkannt, aber den Beetlejuice darf man auch gerne eklig finden.
Sonntag, 12. April 2026 17:43Ich hasse UmzügeMein erster Umzug, an den ich mich erinnern kann, war unser Umzug von Berlin nach München 1979. Mein Vater hatte in Berlin als Architekt keine Arbeit gefunden, weil da eine Mauer drum rum war und nicht so wahnsinnig viel gebaut wurde. Deshalb zog er wegen des Jobs nach München. Nachdem die Probezeit bestanden war, zogen meine Mutter und ich nach. Ich durfte/musste mein Spielzeug selbst in Umzugskartons packen und lernte, dass schwere Dinge wie Bücher unten und leichte Dinge wie Stofftiere oben rein gehören. Dummerweise war der Umzug ziemlich genau in der Mitte der ersten Klasse. In München fand ich keinen richtigen Anschluss in der Klasse. Meine Eltern hatten es leider versäumt, die Kontaktadresse wenigstens von meiner besten Freundin Andrea einzuholen. Sie wussten noch nicht einmal ihren Nachnamen. Ich fühlte mich sehr einsam und war unglücklich. Der zweite Umzug war dann innerhalb von München von Sendling nach Neuperlach. Ich kam zu Schulbeginn dort in die zweite Klasse in der Kafkaschule und wurde dort gut aufgenommen und fand Freundinnen. Endlich war ich in München angekommmen. Ich liebte die großzügig geschnittene Wohnung, mein großes Kinderzimmer, den herrlichen Blick auf die Alpen. Der Mittelpunkt war eine große Essdiele und wir hatten sogar ein Arbeits- und Gästezimmer. In dieser Wohnung durfte ich 13 Jahre lang leben von Sommer 1979 bis 1992. Der dritte Umzug war dann der Auszug von zu Hause. Meine Mutter ist kurz vor dem Abi 1991 ausgezogen und ich wohnte in der Wohnung in Neuperlach mit meine Vater allein. Diese Wohnung wurde uns wegen Eigenbedarf gekündigt, worauf mein Vater mich bat, mir eine eigene Wohnung zu suchen. Ich fühlte mich im Stich gelassen. Die Idee mit meiner Freundin zusammenzuziehen platzte, weil sie da einen Freund hatte, mit dem sie dann lieber zusammenziehen wollte. So fand ich eine kleine 1-Zimmer-Wohnung in Sendling, mit viel Glück, weil die Maklerin am selben Tag Geburtstag hatte wie ich und ich sofort vor Ort den Mietvertrag unterschreiben dufte. Meine Freundinnen beneideten mich um mein eigenes Reich. Ich war unglücklich, weil ich mich auch einsam fühlte, und mir immer Sorgen machte, dass ich die Miete nicht bezahlen konnte. Das war auch einer der Gründe, weshalb ich dann mein Studium hinschmiss. Der vierte Umzug war dann, weil die 1-Zimmer-Wohnung zu klein geworden war, weil mittlerweile der zukünftige Vater meiner Kinder mit eingezogen war. Wir fanden eine wunderschöne 2-Zimmer-Wohnung in Neuperlach mit Fußbodenheizung und vielen Einbauschränken/Stauraum. Hier war ich zunächst glücklich. Bis zur ersten Trennung. Der fünfte Umzug war dann in Aubing. Weil wir uns wieder versöhnt hatten. Und die 1-Zimmer-Wohnung dort günstiger war. Und dann doch zu klein wurde, als ich zum ersten Mal schwanger wurde. Dort hatte ich mich aber auch etwas unwohl gefühlt, weil die Wohnung keinen Balkon hatte. Und mein Computer stand in der Abstellkammer. Das Bett war hinter zwei Billyregalen versteckt. Alles sehr beengt. Der sechtse Umzug war dann wieder nach Neuperlach in eine 2-Zimmer-Wohnung, die in der Nähe meiner Mutter war. Ich fand das praktisch, weil sie mir als begeisterte Oma mit dem Baby helfen konnte. Ich weiß nicht, wieviel der Umzug dazu beigetragen hatte, dass das Kind zu früh zur Welt kam (jetzt ist aber alles gut, Kind 1 ist 27 Jahre alt und gesund). Irgendwann kam die zweite und diesmal entgültige Trennung, so dass ich mit dem Baby dort allein wohnte. Als alleinerziehnde Schwangere, Kind Nummer 2 war unterwegs, hatte ich Anrecht auf eine größere Sozialwohnung. Ich wollte aber nicht wieder schwanger umziehen, so dass ich noch in dieser Wohnung blieb, bis Kind 2 auf der Welt war. Der siebte Umzug ging dann in eine großzügig geschnittene, günstige Sozialwohnung in den Wohnring in Neuperlach. Damals Ende der 60iger/Anfang der 70iger Jahre sind die Wohnungen noch viel großzügiger gebaut worden. Ich hatte eine große Wohnküche, eine Abstellkammer, eine Eßdiele, drei Zimmer und zwei Balkone. Alles war barrierefrei, was mit dem großen Kinderwagen sehr praktisch war. In der alten Wohnung musste ich das