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Thema: Interessen/Back to the Future

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Samstag, 17. September 2022 22:44

Kreativ-Ratsch bei Fantasieundraum

Heute war wieder ein Kreativ-Ratsch bei meinem Lieblings-Merch-Shop Fantasie und Raum. Ich habe an meinem Metal Earth DeLorean weiter gebaut, allerdings sind mir zwei Knickfalten gebrochen. Man kann aber trotzdem relativ stabil weiterbauen. Noch zwei Kreativ-Ratsche und er ist fertig.

Wir haben uns auch dem LGT-Community-Gruppenzwang unterworfen und zwei Plüsch-Grogus erstanden. Meiner heißt Viktor und Florians heißt Tiberius G. Spitzohr. Thomas ist auch spontan kreativ geworden und hat ihm ein rotes Classic-Shirt genäht. Ich könnte schwören, dass wir eine Krawattennadel mit Star Trek Insignia haben, aber ich finde es nicht. Das würde da super dazu passen. Florian hat auch Stoffe und einen Lederrest mitgenommen und möchte seinem Grogu noch weitere Outfits verpassen.

Gegessen haben wir Leberkas, Süßigkeiten-Reste und diesmal nichts vom Hendl Glück (ehemals Wienerwald). Trotzdem war es wieder zu viel...

Sandra baut den Metal Earth DeLorean

Florian und Sandra

Thomas näht und Florian schaut zu

Florian im Grogu-Flauschhaufen

Tiberius G. Spitzohr mit Redshirt

Themen: Freunde | Fotografie | Star Trek | Star Wars | Back to the Future
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Sonntag, 8. Dezember 2019 19:55

German ComicCon Dortmund

Ursprünglich wollten wir zur German ComicCon Dortmund, weil dort Rose McIver (Liv Moore aus iZombie) angekündigt war. Natürlich ist es doof, wenn man sich nur für einen Schauspieler interessiert. Deshalb war es doppelt doof, als sie dann abgesagt hatte. Aber Christopher Lloyd (Doc Brown aus Zürck in die Zukunft) war auch angekündigt. Inzwischen ist er 81 Jahre alt, weshalb wir unsere Tour trotz des Vorweihnachtsstresses (Memo an mich selbst: Keine Termine in den Dezember legen...) nicht abgeblasen haben. Man weiß ja nie, wie lange unsere Idole noch auf Erden weilen.

Die lange Fahrt hatte mich auch ein wenig gestresst, weshalb ich kurz überlegt hatte, mit der Bahn zu fahren, aber dann wegen Kosten und Umsteigen und auch Stress dann doch lieber beim Auto geblieben bin. Florian hat das Audible-Abo abgeschlossen und jetzt können wir auf langen Autofahren Hörbücher hören, was mich zu einem total entspannten Autofahrer macht. Keine Ahnung, wieso Hörbücher da eine andere Wirkung auf mich haben als Musik. Aber es funktioniert. Die Reise mit der neuen Staffel von Ghostsitter, dem Pummeleinhorn (nervige Mutter, pupertäre Tochter und ein Fabelwesen, das ein wenig an Pumuckl erinnert) und Bill Bo und seine Bande (herrlicher Wortwitz in allen möglichen Mundarten) hat die Fahrt in eine gemütliche Reise verwandelt. Außerdem hat die kalte und feuchte Luft die Bäume weiß angemalt, das sah phantastisch aus!

Untergebracht waren wir im B&B-Hotel. Ich mag die Hotels, die haben keinen unnötigen Schnörkel und sind daher recht günstig. Und im Gegensatz zum Motel One sitzt man beim Frühstück an richtigen Tischen auf richtigen Stühlen. Da kann man es verschmerzen, wenn es keinen Bacon und kein Rührei gibt. Abendessen haben wir ausfallen lassen.

Am nächsten Tag waren wir dann auf der ComicCon. Erst haben wir die Hallen durchstriffen. Es waren sehr viele Marty McFlys unterwegs (inklusive mir). Mit Christopher Lloyd konnte man sich bei einem DeLorean fotografieren lassen. Aber Fotoshoots und Autogramme interessieren uns nicht so sehr. Zu kaufen gab es auch nicht wirklich was Interessantes, außer mein fünftes oder sechstes Einhorn-T-Shirt. Vielleicht habe ich ja doch einen Faible für Einhörner, gebe ich zu.

