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Thema: privat/Eigenes Pferd Felix

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Freitag, 5. August 2022 16:46

Felix (606) - zu heiß

Heute war wieder ein extrem heißer Tag, 34°C waren angesagt. Also habe ich Felix nur abgeduscht und ein bisserl Putzplatzgymnastik gemacht. Danach hat er sich erst gleich bei den Matten im Paddockeingang hinlegen wollen, hat es sich dann aber nochmal überlegt und ist in die Liegehalle neben der Reithalle und hat sich erstmal gewälzt. Das habe ich auf Video festhalten können.

Felix ist nass

Thema: Eigenes Pferd Felix
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Samstag, 30. Juli 2022 15:35

Hufstory - Umstellung von Beschlag auf Barhuf

Als ich Felix im Juli 2019 kaufte, war klar, dass er im neuen Stall hinten keine Eisen mehr haben dürfte, weil es im Aktivstall schonmal vorkommt, dass es zu Rangeleien kommt. Keine Eisen an den Hinterbeinen reduziert erheblich die Verletzungsgefahr. Die ersten beiden Monate blieb er so noch in der Box und verkraftete die Umstellung vollkommen problemlos.

Nach dem Umzug in den neuen Stall zeigte er hin und wieder etwas Fühligkeit hinten, da die Ausreitwege doch mit viel Kies bedeckt waren. Ich probierte Hufschuhe aus, aber mein gewähltes Modell verdrehte sich an den schmaleren Hinterhufen, so dass ich das schnell wieder bleiben ließ. Letztendlich gewöhnte sich Felix aber auch an den Boden, wenn man nicht zu oft ausritt. Außerdem kannte ich mit der Zeit auch die schöneren Strecken mit Wiesenstreifen in der Mitte oder komplett grasbewachsene Wege.

Leider verschlechterte sich die Hornqualität vorne, besonders rechts. Durch seine Probleme mit dem linken Hinterbein, das er etwas nachschleift und entlastet, wodurch er sein rechtes Vorderbein stärker belastet, verlor er im Juli 2020 das erste Mal ein Eisen. Ich versuchte, das Horn mit Wasserglocken geschmeidiger zu machen. Aber die Qualität verbesserte sich leider nicht mehr. Außerdem bildete sich ein Spalt.

Unser Schmied bemühte sich, dagegen anzukämpfen, indem er eine Furche in das Horn schlug, damit der Spalt nicht weiter nach oben wandert, und das Eisen flacher zu schmieden, um den Druck zu mindern. Aber schon im März 2021 verlor Felix das nächste Mal ein Eisen. Das ist wirklich sehr nervig.

Da mein Schmied krank war, nutzte ich die Gelegenheit, um es einmal ganz ohne Eisen zu probieren. Eigentlich wollte ich das sowieso, aber wegen der Probleme mit der Hornqualität hatte ich befürchtet, dass das keine so gute Idee sein würde. Leider krüzte der Vertretungsschmied die Außenseite so stark, dass Felix nicht nur schief lief, sondern nach einer Woche richtig lahmte vor Schmerzen. Die Sohle war zu dünn an der Stelle und es drohte eine Belastungsrehe. Also lieh ich mir erst ein paar Hufschuhe und kaufte mir sofort zwei Paar, die ich mit viel Ducttape befestigte, damit Felix die im Paddock und auf der Koppel nicht verlor.

Es dauerte ca. 4,5 Monate, bis der rechte, äußere Tragrand endlich wieder seine korrekte Länge hatte. Das war eine sehr anstrengende Zeit, da ich wirklich täglich in den Stall fuhr, um Felix nach der Koppelzeit die Hufschuhe wieder korrekt für die Nacht auf dem Paddock anzubringen. Bei matschigem Boden war es auch vorgekommen, dass die Hufschuhe irgendwo auf der Koppel herumlagen. Das war dann fast wie Ostern. Einmal blieb ein Schuh wie vom Erdboden verschluckt - im wahrsten Sinne dese Wortes. Aber da man sie einzeln kauft, nicht paarweise, besorgte ich schnell Ersatz. Einige Monate später wurde er wieder aufgefunden...

