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Thema: Interessen/Der Wilde Westen

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Dienstag, 7. Juli 2026 19:14

Con Man (Liongate+ - über Prime 30 Tage kostenlos)

Wir haben Con Man mit Alan Tudyk angeschaut, den wir aus Resident Alien kennen. Darin spielt er den Science Fiction Schauspieler der Serie "Spectrum", die er aber nicht ausstehen kann und deshalb Conventions hasst. Er träumt von einem Western mit Clint Eastwood.

Außerdem gab es ein Wiedersehen mit Nathan Fillion (Firefly) und Felicia Day (The Guild mit Wil Wheaton), die als seine persönliche Conhelferin immer exakt so gekleidet ist wie er. Grandios! Und wahnsinnig komisch! Und zuweilen eklig, wenn Sprühkäse involviert war!

Das ganze war in Englisch. Die Serie besteht aus sehr kurzen Episoden von nur 10-15 Minuten und wurde über Crowdfunding (IndieGoGo) finanziert.

Themen: Serien | Science Fiction | Der Wilde Westen | Conventions | Star Trek
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Montag, 1. Juni 2026 17:50

Verpasste Chancen

Weil ich im letzten Blog-Beitrag über die Quantentheorie geschrieben hatte, dass ich mich immer damit getröstet hatte, dass in irgendeinem Paralleluniversum eine Sandra lebt, die meine verpassten Chancen wahrgenommen hat, berichte ich mal über eben diese.

Als Teenager hatte mich mal eine Freundin gefragt, ob ich mit ihr auf das George-Michael-Konzert gehen würde. Das Ticket hätte damals 39 Mark gekostet. Meine Mama war aber dagegen, weil sie Angst hatte, dass ich auf so einem Konzert meine ersten Drogenerfahrungen machen würde. Nun, jetzt ist George Michael nicht mehr unter uns... Und wegen dieser Angst hatte ich bis 1998 gebraucht, als ich 26 Jahre alt war, bis ich mich das erste Mal auf ein richtiges Konzert getraut hatte: Depeche Mode. Seit dem gehe ich hin und wieder, habe a-ha, Nik Kershaw und Billy Idol nachgeholt, und bin erstaunlicherweise nie mit Drogen in Kontakt gekommen.

Ich wollte auch immer in die Westernstadt No Name City gehen. Aber irgendwie wollte niemand mit mir dort hin. Damals hatte ich das Problem, dass ich mich nicht getraut habe, irgendwohin alleine zu gehen, außer ich war dort schonmal (z.B. Ponyhof oder Kino). Bis zur Schließung 1997 habe ich das nie geschafft und immer bedauert. Als ich mit meiner Mama und den Jungs dann 2005 Urlaub im Bayerischen Wald machte, fiel mir ein Flyer von Pullman City in die Hände. Da ein Sohnemann Geburtstag hatte und kostenlos rein durfte, konnte ich meine Mama überreden, dort hinzugehen. Es war so wunderbar! Und später bin ich auch mit meinem Schatz Florian einige Male dort gewesen, zur Harley Stampede, zu Tom Astor, da haben wir auch im Palace Hotel übernachtet, und zum Twitch-Community-Treffen von RealHartlMax. Und nicht nur das, wir waren auch in Old Texas Town in Berlin, das von Truck Stop besungen wurde, bei den Süddeutschen Karl May Festpielen in Dasing (Western City von Fred Rai), in El Dorado in Templin und beim Spirit of No Name City in Poing. Und irgendwann lese ich dann auch endlich das Buch von Tommy Krappweis dazu.

1992 arbeitete ich in einer taiwanesischen Computerfirma. Unsere Buchhalterin kam aus Hong Kong. Als sie zu ihrer Familie flog, hatte sie mich gefragt, ob ich mitkommen wolle. Ich hatte damals aber große Angst vor Auslandsreisen. Im Nachhinein dachte ich mir aber, dass es doch nichts Besseres gibt, als mit einer Einheimischen die Stadt zu erkunden. Seit Hong Kong 1997 an China zurück fiel, habe ich kein Interesse mehr daran, die Stadt jemals zu besuchen.

