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Sandra's Blog-Archiv

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Sonntag, 11. Oktober 2020 21:51

Projekt besserer Schlaf

Im Juni haben wir beschlossen, unsere 8,5 Jahre alten Sensipur-Matratzen von Schlaraffia auszutauschen. Die hatten wir damals beim Matratzen-Concord gekauft. Dort wollten wir aber nicht noch einmal hin. Einerseits hatte ich mich darüber geärgert, weil man uns gleich noch Matratzenschoner und Lattenroste andrehen wollte, andererseits sind zehn Minuten Probeliegen einfach nicht genug. Anfangs war die Matratze der Härte 3 für Florian zu hart. Nach ein paar Monaten ging es dann. Und ich hatte mit den sieben Zonen das Problem, dass ich mich immer so hinlegen musste, dass meine Hüfte auf einer weicheren Zone liegen musste, da sie sonst schmerzte. Ich bin eine Birne und ein Seitenschläfer. Gefallen hat mir, dass man immer wusste, wann man die Matratze umdrehen sollte, da entsprechende Label angenäht waren. Nach gut 8 Jahren hatten wir aber das Gefühl, dass die Matratzen trotzdem durchgelegen waren.

Im Moment gibt es zwei Matratzen auf dem Markt, die bei Stiftung Warentest die Note 1,7 erhalten haben: Die Bodyguard von Bett1 und die Emma. Bei beiden Herstellern ist 100 Tage Probeliegen möglich. Ich kannte auch von jeder Matratze jemanden, der sie schon vor längerer Zeit gekauft hatte, so dass ich mich aus erster Hand informieren konnte. Unsere Wahl fiel dann auf die Emma, die wir als erstes ausprobieren wollten, insbesondere wegen der Schicht Viscoschaum. Ich bestellte also zwei Mal die mittlere Härte.

Schnell merkte ich, dass der Molton die Oberfläche der Matratze negativ beeinflusste, also ließ ich diesen Schonbezug erst einmal weg. Außerdem hatten wir das Gefühl, dass der alte Lattenrost Sultan Lovund von Ikea nicht so gut für unsere Bedürfnisse war. Also bestellten wir neue Lattenroste. Ich entschied mich wegen meiner Birnenform für den Duo Powerflex von BeSports, der im Hüftbereich verstellbar ist. Florian hingegen entschied sich für das elektrisch verstellbare Modell Rhodos EcoMove EL von der FMP Matratzenmanufaktur. Da dieser Lattenrost ein paar Zentimeter höher ist, habe ich für mich noch einen Topper bestellt, den ich allerdings unter die Emma-Matratze legte.

Allerdings war die mittlere Härte für Florian doch nicht so gut geeignet, weshalb ich die Emma-Matratze zurückschickte und statt dessen die harte Variante für ihn bestellte. Das klappte einwandfrei auch mit der Erstattung. Seit er die härtere Emma-Matratze hat, schläft er viel besser und atmet auch leiser. Die 100 Tage Probeschlafen sind also wirklich genial, denn nur so kann man herausfinden, ob man auf einer Matratze tatsächlich gut schlafen kann, oder ob man besser wechselt. Wenn einem die harte Emma-Variante noch zu weich ist, kann man sich noch eine Zwischenlage dazubestellen, die man dann in den Bezug mit einzieht.

Witzig ist auch, dass ich zumindest meine Schlafqualität auch objektiv messen konnte. Seit April besitze ich einen Fitnesstracker, den ich auch nachts trage, um meinen Schlaf zu messen. Wegen meiner coronabedingten Schlaflosigkeit zähle ich aber mal nur die Daten ab 4. Mai. Ich hatte durchschnittlich 7:49 h pro Nacht geschlafen. Seit ich auf der Emma-Matratze schlafe, habe ich durchschnittlich 8:24 h pro Nacht geschlafen. Wir bleiben jetzt bei diesen Matratzen :)

Video: Florian testet den Lattenrost Rhodos EcoMove EL

Video: Sandra rollt die Emma-Matratze auf

12 Fotos

guter Schlaf

Guter Schlaf

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Schlechter Schlaf

Thema: Traumhaus
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09.01.2012 13:04 Clicks: 122019

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