Baby erst in den Keller tragen und dort den Kinderwagen aus meinem Abteil holen und über die Tiefgaragenausfahrt nach draußen fahren. Und ich konnte mit Bollerwagen im PEP einkaufen gehen. Krippe und Kindergarten waren in Fußreichweite. Und eine Zeit lang konnte ich sogar mit dem Fahrrad ins Büro fahren, als ich nach dem Erziehungsurlaub wieder zu Arbeiten anfing. Irgendwann zog Florian bei uns ein, die Eßdiele wurde zur Computerecke und der Esstisch wanderte ins Wohnzimmer, das glücklicherweise groß genug war. Damals gab es noch die Fehlbelegungsabgabe, allerdings wurde die schnell abgeschafft. So wohnten wir sehr günstig, aber auch ein klein wenig beengt. Ich wollte, dass die Kinder spätestens zum Beginn der Pubertät ihr eigenes Zimmer bekommen sollten. Wir hatten schon Ideen, dass das Schlafzimmer das zweite Kinderzimmer werden könnte, und unser Hochbett über die Computerecke kommen könnte. Allerdings hätten wir dann nicht mehr sehr viel Privatsphäre gehabt. Deshalb war ich froh, dass Florian auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für mich 2010 unser Traumhaus in der Messestadt gefunden hat. Da wir jahrelang günstig zur Miete wohnten, hatten wir genug Eigenkapital angespart, dass uns die Bank nicht mehr müde lächelnd wegschickt. So kauften wir Anfang 2011 das Stadthaus nach dem Münchnen Modell. Der achte und hoffentlich letzte Umzug war dann in unser Traumhaus. Er dauerte insgesamt vom ersten gepackten und letzten ausgepackten Umzugskarton zwölf Wochen. Ich freute mich, den Alpenblick gegen einen kleinen Garten einzutauschen. Und wir hatten zwei Bäder, eins mit Dusche, eins mit Badewanne. Und jedes Kind hatte endlich sein eigenes Zimmer in gleicher Größe, was mir wegen der Gerechtigkeit wichtig war. Und wir hatten ein Heimkino im Keller. Und unser Lego-Computer-Kaninchen-Zimmer im Erdgeschoss und das Wohnzimmer im zweiten Stock. So lange die Treppe kein Problem wird, möchte ich hier wohnen bleiben. Wir werden es lange vor meiner Rente abbezahlt und dann finanziell weniger Sorgen haben. Ich hoffe, dass wir hier gemeinsam alt werden können. Wenn es nicht durch eine Kriegsbombe zerstört wird.
Freitag, 10. April 2026 19:02Tagebücher 1982-1985Zur Zeit lese ich aus furchtbar nostalgischen Gründen meine alten Tagebücher. Das erste hatte ich zu meinem 10. Geburtstag 1982 geschenkt bekommen, wusste damals aber noch nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. 1984 hatte ich mal etwas mehr geschrieben, dann aber wieder pausiert. Aber ab 1985 hatte ich es fast lückenlos geführt, nachdem wir "Das Tagebuch der Anne Frank" in der Schule gelesen hatten. Es ist eine phantastische Reise in die Vergangenheit. PferdeIch war schon immer tierlieb gewesen, aber Pferde hatten es mir ganz besonders angetan. Meine Eltern wussten gar nicht, was sie damit anrichten, als sie mich mit mit etwa 7 Jahren das erste Mal auf ein Pony setzten. Ich glaube, es existiert davon sogar ein Super 8-Film. Auf diesem Ponyhof Pflaumdorf war ich am liebsten, weil ich dort einfach auf der Reitwiese, im Rundgang oder ins Gelände reiten konnte, statt in der Halle im Kreis. Lange war mein Lieblingspferd Kim, aber ich bin damals 1984 tatsächlich das erste Mal auf Shiras geritten, der später mein erstes, eigenes Pferd werden sollte. Ich gewöhnte mir dadurch allerdings viele falsche Dinge an, die mir bis heute Probleme bereiten. Zum Beispiel nehme ich immer noch die Schultern zu weit vor oder ziehe die Knie hoch.
1984 bin ich ein paar Mal in der Reitschule Fürstenberger gewesen, die oben auf dem Tierparkbergl war. Heute würde man Pferde so gar nicht mehr halten, in engen Ständern, ohne Auslauf, mit einer Wellblechhalle. Ich verschlang tonnenweise Pferdebücher, auch Fachliteratur. Deshalb glaubte ich auch, ein Experte auf diesem Gebiet zu sein. Ich war noch in der Grundschule, da hatte meine Oma in der DDR sich über die Sommerferien 1980 zwei Ponys namens Mary und Pia ausgeliehen, die einfach im Garten standen. Opa hatte für sie einen Unterstand und Zaun gebaut. Das war das Paradies auf Erden. Auch danach organisierte sie immer wieder in den Ferien, dass ich irgendwo reiten konnte. Meist waren mir die Pferde aber etwas zu groß, ich mochte lieber Ponys.
