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Thema: Interessen/Fotografie

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Sonntag, 6. September 2009 22:19

07.08.09 - Der schönste Tag im Leben - Trauung im Rathaus

Die Hochzeit soll ja der schönste Tag im Leben eines Menschen sein. Und ich muss sagen, dieser Tag war wirklich sehr gelungen. Es gibt viele bemerkenswerte Tage in meinem Leben. Zum Beispiel als ich mein Pferd gekauft hatte. Oder Farid oder Noah zur Welt gekommen sind. Aber unsere Hochzeit war insofern der schönste Tag in meinem bisherigen Leben, weil wir unheimlich viel Spaß hatten. Uns war keine Sekunde langweilig.

Ich war überhaupt nicht aufgeregt, weil ich erstens nicht die geringsten Zweifel hatte, dass ich vielleicht nicht das Richtige tue, und weil wir wirklich sehr viel Mühe in die Vorbereitungen gesteckt hatten und ich daher sicher war, dass eigentlich nichts schief gehen konnte.

Morgens schlüpfte ich in mein Kleid, Florian zurrte die Schnüre am Rücken fest, damit es mir nicht runterrutschen konnte, dann lief ich zum Friseur Lechner, um mir meine Hochsteckfrisur machen zu lassen. Es ging schneller als geplant, so dass ich noch Zeit hatte, meinen Brautstrauß selbst in der Blumenoase abzuholen. Florians Papa hatte sich darum gekümmert, ebenso um die wunderschönen Tischgestecke, die die Blumenoase in die Dorfener Stube geliefert hat.

Anschließend auf dem Weg zurück ins Hotel Marienhof fuhr mir Gesine entgegen - sie war also die erste, die mich in meinem kompletten Outfit gesehen hat :-) Die Sonne schien und es war einfach wunderbar.

Im Hotel war ich zunächst etwas nervös, weil ich meine Kinder noch nicht gesehen hatte. Also klopfte ich bei den Berlinern an, wo wir die Anzüge der Jungs deponiert hatten, und fragte, ob Mama mit den Jungs schon da wäre. Die Berliner versteckten sich im Bad und hinter der Tür :-) und versicherten mir, dass die schon längst da wären. Also war ich beruhigt und ging wie verabredet zu Shelley, die mich wunderschön schminkte :-) Sie riet mir von Smokey Eyes ab, wie sie zur Zeit wohl sehr in Mode sind. Da ich ihr völlig vertraute, ließ ich sie einfach machen :-)

Anschließend gingen wir zum Standesamt. Das war so gegen 10.30 Uhr. Wir begrüßten alle ankommenden Gäste, verteilten die Namensschilder und ich war sehr überrascht und gerührt, wie viele doch tatsächlich ein Star Trek Kostüm angezogen hatten. Das war wirklich nett gewesen und teilweise sind wirklich tolle Eigenkreationen dabei herausgekommen!

Als gegen 11.00 Uhr fast alle Gäste eingetroffen waren, begaben wir uns in den großen Sitzungssaal des Rathauses, wo dann die "Eheschließung vollzogen" wurde, wie es im Beamtendeutsch heißt. Herr Schuler hielt eine Rede über den Quell der Liebe, der ich leider nicht absolut konzentriert folgen konnte. Meine Gedanken schweiften im Mittelteil ein wenig ab, doch dann fing ich mich wieder.

Schließlich durften wir uns das Ja-Wort geben und die Ringe tauschen. Florian bekam meinen Ring nur mit Mühe auf meinen Finger, da meine Hände durch die Hitze angeschwollen waren. Umgekehrt ging es dann aber ganz leicht. Wir durften uns küssen :-)

Anschließend kam dann der offizielle Teil, bei dem wir noch ein paar Unterlagen unterschreiben mussten, Florian mit seinem neuen Nachnamen König-Heidiner :-) Damit haben wir schon einige Leute überrascht ;-)

Hätten wir im Standesamt München geheiratet, hätten wir nun den Saal ganz schnell verlassen müssen, weil draußen schon die nächsten Brautpaare angestanden hätten. Aber hier in Dorfen hatten wir uns noch von allen gratulieren lassen können.

