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Thema: Interessen/Halloween/Gothic

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Sonntag, 14. September 2025 19:53

Festival Mediaval - Gothic Special

Dieses Jahr waren wir wieder auf dem Festival Mediaval. Ich hatte mir im Programm schonmal alle Punkte eingekringelt, die mich interessierten: Gabria, PurPur und Heiter bis Folkig, Sarina Wood und Christian von Aster. Der Wetterbericht war so la la, Freitag und Samstag zumindest trocken, aber nur Höchsttemperaturen bis 17°C, weshalb ich mein Gothic Kleid nicht mitgenommen habe, das ich auf dem M'Era Luna getragen habe. Das wäre mir dann doch zu kalt geworden. Statt dessen habe ich einen Loopschal und meine Winterjacke mitgenommen. Es war ein Gothic Spezial, deshalb trug ich statt Mittelalterkleidung einen wilden Mix aus meiner zweifarbigen EMP-Hose und dem Hofnarren-Hoodie.


Freitag, 12. September 2025

Wir sind am Freitag direkt zum Festivalparkplatz gefahren. Diesmal mussten wir nicht so lange anstehen. Ich fragte mich, ob deutlich weniger los war als letztes Jahr. Die letzten Wochen wurden mir am Handy massiv Werbung für das Event eingespielt. Es war aber eigentlichh alles wie gewohnt. Da wir noch nicht gefrühstückt hatten, haben wir erst einmal etwas gegessen, bevor wir 16:30 Uhr dann PurPur angehört haben. Sie spielen bereits seit 15 Jahren auf dem Festival.

Eigentlich hatte ich nicht vor, etwas zu kaufen, aber ich hatte mich beim ersten Rundgang in einen Piratendreispitz verliebt. Handgefertigt aus einem einfachen, schwarzen Strohhut (aus Kunststoff) und mit diversen Perlen, Federn und Borten verziert. Das hätte ich sicherlich auch selbst basteln können, allerdings fehlt mir derzeit noch die Zeit für so etwas. Also habe ich ihn gekauft und wurde das ganze Wochenende darauf angesprochen, dass der Hut wirklich sehr schön ist.

18:45 Uhr haben wir dann die Raubvogelshow angeschaut. Eulen, Falken und Bussarde haben wir gesehen, sehr beeindruckend. Leider war aber das Licht schon schwach, so dass wir nicht gut fotografieren konnten. Auf dem Weg zum Literaturzelt haben wir noch die Zaubershow von Chris Hyde am Denkmal angeschaut. Sarinas Tochter hat dort dann zwei Euro bei einem Zaubertrick ergattert. Ich hatte Sarina im Vorfeld über Facebook angeschrieben, dass ich mich auf sie freuen würde. Allerdings wusste ich nicht mehr, wie es dazu gekommen war, dass wir auf Facebook befreundet sind. Sarina wusste es aber noch: Wir kannten uns von den FKM-Events in Deggendorf, die es leider nicht mehr gibt.

21:00 Uhr war dann die Lesung von Sarina "Düsteres Fichtelgebirge: Die Mine". Eigentlich ist Horror bzw. Grusel nicht so mein Ding, aber von Sarina musste ich ihr Erstlingswerk natürlich haben und signieren lassen.

Danach mussten wir noch fast zwei Stunden überbrücken. Wir sind dann noch einmal durch die Verkaufsstände geschlendert. Es war zwar dunkel, aber alles war gut beleuchtet und deutlich weniger Leute unterwegs, so dass wir alles nochmal genauer begutachten konnten. Für mein zukünftiges Piratenoutfit habe ich dann noch einen schönen schwarzen Rock aus Baumwolle gefunden, der etwas zerfetzt aussieht und aus unterschiedlichen Stoffen besteht. Ich habe ihn auch anprobiert. Er war auch nicht gerade billig. Es hätte noch einen ähnlichen für etwas mehr als die Hälfte gegeben, allerdings wäre der ohne Gummibund gewesen. Den brauche ich aber schon, weil mein Gewicht sich halt doch hin und wieder etwas verändert.