KITT war auch da und noch ein DeLorean, in den man sich sogar reinsetzen konnte. Diesmal hatte ich auch dsa passende Outfit dafür an. Es waren auch einige Schauspieler von Walking Dead da. Aber das Panel haben wir nur von Weitem gesehen. Warum Glenn? Hachz! Aber da hatte ich schon in Mannheim auf der Walker Stalker meine Dosis abbekommen. Bei dem X-Wing lagen ganz süße Taun Taun-Reiter-Kostüme, die wir später sogar in action erleben durften.

Insgesamt war die Con sehr voll und wuselig. Überall waren lange Schlangen und überfüllte Mülleimer. Aber auch sehr viele tolle Kostüme. Florian K. hat uns erzählt, dass die Fotoshootings eine Katastrophe waren. Obwohl er lange im Voraus bezahlt hatte, wollte man ihn schon nicht mehr anstellen lassen, weil das schon die Schlange für den nächsten Gaststar wäre. Da schien es keine Ordnung zu geben. Gut, dass uns das nicht interessiert. Zeitgleich fand wohl in der nahegelegenen Arena ein Fußballspiel statt, weshalb unser Hotel seine Parkplatzeinfahrt abgesperrt hatte und auch auf dem Messeparkplatz die Hölle los war.

Nachmittags waren wir dann die ganze Zeit an der Haupttribüne. Wir sahen noch das Ende vom Panel von Nick Carter, einem Backstreet Boy. Die Jubelschreie haben wir schon lange vorher gehört. Danach kam Christopher Lloyd auf die Bühne. Ich fand es gut, dass genügend Sitzplätze vorhanden waren. Zumindest das schien nach fünf Jahren Erfahrung zu klappen. Christopher Lloyd merkt man sein Alter schon an, etwas schwerhörig (aber die Leute haben auch Angst vor dem Micro und/oder sprechen nicht sehr gut englisch) und eingefallen. Die Fragen waren teils eigenartig. Ob er lieber in die Zukunft oder die Vergangenheit reisen würde? Oder welche Musik er am liebsten hört. Aber gut, was will man schon fragen...

Während die Sons of Anarchy (und ich dachte immer, das wäre eine Band, kannte die nur von EMP) auf der Bühne waren, ging Florian nochmal erfolglos durch die Händlerhallen. Und ich mutierte kurzzeitig zum Smombie. Anschließend war dann mein persönliches Highlight, der Cosplay Contest. Der Moderator (Benni? eigentlich Jury-Mitglied) ist kurzfristig eingesprungen, las von seinem zerknitterten Zettel ab und fand alles geil oder sehr geil. Trotzdem hat er seine Sache gut gemacht. Dass das mit dem Ton nicht immer hinhaute, kann auch an korrupten Dateien liegen, wer weiß das schon. Damit wurde aber gut umgegangen, kann passieren. Was ich aber extremst schade fand, waren die fehlenden Gewinne, die erst nachgereicht werden sollten. Um die Zeit zu überbrücken, kamen dann die drei kleinen Taun Taun-Reiter auf die Bühne, waren aber leider viel zu schnell wieder verschwunden. Der Moderator hat dann jeden einzelnen zu seinem Kostüm (oder Kontaktlinsen) befragt, was ich sehr interessant fand. Es wurde hoffnungslos überzogen, aber als wir dann durch die leeren Hallen schlenderten, wurden wir nicht aufgefordert, uns zu beeilen, das Messegelände zu verlassen.

Zu Abend gegessen haben wir im Zum Trommler, sehr lecker! Die Heimfahrt am nächsten Tag war auch wieder sehr entspannt und witzig mit Bill Bo und seine Bande. Aber es ist auch immer wieder schön, wieder zu Hause zu sein.

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Conventions | Auto | Back to the Future
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Mittwoch, 25. April 2018 22:15

Z Nation - Staffel 3

Jetzt bin ich auch mit der dritten Staffel von Z Nation durch. Ich hatte ja bemängelt, dass die versuchen, Walking Dead nachzumachen, dem aber natürlich nicht gerecht werden. Und viele Dinge waren auch einfach nur absurd. Irgendwo hatte ich dann aber gelesen, dass es eher eine Komödie sein soll, und mit diesen Augen betrachtet, habe ich doch gleich viel mehr Spaß. Manchmal kann man die Serie sogar als Satire auffassen :)

Achtung, Spoiler

Zum Beispiel, als Mr. Murphy Überlebende in seine Gemeinschaft aufnimmt und auf dem Antrag auch nach dem bisherigen Beruf fragt. Ein Banker darf in Zukunft Toiletten putzen, da man in der Apokalypse leider keine Verwendung mehr für Banker hat. Was für ein Schenkelklopfer.

