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Thema: Interessen/Andreas Eschbach

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Freitag, 27. März 2020 17:52

Pandemie - Andreas Eschbach

Am Ende wird alles gut... und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
Oscar Wilde

Nein, keine Buchrezession. Denn diesen Roman gibt es gar nicht. Aber ich fühle mich gerade so, als würde ich inmitten dieses Romans leben. Andreas Eschbach hat schonmal eine disruptive Situation beschrieben, die die Weltordnung geändert hat. Zum Beispiel in "Ausgebrannt" (Link geht zum Drachenwinkel, meine Lieblingsbuchhandlung, weil Amazing ja gerade keine Bücher liefert). Da spielt er durch, was passieren könnte, wenn das Erdöl ausgeht. Und man mal nicht eben nach USA fliegen kann. Und das Plastikgeschirr plötzlich das gute Geschirr ist.

Oder "Eine Billion Dollar", wo er erklärt, dass Geld nicht arbeitet. Meiner Meinung nach sollte das Pflichtlektüre für jeden BWL-Studenten sein. Vielleicht wechseln sie dann und studieren doch was sinnvolles.

Jetzt erleben wir jedenfalls gerade so eine disruptive Zeit. Die wenigstens von uns hätten sich das wohl vorstellen können, dass soetwas jemals passieren könnte. Ich hatte vor wenigen Tagen auch noch gehofft, dass sich die Pandemie aufhalten lassen könnte, schließlich hat man das bei SARS und MERS auch geschafft. Oder dass es vielleicht gar nicht so schlimm ist wie befürchtet, wie die Schweinegrippe.

Aber das ist jetzt unsere neue Realität. Eine unsichtbare Gefahr, die uns eine Heidenangst macht. Aber statistisch betrachtet, ist unser individuelles Risiko sehr gering. Die spanische Grippe hat die Menschheit auch nicht ausgerottet (zwischen 0,015 und 0,03% der Weltbevölkerung sind schätzungsweise daran gestorben). Genausowenig wird es der neue Coronavirus tun. Wir werden uns daran gewöhnen (müssen), genau wie an die Radioaktivität von Tschernobyl und Fukushima, den Krebs und die Autounfälle. Das hat uns auch nicht daran gehindert weiterzuleben.

Ich war in den letzten Tagen etwas in Panik. Vielleicht habe ich zu viel Walking Dead geschaut. Aber ich habe mich irgendwie gefühlt, wie Prinzessin Lea in dem Augenblick, als der Todesstern Alderaan zerstört hat. Aber jetzt geht es mir wieder besser. Auch, weil ich meine Gedanken einfach in meinen Blog klopfen kann. Ich hoffe, euch geht es auch wieder besser! Dann brechen wir mal auf in eine neue Welt nach Corona :)

Everything's going to be okay!
Carl Grimes

Themen: Corona | Bücher | Star Wars | Zombies | Andreas Eschbach
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Mittwoch, 4. April 2018 17:34

Der Jesus-Deal - Andreas Eschbach

Eigentlich wollte ich das Buch [Unser Amazonstore: ] Der Jesus-Deal von Andreas Eschbach [/Amazonstore Ende] bis zu unserer Tagung in Wolfenbüttel gelesen haben, aber da ich ein sehr langsamer Leser bin, habe ich es leider nicht geschafft. Aber ich finde es irgendwie passend, dass ich es bis Ostern geschafft habe ;-)

In dem Buch gelingt es Andreas Eschbach, die Vor- und Nachgeschichte zum Jesus-Video zu erzählen. Zeitreisen sind immer ein diffiziles Thema, aber da sich Eschbach an den Grundsatz hält, dass eine Änderung der Vergangenheit nicht möglich ist, funktioniert das sehr gut. Auch schafft er es wieder, Jesus als historische Persönlichkeit darzustellen, die durch ihr Charisma die Menschen beeindruckt hat. Das sollte Christen nicht beleidigen, aber auch für Atheisten und Agnostiker kein Problem sein.

In der ersten Hälfte des Buches geht es um die Vorbereitung der Zeitreise. Es werden auch Motive aufgebaut, wie ein krebskrankes Mädchen und ein aidskranker, junger Mann, die vielleicht Interesse an einer Heilung durch Handauflegen hätten. Doch es kommt natürlich alles anders als geplant. In der zweiten Hälfte beschreibt Eschbach dann, was denn so alles schiefläuft und kommt zu einem unerwartetem Ende, das es in sich hat. Und anders als bei vielen anderen Eschbach-Romanen ließ es mich nicht mit einem schalen Geschmack im Mund und der Frage "war das alles?" zurück, sondern es war mal wirklich ein zu Ende geknüpfter Zopf. Naja, nicht ganz.

