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Mein Blog-ArchivThema: Interessen/Computer und Internet
Freitag, 3. April 2026 20:52Wen interessiert schon Content?Als ich mit dem Internet angefangen habe, gab es noch die CDs von AOL als Zeitschriftenbeilage, mit denen man für ein paar Stunden kostenlos ins Internet konnte. Content war rar. Und ich habe damals einen Schock bekommen, als ich eine Telefonrechnung von 120 Mark bekommen habe, weil ich in "The Bridge" mit unbekannten Trekkies aus den USA gechattet hatte. Aber je mehr es zu sehen gab, desto begeisterter wurde ich. Jetzt musste ich nicht mehr diese blöden Überweisungsträger händisch ausfüllen und zur Bank tragen, sondern konnte das bequem von zu Hause aus mit BTX machen. Dann kam Gugl und ich brauchte nicht mehr URLs in die Adressleiste tippen, sondern fand tatsächlich Seiten. Hin und wieder auch mit fragwürdigem Content wie von Kreationisten, aber immerhin mühsam zusammengestellten Content von echten Menschen. Eine Welt öffnete sich für mich. Nur meine ICQ-Nummer wusste ich nie auswendig. 1998 erstellte ich meine erste eigene kleine Website und machte den Kardinalfehler, dass ich Fotos von meinen Jungs online stellte. Mit eBay lernte ich dann HTML. Über den Stammtisch lernte ich Florian kennen und das Internet ermöglichte es uns eigentlich erst, uns näher kennenzulernen, weil wir uns nächtelang Mails schrieben. Florian zeigte mir dann noch PHP, MySQL und CSS. Ich werde ihm nie das Wasser reichen können und bringe ihn mit meinen Warnmeldungen, die seine Logfiles zuspammen, zur Verzweiflung... Ich programmierte meinen Blog, ein Gästebuch, eine Kommentarfunktion und sogar ein Kondolenzbuch für Bruno, den Bären, mit dem ich es sogar mal in die Süddeutsche Zeitung (online-Version) geschafft hatte. Damals konnte ich noch Gugl-Suchergebnisse beeinflussen. Ein Freund von uns war geknickt, weil er mit seinem Namen mit dem Xing-Profil nicht auf Platz 1 der Gugl-Suche erschien, sondern nur auf Platz 2. Also verlinkten Florian und ich ihn mit eben diesem Namen und kurz darauf war er auf Platz 1. Das können wir heute knicken. Ich habe tätglich einige Blogs verfolgt, seltsame Menschen kennengelernt und parasoziale Beziehungen gepflegt. Aber es war überschaubar. Und vor allen Dingen kannte ich die Leute nicht im Real Life. Irgendwie war das aber auch strange. Als die Social Media aufkamen, allen voran Fatzebuck, mussten wir uns aus Gruppenzwang dort anmelden, weil viele Mitglieder von unserem Stammtisch die Einladung lieber über dieses Netzwerk erhalten wollten, statt per Mail. Und wir erfuhren plötzlich Dinge. Von Menschen. Die wir im Real Life tatäschlich kannten. Die woanders wohnten. Ohne mit jemandem telefonieren zu müssen. Wie geil war das bitte? Damals verlernten die Menschen allerdings bereits selbst zu recherchieren. Statt dessen wurden Fragen irgendwo gepostet und es gab eine Fülle mehr oder weniger kompetenter Antworten. Der Sinn dessen hat sich mir nie so richtig erschlossen. Je mehr Werbung eingeblendet wurde, desto mehr nervte Fatzebook & Co.. Durch das Infinity-Scrolling war ich eigentlich nie fertig, weshalb ich mir dann Benachrichtigungen von wichtigen Personen einrichtete, damit ich nur noch deren Content anschauen brauchte, um informiert zu bleiben. Die kann ich jetzt aber nicht mehr ändern, so dass ich über den Content von Leuten informiert werde, der mich vor gefühlt 10 Jahren mal interessiert hat. Ich bin auf den Freunde-Feed umgestiegen, aber es werden nur noch Memes und Fotos geteilt, die ich schon in Instagram gesehen habe. Sobald ich auch nur ansatzweise genervt bin, schließe ich den Tab und öffne ihn für den Rest des Tages nicht mehr. Wo ist der Content geblieben? Dann kam KI. Dass sich das Zeug "Intelligenz" nennt, ist ein Marketingtrick. Es imitiert höchstens. Nach anfänglichem Herumspielen auch mit den Bildgeneratoren verlor ich schnell das Interesse. Jetzt gugeln die Leute nicht mal mehr, sondern fragen ChatGPT (Generated Plausible Trash) und hinterfragen das Ergebnis kaum. Und auch nicht, dass sie damit einen Haufen Energie verbrauchen, obwohl es eine schlichte Gugl-Suche auch klimafreundlicher getan hätte. Ich bin ziemlich sicher, dass es eine Blase ist und sobald die "Investoren" einen "Return of Investment" haben wollen, werden wir entweder für den Shice zahlen müssen, oder wir werden mit Werbung zugek*ckt. Wenn ich heute blogge, denke ich mir oft: "Das liest eh keiner." Wer interessiert sich schon für Content? Es wird geliked und geteilt, ohne sich mit dem Inhalt zu beschäftigen. Gefällt? Passt schon! Und weiter. Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen wird immer kürzer, die Informationsflut, die sie bewältigen müssen, immer größer. Wenn ich heute blogge, denke ich, dass ich hiermit nur eine KI trainiere. Aber lieber mit meinem Content, dann werden die KIs linksgrünversifft. Langsam wird immer weniger Content von echten Menschen hergestellt, es gibt immer weniger Qualität und immer mehr KI-Slop, der die Kanäle verstopft und die Aufmerksamkeit der Menschen bindet. Wo wird das hinführen? Zu Idiocracy? Oder unterhalten sich in Zukunft im Internet nur noch Bots mit Bots? Social Media, Werbung und KI haben irgendwie das Internet kaputt gemacht. Das Internet ist zu einer Müllhalde verkommen.
Donnerstag, 2. April 2026 21:57Entschuldigung für den AprilscherzFlorian hatte am ersten April eine sehr witzige Idee, wie ich fand. Weil wir von ein paar Leuten angesprochen worden sind, ob wir nicht einen Podcast machen wollen würden, hat Florian eine Nullnummer aufgenommen, in der es zu einer technischen Panne kam und meine Tonspur verloren gegangen ist. Ich war gerade bei Felix und habe mir den Podcast angehört, während ich ihn grasen ließ. Ich habe mich scheckig gelacht, und es war alles so absurd, dass ich nie im Leben auf die Idee gekommen wäre, dass nicht jeder sofort via Holzhammer Zwinker Zwonker versteht, dass es sich um einen Aprilscherz handelt. Florian hat aber eine professionelle Website in drei Minuten hingeklöppelt (er macht das beruflich) und es in den Sozialen Medien gepostet, dass es leider tatsächlich ein paar Leute geglaubt haben, dass wir jetzt inspiriert durch Ja, Schatz! von Tommy und Sophia Krappweis ein ähnliches Format gestartet haben. Es ging sogar so weit, dass man uns Hilfe angeboten hat bei der Tonqualität und Erstellung eines ordentlichen Intros. Deshalb haben wir uns bei der flauschigsten Community, die man sich wünschen kann, von tiefstem Herzen entschuldigt, indem wir live bei Twitch die erste und einzige Folge unseres niemals real werdenden Podcasts "Die Spitzohrs" aufgezeichnet und anschließend sogar als Podcast veröffentlicht haben. Clips
Montag, 2. März 2026 19:36Meine erste USA-ReiseIn der 7. Klasse 1985 war ich so grottenschlecht in Englisch, dass mich meine Eltern für fünf Wochen in den Sommerferien zu unseren Verwandten in die USA geschickt haben. Sie wohnten in der Nähe von Chicago. Ich war 13 Jahre alt, meine Großcousine 14 und mein Großcousin 16. Im Vorfeld war ich sehr aufgeregt und irgendwie wollte mir niemand glauben, dass ich in das Land der Träume reisen würde, noch dazu ohne meine Eltern. Ich flog damals mit KLM über Amsterdam und wurde von den Stewardessen und Stewards gut betreut. In den ersten Tagen war noch meine Großtante aus Berlin vor Ort, da gab es noch drei Mahlzeiten am Tag. Als sie weg war, ging jeder in die Küche, wenn er/sie Hunger hatte und irgendwann habe ich nur noch Hot Dog Buns und Ketchup