Achtung, Spoiler

Oder in Folge 8 Qualkampf: Ein Präsident, der eine Mauer gegen Zombies bauen möchte, wird herausgefordert von einem anderen Präsident mit roter Trumpfrisur, der sagt, dass die Leute ihren Esel selber wählen möchten, der sie anführt. Oder: "Politik ist so ein schmutziges Geschäft!"

Achtung, Spoiler

Auch wenn es manchmal etwas schleppend vorangeht und meine Aufmerksamkeit abschweift, aber Spaß hatte ich auf jeden Fall. Auch mit den durchgeknallten Zombies. Wer bitte kommt auf die absurde Idee, so einen Untoten über und über mit Plastikedelsteinen zu bekleben? Oder das Hybridwesen, Tochter von Mr. Murphy und der Amazone mit Blaubeerkuchen, Lucy, das rasant altert (und bei der Geburt waren als Heilige Drei Könige kostümierte Zombies mit Zombie-Kamel anwesend), und als Teenager plötzlich ihre Regel bekommt, wehement nach dem Heilmittel Schokolade verlangt und der Entführer die Rolle eines verständnisvollen Vaters übernimmt.

Achtung, Spoiler

Die beste Szene war aber, als Doc Hallozinationen vom Zombiegras bekommt und plötzlich ein Delorean aus der Zukunft auftaucht und aus ihm Doc als Doc Brown und Zehntausend als Marty aussteigen. Wenn das nicht nur eine Hallozination gewesen wäre, dann wäre die Serie endgültig zur Absurdität verkommen, aber das wäre wohl rein aus lizenztechnischen Gründen schon nicht möglich gewesen.

Achtung, Spoiler

Staffel 3 endet mit einem bösen Cliffhanger. Warren wird in den Bauch geschossen. Wird sie überleben?

Achtung, Spoiler

Und dann frage ich mich noch, wie so ein Casting abläuft. Werden da Fragen gestellt wie "Haben Sie schon Zombiefilmerfahrung?". Denn Ramona Young kenne ich auch aus Santa Clarita Diet. Und in ZNation ist sie Kaya und von Citizen Z schwanger.

Achtung, Spoiler

Jetzt bin ich mit der Serie warmgeworden und werde unter dem Aspekt, sie nicht ernst zu nehmen, auch weiterschauen. Um die Zeit bis Walking Dead Staffel 8 im Oktober zu überbrücken, kann ich jetzt mit Fear the Walking Dead Staffel 4 auf Prime weitermachen und im Sommer geht hoffentlich iZombie Staffel 3 auf Netflix weter. Es leben die Zombies!

Themen: Serien | Zombies | Back to the Future
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Montag, 25. September 2017 21:02

Andreas Eschbach in Wolfenbüttel

Samstag, 23. September 2017, 22:06 Uhr:

Am Samstag sind wir nach Wolfenbüttel gefahren. Gegen 17.45 Uhr waren wir dann im Gästehaus der Bundesakademie in Wolfenbüttel angekommen. Ich habe gehört, dass dieses Städtchen von manchen Zeitgenossen auch "Dreckskaff" genannt wird.

Jetzt bin ich in dem Zimmerchen im Gästehaus. Morgen um 15.00 Uhr geht es erst los, aber wir werden zum Café am Stadtmarkt zum frühstücken gehen und dann noch das beschauliche Städtchen anschauen. Ich liebe Fachwerkhäuser, deshalb werde ich hier noch auf meine Kosten kommen.


Sonntag, 24. September 2017, 23:56 Uhr:

Heute Sonntag war ein toller Tag. Gestartet haben wir mit einem leckeren Frühstück im Café am Stadtmarkt. Draußen steppte der Bär, denn es war Halbmarathon. Als wir das Café verließen, haben wir Andreas Eschbach gesehen, wir er auch dort frühstückte.

Anschließend haben wir die Gelegenheit genutzt und uns die Bibliothek angeschaut. Da hat Herzog August wirklich einen riesigen Schatz angehäuft. Ich glaube ich habe noch nie eine so große Sammlung wunderschöner alter Bücher gesehen wie hier.