Anschließend hatte Florians Mama noch das Bettlaken Bemal- und Zerschneidespiel mit uns gemacht. Wir haben ein wunderschön symmetrisches Herz hingebkommen. Zum Glück war die Schere auch superscharf, so dass wir es auch blitzschnell ausschneiden konnten. Wer genau hinschaute, erwischte uns auch dabei, wie ich die Führung übernahm ;-) Um die Kontrolle wieder übernehmen zu können, musste mich Florian dann durch das Loch im Laken heben. Diesen Part haben wir uns dann später bei der Türschwelle gespart ;-)

Später erzählte mir Mama, dass die Jungs über die Ölgemälde im Sitzungssaal schockiert gewesen wären. Das große Bild ganz hinten zeigte den Kindermord von Bethlehem. Auch sonst waren dort ziemlich grausige Szenen aus der Bibel abgebildet. Das war mir selbst gar nicht aufgefallen, weder beim ersten Besuch vor einigen Monaten, noch während der Trauung. Aber so haben wir die kirchliche Trauung praktisch in einem Aufwasch miterledigt ;-)

Vor dem Rathaus verteilten die Jungs dann Ratschen und Tröten. Da wir zu Fuß zur Dorfener Stube gingen, hatten wir keine Gelegenheit, laut zu hupen. Deshalb wollte ich, dass wir wenigstens so etwas Krach machen würden. Im Streibl-Saal angekommen, wünschten wir erst einmal allen viel Spaß beim Sitzplatz suchen, denn wir wollten unseren großen Auftritt erst genießen, wenn alle ihre Plätze eingenommen hatten.

Fortsetzung folgt...

66 Fotos, die Tom und andere mit unserer Kamera gemacht haben

91 Fotos von unserem Hauptfotographen Thomas Brückl

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Donnerstag, 3. September 2009 21:47

Folgen der Impressumspflicht

Wenn man eine private Website betreibt, da passieren schon merkwürdige Dinge. Es lesen halt nicht nur Freunde und Verwandte mit, was man so treibt, sondern man kann sogar Leute kennenlernen oder bekommt hin und wieder eine Anfrage, ob man nicht ein Interview für eine Zeitschrift geben möchte.

Heute hatte ich wieder ein web-basiertes Erlebnis. Sozusagen... Mir wurde ein nettes, unverbindliches Überraschungspaket zugestellt, weil ich Energy Drinks so gern mag. Eigentlich sammel ich nur die Dosen, aber hin und wieder trinke ich auch einen, wenn der Schlafmangel wiedermal zu groß geworden ist. Wenn man das nicht allzu häufig macht, wirken die Dinger auch.

Okay, wenn eine Firma einem Blogger ihre Produkte zur Verfügung stellt, will diese Firma natürlich, dass man für sie Werbung macht. Es ist sicherlich günstiger, ein paar Bloggern Pakete zu schicken, als eine Anzeige im Internet zu schalten. Nun ist es aber so, dass manche Blogger sich für Werbezwecke nicht missbrauchen lassen möchten. Und Blogleser reagieren auch mit Wegklicken, wenn sie mit Werbung genervt werden. Also stelle ich gleich mal klar, dass ich wirklich aus freien Stücken blogge.

Mir gefällt nämlich die Idee, durch Blogpropaganda Werbung zu machen. Das könnte die Zukunft sein. Denn das ist glaubwürdiger als jeder Werbespot und wenn ein Blogger sich lobend über ein Produkt äußert, dann hat es ihn eben überzeugt und er wurde dafür - in der Regel - nicht bezahlt.

