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Mein Blog-ArchivThema: privat/Sonnenstrahl
Mittwoch, 19. August 2026 16:11Kurztrip nach León, Spanien, zur Totalen Sonnenfinsternis am 12. August 2026Am 11. August 1999 habe ich meine erste Totale Sonnenfinsternis in München erlebt. Damals haben wir bei einer Freundin im Garten gegrillt. Wir hatten Glück, denn in Trudering riss rechtzeitig die Wolkendecke auf und wir hatten eine phantastische Sicht. Es war für mich als Astronomie-Fan ein so beeindruckendes Erlebnis gewesen, dass ich sofort nachgeschaut habe, wann die nächste Sonnenfinsternis in Deutschland sein würde: 2081. Da ich eher nicht glaubte, dass ich da noch leben würde, habe ich weiter geschaut, wann denn die nächste in Europa wäre. Da kam ich auf die am 12. August 2026 in Spanien. Dies hatte ich mir auf ein Post-It notiert, das jahrelang an meiner Pinwand hing. Das war so ein Fixpunkt, dass ich mit der Reiseplanung bereits im November 2025 begann. Weil ich dieses einmalige Erlebnis auch meinen Söhnen ermöglichen wollte, hatte ich sie gefragt, ob sie Interesse an einem Kurztrip in Familie hätten. Beide sagten zu. Jeden Monat hatte ich einen Merker im Kalender. Ich buchte die Flüge nach Madrid, die Züge nach León, die Ferienwohnungen und einen Mietwagen in León, die Hotels in Madrid. Soweit war alles vorbereitet. Ich hatte León gewählt, da wir von dort aus Richtung Atlantik oder auch ins Landesinnere hätten fahren können, wenn der Wetterbericht nicht so toll gewesen wäre. Auf Mallorca waren die Hotels bereits lange vorher extrem teuer. Das günstigste Doppelzimmer hätte 1,5 Jahre vorher 1.200 Euro gekostet, soweit ich mich erinnere. Und wenn es auf der Insel schlechtes Wetter gewesen wäre, hätten wir da nicht weggekonnt. Auch wegen meinem Problem mit Booten, Schiffen und Wasser. Ich kann das einfach nicht. Trotz allem hatte ich immer das Gefühl, dass die Planung nicht so sorgfältig war, wie normalerweise. Das könnte auch daran liegen, dass ich seit Herbst psychisch derangiert bin, wie ein Zug, den man vom Gleis gehoben und in ein Kiesbett gesetzt hat. Es sind einfach zu viele Baustellen, die mich belasten. In diesem Zustand ist Planen ziemlich anstrengend. Ich hatte immer gehofft, dass noch Freunde mitkommen würden, aber die ich im Auge hatte, werden sich voraussichtlich nächstes Jahr die Totale Sonnenfinsternis am 2. August 2027 in Tunesien anschauen. Die ist mit über 6 Minuten auch besonders lang und nicht so knapp über dem Horizont. Sie wird besonders episch, weil sie auch im Tal der Könige in Ägypten zu sehen sein wird, da sind die Reisen bereits jetzt unbezahlbar. Eine Freundin hatte sich dann aber doch noch spontan angeschlossen, worüber ich sehr froh war. Sonntag, 9. August 2026Die letzten Tage, insbesondere am Sonntag vor Abreise, habe ich dann nochmal alles durchgeschaut. Das Hotel in Madrid habe ich dann umgebucht, damit wir direkt am Bahnhof die Koffer lassen konnten und nicht so viel Zeit verplempern mit Rumgurken. Außerdem habe ich von einem ESA-Event in León erfahren, für das man gar keine Tickets kaufen musste, was gut war, denn ich hätte so kurzfristig sicher keine mehr bekommen. Und der Wetterbericht war so eindeutig superheiß und wolkenlos, dass ich den Mietwagen auch wieder kostenfrei stornieren konnte. Ich hatte mich auch über die öffentlichen Verkehrsmittel informiert, aber nicht sehr gründlich, wie wir feststellen mussten. Ich habe mit meinem 5-Tage-Ticket, das nicht bis zu den Hotels mit "Aeropuerto" im Namen galt, die öffentlichen Verkehrsmittel in Madrid gesponsort. Dann habe ich noch das Limit der Kreditkarte erhöht. Und wir haben schonmal die Koffer angefangen zu packen. Montag, 10. August 2026Der Flieger ging erst am Abend. Ich hatte Iberia gebucht. Es klappte alles wunderbar, bis auf dass wir den Legostore nach der Sicherheitsschleuse nicht besuchen konnten. Unser Flug ging ab Gate D, der Store ist bei Gate A. Da kamen wir aber nicht hin. Und weil ich zu den 2,5 Stunden vorab noch eine halbe Stunde Legostore eingeplant hatte, saßen wir dann erst einmal gelangweilt rum, weil der Store ja erst nach dem Check-In erreichbar gewesen wäre. In Madrid war es dann schon dunkel, und bis wir die Koffer wieder hatten, auch schon sehr spät. Wir haben uns deshalb ein Taxi zum Hotel gegönnt. Zu Essen haben wir nix mehr bekommen. Für einen Drink an der Hotelbar mit unserer Freundin waren wir dann leider auch schon zu müde. Dienstag, 11. August 2026Am nächsten Tag sind wir mit dem Renfe-Zug nach León gefahren. Der war umgebucht worden, die Mail dazu war nur in Spanisch. Ich bin froh, dass Übersetzungen mit KI inzwischen so einfach geworden sind. Wir hatten die Ausdrucke dabei, was gut war, denn der ursprünglich gebuchte Zug war bereits abgefahren, so dass man uns nicht durch die Kontrolle lassen wollte. Dabei haben wir festgestellt, dass unsere mitreisende Freundin etwas spanisch mit zwei Jahren Duolingo gelernt hatte und das Missverständnis schnell aufklären konnte. Die Zugfahrt war sehr angenehm. Draußen rauschte die karge Landschaft an uns vorbei. Der Zug war teilweise mit 300 km/h unterwegs. In dem kleinen Städchen León waren die Ferienwohnungen in Fußreichweite. Nachdem wir beide besichtigt hatten, haben wir uns aufgeteilt. In der größeren wohnten Florian, ich und unsere Freundin, in der kleinen unsere Söhne. Beim Abendessen in einer Touristenfalle haben wir festgestellt, dass das spanische Essen nicht so wirklich etwas für uns ist. Ich gehe in München sehr gerne in die Tapas Bar Teatro mit meinem Team, aber unser vegetarischer Sohn fand außer Kartoffeln nicht viel auf der Karte, und für Florian war das Fleisch in ungewohnter Zubereitung nicht so lecker wie beim Griechen. Und ich mochte nicht, dass alles in Olivenöl getränkt war. Aber die Gässchen in León sind wirklich malerisch. Wir stellten fest, dass die trockene Hitze leichter zu ertragen war. Es war zwar 3-4 Grad heißer als in München, aber uns ging es damit recht gut. Mittwoch, 12. August 2026 - Totale SonnenfinsternisNach einem sparsamen Frühstück - offensichtlich sind die Spanier ähnlich wie die Franzosen gestrickt und ihnen genügt ein Kaffee und ein Croissant - sind wir zur Eventhalle Palacio de Exposiciones y Congresos de León, wo die ESA über die Mittagszeit Vorträge hielt. Es gab leider keinen Merch-Stand und auch keine Möglichkeit, eine Kleinigkeit zu Essen oder zu Trinken zu kaufen. Aber es wurden kostenlos Aufkleber, Postkarten und Kühlschrankmagnete verteilt. Da die Vorträge größtenteils auf Spanisch waren, haben wir nicht so viel mitbekommen. Aber auf dem Parkplatz haben wir schon mit Hilfe von entsprechenden Apps den besten Platz eruiert. Nachmittags haben wir noch einen kleinen Imbiss zu uns genommen. Ich bin dann schonmal voraus gegangen und habe mich vor der Eventhalle positioniert, damit wir auch tatsächlich reinkommen. Als sich der Platz langsam füllte, wurde es für mich doch etwas unangenehm, weil sich die Interessierten dann schon sehr dicht am Eingang drängelten. Plan B mit dem Bus an den Stadtrand zu fahren und ein Stück nach draußen zu laufen, um einfach nur auf einem Feldweg Picknick zu machen, erschien mir plötzlich angenehmer, aber ich hielt durch und konnte meine aufkeimende Panik lange genug unterdrücken, bis Florian und die anderen da waren. Dann war es wieder gut und wir kamen dann in Polonaise auf das Gelände. Dort verteilten sich die Menschen dann ziemlich schnell. Ich ging schnurstraks auf unseren ausgekundschafteten Platz auf dem Parkplatz und breitete unsere Picknickdecke aus. Wir hatten sogar etwas Schatten neben einem kleinen Busch. Als sich die Leute dann zur Beobachtung auf dem Parkplatz versammelten, war ich erleichtert, dass wirklich genug Platz für alle war. Es gab kein Gedränge, jeder hatte eine phantastische Sicht auf die Sonne. Ich hatte schon vor Monaten Brillen bei Bresser bestellt, aber die ESA hatte noch welche kostenlos verteilt. Die Spannung stieg, und als sich um 20:28 Uhr der Mond vollständig vor die Sonnenscheibe schob, ging ein Raunen durch die Menge und meine Söhne waren absolut fasziniert von dem überwältigenden Anblick. Dafür hatte sich die Reise schon gelohnt. Knappe zwei Minuten haben für ein paar Fotos gereicht und dann habe ich die Kamera weggepackt und einfach nur den Anblick genossen. Es war viel zu schnell wieder vorbei. Ich kann es sehr gut verstehen, dass es Menschen gibt, die diesem Ereignis weltweit hinterherreisen. Anschließend waren wir in der Pizzeria Vespa 50 sehr lecker essen. Wir hatten Glück, dass wir sogar noch draußen sitzen konnten. Jetzt konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen, bei dem Glück mit dem Wetter, dem ESA-Event und der beeindruckenden