Meine damalige Hufpflegerin, die den Umstellungsprozess begleitete, hat mir dann Mut gemacht, die Hufschuhe von jetzt auf gleich wegzulassen, als der Augenblick für sie passend erschien. Und seit dem, seit Oktober 2021 ist Felix komplett barhuf. Er läuft auch auf den Kieswegen ohne Hufschuhe, allerdings reite ich auch maximal einmal pro Woche für ca. 1-1,5 Stunden aus, wenn überhaupt.

Ich bin sehr glücklich, dass es geklappt hat. Aber mir ist auch bewusst, dass barhuf nicht für jedes Pferd geeignet ist. Das sollte immer eine individuelle Entscheidung sein.

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Montag, 22. November 2021 20:10

Ivermectin

Ivermectin ist ein Pferdeentwurmungsmittel. Das habe ich Felix auch schon verabreicht. Wir entwurmen zwei bis drei Mal im Jahr den gesamten Bestand. Mit Hilfe einer Art Schraube kann man die Dosierung einstellen. Ein Shettlandpony wiegt vielleicht so 150-200 kg. Felix, ein Norweger, 148 cm groß, wiegt etwa 500 kg. Ein Reitpferd (Warmblut) kann man so mit 650-700 kg veranschlagen, bekommen also die gesamte Tube. Kaltblüter sind locker 700 kg schwer, können aber auch über eine Tonne wiegen. Die bekommen dann halt noch den Rest von einem kleineren Pferd im Stall ins Maul gedrückt.

Die meisten Pferde tolerieren das, besonders wenn es danach eine Karotte gibt. Mein erstes Pferd Shiras hat immer einen Zwergerlaufstand gemacht, ist gestiegen und hat einmal sogar ein Halfter zerrissen. Ich glaube daher, dass das nicht besonders gut schmeckt.

An dem Tag, an dem alle Pferde im Bestand das Mittel bekommen, und noch zwei Tage danach, wird die Koppel gesperrt, damit die Pferdeäpfel separat entsorgt werden können. Darin befinden sich die toten Würmer und Eier. Wenn die Pferdeäpfel auf der Koppel verrotten würden, würden die Pferde mit dem darauf wachsenden Gras die Eier wieder aufnehmen und die Entwurmung ad absurdum führen. Da so eine Entwurmung aber eine Belastung für den Pferdeorganismus ist, versucht man dies zu vermeiden, um die Abstände zwischen den Kuren möglichst groß halten zu können. Manche gehen deshalb auch zur selektiven Entwurmung über, nehmen also Kotproben und wählen dann das geeignetste Mittel aus oder entscheiden sich auch dafür, mal einen Wurmkurtermin zu überspringen.

Außer Ivermectin gibt es eine Reihe anderer Entwurmungsmittel für Pferde. Das ist gut so, deshalb ist es grad nicht schlimm, wenn das Mittel mal ausverkauft ist. Die Hersteller dieser Entwurmungsmittel profitieren gerade von den Fake-News ;-)

Ich verstehe ja nicht, wie man so blöd sein kann, ein Pferde-Entwurmungsmittel einzunehmen. Aber ich verstehe ja auch nicht, wie man auf die Idee kommen könnte, Desinfektionsmittel zu spritzen oder zu trinken oder gar seinen Kindern zu verabreichen. Oder Bittersalz und Olivenöl zur "Leber- und Gallenreinigung" zu nehmen, und eine Gallenkolik, perforierte Galle und den Tod zu riskieren. Ich lass meinem Pferd doch auch nicht mit Comirnaty von BioNTech entwurmen.

Aber wer bin ich schon, ich muss nicht alles verstehen.


Updates

Youtube Österreichische Akademie der Wissenschaften - 3 Minuten (17.02.2022): Corona-Faktencheck mit Martin Moder: Was bringt Ivermectin?