vorgefunden. Das war etwas frustrierend. Die guten Sachen wurden irgendwo versteckt, so dass ich sie nicht finden konnte. Meine Cousine und ich gingen uns ziemlich auf die Nerven und es herrschte ein kleiner Zickenkrieg, obwohl wir beide das gleiche Hobby hatten: Reiten. Alle paar Tage waren wir im Barn. Sie ritt auf dem Englischen Vollblut Roger und ich auf dem 25jährigen Hardford, der sich aber als recht fit herausstellte. Eines Tages ist er mit mir durchgegangen und ich stürzte. Meine Brille war dann kaputt und ich hatte ein riesige Schürfwunde am Oberschenkel. An dem Tag weinte ich mich in den Schlaf, weil mir bewusst geworden ist, dass ich hätte sterben können, wenn mir das Pferd auf den Kopf getreten wäre. Mit meinem Cousin verstand ich mich besser. Überhaupt verstand ich mich oft mit Jungs besser als mit Mädchen. Er ist mit mir ein paar Mal ins Kino gegangen und auch in ein Wasserrutschenparadies. Außerdem durfte ich viel am Computer spielen und Briefe nach Hause schreiben. In der Familie gab es einige Tiere, die Colliehündin Sandy, die Katzen Blacky und Tiger und ein paar Meerschweinchen und Mäuse. Damit war ich im Paradies. Außerdem habe ich Pferdebücher verschlungen, allen voran die von Walter Farley (The Black Stallion). Mir war aber auch viel langweilig und ich habe mich etwas einsam gefühlt, besonders am Ende, als meine Cousine und mein Cousin wieder in die Ganztagsschule mussten. Da war ich dann froh, als ich wieder zu Hause war. Aber mein Englisch hatte sich danach deutlich verbessert.
Und was für eine Überraschung, ein AfD-Politiker hat mal ein paar N*ziparolen gegrölt und tritt deshalb jetzt zurück. Vielleicht hat er sich auch die Taschen inzwischen genug vollgestopft mit unseren Steuergeldern. Wer weiß...
Donnerstag, 22. Januar 2026 23:06Haken Dran Live - Juristische BibliothekHeute haben wir ein kleines Konzilchen abgehalten. Um 17:30 Uhr haben wir uns am Fischbrunnen getroffen. Die Bademändel sind aber zu Hause geblieben. Im Wildmosers haben wir lecker gegessen und uns u.a. über die "Fernfusion" (PV-Anlagen) unterhalten. 19:30 Uhr haben wir uns dann in die Juristische Bibliothek zu München begeben, die Gavin mit Hogwarts verglich. Irgendwann war dort auch Hoaxilla, ich glaube zu einem Hörertreffen. Leider hatten wir damals keine Zeit, aber die Bilder der Bibliothek waren schon sehr beeindruckend, weshalb ich dort unbedingt einmal hin wollte und mir auch überlegen könnte, dort selbt einmal einen Vortrag mit Hubert zu veranstalten. Elwood war auch als offizieller Fotograf vor Ort. Gavin hat dann die Technik aufgebaut. Wir saßen mal wieder in der ersten Reihe, mitten drin, statt nur dabei. In dem Video auf Youtube sieht man auch Florian, als er mit Elwood in Minute 41 den Platz getauscht hat. Zu Gast waren Roland Hindl, Social-Media-Redakteur BR24, war am 28. November bei Haken dran mit "Sucht und Süchtig-tok" und Dominik Hammes, Podcaster, 12. November mit "Mit fremder Zunge schmücken". Außerdem kam Rolands Publikumsjoker Gregor Schmalzried in Minute 47 zum Thema KI nach vorn. Im Video nicht zu sehen war noch Torsten Beeck da, der Chefredakteur der c't. Nach einer kurzen Pause hat sich Gavin Karlmeier dann den Fragen des Publikums gestellt, die via Menti eingesammelt wurden. Manche Fragen wurden nur gestellt, um das Bingo endlich voll zu bekommen. Und am Ende war es besonders lustig, weil jemand die Frage gestellt hat, ob man auch während der Q&A-Sessions noch Fragen einreichen könne. Elwood hat Gavin dann noch vier Star Trek-Filme geschenkt, damit er endlich mal gucken kann. Wir waren uns alle einig, dass er mit "First Contact" anfangen sollte. Und am Ende haben wir noch ein Zeugen Kühlwaldis-Gruppenbild gemacht. Es war ein wirklich schöner, informativer Abend!