Totalen Sonnenfinsternis. Donnerstag, 13. August 2026Diesmal haben wir gut gefrühstückt im Mahou. Die hübschen Gässchen von León haben es mir wirklich angetan. Wir hatten insgesamt sogar 10 Postkarten geschrieben und sind schon sehr gespannt, wie das ankommen wird. Wir hätten gerne noch eine 11. geschrieben, aber wir haben keine mehr zu kaufen gefunden. Das ist einfach nicht mehr up-to-date. Wir haben unsere Ferienwohnungen geräumt und sind gemütlich wieder zum Bahnhof gelaufen. Erst waren wir irritiert, dass nicht sofort das richtige Gleis angezeigt wurde, sondern nur der Gleisbereich. Aber eigentlich ist das besser als bei uns, denn wenn das Gleis dann feststeht, muss man nicht mehr befürchten, dass es doch noch geändert wird, und man dann quer über den Bahnhof rennen muss, womöglich noch mit schwerem Gepäck. Die Zugfahrt im klimatisierten Renfe-Zug war wieder sehr entspannt. Dafür war die Hitze in Madrid dann wie eine Wand. Wir haben unsere Koffer im The One direkt am Bahnhof in die Zimmer gestellt, aber für Sehenswürdigkeiten war es uns dann doch zu heiß. Wir sind zu einer Shopping Mall gelaufen, wo Florian unbedingt zum Legostore wollte. Wegen der angenehmen Temperatur dort sind wir einfach geblieben und haben mehr gekauft, als beabsichtigt. Freitag, 14. August 2026Am Freitag sind wir dann mittags mit den Öffis zum Flughafen gefahren. Eingecheckt waren wir soweit schon, holten dann unsere Boardingpässe und Kofferlabel am Automaten, nachdem wir einige Zeit in der Schlange standen, da bemerkte Sohn klein, dass auf den Boardingpässen der "15. August" stand. Ich war am Boden zerstört und habe mich maßlos darüber geärgert, dass ich schon wieder mal das Datum verwechselt habe. Das ist echt eine Spezialität von mir und gerade bei Reisebuchungen eigentlich mein Alptraum, weshalb ich normalerweise sowas drölfzig Mal checke. Shit happens! Es wäre schlimmer gewesen, wenn wir am Samstag am Flughafen gestanden und festgestellt hätten, dass unser Flieger am Freitag ohne uns geflogen wäre. Damit die letzten 24 Stunden in Madrid dann möglichst angenehm wurden, habe ich schnell ein Hotel in Alameda mit Pool gebucht. Florian war zwar der einzige, der Badehosen dabei hatte, und wir haben dort in der Gegend auch keine Schwimmsachen mehr zu kaufen bekommen, aber der Cuba Libre an der Poolbar war auch entspannend. Zum Abschluss haben wir noch das Hotelrestaurant ausprobiert, das wirklich sehr gut war. Hauptsache nicht mehr in der Stadt rumgurken. Samstag, 15. August 2026Nach einem guten Frühstück hat uns der Shuttlebus zum Terminal 4 gebracht und wir konnten an der langen Schlange vorbei direkt unsere Koffer abgeben, weil wir Boardingpässe und Label bereits am Vortag geholt hatten. So blieb uns viel Zeit, am Flughafen noch etwas zu essen. Nur Postkarten gab es keine mehr. Der Rückflug verlief wieder problemlos. Wir waren aber sehr froh, als wir endlich in der S-Bahn nach Hause saßen. Eine junge Frau mochte mein Lederbändchen mit braunem Steindelfin, das ich seit einiger Zeit immer am Hals trage. Sie hatte mal genau so einen Delfin im Italienurlaub am Strand gekauft, aber inzwischen entsorgt. Wir waren ihr so sympathisch, dass sie uns dann eine von ihren Sonnenblumen schenkte. Aber zu Hause ankommen ist dann doch immer wieder schön. Reisen ist halt doch auch anstengend.
Freitag, 7. August 2026 22:5317. HochzeitstagWir sind spontan ins Ciao Bella essen gegangen und danach noch in den Lego-Store. Weil es zum X-Files-Set noch Scullys Labor dazu gab, haben wir es jetzt schon gekauft. Florian konnte am Flipper spielen, aber den holen wir uns erst, wenn wir das nächste Mal ins Legoland fahren. Ich hatte Florian gefragt, ob er eine Idee hat, wie man diesen Spruch ohne Bezug auf Gott umformulieren könnte. Wir kamen dann darauf:
Drei Bausteine brauchen wir zu einem glücklichen Leben:
Mittwoch, 5. August 2026 21:44Maraverse-Event auf der KrähenFee - Burg Linn Krefeld (01.08.2026)Ich hatte mich schon sehr lange auf das Event gefreut und mir sehr viele Gedanken über das Cosplay gemacht. So habe ich Lazarus-Serum in Fläschchen abgefüllt. Und zwei Spoiler mit dem Pendel/dem Medaillon und dem Skelett-Bodysuit auf Discord gepostet. Am Freitag sind wir nach Krefeld gefahren und haben abends noch zu einem spontanen Maraverse-Usertreffen zusammengefunden. Das war sehr schön! Mein erstes Cosplay war die Skelett-Mimi aus der Folge Staffel 3.3 "Hermina vom Hohenblick", wo Mimi aus dem Grab steigt, aber noch kein Geist ist, und nicht sprechen kann. Dazu hatte ich den oben erwähnten Skelett-Bodysuit, meine Bones-Schuhe und Knochen-Handschuhe an. Darüber hatte ich das Mimi-Kleid, das ich ursprünglich als Banshee-Kleid gekauft hatte. Allerdings hatte ich beim Probecosplay vor ein paar Tagen festgestellt, dass man das Skelett gar nicht durchsieht, so dass ich das Innenkleid heraustrennte und das Kleid nochmal ordentlich zerriss. Nun kann ich es wohl nicht mehr als Banshee tragen, aber egal. Dieses Kleid hätte bei Breuninger über 500 Euro gekostet, ich hatte es für etwas über 200 Euro im Angebot gekauft. Ist trotzdem ein komisches Gefühl, wenn man so ein Kleid dann zerschneidet. Ich hatte auch einen Tom. Und einen riesigen Denkfehler. So ein Bodysuit mit Kleid drüber ist äußerst unpraktisch, wenn man Pipi muss. Deshalb habe ich vor der Hörspiel-Aufzeichnung tatsächlich das Kleid gewechselt und mein zweites Cosplay angezogen: Mimi 24 Mal pro Sekunde flackernd und dadurch länger feststofflich aus der Folge 24 "Tickets für die Gilde". Darin trug sie ein rotes Mittelalterkleid, einen silbernen Haarreif mit einem roten Stein und auf dem Vorschaubild hatte sie einen französischen Zopf, den mir nach der Hörspielaufzeichnung Caro geflochten hatte, die zufällig direkt hinter mir saß. Mein Kleid war noch etwas nass, weil dummerweise mein Ventilator mit Sprühflasche ausgelaufen war. Zum Glück waren die Bücher aber nicht nass geworden. Für dieses Outfit hatte ich auch einen Super 8-Film dabei (einen der billigsten auf eBay, Buster Keaton - Der Straßenfeger, fand ich irgendwie passend), um das mit den 24 Bildern pro Sekunde erklären zu können. Hat nur niemand gefragt, und Marten hat es nicht so interessiert. Leider ist mir von dem Film, den ich zwei Mal um den Hals lose gelegt hatte, ein Stück abgerissen. Flo Oswald meinte, sie hätten in der bumm film so ein Gerät zum Kleben, aber ich meinte, das ist nicht so wichtig... Am meisten habe ich mich über meine Säggssch-Frage an Thomas Nicolai gefreut, die Arlett aus dem Discord vorgelesen hatte. Und natürlich das Konzert am Ende, wo ich schön abtanzen konnte. Ich liebe das einfach! Insgesamt ging es mir nicht so gut, auch wegen der Ereignisse der letzten drei-vier Wochen. Ich fühle mich immer noch wie ein Zug, den man von den Gleisen gehoben und in ein Kiesbett gesetzt hat. Irgendwie ist für mich die Zeit stehengeblieben und vergeht nur außerhalb von mir, nicht innen drin. Ich war auch ein wenig überfordert, dass hier Menschen aus drei Communitys (Maraverse, LastGeekTonight und ZeugenKühlwaldis) aufeinandertrafen, auch wenn diese direkt oder indirekt alle mit Tommy Krappweis zu tun haben. Deshalb musste ich in der Signierstunde auch einmal raus. Das war schade, denn in dieser Zeit sind sehr schöne Fotos entstanden. Ich hätte mir gewünscht, dass meine Cosplays mehr gewürdigt worden wären. Da wäre in dieser Zeit die Gelegenheit dazu gewesen. Diesmal haben wir auch kein gemeinsames Foto mit Tommy. Abends gab es nochmal ein Maraverse-Usertreffen in anderer Zusammensetzung. Am nächsten Tag war ich wieder einfach nur Mara, diesmal wie schon auf der Hinfahrt mit dem Star Trek/Dark Side of the Moon-Shirt von Wil Wheaton. Das hatte Mara im Film nicht getragen, aber ich bin sicher, dass sie dieses Shirt im Schrank hat. Der Conblues war diesmal sehr heftig. Deshalb musste ich mich am Montag hinsetzen, den Stream noch einmal komplett anschauen und dazu Notizen machen. Am Dienstag habe ich dann aus den Notizen den Text geformt, an MimiWombie geschickt und sie hat wunderbaren Input geliefert, wie wir ihn noch besser machen können. Wir haben vor und nach dem #Laberfeuer per Whatsapp hin- und hergeschrieben. Parallel hatte ich um Fotoerlaubnis, Zitaterlaubnis und Tommy nach den Namen des Gitarristen und die beiden Cosplayfotos gefragt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wurde am Mittwoch, nachdem ich es auf Discord veröffentlich hatte, von Tommy gelobt als "liebevoll und detailliert" und auch auf Mastodon und Bluesky gepostet. Ich fühle mich geehrt und bin sehr gerührt. Diesen ausführlichen Bericht über das Event könnt ihr hier nachlesen:
Fleur, nicht Odor, als Hop-Tep. Wombie ist Grobmotoriker, deshalb ist das Cosplay nicht so gut gelungen.
