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Thema: privat/Meine Sonderanfertigung Florian

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Samstag, 15. November 2014 14:38

Interstellar

Da wurde wohl versucht, einen Epos à la 2001 zu schaffen. Mit einer Prise fünftem Element, was ich etwas nervig fand. Nur, dass die Roboter zuverlässig arbeiteten, und wie wandelnde Monolithen aussahen :) Und Humor hatten :D

Einerseits hat mir der Film gefallen, da er bildgewaltig war und Einsteins Relativitätstheorie nicht einfach ausblendete. Und der psychische Effekt von Zeitdilatation und die Auswirkungen des mächtigen Überlebenswillens wurden auch sehr eindrucksvoll dargestellt. Trotzdem fand ich den Film teilweise etwas zu langatmig. Und Florian fand ihn zu vorhersehbar. Und es wurde auch nicht alles erklärt. So wird es der Phantasie des Zuschauers überlassen, wieso es auf der Erde zu einer Katastrophe kam. Hier hätte ich mir einen kleinen Seitenhieb auf Monsanto gewünscht (= meine Phantasie).

Nur beim schwarzen Loch wurde die Physik mal eben künsterlisch anders dargestellt. Ich weiß, es hat noch nie ein Raumfahrer einen Ereignishorizont überquert. Aber bitte, was soll denn geschehen, außer dass man durch die Gravitationskräfte zerrissen wird? Mal ganz abgesehen davon, dass ich persönlich Planeten in der Nähe eines schwarzen Loches von vornherein für die menschliche Kolonisierung ausgeschlossen hätte. Aber mich fragt ja keiner. Die Methode der Kolonisierung, die hier vorgestellt wurde, fand ich hingegen ziemlich interessant.

Update 19.11.2014, 21:52 Uhr

Interessanter Artikel über den Film in der Zeit.

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Montag, 3. November 2014 19:48

Legoland Saisonfinale mit Feuerwerk

Dieses Jahr waren wir zum Saisonstart und auch zum Saisonfinale im Legoland. Das Finale war besonders schön, weil es ein tolles Feuerwerk gab. Außerdem hatten wir richtig Glück mit dem Wetter. Schade nur, dass so viele Leute die gleiche Idee hatten, weshalb wir nicht viel geschafft hatten, weil man überall recht lange anstehen musste. Und auf der Heimfahrt blieben wir erst einmal eine Stunde im Auto sitzen auf dem Parkplatz, weil alle Abfahrten verstopft waren und es nicht viel Sinn gemacht hätte, sich da mit reinzustellen und Benzin zu verschwenden. Trotzdem war es schön :)

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Mittwoch, 8. Oktober 2014 18:12

Tag der offenen Tür im ESTEC - Noordwijk - Holland

Am Sonntag waren wir beim Open Dag im ESTEC. Das Hauptthema war natürlich die aktuelle Mission Rosetta. Aber auch sonst gab es interessante Technologie zu bewundern, wie die Rüttler, die Zentrifuge und das ISS-Modul Columbus.

Bei den Snack-Ständen gab es nur Bueno oder KitKat. Und in der Kantine gab es nur Pommes und Fleischmatsch. Und Pfannkuchen. Ich hoffe aber, dass den Mitarbeiteren besseres Essen serviert wird. Für den Massenansturm beim Tag der offenen Tür haben die wohl nichts besseres hinbekommen. Dafür haben wir vor dem Rückflug am Flughafen Schiphol noch ganz gut gegessen.

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Dienstag, 7. Oktober 2014 21:32

The Art of Brick in Amsterdam

Das lange Wochenende haben wir für einen Kurztrip nach Amsterdam genutzt. Im Amsterdam Expo gab es die Ausstellung The Art of Brick. Dort mussten wir natürlich hin. Samstag war es so weit. Von der Haltestelle Zuid aus war es nicht weit zu laufen. Der Künstler Nathan Sawaya hat zu verschiedenen Themen Bilder und Skulpturen hergestellt. Das Pferd von Lascaux hat mir am besten gefallen, schließlich hängt das auch bei uns im Treppenhaus.

Der menschliche Körper hatte es ihm dabei besonders angetan. In teils surealistischen Skulpturen setzt er sich mit Formen oder auch seinen Ängsten auseinander. Im Zeitraffer kann man ihm beim Bauen zusehen, wobei es tatsächlich so aussah, als hätte er sich vorher keinerlei Vorlage erstellt. Leider verwendete er Kleber :(

Das Skellet eines T-Rex hat mir natürlich super gefallen. Damit waren wir auch schon am Ende der Ausstellung angelangt, wo man dann Lego und Möchtegern-Lego kaufen oder Playstation spielen konnte. Zum Schluss haben wir uns in der Cafeteria noch einen Lego-Kuchen gegönnt.

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Mittwoch, 10. September 2014 23:19

Lucy

Heute haben wir uns Lucy angeschaut. Der Trailer verrät wohl mal wieder zu viel von dem Film. Er war schon recht interessant gemacht. Auch die Darstellung, wie Lucy plötzlich ihre Umwelt verändert wahrnimmt, ist sehr gut gelungen. Und Scarlett Johansson liefert natürlich eine erstklassige Leistung ab. Aber irgendwie fand ich, dass der Film gegen Ende etwas zu abgefahren wurde. Außerdem fand ich, dass das Rumgeballer nicht notwendig ist, wenn man in der Lage ist, durch die Kraft seiner Gedanken die Umwelt zu beeinflussen. Das hat mich auch schon in den Matrix-Filmen gestört. Da hat man die Fähigkeit und es fällt den Drehbuchautoren trotzdem nichts anderes ein, als herumzuballern.

Fazit: Leider verschwendetes Potential. Kann man aber schon angucken.

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Freitag, 15. August 2014 13:35

Hectors Reise

Gestern waren wir mit Freunden im Kino und haben uns Hectors Reise angesehen. Mir hat der Film sehr gut gefallen, da ich selbst auch immer irgendwie auf der Suche nach dem Glück bin und in meinem durchgetakteten Leben oft das Gefühl habe, zu wenig Freiraum für Spontanität und einfach nur Glücklichsein zu haben. Insofern hat mich Hectors Reise sehr berührt.

Der Film erinnert natürlich ein wenig an Walter Mitty, aber irgendwie durch den französischen Charme des Autors auch an Ziemlich beste Freunde. Er trifft auf seiner Reise skurrile Typen (Jean Reno als Landwirt in Afrika, Veronica Ferres als Wicca, Christopher Plummer als Hirnforscher) und nimmt Abschied von seiner Vergangenheit, was sicherlich ein wichtiger Punkt ist, um glücklich sein zu können.

Etwas unglaubwürdig erschien, dass er mit seiner Freundin am Ende tatsächlich glücklich werden könnte. Aber es kann natürlich auch sein, dass sie ihre Liebe einfach unter der Eintönigkeit ihres durchgetakteten Lebens vergraben und vergessen hatten.

Fazit: Ein schöner Film über sie Suche nach dem Glück. Macht sich sicher gut in unserer DVD-Sammlung.

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Sonntag, 27. Juli 2014 14:20

Holi Festival of Colours

Gestern waren wir auf dem Holi Festival of Colours. Zugegebener Maßen nicht wegen der Musik, sondern weil wir uns mal mit buntem Pulver bewerfen wollten. Wir dachten, nachdem wir quasi daneben wohnen, dass es reichen würde, wenn wir 14.30 Uhr losgehen, um den ersten Countdown um 15.00 Uhr zu erleben, aber das war ein Irrtum. Erstens mussten wir zur Messestadt Ost, so dass wir dann mit der U-Bahn gefahren sind. Und dann mussten wir noch einmal um das komplette Partygeländer herumlaufen. Und dann mussten wir mit unseren ermäßigten Tickets zu einem anderen Schalter, weil die am Eingang nicht als gültig erkannt wurden. Und dann mussten wir uns am Merchandise-Stand anstellen, um gesagt zu bekommen, dass es die Farbbeutel auf der anderen Seite gibt. Und dann mussten wir dort auch noch die Farbbeutel holen. Und dann war es 15.30 Uhr.

Also haben wir uns erst einmal Bons besorgt und etwas zu trinken. Wir haben uns für das Wasser in Flaschen entschieden, weil wir natürlich nicht wollten, dass das Farbpulver in unseren Getränken landet. Und es wurden von yourfone.de kostenlos Halstücher als Mundschutz verteilt. Schutzbrillen hatte ich bereits im Baumarkt besorgt.

16.00 Uhr war dann der nächste Countdown. Den haben wir dann auch im Bühnenbereich miterlebt. Es ist aber leider so, dass sich innerhalb der ersten Sekunde schon die vielen bunten Pulver vermischen, und man dann eigentlich nur noch in einer grauen Wolke steht. Und da sind Schutzbrillen und Mundschutz auch wirklich angebracht. Wir haben unsere alte Kamera mitgenommen, deren Verschluss nicht mehr richtig geht. Sie hat zwar hin und wieder Objektivfehler angezeigt, aber trotzdem überlebt. Wir haben auch jemanden gesehen, der seine Kamera in ein Unterwassergehäuse gepackt hat. Das ist auch eine gute Idee.

Ich hätte eigentlich gedacht, dass mich die Musik nerven würde, dem war aber nicht so. Ich hab sogar ein bisserl getanzt, obwohl ich mir richtig alt vorkam ;-) Aber es hat echt Spaß gemacht und niemand hat uns blöd angeguckt oder so :)

Danach haben wir noch die kulinarischen Spezialitäten gekostet, Currywurst mit Pommes und Schweinesteak in der Semmel, bevor wir beim Edeka noch schnell ein paar Sachen besorgt haben, wo wir dann schon komisch angeguckt wurden, aber das sind wir gewöhnt. War wirklich mal lustig, das mitzuerleben.

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Sonntag, 4. Mai 2014 21:56

Lego Movie 3D

Nachdem endlich die gewonnen Kinokarten gekommen sind, waren wir heute im Lego Movie im Cinemaxx. Um ihn in 3D sehen zu können (auf Florians Wunsch) sind wir extra in die Abendvorstellung gegangen.

Zu beginn wurde einmal kräftig ausgeteilt, wie der Lobbyismus und die neoliberale Weltordnung nur funktioniert, wenn die arbeitende Masse sich brav verhält und ihrem Tagwerk nachgeht, ohne aufzumucken. Als dann Wyldstyle sagte: "Komm mit mir, wenn du nicht sterben willst." in Anlehnung an den Satz aus Terminator "Komm mit mir, wenn du leben willst." sprach, dachte ich schon, dass es Filmzitate hageln würde. Aber wenn es das getan hat, dann habe ich sie als solche nicht erkannt. Wahrscheinlich kann ich auch nur Filme aus den 80ern zitieren ;-)

Der Film ist dann sehr actionreich. Mir hat es gut gefallen, dass er fast durchweg wie ein Stop-Motion-Picture wirkte, was den Legocharakter sehr hervorhob. Aber er war doch sehr geradlinig, da wohl doch eher mit einem jüngeren Publikum gerechnet wurde. Am Ende wurde man dann auch ziemlich aus der Fantasiewelt gerissen, als ein Realfilmteil folgte und die ganze Story sich als Fantasie eines Jungen entpuppte, der mit den sorgfältig aufgestellten Legomodellen seines Vaters spielte und dabei alles durcheinander brachte.

Fazit: Durchaus auch für Erwachsene sehenswert, vor allen Dingen für AFOLs. Ich hätte mir ein paar ruhigere Szenen gewünscht, aber vielleicht werde ich auch einfach zu alt für diesen Scheiß ;-) Aber der bespielte Look der Figuren, die vielen liebevollen und fantasievollen Details und die kleine Gesellschaftskritik zu Beginn sind wirklich gelungen.

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Sonntag, 13. April 2014 14:53

Schandmaul im Circus Krone

Gestern waren wir mit Steffi, die dankenswerter Weise die Karten besorgt hat, und ihrer Freundin beim Schandmaul-Konzert im Circus Krone. Zuerst haben wir uns natürlich in mittelalterlich angehauchte Schale geschmissen, und nein, es ist nicht authentisch ;-)

Vorher sind wir noch im Hans im Glück in der Nymphenburger Straße eingekehrt, wo wir leckere Burger verspeist haben. Hans im Glück gibt es mittlerweile fünf Mal in München. Und es waren noch mehr Leute da, denen man angesehen hat, dass sie in Kürze auf das Schandmaul-Konzert gehen würden.

Der Circus Krone sticht durch seine unbequemen, engen Bänke in den hinteren Reihen und die miserable Akustik hervor. Aber anscheinend ist das noch eine relativ günstige Location in München, denn die Karten waren nicht teuer. Trotzdem wäre es schöner, wenn man richtige Stühle auch auf den hinteren Plätzen hätte, wobei es dann aber doch nicht so schlimm war, weil wir sowieso die meiste Zeit standen.

Die Vorband hieß Die KAMMER und brachte uns Kammermusik nahe ;-) Besonders hat mir der Song [Unser Amazonstore: ] Sinister Sister [/Amazonstore Ende] gefallen. Die haben uns richtig eingestimmt für Schandmaul, die nach einer kurzen Pause dann auch endlich auf die Bühne kamen.

Das war der absolute Hammer. Ohne Pause haben sie uns bis zum Schluss mit ihren Songs verwöhnt, meist schnellere Stücke, so dass wir nicht zur Ruhe kamen. Thomas hat auch zwischendurch Geschichten erzählt, die manchmal richtig lustig waren. Wir haben gelacht, gesungen und getanzt (soweit das zwischen den Bänken für Viertklässler möglich war) und uns über die hübschen Mittelalterkleider gefreut, die manche Frauen und Prinzessinnen trugen. Die Stimmung war der absolute Hammer. Schade nur, dass die Akustik nicht besonders gut war, so dass man die Texte nur schlecht verstand, wenn man die Songs nicht alle auswendig kann, wie ich. Aber das machte nichts, wir haben trotzdem mitgegröhlt. Besonders Gänsehaut habe ich natürlich bei Der Kurier und Walpurgisnacht bekommen. Und bunt und nicht braun war natürlich auch ein Highlight.

Also, Leute, wer noch nicht auf dem Konzert war: Tickets besorgen! Aber sofort ;-)

Florians Mittelalter-Outfit

Sandras Mittelalter-Outfit

Florian genießt seinen Hans-im-Glück-Burger

Sandra genießt ihren Hans-im-Glück-Burger

Vorband Die KAMMER

Schandmaul

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Sonntag, 6. April 2014 17:20

Legoland Saisonstart mit X-Wing

Wenn es mal wieder etwas Besonderes im Legoland zu sehen gibt, dann fahr ich auch gerne wieder hin. Aber mittlerweile reicht mir eigentlich einmal im Jahr. Aber den X-Wing, den mussten wir uns natürlich anschauen.

Mein Schatz Florian hat über unseren Ausflug ausführlich berichtet. Daher kommentiere ich nur mal meine Fotogalerie.

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Mittwoch, 26. Februar 2014 18:05

Destination Star Trek Germany - Tag 3 - 23.02.2014

Am letzten Tag haben wir uns in unsere blauen TNG-Uniformen geworfen, Florian wieder als Vulkanier, ich diesmal als Trill (brauner Kajal und Haarspray drüber). Heute habe ich mich ein bisschen öfter getraut zu fragen, ob ich Fotos von Kostümen machen dürfte. Wir haben uns als erstes bei Gates McFadden angestellt, da wir damit gerechnet haben, dass sie noch vor ihrem Talk ein paar Autogramme geben würde. Damit hatte ich recht. Und nach dem Talk von Marina Sirtis kam sie ebenfalls, so dass wir unsere fünf Autogramme auf dem Poster voll hatten. Hinter uns stand ein britisches Pärchen, die auch schon letztes Jahr auf der Destination in London gewesen waren. Sie meinten, dass es dort ziemlich ähnlich gewesen war.

Wir machten dann noch unsere Bridge Shots. Da wir zu zweit waren, mussten wir hierfür auch doppelt bezahlen, bekamen aber auch zwei Fotos. Wenigstens mussten wir dann unsere Posterrolle nicht mehr mit herumtragen. Dazu hatten wir Florians Pfeilebox vom Bogenschießen verwendet, eine wirklich sinnvolle Investition ;-)

Am frühen Nachmittag hatten wir dann den Paid Talk mit Karl Urban angeschaut. Er ist wirklich ein sehr sympathischer Kerl. Er hat zwar die ganze Zeit Kaugummi gekaut, aber was er so sagte, dass das Wichtigste im Leben Zeit ist, z.B. die man mit seiner Familie verbringt, das war schon sehr nett.

Danach haben wir die Gelegenheit noch einmal genutzt, dass Martin Netter hier verkauft hat, denn er hat wirklich qualitativ hochwertige Star Trek Uniformen. Jetzt habe ich auch standesgemäß eine Captains-Uniform ;-)

Den Free Talk mit Connor Trinneer and Dominic Keating haben wir uns auch noch angesehen als Abschluss, was auch sehr witzig war.

Insgesamt haben wir doch einige bekannte Gesichter gesehen, obwohl die Convention von den eingefleischten FedCon-Gängern im Vorfeld ziemlich schlecht gemacht wurde. Das Publikum war daher gefühlt auch zu mehr als 50% international, es wurde oft englisch gesprochen, weniger deutsch.

Wir haben danach unseren Mitfahrer wieder eingesammelt und sind zurück nach München gedüst. Es ging wieder problemlos und recht schnell. Fliegen wäre auch nicht wirklich schneller gewesen.

Insgesamt hat mir das Wochenende sehr gut gefallen, auch wenn ich nur ein halbes Con-Feeling bekommen hatte, wegen der kühlen Atmosphäre und den wenigen bekannten Gesichtern im Publikum. Aber direkt sagen, was jetzt besser ist, kann ich nicht. Es war halt anders. Aber dazu später mehr.

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Dienstag, 25. Februar 2014 18:25

Destination Star Trek Germany - Tag 2 - 22.02.2014

Am Samstag haben wir uns als Classic-Vulkanier gekleidet. Diesmal war schon deutlich mehr los. Aber nach unserem hervorragenden Frühstück im Mariott mit den Treknews-Leuten waren wir gestärkt. Den Talk mit Marina Sirtis und LeVar Burton haben wir leider verpasst, aber dafür sind wir bei Gates McFadden und Michael Dorn reingekommen. Es gab Talks, die extra gekostet haben (z.B. 15 Euro für Karl Urban oder ab 50 Euro für den TNG Reunion-Talk), aber es gab eben auch Talks, die im Eintrittspreis inbegriffen waren. Da jedoch nur ca. 1000 Plätze (wir haben grob überschlagen) beim Main Stage waren, hatte sicherlich keiner der ca. 5000 Gäste am Samstag Einlass zu allen Talks gefunden. Allerdings muss ich sagen, dass die auch nicht so besonders waren. Klar, lustig und professionell, aber ich fühlte mich sehr gestört, weil von Stage B ständig Klatschen oder anderes zu hören war und natürlich aus der Klingon Zone der Gong des öfteren ertönte. Außerdem habe ich ständig gefroren. Aber gut, ich bin auch eine Frostbeule.

Wir waren öfter bei den Autogrammschlangen, haben aber Marina Sirtis und Gates McFadden nie angetroffen, und auf gut Glück stundenlang anstellen wollten wir uns auch nicht. Ich hatte schon fast Panik, dass wir die Autogramme nicht mehr bekommen würden.

Mittags waren wir wieder im Foodcourt im Skyline Plaza essen. Als halber Vegetarier hat man es dann schon manchmal schwer mit der Auswahl...

Dann haben wir für Florian neue Vulkanierohren gekauft und ich habe sie ihm gleich angeklebt. Auf den Sitzsäcken konnte man sich ganz gut mal zwischendurch ausruhen, wenn man einen freien erwischt hat. Florian hatte dann die Idee, sich von Thomas Brückl die Fotos von den FKM-Events mit Robin Curtis und Rene Auberjonois nochmal in Originalgröße schicken zu lassen und dann beim Saturn auf dem Cewe-Drucker ausdrucken zu lassen. Das hat er dann auch schnell gemacht - die moderne Technik macht es möglich - und wir haben uns darauf nochmal Autogramme geholt. Robin war sowieso entzückend, weil wir gestern und heute bei ihr waren und sie hat sich an uns vom Dezember noch erinnert, wenn auch nicht an unsere Namen (aber das hätte mich ehrlich gesagt auch erschrocken ;-) ).

Während Florian also unterwegs war, um die Fotos ausdrucken zu lassen, habe ich von Weitem den Kostümwettbewerb mit den Trekkie Girls beobachtet. Man konnte sich spontan anstellen und vor den ersten Reihen dann hin und her laufen, sobald man dazu aufgefordert wurde, aber man durfte nicht auf die Bühne. Das fand ich schade, denn von hinten konnte man dann nur erahnen, wie die Kostüme aussahen. Aber alle Teilnehmer gingen dann nochmal eine große Runde durch die Reihen und dann wurde per Applauslautstärke der Sieger ermittelt. Genau habe ich es nicht mitbekommen, aber ich glaube, es gab u.a. eine Star Trek Kappe zu gewinnen. In diesem Punkt muss ich sagen ist der Kostümwettbewerb auf der FedCon viel schöner. Die Fans bereiten sich darauf meist schon Monate vorher vor und führen teils kleine Stücke auf.

Anschließend kam ein Vortrag von Mars One. Ich glaube immer noch nicht so recht daran, dass die wirklich einmal zum Mars fliegen. Und dass man keinen Rückflug mit eingeplant hat, ist wohl auch nur eine Kostenfrage, denn ein Besucher hatte angemerkt, dass man die Rückflugmodule bereits im Vorfeld auf dem Mars stationieren könnte, die müssten nicht zeitgleich mit den Kolonialisten hingebracht werden. Aber ich verfolge die Mission mit Spannung ;-)

Am späten Nachmittag haben wir dann den Free Talk mit den Schauspielern aus DS9 angeschaut, Armin Shimerman, Rene Auberjonois, Jeffrey Alan Combs and Casey Biggs. Wieder war es lustig, aber eben nichts besonderes. Und die Geräusche von Stage B und dem Gong störten auch hier.

Nach dem Talk waren wir noch einmal kurz im Skyline Plaza, nur um uns dann wieder in die Schlange für das Samstag-Abend-Highlight zu stellen, dem TNG Reunion Event hosted by William Shatner. Die beste Frage aus dem Publikum war die, ob William Shatner und George Takei nicht ihre Fehde beenden könnten, aber William Shatner meinte nur, dass er George lieben würde ;-) Außerdem kam eine Frage von einer Taiwanesin, worauf Marina meinte: "Hello to China, don't torture animals." Und später warf sie mehrfach ein: "Can we talk about the dolphins?" Ob man auf diese Weise die Einstellung der Asiaten zu Tieren ändern kann, wage ich mal zu bezweifeln, aber immerhin ist das mal ein ernsthaftes Thema gewesen, abgesehen von den United Nations, die ebenfalls aufkamen. Aber Brent bemerkte richtig, dass wir in ein paar Jahrhunderten zurückblicken und wissen werden, dass dieses Blabla völlig unwichtig gewesen war, denn wir leben alle auf dem gleichen Planeten und es gibt wichtigere Dinge, um die wir uns kümmern sollten.

Nach dem Talk waren wir mit einem ARG-Freund von Florian verabredet und sind in das Orfeos Erben essen gegangen, wirklich ein kulinarischer Hochgenuss und ein toller Abschluss des Tages.

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Montag, 24. Februar 2014 18:40

Destination Star Trek Germany - Tag 1 - 21.02.2014

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen von Star Trek. Mein Schatz Florian hatte sich gewünscht, auf die Destination Star Trek Germany zu gehen. Diesmal hat er auch alles organisiert, um mich zu entlasten. Da sie in Bankfurt stattfand, konnten wir auch mit dem Auto fahren und hatten einen Mitfahrer vom Trekdinner :)

Am Freitag vormittag sind wir gemütlich hingefahren. Wir haben im Mariott im 39. Stock gewohnt, das war zwar nicht ganz billig, aber wir hatten einen gigantischen Ausblick über Mainhatten. Als wir dann unser Wochenendbändchen angelegt hatten und in die Messehalle 3 traten, bot sich uns ein gigantischer Anblick. Star Trek Musik versetzte uns gleich in die richtige Stimmung und die Halle erinnerte an einen Raumhafen oder ein Shuttlehangar. Danach war ich erst einmal etwas ernüchert, denn die Aufbauten in der Messehalle waren kalt und ungemütlich. Die Klingon Zone war lächerlich, denn dort standen nur ein paar Mittelalterassecoires. Aber immerhin gemütliche Sitzsäcke, auf denen wir es uns dann über das ganze Wochenende hin und wieder bequem gemacht hatten.

Die Essensstände schrien nicht gerade vor kulinarischem Hochgenuss. Es gab HotDogs, Mövenpick-Eis und Sandwiches, aber das war eigentlich egal, weil in Fußreichweite das Skyline Plaza ist, eine Shopping Mall, wo man zwischendurch mal seine Augen von der düsteren Hallenatmosphäre erholen oder die Aussicht vom Dachgarten aus genießen konnte. Und im Foodcourt gab es viele kleine Küchen, wo man für jeden Geschmack etwas finden konnte. Sogar am Sonntag hatte die Mall offen und einige wenige Möglichkeiten zum Essen und Trinken geboten. Man war also auf das Essen auf der Messe nicht angewiesen.

Es hatte sich als gute Idee herausgestellt, bereits am Freitag anzureisen, denn so war parktisch überhaupt keine Schlange vor den Autogramm-"Losverkaufsbuden" und wir konnten auf unserem schönen Schwarz-Weißbild der Next-Generation-Crew bereits die Autogramme von Brent Spiner, LeVar Burton und Michael Dorn holen. Und sogar William Shatner (der hier "nur" 50 Euro kostete) schrieb noch eine Widmung drauf, was er normalerweise nicht tut, wenn er im Marathon-Autogramm-Modus ist. LeVar verriet mir, wie man seinen Vornamen ausspricht (Betonung auf die zweite Silbe) und Michael fragte ich, ob es wahr wäre, dass er das Poster nie unterschreibt, wenn er als letzter dran ist, aber er meinte, dass es da nur anfangs lizenzrechtliche Probleme gab und er immer unterschrieb, nachdem die Rechte geklärt waren.

Die Messe Frankfurt hat mir gut gefallen, da alte Komponenten mit neuen Komponenten verbaut wurden. So sind wir durch einen Glasflur gegangen, hinter dessen Wänden man die Außenwand des alten Gebäudes sehen konnte. Auch die Halle an sich wirkte sehr futuristisch und dadurch passend, auch wenn sie außer der kalten Atmosphäre noch einige konkrete Nachteile hatte, auf die ich später noch eingehen werde.

Abends waren wir nicht auf der Opening und auch nicht auf der Party. Und wie wir gehört hatten, hätte es sich auch nicht gelohnt, dafür extra zu bezahlen. Allerdings können wir das eben nicht wirklich beurteilen, da wir nicht dort gewesen waren. Aber auf der Opening sind wohl nur die Stars kurz auf die Bühne gekommen, um Hallo zu sagen. Keine Show oder so. Und Partymenschen sind wir sowieso nicht wirklich (auch wenn wir dafür dieses Jahr schon auf erstaunlich vielen Partys gewesen sind ;-) ).

Abend waren wir dann Trekdinner-Hopping und haben uns das Trekdinner Frankfurt, das jetzt Science Fiction Treff Frankfurt am Main heißt, angesehen. Das war ein netter Abend mit leckerem Essen und viel Dr. Who und einem Querschnitt aus dem gesamten SciFi-Universum. Vielen Dank, dass wir so nett aufgenommen wurden!

Danach habe ich mich noch in der Badewanne im Hotel aufgewärmt, in der Hoffnung, dass ich mich nicht erkälte.

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Dienstag, 31. Dezember 2013 17:06

Pullman City mit Tom Astor

Zu Weihnachten haben wir Karten und eine Übernachtung für Pullman City und dem Konzert mit Tom Astor geschenkt bekommen. Also sind wir am Sonntag aufgebrochen. Die Rezeption ist gleich beim Eingang, dort haben wir unser Frühstück für Montag bestellt und unseren Zimmerschlüssel bekommen. Das Palace Hotel in der Mainstreet ist tatsächlich bewohnbar und nicht nur Deko. Wir hatten dort ein kleines Doppelzimmer mit Dusche/WC. Fernsehen und WLAN gab es im wilden Westen noch nicht ;-)

Nachdem wir unseren Koffer abgelegt hatten, sind wir dann erst einmal shoppen gegangen. Nachdem ich Florians Westernshirt leider verwaschen hatte (das alte Kunstleder hat die Waschmaschine nicht mehr überlebt), musste er natürlich ein neues kaufen. Und einen Mantel, war schließlich kalt. Und so ein Lederband mit Schmuck, das man um den Hals trägt. Und einen Colt mit Halfter oder Holster (was ist der Unterschied?). Die Weste und Taschenuhr ist dann wohl das nächste Mal dran.

Zwischendurch sind wir noch beim Mexikaner eingekehrt, um noch einen kleinen Snack zu essen und etwas zu trinken. Die Essensstände hatten jetzt nicht mehr offen. Lecker war's!

