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Thema: privat/Meine Sonderanfertigung Florian

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Dienstag, 9. April 2013 21:51

Dr. Hubert Zitt - Zeitreisen und temporale Logik

Hubert Zitt am 6. April im Kranz München

Ein wenig Organisationserfahrung habe ich ja. Zum Beispiel habe ich mal unseren Betriebsausflug mit 120 Leuten mitorganisiert. Oder unsere Hochzeit mit 75 Leuten. Ein bisschen war das auch so, als wir vom Trekdinner den Abend mit Hubert Zitt etwas größer als beim letzten Mal veranstalten wollten. Als wir nämlich Tommy und Werner Krappweis im Kranz-Theater gesehen hatten, dachten wir, dass das eine gute Lokation für den Vortrag wäre. Und dass dann die notwendige Technik dann bereitstehen würde. Allerdings mussten wir dann dafür auch etwas Eintritt verlangen. Wir haben sehr knapp kalkuliert, aber wenn etwas übrig bleiben sollte, wollten wir das spenden.

Der Vortrag am Samstag war super und die meisten Sachen haben auch gut geklappt. Dass immer etwas schief geht, dass wusste ich noch vom Betriebsausflug und von der Hochzeit. Aber ich sehe über sowas gelassen hinweg, denn Perfektionismus reibt einen nur auf. Irgendwie ärgert es einen dann aber doch, vor allen Dingen, wenn man dann kein Entgegenkommen bekommt und einem noch die Schuld gegeben wird...

Ich hatte dann kurz anmoderiert, mich beim Publikum bedankt und nochmal darauf hingewiesen, dass der Gewinn an den Kinderschutzbund und die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft geht und auf allen Tischen Flyer ausliegen. Ich war so aufgeregt, dass ich das Mikro kaum noch halten konnte und ich fand das total nett, dass Hubert mich dann kurz umarmt hat, um mir die Aufregung zu nehmen.

Alles in allem war es doch ein gelungener Abend, auch wenn die Tonprobleme nach der Pause nicht wirklich schön waren. Anschließend 22.30 Uhr hätten wir gerne noch etwas gegessen, aber leider war die Küche schon geschlossen, obwohl auf der Website vom Kranz steht, dass es bis 23.30 Uhr Abendessen geben würde. Das war schon ärgerlich, vor allen Dingen weil Marmot das eigentlich per Mail angekündigt hatte, dass noch ein paar Leute zum Essen bleiben würden.

Großartig war auch das Intro von Thomas und Monika. Christina hatte das Vulkanier-Kostüm für Thomas ausgeliehen und Monika hatte ihr blaues Classic-Kleid an. Die beiden haben gespielt, sie würden fast 50 Jahr zu früh auf die Erde kommen, denn der Erstkontakt würde laut Star Trek am 5. April 2063 stattfinden. Zur Gründung des Trekdinners sind sie aber 20 Jahre zu spät. Dann rief Steffen rein, dass das alles Blödsinn wäre und Zeitreisen gar nicht möglich sind. Darauf meinte Thomas, dass man vielleicht jemanden fragen sollte, der sich damit auskennt.

Thomas: "Doktor Hu... Doktor Hu..."
Monika: "Doktor wer?"
Thomas: "Doktor Hubert Zitt!"

Und dann kam er zum Swusch-Geräusch der Tardis hinter dem großen Plakat der Tardis hervor, das Thomas extra hat anfertigen lassen. Aber über den Vortrag schreib ich nichts, den müsst ihr euch schon selbst angucken ;-)

30 Fotos

Anschließend saßen wir noch zusammen und haben sauleckeren Prosecco getrunken. Davon nahm ich sogar zwei Gläser. Wir haben auf Thomas Geburtstag angestoßen. Und weil wir so hungrig waren, sind dann das Ensemble gemeinsam mit Markus noch zu McDonalds am Stachus gegangen. Trotz allem war es ein toller Abend gewesen.

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Sonntag, 31. März 2013 19:18

Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben

Gestern Abend waren wir im Kino und haben uns Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben angeschaut. Wie erwartet, war es ein actiongeladener Film mit ein paar Drehungen und Wendungen in der Handlung, viel Humor und etwas Vater-Sohn-Kitsch. Mir hat er auf jeden Fall besser gefallen, als Skyfall.

Florian meinte zwar, dass es nicht in Ordnung ist, wenn die Guten einen Mord begehen, und dass es unrealistisch ist, wenn man mit Absicht mit einem Hubschrauber in ein Gebäude fliegt (so ähnlich auch schon gesehen in Skyfall). Mich hat viel mehr gestört, dass die mit einem Gas die radioaktive Strahlung in Tschernobyl neutralisiert haben. Was für ein absoluter Bullshit! Radioaktive Strahlung kann man nur abschirmen, nicht neutralisieren.

Fazit: Ganz unterhaltsam. Hirn ausschalten und gucken, oder es bleiben lassen ;-)

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Samstag, 30. März 2013 14:09

Aufbau unseres Lego Millenium Falkens 10179

Statt im Urlaub immer durch die Gegend zu düsen wie letztes Jahr, haben wir uns dieses Jahr vorgenommen, ein wenig öfter einfach zu Hause zu bleiben. Das entspannt auch oder vielleicht sogar mehr, als dauernd auf Achse zu sein. Und dann kann man so tolle Sachen machen, wie den Lego Millenium Falken aufzubauen und das ganze Ereignis sogar live ins Internet zu streamen. Ja, ich weiß, wir sind Freaks ;-)

Ich habe mal eine Fotogalerie mit 44 Fotos online gestellt.

Außerdem gibt es Videos auf Youtube von Spitzohr und 360°-Anzeigen und den Livechat vom 3. Tag zu sehen :)

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Freitag, 8. März 2013 20:41

3096 Tage

Den Film musste ich unbedingt sehen. Nachdem ich das Buch 3096 Tage bereits verschlungen habe, wollte ich natürlich sehen, wie das filmisch umgesetzt wurde. Ich denke, dass Sherry Hormann vielleicht sogar die bessere Wahl gewesen ist, als Bernd Eichinger, da sie bereits das schwierige Thema von Wüstenblume sensibel umgesetzt hat.

Zwei Schauspielerinnen verkörpern Natascha Kampusch: Die kleine Amelia Pidgeon, die absolut herzzerreißend nach Essen verlangt und auch ganz lieb Bitte sagt. Und die jugendliche Antonia Campbell-Hughes, die auch als Model arbeitet, und daher das nötige Untergewicht mitbrachte. Wenn sie in viel zu großen Herrenunterhosen im Gegenlicht steht, wird einem ganz anders.

Überhaupt wird einem bei dem Film ganz anders. Zum Beispiel als Natascha Kampusch mit einem riesigen Küchenmesser ihre Geburtstagstorte anschneidet, statt das Messer ihrem Peiniger in den Bauch zu rammen. Eigentlich unverständlich, doch da Natascha völlig unterernährt war, hatte sie gewusst, dass sie körperlich gegen ihren Peiniger keine Chance gehabt hätte.

Fazit: Hammerhart! Angucken!

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Samstag, 23. Februar 2013 20:35

ABBA The Show

Gestern war ich mit meinem Schatz Florian in der Olympiahalle und wir haben uns ABBA The Show angeschaut. Ich hätte vielleicht noch zehn Mal vorher Singstar rauf und runter singen sollen, dann wäre ich etwas firmer in den Texten gewesen. Aber es war klasse. Die sehen ABBA auch verdammt ähnlich, so dass man sich wirklich vorstellen konnte, in die Vergangenheit gereist zu sein, und eine Liveshow von ABBA persönlich zu sehen. Sogar zwei Musiker, die damals mit ABBA zusammengearbeitet hatten, waren dabei.

Toll war auch das Publikum, das sich zum Teil in schillernden Kostümen zeigte. Ein wenig genervt hatte nur, dass es ein paar Leute gab, die es sich nicht verkneifen konnten, mitten im Konzert um Fotos zu bitten, statt bis zum Schluss zu warten, und uns und die Kostümierten damit reichlich auf den Senkel gingen.

Wer ABBA liebt, wird also auch diese Show lieben. In diesem Sinne eine ganz klare Empfehlung von mir :)

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Dienstag, 19. Februar 2013 19:17

Lincoln

Das ist keine Biographie von Lincoln, sondern ein Film über die Abschaffung der Skalverei. Er ist zuweilen etwas langatmig, aber hat auch seine komischen und gefühlvollen Momente. Davon hätte es ruhig ein paar mehr geben können. Aber ich fand es schön, wie die Beziehung von ihm zu seinen noch lebenden Söhnen gezeichnet wurde, die Angst seiner Frau (eine grandiose Sally Field), noch einen Sohn zu verlieren, und James Spader als Lobbyist war auch absolut sehenswert.

Überhaupt habe ich viele bekannte Gesichter gesehen, bei denen ich mich verzweifelt gefragt habe, woher ich sie kenne... Tommy Lee Jones natürlich aus MIB, er war ein überzeugter Sklavenbefreier :) Lee Pace kannte ich aus Pushing Daisies. Und Joseph Gordon-Levitt ist nicht Jonas aus Stargate SG-1, denn der wird von Corin Nemec gespielt. Den muss ich aus Inception oder Dark Knight Rises kennen.

Etwas irritiert war ich zu Anfang, dass die Republikaner die Sklaverei abschaffen wollten und nicht die Demokraten, und dass Abraham Lincoln ein Republikaner war. Das passte so gar nicht in mein Weltbild. Doch ich lese zur Zeit ein Buch über die amerikanische Geschichte und darin wird beschrieben, dass die Demokraten damals in erster Linie die Unabhängigkeit von England und die Abschaffung der Monarchie im Sinn hatten. Die Republikaner hatten sich erst im Laufe der Zeit zu den unsozialen Kapitalisten entwickelt, die sie heute sind. Ich glaube, damals hätte ich auch eher die Republikaner als die Demokraten gewählt ;-) So ändern sich die Zeiten.

Fazit: Ich fand den Film nicht schlecht. Und wenn ich nicht darüber gelesen hätte, wäre mir auch nicht aufgefallen, dass die Warze in Daniel Day-Lewis' Gesicht in jeder Szene an einer anderen Stelle klebte. Er hat den 16. Präsidenten der USA wirklich klasse gespielt.

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Montag, 28. Januar 2013 20:38

Gangster Squad

Vermutlich hätte ich mir den Film gar nicht angeschaut, wenn ich den Trailer gesehen hätte. Ich mag diese Brutalität nicht. Aber letztendlich hat mir der Film doch gefallen.

Story:

Mickey Cohen versucht, sich Los Angeles unter den Nagel zu reißen und die korrupte Polizei stellt sich ihm nicht nennenswert in den Weg. Allerdings wird eine Undercover-Gruppe gegründet, die nun versucht, das organisierte Verbrechen zu bekämpfen.

Der Film ist durchaus brutal, doch er lässt einen daran glauben, dass trotz aller Verluste am Ende das Gute siegt. Außerdem ist es natürlich schön anzusehen, die alten Frisuren, Kleider, Autos. Fazit: Angucken lohnt sich.

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Donnerstag, 20. Dezember 2012 23:52

Vorlesung Das Vorzelt zur Hölle

Eigentlich gehe ich unter der Woche abends gar nicht gerne weg. Wenn es im Büro recht stressig war, dann bin ich froh, zu Hause meine Ruhe zu haben. Außerdem weiß ich nie, inwiefern ich den Jungs noch bei Hausaufgaben, Lernen etc. helfen muss, was mich im Moment auch immer sehr anstrengt. Aber so kurz vor den Weihnachtsferien bin ich dann das Risiko doch eingegangen und habe mich von meinem Schatz Florian überreden lassen, zur Vorlesung "Das Vorzelt zur Hölle" zu gehen.

Und ich habe es nicht bereut. Es war ein sehr lustiger Abend mit vielen bekannten Gesichtern vom Trekdinner und von der FedCon, die alle Tommy Krappweis und seinem Vater Werner lauschten, wie sie aus dem jeweils eigenen Blickwinkel über ihre Urlaubs- und Campingerfahrungen aus den 70er Jahren berichteten.

Anschließend gab es noch Bücher und DVDs signiert und ein Gruppenfoto.

Sandra und Florian

Thomas und Monika

Werner und Tommy Krappweis

Gruppenfoto mit Trekdinner

Wir wissen, wo Werner geparkt hat ;-)

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Mittwoch, 24. Oktober 2012 20:10

Sternwarte - Vortrag über Herbsthimmel

Am Freitag waren wir mit Arbeitskollegen von meinem Schatz Florian in der Sternwarte zu einem Vortrag über den Herbsthimmel. Es war sehr interessant und nicht so ermüdend lang wie beim letzten Mal, als ich schon fast die Lust verloren hatte, da noch einmal hinzugehen.

Anschließend konnten wir noch auf das Dach gehen und Jupiter mit seinen galileischen Monden und einen Ringnebel durch die Teleskope sehen. Es war sehr schön, auch wenn mich die Medienbrücke mit ihrer Lichtverschmutzung noch immer wie jedes Mal ärgert.

Zum Cocktailtrinken reichte mein Wachzustand dann aber leider nicht mehr aus und ich freute mich auf mein Bett.

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Dienstag, 23. Oktober 2012 20:48

Tag der offenen Tür im DLR

Diesen Sonntag waren wir im DLR zum Tag der offenen Tür. Für uns Langschläfer war die Zeit bis 17.00 Uhr natürlich etwas knapp, so dass wir uns nur das Frühwarnsystem für Tsunamis in Indonesien erklären lassen konnten, etwas essen konnten (bei den Palatschinken haben wir eine halbe Ewigkeit angestanden), und für die Robotik hat es dann auch noch gereicht. Die war sehr interessant, nur die minimalinvasive Chirurgie ließ keine Zuschauer mehr rein, aber vielleicht war das auch besser so ;-) Ferdinand war auch sehr beeindruckt, weil ein Roboter einen Ball fangen und wieder werfen konnte.

Außerdem war es schön, ein paar liebe Freunde wiederzutreffen :D

In zwei Jahren ist der nächste Tag der offenen Tür. Ich denke, wir werden da wieder hingehen und die verpassten Sachen nachholen. Zum Beispiel die ESOC-Brücke ;-)

30 Fotos

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Montag, 8. Oktober 2012 20:54

Claus von Wagner als Fernsehaufzeichnung

Eigentlich hatten wir das Programm ja schon gesehen, aber als mein Schatz Florian über Facebook erfahren hat, dass diesmal im Lustspielhaus eine Fernsehaufzeichnung gemacht wird, haben wir natürlich sofort Karten reserviert. Als wir am Sonntag eintrafen, war der Saal schon gut gefüllt, aber wir bekamen trotzdem noch zwei Plätze direkt am Bühnenrand.

Claus von Wagner war wie immer nicht von schlechten Eltern. Will sagen, dass das Programm Theorie der feinen Menschen hammermäßig gut war, dass er für den Schnitt nur einmal neu ansetzen musste, weil er selbst ins Lachen kam und es sich absolut gelohnt hat, da noch einmal reinzugehen. Wir hatten uns sogar richtig hübsch gemacht, ich ein wenig dirndlfrei-oktoberfestmäßig und Florian in Anzug und Krawatte. Vielleicht werden wir da auch mal irgendwo im Hintergrund kurz zu sehen sein, wir werden sehen.

Ein Sendetermin steht leider noch nicht fest, aber ich bin sicher, dass wir es rechtzeitig über Facebook erfahren werden. Irgendetwas habe ich auch von DVD verlauten hören, aber ich bin mir nicht sicher, ob dafür die gestrigen Aufnahmen verwendet werden.

Leute, schaut euch das Programm an. Danach kann man mit Fug und Recht behaupten, dass man die Finanzwelt durchschaut. Und dann vertraut man sein Geld bestimmt keinem Banker und keinem Versicherungsheini mehr an, sondern gibt es sofort in der Realwirtschaft aus, z.B. für Kabarett-Karten ;-)

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Samstag, 29. September 2012 00:44

Trekdinner im September

Am Freitag war wieder Trekdinner. Diesmal war es nicht nur lustig, denn wir haben auch einige intensive Gespräche geführt. Es ist schön, solche Freunde zu habe (ihr wisst schon wer).

Einige kamen in Wies'n-Tracht. Da mein Landhaus-Oberteil zu luftig und mein Rock zu eng war, habe ich mich mit meinem Edelweiß-Halsband, geflochtenen Haaren und meinen neuen Oktoberfest-Lebkuchenherzerl-Ohrringen begnügt.

8 Fotos

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Sonntag, 2. September 2012 16:08

Rundgang durch das München in der NS-Zeit

Tom hat sich sehr viel Mühe gemacht, um uns einen Rundgang durch das München in der NS-Zeit vorzubereiten. Wir sind leider etwas zu spät gekommen, weil wir gleich zwei U-Bahnen verpasst hatten, so dass wir nicht rechtzeitig beim Treffpunkt vor der Theatinerkirche ankamen, sondern erst in der Drückebergergasse dazustießen. Von dort aus ging es in den Hofgarten, wo das Denkmal zur Erinnerung an den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur steht, auf das wir in jüdischem Brauchtum einen Stein legten.

In der Oettingenstraße fanden wir vergitterte Fenster, die mit stilistischen Hakenkreuzen verziert waren. Da diese nicht allzu offensichtlich waren, hatte man sie nie entfernt. Dann gingen wir wieder zurück, diesmal auf der anderen Straßenseite, und sahen uns das Haus der Kunst an. Das hieß früher "Haus der deutschen Kunst" und ist ein gigantomanisches Bauwerk aus der NS-Zeit, wovon die grünen und roten Kacheln mit Hakenkreuzen im Muster an der Decke auf dem Säulengang vor dem Eingang noch zeugen. Die Eingangshalle ist mit rotem Marmor ausgekleidet und irrwitzig hoch, was typisch für die Architektur der NS-Zeit ist. Glücklicherweise ließen sich viele der Bauten nicht realisieren, da es einerseits wahnsinnig teuer war, andererseits es allein aufgrund der Statik nicht möglich gewesen wäre, die Projekte zu realisieren, wie z.B. den geplanten Hauptbahnhof, der in Pasing gestanden hätte und ein gigantischer Platz flaniert von etlichen hässlichen Klötzen bis zum heutigen Hauptbahnhof, wo eine riesige Säule mit einem vergoldeten Reichsadler hätte stehen sollen.

Die nächste Station war der Geschwister-Scholl-Platz, wo in einer Mauer noch Einschusslöcher aus dem zweiten Weltkrieg erhalten waren, die sich "Wunden der Erinnerung" nannten. Auf dem Geschwister Scholl Platz waren Flugblätter und Fotos im Fußboden eingelassen, die mir noch nie aufgefallen waren, seit ich in München wohne.

Schließlich ging es zum Königsplatz, wo gerade das NS-Dokumentationszentrum München entsteht. Früher standen dort zwei Ehrentempel, in denen sich 16 Metallsärge gefunden hatten. Aus symmetrischen Gründen wurde dort auch ein Zivilist bestattet, der eigentlich gar nicht am Putsch beteiligt gewesen war. Heute erinnern nur noch ein paar pflanzenüberwucherte Mauerreste an diese Ehrentempel.

Vielen Dank an Tom für diese unterhaltsame und lehrreiche Geschichtsstunde!

36 Fotos

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Donnerstag, 16. August 2012 20:33

Geburtstag im Cafe Haidhausen

Am Dienstag waren wir zu einem Geburtstag ins Cafe Haidhausen eingeladen. Unser Geschenk war ein Mojito zum Selberbasteln. Es war wieder eine Superstimmung, leckeres Essen und leckere Cocktails. Diesmal habe ich den Frozen Samadhi ausprobiert, mit Grüner-Apfel-Sirup, Wodka, Orangensaft und crushed-crushed-crushed Ice. Hm, der Slush Puppy am Sonntag war besser ;-) Danach habe ich den Flying Cangaroo getrunken, mit Rum, Wodka, Galliano, Cocos und Sahne, der war sehr lecker.

Mojito zum Selberbasteln

Florian

noch ein tolles Geschenk

Sandra

Frozen Samadhi

Cafe Haidhausen

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Mittwoch, 15. August 2012 17:21

Olympiapark

Ich sehe schon, ich habe eine Menge nachzubloggen. Am Sonntag waren wir mit Freunden im Olympiapark und anschließend Billard spielen. Das war mal eine eher spontane Aktion :-)

BMW Welt

Sandra hat einen apfelgrünen Slush Puppy getrunken

Olympiaturm

Enterprise beim Autoscooter

Olympiapark

BMW Welt

Ich kotz gleich

Florian beim Billard

die Decke war voller blauer Kreide

Sandra spielt Billard

Sandra spielt Billard

Sandra spielt Billard mit vollem Körpereinsatz

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Sonntag, 12. August 2012 13:28

Trekgrillen 2012

Ein großer Dank geht an Admiral TomTom, seine Mama und Monika, die das diesjährige Trekgrillen ermöglicht haben. Wir hatten eine Menge Spaß und es war saulecker.

58 Fotos

Admiral TomToms Fotos

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Freitag, 3. August 2012 21:56

Gebackener Camembert und andere Schnappschüsse

Manchmal gelingt mir auch mal was beim Kochen. Zum Beispiel der von meinem Schatz Florian gewünschte gebackene Camembert.

Gebackener Camembert

Am Mittwoch waren wir spontan im Biergarten, mit dem Fahrrad.

Sandra im Biergarten

Florian im Biergarten

Sandra auf ihrem neuen Fahrrad

Sandra auf ihrem neuen Fahrrad

Der Mond war sehr schön zu sehen. Florian hat sogar mit unserer kleinen DigiCam und dem Laien-Teleskop ganz passable Fotos gemacht.

Mond

Dann bin ich ganz begeistert, dass meine Mojito-Minze diesmal nicht schon nach drei Tagen vertrocknet.

Mojito-Minze

Florian hat sich außerdem noch Rohkost mit Dip gewünscht. Das war auch mal ein ungewöhnliches Abendessen ;-)

Sandra mit Rohkost

Außerdem haben wir uns für die Küche eine neue Armatur mit Dusche geleistet. Und wieder etwas gelernt. Man muss nämlich aufpassen, ob man eine normale oder eine Niederdruck-Armatur kauft. Die Niederdruck-Armaturen sind für Boiler geeignet, bei normalem Wasserdruck würden sie aber ständig tropfen. Aber es war kein Problem, die bei Obi umzutauschen, die waren sehr kulant. Unser Handwerker kam einfach am nächsten Tag nochmal.

neue Armatur

neue Armatur mit Dusche

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Sonntag, 29. Juli 2012 23:58

Philipp Weber - Futter

Nachdem wir noch einen Verzehrgutschein für die Lach- und Schießgesellschaft hatten, mussten wir uns natürlich noch ein weiteres Programm nach Claus von Wagner aussuchen. Die Wahl fiel sehr schnell auf Philipp Weber mit seinem Programm Futter, zumal ich mich für Ernährung und die Lügen der Nahrungsmittelindustrie und dem Diätwahnsinn interessiere.

Da ich fast täglich auf die Website der Lach- und Schießgesellschaft gegangen bin, bis die Tickets endlich reservierbar waren, saßen wir diesmal sogar ganz vorn an der Bühne - was jetzt nicht unbedingt ein Vorteil ist, weil man sich da schon ganz schön den Kopf verrenkt. Wir waren wieder eine gute Stunde vorher da, um das leckere Essen zu genießen. Und dann ging es los.

Es war so ein bißchen wie einen Vortrag von Udo Pollmer anzuhören, nur in lustig. Und auch, wenn die Nahrungsmittelindustrie nicht wirklich gut weg kam, ging es aber doch viel mehr um die Verbraucher, die sich einerseits viel zu viele Gedanken ums Essen machen aus den unterschiedlichsten Gründen, aber am Ende auch um den ökologischen Wahnsinn, der auf diesem Planeten Erde betrieben wird. Vielleicht sollte ich noch mehr aufpassen beim Einkaufen, und mich nicht darauf beschränken, im Winter keine Erdbeeren zu kaufen ;-)

Am Schluss haben wir uns noch eine signierte CD und das obligatorische Foto geholt. Wer das Programm noch angucken möchte (und deshalb blogge ich jetzt mitten in der Nacht, obwohl ich lieber ins Bett gehen würde), der kann das morgen und übermorgen noch in der Lach- und Schießgesellschaft tun. Es gibt noch Restkarten.

Bühne

Lach- und Schießgesellschaft

Knoblauchbrot

Das Knoblauchbrot hätte einen Hauch mehr Knoblauch vertragen können.

Ofenkartoffel

Die Kartoffel war sehr lecker. Die marinierten Champignons waren leider kalt.

Schweinrücken mit Schinken und Käse gefüllt

Crème brûlée

Auch die Crème brûlée war leider kalt und hätte ein wenig mehr karamellisierten Zucker vertragen können. Die Kruste knackte nicht beim Zerteilen mit dem Löffel. Aber sie war um Längen besser als die Crème brûlée, die man uns im Schloß Neufahrn vorgesetzt hatte, die keine Ahnung wie viele Stunden im Kühlschrank gestanden hatte. Diese hier war frischer. Die beste Crème brûlée habe ich haber einmal auf einer Weihnachtsfeier im Lenbach gegessen.

Florian, Philipp Weber und Sandra

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Freitag, 29. Juni 2012 21:41

Frauen haben nie etwas anzuziehen

Man hat es schon schwer als Frau. Nie hat frau etwas anzuziehen. Frau steht zu Hause vor dem prall gefüllten Kleiderschrank und findet einfach Nichts.

Sandra mit T-Shirt Theres no place like 127.0.0.1

Aber dann haben wir eines Tages getDigital entdeckt und seit dem nicht nur T-Shirts ohne Ende bestellt. Jetzt hat frau genau das gegenteilige Problem. Was zieht sie bloß an???

Sandra mit vielen getDigital T-Shirts

Viele getDigital T-Shirts

Aber irgendwie konnte frau sich dann doch noch entscheiden und zog das Lieblings-T-Shirt I love my Geek an.

Sandra mit T-Shirt I love my Geek

Als Mann nach Hause kam, hatte er seinen USB-Stick schon einsatzbereit.

Florian mit T-Shirt I fixed it und dem abgerissenen USB-Speicher

Das Ende der Geschichte: Mit T-Shirts von GetDigital ist das Leben lustiger :-)

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Montag, 28. Mai 2012 12:28

FedCon XXI - 4. Tag und Abreise (20.-21.05.2012)

Am Sonntag konnten wir dann gemütlich ausschlafen, da der erste Beitrag, der uns interessierte, Nessis Vortrag zu Behind the Scenes war. Sie hatte eine Präsentation vorbereitet, aber über das Inhaltsverzeichnis ist sie nicht hinausgekommen, so dass wir einfach einige Fotos gezeigt bekamen, die sie in den letzten Tagen auf der FedCon geschossen hatte. Das war interessant, aber Dirks Vortrag letztes Jahr war besser ;-)

Das Alien-Panel mit Jenette Goldstein, Ricco Ross und Carrie Henn begann standesgemäß mit dem Alien (von dem ich ein großer Fan bin) und anderen kostümierten Fans. Davor haben wir noch das Ende vom Vortrag von Mona Abdel Hamid zum Thema Emotionen bei Star Trek gesehen. Allerdings blieben wir nicht lange im kleinen Raum, denn wir wollten rüber zu Walter Koenig & Garrett Wang, wo wir vorher noch kurz Felicia Day bewundern durften. Die ist echt süß.

Danach kam William Shatner, der uns wieder routiniert entertainte. Unpersönlich, politisch korrekt und professionell. Zur Closing Ceremony kam er nicht noch einmal auf die Bühne, aber ob es daran lag, dass er schon zum Flieger musste, oder ob er nicht gemeinsam mit Walter Koenig auftreten wollte, das erfuhren wir nicht. Walter Koenig war süß, denn er meinte, dass wir alle glauben, er würde bald sterben.

Zum Abschluss sind wir noch einmal in die Stadt gefahren zum Louisiana. Auf der Fahrt dort hin gab es einen richtigen Wolkenbruch, so dass wir noch einige Minuten im U-Bahnhof warteten, bis wir einigermaßen trocken rausgehen konnten. Die Burger waren wieder saulecker.

Wieder zurück war im Foyer vom Maritim keine gute Stimmung. Ins Morley's (Mos Eisley) konnte man auch nicht gehen, weil darin geraucht wurde. Und weil es nicht genügend Sitzmöglichkeiten draußen gab, habe ich mich von Shelley & Co. und Heike & Co. schon jetzt verabschiedet und wir sind ins Sheraton gegangen, wo wir nochmal eine kleine Conblues-Roomparty machten.

45 Fotos

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Freitag, 25. Mai 2012 18:14

FedCon XXI - 3. Tag (19.05.2012)

Ja, das ist wirklich eine Frühaufstehercon. Aber für Hubert Zitt haben wir uns auch heute aus dem Bett gequält, obwohl wir nach der Erfahrung von gestern ganz brav schon ungefähr Mitternacht Zapfenstreich hatten. Diesmal ging es um die Fehler bei Star Trek, wobei wir einiges aus dem modifizierten, vor vier Tagen fertig gewordenen Vortrag doch schon kannten. Aber egal, es ist Hubert Zitt!

Von Felicia Day haben wir dann noch das Ende des Panels angeschaut. Sie spielt mit Wil Wheaton in "The Guild", das man kostenlos auf Jutjub anschauen kann. Felicia ist ja so süß, echt! Ich glaube, da muss ich mal reingucken, auch wenn es befremdlich ist, Gamern beim spielen zuzugucken. Das stelle ich mir gerade so gar nicht komisch vor.

Anschließend kam wieder Gates McFadden, ein kleiner Walk über das FedCon-Gelände und dann der Vortrag von Isabelle über die Steampunk-Szene in Deutschland. Steampunk war ziemlich stark vertreten auf der diesjährigen Con. Aber der Kreis der Fans scheint noch recht klein zu sein. Hat was.

