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Thema: Interessen/Bücher

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Donnerstag, 7. Juli 2022 18:56

Asterix 39 - ... und der Greif

Der Band Asterix und der Greif ist ganz im Stil der anderen Geschichten geschrieben, in denen Asterix, Obelix und Miraculix auf Reisen gehen. Diesmal verschlägt es sie ins Barbaricum, also nach Sibirien. Es gibt eine Menge Anspielungen auf Fakenius und Verschwörungsmythen wie die flache Erde und mysthische Wesen wie Cäsars Einhorn. Obelix bekommt ein Pferd, das unter ihm aber fast zusammenbricht und er es dann erst einmal trägt. Mit diesem Band gelingt es dem Duo Ferri und Conrad, wieder an die guten alten Zeiten anzuknüpfen. Ich hoffe, dass sie in Zukunft wieder diese Qualität und diesen Witz abliefern.

Thema: Bücher
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Dienstag, 5. Juli 2022 21:06

Asterix 38 - Die Tochter des Vercingetorix

Beim Spiegel kam der Band 38 von Asterix - Die Tochter des Vercingetorix nicht so gut weg. Aber Tommy Krappweis und Britta fanden den Band gut, und außerdem bleibe ich Asterix treu. Der neue Zeichner ist grandios. In dem Band kommen alle wichtigen Zutaten vor: Obelix verprügelt Römer, isst Wildschwein, trägt einen Hinkelstein durch die Gegend und regt sich über Dinge auf. Gallier prügeln sich zum Spaß. Die Piraten und ihr Schiff, das mal wieder untergeht.

Ich weiß nicht, ob man junge Leser gewinnen möchte, aber es kamen aufmüpfige Teenager vor, nicht nur die Tochter des Vercingetorix, die sich nicht in ihren gothischen Kleidungsstil reinreden lassen möchte. Sicher eine Anspielung auf die heutigen Gothics. Und der Letitbix, der Blümchen auf sein Schiff malt, gehört in die Kategorie Beatles-hörender Hippies.

Ich fand den Band nett. Aber mehr auch nicht. Es war trotzdem schön, bei sonnigem Wetter im Garten zu sitzen und mal wieder etwas zu lesen.

Thema: Bücher
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Sonntag, 3. Juli 2022 19:05

Amerikas Gotteskrieger - Annika Brockschmidt

In Amerikas Gotteskrieger zeichnet Annika die Geschichte auf, wie die Religiöse Rechte in den USA die Republikanische Partei einvernimmt, wichtige politische Ämter besetzt, Wahlen und das Wahlrecht beeinflusst und Trump an die Macht bringt. Es ist ein gruseliges Szenario, das da seine Schatten voraus wirft. Und ich mag gar nicht an die Midterms und die nächsten Präsidentschaftswahlen denken. Es ist ja nicht nur Trump, der könnte bis dahin hinter Gittern sein, wenn die January 6th Hearings erfolgreich verlaufen. Aber wenn ein DeSantis kandidiert, dann wäre das wahrscheinlich noch weitaus schlimmer.

Einen Vorgeschmack, wie die Welt in den USA dann aussehen könnte, kann man in der Serie A Handmaids Tale sehen. Annika schreibt und spricht in ihren Büchern, ihrem Twitter-Account und in ihrem Podcast aber so, als wäre das unumgänglich, dass die USA diesen Weg einschlägt. Doch genauso, wie sie einmal sagte, dass die Demokraten in den USA keine homogene Partei sind, sondern eine Partei, in der es gemäßigte, liberale und sehr soziale Strömungen gibt, so sind auch die Republikaner keine homogene Einheit, die alle White Supremacists, Evangelikale, radikale Abtreibungsgegner. In jeder Menschengruppe gibt es Schnittmengen zu anderen Menschengruppen, aber eben auch Unterschiede. So können Strömungen mal in die eine Richtung, aber eben auch mal in die andere Richtung gehen.

