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Thema: privat/Meine Sonderanfertigung Florian

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Freitag, 27. Januar 2023 23:58

Trekdinner im Januar

Heute war ich schon ein klein wenig nervös, weil sich 20 Leute über Facebook und zwei über Whatsapp angemeldet hatten plus unserem langjährigen Mitglied, der nur Bescheid gibt, wenn er nicht kommen kann. Ich hatte aber wegen Homeoffice nur ganz in der früh und dann nach 17.00 Uhr daran gedacht, vielleicht mal beim Restaurant anzurufen, ob das überhaupt geht. In der früh war noch nicht geöffnet und 17.00 Uhr war dann eh schon egal. Normalerweise hat das aber immer gut geklappt, auch wenn wir mal 15 Leute oder so waren.

Dann hat aber unsere Reservierung gefehlt und die Bedienung hat schnell auf die zwei größeren Tische ein Reserviert-Schild gestellt, damit sich da niemand hinsetzt. Im großen Raum war heute eine Party geplant, deshalb gab es nicht viel Ausweichmöglichkeiten und die hinteren drei Tische waren mit anderen Gästen besetzt. Letztendlich hat dann doch alles geklappt und ich habe die Reservierungen bis Mai nochmal ins neue Buch eintragen lassen. Die standen im alten Buch für 2022 nur auf den letzten Seiten und sollten eigentlich auf das neue Buch übertragen werden, dort standen aber nur die Reservierungen drin, die auf extra Zetteln waren. Wegen der Feier war es am Ende dann leider auch nix mehr mit Cappucino und Eis...

Nach dem Essen habe ich dann die Pauline überreicht, die beim Trekbowling gewonnen wurde. Weil Gleichstand war, hatte ich zwei Paulines gebraucht, aber natürlich nur eine Pauline dabei gehabt.

Danach haben mich Racoon und Marmot mit Blumen und einem kleinen Dankeschönpräsent überrascht. Ich hatte nach dem Trekbowling erzählt, dass ich im Herbst kurz davor gewesen bin, alles hinzuschmeißen, weil es mir so schlecht ging mit Post-Covid/Brainfog und dem allgemeinen Hamster-im-Rad-Dasein. Aber es tat schon sehr gut, die Wertschätzung zu erfahren und das gibt natürlich Motivation. Musste echt heulen. Außerdem haben wir ausgemacht, dass sich im Sommer wieder wie letztes Jahr andere um die Biergarten-Planung kümmern, so dass ich entlastet werde. Das tut schon gut!

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Freitag, 6. Januar 2023 22:46

Trekbowling

Das Trekbowling hat wieder viel Spaß gemacht, nachdem es zwei Jahre ausgefallen ist. Der Italiener Caruso hat leider zu gemacht, aber beim Griechen Dimo's haben wir auch sehr lecker gegessen.

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Sonntag, 25. Dezember 2022 20:13

Schöne Weihnachten

Ich wünsche allen geruhsame Feiertage, Gesundheit und Weltfrieden.

Sandra und Florian, letzterer mit Weihnachtsmütze

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Samstag, 10. Dezember 2022 22:55

Weihnachtsmarkthopping

Am Samstag kam Washington dann zu uns zum Frühstück und danach sind wir zum Weihnachtsmarkthopping aufgebrochen. Zuerst waren wir am Marienplatz und sind fast bis zum Stachus vorgelaufen und wieder umgekehrt. Das ist ein ziemlich durchschnittlich-normaler Weihnachtsmarkt, aber der Stand mit den Miniatur-Sachen für Puppenhäuser hat es mir angetan. Ich steh einfach auf so Miniatur-Zeugs. Dann sind wir zum Wittelsbacher Platz gelaufen und haben auf dem Weg dorthin bei Elly Seidl eingekauft. Am Wittelsbacher Platz ist der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt. Steak gab es keins, aber lecker Käsekrainer, Baumstrietzl und Feuerzangenbowle. An dem Stand haben sie immer eine Glocke geleutet, wenn jemand Trinkgeld gab. Ich glaube, das hat den Trinkgeldumsatz deutlich erhöht.

Florian ist dann schon nach Hause gegangen, weil es doch sehr kalt und feucht-verschneit war. Außerdem lief gerade auf Twitch WildMics die Verleihung des European Of The Year Award, wo Tommy Krappweis und seine Ferngesprächs-Crew verdient ausgezeichnet wurden. Also bin ich mit Washington noch allein auf das Tollwood gegangen, dem zweiten Weihnachtsmarkt, den man eigentlich besucht haben sollte, wenn man nach München kommt. Er beeindruckte auch durch seine Lichtinstallationen. Die Feuershow hatten wir knapp verpasst, aber irgendwie fand dann doch noch eine statt kurz bevor wir wieder heimgefahren sind.

Auf der Rückfahrt habe ich mich natürlich mal wieder verfahren. Die Münchner U-Bahn und ich werden einfach keine Freunde. Dafür habe ich gelernt, dass es am Prinzregentenplatz ein sauerbes WC ist. Zu Hause haben wir dann noch die Best Ofs von der Verleihung von Florian vorgeführt bekommen (muss ich noch nachschauen). Dirk hat die Zeugen Kühlwaldis als "radikale Splittergruppe" bezeichnet. Ich brech zam! Dann haben wir noch die Fotos der letzten zwei Tage ausgetauscht und dann haben sich unsere Wege wieder getrennt. Wash meinte, dass man in dem Premium Apartment München Messe schon gut wohnen kann, ohne Rezeption und Frühstück, aber mit eigener Küchenzeile.

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Freitag, 9. Dezember 2022 23:59

Weihnachtstrekdinner

Dieses Jahr waren wir relativ wenige beim Weihnachtstrekdinner: 20 Leute. Aber eigentlich war es ganz schön so. Ich hatte den Jahresrückblick Dienstagabend fertig bekommen und das Quiz am Donnerstag, diesemal aber nur mit 17 Fragen. Washington war zu uns gekommen und einige Leute waren dann auch schon da. Nach dem Essen ging das Programm los. Quiz, Bogen nach links reichen, Antworten und am Ende der Jahresrückblick, während ich die Auswertung gemacht habe. Gewichtelt wurde auch, aber da mache ich ja nie mit. Daniel hat auch einiges mitgebracht zum Schrottwichteln, wo man dann sein Wichtelgeschenk eintauschen konnte.

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Montag, 28. November 2022 01:38

ComicCon Stuttgart

Das Wochenende war wieder ein wenig stressig, weil wir in Stuttgart auf der ComicCon waren.

Samstag, 26. November 2022

Wir sind erst gegen 10.00 Uhr losgefahren, weil wir uns nicht so hetzen wollten. Die Autobahn war frei und wir wären 12.15 Uhr angekommen, wenn das Navi nicht der Meinung gewesen wäre, wir schwebten 6 Meter neben der Straße und ich nochmal auf die Autobahn Richtung München statt auf den Kreisverkehr gefahren wäre. Eigentlich kenne ich die Stelle schon, aber blöderweise war links neben mir ein Auto, so dass ich nicht mehr rüberziehen konnte. Vor dem Bosch-Parkhaus war auch eine lange Schlange, also haben wir irgendwo in einem Flughafen-Parkhaus geparkt.

Wir sind dann gleich mal als Ablöse für den Fotopoint von Schwabenstein eingeteilt worden. Das war uns aber ganz recht, denn in Halle 1 war die Hölle los. So viele Menschen. Am Fotopoint gab es einen Triceratops mit Eiern und Boba Fetts Tron, auf den man sich sogar setzen konnte. Nur anlehnen durfte man sich nicht und natürlich vorher etwaige Rucksäcke abnehmen. Einmal musste ich die Lehne auch wieder richtig fest drücken, weil sich ein kleiner Spalt gebildet hatte. Leider konnten wir die Fragen nicht beantworten: Wer hat das gebaut? Wie lange hat das gedauert? Aus wievielen Steinen besteht das? (Nachtrag: Der Triceratops bestand aus 120.000 Steinen, gebaut von JB Spielwaren/René Hoffmeister, 150 kg, Owner Hendrik & Philipp)

Als wir wieder abgelöst wurden, bin ich zur Drag-Show gegangen. Aber die Bühne war leider sehr klein und die wenigen Plätze schon längst bestetzt. Davor haben sich so viele Leute versammelt, dass ich gar nichts sehen konnte außer auf Handydisplays der Filmenden. Ich habe dann aber auf der Galerie Majestix und Gutemine entdeckt und gewunken. Mit ihnen sind wir dann ein bisserl rumgelaufen, z.B. an den Stand von Fantasie und Raum, um Thomas und Martina zu begrüßen. Moni war gerade unterwegs. An einem anderen Stand habe ich mir nun doch einen Plüsch-Yoshi gekauft, nachdem ich die letzten fünf Male oder so widerstehen konnte, weil ich doch schon einen Yoshi-Schlüsselanhänger habe. So wird das nix mit dem Plüsch-Kaufverbot... Ich brauchte dringend eine Kleinigkeit zu Essen, weil ich das bis zum LGT-Abendessen um 20.00 Uhr nicht ausgehalten hätte. Aber überall waren lange Schlangen an den wenigen Fressständen und dass draußen auch ein paar Buden waren (wo normalerweise der Mittelaltermarkt war, der dieses Jahr nicht da war), haben wir erst später gesehen. Es wurde dann ein Hot Dog Ikea-Style.

Am Stand Roter Drache gab es Ghostsitter- und Marabücher, ich war mir aber grad nicht sicher, bis zu welchem Band wir Ghostsitter schon haben. Wahrscheinlich wird es auch keine neuen Bücher mehr geben, sondern nur noch Ghostsitter-Hörbücher. Die sind auf Audible sehr erfolgreich - zu Recht, wie ich finde :-)

Das Highlight ist natürlich immer der Cosplay-Contest am Samstag. Aber leider waren im Atrium keine Stuhlreihen und wir waren wieder kurz vor knapp da, so dass wir dann nur noch auf dem Boden sitzen konnten. In unserem Alter und Fitnesszustand ist das echt blöd. Und dann waren die Cosplays auch aus Games und Anime, da kannten wir gar nichts, auch wenn sie alle phantastisch aussahen. Die Preise waren auch galaktisch. 1000 Euro für den ersten, 750 für den zweiten und 500 für den dritten Platz plus zahlreiche Extras. Wir haben die Show dann nicht bis zum Ende geschaut, sondern sind in Halle 3 gegangen, wo wir Nessi kurz Hallo sagen konnte. Wegen Krankheit musste sie alle, wirklich ALLE Panels moderieren. Also die Schauspieler etc. waren ihre Interviewpartner, falls zu wenig Fragen aus dem Publikum kamen. Deshalb entschuldigte sie sich auch, dass sie nicht zum LGT-Abendessen kommen können würde, weil sie sich auf morgen noch vorbereiten musste.

Vor dem Abendessen im Wyndham Restaurant haben wir dann noch das Auto umgeparkt auf den Hotelparkplatz. Dadurch dass der nicht exklusiv für Hotelgäste reserviert ist, war der am Mittag zur Messe natürlich komplett belegt. Da muss ich mal schauen, wie wir das nächstes Jahr machen. Ich dachte an Vorabendandreise, falls da nicht wieder Trekdinner ist. Nachdem wir eingecheckt sind (Zimmer 420, fast wie 42), ging es dann zum LGT-Treffen. Das Essen war superlecker, aber hatte auch seinen Preis. Aber an der langen Tafel konnte ich nicht mit vielen Leuten sprechen.

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Sonntag, 27. November 2022

Als wir am nächsten Morgen kurz vor neun zum Rapport erschienen, nutzte ich die leere Halle und habe einige Fotos von den Legomodellen gemacht. Da sind sooooo schöne Sachen dabei, da kann man sich gar nicht sattsehen. Wir wurden dann für den Mosaik-Stand eingeteilt, wo wir den Messebesuchern ein Schälchen, eine Bauanleitung und eine kleine, schwarze Platte ausgaben. Sieben Mosaik-Bilder standen schon da, heute sollte das achte gebaute werden: Sidious. Ich habe auch drei ziemlich langweilige, fast ganz schwarze Platten gebaut. Die interessanteren habe ich den Gästen überlassen. Es kamen auch ein paar LGTler und haben mitgebaut. Die Halle füllte sich, aber bei weitem nicht so wie gestern.

11:45 Uhr haben wir dann auf der Hauptbühne Jess Bush (Chapel aus Strange New Worlds) gesehen. Sie durfte natürlich nicht spoilern, aber sie war echt eine supernette Person. Danach haben wir Nathan getroffen, der als Joker (Suicide Squad) verkleidet war. Und trotz des reichlichen Frühstücks haben wir uns einen Crêpe geholt, weil die Schlange nicht lang war. Sehr lecker und ordentlich durchgebacken, nicht so halb roh wie man das manchmal am Marienplatz bekommt. Wir haben uns dann über drei T-Rexe amüsiert, die von hinten aussahen wie drei P*n*sse.

Florian hat sich dann mit David von Force of Bricks unterhalten. Bei den gelben und blauen Steinen (wo wir letztes Jahr Standdienst hatten) war niemand, der die Werke wieder auseinanderbaute. Dann haben wir am Mosaik-Stand wieder abgelöst und sind bis zum Schluss geblieben. Die Messebesucher haben tatsächlich das komplette Bild geschafft. Am Ende habe ich noch die übrig gebliebenen Steinchen nach Farben sortiert und in die Tütchen verteilt. Mein innerer Monk konnte nicht anders. Deshalb haben wir diesmal die Drag-Show komplett verpasst.

Für alle Helfer gab es dann noch ein kleines Dankeschöngeschenk und dann ging es ans Abbauen. Erst habe ich in der Spieleecke mit aufgeräumt (wo ich einen leckeren Apfelballen nehmen durfte), dann bin ich zu Thomas und Monika, den halben Laden wieder verpacken. Florian hat derweil bei Lego mitgeholfen. Das ist immer der anstrengendste Part der ComicCon. Es wurde verkündet, dass nächstes Jahr zwischen Messeherbst (23.-26.11.2023) und der ComicCon (08.-09.12.2023) knapp zwei Wochen Abstand wären und deshalb die Lego-Stände nicht stehen bleiben dürften. Nun ist die Frage, ob Schwabenstein sich das antun möchte, diesen Aufwand zu betreiben, oder nur auf einer der beiden Messen präsent sein wird. Davon werden wir auch abhängig machen, ob wir wieder beide Tage kommen. Wegen dem Weihnachtstrekdinner am 07.12.2023 werden wir nicht schon am Vorabend anreisen können. So ein Stress... Aber wenn Schwabenstein nicht bei der ComicCon ausstellen würde, dann könnten wir statt dessen am Samstagabend zum LGT-Essen kommen und dann nur am Sonntag auf die Con gehen. Mal sehen... Der spätere Termin liegt wohl daran, dass die German ComicCon Dortmund am 03.-04.12.2023 sein wird. Das ist schon eine harte Konkurrenz.

Wir mussten 21:36 Uhr vom Parkplatz runter, weshalb wir nicht ganz bis zum Schluss aufräumen konnten. 21:34 Uhr haben wir den Parkplatz verlassen. Die Heimfahrt war unspektakulär, die Autobahn frei. Nur etwas Nebel gab es, was in der Dunkelheit unangenehm ist. Und Lichthupe scheint wieder im Kommen zu sein. Nicht bei mir, weil ich lieber ein Stück hinter einem LKW hertucker und erst überhole, wenn wirklich frei ist, aber es gibt ja so Leute, die mit 120 km/h nach links ziehen und die Raser dann ausbremsen, egal ob Geschwindigkeit unterschätzt oder Absicht. Mir wäre das zu gefährlich. Wir wollten kurz nach zehn beim Burger King einkehren, doch der hatte schon zu. So wurde es nur eine belegte Semmel für mich und eine Rostbratwurst für Florian. Kurz vor halb eins waren wir dann zu Hause.

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Dienstag, 27. September 2022 21:02

Pre-Opening The Lego Store

Ganz lieben Dank an Daniel und Schwabenstein, die uns dieses VIP-Event ermöglicht haben. Offiziell wird der Lego-Store erst am 29.09.2022 eröffnet, doch wir durften schon zwei Tage vorher rein. Einerseits wurde die Technik mit uns als Friendly User getestet, andererseits gingen die zahlungskräftigen AFOLs von Bricking Bavaria, Schwabenstein, SwissLUG und wie sie alle heißen nicht ohne gelber, großer Papiertüte raus. Von Dallmayr wurden alkoholfreie Getränke gereicht, u.a. eine Variation des Bavaria Sprizz mit Almdudler. Und man traf das eine oder andere bekannte Gesicht.

Ich war bereits 1,5 Stunden vorher da, weil es sich nach der Arbeit nicht gelohnt hatte, nach Hause zu fahren. Ich habe ein wenig das Treiben am Marienplatz und auf der Kaufingerstraße beobachtet, einen leckeren Crêpe mit Nutella und Banane gegessen und den Elbenwald besucht, der drei Mal größer ist als der im PEP. 18.00 Uhr ging es los, da war Florian dann auch pünktlich da. Wir wurden auf der Liste abgehakt und durften dann über den roten Teppich durch einen Nebeneingang hinein. Die Security fischte ein paar Leute raus, die nicht auf der Liste standen, die wohl aber in nicht böser Absicht einfach rein gegangen waren.

Florian bekam den allersersten Stempel vom Store in seinen Pass rein. Der war kurz zuvor noch originalverpackt gewesen. Juhu! Ein paar Mitarbeiter sind vom Lego-Store Barcelona da gewesen, um die Crew zu unterstützen. Manche sprachen echt gut deutsch. Ansonsten halt englisch. Alle waren sehr freundlich und gut drauf.

Ich musste so lachen, weil der Store ein einziges Klischee war, voller Dirndl, Lederhosen und Brez'n. Ich vermute mal, dass es in Zukunft in erster Linie die Touristen anlocken soll.

Der Drucker, mit dem man einen Torso nach individuellen Wünschen hätte bedrucken können, litt leider mehrmals unter Stromausfall. Die Sicherung flog immer wieder raus, weshalb wir das erst einmal auf einen späteren Besucht vertagten. Florian hat sich dann doch gegen die neue Ritterburg aber für das Medieval Blacksmith-Haus entschieden. Wir haben nach wie vor das Problem, dass uns der Platz ausgegangen ist. Und bis die Jungs irgendwann mal ausziehen, wird es sicher noch ein paar Jahre dauern. Aber ich möchte sie nicht einfach vor die Tür setzen, das habe ich selbst erlebt. Die beiden dürfen so lange zu Hause wohnen, wie sie möchten. Deshalb muss Florians Brickoseum noch ein Weilchen warten.