Eigentlich hätten wir gedacht, dass es ziemlich stressig werden würde, uns nach der Autogrammstunde wieder umzuziehen, aber plötzlich wurde es stressig, uns vor der Autogrammstunde umzuziehen. William Shatner gab nämlich Autogramme in einem kleinen Nebenraum, weshalb plötzlich ungefähr wenn nicht mehr Fans bis zum Flughafen (!) Schlange standen. Die konnten sich dann natürlich nicht in die reguläre Autogrammstunde anstellen, wo der restliche Pöbel die übrigen Schauspieler ihre Autogramme gaben. Das war nicht gerade die Glanzleistung an Planung, aber sowas passiert halt. Also, schnell ins Quartier in der Untertassensektion, in die Hochzeits-Gala-Kluft geschlüpft, hastig die Haare hochgesteckt und rein in die Autogrammstunde. Oder so, denn mittlerweile hatten die ersten ihr Autogramm von Shat geholt, der in atemberaubendem Tempo seinen Namen auf Fotos kritzelte (bei 100 Teuronen pro Kritzelei würde ich das auch machen), und die standen jetzt dort an.

Aber auch wir kamen dran und machten dann noch ein tolles Foto von einem anderen Paar, das die Hochzeits-Gala-Kluft aus Nemesis anhatte. Und als Jonathan Frakes dann sagte, er müsse gleich weinen, weil wir in Star-Trek-Outfit geheiratet hatten, kam ich mir leicht veräppelt vor. Wieviele Leute ihm wohl schon erzählt hatten, dass sie in dieser Kleidung geheiratet haben? Für ihn war das wohl nichts Besonderes mehr. Aber ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass es bestimmt viel weniger Leute waren, als in weißem Kleid und schwarzem Anzug geheiratet haben. Jonathan wurde übrigens von Steffi betreut :-)

Weil der Zeitplan natürlich nicht eingehalten wurde, hatten wir schon befürchtet, dass wir das Panel von William Shatner verpassen würden, aber Jonathan Frakes war fleißig und wir mussten nicht mit ihm in einen kleineren Raum umziehen.

Also, wieder ins Quartier in der Untertassensektion, umziehen, spitze Ohren ankleben und los ging es zum Panel von William Shatner. Er ist ein professioneller, politisch korrekter Entertainer. Sein Hairpiece sitzt, als wäre es angewachsen. Er ist ein wenig schwerhörig... Ich fand es nett, dass er in den kleineren Raum vor dem Panel gegangen ist, wo die Tagesticketbesitzer die Synchronübertragung seines Panels sehen durften/mussten. Vielleicht hätte ich ihn fragen sollen, ob ein Teil des Geldes, das er an diesem Wochenende verdient, in Charity fließt. Für die Fotos und Autogramme hätten wir vermutlich unser Häuschen abbezahlen können, aber uns zahlt keiner 100 Teuronen für eine gekritzelte Unterschrift ;-)

Dann waren wir wieder einen Happen essen, bevor das absolute Muss kam, der Costume Contest, moderiert von der unvergleichlichen Nessi (kurz für Vanessa). Anschließend ging der Panel-Marathon weiter mit Joe Flanigan, der mit Kavan Smith auftrat, und Jonathan Frakes, der sich wieder mächtig unter die Fans mischte.

Später am Abend haben wir noch das traditionelle Trekdinnerfoto auf der Hauptbühne gemacht, bevor wir uns an die Bar in der Untertassensektion zurückgezogen hatten. Große Lust auf Roomparty hatten wir nach dem anstrengenden Tag nicht mehr.

68 Fotos

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Donnerstag, 24. Mai 2012 19:34

FedCon XXI - 2. Tag (17.05.2012)

Am Freitag mussten wir in Allerherrgottsfrühe aufstehen, weil der Vortrag über Zeitreisen und temporale Logik von Hubert Zitt bereits um 9.00 Uhr begann. Um 9.00 Uhr! (Man stelle sich hier die Stimmlage von Doc Brown vor, als er "1,21 Gigawatts" rief!) Aber wir ließen es uns nicht nehmen, gemütlich in Zehn Vorne zu frühstücken. Wir dachten uns, dass wir nach dem Vortrag einfach in die Vergangenheit reisen könnten, um den verpassten Anfang nochmal nachzuholen. Aber Hubert Zitt hat freundlicherweise auf uns gewartet ;-)

Anschließend haben wir uns nochmal den chaotischen Vortrag von Robert Vogel zu Iron Sky angeschaut. Das war sehr interessant, wie die eine oder andere Idee geboren wurde. Ist auch ein klasse Film. Der Vortrag von Mona Abdel Hamid über das Arzt-Patienten-Verhältnis von Pille bis Phlox hat uns dann nicht so gefesselt, so dass wir dann den Freiraum genutzt hatten, noch einmal eine Runde Schlaf nachzuholen.

Anja und Stefan haben dann über Steampunk referiert, der gestrigen Vision von Morgen. Es hat sich anscheinend irgendwie herauskristallisiert als eigene Stilrichtung, aber begonnen hat es mehr oder weniger schon mit Jules Vernes. Wild Wild West und den dritten Teil von Zurück in die Zukunft kann man da auch schon hinzurechnen. Die Idee, einfach billige Wasserpistolen mit Kupfer- und Bronzefarben zu bemalen und sich damit eine eigene Steampunk-Waffe zu bauen, fand ich sehr witzig. Denn die Assecoires, die es überwiegend aus den USA gibt, sind doch recht teuer.

Danach konnten wir ganz schnell einen Happen essen, bevor es mit den Klingonen weiter ging. Nachdem Paul Watson zwar auf freien Fuß gesetzt wurde, aber aufgrund der geschlossenenen Gerichtskasse am Samstag (!) die Kaution nicht bezahlt werden durfte, und er deshalb noch die Zeit bis Montag in Haft verbringen musste, kam er nicht zur FedCon. Die Klingonen waren wie immer ganz witzig, aber interessierten mich jetzt nicht so.

Anschließend haben wir noch die Panels von Walter Koenig und Jonathan Frakes angeschaut. Richard Dean Anderson und Joe Flanigan haben wir uns gespart, da wir sie erst letztes bzw. vorletztes Jahr gesehen hatten. Man wird müde, wenn man die Schauspieler alle schon kennt. S. hatte auch die Bombenidee: Wenn Richard Dean Anderson mal kommen könnte, das wäre der Brüller.

Anschließend sind wir noch über das Congelände geschlendert, haben die Bar in der Untertassensektion besucht und dann gab es wieder eine kleine, aber feine Roomparty. Dabei konnte ich ein Tattoo in Form des Borg-Logos bewundern. Nicht fragen. Einfach nicht fragen ;-)

22 Fotos

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Mittwoch, 23. Mai 2012 20:11

FedCon XXI - Anreise und 1. Tag (15.+16.05.2012)

Am Mittwoch haben wir gemütlich die Koffer gepackt und sind mit Lufthansa nach Düsseldof geflogen. Mit Air Berlin der Bahn wollten wir diesmal nicht fliegen. Aber die Schokolade beim Aussteigen habe ich dann doch vermisst ;-)

Nachdem wir unser Quartier in der Untertassensektion bezogen haben, trafen wir uns mit Freunden in der Düsseldofer Altstadt, um noch ein wenig die Stadt anzugucken und zu Abend zu essen. Im Louisiana gab es superleckere Burger. Nur der Yellow Bird war nicht echt. Den musste ich dann in der Untertassensektion nachholen.

Am nächsten Tag ging es dann ins Maritim zur FedCon, die Badges etc. abholen. Unser erster Programmpunkt war Richard Arnold mit dem 25. Geburtstag von TNG. Da waren ein paar nette Fotos vom Set damals dabei. Mensch, ist das lange her. Kai Owen haben wir nur kurz angeschaut, aber da haben wir wohl etwas verpasst, er soll sehr witzig gewesen sein.

Danach haben wir noch das Ende von Robert Vogels Vortrag über das Ende der Welt in Filmen und TV Serien angeschaut, aber seine Filmausschnitte waren mal wieder chaotisch präsentiert und er hat mehr mit der Technik geredet als mit dem Publikum.

Danach hatten wir Zeit, etwas am Flughafen zu essen und die Kunstausstellung anzuschauen, bevor die Opening Ceremony begann. Davor haben wir Teryl Rothery kurz gesehen, die wirklich süß ist. Einen Fragenden hat sie "Cuty Patudy" genannt :-)

Danach hatte Gates McFadden ihr erstes Panel. Sie sah wirklich klasse aus. Allerdings glauben wir, dass da ein wenig nachgeholfen worden ist, genau wie bei Virginia Hey, deren Spitzname ich hier nicht schreibe, den ich ihr verpasst habe.

An diesem Abend kam ich erst sehr spät ins Bett, weil wir eine richtig schöne Roomparty mit Erdbeerlimes gemacht haben. Dabei haben wir [zensiert] und [zensiert] und natürlich auf [zensiert] angestoßen und [zensiert]. Ja, es wurde sehr spät...

85 Fotos

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Dienstag, 1. Mai 2012 19:59

Draculadinner im Schlosshotel Neufahrn

Gestern sind wir nach Neufahrn gefahren, um dort unseren Gutschein für das Draculadinner einzulösen, das wir zu Weihnachten inklusive Hotelübernachtung geschenkt bekommen haben. Florian hat darüber bereits ausführlich berichtet.

Hier kommt noch die Galerie mit 72 Fotos (überwiegend vom Schlosshotel).

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Mittwoch, 25. April 2012 19:35

Ziemlich beste Freunde

Dieser grandiose Film ist so ziemlich der beste Beweis dafür, dass 3D oder FX-Action in keinster Weise dazu beitragen, um einen Mehrwert zu bieten oder überhaupt einen Film erst sehenswert zu machen. Er erzählt eine Geschichte. Eine wunderbare Geschichte. Und ist nicht eine einzige Sekunde langweilig.

Die Hauptcharaktere können unterschiedlicher nicht sein: Philippe, stinkreich, aber vom Hals abwärts gelähmt, sucht einen Pfleger. Driss will eigentlich nur seine Unterschrift holen, damit er weiter Arbeitslosengeld kassieren kann, doch Philippe stellt ihn ein, da er spürt, dass Driss ihm gegenüber kein Mitleid hegt. Beide lernen enorm viel voneinander. Und der Film ist dazu auch noch wahnsinnig komisch.

Fazit: Wer ihn noch nicht gesehen hat: Jetzt aber ran! Die Franzosen können gute Geschichten mit Humor erzählen. Und dann muss der Film natürlich auch auf die Wunschliste!

Auch lesenswert: Die Wahrheit über die beiden ziemlich besten Freunde

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Samstag, 7. April 2012 00:06

Claus von Wagner - Theorie der feinen Menschen

Ich habe mich ja wie blöd gefreut, als ich von meinen Arbeitskollegen nachträglich zu meinem runden Geburtstag Tickets und Menügutscheine für Claus von Wagners neues Programm "Theorie der feinen Menschen" geschenkt bekommen habe.

Heute war es dann so weit. Wir haben uns schick angezogen und sind zur Lach- und Schießgesellschaft gefahren. Leider hat das mit dem Menügutschein nicht geklappt, denn es war angeblich kein Menü bestellt. Aber dann haben wir eben á la carte bestellt und mit einem Gutschein bezahlt. Das nächste Mal (wir wissen auch schon, was wir uns anschauen wollen *g*) können wir dann den zweiten Gutschein verfuttern ;-)

Das Essen war wieder sehr lecker, die Stühle dicht an dicht gedrängt und neben mir saß jemand, der sah aus wie Justin Timberlake. Leider musste ich wieder einmal feststellen, dass ich für Kellner anscheinend unsichtbar bin. Aber als dann Florian und Justin für mich mitgewunken haben, hat er mich dann doch endlich bemerkt :-)

Aber vielleicht sollte ich noch etwas über das neue Programm schreiben: Claus war wieder grandios und hat sich völlig verausgabt. Er ist seinem Stil treu geblieben, befand sich in einer ungewöhnlichen Situation und hat dann angefangen zu philosophieren. Diesmal lag der Schwerpunkt in der Finanzkriese. Nach Isaak Nix (immer noch mein Lieblingsname), namenlos und Joachim Wagner kam diesmal Claus Neumann. Ich glaube, das ist wirklich das bisher beste Programm gewesen. Und wie auch zuvor musste man von Anfang an gut zuhören, denn er kam immer wieder auf Dinge zurück, die er vorher gesagt hatte. Sogar die Oregano-Fake-Hasch-Plätzchen aus einem alten Programm kamen wieder vor ;-)

Und auch wenn sein imaginärer Vater aus dem Programm nicht besonders gut wegkommt, bleibe ich dabei: Er ist nicht von schlechten Eltern ;-)

Also, wer wissen möchte, mit welchem Zauberwort man einen Goldesel dazu bringt, Dukaten zu sch***en und zu k***zen, warum man über den Satz "Wer ruft denn um die Zeit noch an?" herzlich lachen kann, eine Parodie auf Sekundenkleber-ist-kein-Spielzeug-Merkel sehen möchte und wissen möchte, was es mit dem § 1619 BGB auf sich hat, der muss sich das Programm unbedingt angucken. Falls es noch Karten gibt ;-)

Gutschein

große Nachfrage

Sandra und Florian vor der Lach- und Schießgesellschaft

Theorie der feinen Menschen

Claus von Wagner - es geht los

Florian, Sandra und Claus von Wagner

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Donnerstag, 5. April 2012 23:59

Iron Sky

Seit langem verfolge ich die Produktion von Iron Sky und fieberte dem Termin entgegen, an dem der Film endlich in die Kinos kommen würde. Was für eine durchgeknallte Idee, dass sich die Nazis auf der dunklen Seite des Mondes versteckt hielten und im Jahr 2018 auf die Erde zurückkehren, um diese zu erobern.

Sagen wir mal so. Der Film polarisiert. Und um meine Erwartungshaltung nicht zu schüren, habe ich fast keine Informationen gelesen oder Trailer geschaut. Schon allein die Vorstellung, wie die Nazis zum Mond gelangt sein sollen (ohne Wernher von Braun) und dort so lange überlebt haben sollen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Daher habe ich beschlossen, mir über die Machbarkeit oder den Realismus keine Gedanken zu machen.

Ganz gelungen ist es mir nicht, denn ich fragte mich schon, wie es sein kann, dass auf dem Mond im luftleeren Raum Verbrennungsmotoren und Handfeuerwaffen funktionieren sollen. Aber dann habe ich einfach nur die Gesellschaftskritik (und damit waren nicht nur die Nazis gemeint), den Humor und die Bildgewalt genossen. Jetzt weiß ich auch, dass zu den Waffen der Frau mehr als nur Handtaschen, Regenschirme und Bratpfannen gehören. Und ich stellte fest, ich war unbewaffnet.

Fazit: Wen es stört, dass die Motoren im luftleeren Raum knattern und dass die Nazis sich ohne Luft und Nahrung auf dem Mond vermehren und eine Menge Raumschiffe entwickeln konnten, aber mal einen Rundumschlag gegen die amerikanische Weltordnung (ich weiß nicht, ob der Film in den USA ankommen wird) sehen möchte, der sollte sich den Film unbedingt ansehen. Wen es stört, dass Dr. Brinkmann einen Kugelschreiber in der Brusttasche seines weißen Kittels hatte, als der den Fahrstuhl betrat, dieser aber plötzlich verschwunden war, als er den Fahrstuhl wieder verließ, der sollte es bleiben lassen. Und immerhin haben sie nicht Vulkan in die Luft gesprengt ;-)

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Sonntag, 8. Januar 2012 13:04

In Time

Gestern haben wir uns mit ein paar Leuten In Time angeschaut. Die Storyidee war ganz nett. Es spielt in einer Zeit, in der es kein Geld mehr als Währung gibt, sondern Zeit, die man in einer Art Uhr im rechten Unterarm speichert. Ab dem 25. Lebensjahr altert man nicht mehr, muss jedoch seine Zeituhr ständig auffüllen, sonst läuft sie irgendwann ab und man stirbt augenblicklich. Es ist sehr befremdlich, wenn alle Leute aussehen, wie 25, egal wie alt sie sind.

Ein Hauch hat das an Logan's Run erinnert, wo die Menschen nur 30 Jahre alt wurden, bis ihre Lebensuhr abgelaufen war und sie zur "Erneuerung" antreten mussten.

Der Film ist zwar optisch ansprechend, unterhaltsam und hat seine witzigen Momente. Auch fand ich das Wiedersehen mit Johnny Galecki (Roseanne und Big Bang Theory) sowie Olivia Wilde (Dr. House) nett, aber einige Dinge sind mir als scharfer Beobachter dann doch aufgestoßen:

  • Wenn man verfolgt wird und sich in einem Gebäude verbarrikadiert, dann stellt man sich ganz bestimmt nicht ans Fenster, auch dann nicht, wenn diese dreckig bis zum Geht-nicht-mehr sind.
  • Liebe Männer, in Stöckel- oder Plateauschuhen kann man nicht wirklich rennen. Ich hätte erwartet, dass Sylvia irgendwann mal diese klobigen Dinger wegwirft und barfuß weiterläuft.
  • Und wenn wir schon dabei sind... Wenn man auf der Flucht ist ohne Gepäck, dann ist man irgendwann nicht mehr perfekt geschminkt und kann auch nicht ständig die Kleidung wechseln, die dann vielleicht irgendwann auch mal dreckig und zerrissen ist...

Davon abgesehen: Kann man sich schon mal angucken, muss man aber nicht.

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Dienstag, 25. Oktober 2011 19:54

Krimidinner

Mein Schatz Florian hatte mir zu unserem ersten Hochzeitstag einen Gutschein für ein Krimidinner geschenkt. Damals hatte ich den Kopf nicht frei für so etwas, aber aufgeschoben war nicht aufgehoben. So verging der zweite Hochzeitstag... Und ich dachte mir, ich sollte den Gutschein endlich einmal einlösen. Also vereinbarte ich zu unserem 6½sten Jahrestag ein Galadinner, nämlich Hochzeit in schwarz. Das erschien mir passend.

Am Sonntag war es dann soweit. In standesgemäßer Kleidung fuhren wir zum Marriott und waren auf das Ereignis gespannt. Es war wie ein Theaterstück mit vier Gängen, nur dass das Publikum mitspielte. Aber man braucht keine Angst zu haben, die wenigen Rollen, die verteilt wurden, waren nicht schlimm ;-)

Am Schluss durften wir raten, wer wohl der Mörder gewesen war. Es war der Gärtner. Ach ne... Da kam gar kein Gärtner drin vor. Na dann... solltet ihr wohl selbst einmal ein Krimidinner besuchen und es herausfinden ;-) Wir haben uns auch schon ausgesucht, welche Vorstellung wir als nächstes besuchen möchten :-)

Sandra und Florian beim Krimidinner

festlich gedeckter Tisch

erster Gang

zweiter Gang

dritter Gang

Sandra beim Krimidinner

Florian beim Krimidinner

Sandra und der vierte Gang

Das Essen im Marriott war vorzüglich. Besonders diese Kartoffeldinger mit einem Hauch Meerettich waren phantastisch. Nur das Crème brûlée war wohl bereits lange vorher vorbereitet und im Kühlschrank gelagert worden, was man ihm leider auch angeschmeckt hat. Die Crème brûlée im Schneeweiß hat viel, viel besser geschmeckt.

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Samstag, 22. Oktober 2011 16:05

Brunch beim US-Generalkonsul

Uns sind schon komische Sachen passiert, seit wir im Internet präsent sind. Manchmal passieren sogar richtig reale Sachen. Wie neulich, als mein Schatz Florian gefragt wurde, ob er denn Leute aus München kennen würde, die in der SciFi-Branche zu Hause sind. Hilfsbereit wie er ist, hat er natürlich eine ganze Menge Namen aufgelistet. Und aus Dank wurden wir dann eingeladen, zu einem Brunch zum Generalkonsul Conrad Tribble zu kommen, bei dem der Autor John Scalzi aus seiner upcoming novel "Redshirts" vorlas. Das Buch wird in Amerika im Sommer 2012 erscheinen. Die Übersetzung im Heyne-Verlag wird voraussichtlich nochmals einige Monate in Anspruch nehmen. Das Buch kann man als Star-Trek-Parodie verstehen, in der ein Ensign feststellt, dass auf dem Raumschiff sehr merkwürdige Dinge vor sich gehen.

Alles in allem war es ein sehr surreales Erlebnis. Ich meine, wer wird schon zum Brunch zum US-Generalkonsul eingeladen? Auch wenn wir "nur" Statisten waren und bei dem Networking und der Promotion nicht wirklich mitmachen konnten (außer indem wir über unsere Blogs die Werbetrommel für John Scalzi rühren), fühlten wir uns doch sehr geehrt und haben den Brunch sehr genossen.

Bild

Und hier noch das US-Konsulat auf Facebook :-)

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Freitag, 23. September 2011 23:59

Trekdinner im September

Das Trekdinner war wie immer sehr lustig, auch wenn es mir nicht gut ging. Ich hatte Bauchweh und mir war schlecht, deshalb wollte ich eigentlich nur kurz den Streuner vorbeibringen, die Kinder etwas essen lassen und dann wieder heimfahren. Aber Cola und Cappucino wirkten Wunder :-)

Wir haben verschiedene Logo-Vorschläge angeschaut, Fotos vom Captains Table und vom Trekdinner United.

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Dienstag, 30. August 2011 20:29

Planet der Affen - PRevolution

Hat mir der Film Planet der Affen - PRevolution gefallen? Ja, hat er. Und irgendwie habe ich mich gefragt, wieso... Wahrscheinlich, weil die Erwartungshaltung, die die Trailer aufgebaut haben, erfüllt wurde, und weil die Trailer noch immer Raum für Überraschungen ließen, ich also nicht das Gefühl haben musste, den Film eigentlich schon zu kennen.

Die Tricktechnik ist natürlich wieder überragend realistisch gelungen. Anders als bei dem King Kong-Remake vor einigen Jahren langweilt der Film aber überhaupt nicht. Die Story ist nett erzählt und rührt natürlich zu Herzen. Und der Cameo-Auftritt von David Hewlett hat mir super gefallen :-)

Interessante Charakterstudien hat es leider nicht gegeben. Die Menschen erscheinen stereotyp und dienen den Primaten lediglich als Ballzuspieler. Dabei hätte die junge Primatenexpertin jede Menge Konfliktpotential gehabt. Aber naja, man kann heutzutage schon zufrieden sein, wenn die Logikfehler und Action den Film nicht beherrschen.

Gab es denn Logikfehler? Da müsste ich mir den Film noch einmal genauer ansehen, aber ich hatte das Gefühl, dass wesentlich mehr Affen aus dem Käfig ausgebrochen waren, als vorher überhaupt drin gewesen sind. Und ich meine mal gelesen zu haben, dass auch die intelligentesten Primaten aufgrund des Aufbaus ihrer Kehlköpfe nicht in Lautsprache sprechen lernen können. Ansonsten gab es nur ein paar "Wie kann man nur so blöd sein?"-Effekte, z.B. dass der junge Wissenschaftler die Flaschen mit dem Virus einfach zu Hause im Kühlschrank aufbewahrte, aber sowas ist nicht ganz unrealistisch...

Fazit: Wir werden uns den Film auf bluray kaufen. Und da er mächtig Potential für Fortsetzungen hat, freuen wir uns auf diese :-)

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Sonntag, 7. August 2011 21:42

Super 8

Der Trailer war schon spannend zu Super 8. Darum haben wir auch nicht gezögert, als wir gefragt wurden, ob wir den Film mit ansehen würden. Steven Spielberg und JJ Abrams? Kann das gutgehen?

Naja, zumindest haben wir schon während des Films hin und wieder einen Blick auf das außerirdische Monster werfen können, das aus dem entgleisten Güterzug entkommt. Ich hatte schon befürchtet, dass es ein huschender Schatten bis zum Schluss bleibt. Spannend ist der Film auf jeden Fall. Und er hat auch überraschende Momente. Und die Hauptfiguren haben mir auch ganz gut gefallen, die hatten es echt nicht leicht.

Meine Jungs dürfen den Film aber auf keinen Fall sehen. Da fährt eine Minderjährige ohne Führerschein Auto. Und ein Junge sagt, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, dass er seiner Mutter mal eben Geld klaut.

Was ich mich auf jeden Fall frage: Was passiert mit den Hunden, als sie wieder aufgefunden wurden? Wieso lässt das Militär zu, dass die Jungs mit ihrer Super-8-Kamera munter drauf los filmen, während sie im Hintergrund die Trümmer des entgleisten Zuges aufräumen oder in ein Haus ein- und ausgehen? Wieso soll man für ein außerirdisches Monster Sympathie entwickeln, das zuvor an einem Menschenschenkel geknabbert hat?

Das Beste war der Nachspann. Da sind selbst die Nachspannflüchtlinge auf der Kinotreppe nochmal stehen geblieben, um ihn sich anzusehen. Denn da wurde der Zombiefilm in voller Länge gezeigt, den die Kinder gedreht hatten. Klasse!

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Dienstag, 14. Juni 2011 21:26

Source Code

Am Montag waren wir wieder im Kino und haben uns Source Code angeschaut.

Story: Matrix meets Avatar meets Und täglich grüßt das Murmeltier. Captain Colter Stevens wacht im Körper eines Mannes auf, der im Zug sitzt, und erlebt die letzten acht Minuten vor dessen Tod, als der Zug aufgrund eines Attentats explodiert. Immer wieder durchlebt er diese achtminütige Sequenz. Seine Aufgabe: Finde den Attentäter.

Fazit: Ein durchweg packender Film, der auf Schienen unaufhaltsam und unausweichlich auf sein Happy End zusteuert. Wie schön.

Mein Schatz Florian fragte sich allerdings, wieso der Film Source Code genannt wurde. Und was zum Teufel wurde aus Sean Fentress?

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Sonntag, 8. Mai 2011 10:57

FedCon XX - Heimreise - 2. Mai 2011

Am letzten Tag unseres Kurzurlaubes gab es noch ein kleines Abenteuer. Wir saßen gerade gemütlich am Frühstückstisch, als ein Alarm losging. Wir ließen alles liegen und stehen und verließen das Hotel. Dabei folgten wir Nobbse, weil er sich sehr sicher bewegte. Dabei hatte er ein Redshirt an ;-)

Es war glücklicherweise nur eine Übung, aber im ersten Augenblick hatte ich schon Angst, dass irgendwelche lebensmüden Deppen den Tod von bin Laden rächen wollten und es sich um einen Ernstfall handelte. Nach etwa einer Stunde durften wir wieder ins Hotel.

Da hieß es dann, schnell zu Ende frühstücken, alles in den Koffer werfen und zum Flughafen hetzen, denn unser Flieger ging bereits um 12.20 Uhr, was dann schon recht knapp war. Wir haben uns dann noch mit ein paar Helfern unterhalten, über die ich die ganze Zeit Witze gemacht hatte, das wären meine Stalker, die mich schon seit Hallbergmoos verfolgen.

In der S-Bahn stellte sich dann auch langsam der Conblues ein. Mein Gehirn ist resettet, körperlich bin ich fix und fertig, und ich überlege, ob wir uns nicht gleich wieder für nächstes Jahr anmelden sollen... Es war sooooooo schööööööön!!!

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Samstag, 7. Mai 2011 22:35

FedCon XX - Anreise - 27. April 2011

Wir sind bereits am Mittwoch nach Düsseldof geflogen, mit unserem Lieblingsflieger Airberlin. Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht mein Lufthansa-T anziehen soll, aber das wäre dann doch frech gewesen.

Unser Hotel war das Sheraton, aber das ist wirklich cool. Es ist praktisch auf das Parkhaus vom Flughafen gebaut und hat mehr oder weniger die Form einer Untertassensektion. Und was noch viel cooler ist, für den Fitnessraum wurde eine Enterprise-Schriftart verwendet. Ob der Architekt ein Trekkie gewesen war?

Nachmittags schlenderten wir durch das Maritim, um uns die neue Lokation anzusehen. Es ist natürlich ungewohnt und das Gefühl des "Nachhausekommens" wird sich sicher erst später einstellen, aber insgesamt finde ich den Ortswechsel klasse. Wir haben unsere Conbadges und Handgelenksmarkierungen geholt, aber Taschen gab es noch keine. Die wurden erst am nächsten Tag unter Hochdruck von den fleißigen Helfern gepackt und verteilt. Nachdem wir den Fehldruck "Düsseldof" bemerkten, machten wir schon Witze, dass die Taschen wohl in Köln gedruckt worden sind :-)

Später haben wir uns in Morley's Bar two for one Cocktails gegönnt und schon einmal auf die FedCon eingestimmt. Aber eigentlich hätte es "Mos Eisley Cantina" heißen müssen, aber ich hatte gerade keinen Lippenstift zur Hand, um den Schreibfehler zu korrigieren ;-)

Ich liebe dieses Gefühl vor der Con, diese Spannung in der Luft, bevor es richtig los geht.

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Samstag, 7. Mai 2011 11:23

FedCon XX - 4. Tag - 1. Mai 2011

4. Tag? Ja, richtig gelesen. Dieses Jahr dauerte die FedCon ganze vier Tage. Es war eben die Jubiläumscon. Aber dann habe ich gesehen, dass auch die FedCon nächstes Jahr über vier Tage geht. Das entzerrt das Programm enorm und ist dann auch für die Helfer nicht so stressig, habe ich gehört. Und für uns Conbesucher natürlich auch nicht. Und es ist auch nicht so schlimm, wenn es abends mal zu Programmverschiebungen kommt.

Heute wurde ich von der abgeschminkten Orangenhaut gefragt, ob es wieder geht ;-) Ich glaube, der Yellow Bird von der Dame war etwas reichhaltiger als vom Barchef... Aber nachdem wir einigermaßen ausschlafen konnten und nur wegen der Frühstückszeit bis 10.30 Uhr im Sheraton Anschlag hatten, ging es mir wieder gut. Ey, das war nur EIN Cocktail ;-)

Unser erstes Panel war von Nicole de Boer, doch mittendrin sind wir dann rüber zu Dirk Benedict. Er erklärte gerade, wieso Männer mit Frauen reden. Um sie in "diesen Raum" zu bekommen. Näh, das glaube ich nicht. Ich glaube, dass es schon andere Exemplare gibt und einen davon habe ich abbekommen :-)

Marina Sirtis und Wil Wheaton haben wir uns dann komplett angeschaut. Marina meinte, dass es schon erstaunlich ist, dass der kleine Junge nun ein erwachsener Mann ist. Und sie ist eben einfach nur älter geworden... Ob es das T-Shirt von Wil zu kaufen gibt?

