Mein Blog-Archiv

Thema: privat/Blick in die Vergangenheit

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Freitag, 13. Februar 2026 20:15

Freitag, der 13.

Ich habe mit 12 oder 13 mal einen Freitag, den 13. lang notiert, bei welchen Sachen ich Glück gehabt habe. Zum Beispiel, dass eine Schulstunde ausgefallen ist. Am Ende des Tages kam ich zu dem Schluss, dass das alles nur Aberglaube ist. Ich finde das witzig, weil das natürlich nur anekdotische Evidenz ist, aber auch interessant, dass ich eine kleine Studie gemacht habe. Ich hätte mehrere Freitage, die 13. analysieren müssen, um genügend Daten zusammen zu bekommen.

Meine Konsequenz damals war, dass ich fortan nicht mehr an "Pechbringer" oder böse Ohmen glaubte. Aber an Glücksbringer schon noch, weil ich positive Gedanken haben wollte. Ich mag die Art, wie ich in dem Alter gedacht habe.

Und die AfD ist übrigens sche*ße, weil Höcke Naziparolen auskotzt.

Thema: Blick in die Vergangenheit
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Mittwoch, 11. Februar 2026 16:28

Wie ich zum Depeche Mode-Fan wurde

... erkläre ich in diesem Post auf bluesky.

Und hier gibt es noch ein Video von meinem 50. Geburtstag. Ich hatte mir den Traum erfüllt, im Amerikanischen Schulbus zum Partybus im Diner-Stil umgebaut zwei Stunden durch München zu fahren. Mit der Technik war ich etwas überfordert, weshalb ich keine Playlist zur Verfügung stellen konnte. Ich meinte einfach was rockiges und es war super. Aber ich wollte natürlich auch Depeche Mode hören. Sie hatten nur einen einzigen Song im Repertoire: Never let me down again. Aber das hat ja gut gepasst mit "I'm taking a ride with my best friend(s)". Florian hat mich dabei gefilmt, wie ich abgegangen bin.

Und übrigens ist die AfD scheiße!

Themen: Depeche Mode | Sonnenstrahl | Blick in die Vergangenheit | MyTube | Musik
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Mittwoch, 4. Februar 2026 20:08

False Memorys

Ich habe die Ehre, in ein Poesiealbum schreiben zu dürfen, dass 1974 begonnen wurde. Sowas kann einem also auch mit über 50 noch passieren. So erwachsen kann ich also gar nicht sein. Ich habe im Zuge dessen in meinen alten Fotos gewühlt und war überrascht, dass die Besitzerin des Poesiealbums gar nicht mit meinen Mädelz mitte der 90iger mit auf dem Kaltenberger Ritterturnier dabei gewesen ist. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass sie dabei gewesen sein musste. Das erste Foto, dass ich von ihr gefunden habe, war aus dem Jahr 2000. Ich habe sie gefragt, ob sie sich noch erinnern kann, wann wir uns eigentlich kennengelernt hatten und tatsächlich war das erst Ende 1999 gewesen. Diesen Effekt nennt man False Memory, weshalb Zeugenaussagen auch schwierig sind und heutzutage ihnen auch kein so großes Gewicht mehr eingeräumt werden vor Gericht.

Dieser Effekt tritt bei mir immer häufiger auf und manchmal habe ich Angst, dass das schon die ersten Zeichen von Demenz sein könnten. Sogar Erinnerungen, die nicht so weit zurückliegen, sind bei mir davon betroffen. So korrigiert mich Florian manchmal. Das ist mir dann ein bisschen peinlich, weil sich das so anhört, als würde ich lügen.

Ich muss zugeben, dass von meinem Elefantengedächtnis, das ich als Teenager und junge Erwachsene hatte, auch kaum noch etwas übrig ist. Manchmal kann ich mich nichtmal erinnern, was ich vergange Woche so gemacht habe. Seit es Navis gibt, habe ich die Fähigkeit verloren, mir die Route im ADAC Atlas und Falk-Stadtplan (ja, ich kann den wirklich falten!) einzuprägen und einfach mal so eben ohne nochmal reinzuschauen ans Ziel zu fahren. Mit dem Internet ist es auch schlimm geworden, weil warum soll ich mir irgendetwas merken, wenn ich doch jederzeit nachschlagen kann?

Und noch einen interessanten Effekt habe ich neulich bemerkt. Seit ein paar Wochen habe ich ziemliche Schlafprobleme, die sich langsam auch auf mein Hirn auswirken. Ich habe mal gelesen, dass sich das ähnlich wie Alkohol auswirken kann. Und mich neulich dabei beobachtet, wie ich wie ein Buch geredet habe, was für mich eher schweigsamen Typ doch eher untypisch war. Und dann habe ich auch noch aus heiterem Himmel angefangen zu singen, was ich normalerweise nur im Auto mache, wenn ich allein bin, weil das niemand hören will, und zwar den Song Waiting for the Night von Depeche-Mode. Ferdinand meinte dann, dass er den Song kennt, aber von Ghost.

Um den Bogen nochmal zu False Memorys zu spannen. Eigentlich blogge ich täglich, manchmal auch mehrmals täglich, aber ich schalte die Blogeinträge nur selten online. Denn eigentlich blogge ich, um meinen Kopf leerzubekommen, damit ich nicht in irgendwelche Gedankenspiralen falle. Wenn ich das rausgelassen habe, dann beschäftigt es mich normalerweise auch nicht mehr. Und es ist auch sehr praktisch, denn dann kann ich immer nachschauen, wie dies oder jenes denn gewesen war. Manchmal bin ich dann selbst überrascht, wie sehr sich meine Erinnerung im Laufe der Zeit verändert haben. Mein Blog geht aber nur bis zum Jahr 2005 zurück (ich schalte alles nach spätestens 2 Jahren offline).

Damals habe ich mich in meinen Lieblings-Blogger Florian Spitzohr verliebt. Unser ganzes gemeinsames, wundervolles Leben ist also auch in irgendeiner Form digital gespeichert. Dazu kommt noch ein großer Schatz an Fotos, denn seit wir zusammen sind, fotografiere ich digital und bin nicht mehr auf die 36 Bilder pro Film und die umständliche Aufarbeitung angewiesen. Ich blogge auch, um diese wunderbare Zeit festzuhalten. Die beste Zeit meines Lebens. Der erste Mann in meinem Leben, bei dem ich immer frei von Zweifeln war. Ich freue mich schon auf die nächsten Jahrzehnte, die ich in meinem Offline-Blog festhalten darf.


Update 15.02.2026

Nicht nur ich habe falsche Erinnerungen. Tommy erzählt, wann er nachts nicht schlafen kann, aber die Situation ist genau umgekehrt, seiner Frau passiert das so.