In den USA bei Verwandten hatte ich für einen Monat das Pferd Hardford gemietet, von dem ich meinen ersten Sturz erleben musste, und mir bewusst wurde, dass ich auch hätte sterben können. Und mit einem Arbeitskollegen von meinem Papa durfte ich auch in der Nähe vom Starnberger See ausreiten, auf einem Norweger namens Titus. Mit dem war ich allerdings ein wenig überfordert. Da ich nicht allzuviel Gelegenheit hatte, auf echten Pferden zu reiten, habe ich mich oft in Phantasiewelten geflüchtet, entweder indem ich gelesen habe, oder Pferdegeschichten geschrieben. Ich war extrem produktiv, insbesondere als ich irgendwann auch die Schreibmaschine meiner Mama ausleihen durfte. Und gezeichnet habe ich Pferde und Ponys in allen möglichen Lebenslagen. Ich habe mir meine Phantasiewelt "Gut Horseback" zusammengesponnen. Der Hof war in "Reithofen", was witzigerweise in der Nähe von Felix' Stall ist, meinem zweiten und letzten eigenen Pferd. Damals träumte ich noch vom eigenen Pferd, aber meine Eltern hatten nicht so wahnsinnig viel Geld und sagten, dass es nicht die Anschaffungskosten, sondern die laufenden Kosten seien, die sie abschrecken. "Und was machen wir mit so einem Pferd, wenn du dich irgendwann mehr für Jungs interessierst? Sollen wir es dann in den Schrank stellen?" Star TrekÜber Star Trek habe ich tatsächlich nichts geschrieben. Dafür hatte ich ein separates Heft, in das ich Zeitungsausschnitte sammelte und meine Gedanken festhielt. Ich glaube, dass ich das ebenfalls bereits vor der Schulzeit gemeinsam mit meinem Papi angeschaut habe. Aber ich merkte schnell, dass ich mit dieser Begeisterung ziemlich alleine da stand, und dass ich wie ein weltfremder Spinner ohne Realitätsbezug angestarrt wurde, wenn ich von Mister Spock schwärmte. Also behielt ich meine Leidenschaft eher für mich. Pferdenarrisch zu sein war gesellschaftlich akzeptiert, also nervte ich alle eben damit. Mister Spock war mein Idol. Als Mister Spock am Ende von "Star Trek II - Der Zorn des Khan" starb, war ich erschüttert. Da er der Wissenschaftsoffizier der Enterprise war, interessierte ich mich auch schon früh für solche Themen. So schaute ich regelmäßig "Aus Forschung und Technik" mit Joachim Bublath. Mit meinem Papi habe ich mich auch über das Universum und den Big Bounce unterhalten. Heute ist der wissenschaftliche Konsenz eher der Big Freeze. Überhaupt war ich ein Input-Hirn, das ständig neues Wissen aufsaugte. Manchmal habe ich auch etwas zu viel rumgehirnt, z.B. wenn ich seitenlang versucht habe, meine Träume zu deuten. Oder geforscht, wenn ich am Freitag, den 13. den ganzen Tag notierte, was für ein Glück ich hatte, um zu beweisen, dass das alles nur Aberglaube ist.
MusikIch mochte damals Falco, Nik Kershaw und a-ha. Aber als ich die Dokumentation "25 Jahre Beatles" gesehen hatte, war ich plötzlich Feuer und Flamme. Von meinem Onkel habe ich dann eine Musikcassette mit einigen Songs geschenkt bekommen, die ich heute (im Rahmen meiner Möglichkeiten) noch fast textsicher nachsingen kann. Damals war mein Englisch noch nicht so gut, weshalb ich gerne auch Mal Worte erfunden habe. Mein Vater konnte auf dem Klavier bei meiner Oma (seiner Mutter) auch "I Want to Hold Your Hand" spielen. DinosaurierDarüber habe ich auch kaum etwas geschrieben. Aber ich habe das Buch Leben in der Urzeit geliebt und mich in den fotorealistischen Bildern verloren. WesternIch schaute sehr gerne Western (z.B. "Western von gestern" und "Winnetou"), mein Papi wegen der Waffen, ich wegen der Pferde. Ich hatte von meiner ersten USA-Reise auch einen Cowboyhut mitgebracht. Westernreiten war aber nicht so weit verbreitet, weshalb ich bis dahin das noch nicht selbst ausprobieren konnte. Ich habe aber versucht, nicht "Indianerfrau" zu schreiben, sondern "Squaw". Heute weiß ich, dass dies ein abwertender Begriff ist und nicht mehr verwendet werden sollte. Karl May war irgendwie doch ein Ignorant. KinoDer prägendste Film dieser Zeit war wohl "Die unendliche Geschichte". Ich war total in Atréju verliebt und fand sein Pferd Artax wundervoll. Heute hat Felix eine geflochtene