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Donnerstag, 7. Oktober 2021 19:51

Felix auf dem Trapez

Felix hat mich heute geflasht. Eigentlich wollte ich nur die Übung wiederholen, bei der er mit den Vorderbeinen auf das Trapez steigt. Aber dann hat er doch tatsächlich auch die Hinterbeine draufgestellt, obwohl ich fast nichts gemacht habe, außer mich vor ihn zu stellen und leicht am Halfter zu zupfen. Ich bin sicher, dass man ihm das vor Jahren mal beigebracht hatte, bevor er bei uns Schulpferd geworden ist. Ein Hammerpferd habe ich da <3

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Mittwoch, 29. Juli 2020 17:12

Geschichten aus dem Garten und dem Stall

Wegen der Coronapanik habe ich im Garten im Hochbeet mal allerlei Gemüse angepflanzt, mit ungewissem Ausgang. Eher so als Experiment. Jetzt konnte ich nach drei Monaten die ersten Kartoffeln ernten. Waren lecker, aber die Apokalypse hätten wir damit nicht überlebt :D

Kartoffeln aus dem Hochbeet

Kartoffeln aus dem Hochbeet

Whiti trinkt aus dem Vogelbad.

Whiti trinkt aus dem Vogelbad

Und heute war der Notfallschmied da, weil Felix beinahe ein Eisen verloren hätte. Zwei Nägel waren schon weg und zwei völlig verbogen. Im Sommer ist das Horn der Hufe trockener und deshalb entstehen eher mal Risse und die Nägel zieht's dann schnell raus, besonders wenn sich das Pferd von hinten in die Eisen tritt.

fast verlorenes Hufeisen


Update September 2020

Die Karotten im Hochbeet werden nicht wirklich was, wahrscheinlich auch, weil ich viel zu dicht gesäht habe. Dafür hatten wir einen Buntspecht zu Besuch.

Größte Karotte

Minikarotten

Buntspecht

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Freitag, 19. Juni 2020 18:36

Konjunkturpaket für Steuerberater

So auf den ersten, unreflektierten Blick sieht die vorübergehende Mehrwertsteuersenkung ganz nett aus. Doch je mehr ich darüber nachdenke, desto bescheuerter finde ich die Idee. Wenn sie an den Verbraucher weitergegeben wird, dann senkt das Preise, sofern man wegen der derzeitig eher steigenden Preise davon überhaupt etwas mitbekommt. Wenn sie nicht an den Verbraucher weitergegeben werden, dann hilft es den Händlern, die vielleicht etwas mehr Gewinn oder zumindest weniger Verlust machen. Aber nachdem allen irgendwie geholfen werden sollen, fände ich das jetzt nicht verwerflich.

Florian betreut auch jemanden mit einem Webshop. Zwar sind die Mehrwertsteuersätze durchaus variabel einstellbar, doch da in Deutschland die Preise immer in brutto angegeben werden und wir uns so an die Endung mit 99 Cent gewöhnt haben, müssten diese eigentlich für jeden einzelnen Artikel im Shop neu berechnet werden. Was für ein Aufwand!

Und heute erfahre ich von meiner Pferdewirtin, dass sie extra beim Steuerberater war, um zu eroieren, wie sie uns den Differenzbetrag zukommen lassen kann. Da fragt man sich, wieviel der Steuerberater nun daran verdient haben mag. Dabei saßen zumindest in der letzten Wahlperiode keine Steuerberater im Bundestag. Spaß beiseite...

Ich frage mich, ob das wirklich irgendetwas bringt. Und Florian meinte, dass das amerikanische System, wo der Preis immer netto genannt wird und die Steuer erst an der Kasse draufgeschlagen wird, vielleicht doch einfacher und auch transparenter ist. Zumindest ist das eine mögliche Erklärung dafür, weshalb Amerikaner eher sensibel auf Steuererhöhungen reagieren, während sie für uns immer hübsch im Gesamtpreis kaschiert werden kann. Dann bekommt den Ärger nämlich der Händler ab und nicht die Regierung.