Achtung, Spoiler

Da gibt es die Fundsachen 4-6. Und wo sind die Fundsachen 1-3? Kommen die im nächsten Roman vor? Und war es wirklich Kaun, der damals zu Zeiten Jesu verstorben war, mit dem Bruch und den Zahnfüllungen? Wie kann das sein, wenn er doch in heutiger Zeit verstorben ist? Wird es einen dritten Roman der Reihe geben?

Fazit: Absolute Leseempfehlung, für beide Romane!

Themen: Bücher | Andreas Eschbach
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Montag, 25. September 2017 21:02

Andreas Eschbach in Wolfenbüttel

Samstag, 23. September 2017, 22:06 Uhr:

Am Samstag sind wir nach Wolfenbüttel gefahren. Gegen 17.45 Uhr waren wir dann im Gästehaus der Bundesakademie in Wolfenbüttel angekommen. Ich habe gehört, dass dieses Städtchen von manchen Zeitgenossen auch "Dreckskaff" genannt wird.

Jetzt bin ich in dem Zimmerchen im Gästehaus. Morgen um 15.00 Uhr geht es erst los, aber wir werden zum Café am Stadtmarkt zum frühstücken gehen und dann noch das beschauliche Städtchen anschauen. Ich liebe Fachwerkhäuser, deshalb werde ich hier noch auf meine Kosten kommen.


Sonntag, 24. September 2017, 23:56 Uhr:

Heute Sonntag war ein toller Tag. Gestartet haben wir mit einem leckeren Frühstück im Café am Stadtmarkt. Draußen steppte der Bär, denn es war Halbmarathon. Als wir das Café verließen, haben wir Andreas Eschbach gesehen, wir er auch dort frühstückte.

Anschließend haben wir die Gelegenheit genutzt und uns die Bibliothek angeschaut. Da hat Herzog August wirklich einen riesigen Schatz angehäuft. Ich glaube ich habe noch nie eine so große Sammlung wunderschöner alter Bücher gesehen wie hier.

Um 15.00 Uhr ging es dann los. Nach einer kurzen Begrüßung durch Olaf Kutzmutz, dem Programmleiter Literatur brachte Burkhard Spinnen eine Selbstreflexion, weshalb er wohl nie einen Zeitreiseroman schreiben können wird. Da er seinen Vortrag ablas, empfand ich ihn als sehr monoton und ermüdend, auch wenn er sehr viele Beispiele nannte wie Die Zeitmaschine von H.G. Wells, Zurück in die Zukunft, Edge of Tomorrow (und wieso sich der Tag nach der Zerstörung der Außerirdischen noch einmal wiederholte) und Täglich grüßt das Murmeltier. Die zweite Frage aus dem Publikum lautete, ob er schon einmal eine Geschichte gelesen oder gesehen hätte, in der der zeitreisende Protagonist, egal was er auch anstellt, die Zeitlinie eben nicht ändern kann, weil dies eben physikalisch nicht möglich ist. Es folgte ein merkwürdiger Monolog, bei dem ich mir ziemlich sicher war, dass die Frage nicht beantwortet wurde. Erst einer der nächsten Fragesteller nannte zwei Beispiele und in der kurzen Pause wurde zu dem Thema auch noch einmal diskutiert.

Die nächste Vorlesung von Leonhard Koppelmann war schon interessanter. Er berichtete darüber, wie aus dem Roman "Eine Billion Dollar" ein vierstündiges Hörspiel wurde. Hier wurde der Tod von John an den Beginn der Geschichte gestellt und es werden nur etwa 20 % des Romans verwendet. Die Synchronsprecherin von Jodie Foster sprach hier eine Journalistin, die - soweit ich das verstanden hatte -, als Erzähler fungierte.

Nach einer längeren Kaffeepause kam Kathrin Lange dran, die zu den Romanen "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar" und "Herr aller Dinge" Überlegungen zu den Romanenden anstellte. Das fand ich auch interessant, da ich schon öfter beschrieben hatte, dass ich die Enden häufig als abrupt und unbefriedigend empfinde. Aber es wurde von einer Art Vertrag zwischen Author und Leser gesprochen, den Andreas Eschbach hier eben brechen würde. Und ich dachte mir dann, dass es eben seine spezielle Art ist, eine Geschichte zu Ende zu bringen, und dass es eben nicht seine Absicht ist, die Erwartungen der Leser zu erfüllen. Wäre ja auch langweilig.

Nach dem Abendessen (Lasagne mit Salat) kam dann der Höhepunkt des Tages. Andreas Eschbach las aus seinem Roman "Todesengel" einen Ausschnitt und wurde anschließend von Olaf interviewt. Eschbach ist ein sehr ruhiger, intelligenter Mensch, der mit seinen Antworten immer wieder überrascht. Anschließend bildete sich sofort eine Schlange zum Signieren und Fotografieren. Ich habe meine drei Lieblingsromane mitgebracht "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt", die nun mit Widmung signiert sind :) Und ein gemeinsames Foto haben wir auch gemacht.