Meine Hoffnung ist ja, dass sich der konservativ-lastige Supreme Court mit ihrer Entscheidung, Roe v. Wade zu kippen, ins Abseits katapultiert hat. Ebenso wie die absurden Gesetze, die DeSantis in Florida erlassen hat und sein Kleinkrieg gegen Disney. Ich weiß nicht, ob es reicht, um die Midterms blue zu flippen (sorry für mein Denglisch, aber ich lese einfach sehr viel auf Twitter und weiß oft gar nicht, was das auf Deutsch alles heißt), aber eines meiner Lebensmottos lautet, dass man niemals die Hoffnung verlieren darf.

Das Buch ist also nichts für Leute, die immer nur alles schwarz sehen. Die könnten nach der Lektüre leicht verzweifeln. Und jetzt bitte wieder Dogcontent mit Frieda. Danke, Flauschhaufen!

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Montag, 10. Januar 2022 21:45

Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl - Florian Aigner

Aus dem Dunstkreis der #Ferngespräche habe ich nach dem Podcast/Interview bei Hoaxilla Lust bekommen, das Buch "Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl" von Florian Aigner als nächstes zu lesen.

Im ersten Kapitel lernte ich David Hilbert kennen. Man stelle sich vor, er wäre heute so berühmt wie Albert Einstein für die Entdeckung der Relativitätstheorie. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie Doc Brown seinen Hund "Hilbert" ruft... Wenn ich noch Anhänger der Viele-Welten-Interpretation wäre, dann würde ich mir gerade die Paralleluniversen vorstellen, in denen David Hilbert den Ruhm erntet. Schon krass irgendwie!

Oder Srinivasa Ramanujan, der wahrscheinlich an mit Formeln vollgekritzelte Wände à la Beautiful Mind schauen könnte, und wüsste, was das bedeutet, ganz intuitiv. Aber die meisten Menschen haben kein Bauchgefühl für Mathematik, sondern leiden eher an dem Dunning-Kruger-Effekt.

Wer wissen will, was Einstein mit dem Planeten Vulkan zu tun hat, der wird sich am Kapitel "Was nicht stimmt, muss nicht gleich falsch sein" erfreuen.

Auf Seite 131 erklärt Florian Aigner, dass Paradigmenwechsel in der Wissenschaft eher auf dem Friedhof als auf Nobelpreisparties stattfinden. Denn der Mensch scheint eher starrköpfig zu sein, nach dem Motto "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." Das sehe ich in der Gesellschaft, in der die Alten wollen, das alles bleibt wie es ist, und die Jungen nach Neuerungen streben. Und auch in der Familie, wo es älteren immer schwerer fällt, sich dem neuen Zeitgeist anzupassen, während meine Jungs kein Problem damit zu haben scheinen, kein eigenes Auto zu besitzen, nicht in der Welt herumzureisen ("Wozu, wir haben doch das Internet!") oder Insekten zu essen.

Was ist Phlogiston? Können Neutrinos schneller als Lichtgeschwindigkeit fliegen? Was ist der p-Wert? Ab wann ist etwas statistisch signifikant? Und zum Klimawandel habe ich auch etwas gelernt: Der Anstieg des Meeresspiegels ist nicht nur dem Abschmelzen der Gletscher und des Polareises geschuldet, sondern auch der Ausdehnung des Meerwassers durch die Erwärmung selbst, auch wenn das nur einen geringen Anteil ausmacht.

In der Wissenschaft gibt es so etwas wie eine Schwarmintelligenz tatsächlich. Mit den Kontrollmechanismen und der Kooperation in Wissenschaftskreisen wird über das Peer-Review-Verfahren ständig die Spreu vom Weizen getrennt. Aber Wissenschaftler sind auch Menschen, die sich irren können.

Das letzte Kapitel ist dann die größte Liebeserklärung an die Wissenschaft, die sie als das größte gemeinsame Abenteuer der Menschheit beschreibt.

Fazit: Ein sehr lesenswertes, positives Buch!


Florian Aigner durften wir im Oktober 2021 auf der #Ferngespräch-Con persönlich kennenlernen. Ich hatte ihm damals gesagt, dass ich gerade bei dem Kapitel mit der Statistischen Relevanz sei. Florian erzählte, dass er dieses Kapitel fünf Mal umgeschrieben hatte, bis es verständlich war. Ehrlich gesagt könnte ich trotzdem noch nicht den p-Wert berechnen. Das überlasse ich gerne klügeren Köpfen.