Es war ein sehr schönes Date mit meinem Mann gewesen :)

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Montag, 29. August 2022 20:54

Extreme Aus-dem-Koffer-Lebing

Es begann alles damit, dass uns Wash gefragt hat, ob wir auch zum Klingolaus Dinner Grillen nach Bochum kommen würden. Aber das ist schon eine Ecke zu fahren, aber gut. Wir wären halt Samstag früh losgefahren und am Sonntag in Ruhe zurück. Sehr dekadent.

Dann haben wir über irgendeinen Social Media-Kanal (ich find da nie nix wieder) Anfang August erfahren, dass am Freitag, 26.08. in Köln die Aufzeichnung von RTL Samstag Nacht (Arbeitstitel Das Klassentreffen?) stattfinden soll. Florian hatte vorgeschlagen, dass wir also schon vorher anreisen. Wegen der Gamescom gab es aber nur noch superteure Hotels, aber was soll's. Die Tickets waren dafür günstig. Und dafür musste leider Trekdinner für uns ausfallen.

Und dann haben wir auf Fatzebuck noch Fotos von der Federation Plaza im Moviepark gesehen, was uns mal wieder daran erinnert hat, dass wir da schon seit Ewigkeiten mal hin wollten. Warum also nicht jetzt, wo wir sowieso in der Ecke sind.

Und dann meinte Florian noch, dass die Anreise nach Köln am Freitag vielleicht problematisch werden könnte, auch wegen der Gamescom, weshalb wir die Hinfahrt aufteilten und am Donnerstag einen Zwischenstopp in Aschaffenburg einplanten. Und so füllt sich unser Kalender stetig, da wundert es dann niemanden mehr, dass man bei uns schwerer einen Termin bekommt als beim Papst. Vier Nächte in vier Hotels. Das nenne ich mal "Extreme Aus-dem-Koffer-Lebing".

Auf den Fahrten haben wir das Hörspiel von Mara und der Feuerbringer 1-3 angehört. Auf dem Elbenwaldfestival gab es dazu sogar eine Live-Aufführung. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die meisten Schauspieler aus dem Film mitgewirkt haben, Lilian Prent, Christoph Maria Herbst, Esther Schweins, Heino Ferch... Dadurch hatte ich natürlich sofort die Figuren im Kopf sehen können. J.J.L. wurde durch Rufus Beck ersetzt, aber manchmal kann man eben mit gewissen Leuten aufgrund diverser Differenzen nicht mehr zusammenarbeiten. Das hätte ich auch so gemacht.

Natürlich ist es schade, dass man im Auto dann die Fahrgeräusche hat und die grandiose Tonqualität nicht entsprechend würdigen kann, aber das ist die einzige Zeit, in der wir Hörspiele, Hörbücher und Podcasts überhaupt hören können. Am Montag Abend haben wir dann aber doch noch die letzte CD zu Hause zu Ende gehört. Nachdem ich die Bücher 2 und 3 in den Jahren 2011 und 2015 gelesen hatte, konnte ich mich nicht mehr an alles erinnern. So war die Auffrischung sehr hörenswert.


Donnerstag, 25. August 2022 - Aschaffenburg

Die erste Station haben wir in Aschaffenburg im Hotel Olive Inn gemacht. Das war 2012 bei der Eröffnung sicherlich sehr hübsch gewesen, aber durch den günstigen Preis ist es leider nicht möglich, alles instandzuhalten. So funktionierte unser elektrisches Rollo nicht, so dass wir nur mit geöffenter Tür lüften konnten. Der Teppich hatte schon ein paar Flecken, die nicht mehr rausgingen. Die Matratzen waren sehr weich, aber ich hatte glücklicherweise keine Rückenschmerzen bekommen. Die Bettdecken lagen im Schrank, dessen Türen schon schief hingen, und wir mussten selbst beziehen. Deshalb wollte ich am nächsten Tag auch nicht dort frühstücken (ich buche grundsätzlich ohne Frühstück und entscheide dann vor Ort, ob wir dort frühstücken oder nicht). Das Personal war aber sehr nett und zuvorkommend.

Gefrühtstückt haben wir dann im Lebenswert, nachdem wir kurz auf Holms Empfehlung einen Abstecher zum Schloss Johannisburg gemacht haben und die Aussicht zum Main genossen haben. Da wir Münchner Preise gewöhnt sind, war ich über die günstige Rechnung etwas erstaunt.

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Freitag, 26. August 2022 - Köln

Über unseren Besuch bei RTL Samstag Nacht - Das Wiedersehen habe ich bereits geschrieben. Ich hatte gedacht, dass diesmal Karl Ranseier in Begleitung von Marilyn und Elvis irgendwo gesichtet würde. Aber er ist immer noch tot.

Das Hotel Moxy kostet normalerweise nicht so viel. Es war gerade mal vor drei Wochen neu eröffnet worden. Die Einrichtung ist sehr modern und ansprechend. Zum Studio waren es nur drei Gehminuten, was gut war, weil ich die ausgedruckten Ticketreservierungen vergessen hatte. Ich bin halt ein Schussel. Das Personal war noch nicht ganz aufeinander eingespielt, aber das kommt bestimmt noch. Das Frühstück war okay, aber es gab kein Bacon. Ich prangere das an! Dafür war es kostenlos, wenn man sich für das Marriot-Reward-Programm anmeldete. Die Website hatte zwar ein paar Schwierigkeiten mit dem Ö im Nachnamen, und weil ich auf meinem Handy noch keine QR-Scanner hatte und sich Florian anmeldete, die Hotelreservierung aber über mich lief, musste das erst einmal im Computer zusammengeführt werden. Hat dann aber geklappt.

Nachdem die Snacks im Foyer des Studios nur was für den hohlen Zahn waren und Florian überhaupt nichts Ansprechendes gefunden hatte, sind wir spät in der Nacht noch in das Teras Restaurant gegangen. Florian fand seinen Döner nicht so gut, aber meine türkische Brause Gazoz und mein Peynirli, Yumurtali Pide waren sehr lecker, auch wenn mir das so spät noch wie ein Betonklotz im Magen gelegen hatte. Um Mitternacht sollte man nichts mehr mit Käse essen. Serviert wurde das Essen von Roboter Bella, allerdings nahmen nicht die Gäste die Teller von den Tabletts, sondern das Personal. Aber wenn sich das etabliert hat (im Hotel Maritim in Bad Godesberg gibt es inzwischen auch solche Roboter), dann wird man die sicher öfter sehen und dann auch als Gast selbst bedienen können. Ist nicht so schwer. Man muss auf dem Touchscreen (da wo das Katzengesicht drauf ist) nur bestätigen, dass man seine Speisen genommen hat.

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Samstag, 27. August 2022 - Bochum

In Bochum waren wir beim Klingolaus Dinner Grillen. Übernachtet haben wir im Hotel Schmerkötter. Ich muss sagen, dass das ein echtes Wohlfühlhotel ist. Unser Zimmer war liebevoll eingerichtet. Das gewünschte Frühstück haben wir am Vortag bestellt, da es kein Buffet gibt, sondern das Essen an den Tisch gebracht wird. Mein Obstteller war ein Traum. Und auch kleinere Nachbestellungen waren möglich. Wenn wir mal wieder in Bochum sind, werden wir sicherlich wieder dort einkehren.

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Sonntag, 28. August 2022 - Bottrop-Kirchellen

Nachdem wir am Sonntag im Movie Park gewesen sind, haben wir abends im Restaurant zum Goldenen Bullen gegessen. Mein Salat mit Ziegenkäse war lecker, aber die Steaks waren noch zu blutig. Da muss man wohl genau sagen, wie man sie haben möchte. Florian hat seit Ewigkeiten mal wieder Halb & Halb (Pola-Pola) gegessen, das war gut.

Geschlafen haben wir im Beisenbusch Hotel & Restaurant. Weil ich aber im Navi auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant das Hotel-Restaurant Jammerkrug noch gespeichert hatte, sind wir zuerst dorthin gefahren. Das Personal war schon leicht nervös, ob die Reservierung verschütt gegangen sei, weil kein Zimmer mehr frei war. Aber dann habe ich meinen Fehler bemekrt und wir waren alle erleichtert. Ich hatte am Tag vorher am Handy die Stornobedingungen im Beisenbusch angeschaut und nun befürchtet, dass ich aus Versehen storniert hätte. Ich mache solche Sachen überhaupt nicht gerne am Handy, weil ich immer Angst habe, irgendwo falsch zu klicken auf dem kleinen Bildschirm und mit meinen Wurstfingern. Wir hatten dann aber wegen der Stornogebühren doch nicht storniert, eigentlich hätten wir noch 1-2 Stunden Richtung München fahren wollen. Sowas werde ich dann bei der nächsten Reiseplanung berücksichtigen.

Das Beisenbusch hat leider keinen Aufzug, weshalb Florian den schweren Koffer hochschleppen musste. Memo an mich selbst: Lieber zwei kleine als einen großen Koffer mitnehmen! Die Sauberkeit ließ leider auch ein wenig zu wünschen übrig. Das Zimmer war zweckmäßig, aber nicht wirklich gemütlich. Ich denke, dass Hotels in der Nähe von Attraktionen wie dem Moviepark von der Laufkundschaft leben und kein Interesse daran haben, Stammkunden zu gewinnen. Das WLAN war in der Nacht ausgefallen. Man konnte sich zwar verbinden, aber es gab keine Verbindung zum Internet. Gut, dass wir immer unseren persönlichen Hotspot für Notfälle dabei haben.

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Uns hat die Zahl 47, die Star-Trek-Zahl ein wenig verfolgt. Wir sehen ja gerne Muster :) Es gab in dem Hotel Moxy kein Zimmer 147, aber wir hatten die 417. Wolfgang hatte im Studio Sitz 47 zugeteilt bekommen. Im Hotel Schmerkötter hingen an den Zimmerschlüsseln kleine Tribble. Und im Moviepark hatten wir dann die nette Begegnung mit der Mitarbeiterin, die ebenfalls Trekkie war. Schöne Zufälle :)

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Sonntag, 28. August 2022 22:52

Movie Park Bottrop-Kirchellen

2017 hat der Moviepark eine neue Attraktion eröffnet, den Federation Plaza. Die komplette Tour inklusive Achterbahnfahrt kann man auf Youtube anschauen. Trekdinner Hamburg und weitere Bekannte hatten seither öfter mal Fotos in Facebook bepostet, seither wollten wir dort auch einmal hin. Und da wir am Wochenende in der Nähe waren, haben wir das endlich wahr gemacht. Uns haben sich noch Wash und Melanie angeschlossen.

Es war relativ wenig los. Zuerst waren wir in Area 51, der Wildwasserbahn. Danach waren wir ein bisserl nass, aber weil wir tolles Wetter hatten, trocknete unsere Kleidung schnell wieder.

In der Attraktion Operation Enterprise haben wir uns sehr nett mit einer Mitarbeiterin unterhalten, die dort gerade deshalb arbeitet, weil sie selbst ein Trekkie ist. Sie hat von uns im Transporterraum ein Foto gemacht. Mit der Achterbahn sind wir allerdings nicht gefahren. Ich habe immer noch Probleme mit meinem Nacken nach meinem Treppensturz im Mai. Und dann waren wir noch shoppen, in erster Linie aber Kleinigkeiten für das Weihnachtstrekdinner.

In der Spielhalle habe ich mich gewundert, wieviele Leute bei den Greifarmen versuchen, Plüschtiere zu erwischen. Und bei den Wurfspielen ebenfalls, aber man hat im ganzen Park einige Leute mit Riesenplüschtieren rumlaufen sehen, also manchmal scheint es doch zu klappen. Aber so ein riesiges Teil, das nur einen Haufen Platz wegnimmt und verstaubt, hätte ich sowieso nicht haben wollen.

Bei Time Riders hatte ich das Gefühl, dass ich das letzte Mal enttäuscht gewesen war. Aber ich konnte mich irgendwie nicht an die Fahrt erinnern. Später wusste ich, dass ich es wohl verdrängt hatte. Es ist ein Simulator, wo man durchgeschüttelt wird und ein paar Dinos und so auf dem Bildschirm sieht. Memo an mich selbst für das nächste Mal: Nicht in Time Riders gehen...

Die Zeit verflog und am Ende sind wir nur nochmal schnell durch den hinteren Teil des Parks gelaufen, der eher für jüngere Besucher ist.

Gegessen haben wir dann auswärts im Goldenen Bullen in Dorsten, wo die medium Steaks eher raw waren. Wash und Mel sind dann nach Hause gefahren, die hatten es nicht so weit, und wir haben noch eine Nacht vor Ort verbracht. Wir hätten eigentlich auch schonmal 1-2 Stunden Richtung nach Hause fahren können, damit die Fahrt am nächsten Tag nicht so lang wird, aber das Hotel hätte Stornogebühren gekostet. Dafür hatte Florian dann noch die Gelegenheit, die letzten Fotos für die Nertography im Hotelzimmer zu machen.

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Freitag, 26. August 2022 23:59

RTL Samstag Nacht - Das Wiedersehen

Um vier sind wir bereits vor dem Studio mit der Hausnummer 22 in Köln gestanden und haben auf Wolfgang gewartet. Wegen unserer Brickgespräch-T-Shirts hat man uns sofort erkannt und gefragt, ob wir Sandra und Florian wären. So warteten wir gemeinsam auf den Fahrdienst. Wegen den Stufen vor dem Studio hat sich Florian schonmal vorab erkundigt, wo Wolfgang denn rein könne. Da sagte man ihm, dass alles ebenerdig sei. An die Stufen vor dem Eingang hatte man nicht gedacht. Aber er solle sich nochmal melden, wenn Wolfgang eingetroffen ist, dann könnte er mit ihm durch den Seiteneingang fahren.

Als er dann endlich da war und von seinem Begrüßungskommitee geknuddelt worden war, ist Florian mit ihm durch den Seiteneingang, wo er kurz Sophia, Alexa und Alexander Hallo sagen konnte. In der Schlange standen auch Lydia, Sebastian und Steffi. Die Abholung durch den Fahrdienst hatte Wolfgang für 22:00 Uhr bestellt. So genau wusste aber niemand, wann die Show zu Ende sein würde. Auf der Website von Endemolshine waren die Informationen hierzu eher dürftig, aber wahrscheinlich kann man höchstens die Mindestdauer angeben, wie lange eine TV-Aufzeichnung dauern würde. 22:00 Uhr kam mir aber schon sehr knapp vor.

Im Foyer hatte ich gehofft, noch etwas essen zu können, aber es gab irgendwie Fritz-Cola (die ganz okay ist), Quinoa-Salat, Foccacia und halb-vegane Wraps. Letzterer war zwar lecker, aber nur was für den hohlen Zahn. 17:00 Uhr begann dann die Ticketausgabe. Ich fand den Bestellvorgang schon seltsam, weil man seine Tickets reservieren, dann bezahlen, und dann nochmal in einem engen Zeitfenster vom 20.-23.08. bestätigen sollte. Zumindest hatte es dann den Vorteil, dass wir sieben zusammen sitzen konnten, weil die Plätze erst am Abend vergeben wurden. Außerdem gab es in den Reihen keine freien Plätze zwischendrin, was vielleicht blöd ausgesehen hätte bei Kamerafahrten über den Köpfen des Publikums hinweg. Weil das so ein Megaevent war, hatten wir keine Lego-Figuren mitgebracht, außer der für Wolfgang. Allerdings hatten wir die noch in unseren Rucksack verstaut (den wir an der Garderobe abgegeben hatten) und wollten sie ihm nach der Show geben. Wir saßen in der vierten Reihe ganz rechts, wo zwei Stühle statt nur einer fehlte. Der nette Mitarbeiter von der Platzzuweisung hat mir dann aber schnell wieder einen geholt.

Die Show war toll. Und lang. Mit vielen Gästen. Wann genau RTL Samstag Nacht - Das Wiedersehen ausgestrahlt wird, wissen wir noch nicht. Aber ich freue mich schon wie blöd darauf. Ich saß neben einem Publikums-Micro. Als ich damals, als ich noch jung war, mal bei einer Aufzeichnung der Talkshow "Gottschalk" im Bavaria Studio gewesen war, der Sendung, in der die kleinste Frau und der größte Mann Deutschlands eingeladen waren, hatte man mein Lachen aus dem Publikum herausgehört. Leider habe ich das Video nicht mehr, das ist bei der Entsorgung meiner VHS-Sammlung wohl flöten gegangen. Ich bin gespannt, ob mein Lachen auch herauszuhören sein wird. Früher fand ich Far Out! Extreme... irgendwas nur mäßig lustig, aber diesmal habe ich mich scheckig gelacht. Vielleicht war ich damals für diese Art von Humor noch nicht reif genug. Oder noch nicht verspielt genug.

Um 22:00 Uhr war die Aufzeichnung noch lange nicht vorbei. Erst kurz nach 23:00 Uhr ging sie dann zu Ende und Wolfgang ist mit seiner Begleitung schnell raus. Glücklicherweise war der Fahrdienst noch da und hatte gewartet. Aber genießen konnte er die letzte Stunde nicht mehr. Das war sehr schade gewesen. Da man auch kein Handy mit reinnehmen durfte, konnte er auch nicht Bescheid geben, dass es etwas länger dauert. So konnten wir uns auch nicht mehr richtig verabschieden und eine Fotosession gab es auch nicht mehr. Das mit der Inklusion üben wir nochmal.

Wir haben auch nicht viel länger gewartet, weil uns mittlerweile der Magen in den Kniekehlen hing. Und gefroren hatte ich auch, weil sich in den Studios inzwischen keine Hitze mehr wegen der Scheinwerfer anstaut. Statt dessen saß ich mitten im Luftzug der Klimaanlage. Zumindest hatte ich noch mitbekommen, dass Tommy gerufen hatte: "Wo ist meine Frau? Meine richtige Frau?" Was er damit gemeint haben könnte, erfahrt ihr, wenn ihr die Sendung anschaut. Sobald ich weiß, wann sie ausgestrahlt wird, gebe ich nochmal Bescheid.