Trense, ähnlich wie Artax damals trug, als er im Moor versank. Auch der Name Noah vom Schauspieler Hathaway gefiel mir. Das könnte bei der Namensgebung einer meiner Söhne eine Rolle gespielt haben. Und vielleicht noch "Star Wars - Das Imperium schlägt zurück", auch weil dort Reittiere, die Tauntauns vorkamen, und die AT-ATs auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Pferden hatten. Das war soviel ich weiß der erste Star Wars Film, den ich gesehen habe. "E.T." hatte ich mich noch nicht getraut anzuschauen, weil ich die Figur irgendwie gruselig fand. Mein Papi wäre da schon gerne mit mir ins Kino gegangen. FreundeIch hatte doch einige Freundinnen, manche waren jünger als ich. Damals hatte ich auch noch recht viel telefoniert. Aber auch sehr viele Briefe geschrieben. Mit ziemlicher Treffsicherheit habe ich mir gerne die Außenseiter rausgesucht. Zum Beispiel war im Hort ein Mädchen mit Narben im Gesicht, die ihr Augenlid nach unten zogen, so dass sie häufig Probleme mit einem trockenem Auge hatte. Ich habe sie nie gefragt, wie das passiert ist, ich habe das einfach so hingenommen. Vielleicht war es das, was sie an mir mochte. Besonders gern habe ich nicht telefoniert, meistens diente das nur dazu, um sich zu verabreden. Aber mein Hörtest in der Schule war damals noch einwandfrei gewesen, allerdings ging er nur bis 8.000 Hz. Es wäre interessant gewesen, wie niedrig meine oberste Hörgrenze damals schon gewesen ist. Denn im Deutschen Museum hatte ich beim Lautsprecher mit der obersten Hörgrenze des Menschen nichts gehört, aber gespürt, dass der Lautsprecher vibriert. Damals hatte ich gedacht, meine Schulkameraden würden mich veräppeln, aber dann wurde mir bewusst, dass ich tatsächlich nicht in der Lage war, hohe Töne wahrzunehmen, egal wie laut sie waren. Und ich wusste, dass ich genau wie mein Papa und meine Oma väterlicherseits eines Tages damit Probleme bekommen werde. Meine Welt war wohl schon immer dumpf. Jungs spielten natürlich auch eine Rolle. Ich war alle paar Wochen in jemand anderen verknallt. Ein Name kommt sehr häufig vor: Peter. Allerdings war er nur ein Kumpel, mit dem ich mich "normal" unterhalten konnte. Auf der Party beim Skilager ist er gleich umgedreht, als der den Raum betreten hatte. Hätte ich auch machen sollen, weil ich mich als Pipi Barfuß mit meinem improvisierten Kostüm (weil ich total verpeilt hatte, dass Fasching war) in Grund und Boden geschämt hatte. Von da an wollte ich irgendwie zu den "coolen Typen" gehören. KörperbildDeshalb hatte ich auch kein gutes Körperbild. Heute weiß ich, dass ich eine Hormonstörung hatte, die dazu führte, dass ich ständig ans Essen denken musste. Es bildete sich eine Birnenform heraus, der sogenannte gynoide Adipositatstyp, der nur Mädchen/Frauen betrifft und ziemlich sport- und diätresistent ist. Angefeuert auch von den superschlanken Frauen in Film, Fernsehen und Werbung habe ich natürlich ständig versucht abzunehmen, aber mit mäßigem Erfolg. Ich gab mir die Schuld daran, dass ich etwas zugenommen hatte. Ich wusste es einfach nicht besser. Wünsche zu SilvesterMeine Wünsche zu Silvester waren dann wenig egoistisch. Kein Atomkrieg, gerechter verteiltes Essen, wenig Naturkatastrophen, weniger Arbeitslosigkeit, mehr menschliche Politiker... Und für mich gute Schulverhältnisse, Gesundheit, ein bißchen Glück und erfüllte Wünsche, Zufriedenheit und Erfolg. Irgendwie mag ich dieses 13jährige Mädchen, das ich damals war.
Donnerstag, 9. April 2026 22:33Spontaner AlleBenoppt Stream weil #AlleBekloppt ausfälltHeute haben wir spontan gestreamt und haben das Set mit Wall-E und Eve aufgebaut, das wir beim letzten Stream ursprünglich dem Chat zur Auswahl stellen wollten. Das war ein Partnerset. Florian hat Wall-E aufgebaut und ich Eve, M-O und den Stiefel mit Pflänzchen. So süß! Hintergrund war, dass #AlleBekloppt aufgefallen ist und wegen Umzug auch bis Ende Mai ausfallen wird. Aber die liebe Sophia hat absolut Recht, wir müssen mit unseren Löffelchen haushalten. Ich hoffe, dass der Umzug glatt läuft und in die neue Heimat die Erwartungen erfüllt.