Als Florian und ich 2008 in den USA waren, hatte er im Vorfeld den Newsletter von Eugene Roddenberry mit einer Partyeinladung in das Hilton Hotel in Las Vegas bekommen. Wir hatten rumüberlegt, ob wir unsere Reiseroute ändern sollten. Es wäre schon irgendwie gegangen, wir wären dann eben eine Woche früher in Las Vegas gewesen und etwas zick-zack gefahren. Aber dann haben wir die Idee verworfen, weil wir beide keine so großen Partygänger sind. Als wir dann eine Woche später in Uniform das komplette Programm machten, wurden wir gefragt, ob wir letzte Woche auch da gewesen wären zur Convention. Welche Convention? Verdammt! Die Party wäre ein Teil dieser Convention gewesen. Jetzt gibt es die Star Trek Experience nicht mehr. Wir waren kurz vor Schließung dort. Immerhin haben wir diese Chance nicht verpasst.

Als wir 2013 in den USA gewesen waren, fanden kurz danach in München Dreharbeiten zu dem Film Mara und der Feuerbringer statt. Fans hatten dort in der Residenz einen Mittelaltermarkt bevölkert. Es hätte bedeutet, dass wir drei Tage im Büro gewesen wären und dann schon wieder zwei Tage Urlaub hätten nehmen müssen. Ich hatte keinen Urlaub mehr, den ich hätte nehmen können, meine Überstunden reichten auch nicht, ich hätte auch ein schlechtes Gewissen gehabt, und Florian wollte nicht ohne mich gehen. Die Jungs wären mit 12 und 14 schon alt genug gewesen, dass wir sie hätten alleine lassen können. Aber es passte irgendwie nicht. Als wir den Film später anschauten, waren wir aber schon etwas traurig, da dort bekannte Gesichter dabei gewesen waren wie Daniel und Wolfgang. Danach haben wir versucht, möglichst keine Gelegenheit mehr auszulassen, bei Projekten von Tommy mitmachen zu können, z.B. bei den Dreharbeiten für den Song "Ich sage nein" mit Schandmaul und Bernd das Brot, das Lipsync-Video Da Bist Du Nicht Allein (Charity) oder die legendäre, im positivsten Sinne lebensverändernde Ferngesprächs-Con auf dem Arlberg.

Die letzte große, verpasste Chance, wegen der wir uns heute noch in den Hintern beißen, ist der Captain's Table der FedCon 2011. An diesem Wochenende war ursprünglich das Trekdinner United in Berlin geplant, das relativ kurzfristig "aus Gründen" abgesagt wurde. Kurz darauf erfolgte die Ankündigung des Captain's Tables. Wir hatten aber schon die Flüge nach Berlin unstornierbar für 436,96 Euro gebucht für uns vier. Das war damals für mich eine Menge Kohle. Deshalb haben wir uns entschieden, trotzdem nach Berlin zu fliegen. Es war auch eine schöne Zeit, aber ich hatte damals nicht damit gerechnet, dass das die letzte Chance gewesen sein könnte, Patrick Steward live zu erleben. Bei Leonard Nimoy und William Shatner hatte ich schließlich auch eine zweite Chance erhalten. Leider stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, Patrick Steward jemals live zu erleben, immer mehr schwand. Mittlerweile habe ich mich schon damit abgefunden, dass dies tatsächlich wieder eine echte verpasste Chance werden wird.

