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Sonntag, 18. Juli 2021 21:31

Sandra schaut...

[Werbung - und nein, dafür bekomme ich kein Geld]


Twitch WildMics #Ferngespräch #070 - Irrsinige Irrwege der Medizin

Medizin ist grundsätzlich ein interessantes Thema. Wer sich für Lobotomie, Aderlass, die Lehre der vier Säfte, Quecksilber, Arsen, Tabak, Mumia, Humanol, Theriak, Schlacken und Studien zu Akupunktur interessiert, dem sei diese Sendung ans Herz gelegt. Zum Thema MMS blieb am Ende keine Zeit mehr. Tommy achtet gut darauf, dass pünktlich Schluss gemacht wird. Aber zu MMS gibt es bei maiLab ein tolles Aufklärungsvideo.

Bei 1:01 h habe ich Tommy mit meinem Kommentar "In gefiltertem Apfelsaft ist Arsen drin. Man muss 6 Hektoliter trinken, damit man eine tödliche Dosis abbekommt..." zum Lachen gebracht :) Ich kommentiere immer sehr selten, weil ich nicht gleichzeitig gucken und chatten kann.


Tales From The Loop (Amazing Prime)

Nachdem die Serie "Tales From The Loop" von Heise gelobt wurde, hatte ich sie mal auf meine Watchlist gepackt.

Es ist eine eigenartige Mischung, gemäß der Möbel und Autos spielt die Serie in den 80iger Jahren, teils aber auch in den 50iger und 60iger. Es stehen technische Geräte und Gebäude herum, die aber auch schon sehr alt wirken, weil sie teils verrostet oder halb verfallen sind. Wo kommen die her? Vom Mercer Center for Experimental Physics (MCEP), genannt "The Loop", wo geheimnisvolle Experimente gemacht werden. In jeder Folge lernen wir ein paar dieser Geräte kennen, die technische Wunderwerke sind. Zeitreisen und anderes wird durch sie möglich.

Die Geschichten gehen sehr ans Herz, erzählen von Heranwachsenden, von Kindern und teils ganze Lebensspannen. Der Erzählstil ist angenehm ruhig und kommt gänzlich ohne Action aus, jedoch keine Sekunde langweilig. Trotzdem haben die Folgen Einstufungen bis zu FSK 18, wegen Gewalt und S*x. Das hält sich aber wirklich in Grenzen. Viel mehr fand ich es traurig, dass Dinge durcheinander gebracht wurden, die nicht mehr gerichtet werden können - wie im richtigen Leben. Manchmal kam es dadurch zu überraschend positiven Wendungen, aber auch zu ein paar sehr, sehr traurigen Szenen. Jonathan Pryce erinnert mich ein wenig an Dieter Hallervorden.

Der streunende Roboter im Wald kam mir wie eine Mischung aus einem AT-ST und Rodney Copperbottom vor. Mein Lieblingscharakter war Jakob (gespielt von Daniel Zolghadri, der mich sehr an meinen Sohn Noah erinnerte. Dieses Phänomen hatte ich schon zwei Mal, einmal bei dem kleinen Jungen in Ice Age, dessen Mutter ertrunken war, und bei Walking Dead mit Carl. Für Jakob habe ich bis zur letzten Folge gehofft und gebangt. Und auch ein paar Tränen vergossen.

Sehr sehenswerte Serie, wenn Florian sie auch teilweise verstörend fand.

Themen: Tommy Krappweis | Serien | Noah
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09.01.2012 13:04 Clicks: 338373

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