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Mittwoch, 18. März 2026 21:48

Deutschland im (Informations-)Krieg - Hoaxilla in Goslar

Heute fand im Amsdorfhaus in Goslar der Vortrag "Deutschland im (Informations-)Krieg" von Hoaxilla, dem skeptischen Podcast statt. Ab sofort bin ich Fan vom Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus. So viele stabile Menschen auf einem Haufen.

Wie sind wir denn dazu gekommen? Mal eben so durch die halbe Republik zu fahren? Als wir das über bluesky erfuhren, haben wir sofort geschaut, wo genau Goslar ist und gedacht, in der Nähe von Hannover, das trifft sich gut, da haben wir auch noch was zu erledigen. Also schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Hinfahrt war auch sehr schön, bestes Wetter, wenig Verkehr, keine Idioten auf der Straße. Unser Hotel war auch ganz nett und wir haben dort noch sehr lecker gegessen, bevor wir uns in das Armsdorfhaus begeben haben. Goslar ist ein wunderhübsches, kleines Städchen, sauber und mit gepflegten Häusern. Der Spaziergang an der frischen Luft hat uns gut getan.

Ebenso wie der Vortrag. Im Vorfeld haben wir zwei stabile Menschen mit Ferngesprächs-Shirts gesehn und uns prima unterhalten. Alexa und Alexander haben sich auch die Zeit genommen, ein wenig mit den Leuten zu plaudern und für ein Foto zu posieren. Der Vortrag war dann wieder hervorragend, sehr spannend und informativ. Was klickt gut, wie werden wir durch Soziale Medien manipuliert, was können wir dagegen tun? Die Welt ist kompliziert geworden, aber ich denke, dass es durchaus möglich ist, auch wahre Geschichten kurz und knapp zu formulieren. Tr*mp hat in seiner ersten Amtszeit mehr als 30.000 Fake News über Twitter verbreitet. Den Artikel auf der von Amazing Jeff Bezos gekaufter Washington Post finde ich aber nicht mehr, deshalb denke ich, dass der inzwischen redaktionell geschönt oder gelöscht wurde. Auch das Wahlkampfthema Migration wurde mit Accountfarmen hochgekocht, obwohl de facto die Nettozuwanderung bereits abgenommen hat. Ich habe mich dann aber gefragt, was Ursache und was Wirkung ist, denn die spürbare Ausländerfeindlichkeit in Deutschland schreckt Menschen auch ab, zu uns kommen zu wollen. Auf jeden Fall können wir die Öffentlich Rechtlichen mit Mails überfluten, dass wir die rechten Napfsülzen nicht mehr sehen wollen! Und uns nicht zu Handlangern machen lassen, sondern das Internet dafür benutzen, gute Nachrichten und Wahrheiten zu verbreiten, statt unsere Zeit damit zu verschwenden, mit Unbelehrbaren oder gar Bots zu diskutieren.

Am Ende gab es noch eine Fragerunde und Alexander hat ein paar Schritte gesammelt, indem er das Mikrophon durch den Saal getragen hat. Ich habe mich nicht getraut, Fragen zu stellen, auch wenn ich mir während des Vortrags ein paar Notizen im Handy gemacht hatte. Aber es gab sehr gute Fragen und kein einziger Störenfried unter den Zuschauern.

Sollte Hoaxilla mal bei euch in der Nähe sein, dann empfehle ich wärmstens, zu ihren Vorträgen zu gehen. Es lohnt sich und man sieht die Welt danach durch eine klarere Brille.

Für uns hat sich die lange Fahrt auf jeden Fall gelohnt. Es war ein wundervoller Abend mit wirklich großartigen Menschen, der unsere Akkus wieder etwas gefüllt hat. Das haben wir dringend gebraucht. Ganz herzlichen Dank dafür!

Vorn ist ein gepflasterter Bürgersteig, der viel Platz bietet. Die Straße ist mit Betonstegen abgetrennt. Das hübsche Häuschen in der Mitte des Bildes besteht aus drei Ebenen. Das Erdgeschoss ist aus Steinen unterschiedlicher Größe und Farbe gemauert. Das erste Geschoss ist mit einem dunklen Relief bis zu den Fesntern gesaltet, darüber die helle Wand mit recht großen Sprossenfenstern. Das Dach mit schwarzen Schindeln ist steil. Der Garten ist mit einer Mauer ebenfalls mit Steinen unterschiedlicher Größe und Farbe umfriedet. Der Garten scheint sehr begrünt zu sein.

Im Zuschauerraum sitzen in der ersten Reihe Florian mit einem Alexander-Shirt, Tiberius mit Fotoapparat und er macht einen vulkanischen Gruß. Daneben sitzt Sandra mit einem Katzen-Shirt. Daneben ein weiterer Herr mit Ferngesprächs-Shirt und Zeugen-Kühlwaldis-Button. Dahinter haben sich Alexander und Alexa positioniert. Alle lächeln in die Kamera.

Auf der Bühne stehen links Alexa, in der Mitte der Moderator, rechts Alexander, alle ganz in schwarz gekleidet. Links vor Alexa steht ein Ständer mit Handy, das filmt. Vor dem Tisch hängt ein Banner mit 'Gegen Neonazis und Rassismus' und 'kein Kiez für Nazis'. Auf dem Tisch steht Wasser und ein Notebook bereit. Vor der holzvertäfelten Wand ist eine große Leinwand, auf der der Vortrag angekündigt wird.

Ein älteres Gebäude mit hellen Wänden und Farbglasfenstern. Vor der Front ist eine gemauerte Treppe, man sieht jedoch nur die Steinwand mit dem Relief. Unter der Veranda, zu der die Treppe führt, ist ein Tunnel mit gothischen Torbögen hell erleuchtet. Es ist eine wundervolle Abendstimmung in Goslar bei Nacht.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Hoaxilla | unterwegs | Fotos
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09.01.2012 13:04 Clicks: 3401001

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