Haken Dran höre ich immer, wenn ich in den Stall fahre, weil der praktischer Weise genau die richtige Länge hat und immer Montag, Mittwoch und Freitag rauskommt, also genau an den Tagen, an denen ich normalerweise in den Stall fahre. Verpasst habe ich diesen Abend den Vortrag von Jasmina zum Thema "Incels" bei Skeptics in the Pub Köln. Den hatten wir aber schon am Donnerstag, 3. Juli 2025 in Augsburg gesehen. Außerdem war ein Zoom-Meeting vom PAN (Phantastik-Autor*innen-Netzwerk e. V.) mit Isa Theobald und Tommy Krappweis, von dem ich zwar aus dem Newsletter wusste, aber da ich selbst nicht mehr schreibe (außer meinen Blog), wäre ich da wohl sowieso fehl am Platz gewesen. Update 03.02.2026:Zum zeitsufferänen Nachschauen: PAN Academy Vortrag: "Audiotechnik für Schreibkreative" mit Tommy Krappweis und Isa Theobald
Montag, 25. August 2025 20:58WeimarDieses Wochenende haben wir uns mit Freunden in Weimar getroffen. Wir hatten ein dicht gepacktes Programm, viel gesehen, gegessen und gelacht. Freitag, 22. August 2025Am Freitagnachmittag haben wir einen Zwischenstop in Erfurt gemacht, um den neu eröffneten Brotladen (Bernd das Brot) heimzusuchen. Dort haben wir einiges gekauft. Dafür habe ich zum ersten Mal in Werner's Head Shop nichts gekauft. Nachdem wir in Weimar in unser Stammhotel B&B eingekehrt waren, gab es erst einmal Abendessen im El Burrito. Dort haben wir eine selbstgehäkelte Patchworkdecke im Klemmbaustein-Design geschenkt bekommen. Nun kann Florian über Noppensteine laufen, ohne sich die Füße wehzutun. Samstag, 23. August 2025Nach dem Frühstück ging es erst einmal ins Bauhaus. Die Geschichte der Hochschule für Baukunst ist auch eine Geschichte des Nazionalsozialismus. Mir gefällt das klare, funktionale Design der Möbel. Ich hatte auch einmal ein paar von diesen klassischen Freischwingern, die auch erstaunlich bequem waren. Nur das Kunstleder hat sich irgendwann aufgelöst. Es gab auch eine schöne Interviewsammlung zum Thema "Weltbürger":
Ich frage mich, ob die flächigen Bilder mit schwarzen Linien und weißen, gelben, roten und blauen Rechtecken etwas mit Piet Mondrian zu tun haben. Und ob Jacqueline White aus "Unbreakable Kimmy Schmidt" einen Original-Mondrian in ihrem Appartment hängen hatte. Anschließend waren wir im Haus der Weimarer Republik. Politische Bildung, so wichtig, für eine stabile Demokratie. Im Obergeschoss war eine Sonderausstellung über Sport und die Olympischen Spiele. Mittagessen gab es in der Pizzeria Napoli. Ich hatte noch keinen großen Hunger und deshalb nur eine Suppe und ein Tiramisu gegessen. Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek mussten wir leider streichen, weil keine Tickets an der Kasse mehr verfügbar waren. Ich wollte sie aber nicht im Voraus kaufen, da ich nicht genau wusste, wieviele Leute wir sind und wieviele dort überhaupt reingehen wollen. Wir haben einfach beschlossen, noch einmal nach Weimar zu fahren. Statt dessen sind wir in das Weimar Naturalien gegangen und haben wieder ziemlich viel eingekauft. An der Kasse lebt die "dicke Heidi", eine Madagaskar-Fauchschabe, in einer Kokosnussschale mit Mesokarp. Unser traditionelles Gruppenfoto haben wir am Shakespeare-Denkmal gemacht, weil wir es witzig fanden, dass in der Goethe- und Schillerstadt ein Shakespeare-Denkmal steht. Dabei entstanden noch eine Menge lustiger