Anschließend gab es noch eine Menge Diskussionen, regen Austausch und Fachsimpeln. Da ich kein Author (mehr) bin und "nur" noch ein wenig blogge, habe ich mich aber nicht all zu lange am Networken beteiligt. Ich muss morgen schließlich fit sein für die lange Autofahrt.


Montag, 25. September 2017, 21:02 Uhr:

Der letzte Tag begann schon relativ früh mit dem ersten Vortrag von Wulf Dorn, der darüber referierte, wie das Buch "Ausgebrannt" sein Leben verändert hat. Mir brannte die Frage auf der Zunge, ob das Buch vielleicht auch andere Leute geprägt hat, aber die Zeit war zu knapp. Denn bei der Kaufentscheidung für unser kleines Reihenhäuschen hat durchaus auch eine Rolle gespielt, dass es mit Geothermie beheizt wird, und es ist ein Toyota Auris Hybrid geworden, weil ich mich auch aufgrund dieses Buches mit sparsameren Autos beschäftigt habe und mich die Hybridtechnologie daher sehr faszinierte. Insofern kann man sagen, dass dieses Buch auch unser Leben verändert hat oder zumindest den Prozess beschleunigt. Andreas Eschbach wurde als visionär bezeichnet, doch bescheiden, wie er ist, hat er gleich seiner Heiligsprechung zu Lebzeiten entgegengewirkt.

Bei dem nächsten Vortrag von Klaus N. Frick über Andreas Eschbach und Perry Rhodan hatte ich schon befürchtet, dass ich als totaler Perry-Rhodan-Nichtwisser kein Wort verstehen würde. Aber Klaus erzählte so erfrischend über seine Begegnung mit Andreas Eschbach - damals hatte er noch grüne Haare - und umriss den Inhalt einiger Highlights, dass es mir ein wenig die Angst nahm, vielleicht doch einmal etwas aus diesem Universum zu lesen. Denn bisher haben mich die kilometerlangen Regale mit Silberbänden davon abgehalten, da ich genau wusste, dass ich das niemals werde in meinem Leben alles lesen können.

Den letzten Vortrag hielt Regula Venske zum Thema Wahlen. Brandaktuell also nach der gestrigen Bundestagswahl. In dem Buch "Ein König für Deutschland" ging es um Wahlfälschung durch manipulierte Wahlcomputer. Doch nach der Buchbesprechung erzählte Regula noch von ihrer Reise in die Ukraine, wo sie gerade her kam und von den Schriftstellervereinigungen PEN.

Nach dem Mittagessen mit Fingerfood starteten wir auch gleich los zurück nach München. Es waren wundervolle Tage und ich bin Christina sehr dankbar dafür, dass sie mich auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht und begleitet hat. Sie bezeichnete mich auch als "größten Andreas-Eschbach-Fan", den sie kennt. Nun, es scheint noch einige mehr zu geben ;-) Nach dieser Tagung habe ich mich auch mit seinen unerwarteten Romanenden angefreundet. Und nun freue ich mich schon auf meine nächste Lektüre von ihm.

Hier kann man noch die Gedanken von Christina zu dieser Tagung nachlesen: Ein König für Deutschland, Literatur in multiplen Sinneseindrücken und In hoffnungsvoller Erwartung, und noch eine Ergänzung: Per Auto durch die Republik

Und hier auf Twitter unter dem Hashtag #jesuseschbach (soviel zum Thema Heilgsprechung).

47 Fotos

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Sonntag, 2. März 2014 18:36

Eine unberührte Welt - Andreas Eschbach

Ich habe mal wieder einen Eschbach gelesen, diesmal [Unser Amazonstore: ] Eine unberührte Welt [/Amazonstore Ende]. Das ist eine Kurzgeschichtensammlung von Schreibtischschubladenhütern, die zum Teil auch in diversen Magazinen veröffentlicht wurden.

In einigen Geschichten widmet sich Andreas Eschbach auch mit dem Urheberrecht aus Sicht eines erfolgreichen Autors, aber erfreulicherweise nicht allzu pro Verwertungsgesellschaften. Mit dem Internet ist dieser Zwischenhändler-Schmarotzer meiner Meinung sowieso im Aussterben begriffen. Hoffentlich.

Ansonsten ist so ein Buch wie Pralinen essen, man weiß nie, was man bekommt ;-) Aber ich habe es genossen, auf viele fantastische Reisen zu gehen und für jede Geschichte ein kurzes Vorwort zu lesen. Sogar eine Halloween-Geschichte war dabei, und natürlich auch Geschichten von fremden Welten. Das hat richtig Spaß gemacht.

Themen: Bücher | Andreas Eschbach
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Mittwoch, 17. April 2013 20:07

Filmtip: A Crude Awakening: The Oil Crash

Haben wir den Peak Oil schon erreicht? Was passiert, wenn wir uns weltweit um Öl und andere Rohstoffe bekriegen müssen? Was passiert, wenn es kein Öl mehr gibt? Wie teuer muss Benzin werden, damit die Menschen weniger Energie verbrauchen?