Um Mitternacht haben wir dann noch an der Theaterbühne eine LED- und eine Feuer-Show angeschaut. Die LED-Show war im Prinzip das gleiche wie so eine Feuershow, allerdings mit diversen LED-Elementen. Sehr beindruckend und mit schöner Musikuntermalung, u.a. mit Feuertanz von Schandmaul.

Danach sind wir in der Dunkelheit zum Auto gelaufen und zu unserem Hotel in Marktredwitz gefahren. Gegen 2:00 Uhr waren wir zwar im Bett, aber immer noch etwas aufgedreht. Ich hatte den Checkin-Code erst falsch eingetippt und kurz Angst gehabt, dass wir nicht ins Zimmer können. Aber einmal kurz durchgeatmet und ich habe richtig getippt. Leider war die Zugstange von der Ablaufgarnitur ab, weshalb das Zahnputzwasser nicht ablaufen konnte. Es gab aber noch eine kleine Spüle, auf die wir dann ausgewichen sind.


Samstag, 13. September 2025

Am Samstag war unser erster Programmpunkt erst 14:00 Uhr, weshalb wir nach dem Aufstehen erst einmal nach Bad Alexanderbad gefahren sind, wo wir am Ortseingangsschild ein paar Fotos machten. Für Insider: Alexanders Bädertour war hier der Grund.

Auf dem Parkplatz haben wir dann feierlich den Star Trek Insignia- und den DeLorean-Aufkleber auf unser neues Auto geklebt. Wir wollten es nicht übertreiben, deshalb habe ich alle anderen Aufkleber mal wieder weggepackt.

13:00 Uhr waren wir wieder im Literaturzelt. Dort in der Ecke ist es immer angenehm ruhig und ich habe mich gefragt, wieso ich überhaupt auf Festivals gehe. Bernhard Hennen hat mit zwei Selfpublishern aus dem gemeinsamen Projekt "Die Minen der Macht" gelesen. Es war sehr interessant, was sie erzählten, wie die Zusammenarbeit funktionierte. Selfpublisher bekommen eher mal 1.000 Bewertungen in einem Jahr, während Verlagsautoren das nur schwer erreichen, weil der Weg vom Buchhandel zur Onlinebewertung ein weiterer ist. Mira Valentin hat erzählt, was passiert, wenn man die drei Komponenten für die Herstellung von Schwarzpulver für Recherchezwecke bei Amazon bestellt. Danach las Christian ein paar gruselige Geschichten vor, auch eine aus dem ersten Liber Vampirorum, das es nicht mehr zu kaufen gibt.

Am Samstag war die Raubvogel-Show bereits um 16:00 Uhr. Wir hatten diesmal aber nicht so gute Plätze, dafür war das Licht besser zum Fotografieren. Leider hatte ich vergessen, den Akku von der Kamera aufzuladen, weshalb bei den Falken bereits Schluss war. Ich bin einfach ein Schussel.

17:30 Uhr war dann Heiter bis Folkig auf der Burgbühne. Ich habe keinen großen Unterschied zu PurPur festgestellt. Ihr Motto ist "Saufen für den Weltfrieden". Wir trinken mittlerweile tatsächlich gar keinen Alkohol mehr, ich nur wenn ich nicht Auto fahre, also auch so gut wie nie.

20:30 Uhr haben Gabria und ihre Zwillingsschwester Leonora aka PurPur im Literaturzelt Volksliedersingen angeboten. Das Zelt war rappelvoll. Als wir ein altes Antikriegslied sangen von Burschen, die nicht mehr heimkehrten, hatte ich einen fetten Kloß im Hals und Tränen in den Augen. Im Kanon haben wir dann das Zelt in links und das andere links eingeteilt, denn auf diesem Festival ist niemand rechts. Deshalb ist es auch so eine Wohlfühloase.

Ich hatte total übersehen, dass 22:15 Uhr nochmal eine Feuershow auf der Burgwiese war. Deshalb kamen wir dort etwas zu spät nach dem Abendessen an. Wir haben uns dann erst auf dem Hang auf einen Felsbrocken gesetzt und dann an eine Feuerschale zum Aufwärmen. Viel gesehen haben wir leider nicht, aber es scheint sehr beeindruckend gewesen zu sein. Leider wurden wir dann unromantisch von der Feuerschale vertrieben, weil diese aus unerfindlichen Gründen an eine andere Stelle gebracht wurde.