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Freitag, 23. Januar 2026 23:59

Hubert Zitt in der Sternwarte Nürnberg

Zu Hause war mal wieder das Internet ausgefallen, weil der Anschluss schon wieder beschädigt wurde. Ich habe langsam den Eindruck, die wollen, dass wir zu Glasfaser wechseln. Ich habe deshalb die Reiseroute mit Handy und Tablet und WLAN-Hotspot über Handy irgendwie rausgesucht. Bis auf einen normalen Baustellenstau war die Fahrt problemlos und wir haben wieder unser obligatorisches Foto an der Saturn V in Nürnberg-Feucht geschossen.

In der Sternwarte Nürnberg hatten wir uns für den Vortrag

Science && Fiction – Der Einfluss der Mondlandungen auf die Menschlichkeit

von Hubert Zitt angemeldet, der von der Nürnberger Astronomische Arbeitsgemeinschaft (NAA) e.V. organisiert worden war. Hubert hat sich sehr gefreut und uns gleich mit einer Umarmung begrüßt. Wir hatten uns gar nicht angekündigt, es war also wirklich eine gelungene Überraschung. Uns hat eine Monika angesprochen, die uns von der FedCon her kennt. Sie hat sich nochmal bei mir bedankt, weil ich damals spontan angeboten hatte, von ihr, ihrem Mann und Hubert ein Foto zu machen, worüber sie sich sehr gefreut hatte. Diesmal konnte sie sich revangieren und hat von uns ein Foto gemacht.

Das doppelte &-Zeichen stammt aus der Programmiersprache. Wie immer hat Hubert viele Ausschnitte aus Filmen gezeigt. Begonnen hat er mit dem Song Whitey On the Moon von Gil Scott-Heron, in dem er sich Luft darüber macht, dass ein Haufen Geld dafür bezahlt wurde, um Weiße auf den Mond zu bringen, aber er als Schwarzer seine Arztrechnung nicht bezahlen kann. Das mal gleich zur Einstimmung. Er hat auch die Serie For all Mandkind (AppleTV) gelobt, die im März in die fünfte Staffel gehen wird.

Dann ging es um den Film "Apollo 13" und auch um den Satz "Failure is not an option", der so nie gesagt worden war. Aber den größten Teil hat der wunderbare Film "Hidden Figures" eingenommen, der um drei wunderbaren Frauen Katherine Johnson (Mathematikerin), Dorothy Vaughan (Programmiererin) und Mary Winston Jackson (Ingenieurin geht, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass John Glenn mit der Mercury-Atlas-Mission einen Raumflug absolvieren konnte. In dem Film schlägt in meiner Lieblingsszene Al Harrison (gespielt von Kevin Costner) das Schild "Colored Ladies Room" von der Wand und sagt den berühmten Satz "Bei der NASA pinkeln wir alle in derselben Farbe". Gäsenhaut pur! Und es sind auch einige Tränen geflossen.

Zum Schluss hat Hubert von der bevorstehenden Artemis-Mission gesprochen. Der erste bemannte Flug, der aber noch keine Landung auf dem Mond vorsieht, wird dieses Jahr zwischen Februar und April stattfinden. Er hofft, dass dies die Menschheit vielleicht wieder zusammenschweißen könnte, wenn Bilder um die Welt gehen werden, auf denen man nur den blauen Planeten sieht, auf denen keine Grenzen sichtbar sind. Er meinte, man solle die Hoffnung niemals aufgeben, insbesondere nicht in Zeiten wie diesen.

Anschließend haben wir den Abend noch im griechischem Restaurant Charisma ausklingen lassen. Dabei waren viele Leute, die wir auch von der FedCon kennen. Eine Frau hat erzählt, dass sie lange mit der Band Sarlacc Survivors aktiv war, es eine schöne aber anstrengende Zeit gewesen war, dann kamen die Kinder... Ich erinnerte mich, dass ich im Aufzug vom Sheraton-Hotel zu einer Twi'lek der Band gesagt hatte: "Die Orangenhaut solltest du mal von einem Arzt anschauen lassen." Sie antwortet: "Ja, das war ich!" Ich entschuldigte mich umgehend für den schlechten Witz, den sie wahrscheinlich noch nie nicht niemals gehört hatte. Später meinte Florian, dass ich vielleicht einer False Memory aufgesessen war, denn seiner Erinnerung nach hatte den Witz unser Freund Nobbse gebracht. Ich erlebe das öfter und erschrecke dann jedes Mal, weil ich dann Angst habe, dass so vielleicht Demenz beginnt. Aber ich glaube, dass ist ein normaler Effekt. Ich wundere mich immer, wenn ich alte Sachen nachlese, sei es im Blog oder gar in einem hangeschriebenen Tagebuch, dass ich mich überhaupt nicht an die Dinge erinnern kann oder manchmal auch eine vollkommen andere Erinnerung habe.

Es war ein wunderbarer Abend mit ganz vielen wunderbaren Menschen. Es lohnt sich wirklich zu schauen, ob wir Hubert nicht auch auf kleinen Veranstaltungen sehen können. Rosenheim hatten wir 2025 leider nicht geschafft, weil ich eigentlich auf Dienstreise hätte gehen sollen (aber dann krank wurde). Da war Nürnberg eben auch naheliegend und hat zeitlich besser gepasst.

Damit endete unsere Woche mit drei kostenfreien, aber phantastischen Vorträgen.

Sandra, Hubert in grauem Hemd und Jeans sowie Florian im Star Trek Hoodie stehen vor der Leinwand, auf dem die Enterprise zu sehen ist, wie sie über einem Planeten schwebt. Sandra macht einen vulkanischen Gruß und lacht in die Kamera. Unter ihrem Star Trek Hoodie sieht man das Logo der NASA. Hubert winkt und lächelt. Florian schaut etwas ernster und hält den Grogu Tiberius in der Hand, der ein Redshirt trägt und das Star Trek Insignia in Regenbogenfarben.

Hubert Zitt hält die Arme verschränkt. Hinter ihm ist ein hellgrauer, offener Schrank, in dem die Veranstaltungstechnik aufgebaut ist. Oben stehen drei unterschiedlich gefärbte Globen diverster Himmelskörper und eine Armillarsphäre, ein Gestell, dass die Bewegungen von Himmelskörpern darstellen kann und aus mehreren ineinander verschachtelten Ringen besteht. 
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Sandra und Florian sitzen im Restaurant. Tiberius sitzt neben Florian. Die Wand im Hintergrund ist aus hellem Holz. An der Ecke steht eine griechische, braune Vase.