Um 15.00 Uhr ging es dann los. Nach einer kurzen Begrüßung durch Olaf Kutzmutz, dem Programmleiter Literatur brachte Burkhard Spinnen eine Selbstreflexion, weshalb er wohl nie einen Zeitreiseroman schreiben können wird. Da er seinen Vortrag ablas, empfand ich ihn als sehr monoton und ermüdend, auch wenn er sehr viele Beispiele nannte wie Die Zeitmaschine von H.G. Wells, Zurück in die Zukunft, Edge of Tomorrow (und wieso sich der Tag nach der Zerstörung der Außerirdischen noch einmal wiederholte) und Täglich grüßt das Murmeltier. Die zweite Frage aus dem Publikum lautete, ob er schon einmal eine Geschichte gelesen oder gesehen hätte, in der der zeitreisende Protagonist, egal was er auch anstellt, die Zeitlinie eben nicht ändern kann, weil dies eben physikalisch nicht möglich ist. Es folgte ein merkwürdiger Monolog, bei dem ich mir ziemlich sicher war, dass die Frage nicht beantwortet wurde. Erst einer der nächsten Fragesteller nannte zwei Beispiele und in der kurzen Pause wurde zu dem Thema auch noch einmal diskutiert.

Die nächste Vorlesung von Leonhard Koppelmann war schon interessanter. Er berichtete darüber, wie aus dem Roman "Eine Billion Dollar" ein vierstündiges Hörspiel wurde. Hier wurde der Tod von John an den Beginn der Geschichte gestellt und es werden nur etwa 20 % des Romans verwendet. Die Synchronsprecherin von Jodie Foster sprach hier eine Journalistin, die - soweit ich das verstanden hatte -, als Erzähler fungierte.

Nach einer längeren Kaffeepause kam Kathrin Lange dran, die zu den Romanen "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar" und "Herr aller Dinge" Überlegungen zu den Romanenden anstellte. Das fand ich auch interessant, da ich schon öfter beschrieben hatte, dass ich die Enden häufig als abrupt und unbefriedigend empfinde. Aber es wurde von einer Art Vertrag zwischen Author und Leser gesprochen, den Andreas Eschbach hier eben brechen würde. Und ich dachte mir dann, dass es eben seine spezielle Art ist, eine Geschichte zu Ende zu bringen, und dass es eben nicht seine Absicht ist, die Erwartungen der Leser zu erfüllen. Wäre ja auch langweilig.

Nach dem Abendessen (Lasagne mit Salat) kam dann der Höhepunkt des Tages. Andreas Eschbach las aus seinem Roman "Todesengel" einen Ausschnitt und wurde anschließend von Olaf interviewt. Eschbach ist ein sehr ruhiger, intelligenter Mensch, der mit seinen Antworten immer wieder überrascht. Anschließend bildete sich sofort eine Schlange zum Signieren und Fotografieren. Ich habe meine drei Lieblingsromane mitgebracht "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt", die nun mit Widmung signiert sind :) Und ein gemeinsames Foto haben wir auch gemacht.

Anschließend gab es noch eine Menge Diskussionen, regen Austausch und Fachsimpeln. Da ich kein Author (mehr) bin und "nur" noch ein wenig blogge, habe ich mich aber nicht all zu lange am Networken beteiligt. Ich muss morgen schließlich fit sein für die lange Autofahrt.


Montag, 25. September 2017, 21:02 Uhr:

Der letzte Tag begann schon relativ früh mit dem ersten Vortrag von Wulf Dorn, der darüber referierte, wie das Buch "Ausgebrannt" sein Leben verändert hat. Mir brannte die Frage auf der Zunge, ob das Buch vielleicht auch andere Leute geprägt hat, aber die Zeit war zu knapp. Denn bei der Kaufentscheidung für unser kleines Reihenhäuschen hat durchaus auch eine Rolle gespielt, dass es mit Geothermie beheizt wird, und es ist ein Toyota Auris Hybrid geworden, weil ich mich auch aufgrund dieses Buches mit sparsameren Autos beschäftigt habe und mich die Hybridtechnologie daher sehr faszinierte. Insofern kann man sagen, dass dieses Buch auch unser Leben verändert hat oder zumindest den Prozess beschleunigt. Andreas Eschbach wurde als visionär bezeichnet, doch bescheiden, wie er ist, hat er gleich seiner Heiligsprechung zu Lebzeiten entgegengewirkt.