Okay, jetzt wollt ihr wissen, was in dem Paket war, nicht wahr? Es war eine 1,5-Liter-Flasche und drei 250-ml-Dosen des Energy Drinks Free. Den kannte ich bisher nicht. Ach ja, und ein passendes Cap war auch dabei :-)

Sandra mit ihrem Free-Paket

Natürlich musste ich gleich mal eine Dose probieren. Geschmacklich ist der Drink in Ordnung, vielleicht ein Hauch frischer als andere Drinks, aber es war nicht das absolut neue Erlebnis, wie bei p6, der mich durch den fruchtigen Geschmack überrascht hat. Free schmeckt wie die meisten Energy Drinks - gut :-)

Das Design der Dose ist eher schlicht und der Name "Free" und das Flügelpaar wecken natürlich Assoziationen mit dem Spruch "Red Bull verleiht Flügel". Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass man in manchen Supermärkten und Tankstellen nur Red Bull findet, der Energy Drink, der mir am wenigsten schmeckt. Um so froher bin ich, wenn ich endlich mal etwas Neues ausprobieren kann.

Vielleicht kann sich der relativ neue Drink auf dem Markt behaupten, die Konkurrenz ist schließlich enorm. Ich denke, Free sollte sich von der Red Bull-Assoziation lösen, und geschmacklich mehr Mut zu neuen Nuancen zeigen. Dann könnte es sich vielleicht aus der Masse abheben. Trotzdem vielen Dank für die gelungene Überraschung, liebes Free-Team :-)

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Donnerstag, 12. März 2009 23:48

Nicht von schlechten Eltern

Heute war es mal wieder so weit. Wir, d.h. mein Schatz Florian, meine Schwiegermutter in Lauerstellung und meine Mama haben ihre Weihnachtsgutscheine bei mir eingelöst und wir sind zu Claus von Wagner gegangen, um sein neues Programm "3 Sekunden Gegenwart" in der Lach- und Schiessgesellschaft anzuschauen. Das war mal wieder großartig, eine direkte Fortsetzung von "Im Feld", denn seine Freundin, mittlerweile Ex-Freundin Penthiselia... Leute, schaut es euch selber an!!! Allerdings ist die Show diese Woche restlos ausverkauft.

Vielleicht nur so viel: Er bleibt seinem Stil treu, dass er vordergründig die Geschichte eines ganz normalen Menschen erzählt, der so seine kleinen Problemchen hat, aber dann immer wieder ausschweift, um über die Politik und die Bankenkrise und über den Klimawandel zu wettern. Dabei bezieht er sich immer wieder gerne auf Pointen, die er bereits gebracht hat, also immer schön zuhören ;-) Und es gibt einen gigantischen Showdown, in dem er von Rolle zu Rolle wechselt und wortgewaltig die Zuschauer in seinen Bann zieht.

Etwas nachdenklich gestimmt hat mich die Stelle, an der er über Hauptschulen und Gymnasien gesprochen hat... Ein Zeichen?

Im Anschluss blieben wir noch einen Augenblick da, nicht um eine CD zu kaufen, denn die haben wir beide schon, sondern um ein Groupiefoto zu machen ;-) und ein paar Worte zu wechseln. Claus von Wagner trug einen Schal. Ob das noch die letzten Auswirkungen seiner Kehlkopfentzündung war, wegen der er im November nicht auftreten konnte? Ich fragte ihn, wieso er seinem Literarischen Ich (ein paar Kabarett-Besuche sind fast ein Germanistikstudium) Isaak Nix nicht treu geblieben ist und die Figur nun Joachim Wagner heißt ("Im Feld" hatte das Literarische Ich überhaupt keinen Namen). Er meinte, dass Isaak Nix zu sehr Kalauer wäre. Dabei fand ich den Namen so genial. Wir werden Claus von Wagner auf jeden Fall treu bleiben.

Sandra und Claus von Wagner

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Donnerstag, 25. Dezember 2008 23:18

1½ Ritter

Den Film 1½ Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde stand nicht auf der Liste der Filme, die wir unbedingt ansehen müssen. Aber heute waren wir dort und haben uns in Familie diesen Film reingezogen und dabei das Kino Hollywood am Inn ausprobiert. Dorfkino, sehr hübsch eingerichtet und... leer :-) Das mag einerseits am Feiertag liegen, andererseits daran, dass es irgendwo im Industriegebiet von Mühldorf liegt und man dort nur mit Auto hinkommt. Aber es ist auf jeden Fall entspannender, als die Ticket- und Popcornschlacht im Mathäser.

