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Sonntag, 3. Mai 2009 20:38

X-Men Origins: Wolverine

Achtung, Spoiler

Am Mittwoch waren wir zur Premiere von X-Men Origins: Wolverine. Der Film beginnt 1844 mit dem jungen Logan und seinem Bruder, die irgendwie anders sind. Ich hätte aber schwören können, dass Victor später zu Wolverine werden würde, zumindest hatte der junge Schauspieler eine größere Ähnlichkeit mit Hugh Jackman. Der Milchbubi, der kränkelnd im Bett lag, wird als Erwachsener wahrscheinlich eher nicht zum Sexiest Man Alive gekürt werden. Ich weiß, ich bin gemein, aber ich glaube nicht an das hässliche Entlein...

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Und um bei Ähnlichkeiten von Schauspielern zu bleiben: Der Typ, der sich als nicht leiblicher Vater von Logan herausstellte, sah Hugh Jackman doch schon ähnlich, fand ich, aber er war gar nicht der leibliche Vater. Statt dessen war der andere Typ, der an die Tür gedonnert hatte, der leibliche Vater, der hatte aber so überhaupt gar keine Ähnlichkeiten mit ihm. Muss wohl eine Mutation sein.

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Nun gut, jedenfalls sehen wir im Vorspann, wie unsere beiden Mutanten die amerikanischen Kriege gewinnen, die gewonnen wurden, und warum sie an den Kriegen, die verloren wurden, nicht teilnehmen konnten. Sehr bestechende Bilder von Gewalt und Blutrunst (vor allem bei Victor), die von der Abscheulichkeit von Kriegen erzählen.

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Dann erst geht der Film richtig los. Ich möchte gar nicht so im Einzelnen auf die Handlung eingehen, auf jeden Fall ist es spannend und gut erzählt, mit ein paar vorhersehbaren Wendungen und ausreichender Kontinuität. Hier ist wohl einzig zu bemängeln, dass Wolverines Skelett lediglich mit Adamantium beschichtet bzw. getränkt wurde, um es unzerstörbar zu machen. Die Spitzen, die aus seinen Handknöcheln sprießen, waren natürlicherweise Knochen, die sich durch die Haut bohren. Ich meine mich aber zu erinnern, dass auf den Röntgenbildern aus den X-Men-Filmen ein Mechanismus für die Messerklingen aus Adamantium in seine Unterarme eingebaut wurde und es eben keine Mutation war. Hier wurde lediglich seine Unverwundbarkeit ausgenutzt, diesen Mechanismus in ihn einzubauen, da sich die Wunden an den Händen sofort wieder schließen würden.

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Anscheinend gibt es auch ein Stelle, an der die Übersetzung mal wieder nicht so gelungen war. Logans Freundin Kyla berichtet nämlich im Original offensichtlich von einer indianischen Mythologie, in der ein Trickster die Geliebte des Mondes auf die Erde lockt, woraufhin sie nicht mehr zurückkonnte und von nun an als Wolverine den Mond anheult. Im Deutschen erzählt sie irgendetwas von der Venus und ihrem Geliebten, der nicht zurückkehren konnte und der dann Wolverine hieß. Ich finde darüber gerade nichts, aber ich könnte mir vorstellen, dass den Übersetzern der indianische Mythos nicht geläufig war. Über den Mythos kann ich aber im Moment auch nix finden. Allerdings kam in der deutschen Fassung auch nicht rüber, dass Kyla eine Squaw ist. Und wieso hat eine Squaw eine blonde Schwester?

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Ist aber auch egal, schließlich spielt X-Men in einem Paralleluniversum, ihr wisst schon, Quanten und so... Um so mehr überraschte es mich, als ich las, dass es im März 1979 zu einem Vorfall in einem Kernkraftwerk (Harrisburg) auf der Insel Three Mile Island kam. Im Showdown erfahren wir auch, wie das passieren konnte und ein Kühlturm mal eben in Scheibchen geschnitten wird.

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Die Mutanten sind insgesamt nicht ganz so phantasievoll wie in den anderen X-Men-Filmen. Und dass Logans Bruder Victor später zu Sabretooth wird, habe ich erst kapiert, als wir uns nach dem Film darüber unterhielten. Aber solche Sachen kapiere ich generell etwas langsamer *g* Ein freundiges Wiedersehen gibt es mit Patrick Stewart alias Xavier, obwohl ich im ersten Augenblick dachte, dass das ein anderer Schauspieler wäre, so von hinten betrachtet.

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Wer sich noch mehr spoilern lassen möchte, dem lege ich den Artikel von Telepolis ans Herz. Der Autor hat offensichtlich den Film im englischen Original gesehen, was wir auch noch nachholen sollten ;-)

Achtung, Spoiler

Fazit: Angucken! Unbedingt! Und auf DVD kaufen. Oder von mir aus auch bluray. Vielleicht findet sich dort unter "geschnittene Szenen" auch jene Szene, in der gezeigt wird, wie Kyla reagiert, als sie von Logans Fähigkeiten erfährt. Aber vielleicht hatten sie diese Szene auch bewusst weggelassen, da sie das vielleicht hätte unglaubwürdig spielen müssen und dann dem Zuschauer schon klar gewesen wäre, welche Rolle sie in Zukunft spielen würde. Oder sie wäre glaubwürdig gewesen und dann wäre die spätere Wende nicht mehr glaubwürdig gewesen.

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Kommentare:

Sonntag, 3. Mai 2009 22:21

http://www.lostsoulwolverine.com/gallery/g287.jpg

Logan schrieb:

so. dazu muss ich ein wenig sagen ;o)
-logan hat auch in x-men keine vorrichtung. sie unterhalten sich über das metall wo man seine selbstheilung ausnutze. die knochenklauen sind echt. (siehe comicvorlage oben im link)
sqaw ist das indianische wort für schlampe, *otze Hure ect. so bezeichneten sie die frauen der weisen. was diese nicht wusten ;) deswegen wurde sogar ein berg rückwirkend umbenannt *grinsel*
mutationen tuen zu 95% erst mit der pupertät ausbrechen, gibt nur wenige ausnamen. die storry vom weichei stimmt. ist aus der serie origins von marvel übernommen worden. und ja, auch victor dreht so ab. er hat die gleichen kräfte wie Wolvie, ist nur schneller und stärker. wolvie heist übrigens nicht logan. logan ist de name seines erzeugers. den den er am anfank killt als kind. sein name ist James Howlett der Dritte. der name des mannes seiner mutter. Logan hies sein erzeuger. er nahm den name an um sich für immer dran zu errinnern das er ihn tötete. (deswegen nennt victor als einzigster ihn jimmy) die storry passt auf jedenfall. und der sabretooth war dem orginal aus dem comic weitaus ähnlicher charater und bewegunstechnich.

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