Anschließend waren wir im Schießstand, wo Florian einen Blankbogen ausprobiert hat mit 25 Pfund. Das war ganz schön anstrengend. Ich hatte dann ein Luftgewehr mit Zielfernrohr ausprobiert, nachdem ich normalerweise immer mit Kimme und Korn geschossen habe. Nach 20 Schuss hatte ich dann auch keine Kraft mehr, das Ding zu halten. Und ich dachte immer, ich treffe gar nix, weil auf der Zielscheibe keine Einschüsse zu sehen waren aus der Ferne, auch nicht mit Zielfernrohr. Dabei hatte ich fast nur ins Schwarze getroffen. Schwarzes Loch auf schwarzem Papier sieht man halt schlecht ;-) Immerhin gab es dafür für uns je eine Cola :)

Dann war es auch schon so weit, dass wir uns zum 3-Gänge-Menü im Black Bison Saloon einfinden mussten. Es gab ein Pastinakenschaumsüppchen und zum Grillteller Bohnen im Speckmantel, wie ich zu Weihnachten gemacht hatte ;-) Da ich nicht so viel Hunger hatte, nahm ich nur die Gemüsenudeln. Zum Nachtisch gab es noch ein leckeres Schichtdessert. Zwischen den Gängen hat Tom Astor ein wenig geplaudert und gesungen.

Anschließend ging es rüber in die Music Hall, wo vorn Plätze für uns reserviert waren. Auf der Bühne war die Vorband The Crown Jewels, die wirklich klasse waren. Am besten hat mir ihre Interpretation von "These Boots are made for walking" gefallen.

Nach neun Uhr kam dann endlich Tom Astor auf die Bühne. Er hat ein paar Klassiker gesungen wie "Country Road" oder "Ring of Fire" (im Medley), aber auch viele Songs, die Florian auf der Festplatte hat und die letzten Tage gespielt hat. Damit war ich nicht so völlig unwissend ;-) Er hat auch eine sehr gute Band um sich geschart. Besonders Markus mit seiner Fidel hat mich beeindruckt. Und sein Sohn Leif spielt, sofern er Zeit hat, auch Gitarre, wie an diesem Abend.

Anschließend sind wir noch etwas über die Mainstreet gegangen und später zur Music Hall zurückgekehrt, wo Tom Astor Autogramme gab und sich mit seinen Fans fotografieren ließ. Das nächste Mal darf ich den Blitz nicht ausschalten :(

Im Palace Hotel haben wir dann übernachtet und am nächsten Morgen ein leckeres Frühstücksbuffet im Scarletts gehabt, bevor wir zurück nach München gedüst sind, um irgendwann mittags im Büro aufzuschlagen. Schön war's! Danke!

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Dienstag, 10. Dezember 2013 19:42

FKM-Event mit Robin Curtis und Scott Krinsky

Am Wochenende waren wir beim FKM-Event mit Robin Curtis und Scott Krinsky. Da der Wetterbericht den ganzen Tag Schnee angekündigt hatte, sind wir bereits kurz nach 11.00 Uhr losgefahren. Aber es gab keine einzige Schneeflocke, bis wir in Deggendorf gegen 13.00 Uhr angekommen waren.

Florian hatte am Abend zuvor für uns Nerd-Herd-Badges gebastelt und über die schlechte Druckerqualität unserer beiden Exemplare geschimpft. Aber da schaut sowieso niemand so genau hin ;-) Da wir so früh angekommen waren, nutzten wir die Zeit noch, um auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und noch die fehlenden Assecoires zu den Badges zu kaufen. Leider gab es um diese Jahreszeit keine kurzärmligen Hemden mehr, aber dafür graue Krawatten, Kugelschreiber und grüne Blöcke. Damit kamen wir der Sache schon recht nahe.

Wir saßen dann noch ein Weilchen in der Lobby, bevor es richtig losging. Es gab Glühwein und Plätzchen und dann trat Scott Krinsky auf, der in der Serie Chuck die Nebenrolle des Nerd-Herd-Kollegen Jeff hatte. Er hat sich richtig gefreut, dass wir in seinem Kostüm erschienen sind. Leider kennen wir bisher nur die erste Staffel von Chuck, aber die Serie ist wirklich lustig und wir freuen uns schon auf die restlichen vier Staffeln. Da die meisten Leute wohl wegen Robin Curtis da waren, verlief die Fragerunde etwas schleppend, aber um keine Löcher entstehen zu lassen, fragten dann eben auch Sabrina und Filip vorbereitete Fragen.

Anschließend kam Robin Curtis, die wir aus Star Trek III und IV als Saavik kennen. Sie hat erzählt, dass Kirstie Alley die Rolle der Saavik in STII wohl bekommen hatte, weil sie damals den Regisseur Nicholas Meyer gedatet hatte. Und nachdem Leonard Nimoy im dritten Film Regie geführt hatte, lehnte sie die Rolle elegant ab, indem sie zu viel Gage verlangte. Robin Curtis ist eine unglaublich positive Frau, die auch wunderschön singen kann. Es war einfach klasse! Ich hatte auch eine Frage gestellt, nämlich ob sie sich noch daran erinnern kann, dass sie auf der FedCon II nach ihrer Raumnummer gefragt worden ist. Aber daran konnte sie sich nicht mehr erinnern.

Anschließend war die Fotosession. Dabei haben wir wieder ein Foto mit Florian und mir machen lassen und danach ein Gruppenfoto mit allen Leuten vom Trekdinner. Danach gab es noch Autogramme. Dabei hat Scott von uns beiden ein Foto mit seinem Handy gemacht. Ich meinte, er könne es ja twittern, aber das hat er leider nicht gemacht. Danach gab es noch eine Verlosung.

Zum Abschluss kam noch das Buffet, bei dem es diesmal Ente mit Klößen und Rotkohl neben anderen Leckereien wie Obatzda gab. Wir haben uns dann noch nett unterhalten, auch an der Hotelbar (bzw. am Kamin), bevor wir in unser gemütliches Zimmer zurückgekehrt sind.

Den Ausklang der kleinen Convention gab es dann wie immer am nächsten Morgen beim leckeren Hotelfrühstück, bevor wir schneefrei wieder zurück nach München gedüst sind. Das war ein herrliches Wochenende :)

Autogramme

59 Fotos

Update 11.12.2013 17:44

Scott hat das Foto doch noch getwittert :D

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Mittwoch, 19. Juni 2013 20:20

Man of Steel (Preview)

Meistens insteressieren mich die News-SMSen von O2 nicht sonderlich, die meisten lösche ich kurz nach dem Anlesen. Aber Anfang des Monats bekam ich dann eine SMS zu Man of Steel, man könne sich einen Gutscheincode abholen und dann zwei Tickets zum Preis von einem zur Man of Steel-Preview im CinemaxX abholen. Den Film wollten wir sowieso sehen, und da ich zur Zeit auf Sparmodus bin, habe ich meinen Schatz Florian spontan gefragt, ob er Lust hätte, da hinzugehen.

Man of Steel hat mir sehr gut gefallen. Die Story ist bekannt, daher darf man hier keine überraschenden Wendungen erwarten, aber die moderne Interpretation des Stoffes fand ich sehr gut gelungen. Auch die Auswahl der Schauspieler war überzeugend, Henry Cavill ist ein entzückender Superman, Amy Adams eine sympathische Lois Lane, Michael Shannon ein überzeugender Bösewicht, Kevin Costner ein Stiefvater mit Herz und Verstand und Diane Lane eine wundervolle Steifmutter. Und das Wiedersehen mit Laurence Fishburne (Matrix) fand ich auch sehr nett.

Auch die witzigen Momente fand ich bezaubernd, in keinster Weise lächerlich, und sie passten sehr gut in den Verlauf des Filmes. Hier durften wieder die Guten gut sein und die Bösen böse, aber das ist vollkommen in Ordnung. Die Darstellung von Krypton, der außerirdischen Technologie und der Raumschiffe fand ich genial.

Ein wenig Kritik möchte ich dennoch üben. Die Wackelkamera (besonders anfangs) nervt gewaltig, wenn der Film in 3D ist. 3D halte ich auch bei diesem Film für vollkommen überflüssig. Im Showdown wird mehr kaputt gemacht als in allen drei Transformer-Filmen zusammen, und ich halte Kaputtmachen noch immer nicht für das geeignete Stilmittel, um Spannung zu erzeugen, mögen die Special Effects noch so spektakulär sein. Ein wenig hat mich genervt, dass Clark ausgerechnet in einer Kirche Zuflucht sucht und einen Pfarrer um Rat bittet (auch wenn die Szene wirklich gut gelungen ist), aber das liegt wohl an meiner Religionsphobie.

Fazit: Wunderbares Popcorn-Kino, auch etwas für's Herz. Ich kann mir vorstellen, den Film nochmal mit meinen Jungs anzugucken, die wären irgendwie doch gerne mitgegangen. Und wahrscheinlich werden wir uns den auch auf DVD/bluray kaufen.

Und was wir noch alles im Kino erlebt haben, könnt ihr bei meinem Schatz Florian nachlesen :)

Man of Steel

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Sonntag, 2. Juni 2013 22:22

Star Trek (12) - Into Darkness (OV)

Alle guten Dinge sind drei. Deshalb waren wir heute nochmal mit Trekdinner-Leuten im Kino und haben Star Trek Into Darkness, diesmal in Originalversion, angeschaut. Leider kann man in den Museumslichtspielen keine Sitzplätze aussuchen, deshalb gibt es am Eingang dann ein Gedränge, weil jeder natürlich die besten Plätze haben möchte. Das nervt. Aber im Cinema lief der leider nicht mehr. Vielleicht sollten die auch umstellen und ihr Kinoprogramm nur wöchentlich veröffentlichen. Verschicken die überhaupt noch diese Flyer wie damals, als ich noch jung war?

Jedenfalls haben wir vor lauter Fotos machen und Fressalien kaufen verpasst, uns ganz vorne anzustellen, obwohl wir eigentlich rechtzeitig im Kino gewesen waren. Ich Schlafmütze halt. Und dann saßen wir in der ersten bzw. zweiten Reihe. Man könnte dieses Wochenende auch mein masochistisches Wochenende 2013 nennen, gestern die Schuhe, heute Kino in der ersten Reihe ;-)

Trekdinner in den Museumslichtspielen

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Sonntag, 2. Juni 2013 15:44

Depeche Mode Delta Machine Tour im Olympiastadion

Gestern haben wir uns bereits 17.00 Uhr angestellt, damit wir auch möglichst weit vorn in die Arena kommen. Hinter dem abgetrennten Bereich für die Front-of-the-Stage-Ticket-Inhaber gab es noch einen weiteren Bereich, in den dann die Leute konnten, die früh da waren. Man bekam dann auch ein Bändchen mit "PIT", damit man wieder rein konnte, wenn man sich mal was zu Trinken oder Essen holte. Verteilt wurde leider nur Caipi und Bier, nichts alkoholfreies :(

Mit dem Wetter hatten wir auch einigermaßen Glück, denn es hat nur bis Konzertbeginn geregnet, danach war es trocken bis zum letzten Lied. Erstaunlich, aber gut so, sonst hätte es sicher Probleme mit den Leuten gegeben, die statt Regencapes Schirme dabei hatten *kopfschüttel* Beim Einlass hatten sie mich gefragt, ob ich irgendwelchen spitzen Schmuck tragen würde. Da hätten sie auch alle Schirme einsammeln können.

Die Vorband hieß Trentemøller und hat interessante Mixes gespielt, u.a. mit Sounds von The Cure. Bis ca. 20.45 Uhr ließ man uns dann noch auf Depeche Mode warten. Mittlerweile fand ich es überhaupt keine gute Idee mehr, die hochhackigen Stiefel angezogen zu haben, und noch weniger, dass ich mir nicht wenigstens noch ein paar bequeme Schuhe eingepackt habe. Deshalb stand ich dann barfuß da, aber der Boden war erstaunlicherweise nicht besonders kalt.

Von der Playlist haben mir Precious, Policy of Truth, A Question of Time, Enjoy the Silence, Personal Jesus, Halo, Just Can't Get Enough und Never Let Me Down Again am besten gefallen. Bei Personal Jesus rief Dave plötzlich "Stop" und lachte. Er würde gerne nochmal bei "Hahaha" beginnen, ob wir die langsame oder die schnelle Variante hören wollen würden. Natürlich die schnelle. Das war großartig und hat wirklich für Stimmung gesorgt. Ob das nun ein geplanter Patzer war, oder eine echte Panne, kann ich nicht sagen.

Das Konzert war super, obwohl ich es schade fand, dass ich da vorn in der Arena überhaupt nichts gesehen habe, außer auf dem linken Bildschirm und einmal für eine Sekunde Andy. Und auch mit bequemen Schuhen war die lange Steherei, vor allen Dingen drei Stunden vor dem Konzert, für Florian nicht wirklich gut. Daher werden wir das nächste Mal wieder Tickets mit Platznummer holen, dann brauchen wir nicht schon Stunden vorher anzustehen und können dann nur zum Tanzen während des Konzerts aufstehen. Wir werden halt alt ;-)

Auf dem Heimweg meinte dann jemand zu mir: "Du hast deine Schuhe vergessen, Schnegge!" Aber als ich ihm dann meine Schuhe zeigte, verstand er, dass ich sie nicht mehr trug. Die U-Bahn war wieder voll, aber es gab einige Ersatzbahnen, so dass sich der Knoten relativ schnell auflöste. Kurz vor eins bin ich dann totmüde (mit frisch gewaschnenen Füßen) ins Bett gefallen.

Sandra und Florian vor dem Konzert

Nobbse und Mehvi vor dem Konzert

Die Bühne - ich seh nix

Den Fernsehturm hat man auch nicht mehr gesehen

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Freitag, 31. Mai 2013 19:19

Legoland

Mein Schatz Florian wollte unbedingt zum Star Wars Tag ins Legoland. Nachdem sich letztes Jahr in mir eine gewisse Legoland-Parkmödigkeit breit gemacht hatte, wollte ich zunächst nicht mit. Aber als dann noch zwei Freunde von ihm zugesagt hatten, bekam ich doch plötzlich Lust. Und als er es dann als seine Geburtstagsfeier deklarierte, wollte ich dann doch nicht fehlen.

Der Wetterbericht hatte ziemlich Regen angesagt, aber es war dann doch nicht so schlimm wie befürchtet. Im Gegenteil, wir hatten sogar richtig Glück, dass wir nicht nass geworden sind. Erst als wir uns ins Auto zur Heimreise gesetzt hatten, fing es an zu duschen, aber das machte uns dann nichts mehr aus.

Der Star Wars Tag war wieder klasse, besonders die Vorführung des Saberprojects und die Fanmodelle im Zelt im Miniland. Leider gibt es die Sondersteine nur noch für Jahreskarteninhaber, und leider schloss der Fabrikverkauf bereits 18.00 Uhr, so dass sich Florian nicht sein Geburtstagsgeschenk zusammensuchen konnte. Dabei gab es neue Bäume in einem helleren Grün und Palmenblätter in hellem Braun.

Es war ein toller Tag :) Und vielleicht war die Parkmüdigkeit eher eine allgemeine Müdigkeit 2012...

140 Fotos

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Montag, 27. Mai 2013 20:58

Star Trek (12) - Into Darkness (zweite Chance)

Nachdem nun doch einige den Film nicht auf der FedCon in Düsseldorf angeschaut haben, kamen doch noch genügend Leute für das offizielle Trekdinner-Event zusammen. Daher waren wir am Samstag noch einmal im Kino, um Star Trek Into Darkness ein zweites Mal anzuschauen. In der U-Bahn waren unheimlich viele Bayernfans unterwegs, aber so schlimm wie beim Oktoberfest war es nicht. Nur die vielen zerbrochenen Bierflaschen fand ich nicht so toll. Ein tapferer BVB-Fan war auch dabei ;-)

Achtung, Spoiler

Auch wenn es einfach nur ein guter Actionfilm ist und mir zu wenig Star Trek drin war, wurden mir einige Dinge beim zweiten Mal gucken etwas klarer. Dennoch gab es einige Punkte, wo ich mich echt fragte, wieso die das tun. Wieso experimentierte Pille mit Khan's Blut und dem Tribble? Setups und Payoffs sind ja eine nette Sache, aber sie sollten doch irgendwie in die Handlung passen und wenigstens ein bischen logisch sein.

Achtung, Spoiler

Meine Kritikpunkte bleiben aber bestehen. Es gibt zu wenig Zusammenspiel der Charaktere. Der Streit zwischen Uhura und Spock, die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Kirk und Spock und das Mentorverhältnis zwischen Pike und Kirk waren etwas wenig. Alle Charaktere außer Kirk und Spock kamen leider zu kurz. Khan hätte ruhig etwas mehr Psychospielchen treiben können. Die Handlung war sogar für mich vorhersehbar (das will was heißen). Es waren 72 Tiefkühltruhen inklusive Khan. Aber vielleicht war eine leer? Hätte man aber doch sagen können. Die Klingonen hätten nicht so stark verändert werden müssen. Und die Schiffe sahen komisch aus, wirkten nur auf den ersten Blick klingonisch.

Achtung, Spoiler

Und auch mein Lob bleibt bestehen. Die Eingangssequenz war grandios, wobei ich mich fragte, was Kirk da gestohlen hat, nur um es dann auf der Flucht in den Bäumen aufzuhängen. Hm, vielleicht ein wichtiges kulturelles Artefakt, um sicherzugehen, dass ihm auch alle Eingeborenen verfolgen und somit aus der Gefahrenzone gebracht werden? Toller Planet, tolle Rasse. Die Darstellung der futuristischen Städte London und San Francisco ist wunderbar gelungen. Die Szenen mit der Familie, deren Tochter unheilbar krank ist, sind auch fast ohne Worte und mit toller Musik stark emotional und packend. Und ich bin froh, dass diesmal nicht so ein wichtiger Teil der Star Trek Geschichte wie der Planet Vulkan kaputt gemacht wurde, sondern nur Alcatraz und ein paar Häuser in San Francisco. Damit kann ich leben.

Trekdinner im Kino

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Donnerstag, 9. Mai 2013 19:21

Star Trek (12) - Into Darkness

Gestern waren wir zur Vorpremiere vom neuen Star Trek-Film Into Darkness. Die Leute, die nicht (oder noch nicht) auf der FedCon waren, sind mitgekommen, die anderen werden sich den Film in Düsseldorf anschauen. Ein wenig Confeeling kam schon auf, als wir dort auch noch vier Leute in Classic-Uniform, Uli in First Contact-Uniform und zwei in der neuen Movie-Uniform antrafen. Wir vier Hanseln waren in TNG-Uniform gekommen. Das Filmteam von RTL hätte sich sicherlich mehr Uniformierte gewünscht, allerdings saßen wir schon im Kinosaal, als wir davon erfuhren, aber wahrscheinlich hätten wir beim Anblick der Kameras sowieso das Weite gesucht. Für blöd darstellen lassen - dazu haben wir einfach keinen Bock mehr.

Der Film ist sehr actionreich, die Handlungen der Protagonisten nicht immer ganz nachvollziehbar und auch diesmal wurde eine Menge kaputt gemacht. Allerdings auch das eine oder andere wieder repariert. Er strotzt nur so vor Anspielungen auf unser geliebtes Star Trek, allerdings habe ich so langsam das Gefühl, dass sie es ein wenig übertrieben haben. Pille hat praktisch nur Lachvorlagen gehabt und auch Spock war sehr unfreiwillig komisch. Alles in allem war es aber eine ziemliche Sache zwischen Spock und Kirk, die anderen Figuren sind fast ausnahmslos zu Nebenrollen degradiert worden. Das fand ich sehr schade.

Außerdem hatte ich ein wenig das Gefühl, dass J.J. Abrams Star Trek und Star Wars langsam durcheinander bringt, denn die Uniformen der Leute im Star Fleet Headquarter in San Francisco sahen ein wenig aus wie vom Imperium, so ein ganz klein wenig nazihaft...

Gefallen hat mir die Architektur von London und San Francisco. Ob mir der Film besser gefällt, als Oblivion oder After Earth oder Iron Man 3, wird sich noch zeigen.

Trekdinner bei der Vorpremiere von Star Trek - Into Darkness

 Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler

Zur Handlung: Man soll keine schlafenden Tiger wecken. Oder so ähnlich ging der Spruch. Der Bösewicht ist Khan, der jedoch nicht so charismatisch rüber kam, wie sein Alter Ego. Er macht mal eben das Hauptquartier von Sektion 31 platt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte und ballert in Kazon-Manier in ein Besprechungszimmer. Blöder Weise flieht er nach Qo'noS, wo eigentlich kein Föderationsschiff hin sollte, wenn es keinen Krieg mit den Klingonen vom Zaun brechen möchte.

Achtung, Spoiler

Chekov darf ein wenig im Maschineraum der Enterprise herumhüpfen und versprechen, dass er den defekten Warpantrieb wieder hinbekommt. Sulu sitzt nur am Ruder. Uhura darf ein klein wenig klingonisch sprechen. Die Klingonen sehen aus wie Wraith Dronen mit Metallhelm. Ohne diesen Helm sehen sie aus wie Klingonen ohne Haare. Da steht jemand wohl auf Glatzköpfe. Und die Schiffe der Klingonen sehen auch komisch aus. Da fehlt irgendwie der nach vorn ragende Kopf. Ich frage mich, ob die Leute damals bei Star Trek - The Motion Picture die gleichen Gedanken hatten, als sie zum ersten Mal die neuen Klingonen mit ihrem Turtlehead gesehen haben ;-)

Achtung, Spoiler

Admiral Marcus fliegt mit seinem Schiff der Dreadnought-Klasse hinterher, um... ja, was will er da eigentlich? Einen Krieg anzetteln? Khan umbringen, nachdem Kirk ihn lebend gefangen hat? Oder die Enterprise zerstören? Was er dann erst einmal bleiben lässt, nachdem er erfährt, dass sich seine Tochter Carol Marcus an Bord geschmuggelt hat. Obwohl, Kirk hat Khan gar nicht gefangen, der hat sich ergeben, als er erfahren hat, dass an Bord der Enterprise 72 neuartige Photonen-Torpedos sind. Eigentlich hätten es nur 71 sein dürfen, denn auf der Botany Bay waren insgesamt, also inklusive Khan, 72 Personen im Kälteschlaf. Aber egal. Wir wollen mal nicht so sein.

Achtung, Spoiler

Am Ende wurde noch einmal so richtig dick aufgetragen, als Kirk und Spock die Rollen tauschen und Kirk den Warpkern repariert und hinter Glas an einer Strahlenüberdosis stirbt, und Spock davor kniet und lauthals "Khan" brüllt. Das fand ich dann schon ein wenig extrem aufgetragen. Ich frage mich, ob das die junge Generation als tolle Szene empfindet, ich fand, dass sie leider nicht an das Original in Star Trek II - The Wrath of Khan heranreichte. Ach ja, Kirk stirbt.

Achtung, Spoiler

Aber wir brauchen uns nicht davor zu fürchten, dass der nächste Film "Auf der Suche nach Captain Kirk" heißen wird, keine Sorge. Jetzt hör ich aber doch lieber auf zu spoilern, es soll ja Leute geben, die den Film noch nicht gesehen haben.

Spoiler-Ende - Spoiler-Ende - Spoiler-Ende - Spoiler-Ende -

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Dienstag, 9. April 2013 21:51

Dr. Hubert Zitt - Zeitreisen und temporale Logik

Hubert Zitt am 6. April im Kranz München

Ein wenig Organisationserfahrung habe ich ja. Zum Beispiel habe ich mal unseren Betriebsausflug mit 120 Leuten mitorganisiert. Oder unsere Hochzeit mit 75 Leuten. Ein bisschen war das auch so, als wir vom Trekdinner den Abend mit Hubert Zitt etwas größer als beim letzten Mal veranstalten wollten. Als wir nämlich Tommy und Werner Krappweis im Kranz-Theater gesehen hatten, dachten wir, dass das eine gute Lokation für den Vortrag wäre. Und dass dann die notwendige Technik dann bereitstehen würde. Allerdings mussten wir dann dafür auch etwas Eintritt verlangen. Wir haben sehr knapp kalkuliert, aber wenn etwas übrig bleiben sollte, wollten wir das spenden.

Der Vortrag am Samstag war super und die meisten Sachen haben auch gut geklappt. Dass immer etwas schief geht, dass wusste ich noch vom Betriebsausflug und von der Hochzeit. Aber ich sehe über sowas gelassen hinweg, denn Perfektionismus reibt einen nur auf. Irgendwie ärgert es einen dann aber doch, vor allen Dingen, wenn man dann kein Entgegenkommen bekommt und einem noch die Schuld gegeben wird...

Ich hatte dann kurz anmoderiert, mich beim Publikum bedankt und nochmal darauf hingewiesen, dass der Gewinn an den Kinderschutzbund und die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft geht und auf allen Tischen Flyer ausliegen. Ich war so aufgeregt, dass ich das Mikro kaum noch halten konnte und ich fand das total nett, dass Hubert mich dann kurz umarmt hat, um mir die Aufregung zu nehmen.

Alles in allem war es doch ein gelungener Abend, auch wenn die Tonprobleme nach der Pause nicht wirklich schön waren. Anschließend 22.30 Uhr hätten wir gerne noch etwas gegessen, aber leider war die Küche schon geschlossen, obwohl auf der Website vom Kranz steht, dass es bis 23.30 Uhr Abendessen geben würde. Das war schon ärgerlich, vor allen Dingen weil Marmot das eigentlich per Mail angekündigt hatte, dass noch ein paar Leute zum Essen bleiben würden.

Großartig war auch das Intro von Thomas und Monika. Christina hatte das Vulkanier-Kostüm für Thomas ausgeliehen und Monika hatte ihr blaues Classic-Kleid an. Die beiden haben gespielt, sie würden fast 50 Jahr zu früh auf die Erde kommen, denn der Erstkontakt würde laut Star Trek am 5. April 2063 stattfinden. Zur Gründung des Trekdinners sind sie aber 20 Jahre zu spät. Dann rief Steffen rein, dass das alles Blödsinn wäre und Zeitreisen gar nicht möglich sind. Darauf meinte Thomas, dass man vielleicht jemanden fragen sollte, der sich damit auskennt.

Thomas: "Doktor Hu... Doktor Hu..."
Monika: "Doktor wer?"
Thomas: "Doktor Hubert Zitt!"

Und dann kam er zum Swusch-Geräusch der Tardis hinter dem großen Plakat der Tardis hervor, das Thomas extra hat anfertigen lassen. Aber über den Vortrag schreib ich nichts, den müsst ihr euch schon selbst angucken ;-)

30 Fotos

Anschließend saßen wir noch zusammen und haben sauleckeren Prosecco getrunken. Davon nahm ich sogar zwei Gläser. Wir haben auf Thomas Geburtstag angestoßen. Und weil wir so hungrig waren, sind dann das Ensemble gemeinsam mit Markus noch zu McDonalds am Stachus gegangen. Trotz allem war es ein toller Abend gewesen.

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Sonntag, 31. März 2013 19:18

Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben

Gestern Abend waren wir im Kino und haben uns Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben angeschaut. Wie erwartet, war es ein actiongeladener Film mit ein paar Drehungen und Wendungen in der Handlung, viel Humor und etwas Vater-Sohn-Kitsch. Mir hat er auf jeden Fall besser gefallen, als Skyfall.

Florian meinte zwar, dass es nicht in Ordnung ist, wenn die Guten einen Mord begehen, und dass es unrealistisch ist, wenn man mit Absicht mit einem Hubschrauber in ein Gebäude fliegt (so ähnlich auch schon gesehen in Skyfall). Mich hat viel mehr gestört, dass die mit einem Gas die radioaktive Strahlung in Tschernobyl neutralisiert haben. Was für ein absoluter Bullshit! Radioaktive Strahlung kann man nur abschirmen, nicht neutralisieren.

Fazit: Ganz unterhaltsam. Hirn ausschalten und gucken, oder es bleiben lassen ;-)

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Samstag, 30. März 2013 14:09

Aufbau unseres Lego Millenium Falkens 10179

Statt im Urlaub immer durch die Gegend zu düsen wie letztes Jahr, haben wir uns dieses Jahr vorgenommen, ein wenig öfter einfach zu Hause zu bleiben. Das entspannt auch oder vielleicht sogar mehr, als dauernd auf Achse zu sein. Und dann kann man so tolle Sachen machen, wie den Lego Millenium Falken aufzubauen und das ganze Ereignis sogar live ins Internet zu streamen. Ja, ich weiß, wir sind Freaks ;-)

Ich habe mal eine Fotogalerie mit 44 Fotos online gestellt.

Außerdem gibt es Videos auf Youtube von Spitzohr und 360°-Anzeigen und den Livechat vom 3. Tag zu sehen :)

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Freitag, 8. März 2013 20:41

3096 Tage

Den Film musste ich unbedingt sehen. Nachdem ich das Buch 3096 Tage bereits verschlungen habe, wollte ich natürlich sehen, wie das filmisch umgesetzt wurde. Ich denke, dass Sherry Hormann vielleicht sogar die bessere Wahl gewesen ist, als Bernd Eichinger, da sie bereits das schwierige Thema von Wüstenblume sensibel umgesetzt hat.

Zwei Schauspielerinnen verkörpern Natascha Kampusch: Die kleine Amelia Pidgeon, die absolut herzzerreißend nach Essen verlangt und auch ganz lieb Bitte sagt. Und die jugendliche Antonia Campbell-Hughes, die auch als Model arbeitet, und daher das nötige Untergewicht mitbrachte. Wenn sie in viel zu großen Herrenunterhosen im Gegenlicht steht, wird einem ganz anders.

Überhaupt wird einem bei dem Film ganz anders. Zum Beispiel als Natascha Kampusch mit einem riesigen Küchenmesser ihre Geburtstagstorte anschneidet, statt das Messer ihrem Peiniger in den Bauch zu rammen. Eigentlich unverständlich, doch da Natascha völlig unterernährt war, hatte sie gewusst, dass sie körperlich gegen ihren Peiniger keine Chance gehabt hätte.