Deshalb hat man so Angst vor Preiserhöhungen, dass man lieber die Rezeptur verschlechtert wie bei Nutella oder die Füllmenge verkleinert, nur damit sich das Preisschildchen nicht ändern muss. Wenn man beim Buycountry genau hinschaut, dann steht am Regal immer der Preis pro 100 g oder pro kg. Da kann man dann ganz gut vergleichen.

Übrigens gibt es in Großbritannien bald eine neue Sorte Nutella mit mehr Kakao. Falls es die irgendwann auch in Deutschland geben sollte, dann probieren wir die vielleicht mal. Aber wahrscheinlich ist da auch wieder Palmöl drin -.-


Updates

Heise (08.07.2020): Mehrwertsteuersenkung verursacht Probleme bei Kassensystemen

Heise (15.07.2020): Mittelstand schätzt Mehrwertsteuersenkung mehrheitlich schlecht ein

Spiegel (02.09.2020): Umsatz im Einzelhandel sinkt trotz Mehrwertsteuersenkung

Themen: Corona | Eigenes Pferd Felix | Computer und Internet | Meine Sonderanfertigung Florian
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Montag, 18. Mai 2020 17:01

Homeoffice

Am Ende wird alles gut... und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
Oscar Wilde

Homeoffice ist schon eine praktische Sache. Früher musste ich immer Urlaub oder Gleittage oder zumindest Überstunden nehmen, wenn ich irgendwelche Termine mitten am Tag hatte. Mit Homeoffice konnte ich dann vorher und/oder nachher einfach von zu Hause aus arbeiten und habe weder Urlaubstage noch Stunden verloren. Trotzdem war ich grundsätzlich lieber im Büro. Dort hatte ich einen ordentlichen Bürostuhl, einen großen Bildschirm, kostenfreien Kaffee und eine richtig gute Kantine.

Nachdem wir mehr oder weniger plötzlich ins Homeoffice geschickt wurden, hatte ich zuerst die Vorteile im Blick. Ich kann jetzt länger schlafen, was mir sehr gut tut. Und es ist auch besser, als in Kurzarbeit geschickt zu werden, auch wenn da finanziell ganz schön was aufgefangen wird. Da habe ich wohl mal wieder Glück gehabt.

Normalerweise dürfen wir ungefähr 20% unserer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen, nach Absprache mit der Führungskraft und es darf nicht immer derselbe Wochentag sein. Theoretisch müsste ich also ab nächster oder übernächster Woche wieder ins Büro, denn dann sind die 20% aufgebraucht. Aber die Ansage ist, dass wir auch voraussichtlich bis mindestens Herbst, vielleicht sogar bis Ende des Jahres erst einmal im Homeoffice bleiben sollen, wer kann. Ich sehe schon unsere Pflanzen alle vertrocknen...

Unsere Kantine hat dichtgemacht. Deshalb koche ich jetzt wieder fast jeden Tag, außer wenn ich etwas von der Landlust hole. Weil ich in Kochstreik getreten war und wir einen Saugroboter angeschafft haben, konnte ich meine durchschnittliche Hausarbeitszeit von 10:28 Stunden pro Woche in 2016 auf 8:42 Stunden pro Woche in 2019 senken. Jetzt bin ich aber schon wieder bei 10:41 Stunden pro Woche angelangt. Das liegt aber auch daran, dass ich die Handtücher öfter wasche, insgesamt mehr putze und viel mehr Zeit zum Einkaufen benötige. Ich brauche die Hausarbeit auch, um zwischendurch immer mal wieder aufzustehen und mich zu bewegen, damit ich keine Rückenschmerzen bekomme. Das liegt aber nicht nur am fehlenden Bürostuhl, sondern auch daran, dass ich jetzt viel weniger reite, seit Felix krank ist, und wieder die Bauchtasche nehme, damit ich unterwegs meine Hände frei habe.