Garrett Wang und Robert Duncan McNeill haben wir nur zum Teil angeschaut, weil wir dann noch unsere letzten Marken auf den Kopf hauen mussten. Die Essensstände machten bereits 16.00 Uhr zu. Auf dem Weg durch den Händlerraum, wo bereits alle fleißig am Abbauen waren, hat sich Claudia Kern dann noch mit dem SpaceView-Abonnenten fotografieren lassen ;-) Ihrem Vorgänger, der leider nicht zur FedCon gekommen war, durften wir immerhin auf einer Postkarte von der Dharma-Initiative unterschreiben.

Bevor die Closing Ceremony begann, hat Robert Vogel auf der Bühne seiner langjährigen Freundin Martina dann einen Heiratsantrag gemacht. Sie war natürlich eingeweiht, aber das Publikum nicht. Es war ein sehr bewegender Augenblick. Ich gratuliere den Beiden von ganzem Herzen!

Nach der Siegerehrung der Modellbaugewinner (Dewey war leider nicht dabei), entflog plötzlich die Enterprise und versperrte die Sicht auf die Werbeeinnahmen. Das sorgte nochmal für Gelächter, doch schließlich gelang es doch, die Enterprise wieder einzufangen.

Nach der Closing Ceremony trafen wir uns noch mit Freunden und Leuten vom Trekdinner zum Abschlussessen. Im Flughafen Düsseldorf gibt es da genügend Auswahl zu vernünftigen Preisen.

Später setzten wir uns noch in die Bar vom Maritim, wo wir Cocktails aus Pitchern tranken, die garantiert nicht knallten, und tauschten Fotos und Videos aus. Noch hatte der Conblues nicht eingesetzt. Der kam dann erst am nächsten Tag im Flugzeug...

Aber wie heißt es so schön? Nach der Con ist vor der Con :-)

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Freitag, 6. Mai 2011 19:22

FedCon XX - 3. Tag - 30. April 2011

Am Sonntag wollten wir zu dem verschobenem Panel der German Garrison, aber wie das so ist, wenn man über die Con schlendert, wird man hier mal aufgehalten und quatscht sich da mal fest, so dass wir eine halbe Stunde zu spät kamen, da war das Panel auch schon vorbei :-( Aber wir sehen die Jungs ja zum Star Wars Wochenende im Legoland wieder.

Also sind wir gemütlich zur Autogrammsession gegangen. Man ist über die Empore rein und musste dann dort kurz anstehen, bevor man reingelassen wurde. Sternförmig hat man sich dann bei den verschiedenen Schauspielern anstellen können, wobei mir mache wie Jeremy Bulloch und Daniel Logan schon richtig leid taten, weil dort niemand stand.

Zuerst waren wir dann bei Paul McGillion, der wirklich bemüht war, mit jedem ein paar Sätze Small Talk zu wechseln. Wie es Small Talk so an sich hat, ich habe keine Ahnung mehr, worüber wir gesprochen haben. Ist auch völlig egal, er ist wirklich nett und bemüht. Jetzt habe ich auch ein Autogramm von ihm :-)

Danach sind wir zu Wil Wheaton gegangen, unserem Lieblingsstar dieser FedCon. Nachdem bei ihm diesmal auch niemand stand, kamen wir sofort dran. Mir ist später aber erzählt worden, dass er auch schon längere Schlangen gehabt hatte, das war also kein Dauerzustand bei ihm :-) Aber ich fand es spitze, denn so konnte ich ihm über unsere similar family constellation erzählen und Anne und ich haben beide ein T-Shirt mit "I love my geek". Nachdem er dann kurz aufstand, um ein Päuschen zu machen, habe ich ihn auch noch um ein Foto gebeten. Leider hat Florian erst hinterher gesagt, dass er auch gerne ein Foto mit ihm gehabt hätte :-(

Um 13.00 Uhr war dann der Weltrekordversuch, die meisten kostümierten Star-Trek-Fans auf einem Fleck zu haben. Da zur gleichen Zeit das Panel von Hubert Zitt stattfand und er unbedingt dabei sein wollte, hatten wir ein Problem (O-Ton Nessi). Aber wie sagt man so schön, es gibt keine Probleme, nur Lösungen ;-) Das Panel von Hubert Zitt wurde kurzerhand auf später verschoben. Weltbeherrscher Tom und Richard Arnold haben aufgepasst, dass auch wirklich nur Star-Trek-Kostüme gezählt wurden. Und dann haben wir es geschafft: 691!!! Yeah, the record is back!

Den Vortrag von Hubert Zitt haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Es ging ums Beamen, den Teil mit dem Holodeck musste er leider diesmal weglassen, weil wegen Terminplan und so. Aber das macht nichts, er hält den Vortrag öfter. Es war auf jeden Fall interessant, welche technischen Fortschritte es in den letzten Jahren gegeben hat, so dass Hubert seinen Vortrag jedes Mal anpassen musste. Mehr verrate ich nicht, schaut es euch selbst an :-) Vielleicht sogar nächstes Jahr auf der Main Bridge, denn das Holodeck war völlig überfüllt ;-)

Danach war Florian plötzlich verschwunden. Aber nicht zum Panel von Nicole de Boer... So vertrieb ich mir die Zeit, indem ich in der Hotellobby ganz viele wahnsinnig schöne Kostüme fotografiert habe. Leute, ihr seid echt der Hammer!!!!

Zum Panel von Paul McGillion und Kate Hewlett verloste Kate erst einmal einen Kuss von Paul, der von seinem Glück noch nichts wusste. Und ich wartete immer noch auf Florian... Ich weiß nicht, wie das Gespräch darauf gekommen war, aber Kate meinte, wenn sie ein Bondgirl spielen würde, dann wäre es das erste Mal, dass eine normal-shaped woman ein Bondgirl spielen würde. Das war auf jeden Fall einen Applaus wert. Die beiden waren vom Auftritt der Stargate-Fans in ihren Kostümen auch sehr begeistert. Ist ja auch der Hammer!

Und dann kam Florian wieder... Vom Frisör! Ich habe es nicht geglaubt, bis er vor mir stand. Er schaut sooooooooo schnuckelig aus! Besonders die kleine Locke in die Stirn. Die Reaktionen von Nobbse, Silke und Shelley ("geil") waren auch lustig. Ich hätte am liebsten [zensiert] und dann [zensiert] und überhaupt [zensiert]. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, ihm die Stoppeln im Nacken zu kraulen. Das funktioniert aber nur, wenn man nur alle paar Jahre zum Frisör geht ;-)

Die Auction für SeaShepherd mit Richard Dean Anderson haben wir nur anfangs verfolgt. Es war jedenfalls erstaunlich, wieviel Geld manche Leute für 30 Minuten mit ihrem Star ausgeben. Aber wir hatten Hunger...

Nach dem Essen fand dann der Costume Contest statt. Ich finde es sehr schade, dass sich so wenig Leute trauen, hier aufzutreten. Aber man weiß eben nie, was die Konkurrenz so macht, nicht wahr? Irgendwie ist mir diesmal auch niemand im Gedächtnis geblieben :-( Zumindest nicht positiv.

Sarlacc Survivors war wieder super, auch wenn die Musik zum Teil schon etwas düster ist. Aber ich liebe diese Band! Besonders die Dame mit der schlimmen Orangenhaut, der wir später im Hotel begegnet sind ;-)

Das letzte Panel war wieder mit Scott Bakula. Auch hier kann ich mich kaum erinnern, was er so erzählt hat, aber Steffi hat fleißig mitgeschrieben.

Anschließend mit der üblichen Verspätung ;-) wurde dann auf der Bühne das traditionelle Trekdinnerfoto geschossen. Ich könnte mich echt ärgern, dass ich unseren beiden Neuzugängen davon nichts erzählt habe, deshalb fehlen sie auf dem Foto. Andererseits war es auch per Mail angekündigt und es hingen überall Informationen darüber.

Nachdem wir in der Bar keinen Platz mehr bekommen haben, sind wir kurzentschlossen auf Roomparty umgeschwenkt. Dazu haben wir uns im REWE eingedeckt, in der Bar vom Sheraton vorgeglüht und dann sind wir in unser Zimmer, wo wir keine Fotos mehr gemacht haben. Ist besser für die Online-Reputation ;-)

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Donnerstag, 5. Mai 2011 21:19

FedCon XX - 2. Tag - 29. April 2011

Am nächsten Morgen sind wir relativ früh aufgestanden, um das Panel von Carel Struycken zu sehen. Ich war gleich am Mikrophon, nachdem ich Carsten ausgemacht hatte. Ich fragte Carel, wie groß er sei (2,13 m) und ob er gerne jemanden treffen würde, der fast so groß ist wie er. Darauf sprach er von seiner Frau - ich glaube, da haben wir aneinander vorbeigeredet. Ich stammelte, dass hier jemand im Publikum sei, doch ohne Washington wollte Carsten irgendwie nicht auf die Bühne. Als ich jedoch vorschlug, ihn zu begleiten, stürmte er an mir vorbei, dass sich das Mikrophon drehte. Es war ein kurzer Auftritt :-)

Danach sind wir kurz zu Kate Vernon auf die Main Bridge. Sie saß mit nackten Füßen im Schneidersitz auf dem Stuhl und Garrett Wang saß neben ihr als seelische Unterstützung. Später habe ich gehört, dass er zu ihr auf die Bühne gegangen sein soll, weil sie sich etwas verloren vorgekommen war.

Anschließend kam Robert Duncan McNeill, der nur noch hinter der Kamera arbeitet. Allerdings waren wir dort auch nicht lange, da wir noch die Kunstausstellung anschauen wollten. Dort erfuhren wir auch, dass das Panel der German Garrison am Samstag 10.00 Uhr nachgeholt werden wird.

Ganz wichtiger Pflichttermin war natürlich der Vortrag von Hubert Zitt über Enterprise trifft Raumpatrouille Orion. Es war sehr komisch. Aber ich verrate nix, ihr müsst euch die Vorlesungen schon selbst ansehen ;-)

Von Robert Vogel haben wir nicht ganz so viel angeschaut, weil es uns dann wieder durch die ungewohnten Hotelhallen zog, die wir noch immer nicht ganz auskundschaftet hatten. Auf den Fotos mit Wil Wheaton ist mir aufgefallen, dass er immer sehr distanziert wirkt. Aber um ehrlich zu sein, würde es mir auch komisch vorkommen, mich mit hunderten fremden Leuten fotografieren zu lassen.

Nachdem wir Mittag gegessen und unsere Beute aus dem Händlerraum ins Sheraton zurückgebracht hatten, richteten wir uns auf einen langen Panelabend ein.

Richard Dean Anderson... Alle haben gelästert, dass er so aufgegangen sein soll, aber Leute, der ist 61 Jahre alt! Ich finde, dafür sieht er blendend aus. Und später habe ich gelesen, dass er seit einer Operation Cortison nehmen muss. Da würde jeder zunehmen, schätze ich mal. Er war sehr beeindruckt von den vielen Leuten im Stargate-Kostüm, die sich zu ihm auf die Bühne gesellten. Er selbst hat sich als dumb bezeichnet. Das lasse ich mal unkommentiert stehen ;-)

Anschließend kam Paul McGillion. Das letzte Mal wusste ich gar nicht, wer er war, aber eine Freundin war so verrückt nach ihm, dass sie uns sämtliche Stargate-Atlantis-Boxen ausgeliehen hat. Früher fand ich die Wraith doof und habe Atlantis nicht weiter verfolgt. Doch dann habe ich doch weitergeguckt, obwohl ich die Wraith immer noch doof finde, aber ich habe mich immer köstlich über die Star-Trek-Anspielungen amüsiert. McKay und Beckett waren dann auch meine Lieblingscharaktere.

Anschließend kam der andere Doktor Beckett ;-) Scott Bakula. Meine Herren, das ist ein echter Gentleman. Ich glaube, wir haben eine echte Bildungslücke, weil wir Quantum Leap noch nicht gesehen haben.

Zum Abschluss kam noch Marina Sirtis, die beim Casting für TNG so schüchtern war, dass man zu ihr sagte, dass sie in den sieben Jahren wahnsinnig aus sich rausgegangen ist. Dabei war der schwierigste Teil ihrer Rolle als Deanna Troi, dass sie möglichst wenig von sich selbst in die Rolle einbringen durfte, wiel Troi so wahnsinnig lieb war. Sie selbst hat sich als mean und als bitch bezeichnet. Auch das lasse ich mal unkommentiert ;-)

Mit dem neuen viertägigen Programm war dann auch schon bald Ende, so dass wir dann viel Zeit hatten, im Sheraton vorzuglühen und anschließend noch eine Stunde auf die Conparty zu gehen. Heute mal keine Roomparty wie gestern, aber da mich die Musik nicht wirklich ansprach, waren wir auch nicht so wahnsinnig lange da. Lustig war auf jeden Fall, dass Daniel Logan auf der Tanzfläche seinen Spaß hatte.

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Mittwoch, 4. Mai 2011 20:29

FedCon XX - 1. Tag - 28. April 2011

Am Donnerstag konnten wir erst einmal ausschlafen und spät frühstücken. Dann sind wir gemütlich zum Maritim rübergelaufen. Das sind höchstens fünf Minuten zu Fuß vom Sheraton, was wirklich super ist. Wir haben die Spannung bevor es losging genossen und mal einen kurzen Blick auf die Main Bridge und das Holodeck gewagt. Dort waren die Helfer fleißig am Contaschen packen, die wohl etwas spät geliefert wurden, und dann stand dort, die Con fände in Düsseldof statt ;-) Wo ist das denn?

Ich hatte mir überlegt, dass es richtig toll wäre, wenn die größten Conbesucher zu Carel Struycken (Mr. Homn) auf die Bühne gehen würden, also habe ich Carsten sofort angesprochen, ob er denn damit einverstanden wäre. Eigentlich wollte ich noch, dass Washington dazu kommt, also habe ich ihn gleich mal angerufen. Aber er saß da noch im Auto und hatte noch 300 km vor sich, also war es fraglich, ob er es rechtzeitig zu dem Panel schaffen würde. Aber Carsten war einverstanden.

Wir mussten uns dann entscheiden, ob wir Dirk's Panel oder die German Garrison anschauen wollten, haben uns dann aber für den lang angekündigten Stargast Dirk entschieden. Und es hat sich gelohnt. Mit einer großen Portion Selbstironie, vielen lustigen Fotos und ein paar Insidern plauderte Dirk aus dem Nähkästchen, erklärte, worauf Amis so stehen und dass Jeri Ryan am Sonntag auf der Con damals keine Lust mehr gehabt hatte und einfach abgereist ist. Das Panel war spitze! Und egal, was manche Leute von Dirk denken, FedCon ist einfach the best und ich möchte auf die Stimmen im Netz gar nicht hören, denn ich glaube, dass Dirk einfach nur viele Neider hat oder manche Leute glauben, von ihm irgendetwas fordern zu können, bloß weil er sich noch an ihren Vornamen erinnert, und dann schimpfen, wenn sie es nicht bekommen. Also sage ich einfach mal: Danke, Dirk!

Das Panel von Carel Struycken war dann erst einmal abgesagt, da er sich verspätet hat. Außerdem erfuhr ich, dass das Panel mit der German Garrison ebenfalls abgesagt wurde und auf unbestimmte Zeit verschoben. Statt dessen hatten wir dann Zeit, den Fanfilm der USS Danubia A strange journey anzugucken, der ein Crossover aus Star Trek und Rocky Horror Picture Show war. Witzig, aber 12 Teuronen für die DVD war er mir dann doch nicht wert...

Auf der Opening Ceremony waren dann fast alle Schauspieler schon da. Ganz besonders habe ich mich natürlich über Wil Wheaton gefreut, dem ich schon längere Zeit auf Twitter folge und hin und wieder seinen Blog lese. He's just a geek...

Nach einer kleinen Pause hat er dann sein Panel gegeben. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er anfangs etwas schüchtern war, doch nachdem ihn das FedCon-Publikum so freundlich empfangen hat, taute er sichtlich auf und am Ende schien es, als würde es ihm auch wirklich gute gefallen :-) Eine Besucherin am Mikrophon sagte, dass sie Wesley bei TNG einfach völlig ignoriert hatte, aber er meinte, dass das okay wäre. Außerdem erzählte er, wie hart es für ihn damals war, wenn er auf Cons ausgebuht worden war und dann mit Tränen in den Augen wieder nach Hause gefahren war. Dies ist hier glücklicherweise nicht passiert, sondern er ist mit offenen Armen empfangen worden und war auch ein sehr beliebter Gast.

Anschließend haben wir den Abend mit Cocktails im Sheraton ausklingen lassen. Hiermit ernenne ich den Yellow Bird offiziell zu meinem neuen Lieblingscocktail :-)

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Dienstag, 19. Oktober 2010 19:39

a-ha in der Olympiahalle

Gestern war das letzte Konzert von a-ha in München. Es ist ungefähr so, dass man sich als Erwachsener eben Dinge leisten kann, die als Teenager in unendlich weiter Ferne lagen. Konzerttickets zum Beispiel. Und deshalb hatte ich mir Karten für dieses Konzert von meinem Schatz Florian gewünscht. Als Geschenk an mich als Teenager sozusagen.

Die Vorband war Das gezeichnete Ich. Von Weitem hätte man ihn auch für Herbert Grönemeyer halten können, nur dass er singen konnte. Seine wahre Identität verschleiert er jedoch. Der Erste, der sie herausbekommt, kriegt von mir ein Ü-Ei ;-)

Dann dauerte es noch über eine halbe Stunde, bis sich a-ha blicken ließ. Die Masse brodelte und pfiff, bevor es überhaupt richtig losging. Und kaum waren die drei Norweger auf der Bühne, standen alle auf und sangen und tanzten mit. Es war eine Bombenstimmung bis zum Schluss.

Morten trug anfangs eine Sonnenbrille und ich fürchtete schon, dass er sie nicht abnehmen würde. Doch dann tat er es doch. An ihnen sind die Jahre auch nicht spurlos vorüber gegangen. So ist das eben ;-) Mein Lieblingssong I've Been Losing You wurde auch gespielt. Alles in allem war es eine gute Mischung, doch man merkte durchaus, dass die beste Zeit der Band in den 80ern lag und sie an den damaligen Erfolg nie wieder anknüpfen konnten.

Um so erstaunlicher war es, dass sie immer noch die Olympiahalle füllen und eine solche Stimmung auslösen können. Allerdings war auch das Publikum zum großen Teil wohl in meinem fortgeschrittenen Alter und verwirklichte sich damit nochmal einen Teenagertraum. Am besten hat mir der Typ aus der zweiten oder dritten Reihe gefallen. Mit seiner Tolle und der Fönfrisur, dem Oberteil mit Silberschmuck und Fransen und den Cowboystiefeln sah er aus, als wäre er mit einer Zeitmaschine angereist.

Ein Alptraum hingegen war der Verkehr. Zum einen waren wir natürlich selbst schuld, da wir ziemlich spät erst losgefahren waren. Am Mittleren Ring war die totale Verstopfung, und ich wunderte mich, wieso die Leute so brav am Sealife-Parkplatz anstanden, obwohl der doch besetzt war. Wir sind noch ein Stück weiter gefahren. Zwar war dann der Vorteil des kurzen Weges zur Olympiahalle wieder zunichte gemacht, weshalb wir auch hätten mit den Öffentlichen fahren können, aber es waren mehrere Parkplätze frei und kosteten nur den Parkschein. Die Stelle muss ich mir merken.

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Donnerstag, 7. Oktober 2010 20:26

A Girls Guide to Dating a Geek - Omi M. Inouye

Florian hat mir zum Geburtstag 2009 (!) das Buch [Unser Amazonstore: ] A Girls Guide to Dating a Geek - Omi M. Inouye [/Amazonstore Ende] geschenkt. Endlich habe ich es gelesen. Aber ich glaube, wenn er über den Inhalt Bescheid gewusst hätte, dann hätte er mir dieses Buch nicht geschenkt.

Geeks dieser Welt, schenkt euren Freundinnen/Frauen/Weibchen auf keinen Fall dieses Buch!!! In Kapitel "Upgrading" gibt Omi M. Inouye nämlich Tips, wie frau einen neuen Geek finden kann, wenn sie mit ihrem alten nicht mehr zufrieden ist. Sie erklärt, dass es für frau als weibliches Wesen eine sehr hohe Erfolgsrate gibt, wenn sie einen Geek anspricht. Leichtes Spiel also. Aber sie warnt auch davor, dass frau besser aufpasst, auch wirklich an einen Geek zu geraten und nicht etwa an einen Nerd. Denn Nerds are not okay to date!

Aber es kommt noch schlimmer: Im Kapitel Revenge beschreibt sie sehr genau, wie man an seinem Geek Rache nehmen kann. Es ist sehr genau beschrieben, wie frau das LAN-Kabel manipulieren kann, so dass ihr Geek OFFLINE ist!!! Wenn man den letzten Rachetip befolgt, indem man seinen Geek dazu bringt, seinen eigenen Rechner mit einer elektrischen Ladung zu grillen, besteht auch die Gefahr, dass er zum Mörder wird. Omi weist auch ausdrücklich darauf hin, dass diese Art der Rache nur durchgeführt werden sollte, wenn der Geek sich eines wirklich schweren Vergehens in der Beziehung schuldig gemacht hat, z.B. die Katze überfahren oder Nacktfotos seines Weibchens in einem Forum posten. "Betrügen" zählt zwar auch zu diesen schweren Vergehen, dass dies passiert, ist aber in einer Beziehung zu einem Geek statistisch gesehen eher unwahrscheinlich.

Konsequenter Weise müsste jetzt noch jemand das Buch "A Geeks Guide to Dating a Girl" schreiben, denn ich glaube, dass es da noch viel mehr Abnehmer geben würde ;-)

Letztendlich ist es aber trotzdem nicht schlimm, dass Florian mir dieses Buch geschenkt hat. Erstens kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, einen besseren Geek als Florian zu finden. Und zweitens bin ich selbst zu sehr Geek, als dass ich es über's Herz bringen würde, seinem LAN-Kabel oder Rechner irgendetwas anzutun. Die gehören schließlich zur Familie ;-)

I love my Geek

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Sonntag, 22. August 2010 12:28

Inception

Gestern haben wir uns mit ein paar Trekdinner-Leuten Inception angeschaut. Ein Film, bei dem man wirklich aufpassen muss. Ich denke, ich muss ihn nochmal anschauen, denn ich glaube nicht, dass ich immer genau wusste, wer gerade der Träumer war.

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Mittwoch, 18. August 2010 20:52

Das A-Team

Was für ein geiler Action-Spaß!!! Nein, wirklich! Gut, Liam Neeson (Hannibal Smith) fehlt das selbstgefällige Grinsen, Sharlto Copley (Murdock) fehlt der irre Blick, Quinton "Rampage" Jackson (BA) ist nicht ganz so brummbärig und Bradley Cooper (Faceman) hätte auch The Body heißen können, deshalb und auch weil die alte Serienmusik nur angedeutet wurde, kam das nostalgische A-Team-Feeling nicht auf. Und als ich die ganzen Hollywood-Bohnenstangen sah, musste ich mir ein "Mädel, iss was!" verkneifen.

Trotzdem hat mir das A-Team gefallen. Der Film war lustig, hatte eine nette Story, irgendwo habe ich wohl "Renigald Barcley" gelesen ;-) und am Ende wurde mal eben mit Containern Tetris gespielt. Was will man mehr vom Popcorn-Kino?

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Sonntag, 1. August 2010 12:43

Moon

 Achtung, Spoiler 

Story: Sam freut sich. Nach drei einsamen Jahren auf der Mondstation, wo er die Minenarbeiten überwachte, darf er endlich nach Hause zu seiner Familie. Doch etwas geht schief. Bei einer Kontrollfahrt zu einem Minenfahrzeug wird er durch seine Halluzination abgelenkt und baut einen Unfall.

Achtung, Spoiler

Sam wacht in der Krankenstation auf. Der an 2001-HAL erinnernde Roboter Gerty versucht ihn davon abzuhalten, die Station zu verlassen. Doch er überlistet Gerty und fährt mit dem Mondfahrzeug zu dem Minenfahrzeug, um nachzusehen, warum es nicht mehr funktioniert. Und er findet sich selbst im defekten anderen Mondfahrzeug.

Achtung, Spoiler

Wer ist der echte Sam? Warum wird die Live-Verbindung zur Erde nicht repariert? Warum antwortet Gerty ausweichend? Doch schließlich stellt sich Gerty als Verbündeter heraus und erklärt, dass Sam und Sam beides Clone sind.

Achtung, Spoiler

Schnell finden die beiden heraus, dass sich unter der Mondstation ein riesiges Lager befindet, in dem noch viele weitere Sam-Clone darauf warten, aktiviert zu werden. Nach drei Jahren scheinen die Clone jedoch kaputt zu gehen. Daher haben sie alle "3-Jahres-Verträge" und legen sich dann in eine Kapsel, mit der sie angeblich im Schlaf auf die Erde zurücktransportiert werden. In Wirklichkeit werden sie vernichtet, damit der nächste Sam-Clon aktiviert werden kann.

Achtung, Spoiler

Sam und Sam finden Störsender, die eine Live-Kommunikation mit der Erde unmöglich machen und der neue Sam zerstört sie. Schließlich ruft der alte Sam zu Hause an, nur um festzustellen, dass seine geliebte Frau bereits tot ist und seine kleine Tochter inzwischen fast erwachsen geworden ist. Als sie ihren Vater ruft, ahnen wir, dass es sich um den originalen Sam handelt, der längst wieder auf die Erde zurückgekehrt ist.

Achtung, Spoiler

Fazit: Ein Vergleich mit 2001 oder Solaris halte ich für überzogen. Zwar versucht der Film durch undurchsichtige Dialoge und geheimnisvolles Verhalten von Gerty eine mysteriöse Stimmung aufzubauen, doch dies gelingt in meinen Augen nur unzureichend. Ich frage mich, wieso der Sam-Clon Halluzinationen von einer jungen Frau (seiner erwachsenen Tochter?) hatte. Der Film lässt jedenfalls sehr viel Spielraum für Interpretationen und eigenen Vorstellungen.

Achtung, Spoiler

Was ich aber auf jeden Fall für sehenswert halte, sind die tollen Aufnahmen der Mondlandschaft und die triste, einsame Stimmung auf der Mondstation. Und am Ende wird sogar ein wenig die verringerte Schwerkraft sichtbar, die auf der Station anscheinend ausgeglichen wird, sonst hätte das Training auf dem Laufband anders ausgesehen...

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Montag, 10. Mai 2010 21:05

Nachlese - FedCon 29. April bis 3. Mai

Hier sammel ich mal die Berichte, Links und Fotogalerien, die zu den letzten Tagen gehören.

Und nicht vergessen: Nach der Con ist vor der Con.

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Montag, 10. Mai 2010 21:03

FedCon 3. Tag - 2. Mai 2010

Der Sonntag war dann nicht mehr ganz so aufregend. Nachdem wir am Samstag in Classic Uniformen und spitzen Ohren herumgelaufen waren, war heute TNG angesagt, diesmal mit Trillpunkten. Leider hatte ich vergessen, einen Spitzer für den Kajal mitzunehmen, deshalb gab es einen kleinen Transporterunfall ;-) Alternativ hätte ich auch behaupten können, dass mein Symbiont schwanger ist und dann die Punkte verschwinden.

Endlich hatten wir einmal Zeit, die Kunst- und Modellausstellung im Obergeschoss anzusehen, allerdings wird da am Sonntag bereits früh abgebaut, so dass wir uns das nächste Mal wohl wirklich am Samstag die Zeit hierfür nehmen müssen. Ich habe einen Flaschenöffner in Form eines Bathlets gekauft. Aber Florian wollte trotzdem nicht anfangen Bier zu trinken ;-)

Ein Highlight ist jedes Mal der Maschinenraum von Picard's Enterprise. Ich freue mich jedes Mal, ihn zu sehen. Und wenn wir mal einen Beamerraum einrichten sollten, dann wäre das schon die perfekte Wandverkleidung, oder? Danach schmissen wir uns in unsere Hochzeitsroben, wobei ich mich nochmal mit James Cawley und einem Alien beim Walzertanzen fotografieren ließ.

Die Panels bestanden nun aus gemeinsamen Auftritten der Schauspieler, für jede Serie ein Panel. Zunächst war Battlestar Galactica dran, aber das Panel war ein wenig träge. Geschockt war ich, als Aaron Douglas erzählt hatte, dass es für ihn ein Leichtes gewesen war, die bedrückende Atmosphäre von Battlestar mit seiner stark dezimierten Menschheit zu spielen, da zwischen der ersten und zweiten Season seine Frau an (Brust?)krebs gestorben war. Das erinnerte auf schockierende Weise daran, dass Schauspieler auch nur Menschen sind.

Michael Dorn und Terry Farrell waren ein ganz süßes Paar auf der Bühne. Diesmal schien sich Terry schon ein wenig an ihre Auftritte gewöhnt zu haben, die im Gegensatz zu Theaterstücken ihrer Person gewidmet sind. Jemand fragte sie, wer denn besser küssen würde, Michael Dorn oder David Hasselhoff? Wir mussten so lachen, als Michael dann hinter ihrem Rücken mit beiden Daumen auf sich selbst zeigte und wissend nickte :-)

David Hewlett und Joe Flanigan waren irgendwie wie Feuer und Eis. David hat genau wie Rodney die Angewohnheit, ständig mitteilen zu müssen, was er so alles gegessen hat. Anschließend hatten wir noch kurz Zeit, dass ich mich wieder aus dem Kleid schälen konnte, denn auf der Mainbridge ist es doch ein wenig kalt... Außerdem mussten wir noch schnell unsere Essensbons loswerden ;-)

Die Closing Ceremony war geprägt von Standing Ovations vor allen Dingen für Terry Farrell. Sie hatte sogar Tränen in den Augen und musste ihre rahmenlose Brille absetzen :-) Es war wundervoll gewesen und der Conblues setzte fast augenblicklich ein.

Auf der Suche nach etwas bezahlbarem Essbaren weigerte ich mich dann, die TNG-Uniform abzulegen und die Trillpunkte zu entfernen. In Laufreichweite haben wir dann aber nur die Rheinaue gefunden, die uns ein wenig zu teuer erschien und außerdem musste ich befürchten, als Trill nicht willkommen zu sein. Also zurück zum Maritim, wo wir dann mit dem Auto rein nach Bad Godesberg gefahren sind und in der Pizzaria Valtellina dann fündig und satt wurden. Und ich könnte schwören, dass das kein normales Oregano auf der Pizza gewesen sein kann ;-)

Die Frage lautet nun: Wurde ich im Tunnel geblitzt? Oder war das nur die Reflektion der Scheinwerfer? Ich werde es erfahren. Das erinnert mich daran, dass ich noch ein neues Buchungskonto in meiner Exceltabelle eröffnen muss. Das nenne ich dann "völlig überflüssige Ausgaben / Lehrgeld".