Bei dem nächsten Vortrag von Klaus N. Frick über Andreas Eschbach und Perry Rhodan hatte ich schon befürchtet, dass ich als totaler Perry-Rhodan-Nichtwisser kein Wort verstehen würde. Aber Klaus erzählte so erfrischend über seine Begegnung mit Andreas Eschbach - damals hatte er noch grüne Haare - und umriss den Inhalt einiger Highlights, dass es mir ein wenig die Angst nahm, vielleicht doch einmal etwas aus diesem Universum zu lesen. Denn bisher haben mich die kilometerlangen Regale mit Silberbänden davon abgehalten, da ich genau wusste, dass ich das niemals werde in meinem Leben alles lesen können.

Den letzten Vortrag hielt Regula Venske zum Thema Wahlen. Brandaktuell also nach der gestrigen Bundestagswahl. In dem Buch "Ein König für Deutschland" ging es um Wahlfälschung durch manipulierte Wahlcomputer. Doch nach der Buchbesprechung erzählte Regula noch von ihrer Reise in die Ukraine, wo sie gerade her kam und von den Schriftstellervereinigungen PEN.

Nach dem Mittagessen mit Fingerfood starteten wir auch gleich los zurück nach München. Es waren wundervolle Tage und ich bin Christina sehr dankbar dafür, dass sie mich auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht und begleitet hat. Sie bezeichnete mich auch als "größten Andreas-Eschbach-Fan", den sie kennt. Nun, es scheint noch einige mehr zu geben ;-) Nach dieser Tagung habe ich mich auch mit seinen unerwarteten Romanenden angefreundet. Und nun freue ich mich schon auf meine nächste Lektüre von ihm.

Hier kann man noch die Gedanken von Christina zu dieser Tagung nachlesen: Ein König für Deutschland, Literatur in multiplen Sinneseindrücken und In hoffnungsvoller Erwartung, und noch eine Ergänzung: Per Auto durch die Republik

Und hier auf Twitter unter dem Hashtag #jesuseschbach (soviel zum Thema Heilgsprechung).

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Samstag, 27. Mai 2017 23:06

German ComicCon im MOC

Heute waren wir nicht auf der RPC in Köln, weil ich wegen Autokaufplan das Reisebudget gekürzt habe. Das machen wir dann nächstes Jahr. Und auf der Pferd International liegt ein Fluch, denn ich habe da nieniemalsnicht Zeit. Jedenfalls waren wir auf der German ComicCon, weil die in München stattfand und Thomas und Monika dort ihren Stand von Fantasie und Raum haben.

Kaum waren wir dort, haben wir jemanden vom Dr. Who-Stammtisch getroffen und unsere Schweizerin begrüßt, die zunächst in der Messe Riem war, statt im MOC. Unser erster Programmpunkt war der Cosplay Contest. Dort fand noch das Panel von zwei jungen Schauspielerinnen aus "The 100" statt. Es standen auch schon ziemlich viele Leute um die viel zu wenigen Sitzplätze herum, so dass wir eigentlich dachten, dass wir keinen Sitzplatz mehr bekommen würden. Von "The 100" hatte ich die ersten Folgen gesehen, aber die Serie hat mich nicht so gereizt, deshalb habe ich damit aufgehört.

Florian hat sich dann hinten in der Mitte mit der EOS platziert und ich rechts ziemlich weit vorne mit der Cybershot. Doch dann standen tatsächlich Leute nach dem Panel auf und das Haifischbecken begann plötzlich zu brodeln. Ich habe auch zwei Sitzplätze ergattern können und deutete Florian, dass er auch vorkommen könne. Es waren wieder wunderbare Kostüme. Manches war auch nur gekauft, aber in vielen steckte sehr viel Arbeit. Und manche haben auch eine kleine Show abgeliefert.

Anschließend waren wir bei Thomas und Monika im Händlerraum. Da ging der eine oder andere Funko Pop oder das eine oder andere Metalearth Modell über den Ladentisch. Angenehm war, dass zwischen den Händerständen sehr viel Platz war, so dass es kein Gedränge gab. Aber ich fragte mich schon, ob das genügend Händler waren und ob sie genug Umsatz machten, damit sie wiederkommen würden, damit die German ComicCon auch eine bleibende Institution werden würde. Wir haben nicht wirklich etwas Interessantes entdeckt. Nur der Zeichner von Deleted Scenes John Thienel hat mir gefallen. Da habe ich gleich mal eine Tass mit einem Star Trek - Walking Dead - Crossover gekauft... für mein neues Büro. Zwei Blurays habe ich auch gefunden, die mit mussten. Florian hat sich dann noch die letzten Star Trek Heroclix von Thomas und Monika geholt. Ansonsten sind wir nicht fündig geworden. Ist ja auch schön, nicht so viel Geld auszugeben :) Selbst an dem kleinen Legostand gab es kein Must Have.