Samstag, 18. Juli 2026 12:50Vorfreude ist die schönste FreudeWir freuen uns schon sakrisch auf die KrähenfeeCon auf der Burg Linn. Ich habe schon ein paar Vorbereitungen getroffen für zwei Mimi-Cosplays, möchte aber noch nix verraten. Und mein Grogu Viktor kommt wie immer als Vlarad, diesmal auch etwas gepimpt. Stay tuned... In diesem Video fülle ich Lazarus-Sirup ab. Ähm, ich meine natürlich Lazarus-Serum. Zum Abspielen auf das Bild clicken :-)
Freitag, 10. Juli 2026 16:42Duck Soup / Die Marx Brothers im Krieg (1933) - DVDNachdem Tommy Krappweis ungefähr drölfzigmillionen Mal den Film Duck Soup / Die Marx Brothers im Krieg empfohlen hat und sich sogar eine Userin des Maraverse-Discords diesen Nickname gegeben hat, habe ich mal geschaut, wo man den Film ansehen kann. Leider gibt es den nirgends zu streamen, auch nicht gegen Shut-up-and-take-my-money. Also habe ich die DVD bei Medimops bestellt. Und erstaunlicherweise relativ zeitnah angeschaut, statt sie auf dem Pile of Shame/Joy verstauben zu lassen. Dafür musste ich zunächst einen Nahkampf mit drei Fernbedienungen, dem Smart-TV und der Playstation gewinnen. Ich weiß nicht, wieviele Jahre es jetzt her ist, dass wir mal eine Silberscheibe angeschaut haben... Aber es hat sich gelohnt, ich habe Tränen gelacht. Was für ein witziger Film, insbesondere getragen durch Rufus T. Firefly (Groucho Marx), der zum Präsidenten des bankrotten Landes Freedonia ernannt wird. Dabei umgarnt er die Reiche Mrs. Teasdale. Das erinnerte mich sehr stark an die recht eigenartigen Avancen von Rufus T. Feuerflieg aus den großartigen, lustigen und warmherzigen Ghostsitter-Hörspielen, wunderbar kauzig gesprochen von Wigald Boning (RTL Samstag Nacht). Er hat sogar seinen eigenen Spin-Off Die phantastischen Fälle des Rufus T. Feuerflieg. Der Vampir Vlarad wird übrigens vom einzigartigen Christoph Maria Herbst (Stromberg/Er ist wieder da) gesprochen. Diese Avancen richteten sich, bevor Kreszenzia in sein Leben trat, beispielsweise an Desirée von Dumont, deren hervorstechendes Merkmal ebenso wie bei Mrs. Teasdale ist, dass sie sehr reich ist (und nebenbei bemerkt auch Beatles-Fan). Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Film schon einmal vor 40 Jahren oder so gesehen habe. Das könnte gut sein, denn die Marx Brothers mochte ich ebenso gern wie Laurel & Hardy und Charlie Chaplin. Ein paar Szenen kamen mir deshalb wohl dunkel bekannt vor. Aber die Spiegelszene kannte ich auf jeden Fall, allerdings aus jüngerer Vergangenheit und als Homage. Fox Mulder erlebt Ähnliches in der Akte-X-Doppelfolge Dreamland. Was für Meisterwerke! Und weil Tommy alles, was er tut, mit größter Leidenschaft tut, hat er ebenfalls selbst einmal Rufus T. Firefly in der Nachtschleife von Bernd das Brot interpretiert, natürlich inklusive des absurd aufgemalten Schnurrbarts. Ja, ich weiß... Ich bin ein Fangirl! Aber nicht toxisch, hoffe ich...
Montag, 1. Juni 2026 17:50Verpasste ChancenWeil ich im letzten Blog-Beitrag über die Quantentheorie geschrieben hatte, dass ich mich immer damit getröstet hatte, dass in irgendeinem Paralleluniversum eine Sandra lebt, die meine verpassten Chancen wahrgenommen hat, berichte ich mal über eben diese. Als Teenager hatte mich mal eine Freundin gefragt, ob ich mit ihr auf das George-Michael-Konzert gehen würde. Das Ticket hätte damals 39 Mark gekostet. Meine Mama war aber dagegen, weil sie Angst hatte, dass ich auf so einem Konzert meine ersten Drogenerfahrungen machen würde. Nun, jetzt ist George Michael nicht mehr unter uns... Und wegen dieser Angst hatte ich bis 1998 gebraucht, als ich 26 Jahre alt war, bis ich mich das erste Mal auf ein richtiges Konzert getraut hatte: Depeche Mode. Seit dem gehe ich hin und wieder, habe a-ha, Nik Kershaw und Billy Idol nachgeholt, und bin erstaunlicherweise nie mit Drogen in Kontakt gekommen. Ich wollte auch immer in die Westernstadt No Name City gehen. Aber irgendwie wollte niemand mit mir dort hin. Damals hatte ich das Problem, dass ich mich nicht getraut habe, irgendwohin alleine zu gehen, außer ich war dort schonmal (z.B. Ponyhof oder Kino). Bis zur Schließung 1997 habe ich das nie geschafft und immer bedauert. Als ich mit meiner Mama und den Jungs dann 2005 Urlaub im Bayerischen Wald machte, fiel mir ein Flyer von Pullman City in die Hände. Da ein Sohnemann Geburtstag hatte und kostenlos rein durfte, konnte ich meine Mama überreden, dort hinzugehen. Es war so wunderbar! Und später bin ich auch mit meinem Schatz Florian einige Male dort gewesen, zur Harley Stampede, zu Tom Astor, da haben wir auch im Palace Hotel übernachtet, und zum Twitch-Community-Treffen von RealHartlMax. Und nicht nur das, wir waren auch in Old Texas Town in Berlin, das von Truck Stop besungen wurde, bei den Süddeutschen Karl May Festpielen in Dasing (Western City von Fred Rai), in El Dorado in Templin und beim Spirit of No Name City in Poing. Und irgendwann lese ich dann auch endlich das Buch von Tommy Krappweis dazu. 1992 arbeitete ich in einer taiwanesischen Computerfirma. Unsere Buchhalterin kam aus Hong Kong. Als sie zu ihrer Familie flog, hatte sie mich gefragt, ob ich mitkommen wolle. Ich hatte damals aber große Angst vor Auslandsreisen. Im Nachhinein dachte ich mir aber, dass es doch nichts Besseres gibt, als mit einer Einheimischen die Stadt zu erkunden. Seit Hong Kong 1997 an China zurück fiel, habe ich kein Interesse mehr daran, die Stadt jemals zu besuchen. Als Florian und ich 2008 in den USA waren, hatte er im Vorfeld den Newsletter von Eugene Roddenberry mit einer Partyeinladung in das Hilton Hotel in Las Vegas bekommen. Wir hatten rumüberlegt, ob wir unsere Reiseroute ändern sollten. Es wäre schon irgendwie gegangen, wir wären dann eben eine Woche früher in Las Vegas gewesen und etwas zick-zack gefahren. Aber dann haben wir die Idee verworfen, weil wir beide keine so großen Partygänger sind. Als wir dann eine Woche später in Uniform das komplette Programm machten, wurden wir gefragt, ob wir letzte Woche auch da gewesen wären zur Convention. Welche Convention? Verdammt! Die Party wäre ein Teil dieser Convention gewesen. Jetzt gibt es die Star Trek Experience nicht mehr. Wir waren kurz vor Schließung dort. Immerhin haben wir diese Chance nicht verpasst. Als wir 2013 in den USA gewesen waren, fanden kurz danach in München Dreharbeiten zu dem Film Mara und der Feuerbringer statt. Fans hatten dort in der Residenz einen Mittelaltermarkt bevölkert. Es hätte bedeutet, dass wir drei Tage im Büro gewesen wären und dann schon wieder zwei Tage Urlaub hätten nehmen müssen. Ich hatte keinen Urlaub mehr, den ich hätte nehmen können, meine Überstunden reichten auch nicht, ich hätte auch ein schlechtes Gewissen gehabt, und Florian wollte nicht ohne mich gehen. Die Jungs wären mit 12 und 14 schon alt genug gewesen, dass wir sie hätten alleine lassen können. Aber es passte irgendwie nicht. Als wir den Film später anschauten, waren wir aber schon etwas traurig, da dort bekannte Gesichter dabei gewesen waren wie Daniel und Wolfgang. Danach haben wir versucht, möglichst keine Gelegenheit mehr auszulassen, bei Projekten von Tommy mitmachen zu können, z.B. bei den Dreharbeiten für den Song "Ich sage nein" mit Schandmaul und Bernd das Brot, das Lipsync-Video Da Bist Du Nicht Allein (Charity) oder die legendäre, im positivsten Sinne lebensverändernde Ferngesprächs-Con auf dem Arlberg. Die letzte große, verpasste Chance, wegen der wir uns heute noch in den Hintern beißen, ist der Captain's Table der FedCon 2011. An diesem Wochenende war ursprünglich das Trekdinner United in Berlin geplant, das relativ kurzfristig "aus Gründen" abgesagt wurde. Kurz darauf erfolgte die Ankündigung des Captain's Tables. Wir hatten aber schon die Flüge nach Berlin unstornierbar für 436,96 Euro gebucht für uns vier. Das war damals für mich eine Menge Kohle. Deshalb haben wir uns entschieden, trotzdem nach Berlin zu fliegen. Es war auch eine schöne Zeit, aber ich hatte damals nicht damit gerechnet, dass das die letzte Chance gewesen sein könnte, Patrick Steward live zu erleben. Bei Leonard Nimoy und William Shatner hatte ich schließlich auch eine zweite Chance erhalten. Leider stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, Patrick Steward jemals live zu erleben, immer mehr schwand. Mittlerweile habe ich mich schon damit abgefunden, dass dies tatsächlich wieder eine echte verpasste Chance werden wird. Uns wäre etwas Ähnliches beinahe wieder passiert. Wir hatten in der Annahme, dass Sophia und Tommy wieder zum Elbenwaldfestival kommen würden, Tickets gekauft und Hotel gebucht. Im Stream haben sie dann aber relativ kurzfristig angekündigt, dass sie an diesem Wochenende beim Das große Treffen in Aach am Bodensee sein würden. Wir waren eigentlich auch mit jemanden in Cottbus verabredet, deshalb fiel es uns tatsächlich etwas schwer, unsere Pläne zu ändern. Aber nach drei Tagen meinte Florian, dass das Elbenwaldfestival für uns eigentlich ohne Tommy und Sophia keinen Sinn machen würde. Also habe ich das Hotel storniert und die Tickets über Discord günstig abgegeben. Wir haben es nicht bereut, denn Sophia war im Lesezelt sofort aufgestanden, als sie uns gesehen hatte, und hat uns freudig begrüßt und umarmt. Das Wochenende war für uns dann in jeder Hinsicht etwas Besonderes geworden. Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft einen guten Riecher für Chancen habe, die ich auf keinen Fall verpassen möchte. Dann muss ich auch nicht auf ein Ich in irgendeinem Paralleluniversum eifersüchtig sein. Äh, ich meine mich mit dem Gedanken trösten.