Ich hätte nie gedacht, dass es so angenehm ist, den Sonntag Abend auch noch in Bonn zu verbringen. Früher habe ich mich nach der Closing immer ins Auto oder ins Flugzeug gestürzt und bin heimgehechtet. Aber so konnten wir noch gemütlich auf unserem Hotelzimmer Fotos tauschen, den Abend bei einem immer noch billigen FedCon-Cocktail ausklingen lassen und Joe Flanigan und Chase Masterson an der Bar beobachten.

Diesmal ließ ich das Tanzen gleich ganz bleiben, aber dafür bewunderte ich eine Gruppe junger Damen, wie sie eine Art Square Dance zu Doctor Who darboten. Florian hat das gefilmt, aber mangels Einverständniserklärung der Damen und natürlich der Rechteinhaber des Musikstücks können wir das natürlich nicht bei Youtube hochladen. Aber es reicht, um die Schrittfolge einzustudieren :-)

Leute, das war eine wunderbare Con. Nächstes Jahr in Düsseldorf wird sie vier Tage dauern. Aber ob wir dabei sein werden??? Das steht noch in den Sternen.

46 Fotos


Rückfahrt von der FedCon - 3. Mai 2010

Am Montag haben wir dann noch einmal das gute Frühstück genossen. Diesmal habe ich auch endlich unsere Zimmernummer auf Anhieb richtig sagen können. Es war schon nach 11.30 Uhr, als wir endlich mit Tetris-Spielen fertig waren und alles in den Toyota verfrachtet hatten. Trotz Händlerraumverbot ist das Gepäck doch auf wundersame Weise mehr geworden, und schließlich wollten wir doch auch alle wieder heil nach Hause kommen, also die Sicherheit nicht aus den Augen lassen. Exokomp musste dann mit seinen Knien an den Ohren nach Hause fahren und unsere Witze über sich ergehen lassen, z.B. dass ich trotz des relativ günstigen Benzinpreises nicht tanken kann, weil der Tank voll ist, da hätte er auch noch etwas drin verstaut ;-)

Mit nur einer halben Stunde Stau und einer gemütlichen Rast habe ich wieder alle heil in München abgeliefert. Fliegen wäre vielleicht bequemer gewesen, aber längst nicht so lustig :-) Und wieder mal tröste ich mich über den Conblues hinweg, indem ich mir immer wieder sage: "Nach der Con ist vor der Con! Nach der Con ist vor der Con! ..."

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Sonntag, 9. Mai 2010 22:09

FedCon 2. Tag - 1. Mai 2010

Samstag ist immer der lustigste Tag auf der FedCon. Da laufen die meisten Leute in Kostüm herum, ein Panel jagd das nächste und dieses Mal wurde alles von unseren Paparazzi-Damen mit ihrer professionellen Kameraausrüstung festgehalten.

Unser erstes Panel war von Chase Masterson (Leeta - Deep Space Nine). Wahnsinn, wieviel die Frau schon wieder abgenommen hatte. Als sie einmal beim An Evening with aufgetreten war, hatte ich mich richtig erschrocken, was aus dem zierlichen Persönchen geworden ist (Wahrscheinlich denken das auch einige über mich, die mich noch mit 18 kg weniger in Erinnerung haben). Aber irgendwie hat sie auch ihre Sanftheit verloren, jetzt scheint sie ein Vamp geworden zu sein.

Als wir uns mit den Filmstudentinnen trafen, musste Florian twittern, dass er nun mit vier Damen auf das Hotelzimmer geht ;-) Dort haben wir ein paar Shots gemacht, wie wir Kostüme anziehen und uns die spitzen Ohren ankleben. Und weil wir so schnell waren, konnten wir auch gleich noch die geplanten Szenen im Händlerraum drehen und ein wenig Werbung für Starbase 8 in Köln machen.

Die Arschlöcher aus Spaceballs haben die Nummern für die Autogrammstunde verkündet. Da wir glücklicherweise recht gute Nummern hatten, konnte ich mich recht früh in die Schlange stellen. Terry Farrell und Michael Dorn haben auf ihrem Hochzeitsfoto von Dax und Worf unterschrieben, und David Hewlett auf einem anderen schönen Bild. Mehr Autogramme wollte ich nicht.

13.00 Uhr trafen sich dann alle, um den Weltrekord der Briten mit 99 Star Trek Kostümen zu brechen. Wir hatten eine harte Konkurrenz, denn zeitgleich versuchten Vulcan Events den Rekord zu brechen, doch es wurden nur 110 Kostümierte, während wir auf der FedCon doch tatsächlich 507 Star Trek Kostüme zusammenbrachten. Wahnsinn!

Leider hatten wir aufgrund dieser äußerst wichtigen Mission (sogar Dirk hatte ein gelbes Classic-Kostüm an) den Bericht von Robert Vogel über die Atlantis-Crew und das Meiste von Josef Philips Bericht über das Battlestar Galactica-Set verpasst. Aber es ist schon beruhigend zu hören, dass man die Requisiten auch bei Ikea kaufen kann, wenn man denn unbedingt möchte ;-)

Anschließend mussten wir mal etwas essen, damit wir nicht vom Fleisch fallen. Avatar war auch der Renner. Und auf welchem Planeten leben die Na'vis? Auf dem Saturn ;-) Eine Frau wurde mit Bodypainting in eine Na'vi verwandelt, das sah wirklich klasse aus.

16.00 Uhr trafen sich dann alle Trekdinner auf der Wiese vor dem Maritim, um das jährliche Gruppenfoto zu machen. Anschließend haben wir kurz bei Aaron Douglas (Chief Tyrol - Battlestar Galactica) und Kandyse McClure (Dee - Battlestar Galactica) vorbeigeschaut, doch das Wichtigste war der Costume Contest. Nessi hat durch das Programm geführt und sich erst einmal beschwert, dass sich viel zu wenige anmelden. Es war dann aber doch eine tolle Show, vor allen Dingen das Trekdinner Bonn mit ten times six waren der Brüller, also zehn Männer und Frauen in roten Schlauchkleidern *g* Und natürlich Vater Abraham mit seinem Schlümpfelied und den blauen Na'vis :-) Die Diva aus "Das fünfte Element" hatte eine Wahnsinnststimme. Ihr Zimmer muss in der Nähe des Zimmers einer Freundin gewesen sein, denn sie hatte Gesangsübungen durch die Wände gehört.

Anschließend kam außerplanmäßig Tahmoh Penikett (Helo - Battlestar Galactica), da sich so viele Leute mit Joe Flanigan fotografieren lassen wollten, dass sie ihn nicht früher gehen ließen ;-) Und dann dauerte sein Panel leider nur eine halbe Stunde, weil sonst der Zeitplan durcheinander gekommen wäre. Joe machte sich ziemlich über seinen Kollegen David lustig: "Oh, we're gonna die!!!" Oder er erzählte, dass seine Frau wie eine Prinzessin aussieht, aber wenn sie am Steuer sitzt, mutiert sie: "Get of the road, you son of a bitch!" Das kommt mir irgendwie bekannt vor ;-)

Michael Dorn war der letzte Gast diesen Abend, der sein Panel hielt. Er ist ein sehr ruhiger, sympathischer Typ, der noch einmal die klassische Geschichte von Marina Sirtis' kleinem Hund Skilaki und der Mikrowelle erzählte :-)

Anschließend wollten wir eigentlich noch kurz auf die Party, als wir beobachteten, wie G. vom Trekdinner Aaron Douglas und Gordon Michael Woolvett (Seamus Harper - Andromeda) zu einem Schnäpschen überredete. Da mussten wir doch gleich die Kamera zücken und diesen wunderbaren Augenblick festhalten. Ich konnte auch nicht widerstehen, mich mit Aaron fotografieren zu lassen.

Auf der Party habe ich dann wieder versucht, ein wenig in Tanzstimmung zu kommen, es war aber die gleiche Musik wie am Vortag, so dass ich doch lieber ins Bett gekrochen bin.

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Sonntag, 9. Mai 2010 20:53

FedCon 1. Tag - 30. April 2010

Freitag, der Tag zum Einstimmen. Es geht doch nichts über ein ordentliches Frühstück im Maritim, auch wenn sie das Rührei immer noch nur glibberig anbieten.

Anschließend haben wir das Maritim erkundet und die Stimmung genossen. Dieses Jahr waren drei Aliens gekommen. Und ganz besonders beliebt war Doctor Who. Der Händlerraum war wieder gut bestückt, auch wenn wir Martin Netter vermisst haben. Exokomp war dieses Jahr Helfer.

Gegen Mittag begann dann das offizielle Conprogramm. Da wir bereits ganz entspannt am Vorabend eingecheckt und unsere schönen, schwarzen Umhängetaschen entgegengenommen haben, konnten wir nun abseits der langen Schlangen das Gelände erkunden. Dieses Jahr gab es sogar eine Kinderbetreuung im Obergeschoss. Welche Qualifikation man als Betreuerin hierzu mitbringen musste, behalte ich mal für mich ;-)

Der Fanfilm Stargate Combination war leider relativ langweilig. Ich mag keine Fanfilme, die sich zu ernst nehmen. Wenn schon technisch unzulänglich, dann ist es nur erträglich, wenn es auch witzig ist. Und das war dieser Film leider nicht, weswegen wir dann auch wieder rausgegangen sind.

Star Trek Phase II haben wir nur die letzten Minuten angschaut. Den laden wir uns lieber runter und schauen ihn gemütlich auf dem heimischen Sofa an. Aber über den Gast James Cawley habe ich mich richtig gefreut, denn die New Voyages, wie Phase II früher hieß, haben wir uns schon einmal angesehen. Er spielt Kirk, wobei er immer etwas arrogant wirkt. Aber auf seinem Panel war er ein wirklich sympathischer Kerl. Als ich ihn später im Foyer noch einmal traf, fragte ich ihn, wie alt er ist. 43 antwortete er... Und ich konnte es gar nicht glauben.

Luciana Carro hätte ich fast nicht erkannt. Im Gegensatz zu ihrer Rolle Kat in Battlestar Galactica hatte sie nämlich eine wilde Lockenmähne.

Nachmittags trafen wir uns dann mit unseren persönlichen Paparazzi, nämlich drei Filmstudentinnen der Uni Eichstätt, die sich mit uns verabredet hatten und die Dreharbeiten für den Folgetag durchgesprochen haben. Ich bin mal auf die DVD zum Thema "Zukunft" gespannt :-)

Bei der Opening Ceremony wurde ein Video vorgeführt, in dem sich Terry Farrell (Jadzia Dax - Deep Space Nine) dafür entschuldigte, dass sie schon wieder nicht kommen konnte. Es war auch der Running Gag gewesen zu fragen, ob Terry denn schon abgesagt hätte. Doch das Video war nur ein Fake gewesen, Terry war da :-) Dafür fehlte Joe Flanigan (John Shepard - Stargate Atlantis). Er hatte eine SMS an Dirk geschickt, dass er die richtige Station verpasst hätte und zu weit gefahren war. Er würde später nachkommen.

Das erste Panel hielt dann auch Terry Farrell, die fürchterlich aufgeregt war und sich ständig die schweißnassen Hände an ihrem Kleid abwischen musste. Von einem Ex-Model erwartet man eigentlich eine gewisse Arroganz, aber Terry überraschte uns mit ihrem warmherzigen Wesen. Sie ist wie eine nette Mami aus der Nachbarschaft.

Dann kam David Hewlett (Dr. Rodney McKay - Stargate Atlantis), auf den ich mich ganz besonders gefreut hatte. Er war richtig witzig und wunderte sich, weshalb jeder mehrere Fragen stellte. Deutsche stellten zwei Fragen, Kroaten zwei ¼ Fragen, usw. Seine Schwester spielte tatsächlich Rodneys Schwester in der Serie, das war mir bisher nie aufgefallen.

Auf der Party habe ich dann nochmal einen Spaß am Strand probiert. Admiral TomTom hatte Recht, der FedCon-günstig-Cocktail schmeckte wirklich nicht so gut. Ich versuchte auch, in Tanzlaune zu kommen, aber die Musik war einfach nicht so mein Fall. Damals, als S.P.O.C.K. aufgetreten war, hätte ich die ganze Nacht durchtanzen können. Die hören sich auch an wie die frühen Depeche Mode. Auf den normalen Mainstream stehe ich eben nicht so und wir sind dann relativ früh ins Bett gegangen.

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Sonntag, 9. Mai 2010 19:56

Fahrt zur FedCon - 29. April 2010

Wir haben das Auto wirklich bis zum Anschlag vollgepackt. Sechs Sitze - sechs Leute... Was natürlich auch bedeutete, dass wir uns auf das Minimum an Gepäck beschränken mussten, also nur ein Kostüm pro Tag ;-) Denn Toyota Picnic bedeutet, dass in den Kofferraum nur ein Picnickorb Platz hat.

Auf der Fahrt standen wir am Frankfurter Flughafen fast 1½ Stunden im Stau. Die armen Leute, die deswegen ihren Flieger verpasst haben... Ursache war ein Wohnwagen, der in Einzelteilen wie die Schalen einer geknackten Nuss herumlag. Es sah so aus, als hätte der Fahrer vergessen, dass er einen Wohnwagen hinten dran hatte, als er vor einem Lastwagen wieder auf die rechte Spur einscheren wollte. Von drei Spuren waren zwei gesperrt.

Aber das Wichtigste ist doch, heil anzukommen. Es ist absolut Tradition, dass ich erst einmal am Maritim vorbei fahre, so auch dieses Mal ;-) Aber jedes Mal, wenn ich die Auffahrt hinauffahre und in die Tiefgaragenfahrt einfahre, fühlt es sich an, als würde ich nach Hause kommen.

Abends waren wir dann auf der Suche nach etwas bezahlbarem Essbaren. Das Jasmin war bereits hoffnungslos überfüllt. Aber der Il Duetto bot uns wirklich leckere Pizza. Leider hat er am Sonntag zu.

Zur Einstimmung waren wir abends in der Pianobar. Dort habe ich einen Spaß am Strand getrunken. Zwar sind 10 Teuronen schon ganz schön heftig, aber er war der leckerste Cocktail, den ich je getrunken habe! Jeden Cent wert! Admiral TomTom meinte dann, dass am Donnerstag die Cocktails immer am besten schmecken. Die anderen Tage gibt es dann für weniger Teuronen die FedCon-Version. Hm, das musste ich mir gleich mal merken.

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Samstag, 27. Februar 2010 15:06

Trekdinner mit Admiralsernennung

Gestern war unser Februar-Trekdinner. Wir haben Thomas ein wenig überrascht, indem wir eine Admiralsernennung vorbereitet hatten, nachdem das in September völlig untergegangen war. Nach Christians Idee haben wir zu "Vielen Dank für die Blumen (Tom & Jerry-Version" Karaoke gesungen, allerdings mit neuem Text "Vielen Dank für's Kommando".

Danach haben wir Thomas eine Urkunde überreicht, mit der er offiziell nach unserer Probezeit als Captains zum Admiral ernannt wurde. Felix schenkte ihm noch einen Babygründer *g*. Und außerdem haben wir einen Gutschein für eine Uniform überreicht. Es war eine gelungene Überraschung und auch eine wirklich tolle Stimmung!

25 Fotos

Admiral TomToms dazugehöriger Blogeintrag

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Montag, 22. Februar 2010 20:05

Ingo Börchers - Die Welt ist eine Google_

Gestern haben wir mal wieder ein wenig Beziehungspflege betrieben und sind zweisam in die Lach- und Schießgesellschaft das Programm von Ingo Börchers: Die Welt ist eine Google_ angeschaut. Nicht, dass wir Beziehungsprobleme hätten. Was ist das überhaupt. Nein, eher so vorbeugend, mal einfach nur was gemeinsam unternehmen. Florian hatte auf der Hinfahrt in der U-Bahn die Überraschung schon erraten ;-)

Das Programm von Ingo Börchers aus Bielefeld ;-) war super witzig, auch wenn es manchmal schwierig war zu folgen, weil er irrsinnig schnell sprechen kann. Wir saßen sogar in der ersten Reihe und ich bedauerte, dass wir die T-Shirts "I'm blogging this" nicht angehabt hatten. Mal sehen, ob man die CD auch in Zeitlupe anhören kann.

Es gab nur eine kleine Panne: Ich hatte mich sehr auf das Essen dort gefreut, denn die Küche in der Lach- und Schießgesellschaft ist wirklich gut. Sauerbraten mit Semmelknödel und Blaukraut hätte es werden sollen. Doch als 10 Minuten vor der Vorstellung unser Essen noch nicht da war, hat mein Schatz Florian doch mal nachgefragt. Doch da war der Sauerbraten schon aus. Geduld ist eben nicht immer eine Tugend. Statt dessen gab es nur den Apfelstrudel und Florian bekam seinen Salat. Aber wir waren noch nicht ganz fertig, als Ingo Börchers auf die Bühne kam, das war nicht so toll gewesen.

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Mittwoch, 3. Februar 2010 18:14

Surrogates

Wir haben uns Surrogates angeschaut. Es ist schon eine interessante Zukunftsvision. Aber die Story ist leider recht einfach gestrickt, die überraschenden Wendungen vorhersehbar und es gab einige Logikfehler. Liegt es an mir? Bin ich anspruchsvoller geworden?

Aber die Geschichte um Greer's Frau Maggie fand ich nett skizziert, wenn es auch nur eine Randerscheinung war. Außerdem finde ich es der Hammer, was die Maskenbildner aus Bruce Willis gemacht haben.

Fazit: Kann man sich schon mal angucken.

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Donnerstag, 17. Dezember 2009 18:47

Avatar

Gestern haben wir uns Avatar in 2D angeschaut. Der Film ist keine Minute langweilig. Pandora ist der fremdartigste Planet (bzw. eigentlich ist es ein Mond), den ich je im Kino gesehen habe. Man taucht in diese Welt ein und hat das Gefühl, viele Lichtjahre von der Erde entfernt zu sein.

Die Geschichte erinnert ein wenig an "Der mit dem Wolf tanzt". Und die Geschichte um die Flugdrachen erinnern an "Dinotopia". Und die komischen Roboterlenkdinger erinnern an "Aliens". [Update 20.12.2009 11:50: Und das Zusammentrommeln der bis dahin unbekannten Stämme an "10'000 BC".] An manchen Punkten hätte ich mir gewünscht, dass etwas mehr von der wissenschaftlichen Arbeit der Erforschung des Volkes der Na'Vi gezeigt worden wäre, aber da der Film so bereits Überlänge hat, war das wohl nicht möglich. Vielleicht findet sich die eine oder andere Szene noch auf der Bonus-DVD.

Der Schluss und Showdown ist leider relativ einfallslos. Wildes Herumgeballer und die Guten gewinnen. In etwa so wie der Vietnamkrieg, in dem die Amerikaner trotz ihrer überlegenen Technologie sich nicht gegen die Vietnamesen durchsetzen konnten, auch nicht mit Napalm. Wobei ich aber denke, dass man einen Krieg nicht gewinnen kann, denn es gibt immer schmerzliche Verluste auf beiden Seiten. Insgesamt ist die Geschichte meist recht leicht vorhersehbar - und das will bei mir etwas heißen. Und so hat mich die Wendung am Schluss nicht wirklich überrascht (ich möchte sie trotzdem nicht verraten).

Fazit: Ein optisches Meisterwerk voller erstaunlicher Ideen. Sicherlich macht der Film in 3D noch etwas mehr her, sollte aber nicht der Hauptgrund sein, weshalb man den Film ansieht. Er wirkt auch in 2D schon. Ich denke, den werden wir auf jeden Fall auf bluray erwerben.

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Mittwoch, 16. September 2009 00:30

Wüstenblume

Heute war im Mathäser ein Event, das ich auf keinen Fall versäumen wollte. Nachdem ich das Buch Wüstenblume gelesen hatte, war ich sofort Feuer und Flamme und freute mich auf den Film und die Begegnung mit Waris Dirie. Leider war Waris nicht wie angekündigt da, weil ihr 4 Monate altes Baby krank war und sie daher nicht so weit reisen wollte. Das ist natürlich absolut verständlich.

Der Film selbst rollt die Geschichte ein wenig anders auf. Er beginnt praktisch mit einer Szene, in der Waris Dirie die somalische Botschaft in London verlässt und nicht weiß, wohin. In Flashbacks wird dann ihre Kindheit, ihre Flucht und am Ende sogar ihre Beschneidung gezeigt. Die Freundschaft zu der erfolglosen Tänzerin Marilyn begleitet sie bei ihrem kometenhaften, wenn auch steinigen Weg an die Spitze der Modeindustrie.

Fazit: Ein Film, bei dem man lachen darf, aber weinen muss.

Im Nachspann wurde Til Schweiger als Co-Produzent genannt. Außerdem waren u.a. der Bayerische Rundfunk und die ARD genannt. Ich fragte mich, ob hier die GEZahlten Rundfunkgebühren doch tatsächlich mal sinnvoll eingesetzt worden waren?

Am Ende erzählten Mitwirkende des Films - allen voran die Drehbuchautorin und Regisseurin Sherry Hormann - von den Dreharbeiten. In Djibouti (nördlich von Somalia) wurden die Szenen in Afrika mit Einheimischen gedreht. Zwei Crewmitglieder hatten während den Dreharbeiten einen Fels gefunden, der völlig mit Blut überströmt war. Die Beschneidung findet noch immer statt. Und das ist auch das Anliegen des Films, die Botschaft von Waris Dirie weiter in die Welt hinauszutragen.

Sherry signierte mir mein Buch, nachdem Waris Dirie nicht bei uns sein konnte. Sie erzählte von ihrer Begegnung mit Waris Dirie, die 40 Minuten lang kein Wort sprach und sich nur ihrem Fisch widmete. Schließlich fragte sie, wann Sherry denn zu schreiben beginnen würde. Und Waris nahm ihr zwei Versprechen ab: Erstens es sollte eine Szene im Film vorkommen, in der die Beschneidung gezeigt wird. Und zweitens es sollte im Film auch gelacht werden. Beide Wünsche hat Sherry ihr erfüllt.

Das Casting von Liya Kebede übernahm Waris Sohn Aleeke, der zu ihrem Videoband meinte, dass das seine Mama wäre. Manchmal dachte ich bei mir, dass man dem Mädel vielleicht mal etwas zu Essen geben sollte, aber so sehen Supermodels eben aus.

Serry erzählte auch, dass die Beschneiderin im Film vor fünf Jahren ihren Beruf als Beschneiderin aufgegeben hatte. Dadurch dass sie sich für den Film zur Verfügung gestellt hatte, war es eine Art - nicht Wiedergutmachung - aber zumindest ein Bekenntnis.

Das Filmteam möchte den Film auch in Afrika zeigen, um weiter Aufklärungsarbeit zu leisten. In den Städten und unter den gebildeten Leuten ist die Beschneidung kein Thema mehr, doch in den ländlichen Regionen, wo eine unverheiratete Frau praktisch keine Zukunft hat, bleibt der Brauch nach wie vor stark. Der Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung hat vor knapp 15 Jahren begonnen. Doch nach vielen 1000 Jahren ist es nicht möglich, diese grausame Tradition einfach so abzustellen. Wenn der Film - gekürzt um einige Szenen, in denen zu viel Haut zu sehen ist - auch in Afrika gezeigt wird, hoffe ich, dass es dort noch mehr Menschen berührt und dazu bewegt, dem ein Ende zu bereiten.

Seht euch den Film an! Helft mit! Es ist mein persönliches Anliegen! Vielen Dank!

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Dienstag, 8. September 2009 21:44

07.08.09 - Der schönste Tag im Leben - Party im Streibl-Saal

Wir hatten geplant, wenn alle Leute auf ihren Plätzen sitzen, durch die Tischreihen zur Titelmelodie von Star Trek - The Next Generation zu schreiten. Aber irgendwie hatten unsere Hochzeitsgäste das Drehbuch nicht gelesen ;-) Jedenfalls standen die meisten auf der Tanzfläche mit einem Sektglas in der Hand. Das mit der Titelmelodie hat geklappt, nur durch die Tischreihen brauchten wir nicht mehr schreiten, weil dort niemand saß. Also haben wir gelacht, den Plan umgeworfen und sind einfach eine Runde kreuz und quer durch die Menschenmasse gegangen.

Schließlich bedankte ich mich bei den zahlreich erschienenen Gästen und besonders bei denen, die ein Star Trek Kostüm trugen, obwohl es nicht unbedingt die Trekkies waren, die verkleidet gekommen waren. Florian hielt dann eine lustige Rede, die mit "Dorfen, unendliche Weiten..." begann.

Das Mittagessen wurde recht schnell serviert. Aber ich konnte schon kaum etwas essen. Vielleicht war es die Aufregung, vielleicht das eng geschnürte Kleid, vielleicht die Hitze. Jedenfalls schaffte ich nicht einmal den Salat. Nach dem Essen führten meine Söhne ein paar Zaubertricks auf, die sie mit ihrer Oma einstudiert hatten. Wir hatten auch einen Programmpunkt, nämlich eine Urkundenverleihung, weil wir unsere Gäste mit einem schwierigen Rätsel geärgert hatten, dessen Lösungswort das Passwort zu den wichtigen Daten, wann und wo die Hochzeit denn stattfinden würde, darstellte. Die Rätselrater hatten eine Urkunde und ein kleines Geschenk verdient, die roten für die Mädchen, die blauen für die Jungs. Allerdings gab es nur ein blaues Päckchen ;-)

Leider verlief es sich bereits, da bei den schönen Wetter einige einen Spaziergang unternahmen, die Kinder mit Florians Schwester ins Freibad gingen und viele Leute draußen auf der Terrasse saßen. Daher wurden wir eine Urkunde nicht los. Mit Schrecken stellte ich später fest, dass ich eine Urkunde im Nahkampf mit unserem Drucker, der den Elefantenhautkarton nicht schlucken wollte, vergessen hatte auszudrucken. Das wird natürlich nachgereicht. Außerdem gab es noch einen Award für die weiteste Anreise (Hamburg) und für den Gast, der nicht eingeladen war, aber dennoch hier war (er war Chaffeur einer Very Important Person und hatte deshalb ebenfalls eine Urkunde verdient).

Das schöne war jedoch, dass wir tatsächlich etwas Zeit hatten, uns mit den Leuten zu unterhalten. Der Nachmittag verging sehr schnell. Leider mussten wir uns schon von den weit angereisten, chauffierten, very important Persons verabschieden, so dass sie den Tortenanschnitt unserer Star Trek Torte nicht mehr mitbekommen konnten. Lediglich ein schnelles Foto im Kühlraum war möglich :-(

Als wir die Torte anschnitten, wurden tiefenpsychologische Rückschlüsse aus der Tatsache gezogen, dass Florian das Messer hielt und ich meine Hand um seine legte. Die Prinzregent hat wunderbar geschmeckt. Von der Frubo haben wir leider nichts abbekommen, aber das holen wir nach, wenn wir das Brett zurückbringen.

Es gab aber nach unserer leckeren Torte noch eine weitere Torte, die wir anschneiden sollten. Diese war aus Gips und wir hatten mit dem Tortenmesser keine Chance. Also bekamen wir geeigneteres Werkzeug, einen Meißel und einen Hammer. Damit durften wir dann dieses Geschenk auspacken. Im unteren Tortenboden waren mehrere Filmrolldöschen mit Scheinchen versteckt.

Zum Hochzeitswalzer üben haben wir uns nochmal in den Hinterraum verzogen. So ein Crashkurs ist eben doch nur ein Crashkurs. Aber als es dann los ging, hat sich Florian wirklich gut geschlagen. Und als wir mal kurz aus dem Takt kamen, haben wir einfach gelacht und weitergetanzt. Nach einer Minute und gefühlten zehn Jahren haben wir dann andere Tanzpartner geholt. Ich meinen Papa, der mich gleich ein paar mal über die Tanzfläche wirbelte. Mit wem Florian tanzte habe ich gar nicht mitbekommen, erst später auf den Fotos gesehen. Mein Papa führte mich dann zu Ranack. Ich war mir nicht sicher, ob er tanzen kann, wurde dann aber positiv überrascht :-)

Vom Abendbuffet habe ich gar nichts mehr abbekommen. Ich war so voll, vielleicht sogar vor Aufregung, dass ich nichts runterbekommen hätte. Statt dessen saß ich lange draußen und habe mich mit den Leuten unterhalten.

Schließlich kam auch das obligatorische Spiel mit dem Waden betatschen :-) Ich hatte zwei Joker, Funky hatte nämlich eine Seidenstrumpfhose an, und Jamshid eine Narbe (an der seine Frau ihn zu ihrer Hochzeit erkannte). Florian habe ich sofort erkannt, aber beim falschen Mann "Wow" gerufen. Als alle lachten, hatte ich gemerkt, dass mir jemand ein Mikrophon unter die Nase hielt ;-) Aber das sind halt Radlerwaden gewesen, die fühlen sich einfach anders an.

Bevor die Sonne ganz verschwand, versammelten sich alle Gäste vor der Dorfener Stube, um ein Gruppenfoto zu machen. Florian und ich durften vorn in der Mitte Platz nehmen. Anschließend habe ich mich noch mit unserem Zweitfotographen Alfred unterhalten, so dass ich anfangs gar nicht mitbekam, dass drinnen lustige Spiele für die Kinder stattfanden, wie Streichholzweitwerfen und Luftballonwettrennen.

Ich trank danach zum zweiten Mal an diesem Tag Alkohol, nämlich einen Kleinen Feigling. Aber dabei blieb es dann auch. Schließlich haben wir auch ohne Promille eine Menge Spaß, wie mir meine Kaninchenflüsterin nach unserem Urlaub wieder bestätigte.

Nämlich mit vielen, lustigen Spielen. Wir hatten das Schuhspiel, bei dem Florian und ich Rücken an Rücken saßen und Fragen "Wer von euch beiden..." beantworten mussten. Diese waren auf Star Trek gemünzt, so dass es nicht hieß "Wer ist der bessere Koch?" sondern "Wer kann das bessere Essen replizieren" oder "Wer kann besser mit Geld umgehen?" hieß bei uns "Wer häuft mehr goldgepresstes Latinum an?". Wir hatten phänomenale 13 Übereinstimmungen bei 16 hexadezimalen Fragen.