Der Film ist sieben Jahre alt, und trotzdem machen wir weiter, wie bisher. Die Menschheit wird ihren Lebensstandard nach unten korrigieren müssen, das wird sehr schmerzhaft werden, vor allen Dingen für die US-Amerikaner, aber auch für uns Europäer. Wir sind im höchsten Maße von Importen abhängig. Wir werden, um diese unbequeme Wahrheit möglichst weit in die Zukunft verschieben zu können, doch noch sämtliche Uran-Vorräte in Atomkraftwerken verbrauchen, wenn dies die Chinesen nicht schon vor uns tun. Doch auch das ist nur ein Aufschub, verhindern können wir den Crash nicht. Die Weltwirtschaftskrise könnte durchaus damit zusammenhängen, dass das Öl und damit die billige Energie langsam knapp wird. Und dass es in Zukunft weniger Flugzeuge geben wird, das wird auch angesprochen, aber was hab ich mir für Schelte anhören müssen, dass ich so unmodern bin, gegen die dritte Startbahn vom Münchner Flughafen zu stimmen. Aber flieg mal mit einem Segelflugzeug über den Atlantik, mit 600 Passagieren, haha...

Aber nicht nur die Energie, die wir verbrauchen, auch unsere Nahrung hängt mit dem Öl zusammen, die effizientere Produktion mit Hilfe von Maschinen, die Öl verbrauchen, die Plastik-Verpackungen aus Erdöl... Es gibt eine Korrelation zwischen dem weltweiten Ölverbrauch und dem Anstieg der Weltbevölkerung. Zufall? Oder wird mit dem Ende des Öls auch die Nahrung deutlich knapper und damit die Weltbevölkerung wieder schrumpfen müssen? Und wenn ja, wie?

Nein, keine schönen Aussichten. Diese werden in dem Film A Crude Awakening: The Oil Crash aber ungeschönt angesprochen. Und sie beängstigen...

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Sonntag, 19. August 2012 14:49

Ein König für Deutschland - Andreas Eschbach

Das Buch [Unser Amazonstore: ] Ein König für Deutschland von Andreas Eschbach [/Amazonstore Ende] habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen. Irgendwie kamen darin viele Elemente vor, die in meinem (unserem) Leben eine Rolle spielen. Zum Beispiel geekige Sprüche auf T-Shirts, allen voran mein Lieblingsspruch, allerdings eingedeutscht, auf Seite 195: "Es gibt nur 10 Arten von Menschen - die einen verstehen das binäre System und die anderen nicht". Einer der Protagonisten hieß König mit Nachnamen. Es ging auch um Mittelalterspiele auf Burgen und Alternate Reality Games, um den Chaos Computer Club und andere computertechnische Dinge, um ein Manga-Mädchen. Zeitweise hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass dieses Buch für mich geschrieben wurde. Das ist natürlich Blödsinn.

Es geht darum, ob es möglich ist, mit Hilfe von Wahlcomputern Wahlen zu fälschen, wie das aussehen könnte und was dann tatsächlich passiert, wenn die Dinge ins Rollen geraten. Die Ideen von Simon König über Bildung und seine Theorie, dass Werbung Unzufriedenheit verursacht, fand ich granios und ich hätte die Partei vielleicht sogar gewählt, für die er unfreiwillig kandidierte. Zwischendrin befürchtete ich, dass sich alles nur als Alternate Reality Game entpuppen würde, doch das wäre dann doch zu flach gewesen für einen echten Eschbach.

Im Nachwort verriet Eschbach, was ich schon immer vermutet habe, nämlich dass er mit seinen Romanen auch etwas bewirken möchte. In diesem Fall wollte er eindringlich vor der Verwendung von Wahlcomputern warnen, wie es viele IT-Spezialisten tun. Nachdem Eschbach Luft- und Raumfahrttechnik studiert hat und mal als Softwareentwickler gearbeitet hat, zähle ich ihn mal auch zu diesen Spezialisten. Und mir hat auch gefallen, wie er mit normalen und fortgeschrittenen Computeranwendern im Nachwort ins Gericht ging ;-)

Fazit: Ein lesenswerter Roman, wenn auch nicht ganz mit der Tragweite wie Ausgebrannt oder Eine Billion Dollar, die ich immer noch als Pflichtlektüre für jeden einstufe.

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Freitag, 18. März 2011 20:35

Perfect Copy - Andreas Eschbach

Das Buch [Unser Amazonstore: ] Perfect Copy von Andreas Eschbach [/Amazonstore Ende] ist für das Alter 12-13 Jahre empfohlen worden. Vielleicht hätte ich beim Kauf auch darauf achten sollen ;-)

Es geht um Wolfgang, der herausfindet, dass er geklont wurde. Aber letztendlich muss sein Schöpfer doch einsehen, dass auch eineiige Zwillinge zwei Individuen sind und man keine Kopie von einem Menschen anfertigen kann.