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Sonntag, 28. September 2025 20:01

Transrapid-Besucherzentrum

Weil wir zufällig in der Nähe waren, sind wir zum Transrapid-Besucherzentrum gefahren. Es war schönes Wetter und wir haben uns ausgiebig mit der Matterie auseinander gesetzt und sind auch ein kleines Stück die ehemalige Teststrecke entlang gelaufen. Wir hatten den Eindruck, dass der Förderverein davon träumt, dass der Transrapid eines Tages DAS Verkehrsmittel werden wird und alle Probleme schöngeredet (Wirtschaftlichkeit) oder ausgeblendet (Unfall mit einem Werkstattwagen). Hätte sich die Technik durchgesetzt, gäbe es nicht nur einen einzigen in Shanghai. Angeblich soll die Strecke seit 2019 erweitert werden. Damals war ich gegen den Bau des Transrapids zwischen Bahnhof und Flughafen in München, insbesondere weil kein Geld für Kitas da war. Die Kitas sind mittlerweile in einer noch schlechteren Verfassung, aber statt die Vermögenssteuer wieder einzuführen, fällt dem Staat nur ein, das Bürgergeld sanktionieren zu wollen. Allerdings bin ich nicht grundsätzlich dagegen, dass der Staat in neue Technologien investieren sollte.

24 Fotos

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Montag, 25. August 2025 20:58

Weimar

Dieses Wochenende haben wir uns mit Freunden in Weimar getroffen. Wir hatten ein dicht gepacktes Programm, viel gesehen, gegessen und gelacht.


Freitag, 22. August 2025

Am Freitagnachmittag haben wir einen Zwischenstop in Erfurt gemacht, um den neu eröffneten Brotladen (Bernd das Brot) heimzusuchen. Dort haben wir einiges gekauft. Dafür habe ich zum ersten Mal in Werner's Head Shop nichts gekauft.

Nachdem wir in Weimar in unser Stammhotel B&B eingekehrt waren, gab es erst einmal Abendessen im El Burrito. Dort haben wir eine selbstgehäkelte Patchworkdecke im Klemmbaustein-Design geschenkt bekommen. Nun kann Florian über Noppensteine laufen, ohne sich die Füße wehzutun.


Samstag, 23. August 2025

Nach dem Frühstück ging es erst einmal ins Bauhaus. Die Geschichte der Hochschule für Baukunst ist auch eine Geschichte des Nazionalsozialismus. Mir gefällt das klare, funktionale Design der Möbel. Ich hatte auch einmal ein paar von diesen klassischen Freischwingern, die auch erstaunlich bequem waren. Nur das Kunstleder hat sich irgendwann aufgelöst. Es gab auch eine schöne Interviewsammlung zum Thema "Weltbürger":

  1. Victor Clopotar, Kupferschmied aus Rumänien
  2. Felix Brönner, Deutschland
  3. Ovileya Myrah, Griechenland, Moria Survivor
  4. Steven Leeu, Südafrika, Müllsammler
  5. Rudolf Stokvis, Niederlande
  6. Marieke Vogt, Österreich, Kajaksportlerin und Naturschützerin
  7. Mario Goldstein, Deutschland
  8. Alle Videos/Interviews

Ich frage mich, ob die flächigen Bilder mit schwarzen Linien und weißen, gelben, roten und blauen Rechtecken etwas mit Piet Mondrian zu tun haben. Und ob Jacqueline White aus "Unbreakable Kimmy Schmidt" einen Original-Mondrian in ihrem Appartment hängen hatte.

Anschließend waren wir im Haus der Weimarer Republik. Politische Bildung, so wichtig, für eine stabile Demokratie. Im Obergeschoss war eine Sonderausstellung über Sport und die Olympischen Spiele.

Mittagessen gab es in der Pizzeria Napoli. Ich hatte noch keinen großen Hunger und deshalb nur eine Suppe und ein Tiramisu gegessen.

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek mussten wir leider streichen, weil keine Tickets an der Kasse mehr verfügbar waren. Ich wollte sie aber nicht im Voraus kaufen, da ich nicht genau wusste, wieviele Leute wir sind und wieviele dort überhaupt reingehen wollen. Wir haben einfach beschlossen, noch einmal nach Weimar zu fahren. Statt dessen sind wir in das Weimar Naturalien gegangen und haben wieder ziemlich viel eingekauft. An der Kasse lebt die "dicke Heidi", eine Madagaskar-Fauchschabe, in einer Kokosnussschale mit Mesokarp.

Unser traditionelles Gruppenfoto haben wir am Shakespeare-Denkmal gemacht, weil wir es witzig fanden, dass in der Goethe- und Schillerstadt ein Shakespeare-Denkmal steht. Dabei entstanden noch eine Menge lustiger und epischer Bilder. Nach einem schönen Spaziergang im Park haben wir dann im Franz & Willi Burgerhaus gegessen. Leider war meine Reservierung vom April verschütt gegangen, aber es hat dann spontan doch geklappt. Wir saßen erst im Biergarten, aber weil es doch etwas kühl war, wurden wir tischeweise nach drinnen geholt, sobald wieder einer frei geworden war.

Anschließend sind wir noch im Cielo eingekehrt, wo wir mit Cocktails den Abend ausklingen ließen. Dort haben wir eine sehr coole Bedienung kennengelernt, die wir gleich für ein Projekt rekrutieren wollten. Schöne Dinge können hier kommen, wenn alles klappt. Außerdem haben wir gleich Pläne für das nächste Jahr geschmiedet und schonmal das Wo & Wann geklärt. Das dreiköpfige Orga-Team (nicht wir) wird das toll machen! Bei unseren jährlichen Treffen hat bisher jedes Jahr jemand anderes die Orga übernommen und wir besuchen sozusagen reihum unsere Wohnorte. Nein, wir wohnen nicht in Weimar, aber wir haben mit unseren Freunden aus Weimar das Wochenende geplant.

Florian hat noch eine Postkarte eingeworfen. Die hätten wir als solche gar nicht erkannt, weil sie rot war statt gelb. Das war ein Insidertip.


Sonntag, 24. August 2025

Der Sonntag war dann nicht mehr so dicht getaktet. Zum Frühstück hat unser Fotograf sein Meisterwerk signiert, dass seit unserer Renovierung im Schlafzimmer hängt.

Vormittags waren wir im Bienenmuseum. Dort gibt es auch sehr guten Honig im Hofladen. Es gibt den Innenbereich, das Museum, und den Außenbereich, den Garten mit bienenfreundlichen Pflanzen und den Bienenstöcken. Das Café Bienenstock hat sehr leckere Speisen und dort kann man auch feiern und Catering bestellen. Netterweise durften wir uns noch an den Resten eines Hochzeitsbuffets bedienen. Danach haben wir dort noch eine kleine Pause eingelegt, bevor es zum letzten Programmpunkt überging.

Wir hatten Buchenwald an das Ende gelegt, weil der Programmpunkt sehr umstritten war. Einige sagten bereits im Vorfeld, dass sie das sich nicht antun möchten. So konnten sie entweder bereits den Heimweg antreten oder etwas anderes anschauen. Ich finde es aber immer wieder wichtig, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Nie wieder ist jetzt!