Bei "Szenen einer Ehe" konnten wir uns bei einem Zwei-Bananen-Stück am reichen Erfahrungsschatz eines lang verheirateten Paares amüsieren. Als ich die erste Banane sah, hatte ich [zensiert] Gedanken und konnte fast nicht aufhören zu lachen.

Zwischendurch drängelten wir uns auch bei unserem Fotographen TomTom vor, um unsere offiziellen Hochzeitsfotos mit goldenem Bilderrahmen machen zu lassen. Ich freue mich schon wie verrückt auf das Fotoalbum, das er dann aus den vielen Bildern erstellen will.

Ganz interessant war auch die Idee, dass jeder Gast auf einem Kärtchen vermerkte, was sie uns für die nächsten Jahre wünschen würden. Diese wurden zusammen mit einer Weinflasche und zwei Gläsern in eine Holzkiste gesperrt, die wir versiegeln mussten, richtig mit Siegelwachs. Damit der Schlüssel für die Hängeschlösser nicht verloren gehen kann, habe ich diesen auch mit Siegelwachs auf die Kiste geklebt. In zehn Jahren dürfen wir die Kiste dann öffnen und gucken, welche dieser Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Wer kommt in 10 Jahren, also am 07.08.2019 zum Brunch?

Kennt ihr das Spiel, bei dem wir auf Stühlen sitzen als König und Königin und Kutscher, zwei Pferde und vier Räder? Dabei las Kristin einen Text vor, bei dem jeder, wenn sein Stichwort fiel, etwas machen musste. Ich musste aufspringen und "Hier!" rufen, wenn das Wort "Königin" vorkam, Florian musste "Meine Königin!" sagen, wenn das Wort "König" fiel, und der Kutscher Tom musste sich vor mir hinknien und "Ja, meine Königin!" sagen, wenn das Wort "Kutscher" erwähnt wurde. Dies gefiel mir irgendwie am besten ;-)

Wir tanzten auch viel, unter anderem einen Zirtaki und YMCA. Dann wurde uns eine Hochzeitskerze überreicht, die wir anzünden sollten, wenn wir eine Aussprache benötigen, und danach wurde "Ein schöner Tag" gesungen, bei dem eine Kette unserer Gäste gebildet wurde und Teelichter herumgereicht, die wir dann in Herzform auf einen Spiegel stellen sollten. Das war sehr schön.

Gegen Mitternacht sollte eigentlich Schluss sein, aber die Stimmung war so toll, dass wir einfach weiterfeierten. Irgendwann war ich dann den Brautstrauß, den unsere Hochzeitskerzenhalterin Christin fing. Und anschließend kroch Florian unter meinen Rock und holte das Strumpfband, das er auch noch in die Menge warf. Darum hatten sich dann Washington und Alfred regelrecht geprügelt, aber Alfred hat gewonnen :-)

Kurz nach 1:00 Uhr war dann auch Zapfenstreich. Am Schluss bekamen die beiden Bedienungen erst einmal ein wenig Trinkgeld - Teil 1 und dann blieben nur noch Thommy und Nadine übrig. Wir unterhielten uns noch lange und schlenderten dann gegen 2:00 Uhr nachts zu unserem Hotel Marienhof.

Was für ein Tag!

66 Fotos, die Tom und andere mit unserer Kamera gemacht haben

91 Fotos von unserem Hauptfotographen Thomas Brückl

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Sonntag, 6. September 2009 22:19

07.08.09 - Der schönste Tag im Leben - Trauung im Rathaus

Die Hochzeit soll ja der schönste Tag im Leben eines Menschen sein. Und ich muss sagen, dieser Tag war wirklich sehr gelungen. Es gibt viele bemerkenswerte Tage in meinem Leben. Zum Beispiel als ich mein Pferd gekauft hatte. Oder Farid oder Noah zur Welt gekommen sind. Aber unsere Hochzeit war insofern der schönste Tag in meinem bisherigen Leben, weil wir unheimlich viel Spaß hatten. Uns war keine Sekunde langweilig.

Ich war überhaupt nicht aufgeregt, weil ich erstens nicht die geringsten Zweifel hatte, dass ich vielleicht nicht das Richtige tue, und weil wir wirklich sehr viel Mühe in die Vorbereitungen gesteckt hatten und ich daher sicher war, dass eigentlich nichts schief gehen konnte.

Morgens schlüpfte ich in mein Kleid, Florian zurrte die Schnüre am Rücken fest, damit es mir nicht runterrutschen konnte, dann lief ich zum Friseur Lechner, um mir meine Hochsteckfrisur machen zu lassen. Es ging schneller als geplant, so dass ich noch Zeit hatte, meinen Brautstrauß selbst in der Blumenoase abzuholen. Florians Papa hatte sich darum gekümmert, ebenso um die wunderschönen Tischgestecke, die die Blumenoase in die Dorfener Stube geliefert hat.

Anschließend auf dem Weg zurück ins Hotel Marienhof fuhr mir Gesine entgegen - sie war also die erste, die mich in meinem kompletten Outfit gesehen hat :-) Die Sonne schien und es war einfach wunderbar.

Im Hotel war ich zunächst etwas nervös, weil ich meine Kinder noch nicht gesehen hatte. Also klopfte ich bei den Berlinern an, wo wir die Anzüge der Jungs deponiert hatten, und fragte, ob Mama mit den Jungs schon da wäre. Die Berliner versteckten sich im Bad und hinter der Tür :-) und versicherten mir, dass die schon längst da wären. Also war ich beruhigt und ging wie verabredet zu Shelley, die mich wunderschön schminkte :-) Sie riet mir von Smokey Eyes ab, wie sie zur Zeit wohl sehr in Mode sind. Da ich ihr völlig vertraute, ließ ich sie einfach machen :-)

Anschließend gingen wir zum Standesamt. Das war so gegen 10.30 Uhr. Wir begrüßten alle ankommenden Gäste, verteilten die Namensschilder und ich war sehr überrascht und gerührt, wie viele doch tatsächlich ein Star Trek Kostüm angezogen hatten. Das war wirklich nett gewesen und teilweise sind wirklich tolle Eigenkreationen dabei herausgekommen!

Als gegen 11.00 Uhr fast alle Gäste eingetroffen waren, begaben wir uns in den großen Sitzungssaal des Rathauses, wo dann die "Eheschließung vollzogen" wurde, wie es im Beamtendeutsch heißt. Herr Schuler hielt eine Rede über den Quell der Liebe, der ich leider nicht absolut konzentriert folgen konnte. Meine Gedanken schweiften im Mittelteil ein wenig ab, doch dann fing ich mich wieder.

Schließlich durften wir uns das Ja-Wort geben und die Ringe tauschen. Florian bekam meinen Ring nur mit Mühe auf meinen Finger, da meine Hände durch die Hitze angeschwollen waren. Umgekehrt ging es dann aber ganz leicht. Wir durften uns küssen :-)

Anschließend kam dann der offizielle Teil, bei dem wir noch ein paar Unterlagen unterschreiben mussten, Florian mit seinem neuen Nachnamen König-Heidiner :-) Damit haben wir schon einige Leute überrascht ;-)

Hätten wir im Standesamt München geheiratet, hätten wir nun den Saal ganz schnell verlassen müssen, weil draußen schon die nächsten Brautpaare angestanden hätten. Aber hier in Dorfen hatten wir uns noch von allen gratulieren lassen können.

Anschließend hatte Florians Mama noch das Bettlaken Bemal- und Zerschneidespiel mit uns gemacht. Wir haben ein wunderschön symmetrisches Herz hingebkommen. Zum Glück war die Schere auch superscharf, so dass wir es auch blitzschnell ausschneiden konnten. Wer genau hinschaute, erwischte uns auch dabei, wie ich die Führung übernahm ;-) Um die Kontrolle wieder übernehmen zu können, musste mich Florian dann durch das Loch im Laken heben. Diesen Part haben wir uns dann später bei der Türschwelle gespart ;-)

Später erzählte mir Mama, dass die Jungs über die Ölgemälde im Sitzungssaal schockiert gewesen wären. Das große Bild ganz hinten zeigte den Kindermord von Bethlehem. Auch sonst waren dort ziemlich grausige Szenen aus der Bibel abgebildet. Das war mir selbst gar nicht aufgefallen, weder beim ersten Besuch vor einigen Monaten, noch während der Trauung. Aber so haben wir die kirchliche Trauung praktisch in einem Aufwasch miterledigt ;-)

Vor dem Rathaus verteilten die Jungs dann Ratschen und Tröten. Da wir zu Fuß zur Dorfener Stube gingen, hatten wir keine Gelegenheit, laut zu hupen. Deshalb wollte ich, dass wir wenigstens so etwas Krach machen würden. Im Streibl-Saal angekommen, wünschten wir erst einmal allen viel Spaß beim Sitzplatz suchen, denn wir wollten unseren großen Auftritt erst genießen, wenn alle ihre Plätze eingenommen hatten.

Fortsetzung folgt...

66 Fotos, die Tom und andere mit unserer Kamera gemacht haben

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Sonntag, 2. August 2009 13:47

Hangover

Statt einen Junggesellenabschied zu feiern, haben wir lieber zugeschaut, wie es anderen nach einem Junggesellenabschied erging. In dem Film Hangover feiern Phil, Allan und Stu den Junggesellenabschied ihres Freundes Doug in Las Vegas. Das Problem ist nur, als sie am nächsten Morgen aufwachen, ist Doug verschwunden, Stu fehlt ein Zahn, im Bad liegt ein Tiger und sie finden ein Baby, aber niemand kann sich mehr an die vergangene Nacht erinnern.

Wie in einem Krimi versuchen Sie, allen Anhaltspunkten zu folgen und die vergangene Nacht zu rekonstruieren, was saukomisch ist, aber auch ein echt abschreckendes Beispiel abgibt.

Vielen Dank an unseren Trauzeugen für diese andere Einladung :-)

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Dienstag, 16. Juni 2009 20:23

Terminator - Die Erlösung

Wir haben uns mal wieder einen Kinoabend gegönnt. Diesmal haben wir den vierten Film von Terminator angeschaut. Er ist durchaus kurzweilig, zeichnet Menschlichkeiten und beeindruckt durch interessante Kamerafahrten und Szenen ohne Schnitt. Alles ist grau in grau, was eine gewollte, düstere Stimmung erzeugt.

Achtung, Spoiler

Leider haben die Macher einen Kardinalfehler gemacht. Sie haben uns sehr viel der Spannung geraubt, indem sie bereits im Trailer verrieten, dass Marcus kein Mensch (mehr) ist. Dieser unverzeihliche Spoiler konnte jedoch nicht verhindern, dass Sam Worthington den Batman Christian Bale gnadenlos an die Wand spielt.

Achtung, Spoiler

Kyle Reese wurde von Anton Yelchin verkörpert, der schon in Star Trek (XI) einen hinreißenden Chekov spielte. Zumindest für mich gab es dann eine kleine Überraschung, als Roland Kickinger als Arnold-Schwarzenegger-Double auftrat, inklusive Original-Gesicht von Arnie mal eben auf seinen Hals gerendert. Ein nettes Gimmick, ebenso die berühmten Zitate "Komm mit mir, wenn du leben willst!" und "Ich komme wieder!" (I'll be back), die ein wenig wie "musste unbedingt ins Drehbuch" wirkten.

Achtung, Spoiler

Vermissen könnte man vielleicht das Morphing, das im zweiten Terminator-Teil Filmgeschichte schrieb. Aber da es diese Terminatoren aus flüssigem Metall in diesem Quasi-Prequel aus der Zukunft noch nicht gab... äh, geben wird... naja, ihr wisst schon, macht das auch Sinn, auf solche Effekthascherei zu verzichten. Es gab genügend andere Wiesen, auf denen sich die FX-Spezialisten austoben konnten.

Achtung, Spoiler

Und jetzt spoiler ich nochmal so richtig. Wer also noch vor hat, den Film anzusehen, möge an dieser Stelle nicht weiterlesen. Am Schluss opfert sich Marcus in einer grandiosen Geste, um John Conner (der die Initialen von Jesus Christus trägt, aber ebenso die von James Cameron) das Leben zu retten. Das war meiner Meinung nach überflüssig. Und jetzt weiß ich auch, was P. Zander damit gemeint hatte, als er dem Film vorwarf, mit Humanismus zu nerven.

Achtung, Spoiler

Fazit: An die ersten beiden Teile reicht dieser Film nicht ran. Aber er ist immerhin nicht so kühl und flach wie der dritte Teil, der so gar nicht überzeugen konnte, trotz guter Effekte. Aber er hat etwas. Und wenn die Werbetreibenden beherzigen, das größte As im Ärmel bitte nicht schon wieder mit dem Trailer zu verspielen, dann könnte man sich doch glatt auf die nächsten beiden Teile der geplanten Trilogie freuen. Hm, ich setze ihn mal mit auf die Wunschliste. So der Vollständigkeit halber.

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Sonntag, 14. Juni 2009 12:23

Depeche-Mode Konzert

Im Oktober 2008 habe ich bereits die Karten gekauft gehabt. Dann wurden sie in ein Weihnachtsgeschenk umgewandelt :-) Irgendwie dachte ich, dass es eine Ewigkeit bis zum Konzert ist, doch die Zeit ist wie im Fluge vergangen.

Meine Arbeitskolleginnen hatten ihre Karten in Sitzplätze getauscht, deshalb haben wir uns auch nicht gesehen. Aber dafür waren von Florian zwei Arbeitskolleg(inn)en und noch jemand dabei, also waren wir zu fünft. Die ersten Worte, die ich hörte, waren: "Man sieht, dass du nicht erst seit gestern Depeche-Mode-Fan bist." Mein erstes Album war Black Celebration.

Also hat sich mein Outfit gelohnt. Ich habe nur noch eine mit schwarzen Fingernägeln gesehen (oder war es ein Mann?) und vereinzelt rasierte Nacken, Korsetts und ein paar wenige Gothics. Ist wohl nicht mehr Mode ;-)

Die Vorband M83 war nicht schlecht, aber Depeche-Mode hat fast bis 21.00 Uhr auf sich warten lassen. Aber das war auch ganz gut so, denn bis dahin war die Sonne niedrig genug, um niemanden mehr zu blenden. Dann gab es inklusive Zugabe zwei Stunden Musik. Die Stimmung war von Anfang an großartig, wie man es von Depeche-Mode-Konzerten gewohnt ist. Einige Songs von Sounds of the Universe wurden gespielt, aber auch viele Klassiker, wie Question of Time, Enjoy the Silence, Strangelove, Stripped, Flys on the Windscreen etc. Da konnte ich dann mitsingen.

Teilweise wurde irgendwie Weihrauch oder so verteilt. Das war schon irgendwie lustig, als ob es eine religiöse Erfahrung sein soll, einmal auf einem Depeche-Mode-Konzert gewesen zu sein.

Auf dem Heimweg ging es in der U-Bahn wieder fast so zu wie beim Oktoberfest. Unglaublich! Aber es war sehr schön gewesen. Florian hat es auch gefallen, obwohl das nicht unbedingt seine Musikrichtung ist. Ich wusste auf Anhieb, dass Everything Counts auf dem Album Construction Time Again drauf ist. Und wenn Depeche-Mode mal wieder im Lande ist, dann werde ich auch wieder auf das Konzert gehen.

Am nächsten Tag trudelte dann noch eine E-Mail ein. Ja, es ist entsetzlich, dass sich da Leute mit bunt geringelten Shirts oder rosa Kleidchen mit Flipflops hingetraut haben. Das geht schon mal gar nicht ;-) Zum Glück hatte Florian einen Imageberater: Mich!

31 Fotos vom Depeche-Mode-Konzert

Update 14:04 Uhr:

Jetzt weiß ich auch, warum so viele Leute "I ♥ NY"-T-Shirts angehabt haben: Weil Dave Gahan in New York operiert worden ist!

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Donnerstag, 28. Mai 2009 21:32

Eine zweite Chance: Star Trek (OV)

Ich bin gerne bereit jemandem/etwas eine zweite Chance zu geben (außer fremdgehenden Männern), so auch dem Film Star Trek. Nachdem nun einige Zeit vergangen ist, haben mein Schatz Florian und noch zwei liebe Menschen den Film noch einmal auf English angeguckt.

Achtung, Spoiler

Diesmal wusste ich, was mich erwartete, so dass ich mit einer entspannteren Haltung hineingehen konnte. Leider habe ich Dr. McCoy mit seinem leichten Südstaatenakzent und das Schottisch von Scotty nicht so gut verstanden, insbesondere den Satz, in dem "Bones" vorkam. Und teilweise hat mir die viele Zerstörung in dem Film schon wieder wehgetan.

Achtung, Spoiler

Aber insgesamt hat mir der Film diesmal besser gefallen. Er sprühte vor Anspielungen und Zitaten für uns Altfans und ein paar Kleinigkeiten, die ich beim ersten Mal moniert hatte, fand ich diesmal gar nicht so schlimm. Zum Beispiel dass Spock Kirk einfach in einer Kapsel auf dem Eisplaneten aussetzt. Das tat er erst, nachdem sich Kirk seiner einfachen Eskortierung durch die Sicherheitskräfte widersetzt hatte. Und auch das Ausflippen nach Kirks Provokation erschien nun etwas logischer, da er sich bereits als Kind von seinen Mitschülern hatte dazu hinreißen lassen.

Achtung, Spoiler

Die Schnittfehler wären mir gar nicht mal so aufgefallen. Was mich aber nach wie vor stört, ist dieser hahnebüchene Unsinn mit der roten Materie. Florian hat alles hier in seinem Trekkies-sind-Erbsenzähler-Post schön beschrieben - wir hatten darüber nach dem Film diskutiert.

Achtung, Spoiler

Die Schauspieler widerum waren großartig. Die Special Effekts waren bombastisch. Das Design der Enterprise gefällt mir außerordentlich gut, es verbindet Nostalgie mit Moderne. Kurzum - da ist eine Menge Potential!!!

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Wenn ich irgendetwas zu sagen hätte - aber meine Meinung interessiert ja niemanden - dann würde ich die Disruptoren an der falschen Stelle einfach wegretuschieren, bevor der Film auf DVD/bluray rauskommt, wie sie es seinerzeit mit den Waffen in den Händen des Militärs in E.T. gemacht haben, die einfach durch Walkie Talkies ersetzt wurden. Das geht *nick*

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Und für den nächsten Film: Hackt Orci und Kurtzman die Hände ab Beauftragt jemanden, der sich die Mühe macht, ein Drehbuch schlüssig zu schreiben und sich auch mal Rat von Experten bei der NASA holt. Und ich habe nichts gegen Action, wirklich. Star Trek VIII mit den Borg ist einer meiner Lieblingsfilme. Aber Action ist nicht gleich Zerstörung. Wenn dies beim nächsten Film beherzigt wird, dann könnte dieser absolut großartig werden und in etwa meinen Erwartungen gerecht werden, die ich an den aktuellen Film ursprünglich gestellt hatte.

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Sonntag, 17. Mai 2009 12:35

Illuminati

Willkommene Abwechslung Nummer 1 bot gestern Abend der Besuch in einem Kino, um Illuminati anzugucken. Das Buch dazu liegt bereits seit Monaten oder Jahren ungelesen in meinem Will-ich-irgendwann-mal-lesen-Stapel, daher konnte ich den Film ohne Vorwissen und ohne Skrupel und ohne Erwartungen angucken.

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Tja, wir werden alle nicht jünger, so geht der Kelch auch nicht an Tom Hanks vorüber. Aber als Professor macht er sich wirklich gut. Die Illuminati haben mal eben aus dem LHC - nein, kein kleines, schwarzes Löchlein, das wurde in Star Trek schon verbraten - ein Behälter mit etwas Antimaterie gestohlen und wollen damit nun den Vatikan und halb Rom in die Luft jagen.

Achtung, Spoiler

Auf dem Pfad der Erleuchtung kommt es zu einer wilden Jagd quer durch Rom, in der uns mal eben alle Kirchen vorgestellt werden. Aber ganz ehrlich, eher geht ein Kamel (bzw. ein Tau, die beiden Wörter sind sich im Hebräischen zum Verwechseln ähnlich) durch ein Nadelöhr, als dass man diese Stadtbesichtigung in fünf Stunden schafft! Aber es ist doch bloß ein Film, also wird zum Schluss Sodom und Gomorrha verhindert, der Gute wird zum Bösen, der Böse entpuppt sich als Guter und jemand ganz anderes wird in der Conclave zur Päpstin... äh... falscher Film... zum Papst gewählt.

Achtung, Spoiler

Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, woher ich den Camerlengo Carlo Ventresca kenne. Auf die Idee, dass es Obi-Wan Kenobi/Ewan McGregor sein könnte, bin ich nicht gekommen. Ich habe immer nur auf das Grübchen im Kinn gestarrt (das bei Obi-Wan durch den Bart verdeckt wurde) und mich gefragt, ob es nicht Decker aus Star Trek I sein könnte. Hm, eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen, oder?

Achtung, Spoiler

Fazit: Wir sind gut unterhalten worden. Der Film war spannend und actionreich und hatte gewisse Windungen, ein paar Dinge waren vorhersehbar, aber im Großen und Ganzen hat er mir gefallen. Und die Katholische Kirche kam dabei wirklich gut weg! Aber der DaVinci-Code war irgendwie spannender.

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Samstag, 9. Mai 2009 20:45

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Es ist aber andererseits auch nicht meine Art, so gar kein gutes Haar an etwas zu lassen. Also gehe ich mal in mich und versuche, die positiven Seiten des neuen Star Trek Films zu sehen.

 Achtung, Spoiler 

"Nach neun Minuten werdet ihr weinen", hatte Mike Hillenbrand prophezeit. Und er hatte recht. Der Film beginnt wirklich grandios mit Kirks Vater, der die berühmten zwölf Minuten Captain der USS Kelvin war und in dieser kurzen Zeit 800 Besatzungsmitgliedern das Leben gerettet hat, unter anderem seiner Frau und seinem zu diesem Zeitpunkt geborenen Sohn James Tiberius Kirk. (Aber unter uns Frauen, eine Geburt dauert normalerweise nicht 12 Minuten, sondern eher so 12 Stunden, aber das wäre dramaturgisch nicht so toll umzusetzen gewesen.) Und ja, ich habe geheult!

Achtung, Spoiler

In der ersten Hälfte des Filmes wurden wir Altfans auch mit vielen kleinen Anspielungen, Zitaten und Zwischenmenschlichem nostalgisch gestimmt, es gab sogar ein echtes Redshirt. Und die schauspielerische Leistung aller ist hervorragend und ich denke, dass sie sehr gut ausgewählt wurden, um die großen Fußspuren zu füllen, die ihre Vorgänger hinterlassen haben. Allen voran Zachary Quinto, der Spock absolut glaubwürdig spielt und sehr gut verdeutlicht, warum er sich auf Vulkan nicht zu Hause fühlte und lieber zur Sternenflotte wollte. Einzig der provozierte Wutausbruch, der Kirk letztendlich das Kommando über die Enterprise bescherte, war etwas zu übertrieben, fand ich. Auch sind mir die Gesichtszüge entgleist, als Spock den rebellischen Kirk mal eben in einer Rettungskapsel absetzen lässt.

Achtung, Spoiler

Winona Ryder habe ich gar nicht erkannt. Der letzte Film, den ich mit ihr gesehen hatte, war Alien - die Wiedergeburt. Karl Urban ist ein wunderbarer Pille. Simon Pegg übertreibt es etwas mit Scotty, hatte ich das Gefühl. Aber Chris Pine ist ein toller Kirk, der hier aufgrund der veränderten Kindheit rebellischer dargestellt wird und das passt auch gut zusammen. Zoë Saldaña ist eine wunderbare Uhura, deren Fähigkeiten in der Serien nie so zum Ausdruck gekommen sind. Andererseits muss ein wenig aufgepasst werden, damit nicht das Wesley-Crusher-Syndrom zuschlägt, denn mit alles könnenden Übermenschen kann sich der Druchschnittszuschauer dann doch nicht mehr identifizieren. Anton Yelchin als Chekov hat ebenfalls einige hervorragend komische Szenen.

Achtung, Spoiler

Mir hat das Zusammenspiel zwischen den Charakteren und die Entwicklung auch gut gefallen, auch wenn an einigen Stellen die Freundschaft zwischen Kirk und McCoy hätte etwas besser herausgestellt werden können. Insgesamt gab es viele schöne Aliens zu sehen, die etwas mehr wie aus dem Star Wars Universum geliehen aussahen, als die üblichen Star Trek Menschen mit angeklebten Latex-Auswüchsen.

Achtung, Spoiler

Dass Leonard Nimoy höchstpersönlich noch einmal in die Rolle des alten Spock schlüpfen durfte, war nett gemeint, aber ich würde es ihnen allen gönnen, endlich in den wohl verdienten Ruhestand zu treten. Abgesehen davon ist es etwas unfair, Spock die Schuld an dem durcheinandergewirbelten Universum, der alternativen und eher unerfreulichen Zeitlinie in die Schuhe zu schieben.

Achtung, Spoiler

Es wurde sehr viel zerstört und ich weiß nicht, ob sich damit die neuen Macher nicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Und Wiedergutmachen is nich, weil er sich damit sonst lächerlich machen würde. In Science Fiction und bei alternativen Zeitlinien ist alles möglich. Aber irgendwann ist dann doch die Schmerzgrenze erreicht.

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Freitag, 8. Mai 2009 20:54

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Man kann nicht einfach eine Behauptung aufstellen und diese dann nicht begründen. Also muss ich jetzt sagen, was mir an diesem Film nicht gefallen hat. Gut, dann fangen wir mal an.

J.J. Abrams ist der Regisseur von Lost. Und Lost hat begonnen mich zu langweilen, weil ich keine Lust hatte, länger an der Nase herumgeführt zu werden. In einem Interview hatte J.J. Abrams mal gesagt, dass für ihn eine geschlossene Kiste viel interessanter wäre, als der Inhalt. Vorfreude ist eine schöne Sache, aber irgendwann möchte ich in die Kiste doch mal reingucken dürfen. Ich bin eben neugierig. Ich hatte schon Schlimmes befürchtet, zum Beispiel dass J.J. Abrams aus Star Trek einen Mystery-Film macht, bei dem ich über den Köpfen der Leute, die im Kino vor mir sitzen, nur noch Fragezeichen schweben sehe. Aber diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet. Es wurde noch viel schlimmer...

Achtung, Spoiler

Was zum Teufel ist bitte schön "rote Materie"? Bei Star Trek wurde immer Wert darauf gelegt, dass die physikalischen Begebenheiten irgendwie noch erklärbar sind, auch wenn es sich um Fiction handelt. Zumindest hatte ich nie den Eindruck, dass irgendetwas Merkwürdiges erfunden wurde, nur um eine Handlung drumherum zu bauen.

 Achtung, Spoiler 

Ein Reboot à la Battlestar Galactica gab es nicht (obwohl Spock als Frau schon interessant gewesen wäre...). Statt dessen wurde tatsächlich die Zeitlinie geändert, zum Zeitpunkt von Kirks Geburt mal eben ein Mixer ins alte Star Trek Universum gesteckt und viel herumgewirbelt, zerstört und auf neue Wege gebracht. Im Grunde genommen habe ich damit kein Problem und es stimmt, dieses neue Star Trek Paralleluniversum ("Quanten") wird nie wieder zu dem Star Trek führen, wie wir es kennen. Auch damit habe ich kein Problem. Gab es schon bei Zurück in die Zukunft.

Achtung, Spoiler

Womit ich aber definitiv ein Problem habe, ist die extreme Zerstörungswut. Hallo? Musste gleich ein ganzer Planet draufgehen? Und dann ausgerechnet Vulkan, der so viele Anhänger hat? Oder wollt ihr unbedingt den Flop "Star Trek XIII - Auf der Suche nach Vulkan" drehen? Um einen großartigen Film zu schaffen, reicht es nicht aus, Zerstörungen bildgewaltig umzusetzen. Kaputt machen, das kann jeder, das können Kleinkinder schon im Kindergarten. Aber etwas Großartiges erschaffen, da gehört wesentlich mehr dazu. Nö, Leute, so nicht!

Achtung, Spoiler

Und dann diese Geschichte mit Spock und Uhura. Bitte? Da hätte ich doch gerne wenigstens erfahren, wie die beiden zusammen gekommen sind. Statt dessen wird man vor vollendete Tatsachen gesetzt, wie jemand, der zwei Arbeitskollegen knutschend im Firmenlift entdeckt, die ihre Beziehung bisher geheim gehalten hatten. Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, als ich Spocks Blick im Trailer bei der Umarmung der Frau sah, dass er in diesem Augenblick seine verleugnete, menschliche Hälfte wiederentdeckt. Andererseits hätte ich es lustig gefunden, wenn Christine Chapel irgendwo aufgetaucht wäre, die immer heimlich in Spock verliebt gewesen war. Vielleicht hätte es dann Schlammcatchen mit der neuen Uhura und der neuen Chapel gegeben?

Achtung, Spoiler

Lieber J.J. Abrams! Um einen guten Kinofilm zu machen, reicht es nicht aus, Action, Witz und ein paar nette Anspielungen für die Altfans in wilder Bildfolge zusammenzuschnipseln. Gute Effekte, das haben heutzutage die meisten Filme. Um einen guten Kinofilm zu machen, gehört eine intelligente Story dazu. Und die fehlt hier leider völlig (okay, das haben dann wohl Alex Kurtzman und Roberto Orci verbockt). Wenn ich Star Trek mit seiner Konkurrenz vergleiche, dann kann er einpacken. Wolverine hat mir besser gefallen, und ich bin auch davon überzeugt, dass mir der neue Terminator besser gefallen wird. Ob man mit diesem Film ein neues Publikum, eine neue Generation an Star Trek heranführen kann, das wage ich wirklich zu bezweifeln.

