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Mein Blog-ArchivDienstag, 10. Februar 2026 19:40TraumjobFrüher Sekretärin, heute Teamassistenz, ist mein Traumjob. Er kommt meiner Persönlichkeit am nächsten. Und wenn man einen solchen Job hat, dann fühlt sich kein Tag mehr wie Arbeit an. Ich bin ein
In letzter Zeit ist mir aber auch bewusst geworden, dass mir der Job auch in anderer Hinsicht entgegen kommt. Ich scheine laut Schnelltests in Richtung ADHS und Autismus zu tendieren. Zwar ist bei mir der Leidensdruck nicht so hoch, weil ich ein extrem organisierter Mensch bin, aber ich habe besonders wenn ich unter Stress gerate das Gefühl, dass meine Coping Mechanismen nicht mehr greifen und ich mehr als nur normal schusselig und introvertiert werde. Wieviel davon mein Hörfehler (ich bin ab 7.500 Hz taub) ausmacht, kann ich nicht sagen, aber das spielt sicher auch eine Rolle dabei, dass ich nicht gern telefoniere, mich langes Zuhören und Geräuschkulissen ermüden, ich zuweilen ein extremer Tagträumer bin. Anfangs Ende der 90iger Jahre habe ich das Telefon immer erst wie ein Reh im Scheinwerferkegel angestarrt, bis ich nach einem kurzen Durchatmen rangehen konnte. Jedenfalls muss ich mich in meinem Job selten lange auf eine Sache konzentrieren. Ich habe oft nur Kleinkram, so dass ich mich abends frage, was ich eigentlich geschafft habe. Aber ein Blick in die Sent Items zeigt mir dann doch, dass ich nicht faul rumoxidiert habe. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht faul bin, sondern effizient. Und wenn ich doch mal etwas Größeres habe, falle ich in den "Robotermodus", in dem ich auch essen und trinken vergesse. Das nennt man bei ADHSlern "Hyperfokus". Ich kann den Zustand durchaus bewusst herbeiführen, allerdings nur, wenn ich weiß, dass ich mindestens vier Stunden nicht gestört werde. Das ist selten der Fall, privat auch nicht mehr, seit meine Kinder auf der Welt sind, weshalb ich damals aufgehört habe, mich schriftstellerisch zu betätigen. Und bezüglich meiner Sozialphobie kommt mir mein Job entgegen, weil ich kaum Kontakt zu fremden Menschen habe. Im Büro kennen wir uns eigentlich ganz gut und es sind immer dieselben Leute. Ich habe keinen Kundenkontakt. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann würde ich diesen Job gerne bis zur Rente ausüben. Und jeder, der heute noch die AfD wählt, ist ein Faschist, und tritt die Zukunft seiner Kinder und Enkelkinder in die Mülltonne!
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