Fazit: Hammerhart! Angucken!

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Samstag, 23. Februar 2013 20:35

ABBA The Show

Gestern war ich mit meinem Schatz Florian in der Olympiahalle und wir haben uns ABBA The Show angeschaut. Ich hätte vielleicht noch zehn Mal vorher Singstar rauf und runter singen sollen, dann wäre ich etwas firmer in den Texten gewesen. Aber es war klasse. Die sehen ABBA auch verdammt ähnlich, so dass man sich wirklich vorstellen konnte, in die Vergangenheit gereist zu sein, und eine Liveshow von ABBA persönlich zu sehen. Sogar zwei Musiker, die damals mit ABBA zusammengearbeitet hatten, waren dabei.

Toll war auch das Publikum, das sich zum Teil in schillernden Kostümen zeigte. Ein wenig genervt hatte nur, dass es ein paar Leute gab, die es sich nicht verkneifen konnten, mitten im Konzert um Fotos zu bitten, statt bis zum Schluss zu warten, und uns und die Kostümierten damit reichlich auf den Senkel gingen.

Wer ABBA liebt, wird also auch diese Show lieben. In diesem Sinne eine ganz klare Empfehlung von mir :)

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Dienstag, 19. Februar 2013 19:17

Lincoln

Das ist keine Biographie von Lincoln, sondern ein Film über die Abschaffung der Skalverei. Er ist zuweilen etwas langatmig, aber hat auch seine komischen und gefühlvollen Momente. Davon hätte es ruhig ein paar mehr geben können. Aber ich fand es schön, wie die Beziehung von ihm zu seinen noch lebenden Söhnen gezeichnet wurde, die Angst seiner Frau (eine grandiose Sally Field), noch einen Sohn zu verlieren, und James Spader als Lobbyist war auch absolut sehenswert.

Überhaupt habe ich viele bekannte Gesichter gesehen, bei denen ich mich verzweifelt gefragt habe, woher ich sie kenne... Tommy Lee Jones natürlich aus MIB, er war ein überzeugter Sklavenbefreier :) Lee Pace kannte ich aus Pushing Daisies. Und Joseph Gordon-Levitt ist nicht Jonas aus Stargate SG-1, denn der wird von Corin Nemec gespielt. Den muss ich aus Inception oder Dark Knight Rises kennen.

Etwas irritiert war ich zu Anfang, dass die Republikaner die Sklaverei abschaffen wollten und nicht die Demokraten, und dass Abraham Lincoln ein Republikaner war. Das passte so gar nicht in mein Weltbild. Doch ich lese zur Zeit ein Buch über die amerikanische Geschichte und darin wird beschrieben, dass die Demokraten damals in erster Linie die Unabhängigkeit von England und die Abschaffung der Monarchie im Sinn hatten. Die Republikaner hatten sich erst im Laufe der Zeit zu den unsozialen Kapitalisten entwickelt, die sie heute sind. Ich glaube, damals hätte ich auch eher die Republikaner als die Demokraten gewählt ;-) So ändern sich die Zeiten.

Fazit: Ich fand den Film nicht schlecht. Und wenn ich nicht darüber gelesen hätte, wäre mir auch nicht aufgefallen, dass die Warze in Daniel Day-Lewis' Gesicht in jeder Szene an einer anderen Stelle klebte. Er hat den 16. Präsidenten der USA wirklich klasse gespielt.

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Montag, 28. Januar 2013 20:38

Gangster Squad

Vermutlich hätte ich mir den Film gar nicht angeschaut, wenn ich den Trailer gesehen hätte. Ich mag diese Brutalität nicht. Aber letztendlich hat mir der Film doch gefallen.

Story:

Mickey Cohen versucht, sich Los Angeles unter den Nagel zu reißen und die korrupte Polizei stellt sich ihm nicht nennenswert in den Weg. Allerdings wird eine Undercover-Gruppe gegründet, die nun versucht, das organisierte Verbrechen zu bekämpfen.

Der Film ist durchaus brutal, doch er lässt einen daran glauben, dass trotz aller Verluste am Ende das Gute siegt. Außerdem ist es natürlich schön anzusehen, die alten Frisuren, Kleider, Autos. Fazit: Angucken lohnt sich.

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Donnerstag, 20. Dezember 2012 23:52

Vorlesung Das Vorzelt zur Hölle

Eigentlich gehe ich unter der Woche abends gar nicht gerne weg. Wenn es im Büro recht stressig war, dann bin ich froh, zu Hause meine Ruhe zu haben. Außerdem weiß ich nie, inwiefern ich den Jungs noch bei Hausaufgaben, Lernen etc. helfen muss, was mich im Moment auch immer sehr anstrengt. Aber so kurz vor den Weihnachtsferien bin ich dann das Risiko doch eingegangen und habe mich von meinem Schatz Florian überreden lassen, zur Vorlesung "Das Vorzelt zur Hölle" zu gehen.

Und ich habe es nicht bereut. Es war ein sehr lustiger Abend mit vielen bekannten Gesichtern vom Trekdinner und von der FedCon, die alle Tommy Krappweis und seinem Vater Werner lauschten, wie sie aus dem jeweils eigenen Blickwinkel über ihre Urlaubs- und Campingerfahrungen aus den 70er Jahren berichteten.

Anschließend gab es noch Bücher und DVDs signiert und ein Gruppenfoto.

Sandra und Florian

Thomas und Monika

Werner und Tommy Krappweis

Gruppenfoto mit Trekdinner

Wir wissen, wo Werner geparkt hat ;-)

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Mittwoch, 24. Oktober 2012 20:10

Sternwarte - Vortrag über Herbsthimmel

Am Freitag waren wir mit Arbeitskollegen von meinem Schatz Florian in der Sternwarte zu einem Vortrag über den Herbsthimmel. Es war sehr interessant und nicht so ermüdend lang wie beim letzten Mal, als ich schon fast die Lust verloren hatte, da noch einmal hinzugehen.

Anschließend konnten wir noch auf das Dach gehen und Jupiter mit seinen galileischen Monden und einen Ringnebel durch die Teleskope sehen. Es war sehr schön, auch wenn mich die Medienbrücke mit ihrer Lichtverschmutzung noch immer wie jedes Mal ärgert.

Zum Cocktailtrinken reichte mein Wachzustand dann aber leider nicht mehr aus und ich freute mich auf mein Bett.

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Dienstag, 23. Oktober 2012 20:48

Tag der offenen Tür im DLR

Diesen Sonntag waren wir im DLR zum Tag der offenen Tür. Für uns Langschläfer war die Zeit bis 17.00 Uhr natürlich etwas knapp, so dass wir uns nur das Frühwarnsystem für Tsunamis in Indonesien erklären lassen konnten, etwas essen konnten (bei den Palatschinken haben wir eine halbe Ewigkeit angestanden), und für die Robotik hat es dann auch noch gereicht. Die war sehr interessant, nur die minimalinvasive Chirurgie ließ keine Zuschauer mehr rein, aber vielleicht war das auch besser so ;-) Ferdinand war auch sehr beeindruckt, weil ein Roboter einen Ball fangen und wieder werfen konnte.

Außerdem war es schön, ein paar liebe Freunde wiederzutreffen :D

In zwei Jahren ist der nächste Tag der offenen Tür. Ich denke, wir werden da wieder hingehen und die verpassten Sachen nachholen. Zum Beispiel die ESOC-Brücke ;-)

30 Fotos

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Montag, 8. Oktober 2012 20:54

Claus von Wagner als Fernsehaufzeichnung

Eigentlich hatten wir das Programm ja schon gesehen, aber als mein Schatz Florian über Facebook erfahren hat, dass diesmal im Lustspielhaus eine Fernsehaufzeichnung gemacht wird, haben wir natürlich sofort Karten reserviert. Als wir am Sonntag eintrafen, war der Saal schon gut gefüllt, aber wir bekamen trotzdem noch zwei Plätze direkt am Bühnenrand.

Claus von Wagner war wie immer nicht von schlechten Eltern. Will sagen, dass das Programm Theorie der feinen Menschen hammermäßig gut war, dass er für den Schnitt nur einmal neu ansetzen musste, weil er selbst ins Lachen kam und es sich absolut gelohnt hat, da noch einmal reinzugehen. Wir hatten uns sogar richtig hübsch gemacht, ich ein wenig dirndlfrei-oktoberfestmäßig und Florian in Anzug und Krawatte. Vielleicht werden wir da auch mal irgendwo im Hintergrund kurz zu sehen sein, wir werden sehen.

Ein Sendetermin steht leider noch nicht fest, aber ich bin sicher, dass wir es rechtzeitig über Facebook erfahren werden. Irgendetwas habe ich auch von DVD verlauten hören, aber ich bin mir nicht sicher, ob dafür die gestrigen Aufnahmen verwendet werden.

Leute, schaut euch das Programm an. Danach kann man mit Fug und Recht behaupten, dass man die Finanzwelt durchschaut. Und dann vertraut man sein Geld bestimmt keinem Banker und keinem Versicherungsheini mehr an, sondern gibt es sofort in der Realwirtschaft aus, z.B. für Kabarett-Karten ;-)

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Samstag, 29. September 2012 00:44

Trekdinner im September

Am Freitag war wieder Trekdinner. Diesmal war es nicht nur lustig, denn wir haben auch einige intensive Gespräche geführt. Es ist schön, solche Freunde zu habe (ihr wisst schon wer).

Einige kamen in Wies'n-Tracht. Da mein Landhaus-Oberteil zu luftig und mein Rock zu eng war, habe ich mich mit meinem Edelweiß-Halsband, geflochtenen Haaren und meinen neuen Oktoberfest-Lebkuchenherzerl-Ohrringen begnügt.

8 Fotos

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Sonntag, 2. September 2012 16:08

Rundgang durch das München in der NS-Zeit

Tom hat sich sehr viel Mühe gemacht, um uns einen Rundgang durch das München in der NS-Zeit vorzubereiten. Wir sind leider etwas zu spät gekommen, weil wir gleich zwei U-Bahnen verpasst hatten, so dass wir nicht rechtzeitig beim Treffpunkt vor der Theatinerkirche ankamen, sondern erst in der Drückebergergasse dazustießen. Von dort aus ging es in den Hofgarten, wo das Denkmal zur Erinnerung an den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur steht, auf das wir in jüdischem Brauchtum einen Stein legten.

In der Oettingenstraße fanden wir vergitterte Fenster, die mit stilistischen Hakenkreuzen verziert waren. Da diese nicht allzu offensichtlich waren, hatte man sie nie entfernt. Dann gingen wir wieder zurück, diesmal auf der anderen Straßenseite, und sahen uns das Haus der Kunst an. Das hieß früher "Haus der deutschen Kunst" und ist ein gigantomanisches Bauwerk aus der NS-Zeit, wovon die grünen und roten Kacheln mit Hakenkreuzen im Muster an der Decke auf dem Säulengang vor dem Eingang noch zeugen. Die Eingangshalle ist mit rotem Marmor ausgekleidet und irrwitzig hoch, was typisch für die Architektur der NS-Zeit ist. Glücklicherweise ließen sich viele der Bauten nicht realisieren, da es einerseits wahnsinnig teuer war, andererseits es allein aufgrund der Statik nicht möglich gewesen wäre, die Projekte zu realisieren, wie z.B. den geplanten Hauptbahnhof, der in Pasing gestanden hätte und ein gigantischer Platz flaniert von etlichen hässlichen Klötzen bis zum heutigen Hauptbahnhof, wo eine riesige Säule mit einem vergoldeten Reichsadler hätte stehen sollen.

Die nächste Station war der Geschwister-Scholl-Platz, wo in einer Mauer noch Einschusslöcher aus dem zweiten Weltkrieg erhalten waren, die sich "Wunden der Erinnerung" nannten. Auf dem Geschwister Scholl Platz waren Flugblätter und Fotos im Fußboden eingelassen, die mir noch nie aufgefallen waren, seit ich in München wohne.

Schließlich ging es zum Königsplatz, wo gerade das NS-Dokumentationszentrum München entsteht. Früher standen dort zwei Ehrentempel, in denen sich 16 Metallsärge gefunden hatten. Aus symmetrischen Gründen wurde dort auch ein Zivilist bestattet, der eigentlich gar nicht am Putsch beteiligt gewesen war. Heute erinnern nur noch ein paar pflanzenüberwucherte Mauerreste an diese Ehrentempel.

Vielen Dank an Tom für diese unterhaltsame und lehrreiche Geschichtsstunde!

36 Fotos

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Donnerstag, 16. August 2012 20:33

Geburtstag im Cafe Haidhausen

Am Dienstag waren wir zu einem Geburtstag ins Cafe Haidhausen eingeladen. Unser Geschenk war ein Mojito zum Selberbasteln. Es war wieder eine Superstimmung, leckeres Essen und leckere Cocktails. Diesmal habe ich den Frozen Samadhi ausprobiert, mit Grüner-Apfel-Sirup, Wodka, Orangensaft und crushed-crushed-crushed Ice. Hm, der Slush Puppy am Sonntag war besser ;-) Danach habe ich den Flying Cangaroo getrunken, mit Rum, Wodka, Galliano, Cocos und Sahne, der war sehr lecker.

Mojito zum Selberbasteln

Florian

noch ein tolles Geschenk

Sandra

Frozen Samadhi

Cafe Haidhausen

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Mittwoch, 15. August 2012 17:21

Olympiapark

Ich sehe schon, ich habe eine Menge nachzubloggen. Am Sonntag waren wir mit Freunden im Olympiapark und anschließend Billard spielen. Das war mal eine eher spontane Aktion :-)

BMW Welt

Sandra hat einen apfelgrünen Slush Puppy getrunken

Olympiaturm

Enterprise beim Autoscooter

Olympiapark

BMW Welt

Ich kotz gleich

Florian beim Billard

die Decke war voller blauer Kreide

Sandra spielt Billard

Sandra spielt Billard

Sandra spielt Billard mit vollem Körpereinsatz

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Sonntag, 12. August 2012 13:28

Trekgrillen 2012

Ein großer Dank geht an Admiral TomTom, seine Mama und Monika, die das diesjährige Trekgrillen ermöglicht haben. Wir hatten eine Menge Spaß und es war saulecker.

58 Fotos

Admiral TomToms Fotos

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Freitag, 3. August 2012 21:56

Gebackener Camembert und andere Schnappschüsse

Manchmal gelingt mir auch mal was beim Kochen. Zum Beispiel der von meinem Schatz Florian gewünschte gebackene Camembert.

Gebackener Camembert

Am Mittwoch waren wir spontan im Biergarten, mit dem Fahrrad.

Sandra im Biergarten

Florian im Biergarten

Sandra auf ihrem neuen Fahrrad

Sandra auf ihrem neuen Fahrrad

Der Mond war sehr schön zu sehen. Florian hat sogar mit unserer kleinen DigiCam und dem Laien-Teleskop ganz passable Fotos gemacht.

Mond

Dann bin ich ganz begeistert, dass meine Mojito-Minze diesmal nicht schon nach drei Tagen vertrocknet.

Mojito-Minze

Florian hat sich außerdem noch Rohkost mit Dip gewünscht. Das war auch mal ein ungewöhnliches Abendessen ;-)

Sandra mit Rohkost

Außerdem haben wir uns für die Küche eine neue Armatur mit Dusche geleistet. Und wieder etwas gelernt. Man muss nämlich aufpassen, ob man eine normale oder eine Niederdruck-Armatur kauft. Die Niederdruck-Armaturen sind für Boiler geeignet, bei normalem Wasserdruck würden sie aber ständig tropfen. Aber es war kein Problem, die bei Obi umzutauschen, die waren sehr kulant. Unser Handwerker kam einfach am nächsten Tag nochmal.

neue Armatur

neue Armatur mit Dusche

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Sonntag, 29. Juli 2012 23:58

Philipp Weber - Futter

Nachdem wir noch einen Verzehrgutschein für die Lach- und Schießgesellschaft hatten, mussten wir uns natürlich noch ein weiteres Programm nach Claus von Wagner aussuchen. Die Wahl fiel sehr schnell auf Philipp Weber mit seinem Programm Futter, zumal ich mich für Ernährung und die Lügen der Nahrungsmittelindustrie und dem Diätwahnsinn interessiere.

Da ich fast täglich auf die Website der Lach- und Schießgesellschaft gegangen bin, bis die Tickets endlich reservierbar waren, saßen wir diesmal sogar ganz vorn an der Bühne - was jetzt nicht unbedingt ein Vorteil ist, weil man sich da schon ganz schön den Kopf verrenkt. Wir waren wieder eine gute Stunde vorher da, um das leckere Essen zu genießen. Und dann ging es los.

Es war so ein bißchen wie einen Vortrag von Udo Pollmer anzuhören, nur in lustig. Und auch, wenn die Nahrungsmittelindustrie nicht wirklich gut weg kam, ging es aber doch viel mehr um die Verbraucher, die sich einerseits viel zu viele Gedanken ums Essen machen aus den unterschiedlichsten Gründen, aber am Ende auch um den ökologischen Wahnsinn, der auf diesem Planeten Erde betrieben wird. Vielleicht sollte ich noch mehr aufpassen beim Einkaufen, und mich nicht darauf beschränken, im Winter keine Erdbeeren zu kaufen ;-)

Am Schluss haben wir uns noch eine signierte CD und das obligatorische Foto geholt. Wer das Programm noch angucken möchte (und deshalb blogge ich jetzt mitten in der Nacht, obwohl ich lieber ins Bett gehen würde), der kann das morgen und übermorgen noch in der Lach- und Schießgesellschaft tun. Es gibt noch Restkarten.

Bühne

Lach- und Schießgesellschaft

Knoblauchbrot

Das Knoblauchbrot hätte einen Hauch mehr Knoblauch vertragen können.

Ofenkartoffel

Die Kartoffel war sehr lecker. Die marinierten Champignons waren leider kalt.

Schweinrücken mit Schinken und Käse gefüllt

Crème brûlée

Auch die Crème brûlée war leider kalt und hätte ein wenig mehr karamellisierten Zucker vertragen können. Die Kruste knackte nicht beim Zerteilen mit dem Löffel. Aber sie war um Längen besser als die Crème brûlée, die man uns im Schloß Neufahrn vorgesetzt hatte, die keine Ahnung wie viele Stunden im Kühlschrank gestanden hatte. Diese hier war frischer. Die beste Crème brûlée habe ich haber einmal auf einer Weihnachtsfeier im Lenbach gegessen.

Florian, Philipp Weber und Sandra

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Freitag, 29. Juni 2012 21:41

Frauen haben nie etwas anzuziehen

Man hat es schon schwer als Frau. Nie hat frau etwas anzuziehen. Frau steht zu Hause vor dem prall gefüllten Kleiderschrank und findet einfach Nichts.

Sandra mit T-Shirt Theres no place like 127.0.0.1

Aber dann haben wir eines Tages getDigital entdeckt und seit dem nicht nur T-Shirts ohne Ende bestellt. Jetzt hat frau genau das gegenteilige Problem. Was zieht sie bloß an???

Sandra mit vielen getDigital T-Shirts

Viele getDigital T-Shirts

Aber irgendwie konnte frau sich dann doch noch entscheiden und zog das Lieblings-T-Shirt I love my Geek an.

Sandra mit T-Shirt I love my Geek

Als Mann nach Hause kam, hatte er seinen USB-Stick schon einsatzbereit.

Florian mit T-Shirt I fixed it und dem abgerissenen USB-Speicher

Das Ende der Geschichte: Mit T-Shirts von GetDigital ist das Leben lustiger :-)

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Montag, 28. Mai 2012 12:28

FedCon XXI - 4. Tag und Abreise (20.-21.05.2012)

Am Sonntag konnten wir dann gemütlich ausschlafen, da der erste Beitrag, der uns interessierte, Nessis Vortrag zu Behind the Scenes war. Sie hatte eine Präsentation vorbereitet, aber über das Inhaltsverzeichnis ist sie nicht hinausgekommen, so dass wir einfach einige Fotos gezeigt bekamen, die sie in den letzten Tagen auf der FedCon geschossen hatte. Das war interessant, aber Dirks Vortrag letztes Jahr war besser ;-)

Das Alien-Panel mit Jenette Goldstein, Ricco Ross und Carrie Henn begann standesgemäß mit dem Alien (von dem ich ein großer Fan bin) und anderen kostümierten Fans. Davor haben wir noch das Ende vom Vortrag von Mona Abdel Hamid zum Thema Emotionen bei Star Trek gesehen. Allerdings blieben wir nicht lange im kleinen Raum, denn wir wollten rüber zu Walter Koenig & Garrett Wang, wo wir vorher noch kurz Felicia Day bewundern durften. Die ist echt süß.

Danach kam William Shatner, der uns wieder routiniert entertainte. Unpersönlich, politisch korrekt und professionell. Zur Closing Ceremony kam er nicht noch einmal auf die Bühne, aber ob es daran lag, dass er schon zum Flieger musste, oder ob er nicht gemeinsam mit Walter Koenig auftreten wollte, das erfuhren wir nicht. Walter Koenig war süß, denn er meinte, dass wir alle glauben, er würde bald sterben.

Zum Abschluss sind wir noch einmal in die Stadt gefahren zum Louisiana. Auf der Fahrt dort hin gab es einen richtigen Wolkenbruch, so dass wir noch einige Minuten im U-Bahnhof warteten, bis wir einigermaßen trocken rausgehen konnten. Die Burger waren wieder saulecker.

Wieder zurück war im Foyer vom Maritim keine gute Stimmung. Ins Morley's (Mos Eisley) konnte man auch nicht gehen, weil darin geraucht wurde. Und weil es nicht genügend Sitzmöglichkeiten draußen gab, habe ich mich von Shelley & Co. und Heike & Co. schon jetzt verabschiedet und wir sind ins Sheraton gegangen, wo wir nochmal eine kleine Conblues-Roomparty machten.

45 Fotos

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Freitag, 25. Mai 2012 18:14

FedCon XXI - 3. Tag (19.05.2012)

Ja, das ist wirklich eine Frühaufstehercon. Aber für Hubert Zitt haben wir uns auch heute aus dem Bett gequält, obwohl wir nach der Erfahrung von gestern ganz brav schon ungefähr Mitternacht Zapfenstreich hatten. Diesmal ging es um die Fehler bei Star Trek, wobei wir einiges aus dem modifizierten, vor vier Tagen fertig gewordenen Vortrag doch schon kannten. Aber egal, es ist Hubert Zitt!

Von Felicia Day haben wir dann noch das Ende des Panels angeschaut. Sie spielt mit Wil Wheaton in "The Guild", das man kostenlos auf Jutjub anschauen kann. Felicia ist ja so süß, echt! Ich glaube, da muss ich mal reingucken, auch wenn es befremdlich ist, Gamern beim spielen zuzugucken. Das stelle ich mir gerade so gar nicht komisch vor.

Anschließend kam wieder Gates McFadden, ein kleiner Walk über das FedCon-Gelände und dann der Vortrag von Isabelle über die Steampunk-Szene in Deutschland. Steampunk war ziemlich stark vertreten auf der diesjährigen Con. Aber der Kreis der Fans scheint noch recht klein zu sein. Hat was.

Eigentlich hätten wir gedacht, dass es ziemlich stressig werden würde, uns nach der Autogrammstunde wieder umzuziehen, aber plötzlich wurde es stressig, uns vor der Autogrammstunde umzuziehen. William Shatner gab nämlich Autogramme in einem kleinen Nebenraum, weshalb plötzlich ungefähr wenn nicht mehr Fans bis zum Flughafen (!) Schlange standen. Die konnten sich dann natürlich nicht in die reguläre Autogrammstunde anstellen, wo der restliche Pöbel die übrigen Schauspieler ihre Autogramme gaben. Das war nicht gerade die Glanzleistung an Planung, aber sowas passiert halt. Also, schnell ins Quartier in der Untertassensektion, in die Hochzeits-Gala-Kluft geschlüpft, hastig die Haare hochgesteckt und rein in die Autogrammstunde. Oder so, denn mittlerweile hatten die ersten ihr Autogramm von Shat geholt, der in atemberaubendem Tempo seinen Namen auf Fotos kritzelte (bei 100 Teuronen pro Kritzelei würde ich das auch machen), und die standen jetzt dort an.

Aber auch wir kamen dran und machten dann noch ein tolles Foto von einem anderen Paar, das die Hochzeits-Gala-Kluft aus Nemesis anhatte. Und als Jonathan Frakes dann sagte, er müsse gleich weinen, weil wir in Star-Trek-Outfit geheiratet hatten, kam ich mir leicht veräppelt vor. Wieviele Leute ihm wohl schon erzählt hatten, dass sie in dieser Kleidung geheiratet haben? Für ihn war das wohl nichts Besonderes mehr. Aber ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass es bestimmt viel weniger Leute waren, als in weißem Kleid und schwarzem Anzug geheiratet haben. Jonathan wurde übrigens von Steffi betreut :-)

Weil der Zeitplan natürlich nicht eingehalten wurde, hatten wir schon befürchtet, dass wir das Panel von William Shatner verpassen würden, aber Jonathan Frakes war fleißig und wir mussten nicht mit ihm in einen kleineren Raum umziehen.

Also, wieder ins Quartier in der Untertassensektion, umziehen, spitze Ohren ankleben und los ging es zum Panel von William Shatner. Er ist ein professioneller, politisch korrekter Entertainer. Sein Hairpiece sitzt, als wäre es angewachsen. Er ist ein wenig schwerhörig... Ich fand es nett, dass er in den kleineren Raum vor dem Panel gegangen ist, wo die Tagesticketbesitzer die Synchronübertragung seines Panels sehen durften/mussten. Vielleicht hätte ich ihn fragen sollen, ob ein Teil des Geldes, das er an diesem Wochenende verdient, in Charity fließt. Für die Fotos und Autogramme hätten wir vermutlich unser Häuschen abbezahlen können, aber uns zahlt keiner 100 Teuronen für eine gekritzelte Unterschrift ;-)

Dann waren wir wieder einen Happen essen, bevor das absolute Muss kam, der Costume Contest, moderiert von der unvergleichlichen Nessi (kurz für Vanessa). Anschließend ging der Panel-Marathon weiter mit Joe Flanigan, der mit Kavan Smith auftrat, und Jonathan Frakes, der sich wieder mächtig unter die Fans mischte.

Später am Abend haben wir noch das traditionelle Trekdinnerfoto auf der Hauptbühne gemacht, bevor wir uns an die Bar in der Untertassensektion zurückgezogen hatten. Große Lust auf Roomparty hatten wir nach dem anstrengenden Tag nicht mehr.

68 Fotos

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Donnerstag, 24. Mai 2012 19:34

FedCon XXI - 2. Tag (17.05.2012)

Am Freitag mussten wir in Allerherrgottsfrühe aufstehen, weil der Vortrag über Zeitreisen und temporale Logik von Hubert Zitt bereits um 9.00 Uhr begann. Um 9.00 Uhr! (Man stelle sich hier die Stimmlage von Doc Brown vor, als er "1,21 Gigawatts" rief!) Aber wir ließen es uns nicht nehmen, gemütlich in Zehn Vorne zu frühstücken. Wir dachten uns, dass wir nach dem Vortrag einfach in die Vergangenheit reisen könnten, um den verpassten Anfang nochmal nachzuholen. Aber Hubert Zitt hat freundlicherweise auf uns gewartet ;-)

Anschließend haben wir uns nochmal den chaotischen Vortrag von Robert Vogel zu Iron Sky angeschaut. Das war sehr interessant, wie die eine oder andere Idee geboren wurde. Ist auch ein klasse Film. Der Vortrag von Mona Abdel Hamid über das Arzt-Patienten-Verhältnis von Pille bis Phlox hat uns dann nicht so gefesselt, so dass wir dann den Freiraum genutzt hatten, noch einmal eine Runde Schlaf nachzuholen.

Anja und Stefan haben dann über Steampunk referiert, der gestrigen Vision von Morgen. Es hat sich anscheinend irgendwie herauskristallisiert als eigene Stilrichtung, aber begonnen hat es mehr oder weniger schon mit Jules Vernes. Wild Wild West und den dritten Teil von Zurück in die Zukunft kann man da auch schon hinzurechnen. Die Idee, einfach billige Wasserpistolen mit Kupfer- und Bronzefarben zu bemalen und sich damit eine eigene Steampunk-Waffe zu bauen, fand ich sehr witzig. Denn die Assecoires, die es überwiegend aus den USA gibt, sind doch recht teuer.

Danach konnten wir ganz schnell einen Happen essen, bevor es mit den Klingonen weiter ging. Nachdem Paul Watson zwar auf freien Fuß gesetzt wurde, aber aufgrund der geschlossenenen Gerichtskasse am Samstag (!) die Kaution nicht bezahlt werden durfte, und er deshalb noch die Zeit bis Montag in Haft verbringen musste, kam er nicht zur FedCon. Die Klingonen waren wie immer ganz witzig, aber interessierten mich jetzt nicht so.

Anschließend haben wir noch die Panels von Walter Koenig und Jonathan Frakes angeschaut. Richard Dean Anderson und Joe Flanigan haben wir uns gespart, da wir sie erst letztes bzw. vorletztes Jahr gesehen hatten. Man wird müde, wenn man die Schauspieler alle schon kennt. S. hatte auch die Bombenidee: Wenn Richard Dean Anderson mal kommen könnte, das wäre der Brüller.

