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Thema: privat/Sonnenstrahl

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Freitag, 27. Januar 2023 23:58

Trekdinner im Januar

Heute war ich schon ein klein wenig nervös, weil sich 20 Leute über Facebook und zwei über Whatsapp angemeldet hatten plus unserem langjährigen Mitglied, der nur Bescheid gibt, wenn er nicht kommen kann. Ich hatte aber wegen Homeoffice nur ganz in der früh und dann nach 17.00 Uhr daran gedacht, vielleicht mal beim Restaurant anzurufen, ob das überhaupt geht. In der früh war noch nicht geöffnet und 17.00 Uhr war dann eh schon egal. Normalerweise hat das aber immer gut geklappt, auch wenn wir mal 15 Leute oder so waren.

Dann hat aber unsere Reservierung gefehlt und die Bedienung hat schnell auf die zwei größeren Tische ein Reserviert-Schild gestellt, damit sich da niemand hinsetzt. Im großen Raum war heute eine Party geplant, deshalb gab es nicht viel Ausweichmöglichkeiten und die hinteren drei Tische waren mit anderen Gästen besetzt. Letztendlich hat dann doch alles geklappt und ich habe die Reservierungen bis Mai nochmal ins neue Buch eintragen lassen. Die standen im alten Buch für 2022 nur auf den letzten Seiten und sollten eigentlich auf das neue Buch übertragen werden, dort standen aber nur die Reservierungen drin, die auf extra Zetteln waren. Wegen der Feier war es am Ende dann leider auch nix mehr mit Cappucino und Eis...

Nach dem Essen habe ich dann die Pauline überreicht, die beim Trekbowling gewonnen wurde. Weil Gleichstand war, hatte ich zwei Paulines gebraucht, aber natürlich nur eine Pauline dabei gehabt.

Danach haben mich Racoon und Marmot mit Blumen und einem kleinen Dankeschönpräsent überrascht. Ich hatte nach dem Trekbowling erzählt, dass ich im Herbst kurz davor gewesen bin, alles hinzuschmeißen, weil es mir so schlecht ging mit Post-Covid/Brainfog und dem allgemeinen Hamster-im-Rad-Dasein. Aber es tat schon sehr gut, die Wertschätzung zu erfahren und das gibt natürlich Motivation. Musste echt heulen. Außerdem haben wir ausgemacht, dass sich im Sommer wieder wie letztes Jahr andere um die Biergarten-Planung kümmern, so dass ich entlastet werde. Das tut schon gut!

21 Fotos

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Sonntag, 22. Januar 2023 23:05

Sandra schaut...

[Werbung - und nein, dafür bekomme ich kein Geld]

Wer sich nicht mit dem Thema Krieg auseinandersetzen möchte, bitte nicht weiterlesen.


Auslandsjournal vom 18. Januar 2023

... über den Schneemangel auf Österreichs Ski-Pisten, die Lage in Kramatorsk (Kinder im Ukraine-Krieg) und den Wahlkampf in Washington bzgl. der Geheim-Dokumente, die bei Biden gefunden wurden. Und dann noch über das Verhältnis Frankreich-Deutschland.

Ich bin 1996 das letzte Mal Ski gefahren. Ist irgendwie nicht meins. Deshalb bin ich jetzt nicht böse drum, wenn es keinen Schnee mehr gibt zum Skifahren. Die Kälte und Unfallgefahr ist jetzt nicht so das Problem, schließlich reite ich auch bei kaltem Wetter aus und beim Reiten habe ich die Unfallgefahr das ganze Jahr über. Aber es macht mir eben nicht so viel Spaß, wie Reiten. Und wenn ich Zeit und Geld übrig habe, dann möchte ich eben lieber reiten. Oder Pferd gesund pflegen, haha.

Eine ehemalige Kollegin meinte: "Gut so, einer weniger auf der Piste." Also win-win.

Sandra fährt Ski, 1996

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Montag, 16. Januar 2023 19:00

Ängste

Angst lähmt. Und eigentlich möchte ich keine Angst haben. Aber irgendwie ist sie doch immer da. Oder zumindest die Sorge, dass etwas passieren könnte. Zum Beispiel habe ich mir meine Urlaubsziele immer auch nach der politischen Lage im Land ausgesucht. Die Pyramiden und das Tal der Könige in Ägypten zu sehen, ist seit meiner Kindheit ein großer Traum. Doch ich möchte in dem Land keinen Urlaub machen, wenn dort Terrorismus, Korruption und Missachtung von Menschenrechten herrscht.

Oder in den USA war ich 2013, als Obama Präsident war. Unter Trump wäre ich da niemals hingefahren und da sie ihr Waffenproblem immer weniger unter Kontrolle haben, bezweifel ich, dass ich überhaupt noch einmal in die USA reisen werde (vom Klimakiller Flug mal ganz abgesehen).

Wegen der momentanen Weltlage habe ich überhaupt keine Lust mehr, irgendwo hinzureisen. Und das hat nichts mit Corona zu tun, damit muss man jetzt einfach leben. Aber ich möchte nirgends Urlaub machen, wo es die Todesstrafe gibt. Und ich möchte mein Geld in kein Land tragen, das autoritär regiert wird. Da bleibt dann nicht mehr viel übrig. Und es wird immer weniger.

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Sonntag, 25. Dezember 2022 20:13

Schöne Weihnachten

Ich wünsche allen geruhsame Feiertage, Gesundheit und Weltfrieden.

Sandra und Florian, letzterer mit Weihnachtsmütze

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Freitag, 19. November 2021 17:59

Warum ging die Impfstoffentwicklung so schnell?