Fazit: Für erwachsene Leser wohl eher langweilig und durchschaubar, aber für die junge Generation sicherlich ein guter Einstieg in die Bücher- und Gedankenwelt von Andreas Eschbach.

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Samstag, 29. Januar 2011 20:18

Der Nobelpreis - Andreas Eschbach

Nein, ich lese nicht so schnell... Aber ich lese immer mehrere Bücher parallel ;-)

[Unser Amazonstore: ] Der Nobelpreis von Andreas Eschbach [/Amazonstore Ende] ist ein Roman, der eigentlich keine phantastischen oder Science-Fiction-Elemente enthält. Und er ist ein eher untypischer Eschbach, zum einen wegen dem Vorgenannten, zum anderen weil es einen richtig schönen Schluss hat :-)

Das Buch beginnt als Erzählung gewisser Hintergründe von der Nobelpreisverleihung und was so schiefgeht. Wir befinden uns in einem Komplott aus Entführung, Erpressung und Korruption - mitten drin Hans-Olof, Mitglied im Kommitee, dessen Tochter entführt wurde. Plötzlich mitten im Buch wechselt Eschbach zur Ich-Form und wir erleben den Rest der Geschichte aus der Sicht von Gunnar, dem Schwager von Hans-Olof, der aus dem Gefängnis entlassen wird und nun versucht, das Komplott aufzudecken. Ein paar Mal entkommt er knapp seiner erneuten Verhaftung, was bei seinen Bewährungsauflagen nicht gut für ihn gewesen wäre.

Sofia Hernandez Cruz bekommt den Nobelpreis, da ihr Arbeitgeber Rütlipharm ihn sich erkauft hat. Ihre Forschung betraf das Zusammenspiel von Gehirn und Hormonen.

Gegen Ende des Romans wird der Leser direkt angesprochen und gefragt, ob er jetzt sauer wäre und vor Wut gerne das Buch in die Ecke pfeffern würde. An dieser Stelle war ich mir erst nicht sicher, ob Andreas Eschbach zu mir sprach, oder Gunnar, der Industriespion. Doch es war Gunnar und ich musste herzlich lachen. Warum, das kann ich hier nicht verraten ;-)

Aber der Schluss ist wirklich gelungen. Nicht plötzlich und er hinterlässt auch nicht den typischen, schalen Nachgeschmack, wie viele andere seiner Bücher. Es wird komplett alles aufgeklärt und, was ich persönlich besonders genossen habe, es wird wie in manchen Filmen jeder Charakter noch einmal erwähnt und erzählt, was aus ihm denn geworden ist. Ein happy end? In gewisser Weise. Zumindest ein Ende, wie man es sich gewünscht hat, nachdem alles aufgeklärt war.

Geht es in diesem Buch um den Nobelpreis? Hm, in gewisser Weise ja. Aber eigentlich ist es ein Buch über Hirnforschung. Und der Leser, der ist das Versuchskaninchen ;-)

Update 30.01.2011 13:30 Uhr

Außerdem ist dieses Buch ein Lehrstück. Es zeigt uns, welche zerstörerischen Kräfte durch Misstrauen und Lügen entfaltet werden können. Und dass es nicht zu spät ist, die Chemie unseres Gehirns zu durchschauen und uns selbst zu versuchen zu ändern.

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Donnerstag, 23. Dezember 2010 19:16

Exponentialdrift - Andreas Eschbach

Und wieder hat mich ein Roman von Andreas Eschbach verschluckt, durchgekaut und nach relativ kurzer Zeit wieder in die Realität ausgespuckt. Diesmal war es [Unser Amazonstore: ] Exponentialdrift [/Amazonstore Ende]. Als ich das Vorwort von FAZ-Redakteur Frank Schirrmacher las, fand ich die Idee, einen Fortsetzungsroman für eine Sonntagszeitung zu schreiben, ... nun ja ... interessant. Aber schon im ersten Kapitel spürte ich, wie Andreas Eschbach mich in den Bann zog und nicht mehr loslies. Nach vier Jahren wacht Bernhard Abel aus einem Koma auf - vor laufenden Kameras...

Es war um mich geschehen. Zwischen den dreiseitigen Kapiteln waren die Hauptschlagzeilen der entsprechenden Woche zu lesen, so dass man ein Gefühl dafür bekam, in Welcher Zeit der Roman handelte. Es war kurz nach 9/11, während der Euroeinführung und der PISA-Studie. Und ich war verdammt froh, dass ich nicht Woche um Woche auf die nächste Ausgabe der Sonntagszeitung warten musste, sondern einfach weiterlesen konnte.