Den großen Bildschirm vermisse ich schon manchmal, aber es geht auch ganz gut ohne. Zu Hause hätte ich sowieso keinen Platz, den ordentlich hinzustellen. Falls es wäre, dürfte ich ihn mir aus dem Büro holen.

Was natürlich auch ein großer Vorteil ist: Ich spare Benzin. Wenn alle, die irgendwie im Homeoffice arbeiten können, in Zukunft nicht nur 20% dürften, sondern deutlich mehr, dann wäre das auch gut für die CO2-Bilanz. Und es gäbe weniger Stau.

Außerdem scheint es sich herauszukristallisieren, dass Großraumbüros (eventuell sogar mit Klimaanlage) keine so gute Idee sind. Ob sich da etwas tut? Bisher hatte ich Glück und musste mein Büro höchstens mit zwei Kolleginnen teilen, was ganz gut funktioniert hat. In letzter Zeit war ich sogar meistens alleine gewesen. Aber das ist natürlich Luxus. Ich bin echt gespannt, wie sich die Situation auf die künftige Bürogestaltung auswirken wird.

Mit meinen Mittagsdates habe ich mich jetzt über MS Teams verabredet, damit man sich nicht ganz fremd wird. Den persönlichen Kontakt vermisse ich am meisten. Es gibt auch Kollegen, die ich schon über zwanzig Jahre kenne. Da mein Mann auch Homeoffice macht, gehe ich immer ins Wohnzimmer, wenn ich mal ein Online-Meeting habe. Sonst stören wir uns zu sehr. Und ich kann wieder aufstehen und mich bewegen, während Florian einen höhenverstellbaren Monitorhalter hat.

Ich verstehe auch nicht, wie Leute im Homeoffice vor Netflix und Co. versumpfen. Da bekommt man doch seine Arbeit nicht erledigt. Das hat sich bei mir nicht geändert. Ich beginne morgens ca. 8.00 Uhr und klappe zwischen 16.00 und 17.00 Uhr mein Notebook zu, schalte das Handy auf stumm. Nur die Mittagspause ist etwas länger, weil ich eventuell in den Stall fahre oder einkaufen gehe. Und manchmal frage ich mich, welcher Wochentag gerade ist :D

Im Moment halte ich es also ganz gut aus im Homeoffice. Mal sehen, wie das in ein paar Monaten aussieht.

Everything's going to be okay!
Carl Grimes


Updates

Washington Post: Das weiße Haus erlaubt Homeoffice zum ersten Mal in seiner 231-jährigen Geschichte

Heise (13.05.2020): Twitter erlaubt seinen Mitarbeitern Homeoffice für immer

Heise (13.05.2020): Homeoffice mit (kleinen) Kindern ist die Hölle

Tagessspiegel (17.05.2020): Büroetage infizierte sich beinahe komplett

Heise (20.05.2020): Auf Wiedersehen, Homeoffice? Die Tücken der Bürorückkehr

Heise (21.05.2020): Diskussion um Recht auf Homeoffice

Stern (27.05.2020): Berufspendler spielten große Rolle bei Ausbreitung des Coronavirus

Heise (29.06.2020): Corona krempelt die Arbeitswelt um – Sieger ist das Homeoffice

Süddeutsche (16.07.2020): Siemens macht Homeoffice für 140.000 Mitarbeiter möglich

Heise (20.08.2020): Greenpeace-Studie: Homeoffice verringert CO2-Ausstoß um Millionen Tonnen

Heise (12.09.2020): Geplantes Homeoffice-Gesetz soll vor Entgrenzung der Arbeit schützen

Heise+ (15.09.2020): Recht: Wenn der Arbeitgeber Mitarbeiter ins Homeoffice schickt

Heise (16.09.2020): Zoom-Fatigue: Virtuelle Meetings machen müde

Heise (26.09.2020): SAP: Homeoffice bis Mitte 2021

Spiegel (02.10.2020): Homeoffice in Deutschland: Einige macht es krank, andere glücklich

ntv (04.10.2020): Recht auf Homeoffice könnte Jobkiller werden

Heise (13.10.2020): Die Zukunft des Büros ist ungewiss

Heise (13.10.2020): Home Office: Woher kommt die Ablehnung?