Um Mitternacht waren wir wieder im Literaturzelt und haben von vier Autoren Gruselgeschichten angehört. Beim ersten Autor Kai Focke waren die Zuhörer immer perplex von den Enden. Einer fragte sogar "Wie jetzt?", aber das war eben der Schreibstil. Die letzte Geschichte stammte wieder von Christian von Aster. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit und Ruhe im Kopf zu lesen, aber mehr als zwei Bücher schaffe ich nicht im Jahr. Bei Christian genieße ich aber auch immer das Vorlesen, weil er so eine fantastische Stimme hat. Amandara hat dann angekündigt, dass Tommy Krappweis nächstes Jahr wieder dabei sein würde. Da bin ich mal gespannt.

Das Hotel hatte inzwischen angeboten, uns ein anderes Zimmer zu geben wegen dem Abfluss. Aber für eine Nacht wollte ich nicht mehr wechseln, zumal wir wieder erst 2:00 Uhr im Bett waren. Da lohnte sich der Aufwand nicht. Diesmal waren wir so durch, dass wir sofort einschliefen.


Sonntag, 14. September 2025

Am Sonntag war dann Regen angesagt. Wir waren aber zu einem Geburtstag eingeladen, weshalb wir nicht mehr auf das Festival gegangen sind. Ich hatte noch Gabria im Programm angekreuzt gehabt, aber da wir sie bereits mit PurPur und Heiter bis Folkig gesehen hatten, war ich nicht allzu traurig. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.


56 Fotos

Sandra und Florian posieren vor dem Ortsschild von Bad Alexanderbad. Florian hat ein an T-Shirt an mit dem Cover des Albums Bad von Michael Jackson. Das Gesicht von Michael Jackson wurde durch das Gesicht von Alexander W. erstetzt.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Sonnenstrahl | Christian von Aster | Hoaxilla | Mittelalter | Halloween/Gothic | Musik | Tommy Krappweis | Auto
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Samstag, 2. Dezember 2023 17:56

Romantisches Wochenende mit Sadisten

Ja, das war Clickbaiting. Sorry!

Vortrag von Lydia Benecke: Sadisten - tödliche Liebe in Ergolding

Wir hatten Tickets für Lydia Beneckes Vortrag "Sadisten: Tödliche Liebe" in Ergolding bei Landshut für Freitagabend. Normalerweise dauert die Fahrt dorthin etwa 1:15 Stunden, ist also quasi ein Vorort von München *hüstel* Aber das sind wir damals zu Martin Moder mit seinen Science Busters auch nach Ingolstadt gefahren. Nur dachte ich nach unserem letzten Vortrag bei Lydia, dass es sehr spät werden könnte und hatte vorsorglich ein Hotel, nämlich das Hotel Life Style gebucht, das ca. 10 Minuten mit dem Auto vom Veranstaltungsort Bürgersaal Ergolding entfernt ist. Nachdem es am Freitag dann wie irre zu scheien angefangen hat, war das wohl mehr als klug gewesen. Wir sind auch eine Stunde früher, also 16:00 Uhr losgefahren, denn bei diesen Witterungsverhältnissen plane ich gerne die doppelte Zeit ein. Gaaaanz kurz hatte ich überlegt, das Ganze abzublasen, aber dann hätten wir einen fantastischen Abend verpasst.

Die Fahrt war abenteuerlich, aber ich bin einfach ganz in Ruhe in angepasster Geschwindigkeit gefahren und wir kamen kurz vor 18:00 Uhr im Hotel an. Dort gab es auch ein Restaurant, in dem wir nach dem Check-In dann zu Abend gegessen hatten. Das Essen war hervorragend und es gab sogar ein äußerst leckeres Crème brûlée und alkoholfreie Cocktails. Das Zimmer war sehr ungewöhnlich, denn das Bett stand in der Mitte und am Fußende der Fernseher (den wir sowieso nie benutzen). Zum Bad hin war ein Fenster, das man durch einen Vorhang im Zimmer verdecken konnte.