Abendessen gab es diesmal im Sächsischen Hof, wo wir einen Vierer-Pärchenabend hatten. Die meisten hatten bereits die Heimreise angetreten. Ich hatte Appetit auf Rotkohl mit Klößen, aber ohne Fleisch, weil ich auswärts normalerweise vegetarisch esse. Das war überhaupt kein Problem. Als ich dann noch beide Desserts im Weckglas essen musste, hatte ich meinen Rekord aufgestellt: Fünf Desserts an einem Tag, wenn man die Torte vom Bienenstock mitrechnet. Danach wollte ich aber nur noch ins Bett, so platt war ich.


Montag, 25. August 2025

Am Montag waren wir nur noch zu viert beim Frühstück. Florian hatte sein Notebook dabei, auf dem er Linux installiert hatte. Aber weil das Notebook einen 4K-Bildschirm hat, konnte er die Schrift nicht lesen, weil sie mini-mini-mini war. Aber mit Hilfe des anderen ITlers ist es dann gelungen, dem Betriebssystem die korrekte Bildschirmauflösung beizubringen. So ist Florian ein Schritt näher an seiner Befreiung von Microsoft. Sein neues Fairphone soll auch google-frei bleiben. Ich bewundere seine Beharrlichkeit. Ich bin da leider etwas zu bequem.

Die Heimfahrt verlief wieder ohne Probleme.

139 Fotos

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Samstag, 5. Juli 2025 17:14

The Spirit of No Name City in Poing

No Name City in Poing habe ich leider nie besucht. Das ist ein mahnendes Beispiel, wie aus "irgendwann" ein "nie" wird. Man bereut im Leben immer nur die Dinge, die man nicht getan hat. Und manchmal stelle ich mir vor, wie ich dort vielleicht aus den Socken gefallen wäre, hätte ich Tommy in einer Stuntshow erkannt.

Als Florian neulich ein Poster als Werbung für The Spirit of No Name City auf dem Weg zum Supermarkt gesehen hatte, haben wir das natürlich gleich eingeplant. Heute waren wir dort. Das kleine Festival fand auf dem Außenparkplatz des CityCenter Poing statt. Es bestand aus einem Verkaufsstand für Cowboyhüte, schlichten Kulissen, Essensständen, ein paar Spielen wie Stiefel werfen, einem Bullriding und einer Bühne mit Tanzfläche. Es gab ein klein wenig Westernfeeling.

Wir haben auch jemanden vom Trekdinner getroffen. Er hat erzählt, dass das Festival dieses Jahr wegen der Baustelle sehr klein ist und normalerweise auch noch zusätzlich auf der Straße stattfindet. Dieses Jahr konnte die Straße aber wegen der Baustelle nicht gesperrt werden, sonst hätten die Autos nicht in das Parkhaus vom CityCenter fahren können. Für nächstes Jahr haben wir uns dann gleich mal verabredet, damit wir das Festival nochmal in voller Größe erleben können. An Pullman City in Eging am See oder das El Dorado in Templin kommt das natürlich nicht heran.

Für Countrymusik hat Ronny Nash gesorgt, während auf der Tanzfläche das Publikum zu Linedance eingeladen war. Mad-hias unterhielt als Jongleur und Feuerkünstler und machte einige Seitenhiebe gegen Rechts. Als wir gehen wollten, beeindruckten uns noch die Wild West Girls e.V. and Boys mit ihrem Cancan und Michi mit seiner Kinderschminke. Die Show mussten wir dann noch zu Ende sehen.

Ein Straßenszene mit temporären, im Westernstil gestalteten Holzfassaden. Zu sehen sind mehrere Holzgebäude mit Schildern wie „Gunsmith“, „Saloon“, „Trading Post“ und „Sheriff“. Davor stehen und sitzen Menschen in sommerlicher Kleidung, einige tragen Cowboyhüte. Rechts im Bild befinden sich Bierbänke mit vielen sitzenden Personen unter blauen Sonnenschirmen. Im Hintergrund stehen die modernen Gebäude des CityCenters Poing und grüne Bäume unter einem teils bewölkten Himmel.

Florian und Sandra stehen lächelnd in Westernkleidung vor einer Holzfassade mit den Schildern „Gunsmith – Flammer’s“ und „Saloon“. Beide tragen schwarze Cowboyhüte; Sandra trägt zusätzlich eine verzierte schwarze Weste. Im Hintergrund ist die Kulisse eines Western-Dorfs mit Holzverkleidung und Dekorationen zu sehen.

Sandra sitzt entspannt in Westernkleidung auf einem Schaukelstuhl mit Lammfell vor einer Holzfassade im Westernstil. Sie trägt Jeans, schwarze Cowboy-Stiefeletten, eine verzierte schwarze Weste und einen schwarzen Cowboyhut. Hinter ihr sind eine Tür mit Gitterfenster, ein „Wanted“-Plakat für „Billy the Kid“ und typische Western-Dekorationen zu sehen.

Ein künstlicher Bulle steht in mitten einer hochen Polsterung auf einem Gestell, das ihn bewegen und drehen kann. Im Hintergrund ist eine Glasfront vom CityCenter zu sehen.

Auf dem Asphaltboden ist die Schattensilhouette von Sandra mit Cowboyhut zu sehen. Am unteren Bildrand sieht man ihre Unterschenkel in Jeans und die schwarzen Cowboy-Stiefeletten und links die Ledertasche mit Indianischer Verziehrung und Fransen.

Am Rand der Musikbühne sitzt ein großer, beiger Teddybär mit Cowboyhut, Jeanshose und -jacke und einem roten Halstuch neben den Lautsprecherboxen. Im Hintergrund sind die Beine eines Countrysängers in Jeans und Cowboystiefeln zu sehen.

Mad-hias tritt in kurzen, bayerischen Lederhosen, einem weißen T-Shirt mit Aufdruck und einem Strohhut auf der Tanzfläche auf. Er fährt Einrad und hält drei Fackeln zum Jonglieren in den Händen. Im Vordergrund ist ein Holzrad und eine Satteltasche als Dekoration. Im Hintergrund sitzen und stehen einige Zuschauer.

Selfie von Sandra mit blonden Haaren und schwarzem Cowboyhut unter dem Banner „The Spirit of No Name City“. Im Hintergrund sind Besucher und Stande des Festivals zu sehen.

Besucher des Festivals sitzen auf den Bierbänken unter blauen Sonnenschirmen. Rechts im Bild ist ein alter Planwagen zu sehen. Im Hintergrund ist das moderne Gebäude des CityCenters, Bäume und Hinweisschilder auf die Geschäfte im CityCenter zu sehen. Der Himmel ist ziemlich bewölkt.

Auf der Tanzfläche tanzen vier junge Damen in schwarz-bunten Rüschenkleidern mit Federschmuck auf dem Kopf Cancan. Im Vordergrund sitzen Zuschauer teils mit Cowboyhüten. Im Hintergrund ist die überdachte Zeltbühne zu sehen mit ein paar Countrymusikern.