Anschließend sind wir noch über das Congelände geschlendert, haben die Bar in der Untertassensektion besucht und dann gab es wieder eine kleine, aber feine Roomparty. Dabei konnte ich ein Tattoo in Form des Borg-Logos bewundern. Nicht fragen. Einfach nicht fragen ;-)

22 Fotos

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Mittwoch, 23. Mai 2012 20:11

FedCon XXI - Anreise und 1. Tag (15.+16.05.2012)

Am Mittwoch haben wir gemütlich die Koffer gepackt und sind mit Lufthansa nach Düsseldof geflogen. Mit Air Berlin der Bahn wollten wir diesmal nicht fliegen. Aber die Schokolade beim Aussteigen habe ich dann doch vermisst ;-)

Nachdem wir unser Quartier in der Untertassensektion bezogen haben, trafen wir uns mit Freunden in der Düsseldofer Altstadt, um noch ein wenig die Stadt anzugucken und zu Abend zu essen. Im Louisiana gab es superleckere Burger. Nur der Yellow Bird war nicht echt. Den musste ich dann in der Untertassensektion nachholen.

Am nächsten Tag ging es dann ins Maritim zur FedCon, die Badges etc. abholen. Unser erster Programmpunkt war Richard Arnold mit dem 25. Geburtstag von TNG. Da waren ein paar nette Fotos vom Set damals dabei. Mensch, ist das lange her. Kai Owen haben wir nur kurz angeschaut, aber da haben wir wohl etwas verpasst, er soll sehr witzig gewesen sein.

Danach haben wir noch das Ende von Robert Vogels Vortrag über das Ende der Welt in Filmen und TV Serien angeschaut, aber seine Filmausschnitte waren mal wieder chaotisch präsentiert und er hat mehr mit der Technik geredet als mit dem Publikum.

Danach hatten wir Zeit, etwas am Flughafen zu essen und die Kunstausstellung anzuschauen, bevor die Opening Ceremony begann. Davor haben wir Teryl Rothery kurz gesehen, die wirklich süß ist. Einen Fragenden hat sie "Cuty Patudy" genannt :-)

Danach hatte Gates McFadden ihr erstes Panel. Sie sah wirklich klasse aus. Allerdings glauben wir, dass da ein wenig nachgeholfen worden ist, genau wie bei Virginia Hey, deren Spitzname ich hier nicht schreibe, den ich ihr verpasst habe.

An diesem Abend kam ich erst sehr spät ins Bett, weil wir eine richtig schöne Roomparty mit Erdbeerlimes gemacht haben. Dabei haben wir [zensiert] und [zensiert] und natürlich auf [zensiert] angestoßen und [zensiert]. Ja, es wurde sehr spät...

85 Fotos

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Dienstag, 1. Mai 2012 19:59

Draculadinner im Schlosshotel Neufahrn

Gestern sind wir nach Neufahrn gefahren, um dort unseren Gutschein für das Draculadinner einzulösen, das wir zu Weihnachten inklusive Hotelübernachtung geschenkt bekommen haben. Florian hat darüber bereits ausführlich berichtet.

Hier kommt noch die Galerie mit 72 Fotos (überwiegend vom Schlosshotel).

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Mittwoch, 25. April 2012 19:35

Ziemlich beste Freunde

Dieser grandiose Film ist so ziemlich der beste Beweis dafür, dass 3D oder FX-Action in keinster Weise dazu beitragen, um einen Mehrwert zu bieten oder überhaupt einen Film erst sehenswert zu machen. Er erzählt eine Geschichte. Eine wunderbare Geschichte. Und ist nicht eine einzige Sekunde langweilig.

Die Hauptcharaktere können unterschiedlicher nicht sein: Philippe, stinkreich, aber vom Hals abwärts gelähmt, sucht einen Pfleger. Driss will eigentlich nur seine Unterschrift holen, damit er weiter Arbeitslosengeld kassieren kann, doch Philippe stellt ihn ein, da er spürt, dass Driss ihm gegenüber kein Mitleid hegt. Beide lernen enorm viel voneinander. Und der Film ist dazu auch noch wahnsinnig komisch.

Fazit: Wer ihn noch nicht gesehen hat: Jetzt aber ran! Die Franzosen können gute Geschichten mit Humor erzählen. Und dann muss der Film natürlich auch auf die Wunschliste!

Auch lesenswert: Die Wahrheit über die beiden ziemlich besten Freunde

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Samstag, 7. April 2012 00:06

Claus von Wagner - Theorie der feinen Menschen

Ich habe mich ja wie blöd gefreut, als ich von meinen Arbeitskollegen nachträglich zu meinem runden Geburtstag Tickets und Menügutscheine für Claus von Wagners neues Programm "Theorie der feinen Menschen" geschenkt bekommen habe.

Heute war es dann so weit. Wir haben uns schick angezogen und sind zur Lach- und Schießgesellschaft gefahren. Leider hat das mit dem Menügutschein nicht geklappt, denn es war angeblich kein Menü bestellt. Aber dann haben wir eben á la carte bestellt und mit einem Gutschein bezahlt. Das nächste Mal (wir wissen auch schon, was wir uns anschauen wollen *g*) können wir dann den zweiten Gutschein verfuttern ;-)

Das Essen war wieder sehr lecker, die Stühle dicht an dicht gedrängt und neben mir saß jemand, der sah aus wie Justin Timberlake. Leider musste ich wieder einmal feststellen, dass ich für Kellner anscheinend unsichtbar bin. Aber als dann Florian und Justin für mich mitgewunken haben, hat er mich dann doch endlich bemerkt :-)

Aber vielleicht sollte ich noch etwas über das neue Programm schreiben: Claus war wieder grandios und hat sich völlig verausgabt. Er ist seinem Stil treu geblieben, befand sich in einer ungewöhnlichen Situation und hat dann angefangen zu philosophieren. Diesmal lag der Schwerpunkt in der Finanzkriese. Nach Isaak Nix (immer noch mein Lieblingsname), namenlos und Joachim Wagner kam diesmal Claus Neumann. Ich glaube, das ist wirklich das bisher beste Programm gewesen. Und wie auch zuvor musste man von Anfang an gut zuhören, denn er kam immer wieder auf Dinge zurück, die er vorher gesagt hatte. Sogar die Oregano-Fake-Hasch-Plätzchen aus einem alten Programm kamen wieder vor ;-)

Und auch wenn sein imaginärer Vater aus dem Programm nicht besonders gut wegkommt, bleibe ich dabei: Er ist nicht von schlechten Eltern ;-)

Also, wer wissen möchte, mit welchem Zauberwort man einen Goldesel dazu bringt, Dukaten zu sch***en und zu k***zen, warum man über den Satz "Wer ruft denn um die Zeit noch an?" herzlich lachen kann, eine Parodie auf Sekundenkleber-ist-kein-Spielzeug-Merkel sehen möchte und wissen möchte, was es mit dem § 1619 BGB auf sich hat, der muss sich das Programm unbedingt angucken. Falls es noch Karten gibt ;-)

Gutschein

große Nachfrage

Sandra und Florian vor der Lach- und Schießgesellschaft

Theorie der feinen Menschen

Claus von Wagner - es geht los

Florian, Sandra und Claus von Wagner

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Donnerstag, 5. April 2012 23:59

Iron Sky

Seit langem verfolge ich die Produktion von Iron Sky und fieberte dem Termin entgegen, an dem der Film endlich in die Kinos kommen würde. Was für eine durchgeknallte Idee, dass sich die Nazis auf der dunklen Seite des Mondes versteckt hielten und im Jahr 2018 auf die Erde zurückkehren, um diese zu erobern.

Sagen wir mal so. Der Film polarisiert. Und um meine Erwartungshaltung nicht zu schüren, habe ich fast keine Informationen gelesen oder Trailer geschaut. Schon allein die Vorstellung, wie die Nazis zum Mond gelangt sein sollen (ohne Wernher von Braun) und dort so lange überlebt haben sollen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Daher habe ich beschlossen, mir über die Machbarkeit oder den Realismus keine Gedanken zu machen.

Ganz gelungen ist es mir nicht, denn ich fragte mich schon, wie es sein kann, dass auf dem Mond im luftleeren Raum Verbrennungsmotoren und Handfeuerwaffen funktionieren sollen. Aber dann habe ich einfach nur die Gesellschaftskritik (und damit waren nicht nur die Nazis gemeint), den Humor und die Bildgewalt genossen. Jetzt weiß ich auch, dass zu den Waffen der Frau mehr als nur Handtaschen, Regenschirme und Bratpfannen gehören. Und ich stellte fest, ich war unbewaffnet.

Fazit: Wen es stört, dass die Motoren im luftleeren Raum knattern und dass die Nazis sich ohne Luft und Nahrung auf dem Mond vermehren und eine Menge Raumschiffe entwickeln konnten, aber mal einen Rundumschlag gegen die amerikanische Weltordnung (ich weiß nicht, ob der Film in den USA ankommen wird) sehen möchte, der sollte sich den Film unbedingt ansehen. Wen es stört, dass Dr. Brinkmann einen Kugelschreiber in der Brusttasche seines weißen Kittels hatte, als der den Fahrstuhl betrat, dieser aber plötzlich verschwunden war, als er den Fahrstuhl wieder verließ, der sollte es bleiben lassen. Und immerhin haben sie nicht Vulkan in die Luft gesprengt ;-)

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Sonntag, 8. Januar 2012 13:04

In Time

Gestern haben wir uns mit ein paar Leuten In Time angeschaut. Die Storyidee war ganz nett. Es spielt in einer Zeit, in der es kein Geld mehr als Währung gibt, sondern Zeit, die man in einer Art Uhr im rechten Unterarm speichert. Ab dem 25. Lebensjahr altert man nicht mehr, muss jedoch seine Zeituhr ständig auffüllen, sonst läuft sie irgendwann ab und man stirbt augenblicklich. Es ist sehr befremdlich, wenn alle Leute aussehen, wie 25, egal wie alt sie sind.

Ein Hauch hat das an Logan's Run erinnert, wo die Menschen nur 30 Jahre alt wurden, bis ihre Lebensuhr abgelaufen war und sie zur "Erneuerung" antreten mussten.

Der Film ist zwar optisch ansprechend, unterhaltsam und hat seine witzigen Momente. Auch fand ich das Wiedersehen mit Johnny Galecki (Roseanne und Big Bang Theory) sowie Olivia Wilde (Dr. House) nett, aber einige Dinge sind mir als scharfer Beobachter dann doch aufgestoßen:

  • Wenn man verfolgt wird und sich in einem Gebäude verbarrikadiert, dann stellt man sich ganz bestimmt nicht ans Fenster, auch dann nicht, wenn diese dreckig bis zum Geht-nicht-mehr sind.
  • Liebe Männer, in Stöckel- oder Plateauschuhen kann man nicht wirklich rennen. Ich hätte erwartet, dass Sylvia irgendwann mal diese klobigen Dinger wegwirft und barfuß weiterläuft.
  • Und wenn wir schon dabei sind... Wenn man auf der Flucht ist ohne Gepäck, dann ist man irgendwann nicht mehr perfekt geschminkt und kann auch nicht ständig die Kleidung wechseln, die dann vielleicht irgendwann auch mal dreckig und zerrissen ist...

Davon abgesehen: Kann man sich schon mal angucken, muss man aber nicht.

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Dienstag, 25. Oktober 2011 19:54

Krimidinner

Mein Schatz Florian hatte mir zu unserem ersten Hochzeitstag einen Gutschein für ein Krimidinner geschenkt. Damals hatte ich den Kopf nicht frei für so etwas, aber aufgeschoben war nicht aufgehoben. So verging der zweite Hochzeitstag... Und ich dachte mir, ich sollte den Gutschein endlich einmal einlösen. Also vereinbarte ich zu unserem 6½sten Jahrestag ein Galadinner, nämlich Hochzeit in schwarz. Das erschien mir passend.

Am Sonntag war es dann soweit. In standesgemäßer Kleidung fuhren wir zum Marriott und waren auf das Ereignis gespannt. Es war wie ein Theaterstück mit vier Gängen, nur dass das Publikum mitspielte. Aber man braucht keine Angst zu haben, die wenigen Rollen, die verteilt wurden, waren nicht schlimm ;-)

Am Schluss durften wir raten, wer wohl der Mörder gewesen war. Es war der Gärtner. Ach ne... Da kam gar kein Gärtner drin vor. Na dann... solltet ihr wohl selbst einmal ein Krimidinner besuchen und es herausfinden ;-) Wir haben uns auch schon ausgesucht, welche Vorstellung wir als nächstes besuchen möchten :-)

Sandra und Florian beim Krimidinner

festlich gedeckter Tisch

erster Gang

zweiter Gang

dritter Gang

Sandra beim Krimidinner

Florian beim Krimidinner

Sandra und der vierte Gang

Das Essen im Marriott war vorzüglich. Besonders diese Kartoffeldinger mit einem Hauch Meerettich waren phantastisch. Nur das Crème brûlée war wohl bereits lange vorher vorbereitet und im Kühlschrank gelagert worden, was man ihm leider auch angeschmeckt hat. Die Crème brûlée im Schneeweiß hat viel, viel besser geschmeckt.

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Samstag, 22. Oktober 2011 16:05

Brunch beim US-Generalkonsul

Uns sind schon komische Sachen passiert, seit wir im Internet präsent sind. Manchmal passieren sogar richtig reale Sachen. Wie neulich, als mein Schatz Florian gefragt wurde, ob er denn Leute aus München kennen würde, die in der SciFi-Branche zu Hause sind. Hilfsbereit wie er ist, hat er natürlich eine ganze Menge Namen aufgelistet. Und aus Dank wurden wir dann eingeladen, zu einem Brunch zum Generalkonsul Conrad Tribble zu kommen, bei dem der Autor John Scalzi aus seiner upcoming novel "Redshirts" vorlas. Das Buch wird in Amerika im Sommer 2012 erscheinen. Die Übersetzung im Heyne-Verlag wird voraussichtlich nochmals einige Monate in Anspruch nehmen. Das Buch kann man als Star-Trek-Parodie verstehen, in der ein Ensign feststellt, dass auf dem Raumschiff sehr merkwürdige Dinge vor sich gehen.

Alles in allem war es ein sehr surreales Erlebnis. Ich meine, wer wird schon zum Brunch zum US-Generalkonsul eingeladen? Auch wenn wir "nur" Statisten waren und bei dem Networking und der Promotion nicht wirklich mitmachen konnten (außer indem wir über unsere Blogs die Werbetrommel für John Scalzi rühren), fühlten wir uns doch sehr geehrt und haben den Brunch sehr genossen.

Bild

Und hier noch das US-Konsulat auf Facebook :-)

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Freitag, 23. September 2011 23:59

Trekdinner im September

Das Trekdinner war wie immer sehr lustig, auch wenn es mir nicht gut ging. Ich hatte Bauchweh und mir war schlecht, deshalb wollte ich eigentlich nur kurz den Streuner vorbeibringen, die Kinder etwas essen lassen und dann wieder heimfahren. Aber Cola und Cappucino wirkten Wunder :-)

Wir haben verschiedene Logo-Vorschläge angeschaut, Fotos vom Captains Table und vom Trekdinner United.

16 Fotos

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Dienstag, 30. August 2011 20:29

Planet der Affen - PRevolution

Hat mir der Film Planet der Affen - PRevolution gefallen? Ja, hat er. Und irgendwie habe ich mich gefragt, wieso... Wahrscheinlich, weil die Erwartungshaltung, die die Trailer aufgebaut haben, erfüllt wurde, und weil die Trailer noch immer Raum für Überraschungen ließen, ich also nicht das Gefühl haben musste, den Film eigentlich schon zu kennen.

Die Tricktechnik ist natürlich wieder überragend realistisch gelungen. Anders als bei dem King Kong-Remake vor einigen Jahren langweilt der Film aber überhaupt nicht. Die Story ist nett erzählt und rührt natürlich zu Herzen. Und der Cameo-Auftritt von David Hewlett hat mir super gefallen :-)

Interessante Charakterstudien hat es leider nicht gegeben. Die Menschen erscheinen stereotyp und dienen den Primaten lediglich als Ballzuspieler. Dabei hätte die junge Primatenexpertin jede Menge Konfliktpotential gehabt. Aber naja, man kann heutzutage schon zufrieden sein, wenn die Logikfehler und Action den Film nicht beherrschen.

Gab es denn Logikfehler? Da müsste ich mir den Film noch einmal genauer ansehen, aber ich hatte das Gefühl, dass wesentlich mehr Affen aus dem Käfig ausgebrochen waren, als vorher überhaupt drin gewesen sind. Und ich meine mal gelesen zu haben, dass auch die intelligentesten Primaten aufgrund des Aufbaus ihrer Kehlköpfe nicht in Lautsprache sprechen lernen können. Ansonsten gab es nur ein paar "Wie kann man nur so blöd sein?"-Effekte, z.B. dass der junge Wissenschaftler die Flaschen mit dem Virus einfach zu Hause im Kühlschrank aufbewahrte, aber sowas ist nicht ganz unrealistisch...

Fazit: Wir werden uns den Film auf bluray kaufen. Und da er mächtig Potential für Fortsetzungen hat, freuen wir uns auf diese :-)

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Sonntag, 7. August 2011 21:42

Super 8

Der Trailer war schon spannend zu Super 8. Darum haben wir auch nicht gezögert, als wir gefragt wurden, ob wir den Film mit ansehen würden. Steven Spielberg und JJ Abrams? Kann das gutgehen?

Naja, zumindest haben wir schon während des Films hin und wieder einen Blick auf das außerirdische Monster werfen können, das aus dem entgleisten Güterzug entkommt. Ich hatte schon befürchtet, dass es ein huschender Schatten bis zum Schluss bleibt. Spannend ist der Film auf jeden Fall. Und er hat auch überraschende Momente. Und die Hauptfiguren haben mir auch ganz gut gefallen, die hatten es echt nicht leicht.

Meine Jungs dürfen den Film aber auf keinen Fall sehen. Da fährt eine Minderjährige ohne Führerschein Auto. Und ein Junge sagt, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, dass er seiner Mutter mal eben Geld klaut.

Was ich mich auf jeden Fall frage: Was passiert mit den Hunden, als sie wieder aufgefunden wurden? Wieso lässt das Militär zu, dass die Jungs mit ihrer Super-8-Kamera munter drauf los filmen, während sie im Hintergrund die Trümmer des entgleisten Zuges aufräumen oder in ein Haus ein- und ausgehen? Wieso soll man für ein außerirdisches Monster Sympathie entwickeln, das zuvor an einem Menschenschenkel geknabbert hat?

Das Beste war der Nachspann. Da sind selbst die Nachspannflüchtlinge auf der Kinotreppe nochmal stehen geblieben, um ihn sich anzusehen. Denn da wurde der Zombiefilm in voller Länge gezeigt, den die Kinder gedreht hatten. Klasse!

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Dienstag, 14. Juni 2011 21:26

Source Code

Am Montag waren wir wieder im Kino und haben uns Source Code angeschaut.

Story: Matrix meets Avatar meets Und täglich grüßt das Murmeltier. Captain Colter Stevens wacht im Körper eines Mannes auf, der im Zug sitzt, und erlebt die letzten acht Minuten vor dessen Tod, als der Zug aufgrund eines Attentats explodiert. Immer wieder durchlebt er diese achtminütige Sequenz. Seine Aufgabe: Finde den Attentäter.

Fazit: Ein durchweg packender Film, der auf Schienen unaufhaltsam und unausweichlich auf sein Happy End zusteuert. Wie schön.

Mein Schatz Florian fragte sich allerdings, wieso der Film Source Code genannt wurde. Und was zum Teufel wurde aus Sean Fentress?

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Sonntag, 8. Mai 2011 10:57

FedCon XX - Heimreise - 2. Mai 2011

Am letzten Tag unseres Kurzurlaubes gab es noch ein kleines Abenteuer. Wir saßen gerade gemütlich am Frühstückstisch, als ein Alarm losging. Wir ließen alles liegen und stehen und verließen das Hotel. Dabei folgten wir Nobbse, weil er sich sehr sicher bewegte. Dabei hatte er ein Redshirt an ;-)

Es war glücklicherweise nur eine Übung, aber im ersten Augenblick hatte ich schon Angst, dass irgendwelche lebensmüden Deppen den Tod von bin Laden rächen wollten und es sich um einen Ernstfall handelte. Nach etwa einer Stunde durften wir wieder ins Hotel.

Da hieß es dann, schnell zu Ende frühstücken, alles in den Koffer werfen und zum Flughafen hetzen, denn unser Flieger ging bereits um 12.20 Uhr, was dann schon recht knapp war. Wir haben uns dann noch mit ein paar Helfern unterhalten, über die ich die ganze Zeit Witze gemacht hatte, das wären meine Stalker, die mich schon seit Hallbergmoos verfolgen.

In der S-Bahn stellte sich dann auch langsam der Conblues ein. Mein Gehirn ist resettet, körperlich bin ich fix und fertig, und ich überlege, ob wir uns nicht gleich wieder für nächstes Jahr anmelden sollen... Es war sooooooo schööööööön!!!

9 Fotos

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Samstag, 7. Mai 2011 22:35

FedCon XX - Anreise - 27. April 2011

Wir sind bereits am Mittwoch nach Düsseldof geflogen, mit unserem Lieblingsflieger Airberlin. Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht mein Lufthansa-T anziehen soll, aber das wäre dann doch frech gewesen.

Unser Hotel war das Sheraton, aber das ist wirklich cool. Es ist praktisch auf das Parkhaus vom Flughafen gebaut und hat mehr oder weniger die Form einer Untertassensektion. Und was noch viel cooler ist, für den Fitnessraum wurde eine Enterprise-Schriftart verwendet. Ob der Architekt ein Trekkie gewesen war?

Nachmittags schlenderten wir durch das Maritim, um uns die neue Lokation anzusehen. Es ist natürlich ungewohnt und das Gefühl des "Nachhausekommens" wird sich sicher erst später einstellen, aber insgesamt finde ich den Ortswechsel klasse. Wir haben unsere Conbadges und Handgelenksmarkierungen geholt, aber Taschen gab es noch keine. Die wurden erst am nächsten Tag unter Hochdruck von den fleißigen Helfern gepackt und verteilt. Nachdem wir den Fehldruck "Düsseldof" bemerkten, machten wir schon Witze, dass die Taschen wohl in Köln gedruckt worden sind :-)

Später haben wir uns in Morley's Bar two for one Cocktails gegönnt und schon einmal auf die FedCon eingestimmt. Aber eigentlich hätte es "Mos Eisley Cantina" heißen müssen, aber ich hatte gerade keinen Lippenstift zur Hand, um den Schreibfehler zu korrigieren ;-)

Ich liebe dieses Gefühl vor der Con, diese Spannung in der Luft, bevor es richtig los geht.

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Samstag, 7. Mai 2011 11:23

FedCon XX - 4. Tag - 1. Mai 2011

4. Tag? Ja, richtig gelesen. Dieses Jahr dauerte die FedCon ganze vier Tage. Es war eben die Jubiläumscon. Aber dann habe ich gesehen, dass auch die FedCon nächstes Jahr über vier Tage geht. Das entzerrt das Programm enorm und ist dann auch für die Helfer nicht so stressig, habe ich gehört. Und für uns Conbesucher natürlich auch nicht. Und es ist auch nicht so schlimm, wenn es abends mal zu Programmverschiebungen kommt.

Heute wurde ich von der abgeschminkten Orangenhaut gefragt, ob es wieder geht ;-) Ich glaube, der Yellow Bird von der Dame war etwas reichhaltiger als vom Barchef... Aber nachdem wir einigermaßen ausschlafen konnten und nur wegen der Frühstückszeit bis 10.30 Uhr im Sheraton Anschlag hatten, ging es mir wieder gut. Ey, das war nur EIN Cocktail ;-)

Unser erstes Panel war von Nicole de Boer, doch mittendrin sind wir dann rüber zu Dirk Benedict. Er erklärte gerade, wieso Männer mit Frauen reden. Um sie in "diesen Raum" zu bekommen. Näh, das glaube ich nicht. Ich glaube, dass es schon andere Exemplare gibt und einen davon habe ich abbekommen :-)

Marina Sirtis und Wil Wheaton haben wir uns dann komplett angeschaut. Marina meinte, dass es schon erstaunlich ist, dass der kleine Junge nun ein erwachsener Mann ist. Und sie ist eben einfach nur älter geworden... Ob es das T-Shirt von Wil zu kaufen gibt?

Garrett Wang und Robert Duncan McNeill haben wir nur zum Teil angeschaut, weil wir dann noch unsere letzten Marken auf den Kopf hauen mussten. Die Essensstände machten bereits 16.00 Uhr zu. Auf dem Weg durch den Händlerraum, wo bereits alle fleißig am Abbauen waren, hat sich Claudia Kern dann noch mit dem SpaceView-Abonnenten fotografieren lassen ;-) Ihrem Vorgänger, der leider nicht zur FedCon gekommen war, durften wir immerhin auf einer Postkarte von der Dharma-Initiative unterschreiben.

Bevor die Closing Ceremony begann, hat Robert Vogel auf der Bühne seiner langjährigen Freundin Martina dann einen Heiratsantrag gemacht. Sie war natürlich eingeweiht, aber das Publikum nicht. Es war ein sehr bewegender Augenblick. Ich gratuliere den Beiden von ganzem Herzen!

Nach der Siegerehrung der Modellbaugewinner (Dewey war leider nicht dabei), entflog plötzlich die Enterprise und versperrte die Sicht auf die Werbeeinnahmen. Das sorgte nochmal für Gelächter, doch schließlich gelang es doch, die Enterprise wieder einzufangen.

Nach der Closing Ceremony trafen wir uns noch mit Freunden und Leuten vom Trekdinner zum Abschlussessen. Im Flughafen Düsseldorf gibt es da genügend Auswahl zu vernünftigen Preisen.

Später setzten wir uns noch in die Bar vom Maritim, wo wir Cocktails aus Pitchern tranken, die garantiert nicht knallten, und tauschten Fotos und Videos aus. Noch hatte der Conblues nicht eingesetzt. Der kam dann erst am nächsten Tag im Flugzeug...

Aber wie heißt es so schön? Nach der Con ist vor der Con :-)

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Freitag, 6. Mai 2011 19:22

FedCon XX - 3. Tag - 30. April 2011

Am Sonntag wollten wir zu dem verschobenem Panel der German Garrison, aber wie das so ist, wenn man über die Con schlendert, wird man hier mal aufgehalten und quatscht sich da mal fest, so dass wir eine halbe Stunde zu spät kamen, da war das Panel auch schon vorbei :-( Aber wir sehen die Jungs ja zum Star Wars Wochenende im Legoland wieder.

Also sind wir gemütlich zur Autogrammsession gegangen. Man ist über die Empore rein und musste dann dort kurz anstehen, bevor man reingelassen wurde. Sternförmig hat man sich dann bei den verschiedenen Schauspielern anstellen können, wobei mir mache wie Jeremy Bulloch und Daniel Logan schon richtig leid taten, weil dort niemand stand.

Zuerst waren wir dann bei Paul McGillion, der wirklich bemüht war, mit jedem ein paar Sätze Small Talk zu wechseln. Wie es Small Talk so an sich hat, ich habe keine Ahnung mehr, worüber wir gesprochen haben. Ist auch völlig egal, er ist wirklich nett und bemüht. Jetzt habe ich auch ein Autogramm von ihm :-)

Danach sind wir zu Wil Wheaton gegangen, unserem Lieblingsstar dieser FedCon. Nachdem bei ihm diesmal auch niemand stand, kamen wir sofort dran. Mir ist später aber erzählt worden, dass er auch schon längere Schlangen gehabt hatte, das war also kein Dauerzustand bei ihm :-) Aber ich fand es spitze, denn so konnte ich ihm über unsere similar family constellation erzählen und Anne und ich haben beide ein T-Shirt mit "I love my geek". Nachdem er dann kurz aufstand, um ein Päuschen zu machen, habe ich ihn auch noch um ein Foto gebeten. Leider hat Florian erst hinterher gesagt, dass er auch gerne ein Foto mit ihm gehabt hätte :-(

Um 13.00 Uhr war dann der Weltrekordversuch, die meisten kostümierten Star-Trek-Fans auf einem Fleck zu haben. Da zur gleichen Zeit das Panel von Hubert Zitt stattfand und er unbedingt dabei sein wollte, hatten wir ein Problem (O-Ton Nessi). Aber wie sagt man so schön, es gibt keine Probleme, nur Lösungen ;-) Das Panel von Hubert Zitt wurde kurzerhand auf später verschoben. Weltbeherrscher Tom und Richard Arnold haben aufgepasst, dass auch wirklich nur Star-Trek-Kostüme gezählt wurden. Und dann haben wir es geschafft: 691!!! Yeah, the record is back!

Den Vortrag von Hubert Zitt haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Es ging ums Beamen, den Teil mit dem Holodeck musste er leider diesmal weglassen, weil wegen Terminplan und so. Aber das macht nichts, er hält den Vortrag öfter. Es war auf jeden Fall interessant, welche technischen Fortschritte es in den letzten Jahren gegeben hat, so dass Hubert seinen Vortrag jedes Mal anpassen musste. Mehr verrate ich nicht, schaut es euch selbst an :-) Vielleicht sogar nächstes Jahr auf der Main Bridge, denn das Holodeck war völlig überfüllt ;-)

Danach war Florian plötzlich verschwunden. Aber nicht zum Panel von Nicole de Boer... So vertrieb ich mir die Zeit, indem ich in der Hotellobby ganz viele wahnsinnig schöne Kostüme fotografiert habe. Leute, ihr seid echt der Hammer!!!!