Der Bürgersaal war riesig, aber die Stuhlreihen waren nur schätzungsweise zu 30% gefüllt, also etwa 200 Besucher. In der WGT 2018 hatte Lydia den Blauen Salon mit 200 Plätzen locker gefüllt und wir standen draußen mit noch zig anderen, die nicht mehr reingekommen waren. Aber das ist natürlich einmal im Jahr die geballte Zielgruppe. In Ergolding waren die meisten Leute sogenannte "Normis", oder manchmal sagen wir auch "Muggels" zu ihnen, nur vereinzelt konnte man Menschen als Goths erkennen, aber sehr dezent und unauffällig.

Der Vortrag war mal wieder der absolute Hammer. Lydia kann ohne Probleme 3:30 Stunden am Stück reden. Die halbe Stunde Pause war wieder in erster Linie für das Publikum, das ihr Buch Sadisten signieren ließ und das eine oder andere Foto machen ließ. Das passierte auch schon vor der Show, als ihr ominöser Fahrer eine Brezel aß und für Fotos immer kurz zu kauen aufhörte und in die Kamera lächelte. Profi halt :-) Ein Mädchen hat sogar ihr rosa-schwarzes Plüschkaninchen signieren lassen. Das war soooo süß!

Lydia hat ihren Bildungsauftrag vollends erfüllt. Jetzt wissen wir, warum Fifty Shades of Grey hochgradig problematisch ist, und das nicht nur, weil es BDSM so darstellt, wie sich Normis das vorstellen (ähnlich wie "Ostwind" das Pferdeleben so darstellt, wie sich das Normis vorstellen), wer Marquis de Sade ist, von dem das Wort "Sadismus" kommt, warum man es Menschen nicht ansieht, wenn sie Serienmörder sind (wie "Dexter") und dass das "DS" in "BDSM" auch noch eine Bedeutung hat. Wer noch mehr darüber wissen möchte, muss sich ein Ticket für eines ihrer Vorträge holen :-)

Es ist noch sehr spät geworden. Der Vortrag ging bis 23:30 Uhr, aber nachdem auch der Letzte ihr Autogramm erhalten hatte, wurden wir irgendwann quasi mit rausgekehrt. Wir mussten erst Mal unser Auto ausbuddeln. Und dann war ich echt froh, heil im Hotel angekommen zu sein und dass wir dort auch eine Tiefgarage hatten. Auf der Fahrt haben wir zwei ineinander verkeilte LKW gesehen, die sich auf einer Auffahrt zur Bundesstraße getroffen haben. Witzigerweise hatten Bekannte von uns im gleichen Hotel gebucht, allerdings mussten sie durch den Nachteingang, dessen Vordach den Schneemassen nachgab und halb eingestürzt war. Was für ein Abenteuer! Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Vollkommen aufgedreht von dem tollen Abend haben wir dann noch eine Room Party bis 2:30 Uhr gemacht. Da kam schon richtiges Confeeling auf.


Nachdem ich wie ein Stein geschlafen hatte, bin ich 8:15 Uhr wieder aufgewacht. Auf das Frühstück hatte ich mich sehr gefreut, denn es hatte einen guten Ruf. Und dem wurde es auch gerecht, denn ich habe noch nie so liebevoll angerichtetes Rührei gegessen. Und auf einer Etagere gab es allerlei Süßes mit und ohne Schokolade und kleien Gläschen mit Mousse au chocolat. Getreu dem Motto, dass ich nur Kalorien esse, die auch schmecken, genoss ich jeden Bissen. Sollten wir mal wieder in Landshut sein, dann werden wir wieder im Life Style einchecken.

Die Heimfahrt war dann abenteuerlich. Beim Tanken füllte ich gleich mal Frostschutzmittel nach, dann holten wir beim Edeka noch ein paar Kleinigkeiten und Karotten für Felix und dann machten wir uns auf die Schlittertour heimwärts. Bei dem Dauerschnee kam der Winterdienst natürlich nirgends hinterher. Der Edeka hatte auch ab 14:00 Uhr geschlossen und in den Social Media wurden zig Schneefotos gepostet. Auf der Fahrt haben wir sechs oder sieben PKW gesehen, die von der Fahrbahn abgekommen waren und drei LKW, die auch irgendwie schief rumstanden. Wann kapieren die Leute es endlich, dass Winterreifen physikalische Gesetze nicht außer Kraft setzen? Ich bin jedenfalls nie schneller als 80 km/h gefahren.