Mittlerweile habe ich auch Florians Podcast Aigners Universum abonniert und folge ihm auf Twitter, wo er immer wieder sehr schöne Gedanken zu aktuellen Ereingnissen verbreitet.

Themen: Bücher | Fotografie | Hoaxilla
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Donnerstag, 20. Mai 2021 20:14

Relativer Quantenquark - Holm Gero Hümmler

Von meinem immer weiter wachsenden Stapel mit ungelesenen Büchern, dem Pile of Shame, habe ich mir als nächstes das Buch "Relativer Quantenquark" von Holm Gero Hümmler ausgesucht. Irgendwie hatte ich gedacht, dass es das Potential hätte, mein Weltbild mal wieder über den Haufen zu werfen. Doch bereits das erste Kapitel zeigte mir, dass Holm hier eine ganz andere Sache anprangerte, als mir auf den ersten Blick in den Sinn gekommen war. Ich hatte beim Lesen der Bücher von John Gribbin über die Quantentheorie das Gefühl, dass damit eigentlich alle paranormalen Phänomene erklärbar wären. Aber Holm hat die gar nicht im Visier, sondern die Esoterik. Und esoterisch angehaucht bin ich nun wirklich nicht.

Im ersten Kapitel erklärt er, dass Esoteriker gerne ihre Theorien mit quantenphysikalischen Erklärungen garnieren, damit es sich für die Opfer der Scharlatanerie anhört, als hätte der Quark eine wissenschaftliche Grundlage, und natürlich um Rückfragen von vornherein zu vermeiden. Sollte mir also jemand mit so einem Quatsch kommen, dann werde ich eine Rückfrage stellen, nämlich: "Was denken Sie wollte Schrödinger mit seinem Gedankenexperiment mit der gleichzeitig toten wie lebendigen Katze aussagen?" Die Frage habe ich tatsächlich schon Leuten gestellt, die sich allen Ernstens mit mir über Quantentheorie unterhalten wollten. Meistens wurde darauf schnell das Thema gewechselt.

Es ging weiter mit der Relativitätstheorie, die für die meisten Menschen ein absolutes Mysterium darstellt. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich damals aus lauter Neugierde ein Lehrbuch über die Relativitätstheorie aus der Bücherei ausgeliehen hatte, weil ich nicht warten wollte, bis sie im Physik-Leistungskurs drankam. Irgendwie war ich danach ein wenig enttäuscht, wie simpel sie eigentlich ist, und fragte mich, wieso nicht schon viel früher Physiker darauf gekommen sind. Aber Einstein war eben ein Genie. Holm räumt mit dem Mythos auf, dass Einstein ein schlechter Schüler gewesen sei und dass er von anderen Wissenschaftlern verkannt wurde. Einzig vom Nobelpreiskomitee wurde er wohl verkannt, da dieses die Theorie nicht verstanden hatten.

Und schon ging es an die Quantenmechanik mit dem Welle-Teilchen-Dualismus, dem Tunneleffekt, Verschränkung und Schrödingers mittlerweile toter Katze. Holm kritisiert auch John Gribbin, von dem ich allerdings nur die beiden Bücher Schrödingers Kätzchen und Auf der Suche nach Schrödingers Katze kenne, mit denen eine Idee von der Quantentheorie in meinem Kopf entstand, nicht aber seine anderen Bücher. Diese sollen in die Richtung der Esoterik gehen, die die Welt der Quanten versuchen, auf unsere Alltagswahrnehmung zu übertragen. Mich beschlich damals beim Lesen der Bücher das Gefühl, dass man damit paranormale Phänomene erklären könnte, aber nicht, dass John Gribbin ein Esoteriker wäre. Das kam dann erst mit Michael Talbot.