und epischer Bilder. Nach einem schönen Spaziergang im Park haben wir dann im Franz & Willi Burgerhaus gegessen. Leider war meine Reservierung vom April verschütt gegangen, aber es hat dann spontan doch geklappt. Wir saßen erst im Biergarten, aber weil es doch etwas kühl war, wurden wir tischeweise nach drinnen geholt, sobald wieder einer frei geworden war. Anschließend sind wir noch im Cielo eingekehrt, wo wir mit Cocktails den Abend ausklingen ließen. Dort haben wir eine sehr coole Bedienung kennengelernt, die wir gleich für ein Projekt rekrutieren wollten. Schöne Dinge können hier kommen, wenn alles klappt. Außerdem haben wir gleich Pläne für das nächste Jahr geschmiedet und schonmal das Wo & Wann geklärt. Das dreiköpfige Orga-Team (nicht wir) wird das toll machen! Bei unseren jährlichen Treffen hat bisher jedes Jahr jemand anderes die Orga übernommen und wir besuchen sozusagen reihum unsere Wohnorte. Nein, wir wohnen nicht in Weimar, aber wir haben mit unseren Freunden aus Weimar das Wochenende geplant. Florian hat noch eine Postkarte eingeworfen. Die hätten wir als solche gar nicht erkannt, weil sie rot war statt gelb. Das war ein Insidertip. Sonntag, 24. August 2025Der Sonntag war dann nicht mehr so dicht getaktet. Zum Frühstück hat unser Fotograf sein Meisterwerk signiert, dass seit unserer Renovierung im Schlafzimmer hängt. Vormittags waren wir im Bienenmuseum. Dort gibt es auch sehr guten Honig im Hofladen. Es gibt den Innenbereich, das Museum, und den Außenbereich, den Garten mit bienenfreundlichen Pflanzen und den Bienenstöcken. Das Café Bienenstock hat sehr leckere Speisen und dort kann man auch feiern und Catering bestellen. Netterweise durften wir uns noch an den Resten eines Hochzeitsbuffets bedienen. Danach haben wir dort noch eine kleine Pause eingelegt, bevor es zum letzten Programmpunkt überging. Wir hatten Buchenwald an das Ende gelegt, weil der Programmpunkt sehr umstritten war. Einige sagten bereits im Vorfeld, dass sie das sich nicht antun möchten. So konnten sie entweder bereits den Heimweg antreten oder etwas anderes anschauen. Ich finde es aber immer wieder wichtig, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Nie wieder ist jetzt! Abendessen gab es diesmal im Sächsischen Hof, wo wir einen Vierer-Pärchenabend hatten. Die meisten hatten bereits die Heimreise angetreten. Ich hatte Appetit auf Rotkohl mit Klößen, aber ohne Fleisch, weil ich auswärts normalerweise vegetarisch esse. Das war überhaupt kein Problem. Als ich dann noch beide Desserts im Weckglas essen musste, hatte ich meinen Rekord aufgestellt: Fünf Desserts an einem Tag, wenn man die Torte vom Bienenstock mitrechnet. Danach wollte ich aber nur noch ins Bett, so platt war ich. Montag, 25. August 2025Am Montag waren wir nur noch zu viert beim Frühstück. Florian hatte sein Notebook dabei, auf dem er Linux installiert hatte. Aber weil das Notebook einen 4K-Bildschirm hat, konnte er die Schrift nicht lesen, weil sie mini-mini-mini war. Aber mit Hilfe des anderen ITlers ist es dann gelungen, dem Betriebssystem die korrekte Bildschirmauflösung beizubringen. So ist Florian ein Schritt näher an seiner Befreiung von Microsoft. Sein neues Fairphone soll auch google-frei bleiben. Ich bewundere seine Beharrlichkeit. Ich bin da leider etwas zu bequem. Die Heimfahrt verlief wieder ohne Probleme.