Ursprünglich hatte ich vor, nochmal in den Stall zu fahren, nachdem ich Florian zu Hause abgesetzt habe, aber bei den Witterungsverhältnissen haben wir unsere Pläne geändert und sind auf dem Heimweg kurz im Stall vorbeigefahren und haben nur geschaut, ob es Felix gut geht und die Karotten abgeliefert. Als wir dann endlich zu Hause angekommen waren, war ich heilfroh, dass nichts passiert ist. Wenn es nicht sein muss, sollte man bei solchen Bedingungen lieber zu Hause bleiben.

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Donnerstag, 20. April 2023 23:44

Bestattungsmuseum, Zentralfriedhof und Lego-Store in Vösendorf

Unser erster Ausflug führte und zum Bestattungsmuseum und dem Wiener Zentralfriedhof, der ganz auf der anderen Seite der Stadt im Süden liegt. Ich hatte mir Bus 29A aufgeschrieben, deshalb gab es erst einmal eine leichte Verwirrung, weil wir vor dem Haus nur mit dem 24A fahren konnten. "A" steht für "Autobus". Aber mit Hilfe von Gugel Mäps haben wir doch noch den richtigen Bus erwischt. Frühstück gab es am Kagraner Platz.

Das Bestattungsmuseum ist bei Tor 2 zu finden. Die Klemmbausteine-Sets sind ziemlich hochpreisig und derzeit nur ohne Verpackung zu erwerben. Florian hat den Leichenwagen und die Trauergesellschaft gekauft. Ich habe mir den Sarg-USB-Stick mit 32 GB ausgesucht. Die Wiener haben schon einen schwarzen Humor.

Fasziniert war ich von der Methode von Alcordanza, aus der Asche den Kohlenstoff zu extrahieren und daraus einen Diamanten zu pressen. Das ist sicher nicht ganz billig, aber dafür bleibend.

Der Friedhof ist riesig. Wir haben Gräber von berühmten Persönlichkeiten besucht: Beethoven, diverse andere Komponisten, Curd Jürgens und Falco. Niki List kannte ich noch nicht. Sigmund Freud ist in London begraben. Udo Jürgens haben wir nicht gefunden. Die Gedenkstätte der Anatomie ist für Menschen, die ihren Körper der Medizin vermacht haben, damit ihre Angehörigen einen Ort für ihre Trauer haben. Der Babyfriedhof war bedrückend. Der jüdische Friedhof lag hinter einer extra Mauer, vielleicht damit keinen Arschkr*mpen reinkommen.

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Danach sind wir nach Vösendorf ins SCS gefahren. Die letzte Station lag außerhalb der Kernzone Wien, weshalb wir noch ein Ticket zusätzlich zu unserer Wochenkarte brauchten. Ich hatte die App dafür schon zu Hause installiert und getestet, so dass das reibungslos funktioniert hat. Das Shopping Center ist riesig, da können die RiemArcaden einpacken. Aber nachdem ich eh nicht gerne shoppen gehe, wäre mir das auch egal, wenn die RiemArcaden größer wären. Im Lego-Store haben wir Figuren für Florian Freistetter und Martin Puntikam zusammengesucht. Und noch sieben weitere, weil es so viele schöne Frisuren und Zubehör-Teilchen gab. Ansonsten waren wir noch in den nerdigen Shops ComicTreff, Elbenwald und Playmobil. Im letzteren habe ich meine Drachensammlung um einen roten Mini-Drachen erweitert. Die Apotheke war leider schon zu, dabei hätte ich noch etwas Ibuprofen für die Reiseapotheke benötigt, aber nicht so dringend.

Danach wollten wir zum Gasthaus Zur Eisernen Zeit beim Naschmarkt (so ähnlich wie der Viktualienmarkt in München), der hatte aber schon zu. Also sind wir zum Flame Argentinia Steakhouse, wo Florian sein Wiener Schnitzel bekommen hat. Urlaubs-ToDo-Liste check...

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