Aber gerade an dem Beispiel des Tunneleffektes beschreibt Holm sehr gut, wie ich die Dinge sehe. Dass alle Teilchen eines Menschen gleichzeitig einen Sprung von mehreren Zentimetern machen würden, dass es möglich wäre, durch eine Wand zu gehen, ist so extremst, extremst, extremst, ich sage es nochmal: extremst unwahscheinlich, dass wir es in unserer Alltagswelt durchaus als "unmöglich" bezeichnen dürfen. Aber genau, wie ein Punkt in der Mathematik keinen Raum einnimmt, so ist es eben mathematisch korrekt gesehen nicht ganz unmöglich ;-)

Interessant für mich war aber die Erklärung, wieso es ohne den Tunneleffekt keine Kernfusion in der Sonne geben kann. Das hat mein Weltbild nochmal um ein Puzzlestück ergänzt. Dass die Quantenverschränkung nichts mit Beamen/Teleportation zu tun hat und die dazugehörigen Schlagzeilen Unsinn waren, war mir eigentlich schon damals sofort klar gewesen. Aber dafür um so mehr mit abhörsicherer Verschlüsselung.

In dem Kapitel über Quantencomputer stand etwas von einem Schwurbler, der den Mythos verbreitet, es gäbe ein Wunderöl namens Black Goo, das er als Globuli an Leichtgläubige vertickt. Das erinnerte mich an das Spiel World of Goo auf der Wii, das ich eigentlich ganz witzig fand.

Ich fand es schon interessant, dass Angela Merkel ihren Doktortitel in Quantenchemie gemacht hat, ein Wissenschaftsfeld, das ich bis dato gar nicht kannte. In dem Buch gibt es noch ein neues Wissenschaftsfeld, das ich noch nie gehört habe, nämlich Quantenbiologie. Sehr interessant!

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Buch dürfte jedoch sein, dass eben nicht alles miteinander verschränkt, oder wie Esoteriker gerne behaupten "verbunden" ist, denn dieser Effekt tritt nur auf, wenn die Teilchen vollständig von der Außenwelt abgeschirmt sind, was in der uns umgebenden Welt schlichtweg niemals passiert.

Meine bisherige Vorstellung, dass das Paranormale aber doch irgendwie mit der Quantenphysik erklärbar sein könnte, wurde auf Seite 167 zerschlagen. Insofern hat mir das Buch tatsächlich den Kopf etwas zurechtgerückt.

Überrascht hat mich die Aussage, Tachyonen würden nicht existieren. Dabei können zumindest schwach wechselwirkende Tachyonen nicht ausgeschlossen werden, sondern nur Tachyonen mit elektrischer Ladung oder mit Farbladung, also einer starken Wechselwirkung. Allerdings erscheint es mir mit meinem bescheidenen physikalischen Wissen unsinnig, dass es nur Tachyonen mit schwacher Wechselwirkung, nicht aber mit starker Wechselwirkung geben sollte.

Eine weitere Erweiterung meines Weltbildes war die Aussage, dass Elektronen punktförmig sein sollen. Das ist wirklich schwer vorstellbar. Ich bin baff. Ich hatte wirklich gedacht, dass dies nur in der reinen Mathematik möglich wäre. Aber meines Wissens nach wird in der Quantentheorie auch mit der imaginären Einheit gerechnet, und die Wurzel aus -1, naja, können wir uns mit unserem Alltagswissen nun wirklich nicht vorstellen oder gar glauben, dass es irgendetwas mit der realten Welt zu tun haben könnte.

Irgendwie schockiert mich die Vielzahl an Hochgelehrten, die aus der Wissenschaft kommen, aber trotzdem wissenschaftlichen Unsinn verbreiten. Entweder ist Bildung manchmal eben doch nicht der Weisheit letzter Schluss und man kann sich durch das Studium mogeln, ohne die Materie verstanden zu haben, oder es gibt in der Esoterikszene einfach zu viel Geld zu verdienen, als dass manch einer diese Schätze aus rein moralischen Gesichtspunkten ungehoben lassen möchte. Den Esoterikern kann man höchstens den Vorwurf machen, dass sie sich von dem wissenschaftlichen Geschwafel (in der Science Fiction nennt man das Technobabble) beeindrucken lassen, weil sie von der dahinter stehenden Physik nicht verstehen, und sich deshalb das Geld aus der Tasche ziehen lassen. Physik ist für die meisten Menschen unverständlich, was ich sehr traurig finde. Ich habe aber auch keine Idee, wie man den Menschen die Wissenschaft ohne zu viele mathematische Formeln näher bringen könnte.