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Donnerstag, 7. Mai 2009 21:18

Star Trek (XI)

Lange haben wir darauf gewartet, uns vor Spoilern gefürchtet, die Finger in die Ohren gesteckt, die Trailer genossen und uns auf dieses große Kinoevent gefreut. Gestern Abend war es so weit. Mein Schatz Florian und ich haben uns mit unseren Trekdinner-Leuten in einer Eisdiele getroffen, um das angekündigte Kinoereignis Star Trek zu zelebrieren. Ich bekam einen Bananensplit ohne Banane, die wurde dann nachgereicht. Es war eine lustig-fröhliche Runde und wir waren alle voller Vorfreude.

Exokomp hatte sogar schon seinen Kommunikator und den Phaser aus dem neuen Film ausgepackt, die er auf der FedCon erstanden hatte, und die mich irgendwie an eingestampfte Zylonen erinnern. Dann ging es los: Teils in diversen Star Trek Uniformen nahmen wir in unserer Reihe L Platz und hatten wirklich sehr gute Plätze erwischt.

Wenn man in's Kino geht, dann hat die Wirkung des Films immer auch unmittelbar etwas mit der Erwartungshaltung zu tun, die sich im Vorfeld aufgebaut hat. Wenn man wenig erwartet, kann man auch von einem durchschnittlichen Film begeistert sein. Das war zum Beispiel bei Alien vs. Predator der Fall.

Umgekehrt kann es aber auch passieren, dass man sehr viel erwartet, weil die Kritiken gut waren, dann kann man auch von einem guten Film enttäuscht sein. Wirklich, ich hatte mich bemüht, keine Erwartungshaltung aufzubauen. Doch es war wie ein Spießrutenlauf. So hatte ich schon Trailer gesehen und wusste bzw. meinte zu wissen, dass Leonard Nimoy einen Cameoauftritt haben würde, dass ein Planet implodiert, dass Spock von einer Frau umarmt wird und dass der Film sehr actionreich sein würde. Und die Ausschnitte, die wir auf der Opening Ceremony der FedCon gesehen hatten, waren äußerst klug gewählt, denn sie zeigten, dass der Film auch sehr lustig werden würde, ohne von der Handlung zu viel zu verraten.

Und dann war da noch Mike Hillenbrand, der auf seinem Panel immer wieder betonte, dass wir diesen Film unbedingt ansehen müssen, damit er ein kommerzieller Erfolg wird, damit noch mehr Filme gedreht werden und es vielleicht eine weitere Fernsehserie geben würde. Der Film wäre "geil, geil, geil, geil, geil". Und wir würden nach neun Minuten weinen.

In Folge dessen war ich gespannt wie ein Flitzebogen und innerlich absolut davon überzeugt, dass mir dieser Film gefallen würde. So kann man sich täuschen.

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Sonntag, 3. Mai 2009 20:38

X-Men Origins: Wolverine

Achtung, Spoiler

Am Mittwoch waren wir zur Premiere von X-Men Origins: Wolverine. Der Film beginnt 1844 mit dem jungen Logan und seinem Bruder, die irgendwie anders sind. Ich hätte aber schwören können, dass Victor später zu Wolverine werden würde, zumindest hatte der junge Schauspieler eine größere Ähnlichkeit mit Hugh Jackman. Der Milchbubi, der kränkelnd im Bett lag, wird als Erwachsener wahrscheinlich eher nicht zum Sexiest Man Alive gekürt werden. Ich weiß, ich bin gemein, aber ich glaube nicht an das hässliche Entlein...

Achtung, Spoiler

Und um bei Ähnlichkeiten von Schauspielern zu bleiben: Der Typ, der sich als nicht leiblicher Vater von Logan herausstellte, sah Hugh Jackman doch schon ähnlich, fand ich, aber er war gar nicht der leibliche Vater. Statt dessen war der andere Typ, der an die Tür gedonnert hatte, der leibliche Vater, der hatte aber so überhaupt gar keine Ähnlichkeiten mit ihm. Muss wohl eine Mutation sein.

Achtung, Spoiler

Nun gut, jedenfalls sehen wir im Vorspann, wie unsere beiden Mutanten die amerikanischen Kriege gewinnen, die gewonnen wurden, und warum sie an den Kriegen, die verloren wurden, nicht teilnehmen konnten. Sehr bestechende Bilder von Gewalt und Blutrunst (vor allem bei Victor), die von der Abscheulichkeit von Kriegen erzählen.

Achtung, Spoiler

Dann erst geht der Film richtig los. Ich möchte gar nicht so im Einzelnen auf die Handlung eingehen, auf jeden Fall ist es spannend und gut erzählt, mit ein paar vorhersehbaren Wendungen und ausreichender Kontinuität. Hier ist wohl einzig zu bemängeln, dass Wolverines Skelett lediglich mit Adamantium beschichtet bzw. getränkt wurde, um es unzerstörbar zu machen. Die Spitzen, die aus seinen Handknöcheln sprießen, waren natürlicherweise Knochen, die sich durch die Haut bohren. Ich meine mich aber zu erinnern, dass auf den Röntgenbildern aus den X-Men-Filmen ein Mechanismus für die Messerklingen aus Adamantium in seine Unterarme eingebaut wurde und es eben keine Mutation war. Hier wurde lediglich seine Unverwundbarkeit ausgenutzt, diesen Mechanismus in ihn einzubauen, da sich die Wunden an den Händen sofort wieder schließen würden.

Achtung, Spoiler

Anscheinend gibt es auch ein Stelle, an der die Übersetzung mal wieder nicht so gelungen war. Logans Freundin Kyla berichtet nämlich im Original offensichtlich von einer indianischen Mythologie, in der ein Trickster die Geliebte des Mondes auf die Erde lockt, woraufhin sie nicht mehr zurückkonnte und von nun an als Wolverine den Mond anheult. Im Deutschen erzählt sie irgendetwas von der Venus und ihrem Geliebten, der nicht zurückkehren konnte und der dann Wolverine hieß. Ich finde darüber gerade nichts, aber ich könnte mir vorstellen, dass den Übersetzern der indianische Mythos nicht geläufig war. Über den Mythos kann ich aber im Moment auch nix finden. Allerdings kam in der deutschen Fassung auch nicht rüber, dass Kyla eine Squaw ist. Und wieso hat eine Squaw eine blonde Schwester?

Achtung, Spoiler

Ist aber auch egal, schließlich spielt X-Men in einem Paralleluniversum, ihr wisst schon, Quanten und so... Um so mehr überraschte es mich, als ich las, dass es im März 1979 zu einem Vorfall in einem Kernkraftwerk (Harrisburg) auf der Insel Three Mile Island kam. Im Showdown erfahren wir auch, wie das passieren konnte und ein Kühlturm mal eben in Scheibchen geschnitten wird.

Achtung, Spoiler

Die Mutanten sind insgesamt nicht ganz so phantasievoll wie in den anderen X-Men-Filmen. Und dass Logans Bruder Victor später zu Sabretooth wird, habe ich erst kapiert, als wir uns nach dem Film darüber unterhielten. Aber solche Sachen kapiere ich generell etwas langsamer *g* Ein freundiges Wiedersehen gibt es mit Patrick Stewart alias Xavier, obwohl ich im ersten Augenblick dachte, dass das ein anderer Schauspieler wäre, so von hinten betrachtet.

Achtung, Spoiler

Wer sich noch mehr spoilern lassen möchte, dem lege ich den Artikel von Telepolis ans Herz. Der Autor hat offensichtlich den Film im englischen Original gesehen, was wir auch noch nachholen sollten ;-)

Achtung, Spoiler

Fazit: Angucken! Unbedingt! Und auf DVD kaufen. Oder von mir aus auch bluray. Vielleicht findet sich dort unter "geschnittene Szenen" auch jene Szene, in der gezeigt wird, wie Kyla reagiert, als sie von Logans Fähigkeiten erfährt. Aber vielleicht hatten sie diese Szene auch bewusst weggelassen, da sie das vielleicht hätte unglaubwürdig spielen müssen und dann dem Zuschauer schon klar gewesen wäre, welche Rolle sie in Zukunft spielen würde. Oder sie wäre glaubwürdig gewesen und dann wäre die spätere Wende nicht mehr glaubwürdig gewesen.

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Mittwoch, 29. April 2009 23:49

X-Men Origins: Wolverine

Heute waren wir zu dritt im Kino und haben X-Men Origins: Wolverine angeschaut.

Jetzt habe ich mal eine kese Frage: Darf ich darüber eigentlich schon blogan?

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Donnerstag, 12. März 2009 23:48

Nicht von schlechten Eltern

Heute war es mal wieder so weit. Wir, d.h. mein Schatz Florian, meine Schwiegermutter in Lauerstellung und meine Mama haben ihre Weihnachtsgutscheine bei mir eingelöst und wir sind zu Claus von Wagner gegangen, um sein neues Programm "3 Sekunden Gegenwart" in der Lach- und Schiessgesellschaft anzuschauen. Das war mal wieder großartig, eine direkte Fortsetzung von "Im Feld", denn seine Freundin, mittlerweile Ex-Freundin Penthiselia... Leute, schaut es euch selber an!!! Allerdings ist die Show diese Woche restlos ausverkauft.

Vielleicht nur so viel: Er bleibt seinem Stil treu, dass er vordergründig die Geschichte eines ganz normalen Menschen erzählt, der so seine kleinen Problemchen hat, aber dann immer wieder ausschweift, um über die Politik und die Bankenkrise und über den Klimawandel zu wettern. Dabei bezieht er sich immer wieder gerne auf Pointen, die er bereits gebracht hat, also immer schön zuhören ;-) Und es gibt einen gigantischen Showdown, in dem er von Rolle zu Rolle wechselt und wortgewaltig die Zuschauer in seinen Bann zieht.

Etwas nachdenklich gestimmt hat mich die Stelle, an der er über Hauptschulen und Gymnasien gesprochen hat... Ein Zeichen?

Im Anschluss blieben wir noch einen Augenblick da, nicht um eine CD zu kaufen, denn die haben wir beide schon, sondern um ein Groupiefoto zu machen ;-) und ein paar Worte zu wechseln. Claus von Wagner trug einen Schal. Ob das noch die letzten Auswirkungen seiner Kehlkopfentzündung war, wegen der er im November nicht auftreten konnte? Ich fragte ihn, wieso er seinem Literarischen Ich (ein paar Kabarett-Besuche sind fast ein Germanistikstudium) Isaak Nix nicht treu geblieben ist und die Figur nun Joachim Wagner heißt ("Im Feld" hatte das Literarische Ich überhaupt keinen Namen). Er meinte, dass Isaak Nix zu sehr Kalauer wäre. Dabei fand ich den Namen so genial. Wir werden Claus von Wagner auf jeden Fall treu bleiben.

Sandra und Claus von Wagner

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Samstag, 28. Februar 2009 20:15

Annett Louisan - Teilzeithippie

Für das Konzert Teilzeithippie von Annett Louisan im Improvisationszelt des Deutschen Theaters in Fröttmanning haben wir für Freitag Abend Karten zu Weihnachten geschenkt bekommen. Als wir im Auto auf dem Mittleren Ring im Stau standen, machte ich das Drei-Stufen-Programm durch: Ärger, Einsicht, Resignation. Ich wusste, dass wir zu spät kommen würden und hoffte nur noch, dass man uns nicht bis zur Pause draußen warten lässt, bevor wir in den Saal dürfen. Hätten wir doch lieber die U-Bahn genommen. Oder doch nicht? Die hat heute doch schon wieder gestreikt, hatte ich im Twitter gelesen.

Als wir dann in der Schlange vor dem improvisierten Parkplatz standen, begann ich zu hoffen, dass das Konzert vielleicht aufgrund des Streiks um eine halbe Stunde verschoben wurde, schließlich schienen noch einige andere Leute zu spät zu kommen. Dann sind wir vom Parkplatz aus hinter einem Pärchen zum Theaterzelt gejoggt, wo wir problemlos Einlass fanden und auch sofort unsere Plätze einnehmen konnten.

Von Annett Louisan noch keine Spur, statt dessen stand ein Gitarrist mit englischem Akzent (Martin Galopp) auf der Bühne und unterhielt das Publikum prächtig und brachte es auch zum Lachen. Niedlich war auch die fast 11-jährige Kimmy, die ihn auf dem Xylophon begleiten durfte. Dann dauerte es nicht mehr lange und die Show begann.

In der ersten Hälfte trug Annett ein schlichtes, anthrazitfarbenes Kleid. Die Stimmung war gut und jeder Musiker bekam irgendwann sein eigenes Solo und wurde von ihr vorgestellt. Später verriet uns Annett, dass wegen des Streiks für sie Shuttlebusse eingesetzt wurden.

Shuttlebus

Nach der Pause trug sie ein zweischichtiges, leicht asymmetrisches und halb durchsichtiges Kleid mit viel Strass, das Florian besser gefiel. Und jetzt kam auch der Song "Drück die 1", bei dem ich schon mitsingen konnte.

Aufgrund der Standing Ovations gab es noch insgesamt vier Zugaben, u.a. auch "Das Spiel".

Die wunderbar zweideutigen Texte wurden von erstklassiger Musik begleitet. Nach dem Konzert waren Florian und ich noch ganz berauscht.

Florian und Sandra nach dem Konzert

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Samstag, 14. Februar 2009 23:32

The International

Mein Schatz Florian hat so oft über das ARG zu dem Film The International geschwärmt, dass ich beim Lesen des Mathäser-Newsletters sofort über den Titel gestolpert bin und gemeint habe, man könne doch mal wieder ins Kino gehen. Florian war sofort dabei :-)

 Achtung, Spoiler 

Was mir an dem Film gefallen hat:

  • Die Banker waren die Bösen
  • Die Erzählweise war nicht zu verworren, man konnte ihr also folgen.
  • Es gab sehr schöne Aufnahmen aus aller Welt.

Was mir an dem Film nicht gefallen hat:

  • Das Gerede am Anfang war so laut und donnernd, dass es mir fast die Ohrwaschel rausgehauen hat.
  • Das war schon fast ein Splatterfilm.
  • Es gab kein richtiges Ende.

 Achtung, Spoiler 

Die Schauspielerin Naomi Watts habe ich glatt für Samantha Spade aus Without a Trace gehalten. Naja, kann schon mal passieren.

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Samstag, 23. August 2008 21:56

22. Tag - San Francisco, USS Hornet

Heute waren wir nochmal beim Denny's zum Frühstück. Danach haben wir unser Auto aus der Garage geholt und sind einmal die Crookedest Street hinunter gefahren, was wir auch auf Video festgehalten haben. Das hat total Spaß gemacht. Danach haben wir einen Apple Store besucht und dann wollten wir noch zu einem Toys'R'Us, um einen Lego-Katalog zu holen. Aber statt dem Toys'R'Us haben wir einen Best Buy vorgefunden, so etwas wie Jupiter. Naja, auch gut. Guglmäps war da eben nicht up-to-date.

USS Hornet

Anschließend sind wir zum Flugzeugträger USS Hornet gefahren, was gar nicht so einfach war, weil wir irgendwie den Webster Tube nicht gleich gefunden haben. Das Schiff ist riesig, aber schon seit Ende der 60'er nicht mehr in Betrieb. Die alte Technik lässt doch ab und zu ein Lächeln über unsere Gesichter ziehen. Die Maschinenraumtour haben wir noch mitmachen können, aber für die Brückentour waren wir ein wenig zu lange auf der Suche nach dem Webster Tube gewesen (ein Tunnel, keine Brücke). Trotzdem war es interessant, vor allen Dingen wie das Schiff dazu benutzt wurde, die Kapsel der Apollo 11 nach erfolgreicher Landung aus dem Wasser zu holen und dass damals befürchtet wurde, dass die Astronauten irgendwelche exotischen Viren mit aus dem All bringne könnten und für 21 Tage in einen Quarantäne-Wohnwagen gesperrt wurden. Außerdem finde ich es fanszinierend, wie bei den Flugzeugen und Hubschraubern die Flügel bzw. Rotoren zusammengeklappt werden, um Platz zu sparen.

Apollo 11 Kapsel

Fünf Uhr machte die USS Hornet ihre Schotten dicht und wir machten uns langsam auf den Weg zum Flughafen. Allerdings kurvten wir auch hier ein wenig irr in der Gegend rum, weil die Amis auf die Schilder gerne einfach nur Nummern und Himmelsrichtungen schreiben, statt den nächsten Ortsnamen. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Und dann sollten Rental Car Return bei San Bruno rausfahren, aber dann kam irgendwie kein weiteres Hinweisschild... Irgendwie hat Florian das Navi dann doch noch in Gang gebracht und wir sind sicher angekommen, wo wir unser Auto zurückgeben konnten. Von dort aus ging es mit einer Hochbahn zum Flughafen.

Am Flughafen-Check-In wurde dann festgestellt, dass unser Koffer über 23 kg wiegt und wir mussten deshalb noch eine Tasche kaufen und umpacken. Aber da wir noch genügend Zeit hatten, war das nicht so schlimm. Unser Flieger ging ziemlich pünktlich 21.30 Uhr raus und wir hatten wieder unsere Stammplätze mit viel Beinfreiheit.

91 Fotos

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Samstag, 23. August 2008 00:16

21. Tag - San Francisco

Golden Gate Bridge, Crookedest Street, Chinatown, CloneWars, Cable Car

Heute sind wir relativ früh aufgestanden, schon um 8:30 Uhr, dafür haben wir auch ziemlich viel machen können. Als erstes nach dem Frühstück sind wir zum Fahrradverleih und haben uns ein Tandem geholt. Mit dem sind wir dann an der Küste entlang bis zur Golden Gate Bridge (die immer im Nebel liegt), über diese drüber (wobei man dort nicht wirklich Fahrrad fahren kann, weil einfach zu viele Leute da sind) und dann mit der Fähre von Sausalito an Alcatraz vorbei zurück an Pier 41 getuckert, das Tandem mit an Bord. Es war ziemlich kalt und windig. An Bord habe ich mal eine amerikanische Pretzel gegessen, aber die hat mit unseren bayrischen Brez'n verglichen richtig fad geschmeckt.

Golden Gate Bridge

Nachdem es in San Francisco ziemlich bergauf und bergab geht, haben wir das Tandem danach auch schon wieder zurück gegeben. Wir waren auf Pier 39, wo sich Seelöwen auf extra angelegten Docks sonnten. Da war richtig was los auf dem Pier. Anschließend sind wir zu Pier 41 zu den Horse Carriages gegangen, da ich mir irgendwie in den Kopf gesetzt hatte, mit der Kutsche zu fahren. Nachdem es nicht möglich war, durch Chinatown zu fahren, haben wir eine relativ kurze Tour zum Cannery gemacht. Unser braunes Pferd hieß Gilly.

Danach sind wir zu Fuß die Columbus Ave entlang, haben einen kurzen Abstecher über die berühmte Crookedest Street gemacht, die wir einmal rauf- und wieder runtergelaufen sind, dann weiter bis zur Ecke Kearny Street, wo Kirk in Star Trek IV beinahe von einem Auto angefahren wurde ("Pass doch auf, du Arsch!"). Dann ging es weiter durch Chinatown (die Grant Ave) und schließlich in die 4th Street zum AMC Kino, wo wir uns Clone Wars angeschaut haben.

Cable Car

Man war wohl nicht in San Francisco, wenn man nicht wenigstens einmal mit dem Cable Car gefahren ist. In Richtung Chinatown haben wir dankend verzichtet, weil so viele Leute angestanden haben. Aber nach dem Kino war es doch schon etwas spät und da wollten wir nicht mehr zu Fuß durch die ganze Stadt marschieren und es standen auch keine Leute an. Das hat fünf Dollar pro Person gekostet und man kann an Bord bezahlen. Wir sind also von Powell St bis Beach St gefahren. Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem Hotel.

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Freitag, 22. August 2008 22:56

Star Wars - The Clone Wars

Wir haben uns Star Wars - The Clone Wars angeschaut. Ich habe nicht wirklich viel von dem Film erwartet, wurde dann aber positiv überrascht. Die Mimik der Figuren ist etwas arm, aber ich fand die Oberflächentexturen auch der Clonekrieger sehr aufwändig, ebenso die Spielereien mit Sonnenlichteinfall etc. Die Story war ganz nett. Es ging um eine Entführung von Jabba the Hutts Sohn, der sich als Baby entpuppte. Und Anakin bekam einen Padawan aufgedrückt, die kleine Ahsoka Tano, deren Dialoge ganz witzig waren. Im Laufe der Zeit haben die beiden sich natürlich ganz politisch korrekt zusammengerauft.

Es gab besonders zu Anfang ziemlich viele Kampfszenen, die ein wenig verwirrend waren. Doch nach einiger Zeit fand ich mich in die Story und mochte die Geschichte ganz gern. Ich hätte nie gedacht, dass ich ein Huttenbaby niedlich finden könnte. Ein wenig vermisst habe ich die typische orchestrale Musik, die nicht ganz so oft eingesetzt wurde (außer wenn Yoda in Großaufnahme gezeigt wurde), daher setzte das Star-Wars-Feeling nicht sofort ein. Aber ansonsten kann man sich den Film durchaus mal angucken.

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Freitag, 22. August 2008 00:50

20. Tag - Lake Tahoe, Fahrt nach San Francisco

Heute haben wir uns ein wenig den Lake Tahoe angeschaut. Das ist ein ziemlich kalter Bergsee. Am Ufer konnten wir Squirrels und Chipmunks beobachten.

Squirrel

Chipmunk

Dann sind wir ein wenig am Süden entlang gefahren und haben von oben einen wunderschönen Ausblick auf die Emerald Bay gehabt. Die Straße führte sogar richtig über einen Bergkamm, rechts und links ging es steil bergab, da ist mir etwas mulmig geworden. Bis nach Incline Village hochzufahren haben wir uns gespart, denn von der Ponderosa Ranch aus Bonanza hätten wir wohl kaum noch etwas sehen können, ohne Hausfriedensbruch zu begehen.

Bergkamm

Emerald Bay

Die Fahrt nach San Francisco war dann ziemlich anstrengend. Die Straßen - besonders um Sacramento herum - sind in einem erbärmlichen Zustand. Und über die Bay Bridge nach San Francisco rein ist es der reinste Wahnsinn. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wenn wir gleich heute den Mietwagen zurückgegeben hätten und hier nur noch mit öffentlichen Verkehrmitteln unterwegs gewesen wären. Statt dessen haben wir das Auto jetzt in einer Garage in der nähe des Hotels, die ein wenig günstiger ist als das Valet Parking im Hotel. Aber ich werde hier nicht mehr mit dem Auto rumkurven. Dabei sieht San Francisco über Google Maps gar nicht so stark befahren aus... Und freie Parkplätze gibt es da eigentlich auch genug. Nur kosten die hier eben mächtig viel Geld...

Sandra bei Denny's

Heute Abend haben wir es auch endlich geschafft, einmal in ein Denny's Family Restaurant zu gehen. Dort haben wir echt leckere Bacon Cheddar Burger gegessen. Nur die Coke hat wegen den Eiswürfeln nach Chlor geschmeckt. Mal sehen, wo es uns morgen hin verschlägt. Endspurt!

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Donnerstag, 21. August 2008 23:45

The Dark Knight

Florian und ich haben uns The Dark Knight, den neuen Batman-Film angeschaut. So besonders hat er mir nicht gefallen. Er wirkt nicht wirklich wie eine Comicadaption. Nicht dass ich auf Comicadaptionen stehe. X-Men gefällt mir. Aber ich kenne die dazugehörigen Comics nicht. Obwohl ich ständig mit einer Batman-Mütze herumlaufe und dauernd gefragt werde, ob ich Batman mag, kann ich das nicht wirklich behaupten.

Der Film ist kurzweilig und actionreich, aber viel zu realistisch für meinen Geschmack. Auch der Bösewicht Joker, dessen Vater ihm ein Lächeln in das Gesicht geritzt hat, kam irgendwie nur als armer Irrer rüber. Und Batman hat im Gegensatz zu Bruce Wayne eine dunkel verzerrte Stimme. Das sollte ihm wohl einen düsteren Touch geben. Vielleicht sollte ich mir doch noch die anderen Batmanfilme ansehen. Ich hatte 1995 auf dem Flug in die USA einmal "Batman Forever" gesehen, den fand ich schon nicht so toll. Aber ich kann mich auch nicht mehr richtig erinnern.

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Dienstag, 19. August 2008 21:55

18. Tag: Bodie, die Geisterstadt und Mono Lake

Ursprünglich hatten wir die Idee, uns doch noch die kleine Stadt Rachel mit dem Little A'Le'Inn und den Extraterestrial Highway anzusehen, vielleicht noch ein wenig nahe an Area 51 heranfahren, soweit wir uns eben trauen. Aber irgendwie war ich nicht sicher, ob das eine sechsstündige Autofahrt (einfache Strecke!) rechtfertigt. Immerhin war es Florian gewesen, der mich gebeten hat, den Trip so zu planen, dass wir höchstens 4-5 Stunden an einem Tag im Auto sitzen.

Nachdem ich gestern in Lee Vining an der Tankstelle zwei Postkarten von der Geisterstadt Bodie und vom Salzsee Mono Lake gesehen habe, machte ich Florian darauf neugierig und wir sind da heute hingefahren.

Bodie ist eine total schöne Reise in die Vergangenheit mit einem alten Saloon, einer Schule, einer protestantischen Kirche (die katholische ist abgebrannt), Feuerwehr, Hotels, Ställen, einem Gefängnis, einer Mine (die aber nur mit Guide betreten werden darf) und einem Friedhof. Es ist schon interessant zu sehen, wie die Leute damals gelebt haben. Auf dem Friedhof hat mich geschockt, wie viele Kinder dort lagen. Aber das waren eben andere Zeiten damals und die Winter waren hart...

Bodie

Mono Lake ist ebenfalls faszinierend. Die Salzsäulen sind nicht wirklich salzig, eher Kalkgestein. An der Navy Beach nahe den South Tufa (so heißen die Salzsäulen) kann man sogar baden. Das ist wie im Toten Meer, man liegt sozusagen auf der Wasseroberfläche. Am Ufer schwirren Millionen Alkalifliegen herum, die sich von den angeschwemmten toten Krebstierchen ernähren. Das Wasser ist 2,5 mal salziger als Meerwasser, 100 mal alkalischer und hat sich richtig weich angefühlt. Daher schmeckt es gleichzeitig salzig und bitter. Darin können keine Fische leben, dafür aber Urzeitkrebschen namens Brine Shrimp.

Mono Lake

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Montag, 18. August 2008 22:22

17. Tag: Yosemite Park

Sequoia, El Capitan, Half Dome

Nachdem ich gestern ein wenig im Internet recherchiert habe, stellte ich fest, dass es im Yosemite Park auch Giant Sequoias gibt, nämlich in den Mariposa Grove, Tuolumne Grove und Merced Grove. Während sich der Mariposa Grove am westlichen Eingang vom Yosemite Park befindet, lag Tuolumne Grove auf dem Weg ins Yosemite Valley, von wo aus man El Capitan und Half Dome sehen kann. Außerdem gab es im Tuolumne Grove einen berühmten Tunnel Tree. Solche Natursünden begeht man heute jedoch nicht mehr. Wir haben uns mit diesen Sequoia Bäumen mal zufrieden gegeben, da die sechsstündige Fahrt in den Giant Sequoia National Monument doch zu lange gedauert hätte, auch wenn es dort einen anderen berühmten Tunnel Tree, den Tunnel Log gegeben hätte.

Florian im Tunnel Tree

Der Rundgang durch die Tuolumne Grove hat etwas über zwei Stunden gedauert. Wir haben wohl nur einen kleinen Vorgeschmack bekommen, wie groß diese wunderbaren Bäume tatsächlich werden können. In der Mariposa Grove am westlichen Eingang des Yosemite Parks findet man den Giant Grizzly, den größten Sequoia im Yosemite Park. Und im Giant Forest im Sequoia Park findet man General Sherman, das größte Lebewesen dieses Planeten (vom Volumen her, nicht von der Höhe, da gibt es noch größere Bäume, allerdings der Spezies Redwood). Hätte ich diese Recherchen mal schon zu Hause durchgeführt...

Sequoia

Nach dieser Wanderung (es ging ziemlich steil bergab und hinterher wieder hinauf) hatten wir keine große Lust mehr zu wandern. Also sind wir zurück zur Natur, aber nur mit dem Auto, also von View Point zu View Point gefahren und haben ein paar Fotos geschossen. Natürlich auch vom El Capitan, den Captain Kirk in Star Trek V anfangs versucht hat zu besteigen und beim Absturz beinahe gestorben wäre, hätte ihn Spock nicht mit seinen Antigravstiefeln abgefangen. Dort haben sie auch "Row, row, row your boat" gesungen und Marshmelons gegrillt.

El Capitan

Anschließend sind wir das Yosemite Valley noch bis zum Ende durchgefahren. Dort haben wir noch ein paar Fotos von Mulis und Pferden gemacht. Aber ich bin hier nicht zum Reiten und ich würde Florian auch nicht für zwei Stunden da alleine rumstehen lassen wollen. Aber ein paar Fotos von Half Dome, den ich früher immer mit El Capitan verwechselt habe, konnten wir noch schießen.

Half Dome

Der Rückweg durch das Yosemite Valley und dann nochmal über den Tioga Pass (der im Winter eh gesperrt ist) nach Mammoth Lakes hat fast drei Stunden gedauert. Daher würde ich das hübsche Örtchen Mammoth Lakes nicht wirklich als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Yosemite Park empfehlen, eher Mariposa oder ein Örtchen zwischen Mariposa und Yosemite Park. Oder man kann natürlich auch direkt im Yosemite Park campen oder in einer Lodge übernachten. Das Gleiche gilt für den Sequoia Park. Wenn man diesen besuchen möchte, übernachtet man besser in Visalia oder noch näher, aber nicht wie wir in Lone Pine. Denn zwischen Lone Pine und dem Park steht ein riesiger Berg, über den man einfach nicht drüber kommt :-)

Auf dem Rückweg haben wir noch einen toten Puma am Straßenrand liegen sehen. Auch standen viele Schilder "Speeding Kills Bears" im Park, genau an den Stellen, an denen irgendein Idiot so eine arme Kreatur zusammengefahren hat. Manche scheren sich einen Dreck um die Geschwindigkeitsbegrenzung, aber bei den vielen Serpentinen sind 35 MPH wirklich schnell genug.