Zum Panel von Paul McGillion und Kate Hewlett verloste Kate erst einmal einen Kuss von Paul, der von seinem Glück noch nichts wusste. Und ich wartete immer noch auf Florian... Ich weiß nicht, wie das Gespräch darauf gekommen war, aber Kate meinte, wenn sie ein Bondgirl spielen würde, dann wäre es das erste Mal, dass eine normal-shaped woman ein Bondgirl spielen würde. Das war auf jeden Fall einen Applaus wert. Die beiden waren vom Auftritt der Stargate-Fans in ihren Kostümen auch sehr begeistert. Ist ja auch der Hammer!

Und dann kam Florian wieder... Vom Frisör! Ich habe es nicht geglaubt, bis er vor mir stand. Er schaut sooooooooo schnuckelig aus! Besonders die kleine Locke in die Stirn. Die Reaktionen von Nobbse, Silke und Shelley ("geil") waren auch lustig. Ich hätte am liebsten [zensiert] und dann [zensiert] und überhaupt [zensiert]. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, ihm die Stoppeln im Nacken zu kraulen. Das funktioniert aber nur, wenn man nur alle paar Jahre zum Frisör geht ;-)

Die Auction für SeaShepherd mit Richard Dean Anderson haben wir nur anfangs verfolgt. Es war jedenfalls erstaunlich, wieviel Geld manche Leute für 30 Minuten mit ihrem Star ausgeben. Aber wir hatten Hunger...

Nach dem Essen fand dann der Costume Contest statt. Ich finde es sehr schade, dass sich so wenig Leute trauen, hier aufzutreten. Aber man weiß eben nie, was die Konkurrenz so macht, nicht wahr? Irgendwie ist mir diesmal auch niemand im Gedächtnis geblieben :-( Zumindest nicht positiv.

Sarlacc Survivors war wieder super, auch wenn die Musik zum Teil schon etwas düster ist. Aber ich liebe diese Band! Besonders die Dame mit der schlimmen Orangenhaut, der wir später im Hotel begegnet sind ;-)

Das letzte Panel war wieder mit Scott Bakula. Auch hier kann ich mich kaum erinnern, was er so erzählt hat, aber Steffi hat fleißig mitgeschrieben.

Anschließend mit der üblichen Verspätung ;-) wurde dann auf der Bühne das traditionelle Trekdinnerfoto geschossen. Ich könnte mich echt ärgern, dass ich unseren beiden Neuzugängen davon nichts erzählt habe, deshalb fehlen sie auf dem Foto. Andererseits war es auch per Mail angekündigt und es hingen überall Informationen darüber.

Nachdem wir in der Bar keinen Platz mehr bekommen haben, sind wir kurzentschlossen auf Roomparty umgeschwenkt. Dazu haben wir uns im REWE eingedeckt, in der Bar vom Sheraton vorgeglüht und dann sind wir in unser Zimmer, wo wir keine Fotos mehr gemacht haben. Ist besser für die Online-Reputation ;-)

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Donnerstag, 5. Mai 2011 21:19

FedCon XX - 2. Tag - 29. April 2011

Am nächsten Morgen sind wir relativ früh aufgestanden, um das Panel von Carel Struycken zu sehen. Ich war gleich am Mikrophon, nachdem ich Carsten ausgemacht hatte. Ich fragte Carel, wie groß er sei (2,13 m) und ob er gerne jemanden treffen würde, der fast so groß ist wie er. Darauf sprach er von seiner Frau - ich glaube, da haben wir aneinander vorbeigeredet. Ich stammelte, dass hier jemand im Publikum sei, doch ohne Washington wollte Carsten irgendwie nicht auf die Bühne. Als ich jedoch vorschlug, ihn zu begleiten, stürmte er an mir vorbei, dass sich das Mikrophon drehte. Es war ein kurzer Auftritt :-)

Danach sind wir kurz zu Kate Vernon auf die Main Bridge. Sie saß mit nackten Füßen im Schneidersitz auf dem Stuhl und Garrett Wang saß neben ihr als seelische Unterstützung. Später habe ich gehört, dass er zu ihr auf die Bühne gegangen sein soll, weil sie sich etwas verloren vorgekommen war.

Anschließend kam Robert Duncan McNeill, der nur noch hinter der Kamera arbeitet. Allerdings waren wir dort auch nicht lange, da wir noch die Kunstausstellung anschauen wollten. Dort erfuhren wir auch, dass das Panel der German Garrison am Samstag 10.00 Uhr nachgeholt werden wird.

Ganz wichtiger Pflichttermin war natürlich der Vortrag von Hubert Zitt über Enterprise trifft Raumpatrouille Orion. Es war sehr komisch. Aber ich verrate nix, ihr müsst euch die Vorlesungen schon selbst ansehen ;-)

Von Robert Vogel haben wir nicht ganz so viel angeschaut, weil es uns dann wieder durch die ungewohnten Hotelhallen zog, die wir noch immer nicht ganz auskundschaftet hatten. Auf den Fotos mit Wil Wheaton ist mir aufgefallen, dass er immer sehr distanziert wirkt. Aber um ehrlich zu sein, würde es mir auch komisch vorkommen, mich mit hunderten fremden Leuten fotografieren zu lassen.

Nachdem wir Mittag gegessen und unsere Beute aus dem Händlerraum ins Sheraton zurückgebracht hatten, richteten wir uns auf einen langen Panelabend ein.

Richard Dean Anderson... Alle haben gelästert, dass er so aufgegangen sein soll, aber Leute, der ist 61 Jahre alt! Ich finde, dafür sieht er blendend aus. Und später habe ich gelesen, dass er seit einer Operation Cortison nehmen muss. Da würde jeder zunehmen, schätze ich mal. Er war sehr beeindruckt von den vielen Leuten im Stargate-Kostüm, die sich zu ihm auf die Bühne gesellten. Er selbst hat sich als dumb bezeichnet. Das lasse ich mal unkommentiert stehen ;-)

Anschließend kam Paul McGillion. Das letzte Mal wusste ich gar nicht, wer er war, aber eine Freundin war so verrückt nach ihm, dass sie uns sämtliche Stargate-Atlantis-Boxen ausgeliehen hat. Früher fand ich die Wraith doof und habe Atlantis nicht weiter verfolgt. Doch dann habe ich doch weitergeguckt, obwohl ich die Wraith immer noch doof finde, aber ich habe mich immer köstlich über die Star-Trek-Anspielungen amüsiert. McKay und Beckett waren dann auch meine Lieblingscharaktere.

Anschließend kam der andere Doktor Beckett ;-) Scott Bakula. Meine Herren, das ist ein echter Gentleman. Ich glaube, wir haben eine echte Bildungslücke, weil wir Quantum Leap noch nicht gesehen haben.

Zum Abschluss kam noch Marina Sirtis, die beim Casting für TNG so schüchtern war, dass man zu ihr sagte, dass sie in den sieben Jahren wahnsinnig aus sich rausgegangen ist. Dabei war der schwierigste Teil ihrer Rolle als Deanna Troi, dass sie möglichst wenig von sich selbst in die Rolle einbringen durfte, wiel Troi so wahnsinnig lieb war. Sie selbst hat sich als mean und als bitch bezeichnet. Auch das lasse ich mal unkommentiert ;-)

Mit dem neuen viertägigen Programm war dann auch schon bald Ende, so dass wir dann viel Zeit hatten, im Sheraton vorzuglühen und anschließend noch eine Stunde auf die Conparty zu gehen. Heute mal keine Roomparty wie gestern, aber da mich die Musik nicht wirklich ansprach, waren wir auch nicht so wahnsinnig lange da. Lustig war auf jeden Fall, dass Daniel Logan auf der Tanzfläche seinen Spaß hatte.

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Mittwoch, 4. Mai 2011 20:29

FedCon XX - 1. Tag - 28. April 2011

Am Donnerstag konnten wir erst einmal ausschlafen und spät frühstücken. Dann sind wir gemütlich zum Maritim rübergelaufen. Das sind höchstens fünf Minuten zu Fuß vom Sheraton, was wirklich super ist. Wir haben die Spannung bevor es losging genossen und mal einen kurzen Blick auf die Main Bridge und das Holodeck gewagt. Dort waren die Helfer fleißig am Contaschen packen, die wohl etwas spät geliefert wurden, und dann stand dort, die Con fände in Düsseldof statt ;-) Wo ist das denn?

Ich hatte mir überlegt, dass es richtig toll wäre, wenn die größten Conbesucher zu Carel Struycken (Mr. Homn) auf die Bühne gehen würden, also habe ich Carsten sofort angesprochen, ob er denn damit einverstanden wäre. Eigentlich wollte ich noch, dass Washington dazu kommt, also habe ich ihn gleich mal angerufen. Aber er saß da noch im Auto und hatte noch 300 km vor sich, also war es fraglich, ob er es rechtzeitig zu dem Panel schaffen würde. Aber Carsten war einverstanden.

Wir mussten uns dann entscheiden, ob wir Dirk's Panel oder die German Garrison anschauen wollten, haben uns dann aber für den lang angekündigten Stargast Dirk entschieden. Und es hat sich gelohnt. Mit einer großen Portion Selbstironie, vielen lustigen Fotos und ein paar Insidern plauderte Dirk aus dem Nähkästchen, erklärte, worauf Amis so stehen und dass Jeri Ryan am Sonntag auf der Con damals keine Lust mehr gehabt hatte und einfach abgereist ist. Das Panel war spitze! Und egal, was manche Leute von Dirk denken, FedCon ist einfach the best und ich möchte auf die Stimmen im Netz gar nicht hören, denn ich glaube, dass Dirk einfach nur viele Neider hat oder manche Leute glauben, von ihm irgendetwas fordern zu können, bloß weil er sich noch an ihren Vornamen erinnert, und dann schimpfen, wenn sie es nicht bekommen. Also sage ich einfach mal: Danke, Dirk!

Das Panel von Carel Struycken war dann erst einmal abgesagt, da er sich verspätet hat. Außerdem erfuhr ich, dass das Panel mit der German Garrison ebenfalls abgesagt wurde und auf unbestimmte Zeit verschoben. Statt dessen hatten wir dann Zeit, den Fanfilm der USS Danubia A strange journey anzugucken, der ein Crossover aus Star Trek und Rocky Horror Picture Show war. Witzig, aber 12 Teuronen für die DVD war er mir dann doch nicht wert...

Auf der Opening Ceremony waren dann fast alle Schauspieler schon da. Ganz besonders habe ich mich natürlich über Wil Wheaton gefreut, dem ich schon längere Zeit auf Twitter folge und hin und wieder seinen Blog lese. He's just a geek...

Nach einer kleinen Pause hat er dann sein Panel gegeben. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er anfangs etwas schüchtern war, doch nachdem ihn das FedCon-Publikum so freundlich empfangen hat, taute er sichtlich auf und am Ende schien es, als würde es ihm auch wirklich gute gefallen :-) Eine Besucherin am Mikrophon sagte, dass sie Wesley bei TNG einfach völlig ignoriert hatte, aber er meinte, dass das okay wäre. Außerdem erzählte er, wie hart es für ihn damals war, wenn er auf Cons ausgebuht worden war und dann mit Tränen in den Augen wieder nach Hause gefahren war. Dies ist hier glücklicherweise nicht passiert, sondern er ist mit offenen Armen empfangen worden und war auch ein sehr beliebter Gast.

Anschließend haben wir den Abend mit Cocktails im Sheraton ausklingen lassen. Hiermit ernenne ich den Yellow Bird offiziell zu meinem neuen Lieblingscocktail :-)

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Dienstag, 19. Oktober 2010 19:39

a-ha in der Olympiahalle

Gestern war das letzte Konzert von a-ha in München. Es ist ungefähr so, dass man sich als Erwachsener eben Dinge leisten kann, die als Teenager in unendlich weiter Ferne lagen. Konzerttickets zum Beispiel. Und deshalb hatte ich mir Karten für dieses Konzert von meinem Schatz Florian gewünscht. Als Geschenk an mich als Teenager sozusagen.

Die Vorband war Das gezeichnete Ich. Von Weitem hätte man ihn auch für Herbert Grönemeyer halten können, nur dass er singen konnte. Seine wahre Identität verschleiert er jedoch. Der Erste, der sie herausbekommt, kriegt von mir ein Ü-Ei ;-)

Dann dauerte es noch über eine halbe Stunde, bis sich a-ha blicken ließ. Die Masse brodelte und pfiff, bevor es überhaupt richtig losging. Und kaum waren die drei Norweger auf der Bühne, standen alle auf und sangen und tanzten mit. Es war eine Bombenstimmung bis zum Schluss.

Morten trug anfangs eine Sonnenbrille und ich fürchtete schon, dass er sie nicht abnehmen würde. Doch dann tat er es doch. An ihnen sind die Jahre auch nicht spurlos vorüber gegangen. So ist das eben ;-) Mein Lieblingssong I've Been Losing You wurde auch gespielt. Alles in allem war es eine gute Mischung, doch man merkte durchaus, dass die beste Zeit der Band in den 80ern lag und sie an den damaligen Erfolg nie wieder anknüpfen konnten.

Um so erstaunlicher war es, dass sie immer noch die Olympiahalle füllen und eine solche Stimmung auslösen können. Allerdings war auch das Publikum zum großen Teil wohl in meinem fortgeschrittenen Alter und verwirklichte sich damit nochmal einen Teenagertraum. Am besten hat mir der Typ aus der zweiten oder dritten Reihe gefallen. Mit seiner Tolle und der Fönfrisur, dem Oberteil mit Silberschmuck und Fransen und den Cowboystiefeln sah er aus, als wäre er mit einer Zeitmaschine angereist.

Ein Alptraum hingegen war der Verkehr. Zum einen waren wir natürlich selbst schuld, da wir ziemlich spät erst losgefahren waren. Am Mittleren Ring war die totale Verstopfung, und ich wunderte mich, wieso die Leute so brav am Sealife-Parkplatz anstanden, obwohl der doch besetzt war. Wir sind noch ein Stück weiter gefahren. Zwar war dann der Vorteil des kurzen Weges zur Olympiahalle wieder zunichte gemacht, weshalb wir auch hätten mit den Öffentlichen fahren können, aber es waren mehrere Parkplätze frei und kosteten nur den Parkschein. Die Stelle muss ich mir merken.

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Donnerstag, 7. Oktober 2010 20:26

A Girls Guide to Dating a Geek - Omi M. Inouye

Florian hat mir zum Geburtstag 2009 (!) das Buch [Unser Amazonstore: ] A Girls Guide to Dating a Geek - Omi M. Inouye [/Amazonstore Ende] geschenkt. Endlich habe ich es gelesen. Aber ich glaube, wenn er über den Inhalt Bescheid gewusst hätte, dann hätte er mir dieses Buch nicht geschenkt.

Geeks dieser Welt, schenkt euren Freundinnen/Frauen/Weibchen auf keinen Fall dieses Buch!!! In Kapitel "Upgrading" gibt Omi M. Inouye nämlich Tips, wie frau einen neuen Geek finden kann, wenn sie mit ihrem alten nicht mehr zufrieden ist. Sie erklärt, dass es für frau als weibliches Wesen eine sehr hohe Erfolgsrate gibt, wenn sie einen Geek anspricht. Leichtes Spiel also. Aber sie warnt auch davor, dass frau besser aufpasst, auch wirklich an einen Geek zu geraten und nicht etwa an einen Nerd. Denn Nerds are not okay to date!

Aber es kommt noch schlimmer: Im Kapitel Revenge beschreibt sie sehr genau, wie man an seinem Geek Rache nehmen kann. Es ist sehr genau beschrieben, wie frau das LAN-Kabel manipulieren kann, so dass ihr Geek OFFLINE ist!!! Wenn man den letzten Rachetip befolgt, indem man seinen Geek dazu bringt, seinen eigenen Rechner mit einer elektrischen Ladung zu grillen, besteht auch die Gefahr, dass er zum Mörder wird. Omi weist auch ausdrücklich darauf hin, dass diese Art der Rache nur durchgeführt werden sollte, wenn der Geek sich eines wirklich schweren Vergehens in der Beziehung schuldig gemacht hat, z.B. die Katze überfahren oder Nacktfotos seines Weibchens in einem Forum posten. "Betrügen" zählt zwar auch zu diesen schweren Vergehen, dass dies passiert, ist aber in einer Beziehung zu einem Geek statistisch gesehen eher unwahrscheinlich.

Konsequenter Weise müsste jetzt noch jemand das Buch "A Geeks Guide to Dating a Girl" schreiben, denn ich glaube, dass es da noch viel mehr Abnehmer geben würde ;-)

Letztendlich ist es aber trotzdem nicht schlimm, dass Florian mir dieses Buch geschenkt hat. Erstens kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, einen besseren Geek als Florian zu finden. Und zweitens bin ich selbst zu sehr Geek, als dass ich es über's Herz bringen würde, seinem LAN-Kabel oder Rechner irgendetwas anzutun. Die gehören schließlich zur Familie ;-)

I love my Geek

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Sonntag, 22. August 2010 12:28

Inception

Gestern haben wir uns mit ein paar Trekdinner-Leuten Inception angeschaut. Ein Film, bei dem man wirklich aufpassen muss. Ich denke, ich muss ihn nochmal anschauen, denn ich glaube nicht, dass ich immer genau wusste, wer gerade der Träumer war.

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Mittwoch, 18. August 2010 20:52

Das A-Team

Was für ein geiler Action-Spaß!!! Nein, wirklich! Gut, Liam Neeson (Hannibal Smith) fehlt das selbstgefällige Grinsen, Sharlto Copley (Murdock) fehlt der irre Blick, Quinton "Rampage" Jackson (BA) ist nicht ganz so brummbärig und Bradley Cooper (Faceman) hätte auch The Body heißen können, deshalb und auch weil die alte Serienmusik nur angedeutet wurde, kam das nostalgische A-Team-Feeling nicht auf. Und als ich die ganzen Hollywood-Bohnenstangen sah, musste ich mir ein "Mädel, iss was!" verkneifen.

Trotzdem hat mir das A-Team gefallen. Der Film war lustig, hatte eine nette Story, irgendwo habe ich wohl "Renigald Barcley" gelesen ;-) und am Ende wurde mal eben mit Containern Tetris gespielt. Was will man mehr vom Popcorn-Kino?

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Sonntag, 1. August 2010 12:43

Moon

 Achtung, Spoiler 

Story: Sam freut sich. Nach drei einsamen Jahren auf der Mondstation, wo er die Minenarbeiten überwachte, darf er endlich nach Hause zu seiner Familie. Doch etwas geht schief. Bei einer Kontrollfahrt zu einem Minenfahrzeug wird er durch seine Halluzination abgelenkt und baut einen Unfall.

Achtung, Spoiler

Sam wacht in der Krankenstation auf. Der an 2001-HAL erinnernde Roboter Gerty versucht ihn davon abzuhalten, die Station zu verlassen. Doch er überlistet Gerty und fährt mit dem Mondfahrzeug zu dem Minenfahrzeug, um nachzusehen, warum es nicht mehr funktioniert. Und er findet sich selbst im defekten anderen Mondfahrzeug.

Achtung, Spoiler

Wer ist der echte Sam? Warum wird die Live-Verbindung zur Erde nicht repariert? Warum antwortet Gerty ausweichend? Doch schließlich stellt sich Gerty als Verbündeter heraus und erklärt, dass Sam und Sam beides Clone sind.

Achtung, Spoiler

Schnell finden die beiden heraus, dass sich unter der Mondstation ein riesiges Lager befindet, in dem noch viele weitere Sam-Clone darauf warten, aktiviert zu werden. Nach drei Jahren scheinen die Clone jedoch kaputt zu gehen. Daher haben sie alle "3-Jahres-Verträge" und legen sich dann in eine Kapsel, mit der sie angeblich im Schlaf auf die Erde zurücktransportiert werden. In Wirklichkeit werden sie vernichtet, damit der nächste Sam-Clon aktiviert werden kann.

Achtung, Spoiler

Sam und Sam finden Störsender, die eine Live-Kommunikation mit der Erde unmöglich machen und der neue Sam zerstört sie. Schließlich ruft der alte Sam zu Hause an, nur um festzustellen, dass seine geliebte Frau bereits tot ist und seine kleine Tochter inzwischen fast erwachsen geworden ist. Als sie ihren Vater ruft, ahnen wir, dass es sich um den originalen Sam handelt, der längst wieder auf die Erde zurückgekehrt ist.

Achtung, Spoiler

Fazit: Ein Vergleich mit 2001 oder Solaris halte ich für überzogen. Zwar versucht der Film durch undurchsichtige Dialoge und geheimnisvolles Verhalten von Gerty eine mysteriöse Stimmung aufzubauen, doch dies gelingt in meinen Augen nur unzureichend. Ich frage mich, wieso der Sam-Clon Halluzinationen von einer jungen Frau (seiner erwachsenen Tochter?) hatte. Der Film lässt jedenfalls sehr viel Spielraum für Interpretationen und eigenen Vorstellungen.

Achtung, Spoiler

Was ich aber auf jeden Fall für sehenswert halte, sind die tollen Aufnahmen der Mondlandschaft und die triste, einsame Stimmung auf der Mondstation. Und am Ende wird sogar ein wenig die verringerte Schwerkraft sichtbar, die auf der Station anscheinend ausgeglichen wird, sonst hätte das Training auf dem Laufband anders ausgesehen...

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Montag, 10. Mai 2010 21:05

Nachlese - FedCon 29. April bis 3. Mai

Hier sammel ich mal die Berichte, Links und Fotogalerien, die zu den letzten Tagen gehören.

Und nicht vergessen: Nach der Con ist vor der Con.

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Montag, 10. Mai 2010 21:03

FedCon 3. Tag - 2. Mai 2010

Der Sonntag war dann nicht mehr ganz so aufregend. Nachdem wir am Samstag in Classic Uniformen und spitzen Ohren herumgelaufen waren, war heute TNG angesagt, diesmal mit Trillpunkten. Leider hatte ich vergessen, einen Spitzer für den Kajal mitzunehmen, deshalb gab es einen kleinen Transporterunfall ;-) Alternativ hätte ich auch behaupten können, dass mein Symbiont schwanger ist und dann die Punkte verschwinden.

Endlich hatten wir einmal Zeit, die Kunst- und Modellausstellung im Obergeschoss anzusehen, allerdings wird da am Sonntag bereits früh abgebaut, so dass wir uns das nächste Mal wohl wirklich am Samstag die Zeit hierfür nehmen müssen. Ich habe einen Flaschenöffner in Form eines Bathlets gekauft. Aber Florian wollte trotzdem nicht anfangen Bier zu trinken ;-)

Ein Highlight ist jedes Mal der Maschinenraum von Picard's Enterprise. Ich freue mich jedes Mal, ihn zu sehen. Und wenn wir mal einen Beamerraum einrichten sollten, dann wäre das schon die perfekte Wandverkleidung, oder? Danach schmissen wir uns in unsere Hochzeitsroben, wobei ich mich nochmal mit James Cawley und einem Alien beim Walzertanzen fotografieren ließ.

Die Panels bestanden nun aus gemeinsamen Auftritten der Schauspieler, für jede Serie ein Panel. Zunächst war Battlestar Galactica dran, aber das Panel war ein wenig träge. Geschockt war ich, als Aaron Douglas erzählt hatte, dass es für ihn ein Leichtes gewesen war, die bedrückende Atmosphäre von Battlestar mit seiner stark dezimierten Menschheit zu spielen, da zwischen der ersten und zweiten Season seine Frau an (Brust?)krebs gestorben war. Das erinnerte auf schockierende Weise daran, dass Schauspieler auch nur Menschen sind.

Michael Dorn und Terry Farrell waren ein ganz süßes Paar auf der Bühne. Diesmal schien sich Terry schon ein wenig an ihre Auftritte gewöhnt zu haben, die im Gegensatz zu Theaterstücken ihrer Person gewidmet sind. Jemand fragte sie, wer denn besser küssen würde, Michael Dorn oder David Hasselhoff? Wir mussten so lachen, als Michael dann hinter ihrem Rücken mit beiden Daumen auf sich selbst zeigte und wissend nickte :-)

David Hewlett und Joe Flanigan waren irgendwie wie Feuer und Eis. David hat genau wie Rodney die Angewohnheit, ständig mitteilen zu müssen, was er so alles gegessen hat. Anschließend hatten wir noch kurz Zeit, dass ich mich wieder aus dem Kleid schälen konnte, denn auf der Mainbridge ist es doch ein wenig kalt... Außerdem mussten wir noch schnell unsere Essensbons loswerden ;-)

Die Closing Ceremony war geprägt von Standing Ovations vor allen Dingen für Terry Farrell. Sie hatte sogar Tränen in den Augen und musste ihre rahmenlose Brille absetzen :-) Es war wundervoll gewesen und der Conblues setzte fast augenblicklich ein.

Auf der Suche nach etwas bezahlbarem Essbaren weigerte ich mich dann, die TNG-Uniform abzulegen und die Trillpunkte zu entfernen. In Laufreichweite haben wir dann aber nur die Rheinaue gefunden, die uns ein wenig zu teuer erschien und außerdem musste ich befürchten, als Trill nicht willkommen zu sein. Also zurück zum Maritim, wo wir dann mit dem Auto rein nach Bad Godesberg gefahren sind und in der Pizzaria Valtellina dann fündig und satt wurden. Und ich könnte schwören, dass das kein normales Oregano auf der Pizza gewesen sein kann ;-)

Die Frage lautet nun: Wurde ich im Tunnel geblitzt? Oder war das nur die Reflektion der Scheinwerfer? Ich werde es erfahren. Das erinnert mich daran, dass ich noch ein neues Buchungskonto in meiner Exceltabelle eröffnen muss. Das nenne ich dann "völlig überflüssige Ausgaben / Lehrgeld".

Ich hätte nie gedacht, dass es so angenehm ist, den Sonntag Abend auch noch in Bonn zu verbringen. Früher habe ich mich nach der Closing immer ins Auto oder ins Flugzeug gestürzt und bin heimgehechtet. Aber so konnten wir noch gemütlich auf unserem Hotelzimmer Fotos tauschen, den Abend bei einem immer noch billigen FedCon-Cocktail ausklingen lassen und Joe Flanigan und Chase Masterson an der Bar beobachten.

Diesmal ließ ich das Tanzen gleich ganz bleiben, aber dafür bewunderte ich eine Gruppe junger Damen, wie sie eine Art Square Dance zu Doctor Who darboten. Florian hat das gefilmt, aber mangels Einverständniserklärung der Damen und natürlich der Rechteinhaber des Musikstücks können wir das natürlich nicht bei Youtube hochladen. Aber es reicht, um die Schrittfolge einzustudieren :-)

Leute, das war eine wunderbare Con. Nächstes Jahr in Düsseldorf wird sie vier Tage dauern. Aber ob wir dabei sein werden??? Das steht noch in den Sternen.

46 Fotos


Rückfahrt von der FedCon - 3. Mai 2010

Am Montag haben wir dann noch einmal das gute Frühstück genossen. Diesmal habe ich auch endlich unsere Zimmernummer auf Anhieb richtig sagen können. Es war schon nach 11.30 Uhr, als wir endlich mit Tetris-Spielen fertig waren und alles in den Toyota verfrachtet hatten. Trotz Händlerraumverbot ist das Gepäck doch auf wundersame Weise mehr geworden, und schließlich wollten wir doch auch alle wieder heil nach Hause kommen, also die Sicherheit nicht aus den Augen lassen. Exokomp musste dann mit seinen Knien an den Ohren nach Hause fahren und unsere Witze über sich ergehen lassen, z.B. dass ich trotz des relativ günstigen Benzinpreises nicht tanken kann, weil der Tank voll ist, da hätte er auch noch etwas drin verstaut ;-)

Mit nur einer halben Stunde Stau und einer gemütlichen Rast habe ich wieder alle heil in München abgeliefert. Fliegen wäre vielleicht bequemer gewesen, aber längst nicht so lustig :-) Und wieder mal tröste ich mich über den Conblues hinweg, indem ich mir immer wieder sage: "Nach der Con ist vor der Con! Nach der Con ist vor der Con! ..."

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Sonntag, 9. Mai 2010 22:09

FedCon 2. Tag - 1. Mai 2010

Samstag ist immer der lustigste Tag auf der FedCon. Da laufen die meisten Leute in Kostüm herum, ein Panel jagd das nächste und dieses Mal wurde alles von unseren Paparazzi-Damen mit ihrer professionellen Kameraausrüstung festgehalten.

Unser erstes Panel war von Chase Masterson (Leeta - Deep Space Nine). Wahnsinn, wieviel die Frau schon wieder abgenommen hatte. Als sie einmal beim An Evening with aufgetreten war, hatte ich mich richtig erschrocken, was aus dem zierlichen Persönchen geworden ist (Wahrscheinlich denken das auch einige über mich, die mich noch mit 18 kg weniger in Erinnerung haben). Aber irgendwie hat sie auch ihre Sanftheit verloren, jetzt scheint sie ein Vamp geworden zu sein.

Als wir uns mit den Filmstudentinnen trafen, musste Florian twittern, dass er nun mit vier Damen auf das Hotelzimmer geht ;-) Dort haben wir ein paar Shots gemacht, wie wir Kostüme anziehen und uns die spitzen Ohren ankleben. Und weil wir so schnell waren, konnten wir auch gleich noch die geplanten Szenen im Händlerraum drehen und ein wenig Werbung für Starbase 8 in Köln machen.

Die Arschlöcher aus Spaceballs haben die Nummern für die Autogrammstunde verkündet. Da wir glücklicherweise recht gute Nummern hatten, konnte ich mich recht früh in die Schlange stellen. Terry Farrell und Michael Dorn haben auf ihrem Hochzeitsfoto von Dax und Worf unterschrieben, und David Hewlett auf einem anderen schönen Bild. Mehr Autogramme wollte ich nicht.