Samstag, 30. Mai 2026 21:44QuantentheorieIch hatte beim WTF in Leipzig die Gelegenheit, mich mit Florian Aigner über die Quantentheorie zu unterhalten. Wobei ich ihn eigentlich eher zugetextet hatte, um ihm meinen Werdegang zu schildern. Im Physik-Leistungskurs kam die Quantentheorie nicht dran. Ich wurde aber von einem Mitschüler mehr oder weniger geframt, dass die Quantentheorie besagen würde, dass wir Kraft unserer Gedanken die Wirklichkeit beeinflussen könnten. Für mich klang das sehr verlockend. Als ich dann die ersten beiden Bücher von John Gribbin - Schrödingers Kätzchen und die Suche nach Schrödingers Katze gelesen hatte, dachte ich ständig, dass man damit alle möglichen paranormalen Phänomene erklären könnte. Das stand da natürlich nirgends, aber mein Gehirn hat das eben so reininterpretiert. Als ich dann ein Buch von M.T. gelesen hatte - Florian meinte, dass er ihn nicht kennen würde, und ich sagte dann, dass er den auch nicht kennen muss - wurde ich in diesem Fehlglauben noch bestärkt. Damals dachte ich ja noch, dass Bücher ordentlich recherchiert sein müssten und dass in ihnen im Gegensatz zu Zeitungen auch die Wahrheit stehen müsse, schließlich gibt es so etwas wie eine Verlagsprüfung. Dass in Büchern genauso Unsinn stehen konnte, habe ich erst später verstanden. Über Zufälle habe ich auch gelesen, dass das Universum zufällig entscheiden müsse, sollten sich zu viele Menschen dasselbe wünschen, was aber nur einem erfüllt werden kann. Im Lotto gewinnen war so ein Beispiel. Das kann man sich schon wünschen, aber der unterliegt dann eben doch dem Zufall. Jedenfalls kam ich so irgendwie ein wenig zur Esoterik, dachte, dass wirklich alles mit allem zusammenhängt, zu den Bestellungen beim Universum. The Secret fand ich dann aber doch etwas zu heftig, weil ich mir da schon nicht vorstellen konnte, dass sich die Kinder in Syrien nicht stark genug Frieden wünschen würden. Da rührte sich in mir zum ersten Mal eine gewisse kognitive Dissonanz. In den Ferngesprächen auf WildMics (Twitch) wurden weitere Zweifel gesäht, wenn das Thema aufkam. Schließlich ist es wirklich perfide, wenn man dem Individuum Schuld an seinem Schicksal gibt. Niemand ist Schuld daran, wenn er/sie Krebs bekommt. Es ist Zufall. Ein kackverdammtarschiger Zufall. Das ist aber für manche Menschen nur schwer zu ertragen, dass man sein Schicksal eben leider nicht in der Hand hat. Dass wir nicht immer unseres Glückes Schmied sein können. Vor Holms Buch Relativer Quantenquark hatte ich auch ein wenig Angst, weil ich schon ahnte, dass es meine Einstellung umkrempeln könnte. Und das tat es auch gründlich. Vorher war ich eher ein Ahänger der Viele-Welten-Theorie. Ich dachte nämlich, dass die Kopenhagener Deutung besagen würde, dass es einen universellen, gottgleichen Beobachter geben müsse, der alles erst real werden lassen würde. Da ich aber damals Atheist war, bevor ich Agnostiker wurde, konnte ich mir diese Interpretation nicht aneignen. Nach Holms Darstellung war das aber falsch, die Kopenhagener Deutung besagte lediglich, dass es einen fundamentalen Zufall gibt, was Einstein nicht gefiel ("Gott würfelt nicht!"). Nach der Lektüre dieses Buches habe ich akzeptiert, dass es den echten Zufall gibt und verabschiedete mich von der Viele-Welten-Theorie. Das bedeutete aber auch, dass ich mich von dem tröstlichen Gedanken verabschieden musste, dass ich in diesem Universum vielleicht eine Chance verpasst hatte, aber dass es da draußen irgendwo ein Universum gab, in dem ich eben diese Chance ergriffen hatte. Diesen Trost habe ich jetzt nicht mehr. Die Viele-Welten-Theorie taugt nur noch für geile Science Fiction Geschichten in Paralleluniversen. Florian fragte in seinem Buch Warum wir nicht durch Wände gehen *Unsere Teilchen aber schon auch, warum man einer so komplexen Interpretation wie der Viele-Welten-Theorie anhängen sollte, wenn es doch eine viel einfacherer Erklärung mit dem fundamentalen Zufall in der Kopenhagener Deutung gibt. Das hat in mir auch den letzten Zweifel ausgeräumt. Natürlich musste ich mich von meinem magischen Denken verabschieden. Keine Bestellungen mehr beim Universum. Und ich habe auch nicht die Kinder in der Höhle in Thailand mitgeholfen zu retten, weil ich tagelang bei den Nachrichten gemeinsam mit vielen anderen mitgefiebert hatte. Und ich bin auch keine weiße Hexe. Vielleicht habe ich eine etwas überdurchschnittliche emotionale Intelligenz, weshalb ich oft als "gute Seele" bezeichnet werde. Nun bin ich doch ein sehr wissenschaftlich denkender, skeptischer Mensch geworden. Aber da Mister Spock immer mein Vorbild gewesen war, ist das nicht das Schlechteste. Und Gefühle zu haben, Empathie, Freude und Glück zu empfinden, das ist ja trotz allem immer noch möglich. Ich bin zufrieden mit meiner neuen Sicht der Dinge.
Montag, 25. Mai 2026 20:56WTF Wissenschaft trifft Freundschaft in LeipzigAm Wochenende haben wir unsere Akkus in Leipzig beim Wissenschaft trifft Freundschaft aufgeladen. Es war während des WGTs, so dass wir auch den Flair der Schwarzen Szene genießen konnten. Natürlich haben wir wieder im Alex am Naschmarkt gegessen und gefrühstückt und leckere Cocktails getrunken. Wir haben uns mit vielen lieben Menschen aus der Zeugen Kühlwaldis-Bubble getroffen, inklusive ein überraschendes Wiedersehen mit jemanden, den wir zuletzt auf der legendären Ferngesprächs-Con gesehen hatten. Langsam kristallisiert sich ein harter Kern heraus. Aber was höre ich immer im Büro? Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Für jemanden, der so phlegmatisch ist wie ich, immer etwas schwierig zu akzeptieren. Von mir aus führe ich Veränderungen eher selten herbei. Aber für zwei Tage und drei Nächte konnte ich mal alles vergessen, was zur Zeit an meiner Seele nagt. Wir wurden druckbetankt mit einer Reihe von äußerst interessanten Vorträgen. Am meisten gefreut habe ich mich darüber, dass Christian von Aster meinem Florian die Absolution erteilt hat und dass ich dem zweitbesten Florian der Welt, Florian Aigner, meinen Quantenphysik-Werdegang erzählen durfte. Ich bin seit Holms Relativem Quantenquark kein Anhänger der Viele-Welten-Theorie mehr. Dabei fand ich den Gedanken immer tröstlich, wenn ich mal wieder eine Chance im Leben verpasst hatte, dass es da draußen irgendwo ein Paralleluniversum gibt, in dem ich den Mut hatte, besagte Chance zu ergreifen. Diesen Trost habe ich jetzt nicht mehr, seit ich mit der Kopenhagener Deutung die Existenz des fundamentalen Zufalls akzeptiert habe. Wegen akutem Schlafmangel musste ich auf der Heimfahrt wieder häufig Pausen machen, damit ich nicht in den Sekundenschlaf falle. Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr dort zu Pfingsten?