Samstag, 27. August 2022

Am nächsten Vormittag haben wir Wolfgang dann zu Hause besucht und ihm seine Lego-Figur gebracht.

Und das haben Alexander und Tommy nach der Show gepostet. Hachz!

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Sonntag, 7. August 2022 22:31

Pullman City

Dieses Wochenende waren wir mal wieder in Pullman City. Da es vormittags regnete und wir sowieso nicht gern so früh aufstehen, sind wir erst ca. 10.00 Uhr losgefahren. Die Autobahn (über Deggendorf) war erstaunlich frei. Ich hatte auch den Eindruck, dass nur sehr, sehr wenige Lkws unterwegs waren. Gegen Mittag haben wir uns dann mit Thomas, Monika und Martina getroffen. Es war auch das Community-Treffen von Max Hartl.

Samstag, 6. August 2022

Eigentlich waren wir schon so lange nicht mehr dort, weil es uns etwas langweilig geworden war. Ähnlich wie beim Legoland möchte man dann Programm haben, damit es wieder Abwechslung gibt. Wir waren in der Zeit, in der wir mit den Jungs immer Urlaub auf dem Bauernhof im Bayerischen Wald gemacht hatten, jedes Jahr dort. Danach nur 2008 zur Harley Stampede und dann 2013 zu Tom Astor und im Palace Hotel. Da hatten wir bedauert, dass der Weihnachtsmarkt schon vorbei war. Dorthin haben wir es aber all die Jahre auch nicht geschafft, weil es in der Vorweihnachtszeit sowieso immer so stressig ist. Aber vielleicht schaffen wir es mal gemeinsam mit Freunden, da ist die Motivation größer.

Unser erster Programmpunkt waren die Indianischen Tänze in der Reithalle. Es war nicht so wahnsinnig viel los, deshalb haben wir an der Bande noch ganz gute Plätze bekommen. Danach waren wir Shoppen. Ich hatte mal wieder einen Bestellungen-beim-Universum-Augenblick, denn auf der Hinfahrt dachte ich mir noch, dass ich es sehr bedauere, dass ich meine alten Cowboystiefel nicht mehr habe, weil der Schaft zu eng war und die Falten immer gerieben und Blasen verursacht hatten. Ich glaube auch, dass ich die mittlerweile entsorgt habe, auch weil die Sohle durchgelaufen war. Wegen meinen dicken Waden habe ich mir aber nie wieder welche gekauft, weil ich in Stiefel nie in den Schaft passe, auch nicht bei Weitschaftstiefeln. Ich dachte mir, dass ich solche Stiefel mit einem kurzen Schaft toll fände, und dann standen sie da... Schwarz, ähnlich bestickt wie meine alten Joe Sanchez, deshalb musste ich die sofort nehmen. Ein wenig entsetzt war ich, dass mein schwarzer Wildlederfransengürtel inzwischen über hundert Euro kostet. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich damals nicht so viel Geld dafür ausgegeben habe.

Danach haben wir im Scarlett's ein Päuschen gemacht. Weil ich schon so Unterzucker hatte, habe ich eine Ofenkartoffel gegessen. Danach waren wir noch in der Mainstreet und am Schießstand. Den alten Schießstand, wo ich mit dem Luftgewehr mit Zielfernrohr geschossen hatte, gibt es nicht mehr. Der Inhaber ist einem Herzinfarkt erlegen und hatte keine Nachfolge geregelt, so dass der Stand dann abgebaut wurde. Jetzt gibt es nur noch einen Witzstand, wo man lustige Figuren und andere Dinge aktiviert, und eventuell mal mit Wasser vollgespritzt wird.

Es waren ein paar Leute aus der Max Hartl-Community da. U.a. auch Tamma Ja'Ori (das heißt "Stute und Hengst" auf finnisch) mit ihren beiden Kindern, die wir schon auf dem Flauschhaufentreffen in Schweinfurt kennengelernt haben. Wir haben dann im Steakhouse nochmal eine Trinkpause eingelegt und die Fahne von Max Hartl unterschrieben, die wir während der Aufführung schwenken wollten. Wir haben einen tollen Hund gesehen, der wirklich wie ein Wolf aussah. Moni meinte, es könnte ein Malamut sein. Aber inzwischen habe ich noch etwas gegugelt. Es gibt ein paar Hunde, die Wölfen ähneln, aber der Malamut sieht für mich wie ein normaler Husky aus. Wenn ich raten müsste, würde ich auf den Tamaskan oder den Tschechoslowakischen Wolfhund setzen.

18.00 Uhr begann die Aufführung von Winnetou. Kurz nach 17.00 Uhr haben wir schon unseren Platz besetzt, da sich die Arena schnell füllte. Während die anderen warteten, sind Thomas und ich noch kurz zum Auto gegangen, wo ich dann noch meine schwarzen Wildlederfransen für die Schultern und meine schwarze Wildlederfransenhandtasche geholt habe und die neuen Cowbolystiefel angezogen habe. Die Pyrotechnik war schon sehr beeindruckend. Aber die Pferde waren nur in der Arena, wenn gerade kein Feuer und kein lautes Knallen war. Obwohl ich fast nur Augen für die Pferde hatte, fand ich die Aufführung doch ganz emotional. Und Max Hartl, der auf dem Dach der Kulisse sich mit einem stumpfen Messer "rasierte", freute sich über unseren Jubel.

Ich bin gespannt, ob die Süddeutschen Karl-May-Festspiele nach dem Tod von Fred Rai 2015 und dem Brand 2017 noch in Dasing stattfinden werden. Seit 2019 finden Karl-May-Spiele jedenfalls in Pullman City statt. Wer weiß, was die "strategische Neuausrichtung" von Dasing zu bedeuten hat... In Pullman City merkt man auf jeden Fall, dass sich die Investitionen seit 2017 gelohnt haben. Die Event Arena ist neu und ich glaube, auch das Hacienda Hotel. Die Gastronomie ist sehr gut, auch wenn der Boden überall etwas staubig ist und die Tische auch mal etwas klebrig, aber ich denke, das liegt auch daran, dass hier genau wie überall dringend Servicepersonal gesucht wird.

Für die Community war im Saloon leider kein Tisch reserviert, deshalb war es nicht ganz einfach, für unsere Gruppe einen Platz zu finden. Aber im Rodeo-Steakhouse kamen wir dann unter. Leider gab es da nicht wirklich etwas für den kleinen Hunger, auch kein Lady's Cut, so dass ich mein halbes Steak dann einpacken ließ. Lecker war es trotzdem und wir durften bei einem Line Dance zuschauen.

Nicht allzu spät sind wir dann in unser kleines Hotel gefahren. Ich verrate nicht, wo das war, denn das hat nur wenige Zimmer und die Hotelbesitzerin ist auch Trekkie. Dort wollen wir beim nächsten Mal wieder hin :) Vielleicht Halloween oder Weihnachtsmarkt, aber vielleicht noch nicht dieses Jahr. Wir werden sehen.

Sonntag, 7. August 2022

Um 6.00 Uhr morgens klingelten die Kirchturmglocken. Warum??? Heute hatte ich mir geflochtene Zöpfe gemacht wie eine Squaw und die Mokkasins angezogen, die ich 2008 in Nevada gekauft, aber bisher noch nicht getragen hatte. Nach einem Käffchen an der Hotelbar und der Bezahlung sind wir wieder nach Pullman City gefahren. Nach dem leckeren Frühstück mit Bacon im Saloon haben wir das Tiergehege angeschaut. Dort steht jetzt die Kinderbahn, die früher direkt rechts neben dem Eingang war. Und dann waren wir noch im Authentic Bereich. In einem Schaufenster sah man alte, medizinische Instrumente. Da kann man nur froh sein, in der heutigen Zeit zu leben... Einen Greifvogelflug über die Arena konnten wir dann auch sehen. Aber da zeigte sich wieder die Schwäche der Handycam. Deshalb das nächste Mal die Digicam nicht vergessen! Martina musste dann leider schon wieder los, da sie in die Schweiz einen sehr langen Weg hatte.

13.30 Uhr gab es dann eine witzige Wild West-Show in der Arena mit Vanessa und Donald Newman aus Italien und Pocahontas, Noname Cowboy und Jumping Jack. Danach waren wir noch im Erdhaus, wo uns die Indianische Kultur und Mystik näher gebracht werden sollte. Ich meinte zwar, dass das etwas zu wenig differenziert war, denn nicht alle Indianer waren friedliebende Menschen mit einer tiefen Verbundenheit zur Natur, sondern es gab durchaus auch kriegerischere Völker. Aber ich fand es schön, dass das American Native Ehepaar von zwei Stämmen stammte und sich dann für ein Reservat als ihre Heimat entschieden hatten. Je mehr die Menschheit durchmischt wird, desto weniger Feindlichkeiten sollte es doch geben, oder?

Mittlerweile ist Thomas vom Captain und Admiral noch zum Sheriff aufgestiegen. Sehr, sehr schick! Während 16.00 Uhr (am Sonntag etwas früher) die Winnetou-Vorführung stattfand, haben wir im Scarlett's zu Abend gegessen. Die Pommes sind einfach der Hammer! Man kann da von morgens bis abends durchfuttern... Und dann sind wir wieder nach Hause gefahren, bevor die Aufführung zu Ende war, damit wir nicht auf dem Parkplatz schon im Stau stehen.

Ich verstehe nicht, wie wir es 9 Jahre ohne Pullman City ausgehalten haben. Aber ich denke, jetzt wo die Westernstadt drei neue Fans gewonnen hat, werden wir doch wieder einigermaßen regelmäßig dort hinfahren, zumal es doch fast ein Heimspiel ist mit nur 1.45 h Fahrzeit. Da brauche ich dann am Montag auch keinen Urlaub zur Erholung, wenn ich Homeoffice machen kann.

Wir haben beide unseren Hochzeitstag vergessen. Dafür war es aber trotzdem ein sehr schöner Tag gewesen.

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Samstag, 30. Juli 2022 23:58

Hubert Zitt beim Trekdinner

Ich habe mich riesig gefreut, dass Hubert mal wieder Zeit für unser Trekdinner hatte. Am Montag wird er an der TUM einen Vortrag halten, da hat es sich so angeboten. Wegen der Urlaubszeit hatten wir aber nur 28 Anmeldungen, aber spontan wurden dann noch 31 draus, inklusive Hubert.

Er hatte vorgeschlagen, den Vortrag von der FedCon 29 "Trekkies, das Höchste was ein Mensch werden kann!" nocheinmal vorzutragen. Ich hatte zwar grundsätzlich alle Vorträge in der Abstimmung über Fatzebuck zugelassen, aber die meisten Stimmen erhielt doch Huberts Vorschlag.

Wir waren bereits 17:30 Uhr im Restaurant, damit wir die Technik testen konnten. Es gab zwar keine Leinwand, aber die Bilder an der hinteren Wand wurden schnell abgehängt und es ging dann eigentlich. Wer die gute Technik haben möchte, muss eben auf die FedCon gehen... Theoretisch hätten wir Beamer und Leinwand noch im Auto gehabt, aber wir haben dann darauf verzichtet.

Hubert kam dann pünktlich mit seiner Begleitung und die meisten waren auch relativ früh da. Als dann alle da waren, haben wir 18.30 Uhr gestartet. Ich habe Hubert als Ehrenmitglied des Trekdinners mit seinem Spitznamen "Doctor Hu" anmoderiert und erzählt, dass er bereits zum vierten Mal beim Trekdinner München ist. 2008 war er im Schlösslgarten, 2013 im Kranztheater und 2015 im Restaurante Bar Portugal. Damals hatten wir den größeren Raum, diesmal mussten wir in den Kleinen, weil wir nicht so viele Leute geworden sind. Insgesamt war es sein 415. Vortrag. Das große Bild haben wir zum Abdunkeln genommen, weil die Vorhänge nicht mehr da waren. Dann wurde es schon recht warm und stickig.

Der Vortrag war wieder großartig. Wir hatten ihn auf der FedCon 29 verpasst, weil wir nur Sonntagstickets hatten. Es ging darum, dass auch Nicht-Star-Trek-Fans im Herzen Trekkies sein können, denn es geht auch um die innere Einstellung, die Achtung der Mitmenschen und der respektvolle Umgang miteinander. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb das eine oder andere Mitglied beim Trekdinner eigentlich gar kein Trekkie ist, sondern nur zu uns kommt, weil wir so sympathisch sind. Naja, meistens ;-)

Nach dem Vortrag haben wir erst einmal gegessen. Wegen zweier Geburtstage war das Restaurant ziemlich am Rödeln, aber sie hatten es im Griff, der Chef hat selbst mit geholfen und bis auf eine kleine Verwechslung der Bestellung hat alles geklappt. Wir saßen auch nicht auf dem Trockenen. Ich habe wieder mein Lieblingsessen Penne no forno gegessen, aber ich sehe schon, ich muss mir mal wieder eine Pizza gönnen. Nach dem Essen haben wir Hubert dann das signierte Exemplar Fakt und Vorurteil von Holm Gero Hümmler überreicht. Er hatte das Buch tatsächlich noch nicht, aber inzwischen auf seine Liste der Literaturempfehlungen zum Vortrag "Verschwörungstheorien" hinzugefügt. Und er wird es auch bald lesen :)

Danach hat sich Hubert noch unter das Volk gemischt, Fragen beantwortet und interessante Gespräche geführt, wie ich gehört habe. Zum Schluss gab es noch eine geballte Fotosession mit der LGT-Community und dem Trekdinner. Danach löste sich die Gesellschaft langsam auf und wir haben am Ende bezahlt, Hubert und seine Begleitung auf Trekdinnerkasse eingeladen. Es war soooo schön!!!

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Update 01.08.2022

In dem Vortrag hat Hubert über Nichelle Nichols gesprochen, wie sie afro-amerikanische Männer und insbesondere Frauen dazu ermutigt hatte, eine Karriere bei der NASA anzustreben. Außerdem erklärte er auch, dass Trekkies einen besonderen Umgang mit dem Tod pflegen. Als hätten wir es geahnt, ist Nichelle Nichols am 30.07.2022 im Alter von 89 Jahren von uns gegangen. Erwartbar, aber dennoch traurig.

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Sonntag, 17. Juli 2022 18:16

Flauschhaufentreffen

Dieses Wochenende haben wir Schweinfurt unsicher gemacht. Dort fand das "1. Kühlwaldische Konzil 2022" statt. Sofie hat sehr viel Liebe und Zeit investiert, um alles zu organisieren, bis hin zur Hotelbuchung mit Gruppenrabatt. Wenn ich so an Trekdinner United oder das LGT-Grillen denke, da organisiert jeder zumindest die Übernachtung von selbst. Aber ansonsten hatte das Treffen große Ähnlichkeit mit unseren sonstigen verlängerten Wochenenden.

Freitag, 15. Juli 2022

Am Freitag gegen Mittag sind wir aufgebrochen und haben noch einen Abstecher beim Steindrucker gemacht, wo wir Florians letzte Bestellung persönlich abgeholt haben. In Schweinfurt sind wir dann erst einmal im Hotel eingecheckt, beim REWE (Real Edeka Wollny Ersatz) eingedeckt und dann trafen immer mehr Leute ein, die sich vor dem Hotel versammelten. Sofie war bei Freunden zum Grillen eingeladen. Abends sind wir dann zum Biergarten Naturfreundehaus aufgebrochen, wo wir aber mit 15 Personen leider keinen Platz fanden. In so einer Gruppe ist es besser, wenn vorher reserviert wird. Also reservierten wir für morgen 18:30 Uhr und Peter und Linda telefonierten ein paar Gaststätten ab, bis wir in der Neuen Schranne unterkamen.

Dort gab es sehr leckere Schrannenlimo mit Beeren, Apfelkücherl und wir hatten sehr viel Spaß. Später in der Hotellobby waren wir leider etwas zu laut, weshalb wir ermahnt wurden und uns fühlten wie Jugendliche bei der Abschlussfahrt. Und als hätten wir es geahnt, kam tatsächlich Bernd. Aber Anna Lena hatte schon erzählt, dass sie ihn auf der Straße gesehen hatte. Abends verbrachte Florian dann noch viel Zeit damit, das Lego-Set für Holm mit den neuen Errungenschaften vom Steindrucker zu ergänzen.

Samstag, 16. Juli 2022

Am Samstag sind wir nach dem Frühstück durch Schweinfurt gelaufen und haben Andreas beim Geocachen zugeschaut und teilweise auch ein wenig unterstützt. Das war auch mal interessant, obwohl ich das wohl selbst nicht machen würde. Zwei Caches haben wir auch gefunden und einen Zeugen-Kühlwaldis-Aufkleber hinterlassen.

In dem Kaufhaus waren Florian und ich noch Kühlschränke anschauen und ein paar alberne Fotos machen. Und einen Dunkin' Donut habe ich mir gegönnt. Schade, dass der in den RiemArcaden zugemacht hat. Schweinfurt ist wirklich eine schöne Stadt, nur die bunten Schweine (ähnlich wie die Kühe und Löwen in München oder die Bären in Berlin) sind etwas verstörend.

Nachmittags war unser erster Programmpunkt in Katha's Bar und Lounge. Das war sehr gemütlich und sah von außen gar nicht so groß aus, wie es dann war. Dort gab es sehr leckere Cocktails. Schade, dass ich nicht alle unbekannten probieren konnte, aber der Wonderbra und der Rainbow (alkoholfrei) gingen. Bernd haben wir dann unseren Kühlwaldi im Kühlschrank geschenkt. Wenn wir gewusst hätten, dass er auch kommt, hätte Florian für ihm auch schon sein Lego-Set gebaut.

Danach hat Holm sein Set bekommen und sich auch sehr darüber gefreut: "Abgefahren!" Für die Details habe ich ihm kurz meine Lesebrille ausgeliehen. Außerdem haben wir noch das Gruppenfoto in Bademänteln gemacht in Erinnerung an unseren Flashmop auf der Ferngesprächs-Con, wo wir alle im Hotelbademantel im Publikum saßen.

Anschließend ging es zum Biergarten, wo Tina nochmal fünf Leute nachgemeldet hatte, weil wir doch mehr waren als gestern geschätzt. Das Essen war hervorragend und Clemens hat noch Portraitfotos für unser Conshirt gemacht, das Florian designen wollte als Erinnerung.