13.00 Uhr trafen sich dann alle, um den Weltrekord der Briten mit 99 Star Trek Kostümen zu brechen. Wir hatten eine harte Konkurrenz, denn zeitgleich versuchten Vulcan Events den Rekord zu brechen, doch es wurden nur 110 Kostümierte, während wir auf der FedCon doch tatsächlich 507 Star Trek Kostüme zusammenbrachten. Wahnsinn!

Leider hatten wir aufgrund dieser äußerst wichtigen Mission (sogar Dirk hatte ein gelbes Classic-Kostüm an) den Bericht von Robert Vogel über die Atlantis-Crew und das Meiste von Josef Philips Bericht über das Battlestar Galactica-Set verpasst. Aber es ist schon beruhigend zu hören, dass man die Requisiten auch bei Ikea kaufen kann, wenn man denn unbedingt möchte ;-)

Anschließend mussten wir mal etwas essen, damit wir nicht vom Fleisch fallen. Avatar war auch der Renner. Und auf welchem Planeten leben die Na'vis? Auf dem Saturn ;-) Eine Frau wurde mit Bodypainting in eine Na'vi verwandelt, das sah wirklich klasse aus.

16.00 Uhr trafen sich dann alle Trekdinner auf der Wiese vor dem Maritim, um das jährliche Gruppenfoto zu machen. Anschließend haben wir kurz bei Aaron Douglas (Chief Tyrol - Battlestar Galactica) und Kandyse McClure (Dee - Battlestar Galactica) vorbeigeschaut, doch das Wichtigste war der Costume Contest. Nessi hat durch das Programm geführt und sich erst einmal beschwert, dass sich viel zu wenige anmelden. Es war dann aber doch eine tolle Show, vor allen Dingen das Trekdinner Bonn mit ten times six waren der Brüller, also zehn Männer und Frauen in roten Schlauchkleidern *g* Und natürlich Vater Abraham mit seinem Schlümpfelied und den blauen Na'vis :-) Die Diva aus "Das fünfte Element" hatte eine Wahnsinnststimme. Ihr Zimmer muss in der Nähe des Zimmers einer Freundin gewesen sein, denn sie hatte Gesangsübungen durch die Wände gehört.

Anschließend kam außerplanmäßig Tahmoh Penikett (Helo - Battlestar Galactica), da sich so viele Leute mit Joe Flanigan fotografieren lassen wollten, dass sie ihn nicht früher gehen ließen ;-) Und dann dauerte sein Panel leider nur eine halbe Stunde, weil sonst der Zeitplan durcheinander gekommen wäre. Joe machte sich ziemlich über seinen Kollegen David lustig: "Oh, we're gonna die!!!" Oder er erzählte, dass seine Frau wie eine Prinzessin aussieht, aber wenn sie am Steuer sitzt, mutiert sie: "Get of the road, you son of a bitch!" Das kommt mir irgendwie bekannt vor ;-)

Michael Dorn war der letzte Gast diesen Abend, der sein Panel hielt. Er ist ein sehr ruhiger, sympathischer Typ, der noch einmal die klassische Geschichte von Marina Sirtis' kleinem Hund Skilaki und der Mikrowelle erzählte :-)

Anschließend wollten wir eigentlich noch kurz auf die Party, als wir beobachteten, wie G. vom Trekdinner Aaron Douglas und Gordon Michael Woolvett (Seamus Harper - Andromeda) zu einem Schnäpschen überredete. Da mussten wir doch gleich die Kamera zücken und diesen wunderbaren Augenblick festhalten. Ich konnte auch nicht widerstehen, mich mit Aaron fotografieren zu lassen.

Auf der Party habe ich dann wieder versucht, ein wenig in Tanzstimmung zu kommen, es war aber die gleiche Musik wie am Vortag, so dass ich doch lieber ins Bett gekrochen bin.

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Sonntag, 9. Mai 2010 20:53

FedCon 1. Tag - 30. April 2010

Freitag, der Tag zum Einstimmen. Es geht doch nichts über ein ordentliches Frühstück im Maritim, auch wenn sie das Rührei immer noch nur glibberig anbieten.

Anschließend haben wir das Maritim erkundet und die Stimmung genossen. Dieses Jahr waren drei Aliens gekommen. Und ganz besonders beliebt war Doctor Who. Der Händlerraum war wieder gut bestückt, auch wenn wir Martin Netter vermisst haben. Exokomp war dieses Jahr Helfer.

Gegen Mittag begann dann das offizielle Conprogramm. Da wir bereits ganz entspannt am Vorabend eingecheckt und unsere schönen, schwarzen Umhängetaschen entgegengenommen haben, konnten wir nun abseits der langen Schlangen das Gelände erkunden. Dieses Jahr gab es sogar eine Kinderbetreuung im Obergeschoss. Welche Qualifikation man als Betreuerin hierzu mitbringen musste, behalte ich mal für mich ;-)

Der Fanfilm Stargate Combination war leider relativ langweilig. Ich mag keine Fanfilme, die sich zu ernst nehmen. Wenn schon technisch unzulänglich, dann ist es nur erträglich, wenn es auch witzig ist. Und das war dieser Film leider nicht, weswegen wir dann auch wieder rausgegangen sind.

Star Trek Phase II haben wir nur die letzten Minuten angschaut. Den laden wir uns lieber runter und schauen ihn gemütlich auf dem heimischen Sofa an. Aber über den Gast James Cawley habe ich mich richtig gefreut, denn die New Voyages, wie Phase II früher hieß, haben wir uns schon einmal angesehen. Er spielt Kirk, wobei er immer etwas arrogant wirkt. Aber auf seinem Panel war er ein wirklich sympathischer Kerl. Als ich ihn später im Foyer noch einmal traf, fragte ich ihn, wie alt er ist. 43 antwortete er... Und ich konnte es gar nicht glauben.

Luciana Carro hätte ich fast nicht erkannt. Im Gegensatz zu ihrer Rolle Kat in Battlestar Galactica hatte sie nämlich eine wilde Lockenmähne.

Nachmittags trafen wir uns dann mit unseren persönlichen Paparazzi, nämlich drei Filmstudentinnen der Uni Eichstätt, die sich mit uns verabredet hatten und die Dreharbeiten für den Folgetag durchgesprochen haben. Ich bin mal auf die DVD zum Thema "Zukunft" gespannt :-)

Bei der Opening Ceremony wurde ein Video vorgeführt, in dem sich Terry Farrell (Jadzia Dax - Deep Space Nine) dafür entschuldigte, dass sie schon wieder nicht kommen konnte. Es war auch der Running Gag gewesen zu fragen, ob Terry denn schon abgesagt hätte. Doch das Video war nur ein Fake gewesen, Terry war da :-) Dafür fehlte Joe Flanigan (John Shepard - Stargate Atlantis). Er hatte eine SMS an Dirk geschickt, dass er die richtige Station verpasst hätte und zu weit gefahren war. Er würde später nachkommen.

Das erste Panel hielt dann auch Terry Farrell, die fürchterlich aufgeregt war und sich ständig die schweißnassen Hände an ihrem Kleid abwischen musste. Von einem Ex-Model erwartet man eigentlich eine gewisse Arroganz, aber Terry überraschte uns mit ihrem warmherzigen Wesen. Sie ist wie eine nette Mami aus der Nachbarschaft.

Dann kam David Hewlett (Dr. Rodney McKay - Stargate Atlantis), auf den ich mich ganz besonders gefreut hatte. Er war richtig witzig und wunderte sich, weshalb jeder mehrere Fragen stellte. Deutsche stellten zwei Fragen, Kroaten zwei ¼ Fragen, usw. Seine Schwester spielte tatsächlich Rodneys Schwester in der Serie, das war mir bisher nie aufgefallen.

Auf der Party habe ich dann nochmal einen Spaß am Strand probiert. Admiral TomTom hatte Recht, der FedCon-günstig-Cocktail schmeckte wirklich nicht so gut. Ich versuchte auch, in Tanzlaune zu kommen, aber die Musik war einfach nicht so mein Fall. Damals, als S.P.O.C.K. aufgetreten war, hätte ich die ganze Nacht durchtanzen können. Die hören sich auch an wie die frühen Depeche Mode. Auf den normalen Mainstream stehe ich eben nicht so und wir sind dann relativ früh ins Bett gegangen.

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Sonntag, 9. Mai 2010 19:56

Fahrt zur FedCon - 29. April 2010

Wir haben das Auto wirklich bis zum Anschlag vollgepackt. Sechs Sitze - sechs Leute... Was natürlich auch bedeutete, dass wir uns auf das Minimum an Gepäck beschränken mussten, also nur ein Kostüm pro Tag ;-) Denn Toyota Picnic bedeutet, dass in den Kofferraum nur ein Picnickorb Platz hat.

Auf der Fahrt standen wir am Frankfurter Flughafen fast 1½ Stunden im Stau. Die armen Leute, die deswegen ihren Flieger verpasst haben... Ursache war ein Wohnwagen, der in Einzelteilen wie die Schalen einer geknackten Nuss herumlag. Es sah so aus, als hätte der Fahrer vergessen, dass er einen Wohnwagen hinten dran hatte, als er vor einem Lastwagen wieder auf die rechte Spur einscheren wollte. Von drei Spuren waren zwei gesperrt.

Aber das Wichtigste ist doch, heil anzukommen. Es ist absolut Tradition, dass ich erst einmal am Maritim vorbei fahre, so auch dieses Mal ;-) Aber jedes Mal, wenn ich die Auffahrt hinauffahre und in die Tiefgaragenfahrt einfahre, fühlt es sich an, als würde ich nach Hause kommen.

Abends waren wir dann auf der Suche nach etwas bezahlbarem Essbaren. Das Jasmin war bereits hoffnungslos überfüllt. Aber der Il Duetto bot uns wirklich leckere Pizza. Leider hat er am Sonntag zu.

Zur Einstimmung waren wir abends in der Pianobar. Dort habe ich einen Spaß am Strand getrunken. Zwar sind 10 Teuronen schon ganz schön heftig, aber er war der leckerste Cocktail, den ich je getrunken habe! Jeden Cent wert! Admiral TomTom meinte dann, dass am Donnerstag die Cocktails immer am besten schmecken. Die anderen Tage gibt es dann für weniger Teuronen die FedCon-Version. Hm, das musste ich mir gleich mal merken.

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Samstag, 27. Februar 2010 15:06

Trekdinner mit Admiralsernennung

Gestern war unser Februar-Trekdinner. Wir haben Thomas ein wenig überrascht, indem wir eine Admiralsernennung vorbereitet hatten, nachdem das in September völlig untergegangen war. Nach Christians Idee haben wir zu "Vielen Dank für die Blumen (Tom & Jerry-Version" Karaoke gesungen, allerdings mit neuem Text "Vielen Dank für's Kommando".

Danach haben wir Thomas eine Urkunde überreicht, mit der er offiziell nach unserer Probezeit als Captains zum Admiral ernannt wurde. Felix schenkte ihm noch einen Babygründer *g*. Und außerdem haben wir einen Gutschein für eine Uniform überreicht. Es war eine gelungene Überraschung und auch eine wirklich tolle Stimmung!

25 Fotos

Admiral TomToms dazugehöriger Blogeintrag

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Montag, 22. Februar 2010 20:05

Ingo Börchers - Die Welt ist eine Google_

Gestern haben wir mal wieder ein wenig Beziehungspflege betrieben und sind zweisam in die Lach- und Schießgesellschaft das Programm von Ingo Börchers: Die Welt ist eine Google_ angeschaut. Nicht, dass wir Beziehungsprobleme hätten. Was ist das überhaupt. Nein, eher so vorbeugend, mal einfach nur was gemeinsam unternehmen. Florian hatte auf der Hinfahrt in der U-Bahn die Überraschung schon erraten ;-)

Das Programm von Ingo Börchers aus Bielefeld ;-) war super witzig, auch wenn es manchmal schwierig war zu folgen, weil er irrsinnig schnell sprechen kann. Wir saßen sogar in der ersten Reihe und ich bedauerte, dass wir die T-Shirts "I'm blogging this" nicht angehabt hatten. Mal sehen, ob man die CD auch in Zeitlupe anhören kann.

Es gab nur eine kleine Panne: Ich hatte mich sehr auf das Essen dort gefreut, denn die Küche in der Lach- und Schießgesellschaft ist wirklich gut. Sauerbraten mit Semmelknödel und Blaukraut hätte es werden sollen. Doch als 10 Minuten vor der Vorstellung unser Essen noch nicht da war, hat mein Schatz Florian doch mal nachgefragt. Doch da war der Sauerbraten schon aus. Geduld ist eben nicht immer eine Tugend. Statt dessen gab es nur den Apfelstrudel und Florian bekam seinen Salat. Aber wir waren noch nicht ganz fertig, als Ingo Börchers auf die Bühne kam, das war nicht so toll gewesen.

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Mittwoch, 3. Februar 2010 18:14

Surrogates

Wir haben uns Surrogates angeschaut. Es ist schon eine interessante Zukunftsvision. Aber die Story ist leider recht einfach gestrickt, die überraschenden Wendungen vorhersehbar und es gab einige Logikfehler. Liegt es an mir? Bin ich anspruchsvoller geworden?

Aber die Geschichte um Greer's Frau Maggie fand ich nett skizziert, wenn es auch nur eine Randerscheinung war. Außerdem finde ich es der Hammer, was die Maskenbildner aus Bruce Willis gemacht haben.

Fazit: Kann man sich schon mal angucken.

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Donnerstag, 17. Dezember 2009 18:47

Avatar

Gestern haben wir uns Avatar in 2D angeschaut. Der Film ist keine Minute langweilig. Pandora ist der fremdartigste Planet (bzw. eigentlich ist es ein Mond), den ich je im Kino gesehen habe. Man taucht in diese Welt ein und hat das Gefühl, viele Lichtjahre von der Erde entfernt zu sein.

Die Geschichte erinnert ein wenig an "Der mit dem Wolf tanzt". Und die Geschichte um die Flugdrachen erinnern an "Dinotopia". Und die komischen Roboterlenkdinger erinnern an "Aliens". [Update 20.12.2009 11:50: Und das Zusammentrommeln der bis dahin unbekannten Stämme an "10'000 BC".] An manchen Punkten hätte ich mir gewünscht, dass etwas mehr von der wissenschaftlichen Arbeit der Erforschung des Volkes der Na'Vi gezeigt worden wäre, aber da der Film so bereits Überlänge hat, war das wohl nicht möglich. Vielleicht findet sich die eine oder andere Szene noch auf der Bonus-DVD.

Der Schluss und Showdown ist leider relativ einfallslos. Wildes Herumgeballer und die Guten gewinnen. In etwa so wie der Vietnamkrieg, in dem die Amerikaner trotz ihrer überlegenen Technologie sich nicht gegen die Vietnamesen durchsetzen konnten, auch nicht mit Napalm. Wobei ich aber denke, dass man einen Krieg nicht gewinnen kann, denn es gibt immer schmerzliche Verluste auf beiden Seiten. Insgesamt ist die Geschichte meist recht leicht vorhersehbar - und das will bei mir etwas heißen. Und so hat mich die Wendung am Schluss nicht wirklich überrascht (ich möchte sie trotzdem nicht verraten).

Fazit: Ein optisches Meisterwerk voller erstaunlicher Ideen. Sicherlich macht der Film in 3D noch etwas mehr her, sollte aber nicht der Hauptgrund sein, weshalb man den Film ansieht. Er wirkt auch in 2D schon. Ich denke, den werden wir auf jeden Fall auf bluray erwerben.

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Mittwoch, 16. September 2009 00:30

Wüstenblume

Heute war im Mathäser ein Event, das ich auf keinen Fall versäumen wollte. Nachdem ich das Buch Wüstenblume gelesen hatte, war ich sofort Feuer und Flamme und freute mich auf den Film und die Begegnung mit Waris Dirie. Leider war Waris nicht wie angekündigt da, weil ihr 4 Monate altes Baby krank war und sie daher nicht so weit reisen wollte. Das ist natürlich absolut verständlich.

Der Film selbst rollt die Geschichte ein wenig anders auf. Er beginnt praktisch mit einer Szene, in der Waris Dirie die somalische Botschaft in London verlässt und nicht weiß, wohin. In Flashbacks wird dann ihre Kindheit, ihre Flucht und am Ende sogar ihre Beschneidung gezeigt. Die Freundschaft zu der erfolglosen Tänzerin Marilyn begleitet sie bei ihrem kometenhaften, wenn auch steinigen Weg an die Spitze der Modeindustrie.

Fazit: Ein Film, bei dem man lachen darf, aber weinen muss.

Im Nachspann wurde Til Schweiger als Co-Produzent genannt. Außerdem waren u.a. der Bayerische Rundfunk und die ARD genannt. Ich fragte mich, ob hier die GEZahlten Rundfunkgebühren doch tatsächlich mal sinnvoll eingesetzt worden waren?

Am Ende erzählten Mitwirkende des Films - allen voran die Drehbuchautorin und Regisseurin Sherry Hormann - von den Dreharbeiten. In Djibouti (nördlich von Somalia) wurden die Szenen in Afrika mit Einheimischen gedreht. Zwei Crewmitglieder hatten während den Dreharbeiten einen Fels gefunden, der völlig mit Blut überströmt war. Die Beschneidung findet noch immer statt. Und das ist auch das Anliegen des Films, die Botschaft von Waris Dirie weiter in die Welt hinauszutragen.

Sherry signierte mir mein Buch, nachdem Waris Dirie nicht bei uns sein konnte. Sie erzählte von ihrer Begegnung mit Waris Dirie, die 40 Minuten lang kein Wort sprach und sich nur ihrem Fisch widmete. Schließlich fragte sie, wann Sherry denn zu schreiben beginnen würde. Und Waris nahm ihr zwei Versprechen ab: Erstens es sollte eine Szene im Film vorkommen, in der die Beschneidung gezeigt wird. Und zweitens es sollte im Film auch gelacht werden. Beide Wünsche hat Sherry ihr erfüllt.

Das Casting von Liya Kebede übernahm Waris Sohn Aleeke, der zu ihrem Videoband meinte, dass das seine Mama wäre. Manchmal dachte ich bei mir, dass man dem Mädel vielleicht mal etwas zu Essen geben sollte, aber so sehen Supermodels eben aus.

Serry erzählte auch, dass die Beschneiderin im Film vor fünf Jahren ihren Beruf als Beschneiderin aufgegeben hatte. Dadurch dass sie sich für den Film zur Verfügung gestellt hatte, war es eine Art - nicht Wiedergutmachung - aber zumindest ein Bekenntnis.

Das Filmteam möchte den Film auch in Afrika zeigen, um weiter Aufklärungsarbeit zu leisten. In den Städten und unter den gebildeten Leuten ist die Beschneidung kein Thema mehr, doch in den ländlichen Regionen, wo eine unverheiratete Frau praktisch keine Zukunft hat, bleibt der Brauch nach wie vor stark. Der Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung hat vor knapp 15 Jahren begonnen. Doch nach vielen 1000 Jahren ist es nicht möglich, diese grausame Tradition einfach so abzustellen. Wenn der Film - gekürzt um einige Szenen, in denen zu viel Haut zu sehen ist - auch in Afrika gezeigt wird, hoffe ich, dass es dort noch mehr Menschen berührt und dazu bewegt, dem ein Ende zu bereiten.

Seht euch den Film an! Helft mit! Es ist mein persönliches Anliegen! Vielen Dank!

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Dienstag, 8. September 2009 21:44

07.08.09 - Der schönste Tag im Leben - Party im Streibl-Saal

Wir hatten geplant, wenn alle Leute auf ihren Plätzen sitzen, durch die Tischreihen zur Titelmelodie von Star Trek - The Next Generation zu schreiten. Aber irgendwie hatten unsere Hochzeitsgäste das Drehbuch nicht gelesen ;-) Jedenfalls standen die meisten auf der Tanzfläche mit einem Sektglas in der Hand. Das mit der Titelmelodie hat geklappt, nur durch die Tischreihen brauchten wir nicht mehr schreiten, weil dort niemand saß. Also haben wir gelacht, den Plan umgeworfen und sind einfach eine Runde kreuz und quer durch die Menschenmasse gegangen.

Schließlich bedankte ich mich bei den zahlreich erschienenen Gästen und besonders bei denen, die ein Star Trek Kostüm trugen, obwohl es nicht unbedingt die Trekkies waren, die verkleidet gekommen waren. Florian hielt dann eine lustige Rede, die mit "Dorfen, unendliche Weiten..." begann.

Das Mittagessen wurde recht schnell serviert. Aber ich konnte schon kaum etwas essen. Vielleicht war es die Aufregung, vielleicht das eng geschnürte Kleid, vielleicht die Hitze. Jedenfalls schaffte ich nicht einmal den Salat. Nach dem Essen führten meine Söhne ein paar Zaubertricks auf, die sie mit ihrer Oma einstudiert hatten. Wir hatten auch einen Programmpunkt, nämlich eine Urkundenverleihung, weil wir unsere Gäste mit einem schwierigen Rätsel geärgert hatten, dessen Lösungswort das Passwort zu den wichtigen Daten, wann und wo die Hochzeit denn stattfinden würde, darstellte. Die Rätselrater hatten eine Urkunde und ein kleines Geschenk verdient, die roten für die Mädchen, die blauen für die Jungs. Allerdings gab es nur ein blaues Päckchen ;-)

Leider verlief es sich bereits, da bei den schönen Wetter einige einen Spaziergang unternahmen, die Kinder mit Florians Schwester ins Freibad gingen und viele Leute draußen auf der Terrasse saßen. Daher wurden wir eine Urkunde nicht los. Mit Schrecken stellte ich später fest, dass ich eine Urkunde im Nahkampf mit unserem Drucker, der den Elefantenhautkarton nicht schlucken wollte, vergessen hatte auszudrucken. Das wird natürlich nachgereicht. Außerdem gab es noch einen Award für die weiteste Anreise (Hamburg) und für den Gast, der nicht eingeladen war, aber dennoch hier war (er war Chaffeur einer Very Important Person und hatte deshalb ebenfalls eine Urkunde verdient).

Das schöne war jedoch, dass wir tatsächlich etwas Zeit hatten, uns mit den Leuten zu unterhalten. Der Nachmittag verging sehr schnell. Leider mussten wir uns schon von den weit angereisten, chauffierten, very important Persons verabschieden, so dass sie den Tortenanschnitt unserer Star Trek Torte nicht mehr mitbekommen konnten. Lediglich ein schnelles Foto im Kühlraum war möglich :-(

Als wir die Torte anschnitten, wurden tiefenpsychologische Rückschlüsse aus der Tatsache gezogen, dass Florian das Messer hielt und ich meine Hand um seine legte. Die Prinzregent hat wunderbar geschmeckt. Von der Frubo haben wir leider nichts abbekommen, aber das holen wir nach, wenn wir das Brett zurückbringen.

Es gab aber nach unserer leckeren Torte noch eine weitere Torte, die wir anschneiden sollten. Diese war aus Gips und wir hatten mit dem Tortenmesser keine Chance. Also bekamen wir geeigneteres Werkzeug, einen Meißel und einen Hammer. Damit durften wir dann dieses Geschenk auspacken. Im unteren Tortenboden waren mehrere Filmrolldöschen mit Scheinchen versteckt.

Zum Hochzeitswalzer üben haben wir uns nochmal in den Hinterraum verzogen. So ein Crashkurs ist eben doch nur ein Crashkurs. Aber als es dann los ging, hat sich Florian wirklich gut geschlagen. Und als wir mal kurz aus dem Takt kamen, haben wir einfach gelacht und weitergetanzt. Nach einer Minute und gefühlten zehn Jahren haben wir dann andere Tanzpartner geholt. Ich meinen Papa, der mich gleich ein paar mal über die Tanzfläche wirbelte. Mit wem Florian tanzte habe ich gar nicht mitbekommen, erst später auf den Fotos gesehen. Mein Papa führte mich dann zu Ranack. Ich war mir nicht sicher, ob er tanzen kann, wurde dann aber positiv überrascht :-)

Vom Abendbuffet habe ich gar nichts mehr abbekommen. Ich war so voll, vielleicht sogar vor Aufregung, dass ich nichts runterbekommen hätte. Statt dessen saß ich lange draußen und habe mich mit den Leuten unterhalten.

Schließlich kam auch das obligatorische Spiel mit dem Waden betatschen :-) Ich hatte zwei Joker, Funky hatte nämlich eine Seidenstrumpfhose an, und Jamshid eine Narbe (an der seine Frau ihn zu ihrer Hochzeit erkannte). Florian habe ich sofort erkannt, aber beim falschen Mann "Wow" gerufen. Als alle lachten, hatte ich gemerkt, dass mir jemand ein Mikrophon unter die Nase hielt ;-) Aber das sind halt Radlerwaden gewesen, die fühlen sich einfach anders an.

Bevor die Sonne ganz verschwand, versammelten sich alle Gäste vor der Dorfener Stube, um ein Gruppenfoto zu machen. Florian und ich durften vorn in der Mitte Platz nehmen. Anschließend habe ich mich noch mit unserem Zweitfotographen Alfred unterhalten, so dass ich anfangs gar nicht mitbekam, dass drinnen lustige Spiele für die Kinder stattfanden, wie Streichholzweitwerfen und Luftballonwettrennen.

Ich trank danach zum zweiten Mal an diesem Tag Alkohol, nämlich einen Kleinen Feigling. Aber dabei blieb es dann auch. Schließlich haben wir auch ohne Promille eine Menge Spaß, wie mir meine Kaninchenflüsterin nach unserem Urlaub wieder bestätigte.

Nämlich mit vielen, lustigen Spielen. Wir hatten das Schuhspiel, bei dem Florian und ich Rücken an Rücken saßen und Fragen "Wer von euch beiden..." beantworten mussten. Diese waren auf Star Trek gemünzt, so dass es nicht hieß "Wer ist der bessere Koch?" sondern "Wer kann das bessere Essen replizieren" oder "Wer kann besser mit Geld umgehen?" hieß bei uns "Wer häuft mehr goldgepresstes Latinum an?". Wir hatten phänomenale 13 Übereinstimmungen bei 16 hexadezimalen Fragen.

Bei "Szenen einer Ehe" konnten wir uns bei einem Zwei-Bananen-Stück am reichen Erfahrungsschatz eines lang verheirateten Paares amüsieren. Als ich die erste Banane sah, hatte ich [zensiert] Gedanken und konnte fast nicht aufhören zu lachen.

Zwischendurch drängelten wir uns auch bei unserem Fotographen TomTom vor, um unsere offiziellen Hochzeitsfotos mit goldenem Bilderrahmen machen zu lassen. Ich freue mich schon wie verrückt auf das Fotoalbum, das er dann aus den vielen Bildern erstellen will.

Ganz interessant war auch die Idee, dass jeder Gast auf einem Kärtchen vermerkte, was sie uns für die nächsten Jahre wünschen würden. Diese wurden zusammen mit einer Weinflasche und zwei Gläsern in eine Holzkiste gesperrt, die wir versiegeln mussten, richtig mit Siegelwachs. Damit der Schlüssel für die Hängeschlösser nicht verloren gehen kann, habe ich diesen auch mit Siegelwachs auf die Kiste geklebt. In zehn Jahren dürfen wir die Kiste dann öffnen und gucken, welche dieser Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Wer kommt in 10 Jahren, also am 07.08.2019 zum Brunch?

Kennt ihr das Spiel, bei dem wir auf Stühlen sitzen als König und Königin und Kutscher, zwei Pferde und vier Räder? Dabei las Kristin einen Text vor, bei dem jeder, wenn sein Stichwort fiel, etwas machen musste. Ich musste aufspringen und "Hier!" rufen, wenn das Wort "Königin" vorkam, Florian musste "Meine Königin!" sagen, wenn das Wort "König" fiel, und der Kutscher Tom musste sich vor mir hinknien und "Ja, meine Königin!" sagen, wenn das Wort "Kutscher" erwähnt wurde. Dies gefiel mir irgendwie am besten ;-)

Wir tanzten auch viel, unter anderem einen Zirtaki und YMCA. Dann wurde uns eine Hochzeitskerze überreicht, die wir anzünden sollten, wenn wir eine Aussprache benötigen, und danach wurde "Ein schöner Tag" gesungen, bei dem eine Kette unserer Gäste gebildet wurde und Teelichter herumgereicht, die wir dann in Herzform auf einen Spiegel stellen sollten. Das war sehr schön.

Gegen Mitternacht sollte eigentlich Schluss sein, aber die Stimmung war so toll, dass wir einfach weiterfeierten. Irgendwann war ich dann den Brautstrauß, den unsere Hochzeitskerzenhalterin Christin fing. Und anschließend kroch Florian unter meinen Rock und holte das Strumpfband, das er auch noch in die Menge warf. Darum hatten sich dann Washington und Alfred regelrecht geprügelt, aber Alfred hat gewonnen :-)

Kurz nach 1:00 Uhr war dann auch Zapfenstreich. Am Schluss bekamen die beiden Bedienungen erst einmal ein wenig Trinkgeld - Teil 1 und dann blieben nur noch Thommy und Nadine übrig. Wir unterhielten uns noch lange und schlenderten dann gegen 2:00 Uhr nachts zu unserem Hotel Marienhof.

Was für ein Tag!

66 Fotos, die Tom und andere mit unserer Kamera gemacht haben

91 Fotos von unserem Hauptfotographen Thomas Brückl

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Sonntag, 6. September 2009 22:19

07.08.09 - Der schönste Tag im Leben - Trauung im Rathaus

Die Hochzeit soll ja der schönste Tag im Leben eines Menschen sein. Und ich muss sagen, dieser Tag war wirklich sehr gelungen. Es gibt viele bemerkenswerte Tage in meinem Leben. Zum Beispiel als ich mein Pferd gekauft hatte. Oder Farid oder Noah zur Welt gekommen sind. Aber unsere Hochzeit war insofern der schönste Tag in meinem bisherigen Leben, weil wir unheimlich viel Spaß hatten. Uns war keine Sekunde langweilig.