Wir im Hollywood am Inn

 Achtung, Spoiler 

Deutsche Filme finde ich im Allgemeinen schrecklich. Hölzerne Schauspielerei und schlechte Witze, das ist das, was ich erwarte und meistens auch bekomme. Und daher eher meide. Langsam sieht Til Schweiger auch ganz schön alt aus. Und das dämliche Grinsen von Herzelinde, das wohl ein Lächeln darstellen sollte, war ziemlich nervig, weswegen ich mich tierisch freute, als sie endlich im Kerker hockte und ihr das Lächeln verging. Hin und wieder lacht man, wenn ein Witz kommt, den man nicht schon in der Vorschau gesehen hat. Und wenn man bis jetzt Döner Kebab gemocht hat, dann vergeht es einem spätestens in der Szene mit Rick Kavanian und Roberto Blanco.

Achtung, Spoiler

Es ist zwar eine witzige Idee gewesen, moderne Cheerleader und einen Abklatsch von Rainer Langhans ins Mittelalter zu versetzen, und es ist auch sehr schön gewesen, dass man richtige Frauen besetzt hat und keine Hungerhaken, aber die Handlung war doch recht vorhersehbar. Thomas Gottschalk war auf jeden Fall besser als in seinen Supernasenfilmchen. Und Rick Kavanian stehen die langen Haare unglaublich gut, er sah zum Anbeißen aus. Hier hatten wir ein Wiedersehen mit Dimitri als Türken. Dennoch brauchen wir diesen Film garantiert nicht in unserer Sammlung.

Aber ich will mich nicht beschweren. Grundsätzlich freue ich mich immer, wenn ich ins Kino eingeladen werde. Und wenn der Film so richtig grottenschlecht ist, dann habe ich immerhin etwas zum Lästern ;-)

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Dienstag, 26. Februar 2008 21:09

I survived Blutspende

Vor ein paar Tagen flatterte eine Einladung vom Blutspendedienst ins Haus. Ich finde, dass das eine gute Sache ist, und wollte schon seit Ewigkeiten mal Blut spenden, aber irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen. Ich besitze auch seit Jahren einen Organspendeausweis, den ich seinerzeit bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angefordert, ausgefüllt und in meinen Geldbeutel gesteckt habe. Man wird nicht registriert und muss keine Gesundheitstests machen. Einfacher geht es nicht. Aber ich schweife vom Thema ab.

Laster vom Blutspendedienst

Dieses Mal hatte ich es mir ganz fest vorgenommen, zum Blutspenden zu gehen, wenn der Blutspendedienst schon zu mir nach Hause kommt. Todesmutig bin ich heute also ins Kulturhaus gestiefelt, ein paar Formulare ausgefüllt, meinen Personalausweis hergezeigt und los ging's. Zunächst wurde mir in den Finger gepiekst, um den Hämoglobinwert (13,8 g/dl) zu messen. Der Blutdruck wurde auch gemessen, der ist bei mir immer etwas niedrig. Dafür war der Puls etwas hoch, weil ich so aufgeregt war. Und die Temperatur wird noch gemessen. Dann ging es zu einem kurzen Beratungsgespräch mit einer Ärtzin, der man auch Fragen stellen konnte. Anschließend holte ich mir meine Röhrchen und Beutelchen ab und legte mich auf eine freie Liege.

Die anwesenden Ärztinnen (nehme ich mal an) waren sehr freundlich, obwohl sie schon viele Stunden im Kulturhaus verbracht hatten und noch einige Zeit vor sich hatten. Routiniert klärten sie die Blutspender über alles auf, legten die Venenkanülen und wurden nicht müde, uns zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Eine nette Ärztin hatte sogar Zeit, ein Foto von mir zu machen. Ich fühlte mich wirklich wohl.