Sonntag, 17. Mai 2026 17:25Datum verwechselnIch habe schon immer gerne das Datum verwechselt. Als Kind hatte ich Schwierigkeiten mit vier und sieben. Und als ich den Kalender gelernt habe, wurde es auch nicht besser. Als Sekretärin hatte ich auch immer Angst, dass mir das beim Buchen von Reisen passieren würde, weshalb ich da immer dröfzig Mal kontolliert habe, ob auch alles stimmt. In Excel formatiere ich die Zellen dann auch immer so, dass automatisch der Wochentag mit zwei Buchstaben dabei steht (TT.MM.JJJJ (TTT)), dann fällt es schneller auf, wenn ich mich geirrt habe. Das sind meine drei Best-ofs:
Ich bin wirklich froh, dass noch nie schlimme Sachen deswegen passiert sind. Aber erst neulich ist mir wieder so ein Faux Pas passiert. Ich hatte auf allen Sozialen Medien Werbung für den Podcast Ghostsitter & Co. – Der Offizielle Maraverse Podcast #31 Gäste: Florian "Spitzohr" & Wolfgang Fröhning gemacht und überall 05. Mai geschrieben gehabt, obwohl wir vorher schon davon gesprochen hatten, dass die Aufnahme am Star Wars Tag, also am May the Force/Forth stattfinden würde. Wolfgang HäkelHägar musste mich dann erst korrigieren, dann habe ich in allen Sozialen Medien dann die Posts nochmal bearbeiten bzw. ganz neu machen müssen. Update: Samstag, 06. Juni 2026Mir ist noch eine Datumsverwechslung eingefallen. Ferdinand hatte einen Vorstellungstermin für eine Ausbildung. Und wir beide hatten uns den letzten Januar gemerkt: 31.01. Dumm nur, dass der Termin am 30.01. war. Als wir das bemerkten, war der Termin natürlich schon verstrichen. Ferdinand hat aber eine sehr nette Entschuldigungsmail geschrieben und man hat ihm tatsächlich noch eine zweite Chance gegeben. Heute hat er dort seine Ausbildung abgeschlossen und wurde fest eingestellt. Update: Dienstag, 18. August 2026Und auch heute kann ich das noch prima. Den Rückflug von unserem Kurztrip nach Spanien zur Sonnenfinsternis hatte ich für Samstag gebucht, aber Freitag in den Kalender geschrieben. Da haben wir dumm aus der Wäsche geguckt am Flughafen. Aber zum Glück war es so rum und nicht umgekehrt, sonst wäre der Flieger am Samstag weg gewesen und wir hätten sehr viel Geld für die Rückreise bezahlen müssen. Glück im Unglück! Sonntag, 3. Mai 2026 23:50Simon Pearce - Funny Bones - Stadthalle GermeringHeute waren wir mal wieder bei Simon Pearce. Davor waren wir beim Griechen essen. Es gab irgendwie kein einziges vegetarisches Gericht, aber ich bin mit Bohnensuppe, Kofibrot und Tzaziki auch satt geworden. Die armen Menschys, die um uns herum gesessen sind. Diesmal waren wir in der Stadthalle Germering, weil wir nicht so gern ins Lustspielhaus oder Circus Krone gehen. Die Tische standen zwar weiter auseinander, aber Florian fand die Stühle dort auch nicht bequem. Als ich auf Toilette war, standen zwei Frauen und ich geduldig an. Irgendwann hat dann die Erste in der Reihe doch nochmal an der Tür gerüttelt und siehe da, die war nur schwergängig, dahinter waren drei freie Kabinen. Ich lachte und meinte, dass mir das auch hätte passieren können. Und die dritte sagte dann auch etwas ähnliches. Simon hatte eine Art Gilchrist an, weil ihm auch eine Sehne abgerissen ist. Sehr unangenehm. Er fragte dann, wer auch schonmal an der Schulter operiert werden musste. Florian meldete sich und sagte, er hatte mal eine Schulterluxation. Darauf meinte Simon, dass man deswegen nicht operiert werden müsste. Und Florian: "Beim dritten Mal schon!" und alles lachte. Simon hat wieder viele tolle, ausgeschmückte Geschichten aus seinem Leben erzählt und wir haben uns scheckig gelacht. Traurig war nur, dass seine Mama mittlerweile verstorben ist. U.a. hat er sich über Sprachnachrichten ausgelassen. Aber mir dürfen zwei Freundinnen Sprachnachrichten schicken. Eine Pferdefreundin, weil sie immer im Streß ist und nur im Auto zum Antworten kommt. Und die Freundin mit abgerissener Schultersehne, weil sie das Handy nicht mehr so gut halten kann. Sie fängt auch nicht (mehr) mit einer Entschuldigung an, weil sie weiß, dass ich Sprachnachrichten nicht mag, sondern mit "So, Sandra, dein persönlicher Podcast". Außerdem hat Simon eine tolle These gehabt, woher die ganzen Prinzenmails aus Nigeria kommen. Dort scheint es von ihnen nur so zu wimmeln. Er hat genau das gleiche Problem wie ich: Wenn mir in der Nacht etwas einfällt und ich Notizen ins Handy tippe, dann muss ich schon ein wenig ausführlicher werden. Denn sonst steht da was komisches, gerne auch mit verdrehten Buchstaben wegen Wurstfingern und ohne Brille, mit dem ich dann am nächsten Tag nichts mehr anzufangen weiß. Und dann ärgere ich mich, weil das hätte ja DIE Idee für einen Bestseller sein können. Nicht dass ich noch schreiben würde... Es war ein wunderschöner Abend. Allerdings plane ich gerade nur sehr wenige solcher Events im Voraus, weil mir dazu einfach die Löffelchen fehlen. Ich hoffe, 2027 wird dann wieder besser.
Freitag, 1. Mai 2026 15:59BalkonkraftwerkSeit Sonntag haben wir unser kleines Kraftwerk für Fernfusion am Balkon installiert. Ich habe mich für dieses Modell entschieden, weil es in heise Testsieger war. Im Angebot für 299 Euro statt 451 Euro konnte ich dann auch nicht widerstehen. Es war nicht ganz so einfach, aber wir haben es zusammen hinbekommen. Da wir keinen Gitterbalkon haben, mussten wir mit der Befestigung ein wenig improvisieren, aber mit neuen, längeren Schrauben vom Obi haben wir die finale Montage am Montag (haha!) abschließen können. Die App habe ich dann erst am Mittwoch installiert, weil das auch wieder Löffelchen verbraucht hat. Seit dem haben wir 8,27 kWh geerntet. Ich weiß zwar nicht, wie das funktioniert, weil die App dauernd behauptet hat, dass das geänderte PW falsch sei. Trotzdem kann ich auch die Daten abrufen, wenn ich irgendwo anders bin. Sehr seltsam.
Sonntag, 15. März 2026 15:10AFOLs - Adult Fans Of LegoHin und wieder kommt es vor, dass ich von Leuten aus unseren Communitys gefragt werde, wie ich es mit dem Lego-Fan Florian Spitzohr aushalten würde. Diese Frage macht mich regelmäßig traurig, denn sie impliziert, dass ich, vielleicht weil ich eine Frau bin (?), mich nicht für Lego interessieren könne. Das ist aber falsch. Schon als Kind habe ich viel lieber mit Lego gespielt als mit Puppen. Ich hatte als Architektentochter in erster Linie Platten, Fenster, Türen und Dachteile zu den normalen Legosteinen. Einmal habe ich im Urlaub in Dietramszell mit dem Sohn des Hotelbesitzers eine Platte gegen zwei rote 2x4-Steine mit Gummirädern getauscht, so dass ich dann auch Autos bauen konnte.
Als ich 1991 in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, habe ich meine Legokiste einem Cousin geschickt. Ich weiß nicht, ob er das Lego heute noch besitzt. Damit begannen die "Dark Ages", wie Florian immer sagt, die Zeit, in der man denkt, man wäre zu erwachsen für Lego. Naja, ich hatte auch Pferde und Star Trek im Kopf, ich habe viele Hobbys. Insofern waren es nur die "Partly Dark Ages". Als meine Jungs auf der Welt waren, haben sie selbstverständlich von Anfang an auch Lego Duplo und bald auch richtiges Lego bekommen. Ich habe gehofft, dass sie genauso begeistert davon sein würden wie ich, was auch funktioniert hat. Als Alleinerziehende hatte ich zwar nicht so viel Geld, aber das musste schon sein.
Zum 6. Geburtstag von Ferdinand sind wir auch zum ersten Mal im Legoland gewesen. Das hatte ich mir auch nur leisten können, weil für ihn der Eintritt kostenlos war, und der Rucksack war voll mit Brotzeit und Getränken. Einzig Eis haben wir uns vor Ort gegönnt. Es war ein wunderschöner Tag mit meinen beiden Jungs.
Seit Florian bei mir 2005 eingezogen ist, hat sich der Legoanteil in unserem Haushalt vervielfacht. Die Thatcher Perkins und das Piratenschiff mit den rot-weißen Segeln standen fortan in unserem Wohnzimmerschrank. Seit dem hat sich die Sammlung immer mehr erweitert. Außerdem waren wir mindestens einmal im Jahr im Legoland und hatten alle vier lange auch Jahreskarten gehabt, so dass wir auf längeren Autofahrten auf der A8 auch mal einfach nur für eine Stunde Pause ins Legoland gegangen sind. Die Jahreskarte, auf der ich ein Halloween-Foto hatte, behielt ich natürlich als Andenken. In einem Jahr haben wir auf einer Karte fünf Stempel geholt und durften dann an einer Backstagetour teilnehmen. Das war ein absolutes Highlight.
Nach unserem Umzug in unsere "Scheibe Haus", wie Florian unser Traumhaus gerne nennt, hatten wir sogar ein Lego-Computer-Kaninchen-Zimmer. Aber auch im Treppenhaus und im Wohnzimmer und im Heimkino sammelte sich immer mehr Lego an. Im Treppenhaus schmale Vitrinen, die eigentlich für Modelleisenbahnen gedacht waren, aber für die Minifiguren-Reihen ideal waren. Nachdem unser letztes Kaninchen über die Regenbogenbrücke gegangen ist, wurde es zum Lego-Computer-Zimmer, was so ziemlich unser Lebensmittelpunkt ist. Die großartigste Aktion war jedoch unser Millenium Falke. Den hatte ich schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste bei Amazing, aber 580 Euro waren schon eine Hausnummer. Irgendwann war er dann in der Vorweihnachtszeit auf 450 Euro reduziert. Da ergriffen wir die Gelegenheit und schenkten ihn uns zu Weihnachten. Es dauerte jedoch noch einige Zeit, bis wir zu Ostern 2013 Zeit fanden, ihn aufzubauen. Damals gab es noch kein Twitch, aber wir streamten über Jutjub vier Tage lang aus unserem Keller. Am ersten Abend hat Florian sogar einen Chäd zusammengeklöppelt, den wir mit dem Beamer an die Wand hinter uns warfen und ab Tag 2 dann mit unseren 4-6 Zuschauern sogar chatten konnten. Für das Modell habe ich sogar einen Vitrinen-Couchtisch in passender Größe besorgt und in einer fabelhaften Schwertransportaktion, die man auch auf Jutjub ebenso wie unsere mehrstündigen Aufbaustreams im Zeitraffer und sogar in voller Länge noch sehen kann. Die Dreharbeiten zum Schwertransport haben zu meinem 42. Geburtstag stattgefunden.