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Samstag, 27. Mai 2023 23:48

FedCon 31 - Tag 2

Heute sind wir bereits 8:00 Uhr aufgestanden, aber das war fast zu knapp, um rechtzeitig um 10:00 Uhr zu Hubert Zitt zu gehen, weil im Frühstücksraum echt die Hölle los war. Der Vortrag ging über die Fehler in Star Trek, den wir eigentlich auch schon kannten. Aber die Vorträge von Hubert kann man sich immer wieder anhören. Er hat Captain Kirk und Jens Dombek hat Spock in einem Film von James Cawley gesprochen, damit auch Leute, die nicht so gut englisch können, das anschauen können.

Danach waren wir nochmal im Händlerraum und haben die Art Show angeschaut. Sven Kinader macht auch Tattoos. Dann mussten wir ein bisschen in unser Zimmer und uns ausruhen. Wash meint zwar, meine Haare sähen mit dem Silberspray super aus, aber ich bin halt keine 25 mehr...

Es war etwas verwirrend, wer wie wann wo was macht. Es hieß erst, dass wir uns 14:30 Uhr für ein kurzes Closing Video treffen würden, das ist dann aber auf 19:00 Uhr verschoben worden. Wir waren dann 15.00 Uhr im LGT-Studio, wo es einen Live-Podcast mit Jedipedia Echo 3 an Echo 7 gab. Allerdings redeten sie dann anfangs nur über Highlander (Sean Connery und Christopher Lambert). Moritz ist 21 Jahr alt und konnte mit Highlander nichts anfangen. Oder mit Demolition Man und den drei Muscheln. Das macht aber nichts. Man muss nicht alle alten Klassiker anschauen. Als dann über Rogue One gesprochen wurde und über Feuchtgebietssturmtruppler, sind wir wieder zum ESA-Panel gegangen, das 17:00 Uhr los ging. Das Interview mit Jens Dombek werde ich dann hoffentlich als VOD nachschauen können.

Das war auch alles sehr interessant. Für die Landung von Marsrover und anderen Sonden ist eigentlich nur die Äquatorialgegend geeignet, weil nur dort genügend Sonnenstrahlen für die Solarpanele einfallen und nur dort die Atmosphäre dicht genug für die Bremsfallschirme ist. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist 2028 der Mars der Erde so nahe, wie nur einmal in 60.000 Jahren, weil die Flugbahnen nicht ganz auf der gleichen Ebene sind, so dass das tatsächlich "quiet an opportunity" ist für eine Marsmission.

Danach bin nur ich zum Buffet gegangen, Florian ging es leider nicht gut und er hat seinen Voucher QChris gegeben. Es war wieder sehr lecker, besonders die Pastinakensuppe. Aber so ganz allein essen ist auch doof. Florian hat sich inzwischen im Zimmer etwas ausgeruht.

19:00 Uhr haben wir dann endlich etwas für das Closing Video gedreht und ein LGT-Gruppenfoto gemacht. Danach saßen wir nur noch im Hauptsaal und haben das Ende von Terry Farrells Panel gesehen und Richard Dean Anderson. Danach kam dann nochmal die ESA-Crew und hat Fragen beantwortet. Dabei war das beliebteste Thema der Mars und Sex im All. Naja... Ich fand die interessanteste Frage, welches die Lieblingsbücher seien. "The Martian" war sehr beliebt bei den ESA-Mitarbeitern. Und "Contact" von Carl Sagan.

Der letzte Programmpunkt war dann der Cosplay Catwalk, der wieder ohne Jury stattfand. Ich denke, dass es der Show gut tut, wenn der Rivalitätsgedanke wegfällt, sondern man einfach nur Spaß hat, sein Kostüm zu zeigen. Shelley und Caspar trugen Kostüme aus Logan's Run, auch so ein alter Klassiker. Vielleicht mache ich mal einen Zusammenschnitt aus den ganzen sexistischen Szenen. In Logan's Run sucht sich ein Mann aus einer Art Aufzug eine Frau für den Abend aus. In Soylent Green gehört eine Frau zur Einrichtung der Wohnung. Und auf dem Raumschiff von Captain Future ist es die rothaarige Frau, die die Mannschaft bekocht. Soetwas gibt es heute nicht mehr. Zwischendrin hat sich eine Frau auf die Bühne geschlichen, die behauptete, Elon Musk würde die FedCon bezahlen. Warum hat eigentlich niemand gebuht? Sehr seltsamer Auftritt.

Im Foyer haben sich dann alle LGTler zusammengefunden, aber wir haben uns in unser Zimmer zurückgezogen. Florian geht es immer noch nicht besser und Anna war so lieb, uns Iberogast auszuleihen. Stress und das ungewohnte Essen... Dabei haben wir Thomas und Steffen in einem sehr knalligen Outfit mit leuchtenden Schuhsohlen verpasst. Thomas' Anzug erinnerte mich an einen Vorhang, den wir in den 70igern in Berlin hatten. Aber wenn man sich nicht fit fühlt, macht es auch keinen Spaß, auf die Party zu gehen.

55 Fotos

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Sonntag, 7. Mai 2023 21:39

The Whale

Der Film The Whale hat zwei Oscars gewonnen, einmal für die beste Hauptrolle (Brendan Fraser) und einmal für die Maske. Das ist normalerweise kein Kriterium für mich, ob mich ein Film interessiert, aber in dem Fall interessierte mich auch das Thema etwas. Und in einem Interview hat Brendan Faser auch gesagt, dass Menschen mit solch enormen Übergewicht nicht schwach sind, sondern dass sie sehr stark sein müssen, um jeden Tag weiterzuleben.

Der Film zeigt eigentlich sehr deutlich, dass die Ursache für Übergewicht häufig in der Psyche liegt. Manche Menschen reagieren mit Appetitlosigkeit, manche eben mit Kompensation durch Essen. Und wenn das außer Kontrolle gerät, dann kann es zu extremer Adipositas führen. Das ist natürlich nicht die einzige Ursache, es gibt auch Stoffwechselerkrankungen, Hormonstörungen, Medikamentennebenwirkungen und genetische Faktoren, aber das ist hier nicht das Thema.

Wie sieht so ein Leben aus? Man verlässt die Wohnung nicht mehr. Der Weg vom Sofa zum Klo und zum Bett und wieder zurück ist eine Tortur. Essen wird geliefert oder von Freunden/Verwandten gebracht. Man schafft es nicht mehr, heruntergefallene Gegenstände/Müll aufzuheben. Man möchte nicht, dass irgendjemand einen so sieht.

Lustig fand ich dann den Auftritt von Samantha Morton interssant. Ich kannte sie nur als Alpha von Walking Dead.