70 Fotos

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Sonntag, 17. August 2008 21:44

16. Tag: Fahrt nach Mammoth Lakes

Heute haben wir wieder relativ lange geschlafen. Nachdem wir keinen Internetzugang hatten, konnten wir unseren Tagesausflug nicht richtig planen. Lone Pine ist ungefähr 50 Meilen vom Sequoia Park entfernt, der heute auf dem Programm stand. Allerdings Luftlinie. Als wir dann gegen Mittag an der Rezeption fragten, wie weit es bis zum Sequoia Park zu fahren wäre, erklärte ein netter junger Mann anhand einer Straßenkarte den Weg um den Berg, den wir aus dem Fenster sehen konnten und über den kein Weg führt. Das wäre eine Strecke von 257 Meilen gewesen und wir wären dort wohl erst am Abend angekommen. Das war eine Meisterleistung der Fehlplanung.

Also: Wenn man in der Pampa der USA einen Nationalpark besuchen möchte, sollte man sich also genau informieren, wo der Eingang ist, falls es nur einen gibt, und dann in der Nähe für zwei Nächte ein Hotel suchen. Die Distanzen hier sind einfach gigantisch und mit Deutschland nicht zu vergleichen. Ich werde es mir für unseren nächsten Trip merken.

Feuer

Auf der Fahrt haben wir ein kleines Feuer mit ziemlicher Rauchentwicklung gesehen. Kurz danach stand ein Auto am Wegrand, dessen Fahrer offensichtlich die Feuerwehr rief. Ein paar Minuten später kamen uns dann auch schon vier Feuerwehrfahrzeuge entgegen.

Feuerwehr

Wir haben also beschlossen, nach Mammoth Lakes zu fahren, und dort einen Tag länger zu bleiben, damit wir den Sequoia Park und den Yosemite Park erleben können. Ich hoffe, meine Verwandten haben für Mittwoch noch nichts vor, wenn wir einen Tag später bei ihnen eintrudeln. Unseren Aufenthalt in San Francisco haben wir kurzerhand um einen Tag gekürzt und auch ein anderes Hotel mit besseren Rezensionen gebucht, das allerdings auch ein Drittel mehr kostet... Aber wir wollen schließlich Urlaub machen und uns nicht über schlechte Hotels ärgern.

Mammoth Lakes ist ein hübscher Ort, der wohl in erster Linie als Skigebiet von Amerikanern genutzt wird. Unser Hotel Mammoth Creek Inn ist sehr hübsch, und nachdem wir gut und reichlich bei Stove gegessen haben, ließen wir es uns noch im Jacuzzi gut gehen. Preisfrage: Was ist ein Jacuzzi?

40 Fotos

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Samstag, 16. August 2008 21:58

15. Tag: Death Valley - Fahrt nach Lone Pine

Heute haben wir lange schlafen können, weil Check-Out-Time im Super 8 Motel erst 12.00 Uhr war. Danach haben wir uns noch mit Wasser eingedeckt und dann getankt, um für das Death Valley gerüstet zu sein. In Amargosa Valley haben wir kurz Rast gemacht. Das Alien-Strandtuch "I Believe" dort hat uns so gut gefallen, dass wir es gleich gekauft haben und gefragt haben, wo denn Area 51 und dieses Dorf ist, in dem alle so crazy about Aliens sind. Die nette Dame zeigte uns den Weg auf der Karte nach Rachel am Extraterestrial Highway nördlich der Area 51, wo es auch ein Alien Hotel gibt. Allerdings wäre das ein Umweg von zwei Mal 185 Meilen gewesen, daher haben wir doch keinen Abstecher dahin gemacht. Aber auf unserer nächsten Westküstentour darf eine Übernachtung im Alien-Hotel nicht fehlen.

Sandra glaubt daran

Durch das Death Valley zu fahren ist auch ein Abenteuer. Es ist ziemlich heiß, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass es sehr viel heißer ist als in Las Vegas (die Stadt liegt auch mitten in der Wüste). Wir haben an zwei Stellen kurz angehalten. Bei den Sanddünen sind wir sogar ein kleines Stück in die Wüste hineingewandert. An einigen Stellen hat man den zerbrochenen Boden gesehen, wo einmal Regen gefallen ist und die Wüste in eine Schlammlandschaft verwandelt hat und beim Austrocknen sich dann das charakteristische Muster bildete. Der Sand dort ist sehr, sehr fein und geht sofort in jede Ritze der Kleidung. Und es ist doch etwas heißer.

Florian im Death Valley

Als wir wieder hinausgefahren sind, hat das arme Auto schon ganz schön zu tun gehabt. Um den Motor nicht zu überhitzen, haben wir die Klimaanlage ausgeschaltet, die Fenster runtergekurbelt und ich bin nur mit 30 MPH gefahren, damit die Drehzahl nicht über 2500 kommt. Wir wurden natürlich ständig überholt, aber wir haben es heil aus dem Tal des Todes geschafft.

Die Landschaft dahinter ist auch sehr reizvoll, wieder etwas mehr Vegetation. Das Örtchen Lone Pine, in dem unser Hotel Dow Villa liegt, ist wirklich hübsch und das Hotel auch sehr schön. Es hat nur einen entscheidenden Fehler: Das Internet geht nicht. Wir haben zwar mit der Hotline telefoniert, die konnten uns aber nicht weiterhelfen. Und die Dummies am Front Desk sowieso nicht. Aber wir bleiben nur eine Nacht, also blogge ich offline und werde morgen den Text einfach hochladen.

Als wir dann essen waren, gab es noch eine Pleite. Wir waren in der Pizzafactory und Florian hatte Spaghetti mit Meat Sauce bestellt, ich eine Calzone. Allerdings war dann in der Meat Sauce Mushrooms drin, also haben wir getauscht, nur um festzustellen, dass in der Calzone auch Mushrooms in homöopathischen Dosen vorhanden waren. Beides konnte ich nicht essen, und Florian hat sich dann mit dem Knoblauchbrot begnügt.

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Samstag, 16. August 2008 02:03

14. Tag: Helikopterflug über Grand Canyon, Hoover Dam, Fahrt nach Las Vegas

Heute waren wir zum Abschluss noch auf einem großen Abenteuer unterwegs: Wir haben uns einen halbstündigen Helikopterflug über den Grand Canyon geleistet. Das war zwar ein sehr teures Vergnügen, aber das macht man auch nur einmal im Leben (oder ein zweites Mal, das erste Mal war ein Flug über New York). Ich hatte überhaupt keine Angst, auch wenn ich Höhenangst habe. Der Grand Canyon ist schon beeindruckend, wenn man am Rand steht und in den Abgrund blickt. Aber so ein Helikopterflug ist nochmal eine Steigerung.

Grand Canyon

Ich hatte schon befürchtet, dass wir den Flug verpassen, weil in Arizona eine andere Zeitzone ist als in California und Nevada, aber Arizona ist mir sympathisch, die haben keine Sommerzeit. Dadurch waren wir auch pünktlich am Flughafen Tusayan bei Maverick. Die waren mir sehr sympathisch, weil Video und Foto an Bord erlaubt sind, auch wenn dann die dort gemachten Fotos und von der Frontkamera aufgenommenen Videos auf DVD eventuell doch nicht gekauft werden. Die 20 Dollar für das Foto und 40 Dollar für die DVD waren uns dann doch zu viel.

Florian und Sandra vor ihrem Helicopter

Auf der Rückfahrt haben wir nochmal kurz am Hoover Dam angehalten. Dieses gigantische Bauwerk ist in den 30er Jahren entstanden. Es ist wirklich unglaublich, dass die Leute damals schon zu so einer Meisterleistung fähig waren, mit aus heutiger Sicht primitiven Mitteln. Allerdings hatte ich schon viele Informationen aus dem Internet, deshalb haben wir die Hoover Dam Tour nicht mitgemacht. Den beeindruckenden Blickwinkel von der Vorderseite bekommt man sowieso nur per Hubschrauber, und ein Hubschrauberflug pro Tag reicht ;-) Der Stausee Lake Mead hat im Moment einen sehr niedrigen Wasserstand. Man merkt richtig, dass es hier im Moment sehr trocken ist und staatlich angeordnete Wassersparmassnahmen drohen.

Hoover Dam von hinten

In Las Vegas sind wir diesmal nicht im Hilton, weil ab heute wieder der Wochenendpreis gilt und am Wochenende kosten die Hotels in Las Vegas um einiges mehr. Wir sind im Super 8 Motel, das einen gewissen Standard bietet, aber nicht unbedingt Luxus pur darstellt. Aber das Zimmer ist okay. Wir zahlen 89 Dollar, obwohl am Zettel an der Tür etwas von 400 Dollar pro Tag steht... Das Hotel hat wohl auch schon bessere Zeiten erlebt :-)

Zum Abendessen sind wir nochmal mit der Monorail zum Hilton gefahren, um ein letztes Mal in unserem Leben in Quark's Bar zu essen. Wir hatten eine Borgsphere, einen coolen Cocktail für 2 und mehr Personen, der richtig "gedampft" und geblubbert hat, den wir nicht geschafft haben. Außerdem einen Turm mit Vorspeisen namens Smorgasborg, Florian einen Hamborger und ich Moogie's Choice Pasta mit getrockneten Tomaten und Parmesansauce, die ich ebenfalls mal wieder nicht geschafft habe.

Unseren Verdauungsspaziergang haben wir dann nach einer kurzen Fahrt mit der Monorail gemacht, indem wir vom MGM Grand zum Luxor gegangen sind. Wir wollten die schwarze Pyramide einmal von innen sehen, aber nach der ägyptisch dekorierten Eingangshalle war es ein Casino wie jedes andere in Las Vegas.

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Freitag, 15. August 2008 00:14

13. Tag - Grand Canyon

Im Holiday Inn Express gab es zum ersten Mal ein Frühstück, dass man tatsächlich als "kontinental" bezeichnen konnte. Es gab eine Art Eiomlette mit Käse gefüllt und Bacon. Aber es gab immer noch keine Wurst/Salami/Käse. Das werden wir hier wohl auch nicht bekommen...

Dann haben wir erst einmal versucht, uns zu informieren, weil es alles etwas chaotisch wirkt. Ich habe das Gefühl, dass Tusayan in dieser Form noch nicht lange existiert. Im IMAX-Kino gab es die Eintrittskarten für den Grand Canyon National Park. Pro Auto kostet es 25 Dollar, wenn wir für zwei Personen bezahlt hätten, dann hätten wir 24 Dollar bezahlt. Dafür gibt es einen kostenlosen Shuttleservice, der einen in den Park bringt bzw. im Park im Kreis fährt. Reine Fahrzeit wären 2:30 h gewesen, an den einzelnen Stationen hält der Bus ca. alle 20 Minuten bis 9:00 Uhr abens (soweit ich weiß). Wir wollten aber unabhängig sein.

Wir sind praktisch an jeden Aussichtspunkt des Grand Canyon gefahren und haben uns vieles angesehen. Wir haben diesmal auch die 2 GB vollgemacht mit Fotos, aber um ganz ehrlich zu sein, dieses gigantische Meisterwerk der Natur kann man nicht in Bildern festhalten. Es ist einfach unglaublich, wie riesig der Canyon ist. Und wir haben hier an der erschlossenen Stelle des South Rim nur einen winzigen Bruchteil des Canyons kennenlernen dürfen. Man muss es einfach mit eigenen Augen sehen.

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Am Tage sind wir nur ein winziges Stück in den Canyon hinabgestiegen, da es nicht empfohlen wird, zwischen 12.00 und 16.00 Uhr zu wandern. Eine Marathonläuferin ist im Grand Canyon gestorben, da sie zu wenig Wasser bei sich hatte. Ihr Foto war als Warnung mit ihrer Geschichte an einer Tafel angeschlagen mit einigen wichtigen Tips, die man beachten sollte, wenn man im Canyon wandert. Also ließen wir es erst einmal damit bewenden. Statt dessen sahen wir uns die Ruinen und das Museum von Tusayan an, wie die Indianer dort gelebt haben und stiegen auf den Turm am Desert View, von wo aus man noch eine bessere Aussicht hatte.

Sandra im Grand Canyon

Später nach einigen Pausen in den Shops und in der Chase-Bank, die für EC-Karten-Abhebungen keine Gebühren verlangt, und dem General Store sind wir an das andere Ende des erschlossenen Gebietes gefahren und ein Stück entlang der inzwischen gesperrten Hermit Road entlang gelaufen. Der Sonnenuntergang war leider nicht ganz so spektakulär, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Der Schatten kroch sehr schnell das Tal hinauf und rötliches Licht oder Wolken gab es kaum, weil es sehr diesig war. Bei eintretender Dunkelheit sind wir dann wieder zurückgewandert.

Grand Canyon

Im Halbdunkel haben wir dann Fledermäuse beobachten können. Aber mehr als ein Squirrel, ein Chipmunk, viele Raben, eine Eidechse und zwei Rehe haben wir heute nicht entdeckt. Keine Pumas und keine Bären... Es war trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis. Am restlichen Grand Canyon grenzen mehrere riesige Indianerreservate der Stämme Hualapai, Havasupai, Hopi und Navajo.

Als ich erzählt hatte, dass wir auch zum Grand Canyon fahren würden, haben mich mehrere Leute gefragt, ob wir auch auf dieses Glasdach gehen würden, das in den Canyon reicht. Das Ding heißt Grand Canyon Skywalk und liegt nicht im Touristengebiet, sondern im Reservat der Hualapai, allerdings hätten wir dorthin drei Stunden mit dem Auto fahren müssen, 75 Dollar Eintritt in das Reservat und nochmals 25 Dollar für diese Plattform bezahlen müssen, die ich mit meiner Höhenangst eh nicht betreten hätte. Die Umgebung hat noch andere Naturschönheiten zu bieten, doch so viel Zeit haben wir nicht.

Abends sind wir erst in das IMAX-Kino gegangen, in dem atemberaubende Flug- und Raftingaufnahmen durch den Canyon gezeigt wurden sowie einige Geschichten von früheren Entdeckern, vor 500 Jahren die Spanier und vor 200 Jahren ein paar waghalsige Abenteurer, aber die ersten Entdecker waren noch immer die Indianer, die hier schon mindestens 4000 Jahre gelebt hatten. Danach sind wir in das Yippeh-Ei-O-Steakhouse gegangen. Das langsam gegrillte Fleisch war sehr gut, aber mit den Beilagen haben sie es nicht so.

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Mittwoch, 13. August 2008 22:52

12. Tag - Las Vegas: Star Trek Experience - Fahrt nach Tusayan

Nachdem wir gestern nicht alles geschafft hatten, durften wir heute noch einmal in die Star Trek Experience gehen. Wir haben neue Tickets bekommen, so dass wir theoretisch hätten den ganzen Tag abwechselnd in Klingon Encounter und Borg Invasion gehen können. Aber wir hatten noch etwas anderes vor. Also haben wir erst die Borg Invasion gemacht und dann noch einmal Klingon Encounter und dann haben wir uns nochmal genüsslich das Museum angeschaut. Man merkt, dass die Attraktion von Star Trek Fans erschaffen wurde mit viel Liebe zum Detail. Es ist wirklich schade, dass es das in drei Wochen schon nicht mehr geben soll. Und die Star Trek Convention haben wir auch knapp verpasst...

Sandra am Photonentorpedo Mark IV

Nach einem kleinen Frühstück sind wir dann nach Tusayan gefahren. Das scheint alles noch so neu zu sein, dass Google Maps die Straßen noch nicht kennt. Das Holiday Inn Express Tusayan ist im Royal Pines Drive, das aber nicht eingezeichnet ist. Statt dessen ist der Campground angeschrieben, den es hier aber nicht (mehr) gibt.

Rast gemacht haben wir an der Chevron-Tankstelle Ausfahrt Nr. 144. Dort gab es viele coole Indiandersachen und ich hätte beinahe einen Schmuckpfeil und Mokasins gekauft. Aber Florian meinte, es gäbe keine Stelle, an der der Pfeil richtig zur Geltung kommen würde in unserer vollgestopften Wohnung und die Mokasins gab es leider nicht in meiner Größe. Ansonsten ist die Fahrt quer durch Amerika ziemlich ermüdend, weil die Straßen kilometerweit stangerlgradaus gehen... Ein kleines Stück in Williams sind wir sogar auf der legendären Route 66 gefahren. Williams ist ein nettes Touristenörtchen, das hat mir gefallen.

Straße nach Tusayan

Als wir in Tusayan angekommen sind, war es stockfinster. Ich dachte schon, die haben aus umweltfreundlichen Gründen den Strom abgestellt (in Amerika - haha...). Das Blöde war nur, dass man in der Finsternis nichts finden konnte. Also hielt ich an einem Parkplatz an und fragte den ersten Passanten, wo denn das Holiday Inn Express wäre. Wir mussten nochmal ein wenig zurück fahren, und das Hotel befand sich auf der linken Seite des Highways 64, nicht auf der rechten Seite, wie die Website von Holiday Inn Express behauptet.

Nachdem in der Lobby aber viele, viele Leute standen, die alle auf ihren Check-In warteten (weil ohne Strom kein Check-In), sind wir ein wenig spazieren gegangen. Bei McDonalds gegenüber stand auch eine lange Schlange. Ohne Strom kann man eben auch keine Burger braten. Also gingen wir ein Stück weiter am Steakhouse vorbei zum General Store. Dort haben wir unser Abendessen geholt: Bananen und Häagen Dasz Coffee. Als wir zum Hotel zurückkamen, hatte sich die Schlange schon aufgelöst und wir konnten sofort einchecken. Das Zimmer ist schön groß, sauber und bietet wirklich Komfort. Gefällt mir :-) Es lohnt sich halt irgendwie doch, ein paar Dollar mehr anzulegen.

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Mittwoch, 13. August 2008 00:10

11. Tag - Las Vegas: The Boulevard - Star Trek Experience und Quark's Bar

Heute haben wir erst mal sehr lange geschlafen. Dann haben wir uns Frühstück bestellt beim Zimmer Service, damit wir endlich mal wieder Eier und Bacon bekommen. Danach waren wir nochmal in einer Laundry Wäsche waschen. In Amerika gibt es überall diese Coin-operated Laundrys, daher kommen wir mit nur einem Koffer aus. Mal sehen, wieviele Koffer wir auf der Rückreise haben...

Nachdem wir mal wieder alle Schuhe durchgelaufen haben und uns die Blasen an den Füßen langsam nervten, haben wir uns heute bequeme Schuhe gekauft. Die Schuhgeschäfte waren in einer tollen Shopping Mall, die The Boulevard hieß. Diese war im Gegensatz zu The Block in Anaheim überdacht, was sehr angenehm war. Beim FootLocker haben wir neue Asics für Florian und bei Vans neue Treter für mich gekauft, die hoffentlich keine Blasen mehr machen.

Anschließend sind wir zurück ins Hilton, wo wir unsere Uniformen angezogen haben und Star Trek zelebrierten. Star Trek Experience, we want it all - the Latinum Package. Zunächst waren wir auf dem Captains Chair und in einem Borgalkoven zum Fotografieren. Danach haben wir um 19.15 Uhr die Backstage Tour mitgemacht, die bis 20.45 Uhr dauerte. Im Museum haben wir uns ein wenig zu lange aufgehalten, daher konnten wir erst um 21.30 Uhr die Klingon Entcounter mitmachen. Als wir damit fertig waren, konnten wir die Borg Invasion nicht mehr mitmachen, aber die dürfen wir dann morgen machen. Leider dürfen wir nichts von alle dem erzählen, wir haben einen Ferengi-Vertrag unterschrieben...

We want it all

Aber es war auf jeden Fall großartig und es ist wirklich schade, dass diese Attraktion am 1. September schließen wird. Zum Abschluss waren wir noch einmal in Quark's Bar. Florian hat Flaming Rips of Targ gegessen und ich Sulu Toss Chicken.

Letzte Woche war hier eine Star Trek Convention, zu der auch Leonard Nimoy eingeladen war. Wir haben diese leider verpasst. Wenn wir die Einladung von Eugene Roddenberry früher bekommen hätten, dann hätte ich den Trip anders geplant.

Wir mit Morog

Einmal musste Florian dann am einarmigen Banditen spielen. Aber er war brav und hat in dieses Monster nur einen Dollar gesteckt. Ist ja auch langweilig, einer blinkenden und piependen Maschine zuzusehen, wie sie Geld vernichtet...

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Dienstag, 12. August 2008 01:15

10. Tag - Las Vegas: Quark's Bar und The Strip

Nur kurz, weil ich bin schon total kaputt. Heute musste ich 8.00 Uhr die Parkuhr mit Quarters füttern (1 Quarter für 12 Minuten). Kurz vor 10.00 Uhr sind wir dann aufgebrochen und nach Las Vegas gefahren. Eine lange Strecke, und ich habe mir gedacht, dass es günstiger gewesen wäre, nach San Diego zu fliegen und den Rundtrip von dort zu starten. Naja... Wir sind auch an einem Indianerreservat entlangefahren, das Mojave National Preserve. Raststätten wie wir sie kennen, gibt es eigentlich keine. Man muss nur den blauen Schildern "Fuel Food" folgen, manchmal auch "Lodging", aber wir haben alle Hotels schon gebucht. Supermärkte haben dann auch Toiletten.

Im Hilton angekommen haben wir uns erst einmal in Schale geworfen und sind in Quark's Bar essen gegangen. Das Essen dort ist wirklich gut und reichlich. Wir haben die Holy Rings of Betazed (Onion Rings) gegessen, Florian einen Captain's Cut (Steak) und ich Excalian Enchiladas. Allerdings wird man in Uniform ständig angesprochen, wo dies und jenes ist, weil die Leute einen für Angestellte des Hotels halten.

Vulcans are Vegetarian

Der Star Trek Shop hat nicht mehr viel zu bieten. Seit klar ist, dass die Star Trek Experience geschlossen wird, haben die wohl die Regale nicht mehr aufgefüllt. Ein trauriger Anblick. Aber wir haben trotzdem etwas gefunden: Wasserpistolen, die wirklich tolle Repliken der Classic Phaser sind. Darüber werden sich die Jungs sicher freuen.

Anschließend sind wir in Uniform den Strip entlang gelaufen und uns wurde mehrfach Trekkies, Mr. Spock oder Star Trek zugerufen. Nur ein Canadier dachte, es wären Star Wars Kostüme. Aber so klein ist der Strip gar nicht. Er ist ziemlich lang und wir waren über drei Stunden zu Fuß unterwegs (allerdings liegt das Hilton auch etwas abseits vom Strip). Bis zum Luxor sind wir gekomen, dann haben meine Füße nicht mehr gewollt und wir sind mit der Monorail zurückgefahren. Und jetzt bin ich total ausgetrocknet und hundemüde.

Luxor

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Sonntag, 10. August 2008 23:58

9. Tag - San Diego: Star Trek Exhibition und SeaWorld

Heute haben wir erst einmal ausgeschlafen, denn in unserem neuen Hotel gibt es bis 11.00 Uhr Frühstück. Und das war gar nicht so schlecht. Dann sind wir zum Air and Space Museum San Diego gefahren, weil dort gerade eine Star Trek Exhibition ist. Die war auch ganz nett gemacht, mit Original-Kostümen und Requisiten? Ich denke zum Teil schon. Allerdings haben wir uns nicht getraut, Fotos zu machen, weil es nicht ganz klar war, ob fotographieren generell verboten ist, oder ob sich das nur gewerbliche Fotographie bezog. Es wurde aber schnell klar, warum das verboten war. In einigen Kulissen standen Fotographen herum, die uns fotographierten und am Ausgang konnte man diese Fotos dann für viele, viele Dollars kaufen. Es war sogar ein Foto aus dem Transporterraum dabei, auf dem wir beim Kippen verschwanden. Außerdem haben wir noch einen Shuttle-Simulatorflug mitgemacht. Alles in allem eine sehr teure Angelegenheit.

Florian in der Star Trek Exhibition

Anschließend sind wir nach SeaWorld gefahren. Eigentlich halte ich nicht besonders viel von Delphinarien. Aber nachdem ich mich ein wenig informiert hatte, fand ich es nicht mehr so schlimm. SeaWorld tut doch sehr viel für die Erhaltung des Meeres. Und wenn es ein Delphinarium braucht, um den Leuten dafür Geld aus der Tasche zu ziehen... Naja... In erster Linie wird damit wohl Profit gemacht, aber wenn es auch dem Meer hilft. Außerdem scheinen die meisten Orcas mittlerweile in Gefangenschaft geboren zu werden, was schon eine erstaunliche Leistung ist. Wenn die Tiere sich in Gefangenschaft nicht einigermaßen wohl fühlen, dann würden sie sich auch nicht reproduzieren. Es gibt sogar eine Webcam der Orcas.

Der Park ist wirklich großartig. Neben wunderbaren Tieren wie die Orcas begegnet man auch Delphinen, Rochen, Seehunden, Belugas, Manatees und sogar Haien. Man kann die Rochen und Delphine sogar anfassen, was ich zum Teil doch bedenklich finde. Einigen Delphinen hat man es auch angesehen, dass sie das Betatschen nicht so toll fanden. Aber SeaWorld ist nicht nur ein Habitat von Meeresbewohnern, sondern auch ein Freizeitpark mit entsprechenden Attraktionen. Am Ende haben wir die Atlantis-Fahrt gemacht. Das war der absolute Wahnsinn, denn es war keine gewöhnliche Wildwasserbahn, sondern gleichzeitig gab es noch einen Aufzug mit Simulation und eine Achterbahn.

SeaWorld

Die Orca-Show haben wir uns zwei Mal angesehen, einmal am frühen Nachmittag die Show "Believe" und einmal die Nachtshow "Shamu Rocks". Shamu ist der Name des ersten Orcas, den es in San Diego gegeben hat. Das sind schon wunderschöne Tiere.

Gegessen haben wir im Shipwreck Reef Cafe, wo es wieder leckere Sparerips gab. Allerdings nicht ganz so lecker wie im Legoland. Ich glaube, ich könnte mich davon ernähren...

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Samstag, 9. August 2008 22:52

8. Tag: Carlsbad Legoland

Heute sind wir auf dem Weg nach San Diego im Legoland Carlsbad eingekehrt. Dort gab es eine Menge Attraktionen, in erster Linie für Kinder. Aber wir hatten auch unseren Spaß. Besonders hat uns der Knights Tournament gefallen. Allerdings konnte man den nicht selbst programmieren wie in Legoland Deutschland. Für Kinder gibt es einen großen Wasserspielplatz, was natürlich bei der Hitze wirklich toll ist. Es gab auch ein paar Star Wars Specials.

Florian mit Darth Vader

Das Miniland besteht natürlich in erster Linie aus Gebäuden der USA. Sehr interessant fand ich, dass hier schon der Freedom Tower steht, der gerade in New York anstelle des World Trade Centers gebaut wird.

Am Abend gab es ein All you can eat-Buffet, das wir auch genutzt hatten. Da gab es endlich Sparerips, und die waren richtig lecker. An dem Turkey Leg hatte ich mich allerdings etwas übernommen. Soviel konnte ich dann (leider) doch nicht essen.

Sandra isst ein Turkey Leg
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Anschließend sind wir nach San Diego gefahren. Dort sind wir in einem Hotel Occidential eingekehrt, das ein wenig Krankenhausflair hat. Und leider sind die Duschen auf dem Flur. Ich habe gleich mal unsere Hotelreservierungen gecheckt und bei Tripadvisor quergelesen. Dabei habe ich unser Hotel auf dem Berg bei Las Vegas gleich mal storniert, da es als ziemlich schmutzig beschrieben wurde, und ein anderes Hotel gebucht. Alle anderen Hotels scheinen aber okay zu sein. In San Francisco ist es ziemlich schwierig, ein einigermaßen günstiges Hotel zu finden. Ich bleibe mal bei unserem Hotel, auch wenn es wahrscheinlich auch kein gutes Frühstück gibt und mal sehen, wo wir dort parken können.

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Samstag, 9. August 2008 00:05

7. Tag - Anaheim: Disney's California Adventure Park und Disneyland

Heute sind wir zuerst in den Disney's California Adventure Park gegangen. Dort waren wir zunächst im Hollywood Tower Hotel. Das ist etwas größer als in Paris, aber leider schauspielern die Angestellten nicht so. Dadurch verliert es diesen gruseligen Touch. Überhaupt hatte ich hier den Eindruck, dass die meisten Mitarbeiter nur ihren Text runterspulen und nicht wirklich in ihrer Rolle aufgehen. Eigentlich schade.

Hollywood Tower Hotel

Dann ging es Schlag auf Schlag, diesmal wollten wir uns nicht so viel Zeit lassen wie gestern: Im Maliboomer, in dem man senkrecht in die Höhe geschossen wird, habe ich mich meiner Höhenangst gestellt. Im Grizzly River Run (Rafting) sind wir ordentlich nass geworden. California Screaming ist wohl die größte Achterbahn, mit der ich je gefahren bin. Man kennt diese weißen Monster aus dem Fernsehen.

Danach haben wir noch einiges gemacht, das eigentlich für kleine Kinder ist: Im Redwood Creek Challenge Trail sind wir über Hängebrücken gelaufen, in Monsters, Inc. Mike & Sulley to the Rescue! haben wir Sully und Mike getroffen und in It's Tough to Be a Bug (4D-Kino) habe ich mich meiner Angst vor Spinnen gestellt. Danach sind wir wieder in den anderen Park gegangen.

Dort haben wir dann alles gemacht, was wir am Vortag nicht gemacht hatten: In den Matterhorn Bobsleds haben wir den Yeti getroffen, Space Mountain ist etwas anders als in Paris, vor allen Dingen fährt man hier nicht nach draußen, in der Buzz Lightyear Astro Blasters hatte Florian seine Chance auf Revange, im Jungle Cruise (Fahrt im Boot) haben wir leider nicht alle Witze verstanden (aber den letzten: "I had so much fun on the ride. I'll do it again. I wish that was a joke."), in Pirates of the Caribbean haben wir die Ähnlichkeit der Puppe mit Jack Sparrow bewundert (die Attraktion ist nach dem Film einfach etwas umgebaut worden), mit der Monorail und der Railroad haben wir uns den Park auch noch einmal von oben angeschaut.

Die Attraktionen haben nachts einen ganz anderen Flair, das hat richtig Spaß gemacht. Allerdings finde ich, dass zwei Tage hier durchaus ausreichen. Einerseits ist so ein Tag schon ziemlich lange, wir sind gar nicht bis Mitternacht geblieben, andererseits schafft man dann doch eigentlich alles, auch wenn man überall ein wenig anstehen muss, außer man hat ein Fastpass Ticket. Heute haben wir uns auch dazu hinreißen lassen, etwas am Merchandizing zu partizipieren. Es gab Rucksäcke in Form von Chewbacca, die unser Herz erobert hatten. Und T-Shirts mit "Judge me by my size, do you?" und auf der Rückseite Yoda, der natürlich zu klein war, um mitzufahren. Coole Teile!