Abends zogen alle nochmal mit Getränken und Chips bewaffnet los, damit wir nicht wieder in der Hotellobby angepsssst werden. Also wir haben uns selbst schon dauernd ermahnt, wenn der Getränkeautomat schepperte, jedes Mal mit "Pssst!" reagiert. Ich bin aber schon ins Bett gegangen, weil ich vor der langen Autofahrt lieber ausreichend schlafen wollte.

Sonntag, 17. Juli 2022

Florian hat mir dann ein paar Sachen erzählt, über die in der Nacht noch gesprochen wurden. Nach dem Frühstück ging es dann ins KuK (Kino und Kneipe), wobei die Kneipe geschlossen hatte, wie ich herausgehört habe, weil es derzeit keinen Pächter gibt. Dort hat Sofie organisiert, dass wir uns Mara und der Feuerbringer nochmal anschauen können. Natürlich hatte ich dafür mein Mara-Outfit dabei.

Nach dem Kino löste sich die Gesellschaft nach und nach auf, aber nicht ohne uns noch in Weimar bzw. Erfurt zum Krämerbrückenfest 2023 zu verabreden und Jenny, ihr Martin und Sofie kommen nächstes Wochenende zu uns zum Grillen :)

Die Heimfahrt verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse. Alle sind wieder heil zu Hause angekommen.

Auf Twitter kann man unter dem Hashtag #KuehlKon2022 noch ein bisserl nachlesen, wie der verrückte Flauschhaufen Schweinfurt unsicher gemacht hat. Und wir haben auch ein paar Fotos gemacht:

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Freitag, 24. Juni 2022 16:42

Lightyear

1995 haben wir in Toy Story Buzz Lightyear und Zurg kennengelernt, Figuren aus Andys Lieblingsfilm. Diesen Film haben wir uns nun anschauen können. Ein echtes Meisterwerk aus dem Hause Disney-Pixar. Die Grafik ist natürlich in den letzten 17 Jahren um Welten besser geworden. Trotzdem ist Buzz eindeutich zu erkennen. In manchen Ländern ist der Film verboten, weil ein flüchtiger Kuss zwischen zwei Frauen gezeigt wurde. Hoffentlich geht der Trend zurück ins Mittelalter bald wieder zurück, das ist echt ätzend.

Der Film hat eine wunderbare Story, die auch ein paar Themen anspricht, die so selten zu sehen waren. Zum Beispiel Fehlerkultur, dass man sich selbst verzeihen kann und sollte, wenn man Fehler gemacht hat. Und dass diese Fehler nicht nur negative Folgen haben, sondern dass daraus auch etwas Wunderbares entstehen kann, man muss dafür nur die Augen offen halten. Und man muss auch seine Ziele nicht allein schaffen, sondern es ist auch gut, wenn man im Team arbeitet und die Stärken der Einzelnen miteinander kombiniert. Ich habe die eine oder andere Träne verdrückt. Wirklich ein sehenswerter Film, nicht nur für Kinder.

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Sonntag, 5. Juni 2022 23:59

FedCon 30 - Tag 3

Nach dem Frühstück waren wir erst in Raum Haydn Mandalorianische Kostüme bewundern und dann einen Vortrag zum Theremin anhören. Wir haben ihn dann aber nicht mehr spielen gehört, weil wir immer wieder vor die Tür geschaut haben, ob die Schlange zur Autogrammstunde von Simon Pegg kürzer geworden ist. Wir waren dann als vor-vor-letzte dran. Und ich ärgerte mich immer noch und mehr als ich wollte, dass ich das Ruth(Paul, ein Alien auf der Flucht)-Outfit nicht mit eingepackt habe. Simon Pegg war freundlich und professionell.

Danach sind wir zur Morning Show mit Brent Spiner und Jonathan Frakes gegangen, die 12.00 Uhr begann. Alles eine Frage der Definition :) Michelle Hurd und Nana Visitor waren auch dabei. Und Lori hat serviert.

Anschließend war das Simon Pegg-Panel. Er konnte als Scotty keine schottischen Schimpfwörter benutzen, weil das sonst kein Ami verstanden hätte. Aber er empfiehlt, alles immer im Original anzuschauen. Wir machen beides abwechselnd.

Danach waren nochmal Michelle Hurd und Evan Evagora auf der Bühne. Michelle war einmal mit Patrick Steward auf einer ComicCon und sie meinte, das wäre so, als sei man mit Moses unterwegs. Evan war positiv aufgefallen, dass es in unserem Fandom kaum Toxizität gibt. Und Michelle hob hervor, was für eine wunderbare Welt dies doch sein könnte, wenn alle die Macht der Herzlichkeit (power of kindness) benutzen würden. Auf eine Frage wollte Evan schon spoilernd antworten, aber Michelle konnte das noch verhindern, da er eigentlich noch gar nicht über die letzten Dreharbeiten von Picard sprechen durfte.

Eigentlich hätten wir gerne nochmal etwas gegessen. Florian nahm die Penne mit Tomatensauce (die hatte ich vorgestern) und ich hätte die letzten 6 Euro auf der Verzehrkarte gerne in Eis investiert, aber es gab nur noch Schoko und Erdbeer, was ich nicht sonderlich mag, deshalb habe ich mir dann doch das Geld zurückgeholt und auf dem Zimmer etwas genascht, was wir unterwegs eingekauft hatten für solche Fälle. Dann trieben wir uns wieder kurz im Händlerraum und im Foyer herum.

John Barrowman trug heute ein buntes Glitzeretwas und erklärte, wie man in High Heels richtig läuft. Er meinte, dass man mit der ganzen Cancel Culture und Political Correctness keinen Spaß mehr im Leben hätte, und er deshalb Deutschland lieben würde, weil das noch nicht so schlimm sei wie in den USA.

Danach kam die Opening Ceremony mit Operngesang von Tiffany Gauger. Danach wurde das traditionelle Helferfoto geschossen, wir halfen bei Thomas und Monika gemeinsam mit anderen LGTlern, die Sachen vom Stand in den Lieferwagen zu schleppen, bevor wir im Foyer und bei schönstem Wetter draußen im Conblues und in Pizza schwelgten. Nächstes Jahr muss ich mir die Speisekarte der Pizza Company vorher anschauen, damit ich nicht nur Salamipizza bestelle.

Als wir uns kurz nach Mitternacht noch von den LGTlern verabschiedeten, die nicht im Maritim übernachteten, haben wir noch John Barrowman mit seinem Partner beobachten können, wie sie vor dem Maritim mit eRollern Runde um Runde drehte.

68 Fotos


Youtube Last Geek Tonight (3:28 Min): FedCon 30 - Grogus United - Das FedCon PreOpening Video

Youtube Last Geek Tonight (4:24 Min): 30 Jahre Cosplay @ FedCon - FedCon 2022 - Cosplay Catwalk - Hydra Forge & Last Geek Tonight

Youtube Polunderpunk (3:20 Min): FedCon 2022 - Closing Video - mich sieht man kurz bei 2:25 Min

Youtube guckmadahin (39 Min): Das war die FedCon 30 (Federation Convention 30) - Florian und mich sieht man kurz bei 2:36 Min am linken Rand beim Holodeckeingang

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Samstag, 4. Juni 2022 23:59

FedCon 30 - Tag 2

Heute gab es kein geplantes LGT-Frühstück, weil einige sich schon für die Tickets für nächstes Jahr angestellt haben. Da uns die Nummer ziemlich unwichtig ist, haben wir das nicht getan. Ellen hat erzählt, dass sie sich geärgert hat, dass sie ihr Kostüm als vierter Doktor (der mit dem bunten Schal und dem Lockenkopf) nicht mitgenommen hat für das Fotoshooting mit John Barrowman. Und ich habe mich geärgert, dass ich mein Kreotionistinnen-Outfit von Ruth aus "Paul, ein Alien auf der Flucht" nicht dabei hatte für die Autogramm-Session mit Simon Pegg... Das kommt davon, wenn man kurz vor Abfahrt einfach ein paar Sachen in den Koffer schmeißt ohne Nachzudenken. Aber vielleicht sehe ich ja mal Simon Pegg und Nick Frost gemeinsam auf einer Con, das wäre schön!

Außerdem hat Ellen von einem "Andi Wechser" gesprochen. Ich habe mich gefragt, ob man den kennen müsse, bis ich drauf gekommen war, dass das "Anti-Vaxxer" auf Fränkisch war :D

Im Aufzug sind wir Hubert begegnet, der etwas zerknautscht aussah, weil er gestern bei der Whiskey-Verkostung gewesen war. Dafür sah er dann beim Auftritt geschniegelt und gebügelt aus zu seinem Thema "Neue technische Visionen bei Star Trek". Hubert stellte Michael Burnhams Translator vor, der über 1.000 Sprachen kann. Nun, auf der Erde gibt es schon mehr als 7.000 Sprachen. Und C-3PO beherrscht etwa 6 Mio. Sprachen. Als er über Hologramme sprach, fand ich es ein wenig schade, dass er die neue ABBA-Show nicht erwähnte, aber vielleicht war der Vortrag vorher schon fertig, bevor das in den Medien präsent wurde.

Den Part mit dem Sporenantrieb bei Discovery hat Biologin Bettina Wurche alias T'Lara übernommen, weil man ja Experten zu Rate ziehen soll, wenn man sich mit einem Thema nicht so gut auskennt. Den Pilz Prototaxites gab es zwar wirklich einmal vor ca. 350-400 Mio. Jahren, aber nicht die Unterart Prototaxites stellaviatori. Und dann hat sie noch einiges über die Bärtierchen erzählt. Bei dem Resümee am Ende waren bei den meisten Punkten rote Anmerkungen, was die allgemeine These bestätigte, dass der Sporenantrieb aus wissenschaftlicher Sicht Bullshit ist.

Als Hubert von dem Punkter im Bus aus Star Trek IV erzählte, der in Picard nochmals auftauchte, lachte er über seine Höflichkeit. Allerdings glaube ich, dass er sich an seine Begegnung mit Spock erinnerte, weil er sich an sein Halsband griff, bevor er die Musik leiser machte. M.E. wollte er einfach nicht noch einmal den vulkanischen Griff erleben.

Bei dem anschließenden Panel mit Jonathan Frakes hat die Orionerin Ensign Tendi aus Lower Decks eine Frage gestellt. Jonathan fragte dann zurück: "As a director I have to ask: Why do you wear gloves? Did you run out of green?" Und er mag keine Orioner.

Im Foyer sind wir dann jemandem begegnet, der ein Handmaid's Tale-Cosplay anhatte. Die Schriftstellerin hat den Roman bereits in den 70igern geschrieben (nein, war 1985), und es geht in ihren Augen darum, dass man immer man selbst sein kann, auch wenn man in einer Gesellschaft der Unterdrückung lebt. Ich sehe das ein wenig anders, als deutliche Warnung vor der Religiösen Rechten in den USA. Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass die Entscheidung, die Republicans oder die Democrats zu wählen die gleiche Entscheidung ist, ob man in Zukunft in Handmaid's Tale oder in Star Trek leben möchte. Es gab schon 1990 eine Verfilmung mit Faye Dunaway unter dem dt. Titel "Die Geschichte der Dienerin".

Mittags waren wir dann zur Fotosession der LGT-Community und der Rebel Legion German Base Yavin und ab 14.00 Uhr ging dann unsere Backstagetour mit Nessi los. Ottifanti hatte die Tour im Stream gewonnen, zwei Mädels haben sie gegen eine Spende für Equiwent ersteigert und wir haben sie bekommen, weil Florian die Spendenaktionsseite für die LGT "zusammengeklöppelt" hat, wie Nessi immer gesagt hat. Deshalb wurde unser Gebot für die Charity ignoriert. So wahnsinnig groß ist der Backstagebereich gar nicht, wir waren in gut einer halben Stunde durch. Aber mit Nessi war das natürlich echt witzig.

Anschließend waren wir noch in den Panels von Evan Evagora (Romulaner Elnor aus Picard) und Christopher Eccleston (Neunter Doctor Who). Erstaunlicher Weise verstand ich ihn recht gut. Er erzählte, dass er den Manchester Dialekt mit Absicht so ausgeprägt benutzt hat in seiner Rolle, da viele Leute denken, dass man mit so einem Dialekt nicht gebildet sein könne. Aber in der Show ging schon immer um Diversität, auch wenn damals noch niemand glauben konnte, dass es einmal einen schwarzen, schwulen Doktor geben würde.

Die FedCon ist natürlich ebenfalls absolut divers, so wurde John Barrowman angekündigt mit "Ladies and Gentlemen and everything inbetween..." ... "the man who is not necessarily dressed until the end..." John Barrowman hatte diesmal einen regenbogenfarbenen Glitzerzweitteiler an und machte sich über die Eltern lustig, die ihren Kindern nun erklären müssten, was ein B*tt Pl*g ist. Er erklärte es jedenfalls mit sehr anschaulichen Gesten und Geräuschen.

Bei dem anschließenden ESA-Panel mit Professor Mark McCaughrean über das James Webb Space Telescope ging es wieder etwas seriöser zu. Er erklärte sehr anschaulich, wieso man bei sehr weit entfernten Galaxien diese großen Infrarotteleskope benötigte, nämlich wegen der Rotverschiebung ("Redshift") durch die beschleunigte Bewegung von der Erde weg. Und diese müssten außererhalb der Erdatmosphäre stationiert sein, damit sie durch die Luftbewegung und -filterung nicht gestört werden.

Am Ende gab es noch den Cosplay Catwalk mit jeder Menge toller Kostüme. Zum männlichen Part im Sklavinnen-Kostüm von Prinzessin Leia meinte Nessi nur, dass, immer wenn man glaubt, auf der FedCon schon alles gesehen gehabt zu haben, ... Am Ende gab es noch einen Ghostbusters-Heiratsantrag auf der Bühne.

Leider hatte der Whiskey-Stand nicht alles vorrätig zum Sofortkauf, weil ich die Ecke mit dem Rum-Sortiment entdeckt habe und der Rum namens Dead Man's Fingers einfach lustig ist. Ich kannte bisher nur den gleichnamigen Pilz...

Den Abend haben wir dann draußen am Brunnen mit Pizza und danach im Foyer mit der LGT-Community wieder gemütlich ausklingen lassen.

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Freitag, 3. Juni 2022 23:59

FedCon 30 - Tag 1

Der Freitag begann mit einem schönen gemeinsamen Frühstück mit der LGT (Last Geek Tonight)-Community. Kurz haben wir auch Hubert Hallo gesagt und über unseren letzten Mailverkehr gesprochen, aber er war schon ziemlich im Constress. Im Händlerraum habe ich dann gleich mal einen Drachen adoptiert. Thomas und Monika waren noch nicht ganz fertig mit dem Aufbau ihres Standes, es mussten noch ein paar Preisschilder geschrieben werden, aber es hatten viele von der LGT-Community geholfen gehabt. Danach haben wir uns kurz in den Vortrag von Semir Ayar zu Filmmusik mit Quiz gesetzt. Danach sind wir durch die Kunstausstellung gewandert. Besonders haben es mir die Barbiepuppen angetan, so viele liebevolle Details. Calla Non (Fatzebuck) hat später auch den ersten Preis gewonnen, absolut verdient! Die eigentlichen FedCon-Taschen aus Plastik waren noch irgendwo in einem Container zwischen Shanghai und Hamburg stecken geblieben, deshalb gab es Papiertüten zum 30. Jubiläum.

Unser erster Programmpunkt war dann Hubert Zitt mit einem Vortrag über Verschwörungstheorien. So viel wie in den letzten beiden Jahren habe ich mich noch nie mit dem Thema auseinander gesetzt, aber der Vortrag war wirklich großartig, wie immer. Er meinte, dass pessimistische Menschen eher dazu neigen würden, an Verschwörungstheorien zu glauben. Und "Cui bono?" kommt aus Asterix :D

Nach dem Vortrag gab es eine Art Streitgespräch zwischen Warslern (Karsten Graef, Joachim Sohn) und Trekkies (Thorsten Walch, Reinhard Prahl), mit einem riesengroßen Augenzwinkern. Denn in Deutschland gibt es eigentlich keine nennenswerte Feindschaft zwischen diesen beiden Fandoms, das sagt man eher den Amis nach (siehe "Fanboys"). Der Todesstern wurde als riesige WG bezeichnet.

Danach hatten wir langsam Hunger. Im Foyer war eine lange Schlange und ich befürchtete, sie wäre für den Futterstand, aber es waren die Leute, die ein Autogramm oder Foto von Oliver Kalkofe haben wollten.

Anschließend waren wir im ersten ESA-Vortrag mit Andrea Boyt und Thomas Ormston. Andrea erzählte z.B. über die Mahlzeiten an Bord der ISS. Ich wunderte mich darüber, dass vieles in Mini-Dosen verpackt war, denn der Müll muss ja zurück zur Erde transportiert werden. Thomas hat dann sehr viel über Weltraumschrott erzählt, was wirklich immer mehr zum Problem wird. Außerdem erzählte er vom Astronautentraining. Chris Harlem fragte, ob die Collectoren mit den defekten, eingefangenen Satelliten dann verglühen würden oder ob diese mehrere Objekte einfangen könnten. Dem ganzen Projekt kann man auf Twitter unter @ESAcleanspace folgen.

Im Aufzug sind wir dann Karsten Graef von der Rebel Legion German Base Yavin begegnet, der ein Star Wars Trek-Hybrid war, unten schwarze Imperiumshose mit Reitstiefeln und oben ein TNG-Oberteil. Er fragte Florian, ob er der "Lego-Bauer" wäre. Ich glaube, Florian ist da ein paar Zentimeter gewachsen.

Dann gab es endlich die Opening Ceremony. Eigentlich gab es keine Coronaregeln mehr, aber Nessi meinte, dass man gerne Maske tragen kann, wenn man möchte, und man solle sich gegenseitig lassen und einfach mal nix sagen. Und dann kreierte sie mit Lori den Spruch "Wash long and prosper!" Nessi und Lori haben dann auf "Neverending Story" den Song "Neverending FedCon" gesungen (ab Minute 2:02), wo wir auch kurz als Deko mit auf der Bühne stehen durften, ganz links beim Holodeckeingang, ich mit weißem Streifen an der Hose.