Ich fand es erstaunlich, dass Charlie zumindest eines nicht war: Einsam. Er bekam Besuch von einer guten Freundin, die sich auch um ihn kümmerte, seiner Tochter, seine Ex-Frau, sogar der Pizzabote. Und er hat einen Job, wo er 100% im Homeoffice arbeiten kann und auch gut verdient. Ich denke, dass ist eher selten der Fall.

Fazit: Durchaus bedrückender Film, sogar mit einer gewissen Handlung. Der Oscar sei gegönnt.


Noch ein Wort zum Kino. Wir waren im Filmstudio in Ottobrunn. Das ist im Wolf-Ferrari-Haus, aber das steht draußen nirgends dran. Wenn man reingeht, dann ist ein A4-Blatt laminiert an einer Säule, das darauf hinweist, dass sich das Kino im Keller befindet. Dort gibt es Tickets, aber weder Knabbereien noch Getränke. Die muss man selbst mitbringen. Aber es sind Kinosessel. Ich kann mich erinnern, dass ich vor Ewigkeiten mit meinen Eltern mal dort gewesen war und "Herbstmilch" angeschaut hatten. Damals saßen wir auf gewönlichen Stühlen und mir hat anschließend alles wehgetan.

Themen: Kampf den Pfunden | Kino | Blick in die Vergangenheit
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Sonntag, 19. März 2023 23:15

Sandra schaut...

[Werbung - und nein, dafür bekomme ich kein Geld]


Onward (Disney+)

Am Sonntagabend hatten wir mal wieder Lust, einen schönen Film anzuschauen. Unsere Wahl fiel auf Onward. Der Welt ist die Magie abhanden gekommen. Der Elfenjunge Ian bekommt kurz nach dem 16. Geburtstag einen Zauberstab geschenkt, mit dem er für einen Tag seinen verstorbenen Vater zurückholen kann. Doch etwas geht schief und es materialiseren sich nur dessen Beine. Gemeinsam mit seinem großen Bruder Barley begeben sie sich auf einen Roadtrip Quest, um ihn vervollständigen zu können, doch die Zeit wird knapp.

Ein schöner Film, auch wenn ich das Gefühl habe, dass Pixar seit der Übernahme durch Disney nicht mehr ganz so epische Geschichten bringt. Es wirkt alles nach gleichem Strickmuster gefertigt.


WTF-Talk #003: Reichsbürger

Auch ein interessantes Thema: Reichsbürger. Wenn man sich vom Staat nix sagen lassen mag, kann man einen Piratensender auf einer verlassenen Bohrinseln gründen. Kein Staat ist 100%ig souverän. Richter Ralf Neugebauer erklärt, dass es eine grundlegende Fehlannahme der Reichsbürger ist, dass sie glauben, dass Recht total formalistisch ist. Recht ist aber etwas faktisches. Das heißt dass man keinen Friedensvertrag haben muss, um sich im Frieden zu befinden.

Das nächste Thema ist "Amokläufe".


Twitch WildMics #nachsitzen #006 | Cultural Appreciation in Music

Zu Gast war Dara Starr Tucker. Das Gespräch fand komplett auf Englisch statt. Daher hat irgendwann auch der Chäd auf Englisch umgeswitcht. Es waren über 4.200 Zuschauer.

Dara said that the Orange Guy showed the people that it is okay to be an asswhole. The loud minority is scary. Music was a way to get out of the disadvantages that black people still faced after slavery was over. And when white people (e.g. Elvis Presley) took that away, it hurt. There was not an own culture, not African, they had to create something new. That was the Music. People didn't know the originals from the Beatles songs. White people took from the black people to earn money, but never gave anything back. The word "woke" comes from the black community. Dara says it is so important to educate people and she appreciates what Tommy, Alexa and Alexander do. An then Dara said in German: "Danke für die Einladung!"

Dara hat auch eine eigene Website: https://www.daratucker.net/


Die Anstalt vom 14. März 2023

... über das deutsche Polizeiwesen.


Twitch WildMics HOAXILLA RE:Live #002 | Elektrosmog und Handystrahlung

Das Thema ist immer noch aktuell: Elektrosmog und Handystrahlung. Und die Reaktionen auf den alten Podcast von 2010 zu sehen. Man muss halt manchmal einfach machen. Perfektionismus wäre hier nur hinderlich. Und wenn man die Entwicklung bis heute nachverfolgt, dann ist es schon erstaunlich, was daraus geworden ist. Es wurde auch über die alte Website und das Forum gesprochen und wieso das wieder eingestampft wurde. Und als die GW*P erwähnt wurde, wurden kurz die Gesichter ein bisserl lang. Hoaxilla sind aber schon lange ausgetreten.

Aber das allerwichtigste war die Ankündigung, dass es bald irgendwann mal etwas mit Noppen geben wird. Das wird bestimmt ein ganz besonderes Schmankerl ;-) Da das Wort im Bayerischen Wörterbuch vorkommt, würde ich mal behaupten, dass Alexander seiner Zeit schon voraus war und sich damals eben schon auf den Einbürgerungstest für das Voralpenland vorbereitet hat. Aber ich bin mal ganz still. Nur meine Oma aus Sachsen hat behauptet, ich würde Bayerisch sprechen :D


Twitch WildMics #AlleBekloppt #028

Diesmal ging es auch um Post Covid und wie man da mit Einladungen zu Familienfeiern oder wie bei Tommy zum Klassentreffen (wir warenn nicht in der gleichen Klasse, er war auf der Realschule, ich im Gymnasium) umgeht.

Alexander hat auch etwas Schönes gesagt, nämlich dass man eben ein gewisses Energiekonto hat, und dass man es nicht überziehen sollte. Das klappt bei mir immer besser, seit ich immer mit dem Wichtigsten beginne und dann die weniger wichtigen Sachen auch mal vor mir herschieben kann. Und das "Akku auffüllen" ernster nehme. Ich hatte nach Covid auch viele Wochen mit Kreislaufproblemen und Erschöpfung zu kämpfen. Jetzt geht es langsam wieder.

Das nächste #nachsitzen wird eine "Ask us anything".


Wer sich nicht mit dem Thema Krieg auseinandersetzen möchte, bitte nicht weiterlesen.

Auslandsjournal vom 15. März 2023

... über Streiks der Ärzte in Großbritannien, die Lage in der Ukraine, das Great Barrier Reef, Türkei nach dem Erdbeben, inwiefern die Demokratie in Israel gefährdet ist und die Lage im Irak.