Sandra mit Chewbacca

Weil es gestern so schön war, haben wir uns die Jedi Training School noch einmal angesehen. Diesmal waren es andere Schauspieler, aber derselbe Text. Das Indiana Jones™ Adventure wollten wir eigentlich auch noch einmal fahren, aber da gab es leider technische Probleme und wir mussten wieder gehen. Auch das Feuerwerk ist heute ausgefallen.

Zum Abschluss haben wir uns dann noch Disneyland®: The First 50 Magical Years angesehen. Wusstet ihr, dass Steve Martin 1960 seine Karriere als Magier in Disneyland begonnen hat? Es war auch schön zu sehen, wie Disneyland entstanden ist und welche Attraktionen es früher gab, welche noch bis heute bestehen. Und es gab Filmausschnitte von damals, wie 1955 Menschenmassen durch die Mainstreet liefen. 11.000 Besucher waren eingeladen, 28.000 waren gekommen, was natürlich erst einmal zu einer mittleren Katastrophe führte. Aber die logistischen Probleme hat der Park nun im Griff. Das war ein schöner Abschluss. Und jetzt sind wir totmüde.

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Freitag, 8. August 2008 00:40

6. Tag - Anaheim: Disneyland

Das Frühstück in unserem neuen Hotel ist schon besser als in Los Angeles, aber irgendwie haben die Amerikaner schon eine merkwürdige Vorstellung. Es gab Muffins und Applepies, vier verschiedene Cerealien, Milch, Kaffee, Tee, Äpfel und Bananen. Immerhin, aber so lecker mit Brötchen und Rührei und Bacon... ich schätze das wird es nirgends geben.

Anschließend sind wir ins Disneyland gefahren. Nachdem wir eine Weile völlig ziellos herumgeirrt sind, haben wir uns einen Fastpass für Indiana Jones geholt und haben uns erst mal die passende Show dazu angeschaut, weil wir diesmal keine Show verpassen wollten wie im Universal Studio. Allerdings war die auf dem Fastpass aufgedruckte Zeit erst am Nachmittag, so dass es schon eine logistische Meisterleistung war, zu diesem Zeitpunkt wieder an Ort und Stelle zu sein.

Die Show Indiana Jones war nett gemacht - für Kinder. Anschließend sind wir mit der Big Thunder Mountain gefahren, aber die war nicht so gut wie in Paris, da sie nicht unterirdisch durch den See gefahren ist. Die beiden Parks sind sich relativ ähnlich, doch in Disneyland California gibt es noch Mickeys Toontown, Critter Country und New Orleans Square. In Toontown konnte man Mickeys Haus bewundern und es gab auch eine niedliche Achterbahn.

Mehr durch Zufall haben wir dann die Jedi-Schule besucht. Eigentlich wollten wir nur kurz vorbeischauen, aber dann fanden wir das so gut, dass wir die Show bis zum Schluss angeschaut haben. Kinder von Parkbesuchern durften Jedi spielen, lernten eine kleine Choreographie und plötzlich tauchten zwei Stormtrooper, Darth Vader und Darth Maul auf, die durch die kleinen Padawane in die Flucht geschlagen wurden. Wirklich nett gemacht, das hätte auch Farid und Noah gefallen.

Jedi-Schule

Dann war es endlich Zeit für unseren Indiana Jones Ride. Wow, in Paris war das bloß eine Achterbahn gewesen ähnlich wie Big Thunder Mountain. Aber hier war es eine wilde Fahrt in einem Riesenjeep inklusive Flucht vor einer riesigen Steinkugel. Wahnsinn!

Das Tarzan-Baumhaus war ähnlich wie das Robinson Crusoe-Baumhaus in Paris, nur eben mit einem anderen Filmthema. Und das Haunted House war ziemlich identisch mit Phantom Manor, aber ich liebe diese Gruselvilla!!! Dann waren wir in der Star Tours, die genauso wie in Paris war, nur ohne X-Wing.

Anschließend waren wir in der Ausstellung Innovention. Zunächst klang es ziemlich langweilig, aber als wir erst einmal drin waren, war es doch recht interessant zu sehen, wie ein Haus der Zukunft wohl aussehen könnte. Am interessantesten war wohl die Probefahrt auf einem Segway.

Florian auf einem Segway

Endspurt: Fastpass vom AstroBlaster geholt, Feuerwerk angeschaut, AstroBlaster gefahren (diesmal habe ich Florian geschlagen, yeah!) und dann sind wir zum Splash Mountain gegangen, unsere letzte Station heute. Wow, das Ding ist wirklich eine tolle Wildwasserbahn. Lustige, singende Figuren von Disneys Rear Bear und dem Fuchs, und es ging ziemlich steil nach unten und wir sind garantiert nass geworden. Da es schon spät war, sind wir dann ins Hotel zurück, um unsere nassen Klamotten auszuziehen. Das war ein schöner Tag gewesen :-)

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Mittwoch, 6. August 2008 22:23

5. Tag - Fahrt nach Anaheim und Die Mumie 3

Laundry, Paramount Studios, Shopping Mall "The Block", Mummy 3

Heute war auch ein eher gemütlicher Tag. Wir sind zunächst zur Laundry gegangen, gleich neben unserem Hotel (vor dem bei Google Maps ein halbes Auto steht). In 23 Minuten ist die Waschmaschine fertig, in 20 Minuten im Trockner ist die Wäsche trocken. Das geht fix.

Anschließend sind wir zu Fuß zwei Meilen zu den Paramount Studios gegangen. Dort kann man auch eine Tour mitmachen, aber nachdem wir gelesen hatten, dass dies ein zweistündiger, langweiliger Fußmarsch ist, hatten wir nicht wirklich vor, diese Tour mitzumachen. Abgesehen davon war die heute sowieso ausgebucht. Aber wenigstens waren wir mal da gewesen. Der Fußmarsch ist aber schon schön gewesen, obwohl die Gegend in Hollywood doch eher heruntergekommen ist. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass die USA in den 80ern ihre beste Zeit hatte und dann da stehen geblieben ist. Auch im Laundry stand ein Videospiel von 1982 mit Original-Pack-Man rum.

Sandra vor der Einfahrt zum Paramount Studio

Anschließend sind wir in unser neues Hotel in Anaheim gefahren, das Lemon Tree. Wir waren sofort begeistert, weil alles so hübsch eingerichtet ist und auch sauber. Hier lässt es sich schon aushalten. Und dann sind wir in die nächste Shopping Mall gefahren: The Block at Orange, wo wir für die Kids Riesen-PEZ-Spender mit Darth Vader bzw. einem Clone Trooper gekauft haben und Brause in Form von Legosteinen. Außerdem habe ich meine geliebten SweetTarts geholt, nach denen ich seit meinem ersten USA-Aufenthalt 1985 verrückt bin. Und neue Schuhe musste ich auch kaufen, da meine alten Treter jetzt durchgelaufen sind - natürlich Converse ;-) Bei Jamba Juice haben wir uns ganz frische Smoothies mixen lassen, die wahnsinnig lecker waren.

SweetTarts

Dort gab es auch einen Kinocenter, daher haben wir uns spontan entschlossen, Die Mumie 3 anzusehen. Der Film war genau, wie ich erwartet hatte: Besser als Mumie 2, unterhaltsam, rasant, lustig, ein wenig gruselig. Nur eine Sache hat mich überrascht. Der Schauspieler Brendan Fraser, den ich nur von den Mumien-Filmen her kenne (hat der auch irgendwo anders mitgespielt?), hat im Original eine wahnsinnig tiefer Stimme!

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Dienstag, 5. August 2008 22:27

4. Tag - Los Angeles: Venice Beach und Dark Knight

Das war mal ein Tag zum Relaxen. Wir sind zur Venice Beach gefahren und dort am Strand entlang spazieren gegangen. Wir haben uns zwar mit Sonnenmilch Faktor 30 eingeschmiert, aber an den Stellen, die ich vergessen habe (Fußfesseln, schmaler Streifen um die Uhr, Teile der Schultern), habe ich doch einen ordentlichen Sonnenbrand bekommen. Nach einem Spaziergang über den Pier sind wir im Venice Whaler eingekehrt. Florian hat eine Pepperoni Pizza (Salami Pizza) gegessen und ich Chicken Breast on Angel Hair Pasta (dünne Spaghetti). Unsere Coke wurde ständig nachgefüllt, das könnten die in Deutschland auch einführen. Aber meine Portion war so heftig, dass ich höchstens die Hälfte geschafft habe... Und ich bin immer noch satt.

Florian am Strand

Anschließend sind wir wieder zurück in unser Hotel gefahren. Das war ein kleines Abenteuer, da der Akku vom Navi plötzlich leer war. Aber unser Hotel ist eingentlich leicht zu finden. Man muss nur dem Hollywood Sign folgen, dann findet man das schon.

Sandra fährt Toyota

Mit Hilfe des Internets haben wir dann ein paar Kinos in der Nähe ausgemacht und uns entschlossen, im ArcLight den neuen Batman-Film The Dark Knight anzusehen. Er ist sehr düster und heftig, voller Action und verwirrender Handlungsstränge. Trotz meiner Mütze mag ich nicht besonders gerne Batman. Aber das Kinocenter war schon toll :-) "Do you have reserved seats in Germany? And downstairs you can buy Drinks and Popcorn. Do you have this in Germany?" Ich frage mich manchmal, was die Amis für eine Vorstellung von Deutschland haben, aber die Kartenverkäuferin wollte eben nur nett sein.

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Montag, 4. August 2008 22:18

3. Tag - Los Angeles: Universal Studios

Heute waren wir den ganzen Tag in den Universal Studios. Florian hat sich gleich ein All-you-can-eat-Pass geholt, allerdings hat es sich wohl nicht wirklich gelohnt. Einerseits kann man den nur bin fünf Restaurants vorzeigen, andererseits sind dies nicht unbedingt die ansprechendsten Restaurants, es gibt fast überall das Gleiche und ein Restaurant hatte bereits Stunden vor Parkschluss geschlossen. Und mit diesem Pass isst man dann eben nichts an den vielen Ständen, weil man ja praktisch sein Essen für den ganzen Tag schon bezahlt hat. Ich würde diesen Pass also eher nicht empfehlen.

Sandra vor dem Universal Erdball

Gleich nach Betreten des Parks sind wir in das House of Horrors gegangen. Das hat mich an Shockers erinnert, das es leider nicht mehr gibt. Darin ging man zu Fuß durch, es wurden verschiedene Szenen aus Horrorfilmen nachgestellt und hin und wieder sprang ein Schauspieler hervor und schockte die Parkbesucher.

Danach sind wir in das untere Gelände gefahren, wo wir erst einmal im Jurassics Cafe einkehrten, da Florian nach den luftigen Donuts zum Frühstück schon wieder Hunger hatte. Danach ging es in den Jurassic Park Ride, einer Wildwasserbahn, in der man von wildgewordenen Dinos halb aufgefressen wurde. Und danach waren wirklich alle Leute nass. Da es aber sehr heiß ist, machte uns das nichts aus.

Anschließend sind wir mit der Achterbahn "Revenge of the Mummy" gefahren. Diese war in völliger Dunkelheit und teilweise auch rückwärts, richtig gut gemacht.

Als nächstes standen die Special Effects Stages auf dem Programm, bei dem unter Einbeziehung des Publikums einige Special Effects vorgeführt wurden. Das war eine lustige Show. Danach haben wir uns Backdraft angeschaut, eine Vorführung pyrotechnischer Effekte. Das war ganz interessant und als Aufwärmung/Trocknung nach dem Jurassic Park Ride ganz angenehm.

Damit hatten wir das untere Gelände abgehakt und fuhren wieder nach oben. Als nächstes stellten wir uns zum The Simpsons Ride an. Dort mussten wir 50 Minuten warten, das war aber auch schon die längste Wartezeit heute. Wir hatten ähnlich wie in Paris Glück, dass die meisten Schlangen leer geblieben waren. The Simpsons Ride ist eine Art Simulator, in dem man eine Geschichte im Krustyland erlebt, sozusagen ein Park im Park. Das war richtig lustig.

Anschließend haben wir die Studiotour gemacht. Wir hatten einen netten Moderator namens Diego, der live von den Dreharbeiten erzählte. Die berühmte Überschwemmung und der Angriff vom weißen Hai waren auch enthalten.

Florian und der weiße Hai

Danach waren wir im Shrek 4D-Kino. Vom Prinzip her war es das Gleiche wie "Honey I Shrunk The Audience", aber ganz nett gemacht. Weiter ging es zu Waterworld, einer unglaublichen Stuntshow mit viel Wasser und pyrotechnischen Effekten. Die Leute in der Wet Zone sind garantiert nass geworden. Wenn nicht durch die rasanten Boote, dann durch die Wassereimer, die die Stuntleute ins Publikum schütteten. Absolut sehenswert!

Völlig ausgehungert haben wir uns dann noch einen Burger im Mel's Diner gegönnt. Dabei tauchte überraschend eine kleine Schauspielergruppe auf, die die Parkgäste animierten. Vor lauter Gucken und Lachen haben wir dann den Start zur Fear Factory verpasst, bei der Parkgäste unter Anleitung diverse Stunts machen konnten. Also war unser letzter Tagesordnungspunkt die Show "Terminator 2 : 3D", in der Schauspieler neben dem 3D-Kino auf drei Leinwänden interagierten. Das war auch ein tolles Erlebnis.

Am Schluss sind wir dann langsam wieder zum Auto zurückgeschlendert. Im Universal Citywalk, das uns an das Disney Village erinnerte, konnte man dann noch verschiedene Shops besuchen. Irgendwie waren wir aber schon ziemlich müde und sind dann endlich zurück zum Hotel gefahren.

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Sonntag, 3. August 2008 22:50

2. Tag - Los Angeles

Walk of Fame, Mann's Chinese Theatre, Star Home Tour in einer Hummerlimousine, Wall-E

Heute morgen gab es ein "Complimentary Breakfast". Das ist Kaffee, evtl. schwarzer Tee, Donuts und/oder Fruit Loops. Wahnsinnig gesund... Dafür gab es an der Rezeption einen PC, mit dem wir schnell ins Internet konnten.

Wir haben das Auto stehen gelassen und sind den ganzen Tag zu Fuß unterwegs gewesen. Vom Hotel aus ist es nicht sehr weit zum berühmten Hollywood Boulevard, wo der Walk of Fame zu finden ist. Aber wir sind nicht auf den kürzesten Weg zum Mann's Chinese Theatre gegangen, sondern in die andere Richtung abgebogen und haben wirklich jeden einzelnen Namen auf den Sternen gelesen. Und auch sehr viele von ihnen fotografiert.

Man wird überall angequatscht, ob man nicht eine Star Home Tour mitmachen möchte. Eigentlich mag ich Sightseeing Tours nicht. Aber als wir dann gesehen haben, dass solche Touren auch mit diesen riesigen Stretchlimousinen gemacht werden, sind wir doch neugierig geworden. Also haben wir uns zu einer zweistündigen Tour mit einem Stretchhummer überreden lassen. Wir hatten auch gute Plätze, nämlich ganz hinten. Zwar ist in den Limousinen nix mit Beinfreiheit, aber es war schon mal interessant, von einer Aussichtsplattform aus über den Moloch Los Angeles inklusive seiner Smogdunstglocke zu sehen. Außerdem sind wir an William Shatners Haus vorbeigefahren, in dessen Swimmingpool seine Frau damals ertrunken ist. Und an den Häusern von Thom Crius und Kathi Holms bzw. schräg gegenüber von Daivid Beckam und Viktoria.

Florian guckt aus dem Hummer

Danach waren wir hungrig und sind in einen Schnellmexikaner eingekehrt. Aber das war nicht besonders gut. Hier läuft schon Wall-E, daher hatten wir uns für das Abendprogramm ausgedacht, dass wir ins Kino gehen könnten. Als die Dame an der Kasse meinte, das würde für zwei Erwachsene 32 Dollar kosten, habe ich ganz schön mit den Ohren geschlackert. Dann ging es weiter auf dem Walk of Fame, bis wir alle Star Trek Schauspieler gefunden hatten, außer Brent Spiner. Hat der nicht auch einen Stern? Aber dafür haben wir die Platte der Classic Crew vor dem Mann's Chinese Theatre fotografiert.

Star Trek vor dem Mann's Chinese Theatre

Als wir nochmal kurz im Hotel waren, hat Florian den anderen Typ an der Rezeption gefragt, wie das mit dem WLAN ist. Der meinte, dass es intech ist, davon gibt es zwei und eins funktioniert, das andere nicht. Wir hatten es immer nur mit einem probiert, das angeblich die bessere Verbindung hat. Aber das war genau das, das nicht funktionierte. Also hat Florian das andere mit kleinem "i" ausprobiert und siehe da, es klappte.

Erfrischt gingen wir zurück ins Kino, das El Capitan Theatre. Aber es war dann doch mehr als Kino. Vorweg spielte jemand auf einer Orgel, die dann im Boden verschwand. Dann gab es eine Tanzshow aus einem Medley aus verschiedenen Disney-Filmen, die ganz nett gemacht war. Schließlich gab es noch einen Kurzfilm über einen Zauberer, der auf der Bühne mit seinem Kaninchen balgt, da dieses nicht daran denkt, bei der Show mitzumachen, weil ihm der Magen so knurrt. "Presto" hieß der, wirklich lustig. Außerdem gab es keine Werbung und das Bild war gestochen scharf. HD? Auf jeden Fall wussten wir dann, wieso das so viel Eintritt gekostet hat.

Nach dem Kino sind wir noch ein wenig auf dem Hollywood Boulevard spazieren gegangen. In der Nacht wirkt es mit den bunten Lichtern ganz anders. Und man wird noch öfter angesprochen, ob man sich nicht mit Leuten im Kostüm fotografieren lassen möchte, eine Rose kaufen, ins Waxmuseum gehen möchte etc. Insgesamt wurden wir heute fünf Mal wegen unseren T-Shirts angesprochen, weil wir "<Geek>" und "I love my Geek" anhatten. Jetzt sind wir aber wirklich müde...

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Samstag, 2. August 2008 23:24

1. Tag - Flug nach Los Angeles

Heute sind wir kurz nach zwölf zum Flughafen gestartet. Wir sind vorsichtshalber mit der S-Bahn gefahren, weil wir am ersten Ferientag mit Stau auf der Autobahn gerechnet hatten. Am Flughafen ging auch alles recht flott. Wir hatten uns bei Lufthansa schon am Vorabend online eingecheckt. Daher brauchten wir nur das Gepäck aufgeben. Von Streik war auch keine Spur. Da stand so viel Personal rum, dass wir vier Mal gefragt wurden, ob wir auch unsere Bording Pässe hätten.

Der Flug nach Los Angeles ging auch pünktlich 15.30 Uhr los. Es war ein verdammt langer Flug, fast 12 Stunden. Nach vier Filmen (Love Vegas, Speed Racer, 21, Horton hört ein Hu) und einer Folge Dr. House (Florian hat sogar fast fünf Filme geschafft), konnten wir auch kaum noch sitzen und waren froh, als wir endlich da waren. Durch den Online-Check-In konnten wir allerdings unsere Plätze am Bildschirm aussuchen wie Kinoplätze bei der Online-Reservierung. Wir hatten zwei Plätze in der Mitte direkt hinter der Küche. Dadurch konnten wir zwar nicht aus dem Fenster gucken, aber dafür hatten wir einigermaßen Beinfreiheit.

Gelandet sind wir um 18.45 Uhr Ortszeit. Der Flughafen in Los Angeles ist ziemlich unübersichtlich, hatte ich den Eindruck. Das lag wohl auch daran, dass er eine große Baustelle ist. Aber letztendlich haben wir doch alles gefunden. Der Sicherheitscheck mit den Fingerabdrücken und dem digitalen Foto verlief auch entspannt. Nun bin ich registriert... Unser Koffer war auch da. Also betraten wir endlich amerikanischen Boden.

Vor dem Flughafen sammeln Shuttle-Busse die Passagiere ein, um sie zu ihren Mietwagenstationen zu fahren. Wir hatten bei Alamo gebucht. Der Bus kam auch gleich und füllte sich auch gleich, weshalb ich schlimmes befürchtete. Wenn wir ausstiegen, würden all diese Leute mit uns an den Schaltern anstehen. Und es kam noch schlimmer. Als wir aus dem Bus ausstiegen, standen bereits unzählige Leute an den Schaltern an. Es hieß also warten.

Hätten wir bei Alamo einen Online-Check-In gemacht, hätten wir uns einfach ein Auto auf dem Parkplatz aussuchen können. So mussten wir erst einmal 45 Minuten an der Schlange anstehen. Als wir dann endlich dran waren, riet uns der Schaltermensch dazu, einen Upgrade zu machen, weil die Economy Class bei laufender Aircondition manchmal das Problem hat, dass der Motor überhitzen könnte. Also haben wir noch einen Upgrade gemacht, sicher ist sicher. Schließlich wollen wir noch durch das Death Valley fahren. Ich fand das dann irgendwie lustig, wie wir über den Parkplatz gelaufen sind und uns ein Auto ausgesucht haben. Mir fiel ein Toyota auf, aber der gefiel uns dann doch nicht, weil er weiß war. Also sind wir weiter gegangen und haben dann einen blauen Toyota Yaris genommen. Der ist aber viel größer als die Toyota Yaris, die wir so aus Deutschland kennen... Und er fährt sich mit Automatik einfach wunderbar.

Nach einem kurzen Zwischenstop bei McDonalds (weil das Essen im Flugzeug zwar ganz okay war, aber nicht gerade reichlich) haben wir dank Florians Navi auch gleich unser Hotel gefunden. Es ist ganz okay, auch wenn ich nicht glaube, dass die Toilette ordentlich geputzt wurde trotz "Sanitized for your protection"-Label. Leider - große Katastrophe - geht WLAN nicht. Es hängt sich beim Versuch zu verbinden auf. Daher müssen wir morgen früh wohl mal in der Lobby an den dort bereitgestellten PC gehen. Aber jetzt gehen wir erst mal ins Bett, es ist schon 9.20 Uhr in Deutschland, hier 0.20 Uhr.

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Montag, 28. Juli 2008 19:16

Get Smart

Eigentlich hätte ich bei der Agentenkomödie Get Smart so etwas ähnliches wie Johnny English erwartet. Und da die Kinder diesen Film mögen, dachte ich, ihnen würde Get Smart auch gefallen. Nachdem er jedoch FSK 12 war, haben wir uns nach dem Fiasko letzte Woche entschlossen, den Film ohne Kinder anzusehen.

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Und FSK 12 ist durchaus berechtigt. Denn neben einigen lustigen Szenen verbirgt sich hinter dem Film durchaus ein echter Agententhriller mit einigen heftigen Action-Szenen. Hin und wieder waren die Scherze für meinen Geschmack dann doch etwas zu derb, aber im Großen und Ganzen ein toller Film: unterhaltsam, turbulent und auch ein wenig spannend.

Achtung, Spoiler

Ein bißchen kam auch die Aussage rüber, dass jeder schlank sein kann, wenn er nur will. Und alle dicken Menschen sind also willensschache willensschwache Genußtypen, die jeder Versuchung nachgeben. Ja, ja... Diesen Schwachsinn kann ich nicht mehr hören.

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Sonntag, 8. Juni 2008 20:44

Daddy ohne Plan

Wenn einem nach einer typisch amerikanischen Auf-die-Tränendrüse-drück-Schnulze zu Mute ist, der ist in dem Film Daddy ohne Plan genau richtig!

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Bei dem erfolgreichen und offensichtlich schwer reichen Quaterback Joe Kingman steht eines Tages die achtjährige Peyton vor der Tür. Die Mutter Hals über Kopf nach Afrika abgereist, hat ihre Tochter mit Geburtsurkunde und Brief ausgestattet in eine Art Taxi gesteckt und bei ihrem Daddy abliefern lassen, der bis dahin nichts von seinem Vaterglück wusste.

Achtung, Spoiler

Es dauert ein wenig, bis er sich auf seine neue Rolle eingespielt hat, aber dann macht er es doch gar nicht mal schlecht. Dabei kommt immer mehr und mehr heraus, dass das kleine Mädchen die Erwachsenenwelt gehörig an der Nase herumführt.

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Ich habe die Schauspielerin Roselyn Sanchez, die die Ballettlehrerin Monique Vasquez spielt, glatt mit Eva Longoria verwechselt, die Gabrielle Solis in Desperate Housewives spielt. Aber diese beiden Grazien sehen sich doch wirklich ähnlich, oder?

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Fazit: Jungs mögen Football, Mädchen mögen Ballett. Oder so ähnlich. Kann man sich durchaus mal ansehen, aber muss nicht unbedingt im DVD-Regal stehen.

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Sonntag, 25. Mai 2008 02:27

Indiana Jones 4 - und das Königreich des Kristallschädels

Nachdem wir wirklich von überall mit Indiana Jones berieselt wurden, war unser Mund schon so wässrig, dass wir Samstag Nacht noch ins Kino gegangen sind. Beinahe hätten wir den Film bereits am 21. Mai auf Französisch gesehen :-) Was gibt es zu Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels zu sagen?

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Der Film gibt durchaus das Indiana Jones Feeling :-) Nicht kleckern, sondern klotzen! Action, Ekelfaktor und bombastische, überirdische Gigantomie garantiert. Es gibt diesmal ein Wiedersehen mit Marion aus dem ersten Teil und mit der Bundeslade, die in einer riesigen Lagerhalle aufbewahrt wurde, aber im weiteren Film keine Rolle mehr spielen wird. Anfangs wird die Spannung immer wieder durch Witze gedämpft. Im Showdown war dafür dann keine Zeit mehr, was ich ein wenig schade fand.

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Im Maya-Tempel haben wir darauf geachtet, ob man tatsächlich R2D2 und C3PO irgendwo sieht, aber diese Anpielung gibt es wohl tatsächlich nur bei Lego. (Da habe ich wohl Teil 1 und Teil 4 verwechselt. Bin übermüdet...) Aber zumindest geht es in Richtung Außerirdische, was Erich von Däniken schon lange über die Nazca-Linien in Peru behauptet. Indiana Jones goes X-Files... Zumindest hatte die Mission diesmal nichts mit biblischen Relikten zu tun, wie der Bundeslade oder dem Heilien Gral.

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Am Schluss hat sich der Grünschnabel Henry Jones Jr. der Dritte schon beinahe den braunen Schlapphut von Indy aufsetzen wollen, aber das geht doch nicht :-) Das Zepter wird hier noch lange nicht überreicht.

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Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Übertreibung und doch sehr unrealistische Darstellung der Actionszenen am Schluss. Man fällt nicht mal eben drei gigantische Wasserfälle runter und klettert dann wieder ins Boot. Oder die turbulente Jagd mit zwei Fahrzeugen durch den Dschungel, das war fast ein bisschen viel.

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Aber die Riesenameisen, die waren schon heftig. Die Größten Ameisen der Welt, Dinoponera quadriceps, werden bis zu 5 cm lang, leben tatsächlich in Peru. Denen möchte ich nicht begegnen...

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Fazit: Mir hat der Film gefallen. Er reiht sich durchaus gut an die ersten drei Teile an und den werden wir uns sicher auch auf DVD zulegen.

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Dienstag, 4. März 2008 23:48

Wise Guys

Die Wise Guys waren heute in der Philharmonie. Mit 2400 Leuten war das Haus voll! Und spätestens in der zweiten Hälfte hielt es niemanden mehr auf den Plätzen. Im Zenith scheint noch mehr Party gewesen zu sein, Eddi hatte dort wohl einen Stage Dive hingelegt. Das ging hier im gehobenen Ambiente natürlich nicht. Für meinen rechten Fuß wäre ein solches Konzert ohne Bestuhlung im Moment aber noch nix.

So langsam erkenne ich ein Muster, wie Konzerte aufgebaut sind. Die zweite Hälfte ist meist etwas flotter als die erste und am Schluss wird der Höhepunkt, also der größte Hit gespielt. Äh, nein, bei A Capella natürlich gesungen. Aber wie!

In der ersten Hälfte trugen sie ganz legere Kleidung, alles neu. In der zweiten dann schwarze Anzüge und schwarze Hemden, aber verschiedene Gürtel, auch neu. Die alten sind irgendwie nass geworden... Das Salzwasser hat sie ruiniert...

Ferenc macht den Bass. Man hat echt den Eindruck, es würde Schlagzeug gespielt, aber der Mann macht das Alles mit seinem Mund und dem Mikro!!! Sari ist der Komiker, der auch gerne mal in eine andere Rolle schlüpft. Dän ist der Frontmann, der Teddybärtyp, der gerne auch das Publikum zwischendurch mit netten Storys unterhält. Clemens hat uns mit "Schunkeln" richtig eingeheizt. Und Eddi (mein persönlicher Liebling) ist der "Mitmachheini".

"Mitmachheini" klingt so abschätzig, aber es war wirklich unglaublich, wie Eddi mit dem Publikum spielte und uns alle dazu animierte, auch schwierigere Passagen nachzusingen. Wer also eine gigantische Show, kluge Texte, Musik, die unter die Haut geht, und viel Witz mag, der sollte sich mal ein Konzert der Wise Guys antun. Die CDs sind gut, aber live sind sie noch besser.

Und hier kommt noch ein Video von Youtube rein, wenn ich es gefunden habe :-)

Update 06.03.2008 - 21:37 Uhr

6:30 Min

Außerdem versuchen auch die Wise Guys ihren Erfolg zu nutzen, um Gutes zu tun, und unterstützen Misereor.

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Sonntag, 2. Dezember 2007 21:57

Nach 7 Tagen - Ausgeflittert

Den Film Nach 7 Tagen - Ausgeflittert hatte ich ausgesucht, weil ich etwas leicht verdauliches, witziges sehen wollte (ich bin also schuld). Stellenweise hatte ich tatsächlich laut gelacht, bei dem Klamauk. Ansonsten ist dieser Film nicht weiter erwähnenswert und wird ganz bestimmt nicht ein zweites Mal angeschaut.

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09.01.2012 13:04 Clicks: 803449

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