Wir hatten auch einmal die Idee, dass wir alle Legoländer der Welt besuchen wollen. So waren wir in Billund (Dänemark), Windsor (UK), Tampa (Florida/USA - meiner Meinung nach das schönste Legoland), Carlsbad (California/USA) und Malaysia. Dort hatten wir uns beim Grenzübertritt aufgrund der schwer bewaffneten Grenzbeamten nicht wohl gefühlt und beschlossen, dass wir das Legoland in Dubai niemals besuchen wollen. Japan steht aber auf jeden Fall noch auf der Bucketlist. Was wir aber Großartiges geschafft haben, war unsere Lego-Store-Tour im Jahr 2018. Auf einem unserer Wochenendtrips quer durch Deutschland meinte Florian im Sommer, dass wir in dem Jahr bereits 9 von 11 Lego-Stores in Deutschland besucht hätten. Wenn wir Hamburg und Saarbrücken auch noch schaffen würden, dann hätte Florian in seinem Lego-Reisepass von jedem Store innerhalb nur eines Jahres alle Stempel gesammelt. Wir wären nicht wir, wenn wir das nicht geschafft hätten, gerade weil es verrückt war. Wenn wir es nicht gemacht hätten, dann hätten wir es mit Sicherheit bereut. So sind wir im November zum Jubiläumskonzert 20 Jahre Schandmaul nach Köln gefahren. Und wenn wir schonmal da waren, sind wir auf dem Rückweg über Hamburg gefahren. Und im Dezember waren wir in Dillingen zur Ghostsitter-Lesung von Tommy Krappweis im Drachenwinkel, was in der Nähe von Saarbrücken war. Mission Completed! Inzwischen sind natürlich noch weitere Stores hinzugekommen, die werden wir natürlich auch noch alle besuchen. Über unseren Verein Schwabenstein konnten wir sogar zum Preopening des Lego-Stores in der Fußgängerzone gehen. Florian hat jahrelang Star Wars-Sets von Lego gesammelt. Das war aber eher eine Ersatzhandlung, weil wir mehr Trekkie als Warsler sind. Der Star Trek-Serie von Bluebrixx hat er widerstehen können. Aber seit 2025 das erste Enterprise-Modell rausgekommen ist, sind wir Feuer und Flamme. Das wird teuer. Das wird sehr teuer... Denn diesmal werden wir alles haben müssen. Florian hat immer mal wieder schöne Sets haben brauchen wollen müssen, wie die Achterbahn oder den Mittelaltermarkt. Ich selbst war vor allen Dingen von den NASA-Sets begeistert und natürlich dem Gruselhaus, und den Dinosaurieren und den Back to the Future-Sets. Und seit ein paar Jahren streamen wir auch hin und wieder über Florians Twitch-Kanal. Dort könnt ihr also sehen, wie sehr ich zusammen mit Florian unsere gemeinsame Lego-Leidenschaft zelebriere.
Der nächste Schritt wird sein, dass Florian endlich wohlverdient sein eigenes Legozimmer bekommen wird, das er dann sein "Brickoseum" nennen wird. Sobald Ferdinand ausgezogen ist. Damit wird für ihn ein großer Traum in Erfüllung gehen. Update 16.03.2026Beim Schwabenstein e.V. sind ca. 20% der Mitglieder weiblich.
Freitag, 19. Dezember 2025 20:53Twitchstream Lego Enterprise-D Aufbau - Teil 1Florian hat für das Streamdeck ein Intro, ein Pausenbild und ein Outro im LCARS-Design gebastelt. Das Outro ist besonder witzig. Das zeigt Kirk "Don't tell me, Tuesday." aus Star Trek VII Generationen, weil wir am Dienstag weiterbauen werden. Ich hatte mein gelbes Enterprise-T-Shirt an und darüber mein Schwabenstein-Sweatshirt. Die Uniform hätte ich zu unbequem gefunden. Florian hatte "The Captains" an, die in Beatles-Manier über einen Zebrastreifen gehen. Zu Beginn haben wir erst die Tüten sortiert und dann angefangen. Zwischendrin habe ich Florian dann das Päckchen von der LGT-Community gegeben. Nessi meinte, dass die wichtigste Person anwesend ist. QChris konnte nicht schauen, weil er arbeiten musste. Die wichtigste Person war Kai_McKoy. QChris hatte geschrieben, dass er den Stormpooper bei der Charity ersteigert hatte und ihn Florian schenken wollte. Florian hatte im Chat immer "Der Stormpooper ist meiner" geschrieben, hat 47 Euro geboten (Star Trek Zahl), ist dann aber überboten worden. Mir war es peinlich, weil ich gedacht habe, dass es Kai McKoy nur organisiert hat und es von der Community kam, aber es war tatsächlich ein persönliches Geschenk. Wir haben aber leider gar keine Ahnung, wer das ist. Das Modell ist wunderschön. Den Aufkleber mit dem Tippfehler "...to boldy go..." haben wir nicht benutzt. Wir warten noch, bis das bedruckte Set vom Steindrucker kommt. Wir sind bis 18:50 Uhr ziemlich weit gekommen. Farid hat für uns wieder Pizza bestellt. Die kam pünktlich an, nachdem wir eh aufhören wollten und die Luft raus war. Ich glaube, wenn wir gesund gewesen wären, hätten wir weitergebaut. Am Dienstag machen wir nachmittags weiter und dann vielleicht auch mit Shuttle. Es waren 59 Zuschauer, maximal gleichzeitig 27. Alle natürlich aus der LGT- und WildMics-Community. Samstag, 20. Dezember 2025, 15:09 UhrFlorian hat noch bei Wicked Bricks eine Acrylglas-Haube als Display bestellt und noch eine Wandvitrine für Minifiguren. Die hat zwar fast 200 Euro gekostet im Gegensatz zu den Vitrinen von Sora mit 85,- Euro, aber sie ist eckig, hat also keine überstehenden Teile, und Noppen, so dass die Figuren nicht umfallen, wenn man an die Vitrine stößt. Wicked Bricks ist aus UK, die Lieferung dauert aber leider bis zu 6 Wochen. Das Display mit Halterung für das Shuttle und LCARS war leider schon ausverkauft. Mit dem Beleuchtungsset hat Florian auch geliebäugelt, aber da sind die Kabel außen sichtbar, das ist dann nicht so schön.
Freitag, 12. Dezember 2025 23:58Weihnachtstrekdinner und Übergabe LeitungHeute war das letzte Trekdinner, das noch offiziell unter unserer Leitung stattfand, aber das Quiz und den Jahresrückblick haben bereits die neuen Captains erstellt. Das hätte ich die letzten Tage auch definitiv nicht geschafft, wenn ich nicht wieder Urlaub genommen hätte. Aber die Maßnahmen privat und beruflich, unser Stresslevel zu reduzieren, was wirklich dringend notwendig ist, fruchten langsam. Ich merke aber, dass ich mittlerweile schon von Kleinigkeiten so gestresst bin, die mir vor drei Jahren nichts ausgemacht hätten, dass ich glaube, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis ich wieder ein normales Maß an Belastung ertrage. Nach dem Programm mit Wichteln gab es dann die feierliche Übergabe. Wir sind zum Admiral ernannt worden und bekamen sogar schön gestaltete Urkunden ausgehändigt. Und eine überaus großzügige Spende, damit wir uns Herzenswünsche erfüllen können. Uns ist regelrecht die Sprache weggeblieben. Da müssen wir uns noch in aller Form bedanken. Es war wirklich ein sehr schönes Weihnachtstrekdinner. Und es war mal interessant, das als normaler Teilnehmer zu genießen.