Uns wäre etwas Ähnliches beinahe wieder passiert. Wir hatten in der Annahme, dass Sophia und Tommy wieder zum Elbenwaldfestival kommen würden, Tickets gekauft und Hotel gebucht. Im Stream haben sie dann aber relativ kurzfristig angekündigt, dass sie an diesem Wochenende beim Das große Treffen in Aach am Bodensee sein würden. Wir waren eigentlich auch mit jemanden in Cottbus verabredet, deshalb fiel es uns tatsächlich etwas schwer, unsere Pläne zu ändern. Aber nach drei Tagen meinte Florian, dass das Elbenwaldfestival für uns eigentlich ohne Tommy und Sophia keinen Sinn machen würde. Also habe ich das Hotel storniert und die Tickets über Discord günstig abgegeben. Wir haben es nicht bereut, denn Sophia war im Lesezelt sofort aufgestanden, als sie uns gesehen hatte, und hat uns freudig begrüßt und umarmt. Das Wochenende war für uns dann in jeder Hinsicht etwas Besonderes geworden.

Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft einen guten Riecher für Chancen habe, die ich auf keinen Fall verpassen möchte. Dann muss ich auch nicht auf ein Ich in irgendeinem Paralleluniversum eifersüchtig sein. Äh, ich meine mich mit dem Gedanken trösten.

Themen: Sonnenstrahl | Blick in die Vergangenheit | Musik | Depeche Mode | Der Wilde Westen | Tommy Krappweis | mein Job | Meine Sonderanfertigung Florian | Star Trek | Conventions | Ghostsitter & Co. (Mara, Kohlrabenschwarz)
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Freitag, 29. August 2025 20:44

Das Kanu des Manitu

Wir waren im Haarer Kino und haben Das Kanu des Manitu angeschaut. Witzig und selbstironisch umschiffen Bully Herbig und sein Team die Themen American Natives und Schwulenwitze, aber bei dem Asiaten, der dann so tut, als wäre er vom Essenslieferdienst, ist mir das Lachen dann doch im Hals stecken geblieben. Ich fand ihn jetzt nicht besser als "Der Schuh des Manitu", den ich immer für den besten Bully-Film gehalten habe. Allerdings ist es auch schon eine Weile her, dass ich ihn gesehen habe und vielleicht ist er gar nicht gut gealtert. Wer weiß...

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Trekdinner | Kino | Der Wilde Westen
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Samstag, 5. Juli 2025 17:14

The Spirit of No Name City in Poing

No Name City in Poing habe ich leider nie besucht. Das ist ein mahnendes Beispiel, wie aus "irgendwann" ein "nie" wird. Man bereut im Leben immer nur die Dinge, die man nicht getan hat. Und manchmal stelle ich mir vor, wie ich dort vielleicht aus den Socken gefallen wäre, hätte ich Tommy in einer Stuntshow erkannt.

Als Florian neulich ein Poster als Werbung für The Spirit of No Name City auf dem Weg zum Supermarkt gesehen hatte, haben wir das natürlich gleich eingeplant. Heute waren wir dort. Das kleine Festival fand auf dem Außenparkplatz des CityCenter Poing statt. Es bestand aus einem Verkaufsstand für Cowboyhüte, schlichten Kulissen, Essensständen, ein paar Spielen wie Stiefel werfen, einem Bullriding und einer Bühne mit Tanzfläche. Es gab ein klein wenig Westernfeeling.

Wir haben auch jemanden vom Trekdinner getroffen. Er hat erzählt, dass das Festival dieses Jahr wegen der Baustelle sehr klein ist und normalerweise auch noch zusätzlich auf der Straße stattfindet. Dieses Jahr konnte die Straße aber wegen der Baustelle nicht gesperrt werden, sonst hätten die Autos nicht in das Parkhaus vom CityCenter fahren können. Für nächstes Jahr haben wir uns dann gleich mal verabredet, damit wir das Festival nochmal in voller Größe erleben können. An Pullman City in Eging am See oder das El Dorado in Templin kommt das natürlich nicht heran.

Für Countrymusik hat Ronny Nash gesorgt, während auf der Tanzfläche das Publikum zu Linedance eingeladen war. Mad-hias unterhielt als Jongleur und Feuerkünstler und machte einige Seitenhiebe gegen Rechts. Als wir gehen wollten, beeindruckten uns noch die Wild West Girls e.V. and Boys mit ihrem Cancan und Michi mit seiner Kinderschminke. Die Show mussten wir dann noch zu Ende sehen.