Danach war endlich Feierabend. Wir haben mit der LGT-Community im Foyer wieder Pizza gegessen und kurz vor Schluss habe ich mir beim Futterstand noch ein Eis geholt. Ich habe mir fast alle Namen gemerkt, nur Elena und Katja habe ich verwechselt, das passiert aber nicht nochmal. Zur Party sind wir nicht gegangen. Damit ich auf der Heimfahrt sicher fahren kann, habe ich darauf geachtet, genug Schlaf abzubekommen. Ich werde zu alt für diesen Scheiß!

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Dienstag, 31. Mai 2022 23:59

Lydia Benecke im Planetarium Nürnberg

Da das fast ein Heimspiel war, haben wir uns zu dem Vortrag vom Bildungszentrum Nürnberg, das im Nicolaus Copernicus Planetarium stattfand, angemeldet. Auf der Teilnahmebestätigung stand nur der Ort nicht drin, deshalb habe ich nochmal genau recherchiert, damit wir nicht wieder am falschen Ort erscheinen. Das Parkhaus um die Ecke "Am Plärrer" hatte ziemlich schlechte Bewertungen auf Gugl Mäps, weil es die Kennzeichen scannt und manche Parkende trotz Bezahlung im Nachhinein mit einer Rechnung beglückt wurden. Also habe ich das Parkhaus "Sternentor" gewählt. So hatten wir auch noch einen 15-Minuten-Spaziergang an der Stadtmauer entlang. Das war sehr schön.

Leider hatte das Sternencafé im Planetarium geschlossen, deshalb sind wir nochmal zurück und haben uns einen Döner geholt. War ein bisserl eine blöde Idee... Das nächste Mal was ohne olfaktorischem Störpotential.

Das Thema war "Die Psychologie der Manipulation". Lydia hat z.B. über Kumaré erzählt, der darüber erschrocken war, wie leicht Menschen eigentlich manipulierbar sind. Und über den Tinder-Schwindler. Später hörten wir die Geschichten von der Ferngesprächs-Con nochmal. Diese hatten gemeinsam, dass die Frauen im Kindesalter vernachlässigt wurden und dann als Erwachsene mehr oder weniger süchtig nach Aufmerksamkeit waren, was durch die Verbreitung von wissenschaftlichem/medizinischen Unfug natürlich auch gefährlich werden kann und dem armen Garnett sogar das Leben gekostet hat.

In der anschließenden Fragerunde hat ein Zuschauer gefragt, ob es ein Zufall ist, dass die absichtlichen Manipulationen durch Männer und die eventuell unterbewussten Manipulationen durch Frauen verursacht wurden. Lydia meinte aber, dass das zwar eine gute Beobachtung wäre, aber eigentlich nicht wirklich typisch ist. Vielleicht sucht sie für zukünftige Vorträge noch Beispiele heraus, wo es genau umgekehrt ist.

Ich habe mich mal wieder nicht getraut, eine Frage zu stellen. Dabei hätte mich interessiert, ob solche Manipulationstechniken gezielt auf Manager-Seminaren gelehrt werden. Es ist wohl modern, die Belegschaft regelmäßig zu loben, aber manchmal fühle ich mich dadurch auch etwas manipuliert, weil ich nicht immer sicher bin, ob das wirklich ernst gemeint ist...

Witzig war, dass wir drei Leute von der Ferngesprächscon wieder getroffen haben. Wir haben uns auch am Shirt erkannt (1x Ferngespräch, 1x Hoaxilla "homöopatische Dosen Feenstaub"). Außerdem war auch jemand mit "Zeugen Kühlwaldis"-Tasche da. It's a movement! *grins*

Ich muss auch noch das Video Hochstapelei und Gaslighting anschauen. Vielleicht bekommt man dann ein besseres Gefühl dafür, wann jemand manipulativ ist, so dass man sich dann besser schützen kann.

Am Ende hat Lydia draußen noch Bücher signiert. Da es bei uns etwas länger dauern würde, haben wir unsere Foto- und Signier-Session erst einmal unterbrochen und an der Seite gewartet, bis die Schlange "abgearbeitet" war, und dann hatte Lydia sich noch die Zeit genommen, zwei Bücher zu signieren, Florians Lego zu bewundern und dann hat Florian sein Meisterwerk Nummer 2 überreicht (ohne Westflügel, Nummer 1 hat Tommy Krappweis zum 50. Geburtstag bekommen). Lydia war ganz hin und weg und hat sich mega gefreut. To be continued...

24 Fotos

Lego-Ferngesprächs-Studio mit Lydia Benecke

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Sonntag, 1. Mai 2022 22:45

EINSAMGEMEINSAM

Es war schon ein Pflichttermin zur Vortragsreihe EINSAMGEMEINSAM zu gehen, als Alexander Waschkau von Hoaxilla ein Heimspiel gab. Das Thema hieß "Mittendrin und doch allein: Digitalisierung und Einsamkeit / DIANA KINNERT, Politikerin (zugeschaltet) & HOAXILLA, Der skeptische Podcast (Gespräch mit Prof. Doris Dörrie)". Doris Dörrie kenne ich noch als Regisseurin für den Film Männer (1985) mit Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht. Die köstliche Szene, in der Heiner Lauterbach ein Gorillakostüm anhat und nur Grunzlaute von sich gibt, damit ihn seine Frau nicht erkennt. Toller Film!

Diana Kinnert haben wir das erste Mal gesehen. Sie ist Politikerin (CDU), hat einen Podcast "Allein zu sein" und hat hier über die Einsamkeit referiert. Ihr Wortwahl war extrem abgehoben, so Politiker- und Intellektuellensprech, bei dem es zeitweise echt schwer war zu folgen. Ich hatte das Gefühl, dass sie Einsamkeit zelebriert und obwohl sie durch das Internet durchaus Kontakte zu Gleichgesinnten fand, schien sie das doch recht negativ zu sehen. Florian merkte an, dass jemand, der auf Twitter genau 0 Leuten folgt, gar nicht an einem Diskurs interessiert sein kann, sondern nur die eigene Ansicht hinausposaunt. So kam es uns auch vor, da war nix mit Diskussion, sondern ein Dialog zwischen Alexander und Doris, zwischenzeitlich unterbrochen von Nachfragen von Doris, die dann mit themenfremden Monologen von Diana nicht beantwortet wurden.

Da war Alexanders Kurzvortrag über den skeptischen Podcast Hoaxilla, die Ferngespräche, die aus der Coronasituation entstanden sind, die Ferngesprächscon und dass dadurch erst der Flauschhaufen entstanden ist, und sich auf der Con sogar ein Paar (kontrollierter Wahnwitz und Lesensfreude) gefunden hat, doch wesentlich erfreulicher. Danach spielte noch Philip aus Uganda zwei schöne Lieder auf Swahili. Er benutzte dabei ein ähnliches Gerät wie Marcel auf Thomas' Geburtstag, das war echt erstaunlich. Leider verstand man kein Wort.

Anschließend hat sich Alexander Zeit genommen, Florians Lego-Kreation zu bewundern, zu signieren und sich mit uns fotografieren zu lassen. Das hat echt Spaß gemacht. Inzwischen sind wir aber zu der Erkenntnis gekommen, dass es ziemlich fies ist, die Legofiguren nur signieren zu lassen. In Zukunft muss Florian immer zwei davon kreieren, damit wir dann eine Legofigur auch überreichen können. Aber wenigstens hat Florian zwei Schieferuntersetzer und [darf noch nicht verraten werden] abgegeben.

Zu uns haben sich dann noch ein ITler von der HFF mit Freundin/Frau und drei Damen aus dem Publikum gesellt und noch über verschiedenes diskutiert. Das war echt schön!

Anschließend sind wir noch zu dem Vortrag "Die einsame Gemeinschaft: wohin die Eigenlogik unter Verschwörungstheoretiker*innen führt / Prof. Dr. MICHAEL BUTTER, Amerikanist" geblieben, der uns auch sehr gut gefallen hat. Die Quintessenz war aber mal wieder, dass es nicht zu den gefährlichen Auswüchsen von Verschwörungstheorien kommen würde, wie Pizzagate oder die Stürmung des Kapitols, wenn es bessere Bildung, soziale Sicherheit und weniger Ungleichheit gäbe. Aber gerade das mit der Bildung wird die Biden Administration nicht bis zu den Midterms hinbekommen...

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Donnerstag, 14. April 2022 21:28

Edeka Wollny, Bernd Harder und Legoland

Eigentlich wollten wir eine kleine Tour während des Urlaubs machen, die nachgeholte Star-Trek-Vorlesung in Zweibrücken, Florians Patentante besuchen und Legoland, aber weil die Vorlesung wegen den steigenden Infektionszahlen doch wieder abgesagt wurde, ist es nur ein Tagesausflug zum Legoland geworden. Nachdem unser Osterurlaub aber auch so stressig genug wurde - ich weiß auch nicht, wieso sich der Kalender immer so schnell füllt -, war das vielleicht auch ganz gut so.

Bei strahlendem Wetter haben wir unser Jubelticket vom letzten Jahr eingelöst. Natürlich haben wir auf dem Hinweg bei Edeka Wollny Zwischenstopp gemacht. Zu unserer großen Überraschung hat Bernd schon auf dem Parkplatz auf uns gewartet. Er hat sich sehr darüber gefreut, seine Legofigur kennenzulernen, die Florian gebastelt hat. Selbst Herr Wollny hat sich kurz Zeit genommen, um Hallo zu sagen. Und er hat uns damit überrascht, dass er eine Gin Tonic-Dose für uns reserviert hat. Er ist einfach genial!

Legoland war dann nur recht kurz, weil ich Florian nicht gesagt hatte, dass das Bad frei ist. Wahrscheinlich müssen wir dieses Jahr doch noch mal hinfahren. Nur gibt es leider keine Spacedays, die die Star Wars Tage abgelöst hatten. Vielleicht nächstes Jahr wieder?

Wir haben sogar einen roten Milan gesehen.

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Sonntag, 10. April 2022 23:59

Science Busters - Global Warming Party

Martin Moder, der auch Videos für M.E.G.A - make Europe gscheit again gemacht hat, ist nun wieder live on tour mit den Science Busters. Nachdem wir die Show in Dorfen letzte Woche Freitag verpasst hatten, fand Florian einen Termin in Ingolstadt, das ist nur geringfügig weiter zu fahren. Also gleich mal Tickets bestellt. Wir hatten Martin Moder auf der #Ferngespräch-Con nur als Stream erleben dürfen, weshalb wir uns sehr gefreut hatten, ihn auf diese Weise einmal live erlegen zu können.

Auf dem Hinweg haben wir in der Pizzeria Cento zu Abend gegessen, leckeres Lachsfilet. Die Pizzen sahen aber auch extrem lecker aus, frisch aus dem Steinofen und man konnte dem Pizzabäcker zusehen, wie er den Teig in die Luft warf und rotieren ließ. Aber nachdem wir bereits am Abend zuvor Pizza hatten, wollten wir etwas Abwechslung haben.

Beim Kulturzentrum neun gibt es ein paar wenige Parkplätze, aber um diese Zeit kann man auch auf dem P&R-Parkplatz stehen. Das Programm war teilweise schon arg gruselig, weil es immer wieder bewusst macht, wie ernst die Lage mittlerweile ist. Aber wir haben eine Menge gelernt, über Methan und über astronomische Gaswolken. Sehr sehenswert!

Am Ende waren die drei, also Moderator Martin Puntigam, Astronom Florian Freistetter und Molekularbiologe Martin Moder, noch für Autogramme und Fotos bereitgestanden. Nachdem Florian ins bereits über Twitter angekündigt hatte, wusste Martin schon, dass wir kommen und begrüßte uns mit "Ah, die Spitzohren!" Die liebevoll gestalteten Lego-Minifiguren kamen wieder sehr gut an. Jetzt ist mein Pile of Shame/Joy wieder um vier Sachbücher angewachsen. Und wer wissen möchte, was es mit der Flamme auf Florian Freistetters Kopf auf sich hat, der muss sich die Show anschauen :) Martin hat sich noch kurz für ein gemeinsames Foto Zeit genommen und hofft, dass es es auf die nächste #Ferngespräch-Con schafft. Wir auch :)

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Mittwoch, 2. März 2022 20:29

Du bist nicht allein

Ich hatte vor ein paar Wochen wieder so einen "Bestellungen beim Universum"-Augenblick. Nicht hauen, Holm ;-) Ich dachte mir, nachdem wir beim Mara-Dreh kurz nach unserer Rückkehr aus den USA nicht teilnehmen konnten und ich auch nicht beim Mara-Hörbuch mitgemacht hatte, weil ich dachte, das wäre nur ins Mikro schreien, dass ich sehr gerne beim nächsten Fanprojekt mit Tommy wieder mitmachen würde. Und kurz darauf erzählte mir mein Schatz Florian, dass Tommy Leute aus der Ferngesprächs-Community sucht, die bei einem Lipsync-Musikvideo mitmachen würden. Alle technischen und rechtlichen Details wurden über Discord geklärt. Wir waren natürlich sofort dabei und sind nun glücklich, dass wir unseren Teil zu dem wunderbaren Song "Da bist du nicht allein!" beitragen durften.

Er wurde gestern im Twitchkanal WildMics im Anschluss an die Sendung #Ferngespräch #100 | #2GETHER4UKR Spendenstream zum ersten Mal gezeigt. Es ging in erster Linie um die Hilfe für die geflüchteten Ukrainer, das derzeit beherrschende Thema Krieg wurde zwar auch angesprochen, aber nicht in der sonst gewohnten Detailtiefe. Viele Community-Mitglieder sind verständlicherweise dem Stream gestern ferngeblieben, weil sie das Thema zu sehr belastet. Das ist vollkommen in Ordnung. Trotzdem hatten wir wohl einen neuen Rekord mit zeitweise über 9.000 Zuschauern erreicht. Zuletzt waren es eher so 2.500 immer. Es kamen auch während der Sendung über 400.000 Euro zusammen.

Sich im Moment von der erdrückenden Nachrichtenlage abzuschirmen ist sehr wichtig für die Psychohygiene. Daher empfehle ich jedem, das Doomscrolling sein zu lassen. Alexa hat sich als "professionelle Doomscrollerin" bezeichnet und war am Sonntag in Tränen aufgelöst. Und ich empfehle, sich keine Talkshows im Fernsehen anzusehen, die mit der unausgewogenen Auswahl ihrer Gäste nur für größtmögliche Verunsicherung sorgen und Ängste schüren. Daher schätze ich die Ferngespräche sehr, weil sie sich gänzlich weigern, Personen einzuladen, die etwas anderes als den wissenschaftlichen Konsens vertreten. Das heißt nicht, dass in den Gesprächen immer Friede-Freude-Eierkuchen herrscht, aber es wird zumindest nicht gespalten oder Querdulli-Schwurbler-Narrative bedient.

Mir haben die Sendungen jeden Dienstag Abend sehr geholfen, die letzten beiden Jahre zu überstehen. Ich war letzt sogar soweit wieder psychisch stabil geworden, dass ich meine dystopischen Serien weiter anschauen konnte, u.a. Fear the Walking Dead und World Beyond. Fear the Walking Dead hat aber zu viel bei ZNation abgeschrieben, inklusive Atombomben und Fallout, als ob Zombies nicht schon genug wären. Außerdem finde ich es sehr deprimierend, wenn die Autoren liebgewordenen Charaktere reihenweise umbringen. Manchmal frage ich mich, ob solche Serien nicht auch zur Verrohung der Gesellschaft beitragen. Aber ich schweife vom Thema ab.

Hier könnt ihr euch das wunderbare Gemeinschaftsprojekt der Ferngesprächs-Community mit Tommy Krappweis Da Bist Du Nicht Allein ansehen, bei dem wir mitwirken durften. Sämtliche Erlöse gehen an das Kinderhilfswerk Ukraine.

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Sonntag, 28. November 2021 23:13

ComicCon Stuttgart - Tag 2

Nach dem leckeren Frühstück haben wir ausgemacht, dass wir ab frühen Nachmittag wieder am Baustand ablösen. Diesmal hatten wir Zeit, die Legoausstellung mal anzuschauen. Es ist schon der Wahnsinn, was manche Leute für Sachen bauen. Wir haben Jürgen getroffen, für den Florian dann den Kontakt vom Erbauer des Kugelraumers hergestellt hat. Den hätte er gerne für die GarchingCon.

Mittags gab es ein LGT-Foto im Backstagebereich. Uns wurde erzählt, dass die Polizei Kontrollen gemacht hat. Wir haben die auch schon gesehen. Die Veranstaltung wurde als vorbildlich gelobt. Bei den gelben Bausteinen hat sich Micha vom Trekdinner United mit Sohn dazugesellt und ziemlich lange gebaut.

Nachmittags hatte ich dann Zeit, das Panel von Patrick Bach anzuschauen. Für seine erste Rolle als Silas scheint er bekannter zu sein, aber die Serie habe ich noch nie gesehen. Harlem hat wieder eine Frage gestellt. Ich dachte schon, dass die Besucher alle sehr vorbildlich sind und die Maske korrekt tragen, da habe ich die erste P*mm*lnase entdeckt. Aber das war auch ein unsympatischer Mensch. Wenn die Schauspielerkollegen nicht die Fragen gestellt hätten, hätte ich mich vielleicht auch noch ans Mikro getraut. Aber so hat es zwar das Panel am Laufen gehalten, aber mich von einer echten Publikumsfrage abgehalten. Ich wollte fragen, ob Patrick Bach als Kind aus eigenem Antrieb Schauspieler werden wollte.

Am Ende gab es noch eine Lesung von Martin Semmelrogge. Wäre die LGT-Community nicht da gewesen, wäre der Zuschauerrang sehr dünn besiedelt gewesen. Es war eine Biografie, als Abwehr von Schmierfinken-Journalisten.

Beim Aufräumen der Legostationen haben wir noch beobachtet, wie das traditionelle Helferfoto geschossen wurde. Von ursprünglich 180 Helfern waren aus unterschiedlichen Gründen nur 70 übrig geblieben, und die haben hier alles über das Wochenende gestemmt. Wahnsinn!

Nachdem alle gelben, blauen und Duplo-Steine aufgeräumt waren, haben wir noch ein wenig bei Thomas und Monika geholfen. Da ich aber auch diese Nacht wieder nicht so gut schlafen konnte, wollte ich nicht zu lange bleiben, damit wir nicht so spät noch auf der Autobahn rumgurken. Wir kamen ca. 23.00 Uhr an und waren froh, heil zu Hause angekommen zu sein. Zum Nachholen von Discovery war es dann schon zu spät. Egal.