Zwei Handlungsstränge wurden miteinander verwoben. Zum einen die der Außerirdischen, die sich der Körper von Apallikern bemächtigten, um sich unter die Menschen zu mischen, und die vier Verschwörer, die mit einem genialen Coup versuchen, die Menschheit zu retten. Doch dann kam das Ende mit einer interessanten Wendung und einem Paukenschlag, der einen fahlen Geschmack hinterließ. Wie, war das etwa schon alles?

Darüber war ich auch insofern überrascht, da das Buch eigentlich noch viele Seiten hatte. Und auf diesen Seiten befand sich ein unglaublicher Schatz, nämlich das Nachwort von Andreas Eschbach höchstpersönlich im wahrsten Sinne des Wortes, denn auf diesen Seiten gibt er nicht nur tiefe Einblicke in die Entstehungsgeschichte eben dieses Romans, sondern man lernt den Menschen Andreas Eschbach ebenfalls etwas kennen.

Viele Gedanken, die mir bereits beim Lesen des Buches kamen, las ich nun hier als die Gedanken von Andreas Eschbach, was mich in hohem Maße erstaunte. Ich kann mir dies nur damit erklären, dass wir wohl soetwas wie Seelenverwandte sein müssen - bis zu einem gewissen Grad, versteht sich, denn wir kennen uns schließlich nicht persönlich.

So erklärte er zum Beispiel, weshalb der Fortsetzungsroman mit Kapitel 42 endete, wie schwierig es war, sich in 3-seitigen Portionen auszudrücken und weshalb der Roman auch zu so einem plötzlichen Ende gekommen war. Er hätte gerne weitergeschrieben, genauso wie ich gerne weitergelesen hätte. Aber andererseits lässt so ein Roman, der wie ein Spotlight hin und wieder ein Licht auf die Protagonisten wirft, sehr viel Platz für Phantasie und eigene Überlegungen zum Handlungsstrang. Ich muss mich einfach daran gewöhnen, dass mir in einem Roman nicht unbedingt jedes Detail vorgekaut wird.

Außerdem lernt man Andreas Eschbach auf diesen köstlichen Seiten als Fußball-Banause kennen. Besonders amüsiert habe ich mich über seine Beschreibung, wie er sich durch das Fernsehprogramm gezappt hat, was mich wieder in meiner Meinung bestärkt hat, auch dann keinen Fernseher mehr anschaffen zu wollen, wenn die haushaltsabhängige Medienabgabe eingeführt worden ist. Er bedankt sich in gewisser Maßen für die "Geschenke des Zufalls", wie er es nennt. Das ist mein Konzept der "Bestellungen beim Universum", nur dass meine Wortwahl etwas esoterisch-durchgeknallt klingt.

Und in einer Sache möchte ich Andreas Eschbach tausendfach unterstreichen und beipflichten. Nämlich dass sein Roman [Unser Amazonstore: ] Eine Billion Dollar [/Amazonstore Ende] "jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten" etwas angeht, insbesondere Banker, Börsenmakler und Aktionäre.

Fazit: Auch wenn der Roman unglaublich plötzlich aufhört und die Handlung durchaus das Potential zu einem 700-Seiter gehabt hätte, ich mich immer noch frage, wieso der Außerirdische im Körper des Menschen es für so überaus wichtig gehalten hatte, "das Gleichgewicht zu halten", ist er mal wieder absolut lesenswert, ganz besonders natürlich auch wegen dem umfassenden und persönlichen Nachwort von Andreas Eschbach.

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Montag, 29. November 2010 19:36

Der Gotteswahn - Richard Dawkins

Über das Buch [Unser Amazonstore: ] Der Gotteswahn von Richard Dawkins [/Amazonstore Ende] (aber auch bei bol.de oder buecher.de, wo wir nix verdienen) bin ich eher zufällig gestolpert. Wahrscheinlich hat es mir Amassonne mit Hilfe seiner Datensammelwut mal als Vorschlag angezeigt, weil ich Bücher wie Das Jesus Video von Andreas Eschbach, Verschlusssache Jesus von Michael Baigent und Richard Leigh oder Gottes geheime Gedanken von V.J. Becker dort bestellt hatte. Die Methode der Werbung scheint also zu funktionieren. Aber ob ich mir Der Atheismus-Wahn: Eine Antwort auf Richard Dawkins und den atheistischen Fundamentalismus von Alister McGrath auch noch kaufen werde, weiß ich nicht so recht. Hm, eher nicht. Das wurde von einem Dekan geschrieben.

Okay, also der Gotteswahn... ist zumindest eine persönliche Abrechnung von Herrn Dawkins mit allen religiösen Vertretern, die ihm wohl bisher in seinem Leben begegnet sind. Hier schreibt er alle Argumente rein, die ihm gegen die Aussagen der Theologen, religiösen Menschen etc. einfallen, und das sind naturgemäßnicht wenige. Schon mal mit Zeugen Jehovas an der Haustür diskutiert? Ich sehe, du verstehst, was ich meine. Das Buch ist auch gut strukturiert und befasst sich in ziemlich wissenschaftlicher Form mit diesem Thema.