Ein Highlight für mich war der Delorean aus Zurück in die Zukunft II, in den man sich sogar reinsetzen durfte. Immer noch ein geiles Auto! Das nächste Mal müssen wir dann unser Marty McFly- und Doc Brown-Outfit anziehen O.o

Alles in allem war es eine schöne Con. Nicht so groß und überfüllt wie die ComicCon Germany in Stuttgart, aber natürlich auch nicht so viele Kostüme und Händler. Ich bin gespannt, wie sie sich weiter entwickelt.

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Donnerstag, 24. Mai 2012 19:34

FedCon XXI - 2. Tag (17.05.2012)

Am Freitag mussten wir in Allerherrgottsfrühe aufstehen, weil der Vortrag über Zeitreisen und temporale Logik von Hubert Zitt bereits um 9.00 Uhr begann. Um 9.00 Uhr! (Man stelle sich hier die Stimmlage von Doc Brown vor, als er "1,21 Gigawatts" rief!) Aber wir ließen es uns nicht nehmen, gemütlich in Zehn Vorne zu frühstücken. Wir dachten uns, dass wir nach dem Vortrag einfach in die Vergangenheit reisen könnten, um den verpassten Anfang nochmal nachzuholen. Aber Hubert Zitt hat freundlicherweise auf uns gewartet ;-)

Anschließend haben wir uns nochmal den chaotischen Vortrag von Robert Vogel zu Iron Sky angeschaut. Das war sehr interessant, wie die eine oder andere Idee geboren wurde. Ist auch ein klasse Film. Der Vortrag von Mona Abdel Hamid über das Arzt-Patienten-Verhältnis von Pille bis Phlox hat uns dann nicht so gefesselt, so dass wir dann den Freiraum genutzt hatten, noch einmal eine Runde Schlaf nachzuholen.

Anja und Stefan haben dann über Steampunk referiert, der gestrigen Vision von Morgen. Es hat sich anscheinend irgendwie herauskristallisiert als eigene Stilrichtung, aber begonnen hat es mehr oder weniger schon mit Jules Vernes. Wild Wild West und den dritten Teil von Zurück in die Zukunft kann man da auch schon hinzurechnen. Die Idee, einfach billige Wasserpistolen mit Kupfer- und Bronzefarben zu bemalen und sich damit eine eigene Steampunk-Waffe zu bauen, fand ich sehr witzig. Denn die Assecoires, die es überwiegend aus den USA gibt, sind doch recht teuer.

Danach konnten wir ganz schnell einen Happen essen, bevor es mit den Klingonen weiter ging. Nachdem Paul Watson zwar auf freien Fuß gesetzt wurde, aber aufgrund der geschlossenenen Gerichtskasse am Samstag (!) die Kaution nicht bezahlt werden durfte, und er deshalb noch die Zeit bis Montag in Haft verbringen musste, kam er nicht zur FedCon. Die Klingonen waren wie immer ganz witzig, aber interessierten mich jetzt nicht so.

Anschließend haben wir noch die Panels von Walter Koenig und Jonathan Frakes angeschaut. Richard Dean Anderson und Joe Flanigan haben wir uns gespart, da wir sie erst letztes bzw. vorletztes Jahr gesehen hatten. Man wird müde, wenn man die Schauspieler alle schon kennt. S. hatte auch die Bombenidee: Wenn Richard Dean Anderson mal kommen könnte, das wäre der Brüller.

Anschließend sind wir noch über das Congelände geschlendert, haben die Bar in der Untertassensektion besucht und dann gab es wieder eine kleine, aber feine Roomparty. Dabei konnte ich ein Tattoo in Form des Borg-Logos bewundern. Nicht fragen. Einfach nicht fragen ;-)

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Freitag, 8. Mai 2009 20:54

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Man kann nicht einfach eine Behauptung aufstellen und diese dann nicht begründen. Also muss ich jetzt sagen, was mir an diesem Film nicht gefallen hat. Gut, dann fangen wir mal an.