Am Ende gibt Holm noch tolle Einblicke in das CERN, und wieso da kein gefährliches Schwarzes Loch geschaffen werden kann. Wer aber ein klein wenig Ahnung, also wirkliche Ahnung von der Quantentheorie hat, der weiß eigentlich, dass diese Befürchtung unbegründet ist. Ich halte es für bedenklich, dass solche Fragestellungen auch noch vor Gericht landen. Das dürfte nicht wirklich zur Wahrheitsfindung beitragen.

Im letzten Kapitel geht es nochmal um die Lorentz-Transformation und Zeitdilitation. Hier kommt man nicht um die Formeln herum, dennoch ist eigentlich in meinen Augen leicht verständlich, wieso es unmöglich ist, die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen oder gar zu überschreiten. Aber ich verstehe auch, wenn das den meisten Menschen schon zu hoch ist.

Ich muss mich auf jeden Fall nochmal genauer mit der Kopenhagener Deutung und der Viele-Welten-Interpretation befassen. Bisher hatte ich die Vorstellung, dass bei der Kopenhagener Deutung ein Beobachter unerlässlich wäre, um Realität entstehen zu lassen, was auch als Beweis für die Existenz Gottes angesehen werden könnte. Deshalb war ich eher ein Anhänger der Multiversen, die parallel existieren, nur dass man sie nicht wahrnehmen (messen) kann. Jetzt verstehe ich die Kopenhagener Deutung anders, nämlich dass Ereignisse eben in einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eintreten oder eben nicht, was zu einer Unvorhersehbarkeit führt, oder wie Einstein sagte: "Gott würfelt nicht!" Aber vielleicht ist genau dieses Würfeln dafür verantwortlich, dass eben nicht alles vorherbestimmt ist, was doch eine sehr zufriedenstellende Ansicht ist, wenn man nicht schicksalsergeben sein möchte.


Updates

Greelane (30.05.2019): Beweist die Quantenphysik die Existenz Gottes?

Themen: Bücher | Quantentheorie
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Samstag, 23. Januar 2021 19:44

Too much and never enough - Mary L. Trump

[Werbung - und nein, dafür bekomme ich kein Geld]

Donald Dump Trump hat ja mächtig viel Werbung für das Buch The Room where it happened von John Boton gemacht. Mit einer Klage sollte die Veröffentlichung des Buches verhindert werden. Er hat offensichtlich noch nie etwas vom Streisand-Effekt gehört. Sofort beim Drachenwinkel bestellt ;-) Obwohl es dort 30,- Euro kostete, bei Amazing nur 19,99 Euro. Die Buchpreisbindung gilt nur für in Deutschland verlegte Bücher. Aber Bücher kaufe ich nur noch beim Drachenwinkel.

Dann machte Dump Trump noch für zwei weitere Bücher Werbung, für Rage von Bob Woddward und Too much and never enough von Mary L. Trump. Sofort bestellt...

Gelesen habe ich bisher allerdings nur das Familienbuch. So ähnlich stelle ich mir die Geschichte der Buddenbrooks vor. Wer nicht so viel Zeit investieren möchte, kann aber genausogut den Wikipedia-Eintrag von D. Trump nachlesen, da steht im Wesentlichen alles drin. Was mich wirklich wundert: Wie kann jemand mehrfach pleite gehen, und trotzdem mit Millionen nur so um sich werfen. Wieso leihen ihm Banken ständig exorbitant viel Geld? Zumindest die Deutsche Bank, die Signature Bank und New York machen da nicht mehr mit. Da ging nicht alles mit rechten Dingen zu.

Seine Kindheit und sein Familienleben waren immer dysfunktional. Kein Wunder, dass aus ihm der Mensch geworden ist, der er ist. Insbesondere bei den von Mary L. beschriebenen Erbstreitigkeiten wird das deutlich. Man kann nur hoffen, dass er 2024 nicht nochmal zur Präsidentschaftswahl antritt. Aber vielleicht hätte er auch keine Chance mehr.

Ob ich mir die beiden anderen Bücher noch antun werde, bin ich mir nicht sicher. Aber ein Autor hat mal zu mir gesagt, dass er damit leben kann, wenn ich seine Bücher kaufe, aber nicht lese ;-)

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09.01.2012 13:04 Clicks: 1660790

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