Dienstag, 7. April 2026 19:23Warum wir nicht durch Wände gehen - Florian AignerWie die meisten Bücher über Quantenphysik, die ich bisher gelesen habe, beginnt auch dieses Buch Warum wir nicht durch Wände gehen - Florian Aigner mit dem Doppelspaltexperiment. Ich bedauere alle Menschen, die dieses faszinierende Experiment nicht live in der Schule erleben durften. Es hat sich in mein Gehirn eingefräßt, weil ich es einfach unglaublich faszinierend fand, dass die Welt nicht so zu sein schien, wie wir es aus unserem Alltagserleben gewohnt sind. Ich habe aber gerade eine Frage. Wenn man zwei Steine in ein Wasserbecken fallen lässt, dann werden die Wellen am Beckenrand reflektiert und nach kurzer Zeit werden die Interferenzen chaotisch, bis es sich vollkommen aufgehoben hat und die Wasseroberfläche wieder glatt ist. Das Muster an der Wand hinter dem Doppelspalt jedoch zeigt ein Muster wie die ersten Wasserwellen, die dort auftreffen, und scheinen dann eingefroren. Warum? Die Lichtquantenphotonenschwubbelwellen werden doch ebenfalls reflektiert. Weshalb bleibt das Muster an der Wand dann aber gleich? Wahrscheinlich gibt es dafür eine ganz einfache Erklärung. Vielleicht weil die Lichtquelle dauerhaft strahlt, während zwei ins Wasser geworfene Steine nur ein einmaliges Ereignis ist. Die Quantenphysik erlaubt keine Telepathie, dafür aber Quanten-Teleportation. Ich freue mich, dass Florian für die weitere Erklärung das Beamen aus Star Trek herangezogen hat. Allerdings erklärt er auch, weshalb uns das auch in Zukunft nicht gelingen wird. Er räumt auch damit auf, dass Quantenkryptographie hundertprozentig sicher sei. Florian erklärt recht einleuchtend, weshalb man doch lieber der einfacheren Theorie anhängen sollte, nämlich dass es einen fundamentalen Zufall gibt, anstatt der Viele-Welten-Theorie, die alles nur unnötig kompliziert macht. So gern ich Paralleluniversen-Geschichten in der Science Fiction habe, aber mittlerweile bin ich doch Anhängerin der Kopenhagener Deutung, des fundamentalen Zufalls. Am Ende des Buches erklärt Florian noch, wie die Quantenfluktuation für die Strukturen im Universum verantwortlich sind. Wie nach den Gesetzen der Quantenphysik überhaupt erst DNA entstehen kann. Ich hatte mich mit einem Freund (einem der wenigen, mit denen ich über Quantenphysik überhaupt diskutieren konnte) mal gestritten, weil ich glaubte, dass die Quantenstruktur für die chemischen Gesetze und damit für die Entstehung des Lebens überhaupt verantwortlich wäre. Wenn ich Florian richtig verstanden habe, dann lag ich damit gar nicht mal so verkehrt. Das Buch zu lesen war ein wenig anstrengend. Daher habe ich dafür etwas länger gebraucht, als Florian gebraucht hat, um sein neues Buch Die Wirklichkeit ist auch nicht wahr zu schreiben. Ich denke aber, dass dies eine deutlich leichtere Lektüre sein wird.
Sonntag, 5. April 2026 19:12PferdeparadiesAls ich anfing mit dem Gedanken zu spielen, mein alterndes Lieblingspferd Felix von der Reitschule zu kaufen, um ihm einen schönen Lebensabend zu schenken, wollte ich unbedingt, dass er in einen Offenstall kommt. Glücklicherweise hatte eine Freundin kurz zuvor bereits alle Ställe im Münchner Osten angeschaut, um für ihr Pferd die passende Bleibe zu finden, und hat unseren wunderschönen Aktivstall gefunden. Dort wollte ich mit Felix unbedingt hin. Er sollte auf keinen Fall in einer Box bleiben, auch nicht in einer Paddockbox. Der Stall ist in jeder Hinsicht wunderbar. Die Pferde sind den ganzen Tag draußen. Im Paddockbereich gibt es die Tränke, Heuraufen und Liegehallen. Drum herum sind Separrés, in denen sich die Pferde auch mal aus der Herde nehmen können, wenn es ihnen zu stressig wird. Und es gibt noch die individuellen Heubereiche, in die kleine Gruppen von Pferden Zugang bekommen, die sich auch untereinander gut verstehen, und die einen höheren Heubearf haben. Außerdem gibt es Futterautomaten, in denen Hafer, Heucobs und Mineralpellets warten. Die Anlage ist computergesteuert. Die Pferde werden an ihren Chips erkannt, die entweder in die Mähne geflochten sind, mit einem Halsband getragen werden oder - wie in Felix Fall - in den Halsmuskel implantiert wurden. Dadurch kann man jedes