Dass es in der Bibel nur so von Übersetzungsfehlern wimmelt, hatte ich schon lange gehört. So beruht der gesamte Mythos, dass Maria als Jungfrau schwanger wurde, einem solchen Fehler, denn es hieß im Original "junge Frau". Lustige Fehler haben sich sogar als Redensarten in unseren alltäglichen Sprachgebrauch eingebürgert, z.B. "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass...", denn hier wurde das Wort Tau mit Kamel übersetzt. Diese beiden Wörter sind im Original sehr ähnlich, aber der Satz ergibt so übersetzt eigentlich gar keinen Sinn.

Allerdings sitzen nicht nur Christen solchen irrsinnigen Übersetzungsfehlern auf, sondern auch Moslems, denn die 72 Jungfrauen, die die Märtyrer im Jenseits erwarten, sind eigentlich nur "27 weiße Tauben von kristallener Schönheit". Dawkins fragt zu Recht, ob durch eine korrekte Übersetzung nicht der eine oder andere Terroranschlag hätte verhindert werden können.

Auch sonst ist die Bibel nicht unbedingt ein Quell von erfreulichen Lebensweisheiten und tugendhaften Empfehlungen für das menschliche Miteinander. Eher kann man behaupten, dass Shakespears Dramen Kindergutenachtgeschichten sind im Vergleich zu dem, was so in der Bibel steht. Oder wo glaubt ihr, kommt das Wort Sodomie her? Richtig, von Sodom und Gomorrha. Vielleicht sollte ich die Bibel doch einmal lesen.

Manche Dinge sind auch wirklich irrwitzig. Zum Beispiel die These, dass - wäre Jesus vor 20 Jahren getötet worden - die katholischen Schulkinder heute einen elektrischen Stuhl um den Hals tragen würden. Nur mal so am Rande. Oder wusstet ihr, dass Luther ein Antisemit war?

In einem Kapitel befasst er sich damit, warum es mit ziemlicher Sicherheit keinen Gott gibt. Das lassen wir mal so dahingestellt. Nicht alles, was wissenschaftlich klingt, muss am Ende auch von mir geschluckt werden. So finde ich seine Ausführungen über Meme etwas seltsam und las auch kurz darauf darüber etwas in Telepolis: Religion ist doch kein Virus.

Das Kapitel über die Moral fand ich widerum sehr gut, denn ich finde es nicht Richtig, wenn man Atheisten vorwirft, sie hätten keine Moral. Eigentlich finde ich, dass die atheistische Nichteinmischung in private Angelegenheiten viel moralischer ist, als das, was religiöse Gemeinschaften anstellen, wenn sie sich schwulenfeindlich oder gegen Abtreibung äußern. Und genau deshalb entlarft das Buch hier Religionen als ein Übel unserer Welt, das viel mehr Leid bringt, als wenn wir alle Atheisten wären und unser Handeln einzig unserem gesunden Menschenverstand unterstellen würden. Leider ist genau dieses Kapitel etwas kurz geraten.

Aber gut, auch die Kirchen unterliegen einem gewissen Zwang, das Angebot nach der Nachfrage zu richten, aus reinem Selbsterhaltungstrieb versteht sich. So wurden die christlichen Feste den heidnischen angepasst, um eine höhere Akzeptanz zu finden, so fällt Weihnachten in etwa mit dem Julfest, der Wintersonnenwende zusammen, sowie Ostern mit Ostara, dem Fest der Fruchtbarkeit. Wie praktisch... Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis Halloween auch noch christlich wird, denn das Fest ist einfach spaßig.

Ganz richtig finde ich Dawkins Aufruf, doch bitte seine Kinder nicht zu indoktrinieren, sondern ihnen die Freiheit zu lassen, selbst zu entscheiden, ob und wenn ja, was sie glauben möchten. Und was teilweise Kindern im Namen der Religion angetan wird, fand ich erschreckend zu lesen. Es muss ja nicht gleich das geopferte Inka-Mädchen sein.

Im letzten Kapitel befasst sich Dawkins mit Religion und Naturwissenschaft. Er nennt es nicht so, vielleicht um potentielle Leser nicht abzuschrecken, doch es ist tatsächlich eine Liebeserklärung an die Naturwissenschaften, die den Geist weitaus mehr bereichern und erfrischen können, als dies irgendeine Religion vermag. Das setzt jedoch ein gewisses naturwissenschaftliches Verständnis voraus, und damit Intelligenz und Bildung, beides Dinge, die nicht jedem gegeben sind. Womit wir eigentlich beim Kernpunkt seiner Aussage im Buch angelangt sind, nämlich dass Religion uns lehrt, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen.