Neue Zürcher Zeitung (22.10.2020): Viele Unternehmen wälzen Kosten für Home-Office auf Mitarbeitende ab

Heise (24.10.2020): Überwachung im Homeoffice – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

Spiegel (14.11.2020): Chronobiologie: Warum es sich lohnt, die Arbeitszeit an den eigenen Biorhythmus anzupassen

Heise (14.11.2020): Zankapfel Homeoffice: Arbeitgeber befürchten Produktivitätsverlust

Golem (03.12.2020): Große Koalition einig über Homeoffice-Pauschale

Süddeutsche (09.01.2021): Risiko Büro

FAZ (11.01.2021): Belgien und Frankreich : 48.000 Euro Strafe für Homeoffice-Verweigerung

Zeit (13.01.2021): "Meine Chefs halten Covid-19 für ungefährlich"

Tagesschau (14.01.2021): Was mehr Homeoffice in der Pandemie bewirken könnte

Heise (18.01.2021): Bayern will Homeoffice mit Steueranreizen fördern

Golem (15.02.2021): Homeoffice für immer: Spotify lässt Mitarbeiter von überall arbeiten

Golem (16.04.2021): Arbeitssicherheitsreport: Homeoffice macht viele Menschen krank

Heise (23.04.2021): Corona-Notbremse: Bundesweite Homeoffice-Pflicht für Beschäftigte kommt

Heise (17.05.2021): Umfrage: Vor allem jüngere Arbeitnehmer drängen ins Homeoffice

Bloomberg (01.06.2021): USA: Employees Are Quitting Instead of Giving Up Working From Home

Heise (03.06.2021): Wie und warum Unternehmen das Homeoffice zur neuen Arbeitsnormalität machen

Heise (07.06.2021): Homeoffice-Arbeit kann beim Klimaschutz helfen

Süddeutsche (04.08.2021): Immer mehr Unternehmen halten am Home-Office fest

Süddeutsche (12.11.2021): 3 G am Arbeitsplatz reicht nicht

Heise (22.11.2021): Homeoffice-Pflicht und 3G-Regeln am Arbeitsplatz - was ab Mittwoch gilt

Heise (20.12.2021): Finanzminister Lindner will Homeoffice auf Dauer von Steuer absetzbar machen

Heise (14.02.2022): Homeoffice: Eigener Schreibtisch in Gefahr – Tücken für Unternehmen - Betriebsklima

Heise (09.05.2022): Apple verliert hochrangigen KI-Manager wegen Rückkehrpflicht ins Büro

Golem (16.05.2022): Airbnb bekommt nach Homeoffice-Ankündigung viele Bewerbungen

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Samstag, 18. April 2020 11:38

Gewinner der Coronakrise

Am Ende wird alles gut... und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.
Oscar Wilde

Der große Gewinner der Coronakrise sind Online-Versandhäuser. Allen voran natürlich der Branchenprimus Amazing, der schon früh an seine Grenzen geriet und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen musste. Derzeit haben sie zudem noch Nachholungsbedarf beim Arbeitsschutz in Frankreich.

Ich hatte mich sofort mit einigen notwendigen Dingen eingedeckt, wie Kontaktlinsen und -mittel, da ich schon damit gerechnet habe, dass es zu Lieferschwierigkeiten kommen würde. Sehe ich meine Bestellhistorie der letzten Wochen an, so muss ich zugeben, dass auch ich etwas mehr als sonst online bestellt habe. Zum Beispiel Spezialfutter für mein krankes Pferd. Das hätte ich normalerweise auf dem Weg zum Stall in der Filiale in Forstinning besorgt.