J.J. Abrams ist der Regisseur von Lost. Und Lost hat begonnen mich zu langweilen, weil ich keine Lust hatte, länger an der Nase herumgeführt zu werden. In einem Interview hatte J.J. Abrams mal gesagt, dass für ihn eine geschlossene Kiste viel interessanter wäre, als der Inhalt. Vorfreude ist eine schöne Sache, aber irgendwann möchte ich in die Kiste doch mal reingucken dürfen. Ich bin eben neugierig. Ich hatte schon Schlimmes befürchtet, zum Beispiel dass J.J. Abrams aus Star Trek einen Mystery-Film macht, bei dem ich über den Köpfen der Leute, die im Kino vor mir sitzen, nur noch Fragezeichen schweben sehe. Aber diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet. Es wurde noch viel schlimmer...

Achtung, Spoiler

Was zum Teufel ist bitte schön "rote Materie"? Bei Star Trek wurde immer Wert darauf gelegt, dass die physikalischen Begebenheiten irgendwie noch erklärbar sind, auch wenn es sich um Fiction handelt. Zumindest hatte ich nie den Eindruck, dass irgendetwas Merkwürdiges erfunden wurde, nur um eine Handlung drumherum zu bauen.

 Achtung, Spoiler 

Ein Reboot à la Battlestar Galactica gab es nicht (obwohl Spock als Frau schon interessant gewesen wäre...). Statt dessen wurde tatsächlich die Zeitlinie geändert, zum Zeitpunkt von Kirks Geburt mal eben ein Mixer ins alte Star Trek Universum gesteckt und viel herumgewirbelt, zerstört und auf neue Wege gebracht. Im Grunde genommen habe ich damit kein Problem und es stimmt, dieses neue Star Trek Paralleluniversum ("Quanten") wird nie wieder zu dem Star Trek führen, wie wir es kennen. Auch damit habe ich kein Problem. Gab es schon bei Zurück in die Zukunft.

Achtung, Spoiler

Womit ich aber definitiv ein Problem habe, ist die extreme Zerstörungswut. Hallo? Musste gleich ein ganzer Planet draufgehen? Und dann ausgerechnet Vulkan, der so viele Anhänger hat? Oder wollt ihr unbedingt den Flop "Star Trek XIII - Auf der Suche nach Vulkan" drehen? Um einen großartigen Film zu schaffen, reicht es nicht aus, Zerstörungen bildgewaltig umzusetzen. Kaputt machen, das kann jeder, das können Kleinkinder schon im Kindergarten. Aber etwas Großartiges erschaffen, da gehört wesentlich mehr dazu. Nö, Leute, so nicht!

Achtung, Spoiler

Und dann diese Geschichte mit Spock und Uhura. Bitte? Da hätte ich doch gerne wenigstens erfahren, wie die beiden zusammen gekommen sind. Statt dessen wird man vor vollendete Tatsachen gesetzt, wie jemand, der zwei Arbeitskollegen knutschend im Firmenlift entdeckt, die ihre Beziehung bisher geheim gehalten hatten. Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, als ich Spocks Blick im Trailer bei der Umarmung der Frau sah, dass er in diesem Augenblick seine verleugnete, menschliche Hälfte wiederentdeckt. Andererseits hätte ich es lustig gefunden, wenn Christine Chapel irgendwo aufgetaucht wäre, die immer heimlich in Spock verliebt gewesen war. Vielleicht hätte es dann Schlammcatchen mit der neuen Uhura und der neuen Chapel gegeben?

Achtung, Spoiler

Lieber J.J. Abrams! Um einen guten Kinofilm zu machen, reicht es nicht aus, Action, Witz und ein paar nette Anspielungen für die Altfans in wilder Bildfolge zusammenzuschnipseln. Gute Effekte, das haben heutzutage die meisten Filme. Um einen guten Kinofilm zu machen, gehört eine intelligente Story dazu. Und die fehlt hier leider völlig (okay, das haben dann wohl Alex Kurtzman und Roberto Orci verbockt). Wenn ich Star Trek mit seiner Konkurrenz vergleiche, dann kann er einpacken. Wolverine hat mir besser gefallen, und ich bin auch davon überzeugt, dass mir der neue Terminator besser gefallen wird. Ob man mit diesem Film ein neues Publikum, eine neue Generation an Star Trek heranführen kann, das wage ich wirklich zu bezweifeln.

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