Pferd individuell nach den eigenen Bedürfnissen ohne größeren Aufwand füttern. Da die kleinen Portionen über den ganzen Tag verteilt abrufbar sind, haben wir auch nur selten Koliken in der Herde. Die Koppel kann ebenfalls individuell freigeschaltet werden. einem Pferd wurde mal ein GPS-Sender angebracht. Dabei kam heraus, dass es 14 km an einem Tag gelaufen ist. Das ist für ein Pferd mit Arthrose wie Felix ideal. Und ich muss nicht jeden Tag in den Stall fahren, sondern drei bis vier Mal in der Woche reichen vollkommen aus. Felix liebt die Koppel, und da er das Gras glücklicherweise gut verträgt, kann er sich auch die meiste Zeit einfach dazu entscheiden, draußen auf der Wiese zu bleiben. Wenn er dann abends in den Paddockbereich rein kommt und seine Lieblingsfutterstation aufsucht, prasseln mehrere Portionen hintereinander in den kleinen Futtertrog. Das erinnert mich immer an einarmige Banditen aus Las Vegas und ich schmunzel dann: "Felix hat wieder den Jackpot geknackt!" Er war schon immer ein genügsames und zufriedenes Pferd, aber seit er in diesem Aktivstall lebt, ist er noch ausgeglichener geworden. Er hustet nicht mehr, weil er nicht mehr die Ammoniakdünste seines eigenen Urins einatmen muss, wie das Boxenpferde tun. Die Bissspuren und ausgefranste Mähne zeigen mir, dass er viel mit seinen Argenossen spielt. Und der verkrustete Schlamm auf seinem Widerrist zeigt mir, dass er sich noch wälzt. Das ist wichtig, denn Pferde, die als Fluchttiere Angst haben, nicht mehr aufstehen zu können, hören im Alter auf, sich hinzulegen. Dann wird es an der Zeit, sich zwischen dem eigenen Schmerz und dem Schmerz des geliebten Tieres zu entscheiden. Glücklicherweise ist unsere Tierärztin der Meinung, dass dieser Tag noch nicht gekommen ist. Trotzdem machen wir nur noch schöne Sachen! Außerdem könnte ich mir dieses teure Hobby und Herzensprojekt nicht ohne Florian leisten. Danke dafür, dass du noch nie über eine Tierarztrechnung geschimpft hast. Ich liebe dich!
Samstag, 4. April 2026 21:28Twitch-Stream: Lego Lebkuchen AT-ATHeute haben wir wieder einen Twitch-Stream gestartet. Da Florian leider immer noch erkältet war, haben wir uns ein kleines Set ausgesucht, den Lebkuchen AT-AT. Wir haben gut zwei Stunden gestreamt. Diesmal haben wir uns gut mit dem Chat unterhalten und das Ergebnis am Ende noch mit dem großen AT-AT verglichen. Wir fanden es witzig, dass wir in Weihnachts-Shirts zu Ostern ein Weihnachtsmodel aufbauen. Ostern, Weihnachten, das sind doch bürgerliche Kategorien... Clips
Samstag, 4. April 2026 10:00The Madison (Paramount+)Mir hat der Trailer so gut gefallen, deshalb habe ich die Serie mal auf meine Liste gesetzt, bevor das Paramount+-Abo abläuft. Michelle Pfeiffer (Stacy) und Kurt Russell (Preston) spielen hier ein altes, glückliches Ehepaar, das bereits 39 Jahre verheiratet ist. Es werden ein paar gesellschaftskritische Töne zaghaft angesprochen, aber letztendlich sehen wir hier trotzdem nur reiche und schöne weiße Leute, und die Frauen sind alle extrem dünn. Preston hat die wunderbare Erkenntnis: "Schon erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht. Ich frage mich oft, wieviel Zeit mir noch bleibt. 10, 15 Jahre, bevor mir nichts anderes mehr bleibt als die Erinnerung." Irgendwann ist man zu alt, um sich Erinnerungen zu schaffen. Stacy sagt, dass sie sich in all den Jahren nie gestritten haben. Sie wussten, wie kostbar und selten das ist. Sie wussten es einfach. Und sie sagt: "Ich bin 65 Jahre alt. Ich habe kein ganzes Leben mehr vor mir. Ich habe ein sehr kleines Zeitfenster." Ich erkenne uns darin wieder. Wir sind zwar nicht reich und schön, aber die Gefühle und Gedanken haben wir auch. Das Schicksal schlägt zu. Mir gefällt, dass aber nicht alles brutal gezeigt wird, sondern der Phantasie der Zuschauer überlassen wird. Und ein Tagebuch entpuppt sich als wertvoller Erinnerungsschatz. Auch das ist mir nicht fremd, denn ich habe begonnen, meine alten Tagebücher zu lesen. Ich bin jetzt bei Band 3 von 37 im Jahr 1985 angekommen. Damals war ich 13 Jahre alt. Und hatte mein ganzes Leben noch vor mir... Bis zur Beerdigung hätte es ein toller Spielfilm sein können. Danach wurde es zu "S3x and the City".