Mittwoch, 25. Juni 2025 20:53Desinformation (im Internet) als Gefahr für die DemokratieHeute war wieder ein toller Online-Vortrag von Hoaxilla von der VHS Hannover im Rahmen des Digitaltags. Das war wieder sehr interessant und es gab eine Menge Fragen im Chat. Unter anderem wurde Propaganda definiert, dass damit die eigene politische Agenda positiv dargestellt wird, andere negativ. Ich fand es erschreckend, wie viele Bots schon im Internet unterwegs sind. Da ich es in erster Linie als Kommunikationsmittel benutze und normalerweise weiß, wer da am anderen Ende sitzt, habe ich mit Bots weniger zu tun. Ich empfinde es als absolute Zeitverschwendung, mit fremden Menschen zu interagieren, weshalb ich diese (und damit auch Bots) ignoriere. Man kann (noch) mit einfachen Tricks herausfinden, ob man sich gerade an einem Bot aufreibt, aber ich denke, dass man das in Kürze nicht mehr wird unterscheiden können. Um so wichtiger ist, dass man sich da nicht die Zeit rauben lässt. Wie können wir damit umgehen? Wenn nur noch wenige Menschen einer ganzen Armada Bots gegenüber steht, bleibt eigentlich nur Ignorieren. Und ein wenig die positive Verstärkung, also Qualitätsaccounts Aufmerksamkeit schenken mit Likes und Kommentaren. Auf jeden Fall haben wir wieder viel gelernt. Ich im besonderen, dass ich mich stumm schalten sollte, bevor ich in die Küche gehe und mit Geschirr klapper. Ich freue mich schon auf den nächsten Vortrag im Herbst.
Dienstag, 14. Januar 2025 20:19Alternativen zu Meta und XAlternativen zu Instagram: Alternativen zu Facebook Messenger / Whatsapp: Alternativen zu Twitter / X / Threads: Alternativen zu Facebook:
F*ckZuck und alle anderen Stiefellecker von The Orange Guy.
Wie lange dauert es noch, bis Update 16.02.2025: Alternativen zu Google
Mittwoch, 2. Oktober 2024 20:04„Rechts klickt gut“ - die digitale Dominanz von RechtsradikalenAbends war wieder ein toller, aber auch frustrierender Vortrag von Hoaxilla bei der VHS Hannover. Es ging darum, mit welchen Methoden Ah-Ef-Deh (und BSW) im Internet, insbesondere TikTok und Telegram, auf Bauernfang gehen. Mit Humor und Gewinnspielen wird der Jugend regelrecht das Gehirn gewaschen. Und es wurde auch aufgezeigt, welche Rolle Russland hier spielt. Am Ende wurden zwar ein paar Tips gegeben, wie man dagegen angehen kann, aber irgendwie fühlt es sich so an, wie als Don Quijote gegen Windmühlen zu kämpfen. Wieso lässt sich die Jugend so dermaßen vor den kackbraunen Karren spannen? Der Vortrag wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht aufgezeichnet und kann daher nicht nachgeschaut werden. Aber ähnliche Themen werden ab und zu auf dem WildMics-Kanal auf Twitch unter dem Namen #nachsitzen besprochen. Da lasse ich mir gerne Hintergründe erklären.
Donnerstag, 16. Februar 2023 20:36Startfenster eingetretenEigentlich habe ich im Füchschen Gugel als Standard-Suchmaschine eingerichtet. Seit einiger Zeit habe ich mir aber statt dessen die Suchmaschine startfenster.de (AdWare) eingetreten. Leider als ich mir den VLC von der deutschen Seite runtergeladen hatte. Blöder Fehler. Und denen habe ich auch noch was gespendet, ich Idiot. Leider habe ich das mit den Tips von Giga oder Chip nicht wegbekommen, auch nicht mit dem AdwCleaner. Der hat Startseite und VLC zwar als Adware erkannt und ich konnte das in die Quarantäne schieben und löschen, aber der Rotz blieb trotzdem. Ich habe schon Windows 11. Es half nur, Föxchen wieder zu deinstallieren und neu zu installieren. Also, wenn ihr den VLC installieren wollt, der wirklich toll ist, dann bitte von der richtigen Downloadseite von VideoLan.