Ganz persönlich hat es mich gefreut, dass er Schrödingers Gedankenexperiment mit seiner berühmten Katze, die angeblich gleichzeitig tot und lebendig ist, bis jemand in die Kiste schaut, genauso versteht wie ich: Nämlich dass Schrödinger dies als Satire gedachte hatte, um die Kopenhagener Deutung der Quantenphysik ad absurdum zu führen. Die Viele-Welten-Interpretation ist doch viel interessanter ;-)

Fazit: Durchaus lesenswert. Aber dennoch glaube ich nicht, dass man mit logischen Argumenten den Leuten religiösen Irrglauben ausreden kann. Ich denke, dass dies nur durch weltweiten Zugang zu Bildung für alle Menschen, auch und vor allem für Mädchen und Frauen, und die durch ein höheres Bildungsniveau verursachte höhere Lebensqualität für alle Menschen erreicht werden kann. Doch so lange Religion dem Machterhalt einiger weniger dient, wird sie auch genährt und in bestimmten Bevölkerungsschichten auf fruchtbaren Boden stoßen. Vielleicht erleben wir irgendwann eine Revolution, in der sich der Mensch auch von dieser Geißel befreit.

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Mittwoch, 23. Dezember 2009 20:52

Der letzte seiner Art - Andreas Eschbach

Ein völlig ungewohntes Lesegefühl bot [Unser Amazonstore: ] Der letzte seiner Art von Andreas Eschbach [/Amazonstore Ende]. Normalerweise scheucht er seine Protagonisten einmal um den Globus und erklärt Zusammenhänge von globalem Ausmaß, die man dann auch in den Nachrichten nicht ohne beängstigendem Aha-Effekt nachlesen kann.

Doch in diesem Roman lässt es Eschbach etwas ruhiger angehen. Er handelt vollständig in einer irischen Kleinstadt namens Dingle, in dem sich die ganze Geschichte - mit Ausnahme einiger Flashbacks - abspielt.

Duane Fitzgerald ist ein Cyborg, eine Killermaschine hergestellt vom amerikanischen Militär, aber nie in den Kampfeinsatz geschickt. Da das Experiment sich letztendlich als Fehlschlag erwiesen hatte, wurden die Viele-Milliarden-Dollar-Männer in den Ruhestand versetzt. Doch das friedliche Leben in dem beschaulichen Fischerort nimmt ein jähes Ende, als innerhalb weniger Tage drei Morde geschehen und Duane feststellen muss, dass er ein Gejagter ist.

Der römische Philosoph Seneca leuchtet ihm auf seiner letzten Reise den Weg, doch erleuchtet wird er von der unerfüllten Liebe zu Bridget Keane, der Rezeptionistin des Hotel, in dem der erste Mord geschieht. Auch hier endet die Geschichte ohne Happy End. Allmählich finde ich das ein wenig unbefriedigend, wenngleich es in Büchern wie "Ausgebrannt" absolut passend erscheint.

Fazit: Sicherlich nicht der spannendste Eschbach.

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Montag, 9. November 2009 19:43

Ausgebrannt - Andreas Eschbach

Und wieder ein Buch von Andreas Eschbach gelesen, diesmal [Unser Amazonstore: ] Ausgebrannt [/Amazonstore Ende]. Es ist mal wieder ein typischer Roman von meinem Lieblingsautor. Er nimmt einen Aspekt aus der Weltwirtschaft, geht ein paar Kilometer ins All und betrachtet sich alles aus der Ferne, reist fern in die Vergangenheit und etwas in die Zukunft und mixt daraus einen Thriller, der eigentümlicherweise so passieren könnte wie beschrieben. Sogar ein Jugend-Forscht-Projekt kam darin vor, nämlich die Gewinnung von Alkohol durch Ostraktion :-)

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Donnerstag, 7. April 2005 21:17

Solarstation / Andreas Eschbach: Bücher machen Spaß

Ha, mein erster Eintrag:
Ich habe das Buch "Solarstation" von Andreas Eschbach gelesen. Und das in einem Rekordtempo von nur einer Woche. Das will was heißen, normalerweise brauche ich Monate! Das Buch ist unglaublich spannend und fängt gut an, nämlich mit Sex in der Schwerelosigkeit! Natürlich reicht es meinem Lieblingsbuch "Das Jesus-Video" (Andreas Eschbach) nicht wirklich das Wasser, aber der Eschbach tut nie kleckern, der klotzt immer!
Es geht um eine Raumstation im geostationären Orbit, die mit riesigen Sonnenkollektoren die Energie der Sonne einfängt und mit Hilfe eines gebündelten Mikrowellenstrahls zur Erde schickt. Diesen Strahl kann man natürlich auch als Waffe einsetzen, so dass die Station schon bald widerliches Gesindel anlockt... Lest selbst!

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