Sonntag, 14. September 2025 19:53Festival Mediaval - Gothic SpecialDieses Jahr waren wir wieder auf dem Festival Mediaval. Ich hatte mir im Programm schonmal alle Punkte eingekringelt, die mich interessierten: Gabria, PurPur und Heiter bis Folkig, Sarina Wood und Christian von Aster. Der Wetterbericht war so la la, Freitag und Samstag zumindest trocken, aber nur Höchsttemperaturen bis 17°C, weshalb ich mein Gothic Kleid nicht mitgenommen habe, das ich auf dem M'Era Luna getragen habe. Das wäre mir dann doch zu kalt geworden. Statt dessen habe ich einen Loopschal und meine Winterjacke mitgenommen. Es war ein Gothic Spezial, deshalb trug ich statt Mittelalterkleidung einen wilden Mix aus meiner zweifarbigen EMP-Hose und dem Hofnarren-Hoodie. Freitag, 12. September 2025Wir sind am Freitag direkt zum Festivalparkplatz gefahren. Diesmal mussten wir nicht so lange anstehen. Ich fragte mich, ob deutlich weniger los war als letztes Jahr. Die letzten Wochen wurden mir am Handy massiv Werbung für das Event eingespielt. Es war aber eigentlichh alles wie gewohnt. Da wir noch nicht gefrühstückt hatten, haben wir erst einmal etwas gegessen, bevor wir 16:30 Uhr dann PurPur angehört haben. Sie spielen bereits seit 15 Jahren auf dem Festival. Eigentlich hatte ich nicht vor, etwas zu kaufen, aber ich hatte mich beim ersten Rundgang in einen Piratendreispitz verliebt. Handgefertigt aus einem einfachen, schwarzen Strohhut (aus Kunststoff) und mit diversen Perlen, Federn und Borten verziert. Das hätte ich sicherlich auch selbst basteln können, allerdings fehlt mir derzeit noch die Zeit für so etwas. Also habe ich ihn gekauft und wurde das ganze Wochenende darauf angesprochen, dass der Hut wirklich sehr schön ist. 18:45 Uhr haben wir dann die Raubvogelshow angeschaut. Eulen, Falken und Bussarde haben wir gesehen, sehr beeindruckend. Leider war aber das Licht schon schwach, so dass wir nicht gut fotografieren konnten. Auf dem Weg zum Literaturzelt haben wir noch die Zaubershow von Chris Hyde am Denkmal angeschaut. Sarinas Tochter hat dort dann zwei Euro bei einem Zaubertrick ergattert. Ich hatte Sarina im Vorfeld über Facebook angeschrieben, dass ich mich auf sie freuen würde. Allerdings wusste ich nicht mehr, wie es dazu gekommen war, dass wir auf Facebook befreundet sind. Sarina wusste es aber noch: Wir kannten uns von den FKM-Events in Deggendorf, die es leider nicht mehr gibt. 21:00 Uhr war dann die Lesung von Sarina "Düsteres Fichtelgebirge: Die Mine". Eigentlich ist Horror bzw. Grusel nicht so mein Ding, aber von Sarina musste ich ihr Erstlingswerk natürlich haben und signieren lassen. Danach mussten wir noch fast zwei Stunden überbrücken. Wir sind dann noch einmal durch die Verkaufsstände geschlendert. Es war zwar dunkel, aber alles war gut beleuchtet und deutlich weniger Leute unterwegs, so dass wir alles nochmal genauer begutachten konnten. Für mein zukünftiges Piratenoutfit habe ich dann noch einen schönen schwarzen Rock aus Baumwolle gefunden, der etwas zerfetzt aussieht und aus unterschiedlichen Stoffen besteht. Ich habe ihn auch anprobiert. Er war auch nicht gerade billig. Es hätte noch einen ähnlichen für etwas mehr als die Hälfte gegeben, allerdings wäre der ohne Gummibund gewesen. Den brauche ich aber schon, weil mein Gewicht sich halt doch hin und wieder etwas verändert. Um Mitternacht haben wir dann noch an der Theaterbühne eine LED- und eine Feuer-Show angeschaut. Die LED-Show war im Prinzip das gleiche wie so eine Feuershow, allerdings mit diversen LED-Elementen. Sehr beindruckend und mit schöner Musikuntermalung, u.a. mit Feuertanz von Schandmaul. Danach sind wir in der Dunkelheit zum Auto gelaufen und zu unserem Hotel in Marktredwitz gefahren. Gegen 2:00 Uhr waren wir zwar im Bett, aber immer noch etwas aufgedreht. Ich hatte den Checkin-Code erst falsch eingetippt und kurz Angst gehabt, dass wir nicht ins Zimmer können. Aber einmal kurz durchgeatmet und ich habe richtig getippt. Leider war die Zugstange von der Ablaufgarnitur ab, weshalb das Zahnputzwasser nicht ablaufen konnte. Es gab aber noch eine kleine Spüle, auf die wir dann ausgewichen sind. Samstag, 13. September 2025Am Samstag war unser erster Programmpunkt erst 14:00 Uhr, weshalb wir nach dem Aufstehen erst einmal nach Bad Alexanderbad gefahren sind, wo wir am Ortseingangsschild ein paar Fotos machten. Für Insider: Alexanders Bädertour war hier der Grund. Auf dem Parkplatz haben wir dann feierlich den Star Trek Insignia- und den DeLorean-Aufkleber auf unser neues Auto geklebt. Wir wollten es nicht übertreiben, deshalb habe ich alle anderen Aufkleber mal wieder weggepackt. 13:00 Uhr waren wir wieder im Literaturzelt. Dort in der Ecke ist es immer angenehm ruhig und ich habe mich gefragt, wieso ich überhaupt auf Festivals gehe. Bernhard Hennen hat mit zwei Selfpublishern aus dem gemeinsamen Projekt "Die Minen der Macht" gelesen. Es war sehr interessant, was sie erzählten, wie die Zusammenarbeit funktionierte. Selfpublisher bekommen eher mal 1.000 Bewertungen in einem Jahr, während Verlagsautoren das nur schwer erreichen, weil der Weg vom Buchhandel zur Onlinebewertung ein weiterer ist. Mira Valentin hat erzählt, was passiert, wenn man die drei Komponenten für die Herstellung von Schwarzpulver für Recherchezwecke bei Amazon bestellt. Danach las Christian ein paar gruselige Geschichten vor, auch eine aus dem ersten Liber Vampirorum, das es nicht mehr zu kaufen gibt. Am Samstag war die Raubvogel-Show bereits um 16:00 Uhr. Wir hatten diesmal aber nicht so gute Plätze, dafür war das Licht besser zum Fotografieren. Leider hatte ich vergessen, den Akku von der Kamera aufzuladen, weshalb bei den Falken bereits Schluss war. Ich bin einfach ein Schussel. 17:30 Uhr war dann Heiter bis Folkig auf der Burgbühne. Ich habe keinen großen Unterschied zu PurPur festgestellt. Ihr Motto ist "Saufen für den Weltfrieden". Wir trinken mittlerweile tatsächlich gar keinen Alkohol mehr, ich nur wenn ich nicht Auto fahre, also auch so gut wie nie. 20:30 Uhr haben Gabria und ihre Zwillingsschwester Leonora aka PurPur im Literaturzelt Volksliedersingen angeboten. Das Zelt war rappelvoll. Als wir ein altes Antikriegslied sangen von Burschen, die nicht mehr heimkehrten, hatte ich einen fetten Kloß im Hals und Tränen in den Augen. Im Kanon haben wir dann das Zelt in links und das andere links eingeteilt, denn auf diesem Festival ist niemand rechts. Deshalb ist es auch so eine Wohlfühloase. Ich hatte total übersehen, dass 22:15 Uhr nochmal eine Feuershow auf der Burgwiese war. Deshalb kamen wir dort etwas zu spät nach dem Abendessen an. Wir haben uns dann erst auf dem Hang auf einen Felsbrocken gesetzt und dann an eine Feuerschale zum Aufwärmen. Viel gesehen haben wir leider nicht, aber es scheint sehr beeindruckend gewesen zu sein. Leider wurden wir dann unromantisch von der Feuerschale vertrieben, weil diese aus unerfindlichen Gründen an eine andere Stelle gebracht wurde. Um Mitternacht waren wir wieder im Literaturzelt und haben von vier Autoren Gruselgeschichten angehört. Beim ersten Autor Kai Focke waren die Zuhörer immer perplex von den Enden. Einer fragte sogar "Wie jetzt?", aber das war eben der Schreibstil. Die letzte Geschichte stammte wieder von Christian von Aster. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit und Ruhe im Kopf zu lesen, aber mehr als zwei Bücher schaffe ich nicht im Jahr. Bei Christian genieße ich aber auch immer das Vorlesen, weil er so eine fantastische Stimme hat. Amandara hat dann angekündigt, dass Tommy Krappweis nächstes Jahr wieder dabei sein würde. Da bin ich mal gespannt. Das Hotel hatte inzwischen angeboten, uns ein anderes Zimmer zu geben wegen dem Abfluss. Aber für eine Nacht wollte ich nicht mehr wechseln, zumal wir wieder erst 2:00 Uhr im Bett waren. Da lohnte sich der Aufwand nicht. Diesmal waren wir so durch, dass wir sofort einschliefen. Sonntag, 14. September 2025Am Sonntag war dann Regen angesagt. Wir waren aber zu einem Geburtstag eingeladen, weshalb wir nicht mehr auf das Festival gegangen sind. Ich hatte noch Gabria im Programm angekreuzt gehabt, aber da wir sie bereits mit PurPur und Heiter bis Folkig gesehen hatten, war ich nicht allzu traurig. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
Samstag, 14. Juni 2025 23:59Buchmesse Saar - Tim Vollert und Lydia BeneckeWegen dem Verkehrslärm und der Hitze haben wir nicht besonders lange geschlafen. Das Hotel hat keine Klimaanlage, deshalb mussten wir die Fenster aufmachen. Für heute hatte ich XComics und die Waffle Brothers geplant. Aber Saarlouis ist klein und es wahr sehr heiß draußen. Vor dem Comicladen haben wir ein kurzes Fotoshooting mit mir als Liv Moore (iZombie) gemacht, allerdings habe ich das Outfit wirklich nur kurz für die Fotos angezogen, weil es so heiß war. Den blau-braunen Stand habe ich mit einem Schweigeeinhorn bedacht und das fotografiert. Danach sind wir im Nanunana versackt. Als wir wieder rauskamen, hat mich eine blaubraune Frau mit "Entschuldigen Sie!" anquatschen wollen. Ich habe sie ignoriert. Ein blaubrauner Mann meinte dann "Lass sie gehen!". Danach habe ich ihr einen bösen Blick zugeworfen. Hunger hatte ich bei der Hitze und so kurz nach dem Frühstück noch keinen, weshalb wir keine Waffel aßen. Weil wir im Hotelzimmer noch die dritte Staffel Kohlrabenschwarz zu Ende hören wollten, waren wir dann noch beim Media Markt und haben ein JBL Go4 gekauft, das Tommy empfohlen hat. Wir waren sehr erstaunt über die Soundqualität. Aber auch danach war es noch eine halbe Ewigkeit bis zum abendlichen Vortrag. Wir kauften uns also Tickets für Tim Vollert, einem Influencer, und genossen den Nachmittag im klimatisierten Theater. Tim wollte den Sinn des Lebens wissenschaftlich erklären. Es waren wieder etwa 40 Zuschauer. Aber so richtig erschloss sich mir der Sinn des Lebens nicht. Gleich zu Beginn hat er praktisch meine Reise zur Antwort auf diese Frage wiedergegeben: Nichts währt ewig. Unser Planet wird eines Tages verbrannt, wenn sich unsere Sonne in einen Roten Riesen verwandelt. Selbst wenn es der Menschheit gelingt, das Sonnensystem vorher zu verlassen und andere Planeten oder gar Galaxien zu besiedeln, eines Tages würde das Universum kalt und tot sein und für niemanden mehr einen geeigneten Lebensraum bieten. Was hat das Leben also für einen Sinn? Für mich ganz einfach: Das kurze Leben, das wir haben, der Wimpernschlag im Strudel der Zeit, einfach glücklich leben. Es ist vollkommen egal, ob wir Kinder in die Welt setzen oder das Weltall besiedeln. Aber wir im hier und jetzt können versuchen, möglichst glücklich zu sein. Damit aber nicht genug, Tim erzählte von Physik und dass Menschen in der Lage wären, neue Universen zu erschaffen. Nunja. Statt ein Buch zu kaufen und signieren zu lassen, haben wir im Lothringer Hof zu Abend gegessen. Mir hat es sehr gut gefallen, weil auf der Damentoilette Hygieneartikel kostenlos verfügbar waren, auch wenn ich sie jetzt nicht mehr brauche, und es türmten sich sehr viele kleine Baumwollhandtücher statt Bazillenschleuderwarmluft oder Papierhandtücher. Gibt es dazu Studien, was die ökologischste Weise ist, seine Hände zu trocknen? Vermutlich sie einfach an der Hose abwischen... Abends bei Lydia Benecke zu "von Hochstapelei, Betrug und Gaslighting" war die Bude dann voll mit 250 Zuschauern. Den Vortrag kannten wir schon mit u.a. dem Tinder Schwindler auf Netflix. Florian hatte auch in Erfahrung gebracht, weshalb die Reihenfolge erst Kohlrabenschwarz und dann Ghostsitterstories war: Kohlrabenschwarz wurde erst später ins Programm aufgenommen und konnte nicht parallel zu Ghostsitterstories laufen, weshalb man es parallel zum Autorenpaar Iny Lorentz (Wanderhure) ins Programm nahm. Lydia hatte dann ein Gruppenfoto mit der Crew vom Drachenwinkel gemacht und uns gefragt, ob wir mit drauf möchten. Ich meinte aber, dass der Drachenwinkel uns wahrscheinlich eher nicht mit drauf haben möchte, weshalb wir dann noch zwei weitere separate Bilder gemacht haben, eins mit Drachenwinkel und uns und eins mit uns allein. Auf das Foto nur mit der Crew des Drachenwinkels kam dann auch die Fotografin, weil das Foto von Florian geschossen wurde. Sebastian meinte zu uns, dass wir "auf angenehme Weise verrückt" wären.