Dienstag, 10. Januar 2023 19:12DoppelpostingsNachdem Twitter von Melon Murks übernommen wurde, sind einige meiner Followed zu Mastodon gewechselt, auf die unterschiedlichsten Instanzen. Zwar glaube ich nicht, das Mastodon tatsächlich Twitter ersetzen könnte, es sei denn, große Medienhäuser oder andere Investoren würden noch weitere Instanzen eröffnen, da bereits jetzt einige Instanzen keine Neuanmeldungen mehr akzeptieren. Das sind Ehrenamtliche und Leute, die selbst für den Betrieb ihrer Server bezahlen. Deshalb kann kein Billionär Mastodon kaufen. Der müsste dann mit ziemlich vielen Leuten verhandeln, die aber vielleicht gar nicht wollen... Ich bin auch auf Mastodon, auf der Instanz muenchen.social. Eher durch Zufall, da habe ich mir gar nicht so viele Gedanken vorher gemacht, was das bedeutet. Dass man vielleicht erst einmal die Regeln vergleichen und dann die geeignete Instanz auswählen sollte oder so. Aber ich denke, da bin ich gut aufgehoben. Vielen Leuten folge ich auf Twitter wie auf Mastodon, so dass mir teilweise die identischen Inhalte angezeigt werden. Allerdings möchte ich dann nicht die Leute auf Twitter entfolgen und richtig auf Mastodon "umziehen". Auf Twitter würde ich schon gerne weiter Melon Murks und Dump Trump und Faux NewZ mit meinen woken Ansichten trollen. Außerdem entwickeln sich die Kommentare auf beiden Plattformen unterschiedlich, das würde ich dann auch verpassen. Wäre schade um das Popcorn. Mit Instagram und Fatzebuck ist es ähnlich, ebenfalls weil die Leute Publisher verwenden, die ihre Inhalte in mehreren Medien veröffentlichen. Und dort ist die Werbung mittlerweile unerträglich geworden. Melon Murks macht Twitter irgendwie kaputt. Aber Suckerbörg macht das Gleiche mit Fatzebuck. Nur in Slow Motion. Ich selbst mache aber keine Doppelpostings. Wer mir auf allen Kanälen folgt, erhält auf allen Kanälen unterschiedliche Inhalte. Im Blog Persönliches oder etwas ausführlicher meine Weltsicht. Auf Fatzebuck Witziges, Service für Trekdinner, Verabredungen/Veranstaltungen oder auch mal Fotos von Felix. Auf Instagram nicht viel, weil das im Browser nicht gescheit funktioniert. Das hat sich wohl mittlerweile geändert, mal sehen, ob ich da mehr poste in Zukunft. Auf Twitter Politisches. Und auf Mastodon schmore ich im eigenen Saft, weil da kaum braunes Gesocks unterwegs ist. Eine Wohlfühl-Bubble irgendwie.
Freitag, 21. August 2015 18:53Ich war in BielefeldEs gibt immer wieder Leute, die behaupten, Bielefeld gäbe es gar nicht. Als Internetfreak hatte ich deshalb dieses Jahr unseren Urlaub so geplant, dass wir auf unserer Fahrt nach Hamburg einmal nachsehen, ob es Bielefeld tatsächlich gibt. Also, ich habe es gesehen. Aber mein Schatz Florian behauptet steif und fest, wir wären einfach nur irgendwo in der Pampa gewesen und ich hätte Halluzinationen gehabt. Ich habe immer wieder gerufen: "Du siehst das nicht?" wie Casey in A World Beyond. Aber dann gäbe es doch diese Fotos nicht, oder? Kleiner Tip: JavaScript aktivieren ;-)
Sandra vor der Bielefelder Sparrenburg
Sandra auf der Bielefelder Sparrenburg mit Höhenangst
Sandra vor dem Bielefelder Naturkundemuseum Namu
Sandra vor einem Bielefelder Ortseingangsschild
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