Andere Dinge wären vielleicht nicht notwendig gewesen, wie die Bestellungen in Andere Welten oder dem Drachenwinkel. Spezielle Staubsaugerbeutel, Ameisenköder, das hätte ich vielleicht noch im dm oder Müller in den RiemArcaden bekommen. Mein Sohn hätte vielleicht mit der Bestellung seines neuen Rechners warten können. Oder den Fitbit-Tracker, den ich für die RKI Corona-Datenspende bestellt habe. (Florian unterstützt die Forschung hier mit Folding@Home.)

Jetzt stößt aber nicht nur der Versandriese Amazing an seine Grenzen, sondern auch DHL. Diese Woche habe ich ein Paket in Aschheim holen müssen. Vermutlich habe ich aber nicht das Paket bekommen, für das ich die Abholkarte dabei gehabt habe, denn ich habe heute die Erinnerungsmail erhalten, dass das Paket (ein anderes) nur noch zwei Tage in der Filiale bleiben wird, bevor es zurückgeschickt wird. Und eine weitere Mail habe ich bekommen, dass noch ein anderes Paket in der Filiale liegt. Ich habe mich tierisch geärgert, weil es angeblich 13:49 Uhr verladen wurde und 14:02 Uhr nicht zugestellt werden konnte.

Ich wollte schon eine Beschwerdemail verfassen, als ich in Facebook las, dass in der gesamten Messestadt derzeit keine DHL-Pakete mehr zugestellt werden, sondern wir alle unsere Pakete in Aschheim abholen müssen. Damit ändert sich natürlich sofort mein Kaufverhalten und das meiner Familie schlagartig. Jetzt werden wir auch nicht mehr bei kleinen Online-Händlern bestellen, denn jedes Mal nach Aschheim fahren, will ich auch nicht.

Wir sehen, wir brauchen auch unsere lokalen Geschäfte und Händler. Ich hoffe, dass diese jetzt nach und nach mit Augenmaß auch wieder öffnen dürfen und sich die Insolvenzen in Grenzen halten.

Everything's going to be okay!
Carl Grimes


Updates

Süddeutsche (28.04.2020): Darum häufen sich gerade die Beschwerden bei der Paketzustellung

Golem (30.07.2020): Amazon verdoppelt Gewinn in der Coronakrise

Heise (12.10.2020): Von der Fußgängerzone bis zum Onlineshop: Corona verändert den Handel

Süddeutsche (15.10.2020): Einzelhandel: Die Krux mit den Maskenverweigerern

Süddeutsche (17.10.2020): Kleine Geschäfte unter Nachbarn: Viele kleine Läden sind bislang besser durch die Corona-Pandemie gekommen als erwartet.

BR24 (19.10.2020): Mehr als 40 Karstadt-Kaufhof-Filialen schließen für immer

Heise (04.11.2020): Kontaktlose Zustellung: Dürfen Pakete einfach abgestellt werden?

Standard.at (30.11.2020): Gewerkschaft warnt vor Kollaps: Paketboten "am Limit"

Standard.at (08.12.2020): Überlastung, Personalnot: Post-Mitarbeiter mental und körperlich "am Ende"

Süddeutsche (11.12.2020): Paketboten: "Sie glauben gar nicht, was wir alles ausliefern"

Heise (12.01.2021): Corona-Jahr beschert Deutscher Post DHL Rekordergebnis

Spiegel (22.01.2021): Italien verzeichnet Pasta-Exportboom nach Deutschland

Spiegel (05.02.2021): Fitnessräder fürs Wohnzimmer: Coronakrise verhilft Peloton zum ersten Milliardenquartal

Zeit (12.02.2021): Fahrradbranche: Es läuft und läuft und läuft

Heise (30.04.2021): Amazon verdreifacht Nettogewinn

Golem (01.05.2021): Onlineshopping und Altpapier: Ein Kampf für die Tonne

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