Freitag, 3. April 2026 20:52Wen interessiert schon Content?Als ich mit dem Internet angefangen habe, gab es noch die CDs von AOL als Zeitschriftenbeilage, mit denen man für ein paar Stunden kostenlos ins Internet konnte. Content war rar. Und ich habe damals einen Schock bekommen, als ich eine Telefonrechnung von 120 Mark bekommen habe, weil ich in "The Bridge" mit unbekannten Trekkies aus den USA gechattet hatte. Aber je mehr es zu sehen gab, desto begeisterter wurde ich. Jetzt musste ich nicht mehr diese blöden Überweisungsträger händisch ausfüllen und zur Bank tragen, sondern konnte das bequem von zu Hause aus mit BTX machen. Dann kam Gugl und ich brauchte nicht mehr URLs in die Adressleiste tippen, sondern fand tatsächlich Seiten. Hin und wieder auch mit fragwürdigem Content wie von Kreationisten, aber immerhin mühsam zusammengestellten Content von echten Menschen. Eine Welt öffnete sich für mich. Nur meine ICQ-Nummer wusste ich nie auswendig. 1998 erstellte ich meine erste eigene kleine Website und machte den Kardinalfehler, dass ich Fotos von meinen Jungs online stellte. Mit eBay lernte ich dann HTML. Über den Stammtisch lernte ich Florian kennen und das Internet ermöglichte es uns eigentlich erst, uns näher kennenzulernen, weil wir uns nächtelang Mails schrieben. Florian zeigte mir dann noch PHP, MySQL und CSS. Ich werde ihm nie das Wasser reichen können und bringe ihn mit meinen Warnmeldungen, die seine Logfiles zuspammen, zur Verzweiflung... Ich programmierte meinen Blog, ein Gästebuch, eine Kommentarfunktion und sogar ein Kondolenzbuch für Bruno, den Bären, mit dem ich es sogar mal in die Süddeutsche Zeitung (online-Version) geschafft hatte. Damals konnte ich noch Gugl-Suchergebnisse beeinflussen. Ein Freund von uns war geknickt, weil er mit seinem Namen mit dem Xing-Profil nicht auf Platz 1 der Gugl-Suche erschien, sondern nur auf Platz 2. Also verlinkten Florian und ich ihn mit eben diesem Namen und kurz darauf war er auf Platz 1. Das können wir heute knicken. Ich habe tätglich einige Blogs verfolgt, seltsame Menschen kennengelernt und parasoziale Beziehungen gepflegt. Aber es war überschaubar. Und vor allen Dingen kannte ich die Leute nicht im Real Life. Irgendwie war das aber auch strange. Als die Social Media aufkamen, allen voran Fatzebuck, mussten wir uns aus Gruppenzwang dort anmelden, weil viele Mitglieder von unserem Stammtisch die Einladung lieber über dieses Netzwerk erhalten wollten, statt per Mail. Und wir erfuhren plötzlich Dinge. Von Menschen. Die wir im Real Life tatäschlich kannten. Die woanders wohnten. Ohne mit jemandem telefonieren zu müssen. Wie geil war das bitte? Damals verlernten die Menschen allerdings bereits selbst zu recherchieren. Statt dessen wurden Fragen irgendwo gepostet und es gab eine Fülle mehr oder weniger kompetenter Antworten. Der Sinn dessen hat sich mir nie so richtig erschlossen. Je mehr Werbung eingeblendet wurde, desto mehr nervte Fatzebook & Co.. Durch das Infinity-Scrolling war ich eigentlich nie fertig, weshalb ich mir dann Benachrichtigungen von wichtigen Personen einrichtete, damit ich nur noch deren Content anschauen brauchte, um informiert zu bleiben. Die kann ich jetzt aber nicht mehr ändern, so dass ich über den Content von Leuten informiert werde, der mich vor gefühlt 10 Jahren mal interessiert hat. Ich bin auf den Freunde-Feed umgestiegen, aber es werden nur noch Memes und Fotos geteilt, die ich schon in Instagram gesehen habe. Sobald ich auch nur ansatzweise genervt bin, schließe ich den Tab und öffne ihn für den Rest des Tages nicht mehr. Wo ist der Content geblieben? Dann kam KI. Dass sich das Zeug "Intelligenz" nennt, ist ein Marketingtrick. Es imitiert höchstens. Nach anfänglichem Herumspielen auch mit den Bildgeneratoren verlor ich schnell das Interesse. Jetzt gugeln die Leute nicht mal mehr, sondern fragen ChatGPT (Generated Plausible Trash) und hinterfragen das Ergebnis kaum. Und auch nicht, dass sie damit einen Haufen Energie verbrauchen, obwohl es eine schlichte Gugl-Suche auch klimafreundlicher getan hätte. Ich bin ziemlich sicher, dass es eine Blase ist und sobald die "Investoren" einen "Return of Investment" haben wollen, werden wir entweder für den Shice zahlen müssen, oder wir werden mit Werbung zugek*ckt. Wenn ich heute blogge, denke ich mir oft: "Das liest eh keiner." Wer interessiert sich schon für Content? Es wird geliked und geteilt, ohne sich mit dem Inhalt zu beschäftigen. Gefällt? Passt schon! Und weiter. Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen wird immer kürzer, die Informationsflut, die sie bewältigen müssen, immer größer. Wenn ich heute blogge, denke ich, dass ich hiermit nur eine KI trainiere. Aber lieber mit meinem Content, dann werden die KIs linksgrünversifft. Langsam wird immer weniger Content von echten Menschen hergestellt, es gibt immer weniger Qualität und immer mehr KI-Slop, der die Kanäle verstopft und die Aufmerksamkeit der Menschen bindet. Wo wird das hinführen? Zu Idiocracy? Oder unterhalten sich in Zukunft im Internet nur noch Bots mit Bots? Social Media, Werbung und KI haben irgendwie das Internet kaputt gemacht. Das Internet ist zu einer Müllhalde verkommen.