Ich war überhaupt nicht aufgeregt, weil ich erstens nicht die geringsten Zweifel hatte, dass ich vielleicht nicht das Richtige tue, und weil wir wirklich sehr viel Mühe in die Vorbereitungen gesteckt hatten und ich daher sicher war, dass eigentlich nichts schief gehen konnte.

Morgens schlüpfte ich in mein Kleid, Florian zurrte die Schnüre am Rücken fest, damit es mir nicht runterrutschen konnte, dann lief ich zum Friseur Lechner, um mir meine Hochsteckfrisur machen zu lassen. Es ging schneller als geplant, so dass ich noch Zeit hatte, meinen Brautstrauß selbst in der Blumenoase abzuholen. Florians Papa hatte sich darum gekümmert, ebenso um die wunderschönen Tischgestecke, die die Blumenoase in die Dorfener Stube geliefert hat.

Anschließend auf dem Weg zurück ins Hotel Marienhof fuhr mir Gesine entgegen - sie war also die erste, die mich in meinem kompletten Outfit gesehen hat :-) Die Sonne schien und es war einfach wunderbar.

Im Hotel war ich zunächst etwas nervös, weil ich meine Kinder noch nicht gesehen hatte. Also klopfte ich bei den Berlinern an, wo wir die Anzüge der Jungs deponiert hatten, und fragte, ob Mama mit den Jungs schon da wäre. Die Berliner versteckten sich im Bad und hinter der Tür :-) und versicherten mir, dass die schon längst da wären. Also war ich beruhigt und ging wie verabredet zu Shelley, die mich wunderschön schminkte :-) Sie riet mir von Smokey Eyes ab, wie sie zur Zeit wohl sehr in Mode sind. Da ich ihr völlig vertraute, ließ ich sie einfach machen :-)

Anschließend gingen wir zum Standesamt. Das war so gegen 10.30 Uhr. Wir begrüßten alle ankommenden Gäste, verteilten die Namensschilder und ich war sehr überrascht und gerührt, wie viele doch tatsächlich ein Star Trek Kostüm angezogen hatten. Das war wirklich nett gewesen und teilweise sind wirklich tolle Eigenkreationen dabei herausgekommen!

Als gegen 11.00 Uhr fast alle Gäste eingetroffen waren, begaben wir uns in den großen Sitzungssaal des Rathauses, wo dann die "Eheschließung vollzogen" wurde, wie es im Beamtendeutsch heißt. Herr Schuler hielt eine Rede über den Quell der Liebe, der ich leider nicht absolut konzentriert folgen konnte. Meine Gedanken schweiften im Mittelteil ein wenig ab, doch dann fing ich mich wieder.

Schließlich durften wir uns das Ja-Wort geben und die Ringe tauschen. Florian bekam meinen Ring nur mit Mühe auf meinen Finger, da meine Hände durch die Hitze angeschwollen waren. Umgekehrt ging es dann aber ganz leicht. Wir durften uns küssen :-)

Anschließend kam dann der offizielle Teil, bei dem wir noch ein paar Unterlagen unterschreiben mussten, Florian mit seinem neuen Nachnamen König-Heidiner :-) Damit haben wir schon einige Leute überrascht ;-)

Hätten wir im Standesamt München geheiratet, hätten wir nun den Saal ganz schnell verlassen müssen, weil draußen schon die nächsten Brautpaare angestanden hätten. Aber hier in Dorfen hatten wir uns noch von allen gratulieren lassen können.

Anschließend hatte Florians Mama noch das Bettlaken Bemal- und Zerschneidespiel mit uns gemacht. Wir haben ein wunderschön symmetrisches Herz hingebkommen. Zum Glück war die Schere auch superscharf, so dass wir es auch blitzschnell ausschneiden konnten. Wer genau hinschaute, erwischte uns auch dabei, wie ich die Führung übernahm ;-) Um die Kontrolle wieder übernehmen zu können, musste mich Florian dann durch das Loch im Laken heben. Diesen Part haben wir uns dann später bei der Türschwelle gespart ;-)

Später erzählte mir Mama, dass die Jungs über die Ölgemälde im Sitzungssaal schockiert gewesen wären. Das große Bild ganz hinten zeigte den Kindermord von Bethlehem. Auch sonst waren dort ziemlich grausige Szenen aus der Bibel abgebildet. Das war mir selbst gar nicht aufgefallen, weder beim ersten Besuch vor einigen Monaten, noch während der Trauung. Aber so haben wir die kirchliche Trauung praktisch in einem Aufwasch miterledigt ;-)

Vor dem Rathaus verteilten die Jungs dann Ratschen und Tröten. Da wir zu Fuß zur Dorfener Stube gingen, hatten wir keine Gelegenheit, laut zu hupen. Deshalb wollte ich, dass wir wenigstens so etwas Krach machen würden. Im Streibl-Saal angekommen, wünschten wir erst einmal allen viel Spaß beim Sitzplatz suchen, denn wir wollten unseren großen Auftritt erst genießen, wenn alle ihre Plätze eingenommen hatten.

Fortsetzung folgt...

66 Fotos, die Tom und andere mit unserer Kamera gemacht haben

91 Fotos von unserem Hauptfotographen Thomas Brückl

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Sonntag, 2. August 2009 13:47

Hangover

Statt einen Junggesellenabschied zu feiern, haben wir lieber zugeschaut, wie es anderen nach einem Junggesellenabschied erging. In dem Film Hangover feiern Phil, Allan und Stu den Junggesellenabschied ihres Freundes Doug in Las Vegas. Das Problem ist nur, als sie am nächsten Morgen aufwachen, ist Doug verschwunden, Stu fehlt ein Zahn, im Bad liegt ein Tiger und sie finden ein Baby, aber niemand kann sich mehr an die vergangene Nacht erinnern.

Wie in einem Krimi versuchen Sie, allen Anhaltspunkten zu folgen und die vergangene Nacht zu rekonstruieren, was saukomisch ist, aber auch ein echt abschreckendes Beispiel abgibt.

Vielen Dank an unseren Trauzeugen für diese andere Einladung :-)

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Dienstag, 16. Juni 2009 20:23

Terminator - Die Erlösung

Wir haben uns mal wieder einen Kinoabend gegönnt. Diesmal haben wir den vierten Film von Terminator angeschaut. Er ist durchaus kurzweilig, zeichnet Menschlichkeiten und beeindruckt durch interessante Kamerafahrten und Szenen ohne Schnitt. Alles ist grau in grau, was eine gewollte, düstere Stimmung erzeugt.

Achtung, Spoiler

Leider haben die Macher einen Kardinalfehler gemacht. Sie haben uns sehr viel der Spannung geraubt, indem sie bereits im Trailer verrieten, dass Marcus kein Mensch (mehr) ist. Dieser unverzeihliche Spoiler konnte jedoch nicht verhindern, dass Sam Worthington den Batman Christian Bale gnadenlos an die Wand spielt.

Achtung, Spoiler

Kyle Reese wurde von Anton Yelchin verkörpert, der schon in Star Trek (XI) einen hinreißenden Chekov spielte. Zumindest für mich gab es dann eine kleine Überraschung, als Roland Kickinger als Arnold-Schwarzenegger-Double auftrat, inklusive Original-Gesicht von Arnie mal eben auf seinen Hals gerendert. Ein nettes Gimmick, ebenso die berühmten Zitate "Komm mit mir, wenn du leben willst!" und "Ich komme wieder!" (I'll be back), die ein wenig wie "musste unbedingt ins Drehbuch" wirkten.

Achtung, Spoiler

Vermissen könnte man vielleicht das Morphing, das im zweiten Terminator-Teil Filmgeschichte schrieb. Aber da es diese Terminatoren aus flüssigem Metall in diesem Quasi-Prequel aus der Zukunft noch nicht gab... äh, geben wird... naja, ihr wisst schon, macht das auch Sinn, auf solche Effekthascherei zu verzichten. Es gab genügend andere Wiesen, auf denen sich die FX-Spezialisten austoben konnten.

Achtung, Spoiler

Und jetzt spoiler ich nochmal so richtig. Wer also noch vor hat, den Film anzusehen, möge an dieser Stelle nicht weiterlesen. Am Schluss opfert sich Marcus in einer grandiosen Geste, um John Conner (der die Initialen von Jesus Christus trägt, aber ebenso die von James Cameron) das Leben zu retten. Das war meiner Meinung nach überflüssig. Und jetzt weiß ich auch, was P. Zander damit gemeint hatte, als er dem Film vorwarf, mit Humanismus zu nerven.

Achtung, Spoiler

Fazit: An die ersten beiden Teile reicht dieser Film nicht ran. Aber er ist immerhin nicht so kühl und flach wie der dritte Teil, der so gar nicht überzeugen konnte, trotz guter Effekte. Aber er hat etwas. Und wenn die Werbetreibenden beherzigen, das größte As im Ärmel bitte nicht schon wieder mit dem Trailer zu verspielen, dann könnte man sich doch glatt auf die nächsten beiden Teile der geplanten Trilogie freuen. Hm, ich setze ihn mal mit auf die Wunschliste. So der Vollständigkeit halber.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino
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Sonntag, 14. Juni 2009 12:23

Depeche-Mode Konzert

Im Oktober 2008 habe ich bereits die Karten gekauft gehabt. Dann wurden sie in ein Weihnachtsgeschenk umgewandelt :-) Irgendwie dachte ich, dass es eine Ewigkeit bis zum Konzert ist, doch die Zeit ist wie im Fluge vergangen.

Meine Arbeitskolleginnen hatten ihre Karten in Sitzplätze getauscht, deshalb haben wir uns auch nicht gesehen. Aber dafür waren von Florian zwei Arbeitskolleg(inn)en und noch jemand dabei, also waren wir zu fünft. Die ersten Worte, die ich hörte, waren: "Man sieht, dass du nicht erst seit gestern Depeche-Mode-Fan bist." Mein erstes Album war Black Celebration.

Also hat sich mein Outfit gelohnt. Ich habe nur noch eine mit schwarzen Fingernägeln gesehen (oder war es ein Mann?) und vereinzelt rasierte Nacken, Korsetts und ein paar wenige Gothics. Ist wohl nicht mehr Mode ;-)

Die Vorband M83 war nicht schlecht, aber Depeche-Mode hat fast bis 21.00 Uhr auf sich warten lassen. Aber das war auch ganz gut so, denn bis dahin war die Sonne niedrig genug, um niemanden mehr zu blenden. Dann gab es inklusive Zugabe zwei Stunden Musik. Die Stimmung war von Anfang an großartig, wie man es von Depeche-Mode-Konzerten gewohnt ist. Einige Songs von Sounds of the Universe wurden gespielt, aber auch viele Klassiker, wie Question of Time, Enjoy the Silence, Strangelove, Stripped, Flys on the Windscreen etc. Da konnte ich dann mitsingen.

Teilweise wurde irgendwie Weihrauch oder so verteilt. Das war schon irgendwie lustig, als ob es eine religiöse Erfahrung sein soll, einmal auf einem Depeche-Mode-Konzert gewesen zu sein.

Auf dem Heimweg ging es in der U-Bahn wieder fast so zu wie beim Oktoberfest. Unglaublich! Aber es war sehr schön gewesen. Florian hat es auch gefallen, obwohl das nicht unbedingt seine Musikrichtung ist. Ich wusste auf Anhieb, dass Everything Counts auf dem Album Construction Time Again drauf ist. Und wenn Depeche-Mode mal wieder im Lande ist, dann werde ich auch wieder auf das Konzert gehen.

Am nächsten Tag trudelte dann noch eine E-Mail ein. Ja, es ist entsetzlich, dass sich da Leute mit bunt geringelten Shirts oder rosa Kleidchen mit Flipflops hingetraut haben. Das geht schon mal gar nicht ;-) Zum Glück hatte Florian einen Imageberater: Mich!

31 Fotos vom Depeche-Mode-Konzert

Update 14:04 Uhr:

Jetzt weiß ich auch, warum so viele Leute "I ♥ NY"-T-Shirts angehabt haben: Weil Dave Gahan in New York operiert worden ist!

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Donnerstag, 28. Mai 2009 21:32

Eine zweite Chance: Star Trek (OV)

Ich bin gerne bereit jemandem/etwas eine zweite Chance zu geben (außer fremdgehenden Männern), so auch dem Film Star Trek. Nachdem nun einige Zeit vergangen ist, haben mein Schatz Florian und noch zwei liebe Menschen den Film noch einmal auf English angeguckt.

Achtung, Spoiler

Diesmal wusste ich, was mich erwartete, so dass ich mit einer entspannteren Haltung hineingehen konnte. Leider habe ich Dr. McCoy mit seinem leichten Südstaatenakzent und das Schottisch von Scotty nicht so gut verstanden, insbesondere den Satz, in dem "Bones" vorkam. Und teilweise hat mir die viele Zerstörung in dem Film schon wieder wehgetan.

Achtung, Spoiler

Aber insgesamt hat mir der Film diesmal besser gefallen. Er sprühte vor Anspielungen und Zitaten für uns Altfans und ein paar Kleinigkeiten, die ich beim ersten Mal moniert hatte, fand ich diesmal gar nicht so schlimm. Zum Beispiel dass Spock Kirk einfach in einer Kapsel auf dem Eisplaneten aussetzt. Das tat er erst, nachdem sich Kirk seiner einfachen Eskortierung durch die Sicherheitskräfte widersetzt hatte. Und auch das Ausflippen nach Kirks Provokation erschien nun etwas logischer, da er sich bereits als Kind von seinen Mitschülern hatte dazu hinreißen lassen.

Achtung, Spoiler

Die Schnittfehler wären mir gar nicht mal so aufgefallen. Was mich aber nach wie vor stört, ist dieser hahnebüchene Unsinn mit der roten Materie. Florian hat alles hier in seinem Trekkies-sind-Erbsenzähler-Post schön beschrieben - wir hatten darüber nach dem Film diskutiert.

Achtung, Spoiler

Die Schauspieler widerum waren großartig. Die Special Effekts waren bombastisch. Das Design der Enterprise gefällt mir außerordentlich gut, es verbindet Nostalgie mit Moderne. Kurzum - da ist eine Menge Potential!!!

Achtung, Spoiler

Wenn ich irgendetwas zu sagen hätte - aber meine Meinung interessiert ja niemanden - dann würde ich die Disruptoren an der falschen Stelle einfach wegretuschieren, bevor der Film auf DVD/bluray rauskommt, wie sie es seinerzeit mit den Waffen in den Händen des Militärs in E.T. gemacht haben, die einfach durch Walkie Talkies ersetzt wurden. Das geht *nick*

Achtung, Spoiler

Und für den nächsten Film: Hackt Orci und Kurtzman die Hände ab Beauftragt jemanden, der sich die Mühe macht, ein Drehbuch schlüssig zu schreiben und sich auch mal Rat von Experten bei der NASA holt. Und ich habe nichts gegen Action, wirklich. Star Trek VIII mit den Borg ist einer meiner Lieblingsfilme. Aber Action ist nicht gleich Zerstörung. Wenn dies beim nächsten Film beherzigt wird, dann könnte dieser absolut großartig werden und in etwa meinen Erwartungen gerecht werden, die ich an den aktuellen Film ursprünglich gestellt hatte.

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Sonntag, 17. Mai 2009 12:35

Illuminati

Willkommene Abwechslung Nummer 1 bot gestern Abend der Besuch in einem Kino, um Illuminati anzugucken. Das Buch dazu liegt bereits seit Monaten oder Jahren ungelesen in meinem Will-ich-irgendwann-mal-lesen-Stapel, daher konnte ich den Film ohne Vorwissen und ohne Skrupel und ohne Erwartungen angucken.

Achtung, Spoiler

Tja, wir werden alle nicht jünger, so geht der Kelch auch nicht an Tom Hanks vorüber. Aber als Professor macht er sich wirklich gut. Die Illuminati haben mal eben aus dem LHC - nein, kein kleines, schwarzes Löchlein, das wurde in Star Trek schon verbraten - ein Behälter mit etwas Antimaterie gestohlen und wollen damit nun den Vatikan und halb Rom in die Luft jagen.

Achtung, Spoiler

Auf dem Pfad der Erleuchtung kommt es zu einer wilden Jagd quer durch Rom, in der uns mal eben alle Kirchen vorgestellt werden. Aber ganz ehrlich, eher geht ein Kamel (bzw. ein Tau, die beiden Wörter sind sich im Hebräischen zum Verwechseln ähnlich) durch ein Nadelöhr, als dass man diese Stadtbesichtigung in fünf Stunden schafft! Aber es ist doch bloß ein Film, also wird zum Schluss Sodom und Gomorrha verhindert, der Gute wird zum Bösen, der Böse entpuppt sich als Guter und jemand ganz anderes wird in der Conclave zur Päpstin... äh... falscher Film... zum Papst gewählt.

Achtung, Spoiler

Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, woher ich den Camerlengo Carlo Ventresca kenne. Auf die Idee, dass es Obi-Wan Kenobi/Ewan McGregor sein könnte, bin ich nicht gekommen. Ich habe immer nur auf das Grübchen im Kinn gestarrt (das bei Obi-Wan durch den Bart verdeckt wurde) und mich gefragt, ob es nicht Decker aus Star Trek I sein könnte. Hm, eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen, oder?

Achtung, Spoiler

Fazit: Wir sind gut unterhalten worden. Der Film war spannend und actionreich und hatte gewisse Windungen, ein paar Dinge waren vorhersehbar, aber im Großen und Ganzen hat er mir gefallen. Und die Katholische Kirche kam dabei wirklich gut weg! Aber der DaVinci-Code war irgendwie spannender.

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Samstag, 9. Mai 2009 20:45

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Es ist aber andererseits auch nicht meine Art, so gar kein gutes Haar an etwas zu lassen. Also gehe ich mal in mich und versuche, die positiven Seiten des neuen Star Trek Films zu sehen.

 Achtung, Spoiler 

"Nach neun Minuten werdet ihr weinen", hatte Mike Hillenbrand prophezeit. Und er hatte recht. Der Film beginnt wirklich grandios mit Kirks Vater, der die berühmten zwölf Minuten Captain der USS Kelvin war und in dieser kurzen Zeit 800 Besatzungsmitgliedern das Leben gerettet hat, unter anderem seiner Frau und seinem zu diesem Zeitpunkt geborenen Sohn James Tiberius Kirk. (Aber unter uns Frauen, eine Geburt dauert normalerweise nicht 12 Minuten, sondern eher so 12 Stunden, aber das wäre dramaturgisch nicht so toll umzusetzen gewesen.) Und ja, ich habe geheult!

Achtung, Spoiler

In der ersten Hälfte des Filmes wurden wir Altfans auch mit vielen kleinen Anspielungen, Zitaten und Zwischenmenschlichem nostalgisch gestimmt, es gab sogar ein echtes Redshirt. Und die schauspielerische Leistung aller ist hervorragend und ich denke, dass sie sehr gut ausgewählt wurden, um die großen Fußspuren zu füllen, die ihre Vorgänger hinterlassen haben. Allen voran Zachary Quinto, der Spock absolut glaubwürdig spielt und sehr gut verdeutlicht, warum er sich auf Vulkan nicht zu Hause fühlte und lieber zur Sternenflotte wollte. Einzig der provozierte Wutausbruch, der Kirk letztendlich das Kommando über die Enterprise bescherte, war etwas zu übertrieben, fand ich. Auch sind mir die Gesichtszüge entgleist, als Spock den rebellischen Kirk mal eben in einer Rettungskapsel absetzen lässt.

Achtung, Spoiler

Winona Ryder habe ich gar nicht erkannt. Der letzte Film, den ich mit ihr gesehen hatte, war Alien - die Wiedergeburt. Karl Urban ist ein wunderbarer Pille. Simon Pegg übertreibt es etwas mit Scotty, hatte ich das Gefühl. Aber Chris Pine ist ein toller Kirk, der hier aufgrund der veränderten Kindheit rebellischer dargestellt wird und das passt auch gut zusammen. Zoë Saldaña ist eine wunderbare Uhura, deren Fähigkeiten in der Serien nie so zum Ausdruck gekommen sind. Andererseits muss ein wenig aufgepasst werden, damit nicht das Wesley-Crusher-Syndrom zuschlägt, denn mit alles könnenden Übermenschen kann sich der Druchschnittszuschauer dann doch nicht mehr identifizieren. Anton Yelchin als Chekov hat ebenfalls einige hervorragend komische Szenen.

Achtung, Spoiler

Mir hat das Zusammenspiel zwischen den Charakteren und die Entwicklung auch gut gefallen, auch wenn an einigen Stellen die Freundschaft zwischen Kirk und McCoy hätte etwas besser herausgestellt werden können. Insgesamt gab es viele schöne Aliens zu sehen, die etwas mehr wie aus dem Star Wars Universum geliehen aussahen, als die üblichen Star Trek Menschen mit angeklebten Latex-Auswüchsen.

Achtung, Spoiler

Dass Leonard Nimoy höchstpersönlich noch einmal in die Rolle des alten Spock schlüpfen durfte, war nett gemeint, aber ich würde es ihnen allen gönnen, endlich in den wohl verdienten Ruhestand zu treten. Abgesehen davon ist es etwas unfair, Spock die Schuld an dem durcheinandergewirbelten Universum, der alternativen und eher unerfreulichen Zeitlinie in die Schuhe zu schieben.

Achtung, Spoiler

Es wurde sehr viel zerstört und ich weiß nicht, ob sich damit die neuen Macher nicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Und Wiedergutmachen is nich, weil er sich damit sonst lächerlich machen würde. In Science Fiction und bei alternativen Zeitlinien ist alles möglich. Aber irgendwann ist dann doch die Schmerzgrenze erreicht.

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Freitag, 8. Mai 2009 20:54

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Man kann nicht einfach eine Behauptung aufstellen und diese dann nicht begründen. Also muss ich jetzt sagen, was mir an diesem Film nicht gefallen hat. Gut, dann fangen wir mal an.

J.J. Abrams ist der Regisseur von Lost. Und Lost hat begonnen mich zu langweilen, weil ich keine Lust hatte, länger an der Nase herumgeführt zu werden. In einem Interview hatte J.J. Abrams mal gesagt, dass für ihn eine geschlossene Kiste viel interessanter wäre, als der Inhalt. Vorfreude ist eine schöne Sache, aber irgendwann möchte ich in die Kiste doch mal reingucken dürfen. Ich bin eben neugierig. Ich hatte schon Schlimmes befürchtet, zum Beispiel dass J.J. Abrams aus Star Trek einen Mystery-Film macht, bei dem ich über den Köpfen der Leute, die im Kino vor mir sitzen, nur noch Fragezeichen schweben sehe. Aber diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet. Es wurde noch viel schlimmer...

Achtung, Spoiler

Was zum Teufel ist bitte schön "rote Materie"? Bei Star Trek wurde immer Wert darauf gelegt, dass die physikalischen Begebenheiten irgendwie noch erklärbar sind, auch wenn es sich um Fiction handelt. Zumindest hatte ich nie den Eindruck, dass irgendetwas Merkwürdiges erfunden wurde, nur um eine Handlung drumherum zu bauen.

 Achtung, Spoiler 

Ein Reboot à la Battlestar Galactica gab es nicht (obwohl Spock als Frau schon interessant gewesen wäre...). Statt dessen wurde tatsächlich die Zeitlinie geändert, zum Zeitpunkt von Kirks Geburt mal eben ein Mixer ins alte Star Trek Universum gesteckt und viel herumgewirbelt, zerstört und auf neue Wege gebracht. Im Grunde genommen habe ich damit kein Problem und es stimmt, dieses neue Star Trek Paralleluniversum ("Quanten") wird nie wieder zu dem Star Trek führen, wie wir es kennen. Auch damit habe ich kein Problem. Gab es schon bei Zurück in die Zukunft.

Achtung, Spoiler

Womit ich aber definitiv ein Problem habe, ist die extreme Zerstörungswut. Hallo? Musste gleich ein ganzer Planet draufgehen? Und dann ausgerechnet Vulkan, der so viele Anhänger hat? Oder wollt ihr unbedingt den Flop "Star Trek XIII - Auf der Suche nach Vulkan" drehen? Um einen großartigen Film zu schaffen, reicht es nicht aus, Zerstörungen bildgewaltig umzusetzen. Kaputt machen, das kann jeder, das können Kleinkinder schon im Kindergarten. Aber etwas Großartiges erschaffen, da gehört wesentlich mehr dazu. Nö, Leute, so nicht!

Achtung, Spoiler

Und dann diese Geschichte mit Spock und Uhura. Bitte? Da hätte ich doch gerne wenigstens erfahren, wie die beiden zusammen gekommen sind. Statt dessen wird man vor vollendete Tatsachen gesetzt, wie jemand, der zwei Arbeitskollegen knutschend im Firmenlift entdeckt, die ihre Beziehung bisher geheim gehalten hatten. Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, als ich Spocks Blick im Trailer bei der Umarmung der Frau sah, dass er in diesem Augenblick seine verleugnete, menschliche Hälfte wiederentdeckt. Andererseits hätte ich es lustig gefunden, wenn Christine Chapel irgendwo aufgetaucht wäre, die immer heimlich in Spock verliebt gewesen war. Vielleicht hätte es dann Schlammcatchen mit der neuen Uhura und der neuen Chapel gegeben?

Achtung, Spoiler

Lieber J.J. Abrams! Um einen guten Kinofilm zu machen, reicht es nicht aus, Action, Witz und ein paar nette Anspielungen für die Altfans in wilder Bildfolge zusammenzuschnipseln. Gute Effekte, das haben heutzutage die meisten Filme. Um einen guten Kinofilm zu machen, gehört eine intelligente Story dazu. Und die fehlt hier leider völlig (okay, das haben dann wohl Alex Kurtzman und Roberto Orci verbockt). Wenn ich Star Trek mit seiner Konkurrenz vergleiche, dann kann er einpacken. Wolverine hat mir besser gefallen, und ich bin auch davon überzeugt, dass mir der neue Terminator besser gefallen wird. Ob man mit diesem Film ein neues Publikum, eine neue Generation an Star Trek heranführen kann, das wage ich wirklich zu bezweifeln.

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Donnerstag, 7. Mai 2009 21:18

Star Trek (XI)

Lange haben wir darauf gewartet, uns vor Spoilern gefürchtet, die Finger in die Ohren gesteckt, die Trailer genossen und uns auf dieses große Kinoevent gefreut. Gestern Abend war es so weit. Mein Schatz Florian und ich haben uns mit unseren Trekdinner-Leuten in einer Eisdiele getroffen, um das angekündigte Kinoereignis Star Trek zu zelebrieren. Ich bekam einen Bananensplit ohne Banane, die wurde dann nachgereicht. Es war eine lustig-fröhliche Runde und wir waren alle voller Vorfreude.

Exokomp hatte sogar schon seinen Kommunikator und den Phaser aus dem neuen Film ausgepackt, die er auf der FedCon erstanden hatte, und die mich irgendwie an eingestampfte Zylonen erinnern. Dann ging es los: Teils in diversen Star Trek Uniformen nahmen wir in unserer Reihe L Platz und hatten wirklich sehr gute Plätze erwischt.

Wenn man in's Kino geht, dann hat die Wirkung des Films immer auch unmittelbar etwas mit der Erwartungshaltung zu tun, die sich im Vorfeld aufgebaut hat. Wenn man wenig erwartet, kann man auch von einem durchschnittlichen Film begeistert sein. Das war zum Beispiel bei Alien vs. Predator der Fall.

Umgekehrt kann es aber auch passieren, dass man sehr viel erwartet, weil die Kritiken gut waren, dann kann man auch von einem guten Film enttäuscht sein. Wirklich, ich hatte mich bemüht, keine Erwartungshaltung aufzubauen. Doch es war wie ein Spießrutenlauf. So hatte ich schon Trailer gesehen und wusste bzw. meinte zu wissen, dass Leonard Nimoy einen Cameoauftritt haben würde, dass ein Planet implodiert, dass Spock von einer Frau umarmt wird und dass der Film sehr actionreich sein würde. Und die Ausschnitte, die wir auf der Opening Ceremony der FedCon gesehen hatten, waren äußerst klug gewählt, denn sie zeigten, dass der Film auch sehr lustig werden würde, ohne von der Handlung zu viel zu verraten.

Und dann war da noch Mike Hillenbrand, der auf seinem Panel immer wieder betonte, dass wir diesen Film unbedingt ansehen müssen, damit er ein kommerzieller Erfolg wird, damit noch mehr Filme gedreht werden und es vielleicht eine weitere Fernsehserie geben würde. Der Film wäre "geil, geil, geil, geil, geil". Und wir würden nach neun Minuten weinen.

In Folge dessen war ich gespannt wie ein Flitzebogen und innerlich absolut davon überzeugt, dass mir dieser Film gefallen würde. So kann man sich täuschen.

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Sonntag, 3. Mai 2009 20:38

X-Men Origins: Wolverine

Achtung, Spoiler

Am Mittwoch waren wir zur Premiere von X-Men Origins: Wolverine. Der Film beginnt 1844 mit dem jungen Logan und seinem Bruder, die irgendwie anders sind. Ich hätte aber schwören können, dass Victor später zu Wolverine werden würde, zumindest hatte der junge Schauspieler eine größere Ähnlichkeit mit Hugh Jackman. Der Milchbubi, der kränkelnd im Bett lag, wird als Erwachsener wahrscheinlich eher nicht zum Sexiest Man Alive gekürt werden. Ich weiß, ich bin gemein, aber ich glaube nicht an das hässliche Entlein...