Freitag, 28. März 2025 23:54Trekdinner im März mit einer AnkündigungHeute war das Trekdinner extrem gut besucht. Es waren auch Gäste aus Ingolstadt und Burglengenfeld da. Ich habe mich auch darüber gefreut, dass wir vermutlich ein schönes Sommerevent im DLR organisieren werden können, aber das müssen wir erst noch intern fixieren, bevor ich das offiziell ankündigen kann. Ein paar Leute wussten es schon, wie ich die letzten Jahre mit mir selbst gehadert hatte, dass ich nicht mehr mit vollem Herzblut beim Trekdinner bin. Während Corona haben wir zwei fantastische neue Communitys kennengelernt, die Freunde von Last Geek Tonight, bei denen es einige Überschneidungen zum Trekdinner gibt, und die Freunde aus der Skeptikerszene von WildMics und inzwischen auch dem WTF Talk. Auch hier gibt es einige Überschneidungen mit der LGT-Bubble. Die letzten Jahre habe ich viele Dinge rund um das Trekdinner, insbesondere die Organisation der großen Events wie das Grillen, das Weihnachtstrekdinner und das Bowlingturnier immer mehr als Stress empfunden. Zusammengenommen mit weiteren Stressfaktoren in meinem beruflichen Umfeld habe ich gemerkt, dass ich hier wirklich gegensteuern muss, damit ich nicht irgendwann zusammenklappe. Im Januar hatte ich auch Magenprobleme mit Übersäuerung, weshalb ich auch beruflich ein paar Weichen gestellt habe, um das Stresslevel zu reduzieren. Bei meinem Geburtstag habe ich es bereits angekündigt, dass ich im Märztrekdinner es nun offiziell machen möchte, dass ich spätestens im Dezember 2025 aufhören werde und ein Nachfolgerteam gesucht wird. Dazu habe ich eine kleine Ansprache gehalten. Florian möchte die Website gerne weiter betreuen, wenn das gewünscht ist. Das Trekgrillen wird noch wie gewohnt stattfinden und gleichzeitig unsere Abschiedsfeier sein. Wir werden da die Getränke spendieren. Aber zum Weihnachtstrekdinner werde ich schon kein Programm mehr machen, auch weil es sein könnte, dass wir da gar nicht in München sind, das wird sich noch herausstellen. Die Reaktion war einerseits positiv, weil mein Wunsch anerkannt wurde und ich viele liebe Worte und Danke erhalten habe, aber ich kann mir vorstellen, dass sich vielleicht auch niemand finden könnte, der das Trekdinner in irgendeiner Form mit frischem Wind und Ideen weiterführen möchte. Dann würde es das Trekdinner München ab Januar in dieser Form nicht mehr geben. Das fände ich sehr schade. Trekdinner Hamburg gibt es ja auch nicht mehr.
Sonntag, 22. September 2024 23:57Lokschuppen in Rosenheim Kohlrabenschwarz-LesungHeute haben wir uns mit ein paar Freunden in Rosenheim getroffen. Erst waren wir im Flötzinger Bräustüberl, dann im Lokschuppen. In Rosenheim gab es nämlich das Lesefestival. Leider waren nur die Lesungen von Tommy ausverkauft. Es gab aber auch Wochenendtickets, was die Inhaber jedoch vor das Problem stellte, dass sie zwischen den Lesungen die Location wechseln mussten, was zeitlich unmöglich war und an Menschen mit Gehproblemen wurde überhaupt nicht bei der Planung gedacht. Sehr schade. Bei der Lesung mit Tommy & Sophia Krappweis und Christian von Aster war volles Haus und wir konnten auch nicht ganz alle zusammen sitzen, weil die Sitzplätze nicht nummeriert waren und es den üblichen Run beim Einlass gab. Auch ein Grund, weshalb ich nicht mehr in den Circus Krone gehe. Die Lesung war großartig. Wir haben viel gelacht und es gab auch ein paar sehr emotionale Momente. Tommy hat erzählt, dass sein Buch Sportlerkind in Buchhandlungen unter der Kategorie "Sport" ausgestellt war, obwohl es da eben genau darum ging, dass er Sport nicht mag. Mir ist auch meine Frage wieder eingefallen: Weil Christian von Aster so viel Text für die Figur Erdmann geschrieben hat, habe ich mich gefragt, ob man beim Hörspiel pro Zeile bezahlt wird als Sprecher. Die Modelle gibt es auch, aber Tommy zahlt die Zeit. Und die Profis brauchen nicht soooo lange, um ihre Texte einzusprechen für Ghostsitter, Kohlrabenscharz, Feuerflieg & Co.. Ursprünglich sollte das nicht live gestreamt werden, weil die Leute ja nach Rosenheim kommen sollten und Tickets kaufen, aber Tommy hat sich dann spontan umentschieden. Daher kann man die Lesung hier auf WildMics nochmal nachschauen. Wir sind aber nicht zu sehen. Und wir haben uns auch in der Pause nicht vor die Kamera gemogelt. Anschließend hat sich Tommy noch Zeit genommen zum Signieren. Es gab aber keinen Tisch, weshalb das eine Kuddelmuddel-Stehparty wurde in den finsteren Ausstellungsräumen des Lokschuppens. Florian hat Tommy einen Bernd das Brot zum Unterschreiben hingehalten. Den hat Tommy auch noch als exklusiven Bausatz bekommen inklusive Bauanleitung. Ein Legofan mag schließlich keine fertig gebauten Sachen ;-) Und Sophia hat endlich ihr MOC bekommen unter dem Motto #AlleBekloppt. Aber da kann ich noch nichts verlinken. Es war ein wunderschöner Abend. Die Ausstellung Heldinnen & Helden kann ich auch empfehlen. Teilweise sind die Texte auch von Christian von Aster gesprochen. Und es gibt ein Batmobil zu bestaunen! Spitzohr: Bernd the Brick
Sonntag, 21. April 2024 23:49Krimidinner im Marriot: Sherlock Holmes und der Fluch der AshtonburrysNachdem wir aus Rosenheim zu Hause angekommen waren, habe ich mich sofort drangesetzt und ein Baumwoll-Shirt zerschnippelt und mir viktorianische Locken nach dieser Video-Anleitung gedreht. Drei Stunden habe ich die Stoffstreifen drinnen gelassen und dann etwas lufttrocknen lassen, aber es wäre wohl wirklich besser gewesen, das über Nacht drauf zu behalten, das ging aber zeitlich nicht. Abends waren wir mit einigen Leuten von LastGeekTonight (LGT) zum Krimidinner verabredet. Wir haben uns alle mächtig in Schale geworfen. Es war sehr lustig und das Essen war lecker im Marriot-Hotel. Ich hatte vegetarisch bestellt, was angesichts der Kalbsbäckchen nicht ganz leicht gewesen war. Die Getränke waren inbegriffen, weshalb wohl eher selten rumgegangen wurde. Dies galt auch für die Weine, aber wir trinken den ja nicht. Aber wenigstens standen Wasserflaschen auf den Tischen. Florian war ein Celebrity, nämlich Oscar Wilde, hatte eine kleine Rolle und musste an einer Stelle einen Trinkspruch aufsagen. Er sagte dann: "Skål! ...und danke für den Fisch!" Sein berühmtester Trinkspruch wäre zu lang gewesen :-) Wegen meinem Hörfehler hatte ich leider Schwierigkeiten, der Story zu folgen und am Ende natürlich auch keine Ahnung, wer der Mörder gewesen sein könnte. Aber das macht nichts, denn am Ende wurden einige der lustigsten Antworten vorgelesen. Es war wirklich Florians Abend, denn er durfte nicht nur mitspielen, sondern hat auch gewonnen, da er den Fall gelöst hatte und aus dem Hut gezogen wurde. Es gab ein Kochbuch. Die besten Kostüme wurden ebenfalls prämiert. Diagonal gegenüber saßen auch einige Kostümierte an einem Tisch, die diesen Preis gewonnen hatten. Das war auch eine sehr schön in Schale geworfene Truppe. Nach ein paar Gruppenfotos mit dem Cast und mit Nessi haben wir dann die Heimfahrt angetreten. Leider hatte das Auto gegenüber Deutschlandticket 17 zu 46 Minuten gewonnen, aber da es schon spät wurde und wir abends nur noch nach Hause und ins Bett wollten, war ich darüber schon froh. Nur die Schuhe musste ich im Auto wechseln, da ich mit den viktorianischen Absätzen wohl zwischen den Pedalen hängen geblieben wäre.
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