Ein Straßenszene mit temporären, im Westernstil gestalteten Holzfassaden. Zu sehen sind mehrere Holzgebäude mit Schildern wie „Gunsmith“, „Saloon“, „Trading Post“ und „Sheriff“. Davor stehen und sitzen Menschen in sommerlicher Kleidung, einige tragen Cowboyhüte. Rechts im Bild befinden sich Bierbänke mit vielen sitzenden Personen unter blauen Sonnenschirmen. Im Hintergrund stehen die modernen Gebäude des CityCenters Poing und grüne Bäume unter einem teils bewölkten Himmel.

Florian und Sandra stehen lächelnd in Westernkleidung vor einer Holzfassade mit den Schildern „Gunsmith – Flammer’s“ und „Saloon“. Beide tragen schwarze Cowboyhüte; Sandra trägt zusätzlich eine verzierte schwarze Weste. Im Hintergrund ist die Kulisse eines Western-Dorfs mit Holzverkleidung und Dekorationen zu sehen.

Sandra sitzt entspannt in Westernkleidung auf einem Schaukelstuhl mit Lammfell vor einer Holzfassade im Westernstil. Sie trägt Jeans, schwarze Cowboy-Stiefeletten, eine verzierte schwarze Weste und einen schwarzen Cowboyhut. Hinter ihr sind eine Tür mit Gitterfenster, ein „Wanted“-Plakat für „Billy the Kid“ und typische Western-Dekorationen zu sehen.

Ein künstlicher Bulle steht in mitten einer hochen Polsterung auf einem Gestell, das ihn bewegen und drehen kann. Im Hintergrund ist eine Glasfront vom CityCenter zu sehen.

Auf dem Asphaltboden ist die Schattensilhouette von Sandra mit Cowboyhut zu sehen. Am unteren Bildrand sieht man ihre Unterschenkel in Jeans und die schwarzen Cowboy-Stiefeletten und links die Ledertasche mit Indianischer Verziehrung und Fransen.

Am Rand der Musikbühne sitzt ein großer, beiger Teddybär mit Cowboyhut, Jeanshose und -jacke und einem roten Halstuch neben den Lautsprecherboxen. Im Hintergrund sind die Beine eines Countrysängers in Jeans und Cowboystiefeln zu sehen.

Mad-hias tritt in kurzen, bayerischen Lederhosen, einem weißen T-Shirt mit Aufdruck und einem Strohhut auf der Tanzfläche auf. Er fährt Einrad und hält drei Fackeln zum Jonglieren in den Händen. Im Vordergrund ist ein Holzrad und eine Satteltasche als Dekoration. Im Hintergrund sitzen und stehen einige Zuschauer.

Selfie von Sandra mit blonden Haaren und schwarzem Cowboyhut unter dem Banner „The Spirit of No Name City“. Im Hintergrund sind Besucher und Stande des Festivals zu sehen.

Besucher des Festivals sitzen auf den Bierbänken unter blauen Sonnenschirmen. Rechts im Bild ist ein alter Planwagen zu sehen. Im Hintergrund ist das moderne Gebäude des CityCenters, Bäume und Hinweisschilder auf die Geschäfte im CityCenter zu sehen. Der Himmel ist ziemlich bewölkt.

Auf der Tanzfläche tanzen vier junge Damen in schwarz-bunten Rüschenkleidern mit Federschmuck auf dem Kopf Cancan. Im Vordergrund sitzen Zuschauer teils mit Cowboyhüten. Im Hintergrund ist die überdachte Zeltbühne zu sehen mit ein paar Countrymusikern.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Der Wilde Westen | Fotos | Tommy Krappweis | Blick in die Vergangenheit
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09.01.2012 13:04 Clicks: 3375309

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