Das ist eigentlich die falsche Fragestellung. Die eigentliche Frage müsste lauten:

Warum geht die Impfstoffentwicklung normalerweise so langsam?

Das hat drei Hauptgründe:

  1. Impfstoffentwickler müssen erst die erforderlichen Gelder einsammeln.
  2. Die Suche nach Probanden ("Versuchskaninchen") ist langwierig.
  3. Die Impfstoffzulassungsprüfung ist langwierig.

Also warum ging es bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes so schnell?

  1. Weil weltweit sehr schnell Forschungsgelder bereitgestellt wurden. In den USA mit der Operation Warp Speed, die EU hat in einer Internationalen Geberkonferenz 7,4 Milliarden Euro hierfür eingesammelt. In Russland gab es den staatlichen Direktinvestmentfonds RDIF und Chinas Hersteller Sinopharm ist sowieso staatlich und witterte internationale Geschäfts- und politische Einflussmöglichkeiten. Dadurch haben innerhalb kurzer Zeit weltweit über 100 Firmen mit der Entwicklung eines Impfstoffes begonnen.

  2. Es haben sich angesichts der Pandemie sehr viele Probanden freiwillig gemeldet, so dass statt den üblichen wenigen Tausend "Versuchskaninchen" sich teilweise über 40.000 zur Verfügung gestellt haben. Es gab hierfür sogar eine extra Datenbank für Deutschland.

    Warum sollte man sich als Testperson zur Verfügung stellen? Nun, es gibt Menschen, die der Modernen Medizin aufgeschlossen gegenüberstehen und grundsätzlich Vertrauen in sie haben. Bei einer klinischen Studie wird man engmaschig überwacht, was das Risiko reduziert. Und man ist vor allen anderen geimpft und damit besser geschützt als der Rest der Bevölkerung.

    Und noch ein Aspekt: Dadurch dass es deutlich mehr Probanden bei der Phase III gab, sind statistisch gesehen die Impfstoffe sogar sicherer als normale Impfstoffe, da seltenere, unerwünschte Nebenwirkungen bereits vor dem Zulassungsverfahren aufgedeckt hätten werden können.

  3. Die Impfstoffzulassungsprüfung wurde aufgrund der Pandemie auf das Rolling-Review-Verfahren umgestellt, d.h. dass mit der Prüfung der Daten parallel zur klinischen Studie begonnen wurde, so dass man nicht warten musste, bis Phase III abgeschlossen ist.

    Dadurch war es möglich, weitestgehend auf Notfallzulassungen verzichten zu können. Es gab aber auch Bedingte Marktzulassungen, bei der die Pharmakonzerne haften. Nicht reguläre Zulassungen wurden auch versucht zu vermeiden, um das Vertrauen in die Impfstoffe nicht zu schmälern. Noch seltenere, unerwünschte Nebenwirkungen werden ohnehin erst in Phase IV festgestellt, wenn der Impfstoff zugelassen und millionenfach in der Bevölkerung verimpft wird.

Fazit

Nur weil die Entwicklung vergleichsweise schnell ging, bedeutet das nicht, dass der Impfstoff unsicherer ist. Im Gegenteil, durch die hohe Anzahl der Probanden waren sie bereits vor Zulassung sicherer, und durch die enorm schnelle milliardenfache Verimpfung innerhalb weniger Monate sind die seltenen Nebenwirkungen wie die Sinusvenentrombose bei Vektorimpfstoffen (weshalb die EU die Verträge mit AstraZeneca nicht verlängert hat) oder die vergleichsweise harmlose, gut behandelbare Herzmuskelentzündung bei mRNA-Impfstoffen nun aufgedeckt. Zu letzterem möchte ich aber darauf hinweisen, dass man das Risiko vielleicht auch minimieren kann, wenn man den Rat befolgt, nach der Impfung keinen Sport zu treiben.

Persönliche Impferfahrung

Ich bin mit "Comirnaty" (Biontech/Pfizer) geimpft. Den nenne ich auch "The Good Stuff", also den "guten Stoff". Nach der ersten Impfung hatte ich einen Tag minimale Schmerzen an der Einstichstelle. Nach der zweiten Impfung war ich einen Tag ziemlich müde, habe bis mittags geschlafen und bin um 20.00 Uhr wieder ins Bett gegangen. Ich hatte mich auch krankgemeldet. Die Schmerzen waren etwas stärker, aber ohne Ibu auszuhalten. Ich hatte auch leichte Nackenschmerzen und Schmerzen in den Lymphknoten, dafür aber keine Kopfschmerzen und kein Fieber. Am zweiten Tag nach der Impfung war alles wieder okay.

Meine unmittelbare Familie hat sich ebenfalls impfen lassen, sobald es möglich war, und hatte ebenfalls keine nennenswerten Impfreaktionen oder -nebenwirkungen.


Linkliste

BR Wissen (26.04.2021): Die Erfolgsgeschichte des Impfens

Heise+ (17.02.2022): Warum es nicht immer so schnell geht wie bei Corona?

RKI: Ständige Impfkommission (STIKO) mit den aktuellen Impfempfehlungen

GSK: Phasen der klinischen Prüfung

New York Times: Coronavirus Vaccine Tracker


Wikipedia - gegen diese Krankheiten wird/wurde bei uns geimpft:

Diphtherie - auch "Würgeengel der Kinder" genannt

Tetanus - Wundstarrkrampf

Keuchhusten - Pertussis

Masern

Poliomyelitis - "Polio", Kinderlähmung und Einsatz der Eisernen Lunge
"Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam"

Pocken

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09.01.2012 13:04 Clicks: 1660799

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