Sandra bei der Blutspende

Ich weiß leider nicht, wie lange das Spenden an sich gedauert hat. Insgesamt war ich aber ungefähr zwei Stunden im Kulturhaus. Nach der Blutspende blieb ich noch zehn Minuten auf der Liege, bevor ich mich auf einen Stuhl setzte und Kekse aß und Cola trank. Nach weiteren zehn Minuten wurde mir das elastische Band vom Arm entfernt und Florian brachte mich nach Hause. Zur Belohnung gab es auch ein paar Leckereien.

Belohnung für die Blutspende

Themen: Sonnenstrahl | Fotografie
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Sonntag, 12. August 2007 21:24

Die Simpsons

Die Simpsons waren zum schreien komisch und haben die Gesellschaft der USA mal so richtig auf die Schippe genommen. Mich hat fast schon gewundert, dass der Film dort nicht verboten wurde ;-) Einziger Wermutstropfen: Anke Engelke reicht bei Weitem nicht an Elisabeth Volkmann heran und ihre Weigerung, das "Hmmrh" nachzuahmen, hat der Figur March Simpson irgendwie die Seele geraubt.

Fazit: Ich hätte den natürlich gerne auf DVD...

Ich, die Jungs und die Simpsons

Florian und die vulkanische Gedankenverschmelzung mit Homer

Florian und die vulkanische Gedankenverschmelzung mit Homer

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Freitag, 17. November 2006 19:19

Geschichte einer Liebeserklärung

6:00 Uhr: Der Tag startet. Wo sind die Hausschuhe?

6:30 Uhr: Kinder wecken. Noah möchte doch lieber ein Hot Wheel mitnehmen, statt dem Taschenrechner und dem Armband. Außerdem müssen die Kaninchen noch gefüttert werden.

7:00 Uhr: Noah will die roten Schuhe anziehen. Die drücken aber. Also doch die anderen. Langsam will ich los, sonst komme ich zu spät. Ich muss ein Machtwort sprechen: "Ich habe keine Zeit für diesen Scheiß!"

7:30 Uhr: Ich stehe in der Tiefgarage und wundere mich, wo das Auto ist. Ach ja, Florian war gestern beim Stammtisch. Aber wo hat er geparkt? Morgens kann ich noch nicht denken. Also Florian vom Handy angerufen. Beim Anhänger... Gut, wieder zurücklatschen, diesmal quer über die Wiese. Es ist schon spät!

7:33 Uhr: Zum ersten Mal an diesem Tag lächle ich:

Ein Lächeln mit Grund

10:30 Uhr: Die Wirkung des ersten Kaffees beginnt nachzulassen. Ich habe vor lauter Unterbrechungen noch nicht mit meiner eigentlichen Arbeit begonnen. Ein Blick auf die Schokolade motiviert wieder.

Ein Grund zum Lächeln

16:17 Uhr: Ich bin traurig. Ich acker wie ein Pferd und weiß doch genau, dass ich erst nächste Woche irgendwann fertig werde. Es ist frustrierend. Ausgerechnet jetzt, wo ich Urlaubsvertretung machen muss, habe ich so viel zu tun. Der Blick auf die Schokolade reicht nicht mehr. Ich muss sie doch essen. Das Papier behalte ich.

Das ist lecker!

16:48 Uhr: Nichts mehr da.

Das war lecker!

Leider bin ich immer noch traurig und habe immer noch Bauchweh (seit Montag) und bin immer noch frustriert und die Schokolade hat leider gar nicht geholfen. Trotzdem Danke! Das war lieb von dir!

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Sonntag, 1. Oktober 2006 20:30

Venusfliegenfalle

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Die Venusfliegenfalle habe ich bei die moderne Hausfrau bestellt. Sie wurde in einer Dose geliefert.

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In dieser Dose befand sich ein Beutelchen Erde und ein Beutelchen mit fünf winzigen Samenkörnchen.

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Die Erde habe ich in einen kleinen Topf getan und befeuchtet.

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Danach habe ich die Samenkörnchen in die Erde gedrückt. Der Topf steht jetzt am Wohnzimmerfenster. Hoffentlich ist es dort hell und warm genug. Jetzt hoffe ich, dass die Venusfliegenfalle bei mir wächst. Ich werde berichten.

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09.01.2012 13:04 Clicks: 734911

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