Themen: Disney | Filme | Lydia Benecke | Hoaxilla | Tommy Krappweis | Claus von Wagner | Blick in die Vergangenheit | 1001 Steine | Skeptix/Skeptics in the Pub
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Dienstag, 27. September 2022 21:02

Pre-Opening The Lego Store

Ganz lieben Dank an Daniel und Schwabenstein, die uns dieses VIP-Event ermöglicht haben. Offiziell wird der Lego-Store erst am 29.09.2022 eröffnet, doch wir durften schon zwei Tage vorher rein. Einerseits wurde die Technik mit uns als Friendly User getestet, andererseits gingen die zahlungskräftigen AFOLs von Bricking Bavaria, Schwabenstein, SwissLUG und wie sie alle heißen nicht ohne gelber, großer Papiertüte raus. Von Dallmayr wurden alkoholfreie Getränke gereicht, u.a. eine Variation des Bavaria Sprizz mit Almdudler. Und man traf das eine oder andere bekannte Gesicht.

Ich war bereits 1,5 Stunden vorher da, weil es sich nach der Arbeit nicht gelohnt hatte, nach Hause zu fahren. Ich habe ein wenig das Treiben am Marienplatz und auf der Kaufingerstraße beobachtet, einen leckeren Crêpe mit Nutella und Banane gegessen und den Elbenwald besucht, der drei Mal größer ist als der im PEP. 18.00 Uhr ging es los, da war Florian dann auch pünktlich da. Wir wurden auf der Liste abgehakt und durften dann über den roten Teppich durch einen Nebeneingang hinein. Die Security fischte ein paar Leute raus, die nicht auf der Liste standen, die wohl aber in nicht böser Absicht einfach rein gegangen waren.

Florian bekam den allersersten Stempel vom Store in seinen Pass rein. Der war kurz zuvor noch originalverpackt gewesen. Juhu! Ein paar Mitarbeiter sind vom Lego-Store Barcelona da gewesen, um die Crew zu unterstützen. Manche sprachen echt gut deutsch. Ansonsten halt englisch. Alle waren sehr freundlich und gut drauf.

Ich musste so lachen, weil der Store ein einziges Klischee war, voller Dirndl, Lederhosen und Brez'n. Ich vermute mal, dass es in Zukunft in erster Linie die Touristen anlocken soll.

Der Drucker, mit dem man einen Torso nach individuellen Wünschen hätte bedrucken können, litt leider mehrmals unter Stromausfall. Die Sicherung flog immer wieder raus, weshalb wir das erst einmal auf einen späteren Besucht vertagten. Florian hat sich dann doch gegen die neue Ritterburg aber für das Medieval Blacksmith-Haus entschieden. Wir haben nach wie vor das Problem, dass uns der Platz ausgegangen ist. Und bis die Jungs irgendwann mal ausziehen, wird es sicher noch ein paar Jahre dauern. Aber ich möchte sie nicht einfach vor die Tür setzen, das habe ich selbst erlebt. Die beiden dürfen so lange zu Hause wohnen, wie sie möchten. Deshalb muss Florians Brickoseum noch ein Weilchen warten.

Es war ein sehr schönes Date mit meinem Mann gewesen :)

51 Fotos

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Freitag, 26. August 2022 23:59

RTL Samstag Nacht - Das Wiedersehen

Um vier sind wir bereits vor dem Studio mit der Hausnummer 22 in Köln gestanden und haben auf Wolfgang gewartet. Wegen unserer Brickgespräch-T-Shirts hat man uns sofort erkannt und gefragt, ob wir Sandra und Florian wären. So warteten wir gemeinsam auf den Fahrdienst. Wegen den Stufen vor dem Studio hat sich Florian schonmal vorab erkundigt, wo Wolfgang denn rein könne. Da sagte man ihm, dass alles ebenerdig sei. An die Stufen vor dem Eingang hatte man nicht gedacht. Aber er solle sich nochmal melden, wenn Wolfgang eingetroffen ist, dann könnte er mit ihm durch den Seiteneingang fahren.

Als er dann endlich da war und von seinem Begrüßungskommitee geknuddelt worden war, ist Florian mit ihm durch den Seiteneingang, wo er kurz Sophia, Alexa und Alexander Hallo sagen konnte. In der Schlange standen auch Lydia, Sebastian und Steffi. Die Abholung durch den Fahrdienst hatte Wolfgang für 22:00 Uhr bestellt. So genau wusste aber niemand, wann die Show zu Ende sein würde. Auf der Website von Endemolshine waren die Informationen hierzu eher dürftig, aber wahrscheinlich kann man höchstens die Mindestdauer angeben, wie lange eine TV-Aufzeichnung dauern würde. 22:00 Uhr kam mir aber schon sehr knapp vor.

Im Foyer hatte ich gehofft, noch etwas essen zu können, aber es gab irgendwie Fritz-Cola (die ganz okay ist), Quinoa-Salat, Foccacia und halb-vegane Wraps. Letzterer war zwar lecker, aber nur was für den hohlen Zahn. 17:00 Uhr begann dann die Ticketausgabe. Ich fand den Bestellvorgang schon seltsam, weil man seine Tickets reservieren, dann bezahlen, und dann nochmal in einem engen Zeitfenster vom 20.-23.08. bestätigen sollte. Zumindest hatte es dann den Vorteil, dass wir sieben zusammen sitzen konnten, weil die Plätze erst am Abend vergeben wurden. Außerdem gab es in den Reihen keine freien Plätze zwischendrin, was vielleicht blöd ausgesehen hätte bei Kamerafahrten über den Köpfen des Publikums hinweg. Weil das so ein Megaevent war, hatten wir keine Lego-Figuren mitgebracht, außer der für Wolfgang. Allerdings hatten wir die noch in unseren Rucksack verstaut (den wir an der Garderobe abgegeben hatten) und wollten sie ihm nach der Show geben. Wir saßen in der vierten Reihe ganz rechts, wo zwei Stühle statt nur einer fehlte. Der nette Mitarbeiter von der Platzzuweisung hat mir dann aber schnell wieder einen geholt.

Die Show war toll. Und lang. Mit vielen Gästen. Wann genau RTL Samstag Nacht - Das Wiedersehen ausgestrahlt wird, wissen wir noch nicht. Aber ich freue mich schon wie blöd darauf. Ich saß neben einem Publikums-Micro. Als ich damals, als ich noch jung war, mal bei einer Aufzeichnung der Talkshow "Gottschalk" im Bavaria Studio gewesen war, der Sendung, in der die kleinste Frau und der größte Mann Deutschlands eingeladen waren, hatte man mein Lachen aus dem Publikum herausgehört. Leider habe ich das Video nicht mehr, das ist bei der Entsorgung meiner VHS-Sammlung wohl flöten gegangen. Ich bin gespannt, ob mein Lachen auch herauszuhören sein wird. Früher fand ich Far Out! Extreme... irgendwas nur mäßig lustig, aber diesmal habe ich mich scheckig gelacht. Vielleicht war ich damals für diese Art von Humor noch nicht reif genug. Oder noch nicht verspielt genug.

