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Montag, 27. Mai 2013 20:58

Star Trek (12) - Into Darkness (zweite Chance)

Nachdem nun doch einige den Film nicht auf der FedCon in Düsseldorf angeschaut haben, kamen doch noch genügend Leute für das offizielle Trekdinner-Event zusammen. Daher waren wir am Samstag noch einmal im Kino, um Star Trek Into Darkness ein zweites Mal anzuschauen. In der U-Bahn waren unheimlich viele Bayernfans unterwegs, aber so schlimm wie beim Oktoberfest war es nicht. Nur die vielen zerbrochenen Bierflaschen fand ich nicht so toll. Ein tapferer BVB-Fan war auch dabei ;-)

Achtung, Spoiler

Auch wenn es einfach nur ein guter Actionfilm ist und mir zu wenig Star Trek drin war, wurden mir einige Dinge beim zweiten Mal gucken etwas klarer. Dennoch gab es einige Punkte, wo ich mich echt fragte, wieso die das tun. Wieso experimentierte Pille mit Khan's Blut und dem Tribble? Setups und Payoffs sind ja eine nette Sache, aber sie sollten doch irgendwie in die Handlung passen und wenigstens ein bischen logisch sein.

Achtung, Spoiler

Meine Kritikpunkte bleiben aber bestehen. Es gibt zu wenig Zusammenspiel der Charaktere. Der Streit zwischen Uhura und Spock, die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Kirk und Spock und das Mentorverhältnis zwischen Pike und Kirk waren etwas wenig. Alle Charaktere außer Kirk und Spock kamen leider zu kurz. Khan hätte ruhig etwas mehr Psychospielchen treiben können. Die Handlung war sogar für mich vorhersehbar (das will was heißen). Es waren 72 Tiefkühltruhen inklusive Khan. Aber vielleicht war eine leer? Hätte man aber doch sagen können. Die Klingonen hätten nicht so stark verändert werden müssen. Und die Schiffe sahen komisch aus, wirkten nur auf den ersten Blick klingonisch.

Achtung, Spoiler

Und auch mein Lob bleibt bestehen. Die Eingangssequenz war grandios, wobei ich mich fragte, was Kirk da gestohlen hat, nur um es dann auf der Flucht in den Bäumen aufzuhängen. Hm, vielleicht ein wichtiges kulturelles Artefakt, um sicherzugehen, dass ihm auch alle Eingeborenen verfolgen und somit aus der Gefahrenzone gebracht werden? Toller Planet, tolle Rasse. Die Darstellung der futuristischen Städte London und San Francisco ist wunderbar gelungen. Die Szenen mit der Familie, deren Tochter unheilbar krank ist, sind auch fast ohne Worte und mit toller Musik stark emotional und packend. Und ich bin froh, dass diesmal nicht so ein wichtiger Teil der Star Trek Geschichte wie der Planet Vulkan kaputt gemacht wurde, sondern nur Alcatraz und ein paar Häuser in San Francisco. Damit kann ich leben.

Trekdinner im Kino

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Trekdinner
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09.01.2012 13:04 Clicks: 1211299

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