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Und um bei Ähnlichkeiten von Schauspielern zu bleiben: Der Typ, der sich als nicht leiblicher Vater von Logan herausstellte, sah Hugh Jackman doch schon ähnlich, fand ich, aber er war gar nicht der leibliche Vater. Statt dessen war der andere Typ, der an die Tür gedonnert hatte, der leibliche Vater, der hatte aber so überhaupt gar keine Ähnlichkeiten mit ihm. Muss wohl eine Mutation sein.

Achtung, Spoiler

Nun gut, jedenfalls sehen wir im Vorspann, wie unsere beiden Mutanten die amerikanischen Kriege gewinnen, die gewonnen wurden, und warum sie an den Kriegen, die verloren wurden, nicht teilnehmen konnten. Sehr bestechende Bilder von Gewalt und Blutrunst (vor allem bei Victor), die von der Abscheulichkeit von Kriegen erzählen.

Achtung, Spoiler

Dann erst geht der Film richtig los. Ich möchte gar nicht so im Einzelnen auf die Handlung eingehen, auf jeden Fall ist es spannend und gut erzählt, mit ein paar vorhersehbaren Wendungen und ausreichender Kontinuität. Hier ist wohl einzig zu bemängeln, dass Wolverines Skelett lediglich mit Adamantium beschichtet bzw. getränkt wurde, um es unzerstörbar zu machen. Die Spitzen, die aus seinen Handknöcheln sprießen, waren natürlicherweise Knochen, die sich durch die Haut bohren. Ich meine mich aber zu erinnern, dass auf den Röntgenbildern aus den X-Men-Filmen ein Mechanismus für die Messerklingen aus Adamantium in seine Unterarme eingebaut wurde und es eben keine Mutation war. Hier wurde lediglich seine Unverwundbarkeit ausgenutzt, diesen Mechanismus in ihn einzubauen, da sich die Wunden an den Händen sofort wieder schließen würden.

Achtung, Spoiler

Anscheinend gibt es auch ein Stelle, an der die Übersetzung mal wieder nicht so gelungen war. Logans Freundin Kyla berichtet nämlich im Original offensichtlich von einer indianischen Mythologie, in der ein Trickster die Geliebte des Mondes auf die Erde lockt, woraufhin sie nicht mehr zurückkonnte und von nun an als Wolverine den Mond anheult. Im Deutschen erzählt sie irgendetwas von der Venus und ihrem Geliebten, der nicht zurückkehren konnte und der dann Wolverine hieß. Ich finde darüber gerade nichts, aber ich könnte mir vorstellen, dass den Übersetzern der indianische Mythos nicht geläufig war. Über den Mythos kann ich aber im Moment auch nix finden. Allerdings kam in der deutschen Fassung auch nicht rüber, dass Kyla eine Squaw ist. Und wieso hat eine Squaw eine blonde Schwester?

Achtung, Spoiler

Ist aber auch egal, schließlich spielt X-Men in einem Paralleluniversum, ihr wisst schon, Quanten und so... Um so mehr überraschte es mich, als ich las, dass es im März 1979 zu einem Vorfall in einem Kernkraftwerk (Harrisburg) auf der Insel Three Mile Island kam. Im Showdown erfahren wir auch, wie das passieren konnte und ein Kühlturm mal eben in Scheibchen geschnitten wird.

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Die Mutanten sind insgesamt nicht ganz so phantasievoll wie in den anderen X-Men-Filmen. Und dass Logans Bruder Victor später zu Sabretooth wird, habe ich erst kapiert, als wir uns nach dem Film darüber unterhielten. Aber solche Sachen kapiere ich generell etwas langsamer *g* Ein freundiges Wiedersehen gibt es mit Patrick Stewart alias Xavier, obwohl ich im ersten Augenblick dachte, dass das ein anderer Schauspieler wäre, so von hinten betrachtet.

Achtung, Spoiler

Wer sich noch mehr spoilern lassen möchte, dem lege ich den Artikel von Telepolis ans Herz. Der Autor hat offensichtlich den Film im englischen Original gesehen, was wir auch noch nachholen sollten ;-)

Achtung, Spoiler

Fazit: Angucken! Unbedingt! Und auf DVD kaufen. Oder von mir aus auch bluray. Vielleicht findet sich dort unter "geschnittene Szenen" auch jene Szene, in der gezeigt wird, wie Kyla reagiert, als sie von Logans Fähigkeiten erfährt. Aber vielleicht hatten sie diese Szene auch bewusst weggelassen, da sie das vielleicht hätte unglaubwürdig spielen müssen und dann dem Zuschauer schon klar gewesen wäre, welche Rolle sie in Zukunft spielen würde. Oder sie wäre glaubwürdig gewesen und dann wäre die spätere Wende nicht mehr glaubwürdig gewesen.

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Mittwoch, 29. April 2009 23:49

X-Men Origins: Wolverine

Heute waren wir zu dritt im Kino und haben X-Men Origins: Wolverine angeschaut.

Jetzt habe ich mal eine kese Frage: Darf ich darüber eigentlich schon blogan?

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Donnerstag, 12. März 2009 23:48

Nicht von schlechten Eltern

Heute war es mal wieder so weit. Wir, d.h. mein Schatz Florian, meine Schwiegermutter in Lauerstellung und meine Mama haben ihre Weihnachtsgutscheine bei mir eingelöst und wir sind zu Claus von Wagner gegangen, um sein neues Programm "3 Sekunden Gegenwart" in der Lach- und Schiessgesellschaft anzuschauen. Das war mal wieder großartig, eine direkte Fortsetzung von "Im Feld", denn seine Freundin, mittlerweile Ex-Freundin Penthiselia... Leute, schaut es euch selber an!!! Allerdings ist die Show diese Woche restlos ausverkauft.

Vielleicht nur so viel: Er bleibt seinem Stil treu, dass er vordergründig die Geschichte eines ganz normalen Menschen erzählt, der so seine kleinen Problemchen hat, aber dann immer wieder ausschweift, um über die Politik und die Bankenkrise und über den Klimawandel zu wettern. Dabei bezieht er sich immer wieder gerne auf Pointen, die er bereits gebracht hat, also immer schön zuhören ;-) Und es gibt einen gigantischen Showdown, in dem er von Rolle zu Rolle wechselt und wortgewaltig die Zuschauer in seinen Bann zieht.

Etwas nachdenklich gestimmt hat mich die Stelle, an der er über Hauptschulen und Gymnasien gesprochen hat... Ein Zeichen?

Im Anschluss blieben wir noch einen Augenblick da, nicht um eine CD zu kaufen, denn die haben wir beide schon, sondern um ein Groupiefoto zu machen ;-) und ein paar Worte zu wechseln. Claus von Wagner trug einen Schal. Ob das noch die letzten Auswirkungen seiner Kehlkopfentzündung war, wegen der er im November nicht auftreten konnte? Ich fragte ihn, wieso er seinem Literarischen Ich (ein paar Kabarett-Besuche sind fast ein Germanistikstudium) Isaak Nix nicht treu geblieben ist und die Figur nun Joachim Wagner heißt ("Im Feld" hatte das Literarische Ich überhaupt keinen Namen). Er meinte, dass Isaak Nix zu sehr Kalauer wäre. Dabei fand ich den Namen so genial. Wir werden Claus von Wagner auf jeden Fall treu bleiben.

Sandra und Claus von Wagner

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Samstag, 28. Februar 2009 20:15

Annett Louisan - Teilzeithippie

Für das Konzert Teilzeithippie von Annett Louisan im Improvisationszelt des Deutschen Theaters in Fröttmanning haben wir für Freitag Abend Karten zu Weihnachten geschenkt bekommen. Als wir im Auto auf dem Mittleren Ring im Stau standen, machte ich das Drei-Stufen-Programm durch: Ärger, Einsicht, Resignation. Ich wusste, dass wir zu spät kommen würden und hoffte nur noch, dass man uns nicht bis zur Pause draußen warten lässt, bevor wir in den Saal dürfen. Hätten wir doch lieber die U-Bahn genommen. Oder doch nicht? Die hat heute doch schon wieder gestreikt, hatte ich im Twitter gelesen.

Als wir dann in der Schlange vor dem improvisierten Parkplatz standen, begann ich zu hoffen, dass das Konzert vielleicht aufgrund des Streiks um eine halbe Stunde verschoben wurde, schließlich schienen noch einige andere Leute zu spät zu kommen. Dann sind wir vom Parkplatz aus hinter einem Pärchen zum Theaterzelt gejoggt, wo wir problemlos Einlass fanden und auch sofort unsere Plätze einnehmen konnten.

Von Annett Louisan noch keine Spur, statt dessen stand ein Gitarrist mit englischem Akzent (Martin Galopp) auf der Bühne und unterhielt das Publikum prächtig und brachte es auch zum Lachen. Niedlich war auch die fast 11-jährige Kimmy, die ihn auf dem Xylophon begleiten durfte. Dann dauerte es nicht mehr lange und die Show begann.

In der ersten Hälfte trug Annett ein schlichtes, anthrazitfarbenes Kleid. Die Stimmung war gut und jeder Musiker bekam irgendwann sein eigenes Solo und wurde von ihr vorgestellt. Später verriet uns Annett, dass wegen des Streiks für sie Shuttlebusse eingesetzt wurden.

Shuttlebus

Nach der Pause trug sie ein zweischichtiges, leicht asymmetrisches und halb durchsichtiges Kleid mit viel Strass, das Florian besser gefiel. Und jetzt kam auch der Song "Drück die 1", bei dem ich schon mitsingen konnte.

Aufgrund der Standing Ovations gab es noch insgesamt vier Zugaben, u.a. auch "Das Spiel".

Die wunderbar zweideutigen Texte wurden von erstklassiger Musik begleitet. Nach dem Konzert waren Florian und ich noch ganz berauscht.

Florian und Sandra nach dem Konzert

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Samstag, 14. Februar 2009 23:32

The International

Mein Schatz Florian hat so oft über das ARG zu dem Film The International geschwärmt, dass ich beim Lesen des Mathäser-Newsletters sofort über den Titel gestolpert bin und gemeint habe, man könne doch mal wieder ins Kino gehen. Florian war sofort dabei :-)

 Achtung, Spoiler 

Was mir an dem Film gefallen hat:

  • Die Banker waren die Bösen
  • Die Erzählweise war nicht zu verworren, man konnte ihr also folgen.
  • Es gab sehr schöne Aufnahmen aus aller Welt.

Was mir an dem Film nicht gefallen hat:

  • Das Gerede am Anfang war so laut und donnernd, dass es mir fast die Ohrwaschel rausgehauen hat.
  • Das war schon fast ein Splatterfilm.
  • Es gab kein richtiges Ende.

 Achtung, Spoiler 

Die Schauspielerin Naomi Watts habe ich glatt für Samantha Spade aus Without a Trace gehalten. Naja, kann schon mal passieren.

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Samstag, 23. August 2008 21:56

22. Tag - San Francisco, USS Hornet

Heute waren wir nochmal beim Denny's zum Frühstück. Danach haben wir unser Auto aus der Garage geholt und sind einmal die Crookedest Street hinunter gefahren, was wir auch auf Video festgehalten haben. Das hat total Spaß gemacht. Danach haben wir einen Apple Store besucht und dann wollten wir noch zu einem Toys'R'Us, um einen Lego-Katalog zu holen. Aber statt dem Toys'R'Us haben wir einen Best Buy vorgefunden, so etwas wie Jupiter. Naja, auch gut. Guglmäps war da eben nicht up-to-date.

USS Hornet

Anschließend sind wir zum Flugzeugträger USS Hornet gefahren, was gar nicht so einfach war, weil wir irgendwie den Webster Tube nicht gleich gefunden haben. Das Schiff ist riesig, aber schon seit Ende der 60'er nicht mehr in Betrieb. Die alte Technik lässt doch ab und zu ein Lächeln über unsere Gesichter ziehen. Die Maschinenraumtour haben wir noch mitmachen können, aber für die Brückentour waren wir ein wenig zu lange auf der Suche nach dem Webster Tube gewesen (ein Tunnel, keine Brücke). Trotzdem war es interessant, vor allen Dingen wie das Schiff dazu benutzt wurde, die Kapsel der Apollo 11 nach erfolgreicher Landung aus dem Wasser zu holen und dass damals befürchtet wurde, dass die Astronauten irgendwelche exotischen Viren mit aus dem All bringne könnten und für 21 Tage in einen Quarantäne-Wohnwagen gesperrt wurden. Außerdem finde ich es fanszinierend, wie bei den Flugzeugen und Hubschraubern die Flügel bzw. Rotoren zusammengeklappt werden, um Platz zu sparen.

Apollo 11 Kapsel

Fünf Uhr machte die USS Hornet ihre Schotten dicht und wir machten uns langsam auf den Weg zum Flughafen. Allerdings kurvten wir auch hier ein wenig irr in der Gegend rum, weil die Amis auf die Schilder gerne einfach nur Nummern und Himmelsrichtungen schreiben, statt den nächsten Ortsnamen. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Und dann sollten Rental Car Return bei San Bruno rausfahren, aber dann kam irgendwie kein weiteres Hinweisschild... Irgendwie hat Florian das Navi dann doch noch in Gang gebracht und wir sind sicher angekommen, wo wir unser Auto zurückgeben konnten. Von dort aus ging es mit einer Hochbahn zum Flughafen.

Am Flughafen-Check-In wurde dann festgestellt, dass unser Koffer über 23 kg wiegt und wir mussten deshalb noch eine Tasche kaufen und umpacken. Aber da wir noch genügend Zeit hatten, war das nicht so schlimm. Unser Flieger ging ziemlich pünktlich 21.30 Uhr raus und wir hatten wieder unsere Stammplätze mit viel Beinfreiheit.

91 Fotos

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Samstag, 23. August 2008 00:16

21. Tag - San Francisco

Golden Gate Bridge, Crookedest Street, Chinatown, CloneWars, Cable Car

Heute sind wir relativ früh aufgestanden, schon um 8:30 Uhr, dafür haben wir auch ziemlich viel machen können. Als erstes nach dem Frühstück sind wir zum Fahrradverleih und haben uns ein Tandem geholt. Mit dem sind wir dann an der Küste entlang bis zur Golden Gate Bridge (die immer im Nebel liegt), über diese drüber (wobei man dort nicht wirklich Fahrrad fahren kann, weil einfach zu viele Leute da sind) und dann mit der Fähre von Sausalito an Alcatraz vorbei zurück an Pier 41 getuckert, das Tandem mit an Bord. Es war ziemlich kalt und windig. An Bord habe ich mal eine amerikanische Pretzel gegessen, aber die hat mit unseren bayrischen Brez'n verglichen richtig fad geschmeckt.

Golden Gate Bridge

Nachdem es in San Francisco ziemlich bergauf und bergab geht, haben wir das Tandem danach auch schon wieder zurück gegeben. Wir waren auf Pier 39, wo sich Seelöwen auf extra angelegten Docks sonnten. Da war richtig was los auf dem Pier. Anschließend sind wir zu Pier 41 zu den Horse Carriages gegangen, da ich mir irgendwie in den Kopf gesetzt hatte, mit der Kutsche zu fahren. Nachdem es nicht möglich war, durch Chinatown zu fahren, haben wir eine relativ kurze Tour zum Cannery gemacht. Unser braunes Pferd hieß Gilly.

Danach sind wir zu Fuß die Columbus Ave entlang, haben einen kurzen Abstecher über die berühmte Crookedest Street gemacht, die wir einmal rauf- und wieder runtergelaufen sind, dann weiter bis zur Ecke Kearny Street, wo Kirk in Star Trek IV beinahe von einem Auto angefahren wurde ("Pass doch auf, du Arsch!"). Dann ging es weiter durch Chinatown (die Grant Ave) und schließlich in die 4th Street zum AMC Kino, wo wir uns Clone Wars angeschaut haben.

Cable Car

Man war wohl nicht in San Francisco, wenn man nicht wenigstens einmal mit dem Cable Car gefahren ist. In Richtung Chinatown haben wir dankend verzichtet, weil so viele Leute angestanden haben. Aber nach dem Kino war es doch schon etwas spät und da wollten wir nicht mehr zu Fuß durch die ganze Stadt marschieren und es standen auch keine Leute an. Das hat fünf Dollar pro Person gekostet und man kann an Bord bezahlen. Wir sind also von Powell St bis Beach St gefahren. Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem Hotel.

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Freitag, 22. August 2008 22:56

Star Wars - The Clone Wars

Wir haben uns Star Wars - The Clone Wars angeschaut. Ich habe nicht wirklich viel von dem Film erwartet, wurde dann aber positiv überrascht. Die Mimik der Figuren ist etwas arm, aber ich fand die Oberflächentexturen auch der Clonekrieger sehr aufwändig, ebenso die Spielereien mit Sonnenlichteinfall etc. Die Story war ganz nett. Es ging um eine Entführung von Jabba the Hutts Sohn, der sich als Baby entpuppte. Und Anakin bekam einen Padawan aufgedrückt, die kleine Ahsoka Tano, deren Dialoge ganz witzig waren. Im Laufe der Zeit haben die beiden sich natürlich ganz politisch korrekt zusammengerauft.

Es gab besonders zu Anfang ziemlich viele Kampfszenen, die ein wenig verwirrend waren. Doch nach einiger Zeit fand ich mich in die Story und mochte die Geschichte ganz gern. Ich hätte nie gedacht, dass ich ein Huttenbaby niedlich finden könnte. Ein wenig vermisst habe ich die typische orchestrale Musik, die nicht ganz so oft eingesetzt wurde (außer wenn Yoda in Großaufnahme gezeigt wurde), daher setzte das Star-Wars-Feeling nicht sofort ein. Aber ansonsten kann man sich den Film durchaus mal angucken.

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Freitag, 22. August 2008 00:50

20. Tag - Lake Tahoe, Fahrt nach San Francisco

Heute haben wir uns ein wenig den Lake Tahoe angeschaut. Das ist ein ziemlich kalter Bergsee. Am Ufer konnten wir Squirrels und Chipmunks beobachten.

Squirrel

Chipmunk

Dann sind wir ein wenig am Süden entlang gefahren und haben von oben einen wunderschönen Ausblick auf die Emerald Bay gehabt. Die Straße führte sogar richtig über einen Bergkamm, rechts und links ging es steil bergab, da ist mir etwas mulmig geworden. Bis nach Incline Village hochzufahren haben wir uns gespart, denn von der Ponderosa Ranch aus Bonanza hätten wir wohl kaum noch etwas sehen können, ohne Hausfriedensbruch zu begehen.

Bergkamm

Emerald Bay

Die Fahrt nach San Francisco war dann ziemlich anstrengend. Die Straßen - besonders um Sacramento herum - sind in einem erbärmlichen Zustand. Und über die Bay Bridge nach San Francisco rein ist es der reinste Wahnsinn. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wenn wir gleich heute den Mietwagen zurückgegeben hätten und hier nur noch mit öffentlichen Verkehrmitteln unterwegs gewesen wären. Statt dessen haben wir das Auto jetzt in einer Garage in der nähe des Hotels, die ein wenig günstiger ist als das Valet Parking im Hotel. Aber ich werde hier nicht mehr mit dem Auto rumkurven. Dabei sieht San Francisco über Google Maps gar nicht so stark befahren aus... Und freie Parkplätze gibt es da eigentlich auch genug. Nur kosten die hier eben mächtig viel Geld...

Sandra bei Denny's

Heute Abend haben wir es auch endlich geschafft, einmal in ein Denny's Family Restaurant zu gehen. Dort haben wir echt leckere Bacon Cheddar Burger gegessen. Nur die Coke hat wegen den Eiswürfeln nach Chlor geschmeckt. Mal sehen, wo es uns morgen hin verschlägt. Endspurt!

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Donnerstag, 21. August 2008 23:45

The Dark Knight

Florian und ich haben uns The Dark Knight, den neuen Batman-Film angeschaut. So besonders hat er mir nicht gefallen. Er wirkt nicht wirklich wie eine Comicadaption. Nicht dass ich auf Comicadaptionen stehe. X-Men gefällt mir. Aber ich kenne die dazugehörigen Comics nicht. Obwohl ich ständig mit einer Batman-Mütze herumlaufe und dauernd gefragt werde, ob ich Batman mag, kann ich das nicht wirklich behaupten.

Der Film ist kurzweilig und actionreich, aber viel zu realistisch für meinen Geschmack. Auch der Bösewicht Joker, dessen Vater ihm ein Lächeln in das Gesicht geritzt hat, kam irgendwie nur als armer Irrer rüber. Und Batman hat im Gegensatz zu Bruce Wayne eine dunkel verzerrte Stimme. Das sollte ihm wohl einen düsteren Touch geben. Vielleicht sollte ich mir doch noch die anderen Batmanfilme ansehen. Ich hatte 1995 auf dem Flug in die USA einmal "Batman Forever" gesehen, den fand ich schon nicht so toll. Aber ich kann mich auch nicht mehr richtig erinnern.

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Dienstag, 19. August 2008 21:55

18. Tag: Bodie, die Geisterstadt und Mono Lake

Ursprünglich hatten wir die Idee, uns doch noch die kleine Stadt Rachel mit dem Little A'Le'Inn und den Extraterestrial Highway anzusehen, vielleicht noch ein wenig nahe an Area 51 heranfahren, soweit wir uns eben trauen. Aber irgendwie war ich nicht sicher, ob das eine sechsstündige Autofahrt (einfache Strecke!) rechtfertigt. Immerhin war es Florian gewesen, der mich gebeten hat, den Trip so zu planen, dass wir höchstens 4-5 Stunden an einem Tag im Auto sitzen.

Nachdem ich gestern in Lee Vining an der Tankstelle zwei Postkarten von der Geisterstadt Bodie und vom Salzsee Mono Lake gesehen habe, machte ich Florian darauf neugierig und wir sind da heute hingefahren.

Bodie ist eine total schöne Reise in die Vergangenheit mit einem alten Saloon, einer Schule, einer protestantischen Kirche (die katholische ist abgebrannt), Feuerwehr, Hotels, Ställen, einem Gefängnis, einer Mine (die aber nur mit Guide betreten werden darf) und einem Friedhof. Es ist schon interessant zu sehen, wie die Leute damals gelebt haben. Auf dem Friedhof hat mich geschockt, wie viele Kinder dort lagen. Aber das waren eben andere Zeiten damals und die Winter waren hart...

Bodie

Mono Lake ist ebenfalls faszinierend. Die Salzsäulen sind nicht wirklich salzig, eher Kalkgestein. An der Navy Beach nahe den South Tufa (so heißen die Salzsäulen) kann man sogar baden. Das ist wie im Toten Meer, man liegt sozusagen auf der Wasseroberfläche. Am Ufer schwirren Millionen Alkalifliegen herum, die sich von den angeschwemmten toten Krebstierchen ernähren. Das Wasser ist 2,5 mal salziger als Meerwasser, 100 mal alkalischer und hat sich richtig weich angefühlt. Daher schmeckt es gleichzeitig salzig und bitter. Darin können keine Fische leben, dafür aber Urzeitkrebschen namens Brine Shrimp.

Mono Lake

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Montag, 18. August 2008 22:22

17. Tag: Yosemite Park

Sequoia, El Capitan, Half Dome

Nachdem ich gestern ein wenig im Internet recherchiert habe, stellte ich fest, dass es im Yosemite Park auch Giant Sequoias gibt, nämlich in den Mariposa Grove, Tuolumne Grove und Merced Grove. Während sich der Mariposa Grove am westlichen Eingang vom Yosemite Park befindet, lag Tuolumne Grove auf dem Weg ins Yosemite Valley, von wo aus man El Capitan und Half Dome sehen kann. Außerdem gab es im Tuolumne Grove einen berühmten Tunnel Tree. Solche Natursünden begeht man heute jedoch nicht mehr. Wir haben uns mit diesen Sequoia Bäumen mal zufrieden gegeben, da die sechsstündige Fahrt in den Giant Sequoia National Monument doch zu lange gedauert hätte, auch wenn es dort einen anderen berühmten Tunnel Tree, den Tunnel Log gegeben hätte.

Florian im Tunnel Tree

Der Rundgang durch die Tuolumne Grove hat etwas über zwei Stunden gedauert. Wir haben wohl nur einen kleinen Vorgeschmack bekommen, wie groß diese wunderbaren Bäume tatsächlich werden können. In der Mariposa Grove am westlichen Eingang des Yosemite Parks findet man den Giant Grizzly, den größten Sequoia im Yosemite Park. Und im Giant Forest im Sequoia Park findet man General Sherman, das größte Lebewesen dieses Planeten (vom Volumen her, nicht von der Höhe, da gibt es noch größere Bäume, allerdings der Spezies Redwood). Hätte ich diese Recherchen mal schon zu Hause durchgeführt...

Sequoia

Nach dieser Wanderung (es ging ziemlich steil bergab und hinterher wieder hinauf) hatten wir keine große Lust mehr zu wandern. Also sind wir zurück zur Natur, aber nur mit dem Auto, also von View Point zu View Point gefahren und haben ein paar Fotos geschossen. Natürlich auch vom El Capitan, den Captain Kirk in Star Trek V anfangs versucht hat zu besteigen und beim Absturz beinahe gestorben wäre, hätte ihn Spock nicht mit seinen Antigravstiefeln abgefangen. Dort haben sie auch "Row, row, row your boat" gesungen und Marshmelons gegrillt.

El Capitan

Anschließend sind wir das Yosemite Valley noch bis zum Ende durchgefahren. Dort haben wir noch ein paar Fotos von Mulis und Pferden gemacht. Aber ich bin hier nicht zum Reiten und ich würde Florian auch nicht für zwei Stunden da alleine rumstehen lassen wollen. Aber ein paar Fotos von Half Dome, den ich früher immer mit El Capitan verwechselt habe, konnten wir noch schießen.

Half Dome

Der Rückweg durch das Yosemite Valley und dann nochmal über den Tioga Pass (der im Winter eh gesperrt ist) nach Mammoth Lakes hat fast drei Stunden gedauert. Daher würde ich das hübsche Örtchen Mammoth Lakes nicht wirklich als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Yosemite Park empfehlen, eher Mariposa oder ein Örtchen zwischen Mariposa und Yosemite Park. Oder man kann natürlich auch direkt im Yosemite Park campen oder in einer Lodge übernachten. Das Gleiche gilt für den Sequoia Park. Wenn man diesen besuchen möchte, übernachtet man besser in Visalia oder noch näher, aber nicht wie wir in Lone Pine. Denn zwischen Lone Pine und dem Park steht ein riesiger Berg, über den man einfach nicht drüber kommt :-)

Auf dem Rückweg haben wir noch einen toten Puma am Straßenrand liegen sehen. Auch standen viele Schilder "Speeding Kills Bears" im Park, genau an den Stellen, an denen irgendein Idiot so eine arme Kreatur zusammengefahren hat. Manche scheren sich einen Dreck um die Geschwindigkeitsbegrenzung, aber bei den vielen Serpentinen sind 35 MPH wirklich schnell genug.

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Sonntag, 17. August 2008 21:44

16. Tag: Fahrt nach Mammoth Lakes

Heute haben wir wieder relativ lange geschlafen. Nachdem wir keinen Internetzugang hatten, konnten wir unseren Tagesausflug nicht richtig planen. Lone Pine ist ungefähr 50 Meilen vom Sequoia Park entfernt, der heute auf dem Programm stand. Allerdings Luftlinie. Als wir dann gegen Mittag an der Rezeption fragten, wie weit es bis zum Sequoia Park zu fahren wäre, erklärte ein netter junger Mann anhand einer Straßenkarte den Weg um den Berg, den wir aus dem Fenster sehen konnten und über den kein Weg führt. Das wäre eine Strecke von 257 Meilen gewesen und wir wären dort wohl erst am Abend angekommen. Das war eine Meisterleistung der Fehlplanung.

Also: Wenn man in der Pampa der USA einen Nationalpark besuchen möchte, sollte man sich also genau informieren, wo der Eingang ist, falls es nur einen gibt, und dann in der Nähe für zwei Nächte ein Hotel suchen. Die Distanzen hier sind einfach gigantisch und mit Deutschland nicht zu vergleichen. Ich werde es mir für unseren nächsten Trip merken.

Feuer

Auf der Fahrt haben wir ein kleines Feuer mit ziemlicher Rauchentwicklung gesehen. Kurz danach stand ein Auto am Wegrand, dessen Fahrer offensichtlich die Feuerwehr rief. Ein paar Minuten später kamen uns dann auch schon vier Feuerwehrfahrzeuge entgegen.

Feuerwehr

Wir haben also beschlossen, nach Mammoth Lakes zu fahren, und dort einen Tag länger zu bleiben, damit wir den Sequoia Park und den Yosemite Park erleben können. Ich hoffe, meine Verwandten haben für Mittwoch noch nichts vor, wenn wir einen Tag später bei ihnen eintrudeln. Unseren Aufenthalt in San Francisco haben wir kurzerhand um einen Tag gekürzt und auch ein anderes Hotel mit besseren Rezensionen gebucht, das allerdings auch ein Drittel mehr kostet... Aber wir wollen schließlich Urlaub machen und uns nicht über schlechte Hotels ärgern.

Mammoth Lakes ist ein hübscher Ort, der wohl in erster Linie als Skigebiet von Amerikanern genutzt wird. Unser Hotel Mammoth Creek Inn ist sehr hübsch, und nachdem wir gut und reichlich bei Stove gegessen haben, ließen wir es uns noch im Jacuzzi gut gehen. Preisfrage: Was ist ein Jacuzzi?

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