Um 22:00 Uhr war die Aufzeichnung noch lange nicht vorbei. Erst kurz nach 23:00 Uhr ging sie dann zu Ende und Wolfgang ist mit seiner Begleitung schnell raus. Glücklicherweise war der Fahrdienst noch da und hatte gewartet. Aber genießen konnte er die letzte Stunde nicht mehr. Das war sehr schade gewesen. Da man auch kein Handy mit reinnehmen durfte, konnte er auch nicht Bescheid geben, dass es etwas länger dauert. So konnten wir uns auch nicht mehr richtig verabschieden und eine Fotosession gab es auch nicht mehr. Das mit der Inklusion üben wir nochmal.

Wir haben auch nicht viel länger gewartet, weil uns mittlerweile der Magen in den Kniekehlen hing. Und gefroren hatte ich auch, weil sich in den Studios inzwischen keine Hitze mehr wegen der Scheinwerfer anstaut. Statt dessen saß ich mitten im Luftzug der Klimaanlage. Zumindest hatte ich noch mitbekommen, dass Tommy gerufen hatte: "Wo ist meine Frau? Meine richtige Frau?" Was er damit gemeint haben könnte, erfahrt ihr, wenn ihr die Sendung anschaut. Sobald ich weiß, wann sie ausgestrahlt wird, gebe ich nochmal Bescheid.

Samstag, 27. August 2022

Am nächsten Vormittag haben wir Wolfgang dann zu Hause besucht und ihm seine Lego-Figur gebracht.

Und das haben Alexander und Tommy nach der Show gepostet. Hachz!

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Sonntag, 20. Juni 2021 20:53

Sandra schaut...

[Werbung - und nein, dafür bekomme ich kein Geld]


Fuller House

Auch wenn es heißt, Horror- oder Zombiefilmseriengucker würden besser durch die Corona-Krise kommen, muss ich sagen, dass ich seit einem Jahr nicht mehr so wahnsinnig viel Lust auf Dystopisches hatte, dazu war ich zu wirr im Kopf, zumindest die ersten Wochen. Da es zahlreiche Aufgüsse alter Sitcoms gibt, habe ich mal Fuller House angeschaut. Full House habe ich gemocht, weil ich DJ so toll fand und John Stamos süß.

Die Serie ist auch locker flockig anzusehen. DJ ist eine tolle Frau geworden, aber Candace Cameron Bure verbringt wahrscheinlich auch sehr viel Zeit im Fitnessstudio (wo mich keine zehn Pferde reinbekommen), was sie in einer Folge eindrucksvoll unter Beweis stellte, als sie im Wohnzimmer Liegestütze machte. Bei mir würde das eher so aussehen. Und John Stamos ist immer noch hübsch anzusehen, wobei sich mein Männergeschmack aber gänzlich geändert hat.

Das Haus im viktorianischen Stil hat mir schon immer gefallen. 2013 haben wir in einem viktorianischen Hotel auf Key West einige Tage verbracht. Auch wenn es mich schon immer gestört hat, dass der Grundriss vom Studio nicht zur Fassade passt. Dort wo die Treppe nach oben führt, ist nämlich der Zwischenraum zum Nachbarhaus. Und es gibt keinen Dachboden, den man für Onkel Jesse und Becky hätte ausbauen können. 2016 hat der Produzent der Serie das Haus für 4,15 Mio. US-Dollar erstanden und renovieren lassen. 2020 hat er es dann für 5,25 Mio. US-Dollar wieder verkauft. Innen hat es keine Ähnlichkeit mit der Serie, es ist aber sehr schön und modern geworden. Aber wer möchte schon ein Haus haben, vor dem sich alle Nase lang Touristen fotografieren lassen?

Die Zwillinge Mary-Kate und Ashley Olsen, die damals Michelle gespielt hatten, wollten nicht noch einmal in der Serie auftreten. In der ersten Folge haben sich auch alle Tanners und Fullers mit verschränkten Armen aneinandergereiht und böse in die Kamera geblickt, hat aber nichts genutzt. Kurzzeitig bemühte man sich um die Schwester Elizabeth Olsen, die ist aber durch die Marvel-Filme so zum Star geworden, dass sie auch kein Interesse an einer Sitcom hatte. Die hätte mir als erwachsene Michelle tatsächlich besser gefallen, weil sie nicht aussieht wie eine Vogelscheuche.

Lori Loughlin (Tante Becky) trat in der letzten Staffel nicht noch einmal auf, was vielleicht auch mit ihrem Gefängnisaufenthalt zu tun gehabt haben mag. Naja, ich kann das verschmerzen.

Schmerzen hatte ich jedoch in den Füßen, wenn ich die Schauspielerinnen sah, wie sie ständig mit High Heels durch die Gegend liefen. Nichts für mich...

Nette Serie, kann man schonmal angucken, muss man aber nicht.


Twitch WildMics #Ferngespräch #066 - Früher war alles besser!!!

Das ist ja immer ein Thema, dass früher alles besser gewesen sein soll. War es nicht, und an Beispielen wie Frauenrechte und Medizin wird das in diesem Ferngespräch gut veranschaulicht. Wieder einmal sehr sehenswert!


Twitch WildMics #Pärchenabend #009 - Die Party, über die sich alle freun

Bei diesem Pärchenabend ging es u.a. um Intervallfasten. Und Bettpfannen am Rande. Ich bin ja kein Freund von irgendwelchen Essensregeln. Für mich gibt es eigentlich nur eine Regel: "Ich ess nur Kalorien, die mir schmecken!" Und dann bin ich froh, dass ich einen kleinen Magen habe, dann ist das alles nicht so kritisch. Obwohl ein paar Kilo weniger natürlich trotzdem schön wären...


Hoaxilla #206 – "Herr Balder und Wunsch-Bullshit"

Es geht in dem Interview aus dem Jahr 2017 über The Secret und Bestellungen beim Universum. Inzwischen bin ich auch etwas skeptischer geworden und glaube, dass die Quantenphysik und Wunscherfüllung nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben. Ich finde den Ansatz von Nana Walzer von den Ferngesprächen inzwischen besser, die besagt, dass man wach durch's Leben gehen sollte, dankbar sein für das was man hat, und Chancen ergreifen, wenn sie sich bieten. Denn The Secret ist durch eine einfache Überlegung ad absurdum geführt: Kein Mensch kann etwas dafür, wo er geboren wurde, oder wann, oder welche Schicksalsschläge und Krankheiten ihn ereilen. Deshalb ist es einfach nicht richtig zu behaupten, dass man sich dann sein Glück nur nicht intensiv genug herbeigewünscht hat. Bullshit eben ;-)

Ich kannte Hugo Egon Balder auch nur aus Tutti Frutti und anderen unterirdischen TV-Formaten. Aber in dem Interview habe ich ihn als Agnostiker und durchaus intelligenten Menschen kennenlernen dürfen.

Themen: Serien | Blick in die Vergangenheit | Kampf den Pfunden | Hoaxilla
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09.01.2012 13:04 Clicks: 3320526

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