60 Fotos

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Samstag, 27. November 2021 23:33

Lego-Store und ComicCon Stuttgart - Tag 1

Nach einem guten Frühstück im Hotel Goldener Löwe mit vorbildlichem Hygienekonzept sind wir weiter nach Stuttgart gefahren. Dort in der Innenstadt haben wir erst einmal den Stempel in Florians Lego-Pass geholt. 2018 bei unserer Lego-Store-Hopping-Tour gab es den Store in Stuttgart noch nicht. Aber natürlich müssen wir noch alle seit dem neu eröffneten Stores in Deutschland besuchen.

Beim Hotel Wyndham war der Parkplatz voll, deshalb mussten wir irgendwo im Bosch-Parkhaus parken. Auf der ComicCon habe ich mir zuerst von Patrick Bach ein Autogramm geholt. Als Kind war ich total in Jack Holborn verliebt. Danach haben wir das Panel mit Schauspieler Patrick Sass angeschaut. In dem abgesperrten Bereich von Halle 3 musste man sich entweder mit Luca/CWA einchecken oder ein Kontaktformular ausfüllen. Nessi hat Patrick am Ende des Panels einen Teppich überreicht. Das hatte etwas mit Last Geek Tonight zu tun, wo Patrick einen alten Teppich im Hintergrund hatte, der etwas Unordnung verdeckt hatte. Den gab es aber bald nicht mehr, deshalb hatte Patrick versprochen, wenn er einen neuen Teppich bekommt, würde er ihn in Zukunft auf alle Cons mitnehmen. Sowas darf man doch gegenüber einer durchgeknallten Community nicht aussprechen :D Außerdem hat er noch einen Bademantel vom Maritim bekommen.

Harlem-Chris hat uns dann gesagt, dass sich die LGT-Community um 19.30 Uhr im Echtadinger Brauhaus treffen würde. Wenn Chris dabei ist, muss niemand hungern. Er hatte schon auf der FedCon immer für die Pizzasammelbestellung im Maritim-Foyer gesorgt. Als er eine Frage stellt, hat Nessi ihn auch mit Namen angesprochen. Patrick Sass hatte gesagt, er ist nicht wie Til Schwaiger, der könne gleichzeitig schauspielern und Regie führen. Das halte ich für ein Gerücht. Wer sich für seine Projekte Eis am Stiel oder den Thule-Film interessiert, kann ihm auf Instagram folgen.

Nach dem Panel haben wir uns bei Schwabenstein gemeldet und die Mädels von der Baustation mit den gelben und blauen Steinen abgelöst. Die Aufgabe war, ein wenig aufzupassen, dass niemand etwas mitnimmt oder am Tisch isst oder trinkt. Und natürlich die Bauwerke wieder zu zerlegen, damit die Steine für die nächsten Baumeister zur Verfügung stehen. Bei manchen Bauten blutete einem dabei das Herz. Den gelben Dino (das beliebteste Fotomotiv) und die blaue Spirale haben wir am Abend dann aber doch stehen gelassen. Ein Mädel wäre gerne als Ahsoka Tano gekommen, aber wegen der Maske hätte man das geschminkte Gesicht dann gar nicht sehen können. Vielleicht das nächste Mal.

Es wurde natürlich auch darüber gesprochen, ob so eine Messe überhaupt coronaconform wäre. Aber die Weihnachtsmärkte sind abgesagt worden. Viele Händler und auch Besucher hatten eigentlich gehofft, dass die ComicCon abgesagt werden würde. Aber da sie stattfinden durfte, musste das auch durchgezogen werden, sonst hätte das einen imensen finanziellen Verlust bedeutet. Wer seine Veranstaltung nämlich ohne Verbot, sondern nur aus Vernuft absagt, der bleibt definitiv auf den Kosten sitzen. Im Falle eines Verbotes hätte es eventuell einen Entschädigungsanspruch gegeben.

Ich bin kurz runter zu den Händlern gegangen. Am Stand von Fantasie und Raum waren Daniel, Thomas und Monika im Stress. Das war aber auch gut so, die Stimmung beim Aufbau war nicht so rosig gewesen, aber die ComicCon war doch gut besucht. Man tut eben, was erlaubt ist.

Nach der Messe bin ich dann kurz ins Wyndham und habe schnell eingecheckt. Aber Florian musste noch nachkommen, damit er auch sein Impfzertifikat vorzeigen kann. Als wir dann im Echtadinger ankamen, wurde ebenfalls das Zertifikat inklusive Perso überprüft, sehr vorbildlich. Das ist ja nicht überall so. Es gab lecker Burger. Bei der Kürbissuppe stand in der Karte, dass sie mit echtem Steirischen Kürbiskernöl gewürzt wird. Unsere Steirischen LGT-Community-Mitglieder, die wegen dem Lockdown in Österreich nicht kommen konnten, meinten auf Discord, dass sich Harlem die Flasche zeigen lassen sollte. Die coole Bedienung Sabrina machte den Spaß mit und holte die Flasche aus der Küche. Und auf Discord wurde sofort gelobt, dass es auch richtig gutes Öl sei. Ich liebe mobiles Internet.

Später haben wir Daniel, Thomas und Moni noch ins Mövenpick gefahren, weil das gleich neben dem Wyndham ist. Um Discovery nachzuholen war es schon zu spät.

58 Fotos

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Freitag, 26. November 2021 18:49

Edeka Wollny mit Bernd Harder - Legoland

Am Mittwoch war endlich klar, was die neuen Coronaregeln sein würden. Im Legoland galt also 2GPlus. Also schnell Tickets besorgt und im Testzentrum angemeldet. Glücklicherweise haben wir eines fast vor der Haustür. Das Legoland hatte seine Saison bis zum 28. November verlängert. Und da wir normalerweise jedes Jahr einmal ins Legoland fahren und es dieses Jahr aus verschiedenen Gründen noch nicht geschafft hatten, wollten wir das unbedingt noch machen, trotz angesagten Temperaturen knapp über Null.

Am Donnerstag habe ich dann Florian gefragt, ob wir auf dem Weg zum Legoland einen kurzen Zwischenstopp bei Edeka Wollny in Friedberg bei Augsburg einlegen wollen. Liegt ja schließlich auf dem Weg. Also haben wir uns den Spaß erlaubt und den Abstecher eingeplant.

Früh sind wir aber erst ins Testzentrum und haben im Lego-Store die Zeit noch genutzt, den neuen AT-AT für 800 Euro zu bewundern. Als der Test dann negativ bestätigt wurde, sind wir losgefahren.

Im Edeka Wollny haben wir unser Frühstück und etwas Proviant eingekauft. Noch schnell ein Selfie vor dem Markt geschossen, auf Twitter gepostet und weitergefahren... Da antwortete Bernd Harder von den #Ferngesprächen, dass er auf einen Gin Tonic vorbeikommen könnte. Wir waren erst 5 Minuten weg, also sind wir natürlich umgekehrt und haben uns dann auf dem Parkplatz getroffen. Statt Gin Tonic ist es dann ein Käffchen geworden. Herr Wollny war leider nich da, aber Bernd hat uns dann kurz Daniela vorgestellt, der die ganze Sache ein klein wenig peinlich war. Wir haben uns riesig gefreut, dass Bernd diesen Spaß mitgemacht hat. Danach ging es auf Twitter rund und wir haben uns gefreut, dass wir in diesen blöden Zeiten ein paar netten Menschen ein Lächeln oder Grinsen schenken konnten.

Jetzt muss ich aber mal ein Geheimnis verraten. Bei Edeka Wollny gibt es Demeter-Produkte. Auch wenn man Kackhörnchen hirnrissig findet, so hat Mai Thi zumindest berichtet, dass die für gute Böden sorgen. Das Regal mit Bernds Hausschuhen und sein persönliches Gin Tonic-Regal haben wir gefunden :) Nur haben wir uns nicht getraut zu fotografieren, weil das in Supermärkten nicht so gerne gesehen wird.

Als wir weiterfuhren, sprang das Navi plötzlich auf weit über eine Stunde, weil sich ein heftiger Stau bildete. Wir sind dann eine 45 Minute schnellere Route gefahren. Sogar die Autobahnauffahrten Günzburg waren gesperrt worden. Vielleicht war es ein Glück, dass wir nochmal umgekehrt waren, um Bernd zu treffen. Vielleicht wären wir sonst in diesen Unfall verwickelt worden. Wer weiß das schon.

Legoland

Danach sind wir weiter zum Legoland gefahren. Dort gab es auch ein Booster-Zentrum, aber ich bin erst im Januar/Februar dran, deshalb sind wir direkt zum Legoland gefahren. Wegen der Temperaturen hatten wir sowieso nicht geplant, den ganzen Tag dort zu bleiben. Leider gab es keine 2021-Steiner mehr und der Fabrikverkauf war jetzt natürlich zum Saisonende schon ziemlich leer, aber unsere Tierchensammlung wurde erweitert. Und ich habe schon wieder gegen mein selbst auferlegtes, lebenslanges Stofftierkaufverbot verstoßen und Ollie, den Legoland-Drachen gekauft. Wir haben noch einen Crêpes gegessen und im Miniland bedauert, dass die Star Wars Modelle nicht mehr da sind. Wir hatten das Legoland diesmal fast für uns alleine. Im Shop habe ich jemandem noch einen 20%-Gutschein in die Hand gedrückt, der ein teures Modell rumtrug und sich sehr gefreut hat.

Das Restaurant im Goldenen Löwen hat am Freitag leider Ruhetag, deshalb gab es kein Cordon Bleu zum Abschluss, sondern nur Knabbereien vom Wollny.

32 Fotos

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Donnerstag, 28. Oktober 2021 19:20

Tommy-Schrein

Das wichtigste vorweg: Wir haben KEINEN Tommy-Schrein. Ich weiß gar nicht mehr, wer damit angefangen hatte. Ich glaube, es war 2018, als wir innerhalb eines Jahres alle 11 (damals waren es noch 11) Lego-Stores Deutschlands besucht hatten. Damit wir nicht nur wegen dem Stempel nach Saarbrücken fahren, haben wir uns in der Nähe noch andere Sehenswürdigkeiten und Ziele gesucht, darunter auch eine Lesung von Tommy im Drachenwinkel (seither unser Haus- und Hof-Buchlieferant). Jedenfalls meinte ich damals, dass wir Tommy ganz schön stalken würden. Und irgendwie ist seit dem der nicht existente Tommy-Schrein ein Running Gag zwischen Florian und mir.

Irgendwann tauchte auf Twitter dann ein Bild von Tommy in Jesus-Pose mit Gitarre und Bademantel auf, was das ideale Bild für unseren immer noch nicht existenten Tommy-Schrein wäre. Ich speicherte es mir irgendwo ab und das Bild gerieten in Vergessenheit. Bis zur Ferngesprächs-Con. Da fragten wir uns, was Tommy wohl zu unseren niemals existierenden Tommy-Schrein sagen würde. Also druckte Florian das Bild aus, bastelte daraus ein Bild mit 3D-Effekt, sammelte sämtliches Tommy-Merch in der Wohnung verstreut ein und rotzte am Freitag Vormittag, bevor wir zum Arlberg aufbrachen, einen angeblichen Tommy-Schrein für's Foto hin. Nein, das war natürlich nicht lustig, aber auch nicht ernst gemeint.

Und jetzt poste ich noch zwei Bilder, wie es in unserem Wohnzimmer hier normalerweise aussieht.

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Sonntag, 24. Oktober 2021 23:59

FedCon 29 mit Tagesticket für Sonntag

Nachdem wir die Grundgesetzbüchlein in unseren Hotelzimmern gefunden haben, haben wir erst einmal nachgeschaut, wer dieser Gustav Stresemann eigentlich ist. Aber ein Friedensnobelpreisträger, der sich zwischen den beiden Weltkriegen für die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland eingesetzt hat, der kann kein Vorbild für Leerdenker sein.

Nach einem gemütlichen Frühstück mit unserem weiteren Familienmitglied und Washington haben wir ein grünes Bändchen für unsere Impfzertifikate bekommen, unsere Badges geholt und durften endlich auf das Congelände. Wir haben den Händlerraum besucht und die Kunstausstellung. Besonders beeindruckt haben uns die Modelle mit den vielen Lichtern, liebevollen Details und Watte-Explosionen von Kosymo. Wir freuen uns schon, ihn auf der ComicCon in Stuttgart wiederzusehen.

Vor Salon Koenig haben wir auch Hubert Zitt getroffen. Wenn wir schon seine Vorträge verpasst haben *heul*, haben wir uns gefreut, dass er sich kurz Zeit für ein Foto mit uns genommen hat. Robbie war gerade im Interview, mit ihm konnten wir leider nicht sprechen. Bei der Rebel Legion German Base Yavin habe ich einen Pin eines rosa R2D2 erworben für einen guten Zweck.

Ich habe mich riesig gefreut, als mich jemans als Narcissa Malfoy erkannt hat. Zwei hatten auf Bellatrix Lestrange getippt, aber die Locken würde ich nie so hinbekommen. Ich habe morgens noch kurz ein Video angeschaut, damit ich die Kopfhaltung von Narcissa Malfoy hinbekomme. Sie ist ein toller Charakter, eine Mutter, die alles für ihren Sohn tun würde. Beim Harry Potter Fotopoint hat Florian auch ein paar hübsche Fotos von mir gemacht.

Dann haben wir uns auf die Empore des Hauptsaals gesetzt und die Show genossen. Zuerst kam StarGate Atlantis, und danach Discovery. Bei der Crew der Discovery hat jemand Sonequa eine Frage zu zukünftigen Folgen gestellt. Die Gelegenheit hat Benjamin Stöwe (Raumschiff Eberswalde) genutzt, um sie davor zu retten, ihren Vertrag zu brechen. Sie musste nämlich den Flieger erwischen. Bei der Closing wurde dann ein Video zum Song I'm Still Standing von Elton John, wie passend für die erste Con nach (bzw. während) Corona. Gänsehaut! Der Opening von Nessi zur MagicCon wurde auch nochmal gezeigt, basierend auf dem Song "From Now On" aus dem Film/Musical The Greatest Showman. Nochmal Gänsehaut!

Danach waren wir noch hinter dem Maritim beim Brunnen, um ein Last Geek Tonight-Community-Foto zu machen. Bis Stephan das Stativ stabil stehen hatte, war es schon fast dunkel :D Aber wir hatten unseren Spaß und danach haben wir die Con wieder im Foyer mit der legendären Lieferpizza ausklingen lassen. Was für ein toller Tag! Und Florian ist nicht zum Shoppen gekommen. Er meinte, ein Tag ist einfach zu kurz. Den verpassten Catwalk kann ich online nachholen, aber es ist nicht dasselbe. Wenn es klappt, dann werden wir nächstes Jahr wieder dabei sein. Ich bin froh, dass mich das Confeeling wieder hat, auch zum Preis des Conblues. Das ist einfach nur schön.

Als unsere österreichischen LGTler dann die Heimreise antraten, meinte René, dass das jetzt der Öxit ist. Florian: "Österreich hat sich abgespalten." Lachz! So gegen elf sind wir dann aber auch in unser Hotel rüber gegangen. Am nächsten Tag stand schließlich eine lange Autofahrt an, da muss ich ausgeschlafen sein.


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Samstag, 23. Oktober 2021 23:59

FedCon 29 - Fahrt nach Bonn

Morgens habe ich noch schnell Koffer gepackt. Dann ging es los nach Bonn mit einem weiteren Familienmitglied an Bord. Es war zwei Mal Stau. Beim ersten Mal sind wir dem Navi gefolgt und von der Autobahn abgefahren, aber das hat sich nicht wirklich gelohnt. Beim zweiten Mal sind wir draufgeblieben.

Wir waren zum ersten Mal im Gustav Stresemann Institut. Das war immer eine günstigere Alternative zum Hotel Maritum und nicht weit weg, so dass man zu Fuß gehen konnte. Mit der Straßenbahn war das immer ein Act und man musste alles Gekaufte im Rucksack mitschleppen, weil man es weder ins Hotelzimmer noch ins Auto bringen konnte. Die Zimmer sind sehr klein, aber sauber. Nur meine Toilette hat ein klein wenig nach Urin gerochen. Das bekommt man aus alten, porösen Fliesen kaum raus. Und wir hatten leider nur noch zwei Einzelzimmer ergattert. Das war mir aber lieber als mit der Straßenbahn irgendwohin zu fahren. Erstaunlicherweise hatte unser weiteres Familienmitglied auch kurz vor dem Wochenende dort noch ein Zimmer bekommen. Auf dem Schreibtisch lag ein Grundgesetz. Schade, dass man bei dem Anblick gleich Leerdenker assoziiert.

Der Con-Check-In war leider um 18.00 Uhr nicht mehr besetzt. Dieses Jahr waren sie etwas unterbesetzt. Deshalb konnten wir auch keine Tagestickets mehr kaufen. Der Cosplay Contest ist zwar mangels Anmeldungen ausgefallen, statt dessen fand aber ein Catwalk statt. Wir saßen also im Foyer, was aber auch nicht schlimm war, weil dort alle Kostümierten vorbeiliefen. Michelle hätte gerne einen Energy Drink gehabt. Aber in meinem Rucksack fand ich den für die Rückfahrt nicht. Also habe ich mal nach Hause gewhatsappt ("Hab ich ein Monster in der Küche stehen lassen?" - schöner Satz, wenn man den Kontext nicht kennt) und Ferdinand meinte dann, einer würde unter dem Esstisch liegen. Schade, der ist mir wohl beim Packen runtergefallen...

Als ich zum ersten Mal aufgesprungen bin, um das Marspärchen zu fotografieren, fragte Chris, wo meine Maske sei. Ich: "Ups!" Er: "Falsche Antwort!" Ich habe sie mir dann um den Unterarm gewickelt, damit ich sie sofort aufsetzen konnte, wenn ich rumlief. Später gab es dann noch die legendäre Pizza im Foyer. Es war ein sehr schöner Abend, auch ohne Catwalk. Davon werde ich später Fotos im Netz genießen. Am meisten habe ich bedauert, dass wir Hubert Zitt und Highlander 6 verpasst haben.