Donnerstag, 2. April 2026 21:57Entschuldigung für den AprilscherzFlorian hatte am ersten April eine sehr witzige Idee, wie ich fand. Weil wir von ein paar Leuten angesprochen worden sind, ob wir nicht einen Podcast machen wollen würden, hat Florian eine Nullnummer aufgenommen, in der es zu einer technischen Panne kam und meine Tonspur verloren gegangen ist. Ich war gerade bei Felix und habe mir den Podcast angehört, während ich ihn grasen ließ. Ich habe mich scheckig gelacht, und es war alles so absurd, dass ich nie im Leben auf die Idee gekommen wäre, dass nicht jeder sofort via Holzhammer Zwinker Zwonker versteht, dass es sich um einen Aprilscherz handelt. Florian hat aber eine professionelle Website in drei Minuten hingeklöppelt (er macht das beruflich) und es in den Sozialen Medien gepostet, dass es leider tatsächlich ein paar Leute geglaubt haben, dass wir jetzt inspiriert durch Ja, Schatz! von Tommy und Sophia Krappweis ein ähnliches Format gestartet haben. Es ging sogar so weit, dass man uns Hilfe angeboten hat bei der Tonqualität und Erstellung eines ordentlichen Intros. Deshalb haben wir uns bei der flauschigsten Community, die man sich wünschen kann, von tiefstem Herzen entschuldigt, indem wir live bei Twitch die erste und einzige Folge unseres niemals real werdenden Podcasts "Die Spitzohrs" aufgezeichnet und anschließend sogar als Podcast veröffentlicht haben. Clips
Mittwoch, 1. April 2026 17:01Star Trek - Starfleet Academy (Paramount+)Natürlich haben wir unseren Paramount+-Account wieder reaktiviert, damit wir die neue Star Trek-Serie sehen können. Die erste Folge beginnt mit einem Mutter-Sohn-Drama, was mein Mutterherz natürlich sofort gecatcht hat. Dann kam ein Sprung 15 Jahre in die Zukunft, in die Gegenwart der Serie. Der Junge ist mittlerweile erwachsen, startet in der Starfleet Academy, passt aber aufgrund seiner Vergangenheit nicht wirklich in diese Welt. In der ersten Folge reist das Schulungsschiff zur Erde nach San Francisco. Nach dem Brand (Discovery) steht die Föderation wie Phönix aus der Asche auf, so dass auch wieder an der Starfleet Academy gelehrt wird. Auf der Reise droht natürlich das Schiff zerstört zu werden und die Kadetten retten alle. Ich weiß nicht, ob es diese Dramatrugie gebraucht hätte. Ich hätte gehofft, dass die Special Effects plötzlich vorbei sind und alles nur der Kobayashi Maru-Test gewesen ist. Gefallen hat mir die Diversität und die vielen Eastereggs aus anderen Serien wie Prodigy und Lower Decks. Paramount hat sicherlich auch die Anti-DEI-Briefe von Dump Trump, der Marionette der Heritage Foundation/Project 2025 erhalten. Insofern bin ich gespannt, ob die Frau im Rollstuhl, der taube Betazoid und die Cheron mit ihrem schwarz-weißen Gesicht und Haaren nochmal auftauchen werden, oder ob sie sich beugen und die Werte von Star Trek verraten, die trotz der Notwendigkeit Geld zu verdienen dennoch vorhanden sind. Nachdem der Sohn von Larry Ellison (Oracle), David Ellison Paramount gekauft hat, bin ich mir nicht sicher, ob ich mir wünschen soll, dass es mehr als nur zwei Staffeln geben soll. Mit unserem vielfältigen Star Trek mit positiver Zukunftsversion dürfte eine etwaige Fortsetzung dann eher nix mehr zu tun haben.
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