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Dienstag, 12. Mai 2020 20:09

Twitch.tv und Youtube

Wir schauen eigentlich so gut wie nie fern. Bevor ich mit Florian zusammengekommen bin, hatte ich schon zwei fernsehfreie Abende, weil mir das Programm zu blöd geworden war. Und dann hatte ich es mir fast ganz abgewöhnt. Als der Fernseher dann kaputt ging, haben wir lange GEZ gespart, bis die Rundfunkgebühr als Haushaltsabgabe eingeführt wurde. Dann haben wir uns zwar wieder einen Fernseher gekauft, aber die Gewohnheit blieb, nicht zu gucken.

Abgesehen davon, dass fast nur Mist kommt (bis auf wenige Ausnahmen) und mir dafür meine Zeit zu schade ist, wollte ich mich auch nicht dem 20:15-Uhr-Diktat unterwerfen. Ich empfand es als Stress, dann schon mit allem fertig sein zu müssen, was man so am Tag vor hatte. Oder wenn man Nachrichten schauen wollte, noch früher. Deshalb sind wir bei Prime und Netflix, um zeitlich unabhängig zu schauen und auch zu bingewatchen. Und jetzt schaue ich auch ab und zu Sendungen auf Twitch.tv. Meine erste Begegnung war mit Tommy Krappweis, von dem ich schon seit der Schulzeit Fan bin. Die erste Begegnung mit seiner Sendung WildMics war die Folge "Pen and Paper Remote? .,. und was noch alles geht, wenn es gehen muss" mit Mháire Stritter. In der Sendung ging es ziemlich schnell auch um das Thema Depression und die Offenheit, mit der darüber gesprochen wurde, berührte mich sehr.

Wenn man die Sendung live verfolgt, kann man per Chat sogar interagieren. Allerdings geht der Chat meist so schnell, dass die Gesprächspartner kaum auf alle Fragen eingehen können. Und ich bin sowieso nicht multitaskingfähig, also kann ich entweder gucken und zuhören oder lesen.

Die zweite Sendung, die ich angeschaut habe, war "Hilfe, mein Onkel schwurbelt" mit Hoaxilla, Lydia Benecke und Bernd Harder. Das war auch sehr schön und da ich gerade so einen Fall selbst erleben musste, fühlte ich mich auch persönlich angesprochen. Hoaxilla verwendet die Mitschnitte dann auch in ihrem Podcast.

Die Sendung "Blogs, Pages & Profile - Was macht man warum im Netz?" von gestern habe ich leider verpasst, aber ich freue mich, dass man sie auf Twitch.tv noch nachträglich anschauen kann. Und das Thema "Bullshit erkennen - in der Corona Krise und danach" klingt auch interessant, da muss ich auch noch reinschauen.

Gestern kam auf Youtube die Sendung "Last Geek Tonight" mit Nessi und Tommy Krappweis Folge 2 "Wurstwasser-Schock". Ich habe in den Alexa-Stick drei Mal den Titel der Sendung reingesprochen, zuletzt in Zoomania-Faultier-Geschwindigkeit. Aber Youtube zeigte mir immer "Last Week Tonight" an. Also musste ich doch umständlich eintippen. Die Sendung war auch sehr lustig und Tommy erzählte viele Geschichten aus der Vergangenheit. Das war auch sehr berührend.

Aber das sind nicht die einzigen, die sich in Live-Streams austoben. Am Wochenende habe ich The Wil Wheaton Twitch Experience angeschaut, ein Panel von zu Hause aus, ein Geschenk an seine Fans, da die SuperCon in Florida ausgefallen war. Ich mag Wil Wheaton seit dem Buch "Just a Geek" und meiner Begegnung mit ihm auf der FedCon XXI 2011 persönlich sehr gerne und bin mit ihm auch auf Facebook "befreundet". Dort verfolge ich ein wenig sein Leben mit Anne und den Hunden Seamus und Marlowe und dem Kater Watson. Er und Anne sind wunderbare Menschen.

WildMics

Nessi in Last Geek Tonight

Tommy in Last Geek Tonight

Wil Wheaton

Themen: Star Trek | Corona | Computer und Internet | Blick in die Vergangenheit | Conventions | Tommy Krappweis
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09.01.2012 13:04 Clicks: 36931

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