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Montag, 18. Oktober 2021 21:12

#Ferngespräch-Con im Hotel Sonnenburg - Heimfahrt

Heute Morgen haben wir nach dem leckeren Frühstück ein Filmchen für die Last Geek Tonight - Geekliothek gedreht, nämlich zum Buch "Relativer Quantenquark" von Holm Gero Hümmler. Für heute war es zu knapp, aber vielleicht wird er in zwei Wochen gezeigt. Ich hoffe, das Geschirrgeklapper im Hintergrund von der Hotelbar stört nicht zu sehr. Außerdem haben wir noch ein Schnipsel in Anlehnung an Big Bang Theory gedreht. Schauen wir mal...

Ich war froh, dass unser Auris Hybrid problemlos ansprang, nachdem er drei Tage bei Nachtfrost draußen gestanden hatte. Brav. Auf der Heimfahrt war ich schon ziemlich fertig. In Garmisch wollten wir in das Lokal schauen, in dem Tom & Chris ihren Vorabend zur Hochzeit hatten. Florian hat es auch wiedergefunden, aber wir haben dann doch mangels Parkplatz gemeint, dass wir eh nicht so viel Zeit haben und sind zu einer Raststätte gefahren. Höhenrain, naja... Die Frau an der Theke wirkte gestresst, als müsse sie 100 Leute bedienen, dabei waren wir zu viert. Dementsprechend haben wir nur etwas auf die Hand genommen und im Auto gegessen. Ca. 15.30 Uhr sind wir heil zu Hause angekommen.


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Sonntag, 17. Oktober 2021 23:59

#Ferngespräch-Con im Hotel Sonnenburg - Tag 2

Nach dem Frühstück ging es gleich sehr lustig los:

10.45 Bernd Harder - #Ferngespräch - Das Ungesagte

Tommy moderierte an, indem er darauf aufmerksam machte, dass er im Publikum ein Mara-Outfit (ich stand auf und drehte mich einmal) und eine krude Mischung aus Ghostsitter und TNG Star Trek sehen würde (das war Florian). Dann kündigte er den Gast an mit: "Bernd, einer der ganz Großen!" und alle lachten, weil er ziemlich groß ist, fast so groß wie Washington oder Daniel vom Schwabenstein. Als er vom Orgonite ausgraben statt Bomben entschärfen sprach (also das glauben Schwurbler), bedauerte ich, dass ich mein Beißholz nicht dabei gehabt hatte. Wahrscheinlich war es auch das Ungesagte, weil Twitch nicht FSK 18 ist, er sprach nämlich darüber, was es mit S*x mit Geistern und Werwölfen auf sich hat. Als er von Zombies sprach, zeigte er ein Bild, auf dem eine Frau als Zombie verkleidet zu sehen war und nannte sie seine "Ex ungeschminkt". Aber man muss nehmen, was man kriegt. Herrje... Am Schluss redete er noch von den Zombies beim Augsburger Stammtisch.

11.30 Holm Gero Hümmler - Fakt und Vorurteil

Der Vortrag von Holm über Fakt und Vorurteil war dann eher ernst, obwohl er immer schaut, als hätte er den Schalk im Nacken. Es ist alles so kompliziert. Es ist auch verdammt schwer, jemanden mit Fakten zu überzeugen, da es so ähnlich ist, als würde man jemandem seine Religion ausreden wollen. Insbesondere ging er auf die Problematik bei Sorgerechtsstreitigkeiten ein. Beim Vorlesen hat er dann auch noch einen Tippfehler in seinem Buch entdeckt.

Schön fand ich, als er meinte, dass Wissenschaftler nicht gefühlskalt sind, sondern auch Menschen. Man kann aber auch Spiritualität erleben, wenn man nachts den Sternenhimmel betrachtet. Der ist nicht weniger schön, wenn man um die Gravitationskräfte und dort herrschenden lebensfeindlichen Bedingungen weiß. Er endete mit "Widerspruch ist zwecklos, aber notwendig." Aber leider auch manchmal verdammt anstrengend :(

12.30 Lydia Benecke - Wie Trickser sich Wissenschaftsskepsis und alternative Heilmethoden zunutze machen

Auf diesen Vortrag haben wir uns sehr gefreut, nachdem wir auf der WGT 2018 nicht mehr in den Saal gekommen sind. Die Themen, die Lydia behandelt hatte, waren sehr interessant, ich bedauerte aber, dass sie mehr oder weniger nur die Folien vorgelesen hat. Vielleicht lag das auch am Zeitdruck, denn normalerweise hat sie mehr Zeit zur Verfügung. Sie hat aber auch etwas mehr Zeit bekommen, bevor wir zum Mittagessen gegangen sind. Im ersten Teil ging es um Desiree Jennings, die einen Impfschaden vortäuschte und behauptete, sie hätte durch eine Impfung Dystonie bekommen. Dann hat sie über Belle Gibson gesprochen, die behauptet hatte, an mehreren Krebsarten erkrankt gewesen zu sein und alle durch ihre Ernährungsweise geheilt zu haben, um ihre Kochbücher zu verkaufen.

Jemand hat im Publikum geniest und Lydia hat ihren Vortrag durch ein "Gesundheit" unterbrochen. Der letzte Beitrag war besonders schwer zu ertragen, als sie über Lacey Spears berichtete, die für Likes auf Instagram ihren Sohn Garnett tötete. Sie leidet unter dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom und es fällt wirklich schwer, mit ihr Mitleid zu haben. Aber Lydia, die oft Gutachten für Gerichtsverfahren schreibt, meinte nur, dass die Schuld durch die Richter geklärt wird, nicht durch die Gutachter.

Dafür, dass Lydia dafür bekannt ist, gerne mal zu überziehen - der Rekord liegt bei vier Stunden - waren die nur 10 Minuten beachtlich. Vielleicht hätte man ihr aber auch von vornherein mehr Zeit einräumen können. Es war trotzdem megainteressant!

13.15 Mittagspause

Diesmal haben wir die Mittagspause draußen in der Sonne verbracht. Wir durften uns mit an den Tisch zu Franz und Nadine setzen, dem Paar mit dem Sinn für das Schöne. Ich habe bei 7°C einen Bananensplit gegessen. Franz und Nadine sind Japanfans, so hatten wir auch gleich ein Gesprächsthema und ich hab mein Tablet weggesteckt, denn bloggen kann ich später auch noch.

Das Meet & Greet wurde auf die Terrasse verlegt. Das hatte zwei Vorteile: Erstens konnten wir so noch ein bisserl Sonne tanken, und zweitens mussten wir dazu nicht die 142 Stufen hoch zum Haupthaus und anschließend wieder runter in den Kongressraum hecheln. Nur Florian musste den Weg nochmal zurück, weil er die Ausdrucke mit dem Gruppenfoto dort ausgelegt hatte. Wegen meines Mara-Outfits wurde ich gefragt, ob ich The Who-Fan wäre. Das war dann wieder ein Holzohr-Klassiker, weil ich ungelogen drei mal nachfragen musste, bis ich "The Who" verstanden hatte, weil ich das weder von den Lippen ablesen konnte noch einen Kontext hatte, weil ich bloß das Mara-Outfit, aber kein The Who-T-Shirt trug in meinem Verständnis. Natürlich weiß ich, dass das eine Band ist, aber ich kenne tatsächlich keinen einzigen Song von ihnen. Manchmal nervt es schon, schwerhörig zu sein.

15.00 Annika Brockschmidt - Amerikas Gotteskrieger

In dem Buch Amerikas Gotteskrieger von Annika gibt es viel Erkenntnis. Es geht auch um die Stürmung des Kapitols und die Entstehung und Entwicklung der religiösen Rechten in den USA. Florian hatte glücklicherweise daran gedacht, das Beißholz einzupacken. Tommy hat seines nicht gleich gefunden und dafür Alexanders Unterarm benutzt. In den Kreisen der Evangelikalen wird häufig davon gesprochen, die gute alte Zeit zurückzuholen. Alexa fragte, von welcher Epoche sie denn genau sprechen würden. Und Annika meinte, dass es diese Zeit nie gegeben hat. Ob es noch Hoffnung gäbe? Hm...

16.00 Meet & Greet auf der Sonnenterrasse

Das Meet & Greet auf die Terrasse zu verlegen war eine wunderbare Idee. Tommy machte viele Fotos, auch von mir im Mara-Outfit. Es ist auch ein schönes Foto mit uns und Hoaxilla entstanden. Das hat Florian dann gleich auf unserem Selphy-Drucker ausgedruckt und nochmal unterschreiben lassen. Alexander fragte Florian, ob er das Foto am Ostbahnhof gemacht hatte. Da kann man schon etwas Angst bekommen, aber da Florians regelmäßiger Arbeitsweg am Ostbahnhof vorbeiführt, war die Situation schnell geklärt.

Annika fragte ich, ob sie ihre Bücher aus dem Koffer doch nicht verkaufen darf, weil die Lieferung an die örtliche Buchhandlung nicht rechtzeitig erfolgt ist. Aber sie erzählte, dass die innerhalb von 10 Minuten schon weg waren. Wie schade, das hatte ich total verpasst. Dafür hat Florian mir dann aus dem Twitter-Account von Annika eine Autogrammkarte ausgedruckt. Die werde ich dann einfach als Lesezeichen verwenden. Für einen anderen Enttäuschten hat Florian dann ebenfalls eine Autogrammkarte von Annika ausgedruckt. Sie war ganz begeistert davon und Tommy murmelte: "Ich fass' es nicht, dass er einen Drucker dabei hat."

Holm erzählte auf die Frage, wieso er auf die Con gekommen ist trotz Erkältung, dass er manche zum ersten Mal getroffen hat und andere seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte. Das wollte er sich nicht entgehen lassen.

17.00 Closing

Zur Closing wurden dann Tassen und Shirts verlost. Jeder Vortragende hat eine Frage stellen dürfen. Die Antwort auf Holms Frage hätte ich schon gewusst, nämlich dass die Quintessenz von Relativer Quantenquark ist, dass es einen Zufall gibt. Ich war nur zu langsam... Als Lydia und ihr Fahrer mit Fluffy dem Einhorn auf die Bühne kam, ging ein Raunen durch die Menge. Sie wird doch nicht... Nein, natürlich nicht. Ich fand es dann so passend, dass sie ihr Buch Sadisten dabei hatte. Was sagt der Masochist zum Sadist: "Schlag mich!" Wie antwortet der Sadist: "Nein!" Die letzten drei Shirts wurden dann einfach ins Publikum geworfen, ohne dass noch Fragen beantwortet werden mussten. Ein klein wenig neidisch war ich auf Birgit, die das zerfledderte, mit Postits versehene Exemplar von Amerikas Gotteskrieger ergatterte. Aber ich gönne es ihr :) Das ist der Unterschied zwischen Neid und Missgunst.

Als dann alle zusammensaßen, meinte Alexa, dass sie bei dem Anblick dieser wunderbaren Community die Hoffnung hat, dass sich die faktenbasierte Seite doch durchsetzen könnte gegen die Schwurbler. Bernd hat dafür einen wunderbaren Ausdruck: Demokratische Herdenimmunität. Holm bezeichnete die #Ferngesprächler als seine Familie. Raunen :) Carsten nahm dann doch lieber das nicht kontaminierte Mikrophon. Und selbst Annika wurde in eine positivere Hoffnungsstimmung versetzt. Tommy schließt nicht leicht Freundschaften, und jetzt hat er plötzlich so viele davon gewonnen und hatte ein paar Tränchen in den Augen. Und weil Florian immer alles dabei hat, hat sich Brotigkeit (glaube ich) den goldenen Stift ausgeliehen, damit Hoaxilla auf dem gewonnenen Schieferuntersetzer unterschreiben können. Um den Stift zu bekommen, kam erst Alexander und hat nach Florian gefragt und dann Tommy. Ich musste grinsen.

20.30 #AlleBekloppt

Nach dem superleckeren Abendessen wurde dann noch eine Folge #AlleBekloppt #012 | Spezial LIVE aus AT aus dem Hotel Sonnenburg gestreamt. Es gab eine echte Verschwörung, und jeder, der die stille Post mitbekommen hat, kam auch mit Bademantel in den Kongressraum. Tommy war sprachlos. Leider brach der Stream ab, als das Publikum auf die Bühne durfte, aber LeberkäsToupet hat den Augenblick festgehalten.

Tommy war über den Background mit den blauen Lichtern nicht ganz zufrieden. Jemand sprach davon, einen Adventskranz aufzuhängen und ich fragte Florian, ob er nicht zufällig einen dabei hätte. Alexander und Sophia fiel es etwas schwer nach diesem lustigen Wochenende wieder auf Ernst umzuschalten. Vielleicht war es für manche die erste Convention. Jemand fragte, wie man denn das Hochgefühl des Wochenendes in den Alltag rüberretten könnte. Doch das wird nicht gehen, da kommt unweigerlich der Conblues. Ich sortiere Fotos, sauge alles auf, was ich darüber im Netz finde und halte es in meinem Blog fest, so dass ich es immer wieder nachlesen kann.

Es wurde auch ein bisserl ernst, wie immer. Jeder hat wohl einen dunklen Punkt in der Vergangenheit, aber man kann nichts ungeschehen machen. Man muss sich eben selbst verzeihen und versuchen, den gleichen Fehler in Zukunft nicht nochmal zu begehen. Jeden Tag eben so leben, dass man sich selbst abends ohne schlechtes Gewissen im Spiegel in die Augen schauen kann. Ich glaube, das kann ich seit ich etwa 20 Jahre alt bin, von mir behaupten. Seit dem gibt es nichts mehr, was ich bereue.

22.30 Harpo Speaks in der Bibliothek

#AlleBekloppt wurde wegen akuter Müdigkeit früher beendet und auch beim Livegig war Tommy fix und fertig. Er musste die Saiten seiner Gitarre wechseln und bezeichnete sie als "Sch**ße". Jemand fragte dann, ob er sie bei Wish bestellt hätte :D Sie spielten wieder einen meiner Lieblingssongs: Jolene, der ursprünglich von Dolly Parton stammte, ich kannte bisher nur die Version von Boss Hoss. Bei Alice hoffte Tommy, dass niemand sich genötigt fühlt, ein "Who the f*ck is Alice" reinzurufen und wir taten ihm diesen Gefallen, den wunderbaren Song damit nicht kaputt zu machen. Dafür bekamen wir die selten gesungene dritte Strophe :) Jetzt habe ich erst erkannt, dass Nico auf einem Waschbrett musizierte. Und jemand wunderte sich, dass Alexander noch wach ist (ein Insider). Tommy stiegt dann der Geruch von Bananenwhiskey in die Nase: "Ich kotz gleich!" Und noch ein Lieblingslied wurde gespielt: Eleanor Rigby. Hachz!!! Der Rausschmeißer war dann Staying Alive. Leider mussten meine Füße dann ein wenig tanzen, dafür fiel ich dann völlig erledigt ins Bett. Vernünftiger Weise, damit ich morgen noch Auto fahren kann.


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Updates

Youtube PHANPRO (40 Minuten):Die #FERNGESPRÄCH Convention 2021 auf dem Arlberg – Ein Nachgang

Youtube WildMics (26 Minuten):XXL #FERNGESPRÄCH CON 2021 Highlights | Ferngespräch Convention 2021

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Fotografie | Urlaub | Tommy Krappweis | Conventions | Hoaxilla | Lydia Benecke
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Samstag, 16. Oktober 2021 23:59

#Ferngespräch-Con im Hotel Sonnenburg - Tag 1

Das Frühstück war sehr lecker. Am meisten habe ich mich über die frischen Waffeln gefreut.

11.00 Opening

Das Programm startete mit der Opening. Pünktlich 3 Minuten bevor es los ging, fiel das Internet aus. Nico benutzte dann sein Handy als Hotspot. Tommy meinte, die Zeit können wir aber reinholen, wenn Nana noch schneller spricht. Gregor Hoch vom Hotel Sonnenburg erklärte dann, was das Besondere an diesem Hotel ist. Er findet es wichtig, dass die Leute lesen und Fakten und Zahlen werden bei ihm großgeschrieben. Auch wenn es manchmal schwierig ist, da alles aus Wahrscheinlichkeiten besteht und nicht nur schwarz und weiß ist. Deshalb ist er auch ein Fan der #Ferngespräche.

Nana, die im Guiness-Buch der Rekorde als die am schnellsten sprechende Frau eingetragen ist ;-), hat dann den Kaiser-Maiximilian-Preis erklärt. Die Aktion "Europa gegen Covid19" hat den Preis gewonnen, die #Ferngespräche sind ein Teil dieser Aktion. Mittendrin kam irgendwann Lydia und bekam riesigen Willkommensapplaus. Nana erklärte, dass Gefühle sehr wichtig sind und dass man deshalb die Fakten auch auf diesem Wege rüberbringen muss, damit das bei den Menschen ankommt, z.B. durch Spaß. Den hatten wir definitiv!

Tommy hat Hoaxilla über das Podcast-Projekt Minutenweise Matrix kennengelernt. Vielleicht tue ich mir den Mara-Thon irgenwann doch mal an. Florian Aigner hatte keine Aufzeichnungen dabei, erzählte dann aber einfach aus dem Kopf. Aber das war okay, denn er konnte sagen, dass Tommy Schuld ist. Carsten Watzl ist Immunologe. Holm hatte sein neues Buch "Fakt und Vorurteil" mitgebracht, das aber noch nicht im Hotel angekommen ist. Als Tommy das sagte, klang es wie "Fucked und Vorurteil". Man kann's auch falsch aussprechen :D

Bei Annika war #dogcontent Frieda natürlich der große Star und viele haben sich gefreut, den süßen, wuscheligen Hund persönlich kennenlernen zu dürfen. Mit Annika konnten wir live via Twitter alle Stadien der Entstehung eines Buches mit durchleiden. Lydia erzählte dann, dass sie sich verfahren hatten und in dem endlos erscheinenden Arlbergtunnel verschollen sind. Das war auch meine Befürchtung, dass ich da aus Versehen reinfahre. Der führt nämlich schnurstraks am Hotel vorbei. Tommy fragte Bernd, was wir von ihm zu erwarten hätten. Er antwortete "Nicht viel" und Tommy hat Tränen gelacht. Weil er nur 15 Minuten für seinen Vortrag hat, danach käme Lydia dran. Das steht so nicht im Programm und ich bin immer noch unsicher, wie ernst das jetzt gemeint war, ob das Programm geändert wurde oder ob das nur ein Scherz war :) Und für Tommy ist das Beste auf der Welt nicht Frieda, sondern seine Frau Sophia. Und sein Bruder Nico dachte, das wäre ein Familienurlaub mit ein bisserl Musik am Abend, jetzt muss er die Technik bedienen. Eine schöne Opening :)

11.30 Florian Aigner

11:30 Uhr bzw. ein paar Minten später ging es dann mit Florian Aigner weiter. Er stellte sein Buch "Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl" vor. Im Alltag mag unser Bauchgefühl ausreichen, doch wir haben mit der Wissenschaft die Möglichkeit, die Welt genau zu vermessen und ganz andere Erkenntnisse zu gewinnen. Das beinhaltet aber auch, dass neue Erkenntnisse das Weltbild stetig verändern und erweitern. Was dazu führt, dass manche Leute der Wissenschaft vorwerfen, ständig ihre "Meinung" zu ändern. Mit dieser Fehleinschätzung versucht Florian in seinem Buch aufzuräumen. Es ist eine Liebeserklärung an die Wissenschaft, allen voran die Mathematik, die die reinste Form der Wissenschaft darstellt, weil es in ihr überhaupt keinen Spielraum für "Meinung" gibt. Die Mathematik gibt es nur in unseren Köpfen, während die Physik in Experimenten überprüft wird. Wissenschaftliche Aussagen müssen widerlegbar sein, was auf esoterischen Schwurbel normalerweise nicht zutrifft. Bernd hat währenddessen Notizen auf seiner Urkunde gemacht. Und Holm musste wohl 12.00 Uhr gehen. Er hat dann einen Stuhl von der Technik verschieben müssen, damit er durchkommt, was ein ziemliches Quietschgeräusch verursacht hat. Das war ein Men in Black-Moment und ein Lacher :D

Sehr skuril wurde es, als Florian der Frage nachging, wie Fledermausurin schmeckt. Fragt nicht... Die beeindruckendste Geschichte war jedoch, wie der Uranus entdeckt wurde. Aufgrund der Newtonschen Gravitationsgesetze fand man heraus, dass sich der Neptun nicht so bewegt wie er sollte. So konnte man den Bereich des Himmels eingrenzen, wo sich der Störenfried befinden müsse und siehe da, dort fand man dann den Uranus. Als dann das Publikum "Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten" aufsagte statt "unseren Nachthimmel", meinte Florian "Ah, Plutoanhänger!" :D

Die kurze Pause habe ich genutzt, um ein paar Bücher zu kaufen. Allerdings habe ich "Die helle Seite der Macht" von Nana Walzer vermisst. Das gibt es nur bei Amazing. Ich habe sie dann darauf angesprochen und sie hat sich meine Mailadresse notiert. Das Exemplar bekomme ich dann per Post :) Eigentlich hatte sie sich gerade mit Florian Aigner unterhalten und ich wollte das auch gar nicht sprengen. Sie dachte, ich wollte ein Selfie mit Florian und hat sich dann gefreut, als ich nach ihrem Buch gefragt hatte.

12.30 Stream mit Martin Moder

Dann ging es weiter mit dem Stream mit Martin Moder, der leider nicht persönlich dabei sein konnte. Als man ihm das Publikum zeigte, meinte er: "Oh, das Ferngesprächs-Shirt gibt es auch in rot!" (war meins). Nachdem wir Martins nackten Oberkörper via Kopfkino bewundert und eine Runde Mitleid mit Fadenwürmern und Fruchtfliegen gehabt haben, hat er sich auch darüber ausgelassen, dass die Leute Wissenschaft und Politik vermischen. Sehr anschaulich wurde beschrieben, wie man Schmetterlinge und Raupen verwurstet (die werden von den rausgeschickten Studenten eingesammelt, das machen die Forschenden nicht selbst), um dann die DNA zu vergleichen und herauszufinden, welche Raupen sich zu welchen Schmetterlingen verwandeln. Bei M.E.G.A. (Make Europe Gscheit Again) wird er in Zukunft nicht mehr so viel machen, das war doch ein Kind von Corona. Er würde lieber wieder mehr auf die Bühne gehen mit den Science Busters anstatt Videos im Wohnzimmer zu drehen.

13.00 Mittagspause

In der Mittagspause waren wir im Hotelzimmer. Florian hat die Lego Gitarre zusammengebaut und ich habe schonmal angefangen zu bloggen. Es ist immer gut, die Erinnerungen frisch festzuhalten. Man vergisst so schnell so viel. Aber ich habe diesmal viele Notizen mit dem Handy gemacht.

14.30 Carsten Watzl

"General" Carsten Watzl, Immunologe, den man aus der Tagesschau kennen könnte, hat dann über Impfungen gesprochen. Eine Frage war, wieviele Impfdurchbrüche auf gefälschte Impfpässe zurückzuführen sind, aber darüber gibt es leider keine Statistik. Seine jugendlichen Kinder impfen zu lassen hat zwar noch keine STIKO-Empfehlung, aber definitiv eine Watzl-Empfehlung. Hört auf den "General"! Eine Frage war auch witzig: "Moderna oder Pfizer, was empfiehlt der Gourmet?" Als die Priorisierung gefallen ist, sind uns leider ziemlich schnell die Impfwilligen ausgegangen. Es wurden abwechselnd Fragen vom Publikum vor Ort und aus dem Chat gestellt. Warum wird Todimpfstoffen ein Wirkverstärker beigefügt? Weil das Immunsystem nicht blöd ist, das denkt sich, der Erreger ist doch schon tot, was soll ich damit? Bevor der mRNA-Impfstoff gegen Corona entwickelt wurde, wurde bereits an dem Impfstoff gegen Krebs mit dieser Technologie geforscht. Deshalb war es auch so schnell gegangen. CureVac hat falsch gepokert und daher den weniger wirksamen Impfstoff entwickelt, während Moderna und besonders biontech das Rennen gemacht und den besten Impfstoff herausgebracht haben. "The Good Stuff", wie ich immer sage. Carsten erklärt das alles immer so, dass man es auch versteht. Und Humor hat er auch :)

15.30 Hoaxilla

Anschließend kam Hoaxilla dran. Alexander und Alexa haben ihre neue Serie im Cartoonformat vorgestellt. Oh, da bin ich gespannt! Danach wurde das Interview mit Dr. Axel Stoll vom Neuschwabenlandforum gezeigt. Gut, dass ich das Beißholz dabei hatte. Ein Teil konnte nicht veröffentlich werden, weil es den Strafttatbestand der Volksverhetzung erfüllte. Ich habe die Frage gestellt, ob er das Interview gesehen hätte mit den Zwischenschnitten, wo gleich mit dem Verschwörungsquatsch wissenschaftlich fundiert aufgeräumt wurde (sonst wäre der Film wohl nicht zu ertragen gewesen), aber er ist vorher bereits verstorben. Aber das Buch hatte er noch mitbekommen und entsprechend heruntergeputzt und Alexander Waschkau und Sebastian Bartoschek als "Schmierenjournalisten" bezeichnet, aber laut Alexa gibt es keine höhere Auszeichnung :) Axel Stoll hat seine Doktor in Geologie gemacht. Alexander hat die Dissertation gelesen, die unfassbar langweilig war.

17.30 Meet & Greet im Foyer

Wir standen dann plötzlich ziemlich alleine mit Lydia da, die fragte, wo denn jetzt das Meet & Greet wäre. Wir sind dann gemeinsam auch mit Bernd den ellenlangen Tunnel (ich glaube das waren 142 Stufen, wenn ich mich nicht verzählt habe - Florian nannte es den "Mara"-Thon). Ich habe Lydia erzählt, dass wir auf der WGT 2018 zu den Leuten gehört haben, die nicht mehr in den viel zu kleinen Saal gelangt sind, und wir uns deshalb sehr gefreut haben, dass sie an diesem Wochenende da war.

Bei dem Meet & Greet war Tommy sehr von der Lego Gitarre begeistert. Florian hat unseren Tommy-Schrein erwähnt und Tommy meinte nur entsetzt: "Bitte sagt mir, dass ihr keinen Schrein habt." Nicht wirklich, denn das ist seit Jahren nur ein Running Gag zwischen Florian und mir, weil wir fast alles kaufen, was Tommy so auf den Markt wirft. Dazu aber später mehr.

Florian Aigner erzählte ich, dass ich gerade dabei bin, sein Buch "Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl" zu lesen und ich wäre gerade bei der Stelle, wo er über den p-Wert und statistische Signifikanz schreibt. Er hat den Part fünf Mal umgeschrieben, bis er verständlich war. Ich fürchte, ich muss ihn trotzdem noch fünfmal lesen, bis ich ihn verstanden habe ;-)

Holm habe ich erzählt, dass ich mit John Gribbin begonnen hatte, mich mit der Quantenphysik zu beschäftigen. Aber die wichtigste Erkenntnis aus seinem Buch war, dass es den Zufall gibt. Er hat mein Weltbild wieder geradegerückt.

Hoaxillas waren beeindruckt, weil ich in knapp zwei Jahren ihren skeptischen Podcast aus Hamburg jahresweise rückwärts anhöre und jetzt schon im Jahr 2012 angekommen bin. Eigentlich mochte ich Podcasts nicht besonders, weil ich als Holzohr (Schwerhörige) es als sehr anstrengend empfinde zuzuhören, aber diesen Podcast mag ich total, immer beim Autofahren.

18.30 Abendessen

Das Abendessen hat mir heute deutlich besser geschmeckt!

20.30 #Ferngespräch Ask Us Anything

Beim anschließenden Ask us anything erzählte Tommy, dass sie bei der Planung der exklusiven Con daran gedacht hatten, dass vielleicht 10 Leute kämen. Aber es waren grob überschlagen 50! Bernd erzählte, dass er seinen Kühlschrank deshalb nicht einschaltet, weil er immer beim Edeka Wollny einkauft und alles immer sofort isst. Eigentlich wollte ich die Frage stellen, wie die Ferngespräche von 2017 mit Sebastian Bartoschek, Wigald Boning und Bernhard Hoecker entstanden sind und wie sie sich in der zwischenzeit weiterentwickelt hätten (hier Schimpfwort Gutmensch und Wozefak Europa). Aber jemand anderes hatte gefragt, wie sie auf den Namen "Ferngespräch" gekommen wären und Tommy hatte erzählt, dass das damals mal die Idee von Wigald Boning gewesen wäre. Da wusste ich nicht, wie ich meine Frage hätte umformulieren können und habe mich wieder gesetzt.

Eine Frage war, ob jemand schonmal eine Morddrohung erhalten hätte. Lydia erzählte, dass eine eingerahmt bei ihr auf der Gästetoilette hängen würde. Apropos Toilette, ich musste ziemlich dringend, also habe ich Twitch auf dem Handy gestartet und es mitgenommen (so mache ich das immer zu Hause), damit ich nix verpasse. Hüstel.

Saukomisch fand ich Carstens Erzählung, als er das erste Mal eine Doku über Chemtrailgläubige gesehen hatte und die ganze Zeit gedacht hat, das wäre ein Sketch! Und Annika hat ihren Podcast "Kreuz und Flagge" angekündigt.

22.30 Harpo Speaks in der Bibliothek

Den Abend haben wir dann mit einem Gig von Harpo Speaks ausklingen lassen. Einer meiner Lieblingssongs wurde gespielt: House of Rising Sun. Florian hat Mrs. McGrath besonders gefallen. Um Mitternacht gab es noch ein Geburtstagsständchen, dann sind wir halbtot ins Bett gefallen.


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Freitag, 15. Oktober 2021 23:59

#Ferngespräch-Con im Hotel Sonnenburg - Hinfahrt

Als wir über Twitch #Ferngespräch erfahren haben, dass es eine Con geben würde, hatten wir sofort beschlossen, dass wir da hin müssen und hofften, dass wir an dem Wochenende dann auch Zeit haben würden. Als dann Ort und Datum endlich bekannt gegeben wurden, haben wir uns sofort angemeldet. Die Con selbst ist kostenlos, aber wir sollten nach Möglichkeit ein Zimmer im Veranstaltungshotel buchen. Das Hotel Sonnenburg in Lech am Arlberg ist ein Fünf-Sterne-Hotel und entsprechend preisig. Das sorgte in der Community ein wenig für Frust, weil sich das eben nicht jeder so kurzfristig auch leisten kann. Wenn man nur eine Nacht nimmt, ist es zwar günstiger, aber man verpasst doch einen Teil des Programms. Wir hatten sofort gebucht und daher noch eines der günstigeren Zimmer im Haupthaus bekommen.

Reisen geht mittlerweile wieder ganz gut und als vollständig Geimpfte ist das für uns sowieso kein Thema. Nur fliegen möchte ich noch nicht. Nach Lech fährt man von uns aus netto 3:30 Stunden, das geht eigentlich. Tommy und sein #Ferngesprächteam sind schon ein paar Tage früher unterwegs gewesen, weil sie einen Zwischenstop in Innsbruck gemacht haben, um ihren Kaiser-Maximilian-Preis 2021 - Mit Fakten gegen Mythen entgegenzunehmen. Wohlverdient, wie ich finde :) Florian hat es sich nicht nehmen lassen, ein wenig auf den Pfaden von Hoaxilla zu wandeln. Wir kommen uns manchmal vor wie Stalker *Augenaufreiß*

Fahrt nach Lech am Arlberg

Vormittags bin ich mit Ferdinand noch zum Tanken und Radmuttern nachziehen nach dem Reifenwechsel gefahren. Wir haben für die Jungs noch den Kühlschrank vollgepackt, damit sie nicht wieder dauernd Pizza bestellen, und am frühen Nachmittag ging es dann los. Das Navi hat mir drei Routen vorgeschlagen, über die A8/Innsbruck, über A96/Memmingen/Bregenz und über A95/Garmisch. Letzte Route war zwar am kürzesten von den Kilometern her, aber sollte angeblich 15 Minuten länger dauern wegen einem kleinen Stau auf dem Mittleren Ring. Es gibt ja keinen Südring der A99, weil die Anwaltsdichte in Grünwald/Starnberg zu hoch ist. Wir haben uns dann trotzdem für die kürzeste Strecke entschieden.

Dann habe ich noch schnell meinen Handytarif auf Europa hochgestuft und wollte noch online eine Digitale Vignette besorgen. Allerdings wäre die wegen dem Rücktrittsrecht bei Onlinekäufen erst 18 Tage nach Kauf gültig gewesen. Was für ein Bullshit, das widerspricht dem digitalen Gedanken. Wir hätten zwar als Gewerbetreibende kaufen können - Florian hat ja ein Gewerbe -, dann wäre es sofort gültig gewesen, aber da wir nicht dienstlich unterwegs sind, haben wir dann doch beschlossen, einfach unterwegs an einer Tankstelle eine Vignette zu besorgen. Als wir losfuhren, hatte sich der Stau auf dem Mittleren Ring auch aufgelöst und die Fahrzeiten waren auf allen drei Strecken etwa gleich.

Zwischen Garmisch und Grainau haben wir dann noch an einer Tankstelle ein Pickerl gekauft und eine Kleinigkeit gegessen. Den Rest bin ich dann durchgefahren. Auf den Terpentinen Serpentinen wurde der Motor von unserem Hybrid ziemlich laut, deshalb habe ich dann auf Powermode umgeschaltet, dann ging's. Für Bergab gibt es den Bergmodus mit Bremswirkung über den Motor. Das probieren wir dann am Montag aus. Gut, dass es bis Montag nicht schneien soll.

Zur Begrüßung gab es Prosecco und wir bekamen eine Führung durch das Hotel und eine Erklärung, wie die Lichtschalter auf unserem Zimmer funktionieren. Alles sehr nobel. Das Zimmer ist toll, gemütlich eingerichtet und bietet viel Platz. Es gibt sogar eine Badewanne, aber ich werde wohl keine Zeit haben, diese zu nutzen.

Zum Abendessen wurden die Tische auch eingeteilt und das ist jetzt auch unser Tisch bis Montag. Da wir geimpft sind, brauchen wir auch keine Maske tragen. Das Menü bestand aus fünf Gängen. Die Portionen waren zwar "übersichtlich", aber für meinen kleinen Magen reichte das vollkommen aus. Vielleicht sind meine Erwartungen von Sophia zu hoch geschürt worden, weil sie gemeint hatte, dass dort alles schmeckt, auch wenn es sich auf der Karte komisch liest, oder ich bin durch den Aida-Koch im Konferenzzentrum meines Arbeitgebers oder das Lenbachhaus verdorben worden, ich fand das Essen jetzt okay, mehr aber nicht, auch wenn es optisch natürlich viel hermacht. Am Buffet sind wir ständig Sophia, Hoaxilla, Tommy, Holm und allen anderen begegnet. Aber niemand hat sie belästigt und um Selfies gebeten oder so. Eine tolle Community, die auch ein paar Überschneidungen mit Trekkies und Gothics hat.

Nach dem Abendessen haben sich einige Conler im Foyer und an der Bar getroffen. Wir haben zwar die Sessel und Sofas verschoben, um einen "Stuhlkreis" zu bilden, aber anständigerweise alle wieder zurückgeschoben. Florian hat seine in Discord angekündigten Namensschilder schonmal mitgebracht, weil wir nicht wussten, wo wir die morgen hinlegen könnten und ob es dann nicht vielleicht Gedränge gibt. Die sind gut angekommen. Freiwillig und kostenlos. Florian hatte ausgerechnet, dass ein Schildchen 16 Cent kostet, und obwohl manche gerne eine Spende gegeben hätten, haben wir darauf natürlich verzichtet.

Franz hat mir erzählt, wie er mit Hilfe eines Ghostwriters ein Buch, halb Biographie und halb Sachbuch über sein Handwerk der Holzverarbeitung, geschrieben hat: Mit Holz, Herz und Hand. Er hat eine Schreibschwäche, er schreibt i und ü immer ohne Pünktchen. Das fand ich interessant. Deshalb hatte er einen Ghostwriter, der für ihn das Buch nach Interviews und Stichworten in Text weiterverarbeitet hat. Verlage hingegen scheinen erst kurz vor dem Veröffentlichungstermin in regen Aktionismus zu verfallen, was es für den Autor dann mitunter etwas schwierig macht. Den Traum habe ich schon vor Jahrzehnten aufgegeben. Mittlerweile schreibe ich nicht einmal mehr Kurzgeschichten.

Nur noch einmal schlafen :D


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